Indiana Tribüne, Volume 20, Number 160, Indianapolis, Marion County, 27 February 1897 — Page 2
Snvisns TTibüne.
lrnchkim Täglich und Soiuuugv. Die t!z!iche ,Trtbüe- koket etud ben löz 1 (fentfc per Ooche, tt Qoantag.Trtb2ne-s Cent per lösche. Ottb 1ae'e IS Cent fce 15 Cents per Etonai. yer vost berhalb br. ifuU dugefchickt SorauZbkihlnnz de, Jar. eweat C Süd llabams kratze. Indianapolis, 3nd ,27. Februar 1897 ttsnsafer Z?cls-(?urios!tütc. Der Ctaat KanfcS sann sich noch immer gar mancher Sehenswürdigkeilen rühmen, welche in keinem Tour! sten Tagebuch bis jetzt eine Statt: gefunden haben und sogar in PusfBüchlein von Landspeculanten äußerst stiefmütterlich behandelt worden sind, ganz abgesehen von den mannigfaltigen Kansaser Granfä". 2em Reisenden, welcher über die Prairien des nordwestlichen Nansas kommt, fallen besonders seltsame Fels Gebilde auf, welche so wild und zaube lisch aussehen, wie sie nur irgendwo in Gebirgs-Regionen vorkommen. Sie treten völlig getrennt auf von den Hügelketten, die sich Hunderte von Meilen davon befinden; um so überraschender ist daher ihr Erscheinen, und sie sind bis jetzt nur Wenigen außerhalb der Ilmgegend bekannt. Es mag hier nicht canjj überflüssig sein, zu bemerken, daß die Vorstellung Vieler, wonach der Staat Kansas im Ganzen einfach eine Ebene bildet, ein völlig irrige ist. Kausas ist vielmehr ein abwärts geneigtes Parallelogramm mit ziemlicher steiler Neigung: Das westliche Ende erhebt sich 3000 Fuß höher in die Lüfte, als das östliche, und der Reisende merkt, daß er bei der Bewegung nach dein Westen sich ircrner weiter von dem Pflanzenwuchs der niedrigeren Regionen entfernt, bis er zuletzt die ersten Hügel der Felsgebirge erreicht, von welchen aber hier keine Rede sein soll, da diese, wie gesagt, noch weit ab lie Lei. höchstwahrscheinlich war die vorliegende Prairie - Felsen - Gegend frü kzer einmal das Jett eines vorgeschichtttchen Oceans; schon das Auftreten großen Becken, welche mit keinerlei anderen Senkungen auf den Ebenen in Verbindung stehen, läßt dies vermuthen. Man findet unter diesen Felsgebilden gar nicht wenige, welche schon vor Vielen Generationen die Indianer mit ehrfürchtiger Scheu erfUNten und beinahe aussehen als ob sie das Werk nicht von Menschen, sondern von Titanen der Vorzeit iräun, stall aus das bloße Walkn gewöhnlicher Natur, fräste zurückzuführen wären. Da ist z. B. Kastle Rock", im Eounty Gove, wo ein ungethümer Fels sich mehr als 100 Fuh üw der völlig ebecnn Prairie erh-bt und auf viele Meilen in der Runde ein Wahrzeichen dildct. Einst soll derselbe den Jndia nern als Kriegsrath-Fels aedient ba bcn. und diele verzweiftlte Thaten der Apachen sollen in seinem Schatten ge plant worden sein. Es gibt Geologen. welche behaupten, es habe einmal em Gebirgszug in diesem Acil des .Et srens existirt, und dieser Fels sei einer semer Gipfel gewesen. Noch merkwürdiger aber ist Rock City", am Saume des Countys Otta Kxi. Hier scheinen auch die kühnsten Geologen mit ihren Vermuthungen zu verstummen. Wahrscheinlich duldet diese sogenannte Stadt die seltsamste Anordnung von Felssteir.cn, welche man irgendwo in der westlichen Prairie Gegend finden kann. Nähert man sich ihr in der Abenddämmerung, so möchte man stark glaube::, das selbstgebaute Heim einer Rasse von Gnomen vor sich zu haben. Unter sanft ansteigenderr Felshügeln sind hier in zierlich? Unordnung, übe? eine Fläche von mehreren Acres hin, diese wohnungsartigen Gebilde verstreut: theils nur von der Größe von Blöcken, die ungefähr ein Bushelmaß den Umfang nach derselben, theils zelt artige Massen so groß wie die Hütten des Isländers. Aber an allen diesen Gebilden haben die Wogen gespült und ihre deutlichen Spuren an allen Seihn zurückgelassen. Ihr Auftreten und ihre Gestaltung ist zum Theil so außergewöhnlich, daß man sich nicht wundern kann, wenn Manche den Glauben hegen, dieselben seien vom Himmel Herabgefalten, etwa bei cinemMeteor-Schauer eines längst vergangenen Zeitalters. Eine ähnliche Anordnung von iftU sen findet man übrigens 20 Meilen südlich von dieser Stätte, im County Äiöinson. Zu den auffallenden Ei kienthümlichkeiten dieser Felsen gehören auch die vielen Vertiefungen, welche an ihnen zu bemerken sind und etwa aussehen, als ob hier große Regentro pfen in die weiche Masse von Schlucken gefallen wären und ihren unvergängli chen Eindruck zurückgelassen hätten Auch Bewohner von Gebirgsgegenden finden an diesen Kansaser Felsen gar manches Ueberraschende. . m i m ' Tabak amtlich anerkannt. Ueber viele Erlasse unserer Regie runzs-Departements geht man in der allgemeinen Tagespresse kurz hinweg, da sie für außerdienstliche Kreise nur wenig Interesse haben. Eine kürzliche Verfügung, die von Telegraphen kaum erwähnt und in den meisten Blättern nicht wiedergegeben wurde, darf indeß die allgemeine Aufmerksamkeit ein wenig beanspruchen, da sie eine amtliche Anerkennung des Tabaks als B e dürfniß Artikels enthält, wenigstens für den Soldaten. In ei f.r rnrhTTt?n tUTOb'dÜ&im SSttTf&hPTs waltung würde daran natürlich nichts . rr,iftrv'pyz !Zn? bei unZ ist hxmii I 4 44 Ut4WtW " " " " m wiederum ein Vischen anders. ' Tii betreffende Ordre ist voin Prasidenten eraanaen und vom Kriea. devartemen: ausgcgeoen roo??en. &it
beamnt mtt folgender Erklärung? Laut Befugniß. mit welcher ihn de,
Mschn. 1K8 der R:ö!d!rt:n Ghlzla I " - i
bekleidet, führt der ÖrSfibni hiermit eine Rotbfalls'Ration für Truppen ein. welche kurze Zeiträume hindurch
unter Umständen thätig sind, die tZ für sie nöthia machen, sich auf die Äor j räthe zu verlassen, welche sie an ihrer Person tragen." Diese Dringlichkeit Ration soll, außer Speck, yarlem jöioi, Erbsenmehl für Suppen. Zucker. Salz, Pfeffer, geröstetem und gemahl:nem Kaffee oder Tbee. in genau vorgeschrie bener Menge, auch eine halb: Unze Tabak enthalten. Alle diese Artikel sollen von der Nothdurft-Lieferungs Abtheilung in geeigneter Umhüllung rationenweise besorgt werden. Die vorgeschriebenen Mengen gelten für je einen Tag, und für mehr als fünf Tage Nothfalls-Rationen soll der Soldat nicht auf einmal mittragen. Vom Kriegssekretär wird des Wei teren bemerkt, daß diese Dringlich keits-Rationen nur gelegentlich activer Truppen-Bewcgungen benutzt werden sollten, unter Umständen, welche es un möglich oder unzweckmäßig machten, von der regulären allgemeinen Ratio nen'Lieferung Gebrauch zu machen. Es sind damit zunächst nur Gelten heiten gemeint, wie sie auch im Frieden bekanntlich von Zeit zu Zeit eintreten können und mehr oder weniger zur militärischen Dienst-Routine gehören. mn'.erbin enthält die Ordre auch
im Allgemeinen eine Anerkennung tci vatorium grcidezu bahnbrechend geTabaks als eines Artikels. w:lcher zu roirkt. Die Güte des Luftzustandes übt den wesentlichen Gegenständen für die aber besonders auf spectrographische Erhaltung des Soldaten in Zeiten bej Beobachtungen keinen so großen Ein sonderer Anstrengung wie auch über j fluß aus wie aus bloße Ocularbeobach Haupt gehört. Bon alcoholischen Ge- jungen. Die Riesenfernrohre der Neu tränken ist in dem Erlaß keine Rede. ? zeit sind durchweg für optische Strah obwohl in den classischen Zeiten unse j len bcrcchnel. für spectral - analytisch: rer Geschichte auch daran nichts sehr und photographische Arbeiten weniger Auffälliges gewesen wäre. An die geeignet. Diese Tbatsachen und Ersah Einfügung eines solchen .Bedürfniß . runn fübrlen dazu, das Objectiv des Artikels- ist natürlich nicht zu denken. : neuen großen Refractors für Potsdam obgleich selbiger neben Kaffee und lediglich für die chemisch wirksamsten Thee, von denen die Wissenschaft nach Strahlen zu achromatistren. Weil das gewiesen hat, daß ihre gefährlichen Instrument aber dann nur in sehr hu Eigenschaften noch bedenklicher sind, schränkten: Umfange zu directen Bob als diejenigen geistiger Getränke, füg achtunqen verwandt werden kann, lag lich auch noch ein Plätzchen beanspru . die Nhwendigkeit vor. ihm ein söge chen konnte, Notabene, wenn es kein ' nanntes Leitfernrohr beizugebcn. von Grenzer-Feuerwasser u. dgl. ist. solcher Größe, daß dieses für sich schon
Zähne schonendes Mischobst. Kt . in).nf.n:nV,.f ...
u. ;... bestehen mit einem für lZemilc. Strah. IZ &XuAJTlH . ITmI-. ln achrrmalisirlkn ZZbjntio von 80 der Alle! b eckenden und MW! chll : ml&tln Durchmesser und einem fllr chndn Cultur reicht) welche zwar u optifen Strahlen chromatisirtcn ba lartmirt baamytm,atu, vz S0 Cntimeler Durchmesser. Die dh em Kernobst ken.g Ehr: b & 12 SIÄfIÄ 1 Weier betragen. Die für die Objective ren jeden Kein zu entfernen, und doch bestimmten G,ssrten sind mittler. toVnC n 1 uile aus ihre Lichldurchlässigkeit UN. damit behelligen kellten. Wenn sie. nmi 0t'bcn ,ZUi t8ae6tn 6at nt C,?Ä ' in dein großen Instrument: durch dlkskZ Obst lchN eNtleiNt ZU laUseN. MiBf0tt)i!oa JunbU Refle lon El Proeenl ob Nremand ihnen diese Arbeit b': de, ufflleen Lichts verloren gehen: nahm Meten sie lieber aus lag Kmtit 8toifftS U w r . 0 j fX wichtige Beobachtungen achtmal so Jll Ä.Ä'Ä viele Sterne mit Mm neuen Jnstru-
a T 1 ; ..1.. a (4V 4 mvm Ymy dern bildet nur eine andere Anl?endung einer Idee, welche man schon fange in der Zuckerwaaren Industrie für Nachahmungen von Obs: kennt. Solches nachgeahmte gefüllt: Obst aber kommt in vorliegender Bc ziehung nicht in Betracht; denn bei aller hübschen Ausführung und sonsti gen Vorzügen, die es besitzen mag, ist e3 gewöhnlich nichts weniaer als scho ncnd für die Zähne und den Maeen! Das vorliegende Produkt aber hat .all: guten . Eigenschaften des wirklichen Obstes ganz unverfälscht, und das künstliche liegt nur in der anderen Zu sammensteuung der remen Naturer Zeugnisse, wobei die äußere Form!deS einen Naturgebildes unverändert er scheint. So hat man kernlose dürre Zwetschen" m den Handel gebracht. welche mit dem schönsten Fleisch ende-z rer Zwetschen oder auch mit Nuß-Ein laae gefülltslnd, desgleichen Datteln mit Pecannuß ' Kernen. ' statt der Steine, Oliven, die mit der zartesten Olivenmasse, oder auch mit kleinen gewürzten Fischen, ja sogar mit eßba ren Schnecken! statt des festev::: Inhalts gefüllt sind, u. s. w. Man weiß nicht, ob man sich über diese 'Förderung des modernen Syba ritenthumS besonders freuen soll aber 'wie gesagt, schon wegen :de? schlechten Zähne und schwachen Maqen ist dieses operirte" Obst zum Theil gar nicht zu verachten. D e r s i d e l st e S ch u b f ü h, rer waltet wohl .in Nolin (Böhmen) seines Amteö. . Der gute Mann sollte jüngst drei Schüblinge von ftottn nach Kuttenberg bringen. Auf dn diversen Bierstationen nahm er jedoch oft und viel des Guten zu sich, so daß er das Mitleid seine? Schüblin er weckte. Sie i.ahmen sich seiner an. brachten ihn wohlbehaNcn nach Kut tenberg, legten ihn behutsam auf die Nathhaussticge, hefteten ihm die Schubzettel auf die Brust und unter nahmen dann . einen Ausflua in 'die Stadt. Abend's' meldeten sich alle Drei vromvt. ur.de Arrest. iiange t ai acht Tage, hat der englische Dampfer .Tun. l Crown- m der Nahe, des Gretfswal der Oit in den Elsmassen festgesessen. . Alle Bemühungen, den Dampfer zu S?UnrIall?e -tlKs daß die Mannschaft m bedenkliche - csayr oa a;tunc- uno rIa.feiMPti maVw mK .. : Kohlenvorrath mehr und mehr, ver? W synnTtsi r Ss9 eine , ganze - Elsoreckerflotille munte zwei Tage lang arbeiten um ihm den Weg durch die infolge hefttgm Win. des zusammengeschobenen Eismassen zur Einfahrt frei zu machen. Nach unsäglichenAnstrengungen .wurde end lich der.Dempfe? in den sichern Hafen bugsirt.
r. S rnZ iZJZ f .Wft.- ' Vltx benutzten. Das photographi che nm. mehr und mehr kommt gefülltes l Objectiv hätte noch größer als 8O Cen. ?tnU iimeter gewählt werden können, allein Stadtkinder auf da ist naml:ch Obst nfoIgc b:r dann wiederum stärkern LSÄ;fe ,'i? Ä V Lichtbsorption in den dickern Gläsern,
Cw .V a würde der Gew nn nicht m Verhält dem Fle, ch einer anderen oder auch m den sehr erheblich größern Ko. n Ä'7,?Ä? uu sen für das Objectiv und dessen Mon- ' ' . jz ' stehen, Äließlich erwähnt
um wviuiuuu uu uuuuuji, i-ü trrbTt Yirth ?mih sT.tff.r?n Writr tF
r--rz c . av " 1 wniur.T i)aoen von Olrsyzr, äugen Schiff abzubringen und ihm durch stheinlich aus guten Erfabrung:n her die Eismassen emen Weg nach dem ! a::ö, de:.i wttfiichen rspr:aZen- an Swmemunder Hafen zu bahnen, aber ihren OtriciE:?. ein rcs Wottwollen
l?m grober LZcfractor.
Da3 astrophy.licalische Obscrvztz, rium bei Potsdam wird in nicht allzu lanaer 5eit endlicb auck in den Bes:?z cines großen Refractors gelangen, wel (her den amerikanischen iesensernroh ren ebenbürtig ist. D:e Kosten sur die ses Instrument und die durch dessen Aufstellung nothwendigen Bauten sind auf 705,750 Mark veranschlagt. Für die Construction und Festschunq der Größe des ObiectivZ waren, nach Pro. sessoc Logcls Ausfüllungen in der Preußischen Academie der Wissenschaf verschiedene Factorn bestimmend. Die Lage des Observatoriums auf dem Telegraphenberg: bei Potsdam ist in Bezug auf Lustbeschaffcnheit eine flir das Klima icner Gegend günstige, al lein sie läßr 7,ch nicht vergleichen mit . der aünstiaen Lust auf hohen Bergen. wie sie z. B. auf dem Mount Hamilton vorherrscht. Ein Riesenfernrohr, das ausschließlich zu Ocularbeobachtungen dienen soll, würde in jener Gegenden nur selten seine volle Kraft bewähren können. Dazu kommt, daß das Pots damer Observatorium sich in erster Li nie mit solchen astrophystcalischen U.t tersuchungen beschäftigt, bei denen spectrophotographische Aufnahmen di: Hauptrolle spielen, ja, auf diesem Ge biete tat das .strovhysicalische Obser als sehr mächtiges Bcovachtungsinstru' ment gelten kann. Der große Refractor für das Potsdamer Observatorium trtX VnMArA , A ?fatas& '"I uua n.ui lf"' ment untersucht werden als mit dem 1 ' ihre kosten ein photographisches Fern rohr von CO Zentimeter Obiectlvdurch messer hat herstellen lassen und deröar vard Sternwarte aeickenkt hat. Es ist auf einem hohen Berge bei Arequip-r ?n Peru ausg:s!ellt worden und hat bereits höchst wichtige Ergebnisse gelie fert. Die Copic einer photographischen et..t . c p V, r. ' , uusnaymc miircis oicies nzirumentt zeigt mehrere Nebelflecke des. südlichen Himmels in prachtvoller Deutlichkeit, umgeben von unzähligen größern und tteinernSternen bis rerav zu den kkin sten Pünktchen. Man schaut hier ge wissermaßen in die tiefsten Tiefen des Weltenraumes und erblickt diese anae süllt mit glitzerndem Sternstaub,' abcr jedes dieser Staubkörnchen ist eine selbstleuchtende, gewaltige Sonne, die mcht zu irdischen Zwecken leuchtet und wärmt! ?) Feststellung der Bewegun gen der Sterne durch den Weltenraum nach Richtung und Geschwindigkeit ist eine der Hauptaufgaben, welche das asirophysicalische Observatorium z,l Potsdam sich gestellt und begonnen hat. Mit d?m neuen großen Instrumente w:rd es dies: Untersuchungen ruhmvoll weiterfübren und die Fra?e ibrer Lö sung näher bringen: wohin die allge rnoinwCZZlATnfinzriH sT ?r3 cV j. w . Qv, viiia wuivil undHastenallerSonnendurchdenRa'um dem wir von der Erde aus zuschauen als Passaciiere eine? kleinenSSifsleinS, daZ.di? Son?e d'.:rch ;bcn nämlichen W:ltraum mit sich fortreißt. . Weibliche Advokaten in derSchtt,ei5. Der Kanton Zürich hat wiederum einen Schritt nach vorwärts gethan in Bezug auf die Anerkennung gleicher k , ! V 2,:v T .rji(.ii.. w. v.fc.fc ,uv wcive vycu;uaji;r unxer vzz ÄorauLjiZunz gleicher Leistungen. In dem (lurnmfs encs neuen Akwokatur gesetzeS macht er die Ausübung des An wailsberuss nicht länger abhängig männlich chenGcfchlechts beizufügen. Zürich tritt V...:i -vj. m w . ' damit in die Reihe der Kantone ein. welche weibliche Advokaten an ihren sämmtlik:en MeriMshMn ,ul'r entsprechend dem Grundsatzer von der Gerichtspfleg: der ganzen Eidqc nosscnschaft aufgestellt ist durch die Zu laslung von weiblichen Vertheidigern am obersten Gerichtshof der Schweiz. L m . . - ' ' dem Bundesgericht in Bern.' Mehiere n. i e . Steigt. Por ro:nin Jahren widmeten cmztlmlz d-.e Vj2il:x des Urkanto.is .rauüündien un-:r allbeliebten und vcrhrt-n AfteWn, als sie im hohen fclto starb, ehrenvolle und . cnerken r.end:-?)?rüs5.' ' ' : , T:rö?n25nt? Ce'sk?.urf Zürichs hatte einer Lommiilton züQ'.utaÄ
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win ciivourgerrecy:, sondern nur vom Ausweis der nöthigen iuristischen Kenntnisse, ohne eine iLinzchränlunz hinsichtlich des männlichen oder weibü.
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tung 'unterstanden; dieselbe sollte am !2. Februar,' im Kantonsrathe darüber referiren, um dadurch dikser gesevge benden Körperschaft des Kantons rei der Abstimmung eine leitende Hand zu bieten. Schon in der Commission war für den bei d'.'ser Frage Aus schlag ge nden Paragraphen 5 in der Entwurfsfassung einc überwiegende Majorität, deren Referent, der 1. Vorstand: des Hauses, warm, klar und vornehm für die Neuerung sprach. Er betonte die Billigkeit der Forderung, die für das moderne Rechtsbewußtscin mir eine Antwort ?ulasse, die vorzüglichen Erfahrungen, welch? an weiblichen Aerzten, Lehrern und sonstigen im öfsentlichen Dienste arbeitenden Frauen allerorten gemacht seien, wies nach, daß von den erforderlichen Eigenschaften keine den Frauen abzusprechen sei. daß die Logik gebiete, wo active Betheiligung an den Gerichtsverbandlungen durch weibliche Zeugen. Gerichtsärzte, ärztliche und sonstige Sachderständige : zulässig und praktisch sei, auch der ' weiblichen Vertheidigung das Feld freizugeben, zumal da ein dringend:? Bedürfniß nach solchen in Ehestrcitiz leiten und sonstigen Processen, in de uen spcifische Parteiinteressen von Frauen den 5claggrund bilden, vorhan den sei. 1 Der Correferent, Herr Professor Treichler, der Senior der juristischen Fakultät, vertrat in sehr langer und sehr weitläufiger Auseinandirsetzung die entgegengesetzte Ansicht einer Mino rität, welche aus 4 Augen stand, den j:n!gen des genannten Herrn und eines ' Gefolgschafters. Er stellte im Namen dieser Minderheit den Antrag, wie bis her zum Anwaltsberufe nur Activbür ge? zuzulassen, wodurch dann di: Frage wegen Zulassung weiblicher Advokaten hinfällig werde. Er zeigte un ' ter Berufung auf die öundesgerichtliche . Entscheidung zum Rekurse der Frau Dr. Kempin, daß die Frauen nach dem Willen der kantonakn wie der Bun ; desderfassung als Activbürger nicht zu betrachten sien, wenn schon der Wort laut der Verfassung von 1869 aller i dings von Frau Kempin zu Gunsten der Frauen vorgebrachte Deutung zulasse. Aber eS könne natürlich keineReds , davon sein, daß jene Verfassung gleich j am stillschweigend und durch ein Ver messen die Frauengleichheit" eingeführt haben solle. Die juristisch: Tradition, )der allgemein. bekannte Wille de Ge isetzJebers, der für die Interpretation . des Gesetzes, welches diesem Willem l entflossen sei, maßgebend bleibe, .stehe dem entgegen, daß die Frauen ohne vorausgegangene Agitation und De bztte lediglich auf Grund ein hu ' ruemen Deutung in den Besitz der po :lltisqen Rechte gelangen, ES kam sodann das ganze bekannte Rüstzeug in Jezug auf die minderwerthien Weib . llchen Qualitäten in Acticn. I Eine ganz: Reihe von Rednern i sandte sich NUN in der Debatte e'inhclt
ilcy gegen vieles ttnorttatsreserat. (Zanz verblüffend wirkte nach dessen Vassu von der WillenLerläuterung der Gefehgebung'das' Auftreten eines der Väter dieser selben Geset'.qebung. Der Kantorsrath Karl Bürkli, der eifrige Verfechter der Proportionalwahl in der Schweiz, ein 70 - jangcr Lune mit et ncm Patriarchenhaupte, dessen lra!Iir trts Haupt und Barthaar unter den Sonnengluthen der westlichen Prärien inAmerikä silberweiß gebleicht ist. Herr Burilt, de? nun seit laiigen Jahren mit sruem Sinn un? sre::.-n S3m das R; gierungsschifflein .der Züricher Demokraue mitsteuert, erkmrte in den wuch tiaen Ausdrücken deö Urschwhzerdialettes, daß in den offen g?l2ssenenWor. ten der Verfassung. Um Unterschied der Person" gerade auf die Frauen und ihr Stimmrccht abgezielt sei. M?r hent's welle- (wir haben es gewollt.) sagte Karl Vürkll, aber die Herre hent's nur oreidig Jahr' r.ut g'merkt! wenn der Mann en verwaschener Lapp ls und d' Frau het o' Hose an. dann .soll d' Frau schtimme." Darum fei die Bestimmung getroffen, daß du Stimmzettel mcht st. an der Wahl, urne ausgeaeben werden, sondern ir die Häuser hineingetragen werden, d. ritt yf aiif fcm an'sintktcke un) nicht vom Mann allein ausgefüllt wer' den. Noch drei Redner unterstützten den Entwurfsaragraphen und bekämpf, ten die Begründung des Gegenantra gcs, am'eneraischsten ein juristischer Rednerund Advokat. Es Wurde u. A. geltend gemacht, daß,' abgesehen vom Standpunkte der Gerechtigkeit, noch vlele-sachllche und praktische Borthe:le vom Eintritt? d:r Frauen in die Ad vokatur zu erhoffen seien. Die Jurls, vrudenz allein von allen Wissenschasten sei von den Anregungen der natur. wissenschaftlichen Erkenntnisse ausg-, schlössen und auf dem vor Jahrhun derten gefaßten Standpunkte beharren geblkeben, eine Aus und Fortbildung thu: ihr noth, dann sei frisches Blut unerläßlich, welches vielleicht von dem Zu-'tte der Frauen zu erhoffen sei, da oiejelben nicht mit dem alten uberlie fertcn Zopf.antiquirter Vegisf: bela. stet crscbeinen. Die Abstimmuna eraab Annäbme ver Vorlage mit.lLO aecen 22 Stim wen. Die Züricher Verfassung fchreibt nun noch die Sanction d:3' Gese' es durch direkte Volksabstimmung vor. Nacvvem icdoch in der Rechtsvsleaeln tlatlve das alelche Berlanaen seiner Zeit schon mit 7000 Stimmenunter schriften unterstützt war. wird voraussichtlich such m die Volksmelnuna Ini Sinne der Reaierüngs und der Par t : ' 1 ? .:rje icnicmamojoriiai cnxjajeiocn. I n m a n ü e u 3 e a e n d ? n des Staates Arkansas hercht- unter der Lanobev'ölkernna eine so starke Aver sion aeaen den Geschworenendiensi.dan das Zusammenbringen einer Jury nicht selten aroke Schwierigkeiten ver. ursacht. : Diese Erfahrung machte neu. lich ein Richtern vor dem ein wiStmer Pvoceß verhandelt werden sollte. ; AU er cen Eoemf franiccb eme utw -; nit wäre, antwortete dieser Beamte: .zeyn hao: ich zusammen und im Gt :.rjLf .rr i .l luuauiu tuigciiüc: cic-vetocn an izxn sind durchaebrannt und is Kfr iniä sofort mit SsilifciinbfnIW ls r'r
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Die D ; st r i c t s - C o m m k s säre v?n Washington, D. C., haben durch emen Erlaß den Saßenarabern das Ausrufen von Zeitungen Sonntags :nd Abend 5 n.ch 8 Uhr unt?r sagt; nur wenn wichtige Ereignisse in Extrablättern mitgetheilt werden, darf cine Ausnahme gemacht werden. Um seinen C o n c u r r e n t e n aus d:mFelde zu schlagen, hat Charles Jurton in Monticello, Ky., mit der Regierung sür die Beförderung der Postsachen zwischen diesem Orte und Vurnpick wohl den billigsten Contract abgeschlossen, der je gemacht worden iC Die Eutkcrnung beträgt 20 Mei len und Burton erhält nur einen Cent pro Meile. Der Mann muß täglich 40 Meilen zu Pserde oder zu Wagen zu rücklegen, wofür er ganze 40 Cents bekommt. Jin Lause des Contractjchres muß Burton 12.520 Meilen mnr.'i wm D r. C. W. C o o p e r a u 5 52 o r t hampton, Mass., wercher an Bord der Columbia" von Genua die Heimreise angetreten hatte, ist unterwegs in selostmörderitcher Adsichl über Bord gesprungen und hat seinen Tod in den Fluthen gefunden. Wie der Schiffs arzt Dr. Brühl angibt, war Dr. Uo? per auf der Reise dzters nervös. Dr. Cooper war am 21. November v. I. mit seinem Schwager Dr. Tuckerman bebuss Kräftigung seiner Gesundheit nach Italien gereist. Sein Zustand : hatte sich bedeutend gebessert, als er die j Rückreise antrat. Am Abend vor sei . nein Selbstmord spielte er mit mehreI ren Passagieren Domino und Nichts in ? seinem Benehmen deutcte darauf hin, .daß er ''sich mit Selbstmordgedanken i trug. Sein Verschwinden wurde erst .' am nächstenMorgen von seinemSchw'. ger bemerkt, mit welchem er eine Kajäte theilte. Die Nachtwache hatte Dr. Cooper. der in den Nachtkleidern über Bord gesprungen san muß, nicht auf Deck gesehen. Mit knapper Noth sind zwei Beraleute in der Aris Kuvfe? nifce b:i Saratzza, Wyo., dem Schicksal, bei einer Dynamitexplosion in Atome zerrissen zu werden, entgangen. Die Männer arbeiten in einem 200 . Fuß tiefen Tunnel, während zwischen . ir-ncn und dem Ausgana. in einem Be 's älter eine Quantität Dynamitpatronen aufgethaui wurde. Plötzlich b:merkten sie, daß der Behälter Feuer ' s:na. Starr vor Schrecken wußten ste anfänglich nicht. waS sie thun sollten. da sie nicht den gefährlichen Platz zu Jassiren wußten, andererseits aber auch rrußtcn. datz sie in Folge der Duna ; mW mÄit nMm ttiirden. ! Schließlich faßten sie sich ein Herz und j nachdem sie daZ GeslSt bedeckt datten. I rannten sie durch die lodernden ??lam . mcn dem Ausgang zu und glücklich erreichten sie da8 Freie. Das Dynamit ' cxplodirte übrigens nicht, sondern wurde von dem Feuer mafam ve? ftbxt. ES bedürfte mehrstündiger Ar leit. um den Tunnel von d:n giftigen Dämpfen zu saubern. aus öcrn lLltCuiyCi Des norwegischen Dampfers Themis-, der dieser Tage im New Yorker Hafen anlangte, standen die Namen bon sechs überzähligen Matrosen, die als Passa giere gefahren waren. Sie wurden vor den Board os Speeial Jnquiry" auf Ellis Island gebracht, da eö hieß, datz sie in Jerletzung des Contraetarbeiter - OesetzeZ hierher gebracht wo?den seien. Der Capitän des Damfsers, $b Cunsderser. gab an. daß die Leute auf Grund des Gesetzes vom Jahre 1L83 auf das Manifest gesetzt und von Anderson, Huron & Co. von Wunderland, den Eigenthüniern d:r Themis, unter Contraet hierher ge sandt worden feien. Sie sollten die Ankunft des Dampfers Talisman-, welcher derselben Firma gehört, ab warten. Der Capitän erklärte ferner, daß er Herrn Hur?n, ein Mitglied der Firma, der gleichzeitig amerikanischer Consul in Sünderland ist, vor. der Ab fahrt gesprochen und daß dieser ihm gesagt habe, daß die Verschiffung von Matrosen unter Contract nicht ungesetzlich sei. Der Board of Jnquiry" fand, daß Consul Huron von der irri?ea Ansicht aus,?egangenwar, daß das Gesetz vom Jahre 1883 noch in Kraft sei, daß er deshalb keine Gesetzesderletzung beabsitigt habe und die Vetreffenden sämmtlich in gutem Glauben gehandelt hätten. Daraufhin wur den die sechs Matrosen in Freiheit geletzt. Eine merkwürdige Klage at der Handlungsreisend: Joseph Pocher in Asbury Park, N. I.. angestrengt; derselbe will von se'mer Frau geschieden sein, um sich dann mit ihr vieder zu verheirathen. Pocher hatte 'm März 1805 in Hoboken eine hübsche, junge Frau, die sich als die C.t t v - rvvi 9 1 Ml Äittwe von Wm. M. Hain ausgab, kennen gelernt., sich in die W'ttwe' verliebt und dieselbe bald darauf ge)eirc.thet. Nev. J:hn Finch vollzog oic Trauung. Das Paar ließ , sich in Zlsbury Park. nieder, sollte aber nicht ..ange die Flltterwochen genießen, denn zwei Wochen ipater, als die Frau mit v.n zwei Kindern aus erster Ehe allein m Hause war. stellte sich der todtge. zlaubte Hain ein. Die Frau konnt: hren Augen nicht tre-en, als sie ihren :rsten Gatten sah. Hain, der die -Zrau vor über fünf Jahren verlassen, var in schlechte Gesellschaft gerathen ind wegen Diebstahls verhaftet wor):n. Gz wurde aus suns Jayre m's Zuchthaus gesandt, und da die Frau nichts von dem Manne hörte, hielt sie hn für todt. AlS er entlassen wurde, 'uchte er seine Frau und fand sie als )ie Gattin eines Anderen. Er - veruchte, di: Frau zum. Verlassen PoHer's zu bewegen, hatie aber keinen Zrfolo, und der Todtgeglaubte ging, öls Vocher heimkehrte, gestand die Zrau, daß sie ihn unabsichtlich hinterzangen habe; er vergab ihr und man i:schloß. daß die . ?rau um AnnulliMg ihrer Ehe mit Pocher und um int Scheidung von am . nachsuche. lin dann Pocher vieder zu heirathen. Z)äö Vaar trennte sich. Pöcher sorzite
Bern ZluBTanvu
) e r i n 5c i z z a a n s ä i s i g e weisende für ein Juwel'erhaus. einHerr G.. war kürzlich in Paris das Opfer cineS Diebstah.'S geworden, der von eir.em Jndir-.duum verübt worden war. mit dem er auf dem WezeBekanntschaft geschlossen hatte; der Fremde hatte ihm sür 10.000 FrancsJuwelen auS seinem Zimmer entwendet. Herr G. nahm sofort den Zug nachMarseille, wohin s:iuer Ansicht nach dcr Dieb sich gewcnd:t l.aben mußte. Bei seiner Ankunft daselbst erinnerte er sich, fraß der Spitzbube Schuhe von fehr auffalligerForm getragen hatte. Er macbte sich daran, die Hotels abzusucyen und betrachtete sorgfältig alle Schuhe, die von den abgestiegenen Redenden zum Puen vor die Thüren ihrer Zimmer gestellt worden waren. Im dritten .fiotel sind er die gesuchten und ließ den Dhb vom Flecke weg v:rbaften. 3 soll ein seh! .efäbrlicker Verbrecher und Hochstapler sein, der auf diese ingeniöse W:ise der Polizei überliefert worden ist. An der Familie des in Sjenica. Sandschak Novi Bazar, angesiedelten Sarajevoers Moses Levi war ein gräßliches Verbrechen verübt, : die Frau und das Kind des Armen von den Räubern förmlich abgeschlachtet, er selbst schwer verletzt worden. Da in Sjenica kein jüdischer Friedhof vorhanden ist. transportirte man die Leichen nach Novi Bazar, wohin auch der Schwecverwundete gebracht wurde. ? Unterwegs schloß sich dem Trauerzuge ; ein Hoda an. Auf einev Raststation ' trat der Hodscha in einen Han, in dem i sich zufällig ein.crthodozer Geistlicher aus Stetare befand. Nun haben die dortigen Türken einen tiefen Groll gegen die orthodoxe Geistlichkeit gefaßt, weil der Metropolit die Ueberlassung eines Bauplatzes., für eine orthodoxe Kir.ch: verlangt hatte. Dieser Groll wurde auch auf den Popen übertragen. den der Hodscha gleich bei semem Eintritt in den Han höhnend fragte: Wo istDein Qladika?" (Bischof) und ohne cine Antwort abzuwarten mit einer Pistole niederschoß. Dcr Pope hatte noch die Kraft, seine eigene Waffe auf den Mördev abzufeuern rnft ihn zu Boden zu strecken. Beide Männer sind todt. statt acot lönn nix bandelte daS Stettiner Schwurgericht gen den früheren Kassenrendanten r " , i i ! c ca.rr-i ! rri o.-.-t,:;,, vnTrt iti VJHlj,fcil ,JUt.iVUttw. vvvi.. I wi-. Unterschlagung amtlicher Geld:r und atetn d Kaufmann Albert Ker . . I ! .t. ' jt:n wegen ewoynttsmäViger tci. juit Jücxganoiung ctacyic ajun am ten Vormittag eine Ucfciw schung. als Kersten. der sich b'.sher aus freiem Fuße befand, in Haft genömrnen wurde, weil die BeweiZaufnah. me keinen Zweifel ließ, daß er : di: Triebfeder deS Verbrechens war. Ves sert, früher Zahlmuster bei der Maime, wurde am 1. Juli 1894 alsAen. dant der Jacobikirche angestellt? sein Gesa:nmteinkommen, einschließlich .der Militavpension. belie? sich auf 27?. Mark, . außerdem erhielt er Zubuße von den. Eltern und Schwiegereltern. Seine Lebensmeise stand jedoch in keinem Jerhältniß zu diesem Emkoui men: er war ein Freund' von Delica- ... , i . t.L. r tessen und Leckerbissen und ließ .si)i selbst Wachteln auö Italien 'komme:', dazu hielt cr sich Pferd und Wage:'. Als Anfang, Juli v. Js. Unregewüßigkeiten in der Kasse aufgedeckt wur den, stellte sich ein Fehlbetrag von 50ftfifi WRftTt htrnvdi anrfrhpm firtf VW frfc V mi MMpvi yM Bessert.noch einer armen Wittwe 100:) Mark unterschlagen, die er für dies: nach dem Tode deS Mannes sicher an legen sollte. , Die Unterschlagungen des Bessert hätten aber nicht dies: oüe erreicht, wenn er Nicht m dem Mitanaeklagten Kersten einen Wersu cher gehabt hätte, der, fast dämonisch auf ihn einwirkte Auf Anstiften de3 Kersten that Bessert im Novembcr 1894 den ersten unerlaubten Griff i:i die Kirchenkasse. Kersten kam zu ihm. klagte über Geldverlegenheit und oat um 3500 Mark für einige Stunden; Bessert gab das Geld, erhielt es aber zur 'oeriprochenen Zeit Nicht wieder, httfmi. fnvn (ft.n t . VllllUlMl CUttV lllil lli.i UUUIIUII, mit gleichen Anliegen, und als sich Bessert schllchllch weigerte diesesTei ben länger fortzusetzen, wurde er von Kersten mü Schlagen bedroht, und dieser entnahm selbst das Geld aus der Kasse. Unter diesen Umständen bewilligten die Geschworenen dem! un ganzen geständiqen Bessert mildernde Umstände. Bessert würd: zu 3 Iah. ren' Gefängniß, Kersten wegen schwe rer Hehlerei zu 2 Jahren Zuchthauö t er?lrthlt. -
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Qilt sünshundert Jahren und Nnge? ist .die ganze Welt ncch Karlsbad gegangen, u:u sich knriren zu lassttl. CtöriiNgen deS MgenS, der Leder, der Eingeweide, der Teeren und der Blse, Gicht, Rheumatismus, Zucker, rühr, Fettleibigkeit für all, diese Uebel ist vz-.l den Aerzten die Kur in Karlsbad Vorduet worden. Genau dasselbe Heilmittel, welches in Karlsbad Wauder verrichtet, kannst Du aber bequem im eigenen Hause haben, uZmlich daS Karlsbader Cprndelsalz, welches verdichtetes und an Ort und Stelle in Pulverfornt aebrachteö Spm. deltvzsicrist. Dn bedarfst seiner bei Ber stopfiüig, - bei VerdauungSbeschserden, bei Blliontät gerade so, wie bei anderen UN) fchlrermn Leiden und Krankheiten. Alle Apotheken führnz eö. Achte aber darauf, nur deu üchten, importirtm Art! kek zu erhalten ; er ist kenntlich an dem NammSzn.q der i0,u?& Menself on So., Alleiaige Agenten, Ne?Z:rk-, lovie an de ÜZar?? der G:t LzxlZ täfttfi-ttr CkK-
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