Indiana Tribüne, Volume 20, Number 157, Indianapolis, Marion County, 24 February 1897 — Page 1

o A rlC rlC O ! A0 A k A A 11 w u V y W. V w Office : No. 18 Süd Mabama Straße. Indianapolis, Indiana, Mittwoch, öen 24. Februar J897 Jahrgang 30. No. 157

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Editorielles.

Da wir gerade im Kampfe mit hP (ErfrrtfcftifislhnstfffnfAa't lieaen. so i!f ' V.i ot rocrung 'n"' , - . mm . cn? ,,- tinn TWfrntt iinh ' ll iUUikk vtv aiuMWfc vw ' w Z - , . . Gouvernor von Mlch,gan, führte. Von große Interesse. Er selbst schildert denselben in der Ziitschrift Outlook". Zunächst hören wir: Die antimannvalittiscken Mabreaeln meiner r w Administration wurden von allen las sen unterstützt, ausgenommen von den Leuten, welche man die besten Bürger nennt. Die kleinen Hausbesitzer traten dafür ein und die Lohnarbeitkr. Wenn wir auf die besseren Klassen" für Reformen zu warten gehabt hätten, so wären sie nie gekommen." Die Straßenbahnarbeiter hatten 14 Stunden täglich zu arbeiten. Sie gingen an Streik. Pingree weigerte sich, die Miliz aufzubieten, daö Publikam unteistvtzte ihn und die Compagnieen mußten binnen anderthalb Tagen nachgeben. Er verlangte, daß keine Zisellschaft einen Freibrief erhalte, wenn sie sich nicht verpflichtete, Streiigkeiten mit den Arbeitern Tchied?gerichten zu unterbreiten. Der Board der Aldermen (Stadtrath) befand sich unter der Herrfchaft der Straßenbahn-Compagnieen. Der Kampf wurde am Stimmkasten auögeachten und nach und nach eine dem Straßenbahn - Monopol feindliche Mehrheit erzielt. Einige der Er. wählten hatten ihren Prei. Pin. gree vetirte eine lange Reibe ihrer Be schlösse. "Um daS Publikum lebendig zu erhalten, schickte ich Notizen au. Dann kamen die Leute in Massen in den Stadtrathssaal und terrorisieren ärmlich diejenigen Aldermen, welche Lust zeigten, ihre Wahlversprechen zu brechen. Wir gingen sogar soweit. hnen zu erklären, daß wir Stricke genug hätten und sie hängen würden." Die ganze Press,, mit Ausnahme einer deutschen Zeitung, stand auf der Seite der Straßenbahn-Compagnieen. Um überhaupt in der O.ff ntlichkeit zu Worte zu kommen, hatte Pingree Bekanntmachungen und Mittheilungen an Änschlagötaseln in den Straßen erassen. Nachdem der Kampf im Stadtrath durchgefochten war, wurde er in die Berichte verlegt. Hier lernte Pingree die Advokaten keauen. Er theilt mit, er habe einen hervorragenden Demo traten, der früher einen CabinetöPosten bekleidete (also wahrscheinlich Don Dtckinsor.) und einen hervor' ragenden Republikaner engagirt. Der Demokrat zog sich zurück, indem er geltend machte, daß er politisch thätig ei und seine Anwaltschaft für die Stadt ihn eompromitt.rte. Der Republikaner verhinderte, daß der Peoztß zur Verhandlung kam. AIS er ge o:ä?gt wurde, gestand er, daß er von der Compagnie engagirt worden sei und nun nicht länger der Stadt dienen könne. Er sei arm und die Compagnie habe ihm eine so hohe Bezahlung angeboten, daß er nicht absagen köa?e. Pingree fand dann, daß jeder fähige Advokat in Detroit von den Straßen-bahn-Compagnien engagirt war. Er dekam schließlich einen Professor, der keine GeeichtSproriS hatte und einen Anwalt auS dem Staate.' Nach den Advokaten kamen die Errahrnngen mit den Richtern. Die Staatö-Richter. welche gewählt wersen, entschieden zu Gunsten der Stadt. ver Straßenban-Compagnie gelang eS aber, den all vor die BundeSzeeichte zu bringen. Er sollte vor einem dichter zur Verhandlung kommen, der seine Anstellung dem größten Aktionär der Straßenbahn-Gesellschast verdankte. Ich protestirte dagegen und gebrauchte eine kräftige Sprache; sie würden mich wohl eingesperrt haben, wenn ich nicht im Recht gewesen wäre." Der Fall kam dann vor den Bundesrichte? Taft in Ohio, welcher zu Gunsten der Stadt entschied. Die Stadt appellirte und nun ging die Sache vor den KreiSappellationSrichter Jackon in Tennessee (später Mitglied deS Ober-bundeS-Gerichteö). WaS da geschah, soll mit Pingree'S eigenen Worten gesagt werden : Unsere Advokaten gingen dort hinunter und am nächsten Tage telegraphirtcn sie, der Richter habe sich entschlössen, gegen unS zu entscheiden; er ließ aber sechs Monate verstreichen, ehe er seine Entscheidung abgab. Zehn Tage ehe sie kam, erfuhren wir, dak

':ine New Forker Firma die Straßen.

' bahn-C.ompzgpie ausgekauft hatte. ! Als die Entscheidung kam, war sie zu Gunsten der Compagnie. Welchen ranmh M N-m -Anker Kavitalisten . -. w.t v:. ,,... oairen, arizunryurrn, up v einer Gesellschaft, deren Freibrief vom KreiSgericht als verfallen erklärt worden war, daö wird wahrscheinlich nie bekannt werden." Der ledtere Satz ist selbstverständ lieb eine Andeutuna dafür, da der Richter Jackson (er ist jktzt todt) den New Jorkern seine Entscheidung im Voraus zu wissen that. Für nichts wird er eö schwerlich gethan haben Pingree war nun geschlagen und wäre eS geblieben, wenn nicht eine andere Compagnie Ccncurrenz. Bahnen ,u bauen offerirt hätte. Nun kam eine Repetition deS ganzen 'KampfeS durch Wahlen, Stadtrath und Gerichte. Und schließ! ch verschmolz sich die neue Compzgnie mit der alten. Glücklicher weise aber war in ihrem Freibrief die Bestimmung aufgenommen worden, daß sie nicht mehr alö drei Cents Fahrgeld (mit Transfer nach allen Seiten) berechnen dürfe. Und dieser lange colossale Kampf war nöthig, um das Fahrgeld von fünf auf drei Cents herabzusetzen. Man kann daraus schließen, mit welchen Schwierigkeiten eS verbunden ist, in diesem Land den Kapitalisten auch nur einen kleinen Theil ihreö RaubeS ab zuzwingen. Pingree erklärt sich j?tzt zu Gunsten der Uebernahme öffent licher Funktionen durch die Stadt. VmliklllchÄjlell. Inland. SS e t t e r b e r i ch t. Wärmeres schöaeS Wetter - heute Nacht und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 32 Grad, niedrigste 17 Grad. AuS dem Congreß. Reaktivnäre Gesinnung und interessante Debatte. Washington, 23 Febr. DaS HauS sandte heute die letzte der BewilligungSbillS an den Senat. Es war die Marine-Bewilligungöbill, welche nur geringe Opposition errregte und oh' Amendement pasfirte. Eine Bill, durch welche den Gouvernören der Territorien die Vollmacht ertheilt werden soll, gewisse Beamte ernennen zu können, erregte eine lebhafte Debatte. Repräs. Bailey (Dem, Ter ) bekämpfte die Bill auS dem Grunde, daß die Demokraten und Republikaner von Arizona ihre Stänkereien nicht in den Eongreß schleppen sollten 3n seinen Bemerkungen bezeugte er den Republikaaern sein Beileid für die Mühen der Patronage, welche am 4 März in Washington beginnen würden, nachdem McKinley'S HauS in Canton schon seit Monaten bestürmt gewesen. Er sagte, daß eS am genannten Tage 350,000 Aemtersucher und nur 60.000 Aemter geben werde. Vor 4 Jahren hätten die Republikaner über diese Bebrängniß gelacht, j,tzt lachten die Demokraten. SedeS Mitglied deS HauseS erkenne gewiß die Gefahr der Patronage. Zn jeder Stadt, klein oder groß, würde eö von fünf bis zehn enttäuschte Applikanten für Poftmeisterstellen geden. In fünfzig Congreß-Distrikten wäre die Majorität weniger als 1000 gewesen und alle jene Distrikte würden in der nächsten Wahl republikanisch gehen. Der Streit um die Patronage habe die bedeutendsten Männer, die seit 30 Jahren im Senat gewesen, auS jener Körperschaft vertrieden. Er sagte : Die Patronage ist der Streitapfel und wir, alö Parteigänger, sollten unS über jedeö Amt, welches geschaffen sei, um durch republikanische Administra tion besetzt zu werden, freuen, denn jede? Amt erzeugt Unzufriedenheit, welche eS um so sicherer .machen wird, daß eine demokratische Majorität der republikanischen im nächsten Congresse folgen wird." Repräs. Flynn (Repl., Okl.,) erregte den Beifall vieler Republikaner durch die Bemerkung, daß er, wenn er freie Hand haben wurde, daö Civildienstgesetz auslöschen und innerhalb 24 Stunden jedes Amt mit einem Republikaner besetzen würde. Repräs. GroSvenor (Rep., O..) machte daS Civieldienstsvßem lächerlich ",d prophezeite unter lärkndkN Oti-

fall der Republikaner, daß die Woge,

welche daö Gesetz in die Tiefe reißen und den jungen Männern deS Landes eine Gelegenheit geben werde, steige. DaS Volk halte endlich eingesehen, daß daö Gesetz ein Humbug sei. Repräs. BrosiuS, als Vorsitzer deS Civildienst - KomiteS, hatte noch ein Schlußwort zu sprechen. Er erklärte, daß der Republikaner GroSvenor mit seinen Bemerkungen daö Schwert in daö Herz deS erwählten Präsidenten gestoßen habe. Er verlas auö McKinley'S Annahmebrief die Erklärung, daß er (McKinlky) in der Sache der Civildienstreform keinen Schritt rückwärtS machen werde," Ist das Verrath V rief Herr BrosiuS mit einem Zorneöblick auf Eroövenor. Die Bill paffute darauf. Repräs. Gibson, von Tennessee, reichte heute eine gemeinschaftliche Resolution ein, in welcher dem Präsidenten aufgetragen wird, von den den spanischen Behörden auf Cuba die soforlige Freiheit aller Amerikanischen Bürger, die aus der Insel Cuba jetzt gefangen gehalten werden, zu verlangen. Zur Bekräftigung dieser Forderung soll dem Präsidenten aufgetragen werden, eine genügende Anzahl Ver. St.Kriegsschiffe abzusenden, um die Forderung gut zu machen und, im Falle dieselbe innerhalb 24 Stunden nicht erfüllt sei, die Stadt Havanq und andere Hasenstädte Cuba'ö zu bombardiren, biö daö Verlangen vollkommen ausgeführt und die betreffenden amerikanischen Bürger den Befehlshabern der amerikanischen Kriegsschiffe auSgeliefert sind. Schuldig befunden. Philadelphia, 23. gebr. John D. Hart, der Eigenthümer deS silibusternden Dampfers Lurada," der im hiesigen Ver. Staaten Gerichte wegen A.rargementS einer militärischen Ezpedition nach Cuba und Uebertretung der Neutralitätögesetze prozessirt wurde, ward heute Morgen von der Jury schuldig gesprochen. Die Geschworenen waren 3 Stunden in Berathung. Der Anwalt deS Angeklagten verkündete sofort, daß er gegen daS Urtheil appelliren werde und stellte den Antrag, Herrn Hart zur Bürgschaft zuzulassen. Nach langem Zögern stellte Richter Butler den Angeklagten unter ?7vvy Bürgschaft. Ausland.Nachwehen zumHamburger Streik. B e r lin,23. Feb. Die Hamburger Dockarbeiter, welche an den Streik gegangen waren und unterlegen sind, haben fast sämmtlich wieder Anstellung und dadurch Lohn gesunden und schlecht ergeht eö jetzt den fremden Arbeitern, welche von außen zugezogen sind. Sie find zum Auszug gezwungen worden. Vorläufig sind 140 derselben auf dem Dampfer Reichstag" untergebracht worden. Der Kaiser muß daö Zim. mer hüten. Berlin, S3 gebr. Kaiser Wil. Helm leidet an einem schmerzboften Geschwür am rechten Knie und wird wohl mehrere Tage daö Zimmer hüten müssen. ßGroßer Fabrikbrand in O t t e n s e n. B erlin, 23. Febr. InOttenser, d;m bekannten Fabrik-Vororte Alto naS, wurden die Maschinenfabrik von Bauermeister und die Marzipanfabrik von Wieselmann & Schlüter durch ei nea rano erngeascyerr. )er materielle Schaden ist ein großer. - Griechenland und Greta. Rom, 23. Februar. Während deS Waffenstillstandes in Selimoö, Insel Creta, welcher von den britischen, ita lienischen und russischen Consuln zwi scheu den Muselmanen und Christen arrangirt ist, haben die Letzteren ein gewilligt, daß die Einwohner der Stadt fortziehen dürfen, vorausgesetzt, daß ihnen die tarkischen Truppen mit ihren Waffen folgen. Eine weitere Verein barung, daß die griechischen Truppen zwischen den Christen und Muselma nen nicht interveniren sollen, mächt daö Abrücken der Truppen sehr gefährlich und giebt zu der Vermuthung Verqn lassung, daß die Christen beabsichtigen, die Flüchtlinge beim Verlassen, der tadt anzugreifen. '

B erlin, 23. Februar. Eine von!

Constantinopel hier eingetroffene De-..f-t.- t . . A C- W " vncuc lagr, o.e rurri,qe negterung ya, e x;. ra ir x c . c . . . . die Botschafter lnformlrt. daß zwer Compagnien türkischer Truppen von Insurgenten in VoukolieS abgeschlach tet wurden und daß nur ein Offizier und 60 Mann entkamen. Qchisfs. Nachrichten. Angekommen in: N e w S o r k : Prussia" von Hamvurg. Gibraltar: Columbias von New Jork nach Neapel. M o v i l l e : Furnesia" von New Jork nach GlaSzow. hiesige t VSoavV os Public Works. - Heutige Sitzung. Der Board übermittelte dem Stadtrath durch Präsident Costello eine, vom Stadtanwalt angefertigte Ordinanz für die Reinigung von Trottoirö. Eine Petition für einen Abzugökanal in der Gasse zwischen Temple Ave. und Eastern Ave., von Washington zur Ohio Str., wurde an den 3ngenieur zur Berichterstattung derwiesen. Der Ingenier wurde angewiesen Empfehlungen in Betreff Verbesserung der Straßen zu machen, welche zu der Fabrik der Jndiana Chain Co. führen. Der Feuerchef beklagte sich beim Sicherheitörath darüber, daß die neuen Spritzenhäuser No. 15, 17 und 18 mit Backstein gepflastert seien, da diese? für die Pferde sehr gefährlich. Dieses wurde an den Board verwiesen und dieser glaubt, daß mit Vortheil Asphalt darüber gelegt werden kann. Der Ingenieur wurde angewiesen mit dem Feuerchef zu berathen und über Kosten etc. zu berichten. Petitionen für die Legung von Wasserröhren in Madiso Ave., von Lincoln Lane zur Raymond Str ; in Grace Str, von Washington Str. zur Moore Ave., wurden an den Ingenieur zur Berichterstattung verwiesen. Jacob Löper wurde zum Inspektor promobirt. Der Ingenieur wurde seinen Cmpfehlungen gemäß angewiesen, Pläne säe die Macadamisirung der Capital Ave. u:.d für Cement-TrottoirS für Capital Ave. und für Cement-Trot-oirS für Vermont Str , von Pine zu Oriental Str., anzufertigen. Der Board nahm ein von Commisar Moore ausgearbeitetes Konkurrenzschreiben um Pläne für ein neueö StationbhauS mit Polizeigericht und Oikpensarium an. Die Pläne werden biö zum 17. März entgegen genommen. DaS Gebäude wird drei Stockwerke hoch, 03 Fuß breit und 103 Fuß tief DaS Gebäude soll sehr einfach, aber feuerfest gebaut werden. ES soll mit Vamps geheizt und durch Elektrizität und GaS beleuchtet werden. Die Kosten sollen $125.000 nicht übersteigen. Spürnasen In der heutigen Sitzung deö Polizeigerichtö wurde der Fall deö Wirthes Timothy Hurley. No. 102 Süd Jllinoiö Str.' verhandelt. Zeuge war Charleö Newlin auö Irvington. Er erzählte, daß er mit zwei Freunden nach 11 Uhr vor der Wirthschaft vorbeiging und bemerkte, daß die Vorhänge nicht zurückgezogen waren. Sie haben gesehen, daß ein in der Wirthschaft anwesender Mann, ein Kaufmannöpolizift, etwaö an seinem Scbnurrbart aebabt habe, waö wie Bierschaum aussah. Daraufhin habe er Patrolmann Gunsoluö aufgefordert. den Wirth wegen Verletzung der Pa ragraphen 3 und 4 deö Nicholson Ge setzeö zu verhaften, waö Letzterer auch gethan habe. Alö Zeuge erklärte der Kaufmann? Polizist, dann, daß er ein Recht gehabt habe, die Wirthschaft zu besuchen, um Surlev aufmerksam zu machen, die Vorhänge auöeinanderzuziehen. Von Bierschaum weiß er nichts, da er kein Bier getrunken habe. Nichter C05 bestrafte Hurley wegen Verletzung de? Paragraphen 3 (betreff? der Vorhänge) zu 510. und Kosten; im anderen Falle sprach er ihn frei. Nach der Verhandlung verlangten die moralischen jungen Herren ihr: Leszengebühren.

..Dr. Miles,

. . v....:. ,n i hm tu iboiuiaiivc nvrvinc ! I ' . m21 1,1 Tausenden ein Wohlthäter." 0t in weit bclauuter' Verleger in WiZconsiu. zu Green Bay wohnhaft, schrerot am S. Mär, 1825. xmt folgt: . Vor fünf Jahren wurde ich fo nervös, dak mir aei. stige Arbeit zur Last wurde. In der acht aenok i leine Ruh Wege. Schlaflosigkeit. Meiue Ausmerksam. itn MM auf Hr. MlleZ' Keztorstlve Htrrtnt gelenkt und sing au dasselbe mit brstem Erfolg jn gebrauchen. Seit der Zeit hd, ,ch immer eint Flasche im Hause und gebrauche davon sodald i h 3!. vevschwäch, verspüre immer mit gutem Crsolg. Auch llT, stilles mein Sohn gebraucht davon mit v.r.it Hrrvln ecniciocn guiek! folgen. Ich vnz , n;.r.- . u CIUVIU V ReStores len und es hat immer geholfen. OK tl rn mm ... Hnlth an siervellicywaqyn iicaiiii .... ttn beiden sollte ti erfuAen. Es enthalt keine EinschläftrunaSmtte ist knrmlo d dennoch lindernd und ftärtend. Turch sein Ke tortlv Nervlno ist Dr. MileZ Tausende gnm Wohlthäter geworden.' A C. Ledman. ouor u?d SlgentSmer deS LandSmann. Dr. MileS' SZirdenmitt.l mirh ,; m,. K ö ? sie lasche gar keine Besserung, so wud da Ee!d inrückerstattet, PB. MILE3 MEDICAL CO., Elkhart. Ind. DaS Benehmen der Straßentabn'Gesellschaft. Gestern Nachmittag versammelte sich daö Hauscomite für Angelegenheiten der Stadt Indianapolis um. die Bill. welche einen 3 Cent Fahrpreis auf der Straßenbahn vorschreibt, zu besprechen Präsident Mason schrieb an daS Comite um die Sitzung verschieben zu lassen damit er Gelegenheit haben könne die Bill vor dem Comite zu besprechen Er erhielt eine abschlägige Antwort und an seiner Stelle erschien sein Advokat Zerd. Winter. Dieser ließ nun eine Rede g,gen die Bill vom Stapel. Tr erklärte, daß die Bill unkonüitu. ionell sei, da sie die Gesellschaft kriminell und auf dem Civilwege verant wörtlich mache. Er gab jedoch zu, daß nur da? Civilverfahren von der Supreme 'Court als unkonstitutionell erklärt werden würde. Winter wurde gcfragt ob-Präsident Mason sich nicht öf. fentlich für einen 3c Fahrpreis erklärt habe worauf dieser antwortete, daß er nicht? davon wisse. Sen. Hugz. Verfasser der Bill an'ortete Herrn Winter in einer längeren Rede. D'e Stimmung im Comite ist eine solche, daß die Bill dem Hau? zur Passirung empfohlen wird. ' mm i.i i 1 ßCT John Romizer, der neulich von Frau Jane Cropper angeschossen worden war, wurde gestern auö dem Hospital und heute Morgen im Polizeigericht entlassen. Eö lohnt sich, Hood'ö Sa?Islpanlla zu gebrauchen. Bei reinem Blut brault Ihr keine Angst zu haben vor Grippe. Lungenentzündung, Diphteriti? oder Fieber. " f Hood'? Villen sind von den aufte suchtesten Pflanzen sorgfältigst zubereitet. Der New York Store. lEtablirt 1853.) Azenfen für Butterlcks Muster. Morgen beginnt, der Auktions Verkauf :- -Orientalischen Teppiche .:. von l.0 Uhr Vormittags bis jZ Uhr Nachmittags. Kommt ! imW ÖOi A TEAKt T ut.iirrt.k. to hr1tt Hi,bu lud m4 rite, and wbo, In.trar-tifVtt. Mrlll wrMjrV tw1 .1 rüv 1 v iMch.ny UUi teittr.lB.ktPMuosciiba Vcsria thedrswa lorlliiM.wk.'crr Ihtj Hir. j will Z Amb'm !h tirmiooraiulurntJ.hich rMiunn tarnt imaal V V W V WM 10 M(H ItrM ltMMIM Uullars t irm4. 1 immf uit oo. werkw (Vm tmth diMrict kcvucv. I to fuf culril MirrvMiul bor. Kmlj li quick IV br. tlmay laabt an. praTMM wila aptoj-wrnt Kr MBbw, wbo an naktny wer Ml yvar Mcb. li K pijvi l'r

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