Indiana Tribüne, Volume 20, Number 164, Indianapolis, Marion County, 3 March 1897 — Page 2
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Erschemt Tczüch und Sonutagv. Die tZzttche .Tribüne- kostet du?ch l:n Irizer J (Jenti per Woche, die QonntagSrrbae' Senil per Woche. Leide uf arw IS TentS aber tt SentI pe, tfextt. Vtx Post nberhald bei iktadt zugeschickt Im sraulbiiahlung $' p 91. OflUn 10 Cüb rllabama Straße. Indianapolis, Ind., 3. März 1897, Briefe aus Teutschland. Von Wilhelm Kaufmann. Dn deutsche Kaiser ist kürzlich in sein achtunddreißigstes Lebensjahr und in das neunte seiner Regierung eingetreten. Natürlich hat es anläßlich des Geburtstags nicht an den in einem manarchischen Lande üblichen Kundgedungen gefehlt, von denen man ja stets schon im Voraus weiß, was sie enthalten und was sie besagen. Jedoch konnte man in diesem Jahre auch in den weit links stehenden Zeitungen, so weit sie nicht der socialdemokratischen Partei angehören, manch freundliches und herzliches Wort lesen, welches anläßlich des Geburtstages an die Adresse desKaisers gerichtet wurde. 5s ist in Deutschland durchaus nicht unbemerkt geblieben, daß der dem Kaiser von den spottlustigen Berlinern beigelegte Titel Wilhelm der Plötzliche" im Laufe der Zeit an Berechtigung verloren hat. Die Persönlich keit des Kaisers ist im letzten und schon im vorletzten Jahre weit weniger an die Oeffentlichkeit getreten, als wäh?end der ersten Jahre seiner Regierung, die vielen Reisen haben sich vermindert, die vielen Reden haben einer bei ihm früher nicht gewohnten Schweigsamkeit Platz gemacht, auch die Neigungen, sich auf den verschiedensten Kunsigebieten hervorzuthun, treten nicht mehr so stark hervor. Der Sang an Aegir" ist fast vergessen, er wird nicht mehr gespielt und nicht mehr gesungen. Professor Knackfuß in Kassel zeichnet nicht mehr nach den Ideen des Kaisers und die Nachricht, daß der Monarch einen (stets ungenannt gebliebenen) Schriftsteller mit der Abfassung eines Theaterstücks betraut habe, dessen Handlung der Phaasie des Kaisers entstammen sollte, ist schon so alt. daß man füglich annehmen kann, es handele sich auch bei dieser Sache um ein bloßes Genicht. Jedenfalls ist das nervöse Hasten, die fast krankhast erscheinende Unruhe, welche der Kaiser während seiner ersten Regentenjahre an den Tag legte und welche so manchem ernsten Mann in Deutschland ernste Sorqen bereitete, mehr und mehr gewichen, die große Arbeitskraft und Arbeitslust des ohne Frage veranlagten Regenten sind jedoch geblieben. Man mag über das monarchische Regierungsprincip denken, wie man will, man mag es ftir unzeitgemäß erachten, ja es noch so sehr verrtheilen.dem.rornehmsten und dielleicht mächtigsten Repräsentanten dieses Princips ist man jedoch die Anerkennung schuldig, daß er durch strenge Pflichterfüllung ein weithin wirkendes Beispiel giebt, der das Bewußtsein seiner großen Berantwortung besitzt, daß er ernstlich bestrebt ist. für Deutschland die hervorragende Stellung zu behaupten, welche es nach so langen Kämpfen erlangt hat und daß es ihm gelungen ist. das eigene Volk und mehr und mehr auch dessen stets kriegslustige Nachbarn, von seinen friedlichen .Absichten zu überzeuyen. Jedenfalls hat er bisher jede Provokation, welche, zum Friedens bruch führen könnte, durchaus vermie den und es ist ihm in sehr hohem Maße gelungen, sich bei den Franzosen in Respect zu setzen. Aus den Pariser Zeitungen kann man es oft genug herauslesen, daß denselben die Persönlichieit.des jungen Kaisers so viel gilt. wie ein paar preußische Armeecorps. Säße einSchwächlmg auf dem Throne der Hohenzollern, so wäre der angeblich unvermeidliche Revanchekrieg wohl schon langst geschlagen. .Daß sich die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich während der letzen Jahre wesentlich gebessert haben, kann gar keinem Zweifel unterliegen. Es gibt dafür so viele Anzei'chen, daß die Aufzählung derselben ermüden würde. Noch zur Zeit Bisinarcks wäre eine Betheiligung der Franzosen an den Kieler Festlichkeiten eine Unmöglichkeit gewesen, ebenso wie die Betheiligung Deutschlands an der Variler Weltausstellung von 1889 un möglich war. Jetzt trifft man hier die großartigsten Vorbereitungen für die nächste Pariser Ausstellung und in Frankreich ist die Opposition gegen die Antbeilnabme Deutschlands vollstandia verstummt. Der Grundsatz, daß die Kunst international ist, wird in ffaris jetzt allgemein anerkannt, wähnd eö noch vor ein paar Jahren zu den läcberlichstenDemonstratlonen kam, als einige hervorragende französische Maler ihre Bilder nach Deutschland .sckicken wollten. Französische Tyea .zteraesellschaften gastiren jetzt häufig in WtrVm und demnächst soll auc eine eutscbe Gesellschaft die Meisterwerke Schiller'S und Gothe's . in deutscher Sprache in Paris darbieten.' Richard Wagner erlebt jetzt in Paris nahezu so . - r-r rr" f . fl . V. 1 mtit 'Uliuoruuaen. lllö in einer ocuitA&ttt .Residenz. ? Eine derartige NeuBelebung der Kunstbeziehungen würde nderen Nationen gegenüber von gar Zeine? politischen Bedeutung sein, den Franzosen gegenüber bedeutet das aber sehr viel. Auch geht es in Frank ;mch mit dem wilden Chauvinismus merkbarer Weise zurück. Die Vertreter dieser Richtung spielen nicht mkhr die hervorragenoe vtcut von iru "r Natürlich ist mit alledem durch uus nicht gesagt, daß die Franzosen auf die Revanche verzichtet hätten, son, 'Uzn es foll damit nur auf' die That fache einer Besserung deS früher, anz unleidlichen Verbältnisses hingewiesen werden. An dieser Besserung aber hat daS Auftreten des Kaisers einen gro'ßen Antheil. 'Die vielen kleinen Höf. Gleiten, mit welch der Kaiser fc
Nachbaren schmeZchcÜt, haben sehr bemerkbare Früchte getragen und gleichzeitig hat die unermüdliche Thätigkeit des Kaisers im Interesse des deutschen Heerwesens die Furcht vor einem abermaligen Kampfe mit Deutschland eher vermehrt als vermindert. Wilhelm II. hat es ohne Frage verstanden, den Franzosen zu Zmponiren. Es ist ihm nicht nur gelungen sie davon zu überzeugen, daß die unter seinem Befehle versammelten Heere mindestens so schlagfertig sein werden, als die so sehr gefürchtet? Armee desOroßvaters, sondern er hat sich auch jenseits der Böge sen den Ruf verschafft ein ritterlich denkender Herr zu sein. Und damit hat er zur Befestigung des Friedens mehr gethan, als alle theoretischen Friedensapostel der Welt. Trotzdem aber die Aussichten auf Fortdauer des Friedens zwischen den beiden Nationen gegenwärtig besser zu sein scheinen, als zu irgend einer Zeit seit Abschluß des Frankfurter Vertrags, arbeitet die endlose Schraube des Militarismus ununterbrochen weiter. Die Franzosen wollen Schnellfeuerkanonen einführen, oder haben vielmehr schon damit begonnen und in Deutschland heißt es deshalb wir müssen auch Schnellfeuerkanonen haben." Die Geschichte kostet 200 Mitlionen Mark und die Einführung dieser allermodeensten Mordwerkzeuge kann binnen ganz kurzer Zeit erfolgen, denn die Modelle für die neuen Geschütze sind längst fertiggestellt. UeberHaupt schwebt die Sache schon seit mehreren Jahren, kurz nachdem die jetzt gebrauchten Geschütze in Deutschland eingeführt waren, kamen auch die chnellfeuerkanonen auf, damit den Satz bestätigend, daß eine Neuerung in der modernen Kriegstechnik in demselben Momente veraltet, in welchem sie durchgeführt worden ist. So z. B. sind die vor 6 oder 7 Jahren nach den allermodernsten Plänen erbauten Kriegsschiffe jetzt fchon unbrauchbar, i wäre eine schöne That, wenn Deutschland sagen wollte, wir machen bezüglich, der Schnellfeuerkanonen nicht mit. wir vertrauen auf unsere Zraft und auf die furchtbare Tüchtig ieit des gegenwärtigen Artilleriematerials. Es ist außerdem noch sehr .'raglich, ob die Schnellfeuerkanonen im Kriegsfalle wirklich sich als zweckdienlicher erweise würden, als die jetzt gebrauchten Geschütze. Die Gefahr einer vorzeitigen Munitionsverschwendung ist nämlich sehr groß .bei den chnellfeuergeschützen. Aber es ist )och wohl wenig Aussicht vorbanden, Dafe die 200 Millionen Mark besseren Zwecken zugewendet werden. Wenn sie Frage, ob neue Kanonen lrbei müssen, von den militärischen Sachver.'tändigen bejahend beantwortet w.orden ist, wird auch der Reichstag das Geld dafür bewilligen. Da wird es denn wieder h?lßen, daß man den Franzosen keinen Vortheil in der Kriegstechnit gestatten dürfe, sonst möchten sie sich zu stark fühlen und den Krieg beginnen. Gegenwärtig ist der Vortheil ohne Zweifel aanz bedeutend zu Gunsten
der Deutschen. Um das einzusehen braucht man aar nicht einmal die Beschreibung der schauderhaften Zustände in der französische Marine zu glauben, obschon diese Schilderung von einem ehemaligen französischen Marineminister herrührt. Man braucht auch das nicht zu beachten, was französische Officiere des Landheers über den Unterschied der Zahl der Truppen auf dem Papier und als in Wirklichkit vorhanden veröffentlichen. Der große Vortheil der Deutschen ergibt sich aus der Natur der Sacke. In Deutschland ist d:r Militarismus die Fo'ge einer eigenartigen Entwickelung, er hat die mächtige Stütze festgegliederter monarchischer Einrichtungen, inFrankreich dagen ist er eine, weder der Staatsform noch den Gepflogenheiten des Volkes entsprechende.Nachahmung. In der Republik kann der Militaris muZ niemals zu densrahlharten Formen erstarren, welche er in Deutsch land unter preußischer Führung ange nommen hat. Franlreich hatte vor 1870 kein Volksheer, im Sinne des Deutschen,' es besaß nur Berusssolda ten. Die Construktlon der merkwür digen Kriegsmaschine, welche in Preu ßen erfunden wurde, haben die Franzosen in allen, auch den kleinsten Theilen nachzuahmen versucht und sie haben auch einen ähnlich aussehenden Coloß geschaffen, aber das Material ist ein zanz anderes. Der Franzose ist vielleicht ein besserer Patriot als der Deutsche. aber er besitzt nicht die Eigenschaften wie der Deutsche, um das hervorzubringen, worauf eö im Zeitalter der SchneÜfeuerkanonen und der 80 Milli tNeterflinten hauptsächlich ankommt: die Disciplin. Der Franzose läßt sich daS Nicht gefallerr, was sich der Deutsche gefallen lassen muß auch derjenige Deutsche, welcher als Officier ein Glied dieser' Maschine wird. Im demokratischen 'Frankreich wird der demokratische Grundsak. daß nur der Beste und der Tüchtigste ein Führeramt in der Armee bekommt, nicht durchsetzen. lassen, weil eö . drüben so viele einflußreiche Senatoren. Reprä sentanten und Politiker gibt, welche ihre Schützlinge in wichtige Stellen zu bringen wissen, während im monarchischen Deutschland jenes demokratische Princip mit unerbittlicher Strenge und. mit eiserner Hand, durchgeführt wird, soweit es sich um das Armeewesen und namentlich um Besetzung der Officieröstellen handelt. In Deutsch.' land kann nur der Tüchtige avanciren, alle minderwerthigen Leute werden mij oft grausamer Conseqüenz puS ihren glänzend erscheinendenStellungen hinausgedrängt, und es ist gar nicht wahr, daß bezüglich der Adeligen eine Ausnahme gemacht wird. Aus dieser Zucht geht hie und da ein Brüsewiß hervor (der es jedoch schwerlich zum Hauptmann gebracht ; haben, .würd denn man hätte daS Temperament dieses .Helden" gewiß rechtzeitig erkannt.) In Frankreicb wäre, dieser Brüsewitz. ganz '.c unmöglich' 'gewesen, aber dafürLatte ,sich, auch'zn Dcutschland die Dreyfuß'sche Tragödie ' nicht aö-svielen Imtsi Ditlk beiden Welt-,
bekannt gewordenen Fälle, namentlich aber die Art ihrer Behandlung durch die betreffenden Regierungen, sind typisch für die Extravaganzen, welche die beiden Systeme hervorbringen. Das französische System mit seinen Officieren und Unterofficieren. welche sich als Bürger der Republik fühlen, demgemäß handeln und taufend Rück sichten zu nehmen haben, welche ihren deutschen Kameraden ganz fremd sind mag tapfere und patriotische Soldaten erzeugen, nimmermehr aber diejenige eiserne Disciplin, welche absolut nothwendig ist, um einem Gegner, wie es Deutschland ist, entgegenzutreten. Von Deutschland ist die Erlösung von der Fessel des Militarismus in absehbarer Zeit nicht zu erwarten, hier hat sich derselbe viel zu fest eingebürgert und außerdem wird er sehr be günstigt von der ungünstigen Lage des Landes im Centrum von Europa. Vielleicht kommt die Erlösung von dieser Fessel einmal von Frankreich aus, nachdem sich der Chauvinismus völlig überlebt hat. Die Elektricität im Dienste der ?in vrcchcr. Nicht geringeres Interesse als der Kampf zwischen Panzer und Geschütz erregt die Rivalität zwischen Geldschrank - Fabrikanten und Einbrechern. Die Meister der Verbrecherzunst sind mit den Errungenschaften der modernen Technik nicht weniger vertraut, als die Fabrikanten, und daher ist es kaum am Platze, von .diebessicheren" Schränken zu sprechen. Die stärkste.n Stahlplatten sind mit Meißel und Bohrer geöffnet worden, und wo diese Werkzeuge nicht genügten, griffen die Einbrecher zu den furchtbaren Explosivstoffen, denen Nichts Widerstand zA leisten vermag. Um den Einbrechern das Handwerk zu erschweren, wurden starke Gewölbe aus massivem Mauerwerk, das durch Stahlplatten verstärkt wurde, errichtet und die Geldschränke dort placirt. Allein dies erwies sich als durchaus falsch, denn die dicken Gewölbe erleichterten den Einbrechern insofern die Arbeit, als sie das Krachen der erplodirenden Sprengstoffe dämpften und die Anwendung von Quantitäten derselben ermöglichten, die andernfalls unzweifelhaft die Entdeckung der .Schränker- herbeigeführt hätten. Man placirte dann wieder die Schränke in leicht construirte Gewölbe oder in einen offenen Raum, auch ser tigte man Schränke mit doppelten Wänden an. so daß das Ezplodiren einer selbst kleinen Ladung zu einer höchst gefährlichen Procedur wurde. Aber die moderne Technik hat demEin breche? ein neues Mntel zur erfolgreichen Ausübung seines lichtscheuen Gewerbe an die Hand gegeben und bloße Stümper arbeiten noch mit Pulver bezw. Dynamit. Meißel und Bohrer. Wie das Fachblatt Electrical Engineering" ausführt, gibt es keinen so genannten diebessicheren Geldschrank in der Welt, dessen Stahlplattcn dem elektrischen Strom zu widerstehen vermögen. In Gegenwart von Sachverständigen sind jüngst umfangreiche Versuche angestellt worden, bei denen ein Boqen von 40 bis 50 Volts mit einem Strom von 300 bis 400 Amperen zur Anwendung gelangte.-Geld schrankwände von 3 'bis 6 Zoll Dicke wurden in 3 bis 10 Minuten durchbohrt und um die Metallmasse, welche in dieser Weise attackirt werden könnte, festzustellen, wurde ein Stahlblock, der ca. 6 bei 7 bei 10 Zoll maß. mit einem diagonalen Loch von 1$ bis 3$ Zoll Durchmesser durchbohrt; die Dicke des Metalls an der durchbohrten Stelle betrug ca. 8 bis 9 Zoll. Wo gibt es eine Stahlccnstruction. welcher dev concentrirten Hitze des elektrischen Stromes Widerstand zu leisten vermag? Der härteste Stahl läßt sich ebenso leicht, ja noch leichker durchbohren als das weichste Eisen, während das gegossene Metall der bisher für absolut unverletzbar gehaltenen Schränke schmilzt und wie Wasser fließt: das gewalzte Metall leistet den größten Widerstand, da eS selbst unter sehr großer Hitze plastisch bleibt und nicht flüssig wird. Beim Durchbohren von Schmiedeeisen oder weichemStahl war es ost nothwcndia, d?n Boaen wiederholt auf die halb plastischeMasse spielen zu lassen, um das Erstarren zu verhüten. Die gegossenen Schränke widerstanden beiWeitem nicht so lange und das Metall wurde leicht flüssig, so daß in kurzer Zeit ein zum Oeffnen des Schrankes gmügendes Loch gemacht wurde. Und dies konnte ohne das geringste Geräusch bewerkstelligt werden. Als einziges Schutzmittel gegen diese Art d:S Einbruchs werden elekctische Alarmapparate angesehen, die so angebracht sind, daß sie bei der Application des Stromes auf daö Metall ertönen und die Anwesmbeit des Einbrechers verrathen. Es btt wahrheitet sich also auch in diesem Falle, daß Gift nur mit Gift vertrieben werden kann. ,
Kindermund. Die kleine Else wird von ihrem Vater geprüft: Vater: Elschen. sage mir. wie ist ein Kind, . das nicht sieht? Elschcn: Blind! Vater: Und wie ist ein Kind, das nicht sprechen kann? Elschen: Das Kind ist stumm! Vater: Und nun, Elschen, sage mir einmal, wie ist denn aber ein Kind, das nicht hört ! Elschen (antwortet ..prompt) : . .Ungezogen ! - EIN ÄHGEflEHE5.KRAFTlGEIIDE5 APPETITERZEUGENDES. UEIl-rMlIR-MITTEL kHN KAUFIN SIE DEM ECHTEN feillluFrScv AßlZ EXTRACr t J' lrz&&xzz?: i'jfcwv t-r-JjjeM 01 AliCZREü IST CCIITLpwr. . z-L , -a
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Europaische Aundschalt. Provinz Brandenburg. Berlin. Eommissionsrath F. 23. Grünfeld ist im Alter von C0 Jahren in San Nemo gestorben. Er war der Begründer und Inhaber der brannten gleichnamigen Leinen-Firma in Berlin und Landeshut und hat seine Leute ehrlich geschunden. Einen Sonntag gab es überhaupt für sie nicht. Die Braut des in 5)aft befindlichen Anarchisten, Schneidermeisters Paul TöbZ. hat das Gesuch gestellt, sich mit ihm im Gefängniß trauen zu lassen, doch ist sie vorläufig abschlägig beschieden worden. Charlottenburg. In einem Gasthofe in der Wilmersdorfer Straße erschoß sich ein junger Geschäftsreisender, August Buncke. aus Potsdam. Man brachte den Selbstmörder in ein Krankenhaus, woselbst er kurz nach seiner Einlieferung starb. Ebevswalde. Der 5Ljahrige Maurer Wilke aus Heegermühle ist in der Wolfswinkler Papierfabrik bei seiner Maurerarbeit einer Welle zu nahe gekommen, welche ihn erfaßte und tödtete. Guben. Unter der Anklage, den Forstaufseher Grünke erschossen zu haben, standen der Gastwirthssohn Ernst Gromm und der Häusler Ernst Budach aus Niemaschkleba, beide bekannte Wilderer. Ersterer erhielt 4j, letzterer 15 Jahre Zuchthaus. H a v e l b e r g. Im Sumpse erstickt ist der 16iährige Sohn des
Schiffseigenthümers Jhlow, welche? sich mlt emem gleichalterigen Kameraden nach dem sogenannten Reiherhorst begeben hatte, um auf Möwen zu jagen. Er gerieth in eine offene Stelle und versank im Sumpfe, während sich sein Kamerad, der ihm Hilfe leisten wollte, nur mit großer Mühe retten konnte. Provinz Ostprcußm. Königsberg i. P. In dem Kühlraume des städtischen SchlachtHauses wurden durch einen Brand Fleischvorräthe im Werthe von etwa L0.000 Mark vernichtet. Allen st ein. Einen Einbruch verübte der Hilfsschreiber Gefreiter Krause der hiesigen Jnfanteriebrigade. Er entwendete aus der Kasse desKaufmanns K.. bei dem er viel verkehrte, 400 Mark. Bei seiner Verhaftung fand man nur noch 120 Mark, den Rest hatte er bereits verjubelt. L y ck. Mit dreimonatlicher Gefängnißstrafe muß der Volksschullehrer Podschwat aus Grunau (Kreis Sensburg) eine Unvorsichtigkeit büßen. Die umgehenden Theile seines Roßwerks waren stets unbekleidet, und eines Tages im October 1896 wurde ein Mädchen, welches in die Maschine hinein gerathen war, tödtlich verletzt und starb. Mühlhausen. Kürzlich hatte der Besitzer Liedtke aus Fllrstenau. ein etwa 30jährigev Mann, beim Nach hausefahren mit einemStrohfuder das Unglück, bei einer Biegung der Chaussee vom Wagen zu fallen und sich so schwer zu verletzen, daß er nach drei Tagen, ohni nochmals zur Besinnung gekommen zu sein, starb. Prorin; Wcslnreustctt. D a n z i g. Der Arbeiter Johann Otto Scholz wurde von der Straskammer wegen zwei vollendeter und eines versuchten Falles von Bigamie zu 1j Jahren Zuchthaus und LJah. ren Ehrverlust verurtheilt. D i r s ch a u. Der Rangirer Kloß erlitt dadurch schwere Verletzungen, daß er beim Rangiren auf dem Güterbahnhof von dem Trittbrett eines Wagens fiel und stark gequetscht wurde. E l b i n g. Das ILjährige Dienst, mädchen Henriette Nagel aus VöhMischgut vermuthete sich beim Besitzer Harms in Wengeln. Da sie sich nach Hause sehnte, zündete sie, um los zu kommen, den Holzstall an, wodurch das ganze Gehöft in Asche gelegt wurde. Die Angeklagte war geständig. Das Urtheil lautete auf 1 jlahr Gefängniß. Graudenz. Im Stadlwalde erhängt hat sich der Bäckerlehrling Gustav Steinke. Er war seinem LehrHerrn nach Entwendung von 40 Mark entlausen und entzog sich der Strafe durch Selbstmord. Provinz Pommern. Bahn. Hier brannten Stall und Schmiede des Schmiedemeisters Werner, sowie die Scheunen der Ackerbür, ger Wendlandt, Rosenseld und Kindermann nieder. Groß-Krössin. Beim GastWirth und Bäckermeister Sendelbach entstand Feuer, das die Bäckerei, das Wohnhaus und den angrenzenden Sail in Asche legte. Falkenburg. Durch ein mächtigeS Schadenfeuer wurde das Gehöft des Kaufmannes A. Marcuse vollständig eingeäschert. Gügenhagen. Der Landbriefträger Bartelt von hier ist wegen Unterschlagung verhastet worden. Kolberg. Der Verwalter des früheren Dusse'schen Grundstückes auf dem Noßmarkt.Gärtner Scheunemann aus Lustebuhr, hat. sich erschossen. Provinz Schlcswig-Holstcin. A l t o r a. Der lischt Pctersen aus Stellingen wurde au' dem Bassel. weg überfahren und sofort getödtet. Apenrade. D.'r Amtsri.ntcl Lindemann hat seinen Collcgen. reu Amtsrichter Clausen. .um Z,veikamp herausgefordert. Si'unvanien des H'rrn Lindemann waren waren de.' Nr,:sp?:ysikus von Fischer-Venzen un ein Hauslehrer des Landra!5-.''.!lmiS, richier Clausen hat indeß die Förderung abgellhnt und seiner oorzcjetzt.'n Behörde Anzeige erstattet. Atz bull. Ein 70 Jahcz alter Mann Namens Spieler stürzte in einen Brunnen, aus dem er nur alZ Leiche wieder herausgezogen werden kannte. - Eizede. Das Haus dzö Rademachere Maaß brannte Nicht) völlkg weder. Der Besitzer rettete mit seinen Angehörigen nur das nackte Leben. . . ..Fr ie brichst ad t. DaS Fest der goldenen Hochzeit begingen der frühere Stadtcassirer Simon Beniamin und ,
niu, vei we'chcr G?!:aenheit dem körperlich u.id gi'isiig frischen Ehepaare zahlreiche Beweise der Verehrung von Nah und Fern zu Tcil wurden. G a r st e n st e d t e r f e l d e. Ein Raub der Flammen ist das im Concurö stehende G;wcsc des Besitzers Lüdemann geworden. Provinz Mrflcn. B r es l a u. Ein Duell hat auf einer in der Nähe des Dorfes KleinTschansch belegenen Wiese zwischen dem Nechtskandidaten Max Philippsthal hierselbst und einem Gerichtsassessor stattgesunden. Die Bedingungen sollen gewesen sein: dreimaligerKugelWechsel auf 15 Schritte Distanz. Der Gerichtsassessor hat eine ziemlich gefährliche Wunde am Kopfe erhalten. Bruch. Der 20jährige Schlosser Emil Schmidt, aus Friedland, Oberschlesien, gebürtig, der auf der Eisenbahnstrecke Hierselbst beschäftigt war, gerieth unter die Räder eines Eisenvahnzuges und war sofort todt. F a l k e n h a i n. Der Pferdeknecht Hasclbach war mit Abladen von Gebundrcistg beschäftigt, fiel dabei vom Wagen und zog sich eine Gehirnerschütterung zu, der nach mehreren Stunden der Tod folgte. Der Verunglückte hinterläßt seine Frau und zwei Kinder. F r i e d l a n d. Wegen Defraudation von 30.000 MarkDarlehnskassen. acldern ist der Strumpffabrikant Hahnel in Lonschnik verhaftet und in das hiesige Gerichtsgefängniß eingeliefert worden. ' Girlachsdorf. Der Steinar beiter Thasler wurde in seiner Wohnung erhängt aufgefunden. Der Selbstmörder dürfte in einem Schwermuthsanfall die That vollführt haben. Grünberg. Der Schneider Rie del hat seine Geliebte Namens Horn erschossen. Der Thäter ist verhaftet. Provinz Polen. P o s en. In der Zuckerfabrik zu Opalenitza verunglückten beim Schlempekarren vier Arbeiter. Einer war auf der Stel todt. Die anderen erlitten schwere Arm- und Beinbrüche. Das Unglück wurde dadurch herbeigeführt, daß der gefrorene Schlempehaufen untergraben worden war. Während der Abwesenheit der Müllermeisterfrau Wolinska in St. Lazarus gerieth ihre Wohnung in Brand und ihre drei kleinen Kinder erstickten. Sein jähriges Bürgerjubiläum feierte der Schuhmachermeister Andreas Eckert. Magistrat und Regierung übersandten ihm Geschenke und Glückwünsche. Buchhalter Sommer, der in einem hiesigen Bierverlagsgeschäft angestellt war. hat sich erschossen, nachdem er Unterschlagungen bei seinem Prinzipal begangen hatte. L a b i s ch i n. Am Kaisersgeburtstag vertheilte der Vaterländische Frauenverein an einige 60 Arme aller Confessionen Geldspendeg, Holz und Lebensmittel. Provinz Sechsen. E r m st e d t. Beim Futterschneiden gerieth der 16 - jährige Knecht Steibe aus Nottleben in das Triebrad des Göpelwerks, wobei ihm ein Fuß verstümmelt wurde. Halle. Der ehemalige Gcrichtssekretär Härwc der wegen Raubmordes an dem Stadtkassen - Rendanten Böttcher in Wettin zum Tode verurtheilt worden ist, hat zum vierten Male das Wiederaufnahme - Verfahren beantragt. Mühlhausen. Der Gutspächter Wilhelm Brinkmann jr.. dessen plötzlichcs Verschwinden alsbald nach seiner Freisprechung vor dem Schwurgerichte zu Erfurt so weitgehendes und berechtigtes Aufsehen erregte,- ist wieder zurückgekehrt. S ch l u s i n a e n. BeimSchmiedemeister Christ erstickten zwei Lehrlinge infolge Einatbmung von Gasen, die ei nem Ofen entströmten. ' Provinz Hannover. ' Hannover. Karl Bering. Großunternehmer für Eisenbahn- und Wasserbau, ist hier , im Alter von 63 Jahren gestorben. Das 'hiesige Schwurgericht fällte , zwei Todesurtheile. Die Eheleute Maler Knabe, übrigens beide mehrfach vorbestraft, hatten das einjährige außereheliche Kind der Frau,, aus einem. anderen Verhältnisse in der Leine ertränkt. Die Frau gestand die That ein deren Ausführung sie jedoch dem Manne zur Last legte.- Letzterer leugnete, ! wurde aber ebenso wie die Frau von den Geschworenen des vorbedachten MordeS für überführt erachtet. j , ' Burgdorf. Als der Omnibuszug von Lehrte in der Haltestelle.' Aligse einlief, sprang ein Stück Eisen' von
derMaschine los und traf den Äbbauer
Bodecker so unglücklich an'S Bem, daß dasselbe gebrochen ' wurde. ' Ein im Zuge anwesender Burgdorfer Arzt legte einen Nothveröand an. . : E l z e. Die Leiche des seit November verschwundenen. 73 Jahre alten Kanzluraths Schneermann ist 'jetzt in der Leine aufgefunden worden. , ' Prvvkm WeKfalca. ; Münster.. Der Regierungspräsident Schwarzenberss ist im Alter von 66 Jahren plötzlich gestorben, als er grade aus der Cihung deS ProvmcialSchulcollegiums in seine nebenliegende Wohnung zurückgekehrt war.' j Dortmund. Auf dem - Stahl, werke von Hösch ist : ei Charge geplatzt. Zwei Arbeiter wurden von den glühenden Stahlmassen überschüttet und blieben todt. ' Der Bauunternehmer Kreiß und dessen Frau, eine frühere Hebamme, sind vrrhaftjt worden. ES soll sich um Verbrechen Ivider keimendes Leben handeln. Hagen. 3 - Gvmnasialvirector Dr. Stahlberg ist gestorben. . Legden. Die Frau'-d'eZ ZZellerS Bücker, gen. Jesing, hatte' eine kleine ganz unbedeutende Wunde 'aus. der Backe, welche sie beim Waschen Zrothge-, färbter Strümpfe mit der nassen Hand berührte. 'Bald darauf stellte.sich hes-, tiges Stechen im Kopfe ' ein',? welcher schnell anschwoll. Die Frau-rm Glauben,. die Gesichtsrose zu bekommen, legte sich zu Bett,? und. erst ein Zweiten Tage, nachdem sich heftige' Schmerzen einaestellk hatten, wurde dn Arzt ae-j . '
lzoN. der die Unglückliche aber nicht mehr retten konnte, da die Vlutrergif- 4 tung zu weit vorgeschritten war. Die Frau starb am dritten Tage ihrer !
Krankheit. Rbeinprovin'. Aachen. Die Nadelfabrik von Brause & Co. und die Galvanoplastische Anstalt Elektra. Eigenthümer Adolf Amsberg, sind durch eineFeuersbrunst zerstört worden; der Schaden beträgt über 100.000 Mark. A l s d o r f. Auf Zeche Anna vcrunqlückte der Bergmann Aretz aus Afden tödtlich. Barmen. Der Häusermakler Aron Aaron von hier ist als des Mordes verdächtig verhastet worden. . Er soll vor einigen Wochen eine 80jährige Wittwe Namens Schlechter in der Nähe von Beyenburg in einen Steinbruch gestürzt und dadurch getödtet haben. Beim Aufwühlen des Erdreichs zwischen Barmen und Schwelm zwecks Erschließung von Kalksteinbrüchen stießen Arbeiter auf einen irdenen Topf mit Münzen. Die Münzen sind aus Silber geprägt, spanischer Herkunft und tragen das Bildniß König Philipps II. von Spanien. Bonn. Geheimer Sanitätsrath Dr. Hertz. Besitzer der weitbekannten Privat - Irrenanstalt, ist im 80. Lebensjahre gestorben. Er hatte inUien letzten Jahren sein 50jähriges Doctorjubiläum und seine goldene Hochzeit gefeiert. Provinz Hcsscn-Nassau. Asbach. Der Ackermann Ph. Pfusch stürzte so unglücklich vom Futterboden, daß - er einen gefährlichen Armbruch davontrug. E f ch w e g e. Der aus Hoiersdorf, Braunschweig, stammende 22jährige Hilfsschreiber Fritz Westfahl auf der Zuckerfabrik Niederhone ist nach EntWendung von 3000 Mark flüchtig geworden. Frankfurt. Der Kutscher Müller wurde von Zuhältern derartig mißhandelt, daß er seinen Verletzungen erlag. Der reichste Steuerzahler des Königreichs Preußen ist der hiesige Rothschild, der mit einem Vermögen von 215 Millionen Mark angeschätzt ist. G emünden a. D. Wohra. In der Scheunr seineschwages in Wohra wurde der 40jährige A. Schäfer todt aufgefunden. Ätttteldeutscht Staaten. C o b u r g. Der 6-ljährige Viitrnermeiste: Karl Dorn war auf dem hiesigen Bahnhose mit Ausladen von Holz beschäftigt. Nach gethaner Arbeit benutzte Dorn die Puffer zum Absteigen, eben als ein rangirter Kohlenwagen auf den Holzwagen stieße Dorn fiel infolge des Stoßes von den Pusfern und so unolücklick unter die Räder, daß dem Bedauernswerthen der Kopf sowie die rechte Hand abgefahren wurde. D o s d o r f. Wahrend dasChaus feearbeiter Bethuel'sche Ehepaar das seltene Fest 'der goldenen Hochzeit feierte, brach plötzlich im Beisein des Ortsaelstlicben der Jubilar vom Schlage getroffen zusammen und ver starb auf der Stelle. F r a n k e nh a i n. Der Postagent Landmann ist von hier geflohen. G o l m b a ch. Während der Ab Wesenheit der Mutter in der Wohnstube. erstickte die einjährige Tochter des Fabrikarbeiter Schubert hier; em drenahrlger Sohn wurde noch rechtzel tia durchherbeigeholte Nachbarn geret tet. Durch verbrennende Kleidungsftücke. welche dem Ofen zu nahe geleg waren, foll Qualm entstanden sein, welcher den Unglückssall veranlaßt hat. Hesskn-Tannllaol. D a r m st a d t. Der Direktor des Gymnasiums zu Laubach in Oberhessen, früher Direktor der Realschule, in Friedberg, .Dr.' Georg WindhauS, ist im Alter von 61 Jahren gestorben. Er war em ausgezeichneter Pädagog, auch schri istellensch thätig. Dorf . Gill. Der 21sährige quymacyer Zionrav .Gneo von Holzheim, der rn Butzbach bei Kiefer be schäftigt war, ist Nachts - im Schnee treiben verunglückt und gestorben. L a n gs d o r f. Der 6jährigeSohn des Lehrs Leidich wurde von-einem Pferde so unglücklich geschlagen, daß er starb. .' - ' Mainz. In dem SeidenwaarenHaus des Herrn Hirsch wurde ein Einbruch verübt,, wobei für 6000 Mark Seidenwaaren gestohlen wurden. Niederolm. Der in Mainz stationirte Zugführer Buchheimer der preußisch-hessischen StaatsbahnM auf hiesiger Station getootet worden. Dem Unglücklichen wurden der emem Ran girmanöver beide Beine abgefahren und der Kops zerdrückt. 06 et Iahn st ein. Im' Rhein ertrank der auf dem Schleppboote 2H. Schurmann X." bedienstete Matrose Klemholz auZFluhrVt.. . ,', - Frei versandt an Manner. Ein Mann in Jndiana entdeckt ein ' iemerkeustzertieS Heilmittel für Verlust von Kraft. Proben werd: frei an alle versandt, die darumschreiben. Ja. P. Johfto von It. Wayne. Jnd ach eine salzrelavgen Sarpfe gegen die tat u lischen u?d ttrverltch? L,tdn vo verlorener darren Ha r'chtiS wmci gelUkderi. ei be da Leides dktlt. ' k.mfc kitl ralitmnlfi itirnfAtHn fc . ist tetmo. eine vrde oct vtettim areu xrt&nncm I sende, die a rgen einer storm gkscklechl H6tr 'droScke leide, a ffolge an jugkndlicker VW' VT wavWMiD i.ljl.lll, vi et unwine-vett. le torrnitacn isttiua Bei at dickt,. iffe und der strtrt. fetroacben ftafn. iint4exbru4 nft Äut6runa. 5a Seil aittet Bit (tue bcsonbrrl angenehme tirkug da ISrme nd scheint nno ttteldar u irken. indem ed e erta, ate Srosk nrh eine Qntroict luo Siebt, wie sie nur aSnsbt wird. Da Dein rl teilte Mr Johnkon rollstindia ton o t dMt Uibftn Ud Leiden. 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