Indiana Tribüne, Volume 20, Number 173, Indianapolis, Marion County, 12 March 1897 — Page 2
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Zndimm Tribune.
Erscheint Zrf rnD S:?mcgif. De tägliche .TriSane kostet ducch aenXxBget J Genti per Woche, die eonntagZ.TribKe'S (cxt$ per Woche. Beide us' 13 Cents fce 65 Cents per Vcottctt. Per Poft auöerhald Ir. (ftibt tsgeschiSt IxBotattttciOUrnft p 'Jalt. OffUt 18 Süd Alabama Stratze. Indianapolis, 3nd., 12. März 1897. Vriefe a5 Seui?chlnd. 23on Wilhelm Kaufmann. Dresden. 17. Febr. '97. D!e große Redeschlacht, welche all jährlich im Deutschen Reichstage gelegcntlich der Bewilligungen für das Heer stattfindet, und wobei die Social demokratie Gelegenheit nimmt, die Mißstände in der Armeeverwaltung zu geißeln, hat in diesem Jahre durchaus nicht so Viel Interesse beansprucht, als in den Vorjahren. Zwar erschien diesesmal der süddeutsche Führer der Socialdemokratie, Herr von Vollmar, auf der Rednertribüne, so daß Bebel die Kosten des Angriffs nicht allein zu tragen hatte, jedoch fehlte es den Angreifern diesesmal einerseits an sensationell wirkendem Material, und andererseits an einem ebenbürtigen Gegner, der sofort zu antworten verstanden hätte. Der frühere schneidige Kriegsminister Vronsart von Schellendorf, welcher den Socialisten oft recht glücklich mit feiner Satire oder auch mit derbem Humor zu antworten pflegte, wird von den konservativen Parteien schmerzlich im Reichstage vermißt. Sein Nachfolger, der jetzige Kriegsminister, ist ein Redner fünften odev sechsten Ranges, der auf bi socialdemokratischen Angriffe über SoldatenmißhandlungenOfficiers - UeberHebung und Kasernenelend, immer nur mit der stereotypen Antwort kam. geben Sie mir Ihr Material und ich werde die Sache untersuchen lassen." Da Bebel im vorigen Jahre eine Anklage vorgebracht hatte, an welcher, wie sich bei der Untersuchung herausstellte, wirklich gar nichts war. und da Bebel freimüthig zugestand, daß man ihn in dieser speciellen Angelegenheit getäuscht habe, so konnten seine Gegner ihit diesesmal leichter entwaffnen relX $h S(rtMkdiZ' !i':5 dis? iähr Anklagen mit bessere? Erfolz anzifeln. Außerdem begingen die sociaMsche Redner den taktischen Fehler, daß 0e immer wieder auf den Brüsewitz'säs F-:2 Firrückkamen. welcher nachgerade dem Schicksal aller großen Sensationen Snheim gefallen ist: es ist so viel darüber geredet und geschrieben worden, daß man das Interesse dafür verliert. Auch das Hineinziehen des Duell-Unfugs in die Debatte war ungeschickt. Durch den jüngsten Erlaß des Kaisers über das Duell ist dieser Unfug allerdings noch nicht beseitigt worden, jedoch hat der Kaiser damit einen recht weiten Schritt in dieser Richtung gethan. Das Duell in den Kreisen der Officiere und namentlich der Reserveofficiere wird dermaßen in Folge des neuen Erlasses erschwert, daß man wohl hoffen darf, unr in ganz besonders schweren Fällen wird künftig zu den Waffen gegriffen werden. Zum blutigen Zweikampf wegen irgend einer lächerlichen Lappalie kann es jetzt hoffentlich nicht mehr kommen. Das ist wenigstens ein wichtiger Fortschritt, den man auch im radikalen Lager anerkennen sollte, und ?iwar ist es ein Fortschritt zu dem die Socialdemokraten gewiß bedeutend beigetragen haben. Daß das Duell plötzlich und mit einem Schlage verboten werden würde, wie es dor vielen Iahren in England auf Anregung des Prinzen Albert geschah, konnte man in Teutschland nicht erwarten, dazu sind hierzulande die conservativen Anschauungen noch viel zu mächtig, und selbst wenn sich die modernen Anschauungen über diese Frage in den maßgebenden Kreisen längst Bahn gebrochen hätten, so würde ein derartiger Schritt doch wohl unterblieben sein, weil derselbe als ein Triumph der socialistischen Agitation gedeutet worden wäre. Es sind seit dem neuesten Erlaß des Kaisers über das Duell erst zu wenige Monate verstrichen, als daß man die Wirkung desselben vollständig zu beurtheilen vermöchte, jedoch ksat man seitdem von keinem Duell gehört, während es früher in jedem Monate ein paarmal in Deutschland knallte. Die Debatte im Reichstag gewann an Interesse durch das Auftreten des Abgeordneten, von Roon (eines Sohnes de- ehemaligen Kriegsministers) der offen gegen das allgemeine Wahl recht zu Felde zog, worauf dann Bebel die gehörige Antwort nicht schuldig blieb. Bei dieser Gelegenheit sei erwähnt, daß im nächsten Frühling die Neuwahlen zumReichstage in Deutschland stattfinden, worauf sick die Parteien jetzt schon vorbereiten. Der Wahlkampf verspricht ein äußerst heftiger zu werden, und es steht wohl zußcr Frage, daß die Socialdemokratie. welche jetzt 43 Mandate besttzr, dieselben nicht nur behaupten, sondern noch eine weitere Anzahl hinzubekomnen wird. Sehr wesentlich kann die Zunahme der socialistischen Abgeordneten nicht werden, dafür sorgt die ganz zu Gunsten der Regierungsparteien festgesetzte Eintheilung derWahlkreise. Ein Versuch, die liberalen Fraktionen für den bevorstehenden Wahlkampf zu einigen, ist bisher gescheitert, und es hat mehr und mehr den Anschein, als ob die muthmaßlichen Gewinne der Socialdemokraten mehr auf Kosten der liberalen Parteien. als auf diejenigen der Conservativen oder des Centrums erfolgen werden. Zwar kann ein Jahr ja noch manche Aenderungen bringen, jedoch das deutsche Nationallaster, die Dickköpfigkeit. die Kleinlichkeitssucht, der Neid und die Bemängelung Gleichstbinder ist zu tief eingewurzelt. Aus der jüngsten Reichstagsdebatte ist noch zu bemerken, daß eine der seit fielen Jahren von den Socialdemokra-
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ten erhobenen Focderunge5, jetzt auch bei den übrigen Parteien stck, recht viele Anhänger erworben hat. Die Förderung geht dahin, daß den Soldaten in den Kasernen statt des jetzt üblichen Eommißbrods ein warmes Abendessen verabreicht werden soll. Namentlich in der Centrumspartei wird diese doch gewiß billig erscheinende Forderung jctzt warm unterstützt. Die Regierung bat schon Erhebungen darüber angestellt, welche ergeben haben, daß die Sache 15 bis 16Millionc? kosten wird. Vielleicht hätte die Militärbehörde die Forderung schon längst bewilligt, wenn sie ursprünglich vom Centrum ausgegangen wäre. Möglicherweise wird diese Angelegenheit ein 5)andelsdrittel," wenn es sich darum handelt. die 200 Millionen für Schnellfeuerkanonen vom Reichstage bewilligt zu erhalten. Seit vielen Jahren ist der sögenannte Post-Bismarck" 5)err ein rich Stephan, Deutschlands Genera!Postmeister, und er hat in den frühercn Iahren seiner Amtsthätigkeit sehr große Verdienste sich erworben. Aber schon seit manchem Jahr erwartet man vergeblich auf die Einführung zeitgemäßer Reformen durch diesen ehcmalt so großen Reformator. . Es scheint fast, als ob derselbe in der Post jetzt nicht mehr eine Einrichtung zur Bel,ünstigung des Publikums erblickt. sonden sie lediglich als eine Einnahme, quelle ansteht. Wenn die Leute in Deutschland auch nur annähernd wüßten. was die Post in den Ver. Staaten leistet, sie würden insgesammt gegen den Post-Vismarck" rebelliren. Für 2 Cents (in deutschem Gelde 8 Pfennige) wird ein Brief in Amerika von der Südspitze Floridas nach Alaska befördert, obschon derselbe eine Strecke zu durchlaufen hat, welche einem Drittel des Erdumfangs ziemlich nahe kommt, und wenn ich in Berlin einen Brief aufgebe, der in demselben Stadttheil derselben Stadt abgeliefert wcrden soll, so kostet es 10 Pfennige, also 20 Procent mehr als die Beförderung eines Briefes von Alaska bis nach Florida kostet. In Bayern und in Württemberg, wo der preußisch-dcut-sche ..Post-Bismarcl- nichts zu sagen hat. geht man mit den Reformen straff voran, im Stephan'schen Reiche bleibt alles beim Alten. In München und in Stuttgart kostet ein Stadtbrief 3 Pfennige, in jeder anderen Stadt des Reichspostgebiets, ausgenommen Verlin. 5 Pf., in Berlin aber 10 Pf. Auch ein Brief, der in's Land hinaus beschickt wird kostet in Württemberg nur 5 Pf., wenn dit Entfernung nur 10 Kilometer beträgt. Sogar in ganz Oesterreich ist das Briefporto billiger, als im deutschen Reiche, es beträgt 5 Kreuzer oder 8 deutsche Pfennige. In Deutschland darf ein Brief das Gewicht von 15 Gramm nicht überschreiten. oder er kostet 20 statt 10 Pfennige, in der Schweiz jedoch wird ein Brief bis zu 250 Gramm Gewicht für 5 Centimees. also für 4 Pfennige Porto seinen amerikanischen Cent), befördert. In ganz Großbritannien darf ein Vrief viel schwerer sein, als inDeutschland und trotzdem beträgt das Porto nur SS deutsche Pfennige. Wie mit dem Briefporto, so steht es in Deutschland auch mit den TelephonGebühren, sie sind viel zu theuer im Vergleich Zu anderen europäischen Ländern, (allerdings nicht zu theuer im Vergleich zu den in den F.'sseln der Bell Telephone Company schmachtend:n Ver. Staaten, wo der FernsprechAnschluß durchschnittlich doppelt so viel kostet, als in Deutschland). Aber in Oesterreich beträgt die Telepho:?gebühi nur 50 Gulden, also ungefähr halb so viel, wie im Stephanstheile des beut, schen Reichs, in Württemberg lostet sie nur 100 Mark (24 Dollars) in Nord, dcutschland aber 150 Mark (36 Dollars.) Dafür kommt in Würtlembera aber auch ein Telephonanschluß auf 0'J0 Personen, im deutschen Reichspostgebiet aber erst auf 1104 Personen. In der Schweiz ist dasTelephon spottbillig und deshalb hat Jeder ein Tcle Phon, der es nur irgendwie braucht. Im ersten Jahre kostet es in der Schweiz 120 Francs (24 Dollars) dritten Jahre aber nur 80 Franks (11 Dollars) und die Regierung steht sich vortrefflich dabei, denn die kleine Stadt Winterthur mit 16.000 Ein. wohnern hat weit über 200 TelephonVerbindungen. In Berlin machen die Vrivatpostanstaltcn die großartigsten Geschäfte, weil sie Stadtbriefe für 2 und für 3 Pfennige befördern, während die Reichspost 10 Pf. verlangt, der Herr Stephan aber läßt diese Privatanstalten Millionen ansammeln und bleibt bei seinen alten Raten. Dir Privatanstalten haben, dadurch ermuthiat. sogar den Einstundenverkehr eingeführt, so daß ein Brief den ich um 9 Uhr aufgebe, um 10 Uhr schon in deu öänden des Empfängers ist. also fast ebenso rasch befördert wird, als durch die Rohrpost. Allem dem sieht bei Post-Bismarck" ruhig zu. Fortschritt scheint bei ihm unmöglich zu sein, und trotzdem behauptet er seine Stelle. Gestern war hier in Dresden große 2lufregung. Die Kreuzkirche, das alte Wahrzeichen der Stadt, brannte nieder. es stehen nur noch dieUmfassungsmauern und der Thurm. Die Feuerwehr arbeitete' ganz nach amerikani schem Muster. Als das mit dicken Kupferplatten bedeckte Dach oben schon roth a.Uihte und Theile desselben abznschmelzen begannen, war die wackere Zreuerwehr auf dem ziemlich steil ab. sollenden unteren Theil des Daches Nv, u,uiig. Aver e war ein gaiij ungleicher Kampf zwischen den technischen Errungenschaften der Neuzeit und der Bauart des vorigen Jahrhunderts. Zwischen dem aus schweren Eandsteinplatten bestehenden Deckengewölbe der Kirche und dem hohen mit Kupfer gedeckten Dach hatten die Architekten von 1760 so ungeheure Mas. sen von Balken und Sparrenwerk aufgethürmt. daß alles Löschen vergeblich war. schließlich krachten Dach und Gewölbe zusammen ein und nun gab's in dem weiten innern der Sl'xt&t ein Feuerwerk, wie es schöner so leickt
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mazr abseyn werden kann, M, stieg biZ an den hohen Thurm heran, die Glocken krachten herunter in die Tiefe, aber der schwere Sandsteinbau des Thurmes wankte nicht. Als der Brand schon längst im Gange war wurde vor dem Altar noch ein Paar getraut, wohl die denkbar ungemüthlichste Situation für. das junge Paar und für die Hochzeitsgäste. Aber der Öerr Pastor brach nicht etwa seine Rede ab, sondern redete ruhig weiter, bis er zu Ende war. So rasch ist dann wohl noch nie eine Hochzeitsgesellschaft aus der Kirche gekommen wie diese. Seltsam war auch die Bericht erstattung über den Brand Seitens der Dresdener Presse. Kein Blatt verfehlte zu melden, welche Prinzen und welche Minister und hohe Beamten aus der Brandstätte erschienen waren, aber die mit dem Brande verknüpften Einzelheiten und Thatsachen waren am ersten Tage nach dem Brande überaus dürftig in den Zeitungen geschildert. Der amerikanische Reporter, der für dortige Blätter eine solche Brandbeschreibung geliefert haben würde, hätte sofort seinen Job- verloren. Natürlich gab es kein Extrablatt, obl schon der Brand um 3 Uhr Nachmittags begann und bis spät in die Nacht fortdauerte. Ich habe gerade keine besondere Vorliebe für den amerikani schen Reporter, denn er nimmt sich den Oberförster der Fliegenden Blätter gar zu gern zum Vorbild und er mischt sich viel zu sehr in Familienangelegenhei ten ein (wobei freilich ihn weniger die Schuld trifft als die Sensationswuth und der Wettbewerb der Herren Herausgeber) aber w'enn er gestern hier in Dresden thätig gewesen wäre, so hätte er seinem Stande Ehre machen und Lorbeeren bushelweise" ernten ton lien. Nordwestliche GelCuriosa. Utah ist nicht der einzige westliche Staat, in welchem da und dort noch bloßer Tausch-Geschäftsverkehr besteht; in gewissen Gebirgsgegenden Montanas kommt dieses System sogar noch stärker ausgeprägt vor, dermaßen, daß einzelne vielgebrauchte Bedürfniß - Artikel geradezu den Rang von Baargeld erhalten haben und als solches oft durch viele Hände wandern, ehe sie zu anderweitiger VerWendung gelangen: geradeso wie man es in der alten Colonialzeit vielfach in unserem Osten und Südosten kannte. Es ist z. B. nichts Seltenes bei diesen Gebirglern, daß Jemand eine Schachtel Streichhölzer mit einer Wassermelone kauft und dabei noch zwei Musk"-Melonen als Wechselgeld erhält, dder daß Einer für ein Paar Hosenträger in Rüben bezahlt und noch eine oder zwei Gelberüben herausbekommt." Alle diese Geldsorten haben zu einer gegebenen Zeit ihren fizen Werth. Der Fremde kann oft tagelang herumwandern, ohne daß er auch nur einen Nickel zu sehen bekommt, wenn er ihn nicht etwa selber zum Vorschein bringt. wogegen man freilich nichts einzuwenden hat. Die gelungenste Finanz - Transiction solcher Art, welche mir hier vorgekommen ist" erzählt ein Besucher spielte sich im Reich der edlen sinnst ab. soweit sie hier verzapft wird, ch hatte nämlich davon munkeln hören. daß da oben im Gebirge ein Con-:ert-und Tanzvergnügen gegeben toerde. und wollte mir diesen Genuß licht entgehen lassen. Während ich mich fein säuberlich dafür herrichtete, bemerkte ich. wie mein Gefährte nach )em Kartoffelschuppen ging, sorgfältig :in Dutzend schöner Kartoffeln auswählte und in seinen Taschen verschwinden ließ. Ich wunderte mich erst, daß er keine faulen Aepfel nahm, renn ich dachte mir etwas Anderes dabei. Sowie wir aber an der Musikhalle" angelangt waren, gab er seine Pracht kartosfeln graziös ab als Eintrittsgeld. Und meine Verwunderung wuchs loch mehr, als wir wieder herauskanen, nachdem wir die ganze Nacht hindurch flott das Tanzbein geschwungen hatten, und mein Freund dann ?och zwei Zwiebeln als Wechselgeld heraus kriegte. Ich hätte gerne in Erfahrung gebracht, wieviel eigentlich das zanze Vergnügen in diesem Geld werth gewesen war! 'Lftan-Windhunde. Die schnellsten Schiffe sind die Torpedobootszäger oder Torpedobootszerstörer. Die Fahrgeschwindigkeit und Ä!aschinenleistung der Torpedobootsjäger sind durch die Fortschritte der Maschinenbaukunst, namentlich in der Herstellung von außerordentlich leistungsfähsgen 5iesseln, auf eine Höhe gelangt, deren Erreichung vor einem Jahrzehnt von Vielen wohl provchezeit, aber nur von sehr Wenigen für möglich gehalten wurde. Gegenwärtig ist bei Laird in Birkenhead ein Torpedobootszerstörer in Bau. der mit 10.000 angezeigten Pferdekräften 33 Knoten erreichen soll. Das außerordentliche Anwachsen der Maschinenleistung ist beachtenswerth; mit einer Maschinenkraft, wie sie heute nur die größten transoceanischen Schnelldampfer haben. wird hier ein 2030 Mal kleineres Boot ausgerüstet. Bei den älteren Booten wurden 17 Knoten mit 200 angezeigten Pferdekrästen erreicht. Als es sich dann um den Gewinn von zwei weiteren Knoten handelte, die Fahrgeschwindigkeit also aus 19 Knoten steigen sollte, mußte die Maschinen leistung schon auf 670 Pferdekräste erhöht werden. Das erste der 23 Kno ten-Boote hatte schon 1540, und alö ihre Abmessungen vergrößert werden mußten, um ihnen eine größere Seetüchtigkeit zu verleihen, gab man ihnen Maschinen von 2000 Pferdekräften. In diese Klasse gehören alle Boote von etwas über 40 Meter Länge, die etwa 130 Tonnen Rauminhalt haben. Die ersten Torpedobootsjäger von 26 Knoten bekamen Maschinen von 3200 3500 Pferdekrästen bei einer WasserVerdrängung von 220 Tonnen und ewer Länae von etwa sechzig Metern.
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Um die Seetuchlirelt mcssr Jayrzeuge zu heben. wure :t später tixzZ großer hergestellt, zugleich gedachte man dabei ihre Fahrgeschwindigkeit um einen Knoten zu vermehren. Zu diesem Zwecke erhielt das Boot ein? GcWichtsvermehrung von 10 Procent, die Maschinenkraft mußte aber um mehr als das Dreisache (30 Prccent) gcsteigert werden, so daß ihre Leistung bereits 4000 Pferdekräfte erreichte Als dann das Streben nach 30-Knoten-Booten ging, gab man ihnen 300 Tonnen Stern und Maschinen von 6000 Pferdekrästen; es wurde also. um eine erhöhte Fahrgeschwindigkeit von 11 Procent zu erzielen, die Maschinenlrast um 50 Procent gesteigert, obgleich der Raum nur um 2S Procent gewachsen war. Um die Schnelligkeit dieser Boote nockmals um 10 Procent zu erhöhen, d. h. sie auf 33 Knoten zu bringen, mußte die Maschinenlcistung um 66 Procent, auf 10,000 angezeigte Pferdekräste vcrmchrt werden, wobei der Gewichtszuwachs deS Bootes nur ganz gering ist. So ungeheuerlich dieses schnilleAnwachsen der Maschinenstärke dem Laien auch erscheinen mag, so entspricht es doch den Grundgesetzen der Fortbewegungstheorie im Wasser. Noch mehr veranschaulicht dieses Gesetz vielleicht die Angabe der vergrößerten Maschinenlcistung auf den Knoten höherer Fahrgeschwindigkeit. Um 17 Knoten Fahrt zu erzielen, mußte man früher fül den Knoten 11,8 angezeigte Pferdekräfte zur Verfügung haben, bei 10 Knoten Fahrt 34.13. bei 23 Knoten schon 87. bei 26 Knoten 127. bei 27 Knoten 148. bei 30 Knoten 200 und bei 33 Knoten sogar 300 Pferdekräfte für den Knoten. Es bedarf also einer außerordentlichen Kraftvermehrung. um die Widerstände zu überwin i nC die eine geringe Steigerung d'i Schnelligkeit schafft. Wie man sieht, nimmt die Maschinenleistung bei der höchsten Fahrgeschwindigkeit weniger stark zu. als bei geringerer Fahrt, z. B. bei der Steigerung von 19 auf 2? Knoten. Diese geringere Zunahme ist in dem Fortschritt des Maschinen- und Kesselwesens begründet, woraus zugleich erhellt, daß die Torpedobootszerstöre? an den Grenzen der erreichbaren Geschwindigkeit noch nicht angekommen sind. Vom Jnlande. 15.000 Stück Rindvieh und 20.000 Schweine werden auf einer 30.000 Acres großen Farm bei Atchison. Mo., gemästet. McKinley, Hobart und Hanna hat Herr Louis Hard in Car negie. Pa., Drillingsknaben, mit welchen ihn seine Gattin dieser Tage überraschte, genannt. Während des verflössenen Jahres haben im Staate Massachusetts über 400 Personen aus dem durch das Gesetz vorgeschriebenen Wege ihren Familiennamen geändert. Ein 81 Jahre zählender Greis. Timothy Harlowe Abbe mit Namen, ist in Ensield, Conn., unter der Anklage, in 11 Fällen Vrandstiftungen verübt zu haben, verhaftet worden. Wer in Phoenix, der Haupt stadt von Arizona, auf das Trottoir spuckt, wird in Gemäßheit einer jüngst zur Annahme gelangten Ordinanz mit einer Geldstrafe von $5 belegt. Einem Krämer in Lancaster, Ky., ist in fetter Schinken gestohlen worden. Er offerirt $1 für den Schinken und $500 für das Fell deZ Diebes. In Norfolk, Va., ist der Staatssenator A. E. Herbert bei einem Balle von einem Herzschlage betroffen worden und starb an der Seite einer Dame, die er nach ihrem Sitze geleiten wollte. Senator Herbert stand im 43. Lebensjahre. Ein gewaltiger Arbeiter ist der Schiffsstauer John Henry JUrgens in Baltimore. In 37 Stunden hat er 21.288 Ballen Fußmatten und 525 Kisten Feucrwerkskörper. im Ganzen 3300 Tonnen, von dem Schisse Jsaac Rd" abgeladen. Der Dampfer Des saug-, welcher den egyptischen Obelisk, der im Central Part zu New Aork aufgesicllt ist, nach Amerika brachte, wird zur Zeit inGrcat Neck. L. I., in Kleinholz verwandelt. Nachdem der Obelisk glücklich gelandet war, fuhr der Dampfer zwischen New Jork und Savannah, doch ist er längst nicht mehr seetüchtig. Bei'einer Bevölkerungszahl von 5.308.483 im Jahre 1800 stellten sich die Ausgaben unsererBun des - Regierung auf $7.400.000 oder $1.39 pro Kopf. Im laufenden Fiscaliahre betragen die Ausgaben $515. 845.194 für eine Bevölkerung von ca. 72.000.000 oder $7.16 pro Kopf. Daraus erhellt, daß Onkel Sam immer verschwenderischer wird. Auf dem Bahnhof zu Hagerstown. Md.. gerieth der Postwagen eines Zuges der Norfolk & Western Eisenbahn in Brand. Die Zugbediensteten mußten das Dach des Waggons mit Aezten einschlagen und viele Eimer Wasser auf das Feuer schütten, bis man des Brandes Herr wurde. Viele der Postsachen wurden durch Rauch und Wasser beschädigt. Rev. Frank Thersner von der Baptistenkirche in Cape May Court House, N. I.. betreibt das Re-vival-Geschäst nach der neuesten Mode. Er kam per Boot -nach der Stone 5)arbor-Rettunas-Station. wo .M'MkASlZKI DAS JAHRHUNDERT IN DIE SCHRANKEN I KTIM r.JlKCMlffl r.PUr Wtei-v rf 9 vtMi 1 j IN FLEISCH UND BLUT, ÜBER.WIEPER ECHTE TA J0ilA!!!l0FF3cM malz-extract: ALT UND BEWAHRT die UNTER3CHRIM (ZjofiO"' rrifjß so? wr 3rrtrrssMAm
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er vom Ausseher Ludlam die Erlaube niß erhielt, per Telephon den Küstenwachen zu predigen. Die Predigt wurde allen Stationen, die mit dem Telephon verbunden sind, mitgetheilt. Große Besorg niß erregt das lange Ausbleiben der Brigg .Anita S.", welche vor 200 Tagen mit einer Ladung Kunstdünger von Paysandu, SUd-Amerika. nach Baltimore abgegangen ist. Im Februar wurde das Schiff dreimal an der Küste der Südstaaten entlang angesprochen. Der Capitän heirathete kurz vor den Abfahrt vonPaysandu und nahm seine junge Gattin mit an Bord. Richt geringes Aufsehen hat in New Brunswick, N. I., dieVermählung der 38 Jahre alten Wittwe Sarah W. Stewart, welche Mutter eines 20jährigen Sohnes ist.' mit dem 19 Jahre alten Robert Clark hervorgerufen. Der Ledtere ist Capitän" der .American Volunteers", während seine jetzige Gattin vor mehreren Jahren der Heilsarmee beitrat. Bor Kurzem erbte sie $10,000, worauf sie nichts Eiligeres zu thun hatte, als den grünen .Capitain" für sich zu erobern. E i n P l a u d e r st ü n d ch e n e igcner Art fand neulich in Delmar. nicht weit von Salisbury, Md.. bei Frau H. B. Simon statt. Demselben wohnten elf Wittwen mit einem Gesammtalter von 805 Jahren bei. und zwar waren dieses: Frau Eliza White, 8G; Frau Elizabeth Vincent. 84; Frau Rebecka Downing. 83; FrauSallie Forkey. 83; Frau Elizabeth Flettwood. 78; Frau Sallie Elliott. 72; Frau HesterCordry. 72; Frau Sarah Hearn, 67; Frau Rebecka Ellis. 63, Frau Caroline Connelly, 59; Frau Amanda Hearn, 58 Jahre alt. SeinemkleinenHundehat es der deutsche Maurer Richard Schwarz in Paterson, N. I., zu verdanken, daß er noch unter den Lebenden weilt. Schwarz batte sich neulich Abend an eine Spree" begebcn und legte sich in angetrunkenem Zustande auf dem Bahndamm der Susquehanna Bahn zum Schlafen nieder. Der ihn begleitende kleine Hund hob nun ein Jammergebell an, das einen Vahnbcdiensteten herbeilockte, der den Vctrun, kenen, der sich halb entkleidet hatte, beinahe erfroren vorsand. Schwarz wurde nach der Polizeistaticn gebracht, wo er bald wieder zu sich kam. Ganz im Stillen ist das alte Fort Washington, welches zwölf Meilen unterhalb der Bundeshauptstadt am Potomac liegt, im Laufe der letzten fünf Jahre in eine moderne Festung umgewandelt worden und dieser Tage wurden die ersten Schüsse aus den neuen dort aufgestellten achtzölligen Kanonen abgefeuert. Wenn vollendet, wird die Ausrüstung des Forts aus fünf achtzölligen gezogenen Geschützen und mehreren glattbohrigen Mörsern bestehen, die von einer eine halbe Meile oberhalb aufgestellten, den Fluß der Länge nach bestreichenden Batterie achtzölliger Geschütze unterstützt sein werden. Fort Washington aeaenüber liegt Fort Sheridan. das mit vier zwölfzölligen und zwei oder drei achtzölligen Geschützen ausgerüstet werden soll. ' Zugleich sind Minen unter Wasser angelegt worden, welche von den Forts aus abgefeuert werden können, so daß ein erfolgreicher Angriff auf die Bundeshauptstadt zu Schiff wohl in Zukunft zur UnMöglichkeit gehören wird. Ein Fund von nicht gerinaem materiellen und sehr bedeuten dem historischen Werth ist auf einer kleinen Insel in der San Carlos Bai, südlich von Fort Myers. Fla., von Herrn W. C. Zimmermann, dem Kreisgerichts-Clerk von Circus Co.. geinacht worden. Während der Genannte mit einigen Freunden dort dem Jagdvergnügen oblag, fand er eine kleine Erderhohung. die seine Neugierde erregte und die er zu untersuchen be schloß. Beim Nachgraben stieß er auf vier vollständige Panzer, in denen sich die Gebeine ihrer einstigen Trager befanden; die Schwerter lagen daneben. Weitere Nachforschungen förderten alte Handfeuerwaffen sowie Säbel, welche neben der Jahreszahl 1490 denNamen Sebastian Belasquez aufwiesen, sowie eine Kiste mit spanischen Dublonen im Werthe von ca. $6000 zuTage und zu. letzt wurde eine eiserne Kiste ausgegraben, welche ein Elfenbeinmedaillon mit einem Frauenporträt und ein beschriebenes Pergament enthielt. Das Letz tere erwies sich als eine schriftliche Instruction. die Christoph Columbus als Gouverneur dem Sebastian Belasquez hinsichtlich einer Expedition nach der Küste von Florida ertheilt hatte. Wahrscheinlich ist die Expedition verunglllckt und die vier Ueberlebenden sind auf der Insel elend umgekommen. Herr Zimmermann und seine Freunde haben sich in die Dublonen, Panzer, Waffen u. s. w. getheilt und wollen das Document der Bundes-Regiernng oder einer Universität verkaufen. , Lom Auslande. Der Kapuzinerberg be! Ankona, wo eine Festung mit schweren Kanonen und einer kleinen Besatzung sich befindet, beginnt sich zu senken, wodurch die Festung in der größten Gefahr schwebt, einzustürzen. Sie wurde sofort entwaffnet und geräumt. Im vorigen Jahre sind 23 neue kleine Planeten auf photograPhischem Wege aufgefunden worden. Von diesen wurden 13 von Wolf in Heidelberg, S von Charlois in Nizza, einer, Verolina getaust, von Witl auf der Berliner Sternwarte Uraniaentdeckt. Die Gesammtzahl der Planetoiden damit auf 427 gestiegen. Wie d ie Berliner 'ünze zu Ausprägungen von fremdcn Staatcn. wir nennen nur Italien. Egipien, Marokko und San Dcmingo. wiLdc?hclt in Anspruch genommen worden ist. so hat auch die Pariser Münze im legten Jahre staatliche Ausprägungen für dc.3 AuZland vorgenommen. Für Acthiopicn sind Probemllnzen in Silder und Kupfer hergestellt worden. interessanter ist ein für Rechnung Rußlands ausaeführter Auftraa. der!
lich tnsgesammt'auf 14,122,000 Rubel in Silber belauft. 12,000,000 Rubel davon wurden in EinrubelstücZen ausgemünzt. I m Einpöekelhofe der FirmaGeorg in Buckie-Banffshire war man dieser Tage daran, einige 5000 Stockfische auszuweiden, als eine eigenthümliche Entdeckung gemacht wurde. Im Bauch eines der Fische fand man nämlich eine fest verkorkte Limonadenslasche mit der Aufschrift: I. Hossack and Co., Elgin. Man öffnete die Flasche und entdeckte ein Stück Pavier, das offenbar in Hast aus einem Taschenbuch gerissen worden war und auf dem gekritzelt stand: Schooner Uhicio" gesunken. 86 Meilen von Dunnel Head. Gott helfe uns. I. Clunes Ghent. Lerwick." Eineinteressantearchäalogische Entdeckung hat man in Palästina gemacht. In einem Dorfe zwischen es-Salt und Kerak. östlich vom Jordan, fand man einen Mosaik-Fuß-boden von 30 Fuß Länge und 15 Fuß Breite, aus farbigen Ziegeln von etwa zwei Drittel Quadratzoll Größe bestehend. Dieses Mosaik, welches wahrscheinlich den Fußboden einer Kapelle aus dem fünften Jahrhundert bildete, stellt die Karte Palästina's vor vom Libanon bis nach Egypten. Die Zeichnung ist sehr verzerrt, Jerusalem ist ganz unverhältnißmäßig groß und seine Straßen sind angegeben. Das Todte Meer wimmelt von Fischen, obWohl es darin keine gibt, und einige Fische sind länger, als derJordan breit ist. Hebron fehlt auf der Karte, obwohl es eine der ältesten Städte ist. DieaufdenSamoa-Jn-seln zur Landplage gewordene fabelhafte Bermehrung der fliegenden Hunde, Ptioptu!3 Sarnoaensia (große, bis zu einer Fard Spannweite erreichende Fledermäuse mit Hundsköpfen), hat plötzlich ihr Ende erreicht. Die Deutsche Handels- und Plantagen - Gesellschaft" hatte von Prof. Dr. Löffler in Greifswald eine bedeutende Masse Typhus - Bazillen bezogen, die 'lnter Aufsicht des Leiters der Plantage
zaiiele. apt. Hufnagel, theils in. theils auf den reifenden Früchten vertheilt wurden. Das Mittel, das sich hauptsächlich gegen die Mäuseplage schon oftmals erprobte, zeigte sich bei den Ratten, deren es dort Millionen gibt, völlig wirkungslos, war aber bei den fliegenden Hunden von dem durchgreisendsten Erfolg. JmMärzvorigenJahres wurde vom Schwurgericht in Poscn die Arbeiterfrau Gärtner aus Rogafen wegen wissentlichen Meineids zu H Jahren Zuchthaus verurtheilt. Einige Monate später beschwor die Tochter der Verurtheilten dasselbe, was Letztere ausgesagt hatte und wofür sie bestraft worden war. Nun w'rde auch gegen die Tochter Anklage wegenMenteldes erhoben, dasSchwur acricht sprach sie aber frei. Der Ver theidiger der alten Gärtner beantragte hieraus oie Wiederausnahme des Verfahrens, dieser Antrag wurde aber abgelehnt. Mehr Erfolg hatte ein von dem Vertheidiger eingereichtes Gnadengesuch. denn die Gärtner wurde vor einigen Tagen aus dem Zuchthause entlassen, na.bdem sie etwa die Hälfte der Strafe verout hat. Mit welchen -u n sä g l i -chm Entbehrungen und Gefahren so manches Mal das Lcben in den tröstlc.sen Wüsteneien des wcltentleaen.cn Inneren von Australien verbunden ist, lehrt wieder so recht ein Vorfall, der sich in Quecnsland zugetragen hat. Dort, in der Gegend zwischen dem Flindersflusse und dem sogenannten Eastern Creck, war ein Mann, John Fortes mit Namen, damit beauftragt worden, eine Schafbeerde es waren ihrer nicht weniger als 14.000 Stück nach dem Creek zu führen. De: Mann scheint seinen Wea verseblt zu haben, er gerieth immer tiefer in die Wüste, und als er, um die seiner ObHut anvertrauten Thiere zu retten, sich daran machte, nach Wasser zu suchen. ist er selbst zu Grunde geganzen, nach dem er. wie man hintcndrein bat con statiren können, ein Schaf getödtet und das Blut desselben aetrunken hatte. Und von den übrigen 13.999 Tbierkn ist au nicht ein einziges dem Tode entronnen. Sämmtlich sind sie. wie der arme Treiber, am Durft zu Grunde gegangen. In dem öffentlichen SchlarMfiause zu Chemnitz sind beson Räume zur Abscklacktuna von öunden vorgesehen worden. Da somit . , f t r r . L t c Der lenun oes Vunoesieliazes geyoroich für gut befunden ist, haben die Thierärzte des Schlachthofes die Unjcrsuchung des Hundesleisches auf Tri5)inenschau vor längerer Zeit beantrag! und bei der unterdessen facultativ in Kraft getretenen Untersuchung des Hundefleisches ist das Vorhandensein ?on Trichinen im Fleische eines zu Äenußzwecken geschlachteten Hunbes nachgewiesen worden. i n e Schmuggler - Asfaire hat sich vor Kurzem in der Nähe der Station Langallen abgespielt. Von Grenzbeamten dieser Station wurden zwei zweispännige russische Gefährte beschlagnahmt und dabei drei Personen verhaftet, die in dem Verdachte standen, in, der Nacht vorher größere Mengen Fleisch eingeschwärzt zu haben. Die Pferde und Schlitten wurden auf Anordnung des HauptZollamtes verkauft. Dabei erstand auch der MUhlenbesitzer Krüger aus Koadjuten ein Pferd und fuhr mit diesem über die Grenze nach Holz. Vei seiner Rückkehr wurde er von einer Anzahl Russen überfallen und mit Knlltteln arg zugerichtet und auch das Pferd wurde ihm abgenommen. Dies ereignete sich in derNahe des russischen Zollamtes Dagutschen unter den Augen der Polizei. Der Haupträdelsführer, ein gewisser Behrens, welcher preußischerseits schon seit längerer Zeit wegen verschiedener Grenzveroeben steckbrieflich verfolgt wird, gab an. vag lym vaZ Pserd gestohlen sei. was aber durchaus unwibr ist. hui Leiden Sie an Verstopfung oder Unverdaulichkeit, nehmen Sie Cascaret Candy Cathartic, Heilung ga-
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