Indiana Tribüne, Volume 20, Number 157, Indianapolis, Marion County, 24 February 1897 — Page 2
MoitMK 5ribüne. Frschkmt TazZZH irab Sonntags Die tZz!iche,Trid2ne- kostet durch lenXxtjet J Cent p?r Woche, die eoaat225.Xrl'6üne"8 SentS per Wse. Sriie usau'e 15 Cents 63 Cent? per iloxai. Per Poft außerhalb fZutt zeschickt i Sc,usiahlg I' p cjat.
OftUf 5 18 ttd rllabams tratz. Indianapolis, 3nd., 24 Februar 1897. Die tfcittffctt Staaten. Welches sind die kleinsten Staaten d:r Erde? Monaco, San Marino und Lichtensiein wird der Geograph antworten. Das ist aber keineswegs der Fall; selbst Monaco, der kleinste von den dreien, ist nicht einmal das winzigste Staatswes:n Europas; auf diesem Erdtheil gibt es noch drei Weiche-, die räumlich beschränkter sind. Sie heiszen: Goust, St. Kilde und Moresnet, Namen, welche Manchem so unbekannt sein werden, wie in den dreißiger Jahren unseres JahrHunderts dem Großrezier des Bey von Tunis Monaco war, als er im Auftrage seine Herrn dem Fürsten einen Orden überbringen sollte, aber mit se!-' nein Schiff nach Viermonatiger Irrfahrt unverrichteter Cache nach Tunis zurückkehrte, w-il er Monaco nicht hatte finden Bitten. Nicht viel anders würde es heutzutage Manchem ergehen, der in daZ Reich' St. Kilde sich begeben sollte. Und doch ist St. Kilde etwas mehr, als ein Fürstenthum, es ist em richtiges Königreich. Seine Ausdehnung kennt man nicht genau, vielleicht ist es nicht einmal zwei GeViertkilometer groß; wer an diesem westlich von d.n Hebriden gelegenen, von den Wogen des Atlantischen Oceans umspülten Rcke vorüberdamvst, !ann es ohne Schwierigkeit mit einem Glase überblicken. Nur sehr wenig bevölkert, hat es kaum ein Dorf, geschweige denn eine Sbdi auszuweisen; denn die paar hundert Fischer, welche auf St. Kilde hausen, wohnen zerstreut in 5)ütten. Dieses merkwürdige Eiland wird von einer Königin beherrschte freilich keinem Herrschergeschlecht entsprossen ist und auch nicht in einem Gebäude wohnt, das sich von den landesüblichen Bauwerken irgendwie unterschiede; sie wird vielmehr vom Jlke frei gewählt und herrsch! so lange, bis sie sich verheirathet. Dann aber geht die Macht nicht etwa auf ihren Mann über, sondern es findet thtn wieder eine neue Wahl statt, wobei indeß nur. junge Mädchen oder junge Wittwen, die noch nicht regiert haben, in Betracht gezogen werden dürfen, Männer sind vom Thron völlig ausgeschlössen. So steht es in den Gesetzen von St. Kilde geschrieben, und so. wird's gehalten seit unvordenklichen Zeiten, denn St.Kilde ist immer selbstherrlich gewesen. Niemals hat irgend eine Macht nach dem Besche dieses Eilandes verlangt, und nie hat irgend Jemand seine auf altväterlichen Grundsähen beruhende Verfassung und Regierungsform anzutasten versucht. Die von Normannen abstammenden Bewohner von St. Kilde sind so arm, daß sie ihrer Königin nichts Anderes, als Lebensmittel und Kleider, sowie ein wenig Baargeld geben können, vorausgesetzt, daß der Fischfang ergiebig war. Etwas bekannter als St. Kilde sind schon die beiden kleinen Staaten Goust und Moresnet. Der, Weiler Goust liegt in Frankreich im Departement der Nieder - Pyrenäen, mehrere tausend Fuß über dem Meere. Wie San Marino eine Republik, tritt er rüstig in's zweite Jahrtausend seines Bestehens. Er wird von kaum 120 Seelen bevölkert, die sich von Wollen- und Seidenweberei ernähren. Ein Rath der Aeltesten regiert die kleine Gemeinde unentgeltlich. Steuern und Abzaben sind dort gänzlich unbekannt; die Leute sind also einer schweren Sorge ledig und das mag der Grund sein, daß sie Alle so fabelhaft alt werden. Au? diesem Grunde hat sich der Rath der Alten noch nie so recht mit dev Anlage eines Friedhofes befaßt, und daher kommt es. daß die Republikaner von Goust zu Larus in franz'ösischer Erde begraben werden müssen Da aber der einzige dahin führende Weg so steil abfällt, daß eine Beförderung schwerer Gegenstände durch Menschen unmöglich ist, so hat man in besi Felsgestein eine Art Rinne ausgehauen, in welcher dev Sarg mit dem Todten zu Thale leitet. In Larus werden auch die Kinder von Goust gekaust und unterrichtet und, herange wachsen und Bürger geworden, oe traut, wenn ihnen der Rath die Bewilligung zum Heirathen ertheilt: denn es ist sein verfassungsmäßiges Recht, darauf zu fehcn. daß sich das Goustcr Blut rem erhalte. Die nächsten siaatlichen Nachbarn, Frankreich und Spanien. haben noch nie an eine Einverleilung Gousis gedacht; anders die von Moresnet. dem bekanntesten der drei winzigen europäischen Reiche. Dieses Gebiet liegt in dem Zwickel zwischen Aachen, Eupen und Berviers, und wurde bekanntlich 1815 bei der Regelung der Grenzen zwischen Preußen und den Niederlanden vergessen; es ist auch noch ein Freistaat, nur müssen seine Bürger zur einen Hälfte in Preußen, zur anderen in Belgien Kriegsdienste leisten und ein preußischer und belgischer Commissär haben ihren Sitz in Moresnet. um Streitig, keiten äußerer Natur in Güte au5zugleichen. Wer Land undLeute r ichtig kennen lernen will, der sollte reisen wie Herr Scott, früher Bice-Gouver-neur von Iowa. In einer elegant und bequem eingerichteten Wohnung auf Rädern, mit zwei Pferden bespannt, zieht er durch die Ber. Staaten, und hält sich auf, wo es ihm gerade gefällt, in der Stadt, auf den Ber gen, in der Prairie. Augenblicklich Fereist der alte Herr en Staat Texas.
TaS heuNgt Mexico. Eine große Fülle interessanter Mittheilungen über unsere Schwesterrepublik Mexico bringt das neueste Vierteljahrsheft des amerikanischen Geographenvereins aus der Feder des Herrn Romero, welcher seit einer langenReihe von Jahren als diplomatischer Bertreter seines Heimathlandeö in unserer Bundes - Hauptstadt fungirt hat. Ms xico hat heute noch einen Flächeninhalt von 767,226 Quadratmeilen, trotzdem es im Laufe de? Zeit insgesammt 930.590 Quadratmeilen an Onkel Sam abzutreten genöthigt war. Nach dem Census von 1895 hatte das Land 12,570,195 Einwohner, doch glaubt Herr Romero, daß die Aufnahme der Bevölkerung nur mangelhaft war und daß aus diesem Grunde die Einwohnerzahl mit vollen 15 Millionen durchaus nicht zu hoch gegriffen ist. Das Land wird von zwei großen Gebirgen durchzogen, von denen das Eine sich unweit vom Stillen Ocean erhebt, während das Andere in der Nähe deS Golfs beleg-n ist, und zwischen beiden erstreckt sich das Eentral Plateau mit seinem herrlichen Klima und seinen reichen Thälern; dieses Plateau ist so eben, daß man von der Stadt Mexico Nach Santa F6 in einer Eqmpage reisen könnte, selbst werte: es dort keine Landstraßen gäbe. Der höchste Berg ist der Popocatapetl, der sein Hiv.pt 17.540 Fuß hoch erhebt. Was die landschaftlichen Schönheiten seiner Heimath anbetrifft, so glaubt Herr Romero. daß dieselben großartiger sind, als die berühmtesten Scenerien der Schweiz; da aber in letzteremLane die Schneelinie tiefer liegt, übertrifft es Merico durch die Schönheit seiner schneebedeckt Berggipfel und durch seine prächtigen Seen, von den luxu riösen Hotels und den guten Landstraßen ganz abgesehen. Yucatan ist' ein ebenes Land, das von dem eigentlichen Mezico grundverschieden ist und dessen uralte Ruinen erkennen lassen, daß es in grauer Vorzeit der Wohnsitz eines hoch entwickelten Volkes gewesen ist. Dr. Le Plongeon stellt in seinem Buche .Königin Moo und die egyptische Sphinx" die Behauptung auf. daß das Reich der Wayas in Jucatan dieWiege der Cultur war, die von dort sich nach Indien, Egypten, Griechenland und dem westlichen Europa verbreitete. An uten Häfen mangelt es dem Lande an der Golfküste, denn Vera Cruz ist nur .eine offene Rhede. auf welche große Summen Geldes verwendet worden sind. An der Küste des
Stillen Oceans gibt es drei gute Hä sen, nämlich Äcapulco, Manzanillo und La Paz. Auch wenige schiffbare Flüsse finden sich im Lande, da die ho hen Gebirge die Wasserläufe meistens zu Sturzwässern mit Cascaden machen. während der Rio Grande zu gewissen Zeiten stellenweise austrocknet. Der Regenfall beginnt im Juni und endet im November, nur an der Küste dauert die Regenzeit länger. Während derselben regnet es eine bis drei Stunden an jeden: Tage, worauf es sich wieder aufklärt und die Atmosphäre sehr angenehm wird. In Folge der bedeutenden Höhenunterschiede der einzelnen Landestheile ist die Flora von Mexico ebenso mannigfaltig wie reich. Man zählt 114 Artm vorzüglicher Nutz- und zahlreiche Farbhölzer, sowie verschiedene Baumarten, welche Gum mi, Oel sowie werthvolle Harze liefern. Es gedeZhen die Nahrungspflanzen der Tropcnwelt wie die Culturgewächse des Nordens, Reis. Zuckerrohr, Cacao, Kaffee. Baumwolle.-Tabak u. s. tt. In ?)ucatan wird die Cultur des von der Agave stammenden Pite- oder Sisal Hanfes betrieben und in den heißen Gegenden trägt der Mais 250-bis 300fältig und gibt oft zwei Ernten in einem Jahre. Ueberreich ist Merico an Silber und Herr Romero schätzt den Jahresertrag der Silberminen auf 560.000.000; außerdem wird Eisen. Kupfer. Blei. Zinn. Schwefel sowie auch Gold gefunden, aber vielfach werden die reichen Erzlager noch gar nicht abgebaut. Im Jahre 1895 hatte Mexico nahezu 7000 Meilen Eisenbahnen. Die Gesammtausfuhr hatte in 189596 einen Wertn von $64,838.596 und hiervon entfielen 551.071.661 auf die Ver. Staaten; die Einfuhr während desselben Zeitraums repräsentirte einen Werth von $42.253,938. woran die Ver. Staaten mit $20,145,763 participirten. Sehr lohnend ist nachHerrn Romero dasBankgeschäft. wiewohl dasselbe sich noch in seiner Kindheit befindet. Die Nationalbank bezahlte beispielsweise im Jahre 1895 18 bezw. 14 Procent Dividenden. Die Bevölkeruna bekennt sich mit geringen Ausnahmen zu dem katholischen Glauben, nur rn ven gro5,??n Städten leben weniae Protestanten zerstreut und in den nördlichen Staaten schweifn etwa zw.vw wuoe 5ndi?ner umker. welche lyrem allen Götzendienste huldigen. An Schulen gibt es 8675. für die jährlich $5.455.550 verausgabt und die von 435.953 Chiton besucht werden: außerdem bestehen 3129 Pfarrschulen mit 73.291 Schülern und .136 teqm'qe cyulen mit 16.809 Zöglingen. Die Zahl der Zeitungen beläuft sich auf 258. Die Gestalt desLandeS gleicht einem riesigen Füllhorn, das sich nach den Ber. Staaten hin öffnet, und Herr Romero hegt die feste Ueberzeugung, daß die Zeit nicht fern ist, in welcher dieses Füllhorn seme reichen aven an tropischen Naturerzeugnissen, wie Zucker. Kaffee und Tabak, die wir jetzt au anderen Landern beziehen, in unser xano ausichutten wuv. Verbreitung der Tuberkulose in Preuften. In dem Werke, das daS Kultusmi nisterium über das Sanitätswesen des vreußiscben Staates wäbrend der Jahre 1889 bis 1891 veröffentlicht hat, erregt der Abschnitt über die Ber breituna der Tuberkulose aanz beson deres Interesse. Allerdings wird man bei der Schlußverwerthung der stata stiscben Anaaben nickt sorafältia at nua die LebleraueLen berücksichtigen
wnnen, welche in der Bezeichnung 1 .Tuberkulose" ganz naturgemäß enthalten sein dürften. Im strengen Sinn: der modernen Forschung kann man von .Tuberkulose" nur in ' den Fällen reden, bei welchen der Krankheitserreger, der Tuberkelbazillus, nachgewiesen ist. Das ist nun aus dem Standesamtsregister nicht zu er i sehen. Hier werden alle , möglichen j
Formen von Brustkranlyeilen, von Abzehrung, Vlutsiurz und dergleichen mehr in den großen Sammeltopf gemorsen, der mit der Aufschrift .Tuberkulose" verseben ist. So viel sei zur ricktiaen Beurtbeiluna der nachfolgend abgedruckten Ziffern bemerkt. In den oben genannten drei .Jahren starben nach Standesamtsmeldungen 82.529. 84.086, 80.151 Menschen in Preußen an Tuberkulose. Aus der geringen Avnayme ver &ioiicricii im.5labre 1891 aeaenüber der von 1889 ist indessen gar kein Schluß zu . i rr ..in -! zieyen eriauol. auazu i cuic auj einen ungleich längeren Zeitraum sich erstreckende Jeobachtuna nbedinat erforderlich. Durchschnittlich ist dieTuberkulosesterblichkeit bei Männern erheblich großer als bel Frauen; von Ersteren starben auf je 10,000 etwas über 30. von Lekteren etwas über 25. Auf die Gesammtbevölkerung bezogen, starben innerhalb der nannten Jahre auf je 10.000 Einwohner rund 27. 23 und 26. Berglelcht man die Sterblichkeitsziffern in den Einzelnen Regie runasbezirken. so ergibt sich die ' für ten ersten Anschein auffallende That v p c v r tv C laaze, van oie uoeriuioze von vioxo osten nack Südwesten stetig zunimmt. Während Ost- und Westpreußen Sterbllchkeltszlssern zwischen 14 und 18. der pommersche Bezirk Köslin 17, der Bromberger 18 auf je 10.000 Einwohner aufweist, zeigt Berlin 33-!-23. Frankfurt. Potsdam, Stettin dagegen zwischen 2122. Breslau 31--30. Liegnitz 2220, Oppeln 2726, Magdeburg 2322. Merseburg 20 17, Erfurt 25. Schleswig' 27. Hannover 32. öildeLbeim 20 Lünedura 2425, Stade31 35, Osnabrück. M -m. m ä MA I 40-12, Munster 4644. -Minven 3734. Arnsberg 33 35. Koblenz 36 34. Düsseldorf 3936. Köln - 4441. Trier und Aachen je 34-30 . l . -(- rts m uno legmaringen zö okj. cmel- , kenswertb ist ferner bei diesen Ziffern.: noch, daß die besonders hoben Sterölichleitszlssern bel Tuberkulose stcü m den industriereichsten Bezirken finden, wäbrend die in hvaienischer und socialer Hinsicht am ungünstigsten stehenden Nordostbezirke. die andererseits die.m-. t,,.ft;.?;tttftn ftnb St flrinrtlT ' UUlltlUtiUlVlt vv . breitung der Tuberkulose ausweisen.! Allein es wäre auch hierbei mehr -als gewagt, sofort Schlüsse aus den urn&Vi&m Äusiimmenkmnn Zwiscken UUflii J -(""-7-"-jj 4 I , Tuberkulose und Industrie oder Acker-, bau zu gründen. Die Ueoertragbatteu des Krankheitserregers durch den MSWurf und sonstige von dem Krankm mittelbar oder unmittelbar herstammende Gebrauchsgegenstände, theoretisch längst sehr wahrscheinlich gemacht, ist zu wiederholten Malen in .verseuchten" Arbeiterwohnungen in den Regierungsbezirken Oppeln und Vserseburg beobachtet worden. Wenig stcns haben die Berichterstatter einen derartigen Zusammenhang angenömmen. Die Stadtbehörde von Gleiwitz hat sogar Veranlassung genommen, daß derartige verseuchte" Wohnungen desinsicirt werden sollen. ' Eine weitere charakteristische Eigen thümlichkeit jener Berichtsperiode darf in dem Bekanntwerden d:s angeblichen Heilmittels der Tuberkulose, des Kchschen Tuberkulin, gefunden werden. Damals stieg die Zahl der in den all-, gemeinen Krankenanstalten Heilung Suchenden in Preußen von 19,423 in 1889 auf 23.812 im folgenden und auf 30.041 im nächsten Jahre; 1892 war sie wieder auf 21.324 herabgesunken. Was nun das Verhältniß der Berufsarten zur Verbreitung der.Tuöerkulose anlangt, so sollen die Cigarrin-, Wolldecken-, Papier-, Handschuh-, ferner die Hausarbeiter in der Kleinindustrie, die Porzellanarbeiter und die in der Weberei beschäftig Personen 'am meisten derKrankheitsgefahr ausgesetzt sein. Bemerkenswerth ist andererseits die relativ geringe Tuberkulose-Sittb-lichkeit bei den Kohlenarbeitern ' im Arnsberger Regierungsbezirk. Ueber Schwierigkeiten in der Durchführung der Cornet'schen Vorsichtsmaßregeln zur Verhinderung der Verschleppung des Tuberkelbacillus, namentlich durch Anschaffung geeigneter Speinäpfe! in Schulen, Hotels, Gerichtsgebäuden, 'so, wie überhaupt in allen öffentlichen Anstalten wird vielfach geklagt. Auch in Bezug auf die ungünstZgenWohnun'gS und Ernährungsverhältnisse ', in., den Mittelpunkten der Industrie ist leidet von keiner Besserung zu berichten. 'Daß diese beiden Umstände sehr s3rderlich für die schädigenden Emvirkungen deS KrankbeitserregerS ' sein müssen, kann von Niemandem in Äbrede gestellt werden. Europäische Rundschau. Provinz Brandenburg. Berlin. Die älteste Bewohnerin Berlins, Frau Wittwe Charlotte Brehmer. feierte die 103. Wiederkehr ihres Geburtstages. Am 8. Februar 1794 ist Frau Brehmer zu Frankfurt 'cu d. O. geboren. Die älteste Berliner Innung, die Bäcker-Jnnung. begeht in diesem Jahre die Feie? ihres 625SHrigen Bestehens. Der Ehrenmeister der Berliner Buchbinderinnung. '$t:x Gustav Slaby. ist im hohen Alter von 93 Jahren gestorben. Weil sie nicht zum Maskenball gehen durfte, stürzte sich die siebzehnjährige Anna Mangels dorf aus dem vierten Stock des Hauses Hochmeisterstraße 27 belegenen Wohnung ihrer Eltern in den gepflasterten Hof hinab. DaS junge Mädchen verschied nach wenigen Minuten. A d l e rs h o f. Verstorben ist an den in der hiesigen Filzfabrik erlittenen Brandwunden der Arbeiter Julius Müller aus Alt-Glienicke. Kr. Teltow. C h a r l o t t e n b u r a. Weaen 1 fortgesetzte? Unterschlagungen bei den biesisen Wasslerken Lnd Xtx ZYiafr " . ' ' i v . ,'. . v. .,
rige Bureauvorsieher Max Gaster, der L8jährige Kassenbote Coerds und der 40jährige Bureaugehilfe Franz Ceder Holm in Untersuchungshaft genommen worden. C o t t b us. Der 21jährige Sohn Otto des hiesigen Fabrikbesitzers Julius Vogel hat sich in Berlin erschossen. Äwistiakeiten mit seinem Vater, in des-
sen Geschäft Otto Vogel als Volontär ! kdatkg war, yaven den jugendlichen Selbstmörder zu seinem Schritt veranlaßt. Provinz Ostpreußen. A l l e n st e i n. Unter dM RindViehbestände des Besitzers Malewski zu Wyranden ist die Tollwuth ausgebrochen. Die Entstehung der Krankheit ist auf einen tollen Hund zurückzuführen, der im Dezember V. I. eine Kuh des Besitzers gebissen hat, welche auf Anordnung des Thierarztes bereits getödtet ist. Der Hund hat auch einen Hirten gebissen, der sich jetzt in ärztlicher Behandlung befindet. Braunsberg. Zu vrer Wochen Gefängniß verurtheilt wurde der Wirthschafter Ferdinand Bähn aus Packhausen wegen fahrlässiger Tod, tung. Beim Ausdreschen von Roggen trieb der 81 - jährige Altsitzer Heinrich die Pferde des Roßwerks an. Da die polizeilichen Schutzvorrichtungen nicht vorhanden waren, gerieth H. in das Getriebe; ein Bein wurde ihm abgerissen und bald darauf trat der Tod ein. Bähn hatte das Gut selbstständig zu bewirthschaften. G u t t st a d t. Drei Wirthschaftsgebäude des Ackerbürgers Reinhold mit allen Getreide und Füttervorräthen wurden Nachts ein Raub der Flammen. Provinz Wcstpreußen. D a n z Z & Sein 60jährigeö Mek sterjubiläum beging der 87jährige Schneidermeister Lemke. Vormittags wurde dem Jubilar durch eine Deputation der Innungen das Diplom a!5 yrenmelZter überreicht. Nachmittags fand im Jnnungshause ein Festmahl statt. Wegen Meineides wurde der Löttchermeister Heinrich Gehrmann zu iz Jahren Zuchthaus verurtheilt. Der Zimmergeselle Lietz aus OberPrangenau wurde durch denGemeindediener Haase in Kahlbude verhaftet xnd in das Amtsgefängnisj gebracht. Jedoch gelang es ihm, den Ofen abzu. brechen, daraus ein Stück Eisen zu nehmen, hiermit die Eisenstangen des Fensters aus den Mauern zu brechen und durch einen glücklichenSprung aus dem Fenster zu entkommen. Lietz' ist als einer der gefährlichsten Messerhelden bekannt, auch hat er seinen Vater vor kurzer Zeit aus's Schändlichste mißhandelt. Grauden. Der LandaericbsPräsident Goeritz ist an Herzlähmung gejiGioen. Karthaus. An der Wittwe Eva Glodowskl in Kolodtti ist ein Raubmord verübt worden. Provinz Pommern. ' r Stettin. Eine Versammlung pommerscher Landwirthe beschloß die Gründung eer Gttreide - Verkaufs Eentrale in Stettin. Der Oekonom Emil Koch hat sich im Keller des Casinogebäudes erhävgt. A l t d a m m. Außer dem Schutzmann Lorcnz ist auch der gleichzeitig mit , ihm verurteilte Schutzmann Meier begnadig! worden. Seine sechs monatliche Ge'sängnißstrase wurde aus drei Mormte ermäßigt. V ü t o w. Ein Taglöhnerwohnhaus des Rittergutsbesitzers Emil Fouquet in Adl. Zerrin wu:de vom Feuer zer stört. Crampas. Das dem Tischler Dobbert gehörige Haus brannte fast völlig nieder. Köslin. Der Fischer Johann Schumacher aus Freest brach auf der Peene ein und ertrank. L a u e n b u r g. Die Arbeiterfrau Hertzberg wurde an der LohmühlenBrücke todt aufgefunden. Provinz Schlcöwig-Holstcm. . Apenrade. Der pensionirte Lehrer Chr. Bierwirth ist im Alter von72 Jahren gestorben. Der alte Lootse Fabricius, der so manches Schiff, in den hiesigen Hafen geführt ' hat und noch immer seinen Beruf ausübt, fei erte mit seiner Ehefrsu das Fest der goldenen Hochzeit. Flensburg. Beim Rettungs werke. ertrunken ist der 23jährige Apo. thekergehilfe Schöller. Derselbe wollte den 11jährigen Knaben Sievert Cord sen, Sohn eines Werftarbeiters, der durch das Eis auf dem Hafen einge Krochen war, retten Der Knabe schwang sich dem beherzt vom Lande in's Wasser .sprmgenden Schöller auf den Rücken und rettete sich von da auf eine Eisscholle, während der Netter unter' eine Scholle gerieth und seine muthige That mit dem Leben büßen mußte. ' ' Haiötrug. Das . Weber Jep Hansen Christensen'sche Ehepaar fei. erte das Fest der goldenen Hochzeit. Die 81 Jahre alte Frau beging bereits 1889 ihr 50jähriges Jubiläum ' als Hebamme. : H t e r t i n g. Hier brannte . das HauS des . Arbeiters Peter Madsen Christiansen in der Nacht ab. Als die Loschmannschaften zur Hilfe herbeikamen; fand man den Bestger verkohlt im .Wohnzimmer liegen. Aus einigen geretteten Mobilien konnte man den Schluß ziehen, daß der Mann bei dem Versuche. seinMobiliar aus dem' Hause zu schaffen, verbrannt sein muß. ' Provinz Schlesien. 9 1 1 8 1 a u. Der Militärgefangene Eduard Schüler beging im hiesigen Gefängniß Selbstmord. Wegen Achtungsverletzung. Gehorsamsverweigerung und thätlichen Angriffs auf einen Vorgesetzten hatte er eine Strafe von 18 Jahren Gefängniß erhalten und, nachdem er davon 6$ Jahre verbüßt und. wiederum 9 Monate Zusatzstrafe wegen thätlichen Angriffs auf einen Aufseher erhalten, machte' er seinem Leben ein Ende. Die hiesige Strafkammer verurtheilte den langjährigen U?ssire? der Spritfabrik Grunwald & Cav Otto rhartwegen Unterschla-
gung von yr5,üou VJt. zu zwei Jahren Gefängniß, dessen Bruder, Kaufmann Hugo Ehrhardt. wegen Hehlerei zu anderthalb Jahren Zuchtha:7s. Gleiwi. Hinter der Krämerschen Mühle wurde die bis zum Skelett abgemagerte Leiche der - 85jährigen Wittwe Schwede gefunden. Greiffenberg. Nach der Seetion der Leiche der FletschermeistersWittwe Brückner wurde der Schwiegersohn der Verstorbenen. Blaudrucker Beuchholz, verhaftet. Derselbe soll seine Schwiegermutter die Treppe hinabgestoßen haben. H a l b a u. Webermeister Staar erschoß sich. H e r i s ch d o r f. Der Korbmachermeiste? Winkler stürzte in einen Teick und ertrank. Provinz Posen. Bromberg. Vom Schwurgericht wurde ber des Mordes und des Meineides angeklagte Schachtmeister Gustav Ernst ausReisen bei Lissa frei gesprochen.- Er war beschuldigt, im August v. I. den 20 Jahre alten Arbeiter Witt. der sich betrunken hatte, erstochen zu haben; außerdem sollte er vor Gericht dadurch einen Meineid geleistet haben, daß er beschwor, er wisse nicht, wie Witt um's Leben gekommen sei. Wegen versuchten Giftmordes. begangen an seiner Schwiegermutter, die als Ausgedingen bei ihm lebte, wurde der Büdner Jacob Stanek aus
Ostrowo zu 3 Jahren Zuchthaus verurtbeilt. Jnowraclaw. Durch Karbol säure vergiftet hat sich der Schneidermeiste? Mittelstädt. , M r o t s ch e n. Nachts brachen Diebe in die hiesige Synagoge ein und raubten den Inhalt der Almosenbüchse. der sich auf annähernd 20 M. belief. Provinz Sachsen. Erfurt. Das Militärgericht der hiesigen Garnison verurtheilte d:n 2!ns!etier Loppe vom 71. Jnf.Rgt., aus Gebcsee stammend, wegen Diebstahls von zwei alten Feuerwaffen aus der hiesigen Gewehrfabrik zu 3 Monaten Festung. H a i n r o d e. Seine goldene Hoch zeit feierte das Ch. Os'sche Ehepaar. De? Jubelbräutigam, welcher in zweiter Ehe lebt, ist 84, die Jubelbraut 77 Jahre alt. Die ganze Gemeinde nahm an dem Feste theil. W a n z l e b e n. Der hiesige Yehrer Wilhelm Lederbogen hat sich vor Kurzem beim Auswärtigen Amte zur Uebernahme einerLehrerstelle im Togoland gemeldet. Es ist ihm jetzt eine solche w Klein - Popo auf vorläufig zwei Jahre übertragen worden. Lederbogen wird im März seine Reise antreten. ProLinz Hannover. Hannover. Zum Bau d Provinzial - Museums in der Stadt Hannover hat das Landesdirectorium die Aufwendung von 1.S00.000 Mark zugesagt. Die Stadtverwaltung gibt ein Bauterrain von nahezu 1$ Hectar in der stadtischen Masch unentgeltlich her und zahlt außerdem 723,000 Mark. Bernshausen. Unter dem Verdachte der Brandstiftung ist der Gastwirth Freckmann verhaftet worden. Dannenberg. In der Ortschaft Barnitz verstarb der . frühere Schäfer Chr. Schaper im hohen Alter von 101 Jahren. Einbeck. Erhängt hat sich der etwa 75 Jahre alte Cigarre'mcher Kiel. G o t t i n g e n. Die dir Nothzucht, des Raubes und Mordversuchs verdächtigen Schuhmacher Emil Rich ter aus Niederstrombach und Böttcher August Heise aus Nordhausen werden vom biestgen Untersuchungsrichter peckbrieslick verfolgt. ' Provinz Westfalen. Münster. Der 24 Jahre alte Maurergeselle G. Huster aus Oelde, wurde wegen eines ihm vorgeworfenen Sittlichkeitsverbrechens zu 4 Jahren Zuchthaus -verurtheilt, der 18 Jahre alte Arbeiter. Heinrich Franzkoch wegen Beihilfe hierzu mit Gefängniß von 1 Jahr und 6 Monaten. Huster beruhigte sich bei dem Urtheil nicht, er erklärte, unschuldig zu sein. Die Zeu gin, welche damals gegen diese Beiden aussagte, ist nun mittlerweile wegen wissentlichen Meineids angeklagt und die Wiederaufnahme des Verfahrens gegen Huster und Franzkoch verfügt worden. Die Verhandlung endete mit der Freisprechung der beiden Angeklagten. Bochum. Der Vürqermeister Lange, der 21 Jahre hier thätig war, ist. 66 Jahre alt. gestorben. Füchtorf. Beim Landwirth Querdel gerieth der Kottersohn WU' Helm Altenau. welcher beim Dreschen half, mit dem Arm in die Dreschmaschine. Der Arm wurde gänzlich, auch der Kopf fchwer beschädigt. Der Arme ist oestorben. Fses: ii
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Herford. .6ine Polizeiverordnung schreibt ' hier den Verkauf der Eier nach Gewicht vor. Nbeinprovinz. Aachen. Im Walde von Udendreht wav der Fabrikbesitzer BlankenHorn von hi auf einer Treibjagd er schössen und diese Sache beschäftigte die hiesige Strafkammer. Angeklagt waren ber Bierbrauereibesitzer Balchem. aus Löln.' der Jagdaufseher Bohn aus Neudorf bei Schleiden. der herzoglich Arenberg'sche Förster Stolle aus Schleiden und der kgl. Hilfsjäger Beck auö Schleiden. Nächst Balchem, der den verhängißvollen Schuß in einem ihm unbekannten Jagdrevier abgegeben hatte, wurde die Haupt schuld an der fahrlässigen Tödtung dem Jagdaufseher Bohn beigemessen. Balchem und Bohn wurden zu je 3 Monaten Gefängniß, die beiden Forstbeamten zu je 3 Wochen Gefängniß verurtheilt. Crefeld. Den drei Crefelder Theilnehmern an der Handelsezpedition nach Ostasien sind von der Handelskammer 2000 Mark zum Ankauf schöner und seltener Gewebemuster in China und Japan für die hiesige Gewebesammlung überwiesen worden. Provinz Hessen-Nassau. D i e m e r o d a. Bürgermeister Reinhard, der seit längeren Jahren hier amtirte und seit 1. Januar auch die hier neu errichtete PostHilfsstelle versah, ist gestorben. Frankfurt. Die Brüder Jak. und Sebastian Wirsching gerieth: auf der Mörfelder Landstraße mit Schutzmannern in Conflikt. Der eine Polizist wurde mit einem Knüttel derart auf den Kopf geschlagen, daß er eine Weile bewußtlos liegen blieb. Der andere, der sich gegen die beiden Knut elhelden mit dem Säbel wehrte, fiel zuletzt auch nieder und erlittVerletzungen an Kopf und Hand. Der ältere Bruder bekam anderthalb Jahre, der andere ein Jahr Gefängniß. Gvoßalmerode. In einem Schacht der hiesigen Vereinigten Thonwerke" wurden drei Arbeiter durch herabstürzende Thonmassen derschüttet. Einer der Verunglückten, von denen zwei Familienväter sind, wurde todt vom Platz . getvagen, der Zustand der beiden anderen ist ein sehr bedenklicher. Mitteldeutsche Staaten. B u ck e b u r g. Die Prinzessin Margarethe, jüngstes Kind des regierenden Fürsten ist im Alter von 1 Iah? und 1 Tag nach kurzem Kranksein an Lungenentzündung gestorben. Gera. Im Hoftheater erregte kürzlich das LberlauteSchnarchen eines Herrn auf einem Parterrelogenplatze fortgesetzt Störung. Schon kurz nach
Beginn des ersten Actes ging die Sa gemuyie 103, rne dann im weiteren Verlaufe des Aöends nur während der Zwischenacte aussetzte. Diese höchst ärgerliche Störung ist keineswegs zum ersten Male passirt. Die Besucher der linken, Seite des Parterres smd vielmehr schon ziemlich daran gewöhnt. Dieser Schnarche,? ist ein recht böser Kritiker für däs Geraer' Qoftbcater. - G o l m b a ch. Während der Abwesenhelt der Mutter m der Wohnstube ist die einjährige Tochter des Fa brikarbeiters Schubert hier erstickt; ein dreijähriger Sohn wurde noch recht, zeitig durch herbeigeholte Nachkam ge rettet.' Durch verbrennende Kleidungsstücke, welche dem Ofen zu nahe gehängt waren, soll Qualm entstanden sein, welcher den Unglücksfall veran laßt hat. L u ck a. Der 12jährige Knabe Kurt Hoffmann rettete jüngst zwei Sjähriae Mädchen mit eigener Lebensgefahr vom Tode des Ertrinkens. Ohrdruf. Der 44 Jahre alte verheiratete Louis Faulstich, in der Königsmühle beschäftigt, verunglückte beim Abfahren von Holz im Walde am unteren Münzeberg, indem der beladene Schlitten über ihn hinwegging und den Kopf spaltete, so daß - der Tod auf der Stelle eintrat. Der gute Einfall etneö Handlungsreisenden wird den Besitzer einer Schießbude in Tampa, Fla., binnen Kurzem . zu einem wohlhabenden Manne machen. Der Mann klagte über die schlechten Geschäfte, da Niemand mehr Lust verspürte, auf einen Negerkopf zu schießen. Lassen - Sie sich doch. eine., neue Scheibe machen, welche den Menschenschlächter Weyler darstellt und bringen Sie das Gentrum über seinem Herzen an rieth der reisende Jüngling. Der Schutzbudenbesitzcr befolgte den Rath und jetzt drängen sich die in Tampa ansässigen Cubaner sowie deren Freunde darnach, ihrem Erzfeinde eine Kugel in den Leib zu iaaen. Einiae. beson ders. heißblütige Cubaner haben sogar ztravezahiung geboten, -wenn 'sie Weyler's Ebenbild ein Messer, zwischen die Nippen stoßen dürfen. C i o o tt o V, u tt IV o o i 4. . it, o o II 41 ( II II II II II ii II II II II II? II II II 117 l . c:ran ii n dieses Jahr in verthvolle Artikeln . an Nauche? von Rl r Fr t rrv 1 1 1 o
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