Indiana Tribüne, Volume 20, Number 169, Indianapolis, Marion County, 8 March 1897 — Page 2
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ZndZsna Aribüne. Erschcwl Tägttch ::nd Sonntag. Die tägliche Xriöüne" kostet durch den Träger 1 Sentö per LZoche, die EonmagSTrldüne'S Cent per Woche. Seide ,usau'en 15 Cents Ke, es Cents per tfoitat. Per Poft außerhalb bei ladt zugeschickt U Vorausbezahlung f pti Jahr. Gwr, 18 Lüd Nladams Tttstze Indianapolis, Ind., 8. März 1897. Sriese a::S SsuösÄland. Von Wilhelm Saufe 2) r e 2 b c n, 11. Febr. Der Winter ist hier bisher milde und stetig verlausen, gan verschieden von der geradezu sibirischen Temperaiur, welche um Mitte Januar in den 23er. Staaten geherrscht hat. Seit MitteDccember hatten wir in Deutschland andauerndes Frostwetter von der Art, daß der Thermometer (Reaumur) selten unter den Nullpunkt sank. Die Temperatur blich sehr gleichmäßig, der Thauwettertage waren wenige und erst gegen die Zweite Hälfte des Januar kam stärkerer Schneefall, dessen Resultat jetzt noch überall das Land bedeckt. Es war ein Winter ohne alle Härten und Beschwerden, so recht geeignet zur Ausübung des winterlichen Sports und zum Genuß der vielen Freuden, welche ja auch diese Jahres zeit bringt. So hat der Schlittschuhsport dieses Jahr eine selten gebotene Ausdehnung erhalten und sogar den sonstigen Wintervergnügungen, den Bällen, Theatern, Concerten und der häuslichen Geselligkeit erheblich Mitbewerb gemacht. Seit fast zwci Monaten trifft, sich ganz Dresden" auf dem Eise. Alle Teiche und kleinen Seen der öffentlichen Parks und Anlagen, sowie fast alle größeren Wiesen und unbebauten Plätze innerhalb der Stadt haden sich in mehr oder weniger fashionable Stelldicheinplätze verwandelt, auf deren glitzernder Fläche sich Alt und JunJ nach den klängen der Wiener Walzer oder der bekannten GassenHauer belustigt. Auch amerikanische Musik wird da viel gespielt. So kann man z. B. die wunderbaren" Weisen der Bowery" und Aster the ball is over" mindestens einmal täglich auf jeder Dresdener Eisbahn ertönen hören. Das Vergnügen ist ein recht billiges, für 12 amerikanische Cents hat man's mit Musik, für 6 bis 10 Cents aber ohne". Kinder und Soldaten die Hälfte. Viele Eisbahnen sind ganz frei für die liebe Schuljugend tom Rathe der Stadt Dresden eingerichtet. Da gibt's natürlich keine Musik, aber die Bahn ist glatt gefegt und gut gehalten. Die fashionablen Eisbahnen bieten fast ganz das Bild eines prunkvollen Ballsestes. Von den Damen wird dort eine ganz eigenartige Toilettenpracht entfaltet und es bietet sich dort auch Gelegenheit zu etwas freierem Verkehr mit der Herrenwelt. Zwar fehlt es natürlich nicht an den als Bewachung ausgesandten Müttern, Tanten und Chaperonen, aber die wagen sich nicht auf das Eis. sondern Wandeln fröstelnd um den Teich oder See herum und müssen nothgedrungen ihre Schützlinge sich selbst überlassen. An besonders schönen Tagen sind diese fashionablen Eisbahnen derartig besetzt, daß die Polizei dieEintrittspforten schließen läßt, um einem zu großen Andrang vorzubeugen. Die Schlittschuhlaufenden folgen einander in ganz kurzen Abständen, in der Regel zu Paaren, oft auch zu Ketten von vier, sechs und mehr Personen vereinigt. alle gleichmäßig nach dem Takte der Musik in einer Richtung laufend. Wehe dem Ungeübten, der sich in dieses Getümmel hineinwagt. Da hier die Kunst" schon seit vielen Jahren in sehr ausgedehnter Weise betrieben wird, so ist es natürlich.daß die Theilnehmer einen sehr hohen Grad von Vollkommenheit und Gewandtheit erlangen. Da sieht man sogar Herren bis zu siebenzig Jahren, welche es auf dem Eise mit dem jüngsten Lieutenant an Sicherheit und Kunstfertigkeit aufnehmen, auch einzelne Damen mit ergrautem Haar und wohlproportionirter Matronenfigur tummeln sich mit der größten Schneidigkeit unter dem jurigen Volke. Selten sieht man Jemanden hinpurzeln, und kommt eS vor. so war es in Folge eines mißglückten Kunststückchens. Man kann sagen, daß die deutschen Damen auf der Eisbahn einen Grad von Grazie und Anmuth erlangen, den sie selten im Ballsaale zur Schau tragen, sie sind gewiß so graziöse Eisläuferinnen, wie die Amerikanerinnen graziöse Tänzerinnen sind. Der Sonntag ist hier der Haupttag für die Eisbahn. In den Morgenstunden desSonntags von 10 Uhr bis gegen eins läuft die fashionable Welt. Nachmittags findet man Alle, welche Zeit. Lust und Geschick haben und nicht zu den oberen Zehntausend gehören, auf der Eisbahn, den Soldaten, den Handwerker, den kleinen Beamten, den Lohnarbeiter mit den zu diesen Gruppen gehörigen Kindern des Feenreichs auch auf denjenigen Bahnen, aus welchen sich des Morgens die elegante Welt getummelt hat. So wird die Eisbahn zu einem wirklichen Volksfeste und Niemand findet in diesem gesunden, nervenstärkenden Vergnügen eine Enthei ligung des Sabbaths, mit Ausnahme natürlich der hier wohnenden Engländer und Anglo - Amerikaner, welche am Sonntag die Eisbahn ebenso tot mg betreten, wie die Theater. Auch dem so prächtigen und genußreichen Sport des Schlittenfahrens wird hier sehr viel gehuldigt. Die herrlichen Landstraßen in der Umgebung Dresdens, die prachtvollen Tannenwälder der gerade vor dem Thore liegenden Dresdener Haide laden dazu ein. Auch dieser Sport ist nicht besonders theuer und kostet sicherlich nur halb so viel, als man in den Vereinigten Staaten dafür zu bezahlen hätte. Besonders beliebt sind die Schlitteniouren in die benachbarte sächsische Schweiz. Eine Eisenbahnfahrt von
20 biS 30 Minuten brsngt uns an den Fuß der Berge und dort sind Schlitten genug zu haben. Man kann sich die Touren ganz nach Belieben auf einige Stunden, oder auf den ganzen Nachmittag auslegen, je nachdem es Zeit und Börse gestatten, stets wird man hohen Genuß davon haben. Die Fahrstraßen in den waldreichen Gebirgen sind vorzüglich hergerichtet, die Steigungen sind unbedeutend und eine Gefahr ist bei diesem Sport so gut wie ausgeschlossen. An windstillen Tagen gehört eine solche Fahrt in den schweiß genden, schneeunlkleideten Nadelwald zu den schönsten Naturgenüssen. welche man sich verschaffen kann. Die Landschaft ist wie verwandelt. Was früher im sommerlichen Schmucke vielfarbcn uns anlächelte, bietet" jetzt ein ernstes Bild dar. Die grünen Tannen ersch?inen nicht mehr grün, sondern tiefdunkel, fast schwarz," selbst die Felsen schcinen ihr leuchtendes Braun verloren zu haben, dazu der weißgraue Himmel, die im Sommer so freundlichen, jetzt fast ausgestorbenen Dörfer tief derschneit, ein Gesammtbild von nststimmender, erhabener ' Schönheit. Zwischen den Tannen, welche von der Schneelast fast erdrückt werken, hie und da ein kahler Baum des Laubwaldes im vollen winterlichen Schmucke des Reifs, jede kleinste Ader seines Geästes mit schimmerndem Filigrangewebe bedeckt; drüben in der Schonung hat der Wind die Schncemassen zn den wunderlichsten Gebilden ausgeballt, so daß eine Pflanzung ganz Zunger Bäumchen sich ausnimmt, wie die Furchen eines verschneiten Ackerfeldes. Die eigenartigen, wenn auch nicht hohen, aber furchtbar steil abfallenden Felsen des Sandstemgebirges haben durch den schweren Schneemantel ein ganz anderes Aussehen erhalten. tiefe Seitenschluchten sind mit Schneemassen ausgefüllt, aber dieser Schneelandschast fehlt die Einförmigkcit, das Leichentuchartige der Ebene. Die Pferde greifen aus auf der gutgepflegten Bahn, und ehe man es wünscht, winkt unter schneebedeckten Tannen das Ziel, natürlich ein gutes Wirthshaus mit warmer, freundlicher Gaststube und. je nach den Bedürfnissen des Gastes, mehr oder minder starkem heißem Getränk. Gegen die Jmportation der guten amerikanischen Aepfel wütben jetzt die deutschen Agrarier. Sie behaupten, daß die amerikanischen Obstzüchter den deutschen eine unerträgliche Concurrenz machen. So ,cifjt es in der conservativen Corre.spondenz": Wenn jetzt angesichts der unlohnenden Getreidepreise den ländlichen Kleinbesitzern gerathen wird, sich cnergisch dem Obstbau zuzuwenden, und wenn thatsächlich dieser Rath vielfach beherzigt wird, so ist doch klar, daß die neueste amerikanische Exportleistung wieder neue Entmuthigung in landwirtschaftliche Kreise tragen muß. . . Es liegt also auf der Hand, daß der deutsche Obstzüchter der amerikanischen Concurrenz wehrlos preisgegeben ist, wenn nicht eine Ermäßigung des Frachtsatzes für Obst erfolgt, oder wie das auch im Interesse unseres Getreideverkehrs nothwendig ist, eine allaemeine Tarifreform in die Wege geleitet wird." Es wird wohl nicht lange mehr dauern, so wird es in den Organen d?r deutschen Agrarier heißen, daß die amerikanischen Aepfel Bacillen enthalten und gesundheitsschädlich sind. Im Ilebrigen weisen die deutschen Importlisten nach, daß nicht so viele Aepfel aus Amerika eingeführt wurden. Ein sogenanntes Fachblatt der Agrarier behauptet, es seien G Millionen Dopdelcentr.er Aepfel aus Amerika in Deutschland verkauft worden. Nun kamen aber nach deutschen Häfen im Jahre 1896 nur 78.200 Doppelcentner amerikanischer Aepfel. dagegen hat sich die Einfuhr nach Belgien und Holland sehr gesteigert, und d anzunehmen ist, daß die große Masse der dorthin erportirten Aepfel auf den deutschen Markt gelangte, die Gesammteinfuhr nach Holland und Belgien aber nur 310.292 Doppelcentner betrug, so kann Deutschland schwerlich mehr als 400. 000 Doppelcentner amerikanischesObst aufgenommen haben, also 5,G90,00 weniger als sechs Millionen. Natürlich brauchte Deutschland nur in ganz besonders schlechten Erntejahren amerikanisches Obst zu importircn, wenn sich die Landwirthe, namentlich die eigentlichen Bauern in Norddeutschland, mehr dem Obstbau zuwcndcu wollten. Deutschsand ist ein ganz vorzüglickies Obstland und kann mit Leich!gkeit die 2 Millionen Mark, welche es gegenwärtig für aus bc;n Auslande eingeführtes Obst bezahlt, selbst verdienen, sosern die Bauern sich nur mehr auf die Obstcultur werfen wollten, anstatt die Regierung zu einem Zollkriege gegen die Ver. Ctaaten aufzufordern, denn da der Aepfelexport nach Deutschland ja nur eine Lappalie ist, sollten die Herren Agrarier denBauern einige wirksame Rath, schlüge in Bezug aüf Obstcultur ertheilen. Wären die amerikanischen Aepsel. welche Deutschland in diesem Winter gegessen bat. aus Tirol oder aus einem anderen Obstlande gekommen, so hätte man sich schwerlich darüber aufgehalten. aber sie kamen aus Amerika und das ist ganz etwas anderes. Woher diese ewige Anfeindung alles Amerikanischen in Deutschland eigentlich ?ommt. ist schwer zu ergründen. Die deutschen Zeitungen übertreffen ein ander nach wie vor in der Verlästerung der Ver. Staaten. Jede Gelegenheit, der großen Republik etwas &n Zeuge ZU flicken, wird begierig ausgenutzt. Als neulich i amerikanischen Congreß beantragt wurde, gegen die Eisen bahnräuber die Todesstrafe zu verhängen, und als bei dieser Gelegenheit einige Angaben über die Zahl der in Folge von Eiscnbahnraub ermordeten Menschen in die Oeffentlichkeit gelangten, da wurden die im dünn besiedelten Westen und Süden der Ber. Staaten herrschenden Ausnahmezustände sofort als für das qanze Gebiet der Union
uiosffBnM5icauKaN geltend angenommen und vor dem wilden Lande" wurde auf's schärfste gewarnt. Das Abenteuer der Fürstin Chimay bot Gelegenheit zu durchaus unritterlichcnAusfällen gegen die amerikanische Frauenwelt. Weil die Erwcrbsverhältnisse in den Ver. Staaten jetzt recht ungünstig sind und in Chicago, New Fork und anderen Großstädten großer Nothstand unter den Lohnarbeitern herrscht, wird sofort daraus der Schluß gezogen, daß die große Union eigentlich ein Hungerland sei. Sogar die Einwanderungsbill betrachten manche deutsche Zeitungen als eine speziell gegen Deutschland gerichtete Maßregel. Daß die MonroeDoktrin nirgends schroffere Gegner haben kann, als in dem bei dieser Angelegenhett gar nicht in's Spiel !o:nwenden Deutschland, habe ich früher schon ausführlich dargelegt. Uebrigcns kann man die Neigung zur UeberHebung und zur geringschätzenden Be urtheilung der Leistungen anderer Nationen jetzt sehr oft in deutschen Zeitungen begegnen. Sie richtet sich außer gegen die Ver. Staaten, vornehmlich gegen England, selbstverständlich auch gegen den sogenannten Erbfeind" und dessen Verbündeten. Es ist der Reserve - Officiersgeist, welcher sich in der deutschen Presse jetzt in keineswegs schöner Weise geltend macht. Er jst recht nahe verwandt dem protzigen Chauvinismus und dem übertriedenen Selbstbewußtsein, welchem rn;n drüben in Amerika so oft findet und der sich in der widerlichen Phrase We can lick everybody" kundgibt. 5 5 5 Franz Schubert's hundertjähriger Geburtstag wurde Ende Januar überall in Deutschland gefeiert. Hier in Dresden dauern die Schubertfeiern noch jetzt fort, überall Schubert-Con-certe in den Theatern, bei den großen Orchester - Organisationen, in den Kirchen und natürlich besonders in den Gesangvereinen. Freilich, man kann Schubert ja gar nicht genug aufführen, sein Liederschatz ist ebenso unerschöpflich. als ewig schön und ewig frisch. Andere Componisten kann man verehren und bewundern, ich wüßte keinen, den man in solchem Grade lieben müßte, wie den armen Schubert. Mit achtzehn Jabren hat er den Erlkönig componirt und mit 31 Jahren ist er schon gestorben. Zeitlebens hat er gehungert. Erst im letzten Jahre seines Lebens errang er die allgemeine Anerkennung seiner Zeitgenossen. Goethe. nach dessen Anerkennung der arme Tondichter förmlich lechzte, und dessen schönsten Gedichten Schubert die Herrlichsten Weisen gegeben hat, würdigte ihn keiner Antwort auf wiederholte Briefe, und Beethoven, der viele Jahre lang in derselben Wiener Straße wohnte, in welcherSchubert sein Stübchen hatte, hat sich nie um Schubert bekümmert, hat nie das Wort an ihn gerichtet, obschon Beethoven von keinem seiner Zeitgenossen glühender geliebt worden ist, als von dem Componisten der Müllerlieder" und der Winterreise". Wenn der arme Schubert wenigstens noch gewußt hätte, daß man ihn neben Beethoven begraben würde! Der Berliner Kritiker Teppert sagt mit Recht: Wenn in Deutschland ein produktives Talent die sechs Schmerzens - Stationen durchgemacht hat: gelebt, gestrebt, gelitten, gestritten, verdorben. gestorben., dann pflegen schöne Nachrufe den letzten Schluß zu bilden. Man denke nur an den großen Haydn. der Jahre lang als Bedienter sein Leben fristen mußte, an Mozart, der in einem Massengrab verschari wurde, an Schubert, der wirklich Hunger gelitten Iat. an Robert Schumann, an Peter Cornelius, an den armen Lorina, ja sogar Nickard Wagner in den ersten 50 Jahren seines Erdenwallens (Wagner erhielt 15 Louisdor für die Oper Der fliegende Holländer"). 5 5 5 Daß Munkacsy. der große Maler, wahnsinnig geworden ist. hat das Kabel sicherlich schon gemeldet. Er befindet sich in derselben rheinischen Jrrenanstalt. in welcher Nobert.Schumann ein so tragisches Ende fand. Munkacsy. der eigentlich Michael Lieb heißt und natürlich deutscher Abkunft ist. war ursprünglich Tischlergcsclle, sein Talent wurde sehr spät entdeckt, trotzdem wurde er der gewaltigste Maler seiner Zeit. Er ist erst 51 Jahre alt. Hoffen wir. daß ein baldiger Tod ilm erlöst, denn auf eine Besserung ist wohl nicht zu rechnen. - GemttnüZzlgeo. Roßhaare lassen sich wieder wie neu aufarbeii-n, indem man sie mit Regen- oder Flußwaffcr auskocht und öfters spült, bis da Wasser nicht mehr gefärbt abläuft. Das' Trocknen geschieht entweder durch Ausbreiten auf Tüchern, öfteres Wenden und Aufzupfen. oder noch weit besser, aber umständlicher, indem man die feuchten Roßhaare auf Stfbe wickelt und an lustigen Stellen dem Zugwind aussetzt. Durch den Gebrauch unelastisch gewordenes Roßhaar erlangt, auf diese Weise behandelt, vollkommen die frühere Brauchbarkeit, die auf seiner Elasticität beruht, wieder. Sympathe tische Tinte, d. h. solche, die erst später auf dem PaPier erscheint. Um schwarze Schrift herzustellen, tropft man 150 Gran Schwefelsäure in 1 Unze Wasser und schüttelt tüchtig um. Schreibt man damit aus Papier, so ist die Schrift vollständig unsichtbar; an einen heißen Ort (z. 23. über die Lampe) gebracht, erscheint die Schr!st in tiefschwarzer Farbe. Salpetersaurer Kobalt, in Wasser ausgelöst, gibt eine blaßrosa Lösung, deren Schriftzüge fast unsichtbar sind, beim Erwärmen des Papiers auf einer heißen Ofenplatte aber in herrlich rosenrother Färbung erscheinen. Legt man das beschriebene PaPier zwischen zwei Bogen feuchtes PaPier, oder auch nur an einen feuchten Ort. so verschwindet die Schrift alsbald, wieder. Eine schwache Lösung v.?n Kobaltchlorür gibt unsichtbare Schrift, die, wenn das Papier mäßig erwärmt wird, blau ersüeint. bei star-
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ker Erhitzung unverlöschlich tiefschwarz wird. Irdene Geschirre. Wenn auch im Allgemeinen heute das irdene Geschirr in der Küche bedeutend in den Hintergrund gedrängt worden ist, so gibt es doch immer noch mancherlei Dinge, bet deren Zubereitung man sich gern irdener Geschirre bedient. Da dies aber sehr zerbrechliche Waare ist, und fehlerhaftes irdenes Geschirr, dessen Glasur gelitten hat. in gesundheitlicher Beziehunq ebenso nachtheilig ist. als schadhaftes Mctallgeschirr, so gilt es. bei Behandlung von irdenem Geschirr besonders vorsichtig zu sein. Neue irdene Töpfe fülle man mit kaltem Wasser, stelle sie auf den Herd und lasse sie allmählich erwärmen und dann tüchtig auskochen, wobei aber stets Wasser nachgegossen werden muß. Geschirre, welche in der Kälte gestern den haben, dürfen nie plötzlich erhitzt werden, ebenso heiße nicht schnell etwa durch Eingießen kalten Wassers abgekühlt werden, da sonst unbedingt die Glasur rissig wird, ev. auch das Gefäß entzwei springt. Um die Nachtheile etwa vorhandener Bleiglasur zu beseitigen, mische man Wasser zu einem Dreißigstel mit Essig und einem Zwanzigstel mit Kochsalz, fülle das Geschirr voll und lasse die Mischung eine Stunde in demselben kochen, wonach man das Gefäß tüchtig ausscheuert. Auch hüte man sich, daß Speisen in dem Geschirr säuern oder ranzig werden. Zum Scheuern verwende manSodawasser und einen wollenen Lappen. Dauerhafter macht man irdene Geschirre, wenn man sie. noch naß. auswendig einige Male mit Lehm überstreicht, den Anstrich trocknen läßt und ihn dann mit Leinöl tränkt. Das Klavier und seine B e h a n d lu n g. Da das Klavier ein sehr theures Möbel, ist es durchaus nicht unwichtig, toie man dasselbe behandelt, um es möglichst schön und gut zu erhalten. Vor Allem darf das Klavier nie starkem Temperaturwechsei ausgesetzt werden; aus diesem Grunde stelle man es weder zu nahe dem Ofen, noch an eine Außenwand. Bei zu viel Wärme werden die Saiten locker und die Filzplättchen quellen auf. Man stelle es möglichst an eine Längswand, aber nicht zu nahe einem Fenster oder einer Thür, weil sonst viel vom Ton verloren geht. So schön es auch ist. das Klavier mit gestickten Deckchcn und Läufern zu schmücken, Vasen und Phatographieständer darauf zu stellen, so schädlich ist dies für den reinen, freien Ton desselben; man unterlasse es darum lieber. Von großer Bedeutung ist es auch, das Klavier stets, besonders zur Sommerszeit, zu schließen, damit es vor Staub geschützt ist. Im Staube gedeihen die Motten, welche die im Instrumente Vorhändenen Filze und Tuchstreifen zerfressen. Weiter ist es nützlich, die Tasten oft, wenigstens täglich einmal, d. h. wenn das Klavier täglich benuht wird, mit weichem Rehleder abzureiben. Sie halten sich dann sehr lange weiß und schön. Was das Stimmen anbelangt, soll man bei fleißiger Benutzung dasselbe alle drei bis vier Monate vornehmen lassen. Länger damit zu warten, ist nachtheilig, weil es sonst derart aus der Stimmordnung kommt, daß das Stimmen mehr Mühe und Kosten macht. Die übertriebene Benutzung des Pedalö beschleunigt das Verstimmen. . . aücc t.o6cbcr!ujt.
o e höher jetzt die Woaen des aesell. schastlichen Pariser Lebens gehen. vcito eifriger regt stch überall die Geschäftigkeit. und desto mehr wird be, greiflicherweise Neues und Eigenart! ges auf dem Modegebiete producirt. Das Charakteristischste, das schon heuj; deutlich erkennbar hervortritt, ist die Einschränkung der Röcke und ihre Garnitur. An die Stelle der Röcke von gewaltigem Umfang treten solche von mehr und mehr verminderter Weite, und immer stärker zeigt sich die zunehmende Vorliebe für Garnituren. Einige Modistcn versuchen es sogar, dem drapirtcn Rock Geltung zu verschaffen, wenn auch ncnnenswertheErfolge in dieser Beziehung bis jetzt noch nicht zu verzeichnen sind. Erhalten bleibt den Röcken indeß stets die steife Einlage, und zwar hat man dafür einen neuen Stoff aus Pflanzenfasern, der dem Roßhaarstoff an Elasticität nicht nachsteht, doch den Vortheil besitzt, billiger als dieser und waschbar zu sein. Auch die Papiereinlagcn haben insofern eine Verbesserung erfahren, als man sie mit dem Fut'tc? zusammen durchstcppt erhält, wodurch sie bedeutend haltbarer werden. als die bisher verwendete einfache Einlage. -!' f.f An den jetzt nur etwa vier Meter weiten Nöcken macht sich das Bestreben geltend, alle Falten nach rückwärts zu bringen, eine Anordnung, welche die heute an den Gesellschaftskleidern beliebte kleine Schleppe fast zu erfordern scheint. Die drapirtcn Röcke werden cus Tuch, dovlk-faUI, pcau de soie ii. dergl. gefertigt. Sie sind immer symmetrisch, vorn zu beiden Seiten und hinten an den Hüften gerafft. Die Drapirung wird meist unten den runden Röcken angeschnitten. Zuweilen. wenn aucö selten, siebt mrtn fn den wirklichen Doppelrock aus gleichem pi i V '
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ooer aoileazenvem Gewebe. Man ar-
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vettet ihn in der Cüt, daß der obere ca. 2025 Ccntimeter kürzer als der untere, am Rande festonartig oder in Zacken oder Patten eingeschnitten und mit schmaler Garnitur begrenzt ist. Der untergesetzte Theil ist entweder schattirt oder abstechend in der Farbe, was unendlich viele Combinationen zestattet. Sehr beliebt sind keilförmig geschlitzte Röcke mit imitirtem Unterkleid in hellerer oder dunklerer Tönung aus !?eide, Sammet u. s. w. Die Einsätze iverden gern in einer Schattirung, doch iud) abstechend, ja sogar schottisch geVühlt. Einsätze aus glatten Stoffen haben vielfach Stickerei- oder Passelnenteriegarnitur. Bei Tuchcostümcn lverden die Röcke unten häufig mehrfach durchsteppt, doch auch wie an anttren Geweben mit Pelz, Verschnürungen, Passementerien und Litzen umgeben. An der Taille wiederholt sich'der Besatz des Rockes. Bei eleganten Toiletten bekleidet man die farbigen Einsätze Vorzugseise mit faltigem, mit Peilen und Netalltupfen durchwebtem Tüll oder zanz glatt mit Guipüre. Bei Wollgeveben macht man sie auch aus Plissir'em Seidenstoff. Für Damen mittleren Alters werzen die in Prinzeßform gearbeiteten Smpfangstoiletten gern mit einem vorzeren Einsaß in abstechender Farbe and aus anderem Gewebe versehen, ver mit Stickerei. Application oder Spitze geziert ist. Glatte Röcke sieht nan häusig, manchmal bis zur halben ö'öhe. mit Sammetband, Borten, Passementerien u. dergl. besetzt. Die Garnitur der Taillen ist ungemein vielseitig; sie besteht in Jäckchen, Kragen u. s. w. Zuweilen sind die Jäckchen in Farbe und Stoff abweichcnd von dem Kleide: sehr elegant erscheinen solche aus Goldpassementerie, Jettperlen und Spitzen. Sie haben fast durchschnittlich den unvermeidlichen Mediciskragen. der zurZeit besonders gern mit Pelz und Sammet verziert wird. Die Aermel sind jetzt völlig anschließend und erweitern sich nur nach dem Handgelenk kelchartig durch angeschnittene oder angesetzte Manschettentheike. An den Schultern haben sie gerasfte Puffen. Epauletten. Frisuren oder ont eine volle Draperie. Für Jackchen und englische Kleider wählt man auch gern den einfachen Keulenärmel, der an den Schultern durch epauletten artige, kleine Einlaaen. die mit Fisch dein umrandet sind, gestützt wird. Vielfach spannt man zur Stütze deö Aermels oben zwischen Futter und Oberstoff auch nur eine etwa 35 Centimeter lange Fischbeinstange. die an bciden Seiten der Achsel befestigt und durch eine Schlinge gehalten wird. Man trägt auch zu den Kleidern sclbstständige Mediciskragen mit herabhängenden Garniturtheilen. Vielfach sind diese Kragen pattenartig eingeschnitten. Tiefe und spitze Ausschnitte, die mit Guipüre, Tüll u. s. w. gefüllt werden, sind an eleganten Toiletten sehr beliebt. Starke Damen wählen mit Vorliebe schwarze Seide oder Sammet mit bestickten Taillen und Mediciskragen. Die schwarzen Toiletten werden vielfach mit schwarzem Perltüll garnirt, der den Ausschnitt süllt und die Aermelpuffen bildet. Etwas weniger elegante Toiletten werden aus Tuch und Sammet mit Schooßtaillen h la Vaiois und im Stil Louis XIII. getragen. Sie sind mit eckigen und geschweiften Guipürekragen, sowie mit Schößchen ausgestattet. Küraßtaillen aus Sammet mit geschweiften Schößchen und allerlei blitzenden Dingen bestickt oder mit Galons im alten Stil sind für jüngere Damen sehr beliebt. Die Aermel dieser Taillen stimmen mit den Röcken überein. Man verbindet die Aermel mit einfachen Futtertaillen, über die nur die ärmellosen Kürasse gezogen werden. Durch ein Wechseln der KLlasse läßt sich eine große Vielseitigkeit w der Toilette erzielen. Zu Visitenio'let'en trägt man seidene der Sammetjackette in loser Form, deren Falten oft tütenförmig herabfallen. Sie werden mit Straußfedern und gelblicher Spitze geziert, die kasiadenartig vom Kragen aus herabriesein. Eine sehr hübsche Neuerung für Garnituren sind fertige Borten in Litzen, und SoutackcverfcknNrunaen.
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die eine sehr hübsche und gefällige Garnitur bilden und die mühevolle und zeitraubende Arbeit der Handverschniirung entbehrlich machen; bi der großen Beliebtheit der Äerschnürunaen
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n&KÄÄvf? y V fm m mm MlllHÄ mxi', werden diese Borten gewiß vielfach zur Anwendung gelangen, da sie in den verschiedensten Breiten und Mustern in Schwarz, Weiß und Farbig zu haben sind. Unsere Illustrationen bringen eine Anzahl sehr hübscher Toiletten zur Anschauung. Das Kleid (Figur 1) aus hellem, bräunlichgrauem Tuch ist auf dem Rock mit Litzenborten besetzt. An der glatten Taille ist durch Litze ein Jäckchen .imitirt, das mit abgestusten Brandebourgs und in den Ecken mit blattartigen Verschnürungen geziert ist. Den Stehkragen begrenzt eine sich nach hinten stark verbreiternde Tolle aus doppeltem, schrägem Sammet, und aus gleichem Stoff bestehen die am Handgelenk mit vortretenden Manschetten gezierten Aermel, die oben eine Tuchpuffe haben, von der aus sich kleine Sammettheile über die Vordertheile legen. Die zweite Abbildung veranschaulicht ein Kleid mit glattem, marineblauem Sergerock und schottischer Tafsetbluse. Der Bluse liegen kleine, vorn und hinten aus?inand:rtretende Jackentheile aus schwarzem Sammet auf, die mit gelbenm Spitzeneinsatz umrandet und mit gleichenAchselspangen verbunden sind.' Ein breiter, faltiger Gürtel und Stehkragen a:'s schwarzem Sammet begnnzen die Taille. Ueber den Stehkragen fällt eine gelbe Spitzenkrause, und eine mit gelblichen Valenciennes verzierte Falte deckt den Schluß der Bluse. Auch die mäßig weiten, unten ausgebogten KeulenärvmI sind mit Spitze verziert. Em Kleid mit anschließender Pal? tottaille aus quergestreiftem Stoff ist in Figur 3 dargestellt. Aus dein buntfarbig melirten. mit grün schimmerndcn Metallfäden durchzogenen Wollenstoff ist ein glatter Rock und eine gleiche, anschließende Paletottaille mit kurzem, faltenlosem Schooß gefertigt, der, wie auch die vorderen Ränder der Taille, ausgebogt und mit dunkelgrüner Seidenborte eingefaßt ist. Die Taille öffnet sich mit bestickten und ausgebogten. hellen Tuchaufschlügen über einem faltigen Sammeteinsatz mit hohem, faltigem Stchkragen; dem Jäckchen fügt sich, von' den Aufschlägen ausgehend, ein ziemlich geschweifter, bestickter und ausgebogter Mediciskragen an. Auch iie Keulenärmel sind am Handgelenk' ausgebogt und mit Bort6 eingefaßt. An der Toilette Flaur 4 ljt ZU einem glatten, .us beigefarbenem DopZlKaschmir bestehenden Rock eine ebensolche Taille gewählt, die beide durch einen seitlich mit einer Schleife geschlössen! Gürtel aus . dunklerem Sammetband verbunden sind. Die Taille öffnet sich vorn über einem Einsatz aus weißem Seidenmusselin, der oben dreimal gruppenweise in je drei kleine Puffen gekraust ist. Zu beiden Seiten des Einsatzes fällt eine Guipürespitze herab, und eine gleiche Krause umgibt den Stehkragen aus Sammetband. Die anliegenden, am Handgelen! sich leicht erweiternden Aermel sind von einer krausen SpitzenManschette umrandet und haben an den Schultern kurze Puffen mit abschließendem Spitzenvolant. --jrifllftlSi'nir'W Bräunliche? Cheviot ist zu dem AnZuge Figur 5 ?..'rwendet, der aus einem glatten Rock und einer leicht zu erweiternden Taille besteht, deren Jackentheile einen bluscnartigen Einsatz von sandfarbenem Surrah einschließen. Die Futterstofftheile sind am vorderen Rande, sowie an den Vrustfalten mit Schnürvorrichiung versehen, di: unter einer Tollsalte geschlossencn Blusentheile oben eingekräust den Futtertheilcn aufgenäht, m unteren Rande mit einem Zug versehen, durch den Gummiband geleitet ist und daselbst durch einen Halbgürtel aus braunem Sammet gedeckt, der in ber rechten Seite aufgenäht, an der linken aufgehakt wird. Gleicher Sammet ist zur Bekleidung des Stehlragens verwendet, der leicht gefaltet, hinten unter dem Leinenkragcn überzehakt und mit Schlinaen verziert ist. 2ie Aufschläge der Jackcnthcile sind nit brauner Wollenlitzc garnirt, die mch zur Verzierung der einfachen l?eulc-:ärincl dient. Die leichte Tüten bildenden Sciicn- und Rückenthcile sind oh:-c jede Garnitur. NapslUHen' erhält sich lange frisch, wenn er nach dem Erkalten und und nach jedesmaligem Gebrauch sofort wieder mit der Form, i der er gebacken wurde, luftdicht zugcdeckt wird. Guten Blumendünger er hält man durch Mischung von vier Theilen salpetersaurern Kalk, ?,knem Theil salpetersaurem Kali, einem Theil phosphorsaurem Kali und einem Theil Bittersalz.
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