Indiana Tribüne, Volume 20, Number 172, Indianapolis, Marion County, 11 March 1897 — Page 2

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Zndians Tribüne. Erschein! uut outag. Die tZzliche Tribüne- kostet durch en Träger J Eentö per Woche, dle SonntazS,Trlbüne'S Cetl per Woche. Veide infasn 15 CentS der 65 Sentk per Etoxat. Per Post uberhalS bei. Stadt geschickt U orauSbethlun2 I pe, a,r. Offut 18 Cül) llabama Siraße. Indianapolis, Ind., 11. März 1L97. egmn ver Cottgreusesfionett. s In der neuesten Nummer bringt The Xorth Anivrican Review" einen beachtcnZwertHen Artikel aus der t?cd des Herrn I. F. Shafroth, der die Unzuträglichkeiten behandelt, welche der späte Beginn der Congreßsessionen im Gefolge hat. Den jetzigen Gesetzbestimmungen gemäß tritt fc:c Congreß erst 13 Monate nach sei:::: Erwählung in regelmäßiger Sitzung zusammen. Bei der Schaffung unseier Bundes - Regierung mögen, toi: Herr Shafroth ausführt, die VerleZrVerhältnisse ein solches Gesetz gerecht' fertigt haben, da bei dcn primitiven Communicationsmitteln meistens viel Zeit verfloß, ehe die Nachrichten über die Wahlresultate aus allen Landestheilen in der Bundes - Hauptstadt eintrafen, und die Volksvertreter dorthin gelangen konnten. Heute liegen die Verhältnisse durchaus anders, denn mit Ausnahme von Alaska läßt sich die Bundes - Hauptstadt von jedem Punkte in den Vereinigten Staaten in einer Woche erreichen. Aus diesem Grunde spricht sich Herr Shafroth zu Gunsten der Bill aus, welche im letzten Congreß zur Vorlage gelangte, dahin lautend, daß die erste regelmäßige Session der Bundes Legislatur am ersten Montag nach dem 4. März des auf die Erwählung der Nepr'äsentanten folgenden Jahres ihren Anfang nehmen und daß die zweite Session am ersten Montag nach dem ersten Januar des nächstfklgknden Jahres beginnen soll. Daß dieses Gesetz auch den 55. Congreß beschäftigen wird, kann keinem Zweifel unterliegen. Die Gründe, welche er zu Gunsten dieser Vorlage in's Feld führt, hat Herr Shafroth in vier Kategorien eingetheilt. Es liegt auf der Hand, daß das Repräsentantenhaus so bald als thunlich die Wünsche, welchen das Volk bei seiner Erwählung Ausdruck gegeben hat, in entsprechenden Gesetzen verkörpern sollte. Wenn das Nepräsentantenhaus nicht den Willen des Volkes prompt und getreu ausführen soll, dann haben die zweijährigen Wahlen keinen Zweck. Das bestehende Gesetz, dem zufolge der Congreß erst 13 Monate nach Erwäh Iung semer Mitglieder zusammentritt, bedeutet thatsächlich einen Uebergriff in die Intentionen der Constitution und widerspricht bis zu einem gewissen Grad dem Grundprincip unserer Regierung, daß die Majorität Herrschen soll. Die Rechte des Volkes werden nicht geachtet, wenn seine WillensMeinung, welche es bei den Wahlen seiner Vertreter ausgesprochen hat. nicht in angemessener Z?it zur Ausführung gebracht wird. Aber auch für die Volksvertreter selbst involvirt der späte Beginn der Session eine UngerechtigZeit insofern, als die Zeit zu den Neuwählen kommt, ehe ein von ihnen angenommenes Gesetz einer praktischen Probe unterworfen werden kann. Unter dem gegenwärtigen Gesetz nimmt die zweite regelmäßige Session erst nach .der Erwählung des nächsten Congreß ihren Anfang. In dem verflossenen Winter hat dies nichts ausgemacht, da die Republikaner eine Majorität für des 55. Congreß erwählten, wie sie auch eine solche im 54. Congreß hatten. Häufig dagegen hat eine Wahl die politische Zusammensetzung des Congreß vollständig geändert und nicht selten hat ein Congreß, der bei den Neuwahlen repudiirt worden, Gesetze angenommen, welche in directem Gegensatze zu der bei der letzten Wahl ausgesprochenen WillensMeinung des Volkes standen. Dem' gegenüber kann geltend gemacht werden, daß, wenn eine schleunige Abänderung der bestehenden Gesetze im Interesse des Gemeinwohls geboten erscheint, der Präsident das Recht zur Einberufung einer Extrasession hat. Allein diese Maßregel ist stets unpopulär und kein Präsident sollte gezwungen werden, die ganze Verantwortung dafür allein zu übernehmen. Aus den vorstehenden Gründen empfiehlt Herr Shafroth die Annähme eines Gesetzes, dem zufolge die erste Session des Congreß am ersten Montag nach dem 4. März des auf die Wahl der Repräsentanten folgenden Jahres ihren Anfang nehmen soll Der Champion von Llmerika. Wie männiglich bekannt, hat die Legislatur des Miniaturstaates Nevada jüngst ein Gesetz angenommen, welches die Veranstaltung von Preiskämpfen" gewerbsmäßizer Klopffechter gestattet, und, wie es heißt, besteht sogar. die Absicht, dein Sieger in der demnächst stattfindenden großen Holzerei von Staats wegen einen Cham-piongürtel-.zu dediciren. Daß Derartiges möglich ist, mag in anderen Ländern befremden; aber wir sind ja die grrr'ößte Nation auf dem Erdenrund und darum darf uns nicht anfechien, was man außerhalb unserer Grenzen von uns hält. Da nun Nevada Jnnch das erwähnte Gesetz zum Hort aller Klopffechter geworden ist, sollte es noch einen Schritt weiter gehen und auch den Thierkämpfern gleiche Rechte gewähren, denn es gehört doch unzweifelhaft mehr Kraft und Muth dazu, mit einer wilden Bestie den Kampf in der offenen Arena aufzunehmen. Was ist ein Corbett, ein Fitzsimmons und wie die Helden von ihrem Schlage alle heißen mögen, einem Manne gegenüber, der zahlreiche Bären besiegt hat, wie der Afro-AmerZkaner Frank Wilsen, den die Stadt Nashville. Tenn..

zu den Ihrigen zählt! Wilson ist im bürgerlichen Leben zwar nur ein echter Hausknecht aus Nubierland", allein er ist ein Bärenbezwinger, wie es keinen zweiten geben dürfte. Ein Mann von herkulischer Gestalt, zeigen seine Arme, Schultern und Ohren, sein Hals und sein Kopf Spuren von den Krallen zahlreicher Bären, und auch auf seiner Nase ist die Visitenkarte von Meister Petz tief eingegraben. Den erstenKampf mit einem Bären bestand Wilson vor nunmehr 15 Jahren, als er 21 Jahre zählte. Zigeuner gaben mit einem mächtigen braunen Bären Vorstellungen in Nashville und osferirtcn $100 einem Jeden, der sich mit der Bestie in offenem Kampfe messen wollte. Das Geld reizte Wilson, der eine riesige Körperkraft besaß, und er unternahm ba? Wagniß, trotzdem die Bestie 540 ;;nb wog und aufrecht stehend volle 8 ujj maß. Im Beisein zahlreicher Zuschauer wurde ein Ring" von 24 uß abgegrenzt und auf diesem kleinen '?ylcck sollte der Kampf, während dessen Wilson sich eines mit Blei gefüllten Tcdtschlägers" bedienen durfte, stattfinden. Anfänglich war der Bär weniz geneigt, den Strauß mit dem Manne aufzunehmen, und es bedürfte zahlreicher Hiebe seitens des Letzteren, um in Meister Petz die richtige Stimmung wachzurufen. Hageldicht sauste Wilson's Knittel von hinten auf den dicken Schädel des Bären, als dieser sich plötzlich umwandte, und mit einem einzigen Schlage seiner furchtbaren Tatze den Neger blutüberströmt m den Staub streckte. Anstatt nun dem Manne vollends den Garaus zu machen. retirirte der Bär und ließ ihm Zeit, wieder auf die Füße zu kommen. Mit vorgebeugtem Oberkörper stürzte sich Wilson nun auf die Bestie und trieb dieselbe mit zahlreichen Hieben auf Nase und Kops vor sich her. Schließlich wurden dem Baren diese Liebkosungen zu viel und mit Gebrüll stürzte er 'sich auf Wilson. den er mit der Tatze in das Gesicht traf, so daß der Mann mit gebrochenem Nasenbein und' aus zahlreichen Wunden blutend an 6 Fuß weit zurückgeschaudert wurde. Wider Erwarten ließ der Bär von dem hilflos am Boden liegenden Manne ab, und dieser konnte sich erholen. nachdem ein Zuschauer einen Eimer Wasser über dessen Kopf gegossen hatte. Trotz seiner schlimmen Verlctzungen gab der Neger den Kampf nicht auf und abermals stürzte er sich auf den Bären, der ihm einen weiteren Tatzenhieb auf den Kopf applicirte. Nunmehr zeigte sich die Bestie in des Negers Natur. Trotzdem das Blut über sein Gesicht und seinen Oberkörper herabrieselte, attackirte er den Bär von Neuem, und ehe dieser selbst zum Angriff übergehen konnte, bearbeitete er des Bären Nase und Kopf derartig. daß Meister Petz brüllend die Flucht ergriff. Jetzt rief der Preisrichter den Neger als den Sieger in dem scheußlichen Kampfe, der volle 32 Minuten ge-

dauert hatte, aus. Mit dieser Heldenthat war Wilson's Ruhm als Bärenbezwinger aber noch lange nicht fest begründet, und wiederholt mußte er in der Arena erscheinen, ehe man ihn für unbesiegbar erklärte. Er hat mehr als einen Grizzly" und zahlreiche schwarze Bären besiegt, auch bat er Kämpfe mit gewaltigen Hunden bestanden, so daß er wohl mit Fug und Recht Champion" genannt werden kann. Diesen Mann sollte Nevada zu seinen Ehrenbürger ernennen, da es durch officielle Gestattung von Preiskämpfen" die Brutalität doch einmal legalisirt hat. Preußische Millionäre. Ueber die reichsten Leute in Preußen finden wir in der soeben dem preußischen Abgeordnetenhause mitg:theilten Statistik der Einkommen- und Ergänzungssteuer - Veranlagung für 189697 folgende Angaben: Mit dem größten Vermögen ist Rothschild zur Ergänzungssteuer herangezogen, nämlich mit der Kleinigkeit von über 215 bis 216 Millionen Mark. Krupp schätzt sein Vermögen nur auf 121 Millionen Mark. Seit dem Vorjahr hat sich Rothschild's Vermögen um zwölf Millionen, das von Krupp um drei Millionen vermehrt. Sein Einkommen aber berechnet Krupp erheblich böher als Rothschild, nämlich auf über 7 bis 8 Millionen. Rothschild nur auf über 6 bis 7 Millionen. Auf wieviel über oder unter 7 Millionen verräth Keiner. Beide waren übrigens im Vorjahre mit demselben Betrage, wie im laufenden Jahre, zur Einkommensteuer eingeschätzt. Der Kaiser als König von Preußen bezieht (wie wir zum Vergleich hinzufügen) jährlich eine Krondotation von 15; Millionen Mark. In gewaltigem Abstände folgt auf die beiden Nabobs ein Breslauer Landbewohner mit einem Vermögen von nur 85 Millionen (im Vorjahr 83 Millionen). Zur Einkommensteuer ist er, wie im Vorjahr, mit einem Einkommen von über 2 bis 3 Millionen veranlagt; ebenso ein Herr in Kassel, der im Vorjahr ein Einkommen von über drei Millionen versteuerte, und jetzt zurErgänzungssteuer mit 26 Millionen Mark Vermögen veranlagt ist. Immerhin läppert es sich auch bei ihm, denn im Vorjahre schätzte er sein Vermögen auf nur 24 Mill. Mark. Ein Landbewohner bei Oppeln war dagegen im Vorjahr noch nril 70 Millionen Mark, jetzt aber nur mit 61 Millionen Mark zur Ergänzungssieuer' veranlag!; bei einem zweiten Landbewohner desselben Regierungsbezirks hat sich dafür innerhalb Jahiesfrist das Vermögen von 44 auf 57 Millionen er. höht. Ihr Einkommen haben Beide, wie im Vorjahre, mit über 2 bis 3 Millionen Mark zur Einkommensteuer veranlagt. Außer den Erwähnten versteuert 189697 noch ein Landbewohner im Regierungsbezirk Trier ein Einkommen von über 2 bis 3 Millionen. Zur Ergänzungssteuer ist er mit 25 Millionen Mark Vermögen (im Vorjahr 23 Millionen) veranlagt. Im Regierungsbezirk Danzig stand im Vorjahr der reichste Mann mit 33 Millionen in den Listen: nach dem

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Tode Schichau's in Elbing berechnet in diesem Jahre der reichste Bewohner des Regierungsbezirks sein Vermögen nur auf 7 Millionen; Einkommensteuer im Vorjahr eine Million, jetzt nur noch 600.000 Mark. An Schichau's Stelle ist mit 33 Millionen ein Magdeburger Landbewohner getreten, der im Vor jähr nur mit 29 Millionen veranlagt war. Sein Einkommen beträgt wie imVorjahr aber nur über 1 bis 2 Millionen." Gleiches Einkommen haben in demselben Regierungsbezirk noch zwei Herren, die aber zur Ergänzungssteuer nur mit 13 Millionen veranlagt sind. Wo aber in aller Welt bleiben denn die Berliner? Im Vorjahre hatten es wirklich drei Berliner auf ' 24 Millionen Vermögen gebracht. Für dieses Jahr sind diese Drei, der Eine mit 24, der Andere mit 25, der Dritte mit 26 MillionenMark Vermögen eingeschätzt. Ein vierter Berliner, der im Vorjahr noch mit 23 Millionen veranlagt war, schätzte sich in diesem Iahre um eine Million geringer; ebenso der dem Vermögen nach fünftreichste Berliner, der imVorjahre noch über 21 Millionen verfügte. Im Ganzen sind jetzt mit über einer Million Mark Vermögen in Berlin 1173 Personen zur Ergänzungssteuer veranlagt, gegen 1205 im Vorjahre. Außerdem aber moderne Seitenstücke zu dem Mann mit sieben Häusern und keiner Schlafstelle sind hier in diesem Jahre zwei Personen mit einem Einkommen von nicht mehr als 3000 Mardund mit einem Vermögen von über 1 bis 2 Millionen Mark veranlagt. Im Vorjahr gab es wenigstens noch einen Berliner, der mehr als 2 Millionen jährlich zu verzehren hatte; der Ruhm ist hin. In diesem Jahre versteuern 9 Berliner ein Einkommen von über 1 bis 2 Millionen (gegen 6 im Vorjahr); ferner 3 (gegen 2 im Vorjahr) 900,000 bis 1 Million Einkommen, 3 (1 imVorjahr) 800,000 bis 900.000 Mk., 6 (7) 700,000 bis 800.000 Mk.. 6 (8) 600.000 bis 700.000 Mk. Einkommen. Nehmen wir an, daß (nach dem altenZinsfuß) ein Thalermillionär ein Einkommen von 120.000 Mark hat, so gibt es solcher Thalermillicnäre nach der Veranlagung zur Einkommensteuer im laufenden Jahr 322 in Berlin. 15 mehr als im Vorjahr. Bloße MarkMillionäre (mit einem Einkommen von über 40.000 bis 120,000 Mark) zählt die Steuerstatistik außerdem in Berlin noch 1591 auf (34 mehr als im Vorjähr). Die Lpfer der Gefängnißschisse. Kurz vor Schluß der Session ist dem Congreß eine Gesetzvorlage unterbiet tet worden, welche an die dunkelsten Tage der amerikanischenGesck'ichte crin nert; dieselbe bezweckt die Errichtung eines Denkmals, das in Fort Greene, N. )., seinen Platz erhalten und dem Andenken jener unglücklichen Patrioten. welche auf den englischen Gesängnißschiffen in den Gewässern von New Jork geschmachtet haben, geweiht sein soll. Der Platz könnte kaum besser gewählt werden, denn er ist in nächster Nähe von Wallabout, wo die meisten Schiffe verankert waren, wiewohl die ersten Fahrzeuge, in denen Kriegsgefangene untergebracht wurden, an der Battery bezw. in der Bai von Gravesend lagen. Die traurigsten Erinnerungen knüpfen sich an die Fregatte Jersey" (64 Geschütze), welche als schwimmendes Gefängniß diente, nachdem sie eine Zeit lang als Vorrathsschiff gedient hatte: die übrigen Gefängnißschiffe waren .Witby". Good Hope. Scorvion", Stromboli" und Hun ter". Nachdem im Laufe des Krieges seitens der Engländer Kirchen, Waarenspeicher und andere Gebäude in Gefängnisse verwandelt waren, wurden die Patrioten, welche den Feinden in die Hände fielen, schließlich in den außer Dienst gestellten Hulks in strengster Gefangenschaft gehalten. Dort lagen sie in den übel riechenden Schiffsräumen zusammengepfercht, ohne genü--gende frische Luft und mit Speise und Trank nur auf das Notdürftigste versehen. Bei Tage wurde den Gefangenen wohl gestattet, an Deck truppweise Luft zu schöpfen, allein zur Nachtzeit wurden sie in die überfüllten Räume, welche wahrhafte Brutstätten vonSeuchen waren, getrieben. In diesen Hulks sollen an 11,000 Amerikaner elend umgekommen sein, doch hat sich die Zahl mit absoluter Genauigkeit nie feststellen lassen. Tag für Tag wurden Leichen an's Land gebracht und in Massengräbern verscharrt, von denen manche so flach waren, daß die Gebeine durch Stürme und Fluthen blosgelegt wurden. Vor ca. 90 Jahren ließ die Tammany - Gesellschaft die verstreuten Gedeine sammeln und diese ruhen jetzt im Washington Park. 1 In dem Schlosse des Rentners de Graeve in Wondelzem bei Gent wurde eine mit der Aufsicht über das Gebäude betraute Magd ermordet aufaefunden. Die Leiche trug zwölf Messerstiche. Im Innern des Schlosses brannte noc7 Licht; die Hausthür war verschlossen. Alle Umstände deuten auf einen Raubmord hin. Eine aufregende Scene gab es neulich in Savoy. Tex., bei der Vorstellung eines Schlangenbeschwörers. Während der Gaukler, um dessen Hals und Arme sich giftige Reptile wanden, das staunende Publikum mit allerlei Kunststücken unterhielt, wurde er von einer Klapperschlange in die linke Hand gebissen. Sofort bat er, ihm das gebissene Glied mit einer Schnur zu unterbinden, allein Niemand hatte den Muth dazu. Als der Gaukler sah. daß ihm kein Beistand zu theil wurde, warf er die Schlangen zu Boden, unterband die Wunde selbst und packte dann erst seine Schlangen in einem bereitstehenden Kasten, alle Zuschauer machten sich aus dem Staube, während bei dem Schlangenbeschwörer selbst sich die Wirkungen des Giftes bemerkbar machten. Die Hand schwoll an und nun erst wurde ein Arzt herbeigerufen, dessen Bemühungen es gelang, den Gebissenen am Leben zu erhalten.

seltene Keimkraft.

Man braucht nicht 'bis nach den Tropen-Gegenden zu gehen, um Pflanzensamen zu finden, welche eine so üppige Entwickelungskraft haben, daß sie schon, ehe sie zur Erde fallen, keimen und Wurzeln entwickeln. Auch die Ver. Staaten bieten solche Beispiele. Das ist besonders mit einigen Gathingen Eichen-Samen ziemlich häufig der Fall. Uebrigens weisen gerade die Eicheln große Unterschiede in dieser Hinsicht auf. Während die Eicheln mancherGattungen'snehrere Jahre hindurch ihre Lebenskraft ungeschwächt bewahren, verlieren andere dieselbe meistens schon nach wenigen Monaten. Die Eicheln der. Lebens-Eiche aber, im südlichen und südwestlichen Theil unseres Landes, zeigen wohl die größte Lebenskraft und zugleich die größten Kcimungs - Merkwürdigkeiten aller amerikanischen Bäume. Mittelbar am Baume tritt aus tiefen Eicheln die Wurzel hervor und wird viele Zoll lang, ehe sie den Boden erreicht; und während endlich dieWurzel in die Erde eindringt, steigt schon gleichzeitig ein Knöspchen aufwärts und bildet den künftigen Baumstamm! Eine nicht viel geringere Keimungskraft kann übrigens die gewöhnliche Weißeiche entwickeln. Obwohl keine Fälle bekannt geworden sind, daß eine Eichel von dieser schon am Mutterbäum das Keimen begonnen hatte, fängt dieses sehr häufig schon an. ehe sie die Erde ganz erreicht. Solche Qu genthümlichkeiten erschweren auch den Transport von Samen-Eicheln beträchtlich. und man hat es zweckmäßig gefunden, auf größere Entfernungen lieber junge Bäumchen zu schicken. n Deutsche Lokal-Naebrlchtett. Bayern. München. Im Deutschen Theater Hierselbst hat ein unbedeutender Brand stattgesunden. Der pensionirte Buchhalter F. X..Müller hat mit seiner Gattin Earoline die eiserne Hochzeit gefeiert. Wie ein Polizei Eommissär vor Gericht erklärte, l:ben in seinem Bezirke (Vorstadt Haidhausen) allein mindestens 2000 Personen in wilder Ehe. obgleich das Concubinat in Bayern durch das Polizeistrafgesetz unter Strafe gesetzt ist. A n s b a ch. Schlosser Wimmer wurde zu drei Monaten Gefängniß verurtheilt, weil er bei der Begegnung mit Schutzleuten zu seinem Begleiter äußerte: Man sollte jedesmal so einem Polizeidiener, wenn man ihn sieht, in's Gesicht spucken Der Verurtheilte wurde sofort verhaftet. Deggendörf. Der Mörder des Metzgers Würzburger von Altenbach, der 26 Jahre alte verheirathete Gütler Andreas Retzer von Aicha, der nach vollbrachter That flüchtig ging, wurde in Passau verhaftet. K e m p t e n. Vor einer Wirth schaft in der Altstadt dahier kam es zwischen dem Bäckergesellen G. Wolf aus Pfullingen (Württemberg) und dem Fabrikarbeiter Scheibenstock zu einem Streit, in dessen Verlauf Letzterer dem Wolf einen Messerstich in den Kopf versetzte. Moosburg. In Buch am Erlbach stürzte ein Münchner Schieferdeckermeister. der eine Reparaturarbeit am Kirchthurmdache vornahm, infolge Reißens des Gerüstes auf das Kirchendach, dann auf die Sakristei und von da auf die Erde. Trotz der Höhe des Sturzes konnte der Mann, obwohl schwer verletzt, nach München zu seiner Familie gebracht werden. Württemberg. Stuttgart. SeUens der Bachner'schen Brauerei Stuttgart - Tübingen ist die hiesige Brauerei Lindenmeyer angekauft worden. Alts hausen. Anläßlich eines Wortwechsels kam es zwischen dem Vrunnenmacher Spieß und seinem GeHilfen Arnold in der Werkstätte zu Thätlichkeiten, in derenVerlaufe Spieß den Arnold mit einem Beile erschlug. Der Kopf war beinahe vom Rumpfe getrennt. Der Mörder wie der Ermordete befanden sich schon im Zucht Hause, Ersterer wegen Meineids, Letzterer wegen Brandstiftung. Der Ermordete war 33 Jahre alt und unver heirathet. A i b e r a ch. Das Gebäude Marktplatz No. 2 ist Nachts bis auf wenige Trümmerreste niedergebrannt. Es war eines der größten Häuser derSZadt und von zehn Familien bewohnt. Die Gefahr für die anstoßenden Nachbarge b'äude war sehr groß. In dem benachbarten Dorfe Rindenmoos brach Feuer aus und zerstörte das Wohnund Oekonomiegebäude der Bauern Welz. E alw. Der Landpostbote Kusterer von Oberkollbach ist in Haft genommen worden, da er im Verdacht steht, Un terschlagungen im Amte begangen zu baben. Rieth. Infolge Brandstiftung wurde hier Nachts das Schafhaus ein Raub de? Flammen, wobei 90 Schafe zu Grunde gingen. C an n statt. Das 3jährige Söhnchen des Wagnermeisters Haller fiel in den Neckar und ertrank. D u n st e l f i n g e n.' Das Wohnund Oekonomiegebäude des Söldners Joseph Vehnle ist völlig abgebrannt. Man vermuthet, daß Brandstiftung vorliegt. Hall. In der Scheuer des Bauern Joh. Kühner in dem nahen MathesHörlebach brach Feuer aus und legte diese sowie auch die angebaute Scheuer des Bauern Joh. Härterich in Asche. Heilbronn. In dem benachbarten Horkheim wurde Nachts eine im Pfarrhause aufbewahrte Kassette mit Lb-r 50.000 Mark in Werthpapieren, die der protestantischenKirchengemeinde in Sonthnm gehören und für die Erbauung einer evangelischen Kirche bestimmt sind, durch Einbruch entwendet.. Von dem Diebe hat man bis jetzt keine Spur. Laudenbach. Der Hafner Her von hier ist als Leiche im Wasser aufaefunden worden. Er hatte Wunden

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am Kovse. so "daß man vermuthet. Her sei das Opfer eines Verbrechens ge-' worden. Baden. Karlsruhe. Die Strafkammer verurtheilte den Jlcchnermeister und früheren Stadtverordneten Lud wig Bergmann wegen Untreue. Unterschlagung und Urkundenfälschung zu 1 Jahr 9 Monaten Gefängniß und 3 Jahren Ehrverlust. Der Maurer Durand stürzte 'im Nuits-Panorama beim Aufhängen eines großen Bildes herab und war sofort todt. Dallau. Hier stopften die 10jährigen Zwillingsbrüder des Hauptlehres Dürr ein Stück Schießbaumwolle in eine Patronenhülse. Der eine Knabe zündete die Wolle an, wobei die Patronenhülse ezplodirte und dem anderen Knaben zwei Finger wegriß. Sein Bruder wurde durch Splitter der Hülse an Kopf und Brust erheblich verletzt. D u r l a ch. Fünf Knaben bewarsen sich gegenseitig mit Schneeballen und fochten nachher mit Bohnenstecken. Hierbei traf der 14jährige Franz Köbel den 9jährigen Karl Baumann aus Rastatt so unglücklich in's linke Auge, daß derselbe an den Folgen der Verletzungen starb. Bei der Sektion fand man ein Stück Holz im Gehirn. F r e i b u r g. Auf dem MLlheimer Bahnhof fand man den verheiratheten Schaffner Brändlin von hier todt auf den Schienen. Er ist wahrscheinlich von dem Basler Nachtschnellzug erfaßt und getödtet worden. Großrinderfeld. Die lediae 54 Jahre alte Sophie Haberkorn kam einem Lichte zu nahe, wodurch ihre Kleider Feuer fingen. Sie rannte die Stiege hinunter, blieb aber im Hausgang liegen, wo sie schrecklich verbrannt als Leiche aufgefunden wurde. Lkheinpfalz. Kaiserslautern. Herr I. Späth dahier verkaufte sein Hotel zum Bayerischen Hos" in Neustadt a. H. für 132.000 M. an den Wirth Heinrich Mattern dort. Am oberen Gebirge wurde bereits mit dem Rebenschneiden begonnen. Man trifft durchweg gesundes Holz an; das den Weinsiöcken so verderbenbringende Glatteis, das sich vor wenigen Wochen einstellte, ging ohne Schaden für diese vorüber. Mithin wäre die erste Hoffnung auf einen 1897er gegeben. K n i t t e l s h e i m i. Pf. Bon einer Pariser Erbschaft, die aber vor anderen den Vorzug hat, auf reeller Grundlage zu beruhen, ist von hier zu berichten. Die Erblasserin, von hier gebürtig, die kürzlich nach ihrem längst verstorbenen Gatten, der zu ihren Gunsten testirte. kinderlos starb, vermachte ihr sämmtliches bedeutendes Nachlaßvermögen ihren Verwandten, theils hier, theils in Ruppertsberg, theils in Amerika wohnhaft. Der Nechtsanwalt Dr..Kugler in Landau ist mit der Flüssigmachung der Erbschaftsmasse betraut. L a m b r e ch t. Ein hiesiger Mann Namens Schäfer stürzte vom dritten Stock zum Fenster hinaus und zog sich schwere Verletzungen zu. so daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. ölsaß-Lothnngen. M e tz. Der frühere Reichstagsabgeordnete Dr. Haas hat seinen Sohn, Wachtmeister bei dem 5. Husarenregiment in Nancy, um dessentwillen er sein ReichstagSmandat hatte aufgeben müssen, durch einen Sturz vom Pferde verloren. Dr. Haas hat bekanntlich seinen Wohnsitz ebenfalls nach Frankreich verlegt. Mülhausen. Hier Curbe ein mehrfach bestrafter Landstreicher zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt, weil er Vive la France!" gerufen hatte. Mecklenburg. Schwerin. Sein 50jähriges Dienstjubiläum beging der älteste Beamte des hiesigen Postamts, der OberPostsecretär August Erich. Seinen Tod fand einKanonier der hiesigen Ar tillerieabtheilung dadurch, daß er aus einer Flasche, welche Scheidewasser enthielt, getrunken hatte. L ü b t h e e n. Der fahnenflüchtige Rekrut Friedrich Franz Schultz aus Halle wurde in Melkhof zur Haft gebracht. P a r ch i m. Der 87jährige Tuch scheerec Zimmer beging in körperlicher und geistiger Frische sein 50jährige3 Vürgerjubiläum. Oldenvurg. Oldenburg. D Großherzog hat den Thierarzt Lindhost in Delmenhorst zum Amtsthierarzt für die Bezirke der Aemter Delmenhorst und Wildeshausen ernannt. A st e d e. Die Eheleute I. Reck und Frau feierten dieser Tage das Fest der goldenen Hochzeit. Vom Asteder Gesangverein Teutonia wurde dem Jubelpaare ein Ständchen gebracht. Freie Städte. Hamburg. Die beiden Kaufleute Gebrüder S. & I. Rosenberg. gegen die von der Hamburger Staatsanwaltschaft wegen Concursverbrechens ein Steckbrief erlassen wurde Und von dcrien man allgemein annahm, daß sie in's Ausland geflüchtet seien, wurden durch die Criminalpolizei in einem Haufe beim grünen Jäger, woselbst sie sich seit Wochen versteät hielten, ermittelt und in Haft genommen. Der Bankier Adolf Kirsch ist, nachdem er sich Unterschlagungen größerer ihm anverllauter Summen schuldig gemacht, von hier entflohen. E u z h a v e n. Der Matrose Gustav Vogt aus Northeim ist hier ertrunken. Beim Bau des Wasserthurms brach das ca. 125 Fuß hohe Holzgerüst zusammen und mehrere Arbeiter stürzten in die Tiefe; der Arbeiter Wilshagen z?urde sofort getödtet, andere erlitten erhebliche Verletzungen. 6iscU Bern. Dr. Rothen, seit 1890 Director des internationalen Telegraphenbureaus in Bern, ist an einer Herzkrankheit gestorben. Er war 1830 in Basel geboren, trat 18&1 in die Neuenburger Telegraphenfabrik und 1867 in die schweizer Telegraphenverwaltung. Er legte die Kabel des Gottbardttunnels. - '

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B ä ! e l. In der hiesigen Jrrenan-. stalt starb der auch in weiteren Kreisen bekannte alte Bahnhofs - Jnspector Arnold Minder.Lugano. Die Pension Eden wurde durch einen Brand vollständig eingeäschert. Durch den Sturz einer Leiter wurden drei Feuerwehrleute schwer verletzt. Die Ursache des Brandes sind schadhafte Heizeinrichtungen. L u z e r n. Frau Charlotte von Matt-Fierz, die 74jährige Wittwe des im Jahre 1894 verstorbenen Nationalraths von Matt, ist aus dem Leben geschieden. M u r t en. In Cressier erschoß ein Knabe Namens Anderset seinen Bruder aus Ungeschicklichkeit. Neuenburg. In Genevey sur Coffrane wurde das Gebäude, in dem sich das Postbureau befindet, durch einen Brand eingeäschert. Die Postsachen wurden gerettet. Das Mobiliar von zwei Familien und vierStück Vieh wurden vernichtet. Ocstcrrcich-Ungarn. Wien. Im Alter von 70 Jahren ist der Landschafts- und Blumenmaler Heinrich Carl Schubert gestorben. Auf einem Maskenbälle Hierselbst wurde der Comptoirist Max Arthur Börner, welcher seinem Chef, dem Kaufmann Eisold in Perlawitz, 2000 M. unterschlagen hatte, verhaftet. Der 14jährige Lehrling Rudolph Waldbeck. Mieden, Louisengasse No. 18, bei dem Schuhmacher Joseph Sa dik in Arbeit stehend, hat sich erhängt. Der Grund des Selbstmordes ist unbekannt. G ö d i n g. Der Gendarm Joseph Ulbrich überraschte die Tagelöhner Valentin Mikus und Michael Herka beim Wildern und wurde von Letzterem erschössen. Mikus sowie Herka wurden verhaftet. G u t e n st e i n. Das Anwesen des Wirthschaftsbesitzers Seeböck ist total niedergebrannt. K r a k a u. Nach mehrtägiger Schwurgerichts - Verhandlung wurden Franz Kumula und Anna Robakowa zum Tode durch den Strang verurtheilt. Kumula, der ein Liebesverhältniß mit Anna Robakowa hatte, hatte auf deren Zureden ihren Gatten, den Nordbahn - Bediensteten Jan Robakowa. meuchlings erschossen. Der Krakauer Stadtkassirer Klosowski ist wegen Unterschlagung von 45,000 Gulden verhaftet worden. Peterwardein. In hiesiger Gegend haben dle Wolfe derartig -über Hand genommen, daß große Treibjag den aus dieRaubthiere abgehalten wer den. Lurrmburg. D i e k i r ch. In das hiesige Ge fängniß wurde der 20jährige Feller Nikolaus von Grevels eingebracht, der der Nothzucht an kleinen Kmdern an geklagt ist. Er war m Belgien sestge nommen und zuOberpallen der luxem burger Gendarmerie übergeben wor den. Düdelingen. Kürzlich waren einiae Arbeiter in einer im Ort Weich gelegenen Gallerie mit Brechen von Minett beschäftigt. 'Auf einmal löste sich unverhofft ein schwerer Stein von der Decke und traf den in derNähe arbeitenden 33iahrigen Johann Bl wer. oebürtig aus Haller, welcher be sinnungslos zu Boden niedergeworfen wurde. Der Verunglückte erlag einige Augenblicke spater den erhaltenen Ver letzungen; er binterläßt eine Wittwe mii vier k'emen Kmdern. Hcsscn-Tarmstadt. Darmstaot. In der waldreichenUmaebuna unserer Stadt sollen durch den Umbau zweier Forsthäuser zwel Reconvalescentenhauser geschafsen werden. Em Bazar und eme Dt lettantenvorstellung haben für diesen Zweck ca. 70.000 M. ergeben. B i e b e l n h e i m. Hier feierte das Ehepaar Gottfried Fell und Margarethe, geb. Kappler, in seltener körperlicher und geistiger Frische das Fest der goldenen Hochzeit. Bin gen. Das dahier durch die Frankfurter Firma Brown, Boweri & Co. zu errichtende Elektricitätswerk ist nunmehr oetinUlv beschlossen. D a h l h e i m. Wilh. Weinöhl und seme Ebesrau Anna Mana. aeb. Eber hart, feierten im Kreise ihrer Kinder das ütt ver goldenen Hochzeit. Dreieichenhain. Mehrere Knaben, welche sich auf dem Eise tummelten, brachen ein und wären sicher ertrunken, wenn nicht ein junger Bursche, Namens Philipp Funk, der sich schon im vorigen Jahre bei einer ähnlichen Gelegenheit ausgezeichnet, sich in das tiefe Wasser gestürzt und. unter großer eigener Lebensgefahr die Kinder gerettet hätte. .YYYslognomlsHt Studien, bo immer Sie diese auch anstellen mögen,' werden Ihnen zeigen, wie viele, sehr viel Leute Karlsbader Sprudelsalz gebrauchen sollten! Da erblicken Sie die schmalen, spitzen Gesichter, die von mangelhafter Ernährung zeugen, dort da? settglänzmde aufgedunsene Gesicht deS fleischigen DickwanstcS. Hier sehen Sie ein sonst hübscheS Gesicht durch Hautübel und eiterige BlZSchen entstellt, dort da gelbe, faltige Gesicht deS DySpeptikerS oder die schmerzverzerrten Züge von Leuten, die an Magenbeschwerden, Leber- oder Nierenleiden leiden. Alle diese Leute bedürfen de Kartt bader Sprudelsalzes, denn dieses geht allen diesen Uebeln auf den Grund. ES reinigt daS Blut, löst Verhärtungen, säubert daS System und kurirt auf die Dauer und in natürlicher Weise alle Störungen deS MagenS, der Eingeweide, der Nieren und der Leber. Man hüte sich aber vor den vielerlei Nachahmungen, lvclche als .verbesserte- oder -künstlicheö-Karlöbade? Salz verkaust werden. - MeistenS bestehen sie nur auS gewöhnlichem Seidlitzpulv und Glaubersalz, die von gewissenlosen Händlern als LchtkS SarlSbader Salz verkauft werden. ' DaS allein Lchte, importirte Karlsbader Salz trögt das Wappen der Stadt Karlsbad . und den NaraenSzuz der Sisner & Cfenbclfon Co., OLknten, fltä g:rk,e-l jed N-fche.'

fettes und Gebratenes.

Bei kaltem Wetter verlangen wir fette Nahrunq um da Blut zu wärmen. Gebratene enthalt am meisten Fett, und zuviel reichhaltige Nahrung erzeugt Mag en-Beschw erd en.--Jeder dieser Vksäwerden folgt Appetitlosigkeit. I jedem dieser Falle bringen Dr...Vn2n, Hamburger Tropfen eine Veränderung zur Erleicbteruna deS Magens hervor, kräftigen die Leder, reinigen das Blut, stellen den Appetlt wieder her und kurireu dollstandig ein undahlicheS Svstcm.

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