Indiana Tribüne, Volume 20, Number 165, Indianapolis, Marion County, 4 March 1897 — Page 2
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Erscheint Täglich und SomnagV. Die kg5 .Tribüne" kostet dur? Xxfigex i (jcntl per Woche, die Cmnicfi8Arl5&3e' Kr hr W4e. selb ittfacmtt IS ScntS ibt S XttS t Vfonat. Vrc Poft reSrr$al5 flrtbt tsaelit in veraukbejad'. V p Wx. C,Ti 5L Cüfc Alabams Geatzt. Indianapolis, Änd . 4. März 187. Oer JDQf?cr;xj Auch im wilden" Westen blüht die ETauc Tlume der Romantik und tnibt fcer Schelm Cupido sein loses Spi?l. wenngleich das Liebcswerben dort ein ganz anderes ist, als in den verweichlichten Centren der modernen Cultur. Eine treffliche Illustration davon gibt die Art und Weise, in welcher jüngst eine junge Amazone, welcher es kein ?c:Zq im Reiten und LaZsowerfen zuvorzuthun im Stande ist, von einem Lerehrrr gewonnen wurde. Fräulein Myrtle Morrison, eine stattliche junge Schöne in Nowlin County, S. D.. galt seit Langem als Meis'erin im Reiten, Schiern, oxof Lassowerfen ind so tonnte es nicht Wunder- nehmen, daß mancher verwegene Geselle sich um ihre Gunst bewarb. Allein einer modernen Brunhilde vergleichbar, erklärte sie. daß sie nur Demjenigen, der sie in den Künsten der Prairie überträfe, ihre Hand zu reichenWillens wäre, und un, ter diesen Umständen schien es nicht unwahrscheinlich, bafc Schön-Myrtle eine alte Jungfer treiben würde. Allein auch ihr Stündlein schlug. Im verflossenen Herbst wanderte ihr Vater mit seinen Heerden vom Bad Niver nach den Gefilden am Big Plum Creek, der sich in den Cheyenne Fluß ergießt. Dort machte Myrtle die LeZanntschaft eines jungen Halbblut-Jn-dianers, Frank Dupree mit Starr, und dieser hat sie kürzlich zum Alta? geführt. Der junge Mann, der Sohn eines de? reichsten Viehzüchters im Stcaie, galt unter seinen Gefährten nicht nur lls der kühnste Reiter sowie der beste Schütze weil und breit, sondern hatte sich auch eine recht tüchtige SulUlornig e:wo:b:n, so daß er in seinen Kreisen eine leitende Rolle spielte. Trotzdem machten seine Aufmerksamkeiten auf die spröde Schöne keinen besondern Eindruck, bis sie eines Tages auf einem Ritt in seiner Begleitung auf eine Heerde von etwa 70 Vüffeln stieß, die der alte Dupree im Laufe .der Jahre aus wenigen Kälbern gezogen hatte. Diese Thiere werden zwar vön den Dupree'schen Cowboys auf der Ranch zusammengehalten, sind aber vollständig wild. Frank und Myrtle ritten an die weidende Heerdä heran und plötzlich gab der junge Mann seinem Broncho die Sporen, das ihn in wenigen Sprüngen an die Seite eines mächtigen Bullen, des Führers der Heerde, brachte. Mit einem Saz sprang Frank von seinem Pferde auf den Rücken des Büffels und nun stürmte das erschreckte Thier, von der ganzen Heerde gefolgt, davon. DeZ waghalsigen Reiters Situation war überaus gefährlich. Wenn er stürzte, drobie ihm der Tod unter den Hufen der Büffel, und wenn er seinen Sitz behauptete, bis der Bulle ermüdet war. barn lief er Gefahr, beim Absteigen von dem gewaltigen Thiere auf die Hörner genommen zu werden. Der kühne G:selk verlor aber seine Geistesgegennicht und während er sich an derMähne des Büffels festhielt, wartete er auf eine Gelegenheit, sich in Sicherheit zu bringen. Nachdem die Heerde ca. zwei Meilen dahingestürmt war, rannte der Bulle in eine enge Schlucht, deren 235abe sich an 20 Fuß hoch fast senkrecht erheben. Dort glitt der Reiter von de'.n Thiere und mit afnartiger Behendigkeit erklomm er die steile Wand, während die Heerde wenig Fuß unter ihm vorüber raste. Inzwischen batte Mvrtle da2 Pf:rd ihres Gefährten mxi ihrem Lasso gefangen und sprengte der wilden Jagd nach. Als sie an die Schlucht kam, kletterte Frank gerade empor. Trotzdem der Wag:hals, voll Schmutz und Schlamm, in diesem Auaenblicke zade keinen ein ladenden Anblick darbot, erkannte Schön-Myrtle doch in ihm ihren Herrn und Meister ui'.d vor einiaen Tagen läuteten die Glocken der Missionskirche am Cherry ir.tti die Hochzeit des für einander geschaffenen Paares ein. Hitze-Naty inNordpolK Näye. ' Wenn bei uns, in unseren gewöhn ten klimaiischenBerhältnissen. Jemand von der Sonnengluth schrecklich leiden würde, während das Quecksilber in der Nähe desG:sr:erpunkies herumlungert, so würde dies gewiß als große MerkWürdigkeit gemeldet werden. Etwas Gewöhnlicheres scheint c5 dagegen in itz 4)Jlargegendm zu sein: Man lese z. B. nur die interessanten Mittheilung? von Lieutenant de Long in seinem Tazebuche über die Fahrt der Jeanette" und die Süicksale ihrer Insassen. Nadem dieses Boot im arktischen Eise 'zermalmt und aufgegcben worden war, strebten de Long und seine Gesählten auf dem E!se weiter; es üae im Juni, und sie hatten Tag und Nacht arg von der Hitze zu leiden, obgleich die Temperatur der Lust niemals über den Gefrierpunkt stieg. Während das Thermometer gar 20 bis 25 Grad in der Sonne zeigte, arbeiteren die Leute in ihren Hemdsärmeln und waren ganz mit Schweiß bedeckt. ' Und hier möge ein Tagebuch-Ein-trag vom 2 Juni folgen: A e r sengend heiß seit Mitternacht bei nur 33 Grad F. in der Sonne! Un- , sere Hände und Gesichte? sind oll? g?schwollen und mit Brandblasen bebtdW " " Am nächsten Tage, bei 30 Grad in der Sonne, suchte Jc" begierig ein ' schattig Hlätchm. t?o er nach dem Mittagessen mit Behagen ein wenig r?uchcn konnte. So ging es Tag für - t.!l rVi a i 's 'M f.ifr ivtiiiV
h Tropenh'che nicht mehr ertragen
zu rennen. In den Zelten welche stets aus dem Eise aufgeschlagen waren fanoen es die Leute in jeder Nacht c: drücket beik. welch' frost'.: c!t xfi cu w Tucluchz verkünden . mochte. Gern hätten sie sich rorn Thermometer hhnnotisircn" und sich dadurch in den Eindruck L:haz!ier Kühle hineinw'?:n lassen, wenn sie nur empfänglich für die Hypnose Wesen wären! Nur von Sonnenstich Fällen erfahren wir aus diesen Tagebuch-Ein trägungcn nichts; aber das ist auch daZ Einzige, was noch fehlt. DaS negative Ohr". Obiges ist nur eine neue Bezeichnung für ein altes und anscheinend ziemlich verbreitetes, aber noch wenig studirt? Uebel. Sie bedeutet ei;u Unfähigkeit des Ohres. Lani - Schat tirungen zu unterscheiden, welche dcr Farbenblindheit- des Auges entspricht und ebenso wenig mit allgemeinevTaübheit zu verwechseln ist. wie jener Mangel des Auges mit Blindhe:t. Vielleicht ist der Mangel ca musikalischem Gehör, nur eine besondere, vereinzelte Art dieses negativen Obres, das überhaupt keinen charakteristischen Unterschied von Lauten in sich aufnehrnen kann. Eine Lehrerin in r.rz califocnischen Taubstummen-Anstalt soll , die Erste gewesen sein, welche auf das negative Ohr eigenä aufmerksam wurdc. uud zwar unmittelbar in ihrer Praxis. Sie fand nämlich, wie sie sagt, daö fciii ".ich! unbeträchtlicher Th?il der betrefsenden Zöglinge nicht wirklich taub war. jo daß diese Zöglinge sogar sehr seine und schwache Geräusche noch vernehmen konnten und nur nicht im stände waren, die Schattirungen fcU ser Laute zu unterscheiden, und daß e5 durchaus falsch ist. diesen Mangel in der nämlichen Weise zu behandeln, wie Taubheit. Wie sie versichert, Infct sich die mangelnde Fähigkeit. Laut-Schat-tirungen zu unterscheiden, in den iztU sten Fällen sehr wohl durch künstliche Nachhilfe erwerben, wenigstens in nügendem Grad für alle gewöhnlichen Zwecke. Die Fähig'leii für die Wahrnehmung sämmtlicher verschZedcncn Klang - Schattirungen aber ist ohnedies kein Gemeingut, sondern erfo' dert ein sehr feines Ohr, und es gibt in dieser Beziehung noch allerhand gradweise Unterschied. Es ist Aussicht, daß die Anwendung der Theorie vom negativen Ohr bald in einer oder mehreren Anstalten unseres Landes versuchsweise stattsinuen wird, und man darf wünschen, daß das Eraebniß ein günstiges sein werde. Allem Anschein nach ist 'die Sache von bedeutendem praktischen Werth. Nur für Niger. 5 Weit verbreitet ist die Ansicht, daß die Negerbevölker'ng unseres Landes a?eder die intellectuelle Fähigkeit noch die moralische Kraft besitze, um selbstständig geordnete Gemeinwesen, in dencn die Errungenschaften der modernen Cultur in vollemUmfange zur Bethätigung gelangen, zu bilden. Um der Welt das Gegentheil zu beweisen, ist nun die Gründung einer Negerstadt in Georgia geplant, und an der Spitze dieses Unternehmens steht Eapt. Moses Bentley in Atlanta, der unter seinen Rassegenosscn eine gewisse Rolle spielt. Die Stadt soll nicht blos usschließlich Reger als Bewohner erhalten, sondern ihre Verwaltung, vom Mayor bis zum Polizisten, soll einzig und allein in den Händen von Negern ruhen. Was dieses Unternehmen noch interessanter macht, ist der Umstand, daß dasselbe die Wiederbelebung einer Stadt, welche vor nahezu 100 Iahren sich einer gewissen Blüthe erfreute, von welcher heute aber nur noch wenige Hütten übrig sind, bedeutet. Im Jahre 1600 war Sunbury, das an der Mündung des gleichnamigen Flusses in Liberty County. Ga., belegen ist. eine sogenannte Buhmstadt". Zahlreiche wohlhabende Pflanzer .bauten dortselbst stattliche Häuser, unternehmenden Kaufleuten gelang es, dort den 5andel der ganzen 'Gegend zu concen triren, und im Jahre 1820 zählt: Sunbury an 15.000 Einwohner. Allein bald machte sich ein Rückschlag b:merkbar, da das Klima sich als über aus ungesund erwies und die Malaria zahlreiche Opfer forderte. Ganze Familien verließen die von Fiebermiasmen durchseuchte Stadt; wenige Jahre später war sie verödet und heute deuien nur einige Hütten den Platz an, w3 einst geschäftiges Leben und Treiben herrschte. Diese Stadt soll von Negern Wieder aufgebaut werden, da diesen die Miasmen, welche die Weißen vertrieben, angeblich nichts anhaben können. Die Freunde des Unternehmens wollen der Welt ad oculos demonstriren, waZ der Reger auf dem Gebiete der SelbstVerwaltung zu leisten vermag, und zu diesem Zwecke sollen nur tüchtige, strebsame Leute zu der Colonie zugelassen, alles faule Gesindel aber strenge fern gehalten werden. Die SiaäUbr der Tournure. Än neuer Schrecken, wenn auch ein völlig harmloser, durchzieht die Welt, in der man sich a.iziehi, anzieht irnaj den neuesten Launen der Alles unter ihr Scepter zwingenden Mode. Wtr wollen es mu leidigen, daß es sich um einen diskretenBestandtheil der weiblichen Toilette handelt, um einen Bestandtheil, der vor etws zehn Jahren erst die Frauentracht bis zur Carricatur entstellte und der manchem VolkZsänger dazu verhalf, uit Lucher auf seiner eite zu hab:n, um die Tournure nämlich. Dieser an sich wohlgefällige Name, der in allcn Wörterbüchern .mit ...gewandt, wohl-etf-s, gesittetes Benehmen- erklärt wird, muß herhalten, um ein Ding zu benamsen, bat art sich eigentlich biZ nun nur mit einem weniger eleganten französischen ' bstUUzTCtt bezeichnet
raorvcn ist, das rn die Endsilben ris" ausklingt Also die Tounure l5,mmt. si? itn.t ganz bestimm' und :b trotz aller Äbrr,hr, gerade wie der nqc Aermel. von oer ganÖ;n civilisirten Damenwelt ucceptirt werdc... ' In früheren Jahrhunderten gehörten gewaltige V..n wälzen gen avs socialem und politischem Gebiete dau, um auch di Mode zu gewaltigem nn.schwunge zu vcranl.ssen; da war man eben in uxt:z: i.öch consvat'er; heute ist man leichtf!Za.e-. gcN7'rden in seiner Denkun.'.sart. Wenn wir da ?s!'""" . alter der französisckcn Revolution be-' trachten, so sinden wir gerade wie bei allen vorherigen Modetrachten der
Culturvütker einen unleugbaren Zusammenhang zwischen den bestehenden Verhältnissen nh d-r Bekleidung der Menschen. Die Manierirtheit wuchs . damals dcravt. daß die Damen uU ' eist Sprungfedern im Fichuwch. das damals Mode r. sch'.eL Alyemor., ?"r,!heit fingiren konnten. ! daß ein Dru c.uf eine Feder m der Perrücke genügte, um sie je nach Be durfniß erbothen zu M2men. Jecfahren v'?: oie Verhältnisse zur Zeit der ittcvo!".!:cn ebenso bunt war das Gemisch, das die Moden hnten. und ( ohne ein Bild fester Gestaltung sur die Zukunft. Und gerade damals war die Tournure. die wäbrend der zweiten! Hälfte des IS. Jahrhunderts mehr-. mals austauchte, zu uug:.:l C.. n 7dieben. um erst nach einem gewiß langen Intervall von fast einem Säculum wieder zu erstehen. Hundert Jahre ?.t diese A.'tögeourt .c ModePhantasie, die wohl 'ein fieberkranker Confectionar erfunden hat, geruht, bis sie etwa vor 5ehn oder zwölf IÜren wieder auf's Repertoire der weiblichen ' Beklcidul'gskünste gebob:n wurde. Man wlv) sich der Straßencarlcat".r:n noch entsinnen, d'e damals die Modedamen aogaöen. Ueber dis: unnatiirlZche und jedem halbwegs gebildeten Geschmack zuwiderlaufende Erhöhung 2! man sich selbst lustig ü.en:acht, als man doch durch immerwährenden Anblick .''gentlich ',aran gewöhnt jei;i muntc. " Welchc Veranlassung ist jetzt vorhandcil, dieses Modeunthier wieder erstehen zu lassen? Hat ma? nach dem Sinken der Aermel, dem Verschwinden der Ballon- ur-o Slockeninode das Bedürfniß, die Erhöhungen und Breitedimensionen an andere Stellen z". verpflanzen? Wir baben das Frauenkleid zu ungeheurer Weite anschwellen und wiederum Nichts, in ein enaes Futteral siehe die Mcde von 1873 zusamniensinkcn sehen; damals war man nicht modern gekleidet, so lan2 man noch Schritte machen konnte; wir sah?n es kurz und auch mit Schleppen den Boden kehrend aber abscheul cher wohl noch niemals als mit dem Höcker unterhalb des Taillenschlusses, der. aus woblgefügten Eisenaeltellen und steifen Rohaarfalten geformt war. Gerade wie dnals wird heute der Ansang d'.scr Scheusalsmode mit einem ganz winzigen Polsterchen ge macht. Bescheidene Bclleidungskünstlerinnen begnügen ch gar damit. d Rückenbahnen der Röcke nur mit wattirter Einlage am oberen Theile zu versehen. Wir sehen kein Phantom ctwz, nicht vielleicht nu? in überreizter EinvlldungZ kraft prognosticiren wir das Kommen des scheußlichsten aller Modedetails.gesehen baben wir es, schreibt ein Wiener Correspondent, in Händen gehabt, ein kleines, allerdings noch zierliche? Tournurechen aus veritabüra Ronhaarstcff.nii veritablen Reifchen und Bändchen daran, die es unter dem Rocke festhalten sollen. W'?Mch lächerlich wäre es. wenn abermals ein unnützes, in optiina forraa geschmackwidriges Modezeug sich wieder breit machen dürste. Da käme ja dann ohne Zweifel auch der Hackenstiefel wieder mit den sogenannten inneren Stöckeln". die den Zweck hatten, groß erscheinen zu lassen auf Kosten der gutcn Gesundheit. - Nicht die Tournure allein, die ganze Modeart. die sie notb-wend!7."-w'!se mit sich bringt, ist obscheulich, häßlich; die höckerfö?mige Gestaltung des Ruckes muß dann unbedingt cachirt werden durch Gefältel aller Art.' Wir befinden uns dann wieder in der Aera der troussirten Kleider, der faltenreichen Gewandung, nicht etwa der malerischen., wie sic die alten Völker getrzgen, sondern de? kunstvoll, mit programmgemäßer Re gelmüßigkeit drapirten. die dem Mei sterwerk eines geschickten Tapezierer? ".'k's fraai glichen. Die azewaltige Mode bewahre unö davor und eine bessere Einsicht der Modedamm. Bei einem FriedenLrichter in Colfax. Wajh., erschien dieser Tag: ein deutsches Pärchen, Christian Klervend und Anna Pfassenroth. um den Bund für das Leben zu schließen. Da das Paar der englischen Sprache nicht mächtig war, ließ es durch einen Dolmetscher den Richter ersuchen, die Trauung in deutscher Sprache zu 5t5 ziehen. Dazu war der Kadi aber rnt im Stande, da er kein Sterb:nswörten unserer gcli:bten Muttersprach: verstand. Was thun? Ohne Verzug setzte c? sich hin. lernte unter Anweisung des Dolmetschers die deutsche Trauungsformel in einer Stunde c:uswendig und machte dann das liebende Paar alllckM. (5 in eigenartiger Pfand segenstand, der an die kürzlich in Bromberg vorgenommene Versteigerung einer Aschenurne erinnert, nämlich ein Grabaitter. das bereits ein ZGrb umschloß, sollte in Rosenber aus dem cvangenjazkn Kirchhofe zur zwangsweisen Versteigerung kommen. Dieses Güter ist vor längerer Zeit von dem betreffenden Schuldner um das Grab der Schwägerin gesetzt worden. doch bot dassclb: gleichzeitig noch für ?w:iGrabstätten Platz, die Wahrschein. lich für den Schuldner und dessen Gattin bestimmt waren. Hierin erblickte einer de:Gläubiger einen Lurusgegen.stand und ließ anze Gitter mit , Arrest belegen. Erst im letzten Augen- ! blicke ist auf Antrag der Berroandten , der Verstorbenen von der Zwangsver steigerung des Gitters cinstweilm Ab tiand QKicxntnispiTL
D?utscbe ul$icfcr!cfctett. C iunci:.
Dresden. Htrr ist eine sätzsiJahrzehnten d st sächsischen Festu.'n .nigstein c'.!letterte. Er war de? Einz.ge, der dieses Wagniß jemals unternommen hat. Ä u e b. Sazwarzenberg. Vergiftet Hai die verehel. Theresia Richter ihre Schwiegermutter 5):nriette Richter, indem '-. tui für Letztem -. .2sce Gift schütt-;.-. Sdxtl andere Personen, die ebenfalls vdn dem vergifteten Kaffee g:t:u,,!en hatten, befinden sich auf dem Wege der Besserung. Die Thäterin ist flüchtig geworden. Altgerö'.i. Hier ist mc:n einer smllnzerban?: a'.:' ext Spur :Iümincn, welche sich mit der Anfertigung von deutschen Wliin beschäftigte. Es sind bereits vier Jerha'ftungen vorgenommen worden. Das HauS, in ch?7.t di? Verhaftung des Hauptcs der Bande. Modelltischler Förster aus Beiersdorf, erfolgt?, gehört zu Spreedorf. Cunewalde. An einem Tage feierten das Tilgcr- und Kutschke'sche Ehepaar das goldene Ehejubilin. Döbeln. Drillinge, zwei Kna, ben und ein Mädchen, wurden der bereits mit 7 Kindern gesegneten Famil'? vt FaorikschmiedZ eyer beschert. Mutter und Kinder befinden sich wohl. GrhlZs b. Dresden. .Der Schuhmache? Hofmann ist bei der Rückkehr tot Stetzsch am Dorfeingange im Schnee stecken geblieben und später als Leiche aufgefunden worden. " Grumbach. Der Hausbesitzer August Poch und dessen Ehefrau begingen die goldene Hochzeit. K a i s i tz. Das Bcrg'r'sche Gut ist bis auf dasWobT'.haus niedergebrannt. Layc?n. München. Ein Neubau an der Ecke der Leopoldstraße und Neuen Schackstraße am Siegesthore stürzte theilweise zusammen. Menschenleben sind nicht zu bcklagen, da die Gefahr rchzcitig bemerkt wurde und alle Arbciter vom Bau zurückgezogen waren. Ein gewisser F. Schäfer von hier hat sich im Luganerzee ertränkt. B a m b e r g. . Der Expeditcr Schneiderbanger wurde im ' hiesigen Bahnhofe von einem einfabren'oen Schnellzuge überfahren. Nach glücklich ü'berstandener Operation an Zungenkrebs ist de? langjährige früh: Vorstand des k. Obnbahnamtes Bamberg, Gencraldirectionsrath Bähr, im 73. Lebensjahre gestorben. B e i l u g r i e s. Der städtische Flur- und Waldw-cher M. Fauner wurde cz. dem Heimwege von einem sazon mehrfach bestraften Individuum ohne alle Veranlassung mit einem Messer derart gestochen, daß er nach fünf Stunden an der erhaltenen Verlctzuna starb. 5er Thäte? wurde . in das Ämtsgerichtsgefängniß eingeliefert. Deggendorf. Der in Nieder bayern ,74 trauriger Berühmtheit gelangte Bandit Jlamei:r wurde von hier ans 9 Jahre nach Kaisbeim abgeführt. An H"n')en und Füßen gefesselt, mußte er auf den Schlitten gehoben werden, wobei er lachend b:merkte: So wirft man a S,. a auf!!- ' E g l h a r t i n g. In dem hiesigen Kirchlein wurde ei. Einbruch verübt. Es war der Opferstock erbrocken, ein durch Semmel mit vieler Mühe aufgebrachter silberner Kelch und noch einiges wurde entwendet. Die gan?e Gegend ist "m so mehr au?b?acht, al? Thäter drei Orgelpfeifen aus der Orgel herausrissen und mitnah men, dr:i gemalte Fenster einschlugen und noch anderen Unfug verübten. WürUcnlbcrg. Stuttgart. . Das Corps der Stutta-'rter freiwilligen Feuerwehr bat nach erregter Verhandlung seine Auflösung beschlossen. Das Corps, das 40 Jahre thätig gewesen ist und sich große Verdienste erworben hat. ist d"?ch di: Clliwickelung der Berufsfeu erwehr überflüssig geworden. Premierlieutmant Graf Ueküll - Gyllen band, der im Duell schwer verwundet wurde und dessen Zustand längere Zeit nahezu hoffnungslos schien, hat sich in den letzten .Wochen derart erbolt. daß er in Bälde das Katharinen-Hospital izird verlassen können. Im Laufe der Behandna. ist ihm die eine verletzte UUzt ycrausgeschnitten worden. Sein Gegner im Duell, Legationssekretär Frhr. v. Wangenheim, ist als geheilt aus dem Krankenhause entlassen worden. B u ch a u. Von hier aus ist eine neue Eiscubahn - Verbindung mit Anschlug an die Donaubhn entweder in der MeramtsstadtRiedlingen oder im Pfandorf Zwiefaltendorf geplant. G u n d e ls h e i m. Die unweit von hier belegere Kuranstalt Schloß Hornegg, seit mehreren Jahrsn Eigen thum des Bauunternehmers 5).Trump aus München, ging in den Besitz eines Consortiums aus Heilbronn über. Lohr. Hier brannte eine große Scheut mit Pserdestall ab, wobei 50 Hammel zu Grunde gingen; 20.000 Mark Schaden. Ludwigsburg. Zwei aus Cannstadt gebürtige Infanteristen der hiesigen Garnison sind desertirt. Mergenthei m. Musketier August Ventz. gebürtig aus Heilbronn, machte mit seinem Dienstgewehr einen Selbstmordversuch. Schwer verletzt wurde er in das Militärlazareth verbracht. ' Bentz kehrte vom Militärschießplatz Münstngen in seine Garnison zurück. Furcht vor Strafe, welche denUnglücklichen getroffen hätte, dürfie die Ursache der unseligen That gewesc sein. 'Ob Bend mit dem Leben dadonkommm wird, ist sehr fraglich. Laden. Karlsruhe. Der Steinhauer Adels Werner auZ Haßloch in der Pfalz wurde-wegen, Äeleidigung de) Großherzogö zu 4 Monaten Gesang niß verurt'heilt. A u g g e n. Unter schwerwiegenden Jerdachtsgrül.den wurde der Stiessoba deö im Kaufmann TaRner'schett
sche Lerühmthcn , der Scvlnste'.nfeocc ziitUi v.cstrv' vrv der vor einigen
eilen Felswände der
H.,use bediensteten Dieners Pendt. der 2Zjährige Sattler Emil Scholer von '.er Gendarmerie verhaftet. Scholer ist verlob!; et. '..'.Ntc alsbald heirathen und hatte die 5)offnuno ?7nn:r-. sche Geschäft übernehmen zu können, sobald die Frau Schilling todt war. E? hatte somit ein Interesse an dem I 5ode der Letzteren, die bekanntlich vor einigen Tagen ermordet wurde. ! F r e i b u r g. Freiherr v. Reitzen-, stein, ehemaliger Bezirkspräsident von tfR-'P?!.'..; ist. G5 Iahte alt., gestorben. 5 e r r i s Ä r i e d. Der ledigeBlech-.
ncr Joh. Schneider wurde iniVerlaufe ' cmes Streites von dem verherratheten Landwirth L:o Böhler von Riedergebisbach durch Stiche in den Hals und Rücken lebensgefährlich verletzt. Der Thäter wurde am folgenden Tag in's Amtsa?f..gniß nch Säckingen v?rrracht. Dorf Kehl. Verhaftet wurden de? ledige Taglöhner Friedrich Kehret, dessen Bruder, der ledige Fabrikarbeiter Karl Kehret und der ledige Taglöl.ner Jakob Schütte?le von hie?. Sie sollen in de? letztenZeit sta?k gewilde?t haben. K i r r l a ch. Das 6 Jahre alte Söhnchen des Fabrikarbeiters August Senger fiel in einen mit heißem Wasser gefüllten Kessel und starb infolge der erlittenen Brandwunden. w V iycilUMzS p e i e r. Eine der ersten SehenöWürdigkeiten hiesiger Stadt, der Oelberg. eine Statuengruppe im Domgarten. die Gefangennahme Jesu in Geth semane darstellend, ist Nachts von Buben theilweise demolirt werden. Die Polizei ist den Thätern auf der Spur. D ü r k h e i m. Der Pedell Kessel vom hiesigenProgymnasium feierte seinen 91. Geburtstag. F r a n k e n t h a l. Der Schuhmacher und Lumpensammler Martin Markert. 63 Jahre alt. verheiratet, sollte in der Berufungssach: des Tägners Peter Burkhardt von hier, welcher schöffengerichtlich wegen Unfug vcrurtheilt wurde, als Zeuge erscheinen. Da angeblich gegen ihn Untersuchung roesen Verletzung seines Eides schwebte, blieb er der Verhandlung fern, ging an den Kanal und erschoß sich. Kaiserslautern. Der Personenzug der Lauterthalbahn brachte den Postoberconducteur Bachmann vom Schlagfluß getödtet hierher. Der ebemalige Postbeamte Äonger:ch ten von Mörzheim bei Landau winde als Landstreicher hier aufgegriffen. Sein Vermögen von L5.000 M. hat er verpraßt, seine Stellung aufaencben, um alsdann durch Bettel und Schwindel sich zu ernähren. (5lsax-Lothrmgeil. S t r a ß b u r'g. Der hiesigeRechtSanwalt Frh?. Eugen Schott v. Schottenstein ist in Reutlingen, wo er im Hause seines Vatees k?ank lag, du?ch den Tod von schweren Leiden erlöst worden. Mit ihm ist ein Mann da hingegangen, der um die gedeihliche Pfleae der Vaterlandsliebe und des deutschen Liedes im Elsaß unvergeßliche Verdienste sich erworben hat. H a y i n g e n. Der jährige Tagclöhner Nikolaus Gebbel stürzte in die etwa 8 Meter tiefgelegene Coaksabladestelle, wobei er sich so schwere Verletzungen zuzog, daß er denselben im hiesigen Hospital erlag. Mecklenburg. Schwerin. Der verstorbene geniale Erbauer des Schweriner Schlosses Hosbauralh D'emmler hatt? in sei nem Testament ein größeres Kapital angewiesen, von dessen Zinsen jährlich die Schweriner Bauhandwerker ein Fest feiern sollten. Gegen diese Bestimmung haben nun die ErbenDemm lers Widerspruch erhoben, der , auch vom Oberlandesgericht in Rostock, als begründet anerkannt worden ist. Die Vi'uhdwcrker sollen sich bei diesem Urtheil nicht beruhigen, sondern an das Reichsgericht gehen. Der Pächter Marung im Psarrpachthof Reigen dorf ist von seinem Knecht infolge ei nes Wortwechsels erschlagen worden. Der etwa 50 Jahre alte Arbeiter F?ied?ich Ke?sten aus Stendal wurde im Wahrholze auf Gottmannsförde? Gebiet als Leiche aufgefunden. Fried land. Im hohen Alte? von ,73 Jah?en ist hie? die Conventua lin im Kloste? Dobbertin Frl. Marie Berlin, die Gründerin des jetzigen Krankenhauses Johannisstift". ge porben.' - Oldenburg. O l d e n bu r g. Der Großherzog begnadigte den wegen Majestätsbelei digung zu 9 Monaten Gefängniß ver urtheilten Fischzüchter Wagner zu einem Monat Gefängniß. F e d d e r w a r d e n. De? Kaufmann N. Hierselbst wurde auf demBoden erhängt vorgefunden. Derselbe bekleidete das Amt eines Gemeindeund KirchcnrechnungssührekS. N. l?ar unverheiratet, der Beweggrund dsr That ist bis jetzt unbekannt. Freie Städte. Hamburg. Der flüchtige Sohn des Budapester Defraudanten Keller, der über hunderttausend Gulden unterschlug, wurde hier festgenommen. Lei dem Zungen Manne wurden nur s-eringe Baarmittel gefunden. Sein 50jährif-es GeschSftijnbiläum alsKaffttmatter beging Herr H. C. Pröhl. in Firma PrIZH! & Sohn, der altksteKl'.fi feemakler der Hamburger Börse. Der Hauptbetheiligte von der Einbrecherbände, die in der letzten Zeit bedeutende Diebstähle an Silberzeug und Oclsemälden ausführte. Namens Stapf, ist nach langem Suchen mit vier anderen Personen in Larmbeck ve?has!et worden, Schwell llltstetten. lluf dem HZesig Güterbahnhofe verunglückte ein Hilfsarbeite:, welcher erst seit einigen Tagm im Dienste stand. Beim Abladen von Stangenholz traf ein Stamm den Unglücklichen so wuchtig an den Kopf, daß der Tod bald eintrat. . . llvvenzell.. Die russische Kaiserin . Mutter Maria Feodorowna, velchL erfuhdak'dn VN ditlIkü?:.
dung es tt-r7,ctionalen . öiotyer: Kreuzes verdiente Henri Durrni hier selbst in ärmlichen Verhältnissen lebe, bewilligte demselben eine Untersiükung oh &y Rubeln in &oX uuo iocö Francs, sowie eine jährliche Rente v?'.l 1000 Rubeln. Basel. Hier starb 05 Jahre alt Philipp Andreas äüait, gewesen,.? Avolheter von Viel, wohl der älttste Bürger von Basel. Ein jüngerer Bursche schnitt einer im Abenddunkel heimkehrenden Ladeninbaberin mit ei.:n raschen frechen Griff den ' sogenannten Ridicule ab, in dem steihre Tageseinnahme, etwa 130 Francs, heimtragen wollte, und verschwand mit der Beute. Bern. Im Jnselspital starb der weithin bekannte Christian Hari, langjäh'ger Lehrer in Adelboden und Inh.her der Penston auf dem Schlegel! daselbst. Delsberg. In dem etwa zwei Kilometer von hier entfernten Restaurant Merjco" erschoß aus noch unbekannter Ursache ein Knecht die Wirthin und hernach sich selbst. Man vermuihet. es sei Cisersucht im Spiel. ' Oei'lcrreiH-Unaarn, Salzburg. In der Nähe von Obcralm bei Halleiu brannte ein alleinstehendes hölzernes Haus nieder, wobei ein 80jährige? Bettler, der .Haslauer Ruepl", der das Haus b wohnte, in den Flammen umlam. Wien. In ihrer Wohnung No. 20 Nußdorferstraße hat die Wittwe Josephine Zeil mit ihrer 13jährigen Tochter Emeline Selbstmord begangen. Der 14 Jobre alte Lehrling Alexander Mlcoch tödtete sich mittels Chloroform, weil ihn das Leben nicht mehr freute." Die 67 Jahre alte
Baronin Emilie Knorr ist in ihrer Wohnung Ro. 60 Hüttelbergerstraße verbrannt. Im Bezirk Favoriten soll ein Central-Pferdeschlachthaus errichtet werden. Erschossen bat sich der Oberstjägermeister, früher Oberstküchenmeister. Graf Wolkenstein. 53 Jahre alt. Die Gründe sind unbesannt; man spricht von Liebesbändeln. Eines der populärsten Mitglieder unserer Volkssängcrgilde, der lusti?e Stegreifsänger Carl Schmitter ist gestorben. B r !i n n. In dem Etablissement der Actien-Gesellschast sür Wollwoa ren richtete Feuer einen Schaden von 30.000 Gulden an. Eger. Weichensteller Anton Stegmann wurde, als er auf dem hie sigen Lahnhof eineWelch: stellen wollte, von der Lokomotive, des Wiener Schnellzuges erfaßt, zwischen die Schienen geworfen und entsetzlich verstümmelt. F i u m e. Capitän Mattoöich hat sich auf seinem Schiff Sm" erschossen. Der Cavitän war erst seit 14 Tagen verbeiratbet. Oer Gehilfe de3 Aezirkschefs inQischiga (Sibirien) wurde zum zweiten Male geisteskrank dennoch verging mehr als ein Jahr, ohne daß Jemand davon Notiz genommen hatte, oder feiner wilden HndlungZ!?eise, Willkür und seinen geradezu unmöglichen Verfügungen irgendwelcheLedeutung beigelegt hätte. Diese Verfügungen waren beispielsweise folp.ender Art: Cr verlangte, daß alle Kosaken, die in Geschäftsfachcn zu ihm kämen, in voller Uniform, in der Papacha erschienen, cbolcich diese Uni form längst abgeschafft ist und kein Kosak eine solche besitzt: , oder er befahl einigen Kosaken, die Einwohner der Stadt zu ergteifen, sie in Ketten zu legen und "in Haft zu setzen. Alle diese Befehle wurden ohne Murren erfüllt und es bedürfte eines von dem Wahnsinnigen auf einen Wachtposten ausgeführten Anfalles, um die Auf merksamkeit der Umgebung . auf j sein normales Benehmen zu richten Da mit endigten die Qualen, die der kranke Vorgesetzte über die gesunden llntergebenen. zu verhängen pflegte, die Untergebenen, auf die er nicht felten geschossen, die er geprügelt, denen er m's Gesicht gespien, und es begannen andere Qualen, die nicht minder surchtbar waren: die Gesunden rächten sich an dem Kranken. Er wurde gefesselt und nach Petropwlowsk ge bracht. Die ihn begleitenden Wächter machten ihn betrunken und prügelten ihn für die früher erlittene Unbill, und zwar in so ausgesucht grausamer Weise, da seine zufälligen Reisegenossen, die Zeugen von dem Verhalten der Wächter waren, mit Schaudern und Abscheu von dem Gesehenen er iäblten. - Veethoden, OiSmarck, WeUingin, unzählige Könige und Königinnen, fast alle gro5en Seiner, weiche seit Jahrhun betten dem Lauf der Dinge die bcstim. mende Richtunz vorgezeichnet haben, ha beu ia Kerlsbad Gcnefnng von Krankheiten uud körperlichen Leiden gesucht und gesund,. Selbst in unserem Zettaltcr des Dampfes und der Clcttrizuät kann (3 nicht Jeder ermöglichen, nach Karl? bad zu reifen, aber Jedermann kann mit geringem Kostenauflvznd die Wohlthaten vs.l Karlsbad mittelst deS Karlsbader SprudelrsasserS oder des Karlsbader Sprudelsalzes, das auS der Sprudel qnelle abgedampft ist, zu Haufe ae nießea. Der ächte Karttbader Sprudel ist em natürliches Heiwittel, r-elcheS bei allen Störungen de Magen, der Nieren und der Emzerseide. bei anhaltender Hanlci iikeit, gotischen und rheumatischen Af. fekttonen stet seine heilende Kraft be. r-Zhtt. sehe draus, den ächten Artikel zu erhalten, welcher da Siegel der Ctzit Karlsbad und den Namens-t-z ioner :& Qenbelfon Co., U2ci-:r C:rst, SUn s?rr, caf u tS Qm.2 -3 CmI
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Disease comrnonly comes on with slight Symptoms, which when neglected increase in extent and gradnally gxow dangeroos.
ls joa eoffer from Headacke, Dyspepela or Indigestion If 70a are Bilioas, Oon&tipated, or have Lirer Complaint If yonr Complerion ia ihallow, or you offer DLstreas alter citing, For offensive breatn and all dlsorders of tb Stomact, .... Ripans Tabules Regulate tbe WLlS li dDnne 3 s Gives Q Relief, n t TA! 0S5SS2S25ZSc!2S3SSSZSZS2S3S ÜKÜt fHitU, .vtim DStü ro Seovmra Cvcansm tosauK BAR FIXTURE5, DRAIN BOARDS ANDÄUt. Tln, 2!ne, Brass, opDor. ? Nickel ond all Kitchen end Plated Utensils ClasOtVood, MorblcForcelaln. Etc CEORCE WM. HOFFMAMa Sol ataaafaetartr aaA rreprUtor. 285 tUTWUMIMTON ST Ifc DIANAOUtt. ! 4 ?, T DID VCCDCQCf sDICUn M I11L UMirAUt Uld I lUU.Ut lj SZ5ZSZS2SZSZSZSiSZSZS2SZSSZ2& ;ium Vtttauf ic äpoiictr )5 Itm ptZ VbVl JACOB ZOZ. Nhew' und Mosel-Weine eigener Imxortatiou. Rheinlveine. JohanniSberpn. '-. öteinberger Kabinet. Rüoeiheimn Sng. Malkobrunnn SuSles. Mosel ( Bernkastler Doktor. yy . Erdn Trevpcden. üeine. ( JoskpdSHSfe? SuLlele. Absolute Reinheit wird garantirt. SL 87 Süd Lelnwnrs 5tr. Tel. 1669. Weine. Rhein, 3Toel und Nühe W ine. Rued Sheimrr. Lime? Scdlo'b rg, ?lum, der Zttahe, P'Sprrkcr. Jos.phsroe-er, ?ohan N'Sbcrgec, Li d raulnmilch, viirtsttiner, t nger, Brauneberper, Geiser heimer, Wickler, Ostoofener Rle?lwq. Tuelhe'Mtt, .ßmanni Haus rolh, Obcr.Jnqeieimer. Französische &lam und SautnneS. St. Julirn, Medoc. Warg nse, Eansenec, Chateau Lelnrne, Chateau Bo,l?ac, Pnle? iantt, Sauterne, öaute lutcme. Hiesige und imporirte Chavpagner, Jrilh u-ld Scctch WilekltS. Jammca Sium, Ckl B andit und importine ErgnacS. Alle So,lrn iaS.-e. tone erebiclin, Curacco. Ariittt? ltc. Ech er i!k Rzmrtl. Die beki.n Sor-en eest.rn Rve's Ziy Bruc. bon, Zwd,s'is in Flasrn un, bei tcr au Ions. California und O;io We-ne in grök:?r uew.di ur.d durchweg reiner Waare. JXtager Telephon 407. tZermaiOtten und ganzem
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