Indiana Tribüne, Volume 20, Number 192, Indianapolis, Marion County, 31 March 1897 — Page 2

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Die tZzliche, Tribüne- kostet dur) den Träger i Senti per Woche, die SonntagS.Trbüne'S Cent per Woche. Seide tsar.'e IS EentS Ke? es (XentS per I7tat. Per yor nuberhalb lt fluit ,cefhickt i Vorausbezahlung P pei fJar. Offr4t ia Süd rttabama Ltrat. Indianapolis, Ind., 31. März 1897. Gegen (risettbshn.JrachtpoolS. Die Entscheidung des Ober-Bun-desgerichts gegen die Trans - Mis souri Freight Association", ist als Vorstoß gegen die Trusts von so weittragender Bedeutung, daß eine aussührliche Wiedergabe derselben an Platze erscheint. Richter Peckharn, welcher die Entscheidung ausarbeitete weist zunächst darauf hin, daß zwei wichtige Fragen an den Gerichtshof herantraten, nämlich ob die Shermansche 2snü Trust" - Acte sich auf Eisenbahnen anwenden läßt, und, wenn das der Fall, ob der in der Anklageschrift erwähnte Vertrag die Uebertretung einer Bestimmung dieser involvirte. Bezüglich der ersten Frage heißt es, daß der Wortlaut der Acte alle Coniracte, Geschäftsverbände in der Form von Trusts oder andere, jedeVerschwörung. um den Handel der verschiedenen Staaten mit einander oder mit dem AuZlar.de zu beschränken, einbegreife, weshalb der Vertrag, wenn man nicht sagen könne, daß jeder Vertrag.gleichviel wie er lautet, wenn er nur vom Transportwesen handelt, nicht Handel und Wandel zu beschränken vermag, nothwendig als von der Acte als strafbar hingestellt sein müßte. Es könne nicht geleugnet werden, daß diejenigen, welche sich mit dem Transport von Personen oder Eigenthum von einem Staat zum anderen beschäftigen, mit zwischenstaatlichem Handel beschäftigt sind. Daraus folge, daß, wenn solche Personen unter einnder Verträge bezüglich des von den Eigenthümern der transportirten Artikel zu zahlenden Entgeltes abschließen, ein solcher Vertrag sich auf den Handel beziehe und denselben mehr oder minder beschränke. Das Vundesobergericht habe entschieden, daß die Trust - Acte nicht auf eine Gesellsckaft anwendbar sei, welche in einem Staate sich mit Zucker - Raffinerie beschäftige, weil, wie umstandlich im Klagefalle gegen die E. C. Knight Co." angegeben, das Nasfiniren von Zucker unter den betreffenden begleitenden Umständen keinen entschieden hervortretenden Bezug zu dem Handel zwischen den Staaten und mit fremden Nationen hatte. Wenn man Verträge bezüglich der Transport-Na-ten im Wettbewerb stehender Eisenbahnen für Handelsartikel ausschließe, so bliebe wenig Boden für die Wirksamkeit der Acte übrig. Das zwischenstaatliche Verkehrsgesetz habe einen derartigen Vertrag nicht autorisirt, denn es habe einen solchen nicht einmal erwähnt. Als dann das Anti - Trust" - Gesetz vom Congreß angenommen worden sei, sei es die Absicht der Gesetzgeber gewesen, gegen Combinationen und Verschwörungen, wie der Fleisch - Trust, der Standard Oil - Trust, der Stahl - Trust, der Zucker Trust, der Whiskey - Trust u. s. w.. Front zu machen, deren Existenz eine Gefahr für den Frieden und die Prosperität des Landes gewesen. Ein Blick in die Zeitgeschichte lehre, daß dieselben Klagen nicht nur gegen die großen Fabrikantenverbände, sondern auch gegen die Bahnen laut werden, welche, sich unter einander verbindend, die Verkehrsraten in ungehörigerWeise beeinflußten. Schon der öffentliche Charakter der Bahnen sollte die Legislaturen veranlassen, darauf zu sehen, daß dieselben im billigen Interesse des Publikums betrieben würden warum sollten da nicht auch die Bahnen unter die Bestimmungen eines Gesetzes fallen, dessen Zweck es sei, den Beschränkungcn des zwischenstaatlichen Verkehrs einen Riegel vorzuschieben? Zwar mögen die Resultate von Trusts und Verbänden dieser Art von anderen verschieden sein, aber alle hätten das mit einander gemein, daß für ihre Gründung persönliche oder Corporations - Vergrößerungssucht auf Kosten des Publikums das Motiv geWesen. Nun mag temporär, oder vielleicht dauernd durch die Bildung solcherVerbände der Preis eines Handels- oder Fabrikaticns-Artikels erniedrigt werden, da die Ausgaben sich für den Gesammtbetrieb vieler Einzel Corporationen niedriger stellen mögen. Trotzdem könnten dabei Handel und Verkehr in bösartiger Weise beschränkt werden, weil kleine Händler, ehrbare Leute, welche sich lebenslang in bestimmte? Weife beschäftigt haben, aus dem Geschäft getrieben werden, dessen veränderten Bedingungen sie sich nicht mehr anzupassen vermögen. Be! jedem Wechsel der Geschäftsoder Fabrikations Methoden sei es allerdings unvermeidlich, daß die Leute, welche nach den alten Methoden zu verfahren gewohnt waren, ruinirt würden. So habe die Etablirung der Bahn - Systeme an Stelle der Postkutschen eine große.Anzahl Leute brodlos gemacht, so sei es auch heute noch bei jeder Maschinen - Einführung, die Handarbeit verdränge. Es nehme stets eine gewisse Zeit, bis die wegen eines Jjndustriewechsels Beschäftigungslosen wieder einen neuen Erwerb fänden. Das sei aber nur der nothwendige begleitende Uebelstand eines Fortschritts. Ganz anders sei es, wenn ein solcher Wechsel durch engere Zusammenschließung kapitalistischer Interessen erfolge, deren Zweck es sei, die Production eines gewissen Artikels zu controliren und den Preis des Products zu dictiren. Deshalb sei es von unwesentlicher Bedeutung, wenn wirklich der Preis eines Artikels reducirt werde. ES läge ja doch jederzeit m der Macht deS Verbandes denselben wie-

der zu erhöhen, und das Resultat sei auf jeden Fall unglückselig für das Land, dem die Dienste einer großen Anzahl kleiner, aber unabhängiger Händler geraubt würden, welche mit dem Geschäfte vertraut und während ihres ganzen Lebens verwachsen gewesen, welche sich selbst und ihre Familien durch die kleinen in dem Geschäft erzielten Profite erhalten. Ob diese kleinen Leute im Stande seien, andere Bahnen des Broderwerbs zu finden, komme nicht in Betracht, weil es keinem Lande wirklichen Segen bringen könne, daß sich ein Wechsel vollziehe, welcher aus einem selbstständigen Geschäftsmann, wie klein sein Etablissement auch sei. den Untergebenen oder Agenten einer Corporation zum Zwecke des Verschleißes von Gebrauchs - Artikeln mache, welche er selbst einst anfertigte oder verkaufte, ohne Einfluß auf den Geschäftsgang und unter dem Zwange der Vefehle Anderer. Noch läge es auch im Interesse des Landes, daß ein Gebrauchsartikel ganz nach dem Gutdünken einer Capitals - Combination in den Handel käme. Der Congreß habe, so weit seine Competenz reichte, stets alle Verträge zur Beschränkung des Verkehrs verboten. und. wenn das gleiche Uebel bei fabricirenden, wie bei den Verkehr vermittelnden Corporationen bestehe, so sei kein Grund vorhanden, das Gesetz nicht auch auf die letzteren zu beziehen, zumal der Wortlaut des Gesetzes breit genug angelegt sei. Daher sei der Gerichtshof zu der Ueberzeugung gekommen. daß auch die Bahnen unter die Bestimmungen des Gesetzes fallen. Was den zweiten speciellen Punkt anbetreffe, so sei die vom Anwalt der Beklagten ausgesprochene Ansicht, daß die im Gesetz erwähnten Contracte beHufs Beschränkung des Verkehrs" nur als Contracte zur unvernünftigen Beschränkung des Verkehrs" auszulegen seien, unhaltbar. Laut dieser Ansicht könne man die Frage, ob eine vernünftige oder unvernünftige Beschränkung des Verkehrs vorläge, den Gesellschaften selbst zur Entscheidung überlassen. Das Gericht anerkenne, daß Beschränkung des Eisenbahngeschäftes, solange wirklich vernünftigeRaten festgesetzt werden, dem Publikum nicht schaden und nur die Concurrenz der Bahnen auf Leben und Tod verhindern könne, welche den Ruin derselben herbeiführen und dadurch öffentliche Interessen schädigen möge. Doch andererseits gäbe es sehr viele Leute, welche der Ueberzeugung seien, daß gerade die Concurrenz nothwendig sei, um den Verhältnissen entsprechende Raten festzustellen. Wenn man den öffentlichen Character der Bahnen Zn's Auge fasse, bedenke, wie viele Freibriefe und Privilegien ihnen verliehen sind, und von wie einschneidender Bedeutung die Ratenfrage sür das große Publikum ist. so kann man annehmen, daß es in der Intention des Congresses gelegen, alle Verträge und Verbände zur Beschränkung des Verkehrs und Handels zu verbieten, ohne Rücksicht darauf, ob sie vernünftig sind oder nicht. In Bezug auf den letzteren Punkt führt Richter Peckham an.daß bekanntlich viele solcher Ratenverträge in den letzten Jahren zwischen den Bahnen abgeschlossen worden sind, aber immer seien Klagen über den Abfall der einen oder der anderen Bahn laut geworden. Die Concurrenz habe sich geltend gemacht, welche durch solche Verträge ausgeschlossen werden sollte. Schließlich wird erörtert, ob gerade der Vertrag, um den es sich handelt, eine Gesetzesübertretung involvire. Es heiße in dem Vertrage, daß alle vertragschtteßenden Bahnen bei Conventicnalstrafe die stipulirten Transportraten aufrecht zu erhalten hätten, und die nothwendig folgende Wirkung eines solchen Contractes sei Beschränk kung des Handels oder Verkehrs im Sinne des Gesetzes. Der Gerichtshof Zweifle also nicht, daß das Gesetz übertreten sei. Der Proceß werde also zu Gunsten der Regierung entschieden, ohne daß es nöthig sei, den Beweis zu erbringen, daß es der beabsichtigte Zweck des Vertrages gewesen, Verkehr oder Handel zu beschränken oder unvernünftig hohe Transportraten aufreckt vx erbalten. Die Entscheidung war vom Cbefrichte? Füller und den Vundesoberrichtern Bremer, Harlan. Vrown und Peckham -unterstützt. Field. Gray. Shiras und White stimmten dagegen. Naturallflrie Bürger im ÄuSlande. Unserer Bundes-Regierung Zaben naturalisirte Bürger vom Schlage der Sanguilly, Nutz u. a. m. in jüngster Zeit so ernste Angelegenheiten bereitet, daß es nicht Wunder nehmen kann, daß der Staatssekretär Sherman durch eine schärfere Begrenzung des Begriffs Naturalisirte Bürger" den bezüglichen Verpflichtungen der Negierung engere Grenzen zu ziehen wünscht. Keinem Zweifel kann es unterliegen, daß namentlich Cubaner mit dem amerikanischen Bürgerrecht Mißbrauch getrieben haben. Zahlreiche Anhaltspunkte dafür liegen vor. daß solche nach den Ver. Staaten gekommen sind, unter falschen Vorspiegelungen das amerikanische Bürgerrecht erworben haben, nach ihrem Vaterlande zurückgekehrt sind, um sich unter dem Schutz des amerikaNischen Adlers in Verschwörungen gegen die dortige Regierung einzulassen, und dann, wenn sie in Gefahr kamen, den Schutz der Washingtoner Regie rung anriefen. Da bislang keine genau definirten allgemein leitenden Grundsätze vorliegen, welche eine Uyterscheidung zwischen bona fide" Adoptivdürgern, und solchen, die das Bürgerrecht lediglich als Deckmantel für Umtriebe zu verwerthen wünschen, ermöglichen, so war das Staats-De, partement thatsächlich gezwungen. Jedem. der Naturalisationspapiere aufweisen konnte, den Schutz der amerikanischen Flagge angedeihen zu lassen, und es ist fast ein Wunder, daß die Ver. Staaten. dadurch noch nicht in

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vsmrjrae WAtsfnmrrir lfm AfiO&fS ar rrwr. ernstliche Ungelegenheiten gerathen sind. Das neue Consular - Regulativ, welches unter der Qlney'schen Administration ausgearbeitet wurde, jst auch nicht genau genug, solche Fälle betreffend, obschon es engere Grenzen zieht, als das früher in Kraft befindliche. Section 169 sagt z. B.: Sollten naturalisirte Bürger Pässe oder sonstigen Schutz verlangen, so ist es die Pflicht der Consularbeamten. sich zu überzeugen, ob die Betreffenden nichts gethan haben, um ihrer Rechte und Privilegien verlustig zu gehen. Denn ein naturalisirte? Bürger, wenn er in sein Geburtsland zurückkehrt, in der offenbaren Absicht, dort zu verbleiben; oder indem er Aemter annimmt, die mit seinem Anspruch auf das amerikanische Bürgerrecht nicht verträglich sind; oder indem er längere Zeit die Thatsache, daß er in den Ver. Staaten naturalisirt worden, verheimlicht, und als Staatsangehöriger seines Geburtslandes gilt, bis etwa eine Gelegenheit sich ergibt, welche es ihm vortheilhaft erscheinen läßt, das amerikaNische Bürgerrecht zu beanspruchen und den Schutz der hiesigen Regierung anzurufen; oder indem er in sonstiger Weise zu erkennen gibt, daß er sein erworbenes Bürgerrecht aufzugeben beabsichtigt mag dadurch in solchem Grade seine ursprüngliche StaatsangeHörigkeit wieder annehmen, daß die hiesige Regierung von der Verpflichtung. ihn als ihren Bürger zu schützen, so lange er in seinem Geburtslande verweilt, entbunden wird." Section 170. In solchen Fällen ist große Vorsicht anzuwenden, weil in dem Departement seit einiger Zeit Beweise sich gehäuft haben, daß manche Fremdgeborene in den Ver. Staaten lediglich das Bürgerrecht nachsuchen, UM später in ihr Geburtsland zurückzukehren, um dort auf Grund ihres amerikanischen Bürgerrechts gewissen Verpflichtungen, welche ihnen die dortige Staatsangehörigkeit auferlegt, zu entgehen, nicht aber, um in den Ver. Staaten dauernd zu wohnen und hier ihren Bürgerpflichten nachzukommen. Solche Prätensionen gutzuheißen. Würde emen Betrug beiden Regierun aen gegenüber bedeuten, weil dem Vetreffenden dadurch die Vortheile zweier Nationalitäten zugute kämen, während er die Lasten keiner derselben zu tragen hätte." Die Instruktionen sind wohl von einer richtigen Ausfassung der Sachläge dictirt, aber die Bestimmungen, auf Grund deren ein Consul zu entscheiden hätte, ob dieser oder jenerBüraer Anrecht auf den Schutz der hiesigen Regierung besäße, sind viel zu unbe stimmt und dehnbar. Beweise dafür herbeizuschaffen, daß em in sein etmathland zurückgekehrter Adoptivbüraer .die Absicht hege, sein amerikanisches Bürgerrecht aufzugeben." dürste einem Consul sehr schwer werden, und die anderen m dem Regulativ voraeschriebenenNacbweise wären wohl meist ebenso schwer beizubringen. Schärfere beschränkende Bestimmungen zu schaffen, liegt in der Absicht des Staatssekretärs Sberman. und zu diesem Zweck will er den Abschluß neuer Verträge mit europäischen Regierungen einleiten. Ein Vertrag mit Spanien dürfte da wohl in erster Linie zur Berücksichtigung kommen. Fernwestllche Murmelthiere. Jäger und Touristen, welche in dem, theilweise noch so wenig erforschten Olympic - Gebirge, im Staate Washington. herumschweifen, machen Lf ters eine Erfahrung, die ihnen anfangs sehr seltsam vorkommen mag. Sie hören lange, klare Pfeiflaute, welche so menschlich klingen, daß man sich unwillkürlich getrieben fühlt, sie zu beantworten, da man sie ohne Weiteres als den Anruf irgend eines Gefährten betrachtet. In kurzen Zwischenpausen wiederholen sie sich; der Neisende vermag aber niemals beim Weiterschreiten eine Spur von einem pfei senden rnenschlichenWesen zu entdecken. Mit der Zeit erfährt er aber wohl, daß er es einfach mit den westlichen PfeifMuimelthieren zu thun hat, welche dieser Gebirgsgegend in besonderem Maße eigenthümlich sind. Diese Murmelthiere ja nicht zu verwechseln mit.Erdschweinchen und ähnlichen bei uns sehr bekannten Geschöpfen sind die größten und statt lichsten der amerikanischen Nagethiere; sie werden an Umfang nur vom Bieber erreicht. Ausgewachsen haben sie ein Gewicht von 40 bis 60 Pfund und eine Länge bis zu 30 Zoll, wozu dann noch der kurze buschige Schwanz kommt, welcher etwa 8 Zoll lang ist. Durch ikir auffallendes Pfeifen zeichnen sie sich vor allen ihren Verwandten aus. Sie kommen nur in den bedeutenderen Höhen des Olympic Gebirges, den sog. Elch-W?esen" vor und pflegen nur vom Juni bis Ende September auf der Erdoberfläche em, porzutauchen. um Leiden Sie an Verstopfung oder Unverdaulichkeit, nehmen Sie Cascaret Candy Catharjic, Heilung garantitt, 10 nd 25 Senil. Daö beste Brot finden Sie jietö bei Bernh. Thau, Marktstand Ro. 123 oder 81 HoSbrook Str., sowie den besten Kuchen und Pumpernickel.. Kaufe. SXuQo't J3t$ Sadssss Ctert."

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Europäische 'Rundschau. Provinz Brandenburg. Berlin. Die Tochter des preußischen Eultusministers, Frl. Eva Bosse. Johanniter Schwester, unterzog sich zusammen mit zwei anderen, dem katholischen Hedwigs - Kranken hause angehörenden Pflegeschwestern dieser Tage der zur Führung einer Hausapotheke vorgeschriebenen Prüfung mit bestem Erfolge. Aufgeklärt ist jetzt das Verschwinden des Kassirers Fels von der Ortskrankenlasse der Schuhmacher. Der 53 Jahre alte Mann hatte Anfang November v. Js. mehrere hundert Mark für seine Kasse eingezogen und machte sich am 7. November um 2 Uhr Nachmittags auf den Weg zum Geschäftslocal in der Prenzlauer Straße, um das Geld abzuliefern. Er traf aber weder an der Geschäftsstelle ein noch kehrte er nach Hause zurück. Alle Nachforschungen blieben erfolglos, bis er jetzt als Leiche aus der Spree gezogen wurde. Liebeskummer veranlaßte das 21jährige Dienstmädchen Hedwig Pockel und daö 16jährigeDienstmädchen Elise Ueckert zum Giftbecher zu greifen. Darrmietzel. Die vierjährige Tochter des Arbeiters Dahne stieg aU lein auf den Boden des zweistöckigen Hauses des Bauergutsbesitzers Kuke, legte sich in ein offenes Bodenfenster und stürzte von da in die Tiefe hinab auf die steinerne Rampe. Sie wurde bewußtlos mit zerschmettertem Schädel aufgehoben. Frankfurt a. O. Dr. Max Brinner entdeckte hier einen Leprafall. Geheimraths Professor Neißer in Breslau wurde behufs eingehender Untersuchung des Falles hierher berufen. G u b e n. Der ca. 20 Jahre alte Arbeiter Walter Gädecke wurde, als er einen Einbruch bei der hochbejahrten Nentnerin Skerl verübte, vom NachtWächter gestellt. Dabei schoß er auf den Wächter, streifte ihn aber nur am Ohr. Darauf erschoß sich der Einbrecher selbst. Vrovinz Ostpreußen K ö n i g s b e r g. Die 19 jährige Giftmischcrin Rosine Kranke aus Weydehnen, welche die Altsitzerwittwe Glage mit Arsenik vergiftete und deren Tochter, die Besitzerfrau Wiemann, sowie deren beide Söhne Otto und Max zu vergiften versucht hatte, ist zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe degnadigt worden: das Schwuraerickt

hatte sie zum Tode verurtheilt. In der Küche fernes Schwagers wurde der 24. jährige Arbeiter Prawitt todt, dessen lZraut, ein 20 - jähriges Dienstmädchen namens chersler, ln den letzten Zügen liegend aufgefunden. Es liegtBergiftung vor. Bischofsburg. Rechtsanwalt Ebner ist weaen Untericklaauna ver. haftet worden. Die unterschlagene feurnrne ist kurz vor der Verhaftung gedeckt worden. G e r d a u e n. Den Arbeiter Karl Frenzel, welche 40 Jahre hindurch in der Seltsam'schen Familie dient, hat die Stadt in Anerkennung seiner lohenswerthen Führung von den Gemeindeabgaben befreit. H a m m e r st e i n. Nacbts wurden die Wohnhäuser deö Kaufmanns Ruck und das Bäckermeisters Hoppe durch Feuer zerstört. Provinz Weswreußen. E l b i n g. In der Wasser Straße brannten zwei Häuser, in denen sich eine Bäckerei und Schnlttwaarenhandlung etc. befand, nieder. Der Agent Dreher, der Zimmermann??eddrich und ein Kind sind in den Flammen umgekommen. M a r i e n b u r g. In der Nogat wurde die vor etwa sechs Wochen verschwundene Tochter des Tischlers Fischer als Leiche aufgefunden. Das Mädchen hat sich selbst das Leben genommen. MarienburgerWerder. In Zeyersvorderkampen brannte das GeHöft des BesirersWiens niedsr, welches im Jahre 1L92 schon einmal bis auf das Fundament eingeäschert wurde. In Fischerskampen wurde das GeHöft des Besitzers Barrel ein Raub der Flammen. Da das Feuer sich schnell ausbreitete, konnte nur wenig gerettet werden. Vrovinz Pommern. Stettin. Hier ist der Geh. Sanitätsrath Brand im 71. Lebensjahre gestorben. Brandt ist der Schöpfer der Behandlung des Typhus durch Wasser. Briefen. Der 14 - jährige Sohn" des Mühlenbesitzers Zibell gerleth mit seinem Rock in daö Getriebe, wurde um die Welle geschleudert und aetödtet. G o l l n o w. Das außerhalb der Stad gelegene Wohnhaus der WalkMühle ist niedergebrannt. Die Mühle nebst dazu gehörigem Lande war früher vom König von Schweden der hiesigen Tuchmacher Innung geschenkt worden und ist erst nach dem Eingehen der Innung vor-einigen Jahren in Privatbesitz üoergegangen. Greifend erg. Zugführer D. E. Smolke wurde dadurch schwer verletzt, daß sein Kopf zwischen Thür und Wand des Packwagens gerieth. Grimmen. Der SchuhmachermeisterKarlElfenbein starb infolge von Blutvergiftung. Er hatte ein kleines Geschwür an einem Finger mittelst eines Schusiermessers geöffnet, wodurch die Blutvergiftung verursacht wurde. Provinz ScdlcSw!g-Ho!ste?n. , A l t o n a. Auf dem Kasernenhof. deS Jnfanterie-Regimentes Graf Böse Ro. 31 scheute das Pferd des MajorS 5?reiberrn von Maercken zu Geeratb und ging durch. Trotzdem pex Reiter fein wildes Roß eine Welle zu meistern verstand, kam es auf einer vereisten Stelle zu Falle und begrub im Falle seinen Reiter unter sich. In schwer verletztem Zustande wurde der Major v. Maercken in das Lazareth gebracht. Ahrensbök. In der Wasch, kllche seines Principals erhängte sich der 15jährige Schüler David des Musikdirectors Heyden. B ö r s f e l p. Mittelst Einbruchs wurden dem ' Hsfbesitzer Hermann Schmidk Kleidungsstücke, Diamanten. Brechen, Agraffen, BoutonS.' Rin ntt Brillanten u. f. . im Gelammt-

werth von mehr als 4000 M. gestohlen. H u s b y. Hier brannte das Wohnhaus des Altentheilers Tohmas Niemand nieder, das von zwei Familien bewohnt wurde, welche mit genauer Noth das nackte Leben retteten. Provinz Schlcsicn. Breslau. Der Akademische Gesang - Verein Leopoldina feierte das Fest seines fünfundsiebzigjährigen Bestehens. Wegen unerlaubten Eollek. tirens für die Hamburger Ausständigen ist der Vorsitzende des Gewerkschaftskartells, Cigarrenarbeitcr Kühnel. ZU 30 Mark Geldstrafe verurtheilt worden. D o b e r s. Das Kesselhaus der Dampfmühle von Ackermann brannte total nieder. Giersdorf. Die ooldene Hochzeit begingen die Böttchermeister Obst schen Eheleute. Grünberg. An Blutvergiftung, entstanden bei der Behandlung eines rotzkranken Pferdes, starb nach schweren Leiden ver Kreisthierarzt Ebinger im kräftigsten Mannesalter. Vor vier Wochen hatte sich der Handelsmann Reinsch. der Besitzer des Pferdes, die Blutvergiftung auf gleiche Weise zugezogen; auch erlag den Folgen dieser Jnfection. K r u m m ö l s. Die Besitzung des Tischlermeisters Knoblich sowie das Haus des Bauern Haller sind abgebrannt. Landshut. Ein Großfeu?r vernichtete die Krebs'sche Dampfmangel, Färberei, Holzhänge und massiveHänge mit Maschinen und der in Arbeit beEndlichen Leinwand. Nur mit größter Mühe vermochte man das dicht angren. zende Gasthaus Zum Pfau" zu retten. Provinz Polen. A r g e n a u. Die Wiederwahl deS Bürgermeisters Kowalski, der bereits 24 Jahre als Bürgermeister von Argenau wirkt, auf weitere zwölfJahre und die Wahl des Fabrikbesitzers Schwarz zum Beigeordneten ist vom Regierungspräsidenten bestätigt worden.

Gron-Salesche. Hier brannte eine Scheuer des Ansiedlers Droste mit Inhalt, darunter eine Dresch- und Siedemaschine, nieder. Pakszyn. Die hiesige Brennerei ist vollständig niedergebrannt. Provinz Sachsen. A l a ch. Weil er aus seinem Dienst entlassen wurde, hat sich der 47 Jahre alte Schäfer Best erhangt. Erfurt. Auf dem hiesigen Guterbahnhose stießen zwer Rangir züge zu sammen. Der ArbeiterSchisf ner wurde getödtet. Im Alter von 86 Jahren starb der Privatsekretär und Bureauvorsteher August Manner, einer der letzten Achtundvierziger. Mit 9 Monaten Gefängniß wurde die Frau des Handarbeiters Emu Weyland aus Großvargula bestraft. Im Oktober v. I. hatte die Frau ihrem Manne lm Verlaufe emes Streites Ml einer RUbenhacke über den Kopf geschlagen, infolgedessen der Tod eintrat. E i s l e b e n. Der Geschirrführer ermann Conrad gerieth in der Bahn hofsstraße zwischen den von ihm gelet teten und einen ihm entgegenkommen den Lastwagen, wodurch er in schreck sicher Weise zerquetscht wurde. Eckartsberga. Infolge Ge nusses von unqekochter Milch erkrank sind hier die Ehefrau desSchuhmacherMeisters Fritz Koch und dessen Sohn Hermann. Es wird angenommen. dak die Milck von mit Maul- und Klauenseuche behafteten Thieren her rübrte. Eigenroda. Das Gehöft des Einwohners Vogt ist Niedergebrannt, Provinz Hannover. B l e ck e d e. Serr F. Burmester Zr aus Neu-Bleckede erlegte mit einem wohlgezielten Schusse an der Elbe eine Fischotter, welche die rejpeclavle Länae von etwa 4 ftuk. von der Schnauze bis zur Schwanzspitze ge messen, batte. D e l l i e b a u s e n. In dem be nachbarten Kohlenbergwerke wurde der Arbeiter Schoomann getodtet und zwei andere erlitten schwere Verletzungen. ' Elbinaerode i. H. Von einem schweren Unalücksfall wurde der Klempnermeister L. Brasch von hier betroffen. Derselben stürzte im Begriff an der Rinne des Witte'schen auses in Elend eure Reparatur vor zunehmen sammt Gerüst von der Höhe des dritten Stockes herab. Brasch bat schwere Verletzungen am Rückarat davonaetraaen. ' E tz e n. Die 12jährige Tochter des Arbeiters Rensenmann von hier wurde auf dem Weae von Ameunaizausen von einem Handwerk sburscben anaebalten. der ihr Gewalt anthat. Ein auf das Geschrei des Mädchens rnnzuaekomrnfncr Cbausseearbeiter vertrieb den Unmenschen. Die Verfolgung des ervrecyers wurve ooxt ausgenommen und in einer Lüneburaer Serberge gelang die Festnahme desselben. Frei versandt an Männer. Ein Mann in Michigan entdeckt ein bemerkevsverthes Heilmittel sür Verlust von Kraft. ' Proben werden ftei an alle versandt, die darum schreiben. Earl 5X. Walker toon ffalarnaioo. miA . hat nach eine jahrelangen Kampfe gegen die see ltschen und körperliche Leiden von verlorener kannoarretk da richtige wmtl gesunde, wel che da, Leide heilt. Ur bewahrt da (LebetmniK sorafSltta: der er n mtg. eine vr,be der ttdtztn allen Mönnern etc an troen eler fform gefaictt icher Schwäche leiden, all ttolae on iuaedl,ck?? Unwigenheii, wie vorzeitigen Verlust de &t onfflininr un ver rart lawaqcn ucren, rrampfaderdrnch und Siehruna. Da Seil von Wärme vd scheint mittelbar tu ntrken, indem e die verlangte Sraft nd eine ntwick lnna giebt, wie sie ur aenänf&t wird. Da nttttci ott eine eiavder anaenebme Birftina Mittel heilte Mr. Walker vollständig von ai den Uebel nd Leiden, die vo jahrelangem Mtbdrauch der natürlich fekgeseHten Punktione herrühre, nd soll in jedemgalle absolut ,u,er lilsig sein. (iinc Bitte an Kr Carl 3. Walker. 195 Kasans c Teple. fialanaioo, Mich., bei der S e angeben, . JCl a & 1 ii.i m m anrwj an 7ic cir r viooe iiinrrcuiniucif pir axanncr unschen.wird sofort erfüllt, nd ketneVergStung irgend wklcder Art wrd v tbm gefordert er de. r hat et große Interesse daran, dah die Sunde vo diesem, grobartiae Heilmittel ver breitet wird, nd er erfendet mit Korafalt hie Probe sicher versiegelt in einem dvrchau eiu kache Hacket, sodatz der Smpsänaer keine ffcht vor Nbe,eltchtett der katerd , tzade braucht. Leser fceifce cslctca, Zne Ccrina 1 sZreib

Der Mensch ist ein Schlossergeselle, 5!arl Knüppel aus Oberlangenau in Schlesien. Provinz Westsalm. A l t e n a. Mit der FrühZahrszeit stellen sich infolge des Thauwetters

wieder die so gcfürchteten Felsabstürze ein. So wurden die Bewohner des Schwarzensteins durch ein donnerartiges Getöse erschreckt. Hinter dem Wohnhaus für Angestellte der Firma Lasse u. Selve hatte sich von dem dort liegenden zur mächtig? Höhe steil emporsteigenden Steinbruche eine riestge Felsenmasse losgelöst und war hinter dem Gebäude niedergestürzt. Zufällig befand sich Niemand an der gefährdeten Stelle. Annen. Der Landwirth D. Kaufmann, welcher seinen Knecht Kaiser, welcher nicht aufgestanden, wecken wollte, fand denselben zu seinem größten Schreck todt im Bette liegend vor. B e ck u m. Dem Postbeamten, welcher diePackete und Briefe von und zur hiesigen Bahn befördert, wurde, auf dem Wege dorthin, von einem Unbekannten der Postbeutel vom Schlitten gerissen. Der Uebelthäter flüchtete dann mit demselben die Kalkstraße entlang. Auf die Hilferufe des Beam ten kamen verschiedene Leute hinzu, welche die Verfolgung des frechen Spitzbuben aufnahmen. Letzterer ließ, als die Verfolger näher rückten, den Postbeutel fallen, es gelang ihm jedoch, in der Dunkelheit unerkannt zu entkommen. Nhcinprovmz. Aachen. In der Grube Rothberg" bei Eschweiler wurden durch Schlagwetter zwei Bergleute getödtet. Wegen Begünstigung des Meineids wurde der Schutzmann Weigand von hier zu 100 Mark Geldbuße verurtheilt. Er hatte eine Anzahl von hierselbst wohnenden früheren Soldaten ersucht, in einer gegen den Sergeanten Klawitter vom 133. Regiment in Straßburg schwebenden Untersuchung sür den Angeklagten günstige Aussagen zu machen. Koblenz. Lehrer Blum aus Alken a. v. Mosel, stand vor der hiesigen Strafkammer unter der Anklage, an Mädchen unter 14 Jahren, feinen Schulkindern, Sittlichkeitsverbrechen begangen zu haben. Als Zeugen erschienen 26 seiner früheren Zöglinge. Das Gericht erkannte auf eine Gcfängnißstrafe von 2 Jahren. Bei dem Neuöau der Pionier - Kaserne auf dem früheren Festungsterram am Weikentbor wurde em m Aeraessenkei gerathenes franzosisches Massengrab viofcswgt. Es mögen ungefähr 50 Leichen sein, welche hier gebettet waren. Köln. 'Unter dem drinandenAerdacht, einen Musiker durch fortgesetztes Eingeben von Gift beseitigt zu haben. wurve veifen 4iayrlge Frau, sowie ein Bautechnlker. der m letzter 3rn im der verhafteten Frau Beziehung? unteryatten hatte, verhaftet. Provinz Hcsscn-Nassau. C a s s e l. In der hiesigen Eisew vayn - Werkstatt des Oberstadt.Bahn Hofes verunglückte beim Aufladen vo? schweren Rohrplatten der 56 Jahre alte Colonnenführer Johannes Uloth aus Wehlheiden. Er wurde von einer mehrere Centner schweren Rohrplatte genonen uno erlitt auker emem ickweren Unterschenkelbruch Verletzungen am recyien ein und an den Schul tern. B o r n h e i m. Der 15jährigeSohn emes yieilgen uelonomcn wurde von der Hausmagd mit einem Besenstiel derart über den Kopf geschlagen, daß er bewußtlos zusammenbrach und am svigenoen aae narv. F r a n k f u r t a. M. Der Bäckerbursche Bartbolomes. der unlänast am Untermainkai einen Selbstmordversuch i . ' maazie, m ftadtischen Krankenhaus gestorben. Unterhalb der alten Brücke wurde die Leiche des Muske tiers Osterrieth von der 9. Compagnie ves ii. Regiments aus dem Main gezogen. H a n a u. Das mit Mauersteinen beladen? Schiff bis Schiffers Käfer aus Wörth a. M. rannte bei der Bahnbrücke unterhalb Kleinauheim gegn emen ruaenpsetter. Vlui mit knap per Noth vermochte sich die 'Schiffs Mannschaft zu retten. Schiff und La dung sind mit 8000 Mark versichert, yi 0f..3-::n..p. J c - wie nuluilullgsgcgenuanoe uno oas .attiwerk Nicht. Mitteldeutsche Staaten. Alten bürg. Der Handarbeiter Wendisch wurde verkebrt am Gartenstacket hängend, todt aufgefunden. Der Verunglückte hatte, wett er den Hausschlüssel vergessen, das eisern tacket uberftelgen und aus diesem Umwege m seme Behausuna ilanoen wollen, war aber beim Absprinaen mit dem Beinkleid an einer Stacketspitze hängen geblieben, hatte sich auf diese Vitit uverjaziagen und am ops derletzt, war nicht im Stade .gewesen, sich wieder emporzuziehen und fand so sein iLnoe. Braunschweig. Das h'esige Schwurgericht verhandelte zcgen dcn Registrator Ludwig Gleye aus Gc.ndersheim, welcher beschuldigt war, als Rendant des Kreises Gandersb?im in 24 Fällen Unterschlagungen im Amte unter erschwerenden Umstanden oeaangen zu haben. Die Summe .,er Unterschlaaunaen sollte nach der Antlaae 21.000 M. betragen, durch die Aerbandluna wurden solche in Höbe von übe? 17.000 M. festgestellt. Das Ürtheil lautete aus acht Jahre Zuchthaus und zehn Jahre Ehrverlust. Jedermann sagt so. Cascarets Qandy Catkartic. die wundervollste medizinische Entdeckung oes ellailerö. anaenedm und tr rischevd im Geschmack, wirkt sanft Ur.d sicher auf Nieren. Leber und Sinaeweide, daö ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopfweh, Lieber, anhaltende Verstopfung und Unverdauliökeit. Kaufe und der-' suchen Sie eine Schachtel von C C. Cß ' yeuie; iu, 20 uno 00 enlö. 5tv kauft. und Oeiluna earantlrt den allen! Npothek.

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