Indiana Tribüne, Volume 20, Number 177, Indianapolis, Marion County, 16 March 1897 — Page 2
Zndiana Tribüne.
Erscheint Täglich nud SomttagSo Die tZzliche, Tribüne" kostet durch lenXxftgex i ÖcntV per Woche, dle onntagS-.Trbüne"S et per Woche. Seide ms 15 Cents ode, Z GeniJ per IKat. Per Poft auSerhalb be tdt nzeschickt Ix orauSe,hlunz I' pei Iah?. Vsft, 18 Lüd klladama Zitats Indianapolis, Ind., 16. März 1897. Unter enormer Schuldenlast. ' Ein recht anschauliches Bild von der fmnciellen Seite der brennenden kubanischen Frage entwirft neuerdings einer der wenigen amerikanischen Gor respondenten iu Havana, welche von den spanischen Behörden nicht ausgewiesen worden sind. Bekanntlich war es eine Schuldbesteuerung, welche die Haupt-Veranlassung der jetzigen Revo lution daselbst bildete (deren erste Urfachen natürlich viel weiter zurückliegen), und die Geldbeutel-Frage wird auch fernerhin entscheidend für die Schicksale der schwer heimgesuchtenJn sei bleiben. Jener Correspondent nun, welcher sich bis jetzt nichts weniger als beqeistert für die Führung des cubanischen Aufstandes zeigt und sich Haupt sächlich an das Urtheil der Geschäfts. leute in bavana anzulehnen scheint, plaudert für die Führung des cubani dieses unseligm Kampfes. Die Schuldenfrage allein beweist positiv, daß Cuba nicht auf die Dauer spanisch bleiben kann, wie auch immer die Ereignisse in der nächsten Zukunftsich gestalten mögen. Cuba konnte die Steuernschuld nicht tragen, welche ihm v o r dem jetzigenKrieg auferlegt worden war es war damals jedes Jahr schon ein großes Deficit ju verzeichnen daher ist es noch viel weniger möglich, daß es weiterhin eine mindestens anderthalbmal so große Last trägt, während feine Jndustrien meistens ruinirt sind, ferne Plantagen wüste liegen, in drei BierIxln feiner produktiven Hilfsquellen aller Betrieb stockt, feine Bevölkerung ohne Geld ist und von Ausländern Geld pumpen muß. ehe sie irgendwelches Zuckerrohr oder Tabak anpflanzen kann! Wenn es überhaupt eine Zutunft für die Insel geben foll, muß sie erst irgendwie ihre Schuld abladen und ganz von vorne anfangen. Diese schreckliche Schuld wächst gegenwärtig noch immer mehr. Ick will versuchen. in wenigen Ziffern eine annähernde Vorstellung davon zu geben, wie enorm diese Last ist. Nach dem letzten Census hatte Cuba eine Bevölkerung von rund anderthalb Millionen, welche sich folgendermaßen vertheilt: Weiße Eingeborene 60.00, farbige Eingeborene 460,000, weiße Ausländer, einschließlich der Spanier, 140.000, Chinesen 30.000, Canarische Insulaner 10.000. Die Schuld beträgt bis jetzt in runder Summe 500 Millionen Dollars, sodaß auf jeden Kopf dieser Einwohner $333 öffentlicher Schulden kommen. (Spanien selbst hat nur 1200 Millionen Dollars Schulden, was 67.60 auf den Kopf macht.) Auf diese Schuld müssen jährlich etwa 30 Millionen Dollars Zinsen bezahlt werden, oder 520 für jeden Kopf der kubanischen Bevölkerang. Näher betrachtet, stellt sich aber die Geschichte noch viel schlimmer dar! Unter den anderthalb Millionen Einwohnern sind nur 113,936 SteuerZahler; 93,851 darunter zahlen Steuern auf Grundeigenthum, und 20,105 zahlen für Licenzen zum Betrieb von Gewerben. Auf diefe sieuerzahlende Bevölkerung vertheilt, kommt also auf jeden Kopf eine öffentliche Schuldenlast von $4386. mit einer jährlichen Zinsenlast von etwa $260! Dabei sind noch lange nicht sonstige Beiträge in Berechnung gezogen, welche zum Betrieb der spanischen Verwaltung und zur Erhaltuna der ungeheuren militärischen Garnisonen nothwendig sind, und es ist auch ganz davon abgesehen, daß gar Manche, um überhaupt noch vegetiren zu können, sich gleichzeitig von den Insurgenten und von den Spaniern brandschatzen' lassen! Und man berechnet, daß die kubanische Schuld sich jeden Monat noch um 10 Millionen Dollars vermehrt, was so lange anhalten wird, als Spanien noch Geld pumpen kann, um den Krieg weiterzuführen. Ebenso wie früher. werden die gesummten Kosten der unterdrückung der Nebellion und der Auf rechterhaltung des Friedens Cuba auf eladen. Es wird indeß nur ein kleiner Theil der Einkünfte auf Cuba durch directe Besteuerung aufgebracht. Die meisten derselben kommen von Zollgebühren, und nach dem allgemeinen Bolksglau den daher belaufen sich die Unterlchla aungen der Zollbeamten allein auf 30 Procent der Einnahmen. Mlt ande ren Worten: Wenn die Zoll-Einnah-men ehrlich eingingen, fo würde das Einkommen der Regierung aus dieser Quelle sich um ein Drittel höher belau sen, als beute. Nach dem Bericht an die spanischen Cortes in deren letzter Tagung belies sich dleKopfsteuer durch schnittlich auf $13.50 pro Kopf für die ganze Jnfel; diese Angabe kann aber sehr auf den 5olzweg fuhren, da nur ein kleiner Theil der Bevölkerung et was zum öffentlichen Schatz beiträgt, sei es durch directes Steuerzahlen, fei es durch den Verbrauch importirter Waaren. Unglückliche Jnfel! Ein großer Theil davon ist überhaupt noch nicht von der Hand des Menschen berührt und nicht einmal bewohnt ja ein bedeutendesAreal ist noch niemals durch forscht worden und man hat allen Grund zu der Annahme, daß die Insel noch großartige unangebrochene na, türliche Hilfsquellen birgt darunter auck mineralische (wahrscheinlich -wenig Gold und Silber,' desto mehr Kupfer. Eisen. Mangan-Erze und andere wich, tige Mineralien), aber ihreAusnutzung kostet Geld imd wieder Geld! Se lange die jetzigen Verhältnisse fort, dauern, kann kein Ausländer meht bewoaen werden, bier Geld anzulegen,
würden aber die Jnsurge::ten ihren Zweck erreichen und eine Republu gründen, so wäre das Mißtrauen in den Kreisen mit dickem Portemonnaie lange Zeit erst recht groß; und wenn der jetzige Aufstand von den Spaniern unterdrückt würde, fo würde sehr bald wieder ein anderer folgen, daran zwei felt hier Niemand. Wie soll das Alles noch enden? Lluf Anregung einer Frau. Es gibt gewiß bei uns viele weibliche Erfinder; aber man ist meistens geneigt, ihren Erfindungen keine große practische Bedeutung, beizulegen, we nigstens keine, welche über den gewöhnlichen weiblichen Lnskreis und die häuslichen Angelegenheiten hinausgeht. Doch läßt sich darüber noch streiten; jedenfalls gibt es hervorragende einzelne Ausnahmen: Erfindungen und Ideen, welche hinaus in das feindliche Lebenreichen und sogar mitunter eine epochemachende Wichtigkeit in demselben be Häupten. Dahin gehört auch das nachstehende, jedenfalls bemerkenswerthe Beispiel. Sicherlich wird eö Vielen seltsam erscheinen, daß eine so wichtige Erfin dung, wie es die rothen Warnungslichter hinten an den Vahnzügen sind, von einerFrau gemacht oder doch zuerst von ihr geplant worden sein sollte. Und fcoch ist dies eineThatsache. welche wohl schon heutzutage den Meisten nicht mehr bekannt oder erinnerlich ist und daher hiermit in's Gedächtniß zurück. gerufen werden möge. Die Betreffende war Frau Jan: Gray Swißhelm. eine hervorragende schriftstellerische Lekämpferin der Negersklaverei in den Tagen vor unserem Bürgerkriege und späterhin auch durch ihre Betheiligung an der FrauenrechteBewegung bekannt. Mehrere Jahre, ehe der Bürgerkrieg ausbrach, war sie Schriftleiterin eines in Pittsburg erscheinenden Wochenblattes, welches den Titel Saturday Vsitor" führte und ziemlich viel gelesen war. Damals passirte auf einer derBahnlinien in der Nahe von Pittsburg ein schlimmer Unfall; das Hintere Ende eines Bahnzuges wurde von einem anderen Zuge in der Dunkelheit angerannt, und es waren nicht wenige Menschenleben zu beklagen. Frau Swißhelm schrieb über diefe Katastrophe einen Artikel, worin sie darauf hinwies, daß solche schreckliche Unfälle verhütet werden könnten, wenn man am Hinteren Ende eines jeden Zuges ein Signallicht anbringe, zur rechtzeitigen Warnung sür den Locomotivführer irgend eines auf demselben Ge leise nachfolgenden Zuges. Sie gab auch eine nähere Entwickelung ihrer Idee, und siehe da! Dieselbe wurde von den Eisenbahnen rascher, als es sonst meistens bei ihnen vor-
kommt, ausgegrifssen. kach wenigen Monaten hatte bereits jede Bahn unseres Landes solche Hintere Zug-War. nungslichter eingeführt. Wie vorgeschlagen, wurden dieselben derart anaebrackt. dak sie an dem letzten Personenwagen (wenn es ein Personenzug war) seitlich hervorstanden, m solcher Weise, daß auch der Locomotivführer desselben Zuges rückwärts blicken und sich jederzeit vergewissern konnte, ob er nicht irgend welche Hintere Waggons verloren hatte. Man ging noch Über den Vorschlag der Frau Swißhelm hinaus, indem man jeweils zwei solche Lichter anbrachte, indeß lediglich zu dem Zwecke, daß. wenn eins unerwarteterweise ausginge, immer noch eines zum Schutze des Zuges übrig bleiben sollte. xtc Hölle von Wkasaya". Obiger Titel könnte einen gruseligen Inhalt vermuthen lassen; die Sache selbst hat aber, heutzutage wenigstens, nichts Gruseliges mehr: der Name nur hat sich aus alter Zeit erhalten. Masaya ist eine der ältesten, größten und interessantesten Städte der mittelamerikanischen Republik Nicaragua und liegt nahe bei dem Vulkan und dem See glZchen Namens. Obwohl die Stadt noch keine 20.000 Einwohner beherbergt neun Zehntel davon sind Indianer , nimmt sie ungefähr einen ebenso großen Flächenraum ein, wie die Stadt New York! Denn ihre Gebäude (meistens strohbedachte Hütten und Adobe - Häuser von höchstens zwei Stockwerken, zu welch' letzteren auch das größte und beste Hotel- gehört) liegen in großen Hainen und Gärten tief versteckt, und wenn man hier ein wenig tieferen Einblick in das eigentliche Volksleben gewinnen will, muß man schon private Gastfreundfchaft in Anspruch nehmen, welche übrigens bei der indianischen Bevölkerung eine sehr weitgehende, aber für den civilisirten Fremden darum doch nicht wünschenöwerthe ist, während die spanisch - amerikanischen Gastwirthe und sonstigen Geschäftsleute die Reisenden ganz gehörig über's Ohr hauen. Für jeden Artikel und Dienst hat hier die spanisch - amerikanische Welt einfach einen so hohen Preis, wie sie erpressen kann, und von Comfvrt kann fast gar keine Rede sein. Doch der Leser möge nicht etwa glauben, daß dieser Umstand für den Namen die Hölle von Masaya- verantwortlich sei; dieser Titel ist viel älter, als der ganze Fremdenverkehr in diesem Erdenwinkel, man müßte denn gerade auch das Treiben der spanischen Eroberer von ehedem als .Fremdenverkehr" bezeichnen. Der Höllentitel rührt vielmehr von dem Vulkan im benachbarten Gebirge her. d. h. von den Geschichten und Sagen. welche sich an diesen Vulkan knüpfen und zum Theil ebenso un heimlich, wie.seltscm sind. Einst ge hörte dieser Vulkan zu den Hauptwun dern Amerikas, über welche die ersten Forscher berichteten. Der Weg dahin führt am Dorf Nindiri vorbei über ein ödes Thal dahin, welches mit derber, fchwarzer Lava - Masse bedeckt ist, die sich zu vielen kleinen Hügelgipfeln und langgestreckten Anhöhen erhebt, den erstarrten Wogen der ehemaligen ,kocbenden Lava Z5lutb. Starre .Lava-
Ströme ziehen sich auch am Vulkan selbst herab, ohne indeß zu verhindern, daß . das' Gras unten herum üppig wächst, und noch auf bedeutender Höhe das langgehörnte Rindvieh und die halbwilden Pferde grasen können. Ungeheuer thätig muß dieser Vulkan
einstmals gewesen sein. Besteht doch d:e ganze Gegend eigentlich nur aus vulkanischem Tuffstein, und im Umkreise von mehreren Meilen von der Stadt Masaya ist Um Stromchen, keine Quelle, kein Brunnen zu finden, da aller etwaige Wasser - Niederschlag -?asch durch dieses poröse Gestem m unbekannte Tiefen hindurchsickert! Daher bezieht Masaya fast alles Wasser aus dem Masaya See, welcher west lich von der Stadt und ungefähr 330 Fuß unterhalb derselben liegt, mit gewaltiger Mühe; Frauen und Mädchen steigen Tag für Tag mit alterthumll chen Krügen, die sie auf dem Kopfe tragen, einen stellen, schwindelnden Ab hang hinab und holen das Wasser aus dem See heraus, es zwei Drittel Mei len weit schleppend. Allerdings haben englische Capitalien schon vor Jahren eine Art moderner Wasserleitung an gelegt, durch welche das werthvolle Naß von emem ungefähr 16 Meilen ent fernten und 1000 Fuß höher liegenden Wasserfall geliefert wird; aber sür das eigentliche Volk eristirt diese Wasserleitung gar nicht, so schrecklich mühsam auch der alte Schlendrian ist. Doch zurück zu dem Vulkan, über welchen frühere Chronisten manche haarsträubende Dinge erzählt haben! Unter den zahlreichen brennenden Bergen" in der Gegend war dieser ohne Zweifel der bemerkenswertheste; aus zwei Rachen spie er das Feuer oft zu gewaltiger Höhe empor, unter furchtbarem Donnergetöse. In uralter Zeit aber war dieser Vulkan auch der Schauplad gräßlicher religiöser M e n schenopfer; mit besonderer Vorliebe warfen die Eingeborenen blühende Jungfrauen in den Flammenberg hinein, um den bösen Geist" zu versoh nen! So erzählen wenigstens fchon die ersten ween Forscher und Schilderer, und dies bildete den Hauptgrund für die Beilegung jenes grausigen Titels. Das Aussehen und Walten des Vul kans paßte auch vorzüglich dazu, und em so harmloser Geselle dieser auch ge worden ist. er wird seinen alten Namen wohl niemals verlieren! Zur Zeit des Eindringens der Spamer kam auch em Aberglaube auf, wel cher bezeichnend für den goldgierigen Charakter dieser Eroberer war, nämlich: daß der Grund des Vulkans mit eitel Gold gefüllt sei. welches beständig koche und Mlt Eimern geschöpft werden könnte. Es braucht kaum ge sagt zu werden, daß sich Abenteurer fanden, welche sich daraufhin hinab wagten in den grausigen Schlund Wahrscheinlich ist das svurlose Verschwinden des Ein:n oder Anderen hierauf zurückzuführen. Von zwei Spaniern berichtet man, daß sie sich zu günstiger eit mit einer langen Kette, und mit (isernen Eimern der seben. 150 Faden (900 Fuß) tief hin ablieben, ihre Eimer jedoch in lurzer Zeit schmolzen, und die tollenWaghalse froh sein konnten, daß der Kette nicht das gleiche Schicksal widerfuhr und sie. zu Tode erschreckt, ohne Gold und Eimer endlich wieder heraufkamen. (?) Physikalisches vom Llebesstcr. Mit dem schönen Moraen- und Abendstern, welcher auch zum Stern der Liebe erhoben und Venus" getauft worden ist, sind die Meisten mehr oder weniger vertraut; aber die Vorstellungen, welche sie von diesem lieblichen Nachbar - Planeten haben, dürften meistens nicht übereinstimmen mit der Vorstellung, welche gewisse neuerliche Forschungen von demselben zu erwecken geeignet sind. In einem amerikanischen Magazin werden neuerdings unter dem Titel: Vmus im Lichte kürzlicher Entdeckungen" besonders die Ergebnisse von Beobachtungen wiedergegeben, die man in der Sternwarte zu Flagstaff, Arizona. hierüber gemacht hat. Die Be obachtungen felbst sind für das Laien. Publikum weniger intenssant, als die daraus gezogenen Schlüsse. Diese Schlüsse laufen darauf hinaus, daß der Planet Venus stets der Sonne die nämliche Seite zukehrt, und daß er ohne alles Leben, eine kalte Planeten, leiche" sein muß. Es heißt darüber u. A.: Wenn auf diesem Weltkörper Was. ser vorhanden war, und zwar ursprünglich auf beiden Seiten desselben, so ist es damit wahrscheinlich folgendermaßen gegangen: Sowie, die er wärmte Luft von der Mitt? der von der Sonne beleuchteten Seite aufstieg, wurde sie bei ihrer Ausdehnung kalt und, nicht im Stande, ihre Feuchtigkeit festzuhalten, gab sie dieselbe in der Form von Schauern von sich. Ein gewisser Theil der Feuchtigkeit wurde von der Luft herumgetragen nach der dunk len Seite des Weltballes, wo er ohne Weiteres zu Eis wurde und auf immer Eis blieb. Trotz einer gewissen Verdunstung dieses Eises konnte nur ein verschwindend geringer Theil jemals wieder als Wasserdunst seinen Rückweg nach der beleuchteten Seite finden, da die äußerst kalte Luft fast gar keine Feuchtigkeit auf der Rückkehr mitnehmen konnte. So mußte ein beständiger Abzug des Wassers von der beleuchte ten nach der unbeleuchteten Seite statt finden, und da so gut wie nichts hiervon je wieder herausgegeben wurde was mußte die Folge sein? - Alles Wasser mußte schließlich von der beleuchteten Seite verschwinden und sich auf dtt unbeleuchteten in Gestalt von Gletscher - Eis anhäufen. .Auf der beleuchteten Seite gab und gibt es daher keine Meere, Flüsse, Teiche, ja nicht einmal Wasserdunst in der Luft, während die unbeleuchtete Seite vollkommen vereisen mußte. Auf der ersteren Seite daher eine einzige ungeheuere Wüste,' unfähig, noch irgend etwas Lebendes zu beherbergen, und aus der anderen nichts als Felder ewigen Eises. so stellt sich der phystcalische Cbarakter des Liebessternes dar! Wir
sehen in ihm eine Welk, die ihre Laufbahn als Welt beendet hat. Alle Herrlichkeiten. die sie je gehabt haben mag, sind auf immer dahin. Alles Tod und Wüste! Das schwache .phosphorescirende Licht", das auf der unbeleuchteten Seite der Venus bemerkt und nie erklärt worden ist, entsteht wahrscheinUch nur dadurch, daß die Eisfelder das Licht, welches von der Erde, den anderen Planeten und den Fizsternen darauf fällt, etwas zurückwerfen. Es ist nicht anzunehmen, daß die Venus je wieder zum Leben erstehen werde; denn dies wäre nur bei einer AchsenSchwingung möglich, welche äußerst unwahrscheinlich ist. Das Alles braucht uns aber nicht abzuhalten, uns an dem herrlich firn kelnden Dämmerungsgestirn auch fernerhin zu erfreuen! Seltsamer Vcercnküse.
Die Deutschen und die Hollander gelten zwar als große Autoritäten in allerhand Arten Käse. Dennoch konnen dieselben in manchen Theilen der mezicanischen Nachbar - Republik noch etwas ganz Neues und ohne Zweifel für dieMeisten Ueberraschendes lernen. Ein Besucher der ländlichen Gegenden im nördlichen Mexico erzählt neuer dings einer Koch - Zeitschrift darüber: Eines Abends erhielten wir in einer Familie, wo ich zu Gaste war. ein mir fremdes, aber gar nicht unfchmackhaftes Gericht, welchem die Eingeborenen den svaniscken Namen für .Käse- aaben. und welches eine Art gekochter jucrn war, oen mt Vausmirlyin am selben Tage frisch bereitet hatte. Diese sagte mir, solcher Kase bilde hier tn der 5labresit der Reife gewisser Beeren ein sehr beliebtes Volksgericht ; der Sasl dieser Beeren werde dazu verwen det. die Milch zum Gerinnen zu brin aen. und das 3cua werde abaekockt. Ich lieb mir durch einen der Jungen die verwendete Pflanze zeigen wie konnte dieselbe als eine der vielen Gat tungen der Nachtschatten - Familie identificiren. Natürlich bringen all. Obst - Säuren die Milch zum Germ nen, dieses Obst jedoch enthält eigent lick aar keise Säuren und bat unae fähr denselben Geschmack, wie du druckt der aewobnllchen Kartoffel, mi der sie nahe verwandt ist. Dagegen scheint es. vatz ltt grucht em gewij. ses natürliches Käse - Lab enthält. - - m . t t . Ivelllzes oas gerinnen gcrvciiuqu. "G" Studnendr Zrnnen in Parts. Von Ettbeth Mcy.'r.F)rster. Zuerst irnift ich das entzüclendcFraU' lein Eannon erwähnen, als leibhaftige cm i. , , . . . ö Zerlegung ves Aorurtheils, safe im direnke Frauen nicht schön, nickt be sonders weiblich und nicht anziehend sein sollen. Diese Vrasmanerm war Klosterpensionärin in der Rue Douay ert . I , ' c . . . . . .. in ari, uno pic qutc Mittler schüttelte hesiia und mißbilliaend den ötopf, als das juna ttlosterlind die Absicht verrieth, sich ernsthaften Studien hinzugeben, nicht um in da Kampf des Lebens hinauszutreten, sondern einzig um die glühende Wiß- . , , c ... rn , oegieroe. weicye oie engen flauern o:s ziouers zu vurcyorinaen ttrebte. zu befriedigen. Fräulein Eannon schied aus den stillen und abgeschlossenen Hallen, in denen sie bei Seidenstickereien, Guitar renspiel, müdem Salongeplauder, leichten und bekömmlichen, die Ooer fläche der Dinge berührenden Studien und in schwärmerischer Freundschaft mit eleganten und vornehmen Altersgenosslnnen das Dasein emes behüteten Edelfräuleins geführt hatte. Der Vormund, der ihr Vermögen verwaltete und der in entrüstetem Tone die Marotte" verbot, bekam widerfe'. liche Briefe von der kleinen Desert:urin und sah sich einer fo heftigen und uberzeugungsvollen Leidenschaft gegenüber gestellt, daß er endlich den Kampf aufgab. Fräulein Eannon leitete wie ein kluger Advokat alle Mittel und Wege ein, die sie ihrem Plane nahe bringen konnten, und bezog eine der kleinen Pensicren in der 5!ähe des Quartier latin, wo sie hoffen durfte, ungestört von den Einflüssen ihrer früheren Welt ein neues Dasein zu beginnen. Dort lernten wir sie kennen ein athemlos kommendes und gehendes, von dem Ernst und der Schwierigkeit dieses neuen Lebens, mehr verwirrtes, als gestähltes, anmuthiges und rührendes Wesen. Sie besuchte uns des Nachmittags, wenn sie, nach beendetem Eolleg, nach einer Irrfahrt von Hörsaal zu Hörsaal, erschöpft in dem Hafen des Familienhauses" landete. Die kleinen Füße aufs Kamingitter gestemmt, das gesenkte Köpfchen von der rothen Gluth des Feuers beleuchtet, saß sie müde da, nachdenklich und ein wenig gebeugt, als sei die Last, die sie auf sich genommen, ZU schwer für dieSchultern. Nicht in :iner einzigen Seite ihreö Wesens bot sie das Bildner emancipirten, studirendm Frau. Alles an ihr war kleine, reizende, lockende Weltdame. daS Rascheln der seidenen Röcke, die volle und üppfy Frisur, das diskrete Parfum, daß Spitzengewirr am Jabot Alles frou-frem. Mitunter feufzte sie tief auf, und in ihren ernst aufs Feuer gerichteten Augen spiegelten sich Erinnerungen ab dielleicht an das weite Kloster mit seinen gemüthsruhigen Frauen, die nichts forderten, nichts verlangten, an dieZ ga:,ze sommerliche Dasein, so lau und leicht und flüssig, voll von Spielen und matter Sehnsucht; an die von mystischem Zauber erfüllten Hallen mit ihrer geweihten Kirchenluft, in der sie matt und träumerisch und kraftlos für die Wirklichkeit geworden war. Fräulein Eannon. geben Sie das Studium auf!- rieth man ihr. als sie blasser und müder wurde. Aber da alühte Fanatismus in ihren Augen auf. Oh! Das Ziel, das ich mir gesteckt habe, das erreiche ich. ich will lernen, wissen! ' . Und weiter geht das .Hasten und Iaaen. der forcirte Kampf, bis die in Weihrauchluft großgezogene Jugend verblaßt, vergangen sem wird am harten Studium, -r
"Ein vireites Gegenstück zu dieser künstlichen" Studentin ist Käthe Sch., der muntere, gesunde, energische, weibliche Dr. pliil. Wir trafen e im Eaf6 de la Paix am Opernplatz, und dieArt, wie sie hereinschoß, ohne Handschuh, die kurze Haarmähne mtitz einem etwas altmodischen Kapothut zurückgedrängt, energisch, munter und rasch. mrt uns sofort wie alte Bekannte begrüßte, erinnerte in der That an fröhliches Naturburschenthum. Hier hat keine mondscheinduftige Erziehung den stürmischen Drang zur Entwicklung verzärtelt das gesundheitstrotzende, große Mädchen mit dem knabenhaften Körperbau, dem schallhaften und zuweilen wieder stumm sinnenden Blick , dieser promovirte Doctor in Frauenkleidern, der von früher Morgenstunde an auf den Beinen ist. alle Richtungen derStadt durchtost, bald in die Bibliothek untertaucht, um an der Biograpbie Voltaires" zu schreiben, bald in der Volksküche Rast macht, um beim Mittagsmahl mit den Kutschern anzustoßen und deren Leben zu belauschen er, oder sie wollte ich sagen, hat nicht wie das wißbegierige Klosterfräulein sich nur an den Trä tmen der Tbeorie berauscht ihr gebort die Wirklichkeit, das vorwärtsdrängende Leben mit seiner reichen Arbeitsfülle. der Kampf, die Freude und der Erfolg! Und zwei andere Gestalten reihen sich an, die gleichfalls den Muth und die Energie des Mannes besitzen, trotzdem sie in Frauenkleidern stecken. Zwei junge Mädchen Anfang der Zwanziger, die Eine die Tochter eines bekannten Politilers in Berlin, die Andere deren Freundin. Mit ruhiger Miene erzählen sie uns von den Kämpfen, die ihre Emancipatiouögelüste" im häuslichen Leben ihrer Familien verursackit haben. Sie haben Beide die Malschule besucht, man hat ihnen und ihrem Talent ei::? Zukunft prophezeit. Aber Papa erachtet eS als praktischer, wenn man sein Leh rerincramen macht.sein klurerBlick fürs Leben verschließt sich nicht vzr den Abwegen, welche dem emporgelobten Talente drohen. Die Tochter und de-
ren Freundin bleiben fest. Versprich mir Deine Hilfe noch für ein Jahr, Papa. Laß mich mit Anna nach Paris gehen, daß wir uns an großen Mustern bilden dürfen. Vertraue Demer Toch ter, laß mich mir nur eine eigene Post tion schaffen." In Paris mietheten die beiden jun gen Mädchen ein Atelier auf Mont martre, und dort suchte ich sie auf. Kahle hohe vier Wände und etwes Ge rllmpel, das eine ganze, lange, rührende Ltavchengeschichte erzählt. Wie sie hier oben einzogen, mit so viel Träu.nen und Hoffnungen, Muth und Energie. Das Ateliersenster führt hinaus auf einen kleinen Balkon, und auf diesem standen sie und blickten hinunter von der Hohe des Montmartre auf das end lose, blitzende Paris, m die engenStra ßen und auf die terrassenförmigen Hü ßel des Zigeunerviertels, in dem sie sich ihre künstlerische Heimstatt gegründet hatten. Und die kahlen Wände des leeren Zimmers sahen sie im Geiste bevölkert mit all den Bildern, die sie in diesem Jahre malen würden. Vorläufig aber scylte Tisch und Stuhl und Staffelei, um die leere Leinwand darauf nieder zustellen. Aber die Eoncierge, der verlkumdete, bose Geist der Pariser Hau ser, erwies sich in diesem Falle als ret tender Engel: die dicke und freundliche Frau bot dem deutschen Pärchen ihre thatkräftige Hilfe an, und man ging gemeinschaftlich zum Möbel - Einkauf aus. Ein Tisch sür acht Franken, ein paar Stühle und eine eiserne Bettstelle, über welche ein bunter Schal gebreitet wurde, so daß eine Art Chaiselongue entstand, ließen sich binnen einer halben Stunde beim Trödler erhandeln. Dazu kam der eiserne Ofen, der sich später als unschätzbar erwies, wenn die verfrorenen Modelle aus dem kalten Treppenflur heremdrängten. Dieses Malerinnenheim mit seiner herben Dürftigkeit, in der zwei anmuthige und kluge Mädchen mit ruhiger Genügsamkeit walten, durste an und Fttr Itrfi frnnri fTrnt tn (3itit fiir trr.rt fc UVtl VV VIII wjv M VIIIVII einen Beobachter sem. Konnte ich ma en, so würde ich den Moment erfassen wo sie prüfend vor dem Bilde der Ei nen stehen, vertrauensvoll, angstvoll. erwartend die Kleinere, Kindliche, und von prüfender Wurde erfüllt das Ge sicht der ernsten Größeren, die ein aust' richtiges Urtheil sprechen und doch da bei das zitternde Herz - der kleinen WJ .t I . jreunom icyonen mocyie. Oder ihre Einkäufe früh Morgens auf dem Boulevard Batignolles, wenn sie die Pension verlassen, in welcher sie ihr nachtliches Quartler haben, dies lange Verhandeln vor den Auslagen der Fruiterie-. und der Kampf zwischen den Skizzenbllchern, Farbenkästcn ' . i rJr ..-.-- und oen omalen, i5!eii.azrippll)en, Semmeln, Orangen und Milchslaschen, von denen immer einö vom" bergenden Arm zu Boden will, während das zweite bereits über das schmutzige Trottoir kollert. Auch im Academiesaal auf Montparnesse, wo sie deS Nachmittags Akt zeichnen, möchte ich sie konterfeien, und mit ihnen die anderen blonden und schwarzen, englischen, deutschen und französischen Frauen- und Männer köpfe, die bald in tiefem Ernst über die Arbeit gebeugt, sind, bald lebhaft aufschauen, während inmitten esKreises ein junges Mädchen eine Art Podium besteigt, sich langsam entkleidet und ihren Körper den vielen auf sie gerichteten weiblichen und m'ännlichenAugen als Modell darbietet. ' Noch eine Spielart der studirenden Frauen ist zu erwähnen, die am häufigsten vertretene die Gesangstudlrende. Man tnsst sie m den Famillenhausern und Pensionen in so vielen Exemplaren: sie ist so verschiedenen Ursprun ges, hier ein Pflänzchen vomLande, das ein Gönner entdeckt und an die Quellen des Studiums verpflanzt hat. dort eine anspruchsvolle, exotische Blume, hier eine kindliche Blüthe, dort eine schon halb verdorrte, widerhaange Staude, an der mancher Gärtner verzweifelt ist, ehe der geduldige Boden der Kunst sie aufnahm.
Meist aber ist sie Amerikanerin, von jener unverwüstlich derben, entschiedenen und männlich resolvirten Art. die durch nichts und um nichts zu entmuthigen ist. die mit ihrem harten Kops durch Wände geht, sich um ihre Mitmenschen und deren seelische Beschwerden während der monate- und jährelangen Uebungen in dem dichtbewohnten Pensionskafig nicht im Geringsten kümmert, nichts achtet, als sich und ihr Studium, sparsam, weise und trocken lebt, durch Liebesbeziehungen nicht verwirrt und abgehalten wird, mit einem bureaukratischen Fleiß ihre Pensen durchschwitzt, kurz, das Muster jenes geschlechtslosen Wesens bildet, das zwischen Mann und Weib die Mitte hält, und in glücklicher Vorsicht von Beiden die annehmbarsten Eigenschaften profitirt hat. Zu diesen gehörte in unserer Pension Mrs. Curry, glückliche Mutter zweier Wickelkinder, die sie aus Southampton, ihrem Wohnort, nach Baris importirt hatte. Sie war von ihrem Manne geschieden, eine lange Geschichte, welche sie oft erzählte, und in der eine Negerin mit schwarze, wubbliche Haar" eine Rolle spielte, litt aber augenscheinlich durchaus nicht an gebrochenem Herzen sondern hatte sich, in Paris angekom.men mit bewunderungswürdigem Le. bensmull) sofort auss Gesangsst-adium gestürzt. Aus Sparsamkeitsrücksichten bewohnte sie mit ihren Zwillingen einen einzigen Salons der des Nachts zum Schlafzimmer umgewandelt wurde und dessen zusammenklappbare Möbel zugleich einen nützlichen und einen Luxuszweck zu erfüllen hatten. So bot ein Wickeltisch am Tage ein Tabouret, ein Kinderstubl verrieth, wenn Gäste kamen, als Theetisch nicht seine kleine intime Vorrichtung, ein Soxhlet wurde zur Blumen - Etagere, und dasKlappbctt, in welches des Abends die Stecklinder zur guten Ruh gepackt wurden, ließ sich des Tages als Ottomane an, deren Kleinkindergeruch durch JockeyClub und Spring - Flower nach Möglichkeit verjagt wurde. Außer einem halbwüchsigen Kindermädchen, das sehr unreglmäßig kam. l.atte Mrs. Curry Niemanden zur Bedienung ihrer Kleinen, und so geschah es oft, daß derGefangsprofessor den Salon antraf, wenn er noch im Urzustände war, und Mrs. Curry bei der mütterlichsten aller Beschäftigungen. Ruhig und skrupellos jedoch, wie sie war, schob Mrs. Curry die Kinder in das Steckkissen zurück. Wie in ein Futteral, stopfte Jedem einen Biskuit in den Mund und begann ihre Tonleitern. Ihre Stimme war laut und durchdringend, sie hatte einen gewissen freiheitsdurstigen Negerton, und wir im Nebenzimmer wunderten
uns nicht, wenn die Zwillinge, die nach genossener Nahrung m sanften Schlaf zu sinken begannen, mit Zetergeschrei cmporsuyren und nicht mehr zu beru higen waren. Dann hört man Wohl Mrs. Currys sonore, tiefe Stimme in gebrochenem Französisch: Sie werde muise haben einen Klapp!" Und der lttapp erfolgte mit Deutlichkeit, stei gerte den Schrei der Unalückskinder. Wiederholte sich noch oft während der gellenden Tonleitern und der Miß griffe, die der bedauernswerthe Lehrer in Verwirrung über diese familiären Geschehnisse nicht unterdrücken konnte. Alle Sonnabend Abend war Thee bei. der energischen Amerikanerin, und vor diesem Ereigniß wurden die Zwll linge mit weiser Berechnung durch dop pelte Portionen ihrer gewöhnten Nah rung eingeschläfert, bis sie in tiefen Traum versanken. Hinter einer Por tiere war eine Art Wandnische, in der einige große künstliche Blattpflanzen standen. In daö Gewirr der dichten, fächerartigen Blätter wurde nun der Korb mit den schlafenden Zwillingen gestellt, und die Gäste konnten kommen. Das Gesprach schwebte natürlich sogleich auf den Flügeln des Gesanges, und Niemand gab sich der Ahnung hin, im Grunde in einer Säuglingsstube zu sitzen, Jeder vertheidigte seine Methode, seine Ansichten von Kunst, und dasG:spräch verschärfte sich zu einerArt geistreichem Gefecht. Da, aus einer Ecke, von dorther, wo die Palmen winken, plötzlich ein Krähen, ein Wimmern dann ein doppelstimmiges Gebrüll! Alles fährt wie elektrisirt empor, eilt zum Unglücksort, entdeckt den Korb mit den strampelnden kleinen Bürgern der Republik. Ja, um Gotteswillen, Mrs. Curry, haben Sie denn Kinder?" Und verwirrt, zum ersten Mal um ihren guten Gleichmuth gebracht, stammelt diese ertappte Mutter hervor: Ooh ein bischen!" Und ein bischen!" wird die Losung für die Sprößlinge dieser fanatischen Studirenden werden. Liebe ' ein Mischen", Pflege ein bischen", und Elend Elend auch ein bischen!" A usfassung. Alierthumsforscher (auf einer Reise in ein DorfWirthshaus tretend): Haben Sie vielleicht hier einen merkwürdiaen alten Gegenstand, den man sich ansehen konnte?" Gastwirth: Ja, ich wüßte nicht, mein Herr: böckistens nrnn - - ' 7 1 Frau! Der größte Erfinder. Wen halten Sie für den arökten ErMinder der Neuzeit?" fragte eine Frau. VsT) irr n jn ..wiik..!. nr. v!. nkviuvn -uiuiiii, (liVlUCUC lUlfl ÜIZ Andere. Wieso? Mir ist nicht bekannt, daß Ihr Mann ie etwas erkunden bat!" Na! ick wollte. Sie könnten einmal die Entsckuldiaunasaründe hören,' die er anführt, wenn er um zwei Uhr in der Frühe nach Hause rommr. , Jedermann faat so. Cascarets Candv Cathartic. die wundervollste medizinische Entdeckung deS Zeitalters, angenebm und er. frischend im Geschmack, wirkt sanft und fteyer aus. Nieren, Leber und Eingeweide, daö aan,e Svkem reiniaer.. entfernt Erkältung, kurirt Kopfweh. Meoer, anhattenve Berftopfung und UnVerdaulichkeit. Kaufen und der. suchen Sie eine Schachtel von C C C. beute; 10. 25 und 50 Cent ö. Verkauft und Seiluna aarantirt von allen vlpotheken.
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