Indiana Tribüne, Volume 20, Number 181, Indianapolis, Marion County, 20 March 1897 — Page 2

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Zndians Tribüne.

Erschewt Täglich und Somttag. Die tägliche .Tribüne- kostet durch en Xxlget j Cent per Woche, die eonntagS.Trb2e'I Set per Woche. Seide axf oxnaea 15 Cent der santJ der5t Ver Vo!i aukerbalb bei Statt ,uaeschit in BorcmffimSlttna $' pi Jahr. OffUtt 10 eüd MaSama Straße Indianapolis, Ind., 20. März 1897 Briefe aus Deutschland. Von Wilhelm Kaufmann. i ' ES ist aanz erstaunlich, wie diele Bücher und Brochüren über Amerika, Zpcctell über die Vereinigten Staaten in den Antiauariaten Deutsckland's aufgestapelt sind. Längst sind diese je. v -' if ; je cn t ?cqmoier aus ozm cigcniiicgcn uu; Kandel verfckwunden. aber in den Alt bücherläden gibt es noch gar viel von dieser Art Literatur, allerdinas rnct stenz Schund, da den wirklich werthvouerenSachen stark nachgespurt wird. Diese werthvolleren Bücker über Ame?ika finden ihren Platz in den vielen großen und kleinen Bibliotheken Deutschlands. Durch einen glücklichen ?fund in einem dieser verstaubten und Dunkeln Antiquariate wurde ich zum Suchen anzeregt und bald hatte ich et nen hoben Stok solcher Bücher deisam men. Wollte ich die Suche energisch fortsetzen und speciell in Leipzia die Altbücherläden durchwühlen, so könnten in kurzer Zeit an hundert Bände, von eben so viel Autoren zusammenkommen. Fast diese ganze Litteratur stammt aus der Mitte bis zum Ende der Fünfziger Jahre und es scheint mir, daß die Herren Verfasser vorwieend solche Achtundvierziger Flüchtlinge waren, welche, nachdem sie sich ein paar Jahre drüben in Amerika umgesehen hatten, wieder nachDeutschland zurückaekebrt sind und tick dann ihren ganzen amerikanischen Aerger von der Leber weggeschrieben haben. 5Dtnn tn den meisten dieser Publlka tionen wird an dem Lande jenseits des Atlantischen Oceans kein gutes Haar gelassen, es wimmelt darin von Anklagen und Beschuldigungen der th'ö rlchtsten Art. die aber doch von den deutschländischenLesern geglaubt wor den sind, denn man kann ja die schlimmsten' Uebertreibungen dadurch ttlaubyast erscheinen lassen, daß man sie als Selbsterlebtes hinstellt. Bersteht es ein solcher Verfasser außerdem mit Schlagwörtern, wie deutsche reue , deutsches Herz , deutsche Gemüthlichkeit undBrüderlichkeit". gehörig zu kraftmicheln und dem guten Leser begreiflich zu machen, daß es eine Schande ist. daß Deutschland (oamals) keme eigene Kolonie hatte, um den Volksüberschuß für das Gesammtvaterland nutzbringend zu verwerthen, so hat er seine befänaenen Leser naturgemäß sehr bald auf seiner i-eite. Ich habe mich in diese alten Schmöker. trotz des Aergers, den ich bei der Lektüre empfand, ziemlich hineingelesen und ich glaube bestimmt, daß die meisten der Autoren aus mit Amerika mißvergnügten Achtundvierziger Flüchtlingen sich zusammensetzen. Es sind ja damals und auch später noch größereSchaaren von deutschen Flüchtlingen aus den gebildeten Klassen nach Amerika gekommen, die ganz und gar nicht für' das dortige Land taugten. Jede aroße politische und sociale Bewegung zieht in ihren Strudel eine Anzahl Menschen mit hinein, welche theils aus Neugierde, theils in Folge von Ueberredung oder einer plötzlichen Aufwallung' den Rummel mitmachen". von dem Ernste der Sache und von den Opfern, welche dieselbe fordem mag. aber gar keine Vorstellung haben. So ist eö sicherlich auch in der 18er Bewegung gewesen und unter den Vielen, welche damals in Amerika Zu flucht suchten, waren ohne Frage Einige. welche um weniger als 30 Sil berringe sich mit der Reaktion in Deutschland abgefunden haben würden. Aber sie wurden mit nach Amerika verschlagen, entbehrten dort ihre Schoppen - Geselligkeit und alle die anderen Vorzüge", welche sich aus dem Satze ergeben, daß Amerika keine Fortsetzung von Eurova ist, und so benutzten sie die erste beste Gelegenheit nach Deutschland zurückzukehren und dort ihren Groll' über alles das, was sie aus eigenem Verschulden in Amerika ausgestanden hatten, in der übers triebensten Form inDruckschriften niebeizulegen. Die Letzteren enthalten kedoch noch manches werthvolle Material für Denjenigen,, der endlich einmal die Geschichte der 48er Auswanderung schreiben will und den Beruf dazu hat. Eine solche Geschichte sollten wir unbedmgt haben, aber dieselbe kann offenbar vorerst nur Jemand schreiben, der selbst an jener Bewegung theilgenommen hat, in Fühlung steht mit den noch lebenden Genossen aus lener Zeit und der das über ganzAmecika zerstreuteMaierial erlangen kann. Zwar wird die von einem Achtundvierziger geschriebene Geschichte der 48 Auswanderung nach Amerika sicherlich nicht frei sein von den Mangeln, welche der subjektiven Darstellung immer anhaften aber eine spatere objective Schilderung muß nothgedrungen auf dem so geschaffenen Boden fußen. Es lst .wohl ausgeschlössen, dqß bei dem Alter der betref senden Herren sich Einer findet, der für jene Periode die stofflich ungetjiuxt, specialisirende Arbeit bewältigen Will oder kann, in ahnlicher Weise. wie sie uns Gustav Nörner in seinem Werle über die deutsche Einwanderung von 1813 1848 hinterlassen hat.aber es sind von den Achtundvierzigern noch manche am Leben, welche die Feder zu führen veimögen und man könnte wohl erwarten, daß noch mehr Erinnerungen" von der Art, wie sie Jacob Müller in Eleveland soeben veröffentlicht hat, geschrieben würden. Außerdem steckt ein ungeheuer großes

und wichtiges Material in den Hunderten von großen und kleinen deutschamerikanischen Zeitungen. Dieses Material ist aber für den späteren Geschichtsschreiber so gut wie unzugänglich. denn wer kann sich durch diese thurmhohen Bände von verstaubten Zeitungsfiles hindurcharbeiten, wenn er nur auf den eigenen Fleiß und auf das Findeglück angewiesen ist. Die noch lebenden Achtundvierziger aber wissen noch, wo das und das steht und wo es ausgegraben werden kann, auch haben sie noch manches alte und für diese Periode werthvolle Zeitungsblatt im Hause aufgehoben. Diese Sachen sollten jetzt hervorgeucht werden, denn es ist wahrlich die höchste Zeit. Der junge amerikanische Nachwuchs der alten Herren weiß mit dem Material nichts anzufangen und wird die vergilbten und verstaubten Blätter bald beseitigen. Es können sich an dieser Sammelarbeit auch solche Achtundvierziger betheiligen, welche nicht mit der Feder gewandt sind, oder welche die Mühe scheuen, ihre Erinnerungen niederzuschreiben. Eine Eentralstelle für derartige Sammlungen würden die Pioniervereine gewiß gerne darbieten. Dort könnte man auch das deutschländische Material unterbringen, und ich bin gerne bereit für diesen Theil der Arbeit mich mit zurVerfügung zu stellen. ' Uebrigens befindet sich unter der vielen Spreu dieser deutschamerikanischen Literatur auch manches Weizenkorn. So namentlich die prächtigen Bücher von Julius Fröbel, darunter die deutsche Auswanderung und ihre culturhistorische Bedeutung" (Leipzig, bei Franz Wagner, 1858) ein kurzes Heft von 100 Seiten, welches aber wirklich zutreffende und wahre Bemerkungen über Amerika unö die Deutsch-Amerikaner enthält, und es wohl verdiente, durch einen' Neudruck über die Ver. Staaten weit verbreitet zu werden. Auch Fröbel's zweibändiges Werk Aus Amerika-, Erfahrungen. Reisen und Studien" ist eine ganz vorzügliche Arbeit und heute noch so

lesenswerth, wie vor 43 Jahren. Ein drittes Werk desselben Verfassers Amerika, Europa und die politische Zukunft" habe ich trotz eifrigen Suchens noch nicht erlangen können. Fröbel läßt in seinen Schriften auch den Angloamerikanern die g5hührende Gerechtigkeit widerfahren und verlier sich nicht in einseitiger Ueberschätzung der Deutschamerikaner, wie es leider nach Franz von Löhers Vorgang, so . 4. ir ? ' r r yri . viele oer oeuliazamerllaniicyen z?cschichtsschreiber gethan haben. Gerade diese Neigung, welche allerdings ver ständlich wird, wenn mon sich der nothwendigen Gegenwehr in den lang jährigen Knownothing - Kämpfen erinnert, hat viel dazu beigetragen, die Anfänge ernster deutschamerikanischer Geschichtsforschung zu verkümmern und diese zuerst so viel versprechende Bewegung in das Gegentheil dessen zu verwandeln, was damit bezweckt wor den war. Die Pioniervereinx sind, meyr oder wentger, zu Anstalten zur gegenseitigen Beweihraucherung her abgesunken, in welchen die Schoppen gemüthlichkeit und die dem Deutschen nun einmal im Blut liegende Sucht zur Zersplitterung die Hauptsache geworden ist. Daß ein so vorzüglich geführtes und so n o t h w e n d i g es Magazm, wie es der Deutsche Plo nier" in Eincinnati war, trotz achtzehnjährigen Bestehens und trotz dex allgemeinen Anerkennung, welche es in Amerika wie in Deutschland gefunden hatte, eingehen mußte, wen die lumpt gen paar hundert Dollars Zuschuß per Jahr so schwer auszubringen waren, beweist das Gesagte wohl zur Genüge. Nach den amerikanischen Zeitungen zu urtheilen, müssen die Erwerbsverhäktnisse in.den Ver..Staaten während dieses Winters noch immer jammervoll gewesen sein, selbst wenn man bei Beurtheilung, dieser Nachrichten den wohlberechtigten Grundsatz anwendet höchstens die öälfte von dem zu alair ben, was in den amerikanischen Zei tungen steht. (Es soll damit den amerikanischen Zeitungen durchaus nicht der Vorwurf hervorragenderVerlogenheit gemacht werden, aber die amerikanische Presse ist das naturge maße Produkt des Boom - Landes und auch die Schilderungen der gegen wärtigen Geschäftsstcckung sind sicher lich. gewaltig übertrieben.) Aber schlimm genug sind die Verhältnisse gewlN. die amerikanischen Städte sind mit Menschen überfüllt, welche sich auf dem Arbeitsmarkt aeaenseitia unterbieten. Außerdem wird ein derartiger V i i - Nothstand m den davon besonders schwer betroffenen Volksschichten in Amerika weit härter empfunden, als in Europa. Hier werden weit beschei denere Ansprüche an die Lebenshaltung erhoben, als drüben. Jeder auch der einfachste und anspruchslofeste Mensch hat sich in Amerika an einen Grad von Eomfort gewöhnt, der ihm in Europa ganz fremd gewesen ist. Wer für sich und die Seinen sieben Mal in der Woche Fleisch auf dem Tische hatte, und zwar in genügend Menge, der kann sich schwerer diesen Genuß versagen, als derjenige, bei welchem die Fleischnahrung etwas Seltenes war. Je böber die Lebens haltung und der Culturzustand eines Lottes, v'sto schlimmer werden mi Drangsale empfunden, welche die har ten Zeiten bringen. Das kann man seht gewiß in den amerikanischnGroßftädtcn am betten ervroben. Die la-. Imx, Clovaken. Polen und die noch ganz grünen Jrländer wissen sich mit un harten Zeiten weit leichter ab.mfinden, als der auf einer weit kiöberen Culturstufe stehende angloamerikanjsche und der deutsche Arbeiter. Es ist deshalb' anzunehmen, daß gegenwärtia unter den' deutschen Arbeitern tM viel Heimweb nack Deutsckland herrscht, zumal ja auch drüben bekannt geworden ,st. daß gegenwartig in Deutschland (aanz sveciell in der 5lndustrie) ganz besonders gute Zeiten herrschen, und daß hier eigentlich-Je-der Arbeit hat. der arbeiten will oder

Wantnng.

Das Publikum rstrd vor gewissenlosen HSlldlem gewarnt, die gewöhnliche Slauit?salz,oderewt Mischung von ge wöhnNchem eidlitz Pulver tll Sarttba. der Salz-, Cjrnidkl.alz, .Deutsche, (CJenatn) Salz-, Küstliche, arlödader Salz un unter dielen anderen Vezelchuuugen zu verkaufen suchen, unter der Anpreisung, daß diese eben sa gut" seien ie die Schien Produkte von Sarllbad, welche direkt au den weltie rühmten Quellen genommen werden. Die beruht nur auf eurer Täuschung dek Publikum de größeren Verdienste wegen, den der betreffende HSudler an diesen FSl. schungen macht. Jede Flasche de Scht wportlrtm Wasser und eprudelsalze, muß obige, Stadtsiegel, sowie die Unterschritt der Vgeuten iner & Mendelson So., New V"?" auf jeder 2tU kette haben. Zu haben in allen Vpotheken. Man hüte sich vor Fälschungen. Der Stadtrath : lkrllbad. der nicht durch Krankheit verhindert ist. Jedoch mochte ich keinem deutschamerikanischen Familienvater denRath geben, sich von seiner Unzufriedenheit und von semem Helmweh zur Ruck Wanderung veranlassen zu lassen. Er würde sich in ökonomischer Beziehung schwerlich verbessern, selbst wenn es ihm gelänge, rasch dauernde Arbeit in Deutschland zu finden, und ich glaube, es würde ihm schwerer werden, sich in Deutschland wieder einzuleben, als es ihm ehemals in Amerika schwer wurde. sich in die neuen Verhältnisse zu finden. Ich glaube, daß das Heim weh nach Deutschland bald einem noch weit heftigeren Heimweh nach Ame rika Platz machen würde, nachdem sich die Rückwanderung vollzogen hatte, Denn in Deutschland sind die Zustände und Einrichtungen auf eine kleine herrschende und aus eme große dienen de Klasse eingerichtet und Derjenige, welcher mit demTrypsen demokratisch amerikanischen Oels gesalbt worden ist und das sind sie doch Alle, auf wew ehe diese Zeilen Bezug haben der erträgt es nicht, wieder umgeschachtelt zu werden m die dienende Klasse, AUS welcher ein Emporstreben so gut wie unmöglich ist. Wer in diesen Verhalt nissen aufgewachsen ist, empfindet die damit verknüpften Härten nicht sehr, er weih es eben nicht besser; aber wex nun schon Jahrelang das stolze Gefühl empfunden hat, emem mächtig ausblu hendenStaate anzugehören, in welchem das Bllrgerthum der einzige Rang ist, und welcher Staat, wenn fluch nicht ihm selbst, so doch feinen Kindern Gelegenheit bietet, sich nach den Kräften und Veranlagungen, nicht aber nach der durch Geburt oder Vermögen gegebenen Stellung zu bethät! gen, dex kommt hier nicht zur Zufriedenheit, und seinf in Amerika geborenen und erzogenen Kinder erst recht nicht, Wer hier in Deutschland auf den Erwerb durch der Hände Arbeit angewiesen ist, darf vorher, nicht in Amerika gewesen sein, wenn er hZer Glück und Zufriedenheit fucht. Die Amerikamiidigkeit ist eine Krankheit, welche in Amerika am allerbesten ß5 heilt wird, und zwar dadurch, daß man ersucht, sich zurückzuversetzen in .die Zustande, welche man in Europa perlassen hat. und daß man bedenkt, welche Veränderungen in de Anschauungen und in dem Gesichtskreise emeS Jeden durch einen längeren Aufent, halt in Amerika hervorgerufen werden. Diejenigen meiner Leser, welche nach längerem Verweilen in Amerika besuchsweise nach Deutschland zurstckkehren, werden, namentlich wenn sie aus Arbfiter- oder aus Bauernkretsen stammen, sofort den Unterschied bemerken, der zwischen jhnen und den in Deutschland verbliebenenBrüdlsn oder Freunden sich herausgebildet hat. Unh sie werden sich auch gesgßt haben, daß es ihnen nimmermehr möglich sein würde, wieder' dauernd in die fllten Verhältnisse zurückzukehren. Sie werden aber auch Dank empfinden gegen das neue Land, welches einen ganz anderen und zwar einen weit tüchtigeren Menschen aus ihnen gemacht hat.' Nein, es ist nichts mit dem Zurückwandern für solche mrxikamüde, welche in Deutschland auf Exwrb ausgehen müßten, Unh .außerdem zieht der Frühling in'S Land, wer weiß, ob er nicht auch daö Ende des Winters der harten Zeiten mit stch bringt. ' Schutzimpfung gegen die Pest. Ueber 5kmdfversucke 6tnm k?, lenpest berichtete in der Berliner mtbu cinischen Gesellschaft der durch sein Studien über Cbolera. tfVft imh phus wohlbekannte Dr. Kolle aus der rr f jr n w v . ,oinenia)asliuren Abtheilung des ftrtrfhf,tr cVnfttfttfa cr: ontiit.: "7 " o")" xfiiiitycilungen sind von um so größerem Interesse, als Dr. Kolle in der letzten Zeit persönlich Versuche mit Pestserum an Ratten, Mäusen, Meerschweinchen und auch an Menschen gemacht hat. Ueber die Ursache der Beulende wn? mnn m zum Jahre 1894 völlig in Uni . i r . . . icnnlnig, ms es zu dieser Zeit zwei Forschern, Kitasato und Yarsin. gelang, unabhängig von einander, zu 11 . -!. . .. ' rncr cii oen raniyektserreger in em Pestbacillus zu entdecken, ak die DZöalickkkit tintr lVZnss,,, der Pest nicht ausgeschlossen ist, beweisen mehrere Pestfälle, welche vor unge. fäbr fünf Wocken von kndi,n nnrf London eingeschleppt worden sind. Dieser Umstand leate es naht firfi schon Mt. über die Bakteriologie der jft.ft JT Ltl -rfl 4. T -uHimiujicu, naiucuiuu? w& Eigenschaften des Pestbacillus. fowie s?:.n Verbalten im mensckllcken Kärd?? rennen zu lernen. Den eine genaue Kenntniß hierüber ist nicht minder für .die Feststellung der Krankheit wichtig. Wie für die &(huhmnhrtftfn hnnfnfn I " -7 ZZ) v V Zugleich legt aber die Möglichkett - rr ' r y . . i einer mscyieppung oer 'eu es naye, durch Versuche hie Frsae zu jiiifv

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inwieweit eine Schutzimpfung gegen die Beulenpest möglich ist. Dr. Kolle zeigte eine Reihe mikroskopischer Präparate von Reinculturen des Pestbacillus, führte zugleich an zahlreichen photographischen Aufnahmen dieMorphologie und Biologie des Pesterregers vor und wies darauf hin, daß der Kitafato - Jarsin'sche Bacillus sicher der Erreger der Beulenpest sei. Hat man Pesteiter, dann ist die Diagnose leicht zu stellen, da es unter Zuhilfenahme des Mikroskops mit Leichtigkeit gelingt. die charakteristischen Pestbacillen zu finden. Die Versuche Kitasato's und Narsin's haben ergeben, daß die Pestbacillen unter dem Einflüsse der gebräuchlichen Desinfectientien, wie Karbolsäure u. s. w., in kurzer Zeit abgetödtet werden, daß sie dagegen die Austrocknung vier Tage lang ertragen können. Dieser Umstand ist für die Seuchenlehre sehr wichtig, da daraus hervorgeht, daß Staub, an dem Pestbacillen haften, die Seuche übertragen kann. Dr. Kolle hat längere Zeit hindurch im Koch'schen Institute für Infectionskrankheiten an Thieren Verfuche mit Pestculturen gemacht. Die Culturen hatte er theils aus London und Bombay, theils aus Hongkong und Paris erhalten. Die von Menschen stammenden Culturen waren sehr ansteckend für Ratten, Mäuse und Meerschweinchen. Der Ansteckungsstoff wurde entweder in kleine Haut-

wunden gebracht oder verfüttert. Da die Pestbacillen auch ,n den Koth über gehen, sind diese Thiere sehr gefährlich für die Verbreitung der Pest. Pr.Kolle hat bei Verimpsung selbst wenig gisti ger Culturen Krankheitsbilder mit echten Pestbeulen erzeugt. Die Ver suche Narsin's, der Pferde mit steigen den Gaben Pestbacillen impste- und von diesen Pferden ein Serum erhielt, mit dem es ihm gelungen sein soll, von 23 Pestkranken 25 zu retten, würden, wenn die Zahlen richtig sind, die Er zeugung von Pestserum für die Pestbedrohten Lander wunschenswerth machen. So hat man denn auch in Paris schon vor mehr als einem Jahr damit begonnen, mit Pestbacillen von Thieren Versuche anzustellen, und diese That sache zeigt, daß derartige Laboratoriumsversuche vollständig ungefährlich sind, wenn sie nur mit der nothigen Vorsicht ausgeführt werden, eine Borsicht, die, wie Dr. Kolle erklärt, auch hon ihm nach zever Dichtung ym way rend seiner Versuche im Berliner In stitute beobachtet wurde. Wichtig ist die Frage der Schutzimpfung gegen die Pest, Diese Schutzimpfung wird nach derselben Weise ausgeführt werden, wie die von Hasskine und dem Vortra genden gegen Cholera, von Pfeiffer und Kolle gegen Tvphuö ausgeführte Schutzimpfung. Für Cholera und Typhus ist diese Schutzimpfung bereits wissenschaftlich begründet. Für die w ssenschaftliche Grundlage der Pest schutzimpfung brachte Dr. Kolle einige Mittheilungen über Versuche, die er an Menschen und Thieren angestellt hatte. Ratten und Meerschweinchen kann man durch die einmalige Ein spritzung einer abgeschwächten Cultur, st! es lebender oder abgetodteter. unter die Haut, gegen die nachheriae Impfung mit vollgistigen Pestbacillen schützen. Nach den bisherigen Bersu chen Dr. Kolle's scheint diese Widerstandsfähigkeit drei Wochen nach der Impfung anzuhalten; Menschen, welchen Dr. Kolle mit ihrem Emverstano niß abgestorbene Pestöicillen unter die Haut brachte, zeigten in leicher Weise wie nach Cholera- und Typhus-Cch'ttz-impfungen eine örtliche und allgemeine Reaction. Ueber die Veränderungen, die bei diesen Versuchen im Blute der betreffenden Menschen eintreten und dir aeaebenenfallö einen Maßstab für die Beurtheilung abgeben würden, ob Impfschutz eingetreten oder nicht, j m 1 ni .1 V. " " r erlaubt jicg oer ojitagcKcc pj?a? ccin Urtbeü. mmm. , i I j ' LluS alter Zeit. In der guten alten Zeit hatten die Leute dock weniastens 5)umor. Wenn heutzutage zwei Eheleute sich scheiden' lassen, dann mutvet vle ühM! ge schickt, wie ein Trauerspiel oder ade wie ein bedenkliches Sittenbild an. Aus den im Berlaae der Haude u. Spener'schen Buchandiung tx chi.cne ... - . - - , nen Berlinischen Nachncyten' tm Jahre 1707 entnehmen wir. daß es damals anders stwcs.cn. wenn man folgender Anzeige glauven Hgrs: Wie niuaiime rennuna un erer t.'r machen wir unseren Freunden' und Verwandten bekannt ünp verbitten alles Glückwünschen. Lanoöberg an der Warthr, ven s. Januar uyt. " Landraih v. Sco?nmg. . A. v. Schönina. aeb. v. Kesser. Nun muß man berücksichtigen, daß nach damaligem Sprachgebrauch verbitten" gleichbedeutend war mit für etwa? danken". Die alten Leute haben Recht, si war dvch besser, die gute ptt Nett"! Frei versandt an Männer, Sin Nann in Michigan entdeckt ein bemerkensverthcS Heilmittel sür Verlust von Kraft. ' Proben werdm frei an sLle versandt, die darum schreib. ' Carl 3. Walker von alamaioo. Mick . hat nach eine jahrelange Kampfe aegen fcie ser w t . i li.ii. . Z I vtannpaTific a r'ajixfle jrniin gesunden, wel SeS da Leiden beilt. iMajcn unö iuvpci mn cupch von ocTiorrnrr rvv v i . nr I m . Er dewahik dal Skielmnib lorgsZltig: ober er mr. . xjvi. .7 i i w "m C piiuigt eine v" mtiijin iuii MOIIIlttll I lenken, die an irgend einer fform escblecht tcher Eebwache ttlden, al? olgc ,on jugendttcher Uiffekeik. wie oreitiak VerluK de e. dZcdtniff? unb ker Streit, 1cb;rattn WfiiCea, rampsaderbruch und urhru. Z:,, Heil iliei qst eine oeiouver angeneyae virkuna von LZZrme und scheint unmittelbar n wirke, tnde, c ic erlonotc 0roft unb etne (Snttvtct. IitTta giebt, wie Le nur gewünscht wird. Das Mittel heilte Mr. tiilftr vollkändia ton ti den Uebeln in 6 Leiden, ic toa jahrelanae Ttftbraudi er ttatürti feOaefetotctt üuMLi.an herrSKren, Pnd pa in jechemgalle ads,lnt ter, ul'iigiei - ltt?itte r.larl?! Walker. l& Zks., Xcwbfe. oUtnoo, Ki., tl der e onqe heu, daß Die etnePrsde sein, vetlmtttelF ttx Manner n,nn,a,en,wtriiosgr! enuut,uno retneraTtng irgend welcher lre wird v ibm efrdert wer? oc. i qai ein grvge, nreren daran, dag die Kunde , diesem grobartigen Heilmittel, ver breitet wird, und er peesendet it Grgflt die vni imu vcrpegcic in einem urcvau etu fachen Palket.soda der Mffitnsir keine sZutt vor Nndeqnemltchseit dek kkanntlverdcn u haben braucht. ' i er werde edet, ,yer,ug zu lvreibe

vom JnlanVe.

WZlltsWarren, einorigi - neller Neger - Prediger, ist soeben gestrbm. l?r hiel, sein. Gemeinde dch volles orr uno Ztelie in S tV C r rr:r- r...i ii ii i ii .11 r t i r iii x 'ii i Wenn ein Ne?.cr widerspenstig, wurde, dann prügelte er ihn windelweich, ließ O"4 ihn mederknicen. lnnte ncden ihm und betete mit ihm. Eines Tages sammelte er 60 schwarze Damen ein. dt von ihren Männern verklagt wordei' waren, nahm eine Hundepeitsche unt vermöbelte Alle in der furchwarsten Weise, bis sie Besserung gelobten. Als Leiche hat das ZmAlter von 78 Jahren verstorbene Fräulein Sarah Beatty, welche einsam und allein auf ihrer südlich von Kokomo, Ind., belegenen Farm gehaust hatte, in ihrem Lehnstuhle gesessen, il,t sie gefunden wurde. Das alte Fräulein unterhielt mit ihren Nachbarn nur wenig Verkehr und deshalb wurde sie auch nicht vermißt. Ueberall in ihrem Hause fand man Geldsummen von verschiedener Höhe versteckt. $100 befanden sich in ihrer Tasche und $900 waren in der Wanduhr verwahrt, währendPäckchen mit Silbergeld unter den Teppichen, hinter Bildern u. f. w. verborgen waren. In dem ungewöhnlich hohen Alter von 106 Jahren ist in New Jork Frau Jette Gerber gestorben. Die Verstorbene stammte aus RussischPolen und war bereits verheiratet, als Napoleon seiner Niederlage in Moskau entgegenzog. Ihr Gatte bejrb damals auf dem Lande eine Kneipe und verdiente von den französifchen Soldaten so manchen Groschen. Die Greisin kam erst vor 10 Jahren, also im Alter von 90 Jahren, nach Amerika zu ihren Kindern, und erfreute sich bis zum Schluß ihres Lebens einer erstaunlichen Rüstigkeit. Durch unvorsichtiges Handhaben eines Revolvers wurde in Baltimore Frau Katharine Huber von ihrem eigenen Sohne Geo. Huber am Tische in ihrer Wohnung erschossen. Der 24 Jahre alteSohn war von einer ffeise in's Land mit einem Wagen der pötew flork Biscuit Co." zuri;ctgekkhrt. und erzählte semer Mutter, daß ein Neger ihn zu berauben versucht und er seinen Revolver gezogen habe, doch habe derselbe versagt. Jetzt wollte er die Waffe nachsehen, der Scfrnß ging log, die Kugel drang der Mutter in die rechte Schläfe und verursachte sosortigen Tod. Der nahezu wahnsinnig gewordene junge Mann wurde verhastet, um die Entscheidung der Jury abzuwarten. Die Frau hinterläßt acht Kinder. ' Vcrhungertistin Bridgeton, N. I.. Professor Wm. L. Shinn. der dort vor zwei Jahren ein Busineß College" eröffnete. Anfänglich hatte er zablreicke Sckuler. als er aber mit einem Schüler Differenzen wegen ge stohlener Bucher hatte, die zu emef Klage führten- ging es rückwärts und er mußte bald die Anstalt schließen. tZr stand unter Bürgschaft und seine Bürgen ließen ihn nicht fort, obwohl er in anderen Orten Stellen erlangt hätte. Bald war er so verarmt, daß er sein Mobiliar verkaufen mußte, und iilö vor einigen Tagen seme Roth bemerkt wurde. warcnShinn feine Frau und Kind halb verhungert. Nachbarn nahmen sich der Frau und des Kindes an. Shmn aber starb des Hunger tpdes. U n t e r d e n z a h l r e i ch e n BeWerbern um Consulatsposten besmden f if " ' V . ' jf. "'. ncy aucv zwei amen, namiicu rau lein Cora C. Weed von Muscatine, Ja., und Fräulein Marilla Ricker von New Hampshire. Fräulein Weed glaubt ihre Befähigung.ein Consulatsamt ausfüllen zu können, durch die Art und Welse dargethan zu haben, m welcher sie die ihr von der Jowaer Staats - Regierung verhehenen Aemter verwaltet hat. Fräulein Ricker, eine Advokatm von Beruf, war früher mit der bekannten Belva A. Lockwood in Washington,' D, .C.. associirt und wurde als erste Frau zur vlvvokatenPraxis in Neu - England zugelassen. Der Ernennung dieserDamen zu Consuln steht durchaus kein gesetzliches Hinderniß entgegen, doch ist nicht anzunehmen, daß eine ausländische Regierung einer Dame' PaZ E;equatur ertheilen würde. " : Angeblich 155 Jahre alt geworden ist Jesus Camprehe, der dieser Tage in Guadalajara, Mexico, aus dem Leben geschieden' ist. Der Dann soll im Jahre 1742 in Spanien geboren und iin' Alter von 24 Jahren nach Mexico ausgewandert sein. Er lebte zulekt bei- seinem Ur-Urenkel. Das Kirchenregister von Validolid, Spanien, gibt als den Tag seiner Zau'fe 'den 12. December des 'genannt ten JahreS (1742)' an Der Verstorjene" war bis zuletzt im Pollen Besitze einer geistigen Kräfte und diese? Umtand ließ Manche an seinen Angaben zweifeln. Oft erzählte er Vorfälle, welche sich im vorigen Jahrhundert zugetragen hatten. Dei 84 Jahre alte mm W Gemeinde, zu welcher Camprehe gehexte, erklärte, daß er sich wohl erinnere, daß letzfereru -alter Mann gewesen sei, als er selbst ein kleiner nabe war. Auf die Anklage, vor 28 Jahren Zbi, 8jährige Mathilde Schneider ermordet unh Hie Leiche zeMckelt ZU haben, wurde d'tV Mädisov ?.y!?nship, unweit von New Bloomsield. Pa., ANsalUge Farmer Hugy Smith, der bereits 76 Jahre zöhlt. verhaftet. Das Mädchen' verschwand seiner Zeit spurssS und kem Verdacht siel damals aus Smith. Erst in letz er Zelt, nachdem sich Smith mit einem Manne veruneinigt haben soll, der ihm önaebllch bei der .Beseitigung der eicye me wurden die Behör den auf ihn aufmerksam, und der Districtsanwalt ging gegen ihn vor. E5 ivjri behauptet, daß, nachdem das Mädchen vön Smith ermordet worden war, dieser die Leiche in. Stücks zerschnitten und sie zur Nachtzeit'.' 'unter dem Beistand eines anderen Mannes. nach, einer, verlassenen Sägemühle brachte, und daß dann die Beiden die Sägemühle in Brand steckten, um alle Spuren des Verbrechens HU vertilgen.

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: " a rA . lJl'JjJ 1 i " : " " tin-suvumiwun du viu . m - .. . ' i iinnRhfhnrhfi in Trtri riirS : 1!w , VW II 4mIW4 ivi4 i VV V m I heil von unberechenbarer Tragweite , kchznöarer Tragweite glücklich verhütet. Ein mit Mehl vollbeladener Wagen gerieth in Nablesina durch die Bora in Bewegung und sauste bald, von der Geländesenkung gefördert, mit rasender Schnelligkeit Trieft zu. Von der Station Nabresina wurde Trieft telegraphisch benachricht und es gelang, den einhersausenden Wagen auf ein todtes Geleise zu leiten Dort zertrümmerte er zwei Wagen und wurde selbst zerschmettert. Er hat die Strecke Nabrestna-Triest. zu welcher der Schnellzug 23 Minuten braucht, in sieben Minuten durchsaust. Da auf sämmtlichen Geleisen in Triest Züge zusammengestellt wurden, wäre ohne die Kaltblütigkeit und Raschheit der Befehle ein großes Unglück cntstanden. Vor der Strafkammer des kgl. Landgerichts Kempten fand jüngst die Verhandlung gegen den im 16. Lebensjahre stehenden Oeconomenssohn Joh. Hörmann von Hahnenbühl, Bezirksamt Oberdorf, statt, der seinen Vater im Streit erstochen hatte. Die Anklage lautete nur wegen Verbrechens der Körperverletzung und die Verhandlung gestaltete sich so günstig, daß der jugendliche Angeklagte nur zu sechs Monaten Gefängniß vcrurtheilt wurde. Zunächst stellten alle Zeugen dem Knaben das denkbar beste Leumundszeugniß aus, während der Vater als roh und jähzornig geschildert wurde, der den Knaben, seinen leiblichen Sohn, nicht leiden konnte, ihn häufig ohne genügenden Grund züchtiqte und sogar mit demTode bedrohte. Der Knabe war mit dem Spalten von Weidenruthen beschäftigt und der Vater verlangte die Herausgabe von Stricken, die der JunSe versteckt hatte. Als dieser sie holte, ging ihm der Vater nach, drang wieder unter Todesdrohungen auf ihn ein und schlug ihn. Der Sohn hatte von der Arbeit her noch sein offenes Messer in der Hand und stieß damit nach' dem Vater, der so unglücklich getroffen wurde, daß er nach kurzer Zeit starb. In Anbetracht aller dieser Umstände billigte das Gericht dem jugendlichen Angeklagten mildernde Umstände zu, woraus sich die verhältnißmäßig milde Strafe erliark. !..... Eine blutige Tbat setzt im nördlichen Theile der Stadt Lonpon die Gegend von Finsbury Park in Aufregung. Dort in einem Hause in Princeß Road wohnte ein junges Paar Namens Nylands, noch unter 30 ahren, das den größten Theil seiner Z!mmer an junge Leute aus geschäftlichen Kreisen vermiethete. Unter den Hausbewohnern war auch ein junger Deutscher Adolf Oppenheim, kaum 13 Jahre alt, feit August aus München zugereist, um in England die Landesspräche zu lernen und sich geschäftlich auszubilden. Er hatte im Hause Weh nung und Kost, war aber, wie es scheint, ein leicht erregbarer junger Mensch, so daß es neuerdings zu Miß Helligkeiten kam und Herr Nylands, per Hauswirih, sich veranlaßt sah, ihm zu kündigen Der junge Mann wurde darüber sehr aufgebracht, begab sich zu. Rylands m's Speisezimmer und jvollte ihn wegen des Grundes der. Kündiauna zur Rede stellen. Der Hauswirth mochte sich auf keinen Wortwechsel einlassen und wandte sich seinen Briefen zu. ohne auf ein Wort der Drohung zu achten. Darauf zog Oppenheim einen Revolver, feuerte viermal und verwundete Nylands am Hinterkopf und im Nacken. Während Frau Rylands mit ihrem bedenklich verwundeten Manne den nächsten Arzt aufsuchte, begab sich Oppenheim auf fein Zimmer und machte mit einem Schuß durch die Schläfe seinem Leben ein Ende. Rylands befindet sich in sehr bedenklicher Verfassung. Der25jyhrigeBauernsöhn Mitru Popa aus Teregova war aus dem Wege nach oem nahegelegenen Zigrad begriffen, um dort einer Hochzeit beizuwohnen. Das Dorf ist über dem Berg in zwei Stunden zu erreichen. während der Weg durch den Elsenbahntunnel bedeutend kürzer ist. Popa horchte, daö Ohr auf die Schienen legend, und da er nicht das leiseste Geräusch vernahm, faßte er Muth und nahm durch den Tunnel seinen Weg. Er war etwa zehn Minuten in dem finsteren Tunnel gegangen, als er zu seinem Entsetzen das Geräusch eines Nahenden Zuges deutlich zu hören glaubte. Dieses Geräusch wurde imwer stärker, unb es schien dem Unglückjichen, als wäre die todtbringende Locomotive schon in seiner Nähe. Er lief nun. was er konnte,' und als er in feiner großen Angst wleder'einmal um sich blickte, sah ex sich schon von der Loz,omotive des heranbrau enden Zuges bedroht. Mit der äußersten Kraftanstrengung ging'S nun vo warts, aber von Secunde zu ecunoe munte er wahrnehmen, wie die Entfernung zwichczl ihm und dem Zuge immer chneller abnahm. In der entsetzlichen lopesangst erreichte er zu 'seinem Glück daö Ende des Tunnels in dem Augenblick, als derZug an ihm vorbetbrauste. Erschöpft stürzte Popa nieder und tonnte erst nach einstllndiger Erholung seinen Weg nach'Zigrad fyrjseneu. ftm M un tyair'schen Hochzeitshause ange langt, wurde er von den ihm sonst wohlbekannten Msten nicht erkannt. Das Haar PopaS war gruu geworden . rn:"s..: m r r - - ' lvi? vur eine? iviaijuijcji varn es. 1 st Jedermann sagt so. iascarets Canclv Cathartlc, die wundervollste medizinische Entdeckung des Zeitalters, angenehm und tt frischend im Geschmack, wirkt sanft und sicher aus Nieren, Leber und gjageweide, daS ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopfweh. Lieber, anbaltende Verstopfung und Uoverdaulichkeit. fiaufen und dersuchen Sie eine Schachtel von G C.VC. heute; 10, 25 und 50 Eeot5. Ver kauft und Heilung aarantirt von allen

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