Indiana Tribüne, Volume 20, Number 179, Indianapolis, Marion County, 18 March 1897 — Page 2

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Zndicma Tribüne.

Erscheint Täglich und SoimtagS. Die täglich .Triiänk- kostet durch ItnXrlBet Scnt per Joch, die SontagS.Trbae'5 dtnti per Woche. Beide ufcra 15 entS ,d es Cent! per Vtoxat. V Poft SerhalS bn übt geschickt orausbe,Ailuna V bei 3U. Offs 18 eüd labama StraKe. Indianapolis, Ind., 18. März 1597. Dtr Mantel des Propheten. ' Fast 22 Jahre sind in'S Land ge gangen, seitdem Abdul Hamid II., der zweiunddreißigste Herrscher aus dem Stamme Osmans. in der jedem Mos. lem heiligen Moschee von Ejub mit dem Schwerte des Khalisen umgürtet wurde, eine Ceremonie, welche in der Türkei die Stelle der Krönung vertritt. In dieser langen Frist hat der Sultan immer in aller Abgeschiedenheit in seinem Marmorschloß geweilt nur einmal wöchentlich, am Freitag, der dem Moslem als Feiertag gilt, verließ er den von ewig grünen Gärten umkränz ten Sternenpalast, um sich beim sögenannten Selamlik aus dem Wege in die seinen Namen führende Hamidie-Mo schee, in einer sechsspännigen Garoffe fitzend, dem Volke zu zeigen. Der Weg, den der Padischah hiebet zurück zulegen hat, ist kaum einen halben nilometer lang. Äuf dem Rückwege von Selamik wechselt das Gespann: diesmal fährt der Sultan selbstkutschirend in einem Phaeton, während der große Troß der Paschas und Generale in scharfem Tempo zu Fuß nachfolgt. Dieser gewöhnliche Freitags - Selamlik ist eine große Attraction nicht nur für die Eingeborenen, sondern auch für die Touristen aus aller Herren Ländern. Das sogenannte Große Selamlik dagegen findet alljährlich nur einmal nach den drei Beiramnachten, dem festlichen Finale des Fastenmonats Ramazan, statt. An diesem Tage, der natürlich vid)t nothwendig aus einen Freitag fallen muß, sondern von Jahr zu Jahr wechselt, beschränkt sich der Sultan nicht blos auf den Besuch der eigentlichen Hofmoschee. Die ganze Ceremonie geht in viel grandioserem Style von Statten; der Zug bewegt sich zwischen einem vierfachen Cordon von Zuaven, Albanesen und Trapezuntjägern vom Fildiz-Kiosk bis zum Ufer des Bosporus, zunächst dem Landungsplatze von Tophane, wo zuerst die Moschee der Sultanin Valideh besucht wird, worauf der Sultan das prachtvolle, hellgrüne., reich in Gold incrustirte Galaboot besteigt und unter einem von massiven Silbersäulen getragenen Baldachin Platz nimmt. 23 Hochbootsmänner der Kriegsmarine, alle in griechischer Palikarentracht, grüngold mit schneeweißer Fustanella gekleidet, fallen in gleichem Tempo in die Riemen, ein Flaggenofficier, der in dasselbe phantastische Costüm gekleidet ist, führt das Steuer. Das Fabrzeug, das während der ganzen Fahrt von den an der Galabrücke und vor dem Seearsenale von Tersche-Hane verankerten Kriegsschiffen mit Kanonensalut begrüßt wird, landet auf der Stambuler Seite des Goldenen HornS. Hier bei Topkapu dem Kanonenthor besteigt der Sultan einen weißen Araberhengst, dessen Pedigrce bis zu Mahom's Zeiten zurückreichen muß. Sattel und Riemenzeug strotzen von Edelsteinen. Während des ganzen Rittes halten auf der einen Seite der Großstallmeister, auf der anderen der Großsilidar. das ist der erste Waffenträger, tief vorgebeugt, die purpurnen, reich juwelirten Zügel. Durch das alte Serail, den Schauplatz so vieler Greuel, auch so vieler Großthaten, bewegt sich das von den kaiserlichen Hellebarbieren, welche nach ihrer Waffe die Baltaggis" heißen, flankirte Cortöge bis an die Pforte der Reliquienkammer, wo nebst dem Sandschak Scherif", der Fahne des Propheten, noch andere von Muhammed herrührende Andenken als heiliges Vermächtniß von Sultan zu Sultan gehütet werden. Eines br vornehmsten Stücke dieser Sammlung, welches ein NichtMoslem niemals zu Gesichte bekommen darf, ist der Ciskai Scherif", auch Bürdet Scherif das edle Kleid" oder die edle Bürde", der Mantel des Propheten, dem der Sultan diesmal unter besonderen Feierlichkeiten seine Reverenz gemacht hat. Der unbekannte Meister, der einst vor 1300 Jahren in Medina diesen Prophetenmantel aus schwarzem Kameelhaar nähte, hatte sicherlich keineAhnung davon, daß diese seine Arbeit bestimmt sei, eines der höchsten Reichskleinodien einer großen Monarchie und ein Palladium von weit über 100 Millionen Menschen zu werden. Der Mantel war lange Zeit das Eigenthum des Dichters Kaab ben Soheir. der ihn vom Propheten als Lohn für ein zu seinem Lob gesunkenes Ghasel zugeworfen erhielt. Diesem Mantel wird auch wunderthätige Wirkung zugeschrieben, daö Wasser mit d:m er gewaschen wird, heilt dem Volksglauben zufolge alle Krankheiten. Nachdem ihn Moavia I. von den Erben des Dichters um zwei KameelGoldlasten abgekauft hatte, wanderte er von Dynastie zu Dynastie. AuS den Händen der Omajaden bekamen ihn die Abassiden, dann der egyptische Zweig der Fatimiden bis er endlich durch Selim I., den Vater des großen Suleiman. in den Besitz der Sultane us dem Hause Osman gelangte. Diese besitzen den Prophetenmantel bereits seit 383 Jahren und hüten ihn wie ihren Augapfel. In 40 Tüchern eingepackt wird er in einer massiven Silberkiste von 73.000 Drachmen Gewicht unter Verschluß gehalten. Das Oeffmn dieses Schreins und das Abstreiseit der 40 Futterale, welches nur in Gegenwart des Sultans geschehen darf, bedarf zum Mindesten eine? halben Stunde Zeit und fast ebenso lange dauern das Gebet und die Wiederverwahrung der kostbaren Reliquie. Es ist eine alte Volkssage, daß immer etwas Großes sich begeben hat. wenn des Großherrn Lippen den Saum

dom Mantel des grohen Muhammed berühren.

Wanderzeichen der Zigeuner. Zu den merkwürdigsten Eigenthumlichkeiten der Zigeuner gehören wohl ihre Wanderzeichen. Um sich mit den anderen auf der Wanderschaft begrisfene Sippen und Stammesgenossen zu verständigen, haben die Zigeuner eine merkwürdige Zeichensprache erfunden. Jeder Stamm hat ein besonderes Abzeichen, dem nun noch jedes seiner Mitglieder ein eigenes Merkmal hinzufügen kann. Diese letzteren Abzeichen werden den Zigeunern vom Wojwodcn der Truppe verliehen. Die Sprache der Wanderzeichen ist ungemein verwickelt. Zu ihrer Herstellung bedient man sich aller möglichen alten Lappen, Steine und Aeste; die wieder mit Nähstichen, Einschnitten, Strohumwickelung u. s. w. verziert werden. Die Nähstiche dienen besonders zur Angabe der Zeit. Die christlichen Zigeuner theilen das Jahr in vier Theile unv vcginnen jedes Viertel mit dem einen der drei großen Feste und dem St. Michaelstag. Gezählt werden nur die Sonntage, also: der dritte Sonntag nach Weihnachten, der vierte Sonntag nach Ostern, der erste nach Pfingsten u. s. w. In jedem Jahresviertel beginnt die Zahl von Neuem. Will nun ein. Stamm Freunde wissen lassen, wo er z. B. am Mittwoch nach dem fünften Sonntag nach Pfingsten sein werde. so wird ein Fetzen Zeug der eingeschlagenen Richtung nach an einen Baum gehängt und mit rother Wolle mit fünf langen Nähstichen (den fünf Sonntagen) verziert. Durch den fünften Längsstrich gehen drei Querstriche, welche die Wochentage anzeigen sollen. Neben diesen allgemeinen Wanderzeichen hat der Zigeuner noch eine vollständige Telegraphie. durch die er seine anderen Sippen benachrichtigt; sauber ist sie allerdings nicht. Sind dieWanderzeichen z. B. mit Kuhdünger berieben, so heißt das: Wir werden wegen Diebstahl verfolgt, hütet euch vor der Behörde. Der am Wanderzeichen befestigte Fliederzweig meldet die Krankheit eines Mitgliedes, je mehr Aeuglein" d. h. Knospen er hat, desto schwerer ist das Leiden. Um zu sagen, wer erkrankt ist. wird das persönlicheKennzeichen an den Zweig geheftet. Hat der Kranke felber kein Abzeichen, so nimmt man das seines nächsten Verwandten und bindet es zwei, drei oder vier Mal, je nach dem Grad der Verwandtschaft, nebeneinander. Einen Arm- oder Beinbruch meldet man durchEinknicken der Fliederzweige, bei ersterem sind die Zweige lose verbunden. Bei einem Todesfall werden halbverkohlte Fliederzweige mit Strohhalmen überwunden dem Wanderzeichen zugesügt. Birkenzweige melden, daß einer der schlauen Spitzbuben vom Arm der Gerechtigkeit erreicht wurde; Familienvermehrung zeigt man durch Weidenzweige an, bei einem Knaben umwickelt man den Ast mit einem rothen, bei einem Mädchen mit weißem Wollfaden. Leder- und Fellstücke bitten die nächste Zusammen kunst beschleunigen zu wollen. Ihren Ort bestimmt man wie folgt: Jede Stadt wird durch ein viereckiges, jedes Dorf durch ein rundes Loch bezeichnet. Drei viereckige und zwei runde Löcher hintereinander saaen also: im zweiten Dorf nach der dritten Stadt von hier aus. Schweineborsten melden großes Glück. Hundehaare mahnen dagegen, die Richtung der Reise zu ändern. Glasscherben am Wanderzeichen künden den Verlust eines Thieres. Alle diese Zeichen werden an Kreuzwegen oder alleinstehenden Bäumen ange bracht. Anders die mit Kohle gezeichneten. ste finden sich meist an den Häuserwänden und haben allerhand Bedeutung. Ein Kreuz zeigt, daß hier nichts zu holen ist, ein Kreis weist auf Geschenke, ein Doppelkreis auf Mildthätigkeit hin. Ein Dreieck fagt: hier kann man mit Kartenlegen Geld verKienen u. s. w. Der Kohlenzeichen bedienen sich hauptsächlich die wahrsagenden Zigeunerinnen. Aus den Merkmalen, welche ihre Vorgängerinnen zurückgelassen, erkennen sie ganz genau, mit welchen Prophezeiungen den Leuten im Ort gedient ist und richten sich danach. m m m i Was ist Cuba werth? Zu wiederholten Malen ist m den Vereinigten Staaten die Frage, welchen Geldwerth die Insel Cuba repräsentirt. in Erwägung gezogen worden. Vor einem halben Jahrhundert war unser Gesandter in Madrid autorisirt, der spanischen Regierung die Summe von 100.000.000 als das höchste Angebot für die Perle der Antillen zu offeriren. Zehn Jahre später beschäftigte sich das Senats - Comite für auswärtige Beziehungen mit der ErMittelung des Geldwerthes der Insel und zu diesem Zwecke wurden alle Einnahmequellen derselben auf das Genaueste abgeschätzt. Das Resultat dieser Erhebung ging dahin, daß man ein Angebot von 5125.000.000 glaubte machen zu können. In dem betreffenden Bericht wurden nämlich die sofort aus Cuba zu beziehenden Revenuen auf 53.000.000 geschätzt, doch hoffte man. daß dieselben sich innerhalb de? nächsten zwei Jahre um eine weitere Million würden erhöhen lassen. Außerdem hätte der Ankauf von Cuba damals die Zurückziehung des Geschwaders, welches behufs Unterdrückunq des Sklavenhandels in den dortigen Gewässern siationirt war. gestaltet, was eine Ersoarniß von $800. 000 per Jahr gleichgeschätzt wurde. Die zu fünf Procent berechneten Zinfen von Z125.000.000 hätten den Vereinigten Staaten eine Last von 56.250.000 pro Jahr auferlegt und von dieser Summe wären, nach den Berechnungen des Senats - Comites 54.000.000 an Revenuen sowie 5800.. 000 für die Kosten- des kubanischen Geschwaders in Abzua zu brinaen ae Wesen, so daß Onkel Sam für die Ehre, die Perle der Antillen in 'seinem Besitz zu sehen, immer noch alljährlich das hübsche Sümmchen von 51.450.000 zu zablen aehabt hätte. Daß diese

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yrüh NorgenS, sobßld Du dich erhebst, nimm ein tofntfl liarlöbade? Cprudelslz in einem la3 voll Wasser. Da bringt und erhält Dich in Ordnung, wmn Du an Biliosi. tZt, Dyspepsie oder Hartleibigkeit leidest. Oft wundern sich die Leute, warum eine Kur mit Karlsbader Wasser oder Salz, dem anerkannten Mittel gegen chronische Verstopfung, auch gegen Diarrhoe und ähnliche Krankheiten empfohlen wird. Einfach deswegen, weil e den Magen und die Eingeweide auf natürliche Weise !n gesunden Zustand versetzt, wa immer die Ursache lhrer Dienstuntauglichkeit sein mag, und nickt durch über maßige Reizung, wie die bei den meisten Pillen und Abführmittel der Fall. Man büte sich vor Nachahmungen die als künstliches- Karlsbader Salz verkauft werden. Da allein ächte Karlsbader Salz, In dem alle Eigenschaften de Sprudelquell verdichtet sind, trögt da Siegel der Stadt Karlsbad und den NamenSzug der Eisner k Mkndelson Co., Agenten, New Jork, auf jeder Flasche. Alle anderen sind toerthlose Fälschungen. Berechnungen noch ein weiteres Deficit ergeben hätten, falls Cuba wirklich den Vereinigten Staaten einverleibt worden wäre, läßt sich wohl mit ziemlicher Sicherheit behaupten. Als General Sickles im Jahre 1869 als Bundes - Gesandter in Madrid fungirte. erhielt er die Instruktion, die Vermittelung unserer Regierung zur Beendigung des damaligen Jnsurrectionskrieges anzubieten. Unter den in Vorschlag gebrachten Friedensstipulationen war die Anerkennung der cubaNischen Unabhängigkeit und die Zahlung einer seitens der Vereinigten Staaten eventuell zu garantirenden Entschädigung - Summe vorgesehen. Auf die ?5rage - des damals all mächtigen Generals Prim wurde zum Bescheid, daß die Cubaner sich zur Zahlung von 5123.000,000 verstehen würden. Ob diese Summe für genügend erachtet wurde oder nicht, ist nicht bekannt; Thatsache ist nur, daß die spanischeRegierung ihre Truppen nicht zurückzog. Während der letzten Congreßsession wurde von Herrn Spencer eine Gesetzvorläge unterbreitet, durch welche die Bundes - Negierung Cuba zu einem Preise von nicht über 5200,000,000 anzukaufen ermächtigt werden sollte DieseSumme war unzweifelhaft übertrieben, besonders wenn man die furchtbaren Verwüstungen, welche die Kämpfe der letzten zwei Jahre im Gefolge gehabt haben, in's Auge faßt. Freilich ist es wahr, daß 5200.000,000 zu 3 Procent nicht so viel Zinsen tragm wie $125,000,000 zu 5 Proccnt, allein Spencer's erhöhter Werthbemessung war offenbar j:de rechnungsmäßige Basis gemacht worden. Ob die Insurgenten jetzt geneigt sind, die Zurückziehung der spanischen Truppen und die Anerkennung der Unabhängigkeit' der Insel gegen Zahlung einer entsprechenden Summe zu erkaufen, muß dahingestellt bleiben, nach den wiederholten Erklärungen der spanischen Regierung muß man aber annehmen, daß diese zu einem solchen Geschäft nicht geneigt ist. Für unsere Regierung hat die Ermittelung des Geldwerthes der Insel immer nur eine theoretische Bedeutung, denn Cuba wäre uns für jeden Preis zu theuer. Der Flug nach dem Nordpol. Zu der neuen Andr6eschen Norpolexpedition sind im Laufe des Herbstes und Winters ununterbrochen die Vorbereitungen getroffen worden. Unter den verschiedenen dabei unternommenen Neuerungen ist die Vergröbcrung des Polarballons zu erwähnen, der bisher 4800 Kubikmeter enthielt, aber :.LL . fr r.l t , .r . - ictji IMU) Iilieyung eines toirerrenä durch den Verfertige? Lachambre 5100 Kubikmeter Rauminhalt umfaßt. Die Tragfähigkeit ist damit um etwa 230 Kilogramm erhöht worden. Bekanntlich wurde die Abreise der Andröeschen Expedition von Spitzbergen aus im vorigen Sommer durch das Ausoleiben des erforderlichen Sudwmdes vcr eitelt. Die Expedition stand Ms zum 16. August gerüstet, ein längeres War ten hatte angesichts der bald anbrechen den rauhen und dunklen Jahreszeit lernen Zweck. DaS Ausbleiben oun stigen Windes war der einzige Grund zur Aufschiebung der Expedition auf diesen Sommer. Der Leiter der Expedition, Oberingenieur And:6e, hat bewiesen, daß allen entgegengesetzten Behauptungen zum Trotz in so hohen Breitengraden wie dem nördlichen Spitzbergen die erforderlichen Vorbereitungen für eine Ballon - Expedition getroffen werden können. Dagegen stellten sich Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Meteorologen Dr. Ek Cf V. cwW-yr. t .1 . r evtl. ijuiiu uuu xuiuit'c uuec 3ie ,,iaajaijig kett und Dichtigkeit des Ballons her aus. Auf Grund der während des Ausenthaltes aus Spitzbergen cewcn nenen Erfahrungen fand Dr. Elholm, daß der Ballon nicht die Sicherheit biete, wie sie m der ursprunglichen Be rechnung angenommen woiden war. Andröe indessen hielt den Ballon im mer noch für völlig zweckentsprechend. Infolge dieser Memungsverschieden heit zog sich Dr. Ekholm von der An dröschen Expedition zurück, wodurch sie ihre beste wissenschaftliche Kraft verlor. An seine Stelle ist inzwischen der Clvillnaenieur Knut Franke! tre ten und sicherheitshalber wurde noch ein vierter Theilnehmer, der Artillerie...i , . i.ntxi.1 e:t iieulenanliveoenoorg, Dcipjiuaici jui den ffall, daß einer der beiden Beglei ter Andröe's im letzten Augenblick ver-"-zdert wird, an der Eivedjtton theil-

zunehmen. Die Ueberführung der Exs j

vedition nacy piyoergen ersvigl oci Beginn des Sommers mit dem Kanonenbott Swensksund-. Die BallonHalle ist auf der dänischen Insel. Westküste von Spitzbergen, stehen geblieben, so daß der Expedition die große Ar beit erspart bleibt, vorausgesetzt, daß die Winterstürme die Ballonhalle nicht zerstört haben. ES wird sür diesen ffall das nöthige Zimmerholz mitgenommen. Mit Proviant wird die Expedition von den bisherigen Liseranten kostenlos neu ausgestattet. Deutsche Lokal-Ykachrlchteu. YkM-Tarmstadr. Egelsbach. Landwirth Feldmann zog sich durch Absturz vom Scheunengebälk lebensgefährliche Verletzungen zu. F r i e d b e r g. In der Brauerei von Ernst Windecker brach ein Brand aus, der in wenigen Stunden die FaßHalle und das Gerstenmagazi:: voll--ständig einäscherte. '6 700 Malter Gerste wurden einRaub der Flammen. Der Schaden, den man auf etwa 100,000 Mark schätzt, ist durch Versicherungen gedeckt. Gießen. Der frühere Landtagsabgeordnete. Gaswerksbesitzer August Heb. ist gestorben. Bayern. München. Die Zahl der Juden in Bayern war nach der letzten Volkszählung 33.750. was gegen 1890 eine Verminderung um 0.25 Procent bedeutet. Der bei der 5. Batterie deZ 3. Feld - Artillerieregimentö stehende Soldat Paul Scheubenzuber hat sich erschossen. Die Möbel- und TepPichhandlung von Bernheimer am Maximilian Platz ist ausgebrannt; der Schaden beträgt über eine Million Mark. Der langjährige Armenarzt des achten Stadtbezirks. Dr. Franz Xaver Buchner, ist gestorben. Vor drei Jahren feierte der Verstorbene unter allgemeiner Theilnahme sein 60jähriges Doctorjubiläum. B a m b e r g. Ueber die hiesige Privatpost ist der Concurö eröffnet worden. B a y r e u t h. Bei einem Zimmerbrand fand die 18jährige Tochter des Oberexpeditors Hübner den Tod in den Flammen. Die Leiche war verkohlt und bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Grünender g. Der 33jährige Oekonom Franz Xaver Steinhauser hat sich mit einem Rasirmesser den Hals abgeschnitten. Am nächsten Tage sollte seine Hochzeit stattfinden. Hof. Der bayerische Landtagsab geordnete Krippner, Privatier in Hof, ist gestorben. K e m p t e n. Dahier starb infolge eines Schlaganfalles der k. Forstmeister Herr D. Jobst. Königshöfen im Grabfelde. Bei den Bohrungen nach Trinkwasser auf einem sür ein neues Districtskrankenhaus in Aussicht genommenen Baugrunde stieß man in einer Tiefe von etwa 30 Meter auf eine Mineralquelle. Die chemische Analyse ergab, daß das Wasser folgende Bestandtheile enthält: Chlornatrium, Chlorkalium, Glaubersalz (schwefelsaures Natrium), Bittersalz (schwefelsaure Magnesia), Gyps (schwefelsauren Kalk), Eisen. Unter solchen Umständen wird wohl das betreffende Grundstück, das sich im Besitze des städtischen ElisabethPfründnerinnenspitals befindet, nicht als Baugrund benützt werden. Die Quelle ist übrigens auch sehr ausgiebig und hat etwa 11 Grad Reaumur. Wütttcmöerg. Stuttgart. Das hiesige Laboratorium Pasteur ist jetzt 3 Jahre in Thätigkeit; während dieser Zeit ist der Versandt Pasteur'scher Impfstoffe gegen Schweinerothlauf und Milzbrand stetig gewachsen. Die Verschickung von Impfstoffen in den Iahren 1894. 1895 und 189 vertheilte sich auf Schweine (7.847 32.879 73.535). Rinder (2.215 5.100 0.147), Schafe (2.200 6.251 4.243). Pferde (4 95 680). A i ch st e t t e n. Schulinspector Schneider ist, 63 Jahre alt, hier gestorben. Echterdingen. Der Seifensieder Abraham Schäfer und seine Frau, beide in voller Rüstigkeit, feierten das ZZest der goldenen Hochzeit. Der Jubllar zählt 76, die Jubilarin 74 Jahre. G m ü n d. Der Bierbrauereibesitzer Anton Pauler ist auf der ihm gehörenden .Ritterburg", woselbst er ein neues Vierbrauereianwesen aufführt, in einen ziemlich tiefen Schacht gestürzt und soll neben äußeren Verletzungen eine schwere Riickenmarkverletzung erlitten haben. In völlig bewußtlosem Zustande wurde er nach Hause gebracht. Hall. In dem Wohnhause des Sattlers I. Baumann in Eckardshausen brach Feuer aus und legte dasselbe, sowie auch die anstoßende, unter einem Dache besindliche Scheuer vollständig in Asche. Ueber die Entstehungsursache konnte nichts ermittelt werden. Baden. Karlsruhe. Die Chr. Fr. Mllller'sche Hofbuchhandlung Hierselbst beging die Feier ihres hundertjährigen Bestehens; das Geschäft bildet unter der thatkräftigen Leitung des Herrn Max Müller eines der bedeutendsten industriellen Unternehmen in Baden. Der in den 30er Jahren stehende Cementaröeiter Friedrich Rupp versuchte seine Frau umzubringen, indem er ihr in der Küche einen Revolverschuß in die Schläfe beibrachte, worauf er sich durch einen Schuß zu entleiben suchte, der jedoch nur den Unterkiefer traf. Rupp stellte sich selbst der Polizei. Donaueschingen. Hier wurde ein Gehilfe der fürstl. Hauptkasse, Hermann Sobatta aus Kreuzberg (Oberschlesien), verhaftet. Derselbe hatte 500 M. aus einem Geldbrief an Kaufmann Schleicher in Villingen herausgenommen und durch Zeitungsvavier erlekt. l Ha s lach. Hier hielt ein Braut-

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paar 'Hochzeit, das aus einen L0layrlgen Brautstand zurückblickt. ti c h I. Die Hutmacher Trimmel. Vater und Sohn, wurden, eben als sie sich anschickten, mit ihren Habseligkeiten auf französische Manier sich von ihren zahlreichen Gläubigern zu verabschieden, wegen Betrugs verhaftet. Der Sohn wurde alsbald wieder freigelassen. L i ch t e n t h a l. Im Steinbruche des Architekten A. Klein verunglückte der Steinbrucharbeiter Jacob Maier von Geroldsau dadurch, daß ein Steinschuß abgebrannt wurde, ohne daß vorher der Warnungsruf erfolgte. Ein Steinstück traf den nichts Ahnenden unterhalb der Hüfte und brachte ihm eine große Fleischwunde bei. Unglücklicherweise trug der Verletzte neue Unterhosen, welche abfärbten, wodurch Blutvergiftung eintrat, welche den Tod desselben herbeiführten. Nheinpsalz. Edenkoben. Der Lehrer Michael Lichti feierte neulich seinen 70. Geburtstag. Deshalb nahm der Stadtrath, dem Herr Lichti angehört, in seiner letzten Sitzung Veranlassung, ihn dazu zu beglückwünschen. Im Laufe des Jahres wird Herr Lichti, der ausschließlich hier wirkte, sein 50jähriges Dienstjubiläum begehen. Kaiserslautern. Der Geldbriefträger Peter Franck wurde unter dem Verdacht der Unterschlagung und Urkundenfälschung in Haft genommen. Franck scheint schon seit geraumer Zeit Quittungen über auszuzahlende Geldbetröge gefälscht und das Geld für sich behalten zu haben; dann hat er später wieder mit größeren Beträgen bei den Empfängern die Differenzen ausgeglichen und damit die Unterschlagungen und Urkundenfälschungen immer weiter ausgedehnt. Ludwigshafen. Ein Unbekannte? sprang neulich Abends in der Dunkelheit von einem Landungssteg in den Rhein. Passagiere eines Personenbootes warfen ihm Rettungsgegenstände zu, die er indessen von sich wies, so daß er ertrank. Elsaß-Lothnngrn. Straßburg. Im Alter von 49 Jahren ist Hierselbst der Rechtsanwalt und Notar Justizrath Dr. Reinhard gestorben. Der' Verstorbene hat unserer Stadt die Summe von 150,000 M. behufs Errichtung eines monumentalen Brunnens vermacht. Der zur Bekämpfung derReblaus ausgesetzte Betrag ist um nicht weniger als 230.000 M. überschritten worden, und zwar infolge des starkenAuftretens des Schädlings bei Metz. Zur Gründung eines Sanatoriums fürOfsiciere, Unterossiciere, Soldaten etc. des 15. Armeecorps wurde ein bei dem Luftkurort Alberschweiler im Wolfsthal" gelegenes Gelände in Wiesen und Wald bestehend angekauft. Der windgeschützte, inmitten ozonreicher Waldungen gelegene Platz ist zu erwähntem Zwecke vorzüglich geeignet. Vkccklenburg. Schwerin. Die sehr reichhaltige Garderobe des Hoftheater - Obergarderobiers Lange ist ein Raub der Flammen geworden. Boizenburg. Der Arbeiter Kiehn stürzte beim Beschneiden einer Linde aus einer Höhe von etwa 40 Fuß herab und zog sich so erhebliche Verletzungen zu, daß er bald darauf starb. D ö m i tz. Das Haus des Schmiedes und Maschinenbauers Wiechmann ist bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Wiechmann wurde verhaftet. F e l d b e r g. Der Maurer Johann Zerwig in, Carwitz. ein in den 70er Jahren stehender Mann, gerieth mit einem Schlitten voll Besenreisern, vom Conower Werder kommend, auf eine nicht gefrorene Stelle, brach ein und ertrank. Oldenburg. Oldenburg. Das Schrödersche Haus am Pferdemarktplah ist durch Kauf in den Besitz des Tischlermeisters Diedr. Rosenbohm zu Ohmstede übergegangen. Derselbe gedankt seme Tischlerei dorthin zu verlegen. Bauunternehmer Mönning verkaufte an den Postschaffner Viehweg sem Besitzthum. bestehend aus Haus und Garten, auf dem Ehnern belegen, für 10,500 M. Freie Städte. Hamburg. Die geheimnißvollen Einbrecher, welche den Diebstahl von Kunstgegenstanoen zu einer pecialität gemacht hatten, sind jetzt entdeckt worden. Der Eine, Namens Hosfmann, erschoß sich. Zwei, ein Commis Heine und ein Buchdrucker Hoeltje, wurden verhaftet. Der Polizei ist es gelungen, sämmtliche Gemälde und Kunstsachen wieder herbeizuschaffen; dieselben waren schon in Kisten zum Versenden verpackt. Die Einbrecher gehören wohlhabenden Familien an. Elektrotechniker Ed. Czappel hat, nachdem er sich des Betruges und der Urkundenfälschung schuldig gemacht, bei Nacht und Nebel Hamburg verlassen und wird steckbrieflich verfolgt. Eine rafsinirte Schwindlerin, die insbesondere ältere Stiftsdamen und hilfsbedürftige Personen heimsuchte und ihnen unter allerlei Vorspiegelungen ihre Ersparnisse ablockte, ist der Criminalpolizei in der Person der Ehefrau Anders in die Hände gefallen. Die Gaunerin, welche häufig einen Schlaftrunk benutzte, um ihre Opfer zu betäuben und sie dann zu b:stehlc:i. hat, wie sie selbst zugibt, im Verlaufe einer einjährigen verbrecherischen Thätigkeit sich nahezu 10.000 M. zusammengeschwindelt .cbwek. Bern. Die Stadt Bern will durch Vermittlung der Cantonalbank eine Anleihe von 1410,000 Francs aufnehmen. A l t st e t t e n. Im Remisegebäude der hiesigen Gießerei und Maschinenfabrik Zürichbrach Feuer aus. Die rasch herbeigerufene Feuerwehr konnte das Feuer auf den Herd beschränken. Die Brandursache ist nicht bekannt. - Baden. In Wettingen gerieth ein 15jähriger Knabe, der unvorsichtiaer Weise mit dem Postkarren zu nahe

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an oen Zug gesayrerr war. unrer oen letzteren und wurde sofort getödtet. Basel. In diesem Halbcanton ist der Staat der größte Grundbesitzer. In den letzten Jahren kaufte er alles frei werdende Terrain um die Stadt herum auf und legte es zusammen. , In einem einzigen Jahre hat er für mehr als drei Millionen Francs Landgüter erworben.'so einen Landcomplex an der elsässischenGrenze um eine halbe Million Francs, das Walter Dürstsche Gut an der Allschwilerstraße um anderthalb Millionen und das Margarethengut, welches 117 Jucharten mißt, um eine Million Francs. Die Summen, welche für den Ankauf von Häufern ausgegeben wurden, belaufen sich in die Millionen. Es soll damit zunächst der zügellosen Speculation Einhalt gethan werden. E m b d. Im Schalb" wird eifrig an der Abtragung des drohendenBergstirrzes gearbeitet. Die Zahl der Arbeiter beläuft sich auf etwa dreißig, die unter der Aufsicht und Leitung eines Fachmannes, des Herrn Felix Donazolla, stehen. Ocstemich-Ulkgarn. ' Wien. Der Chef der Firma für Commissionshandel und Export, Ferdinand Mayer, hat sich wegen großer Verluste an der Börse erschossen. In der Rothenthurm-Straße fand eine Kesselexplosion statt, welche den Tod der Monteure Kusowsky und Heindl im Gefolge hatte. In Hernals feierten die Eheleute Anton und Agnes Paradeiser ihre goldene Hochzeit. Das Ehepaar Herr Paradeiser ist 86. seine Frau 80 Jahre alt erfreut sich körperlich und geistig großer Rüstigkeit. Atzgersdorf. Als der 26 Jahre alte Wenzel Swobotnick mit seiner ihm eben angetrauten Gatt. und den Hochzeitsgästen in seine Wohnung zurückgekehrt war und an der Hochzeitstafel Platz nehmen wollte, erschien ein Gendarm und erklärte ihn für verhaftet. Swobotnick hatte als Bräutigam einige Diebstähle verübt. Er wurde direct von der Hochzeitstafel weg dem Landesgericht eingeliefert. B r ü n n. Hier hat sich der Dirigent der Spar- und Vorschußkasse für Handel und Gewerbe, Carl Mayer, erschössen. Qualvolles körperliches Leiden hat ihn zum Selbstmord veranlaßt. Innsbruck. Der Redacteur Dr. Emil Kaler stürzte sich in den Jnn und ertrank. Auf einer Skitour nach der Nordspitze gerieth Herr Peer von hier in eine Lawine und kam um's Leben. K l a t t a u. Der städtische Nentmeister Sladetschek hat sich erschossen, da sich bei der vorgenommenen Kassencontrolle große Abgänge ergeben hatten. Tags zuvor wurde der Klattauer Regenschori wegen Unsittlichkeitsvergehen verhaftet. Lurrmburg. Seggen. Die 67jährige Ehefrau des Gärtners Carl Guillaume wurde, als ste mit ihrem mit Gemüse beladenen Fuhrwerke zum Markte fahren wollte, von einemHusschlage ihres beim Heranbrausen eines Zuaes scheu gewordenen Pferdes getroffen und erlitt einen Beinbruch. M e n s d o r f. Der 67jährige Steinbrecher B. I. machte seinem Leben ein Ende. Er befestigte sich mittels einer Schnur einen etwa 10 Kilogramm schweren Stein an einem Bein und sprang in den hinter seinem Hause gelegenen, etwa 2 Meter hoch mit Wasser gefüllten Brunnen. Rodingen. In der Gallerie auf Schlamberg" verunglückte der 22jährige Mineur Johann Schäfer, aus Weidenau a. d. Ruhr gebürtig. Der Schwerverletzte wurde von seinen Kameraden nach seiner Wohnung in Lamadeleine gebracht, wo er bald darauf verstarb. I n S a n c t Anton (Nieder - Oesterreich) sind verschiedene Fälle Schweißfieber mit tödtlichem Ausgange und epidemischem Charakter vorgekommen. Die Krankheit, auch .Englischer Schweiß genannt, ist zu erst im Jahre 1486 in England ausgetreten und seit dem sechzehnten Jahr Hunderte nicht wieder beobachtet wor den. Auf die amtsärztliche Anzeige wurde von der Statthaltern der Sanitätsinspector an Ort und Stelle gesendet. Vom Ministerium des Innern wurden der Obersanitätsrath Dr Weichselbaum. Professor der Vakteriologie, sowie der Universitätsdocent für interne Mediän, Dr. Norbert Ortner, und der Sanitätsinspector Dr. Jo hann Langer zum Studium dieser, bisher noch ziemlich unbekannten Krankheit, welche mit dem Scharlach einige Aehnlichkeit hat, entsendet. Die Commission nahm unter Intervention des Bezirksarztes Dr. Novak und des Gemeinde - Arztes von St. Anton die Section emer kürzlich an Schweißfie ber verstorbenen Frauensperson vor und begab sich dann m den Uebelbach graben, wo sich zwei Kranke befanden. Es wurden auch Blutproben von den Kranken . entnommen, aus welchen Professor Weichselbaum den Bacillus, der die Krankheit verursacht, herauszufinden hofft. S p e c u l a t t v. Weshalb sucht der Dresseur Schulze so gern den Verkehr mit jung verheiratheten Frauen?" Denen sucht er neue Bän digungsmethoden abzulauern.Soweit nicht nöthig. . . . Fräulein Eleonore, erhören Sie mich, ich will Ihnen bis an der Welt Ende folgen!" O, wenn Sie mir nur überhaupt folgen wollen." 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