Indiana Tribüne, Volume 20, Number 182, Indianapolis, Marion County, 21 March 1897 — Page 5

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VERSTOPFUNG. N ALLEN APOTHEKEN GffcncrSckrcikcbnesZlcs Philipp Sauerampfer. Coryrielit f?07 the Cerman Pres riateC. Mein lieber Herr Nedattionär! Ich fühle als cmol grad, als lvann ich mim scheide lasse sollt. ?iit wcge die Liz zie, nosser, die is allrccht, do hcn ich keen Grund zu kompleh'.le, no eS iS nur Wege die '" ids. !cl, was ich do for en Vatter hen, das biet einfach die Bettboäs. Sowie se aus die Schul heimkcmme. dann müsse se reiteweg an die Stritt, macht nicks aus. was for Wetter is, obs regent oder obs schneit, do gewwe die nicks drum. Un in de tiefste Mott misse se. Ich hen se de annere Dag gewatscht, wie se mitte in die Rohd in en Mottpottel getschumpt sin, for auszufinne. wer sich am Mottigste mache könnt. Sie könne sich iesig denke, wie die Fellersch aus gucke, wann se do heim komme. Alliwwer voll Moll und verrisse, daß en Hund jammert. Die Lizzie weiß gar nit mehr, wie sie all die Löcher, wo die Kids heim bringe mende soll un alle paar Dag do helht's, der Karlie muß e Paar neie Schuhs hen, der Fränkie Hot kee Pehnties mehr, der Johnny Hot sei 5loht verrisse un so fort. Wei. do misst mer jo Geld hen, wie der Rackel feller, wann mer sell all stände sollt. Ich kanns enihau bald nit mehr erfordern. Das is awwer noch nit all. Dorch das Erumronne an die Stritt in alle ZIeinds Wetter, do ketsche se auch noch 5lalt un dann Hot mer erscht recht Truwel. Owends. wann ich von den Wedesweiler heim komme und selles teierd Fieling hen, dann denkt mer doch, daß mer e gute Nch kriegt un in Fakt, verdient mer's auch, bikahs es is nit so iesig, das ville Bierche in sein Stommeck zu fille un schließlich duht mer's jo doch nor, daß mer Eckspierienz sammele duht, for sei Femmille diesent zu rehse, denn wo kann mer dann ebes gutes lerne, wann's nit in de Saluhn is Well, die Woch sin ich auch Widder emol heimkomme. Es Hot e wenig lang gedauert gehabt und ich hen auch in e Minnitt geschlofe. Uf emol,' do fangt der Fränkie an. zu koffe, daß en Hund jammert. Ich sin off Kohrs ufgeweckt, awer ich hen gedahn, als wann ich schlofe deht. Die Lizzie Hot aus das Bett gemißt und Hot dem Bub Kaffdrapps gewwe. gemißt. Wie die Eckseitment iwwer war, do Hot's schon Widder ebbes Neues gewwe. Der Johnny hat in sein Schlaf gesproche. Er hat aedriemt en Hund deht en beiße und Hot alsfort gehallert: Pa, tschehs de Hund aus die Fard, er beißt mich." Der Bub Hot so mordsmäßig gekrische daß ich 's nit mehr stende konnt. Ich sin aus das Bett getschumpt un hen mich den Johnny emol getackelt. Wei, ich hen ihm e Licken gewwe. daß es gekracht Hot. Dann war der auch sättisfeit. Ich sin widder in mei Klapp un hen gleich Widder geschlofe. Baff! uf eemol do gehts awwer los! Jetzt war den Karlie sei 2orn. Er bot en Schrei gelasse. daß mich mein Stommeck weh gedahn Hot. Ich off Kohrs Widder aus das Bett. Was is die Mütter, Karlie?" hen ich gefragt. Ich hen e Tuhsek," Hot der Karlie gesagt un dabei rs er in sei Bett erumgerohlt un Hot gekickt wie en Stier. Well, do sin ich awwer mähd aeworde. Siehsie, Du nicksnutziger Lausbub, sell kommt davon, wann mer sein Pa nit meinde duht. De ganze Dag an die Sttitt erumlaufe. nasse Fleg krtege, im Schnee dicke un so fort un dann kreischt mer in die Nacht das Haus voll." Ich sage Jhne. ich hen e Wuth gehabt, daß ich den Feller hätt kille könne. Wann ich nit mei diessende Rest in die Nacht kriege, dann kann ich die nächste Nacht doq unner keine Zirkumstenzes zu den Wedesweiler gehe.- ZWcll. sozesage is der Karlie jo doch emol mei Kind un ich kann kee armes Diehr soffere sehe. Ich hen in alle Drahers un alle Schelfs nach ebbes gesucht wo mehr Tuhsek m stoppe kann, awwer ich hen nicks gefunne. Der Karlke Hot wZe Zrehsig gehallert un ich hen vor lauter Vefzwetslung mich emol t Pries getackelt. Uff emol hen ich e Eidie kriegt, Bej Galle, hen ich gedenkt, wie wärsch, wann diz den Karlie e wenig Schnuff Zn sein 2uhS stecke dehst? Schad? kgnns enjhau nicks un ich hen den larlie sein Mund uffreiße mache un dann hen ich den Zahn betracht. Es war e Loch drin, daß mer iesig e vier Schillinge Stück enei lege konnt. Ich hen au? mei Schnufsbacks t diesente Pries getackelt un henö den Karlie in sein Zahn gedrickt. Do is eS awwer los gange. Wei der Karlie Hot angewwe, alS wann der Deibhenker in en gefahre wär. Er is in das Ruhm erum getfchumpt, wie krehsig un Hot gespitt, als wenn er Gift un gestoße Glas verschluckt hätt. Ich sage Jhne, ich hen ganz schrecklich gefühlt. Die Lizzie is erbei komme un Hot gesagt, ich wär t Kameel. Ich hen's ihr auch geglaubt. Awwer sell Hot den Karlie all kei Gut nit gedahn, Ich hen en Tuhspick genomme un hen Widder afl den Schnuff auZ den- Partie

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fein ayn gepoytt. Dann yen ich mein Meind uffgemacht. daß der Zahn eraus muß. Ich hen e String an den Zahn gebunne un hen das anner End von die String an den Dohrnabb geteid.

Dann hen lch rne nzzle den Karl: festhalte mache un hen mt Doyr zuae schlage. En Krisch un der Aabn i' erausgefloce. Awwer do Zs erscht daZ Gehaller losgange! Ich hen nämlich in die Eckseitment un bei Mißtehk en gesunde Zahn gepullt. Well, die Lizzie Hot getobt, als wann se mich ufffresse wollt. ' Dann hen ich noch emol probirt un diesmal hen ich schuchr. gemacht, daß mich kein Mißtehk mehr gehäppend is. Ich hei? den Karlie festgehakte und die Lizzie Hot die Dohr zugeschmisse. Der Zahn is eraus gange un der Karlie war gesehft. Mer hen das Blut stappe mache un hen denKarlie en heiße Drink gewwe, dann Hot er stch Widder in sei Bett gelegt UN Hot bald geschlofe. Das Bettruhm Hot geguckt, als wann e Schwein drin geschlacht wär worde. Wie ich in's Bett komme sin, do hm ich e großartige Eidie, kriegt. Was is der Mensch doch vor e Rindvieh. ,hen ich zu mich gesagt, daß mer so wenig VV Mettesin versieht. Einiger Mensch sollt en Dakter sei. dann könnt er bei alle Okebschens helfe. . Warum duh ich nit Dakter tudire? Ich sin jo doch gewissermaße kein Schafskopp un das bische Mettesin werd mer jo noch lerne könne. Mehr wie sterwe könne eem die Patiente jo doch nit. Geld hen ich auch plentie un biseids das, dehts auch gar nit so bös gucke, wann ich Dack Sauerampfer" gerufe deht werde." In seller Nacht hcn ich mein Meind uffgemacht, daß ich en Dakter wer'n un wann die ganze Taun sagt, daß ich en Esel sin. Womit icb verbleiwe Jhne Jhrn lieber Pbilipp Sauerampfer. Bruder Fritschi. In der ersten Hälfte des 16. JahrHunderts lebte zu Luzern an der Halden der lustige Fridli oder Fritschi. In seiner stürmischen Jugendzeit machte er als tapferer Haudegen die Burgunderkriege mit: später war er als Mitglied der Safranzunst ein fideler Gesellschastcr. Die lustigsten Schwänke wußte er anzuzetteln, und wo es hoch herging, that er mit. So wurde die Zunft schließlich nach ihrer Seele Fritschi Zunft benannt. Seine letztwillige Verfügung bestimmte, daß hinfüro all jährlich am schmutzigen oder fetten Tonnerstag (letzter Donnerstag in der Fast nacht) die Zunft einen Umzug durch die Stadt solle halten, di? Musik voran und ein Mann von seiner Art und Gestalt hinterdrein, der an Bruder Fritschis Statt aus einem großen Pokal, so ein Erbstück Fritschis sei, männiglich IM trinken geben solle, der einen guten Trunk begehre. Der Zug, aus lauter geharnischten und gewaffneten Männern bestehend, solle an die Halden, wo Fritschi gelebt, hinausziehen zum Gedächtniß und von da zurück in die Zunftstube zu Spiel und Tanz. Und so wurde es nachher gehalten bis auf den heutigen Tag. Beim Hof (heutige Hofkirche) sammelte sich der Zug. Kriegerisch geschmückte Knaben voraus, ihnen folgte die bewaffnete Jungmannschaft. geführt vom Hauptmann mit dem Zunftbanner. Hoch zu Roß schlossen sich die Zünftigen an. Alle in glänzender Rüstung. Tann kamen Pagen mit einem Weinfäßchcn und dem ZunftPokal, Fritschi'Kopf" genannt, der aus Buchsbolz kunstvoll gedrechselt und mit Silber beschlagen war. Aus diesem Pokal erhielten alle Zuschauer ohne Unterschied des Standes einen kräftigen Trunk. so sie solches begehrten. Ten Schluß bildete und bildet noch heute Bruder Fritschi mit seiner edlen Gemahl n, Beide zu Pferd und in den Farben Luzerns (weiß und Blau) gekleidet. Umschwärmt von lustigen Spielleuten pnd jubelnden Voltsschaaren. Dieser verkörperte Prinz Karneval erlangte, bald einen eidgenössischen Ruf. Ter Luzerner Cbronist Schilling erzählt. Wie ein Mal Bruder Fritschi nach seinem Triumphzuge von Landleuten der Ur kantone heimlich entführt worden sei, damit jhn die Luzerner bei ihnen wieder festlich auslösen müßten. Tas geschah denn auch; in fröhlichen Festlichkeiten wurpe der. Geraubte den Räubern" wieder entrissen. Ein Gleiches thaten die Basler 1580 (seit 1501 im Schwei zerbund), welche die Mite.ihge.npssen auZ den Ländern gern zuo einen gan Ba sel uff eine vasnacht gehegt hätten", um ihnen ihre freundeidgenössischeGesinnung recht glänzend zu zeigen. Daher ließen auch sie den Bruder Fritschi in Form eines mit Fritschi-Maske vermummten Strphmqnnks heimlich by nacht und nähel" nach Basel entführen und luden hernach die Luzerner mit den Urkantonen pin, den geraubten Zunftbruder wieder abzuholen. Es gab einen regen De peschenwechsel zwischen den Räthen von Pasel pnd Luzern, Gegen 150 Gäste Mit achtzehn Räthsherrn aus Luzern und pen inneren Ländern zogen dann wirklich gen Basel. Aus einem schöneq Hause begrüßte der geraubje Bruye; Fritschi seine Landsleute. Tarnt jlber. flgh he.r Basler Bürgermeister den Gä, sten ihren Landsmann und ßenossen. Mehrere Tage lang wechselten, hei freier Gastfreundschaft, festliche Mahlzeiten mit Bällen und Spielen. Zum schied erhielt der befreite Fritschi einen Rock und ein Paar Hosen aus .lundisch" Tuch mit. In der Zeit der französt' schen Revolution kam durch die Stürme, die auch über die Jnnerschweiz hinlegten, der Fritschizug in Vergessenheit, bis ln den dreißiger Jahren wieder aufge nommen wurde. Jetzt hat er sein kriegerisches Gepräge und Geprängi verloren und ist mehr ein Maskenzu geworden, der aber immer noch eim große Anziehungskraft auf Stadt un Land ausübt. 9 ' Wer Alles verachten möchte soll nur bei sich selbst anfanzen.

Reinigt &W &lvtt j NeZcheZ. reineZ Bluk verleiht tzuHi aus'S Neue Kraft ynd Energie, f Das eittzige Mittel es zu fittriren

Die dem Blute nöthige Nahrung kann demselben nurdurchdenMageazugeführt werden. Ebenso sicher ist es, daß man Gifte aus dem. Blute nur ourcy o:e rver uns vle eueren entfernen kann. Wenn diese Organe kräftig sind, reinigen: sie daS Blut vollkommen. Wenn sie geschwächt sind, so kräftige man sie. Zttehmt keine Medizin, um sie an und aufzuregen. Sie sind geschwächt. Gebt ihnen. rast. ee im ue uveran urengl. Es giebt ein inneres Nerveniystem, welchesueber uns Nieren in Bewegung fetzt. Dasfind nicht die Gesühlsnerven, auch nicht dieBewegungsnerven, die Nerven, welche wir gewoynncy mevzzlNijcy behandeln. Sie gehören einem getrennten System air oemfelben System, welches unfer ver icyiagen macht oem sympathetischen ner ven wiem. Leber und Nieren werden nie schwach, ehe diese Nerven nicht geschmückt werden. Tr. Schoop hat rm Menschenleben auf daK Studium dieser Nerven verwendet. Er hat das einzige, vollkommene Heilmittel er künden, welches die Menschheit kennt, um diese Nerven zu kräftigen. Dr. Echoops Wiederhersteller erreicht diese Nervet Erregt sie nickt an, sondern belebt sie. Er wirkt nicht mit Schnelligkeit, aber er heilt aus die Tauer. Wenn diese Nerven kraftig sind, arbeiten Leber und Nerven wie sie sollen. Die Folge ist reineS Blut und es giebt kein anderes Mittel es zu erhalten uns zu behalten. Dr. Cchoov's Buch ertheilt weitere Auf klärung über diese Nerven. ES enthält TlleS, slii..rj...n.. it. Zi IUU9 llil 2lClUJCUUllCl llil UUC( VIC UCIlllgung des Blutes gelehrt hat. Es kostet nichts lakt eS Euch kommen. Dr. Schoop'S Wiederhersteller kostet $1.00 per Flasche durch Apotheker oder bei Voraus bezahlung per Expreß bezogen, ecys la t t .w w r? cjen viorcijc: Dr. Schoop, 150 2te Straße, , Racine. Wi. Mie Elly zu ihrem Bräutigam kam. Humoreske von A. v. T. Alles ist schon dagewesen; aber wke Elly zu lhrem Bräutigam kam. das steht in den Annalen sämmtlicher Hei raths- und Llebesgescklmten emzm oa! Lieutenant Heinz von Lenbach kam eines Morgens zu semem Obersten und bat gehorsamst um vierzehntägigen Urlaub, da sich seine Cousine oerHeirathe. Hoffentlich sind nun Ihre sämmtlichen Cousinen und Tanten glücklich unter der Haube." antwortete der Oberst ironisch, gewährte aber den Urlaub doch. Servus. altes Haus! Bist Du's Wirklich?" Und in den Armen liegen sich beide und weinen vor Schmerz und vor Freude! Diese warme Begrüßung fand an ernem schonen Sommerabend vor dem .goldenen Hirschen" des Städtchens 5). zwischen unsrem Lieutenant und dem Studenten Friß F. statt. Auch das unerfahrenste Men? schenkind. das von den Sitten und Ge brauchen dieser beiden Species keine blasse Ahnung hat. wird nicht einen Augenblick im Zweifel sein, was dieser Begrüßung, die noch dazu vor emem Wirthshaus vor sich ging, folgte, kurz, sie verschwanden und die untergehende Sonne mußte hinter die, zu einem ordentlichen Sonnenuntergang seit Dlch tern gleich Seraphin Meiderle noth wendig gewordenen Berge versinken, ohne die glückstrahlenden Gesichter der beiden Freunde wiederzusehen. Dafür ging's in der. Wirthsstube hoch her! Getrunken wurde, getrunken, nun, wie eben nur ein Lieutenant und ein Student, die ein Wiedersehen feiern, srmken können. Doch kurz ist die Freude und nichts währt ewig m icnem traurigen Jammerthale. das da unsre Erde" benamsei ist. Der Student mußte morgen weiter. Lieutenant Lenbach wollte noch eine Ruine besichtigen und sich dann hem väterlichen Hause zuwenden. Und so geschah es auch: Fruy Morgens gondelte Heinz von Lenbach, vom Himmtl mit einem soliden Katzenjammer i i l rv ? . r veoacyt, ven erg mnan. zocy ooen. wie es sich für eine anständige Ruine, die das Dekorum wahrt, geziemt, lag die alte Burg, so hoch und imposant, daß es selbst einem Fähnrich schwer gefallen wäre, besagter Ruine, zv tmponiren. Heinz versenkje sich in Betrachtungen über das unnütze Bergsteigen und man weiß wie rasch Lieutenants in Entschlüssen sind bald lag er auch schon im Grase und träumt und schlief. Und nun kani. fcl Wer? ßlly! Elly. die schwärmerische Tochtez des pensionirten Obersten Hohenms, Elly, die in einer Villa bei & wohnte, wo ihr Vater über die neu,$r Heereselnrlchtunzen fluchte, fct ute. alte Zeit lobte uniz medicinische Studien Niet). Also. Elly kam, erblickte fcm schlafenden Heinz, schrak zurück und erbleichte! Sie sah sein blasses Gesicht und dc& er knapp an emem stelln lhhang lag. Abgestürzt! Wie der' Blitz war sie an seiner Seite. Um ihn qus semer ver mtirtiVtrhrn s'lfinmrtrfi 5it trrfn riH. ft. Q W4t. 4 telte sie ihn verzweifelt an tzen Schultern. Die Wirkung war unheschreib? sich; tztass. wie es in iedem besseren Roman der Fall ist, zu stsynen, lang sam die Augen auszuschlagen, meine Retterin" und Wasser" zu hauchen. suhr Heinz mit jäher Plötzlichkeit un mit einem unverlennvaren Donner Wetter empor' und dumpf dröhnten die Köpse aneinander. Wie befinden Sie sich? Haben Sie sich schon von dem Absturz erholt?" stammelte Elly ver wirrt und hielt sich die schmerzeü-de. cc 1- ?j,'"w-V ' tonrn. heinz 0Jn HR v staunen weit sein,; Acheu,'dnn. nach rurzem jösluneu ven jiicuno. ör beira.chtete Elly. den Abhang. Ab. gest?t! Sollte er wirklich? Dann die Situation erfassend, ging er darauf ein. Klägliche Jammermiene! Können Sie aussieben!. ' Nun ajsa

Stützen Sie sich' nur auf mich!" Und das Folgende entwickelte sich vollstandig nach berühmten Mustern" der modernen Romanlitteratur. Die beiden, Heinz noch immer matt, und leidend, wandelten den Feldweg hinab. So eine gute Weile! Gleich sind wir daheim!" tröstete Elly. Heiliger Sebastian!" Schon wollte Heinz Elly Alles erklären, da machte

der Weg eine jahe Wendung und sie standen vor der Thüre eines ,. kleinen Landhauses. Ein großer, alter Herr -starrte ihnen befremdet entgegen. PaPa." stammelte Elly verwirrt, dieser Herr abgestürzt Hilfe ' verzeih!" Heinz sagte ihr getrost alles nach, dann aber faßte er sich und stellte sich als Lieutenant von Lenbach ganz gehorsamst vor. Kommen Sie,' ich werde Sie untersuchen," erwiderte der Oberst, ich habe mich viel mit Medi zin beschäftigt." Auch das noch! 'Oh! Und mit einem verzweifelten Blick aus Elly folgte Heinz dem alten 'Herrn. Der Oberst klopfte ihn zuerst mit seiner gewichtigen Soldatenfailst energisch ab, ein genaues Verhör, über den Absturz begann. Sehr ausführlich und anschaulich schilderte 'Heinz ' den 'Fall und fugte hmzu, daß ihm beim Erwa chen genau so zu Muthe war, als hatte o . ! i . 1 ., t zi ags zoor.zu viel gelrunien.'lvu doch gewiß eme befremdliche Erscher nung war. 'Aber jetzt sei der Kopf r v , i r r. - t!ii. scyon Ivieoer frei uno er viiie um Sie Erlaubniß Nein," unterbrach ihn Hobenems. .ick bin halber Arzt und befehle. Sofort in's Bett!" Und damit ging er hinaus. Oh. du mein Gott! . Wehmüthig trank Heinz den heißen Thee, der ihm in ungeheuren Mengen gereicht-wurde und dachte dabei an das kühle 'Bier beim goldenen Hirschen." Und 'diese Diagnose! Innere Erschütterung Zvom Absturz. Behandlung: Ruhe undDiät elf bis vierzehn Tage bis zu velllger erstelluna. Hemz erbleichte! Der Oberst versicherte mit vollerAufrichtig keit. daß er einem tungen Kameraden gerne Gastfreundschaft erweise. Hem zens Schicksal war entschieden. Nach zwer furchtbaren Tagen war das Fieber" vorbei. Lieutenant Lenbach durfte aus dem Sopha ruhen'und sah Elly wieder! Was edt folgte. i t natürlich! Nur schien Hemz entschte den leidender, er seufzte oft ganz erschrecklich und zerrte dabei gewaltig an seinem Schnurrbart. Auch machte er Vlugen, yinreinenv,. sazmacyreno, sterbenstraurig, so daß 'einmal Ricke ganz entsetzt in ihre Küche zurückkam und sagte: Der geht uns mal noch drauf, der Arme!" Emes schonen TaaeS schloft denn auch wirklich Heinz eine lange, feurige Rede mit den Worten: denn ich liebte Dich vom ersten Augenblick an!" Dann plötzlich, von diesem zarten Thema abspringend, fügte er hinzu; .Zehn Tage Bouillon! Elly. hab Erbarmen!Als sich Lieutenant Heinz von Lenbach dem Obersten alS zukünftiger Schwiegersohn vorstellte, donnerte er nicht wenig, er erinnerte sogar daran, was auö dem Undankbaren ohne seine ärztliche Hilfe geworden wäre. Heittz ergriff darauf mit sichtlicher Rühruna des Obersten Hand und rief pathejisch aus: Mit dieser Zhrer Hand haben. Sie mich dem Leben wiedergeaehe.. mit der andern stoßen Sie Wch inTod und Verzweiflung!" Awer ?layre nachher konnte der Oberst schon öffentlich von der glanzenden Kur an seinem jetzigen Sch.ws r t , v.r. -. . gersohne erzählen und war diew zug. gen. so schilderte er in den Masteften Farben seinen in der That im höchsten Grade Besorgniß erregenden Zu tany nach dem .Äbsturz." . , m m m . - tu t HumMtztL. . - j j I M Auch tin? Schkußfolge" rung, A,: Warum diese Sänaerin NUr so viel trillert" B.: Ha: wahrschelnlich 'n Zuugendatterich!" TrlftigerGrund. Mann; Warum giedt's denn in letzter' Zit keine Leberknödel mehr? Frau: Die ueue Köchin maA sie nicht! yrommtman au s. Wie ?h mit so großer Familie bei Ihrem geringen Gehalt nur auskommen tönnen? Ja. schauen S'.' Mittag essen wir nie, und das m Übrig bleibt, wärmen wir des Vhends!. Ein Trost. Ach. Herr Richard, wenn Sie nun wieder, in 'die Stadt ziehen, werden Sie mich gewiß vergessen,' verr Richard! Nein. Kathi das ,st nicht möglich! Ich hab' schon meine Jagdhündin, "diff Vana, nach Deinem camen .mgetauftk Was ihm fehlt? Run, wie aebt's. Heinrich? Acd. nur schlecht, Onkel. So. was fehlt Dir denn schon wieder? Ach. eine ganze Masse. Was denn z, B. ? St. h Erkaltung. Husten. Lunaenschmerzen! Noch mehr? Ja. Äeld! KindlichtAeKati-aunä. Herr; Dein Bater ist wM. wie man sy sagt, ew großes Thier? Hcms: Das Will ich meinen. Mama nennt ihn immer: Kameel. Ochse . Rindvieh oder Rhinoceros. Ein Wirbelihierchen. .Donnerwetter, tanzt Fräulein Mül ler aber in einem fort!" Docto'r' des Zologie: Nun; sie sehört j s.uch zu oen Attroelthierenl" Variante Bettter: Sie verzeihen, mein Her haben Sie viel leicht eine MkMe Hose?" Stuoent; Bedar bin selber Ntcht. auf Hose aedettet . v ... .. ' Frei für erwache IXalin&JV -Ä iverde jede rtn kostenfrei einHVksde er Hitlmiittl senden, die mir die 3 Irtft wiederhergeftelt haben, andere seblaeschlaae hatte. Dies edti heilte wich villftävdta von erluk d, Vedenkkraft. aael an aeitlkch.l Schwicke äcaMche ua,r.srn. rer0ser ebens, heilen. kennen et drch dsiCnftafit rNe nd wir Oe, erlange. .Ccsd6ie dreff? heute. a e Ubt: wiUt n-etu I lanatn. btSUB 9 ic mir "urm wamsn U, yxia. Wan schlicke eine Ortefttaxft bei. treffe: I Walker, lii Zttu1y.'yzl. too. Hieb. ' I Uftt tHctii

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