Indiana Tribüne, Volume 20, Number 193, Indianapolis, Marion County, 1 April 1897 — Page 2

Zndians Tribüne

Erscheint Täglich und Somttagv. Die tägliche .Tribüne- kostet durch den Xxlttx i Cent per Woche, die SonntagS.Trbae'I ?et per Woche. Leide iufasn 15 ?cnt ode Cent! per Vtonctt. Per Poft auberhald Itx ttult ,,gklchi tm rabeRhlung V pe? Jahr. omi 10 Süd VXMavxa Citat Indianapolis, 3nd., 1. April 1897. Llhornzucker in Vermont. RührZgeZ Leben undTreiben herrscht in den Wäldern des Staates der grünen Berge, denn die Zuckersaison hat ihren Anfang genommen und überall wird mit Bieneneifer der köstliche Ahornsaft eingesammelt, um zu Syrup und Zucker eingekocht zu werden. In Vermont entwickelt sich die Ahornzucker - Industrie immer mehr und in dieser Saison rechnet man auf ein Gesammtproduct von ca. 5.000.000 Pfund. Originell ist die in demStaate verbreitete Sage von ihrer Entstehung. Vor vielen, vielen Jahren hauste in den Bergen ein Indianer - Häuptling Namens Woksis, der ein lcidenschastlicher Jäger war. Eines Morgens gebot er seiner Squaw Moqua für denAbend ein saftiges Stück Elennsleisch bereit zu halten und dann schlug er sich in den Wald, um dem Waidwerk obzuliegen. Gehorsam dem Befehl, füllte Moqau ihren Kessel mit Schnee und nachdem letzterer geschmolzen war, that sie das Fleisch zum Kochen hinein. Während der Kessel brodelte, beschäftigte sich die fleißige Indianerin mit der Ausbesserung der Mocassins ihres Herrn und Meisters und dabei beachtete sie nicht, daß die Flammen zu hoch emporschlugen und das auS Rinde geflochtene Seil, an dem der Kessel hing, ergriffen. Natürlich brannte das Seil durch, der Kessel fiel in das Feuer und die Brühe löschte letzteres aus. Nun war die Noth groß, denn der Abend war nahe' und Moqua fürchtete den Zorn Woksis'. wenn dieser bei seiner Rück, kehr kein Mahl bereitet finden, sollte. Ein Feuer war schnell wieder angezündet und der Kessel an einem neuen Seil aufgehängt; aber woher sollte sie das zum Kochen nöthige Wasser nehmen, da sie nicht Zeit zum Schmelzen der nöthiaen Schneemasse hatte? Kurz tnt schlössen, füllte die Squaw den Kessel mit dem Baumsaft, mit welchem Woksis sich selbst und etwaige Besucher zu regaliren Pflegte. Nach einiger Zeit drang ihr ein brenzlicher Geruch in die Nase und als sie in den Kessel schaute, wurde sie vor Angst und Schrecken er griffen. Das Saft war zu einer dicken, braunen Masse eingekocht und daZ Fleisch wie ein Stück Leder zusammengeschrumpft. Schnell riß sie den Kessel vom Feuer und in demselben Augenblick hörte sie Woksis kommen. Um sich vor seinem Zorn und den ihr drohen den Schlägen zu retten, schlich sie hinten aus dem Tepee und versteckte sich in einem Dickicht. Vergeblich erwartete sie zornige Ausrufe zu hören und allmälig faßte sie Muth genug, um sich näher zu schleichen und nach der Ursache des befremdenden Schweigens zu forschen. Was sie sah, war für die angsterfüllte Squaw in der That über raschend. Da saß Woksis amFeuer und verspeiste mit offenkundigem Behagen den Inhalt des Kessels. Nun trat Moqua in das Tepee, von ihremHerrn und-Meiste? auf das 'Freundlichste begrüßt. Woksis konnte nicht Worte eje nug zum Preise'ihrer Kochkunst fmden und mit Herablassung ließ er sie den Rest des Mahles' verzehren, das süßerls milder König sckmeckte. ' Mit echt weiblicher Schlauheit nahmMoqua die Lobsprüche hin ohne sich zu verrathen, und von nun an kochte sie stets den Ahornsaft zu Syrup ein. So weit die Sage, die von derLandbevölkerung in Vermont allgemein'gelaubt wird. Was die Gewinnung des Ahornsaftes bezw. Syrups undZuckers betrifft, so ist die heutige Methode von der früheren grundverschieden. Vor 25 Jahren machte der Farmer einen V - förmigen Einschnitt in die Rinde des Baumes, steckte, ein ausgehöhltes Hollunderholz hinein und ließ denSaft in einen aus Eschenholz hergestellten Trog laufen. Den Trog leerte man in Eimer, die man in 'Tragen auf den Schultern nach einem etwa 60 Gallonen. enthaltenden 'Kessel brachte; letzterer war auf einer Waldlichtung aufgestellt und in ihm wurde bei einem mächtigen Feuer der Saft eingekocht. Daß der Wind dürre Blätter, Ast- und Rindenstückchen in die Tröge blies, und auf dem Wege zu dem Kessel eineMenge Saft verschüttet wurde, ließ sich natürlich nicht vermeiden. Während deS Kochens mutzte die Masse unaufhörlich umgerührt werden und die Unreinlich keiten wurden sauber abgeschupft, so daß man einen ziemlich reinen Syrup erhielt. Heute bohren die Farmer die Bäume an und lassen den Saft durch Röhrchen aus aalvanisirtem Eisen in kedeckte V!ekalleimer laufen. Gesammelt roittf der Saft in ein mächtiges Faß, das auf Schleifen oder Rädern von einem Pferde gezogen wird, und das Einkochen geschieht in mächtigen Pfannen, die einem Schuppen aufHerden von Ziegelsteinen placirt sind. Der Saft gelangt vollständig rein in diese Pfannen, die bei einem Flächeninhalt von etwa 80 Fuß eine Tiefe von 10 Zoll haben und in zahlreiche zickzackförmige Abtheilungen geschieden sind, durch welche der Saft fließen muß. Dadurch wird daZ Umrühren vollstemdig vermieden und beim Abfließen hat der Syrup eine prächtige Bernsteinfärbe. Ein Barrel Saft oibt gewöhnlich eine Gallone Syrup, aus der ca. 8 bis 9 Vfund Zucker gewonnen werden. Ein Wäldchen von 800 bis 600 Ahornkaumen bringt einem fleißigen Farmer ca. Z500.Revenue per Jahr, doch hoffen die guten Vermonter auf dieWiedereinführung der Prämie auf Ahornucker, die 1 und 2 CentZ per Pfund betrug -und die ihre Einkünfte selbstverstand?:ch bedeutend Koben würde.' Das' Gesetz gegen Verfälschung von Ahornzuckerest in' Vermont sehr sireng, so

daß man überall im Staate reine, gute, Waarm erhält; wie es damit in anderen Staaten steht, mag dahingestellt bleiben.

Colonleu im Staate Tennessee. Wohl kein Staat der Union weist eine so bunte Musterkarte der verschiedensten Colonien auf wie Tennessee. Während einzelne behufs Bethätigung altruistischer Ideen auf einer Cooperativhasis gegründet sind, walket in anderen ein religiöser Gedanke vor. und es fehlt auch nicht an folchen, die in landsmannschaftlichen Grenzen gehalten sind. Die bedeutendste CooperativColonie ist im County Dickinson belegen und umfaßt außer der Stadt Ruskin sowie einem Theile von Tennessee CitN 3500 Acres fruchtbaren Landes in dem herrlichen Fellow Creek Thal. Der Grunder dieser Colonie it I. A. War, land, welcher dort seine nationalökonomischen Theorien praktisch zu be thätigen gedachte. Vor Jahren gav er in Greensburg, Ind.. unter dem Namen Corning Nation" eine Zeitung heraus, in welcher er für seine Ideen eintrat und die er zu einer bedeutenden Blüthe brachte. Im Laufe eines einzigen Jahres bezifferte sich die Zahl der Abonnenten auf mehr als ein halbes hunderttausend. Mit dem Gelde. das ihm seineZeitung einbrachte, kauste Wayland Land und lamrnciie ca. Gleichgesinnte um sich. Der Hauptsid der Colonie wurde zuerst in Tennessee City aufgeschlagen, bald aber von dort verlegt und 5 Meilen westlich eine Stadt gegründet, die nach John Ruskin den Namen Ruskin erhielt; dieselbe bietet 10.000 Menschen Raum, zählt aber erst 600 Bewohner, welche Tabak, Weizen, Mais, Kartoffeln und andere Feldfrüchte bauen. Die Colonie ist nach dem Muster einer ActienGesellschaft organisirt und Jedermann erhält von dem Ertrage der gemeinsamen Arbeit einen Antheil, der im Verhältniß zu seiner Anlage steht. Wayland transferirte seine Zeitung nach Ruskin, verkaufte aber schließlich auS und zog nach Kansas City, wo er un. ter dem Namen Appeal to Reason" eine andere Reformzeitung in's Leben rief. Als er Ruskin verließ, erklärte er, daß die Colonie verfallen würde, wenn nicht Religion oder Bigotterie zu ibrer festen Stüke werden würde: zur Zeit sind noch alle Colonisten da, rr rx. O.!X... W.9 CO J5 4

wenngmq uca icgon ciicii uc uu ganges bemerkbar machen sollen. Unter den LandsmannschastsColonien" ist besonders die Schweizer Ansiedlung Hohenhold, welche ca. 6000 Acres in den Countieö Lewis sowie Hickman umfaßt und deren Hauptort Hohenhold heißt, erwähnenswerth. Dort sind an 1200 Schweizer ansässig. welche sich mit Acker- sowie Obstbau beschäftigen, Milchwirthschaften. Geflügelzucht, Holzhandel u. s. w. betreiben. Im verflossenen Jahre wurden von dieser Colonie allein über 300.000 Pfund Honig auf den Markt gebracht. Die Colonie,' welche sich eine SelbstVerwaltung, mich dem Vorbilde der Schweiz gegeben hat"erfreut sich einer bemerkenswerthen Blüthe. Von dem Engländer Thomas Hughes, dem Verfasser von Tom Brown at Rugby", gegründet und nach dieser berühmten Schule benannt ist der Ort Rugby, der von ca. 400 Engländern bewohnt wird. Auch diese Colonie blüht lebhaft empor. Das Gleiche läßt sich von den zahlreichen deutschen Colonien sagen, die über den Staat verstreut' sind. Die Deutschen haben ihre eigenen Kirchen und Schu len, ein Beweis, daß sie nicht blos ihre materielle Prosperität imluge haben. Am Unaka -.Berge-haben sich an 1200 Einwanderer, aüs Malest die sich mit dem Abbau der reichen Schieferbrüche befassen, angesiedelt und die CherokeeIndianer, welche ca. 1800 Köpfe stark sind'und 66.000 Acres Land ihr Eigenthum nennen, wohnen in der Gegend von Fellow Hill. Ganz eigenartig ist die Colonie der Harrisiten" in Dttlan. welche von dem früheren Cowboy Robert Lee Harris gegründet wurde und etwa 100 Mitglieder zählt. Die, Angehörigen dieser Secte glauben, daß' sie zweier Segnungen theilhaftig werden und daß sie nach der zweiten nicht mehr Sünden, sondern nur noch Irrthümer begehen Verhältnißmäßig zahlreich sind die Mormonen - Colonien, waö daraus erhellt, daß es im ganzen Staate nicht weniger als 429 Aelteste dieser Secte gibt; die Zahl der Gläubigen soll sich auf volle 4 Tausend belaufen. Wals, denser haben sich unter der Führung des Predigers C. A. Tron in dem Ge bire an der Grenze von Nord - Carolina angesiedelt,- wo sie die Ortschaft Valdese gegründet; haben. " Die Colonisten. welche 3000 Acres Land zu billigenPreisen und auf lange Zahlungs-, termine erstanden, sind außerordentlich rührig. - Auf den in gleiche Parcellen eingetheilten Ländereien- betreiben sie Land- sowie Weinbau, und, außerdem haben sie. industrielle Etablissements. wie eineSäge- und Mahlmühle, Strumpfwirkerei, Tabakfabrik u. f. w. angelegt, die sich sehr gut rentiren. Als galanter Mann erwies sich kürzlich in Schwety ein fcchtender Handwerksbursche. Er kam zur Mittagszeit in ein Haus in der Jacobstraße. Liebliche Gerüche von Kohl um spielen seine Nase, und bescheiden, aber mit' nichts mißzuverstehender Jnnigkeit, bittet er um eine kleine Probe sei! ner liebsten Speise." Die Hausfrau vermag in ihrer Herzensgüte seine Bitte nicht abzuschlagen. Er erhält eine hübsche Portion, die er mit gutem Äppetit und vor Freude strahlendem Gesicht verzehrt, worauf er sich mit vielen Dankesworten verabschiedet. Wer aber beschreibt das, Erstaunen der Hausfrau, als sich ihi Gast am Nachmittag unter vielen Entschuldigungen wegen seines nochmaligen Erscheinens wieder einstellt und ihr mit ritterlicher Verbeugung ein. kleines Blumensträußchen überreicht, welches er in einer Gärtne icl erfochttnbatte.7 . ... . i r ..

Otftelung Im vonnersprossen

und allenähn lichen Cnt siellungen und Fehlern de, Tewt, folgt Um$t brauch des Karlsbader E klärt und frischt dm Teint in wundervolle? Weis, undiemmmt der Laut t ntt fhrnfcfi und Neck! Ankleben, welche die Folg von VeroammgSoeschwerden und sonstigen Magenüieln ist. Selbst bei chronischen und Hartnäckigen Fällen von Hautkrankheiten, bei Grind tu s. to. ist es da anerkannte, von Aerzten ve ordnete Heilmittel. Auch aus da Blut, die Leber, den Ma. gen, die Nieren und die Milz übt da Karlsbader Sprudelsalz seine mächtige aber naturgemäße Wirkung. Beim Gebrauch des Karlsbader Sprudelsale emvstndm Sie die uämliche günstiae Wirkung, die uämliche Kur, da gleiche Gesühl der Erleichterung und Entlastung Ihrer aanzm Körperkonstitution, all ob elf dtt Kur in Karlsbad selbst gebrauchen. WCan bestehe daraus, da ächte, imdovtirte, natürliche Karlsbader Sprudelsalz zu erhalten. Dasselbe ist au dem Wasser der Sprudelquelle in Karlsbad abgedampft und trägt da Karlsbader Stadtsiegel und den Namevszug der ,inec & Mendelson Co., Agenten, New y)oxV, aus jeder Flasche. Die elektrische Locomoilvc. Die vor etwa drei Jahren von der französischen Westbahn, zuerst in der Nähe von Havre und dann bei Argenteuil. angestellten Versuche mit der elektrischen Locomotive, System Heilmann, haben zu so günstigen Ergebnissen geführt, daß dieBetriebsleitung der genannten Bahn sogleich Austraa für Beschaffung zweier neuen Maschinen der gleichen Gattung ertheilte. Diese beiden Locomotiven. an denen noch wesentliche Verbesserungen angebracht werden, sind jetzt nach etwa zweijähriger Arbeit beinahe fertig und sollen im Frühjahr in Dienst gestellt werden. Bei der Construction kam es vor allem darauf an, die bisher von den gewöhnlichen Ezpreßzugmaschinen erlangten Geschwindigkeiten,' sowie auch die lebendige, an der Achse zur VerWendung gelangende Kraft zu vermehren. Beides ist in hervorragendem Maße erreicht worden; denn während die bisherigen Maschinen nur ungefähr eine Zugkraft von 600 700 Pferd?. frästen entfalten, soll die elektrische Locomotive 1500 Pferdekräfte aufweisen. Die vor drei Jahren versuchte elekirische Maschine erzielte in der Stunde eine Schnelligkeitsleistung von 103 Kilometern, wobei sie einen aus acht Waggons bestehenden Maschinen Zug, beförderte. Die jetzt in Rede stehenden Maschinen erreichen bei schwerster Belastung 100 Kilometer, bei normaler Belastung sogar 130-140 Kilometer, beides auf ebener Strecke. Dank dieser erheblich gesteigerten Zugkraft der Heilmann'schen Maschinen gegenüber den bisherigen Locomotiven können nunmehr schwerere, längere und mit reichlicherem Comfort ausgestattete Waggons zur Verwendung gelangen, die Züge selbst länger sein, daher mehr Personen und diese in kürzererZeit befördert werden. Außer diesen Vortheilen größererSchnelligkeit und vermehrter Kraftentwickelung müssen dann noch die beiden weiteren der größeren Stabilität und des verminderten Verbrauchs von Brennmaterial in Rechnung gebracht werden. Die größere Stabilität wird hauptsächlichkeit dadurch erreicht, daß die Maschine selbst ziemlich schwer ist (110 Tonnen), während ihre Räder oder vielmehr die der beiden Waggons, auf denen sie untergebracht ist, sehr niedrig sind (Durchmesser des Radkranzes 1.16 Meter). Auch der Bau der Maschine selbst trägt zur Vermehrung der Stabilität bei, denn die beiden Dynamos, sowie auch die Dampfmaschine befinden sich in aufrechter Stellung in der Mitte der die zwei Waggons verbindenden Plattform.so daß die durch dieBewegung der Maschinentheile erzeugte Erschütterung nur sehr wenig auf die Waaaons des Zuges übertragen wird. Der Kessel besitzt eine' außerordentlich große Heizfläche, woraus sich die Materialersparniß erklärt, und ist auf dem hinteren Theile der Gesammtmaschine untergebracht. Die Mitte nehmen, wie erwähnt, die eigentliche Dampfmaschine und die beiden Dynamos ein, und der vordere Theil, der ähnlich wie ein Schiffsbug. schnabelförmia zuläuft, um den Luftwiderstand besser überwinden zu können, bleibt für die Maschinenführer frei. Das Ganze ist mit einem metallenen Regendach versehen. Die Höhe d?rMaschine beträgt fast vier Meter, ihre Länge von Puffer zuPuffer 18 Meter. Jeder der beiden WggonS hat vier Achsen; die Maschine läuft also auf sechzehn Rädern, die direct durch die Dynamomaschinen actionirt werden. Trotz dieser Lange soll die Locomotive, wie die Versuche gezeigt haben, Curven gut überwinden. 'S . ttsthhäutige Eoyotenfreunde. So sehr auch die Coyoten oder westlichen Prairiehunde verhaßt und verachtet sind, so haben sie doch einen Kreis von Freunden unter den Mmschenwesen, nämlich die Apache , Indianer. Namentlich gilt dies vom Chiriachua - Stamm derselben. Und dieser Freundschaft liegt eine interessante volksreligtöse Bedeutung zu Grunde. Es ist nämlich ein altherkömmlicher Glaube bei den Apachen, der bis in ferne Vorzeit zurückzugehen scheint, daß . die Coyoten ursprünglich Menschenwesen gewesen seien und zu ihrer eigenen 'Sippe gehört hättm. daß aber herBöje Gech-. zornig... worden

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Über einige derselben, sie ae m diese Gestalt verwandelt habe; demzufolge müssen sie natürlich die Coyoten einfach als unglückliche, degradirte Stam mesbrüder ansehen. Beim Chiriachua - Stamm wird an diesem Glauben noch heutigen Tages sehr festgehalten, und kein Chiriachua würde ein solches Thier tödten. aus Furcht, daß dies dem ganzen Stamm Verderben bringen könnte. Ja, die Coyoten sind willkommene Besucher , im Lager solcher Indianer. Eine gewisse psychologische Erklärung mag der obige Glaube darin finden. daß gerade zwischen diesen Indianern und diesen Thieren in vielen Beziehungen eine auffallende äußerliche Ähnlichkeit des Charakters und der Gewohnheiten besteht und z. B. das Verhalten Beider bei Ueberraschung durch einen Feind und die Art der Befreiung von Ungeziefer (von dem es in Arizona so sehr wimmelt) durch Untertauchen in's Wasser, zwangsweise Concentrirung des Ungeziefers auf eine einzige wasserfrei gelassene Stelle und deren Beseitigung mit einem Mal, fast genau dieselbe ist! Hu Deutsche Lokal-Nachrichten.

Sachsen. V a u tz e n. Hier ist das zweijährige Kind eines zur Zeit in Folge eines Unfalls arbeitsunfähigen Arbeiters zwei Stock hoch aus einem Fenster auf ein Holzstaket gefallen und von dem selben förmlich aufgespießt worden. Das unglückliche Geschöpf war sofort eine Leiche. Der Maler Friedrich Poche, der im November seine Frau ermordete, wurde vom Schwurgericht zum Tode verurtheilt. Cummersdorf. Der 80 Jahre alte Wirthschaftsbesitzer Fleischer hierselbst wollte sich nach der hinter seiner Wohnung gelegenen Wiese begeben. Infolge Ausgleitens kam er zu Falle und stürzte in den nahen, jetzt sehr angeschwollenen Bach, in welchem er, ehe ihm Hilfe werden konnte, ertrank. E i l a u. Die Ehefrau des Schlos, sers Fröbus, dessen HauZ eingeäschert wurde, ist unter dem Verdachte der Brandstiftuna verhastet worden. Leipzig. Eine schreckliche That vollbrachte die im Vororte Reudnitz wohnhafte Frau eines Schirrmeisters. iSe begoß sich vermuthlich in einem Anfalle von Wahnsinn über und über mit Vetroleum und steckte sich dann in Brand. Im Krankenhause ist die Frau ihren schrecklichen Wunden erlegen. Aus Lebensüberdruß erschoß ein ZZjähriger Besitzer eines Caroussels seine Frau und ' richtete dann die Mordwaffe gegen sich selbst. Die Leichen des Ehepaares, das drei kleine Kinder hinterläßt, wurde am folgenden Morgen gefunden. L e u d s ch. In einer hiesigen Steindruckerei gerieth die in Wahren wohn hafte Arbeiterin Anna Kienitz mit dem rechten Arm so unglücklich in die Steindruckmaschine, daß sie eine sehr schwere Armverletzung erlitt. Hesscn-Tarmstadt. D a r m st a d t, Die Tochter deI auch in weiteren Kreisen bekannten Dichters Karl Schäfer wollte Citronensäure zu sich nehmen, trank indeß' versehentlich aus einem Fläschchen das Salzsäure enthielt. Die schwer Verletzte wurde in's Spital gebracht wo alsbald der Luftröhrenschnitt vorgenommen werden mußte. Der Zustand des Mädchens ist besorgnißerregend. Auf Anlaß des hiesigen Vereins fürVolksbildung ist mit namhafter Unterstützung von seilen der Stadt und zahlreicher Privatpersonen eine öffentliche Lesehalle und Volksbibliothek in's Leben gerufen worden, deren Eröffnung dieser Tage stattfand. Nach vorausgegangenem Wortwechsel schlug der Schneider Peter Brettwieser seinem Hausgenossen P. Wenz mit einem Prügel über den Kopf. Als man anderen Tagö den Wenz bei einer blakenden Petroleumlampe bewußtlos vorfand, nahm man. an, er sei durch Kohlenoxydgas vergiftet, was sich indeß bei der Section der. Leiche als irrig herausstellte, denn man: fand den Schädel des 86jährigen. Äfrt ff venz meyrsacy gerinen. Bayern. München. Nach der letzten Volks zählung sind von 6,818,544 Zn Bayern: ortsanwesenden Personen 242,512,: gleich 4.17 Procent. Mchtdayern. Da von sind 163.133 deutsche Reichsanae hörige und 80,399 Reichsausländer.' Seit 1871 hat sich die Zahl der nichtbayerischen Deutschen in Bayern verdreifacht, die der Ausländer verdoppelt,, die Gesammteinwohnerzahl ist dagegen nur um ein Fünftel gewachsen. Der zur hiesigen' Kriegsschule commandirte Fähnrich Fischer vom 1. Infanterie Regiment hat durch einen Schuß seinem Leben ein Ende gemacht. Die Kellnerin Katharina Noth hat ihren Geliebten, den Maure? Joh. Pleiner, und dann sich selbst erschossen. ' A n s b a ch. Im benachbartenPfarrdorf Weihenzell fand man den dörtigen Lehrer Standhartinger todt auf dem Pflaster hinter dem SchulhauS. uegen. Schon früher einmal längere Zeit geistesgestört, wurde er neuerdinas wieder von Geistesumnachtuna befallen und machte .feinem' Leben? durch einen Sturz auS dem oberen Stock des Schulhauses ein Ende. Augsburg. In selbstmörderischer Absicht brachte sich der Rentamts - Gehilfe O. Ruchty zwei Revolverschüsse bei; eine Liebesaffaire war die Veranlassung. B a y r e u t h. Von dem Schwurgericht wurden wegen Falschmünzerei perurtheilt:' Sofie Wagner, - Walter Grude und Julius Malo zu je' vier Jahren Zuchthaus und fünf.Jahrm Ehrverlust. Marie Pilger, zu einem Jahr und einem Monat Zuchthaus, Johanna Schuster zu zwei Jahres und einem Monat Gefängniß. - Deggendorf. Der SchweineHändler Josef Mutzl dahier, der. seine frau 'erschlagen und sich dann . die Keble abgeschnitten hat, ist imKralikenhause verschieden. Ding öl fing. Wie wir seiner zeit gemeldet, wurde der Wirtown

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Xaver Jrber von Frichlkofen bei ein?r Rauferei durch mehrere Stiche in den Unterleib lebensgefährlich verletzt. Der Darm war sechsmal durchlöchert. Jrder wurde in das hiesige Krankenhaus eingeliefert, wo es der ärztlichen Kunst im Verein mit der guten Gesundheit des Verletzten gelungen ist, ihn so weit wieder herzustellen, daß er nächster Tage als geheilt wird entlassen werden können. Wütttcmbcrg. Stuttgart. Die Gründung eines zweiten Theaters ist hier geplant. Eine Architektenfirma hat bereits Entwürfe für den projectirten Bau. der in die Kasernenstraße kommen soll, ausgeführt. Für eine hier zu errichtende Volksbibliothek hat das Finanzministerium den im Hofe der Legionskaserne belegenen Saalbau zur Verfügung gestellt. E ß l i n g e n. Hier starb Fabrikant Richard Merkel, ehemals Theilhaber von Merkel und Wolt. Der Verstorvene, der auch dem Gemeinderath angehörte, erfreute sich wegen seines uneigennützigen Wirkens und seiner großen Wohlthätigkeit allgemeiner Beliebtheit. H e i l b r o n n. Gewaltiges Aufsehen erregt das Verschwinden des sehr angesehenen Holzhändlers Emil Fischhaber, des Inhabers der bedeutenden, weithin bekannten Firma Christian Fischhabu, Die Schuldenlast soll über 300.000 Mark betragen. Jungingen. In der hiesigen Trikotagefabrik von Bosch u. Co. brach eine Feuersbrunst aus, welche das Gebäude bis auf den Grund zerstörte. Krautheim. Unterhalb Westernhausen fand man die nur mit einem Hemd bekleidete Leiche des Heßlingshofer Bauern Stockert in der Jagst. Derselbe hatte in letzter Zeit Spuren von Schwermuth gezeigt, die sich bisweilen bis zum VersolgungsWahnsinn steigerten. In einem solchen Anfalle dürfte der Unglückliche den Selbstmord begangen haben. Äaoeu. Karlsruhe. Der Ausschuß der Versicherungsanstalt Baden bewilligte die Errichtung einer Lungenheilanstalt bei Maxell. Die Anstalt, die für 100 Betten eingerichtet werden soll, erfordert 888.000 Mark Herstellungskosten, zu denen der Staat 50.000 beiträgt. Berghausen. Der Gebrauch des Namens Brüsewik zur Beleidigung hat dem Steinbruchbesitzer G. Fr. Jung dahier zwei Wochen Gefängnin bei dem Scköffenaerickt Durlack und die Bestätigung dieser Strafe bei der Karlsruher Strafkammer emge tragen. Der Vorfall trug sich bei einer Pserdeverstelgerung des Tram-Ba taillons in Durlach gegenüber dem lei tenden Offlcier zu. der den 5)luna we aen unanaemessenen Benebmens zur Siede stellte. Der Strgsqntrag wurde von dem Generalkommando des 14. Armeecorps gestellt. Heidelberg. Der verbeiratbete Rangirer Joh. Pfeiffer von Rohrbach wurde beim Eisenbahn - Uebergang an der Römerstraße von e.jnem von cannyetm rommenven Zug übersah ren und war sofort todt. Kehl. Bei dem Umbau einer Gartenmauer auf der Hofseite des Serrn Haller wurde von Arbeitern in ganz geringer Tiefe eine noch nicht crepirte Granate aufgefunden, die von der Beschießuna Kehls im stabrc 187071 herrührt. Das Geschoß wurde durch einen Feuerwerker aus Straßburg in dem sogenanntenErlenwald gesprengt. Ahcinpfal; S V e i e r. Der vollzäblia erschie nene Stadtrath wählte mit 21 von 26 stimmen den bisherigen ersten Adjunkten Bankdirector Serr zum Bürgermeister. Eine Versammlung von Brauerei - Arbeitern bescklok weaen der Entlassung emeö socialistischen Ärvelters aus der Brauerei Schwarz m oycomrung Schwarz'scherWirthschaftem Kaiserslautern. Die Hebamme P. Reinhard wurde wegen Verbrechen aeaen das keimende Leben vom pfälzischen Schwurgericht zu 3 ayren Zuchthaus verurtheilt. An Bord des griechischen Dampfers Traky- wurde in Trieft der Correspondent Fritz Pernzot.von hier, der sich zu den Insurgenten nach Kreta begeben wollte, verhaftet. Oldenburg. A st e d e. Die Eheleute I. Reck uno Zsrau feierten das Fest der goldenen Hochzeit. ' B o s a u. Die dem Gemeindevorsteher Burmeister gehörende Käthe ist abgebrannt. Brake. Der Gastwirth Balte, der vor kurzem sein Wirthshaus .Zum Bremer Schlüssel" verkaufte, kaufte die zwischen der Mitteldeich- und der Hafen Straße gelegene Albers'sche Besitzung zum Preise von 12.000 Mark. Freie Städte. H a m b u r q. BaumaterialienHändler Lüddecke Hierselbst ist flüchtig geworden; d!e Staatsanwaltschaft hat wegen schwerer Wechselfälschunge einen Steckbrief hinter ihm erlassen. Die Polizei verhaftet: acht Mann von der Besatzung des kürzlich hier eingetrosfenen Hamburger Schiffes Plus", welche sich aus See gegen den Capitän aufgelehnt hatten. Der wegen wiederholten Einbruchsdiebstahls in Untersuchungshast bifindliche Kellner Trede hat feinem Leben durch Erhänfitn ein Ende gemacht. schwelt. . Bern. Zum ordentlichen Prosessor der Botanik an der hiesigen Hochschule und zum Director des Botanischen Gartens ist der bisherige Extraordinarius Professor Dr. Eduard Vischei ernannt worden. Der heftige Streit über den Bauplatz des hier zu errichtenden neuen Casinos ist durch eine' 'Referendumsabstimmung entschieden, und Zwar' wurde als BauWie mit 3251 Stimmen der Platz gewählt,, auf dem gegenwärtig noch die 'Hochschule, ein alteS Kloster, steht. Dagegen hätten 1777 Bürger für den u-'ceöimmt, der sich zwischen

ben fremden woyldeianmen neu..' Schanze und der Bundesgasse hinzieht.' C h u r. Beim Holztransport mit Drahtseilbahn wurde in Bergün der Waldarbeiter Groß von einem Baumstamme erdrückt. G e n f. In der Rue Verdaine überfiel ein Italiener ein mit ihm im gleichen Hause wohnendes Mädchen und richtete die Ueberfallene mit Messerstichen schlimm zu. Während die Verwundete in's Spital geschafft wurde, tödtete der Attentäter sich selber mit drei Revolverschüssen. M e r i s h a u s e n. Der Landjäger Spaar, welcher unvorsichtigerweise einen fliehenden Ruhestörer erschoß, wurde zu 250 Francs Buße und 700 Francs Entschädigung für die Mutter des Getödteten verurtheilt. S t. M o r i tz. Die Gemeinden St. Moritz und Pontresina haben die von Ingenieur Schuhmacher in Luzern ihnen vorgelegte Pläne für eine elektrifche Bahn St. Moritz-Pontresina-Morteratsch abgelehnt. Sie scheinen dem Projekte überhaupt abgeneigt zu sein. Oesterreich-Uugam. Wien. Bei einer Säbelmensur zwischen dem Techniker Silberberg von der jüdischnationalen Verbindung Kadimah" und dem Juristen Heller vom Corps DanubtV wurde Heller das Auge herausschlagen. Die Polizei verhaftete Silberberg, alle vier Sekundanten und die Unparteiischen. Auf dem Krankenbette ließ sich der 37 Jahre alte Privatbeamte Adolph Stampfer trauen und 2 Stunden darauf war er eine Leiche. Im Hause Ro. 23 der Schulgasse in Währing hat sich der 16jährige Schüler desGewerbemuseums Alfred H. erhängt; er dürfte den Selbstmord in einem Anfalle von Geistesstörung verübt haben. Beim Turnen in der Turnhalle des Sofol" in Hernals kam der Schneidergehilfe Wenzel Marek zu Fall und erlitt fa schwere Verletzungen, daß er am folaenden Tage starb. V r U n n. Drei Infanteristen deS Jnfanterie-Regiments No. 3 verübten in der Kaserne mittelst ihrer Dienstgewehre Selbstmorde. V u d a p e st. Der von den Poli-?.e!-Behörden in Wien und in Budapest lanagesuchte Raubmörder Alphons Üradil wurde in Groß-Marmaros verhaftet. Hradil hat im Januar in Budapest die alte Frau Koch erschlag aen und beraubt und kurz darauf in Wien eine Frau Clavic lebensgefährlich verletzt und be.ryubt. Der Rech-

nungs.Unterofficier Albert Menzel des 11. Divisions - Artillerie - Regiments 23 Jahre alt, gewesener Buchhalter, isi nach Unterschlagung von 100 Gulden desertirt. Nach einer Defraudation im Betrage von 10,300 Gulden ist der bei der anglo-osterrelchlschen Bank als Kassirer angestellte Alexander Fischer siucyug geworoen. urrmbura. Luxemburg. Der Rangirer Haag Peter aus Neudorf wurde rn hie siaem Bahnhofe von einem manövri rendcn Zuge überfahren und zur Stelle qetodtet. N i e d e r k e r s ch e n. Ein dem Ausrufer Johann Schoder zugehöriges Nebengebaude wurde durch emeFeuers brunst theilweise eingeäschert. Cliaß-Löthnngen. H a h r n g e n. Das Ljährige soynazen ves Werkarbeiters Remy sie beim Spielen in die Fentsch und er trank. Metz. Der Elsaß-Lothringische Sängerbund halt sem drittes Landessängerfest während der Pfingsttage zu Men ab. Der Verband umfakt ek fast sämmtliche größeren Vereine und zählt 3546. der Mebrbeit nack der alteinheimischen Bevölkerung angehörige cm:i v rrs r ? e,'f. anugucuct. es vjinjaaiig-tficirou lige Schmul vom Garde-Train-Ba taillon, der vor einiger Zeit desertir ist. hat sich auf der biesiaen Comman dantur gestellt und wurde nach Berlin transportirt. Der pensionirte De-pot-Vicefeldwebel Meinecke (Metz) besmbet Nch seit längerer Zeit unter dem Verdachte des Verraths militärischer Geheimnisse in Untersuckunaskast: indessen ist es noch immer ungewiß, ob Anklage erhoben wird. Memecke war bereits in den Prozeß des Metzer Kohlenhändlers Hanne verwickelt, kam indessen außer Verfolgung, diese wurde wieder aufaenommen auf Grund eines Briefes, den der im Zuchthaus zuHalle tnterrnrte Hanne an die Frau MeineZe s gerichtet hatte. 'iecklenburz. C r i p i h. Der frühere Ackerbürger I. Lichtfeldt feierte sein 60jährigcs Bürgerjubiläum. Der Jubilar, welcher 87 Jahre alt ist. erfreut sich noch einer seltenen Rüstigkeit, nur ist die ehttat beweiben styr geschwächt. Grc ves mühlen. 'Rachts brannte das dem Klemvnermeister Nordhoff gehörige Wohnhaus in der uvjchenstraße nieder. Auch das anstoßende Buchbinder Pelle'sche Wohnhaüs wurde von den Flammen ergriffen und theilweise zerstört. K r ö p e l i n. In Detershagen ist von einem hiesigen Jäger ein Seeadler geschossen worden, der eine Spannweite zwischen den Flügeln von 2.13 Metern hatte. Die Länge des RaubVogels beträgt 85 Centimeter, das Gewickt 6 Kilogramm. . ,, Jedermann sagt so. CascareU Candy Cathartic, die wundervollste medizinische Entdeckung deS Zeitalter?,' angenehm' und erfrischend im Geschmack, wirkt sanft und sicher aus Nieren, Leber und Singeweide, daS ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopfweh. Lieber, anhaltende Verstopfung und Unverdaulichkeit. Kaufen und dersuchen Sie eine Schachtel don CC.C heute; 10, 25 und 50 Cents. Ber kauft und Heilung garantirt von allen Apotheken. ' Cc58n und reu OoU byb Hau ftetS sein ! Oit ktütn.OökStt kuft sn be!

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