Indiana Tribüne, Volume 20, Number 169, Indianapolis, Marion County, 8 March 1897 — Page 3

TJ Ü TT lf ! i j i vi P) v ! M w Jwik

rr?rfJ US-!

i-

u 5i rpnpdv nf sterlincr value. It positively

eures all Bronchial Affections, Cough, Cold, Crotip, Bronchitis and Grippe. You can alvvays rcly on it. DR. BULL'S COUGH SYRUP is indispensable to every family. Price 25 cts. Shun all substitutes. Chc LANGES ?LUGS.Tha CreatToüacco Astti(2cte.Uc Dealer or aILA.C.ar A Co-Co..Md. ?u toben bei: 5. (5. Vomeroh, Ovp. Vo Dtticc Ji:o. D. aulb, 201 Jndiana Ave. I. ZI. Bryan, Cor. Illinois und Jackson Ic-iut.

Dr. I. A. Siitcltfft beschäftigt sich nuältAüffeUA mit wundZ,Ulicken Fällen und mit Wticölccfctc und Unntranrt)cmn. No. Ost Maikct Strahe. OtceStundrn: bis I" nhr Borm. 3 M 8 Uhr tta3i. Son:ags ausgenommen. Xeic Phon 941. Dp. THEO. L WAGHER Mo. 94 ?kord Delatvars Btr. S,?echl'.und,n: lUtt -4Nlr ach.; Sontag: KiO nitte .rra, Telz?Kcn 4. 3Dr. LsoniL. Bell, Deutsche At, cke ssaft und Ohio SttaKe, rafiiiirt geveiniSattlich mit sewein Baler SPr. nido S3c!I. . . cr-nutas 10- 15 VX. Vvrrftund'n: 4. 4- Uir. Dr. I. Btthlcr, 120 Gst KefSurtr? Str. Sprechsturlen : 8 biZ Uhr Vorm. ; Ä fci 3 hr ??achm.; 8 dtö Ubr Ädendö. Telephon t44G. fenriünnfcen: eonaioQ? nin -vormittag. C. C. EVERTS, Deutscher Zahu Arzt. 9.0. 8z ?ttrd jennftbani Str. & a 5 toi:ö ins 5C;:nf i aresrt. cv M 3? I$ 2y i '.'' ff ii-f V r$ hiru. 31 y. 430 adissn Ave., nahe Morris Strebe. ?prck!ftund'r: 8 0 SO Ubr ffiorQfrS. 1 UijT iaiMrittr. 79 Utjt Slbcnfc. 2elrbott 282. 3 SÄwaSie. nervöje Personen, ff&tagf von Gcwlllnblsie. Cchlaflostgsttt odn fj&ljtf Träumen. Glied reißen. Rucke und opfichmerzen. atarr. rrdthen, Zittern, ixxi k'.opskn.naftlichkrit.Nn,ntchloffknl,eit.TrLdftn trat erlchSpreudkn ZluSfliiffkn. ersahren au dem Jjzendfreund", wie einfach und billig Ge sctl,tKkrankdeitkn und Zsokaen derJuqendsünden arilndlich grdkilt nd die vov Gkwndheit und der ilrotjilnn wiedererlangt werden tönn. Ganz neu. Heilverfahren. Jeder fein eigener Arzt. Schickt 25 Eent in Etamp und Ihr bekommt da uch versiegelt und frei zugeschickt von der .,Vrfot linik und TtSpensary," 2Z West 11. Etr..e Vors. V. V. ier Jugendfreund ift !ür 25 lici.t audJ fcct5 Brandt, Qo., 78 Süd nr.fTjlscinio elxo?t, JndlZnzpol'., ni.. jn vaben. -v v i .. i v. ". ' ;'iC' "! IM? üiiiiißäi V'-r 31si jkjy I ü j c k l i s ::. w l Qir.c bcxuMMsiit: fltt 5 bet avHuifsn;t ile ton ?cnsrrhza und U'trt fl. jKi.tt in ran I tii ( Xajrn : kein ander e:,zn luz lldiz. uns vlk die an 5cicinoc: 7r;ui;ai. vo irimwiiii vtn hw. siciisi fii.r nnSflV .T8rr.; Hl V . ( VUtVM . . VW.-VV.V.. . ) W. S ru' fltfctv;er),aposr!cr, va?:6. Der sauft an aän Xxuaatfuiu &fV.''N.'.V' Thesdsr Gtein, Abstraoter of Titles, Ecke Market nnd Pennsylvania Str The Lemcke, Suite 22?. eine Tr?ppe hoch. Telhon 17K0' Jndianado.ii. ÄoZpK (Oltl Ftvedora UiKht.) njotary Public, Translator, Corresponrtont etc. Wo. 196 Cliznbeth Stret. Take Blake St. Car. W. (SicrUc, Deutscher Vuchöittver. 408 SubVafc, öcke Mc?arty Str. - Up 8talr. Herr Tarl WnwL 1 H T 'tarnt Half tmrnt eneNn, tdr mit 'anen. '4. BO VfARt VV 4 4 IXFIKICNCI. 'ßwl U TRAOB MARKS. DMICMI, COPYRIGHTS o, 4 irrntut tttA)ng ketoh and deseii ptlon mf tvj:; MfUJn. fr, wbetber an tnrentioo i, yf'JT'.tt pim.M: Communications strirtlf AvvbaMi.i. Oii(. memaej foraecurln pwt.rit MTa. W Wutainirtoo ofllc. tk-n tk,? ,d Mouo & Co. rwxlT AA.J) tdch PC1EHTIF!D AMERICAN, yumstifyz f r.-t, Urwttt clrralmtlon of .7 iaiav.u .k!f,traJ.O) year; , wJm &jplru and LLA-MO hrrK y F ? r pmuttrw. AdOrM MUMM 4 CO.. I5l ?ir M.v Yrk. v 4 4lf J'.hn rv n' , . UH, kwlil, I , T - f M-fc, VT . i . " , . y ft- fr t- thW ' t ä ' - r " , V ..' , e? rrt tt -t ''' l K y i t V ry , . v. r . f r 'S l f -'r t,,-, "' A y . r" .. V - " -i v rfSr-An. T" f T m. g rw yy r- " I ''f:v' ' "x LzfJ fr-'- i f fj , f i i:t ln ff-f. J-rt1 -V-v-T!Hf f JLI

ÖJtCWM

Um das Glück, Roman von Sophie JunghanS. (Fortsetzung.) Endlich war foiii Zerfall der Familie die Siede gewesen, vvn dem Schicksal. an dem schuldig, unschuldig die beiden (5heleute gearbeitet hatten. Es kommt aber darauf an, wer etwas erzählt und wie es von ihm erzählt wird. Und wie Julie berichtete, von dem Berständniß durchdrungen, das ihr allerdings erst später über die Verhältnisse im Elternhause gekommen war, da klang alles nicht herbe und verklagend, sondern ganz anders, und indem man es begriff, in dem Licht, das ihre reife Lebenserfahrung darüber, goh, so verzieh man auch schon. Der Vater hat nie hart über die Mutter geurtheilt, sagte sie zum Ueberflusse noch; nur beklagt hat er sie und uns freilich auch, dah wir nun keine Häuslichkeit mehr hätten. Und bis Zum Ende lange hat er ja nachher nicht mehr gelebt hat er sich nach ihr und nach dem Fritzchen dabei sah sie das Kind an gesehnt. Die Mutter ist gewiß bald gestorben und da ist denn freilich der kleine, sind Sie, ganz verlassen auf der Welt gewesen. Sie war wohl eine kräftigeFrau, aber damals schon krank. Sie war groß und blond, wie Sie sind, es war kein Wunder, daß sie das Du einmal wieder vergaß, dem fremden Manne gegenüber. Der Vater aber hatte braunes Haar und dunkle Augen. Und doch euch an ihn erinnern Sie mich nein, du du. Fritz. Fritz Gleichmar nahm in scheuer Zärtlichkeit die Hand, die sie ihm bei den letzten Worten wieder bot, aber er empfing sie in seiner wie etwas üoi bares und Zerbrechliches. Sie nickte ihm zu. Ich heiße Julie, sage einmal Julie zu mir, bitte, und Sie auch, wobei sie sich herzlich an Elise wendete. Sie sagten es -beide stockend, lächelnd unter Thränen. Sie aber, begann dann die qewandtere Elii.'. gegen ihre Scheu ankämpfend, so schön und so vornehm. wie Sie sind wollen Sie uns nicht erzählen, wie Wie ich mich in die Höhe gearbeitet habe? Durch eben die Musik, die unsere Eltern auselnander getrieben hat. durch meine Singstimme. Auch ich bin brav geblieben und sie nickte den beiden bedeutsam zu, in dem Gesühl, daß es nicht überflüssig sei, bei dem Berichte über eine wundergleiche -Schicksalswendung den Gedanken an gewisse Einflüsse van vornherein auszuschließen, und wenn nicht von Fritz, so wurde sie doch von der erfahreneren Elise wenigstens verstanden. Ich bin Sängerin geworden, dann, als ich meine Stimme verlor, Schauspielerin; ich bin eine berühmte Schauspielerin, oie Tausende, nein Hunderttausende einnimmt; ich hatte ein großes Vermögen erworben durch Gastspiele in ganz Europa ich habe es nicht wieder verthan, nein sie hatte einen eigenen Ausdruck über das Gesicht der Schwägerin hinhuschen sehen ich habe ein schönes Besitzthum, ein prächtiges Haus mit einem Park in Holland. Julie hatte das alles mit ihrer anmuthigen Stimme deutlich aber eigenthümlich eintönig und nachdruckslos gesagt, mit einer solchen Abwesenheit alles eiteln oder auch nur stolzen Selbstgefühls, wie die Eröffnung, daß der Hörende eine Bühnenberühmtheit vor sich habe, wohl noch nie gemacht worden ist. Und jetzt, während sie endlich von sich reden mußte, da war dev tragische Ausdruck, der aus dem holden Antlitz lag, voll zu seinem Rechte gekommen, da konnten die beiden anderen nicht umhin, zu sehen, wie hosfnungZlose Trauer sein eigentlicher Charakterzug war. Julie hatte eine Pause gemacht, und nun fragteFrau Elise mit bescheidenem aber unwiderstehlichem Antheil: Sie haben vielleicht auch Schicksale gehabt in Ihrer Familie? Meine Familie, der Ton der Worte sagte eigentlich schon alles, der zuhö? renden Frau wenigstens. Julie fühlte, daß sie einiges aus der Vergangenheit mit Brun berichten muße, um ihr Schicksal dieser letzten Wochen begreiflich zu machen. Auf ein Verständniß des furchtbaren Geschickes ihrer Ehe rechnete sie bei diesen einfachen Mensehen kaum, aber sie begann, von innerem Gram gepackt, wi: immer in den seltenen Fällen, wo sie es über sich vermöcht hatte, von ihrem Manne zu reden. Ehe sie es sich aber versah, sprach sie lebhafter und sprach nur noch zu Elisen. Denn diese las. ja holte ihr die Worte vom Munde mit einem vomlenden, errathenden Antheil, welcher der Mutttv Margittchens in noch nie dagewesener Welse die Zunge löste. Die ganze Feuerseele der kleinen rau la einmal totstes in ihren Augen, au ihren Lippen. tZs war wunderbar, sowie nur et st von dem Mnde, von Margittchen, die vtede war, da schien sie alles voraus m wissen, was noch kommen sollte. Er hn! ti Ihnen ge stöhlen! Er hat es! schrie sie heraus, lange ehe Julie in ihrem allerdings stückweise vorgetragenen Bericht so weit gekommen war. Wie lange? Aber er behält es nicht das liebe, kleine als wenn sieMarglttchen gesehen hatte! Cle find jetzt eben binter ibm her.

Gott sei Dank! O. der liebe Gott Ihnen helfen er muß nicht wahr, Fritz, er muß Sie kennen jenen Mann nicht, sagte Julie mit erstickter Stimme darauf. Er ist zu allem sähig. Wir glauben ihm nahe auf den Fersen zu sein aber vielleicht komme ich zu spät. Ach, wenn Sie mein Kind gesehen hätten! Ein Augentrost, eine Wonne, ein Geschöpf, das den Fremdesten, Kältesten entzückt. Und sie war mein Alles ich habe mich nie von ihr getrennt ich mochte gespielt haben, was und wo ich wollte eö ist kein Abend gewesen, an dem ich nicht zu allerletzt an ihrem Vettchen gestanden und sie geküßt hätte. Sie wurde nicht verwöhnt, nicht verzogen, nein, aber gehegt, sie war wundervoll gediehen und in was für Händen ist sie jetzt! Julie hatte das alles mit einer ergreifenden Schlichtheit gesprochen und

zugleich mit dem Ausdruck eines so zerreißenden Jammers, daß ihren Zuhorern sich das Herz rn der Brust umwandte. Elise griff scheu und sanst nach ihrer Hand. Arme Frau was müssen Sie gelitten haben Sie sahen es ihr wohl an; sie ahnten j?tzt, daß sie nur noch ein Schatten ihres eigentlichen holden Selbst sei. Und aus was für hoffnungslosen Augen blickte sie, als sie nun sagte: Ich bin wie ein ruheloser Geist seitdem; ich habe nicht mehr geschlafen, und wenn ich Margittchen verlieren soll so verlieren, so werde ich nicht eher wieder schlafen, als unter der Erde. Aber deshalb ist es gut. daß ich Sie beide gesunden habe. Sie sind du bist dann mein Erbe, Fritz Sie fuhren auf. Mann und Frau zugleich, mit einer Art Entsetzen. Wir brauchen nichts wir haben genug aber Sie Sie Unter strömenden Thränen streichelte ihr Elise immer wieder die Hände. Sie dürfen nicht verzweifeln Gott wird etwas so schreckliches nicht zugeben, gewiß nicht nicht wahr, Fritzchen und damit vtrbarg Frau Gleichmar ihr Gesicht am Halse ihres kleinen Jungen. Meinen Sie? Ich wciß. was Gott alles zugibt, sagte Julie mit einer Stimme, als drücke ihr dasGrauen die Kehle zu. Sie erklärte nun mit wenigen Worten, wie es sich gefügt hatte, daß sie gerade heute hier war. Aufmerksam hatte Elise den Kopf wieder aufgerichtet; sie blickte hin und her zwischen Julien und ihrem großen Fritz und sie nickte lebhaft, als sie sah. wie diesem sich jetzt bei der Erwähnung des Nauoers des Kindes wie unwillkürlich die Hände ballten. Ja. hättest du ihn nur da, unter, den Händen. Fritz stieß sie hervor, mit einer Art Wildheit, die man sonst nicht an ihr kannte. Aber wie on ihn kommen, ehe er es sich versieht und ehe er etwas anrichten kann? Julie blickte sie verwundert an, selber fast hingerissen durch diesen hoffnungsvollen Eifer. Gott segne Sie, sagte sie dankbar und dann stand sie plötzlich auf. Ich muß nun fort, es ist Zeit. Die Angst vor dem, was sie durch Satchet be: der Rückkunft hören würde, packte sie mit einem Male so, daß es ihr den Athem versetzte. Da wohne ich sie legte eine ihrer schön gestochenen, vornehm einfachen Visitenkarten aus den Tisch; unter den Namen, den die beiden hierdurch erst erfuhren, hatte sie die Bezeichnung der Villa in Hermannsberg geschrieben. Wir werden uns wiedersehen. Sie werden von mir hören o Gott, was wohl, was! Und sie blickte mit den jammernden, suchenden Augen hilflos hm und her. Indessen hatten Fritz und seine Frau sich bei den Händen gefaßt; sie sprachen nicht, sie vergaßen es vor dem Antheil an dieser Frau, aber es ging doch etwas wie eine Abmachung zwischen ihnen hin und her. Fritz, wie einer, der auf dem Sprunge steht, sah seine Frau fragend an und sie nickte, in hingerissenem Eifer, sie hatten sich wortlos verstanden. Nehmen Sie ihn mit, brach da mit einem Male Elise hervor den Fritz hier. Ihren Bruder er ist Ihnen doch jetzt der Nächste, und vielleicht kann er Ihnen irgendwie helfen Ja, sie hat recht, siel Fritz Gleichmar hastig ein. Ich kann gleich fertig sein und du bleibst ia hier, Elise, das weiß ich schon, daß alles seinen Gana geht. Wir haben keine so pressanten Arbeiten auf dem Felde jetzt du läßt zwischen den Kartoffeln jäten, Elise. wenn das Wetter moraen trocken ist. und siehst Abends vor dem Schlafengehen noch einmal ncich dev schwarzen Kuh es kann da jeden Augenblick etwas geben, und der Wilhelm thäte am besten, Nachts im Stalle zu schlafen und wie wird sich der Junae freuen, wenn ich wiederkomme! Ach. verzeihen Sie feinfühlig, wie er war, oereute er die letzten Worte; wer konnte wiss:n, wie alles ausfiel und wie ihr, der Armen, zu Muthe sein würde, zu der Zeit, wo er zu seinem sicheren Besitze von Weib 'und Kind zurückkehrte! Aber Sie lass? mich mitgehen, nicht wahr? Das Du hatten sie wieder aufgegeben, das kam jetzt noch nicht natürlich, trotz des erwachten starken Verwandtschastsgefühls; das mußte die Zeit des ruhigeren Vertrautwerdens erst bringen. Julie war betroffen gewesen durch den Vorschlag, aber rer Impuls, ihn zurückzuweisen, war von Anfang an nicht vorhanden. Er war bei den beiden guten Menschen dg so aus dem tiefsten Innern heraus gekommen Julie in ihrer beispiellosen GemüthsVerfassung glaubte wieder die mächtige Hand des Schicksals zu spüren. Gut, er sollte seinen Willen haben. Ja. kommen Sie mit mir, sagte sie einfach, da Sie selber es mir anbieten. Wir gehen ja nicht weit fort. Sie können jeden Augenblick nach Hause zurückkehren Frau Elise wehrte mit der Hand, was so viel tzeißen sollte, wie: behalten Sie ihn nur, so lange Sie ihn brauchen! In welcher Art er sich etwa hilfreich wurde erweisen können, das war ihr nicht so recht klar, aber er sollte wenigstens mit seinem guten Willen, seinem öerzen vollAntheil. sei-

ncm oft nstaunlichl laren und scharfe?. Blick und das lchte war noch ftvtin heimlicher Nebengedanke mit stiner kräftigen Faust a-n Platze sein! Julie mochte ähnlich empfinden. Während Fritz in seine besten Kleider fuhr und sich fertig machte, wechselten die beiden Frauen b,:klommene Worte, und den H.auptanthcil an der Unterdung hatte Fritzchen vom Schooße seiner Mutter aus. Julie empfing das Kind mit Blicken voll Liebe; sie ließ es stumm mit ihrerHand spielen, nach der es jauchzend grisf. so voll lauter Lust, daß seine Mutter ihm wehrte; sie ahnte wohlwie dieser anderen, beraubten Mutter dabei das Herz bluten mußte. Und dann kam Fritz, so stattlich und hübsch, daß seine Schwester ohne das nagende Weh ihresHerzens ihre Freude an ihm gehabt haben würde; man sah es ihr an den Augen an. Und dann gab Frau Elise mit dem Jungen ihnen das Geleite zum Hofthor und sie fuhren zusammen fort. Deine Schwester mußt du rechts sitzen lassen, hatte die umsichtige kleine Frau ihrem Fritz noch rasch zugeflüstert. Wer das all diesem Morgen beim Aufstehen gedacht hätte! 23. Der Major Vrun hatte der Versuchung, in einem ihm von früher bekannten, sehr privaten kleinen Cirkel in Baden-Baden zu spielen, nicht widerstehen können. Er hätte es nicht thun sollen. Nicht nur, daß er verlor und nun natürlich bei nächster Gelegenheit das Glück bewegcn mußte, zu ihm zurückzukehren. Er hatte auch außerdem durch dcn Abstecher nach Baden-Baden gewissen Personen, die ein Interesse an ihm nahmen, einen weit größeren Gefallen gethan, als sie selber nur zu hoffen gewagt hatten. Fast hätte man ihn aus den Augen verloren, als er sich so rasch von Paris entfernte. Auf die Thatsache seiner dämonischen Spielwuth war die chwache Möglichkeit gegründet, ihm etzt so zu sagen auf den Fersen zu bleiben; man hätte ihn sonst vielleicht lange zu suchen gehabt. Aber sein Dämon sorgte dafür, daß seine Verfolger recht behielten. Er konnte der Nachbarschaft eines grünen Tisches nicht widerstehen; übrigens hatte er auch keinen Augenblick lang die Absicht gehabt, nun, da sich seine Vermögensverhältnisse so glänzend aufgebessert hatten, etwa dem Spiele zu entsagen. Damit hätte er das einzige Interesse seines Lebens aufgegebcn, eine Ausfüllung seines Daseins, die er nicht entbehren konnte. Er würde im Gegentheil jetzt erst recht spielen was bisher dazu gedient hatte, seine abenteuerliche Ezisienz nur zu fristen, das sollte nun noch ganz anders betrieben werden. Gleichwohl sagte er sich, daß die Vorsicht ihm für jetzt einige Zurückhaltung auferlegte. Jenes Weib, die Mutter des Kindes, hatte dcn Teufel im Leibe. Das Geld hatte er freilich; der erste und ein Hauptzug gegen sie war geglückt. Aber sie würde schwerlich da sitzen und die Hände in dcn Schooß legen. Warum jetzt so zu sagen an der großen '7 bleiben? Orte wie Vadcn-Paden mußten vermieden werden. Er satte Florine mit dem Kinde in de TZähe einquartiert und, von Badcn-Vadcn zurückkehrend, gleich die Losung zum Ausbruch gegeben. EL ist falsch, daß man sich an

großen Orten eher verbergen kann, als an kleinen. Ulan muzz cocn dcn Ort so klein wählen, daß er durch seine Unbedeutcnhzit der Bkochtung ganz von selber entgeht. (Aortsehung folgt.) , . ZAllnchencr Schattenbilder. vom Maximilian Kraul). Der Trambahnwagen der grünen Linie ist eben von der Haltestelle Stachus- abgefahren. Da springt aus di fast gleichzeitig ankommenden rothen Wagen wie ein riesiger Gummiball ein dicker Herr heraus, pfeift, schreit, fäbrt mit den kurzen, stockiaen Armen durch die Luft und platscht und stampft durch den hohen, breugen Schnee wie ein verfolgtes Nilpferd dem grünen Wagen nach. Wer den dicken, in einen mächtigen Zottelpelz gehüllten Mann sieht, bleibt stehen und lacht ihm nach. Und ein Schusterbub', den der Herr beinahe umrannte, schreit ihm, rasch gefaßt und mit jener sarka? stischen Phantasie reich begabt, welche die jugendliche Einwohnerschaft Münchenö rechts der Jsar in so hervorragendem Maße auszeichnet, die schallenden Worte nach: Jeh! den schaugt's an! A Schweinsmetzgerlad'n is auskemma! 5zalt's 'n auf! Halt's 'n auf!" Aber der dicke Herr, der, wenn er es weniger eilig gehabt haben würde, vielleicht dem Bürschlein Eine 'runterg'langt" hätte, läßt sich nicht aufhalten. Keuchend, pustend stapft er dem grllnen Wagen nach, dessen Conducteur endlich den dicken Herrn bemerkt zu haben scheint und das Glockenzeichen zum Anhalten gibt. 9 Schweißtriefend humpelt der Fettcoloß heran, vom Conducteur mit den Worten begrüßt: Machen's, daß 's auskemma! Mir ham net lana ZeitUnd der Dicke klettert, schnaubend wie ein Elephant, auf die Plattform. Ja moana's. mir pressirt'ö net aa?" ächzt er noch athemlos. Z'weg'n was kaaf i mir mein Correspadenzßülletl, wann's net wart's? Auf'm roth'n Wag'n gieb' dem Kerl von an Conductär aa no a Fünferl, damit er Eahna pfeift. Pfisf'n hat er. aber S3 san oafach davong'fahr'n! War mir scho' gmia!" Da hätt'n Mir viel z' ihoa. bal' Mir aus an Jed'n wart'n woll'n, der net lafa ko!" knurrt der Conducteur und mißt mit einem Blick die fleisch, liche Uebcrfülle seines Fahrgastes, die einem Vegetarianer Ehre gemacht haben würde. Dös geht Eahna gar nir'n an, ob k lafa ko oder net! Vastand'n!- schreit der Dicke. I kenn' Enk scho' LZ Hungaleida Lberanand: Wann i Eahna a Zebnerl citria gieb', nach't.

cicu n O ini in aynern Äsenkastl dadcr übernacht' lan'n!" Allgemeines Gelächter folgt dieser kraftvollen Meinungsäußerung des Wen Herrn, der sich darauf durch die Wagenthllr mit einem Acherl!" hindurchquetscht und im Fond des Wagens Platz nimmt. Mitten zwischen

zwei Frauen aus dem Volke, die mamtlg?. bis obenauf mit Victualien gefüllte Marttkörbe auf ihrem Schooße halten. Mit Verlaub!" sagt der Dicke grüßcnd. Halb weichen ihm die beiden Frauen freiwillig, wenn auch nicht ohne einen grimmigen Blick auf den Eindringling zu werfen, halb werden sie durch dieFormen zermalmende Fülle aufeinander gerückt. Noch ein cnergischer Versuch der beiden Frauen, unter Zuhilfenahme ihrer schweren Marktkörbe ihre Ezistenzberechtigung zu beHäupten, dann ein beiderseitiges unwilliges Aechzen, und dann sitzt der Dicke, fest ein Ehimborasso zwischen zwei Gemüsegärten. Ujcgerl!" schnauft er. A wengl klar eng is dader. Gelt'n's, Frau Nachbar'n? Fahr'n mir aa auf Schwaböig?" Naa," entgegnet die Frau Nachbarin" kurz, die durchaus nicht geneigt zu sein scheint, mit dem Herrn sich 'inzulassen. Fade Moll'n!- brummt der vor sich hin und macht mit seinem Oberkörper eine kleine Bewegung, wodurch die ,Frau Nachbarin" ihrerseits wieder gezwungen wird, ihren anderen Nachbarn, einen etwas mageren Herrn noch mehr gegen die Wagenwand zu quetscheu. Oha!" schreit der und macht sich mit dem Ellenbogen Luft. Sö ham do net für zwoa zahlt!" Was kann denn i da derfür, wann der Herr neben meiner net aa so a hülzern's Kripp'nmanderl iZ, als wia So?!" zetert die Angegriffene. Schon will der Magere explodiren, da öffnet der Conducteur die Wagenthür und ruft hinein: Therestenstraß' Wag'nwechsel!" Die beiden Frauen mit ihrenMarktkörben erheben sich. Der Wagen hält mit einem heftigen Ruck. Die zwei Marktkörbe plumpsen ziemlich unsanft gegen die vordere, wohlgerundete Halbkugel des ColosseZ. Ein Quieken und Grunzen und dann ein Donnerwetter. Kruzinöser! Oes Karwatsch'n, Ls! Kinnt's net hock'n. bleib'n. bis der Wag'n halt? Oes kinnt's Enk do' no' znua ratsch'n, bis 's hoamkummt's!" Die beiden Frauen kichern höhnisch und drängen sich zur Thür hinaus, wobei die Eine noch die Bemerkung fallen läßt: Du. Maierin. pass' auf! Wann dö Fettnudl stirbt, nach't werd's Schmalz wieda büllig!" So is's!" echot mit einem Anflug von Laune der Dicke. I vermach' Dir eztrig a Haferl. daß D' aa amol woaßt, wia's Schmalz schmecka thuat, Du Alßgurn, Du nöthige! .. Eine ganze Anzahl neuer Fahrgäste steigt ein. Der Dicke begrüßt sie Alle. soweit sie imWaenond Platz nehmen, mit einem cordialen 's Goott!" Mittlerweile ist der Wagen bis auf den letzten Platz besetzt. Vorne beim Kutscher, hinten beim Conducteur stehen die Fahrgäste dicht beieinander. Der Kutscher hat die Tafel mit dem Worte Besetzt heruntergeklappt, der Conducteur gibt das Zeichen zum Abfah, ren da stürzen noch dreiDamen herbei, die auch mitwollen. V'setzt! Alles b'setzt!" schreit der Conducteur ihnen entgegen. B'setzt! V'setzt!" tönt's aus verschiedenen Männerkehlen. Die drei Damen versuchen zu parlamentiren. Sie mochten unbedingt mit, denn tp regelrechter Schneesturm ist losgebrochen. Sie seh'g'n ja, es iö Alles b'setzt! ruft der Conducteur. wie die zwei jüngeren Damen den Versuch machen, die dritte, ältere, auf den Wagen zu heben. Vergeblich! Die Männermauer auf der Plattform weicht und wankt nicht. Schon werden höhnische und zornige Worte laut. Im Wagen reckt Alles die Hälse. Der Kutscher flucht. Da reißt der Conducteur an der Glocke. Bim! Und der Wagen bewegt sich langsam vorwärts. Ein wirres Durcheinander von melodiösen Frauenstimmen klingt dem davonfahrenden Wagen nach. Dann trippeln und hüpfen zarte Damenfüßchen über den wehenden Schnee. Im Wagen benützt natürlich der Dicke das Intermezzo, seine Bemerkungen dazu zu machen. Dö ham g'monnt, rna müaht'ö mitnehma. Weil's französch' plappern. Waar'n's dahoambt blieb' in Eahnern Paris mir ham'ö eh' net nöthi'! Und nach't dö Damen gar dö hab' i erscht dick! Da' that's grad noth, ma steiget aus, damit dene g'schneckelt'n Mamsell'n d' Füaßerln net naß wer'n!" Der Dicke schaut nach seiner kritischen Auslassung triumphirend im Wagen umher. Aber Niemand jttmmt ihm zu. Die einzige Dame, die dem Franzosenhasser gegenübersitzt, erhebt sich jetzt, wie sich der Wagen dem Siegesthor nähert. Dann zwängt sie sich durch die auf der Hinteren Plattform Stehenden, steigt aus daö Trittbrett und springt kurz vor der Haltestelle an der Universität ab. - Aber natürlich verkehrt. Ein Schrei eine kugelnde, purzelnde Gestalt Stimmengewirr der Wagen hält. Der Conducteur hilft der Dame auf. Sie eilt, weiß wie ein Schneemann, davon. Siehgst's! Wieda so a dalket's Frauenzimma! durmelt der Dicke, der sich halb erhoben hat und mit unverkennbarer Schadenfreude der Dame nachguckt. Weil'ö alleweil hinterschich schaug'n müass'n, und net derwart'n kinna. bis der Wag'n hält. Damische G'sellschaft, damische!" Georgenstraß'!" meldet der Conducteur. Dem Dicken gibt's einen ordentlichen Riß. Da waar'n mir ja scho'!" Mit einem ziemlichen Kräfte - Aufwand wuppt er sich in die ?Lhe und schwankt und trappt auf die Plattform binaus. Kramkbast klammert er Itä

xfe-it-r: DR. KAY'S

rf V'

Hin sicheres Mittel acacn Unverdaulichkeit. Kopfschmerz, Lcbcr und

hfl Nicrcnkrankheitcn, nervöse Erschöpfung. Verstopfung ic. Es erneuert t .Nj ....V ,l4 V aam.a 5kt Ct-int Sah ÖsviVinit f rtf hnrt io fljorhrtititnrt

4

UUJ l'lUt'l VUV yUHt Ulllll VIH iffli, Vifc vuvuuuuy, ; ; 1 1 .ihS (ii.iiAa.( Va? (ttf.tt S nvIniUl Sam amiah (rWVf1 ttMtf3 Oflum

V"i iiuiiiu uiiu viiiiiiiii vu v nui uuu uutuijt vvm yuniu Avtwv ttwuvv ivui tgj und straft. Preis 25e und 51.0.

m l Dr. Kay's VA m a

Man sende seine Adresse und dcn Namen dieser Zeitung, worauf wir Dr. Kay' Hand Book of Valuable Receipts and a Treatise on Diseases' losten

. M

frrt ntfi.tifiMt hpfirn ?irth hon Wnnmrn aus fünf nTTnrcl rtpfAfifct wird.

V Q Vf fc VV VVt vy i ' j W & w u i wi w w . w vn nr. n. .1. Kau Mfifi r-n in.. wfST, r.nfi

haben

H. C. POMEROY, fii'fiettübw In die Eisenstangen und vorsichtig klettert er dann auf die schneeverwehte Trittplatte hinab. Da - ein Nutsch ein Ho hoppla!" und ein colossaler Fleischklumpcn wälzt sich in dem fußtie-fen Schnee. Erst ein Stöhnen, Quieksen, Blasen und Schnaufen dann eine wahre Sturmfluth von Schimpfwörtern das sind die Beweise dafür, daß der Riesencoloß keine leblose Masse ist. Vom davonfahrenden Wagen aber schreit eine höhnende Stimme herab: So a Däpp! Ka' net amal absteig', wann der Wag'n hält! Für den waar' aa der Wag'n vom Thierschutzverein die richti' Tramwä!" I gib' Dir glei' an Däpp'n sobal' i Di' dawisch!" schnaubt der Dicke wüthend. Mit dem Erwischen meint er's wohl nicht so ernst. Denn er macht noch geraume Zeit SchwimmÜbungen im Schnee, bis ihm beim Aufstehen ein Gendarm behilflich ist. Dö Malefiztramwä!" knurrt der Dicke. Dö Malefiztramwä!" I) e r urgermerirer a. D. Markus Goldring in Jarot'chin, Provinz Posen, ist im 77. Lebensjahre gestorben, der einzige jüdische Bürgermeister in Preußen. Die Bestätigung seiner Wahl im Jahre 1870. hatte er hauptsächlich der Bemühung des damals sehr einflußreichen Parlamentriers Dr. Eduard Lasker, in dessen Geburtsort er diesen höchsten EhrenPosten bekleidete, die Bestätigung bei der Wiederwahl 1832 jedoch der VerWendung des jetzigen deutschen Botschafters in Konstantinopel. Fürst Nadolin, zu verdanken. Letzterer, der damals Ober - Hofmarschall des KrönPrinzen war, hatte, da seine Güter in unmittelbarer Nähe von Jarotschin liegen. Gelegenheit. Goldring, der sich aus kleinen Anfängen er war ursprünglich Klempner emporgearbeitet hatte, kennen zu lernen, und seiuem Einflüsse ist es zuzuschreiben, daß die Wiederwahl bestätigt wurde. Nachts brachen drei mit Revolvern und Dolchen bewaffnete Diebe in das Gemeinoeschulhaus der Rue Olivier de Sure zu Roubai? ein und drangen in das Schlafzimmer der Schulvorsteherin Wittwe Sphr. Während einer die geängstigte Frau festhielt, durchsuchten di: anderen Kisten und Schränke. Ueber dem Geräusch erachte die in einem anstoßendenZimmer schlafende Tochter der Frau Spyr. Daö Mädchen öffnete die Zwischenthür, wurde aber von den Räubern mit dem Tode bedroht, wenn es nicht das im Hause befindliche Geld herausgebe. Fräulein Spyr bat die Räuber, alles was Werth habe, mitzunehmen, aber sie und ihre Mutter zu schonen. Die Eindringlinge nahmen darauf einen Geldschrank mit 15.000 Francs mit. Als sie aber in der Treppe waren, öffnete Fräulein Spyr das Fenster und rief um Hülfe. Darübe? ließen die Räuber ihre Beute im Liich und errissen die gluckt. .f. . . Mucho'S Cigarrenladen befinde! ö in No. 199 Oft Wasbinatlin ?t-. Acrgert Dich Dein Auge so reihe k nicht , und werfe c8 nicht von Dtr, onoern wenoe a)XCS) an s&B. tüuj ITT EP rPRESCRiFTig ..,rC 'ci a tmsis, -riw?..4.. N.rLNn.ST. PEHIS0N KOUSE. INDIANAPOLIS IND. man Dir für Deine uge da nöthige lab inrcrnfli. trunnnaze gen eroen iqmerzto? kttigefetzt. r i Z l c n erde ach den denen Metbodea den ?uan an ant. Fiüs W ückff, hm, fyes. Scissors, Pocket Knlyes, Nut Picks & CracJcs, TOOL CHESTSÜrs. Potts Oad irons, and rnany useful articles. Clemens Yonnegnt 184 & 192 OK S3aslsg(on 6tt. A x Y jrjitiwviuu T. ?. SMITHER, &anbtet tn iedachMatial, 2 unb öpl Keadh Rooftng, wasserdichte Sheeting, senerfestem vhalt Filz. Ltrohpappe. Dach, und Metall. Sbe ,e. . Offtee: 169 es r?hlaad Ctrifte. Telephon 801. Dachdeüeret. gähtge d verantortllche Dachdecker. Siel dScher, Trinidad nd tlsontte plzalt'Dächer. Alle Vrten EompisttioniDächer mit bestem vtaterial. Office: No. 169 ; Jard : 180 W. Marhltmdftr.

66

am

Telexhon LSI. Indianapolis, Ind. CP Telephon 1269.

REHOVATOR -ä:

o $ , 4 Renovator rvv v j V v.vwv i m r,p. si?n js.ifitn st... nm.ina. Nen. m m v w w r w v v N k j der Post.Offi. Jndianapelis, Ind. HSl Vn f rwune ist t?8 einzige Statt in Snfctana, w? M hk Interessen des SBolfei gegenüber fcr Macht ttt PlntoK?!' t?tii Organ dl:ö Solfc? unö nicht tltxt Ts?Z?Z out Parteiin tnessea sie muifcegi f h s vcthelt Rech! iaf Jitmsfi M tttölVt. fs ?5?ek p tt SchZdfenn ti Wohlstaeö und da. rum irfcs tort jit solch? soziale Re fe;t?t wzlch? ii Arbeit zu? freube brts?d?tz vür tt vut tu$br3f tnhn Last 3?r?? f&rifnt;!i$ Seftun:?, ssllt. eS J Acht Pflicht efinb,' n Sz&e.W: Kfibi"t z fi - 'tfcirt Sorrniaas Blatt bietet str Fü5 9ti;5Sn Sk' Söfc Ver $ikunenmt& Prei. tr iftgTtVö Tnbiene istZZe. ta So?agZö'.M Se, beider zufsM.: Z.F per Woch' oder 5t4. per Monat. Durö & PoÄ dersarldt, kostet dc? Taq:bu;tt HI, dstz SonntagSölatt HZ per Azhr, beide zusamme in &K33lSf2s5klty ruMsttchen aller Art rssch unb biKig aus. geführt QluttlU$laszmf i LtttNUge. (?oZitSiVneV, Meinungen OtföämtatUa, zumpu LlrönZ?? i - V?ogrO n. s. w. für Seschästsleutk nd Vereine werden geebmasdoll azl&t&htl. M M U Zslk?.;,.

nuiana

ZWW-MWchl

von INDIANAPOLIS. keder'andlungcn. ilidc, Leather & Beltlnj? Co., 125 L. Meridian SL Schuhe und Stiefel (Retail.) Ledaurotd & Ca, 18 0. Washington St Pianos und Zllusikalien. Carlin & Lennox, 31 Ost Market St. Lebendes Vieh. Merchants Union Stock Yards. Barbe r A. & Co. M. Seils & Ca Tolin, Totten, Tibbs & Co. Stockton, Gillespie & Ca Clark. Wysong & Yoris. 5andwirthschafl.Gcräthe u. Ivagcn Holden V. B. Mfg. Ckx, 177 O. Waslu Gale Mfg. Co., 117 W. Washington St. IL T. Conde Implernent Ca, 27 X. Capitol Ave Bau und Ccihpereiitc. German-American Bldg Ass'n, 100 N. Delawarc St. International Bldg & Loan Ass'n 23 Ost Market St, Indlana Mutual Bldg & Loan Ass'n Journal Gebaeude. Zuckerwaaren, (Wholesale.) Daggett & Ca, 18 West Georgia St. Dreschmaschinen. Minneapolls Tnrashing Machine Ca, 117 W. Washington St. Riemen und Leder. Taylor & Smith, 137 S. Meridian St. Schnittwaaren. Murphy, Hibben & Ca, 97 S. Meridian Erwin, D. P. & Co., 100 S. Meridian Apotheken. Sloan Drug Ca, 22 W. Washington St Thierärzte. Greiner L. A., 18 S. East St. Feuerversicherung. McGillard Agency Ca, 83 O. Market 3cc Crcam. Furnas R. W. 112 N. Pennsylvania St Milcherei. Indianapolis Creamery, 52 Mass. Av. Trust Compagnien. Indlana Trust Ca & Safety Vault. The Marion Trust Ca, Monument riacc Grundeigenthum und Versicherung. Spann John S. Sc Ca, 86 Ost Market Bauholz. Coburn Henry, Georgia St. Weißblech. Tanner & Sulllvan. 116 S. Meridian St Putzwaaren. Fahnley & McCrea, 140 S. Meridian St Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakery, Tel. 800. Bryce's Bakery, 14 Ost South St Schuhe und Stiefel (Wholesale.) Ilendricks & Ccoper, 85 S. Meridian St McKee R. S. & Son, 102 S. Meridian. Hüte, Handschuhe etc. IIendrickon, Lefler & Co., 89 S. Merid. ' Eisen und Schmiedewaaren. Yan Camp Ilardvvars Ss Iron Co., 78 & IlllnoU St, Hlldsbrand Hardware Ca, 62 8. Merid. L,ayman & Cary Ca, 63 S. Meridion St, Francke & Schindler, 35 S. Meridian. Clemens Yonnegut, 184 & 186 R Wash. Eisen und Stahl. Hoiliday W. J. 6 Ca, 59 8. Meridian. Farben, Gel und Glas. Burdsal & Ca, 34 S. Meridian St. Indianapolis Palnt & Color Co., 40 Massachusetts Ave. wagen und Kutschen. Irvin, Bohbins & Co., 32 0. Georgia St. plumber Artikel. McElwalne, Richards & Co., 62 W. Maryland St, Spiel- unb Aurzwaaren. Mayer Charles & Co., 23 W. Wash'gt. Extracte und Gewürze. The Grocers Mfg. Ca, 80 S. PennsyL Banken. Capital National, 23 S. Meridian St. Indlana National Bank. Gummiwaaren (Wholesale.) Indlana Rubber Ca, 127 3. Meridian. Blechwaaren (Wholesale.) Cooney, Seiner & Ca, 17 E. South St, Bücher und Schreibmaterialien. Ind. Book & Stationery Ca. 75 S. Meridian St Commission Merchants. Syerup & Ca, 22 & Delaware St Keach J. L., 62 S. Delaware St Droguisten (Wholesale.) Indianapolis Drag Ca, 21 E. Maryland Ward Bros., 72 8. Meridian St Groceries (Wholesale.) Schnull &Co., 60 S. Meridian St, Severin, Osterrneyer &Ca, 51 S. Meridian St Kothe, Wells & Bauer, 128 S. Meridian O'Connor M. & Ca, 47 S. Meridian St Perry J. C & Ca, 26 W. Georgia St, Geschirre und Sattel. Indianapolis Harness Ca, 10 McCrea. Hoiliday & Wyon, ÖG S. Pennsylvania. (Defcn und Hecrde. Home Stove Ca, 79 & Meridian St bbx ntfla fest .k for , by A.wia, Thu, tid ;it.Koiu, . xjo, tik. 4m m. CM km mn ioing hf kt otm rim Ht.m a, Meatk. To. im work Vt bom, brrw y r. Ewl. ftaBr mn uiif Mrainr t. ti M il.W7. AMufm. H. bow v, bew i . . mmm wmn wm mm mpmrm mmwwm lV jY tmUtmr liM. hl mm; for f f C Fillur. aoit tbB. t -' yEW dwondwfaLrartie.tutM. Jb) C.W. rwtUaiiUi

ipli