Indiana Tribüne, Volume 20, Number 163, Indianapolis, Marion County, 2 March 1897 — Page 1

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Irothers,

Wechsel, Creditbriefe und Poftanwei' , i - r SdiwrielleÄ Die Cirahenbahn.Bill wurde heute Vormittag auch im Hause passiri und bedarf nur ncch der Unters ctif deS GouverrörS. ,, Der Staat T.xaS besob ein stren gkZ Gcsktz gegen Trusts. 3ttzt ist das selbe vom OberbundeSgericht derfassungöwidrtg erklärt worden. - Nun wissen die weisen Juristen und Zeitungöschreibzr freilich allerhand Quinte anzuführen, warum da? (Z.'seg von TexlS nicht stichhaltig war und sie hal ten immer noch an rem Glauben fest, daß sich ein Gtsttz construiren lasse, dak die Trusts vernichtet und vor den Au gen de? Nichter Gnade findet. Welche, Aberglaube! 3s, möglich wäre ti schon. Aber freilich. müßte man zuvor den ganzen Plunder der heutigen Rechtsanschauung und der beute gel tcnden Rechteprinzipien über Bork werfen. Da aber einstweilen unser, Richter gerade aus Gkvnd der heut, bestehenden R ch'eprinzipien Recht prechen, so werden unsere Sts,t)zedun gen zwar ihre Pfusckerei forlsehen, aber es ist verlorene Liebetmühe. Be zopfte Zwerge, welche zudem noch meisi im Dienste deö Kapitals stehen, werde den Riesen Trust nicht mit Eifolg dekämpfen. Dazu gehören andere Menl schen. , ....,,, , Den Vereinen deS Turnerbundeö ist für den Monat März daS folgende Thema zur Besprechung aufgegeben worden: Wie können die großen E'sindun gen der Neuzeit auf dem Gebiete aroeltspareader Maschinen, sowie die erdlsserungcn in der Elektrotechnik um Betten der Arbelter verwende werden, anstatt diese auS ihrer Thälig kclt zu verdrängen ?" Obwohl die Besprechang dieser krage ganz am Plahe ist und obwohl sie ganz lehrreich geführt werden kann, unter allen Umständen aber mindestens ein Streben nach Belehrung kund giebt. glaudt ein Scriblsox am Telegraph" doch seinen Ulk damit haben zu können Dieses Blatt schreibt nämlich : In diesem Thema wird eine große rtraae gelassen aufaewolfen. und tl steht zu resurchten, oaß die Welt, noch oem cie Derecne u?er oas yema veoattirt haben, gerade so klug ist. al uvor. Mit dieser Frage h?ben ficd ieit einem Mensckenalter die gewieg testen Nationalökoaomen beschäftigt. ti find Bände darüber geschrieben worden, ohne da man einer bkskiedi aenden Lösung näher gekrmmen wäre. Sollte eS den G,lehiten im Turnerdunde gelingen, eine praktische Lösung zu finden innerhalb weniger Senden?" ES ist nicht lange her, da schien der Telegraph", we?n man ihm glauben wollte, die Frage schon gelöst zr. ha ben. Es scheint aber doch, alS ob er u seinem Patentmittelchen kein so rechte? Zutrauen hätte. Wir leben in einer Zeit, in welcher aller Wahrscheinlichkeit nach fiö eine gewaltige wirthschaftliche Umwälzung vorbereitet. Die Verhältnisse, wie sie find, werden von Tag zu Tag'uner träzlicher. Sanz besonders tritt diese UnertrLzlichkeit in der Thatsache zu Zage, daß di gewaltigen technischen gortschritle unserer Zeit menschliche Arbeitskraft, immer übeiflüssiger ma chen. Von Tag zu Tag wirft die E?siadung neuer und die Verbesserung alter Naschinen rurhr Crbtiter eusö

Pflaster und beraubt sie der Gelegen

heit, ihre Familien anständig zu ernähren. In dieser Erscheinung liegt daS große Problem unserer Zeit und Tausende fragen f.ch mit Schrecken, wohin eö führen soll, wenn es so fortgeht. Unter solchen Umständen ist es gewiß anerkennenöwerth, wenn die Turner sich mit dieser Frage beschäftigen, wobei eS dann freilich daraus ankommt, daß eS mit Ernst und Wü'.de, ohne Voreingenommenheit und mit Berücksichtigung deS beutigen Standes der ökonomischen Wissenschaft geschiehr. Aber dem wohlgemeinten Versuche, sich auf diese Art über daS große Problem unserer Zeit zu belehren, nach Dummejangen-Art mit faulem Ulk zu begegnen, ist gelinde gesagt. eine Gemeinheit. Freilich, man. darf vergleichendem Telegraph" nicht gar zu übel nehmen, denn mit dem Wissen ist eS bei ihm eben sehr traurig bestellt. Vielleicht wüßte er sonst, daß in theoretischem Zinne die Frage längst gelöst ist, daß sie aber praktisch noch nicht gelöst sein kann. Denn wenn eine alte Weltan schauung mit einer neuen im Kampfe liegt, so zieht sich dieser Kampf durch eirc lange Zniperiode hin und zwar in Folge der V.rschiedenheit der Kiaf senintertssen und deS Widerstreites zwischen denselben, sowie der Ver schiedenheit der Machtstellung bet der schiedenen Klassen der menschlichen Gesellschaft. ES si'.d zur Zeit zwei. Weltanschau ungen, welche mit einander im Kamvfe liegen, die sozialistische einerseits, und d:e manchesterlich individualistische anoer'eitS. Die erstere hat die Frage dahin gelöst, daß es kein andere? &ü tel giebt,, alS du Uebeiführung der Arbeitsmittel in den Gemeinbesitz. Die ledere aber stiäubt sich auS nahe liegenden Gründen gegen diese radikale Lösung, ist. aber noch nie im Stande gewesen, eine andere anzugeben. Da koumt sie nun. mit ihren Patcntmitte'chen und Quacksalbereien wie Schutzz ill, Silberprägung, Trustbekämpfung a s. ., hat aber noch absolut gar nichts damit ausgerichtet, und wird und kann nichts damit ausrichten. Sie be sän pst die neue Weltanschauung MS aufs Messer, sie verlöhnt sie und ulkt iie an, aber sie wird ibr doch unterliegen, denn die Entwicklung der Ver ältnisse geht ihren Sang und läßt sich ciicht aufhatten. Inland. Wetterbericht. Kältere?, wolkiges, regnerisches Wetter, gefolgt von Schnee heute stacht; wolkiges Wetter mit Regen 'chauern oder Schnee fall und kälter am viiltwoch. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 44 Grad, niedrigste 33 Grad. Der nächste Präsident. Eanton, O, 1." März. Herr VkcKlnley reist heute mit seiner Familie und mit zahlreicher Begleitung per Extrazuz nach Washington ab. Der Fall Scott. Washington, 1. März. Der Präsident sandte heute dem Senat die Korrespondenz bezüglich der auf Cuba oethafteten Amerikaner zu.' Die w'ch i 9 . . W . ligsten christen darunter sind die L.egramme im Falle EharleS Scatt'S. welche der Ver. Staaten General Con,'ul Fitzhugh Lee dem Staatödepartement sandte und sind in diesem Falle die Antworten deS Staatsdeparte mentS nicht beigefügt. Am 20. Februar telegraphirte Ge neralconsul Lee dem Staatideparte ment: Charles Scott, ein Bürger der Ver.' Staaten, in Regla verhastet Keine Beschuldigung angegeben. Ich bin seit 26 Stunden ohne Verbindunz mit dem Gefängniß in Havana Kann keinen zweiten Ruizmord ertra gen, habe Scott's Freilassung verlangt. Wie diele Kriegsschiffe blsin den sich in Key West oder im Bereiche der Ltegierung und werden dieselben sofort hierher besohlen werden, wenn sie zur Aufrechterhaltung der Förde rangen nothwendig sind ? Lee." Am 22. Februar telegraphirte er : Die Qituation ist einfach. Die 0rf2hru7I in C27.abacca nt c3

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mir zur Pflicht, die Freilassung eines Amerikaners, der 24 Stunden in Haft gehalten wurde, zu verlangen. Wenn Sie He Forderung unterstützen und Scott frei gelassen wird, dann sind die Wirren beendet. Wenn Sie e nicht hun, dann muß ich abreisen. Alle Änderen, die mit Scott verhaftet urden, sind in Verkehr mit der Außenwclt. Warum sollte dieses dem einzigen Amerikaner in dem Haufen nicht gestattet werden. Er ist seit 333 Stunden im Gefängniß. Lee" Später, am selben Tage, telegraphirte Herr Lee dem Staatidepartement : Die Forderung ist erfüllt. Scott wurde heute auf mein Verlangen in Freiheit gesetzt, nachdem er 14 Tage in einer Zelle, 6 bei 11 Fuß groß, mit aulem Wasser auf dem Boden in Einzelhast gehalten war. Es wurde ihm kein Stuhl oder sonst ein Gegenstand, aus welchem er hätte schlafen können, erlaubt. Seine Ezcremente und Auswürfe aus dem örper wurden txn Mal in fünf Tagen aus der Zelle enternt. Er war beschuldigt, Eubanische Post narken im Hause gehabt zn haben Scott sagt, daß er 12 Stunden ohne Wasser gelassen wurde und ihm solches nur alle 2 Tage gereicht wurde. Er war Angestellter der amerikanischen Gaöeompagnie. Gezeichnet Lee." - Ein Krawall. K n o x v i l l e. Tenn , 1. März. Die Citizenb' Straßenbahn Co. stellte beute Morgen zu früher Stunde 200 Neger an um in der Depot Str Geleise aufzureißen. Die städtische Polizei der, haftete die Arbeiter und der Qheriss wollte die Polizisten und andere Oeamte verhaften. Da man Nahestö angen brfürchtete. so wurde die Feuerwehr herbeigerufen und der Menschenhaufe durch Wassenstrahlen aus den Vamvfspritzen auSeiyanderg'jagt.' 3a dem Krawall schoß Lieutenant Hoöd einen Neger Namens Will Arnold und verwundete denselben tödlich. Analt MeAdoo, von New Jzrk, behaup et für die Eitizens Co., daß ihm das Ver. Staaten Gericht das Vorangehen mit der Arbeit erlaube. Es herrscht die größte Aufregung und man ermärtet weitere Wirren. Auslanv. Goldwährung in3ap an. Jökoharna, 1. März. Die Re gierung bat beschlossen, den Goldftandard zur Rate von 32 zu 1 anzunehmen. Die kleinste Goldmünze wird bei Werth von fünf J:n haben. Der Silberyen wird nach und nach eingezozen erden. , ,,, Griechenland und C r e t a. E a n e a, Insel Ereta, 1. März. Dem griechischen Transportdampfer Mykale" wurde nach einer Untererbung mit dem Commandanten des britischen Schlachlschffes. Baisleur" eriauor, cic Boriaioe, weiqe cic Ge , t . Ct . a a 0t sellschaft zum rothen Kreuze" abgesandt hatte, zu landen: es wurde dem ..Mvkale" aber nicht erlaubt, anderes! a! Proviant an Land zu bringen, " v elen Punkten sind Lebensmittel in Folge der Blockade der Flotten der Mächte sehr rar. Der britische Consul erhielt Gesuche um Brod von 10 verschiedenen Plötzen. . ' ' IHM allerlei. u n 1 er den Detenirten auf ElliZ Island befand sich dieser Taae ein 14 Iah alter Bursche Namens Eduard Blum. der entschieden am Reisefieber zu leiden scheint. Vor etwa I Monaten traf Eduard auö Deutschland hier ein und reiste zu seinem in Salt Lake City wohnhaften . Vater.' Dort scheint es ihm nicht sonderlich gefallen zu haben, denn er . brannte eine schönen TageL durch, karz . alS .Tramp" nach New York, schlich sich ,uf einen Hamburger Dampfer, , und landete auch glücklich in der alten Hei math, um jedoch schleunigst wieder blinde Vassage auf dem neuen Dampfer Pennsylvania" zu nehmen, der kürzlich in New Fork eintraf. Merkürdiaer Weise landete der Benael vdif dieses Mal unbemnkt, ' er siel !edoch hier später einem Beamten der inderschutz - Gesellschaft in . die tzände, der ihn nach ElliS Island wrackte. Man wird ihn nun nachSalt Laie City befördern. Die landw irth schaftliche Versuchsstation in Fecamp am Canaj (Departement der unteren Seine) er l;ielt kürzlich eine Sendung amerikanischer Krebse aus New gsrk: für

yranrrercy war dies wohl das erste Mal, dak solche lebend einaefübrt

'rurdcn. Sie sollen zu Zücbtungszwecken benutzt werden und gehören zu der Art Cambara3 asfinis, die besonders im ??rübiahr den Markt in Z?ew York beherrscht; oft werden dort , ;u dieser Zeit täglich 50,000 Stück abgesetzt. Sie kommen fast alle aus dem Potomac ' Fluß. Im Mississippi kommt bei New Orleans eine and? Art Cambarus vor. Dies Krebsgatlung unterscheidet sich von dem deutschen Flußkrebs (Astacus) nur in der ahl der Kiemen; sie erreicht übrigens ine schöne Größe und besitzt ein wohl schmeckendes Fleisch. Die m Zrankreich geplanten Versuche haben um so .nehr Interesse, als in Frankfurt a. d. O. bereits seit Jahren Versuche gcmacht werden, den amerikanischen ffrebs in der Oder heimisch zu machen. Außerdem sollen die amerikan!,'chcn Krebse gegen die Krankheit, die in den deutschen Flüss-n die Krebse in Nassen vernichtet bat, widerstandsfä. 'aig sein. Kein Bürger von Jamesto:cn, R. I., hrni zum Geschworrnendienst herangezogen werden, da sammt und sonders Mitaneder t;r freiwilligen Feuerwehr sind." Das. !s. Yankee-Patriotismus. Äuf Veranlassung be? Vereins Lsterreichiscn Bühnenange höriger fand in Teplltz ein nordböhmischer Schauspielercongreß statt, rrcl' chn u. Ä. euch et'.ra SO cclerbircctcren cu? Nordbobmen beiwohnten. 3rn Lause d:r Verhandlung: gelangte eine Resolution gegen d:n derzeit in Berlin gastirendm Schauspieldirector Johann Lumpe, welcher dort eine tori table Schmiere vorführt, zur Annahme. in welcher e3 heikt: Die heute in Teplitz stattfindend: V:rsammlung an ständiger reifender Directoren and deren Schauspieler spricht dem angblichen österreichischen Theaterdirector aus Böhmen, Johann Lumpe, für die yrostiwttung des Standes ihre tiefste Verachtung aas." Diese Resolution wurde dem Johann Lumpe in Berlin auf telegraphischem Wege übermittelt. Gleichzeitig wurde an die Statthalterei die Bitte gerichtet, daß sie dem I. Lumpe die Concession entziehui möge. Dab der ruhmbedeckte Held von Atjeh, der General Lieutenant van der Heyden, trotz seiner 72 Jahre sich den juacndlichen Muth noch in aller Frisch: erhalten hat, bewies er vor dem Standesamt in Dortrecht, wo er dem Fraule Cato de Jongh die Hcmd zum Bunde für das Leben reichte. Als der General mit verschiedenen seiner. Kameraden vor dem Stadthause auZstieg, brachte ihm die ahlrerch? LöoUsmenge, d!s - sich emge. unden hatte, begeisterte Huldigungen :ar: sämmtliche Schiffe, die in -Wolwevershaven, wo die Braut wohnt, im Augenblick lagen, hatten den veichstcn Flaggenschmuck entfaltet, und als der Act dzr bürgerlichen Eheschließung zu Ende war, feuerte der Schleppdampfer Libra 17 Schüsse ab. War eö unb' wußte Ironie oder übersprudelnde Bewunderung der Heldengestalt, die er vo? sick hatte: daß der Standesbeamte seine Rede mit der Bemerkung einleitete,'daß der General mehr als ander; mit dem Kampfe des Lebens bekannt l? Vor einigen Tagen er. stattete der Inhaber des alten, weltb:kanntenBankhauseZ Lehideux in Paris bei dem Oberstaatsanwälte Atthalin Anzeige, daß bei ihm kolossale Unterschlagungen begangen worden seien. Eine Untersuchung wurde eröffnet und der GerichtScommissär Vernard mit derselben betraut. Man stellte fest. , r f j l"..TJ.l dak Oerr Lekideur sich mcht getäuscht hatte, und wenige Tage darauf wurde ! l. rr? raa...ik v. nii. der Kassirer Renaud, der sich unter dem Vorwande. einem Begrabnisse in der Provinz beizuwohnen, entfernt hatte und nicht wieder erschienen war. kon Geheimpolizisten in einer Verkleibung auf dem Boulevard verhaftet. Seit dieser Zeit hat die Untersuchung weitere Fortschritte gemacht und man Ist zu dem Ergebnisse gelangt, daß Renaud . nicht der einzige Schuldige lst. Der Chef der Sicherheitspolizei Tochefert ließ zwei der Hauptangestell. len deS Serrn Lehideur verhaftn. Die ! bisher festgestellten 'Unterschlagungen sollen sich aus mehr als 50U.UUU yt. belaufen. Die Untersuchungen wurden mit fieberhaftem Eifer fortgesetzt; lzauöuntersuchungen wurden bei den Ungeklagten und auch mehreren ad len Personen vorgenommen, die wahrlcheinlich zu neuen Verhaftungen Verinlassun? geben werden. Die Unterif,..- HnVi in yr Ifctfn Qmt ftT9 jvi .y.-.. jca8 Bankhaus von dem kürzlich verstorbenen Chef auf seine Söhne über;ing. ausgeführt worven ?er ejand des alten Hauses ist durch diese Veruntreuungen nicht im Mindesten bedroht. , , i i mm . Qi lohnt sich, Hood'ö Sarsaparrua zu gebrauchen, er reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grippe. Lungenentzündung, Diph. teritis oder Fieber Hood's Villen sind von den ausiesurrest ypanzen sorgsaltiz? zude rn:::.

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in bct Washittgto:: Str. Feuer bei Sander & Rccker. Heute Mittag um 1 25 Uhr brach in dem Keller von Sander & Recker an der Ost Washington Straße, in dem Baumwollenlog, r ein Feuer auö. Herr Karl Sander bemerkte den aus dem Keller heraussteigenden Rauch und ließ sofort Feueralarm geben. Darauf brachte er die Geschäftsbücher nach Messenger'S Laden in Sicherheit. Der Rauch drang unterdessen in dicken Wolken durch Keller und Laden hinten und vorne beim Eintreffen der Feuerwehr heraus. Chef Barrett ließ sofort Generalalarm geben und in enigen Minuten war daS ganze Devartement zur Stelle und Taufende von iXenfchen standen biö auf der Frei treppe des CourthaufeS, den Brand veobchtend. Ja kurzer Z:it drang ser Rauch auö sämmtlichen Fenstern eS Gebäude und erweckte die Annähme, alö ob daö ganze große Gebäude dem Untergang geweiht schien. Eine kolossale Menge Schläuche wurde im Umsehen auseinandergerollt und Spritzen an allen Ecken in Tbaligreit aesedt. Aucb der iöasserthurm sollte benutzt werden, der unge Herr Sander opponirte jedoch, er die Statur des Feuers kannte und wußte, daß dasselbe auf den Kellerbeckränkt war und es somit keinen Zweck hatte Wasser vom vierten Stock in daö Gebäude herunter zu lassen, welch s unnötigerweise daö ganze Waaren ager durch Wasser beschädigt hätte. In dem Hause sah eö schlimm aus. Das Wasser stand im Keller, und in den Fußboden dcö ersten Stockes hatte die Feuerwehr Löcher gebrochen, um den Herd deS Feuers zu ermitteln. Mehrere halboerkohlte sog FoldingZelten lagen im Packraum und beizener Rauch füllte die Ve,kaufehallen. Die sämmtlichen MSöel im ersten Stock sind durch Wasser theilweise bechädit)t worden. Wie gkwöhnli dlatzte gleich keim Anfang ei Hauptschlauch, einige uzierige dadurch bis auf die Haut Zurchnäßend. Weder Herr Sander fr., noch Herr Zus. Recker waren anwesend. Die Herren hatten sich zu Tisch begeben an Herr Gottfried Recker liegt be?anntlich krank im Bett. Um 1:40 l')t war daö F.uer unter Kontrolle. Um 2 35 kam ein Alarm auö Kasten 'S, Scke Makifo Ave. und McrriS Str. 3n der Ha7wcyStr. vorder ötechhan'fchen Fabrik wzr SewergaS zur ELplosion gekommen. So diel w:r rfahren konnten wurde kem Schaden angerichtet. Untersuchung angeordnet. Die Marion Ccuniy Bar Assceia ion hat gekiern beschlossen, auf Wunsch deZ Criminalrichters McCrav gegen nesen eine Untersuchung vornehmen u lassen, um festzustellen, was an den in letzterer Zeit so oft gegen ihn erhobenen Anschuldigungen Wahres fei OaS feste Datum wird noch mitgetheilt verden und alle Personen oder Zeiungen, denen vorekommeue Unort1UNZ im Amte besannt ist, werden er'licht sich einzusinken. Um dieselbe Zeit sollen auch die Aeußerungen deS Richters Baker festgestellt werden, welcher in Sachen von hurch gegen die Straßenbahn gesagt haben soll man solle' die Kerle an den Laternenpsählen aufhängen. . VrelSkegeln. Auf der Deutschen Haus Kegelbahn wetteiferten gestern Abend die Alte Garde" mit dem Lyra Cafino (5 lud. - A.te Garde 3ul. Keller 130, Wm. Bertermann 114, H Kothe 119. 3ul arrmavn 131, Chas. Becker 122, C. g. Moyer 121. Wm. Springhorn 106, W. Stumpf 10S.3. Becker 123, Robt Keller IIS. Zusammen 4 1197. Matador : Äul. Karrmann, 131 Punkte. Lvra Cafino Klub . von Hake 142. ü. 0a II 111. C Per, Y 151. T Ä. Wynn 10S, E. F. Gay 154. W. Wildhack 138. 3. G. Müller 116. W. F Kubn 124, F Bonneout 115, W. olhe 124. Zusammen 1280. Matador: S. F Gah, 154 Punkte. Oieger: Lyra Casino Club mit ö2 Punkte.

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