Indiana Tribüne, Volume 20, Number 174, Indianapolis, Marion County, 13 March 1897 — Page 2
Zndisns Tribüne.
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Diese Untersuchung hat im Vorjahre begonnen, ist erst jetzt zum Abschluß gebracht worden und das zu Tage geförderte Material beleuchtet in so greller Weise die idyllischen Zustände, die noch in großen Theilen der ungarischen Provinz herrschen, daß auch das Ausland einer kurzenMittheilung Interesse entLegebringm wird. Der Thatort ist Hodmezövasarhely, eine der größten Gemeinden des ungarischen Tieflandes, ein Dorf mit über 30.000 Einwobnern. Dort ezistiren zahlreiche Leichenbestattungsvereine, deren citglieoer gegen Entrichtung einer Gebühr von nur wenigen Kreuzern Anspruch darauf erlangen, daß nach ihrem Ableben den Hinterbliebenen Leichenbestattungsbeiträge bis zur Höhe von 50200 Gulden ausgezahlt werden. Um dieser Beiträge willen haben Kinder ihreEltern und Geschwi ster, Weiber ihre Männer in's bessere Jenseits befördert, und es hat sich geradezu ein Consortium gebildet, welches für diese Hinüberbeförderung die nöthigen Mittel beschaffte. Da die Mitgliedschaft eines Vereins nicht die anderer ausschloß, ein Mensch also bei mehreren Gesellschaften versichert sein konnte, betrug die Prämie für einen gelungenen Giftmord manchmal mehrere Tausend Gulden, für einen Habgierigen schon eine Summe, die jedes Bedenken niederschlug. Das saubere Gewerbe der Giftmörder wurde erleichtert durch den Um stand, daß trotz statutenmäßiger Vorschrift, welche die ärztliche Untersuchung jedes neu aufzunehmenden Mit gliedes anordnete, diese Untersuchung niemals vorgenommen wurde und es sich häufig genug ereignete, daß die in's Auge gefaßten Opfer der öiftv mörder ohne ihr Wissen, ja wider ihren Willen bei mehreren Ver:in:n durch dritte Personen als Mitglieder cngemeldet wurden. Das Consortium der Mörder bestand aus sechs Weibern und zwei Männern, von welch' Letzteren einer verdächtig ist. seinen Vater, scme Mutter, seine Frau, seinen Schwieoervater und noch eine fremde Person durch Gift aus der Welt geschafft zu haben. An der Spitze der Gesellschaft steht eine wegen gewisser Delikte !e reits abgestrafte Hebamme, rie übrigen sind kleine Landwirthe. Die Procedur war eine ziemlich einfache. Die Opfer waren entweder Verwandte der Mörder oder alleinstehende Personen, die man unter dem Vorwande besserer Verpflegung zu gemeinsamem Haushalte bewog, dann ohne ihr Wissen bei zehn bis zwanzig Vereinen versicherte und endlich beim ersten kleinen Unwohlsein mit einer minimalen Dosis von Arsenik behandelte." Verschlimmerte sich darauf das Uebel, so wurde ein Arzt cer.'lfen, der ein Recept verschrieb; siait der verordneten Medicin wurden natürlich neue Dosen von Arsenik oerabrcicht, die auch nach 8 10 Tagen die Kur" beendeten. Abermals erschien der Arzt, dessen man sich geradezu als sicherenSchutzes gegen behördliche Verfolgung bediente, und constatirte den eingetretenen Tod Ursache: Bauchtyphus, Magenkatarrh.Altersschv'iche. Herzleiden. Von einer Mitschuld der Aerzte kann natürlich nicht die fribe sein, wohl aber von Leichtsian und von mangelhafter Berufsbilduag. Nicht in einem einzigen Falle hat der bchandelnde Arzt auch nur für nöthig cihdten, die Excremente der kranke i zu untersuchen. Ein vielgeplagter P:o--vinzarzt kann es ja so genau nicht mh men mit seinen Patienten; er constatirt den eingetretenen Tod, um die Beerdigung Lebender zu verhüten; um das Vorhergegangene mag d) kümmern, wer will. Das Gift verschaffte sich die Hebamme auf dem offenen kartte von Hodmezövasarhely von einem Szi'gidiner Weibe, das unter dem Nomen ci.'es bei den bäuerlichen Dulcincen bclicbten Schönheitsmittels Arsenik seilbot. Die Localpolizei hat das nicht aewußt, auch sonst die Dinge nicht so streng genommen; wenn trotzdem einigeVergiftungsfälle vor Jahren schon ellgemeiner Gesprächsstoff waren, ist keine Untersuchung eingeleitet worden, und als ein Leichenbestattungsverein im Jahre 1894 direkt Anzeige erstattete. n-xU die Untersuchung so lax gefuhrt, daß sie bald ohne Resultat wieder eingestellt werden mußte. Erst ilö im Jahre 1895 neue Anzeigen einliefen und ein Untersuchungsrichter deS ,köntgl. Gerichtshofes mit der ahrung der Untersuchung betraut wurde, gelang es, das Dunkel zu lichten. Eine Reihe von Exhumirungen wurden vorgenommen, das Gift in den Leichen constatirt und endlich die zanze tf.'utc durch die erdrückende Beweislast der Indizien zu offenen Geständnissen ge, bracht. Das letzte Wort wird nur. der Richter, wo nicht der Henker spiechen. Der widerlichste Protz ist bei Woblthätigkeitsprotz.
Die Schweigerln Lucretia. Als der Erzherzog Albrecht von Oesterreich im Jahre 1601 Ostende belagerte, gelobte seine Gattin Jsabella, ihr Hemd erst nach der Einnahme dieser Stadt zu wechseln, und da die Belaaerung drei Jahre lang dauerte, so nahm während diese? Zeit das Hemd jene Färbung an, welche man seitdem mit dem Namen Jsabellfarbe bezeichuet. An das Gelübde dieser Prinzessin erinnert der Eid, welchen ein Biederweib in Jacobstown, N. I., vor zehn Jahren geschworen und welchen sie aetreulich hält, trotzdem sie durch das Gelöbniß eine Verpflichtung, welche für die weibliche Natur ein unaufhörliches Martyrium bedeutet, übernommen hat. Fräulein Lucreiia Hillman in Jacobstown hat während der letzten zehn Jahre nicht ein einziges Wörtlein gesprochen und aller Wahrscbeinlichkeit nach wird sie bis zu ihrem letzten Stündlein schweigen müssen, falls sie nicht anderen Sinnes werden sollte. Die große Schweigerin, welche durch ihr Gelübde für ihre Mitschwestern ein im höchsten Grade nachahmenswerthes Vorbild geworden, ist eine stattliche Jungfrau von 45 Jahren, welche trotz ihres vorgerückten Alters viel umworben wird, da sie sich des Besitzes einer sehr rentablen Farm erfreut. Vor zehn Jahren war es, als sie die Zahlung der ihv auferlegten Steuern verweigerte, weil ihr das Gesetz die Ausübung des Stimmrechts versagte. Aber die Myrmidonen des Gesetzes gaben um Fräulein Hillman's Protest keinen Pfifferling, sondern drohten ihr mit dem Gefängniß. Der Noth gehorchend, nicht dem eigenen Trieb, bezahlte Fräulein Hillman die Steuer, aber bei Entgegennahme der Empfangsbescheinigung hob sie ihre Rechte empor und schwor, daß kein Wort mehr über ihre Zunge kommen sollte, bis Frauenstimmrecht zum Gesetz erhoben wäre. Ihre Freunde und Nachbarn lachten über dieses Gelübde als eine Marotte, aber Fräulein Hillman ist demselben getreu geblieben, trotzdem es nicht an zahlreichen Versuchen, sie zum Sprechen zu bringen, aefehlt hat. . Mit freigebiger Hand srendet sie Geld für die Frauenemanci pation und mit fester Zuversicht erwar tet sie. daß sie den Tag, an welchem das Weib das volle Stimmrecht erhält, erleben werde. Die Thatsache, daß Fräulein Hillman ihr Gelübde bis zum heutigen Tage gehalten hat, beweist, daß sie eincn starken Willen, einen starken Geist besitzt. Aber sie ist auch keinSchwäch-
lina. soweit ihre körperlichen Eigen schaften in Betracht kommen. ja man kann sie einer ländlichenBrunhilde vergleichen. Nahezu sechs Fuß groß, ist sie eine überaus stattliche Erscheinung von ungewöhnlicher Körperkrast. mit einem festen Tritt wie ein preußischer Garde-Grenadier und einer kräftigen Land wie ein Athlet. Die gewöhnnchen Farmarbeiten läßt sie zwar von Knechten verrichten, doch versteht sie sehr gut mit dem Pfluge und der Mähemaschine umzugehen und in der ganzen Gegend gibt es keinen Landmann, welcher in der Aufzucht und Bchandluna von Rindvieh besser bewandert ist als sie. Von ihrer gewaltiaen Körperkraft hat Fraulem Hill man wiederholt Proben abgelegt und zwar hat dabei .stets ein Herr der Schöpfung" eine klägliche Rolle gespielt. Vor einiger Zeit arbeitete auf ihrer Farm ein junger Mann Namens Clark, der überaus fleißig war und nur den Fehler hatte, dem Applejack" zu sehr zuzusprechen, wenn er mal in die Stadt kam. Eines schönen Tages hatte Clark eine Ladung Farmproducte abzuliefern und dabei passirte es ihm. daß er unter lustige Cumpane ge rieth und stark angeheitert heimkehrte. Trotzdem er sich kaum auf den Beinen halten konnte, suchte Clark die Herrin auf und überreichte ihr 590. Woher rührt dies Geld?" lautete die Frage, welche Fräulein Hillman auf die an ihrem Gürtel hängende Tasei schrieb. .Hab's Pferd verkaust und $100 bekommen: $10 habe ich als meine Commissionsgebühr behalten und verkr.eivt!" lallte Clark. Ohne eine Miene zu verziehen, faßte Fräulein Hillman nunmehr den Knecht beim Kragen, tauchte ihn mehrmals in einen Trog, der zum Tränken des Viebes diente, bis er einigermaßen nüchtern geworden war. und dann mußte der Bursche in seiner kläglichen Verfassuna mit ihr nach der Stadt zurücksahren. Der Mann, welcher das Pferd gekauft hatte, mußte dasselbe wieder herausgeben und Clark mied von nun an seine Herrin, wenn er mal des GuG Nlle in einer Reihet ES ist ein eigenartiger An blick, das bunte Gemisch von Kurgästen aller Nationen, Sprachen, Trachten, Sitten und Gebräuche tu beobachten. da sich in Karlsbad allmorgendlich im Gänsemarsch mit dem irdenen Becher in der Hand oder an einem über die Schulter oder mn den Nacken geschwngenen Riemen, zum siedenden Svrudelquell drängt und wie Jeher geduldig, wartet, bis die Reihe an ihn kommt, daö kostbare Naß sit schlürfen. Während mehr als drei Jahrhunderten pilgerten Männer und Frauen aller Stände und Klassen, vom König bis zum Bettler, nach Karlsbad, um Heilung von eingewurzelten Uebeln zu smden und neue Lebenskraft zu gewinnen. Aber in unsern Tagen der allmächtigen Konkurrenz haben wir weder Zeit noch Geld, um eine so weite Reise zu unternehmen. Dafür wird unS daS Karlsbader Wasser entweder in seinem ursprünglichen Zustand, d. I an der Quelle auf l5laschen gefüllt oder in Pul verform, als an Ort und Stelle aus dem Sprudelquell abgedampftes Karlsbader Sprudelsalz in'S HauS gebracht. Da Wappen der Stadt Karlsbad und der NamenSzug EiSner öe Mendelson Co., Alleinige genten, Ne Nork, ist auf jeder Flasche. &an h5te sich vor verfllf..
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Wie man es macht ! Füllen Sie eine Flasche oder ein gewöhn liches Wasserglas mit Urin und lassen Sie eö vierund zwanzig Stunden stehen ; bleibt ein Satz, so zeugt das von einer Krankheit der Nieren. Wenn Urin Flecken macht, ist dies ein positiver Beweis von Nierenkrank heit. Zu starker Wasserdrang oder Schmer im im Rücken ist' ebenfalls ein Zeicken, daß Nieren und Blase in Unordnung'smv. Waö thut man dagegen? Ein Trost ist es zu wissen, daß Dr. Kilmer'S SmampNoot, das große Nieren,Heilmittel, Schmerzen im Rücken, Nieren, Leber, Blase und sonstigen Theilen, welche in Verbindung damit stehen, wegnimmt. ES heilt Unfähig keit deS WasserhaltenS. und brennenden Schmerz beim Wasserlassen, oder Folgen, die durch den Genuß von Liquören, We;n oder Vier entstehen und enthebt Sie der unange nehmen Nothwendigkeit während der Nacht oft durch Wasserandrang aufstehen zu müssen. Die milde und außerordentliche Wirkung von Smamp.Root stellt sich bald ein. Es ist be kannt für seine wunderbaren Kuren der schlimmsten Fälle. Von den Apotheken für 50c und $1.00 verkauft. Schreiben Sie um eine Probeflasche und Pamphlet, erwähnen Sie den Namen der Jndiana Tribüne dabei und wenn Sie Ihre volle Adresse an Dr. Kilmer & Co., Bmghamton, N. $)., senden, so wird Ihnen Obiges frei durch die Post zu gesandt. Wir garantiren für die Echtheit dieser Offerte.
ten zu viel geihan hatte. Wie Kraft ikzrer Fäuste mußte auch ein Veterinärarzt Namens Orrin Holcombe ersahren. der sich um ihre Hand bewarb. Fräulein Hillman wollte von dem Manne nichts wissen, allein dieser wurde in seinen Bewerbungen immer zudringlicher und bei einer Abendun terwltunq batte er sogar die Dttlstig. keit. neben ihr Platz zu nehmen und Li:besworte in ihr Ohr zu flüstern. Da aing ibr die Geduld aus. Sie faßte den Mann beim Kragen, trug fön wie einen zappelnden Hund an die Tdü und warf ihn die Treppe hinab. Seitdem hat Fräulein Hillman Ruhe vor zubri'.iglichen Bewerbern. Wenn man aus diesen Kraftproductioner schließen wollte, daß Fräulew 5)illm.m eine Art von vierschrötigem, uncultivirt-m MannMnb ist, dann 'vürde man itnen groben Irrthum be. 'srn Fräulein Hillman ist ein Xant von mehr als alltägiger V'l duna und eine vorzügliche Klaviersowie Violinspielerin. Mit ihren Nachbarn verkehrt sie nur wenig und soweit sie nicht durch die Bewirthschaf; tuna ihrer ausgedehnten Farm in An spruch genommen wird, beschäftigt sie sich mit Lcctüre und Musik. ctüntl:d;c FroschZllchr. Der Consum von Froschschenkeln hat in den Vereinigten Staaten einen so bedeuienden Umfang erreicht, da die Natur den Bedarf kaum mehr zu decken vermag und die künstliche Froschzucht gute Aussicht hat, sich zu einem recht, lohnenden Erwerbszweige zu entwickeln. Allein auf dem Fülton Markt in New Iork gelangen jahrlich an 100.000 Pfund Froschschenkel zum Verkauf und um dieses ungeheure Quantum zu liefern, sind mehrere Millionen Thiere im Durchschnittsgewicht von einem halben Pfund erfor derlich. Allen gegentheiligen Nachrichtcn zum Trotz kann, wie durch die Erhbuirgen der Bundes - Fischcommis fion constatirt worden,von einer kirnst liehen Froschzucht in unserem Lande keine Rede sein, vorläufig ist die Allmutter Natur noch die einzige Lieferantin der von den Feinschmeckern hoch geschätzten Delicatesse und zwar nimmt Missouri unter allen Froschstaaten" den ersten Platz ein. Nach Ausweis der Eisenbahn-Versandbücher kommen von Kennett, Mo., allein 60. 000 Pfund zugerichtete Froschschenkel auf den Markt, während New Madrid 23.000 Pfund liefert. Die Sümpfe von Missouri und Arkansas bilden ein veritables Paradies für die Froschfamilie. die dort in ihrer stattlichsten Art. dem Bullfrosch, in schier unzähligen Mengen vertreten ist. Den Fröschen wird auf verschiedene Weise nachgestellt, in rothes Läppchen als Köder an einem Angelhaken genügt, um die Tölpel zu fangen, und überaus leicht ist es, sie mit Speer oder Flinte zu erlegen. Nachts begeben sich die Froschjäger in Booten, die mit Lampen und Reflectoren versehen sind, auf dieJagd und die durch daö starke Licht geblendeten Thiere lassen die Menschen so nahe an sich herankommen.daß sie ohne sonderliche Mühe erlegt werden können. Die Sachverständigen der Bundes Fischcommission halten die künstliche Froschzucht für ebenso leicht wie nutz bringend. Flache Teiche mit schlam. migem Grund, wie sie sich fast überall finden, bilden das Haupterforderniß und die einzige Arbeit des Züchters be steht darin, die Ufer der Teiche mit Gesträuch zu bepflanzen, da solches nicht nur den Fröschen als Schutz dient, sondern auch Insekten anzieht, die ihnen fast ausschließlich als Nah rung dienen. Wenn der Züchter noch mehr thun will, so hat er dicht am Ufer einen Bretterzaun zu errichten, damit Schlangen und andere Thiere, welche Frösche fressen, fern gehalten werden. Die delicatesten Schenkel liefert der Ochsenfrosch, der mit seinem wissenschaftlichen Namen RstnnCatbj-nna heißt, und mit einer Anzahl alter Thiere dieser Art sollte in den als Brutplätze in Aussicht, genommenen Teichen ausgesetzt werden. Die Frösche vermehren sich sehr schnell, vorausgesetzt, daß sie genug Futter finden, und da sie, wie gesagt, sich fast ausschließlich von lebenden Jnsecten nähren. besteht die Hauptbedingung einer erfolgreichen Züchter darin, daß es an solchen nicht fehlt. Wenn der Winter naht, vergraben sich, die Frösche in dem weichen Schlamm, um. ihren Winterschlaf zv halten. Nach dem Schmelzen des Eises beginnt ein neues Lebm für den glotzäugigen Gesellen und er läßt sein monotones Lied ertönen, um in dem Busen eines Froschfräuleins zärtliche Gefühle zu erwecken, denn die Natur hat diesen die Gabe des Gesan ges versagt. Der Froschlaich kann künstlich ausgebrütet werden, doch ist es viel rathsamer, diesen Proceß der Natur zu' überlassen. . Nach dem übereinstimmenden Ur
theil aller Feinschmecker kommen Froschschenkel an Zartheit jungen Hühnchen vollständig gleich. Nachdem der Frosch getödtet ist und die Beine abgelöst sind, werden d letzteren abgezogen und in frisches, kaltes Wasser gelegt. Darauf werden sie getrocknet und nachdem sie eine Weile in gut geschlagenem Eiweiß eingeweicht waren, werden sie mit Mehl bestreut und in reichlichem Olivenöl knusperig, braun gebraten. Mit rothem Pfeffer und Eitrone servirt, bilden, sie ein delikates Gericht. Am besten sind die Schenkel im Herbst, wenn die Frösche .nach ei nem vergnügt verlebten Sommer recht feist sind. GemeiNnumgeS. Mittel gegen Phosphor b r a n d w u n d e n. Um sich gegen die schlimmen Folgen solcher Wunden durch Abspringen vonPhospohrstreichHölzchen etc. zu schützen, mache, man sich sofort starkes Sodawasser, und in dieses halte man das betroffene Glied. Dev Phosphor geht nämlich mit der Soda sehr leicht eine chemische Verbinduna ein und bildet phosphorsaures Natron, einen ganz unschädlichen Stoff. Mäuse und Ratten aus Kellern zu vertreiben. Man bestreicht Wände und Decken der Keller mit Kalklösung, der ewas Eisenvitriol zugesetzt wird. In jedes Rattenloch. in jede Bodenritze sowie in die Ecken werden Eisenvitriolkrystalle gestreut.
Dev Erfolg soll ein vollständiger sein; Ratten und Mäuse flüchten aus solchen Räumlichkeiten. Es ist wesentllch, daß in zedem Fruhmhr dieser An strich wiederholt wird. Eispomade st elltmanher. mdem man 1Z Unze Walrat und 1Z Une'Mandelöl zusammenschmilzt und na Belleben durch emen Zusatz von Rosen-, Berqamott- oder. Lavendelöl parfümirt. Dann füllt man ein hohes Gefäß (etwa em Glas) mit 90procen tigem Alkohol und läßt die Mischung tropfenweise in den Alkohol fallen. Sofort erharten die Tropfen und fallen als Kügelchen zu Boden. Diese Pomade ist sehr vortheilhaft verwendbar, weil jedes Kügelchen die zu einmaligem Gebrauch nöthige Portion ergibt. Beeftea für Kranke. Man nimmt drei Pfund mageres Rindfleisch, am besten aus der Keule, und schneidet es in kleine Stücke. In einem großen irdenen Topf mit wenig Salz, einem Theelöffel Zucker. Möhren, Kohlrabi, Sellerie, Petersilien Wurzel und einem halben Quart kaltem Wasser setzt man das geschnittene Fleisch in einen heißen Ofen, woselbst man es unter häufigem Umrühren mit einm Holzlöffel eine Viertelstunde so chen läßt. Ist dies geschehen.so gießt man drei Quart heißes Wasser hinzu, sobald dies wieder siedet, rückt man den Topf auf die Seite und laßt das Fleisch so noch zwei Stunden leise fortkochen. Hierauf schöpft man das Fett von der Vrllhe, seiht dieselbe durch und gibt sie schwachen Kranken oder Reconvalescenten warm oder kalt zu trinken. Im Winter, wo der vermehrte Staub und Ruß den energischen Gebrauch der Scheuertücher mehr als in warmer Jahreszeit verlangt, halten die käuflichen Tücher noch kürzere Zeit als im Sommer. Um die Haltbarkeit der Scheuertücher bedeutend zu erhöhen, muß man dünnen Bindfaden oder doppelt genommene dicke Baumwolle von einem Ende des Tuches bis zum anderen immer auf und ab in langen Vorstichen durch das Tuch ziehen; die rasch von statten gehende Arbeit wird eine große Er sparniß im Gebrauch von Scheuertüchern ermöglichen. Erfrorene Topfplanzen werden in den meisten Fällen verloren sein, es sei denn, daß sie.nur sehr wenig erst gelitten haben. Um sie in diesem Falle zu retten, müssen sie sofort aus der warmen Stube und vom Fen ster fortgenommen werden. Man bringt sie gleich an einen kühlen und dunkeln Ort mit trockener Luft, wo sie sich, wenn man Glück hat, langsam erKolen werden. Läßt man sie jedoch in warmem und hellem Raum, so faulen sie unbedingt. Dieletztenkleinen Stümpfchen von Lichtern soll man nicht als werthlos fortwerfen, sondern sie einzeln in Papier wickeln, sie geben dann ganz vorzügliche Feueranzünder. Wachstuch auf Holz zu befestigen. Man verwendet hierzu einen Kleister, welchen man sich aus Weizenmehl. Wasser und AlauN herstellt. Ein halbes Pfund Weizenmehl wird mit einem Quart Wasser und 80 Gran Alaun zu einem Brei angerührt, alsdann kocht man denselben unter stetem Umrühren so lange, bis es' dickflüssig ist und der Rührlöffel aufrecht darin' stehen bleibt. Diesen Kleister streicht man auf die Holztheile., legt das Wachstuch darauf undstreicht dann von der Mitte aus über dasselbe hin. damit es fest aufklebt und keine Lüftblasen behält. Thränende und brennende Augen. Thränende und brennende Augen deuten aufAugenschwäche hin, und in solchen Fällen hat sich der ssenchelspiritus, wie derselbe in den Apotheken zu erhalten ist, ganz vorzüglich bewährt. Man nimmt davon einen Kaffeelöffel voll auf ein Weinglas Wasser, und mit dieser Mischung werden die Augen jeden Morgen gleich nach dem Verlassen des Bettes bestrichen, worauf man sie eine Stunde lang gar nicht anstrengen darf. Nimmt man halb Fenchel-, halb Rosmarin. Spiritus, so soll die Wirkung eine noch bessere sein. Frei für schwache Manner. Ich werde j dem Man kostenfrei eine Probe der Httlmtttkl senden, die mir die volle Mannes traft hJtebtTöf rflffteflt baben. achdem alle nbere trblcfbla0cn hatte. D,ese Medizin heilte mich vollständig von Verlust der VebenlCraft. Vkangel a otitlf4tltiter Liärke. nervöler Echwiicke und amtlichen Ergüsse und v-ird Sie ede,s, heilen. ie könne I bar 4 eine Mus mc erlange. Vende Sie mir Ihre Namen und Adresse heute, da diel nickt wieder erscheinen flg. tftan Ichltek eine rietmarke bet. reffe Crl J. Walker, 1 MMooio Tempi, JvAlaoutoo, Uieh.
Osm Jnfandt.
mit knapper Noth t st L cren" Twitchell aus Cliston, Jdaho, dem Schicksal, von einer Lawine verschüttet zu werden, entgangen. Twitchell hatte sich mit seinem Nachbar Cbarles Cliston in die Berae begeben, um Holz zu holen. Während die Manner an einem gefällten Stamm eine Nette befeitioten, um denselben mit einem Gespann Pferde zu Thal zu bringen. hörte Twitcbell plötzlich ein ungewöbnliches Geräusch und, aufschauend, gewahrte er eine riesige Lawine. Mit einem Warnungsruf für seinen Kämeraden warf er sich auf eines der Pferde, um sich in Sicherheit zu bringen. In wilder Hast sprengte er den Berc hinab und nach einem Ritt auf Leben und Tod vermochte er sich zu retten. Carlson, der die Lawine zu spat bemerkt hatte, wurde von den Schneemassen verschüttet und getödtet. Unter der Anklage den Sheriff I. L. Dow ermordet zu haben, sind der Ex - Sheriff David L. Kemp und sein Cowboy William Kennon in Eddy, New Mexico, verhaftet worden. Kemp wurdi unter der Anklage des Mordes processirt. als ihm ein Freund in Gegenwart des Sheriffs und der übrigen Beamten einen geladenen Revolver überreichte. Mit der Waffe in der Faust sprang Kemp aus dem Zm zweiten Stockwerk des Gerichtsgebäudes befindlichen Saal und entkam auf einem bereitaebaltenen Vferd. trotzdem er bei dem Sprung ein Bein gebrochen hatte. Dow war von Kemp durch den Kopf geschossen worden, denn der Mörder wute, daß der Sheriff stets ein Panzerhemd von Stahl trug, um in seinen unausgesetzten Rencontres mit den Halsabschneidern gegen deren Ku geln gefeit zu sein. Ein feuctMt - fr ö bliche? Bierkrieg ist in dem kleinen Neste Eaton in Jndiana entbrannt. Dort gibt es nur zwei Bierverzapf - Ansialten, deren Besitzer Joseph Hayden und I. D. Lambart sind. Der festgesetzte Preis war bisher 20 Cent pro Quartflasche. aber Hayden begann plötzlich seinen Labetrunk mit 15 Cents zu verkaufen, und sein Concurre?kz setzte darauf den Preis aus 12 Cents her ab. Die Preisdrückerei ging lustig fort, bis Beide ihr Bier für 1 Cent pro Quartflasche verkauften. Damit aber noch nicht genug, neulich Abends prangten in beiden Localen Plakate mit der verführerischen Aufschrift Flaschenbier umsonst!- Daß in diesem Falle Beide zahlreiche Abnehmer fanden, läßt sich leicht begreifen, denn davon zeugte auch am nächsten Morgen die Polizeistation ; sie war mit beneblten Gästen vollständig be setzt. Uebersluß an Geld mang e l im County Piscataquis, Me., ist der Grund, weshalb ein Morder unbe straft bleibt. Bor längerer Zeit begwg n gewisser Edward W. Hall m ae nanntem County einen Mord und ver duftete darauf nach unbekannten Re gionen. Jetzt ist sein Aufenthalt in Qrlando. Fla., ermittelt und die Behörden sind davon in Kenntniß gefegt worden. Da der Transport und die Processirung des Mörders demCountt) mehrere tausend Dollars kosten würde und dasselbe dies Geld mcht erschwin gen kann, bleibt der Bursche unbchcl ligt. Der Schankwirth I. N. Watts in La Grange, Cal., und sein Freund P. I. Roquet fanden dieser Taae eine Menge Pilze, welche sie für Champignons hielten und die sie mit großem Behagen verspeisten. Am Abend erkrankten beide schwer und Roquet begab sich zu einem Arzt, de? eme Vergiftung durch Pilze constatirte und sogleich Gegenmittel anwandte. Er ist noch am Leben, aber sem Zustand ist kritisch. Watts lehnte ärzt liche Hilfe ab, in der Meinung, daß er ohne dieselbe wieder genesen wurde: als später trotzdem ein Arzt geholt wurde, war er schon zu spät und der Mann starb am folgenden Tage. JnFolgeeinesProzesses. der um den Besitz von einigen Pfund Butter entstand, sind die mit einander nahe verwandten Familien Dougherty und Atchison zu Perkins, 60 Meilen östlich von Guthrie. Qkla.. seit einiger Zeit gnmmlg verfeindet. Letzthin kam es zu einem Kampfe, in welchem John Dougherty die Brüder John und Will Atchison erstach und deren Vater schwer verwundete, während ihm selbst die Schulter mit einer Axt gespalten wurde. Auch sein Vater erlitt schwere Verletzungen. Jobn Dougherty befindet sich im Gefängniß und die Fehde wird wahrscheinlich noch weitere Folgen habm. ,D i e internationale B erühmtheit des Schmiedes von Gretna Green wird tief in den Schatten gestellt durch die Thätigkeit der Frieiensrichtev House. Keigwin und Ware von Jeffersonville, Ind. Nach Ausweis des officiellen Berichts des Clerks Goodwin vom Kreisgericht in Clark County, Ind., sind in dem kleinen Jeffersonville nicht weniger als 1093 Eheerlaubnißscheine ausgestellt worden. zumeist an Durchbrenrzer-Pär. chen ausKentucky. wenn auch aus zahlreichen'anderen Staaten sich Ehelustige einfanden. Das County hatte aus dem . Geschäfte- eine Einnahme von 52186. Frl. Maud Powell, eine Viölin'- Virtuosin, sendet ihre Violine ln einer höchst solid gearbeitetenSchachtel, die eine eigenthümliche Form hat, ver Expreß auf ihren Kunstreisen nach dem Bestimmungsort, an dem sie conzertirt, voraus und pflegt sich dann ihren Schatz selbst in dem Ort abzuholen. In Guthrie, Oklahoma, wo sie ein Concert geben sollte, konnte sie zu ihrem größten Erstaunen die Schachtel nicht finden. Sie gab demBeamten eine ausführliche Beschreibung, worauf dieser mit ganz erstauntem Gesicht in ei nen Nebenraum eilte und das Gesuchte herausbrachte. Man hatte die Schachtel für inen Kinder Sarg gehalten und ihn deshalb sogleich auf's Eis ge. gestellt. Die arme Violine aber soll sich schwer erkältet hahen. . I
Oom nusrane.
Vor e t n i a e n 1wurde im Forsthause Philippi 'jr:'?.. rent in Westpreußen eine Ün;: gefällt, welche auf der Schnittf7 am unteren Stammende sowohl auf dem Stubben, wie auf dem gefällten Stamm eine Frauengestalt in Rocccocostüm deutlich zeigte. Diese Figur wurde vielfach bewundert und zahllose Menschenmengen begaben sich an den Standort der Buche im Walde, um hier am Stubben und Stamm der gefällten Buche diese Figur zu bewundern. an die sich bald die romanhaftesten Auslegungen knüpften. Auf der Oberförsterei Buchberg ist der MerkWürdigkeit wegen ein etwa 2 Zoll breiter Abschnitt von der Buche aufbewahrt, auf dem sich die vorgeschriebene Figur sehr deutlich abhebt. Wiederum hat in Paris ein Justizirrthum, der die VerHaftung eines Unschuldigen herbeigeführt hatte, diesen zum Selbstmorde getrieben. Der Sachverhalt ist folgender: Vor mehreren Wochen verkaufte einJndividuum, das sich für denBlechWaarenhändler Francois Martouray, wohnhaft in Paris No. 26, Rue Code-froy-Cavagnac, ausgab und die Geschäftskarte dieses vorwies, bei einem Bankier in Lausanne ein Werthpapier für 1000 Frcs. Dieses wurde bald darauf als aus einem Diebstahle herrührend erkannt, und die von der Schweizer Polizei benachrichtigten Pariser Behörden ließen Martouray verhaften. Vergeblich waren die Unschuldsbetheuerungen dieses Mannes, seine Hinweise darauf, daß er Paris, wie man leicht feststellen könne, seit Monaten nicht einen Augenblick verlassen habe. Der Untersuchungsrichte? ließ ihn nach den ersten Verhören in seine Zelle zurückführen, und Martouray bekam von ihm mehrere Tage hindurch nichts zu sehen und zu hören. Der Gedanke, wehrlos in der Gewalt der Justiz sich zu befinden, brachte den Mann zu solcher Verzweiflung. daß er sich in seiner Zelle erhängte. Man vermuthet, daß der Dieb ein ehemaliger Angestellter Martouray's, ein Italiener, gewesen ist. Die Ange legenheit macht ein großes und peinliches Aufsehen und gibt wiederum zu scharfen Angriffen gegen die Justizbebehörden Veranlassung. Der Mechanikerlehrlinq Stoll aus Stühlingen hatte ohne Wissen seiner Mutter sein Fahrrad um 120 Mark verkauft und das Geld verjubelt. Da er gehört hatte, daß die Freimaurer reich seien, so beschloß er, auch Freimaurer zu werden. Ebenso hatte ihm Jemand erzählt, daß man durch den Teufel Geld bekomme. Er ließ sich auch auf den Rath des 20 Jahre alten Friseurs Wetz aus Ludwigsbura hin bestimmen.ein 20 MarkStück und einen Zettel, worauf mit Blut geschrieben sein Name stand, etwa 20 Minuten von Ebmgen an emem Kreuzweg zu vergraben. Am anderen Tage schaute er nach und Geld und Papiere waren verschwunden. Stoll stellte den Betz zur Rede und erhielt zur Antwort, daß man jetzt einige Zeit warten müsse, denn der Teufel habe das Geld geholt. Nach acht Tagen wußte Letz den Stoll noch einmal zu bewegen, ihm 20 Mark zu geben, die Letzterer am Bahnhofe ganz allein vergrub. Die Sache wäre jedenfalls so weiter gegangen, wenn Stoll noch mehr Geld gehabt hätte. Endlich übergab Betz dem Stoll einen Brief, worin dieser vom Teufel aufgefordert wurde, dem Betz bei Vermeidung seines Todes 100 Mark zu geben, er bekomme dafür von ihm. dem Teufel, in vier Tagen viel Geld. Unterzeichnet war der Brief Teufel - Betz. Stoll fraat'e in seiner Noth um Rath und so kam die Sache auf. Betz erhielt für seine Teufelelen" von der Strafkammer in Rottweil 6 Monate Gesangniß. Am helllichten Tage. Vormittag um 9 Uhr haben zwei Individuen in einem der belebtesten Pariser Viertel, in der Rue Döuai. eine Wohnung ausgeplündert, deren Inh'aber, das ist das Unerhörte an der Sache, sich in der Wohnung befanden. Die Spitzbuben haben ihre Heldenthat unter folgenden Umständen auszuführen vermocht: Der 50jährige Herr Rassinier bewohnt mit feiner 80jährigen Mutter eine geräumige Wohnung im vierten Stockwerke des Hauses Nr. 57, Rue de Douai. An der Corridorthüre träat'ein Schild die Aufschrift: Bitte stark zu schellen! Mutter und Sohn sind nämlich etwas schwerhörig. Andcrerseits haben beide die Gewohnheit, bis tief in die Nacht hinein zu arbeiten und erst gegen Mittag aufzustehen. Neulich Vormittags um 9 Uhr kamen zwei Arbeiter zu dem Hausmeister und fragten nach Herrn Rassinier. Diese beiden Individuen kannten äugenscheinlich das Gebrechen der Leute; sie sprengten daher ruhig die Thüre auf und drangen in die Wohnung ein. Sie erbrachen die Schränke, packten das Silberzeug zusammen und bemächtigten sich einer größeren Geldsumme.. Mährend dessen schliefen Herr RasjZnier und seine Mutter den Schlaf des Gerechten in ihren Zimmern. Die Diebe setzten sich darauf zu Tische, leerten eine Flasche Madeira, verzehrten ein Stück Schweinebraten, das vom Diner des vorigen Tages übrig geblieben war und thaten sich an verschiedenen Likören gütlich. Nachdem sie sich auf diese Weise gestärkt hatten, entfernten sie sich. oyne ven geringsien Argwohn erweckt zu haben. Die Diebe waren sogar 'so zuvorkommend gewesen, die Zeitungen und Briefe, die 'der Haüs C " t m'.irer roagrcno ÄNwejenyelt unter die Schwelle der Wohnung geschoben hatte, auf einen Tisch niederzulegen. Die Nachforschungen nach den verwegenen Einbrechern, sind bis her vergebllH gewesen. Leiden Sie an 3?rftntofuna ahet Unverdauliülltt. nebmen Sie Cas? caret Candy Cathartic, Heilung QO rantirt, 10 xnb 25 Cent?,
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