Indiana Tribüne, Volume 20, Number 163, Indianapolis, Marion County, 2 March 1897 — Page 2
Sndiana Srwüne.
(rr?;Lu Täglich in:& Sointtag L!ie tZsliche.TridSn. tostet durch den TrSger J Xent4 per Ooche, die SontagZ..TrlbüeI 5?:: per EJoit. Be'U infarwe 15 TentS bei (9 Senis per vkot. yer Poft außerhalb d tdt tnzrschiZt 1 VorcuZSjlunz P pe, 0Hr. Csflm 18 cat Vlabame Siraßt. Indianapolis, Ind., 2. Marz 18t7. Zeltungsivefen in Havanä ' Der bekannte Kriegscorrespondeni" William E. Curtis. der jetzt auf der Insel Cuba seine Beobachtungen an stellt. h2t zwar noch sehr wenig initgetheilt, was zur Aufklärung über den wahren Stand der dortigenRevolution beitragen könnte, findet aber nebenbei Zeit, über allerlei andere Erscheinugen des dortigen Lebens zu plaudern. Ueber die Zeitungen in Havana und ihr etwas erntest Verhältniß zu den spanischen Behörden schreibt er in sei nem jüngsten Briefe: Jl.i Allgemeinen zeigen d:e Zeitungsblätter hier nicht nur einen guten Druck, sondern sind auch fähig redigirt und das darf hierzulande schon beson der hervorgehoben werden. Auch sind diese Zeitungen unterhaltender, als die meisten anderen in lateinisch-amerika nischen Ländern; sie bekommen ihre Neuigkeiten ausEuropa direct und haben tägliche Specialberichte aus Madrid und den Ver. Staaten. Das im terhaltendste und rücksichtsloseste Blatt von allen ist .La Luch", das fast niemals in Depeschen aus Havana erwähnt wird; selbiges bringt ieleNach, richten, welche keines der anderen Blätter zu veröffentlichen wagen würde. Seine Politik aber wechselt von Tag zu Tag. Manchmal unterstützt es die spanische Regierung, und manchmal bekämpft es sie, aber stets zieht es über irgend Jemanden her und greift irgend eine Art von Corruption oder Mangelhaftigkeit an. Der spanische Obercommandant Weyler scheint eine bedeutende persönliche Vorliebe für dieses chamäleonhafte Schwerenöther Blatt gefaxt zu haben; ja nicht Wenige sehen es geradezu als sein Organ an, obwohl es niemals sich als irgend Jemandes Leiborgan erklären wird, sein .Licht- soll ja für Alle leuchten, gerade wie dasjenige gewisser ameri kanischer Weltblätter auch. Das eigentliche Organ der spanischm Partei, der Aristokratie und der Beamtenwelt ist El Constitutional", dessen Redacteur wie ein Schulmeister zu schelten und zu meistern pflegt und ein Todfeind alles scherzhaften Tones zu sein scheint. Als Reuigkeiten-Vlatt ist diese Zeitung ganz werthlos, abgesehen von den Marktberichten. Ehe der .Reform-Entwurf" bekannt wurde, ging diese Zeiwng durch Dick und Dünn.' mit der spanischen Regierung, während sie jetzt stellenweise ein wenig in allergetreuester Opposition macht. (Um einen Ausdruck anzuwenden, wel chen das deutschländische Junkerthum seinerzeit mit besonderem Stolz für sich in Anspruch nahm.) .El Diario Ke la Marina- ist daS Eigenthum des Marquis Rabell, eines reichen Tabaksfabrikanten, welcher als der Führer der Reformistenpartei gilt und einer der hervorragendsten Bürger Havana's ist. Dieses Blatt hat ein ungewöhnlich schönes Local, sehr moderne Einrichtungen und läßt sich seine Neuigkeiten ein gutes Stück Geld so sten. Dann ist noch El Pais-, das Or gan der Republikaner und Autonomisten, erwähnenswerth, dessen jetziger Redacteur vielleicht in der amerikanischen Ludwigsstadt ebenfalls ein w.delndc Eonversations Lezicon" g'nannt werden würde, wenn er dort hauste. Seit vielen Jahren steht das. selbe unter der Controlle des Marquis Montoro, des bekannten Führers der liberalen Partei. Da übrigens die meisten ehemaligen Freunde dieses Blattes in die Reihen der Aufständischen getreten sind, so leidet dasselbe bedenklich an Abonnenten Schwindsucht uiid entsprechendem Schwund der Anzeigen - Patronage. ; In den Carricaturen - Bildern der hiesigen Zeitungen spielt Onkel Sam eine große Rolle. Mit besonderer Vorliebe wird tr als Schwein dargestellt, und die amerikanischen Bundessenatoren, welche am meisten über die spanische Politik losgedonnert haben, erscheinen mit Gänse-Leibern. . Man hat hier eine merkwürdige Manier, Zeitungen zu unterdrücken. Statt daß dieselben vorher ihre Cör rectur Bogen dem Censor vorlegen müssen, wie es anderwärts üblich ist, wo ein solcher Hüter der öffentlichen Meinung existirt, werden sie immer erst hinterrücks in's Gebet genommen. Der 5)erausgeber folgt seinem eigenen Urtheil, läßt drucken, was ihm beliebt, , und übernimmt das isico, eingesperrt m werden oder eine Geldstrafe zu bezahlen. Erst am nächsten Morgen liest der Censor das Blatt beim Frühstück. Findet er irgend etwas in m i l d e m Grade Anstößiges darin, so schreib! er dem Redacteur eine höfliche Note und macht ihn auf den Artikel aufmerksam.. Im anderen Tage erscheint dann in jbern betreffenden Blatte eine Erklä-' lung, daß der Rcdac'.eur sich in dem betreffenden Punkt geirrt habe, oder daß seine Bemerkung! vom Publikum bedauerlicherweise.mißverstanden wor den seien. Entdeckt aber der Censor etwas in schwerem Grade Anstößiges, so wird mindestens der Redacteur eingesteckt oder mit Geldbuße belegt, und die Polizei nimmt außerdem die Abonnentenliste an sich, geht damit in jede Wohnung eines Abonnenten und ccrnsiscirt daS Blatt, wo sie es noch u wischen kann. In den CarricaturenBildern wird auch gar Manches ausgesprochen, was man nicht in Worte zu kleiden wagt; das Verständniß des Senerals Weyler hierfür Icheint tn sehr schwaches ja sein.
Washington alS Diplomaten,! dies.
Man kann noch darüber streiter, ob der letztere Name für unsere BundesHauptstadt nicht dock übertrieben ist ; aber sorgfältige Beobachter sind sich zicmlicb eiiilg darüber, daß in den Augcu ver Mitglieder irnV WaaV? ccopäischer Gesandschaften der Rang der Bundeshauptstadt ganz bedeutend gestiegen ist. und die Zeit, da Washington am liebsten von diesen Diplomaten gemieden wurde, schon ganz hinter unsliegt. Es ist aber noch nicht lange her. dak europäische Diplomaten und solche, die es werden wollen, geradezu eine Vorliebe für den Dienst in der Hauptstadt der Ver. Staaten zeigen vn ihn wenigstens vor demjenig?n in vielen kleineren Hauptstädten des europaischen Continents bedeutend bevorzugen, und es lohnt sich daher, ein wenig auf diesen Wandel der diplomatischen Gefühle und Geschmäcker", oder doch vieler derselben, aufmerksam zu machen. Seinerzeit betrachteten es solche Ausland - Vertreter als eine Art so cialer Verbannung, ihr Land in den Ver. Staaten repräsentiren zu müssen! Hinsichtlich einiger Consuls-Posten in entlegeneren Städten mag dieser Begriff noch jetzt bestehen; aber Hinsicht iich unserer Bundeshauptstadt scheint man davon gründlich abgekommen zu sein. Dies zeigt die Fortschritte, welche letztere in der Verfeinerung im Sinne großer europäischer Residenzen macht, wie in der Steigerung d?s ge sellschaftlichen Vergnügungslebens. r Mangel hieran, unter der Herrschaft der alten demokratischen Einfachheit sowie als natürliche Folge der Jugend Ueses Landes, machte eben früher Washington in jenen Kreisen ,ren:z beliebt. Dazu kam, daß die Diplomaten, welche sich unter allen Umständen verpflichtet fühlen, sich hervorragend und gesellig angenehm zu maü:n und ihren Ruhm auch in diesen Dingen in ihrer Heimath lebhaft widerhallen zu lassen, hierorts herzlich wenig Spielraum dafür fanden, und ?on den Bällen. Diners u. s. w., welche sie geben mochten, jenseits des großen Häringsteiches so gut wie garnicht ge sprochen wurde. In letzterer Beziehung, läßt sich zwal noch heute eine gesellschaftliche Diplo maten-Affäre in Washington lange richt auf eine Stufe mit denjenigen in irgend einer großen europaischen Hauptstadt stellen, trotzdem der Verkehr über den großenOcean. einschließ, !ich des telegraphischen, ein viel inni:txti geworden ist. Im Uebrigen -ber europäisirt sich Washington ohne Zweifel immer mehr, und es fct auch seine speciellen Vorzüge, welche jenen :uropäischen Hauptstädten abgehen. Da ist vor Allem die größere Vcwe7.ungs - Freiheit. Gerade die noch immer vorhandene Entlegenheit beJirkt auch, daß alle dummen Streiche )der irgendwelche sociale Verstöße nnes diplomatischen Vertreters in Washington weiter keine Folgen für ihn haben, während ihm in Europa ,'ede Lappalie unter Umständen fürchierlich werden kann! Aus den letzten paar Jahren ließen sich mehrere auf sollende Beispiele hierfür anführen. llnd endlich auch last not least steint das Washingtoner Pflaster für )ie Diplomaten sehr günstig zum Wegschnappen reicher amerikanischer Erbinnen zu sein! Näthselhafter Nansaser Sandhügel. Wer die Merkwürdigkeiten des Son-zenblumen-Staates aufzählen will, sarf auch die Sandhügel im mittleren sansas nicht unerwähnt lassen, welche räthselhaft genug und unter Umständen gefährlich sind, obgleich sie dem durchreisenden vielleicht nicht sonder, üch auffallen mögen. Die Prairien hier herum werden bekanntlich als das ehemalige Bett eines großen Oceans betrachtet. Aber das kann keine Erklärung für die Existenz Zieser Kette niedlicher Hügel bieten, welche sich an einer Strecke durch dies.'s ebene Land hindurchzieht und von ihrer ganzenUmgebund sich so sehr unterscheidet, als ob sie. vom Himmel herabgefallen wäre. Etwa 25 Meilen 'oeit, von der Umgegend von Lyons 0is nach Hutchinson hin, erstrecken sich diese eigenthümlichen Hügel, ungefähr einen Halbkreis bildend. Sie bestehen vollständig aus Sand, und zwar aus sehr feinen, diamantförmigen Theil chen, welche so leicht sind, daß sie bei jevem Windhauch eine neue Lage suchen. Ein starker Windhauch yar kann Acres derselben in Bewegung setzen. So kann es kommen, daß Hügel von vO Fuß Höhe nach und nach Hunderte von Aards weit transportirt werden, und vielleicht ein Weg zwischen zwei 5)ügeln am andern Tag einen verschütteten Eingang in das Innere ei? nes einzigen Hügels bildet. Endlos mannigfach sind die Veränderungen, welche durch die wirbelnden Sandstürme an diesen Sandgebilden hervorgerufen werden können. Tornados können in dieser wenig srequentirten Ge gend unter Umständen aus den Hügeln wahre Togesfallen machen und für Mensch oder Thier so verhängnißvoll werden, wie es natürlich in weit größerem Maße in der Wüste Sahära vorkommt. Indeß hat eö auch an nicht wenigen Stehen ein anhaltend windstilles Wette? ermöglicht, daß sich über demSandk eine Rasenschicht bildete. SolcheStel. len sind für dieObstzucht ganz günstig und der Rasen leistet natürlich dem Winde Widerstand, sodaß auch die Unterschicht erhalten bleibt. Aber in keinem dieser Hügel findet man, wenn man durch den Rasen gräbt, etwasAnderes, als Sand, in welchem nur hin und wieder Gebeine offenbar verschütteter Thiere oder Menschen vorkom men; anderer Boden zeigt stch in seinem Fall, ehe man, ganz hinunter aus das Niveau der Prärie gekommen ist. Dies beweist jedenfalls, daß sich die Hügel erst gebildet haben, resp. - erst hierhergekommen sein mussen,vachdem sich die. 's.7k:'cr''tion
icoon vollzogen hatte. "(Tine nähere und vollkommen befriedigende Erklärung hierüber ist r.od) nicht gegeben worden. Fiuhc: wzren Manche sogar
! der Meinung, daß die Hügelmassen ' vom ütxn irgend eines 'nit der Erde zusimmengesioßenkn5o7leten herrühr- ' ?r. Namenloser Jndianerstamm. Von Zeit ?u Zeit hört man von den Digger" - Indianern deö nördlichen Californien; wer jedoch annehmen würde, daß dies der wahre Name des betreffenden Stammes oder auch nur eine englische Neberse.ung deö ur sprünglichen Namens sei. würde sick) sehr täuschen. Diese Rothhäute V den noch etwas mehr verloren, alD 'hre. anderen übersenden Rassegeno'sen: sie sind namenlos. Längst ist ihr Ltammesname spurlos verloren ge gangen, und alleBemühungen des Ethnologischen Bureaus in unserer Bundeshuplstadt. ihn wieder zu entdecken, lind erfolglos geblieben. Dlggevs" ist nur eine von den Wei ßen aufgebrachte, übrigens schon seit langen Jahren gebräuchliche Nothbe X i helfs - Bezeichnung welche wahrscheinlich zuerst in dy? Nocky Mountains aufkam und sich auf die Gewohnheit d?-s?r Indianer bezog, nach einer gewissen Art Wurzel (camass") zu graben, die sie mit Vorliebe zu Nahrungszweck?n verwendeten. Die Indianer selbst wollten nie etwas von di-sem Namen wissen; sie fühlen sich beleidigt von demselben. Indeß haben sie nie zu sagen gewußt, oder nicht sa1 gen wollen, wie sie als Stamm eigentlich heißen, und daher wird es wohl stets bei jenem Wählev"-Namen sein Bewenden haben. . Man betrachtet die Diggers". gewohnlich als die niedrigststehenden Indianer Ealisorniens. obgleich die Wenigen, welche von dem Stamm noch übrig geblieben sind, sich rasch cioilisircn. Sogar äußerlich scheinen sie langsam eine gewisse Veränderung durchzumachen. Die wenigen noch vorhandenen unverfälschten classischen Exemplare dieser Familie werden wohl in naher Zukunft so odev so dahinschwinden, obwohl gerade bei ihnen die Langlebigkeit stark vertreten ist. Ein Reiscnder im nördlichen Ea lifornien beschrieb diese, in verschiedener Hinsicht interessanten Rothhäute" vor längerer Zeit, als sie noch etwas zahlreicher waren, u. A. folgendermaßen: Hochgewachsene und schlanke Diggers fand ich nirgends; sie waren Alle entweder von mittlerer Höhe oder nntersetzt und dick. Sie hüttm sämmtlich niedrige Stirnen, plattgedrückte .Nasen, große Obren und großen Mund und höbe Backenknochen. Viele von ihnen hatten fast ganz schwarze Gesichtssarbe, wie sie bei heutigen Jndianern sehr selten ist, während andere wiederum kuvfelfavdig oder gelblich aussahen. Emiae von ihnen hatten dünne Schnurrbärte oder vereinzelte -Haarc auf dem Kinn, die man unter dem Namen Bart hatte zusammenfassen können; die Me'st:n aber waren glattgesichtig. Was mir aber am mri sten auffiel, das war der Umstand,daß sowohl die Manner wle die Moha las" wie bei diesem Stamme ' die Frauensversonen genannt werden, der Ausoruck Squaws ist hier car nicht geläufig außerordentlich dichtes Haupthaar trugen. Hoh.-s Alter machte dasselbe nicht dünner und konnte es auch nicht in nennenswer tbem Maße orau machen. Ein kahl k'öpfiqer Indianer gar würde wie em, von einem anderen Himmelskörper herabgefallenes Phänomen angesehen worden sein. Und aus neuerer Erfahrung fügt dieser selbe Reisende noch hmzu: Im letzten Sommer traf ich auf zwei Indianer, deren Alter von ihren eigenenLeuten auf 120 und 130 Jahre angegeben wurde. Alte Ansieoler, welche sie schon seit einem halben Jahrhundert kennen, glauben auch nicht, daß diese Zahlen weit übertrieben sind. Die Runzeln in den Gesich tern der Beiden warrn so tief, daß dle Haut in Falten fiel, und ihre Leiber schienen auf die 5älfte ihres früheren Umfanges eingeschrumpft zu sein. Sie waren tauo, stumm, blind, jon ge bückter Haltung und so gut wie voll ständig hilflos, aber ihv Haupthaar hatte kaum emen Anslug von Grau und war so dicht, daß man mit einem Kamme von gewöhnlicher Grone un möglich durch dasselbe hindurchfahren konnte! Das sind durchaus keme pha nominalen Ausnahmen, und früher hätte man genug solche Greise unter den Dlggers fmden können. Gin Cyoeiaw.Vallsplei. Von manchen Leuten Hort man ab und zu die Behauptung, daß die Amerikaner in ihren socialen Gewohnh?!ten mit der Zeit verindianerten. also sich in indianischer Richtung rückwärts entwickelten, und es sind schon allere Hand angebliche Belege für diese Behauptung beigebracht worden. Auch die Humoristen und EarricaturenZeichncr der anglo - ameri?an.'sche'n Tagespresse haben sich - bereits dieses Gegenstandes bemächtigt und z. ,B. Vergleiche zwischen gewissen Erscheinungcn - unseres Hochschul Sportleb?n5 und den entsprechenden im wilden Jndianerleben gezogen. l ' Solche Vergleiche liegen in der That nahe genug, gleichviel, welche Schlüsse man aus ihnen ziehen mag. In den letzten Monaten ist wieder vielfach von den Ausschreitungen mehr:rer Gattungen unsere? Ballspiele, namentlich des Fußball-Spieles. und ihren Opfern die Rede gewesen. Es ist deshalb von einigem teresse, auch an ein echt indiznisches. uraltes Ballspiel zu erin. nern, das ausschließlich auf d:m Vo den der Nothhäute gewachsen ist. Zu dtr wenigen ureigenen Bräuchen deö intere Kanten Choctaw Stammes, welche sich glücklich bis zum heutigen Tage erhalten haben, gehört auch. das Ballspiel dieser .Indianer. : Dasselbe unterscheidet sich freilich sehv vomFüß, oder Oaleball - Soiel. bat. da-
gen große Aehnlichkit mit d?m Ballspiel, welches bei vr.Z als' Lacrosse" bekannt ist. Es wird geistlich in den Vollmonds - Zeiten der Sommer monate gespielt und bedingt außer dem Ballwerfen und Laufen auch das Ringen in hohem Maße. Geschrieen oder vielmehr geheult wird auch hierbei gewaltig, aber nicht aus bloßem Veran":gl "an den .ypilz,", wie bei uns Civilisirten. sondern zu dem besonderen Zweck,' den bösen Geist des Mißgeschicks zu. verscheuchen. Die Theilnehmer bestehen aus zwei Partien von je 30 jün5:7en oder .nittelalterign M"nnern meist herrlichen M'ssiern von krästigem und g.schmeidigem Körverbau; aber auch 'Krüppel sp'i?lcn mit. die t: früheren Spielen zu Krüppeln geworden sind, indeß den Sport nicht müde werden können. Zeit haben diese Menschenkinder wenigstens genug, und sie versäumen nichts Anderes darüber. ' Alle Spieler erscheinen bewaffnet im Felde, doch dürfen sie ihre Waffen während desSpieles nicht mitbenutzen; es gibt schon ohnedies Unheil genug. Ehe das Spiel beginnt, schreitet von beiden Partien der Beschwörer" über das F:ld. singend und einen kleinen Baumzweig schwingend oder mit den Händen klatschend. Unmittelbar da rauf geht dev Tanz los; vom Medicinn;crn wird auch der Ball zuerst in die Luft geschleudert. Von 10 Uhr Vormittaas bis 5 Uhr Abends kann solch'
' ein Spiel dauern, nur mit kurzer Zwi- , schenpause für einen Imbiß. Der Spielball hat ungefähr die Größe eines Golf Balles, ist gewöhnlich aus i Lumpen gemacht und mit weißer Hirschhaut überzogen; es ist nicht ge- , stattet, ihn während des Spiels mit I den Händen zu berühren. Uebrigens werden mehrere Bälle geliefert, da oft einer in dem hohen Gras des Spielfeldes verloren geht. Manchmal er.setzen die Spieler, welche den Wind -auf ihrer Seite haben, wäbrend des ! Spieles plötzlich den benutzten Ball durch einen anderen, der einen langen j Schweif, und einen lockeren Ueberzug hat; es ist den Gegnern dann nicht möglich, diesen Ball gegen den Wind zu werfen. Die Squaws- zeigen sich fehr thätig ln der Unterstützung lyrer betreffenden Partie; sie versetzen sogar den Spielern, welche nicht stramm genug spielen, mit einer Gerte, die sie stets in der Hand tragen. Hiebe; auch tragen sie den Männern während des Spiels Getränke zu (in unseren Tagen meistens Kaffee). Mancher Spieler läßt sich von einer Squaw eine Nadel geben und macht damit 3 bis 5 große, blutende Ritzen an seinem Bein, vom Knöchel nach der Mitte der Wade zu; dies soll nämlich verhindern, daß er Krampfe bekommt. Natürlich" wird in Verbindung mit dem Spiel schwunghaft gewatet; Baargeld spielt dabei keine große Rolle, sintemalen cs gar zu spärlich vorhanden ist. aber 5cleider. Schuhwerk und andere Habsellgkelten. Die meisten Unfälle kommen beim Ringen vor. .das mit verblüffender Rücksichtslosigkeit betrieben wird. Die Aufreaunq ist mittlerweile schon der maßen gestiegen, daß es sogar vorkommt, daß Ringende, direct auf Tod tun g des Gegners ausgehen! Daß bei einem solchen Spiel ein alo dutzcnd verletzt werden.von denen meh rere ihren Verlegungen erliegen, i nichts besonders Auffallendes. F.ühe soll es mitunter noch toller hergegan gen sein, trotzdem gewisse, EinschränZungen für die Art des Ringens vor schrieben sind. Auch sollen m fru teeren Zeiten ganze Stämme dieses Spiel gegen einander ausgespielt ha ben; wegen der zu großen ud acsäbrllchen Erregung, die zu Stam meskriegen führen konnte, soll man davon abgekommen sein. Hin und wieder hat auch schon ein solches Spiel in einer Schußerei geendet! Alt-Viens hisllzrisujö Ziuellstätte. Von Pro-. Fer). Lentner. Zur Zeit der Türkenbelagerun Wiens stand aus der w::tcn lache, welche gegenwärtig die Joscphstadt einnimmt, ein emzizes großes Gehöfte, der Rodebot". später ..Rothenhol." ge nannt, umgeben von Weingärten und Saatfeldern. Das Anw.'scn war El genthum der Familie .Küllmann, von der es 1690 der Marchese Malaspina erwarb, um dort Wohnhäuser für ita licnische .Familien zu bauen. Aber schon zehn ahre später verkaufte er den Notl'cnhof mit. allem Zubchör .und dem weitläufigen bis in das Lerchcnfeid und die untere Alsergane sich erstreckenden Garten dem Wiener Magistrate um 91.0.0.) Gulden, und 1000 Gulden Leihkauf, worauf der Häuserbau bc gann und die neue Anlage dem römi schen 5kynige Joseph, 'Sohn Kaiser Leopolds I., zu Ehren den Warnen Joscphstadt erhielt. Unter den ersten .Edelleuten, welche sich in der neuen Vorstadt ansiedelten, war Hieronymus Eap::e Markgraf von Nofranokälserlicher geheimer Rath und Genetal-Postmeister in Italien, in dessen Auftrag der Architekt Fischer v. Erlach dort einen . der schönsten Paläste erbaute, welcher nachmals durch Vermälung der Enkelin des. Markgrafen an die Familie Kinsky und von lctz'.ercr durch Ihn an di.' Fürsten von AuerZ perz kam. Die Strecke ' längs deZ Gartens bis zur langen Gaffe erhielt d.m Namen Rofranogasse und würd: alsbald berüchtigt durch die Me;;ge von Duellen, we'ch' in y.'e'e.n auZzed.'hnt.'n, noch rrenig bezangenen Bezirke in ' den Abendstunden abgemacht wurden. DaZ erste historisch bekannt gewordene Tucll, welche daselbst stattfand, war jenes deö Grafen Niclaö. Salm, Enkels deZ heldenhaften Vertheidigers von Wien im Jahre 1529, mit dem böhmischen Eavaliir Otto v. Puchcmirz. Lehterer bediente sich dcS StodegenZ, Erste.-er deö Dolche. .' Puchomirz erhielt zwei Dolchstiche und verschied noch auf dem Kampfplatze an Verblutung, da imi liche Hi.fe nicht zur Hand war. Unter den folgenden Duellen erregte im Juni nrti , . . r ri L . ioöi icnez cez kreiyerrn zoyann Äig' mund v. Ecra mit dem iran;ösi''cken
Xsens&rtic.rwr-mcw
5,,........ -r c ' I mit emem reichen Aurgermäochen ver5 u ; Herren waren wurde die Danio von einem l?ci einen Gast mahl, nachdem sie ver- 5.,.".:
.Mm? Wcwn flcM zugesprochen. !N Stre gerathen und hatten sich ge- ; KrA, Ä sf 4Ä ,DUt dia gefetzt und dort zur Abdämpfung i.'rer Gem??::,Zc Nation" der Waper und Brcd durch acht Tage festgeha'.!en. löcr noch am Abend ihrer Freilassung begaben sie sich auf den Kaufplatz in der Rofranogasse. Fr.,nchcville's Tcgenklinge sprang entzwei, und sein Widerpart streckte ihn zu Boden. ..Mit sechs Wunden bedeckt und ungebcichk't schied er aus dem Leben," klagt die Neltttion. an den Kaiser. Aus Be sai'.veide- unö Satissactionsbcgehren dcS französischen Gesandten Marquis Sepeville wurde die Ausforschung des Todtschlägcrs eingeleitet und derselbe in Obcrcsterrcich auf dem Schlosse eines Freundes ausgeforscht. Da er jedoch selbst schwer verletzt und am Wundficbcr daniederlag, ließ man die Sache auf sich beruhen. Im Jahre 1C84 erscheint der Name des Freiherrn v. Gera in dem Verzcickmisse der bei Ncuhäusel gegen die Türken Gefallenen. Im Monate Juni 1682 war zwischen b!M Obersten Grasen Brülda und einem schwedischen Grafen Horr., der sich bei der Gesandtschaft befand, beim Kartenspiel ein Streit entstanden, wobei die Partner nach ihren Degen griffen und, von einem Kreise Neugieriger umgeben, so hart aneinandergeriethen, daß der Graf Vraida nach einer halben Stunde an den erhaltenen Verletzungen ver schied. Kaum war Wien von den Türken .gerettet, arassute die Duellwuth hesti ger als ie. Die Rofranogasse war von i Standern wieder stark' frequentirt. 'Androhung vcn lirck)lichcn Strafen und . Censuren hatte so gut wie keine Wir I kung. umso weniger, als der Thäter .sich schleunigst fr ein Kloster zu ftüchten pflegte. Tann entstand regelmäßig zwischm der geistlichen und weltlichen Vehörde ein langwieriger Prozeß über ' die zeitliche. und räumliche Begrenzung des Ajmrechtes dieser Zilfluchtsstätten, und mittlerweile war der Vorfall wie der in Vergessenheit gerathen. Am 5. April 1685 kam cs in nächster Nähe d:r kaiserlichen Burg zu einem DuellHandel ode? vielmehr einer verwegenen Mordthat. Der Livlünder Oberst Paul Christoph v. Rosen hatte einen alten Groll auf den kaiserlichen Ober sten Grasen ÄLfenb7cg. angeblich wegen Verweigerung eines versprochenen Regimentscomma'ndos. Als Letzterer von e'.ner Lludicn bei Hofe zurückkehrte, hielt ihn Noscn fcst und forderte ihn zum ZwcUampfe heraus. Ehe noch Nosenierg den Degen ziehen konnt.', erhielt er einen Stich in die Brust und sank im Thorwege seines Palais in der Herrengasse todt zu Boden. Rosen rettete sich in das benachbart: Minori tenuotter. fahren!) d.e n-.cDeröNer. mchlsche Regierung mit dem Convente uver ve!!en Äusi;e:erung verhanoeite. eillam oer quioige ais scloneroruoer D:rueioei, nacy emer anoeren Äernou ninnrrn. nritt ir mir nrtrm Tl:pn:r i y c im rr . V" " ' ......... scheinbar einen Streit anfing, den Flüchtigen auf die Straße hinausprü g?lte-und dort mit demselben ver schwand." Das Duellmandat vom October 1637, welches Duellanten und deren' Helfern mit dem Tode durch das Schwert und lzonsiscat'on ihrer im Lande befindlichen lauter bedrohte, wofern eZ aber nur bei der Herausforderung geblieben, mit Ausstellung am Pranger, ließ die er hoffte abschreckende Wirkung gänzlich vermissen. Auch der Rumormeistcc mit seinem Ouirdiknechten waren die sem Unfug gegenüber machtlos; gehörte doch ein nicht geringer Theil der Stirn kerer zum diplomatischen Corps, wzlcheZ UM das genannt,: Jahr am Wiener Hoflager durch die stattliche Scha'ar von 1200 Köpfen vertreten war. Auf ihre exterritoriale Stellung pochend, glaub t.m viele dieser Herren sich Alles erlau ben zu dürfen. Besondere Ungelegen heiten machten dem Kaiser der Resident des Bischofs von Münster, der sich mit den niedrigsten Pack herumschlug - und zu den gefürchtetstcn Ztlopffechtern der Rofranogasse zählte. Von einem Ehrenzweikampf konnte in den seltensten füllen gesprochen werden. Man schlug sich aus Rauk. und Mordlust, Beweis dafür, daß. sich Tuellzeugen, wenn so! che überhaupt bcigezogen wurden, und selbst die Vorübergehenden in den Rauf. Handel einmengten. Im Jahre 1703 erfolgte eine Rc publicirung des Tuellmandats mit dem Beifügen, daß die (Zxecunon der darin angedrohten Strafen an Leib und Leben unwiderruflich stattsindd.i werde; im März 1718 w.lrde durch ein käiserlichcs Patent das Recht des WaffentragenZ wesentlich eingeschränkt und der dienen d?n Classe gänzlich verboten, und zwar unter den schärfsten Strafandrohungen. Am Tage der Crbhuldigunq Maria Theresias, 22. November 1740, an welchem der prächtige Festzug eine unabsehbare Menschenmenge in die Stadt lockte, gerieten bendS in der oberen Brüunerstraße der .Panduren lauptmann .Freiherr .v. Trenk und Baron Albrecht Waldheim hart an einander und eilten sofort in die Ro franogasse. um das Rencontre auszu fechten? E'.nige Mann der Stadtwache waren ihnen nachgeeilt und verhindet ten noch rechtzeitig einen tödtlich?n Aus gang des Kampfes. Auf Befehl der Kaiserin mußten beide Duellanten Wien va?l?n. 92cch unter d? Regierun.i l ch unterdrückt und bestrast wissen wollte, se'.n Wort erhob, sah es in der Nosranogaiie wüste auZ und der gegen. t über der Gartenmauer des Aueröperg. schen Palais gelegene, von Zäun:n und He5en- durchquerte Platz bildete ' auch damals noch das Stelldichein der Naufbolde. Jemanden in die Aofta., nogasse bescheiden, biek so viel, als ibn. vor die Klinge fördern. .
5epys ii., der wlederyoit m Hand der Dame, die an uns vorubzraeht!billeten gegen die barbarische Gemahn. ! Vun. warum nicht? IN 'sie
l.elt der Zmettampse. die er unnachstöt 'büksck. s freue ick m&. dak sie küblü ! iu
Z)coch eine andere Deutung verband Junge Hausfrau (rhr' Dienstmädchen ,
7'" v':v4x.."i u", rr',.l,,rlt irr-' ,?-, z uuu;trntt er ite Q?rtt":z ci: Vorfalles, der. m ' Wien die größte, freche Person! ...Wissen Sie. wenn. .n. r. ft-:: !-C ..-v srF.il.r iirT.L cr.i- 1.. ' v-c-- 2i'."sN v..
lim mit rnlr swinh , Knlni tnil irfT4nM - S. , (Amuhit I - . . ..
vtuciuu uiw. ma viuimi- of niql V7?r aure IN er Pciion spaß auch auf die' Wiener Schaubühne "Wesen Ware.' dann würde ich noch tarn.- '.Sinem enichUadvsfflüi:" tti neÄnLZk cebtäu'Nll'' ' ' . j 73
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BSn ü in s., i-,t"; w.u. w w bewaffneten Begegnung in der. . no&yx auf. Dieser lehnte n'cht ab. brachte jedoch, da er mit dem Stozdegen nicht umzugehen wisse, Pistolen in Vorschlag, wobei er, w.emohl der Geforderte, dem Herausfordere den ersten Schuß zugestand. Das Duell fand unter Zuzichmig von Zeugen auf einem von Bäumen verborgenen Platze nächst der Rofranogasse statt. Der erste Schuß krachte und der Jünger der Themis sank scheinbar tödtlich getroffen zu Boden. Sein Gegner eilte von der Unglücksstätte hinweg, um noch an demselben Abende Wien zu verlassen und sich in einem Winkel des steierischen Gebirges der Verfolgung und rerwirkten Strafe zu entziehen. Nach mehrc ren Wochen cmfina er ein dicke? wohl, versiegeltes Schreiben. Es enthielt die Nachricht von der Trauung des Advo raten mit der schonen Bürgerstochtcr , und ein Ercmplar des geschriebenen. Allmonatlichen Wiener Tratschzettels", ! worin das unblutige Duell mit gezie mender Bosheit und Schadenfreude ausgemalt und beschrieben war. Die Pistolen hatte der Advocat mit Zustim mung seiner Zeugen blind geladen und als Scheintodter seinen Concurrenten j glücklich aus dem Felde geschlagen. Wenn Einer einen rechten Aufsitze? ; macyre, psieglen nun vie wiener zu sagen: D war in der Nofranogass: Pistolenschießen." Unverbesserlich. Johann, der Hausknecht da? . Faktotum im Hause Müller und Cie. ' hatte sich im Laufe der Jahre durch seine vielseitige Verwendbarkeit, seine goldene Treue und seinen unermüdli chen Fleiß eine Vertrauensstellung er worden, deren er sich wohl bewußt -war und sie auch dazu benutzte, sich ... . eine und die andere harmlose Freiheit herauszunehmen. Dazu gehörte auch, dak er in Geschäftsangelegenheiten ni: anders als per Wir- sprach, was fern: plötzlich ein Schreiben aus der Nach r z. . . - . er barstadt Protzhttisen, worin der dorn kMMM V Snl?iin Rtr-n CvtfiPT JUyilWil Wtfc vufcnyn uik V"'"'' und Söhne" zunächst seinem Unmuth Lust machte, daß man ihn bei seinen letzten Besuche mit so wider Erwarten geringen Austrägen beehrt habe, und daran die boshafte BemerZung knüpfte: wenn er das vorausgesehen hätte, würde er sich ja allerdings rechtzeitig um. das Wohlwollen des Faktotums Johann beworben haben, der eine ganz , - ' . in M besondere taazliieuung zu genienen scheine, da er fortgesetzt nur per Wirim Geschäfte rede. Die CbefZ der . Fzmg schmunzelten. Weißt Du. j meint der Eine, .lesen wollen witf Un otaniT doch mal lassen, vielleicht ,' wirkt's!" So! sofort wird das ftakto ivLm prüfen und ihm der Arie? über- ! vo c v:. c V . . i U" i Tpimr. icav fTrtrtn Yf tttt I ItkU n'iui I als er ihn gründlich studirt batte. Was sagen Sie dau?" Pah." entqegnet J.'hann stolz, dem, geben W i r gar keine Antwort ! SchlagenderBeweis. A.: Halten Sie das dunkle oder hell: Bier sür gesünder?" V.: Lassen S' mich aus mit dem hellen Bier! Neulich Irin!' ich 5 Maß dunkles, war m':: pudelwohl dabei; dann trink' ich noch L Maß helles drauf und aus war's." Ihr Zweifel. Professor: Was denken Sie von dem Maler, der Spinngewebe so natürlich an die Zim merecke malte, daß das Dienstmädchen sich zu Tode bemühte dieselben wegzu lehren.- Hausfrau: ), es mag wohl einen solchen Künstler gegeben haben nie aber ein solckeö Dienstmädüen." - Ernf ach'eö Neujahr sge. schenk. Gräfin: Nun, Nannette hat Ihnen der Baron heut' was in die Hand gedrückt?" Zofe: Nein aber auf den Mund' Umschrieben. Laura: . .Der Postbeamte ist kein Mann. für mich der hat ja schon eine vollstän dige Glatze! Da wär' mir der Asses, sor viel lieber!" Bertha: O, der ist um kein Haar besser!" Endlich Friede. Alter: Guck. Alte, 's geht doch kurios in der Eh' zu. Wie Du noch scharfe Augen hattest, und ich gut hörte, zankten wir uns alle Tage jetzt bist Du fast blind" und ich halb taub und nun leben wir wie die Turteltauben! Feuer und Wasser. Erstes Dienstmädchen: Nun, wie g'fällt'S Dir in Tein'n Dienst? Zweites Dienst, mädchen: Net b'sonders für'n Herrn ging i zwar durch's Feuer. ab:r weg'n der Frau geh' in vielleicht no in's Wasser! Durchschaut. Herr: Gnädige Frau sind heute reizend, Sie könncn noch mit jedem jungen Mädchen concurriren. Dame (kühl): Sehr verbunden, mein Herr aber um Irrthümern vorzubeugen meine Tochter sind alle schon in festen Händen! A b g e f e r t i g t. Brautführer an der Hochzeitstafel): Mein Fräulein. der. Gedanke macht mich s:hr glückliö), daö ich nicht der Ehemann geworden bin. Kranzjungfer: Ich zweifle nicht.' daß derselbe Gedanke die junge Ehefrau ebenso glücklich macht. - Ein Vocativus. Aber, Edgar, Du lächelst so vergnügt b:i j:ist. ist sie b'ißlich. so freue ich mich, daZj sie nicht meine Frau ist!" 1 Sonder darer Tro -st. Geliebte ' (auker sich): Schändlich! Du hast mir die Treue gebrochen, liebst eine Andere !... 'O wie ich die hasse! Geliebter: Tröste Dick. Kind! Sei überzeugt der bleib' ich auch nicht ' S e a en d e r 2 i l d u n a.
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