Indiana Tribüne, Volume 20, Number 184, Indianapolis, Marion County, 23 March 1897 — Page 1
d tte &Cr cfe t rlCv L 0 aa u n IX rv p -V" IV X sA V ra1.T W tmmrimm iOsflee : Slo. 13 5IKaama Mraße. Telephon 117:. Indianapolis, ndiana, Dienstag, 5en 25 :iH Jahrgang SO. No. 18-1
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EditoriellesUnsere Ausfuhr an Haupt-Sta pelartikeln belief sich im Monat Februar auf $49,167.354, ein Abfall von $13,366,559 gegen den Monat Januar, und von $2 974 017 gegen den Februar v. 3. Die Ausfuhr vertheilt sich wie folgt : Brodstoffe $15,006.657. Baum. wolle $17,190,378, Mineralöl 54,561.149. Provistonen Z12.408.811 O e GesammtauSfuhr in den eisten ichs Monaten deS laufenden R,ch nungSjahreS belief sich auf $472,183,. 001, gegen $386.963,934 im gleichen Zeitraum von 1896, und $368.664.331 und $423,654,292 in den entsprechenden Zeiträumen von 1895 und 184. Die Zusammensetzung deS neuen Bundes. Abgeordnetenhauses nach der Parteistellung der Mitglieder ist durch den Elerk deö HauseS wie folgt festgestellt worden: Republikaner 203, Demokraten 122, Populisten 21, Ju. ftonisten 6, Silberleute 3. Zwei Sitze find in Folge von Todesfällen vacant. Die als Fufionistea Bezeichneten sind durch Vereinigung von SilberDemokraten und Populisten auf sog. FusionS. TicketS" erwählt worden. Auf gleiche Weise wurden noch sieben andere erwählt,' doch haben diese theils als Demokraten, theils als Populisten sich eintragen lassen. Die Mehrheit der Republikaner über alle Gegner wird sich hiernach auf 51 Stimmen beaufen. Wenn nicht alle Zeichen trügen steht daS Ende der spanischen Herrschaft auf Euba bevor. Die fast tägich gemeldeten Siege über kleine Insurgentenschaaren haben fast gar keinen Werth. Die Hauptfache ist, dak eö den Spaniern trotz deö großen AufwandeS an Geld und Menschen absolut nicht möglich ist weiter zu kommen. Jetzt naht die Rezenzeit aus der Insel und da wird für die Spanier jede Operation unmöglich. Inzwischen ist nun auch eine Revolution auf den Philippinen auSaebrochen, und der Umstand, dab die spanische Regierung 30.000 Soldaten von Cuba sortnehmen will, um die Rebellion auf den Philippen zu bekämpfen, zeigt, daß Soanien nicht mehr Soldaten genug hat. und daß eS einsieht, dah eS Cuba über kurz oder lang doch aufgeben muß. Dazu sind Spanien? Finanzen voll. ständig erschöpft, auch sein Kredit Zum Kriegführen aber gehört Geld und zwar sehr diel Geld. Dabei wird die Lage der Regierung in Spanien selbst eine stetig unange nehmere. Die stetigen RekrutenauS yevungen verur,aqen Mangel an Feldarbeiten! und bal Volk sängt an, der stetigen Menschenopfer müde zu werden. ES herrscht im Lande große Unruhe und Erbitterung und eS ist stwer zu sagen, wohin daS führen wird, möglicherweise zu einer Karlistenerhebung, möglicherweise auch zu einer revublikanischen Rebellion. All diese Umstände lassen vermu then, daß die kubanische Insurrektion demnächst siegreich sein wird. Dr. Steinitz in Wien. Wien, 22. März. Der berühmte Schachspieler Dr. Steinitz ist hieran-gekommen.
3rns)lnstitjiieijleii.
Inland. Wetterbericht. Kältere? wolkige Wetter, mitunter Regengüsse oder Schnee heute Nacht; kälteres schöne Wetter am 'Mittwoch. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 63 Grad, niedrigste 40 Grad. . AuS dem Congreß. Washington, D. C., 22. März Der Senat nahm heute eine Resolution an, durch welche der Präsident um Information über die Verhaftung, die Einsperrung und den Tod des Dr Ruiz auf Cuba ersucht 'wird. Die Sitzung dauerte nur vierzig Minuten. Um 12:40 trat der Senat in Sxeeutivsitzung. in welcher der englischamerikanische Schiedsgerichtsvertrag berathen und alle, schon mehrfach berichteten AmendementS angenommen wurden, so daß jedeS Uebereinkommen, welches mit der britischen Regierung unter dem Kontrakte abgeschlossen wird, erst vom Ver. Staaten-Senat bestätigt werden muß und ferner die Mitglieder der Ver. Staaten-Supreme Court als permanente Mitglieder des ÄrbitrationStribunalS und auch König Oskar von Schweden urd Norwegen alö Schiedörichler gksteichen ist. Im Hause b.'gann die Generaldebatte ubtt die Tar'sbill. Dinglev. der Vorfitzkr deS Komite für Mittel und Wege, tlössiete dieselbe mit einer einständigen Rede, in welcher er alle die alten Gründe für den Schutzzoll und die Nothwendigkeit eincS solchen für die Bestreitung der Kosten der Administration besprach. im in S ch u 1 h a u S von einem Cyclon zerstört. Acht Kindergetödtetund noch mehr tödtlich verletzt. A r l i n g t o n, Ga , 22. März. Sin gewaltiger Cyclon fegte heute über unsere kleine Stadt loS und führte ein Werk deS Schrecken? und der Zerstörung aus. Die ArUngton Acadcmy, ein hübscheö G:5äude,1ag direkt im Wege deö IturmeS und wurde in einen TrümVerHaufen verwandelt. 35 K:ncer und 2 Lehrer wurden unter demselben verschüttet. BiS jetzt sind die Leichen von acht Kindern auS den Ruinen gezogen und ist daS Werk der Rettung der Verletzten und daS Aussinden der Todten noch nicht beendet. Die beiden Lehrer, Covinaton und Walker, find auS den Ruinen lebend hervorgezogen worden, sie find aber furchtbar verletzt. Man glaubt, daß Herr Walker sterben muß. Die Bewohntr der Stadt haben sich von dem Schrecken deS Unwetters noch nicht erholt. Fast jedeS HauS ist vom Sturme beschädigt und Männer und Frauen stehen weinend umher und jammern nach ihren Kindern, die ihnen ein grausame? Geschick entrissen hat. Der Sturm zerstörte serner mehrere Wohnhäuser, jedoch wurde dabei Niemand verletzt. Daö Gebäude der Academie war erst vor 2 Jahren erbaut worden und war ein prächtiges, zwei Stockwerk hohes Schulhauö. Zrölf Kinder, die älter als die getödteten sind, wurden schwer verletzt und liegen im Sterben. Cuba'S Präsident todt. Ha v a na, 22. März. AuSCamaguey wird gemeldet, daß der Präsident der Republik Cuba, Salvador CiSniroS todt ist, daß der Vice-Präfident Bartolome Masso sein Nachfolger und der frühere Professor der Universität Havana, Dr. Carpolt, zum Vice-Präsidenten ernannt werden wird. General Quintin Banden ist nach Camaguey zurückgekehrt. Der Amerikaner CharleS Scott, gegen den vor dem Kriegsgericht in Guanabacoa Anklagen erhoben wurden, welche aber später fallen gelassen wur den, ist heute in Freiheit gesetzt worden und wird wahrscheinlich am nächftea Mittwoch nach den Ver. Staaten abreisen. Wenn ihr ein gute Mittel hiben wollt Euer Blut zu reinigen, die Nerven zu stärken und die Constitution zu kräftigen, gebraucht Hood'S Sarsaparilla. Gebraucht uun Hood'ö. S a o d' V i 1 1 e Keilen Sr-Arm Kopfschmerzen au dem Magen uno ii....fc..T;A.; HHVIVVHHm
Ausland. WerS glaubt? Berlin, 22. itä?z. CS verlautet, daß i.in Syndikat gebildet tvröen ist, welche über 100.000,000 Mark verfügt und von Krupp die Kriegsschisse bauen lassen will, deren Bewiigung der Reichstaq verweigert hat, um dieselben in der Soffaung, daß der Reichs-
tag später allmählig die erforderlichen Mittel doch i och bewilligen wird, der Regierung zur V:rfügung zu stellen. - DieCentenarfeier. Berlin, 22. März. Ganz Deutschland hat heute blauen Montag", und zwar kcrnblumen-blauen zu Ehren Wilhelms des Ersten. Die Läden find geschlossen, wie am Sonntag. 13 Regimenter marschirten heute früh von ihren verschiedenen Ouartieren auS nach dem Brandenburger Thor. Um 10:30 Vormittag verließ der Kaiser, hoch zu Roß. und gefolgt von einer glänzenden Suite, daS Schloß und führte sein Garde du CokpSRegiment nach dem Palais, welche? WilHelm der Erste bewohnte. DaS Haupt-Programm deö heutigen Tageö bildete die Enthülluna deS Wilhelm-DenkmalS auf dem Platze der Echloßfeeiheit". Dort hatte, als der Kaiser an der Spitze der Truppen anlangte, seine Famile, nebst den fülstlicbtn Gästen und den höchsten BehördenSp'tzen bereitS Platz genommen. Es wurde ein Gebet verrichtet, dann gab der Kaiser mit KommandoStimme den Befehl: Enthüllen! Enthüll. !" und die Hülle fiel, der Kauo?en-Salut begann, alle Glccken der Stadt läuteten, sämmtliche Militär'Kzpellen am Platze spielten und die Menge schrie ent- und verzückt Hurrah l" Der Kailer schritt vor und salutirte daS Monument; seine Gäste folgten und die fürstlichen Damen legten Kränke am Denkmal nieder dann folgten die Minister, die Generalität, die vielen Delegationen etc. DaS Gedränge war so groß, daß Frauen und Kinder ohnmächtig wurden; doch ist kein tödllicher Unfall bis jetzt bekannt geworden. Beim Bankett, welche heute Abend im Schlosse stattfand, hielt Kaiser Wilhelm eine Rede, in welcher er sagte, daß die ganze deutsche Rasse durch den Seist und die Ereignisse der Anniversariumsfeier tief bewegt fei. D'e deutschen Fürsten hätten sich versammelt, um dem Gedächtniß deö großen Kaisers ihre Ehrerbietung zu erweisen und danke er (der Kaiser) denselben dafür. Er wünsche ferner den Repräsentanten auswärtiger Herrscher, die ihren Wunsch gezeigt hätten, an der Feier teilzunehmen, um zu zeigen, daß ein großes gemeinschaftliches Fa milienverband die Fürsten und Völker Enropa'S vereinige, zu danken. ES sei für ihn nicht possend, eine Lobrede auf seinen Großvater zu halten, er fühle aber, daß der große Kaiser heute im Geiste unter ihnen und unter seinem Volke weile. Zum Schluß sagte er : Wir gedenken heute seiner Bescheidenheit, seiner einfachen Gewöhnheiten und seiner Psilchtergedung. Wir gedenken seiner als Sohn einer noblen und verehrten Königin, von der gesagt wird, daß sie mehr durch Bescheidenheit als durch Erfolg lernte. ES ist an unS, obgleich hoch im Range, Fürsten deö Reiches und seine Gleichen, auS seinem Gedenken eine neue Anregung zu erhalten, für unsere Völker zu leben und zu wirken und die Erhaltung deS Friedens als unser stete Ziel zu betrachten. Auf Freundschaft und Brüderschaft in Waffen erheben wir unsere. Glasrr und rufen der deutschen Rasse, dcm Vaterland und den Fürsten, Hurrah !" Kaiserlicher Tagesbefehl der Armee. B er l i n, 22. März. DaS ArmeeVerordnungsblatt" publizirt den nach stehenden Befehl Kaiser Wilhelms an die deutsche Armee: Die Armee wird zukünftig im Einklang mit dem einstimmigen Beschlusse der Regierungen der BundeSfürsten deö deutschen Reichs die ihren respektiden Truppen als fichtbare Cinscharfuvg der Vertheidigung der Größe Deutschlands verliehene deutsche Ko-
karde anlegen. Möge di; r?ee,la. Francisco emge!rofser'.?n Barr?elch:: itv beselige Wilhelm 5er' ".'line W. H. Dimond" wird noch 2.ste seine unermüdlich.: orge wid- ÄF. . r . m ? . . liche Zrohrt btnhz. Dre: Tage lang "i.te, ,hrer hohen Aufgab ein- .r das 55Z?:..Z in einem fürchtet gedenr ,n. chen Sturm, der die Wogen bis an die O..- ns: . i .-.V ! Tfe.lia. Vn . crn n r i i.
Jur Erinnerung an oen 22, Man.'15 i1 lc -m n? oas v arJLltC fw
1897 stiftete der Kaiser eine Medaill. die aus Bronze erbeuteter Kanonen hergestellt und mit dem Bildniß Wilhelmö deö Großen geschmückt und vor Allem an Mitglieder der Armee zu verleihen ist. Möge ein Jeder, der sich würdig erwies, auf feiner Brust das Bildniß des erhabenen Kaisers Wilhelms deö Ersten zu tragen, auch seine reine Liebe für das Vaterland und seinen Pflichteifer nachahmen. Dann wird Deutsch land auch allen Stürmen und Gefahren siegreich Trotz bieten." Prinzregent Luitpold von Bayern und andere Bundesfürsten erließen einen ähnlichen Tagesbefehl. Die Wahl in Italien. R o m. 22 März. Die Parlamentswählen haben gestern stattgefunden. Soweit man daö Resultat biS jetzt übersehen kann, sind 297 Anhäiger deS Ministeriums, 70 Mitglieder der verfassungsmäßigen Opposition, 17 Radikale und 16 Sozialisten gewählt Die kretensische Frage. Eanea, 22. März. Die Zasu?genten stiegen gestern Abend bis dicht zu dem Blockhause von Maloxr herab und feuerten auf Suda. Die türkischen Kreuzer antworteten mit mehreren Bomben. Niemand wurde aetö?V tet oder verwundet. Athen. 22. März. Die Regierung hat allen Bürgern im Alter von 32 Iahten oder aufwärts befohlen, iyre Namen in die Mrlizllsten einzutragen. I.n türkischen Lager bei Elassona wurde ein türkischer Ofsiner und acht Soldaten durch daS Platzen einer Kanone getödtet. Athen, 22. März. Die offizielle G2zette veröffentlicht einen Befehl für die Formirung 10 neuer Bataillone leichter Infanterie, 14 neuer Batterien Artillerie, einrS BattaillonS Sappeure und 6 Train Compagnien. Die Armee in Thtssalien besteht cuö 2 Divisionen von je zwei Brigaden und die Armee in EpiruS auS einer Division von zwei Brigaden Türkische Soldaten feuerten heute nahe der Grenze auf eine Kutsche, in welcher sich ein englischer Spezial-Cor-respondent und ein griechischer Ofsijier befanden. DaS Welter ist sehr rauh und fällt Schnee. König Georg beaufsichtigt noch immer persönlich die Kriegsvorbereitungen. DaS türkische Geschwader traf am Sonntag bei den Dardanellen ein. Constantinopel, 22. März Ee herrscht die Ansicht, daß die Blockade der Insel Creta durch die Flotten der ausländischen Mächte, die gestern begann, ein unnützes Verfahren sein werde, weil Oberst VassoS, der BefehlShaber der griechischen Okkupationsarmee, gut verproviantirt ist. Man glaubt jetzt, daS beste Mittel, den Rückzug der griechischen Truppen von Creta zu veranlassen, bestehe in dem Abmarsch der türkischen Truppen. Sdhem Pascha, der türkische Befehlöhaber in Makedonien, relegraphirte dem Kriegsminister, er möge keine weiteren Truppenverstärkungen senden, weil die Lebenömittel mangeln. allerlei. Die Arbeiten an dem reuen transatlantijchen Zlabel zwischen Qrest und New York, dessen Herstelhing die französische Kabelgtsellschast übernommen hat, schreiten rüstig vorkärts. Das Kabel wird 3250 Seemeilen oder etwas mehr als 6000 Kilometer lang. An Materialien sind erforderlich für d:n Conductor, der aus 13 Drähten besteht. 975,000 Kilo, gramm Kupfer, zum Ueberzug des Conductors, 845.000 Kilogramm Guttapercha, zur ersten Hülle des Kab:ls 4.087.000 Kilogramm galvaniI sirter Stahldraht und zum Schutze des Zabels an den Küsten 1.495.000 Kilogramm Eisen. Das Gesammtgewicht dieses Ka!)els wird. 10.970.350 Kilonramm betragen. Vier Schiffe wer- . den nothwendig sein, um die Masse ! fortzubewegen und das Kabel zu legen. i cr r . c. ! . Äroeii wiro im igjnmsnorJi Sommer ausgeführt, . Die Mannschaft der mit 5mer lZaduna Auckr yon Honolulu w
Schiff jeden Augenblick zu berst-n
ML Sturmes losgerissen und schen worden. Die Barkentine war bei drohte. steuerloZ einSpielball der Welgutem Wetter von Honolulu abgefah ren und aus halbem Wege in den Sturm gerathen. Es dauerte nicht Ianac. bis her JfSnifhfmitff mi r.?. ' Raen und Segeln vom Orkan zerschmettert und fortgerissen war. Dann brach die Welle des Steuerruders, wodurch das Schiff unlentbar wurde. Als sich nach drei Tagen der Sturm endlich legte, war von der Barkentine nichts mehr als der Rumpf übrig, und die Mannschaft preist es als ein Wunder, dafe sie überhaupt je noÄ den Hafen erreicht hat. Wohl die schnellste Reise, die bisher zwischen Washington und Boston gemacht worden ist, hat der Bostoner Millionär Robert Treat Paine dieser Tage zurückgelegt. Herr Paine erhielt in Washington die Nachricht, daß seine Gattin zu Hause im Sterben liege, und bestellte sofort einen Spezialzug. Er bot der Eisenbahngesellschaft außer dem an sich schon hohen Preise eines Specialzuges $2 für jede Minute, um die die Fahrt abgekürzt werden könnte, und so ging es imFluge überBaltimore nach Jersey City. Ganz besondere Schnelligkeit entwickelte der Zug zwischen Manassas. Va.. und Gray's Ferry. denn diese 135 Meilen betragende Strecke wurde in 132 Minuten zurückgelegt. Den längsten Auf enthalt während der Reise erfuhr Herr Paine in Jersey City, woselbst er etwa 10 Minuten auf ein Fährboot warten mußte. Dann ging es zu Wagen in rasender Eile nach dem Grand Central Depot, wo bereits nach 2 Minuten der bereitstehende Extrazug abdampfte. Trotzdem traf Herr Paine in Boston zu spät ein, denn die Gattin war bereits gestorben. DerAuSsatz (Lepra) greift in gewissen Ortschaften der östlichen Küsten Spaniens, hauptsächlich in den Provinzen Alicante und Valencia, in besorgniserregender Weise um sich. Im Dorfe Alcublas, nahe bei Valencia, sollen 12 bis 13 Familien mit der unheimlichen Krankheit behaftet sein. In Villanueva hat sich vor einigen Tagen folgender, wirklich bezeichnender Fall zugetragen: Der Delegirte des Sanitätsrathes in Alberique hatte vom Civilgouverneur in Valencia die amtliche Weisung erhalten, sich nach Villanueva. einer am Jucarfluß gelegenen Ortschaft, zu verfügen, um über die dort auftretende Lepra eine ärztliche Untersuchung anzustellen. Der Mann kam dieser Weisung pünktlich nach und legte in einem Amtsberichte die von ihm gemachten Beobachtungen nieder. Ehe er die Ortschaft verließ, begab er sich zum Bürgermeister, damit ihm dieser eine Bescheinigung seines BösuchZ in Villanueva ausfertige. Als der Alkalde hörte, der Arzt habe Lcprafülle in der Ortschaft beobachtet, lacht: er hell auf und sagte: Die verlangte Bescheinigung will rch Ihnen gerne ausstellen, aber Sie scheinen mir, licder Herr, auf dem Holzwege zu sein!" Der Delegirte aber blieb sprachlos vor Erstaunen, als er bei dem schreibenden Bürgermeister selber die deutlich aus geprägten Zeichen des Aussatzes wahr, nahm! Heftige Eisschraubun. gen im Sunde bei Kopenhagen haben zwei große Dampfer zum Kentern gebracht. Man beobachtete in Dragör einen aus Süden kommenden Damvfer hülflos mit dem Eise auf die Insel Saltholm zutreiben, auf deren südlichcr Spitze er auflief. In wenigen Minuten hatten mächtige Eisblöcke sich von der einen Seite so hoch emporgeschraubt, daß das Schiff kenterte; die Masten lagen wagerecht über der Eisfläche. So schnell es bei der Lage des Schiffes möglich war. rettete die Mannschaft, die beim Eindringen des eisigen Wassers eine Kesselexplosion zu fürchten hatte, sich in die Boote. Diese konnten aber auf den Eisschollen nicht weiterkommen, und als die Gefahr, auch in den Booten vom Eise zusam mengeschraubt zu werden, wuchs, mußten die Leute sich nach einigen Stunden wieder an Bord begeben. Erst nach 5 Stunden gelang es dem zu Hülfe gesandten Dampfer Skandina. bien" das gestrandete Schiff zu erreichen. und die Besatzung an Bord zu nehmen. Der verunglückte Dampfer Jenny" gehörte der Rhederfirma Rhodenacher in Danzig. Ungefähr um dieselbe Zeit ging der Dampfer Libau- der Vereinigten Dampf. schifffahrts-Gesellschaften in Konstantinopel eine Meile südlich von Dragör auf Grund. Auch hier flüchtete die Besatzung von dem schnellsinkenden Schiff in Boote; nach stundenlangem Umhertreiben wurde sie von dem schwedischen Eisbrecher Bore aufgenommen. Die Libau" vermochte den Druck der Eismassen nicht auszuhalten und atna. kurz nasser um k.". Meerschaumpfeisen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen :e., bei Wm. Nncho,1SS Oft Washington 0tr.
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