Indiana Tribüne, Volume 20, Number 156, Indianapolis, Marion County, 23 February 1897 — Page 3

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KatSXibibU Um das Glück. Rosem von Co?h!e Junzhanö. lffottsehung.) Der Entsetzcnsschre!, den die übn groge Verzweiflung der Mutter in der Kehle erstickt hatte, die Veltheirn stieß ihn aus, als sie das leere Vettcken sah. Julie hatte sich geisterhaft wieder erhoben, und etwas Starres hatte und behielt Gesicht und Wesen, als sie jeU aus irockener 5!eble fragte: Wo komrnen Sie her? Nicht ein Vorwurs für diese Frau, die in händeringenderVerzweiflung dastand. Sie hätte nicht von ihrem Posten weichen dürfen, freilich. aber Julie ußte, daß der teufllsche Widersacher, mit dem sie es zu thun hatte, noch ganz andere Hindernisse als die Wachsamkeit dieser emfachen Fra.'l überwunden hätte, um zum Ziele zu gelangen. Die treue Wärterin selber brauchte lewe Frage zu thun. Sie hatte eben auf den ersten Vliö gesehen, daß ein Unglück geschehen war. und welches. Denn sie kannte die beständige Furcht Juliens vor einem Naub ihres Kleinods und unheilahnend war sie eben hierher gekommen. Und von wo? Vom Theater, wohin ein eigenhändiger Brief ihrer Herrin sie gerufen hatte. Da, sie fuchte in der Tasche und riß das Ungliicksblatt hervor. Ich traute gleich meinen Augen nicht recht, aber da stand es doch, daß ich sofort hinkommen und Ihnen die Tropfen mitbrinqen sollte.' Ma'am und Miß Hesler sollte ich so lange b:i unserem kleinen Liebling lassen. Und wo ist diese Person? Bin ich denn bei Verstand? Träume ich denn?' Margittchen. liebes Margittchen, wo steckst du? Still lassen Sie das. Wer aus der Folter liegt, mag mit solcher Stim. me sprechen und so ausseben: die Veltheim, mit einem scheuen Blick auf das qualverzogene Gesicht der MulterMarnittchens. brach auch gleich ab. Das Billet ist nicht von mir; es ist nachgemacht, sagte June zetzt, unnatürlich rubia. Sehr aul nachgemacht. Sie sollten fortgeloZt werden; es ist gelungen. Aber jetzt llig?ln Sie rufen se Leute herbei. -v;.r. kor soll zu enir kommen und diese dstcr c3:t f. wird fort sein ... Noch fünf Minuten und das son t aristokratisch ruhige Haus war in Bewegung von oben bis unten. Die Kunde von dem Verschwinden des KinoeZ war so ungeheuerlich, daß sie erst nur ungläubigen oder doch ganz perständnißlosen Gesichtern begegnete. Dann trat noch ein auffallender Umstand hinzu. Ester. da3 Madchen, welches die Bedienung in den Zimmern von Frau Lunda gehabt hatte, war ebenfalls nicht aufzufinden. Sie haben ne ermordet, flüsterten die Leute untereinander, denen es an dem einen Schrecken noch nicht genügte. Da kam die Haushälterin mit sonderbarem Gesicht aus dem Dachstockwerk herunter. Dort schliefen die Dienstvs.ten; sie hatte im Zimmer Dieser Ester nachgesehen und anfangs nichts verdächtiges bemerkt, bis sie ein Schubfach und dann d:e übrigen -der Commode aufzoa und alle leer fand. Was da an der Wand von den Kleidern dieses Mädchens hing, waren bei näherer Betrachtung werthlcse Lappen, die man allenfalls preisgibt. Mit dieser druckenden Entdeckung belastet, begegnete die Frau jetzt dem Director, Mr. Cox. der in höchster Hast die Treppen heraufgestürzt kam. Er war im Theater gewesen und hatte kaum daZ Haus betreten, in dem die unbegreifliche Nachricht dann gleich wie ein Keulenschlag auf ihn niedergesaust war. Jetzt blickte er aufgeregt fragend der Haushälterin entgegen. Sie ' waren nur einige Schritte weit von der Haurtthür , zu' den Gemächern . der Lunda zusammengetroffen, und ' die verständliche ältliche Frau winkte ihn ttwas beiseite. Damit Sie es wissen, Mr. Cox. die Ester ist auch fort..flüslerte sie. Aber eine vorbereiteteSeche; sie bat ihre Habseligkeiten mit. Er starrte sie an und sie nickte! nur bestätigend wieder.. Wie lange var sie im Hause? fragte er erregt. -Nur'' drei. Monate. Hier; .-den Schlüssel zu ihrer Kammer . fybe.' ich abgezogen; sie schlief allem. Und nun &?," Oii .2 Vnn Vnr V? UUb IVI( IVUt) VfcUll W.te polizeilichen Nachsuchungen . werd:n wir ja wohlin's HauS bekommen.Er nahm mechanisch den Schlusses und steckte ihn in die Tasche. Heben Sie ihnLut auf. Mr. Eo? mahnte sie noch. WaS auch passirt sein ma?, ich fürchte, sie hat mit unter der Decke gelckt. Schweigen Sie bei den Leuten da,über. raunte er' ihr noch zu. -. Das rersteht sich; wofür halten Sie mich? sagten ihre Mienen. Und nunahm er. seinen ganzen Muth zusammen, klovfte und trat.be! Frau Lunda ein. Hatte er sich hier auf eine wild aufregende Seen der Verzweiflung gefaßt gemacht und allerlei gut gemeinte Worte augenblicklicher Veschwichtigunz in Bereitschaft gehabt, so fand er, daß dies überflüssige Mühe gewesen war. Die Oerzweiflung war da. allerdin5s, eb:r sie trat ihm anders entgegen, als er erwartet hatte. Sie sprach aus d:n , liYjZL senden Au-:n der unalüö-

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lichen Mutter, sie hielt ihr mit eisernem

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Griffe die Kehle umspannt, sodaß die Wort: fast heiser und mühsam über die ! unnatürlich trockenen Lippen . kamen. Eine Scene also spielte ihm Juli: Lunda nicht, und doch zeigte ihm ein Blick nur. daß sie bis in's Mark des . Lebens getroffen war. j Seine Worte der Tbeilnahme und .' Entrüstung erstarken ihm auf der Zunge; sie wehrte leicht mit der Hand, . als er beginnen wollte: eine ausdrucksvolle Geste, die da sagte: nur nichts Ueberflüssiges jetzt um Gottes fciilen. zur Sache! Sie sehen mich bestürzt wie nie in meinem Leben, begann er aber doch. Sagen Sie mir was soll ich glauben? Was ist geschehen? Was kann geschahen sein? Sie hatte ihn indessen mit dem gesckärften Blick ihrer tödtlichen Noth angesehen und erkannt, daß sie ihn einer Mitschuld an dem. was man ihr angethan hatte, nicht zeihen durfte. Er war wirklich eben durch die Nachricht überrascht und tief getroffen worden. Je'-t sagte sie. leise und eigenthümlich heftig: Es ist wahr, was min Ihnen gesagt hat: es ist Jemand während meiner Abwesenheit hier einge- , drungen und hat unter Beihülfe jener Person Ihres Personals mein Kind fortgenommen. Mein Kind. . im ! Schlafe sie würde geschrieen haben, wenn man es dazu hätte kommen las-; fen; sie haben sie eingehüllt bis zum. Ersticken ... Hier verließ sie doch die Kraft; sie brachte wild die Hände an den Kopf, zwang sich aber gleich wieder zu der Fassung, die etwas Erschütterndes hai!e. Er sprach indessen dazwischen: Aber dos ist ja unmöglich, hier durch das Haus, in das nie ein Fremder Einlaß findet und unbemerkt die Trerpe hinauf und wieder hinab undenkba S:e sparte sich die Erwiderung hier auf und ging voran in das Kmderzimmer. Da war das weiße kleine &ett die seidene Decke und die feinen Linnen waren leicht zurückgeschlagen, auf dem Kissen noch der Eindruck des Köpfchens. Als Eox sich zu diesem hecaobeugte, machte die unglückliche Frau eine fast abwehrende und jchü tuende Bewegung darüber, mit einem fast irren Blick in den Augen diesmal. Daran durfte Niemand rühren; ihr war, als müßte das überlastete Herz augenblicklich brechen, wenn sie nicht jet noch d!e Stelle so erhielt, wie der Körper der Kleinen sie niedergedrückt hatte: dieö war ja das letzte von ihr, das einzige jetzt für d:r Mutter hungrige Zärtlichkeit. Mit der seltsamen Besonnenheit, zu d:r sie sich immer wieder aufraffte, zeigte Julie ihm jetzt das Zimmer so Wie es- war, ohne die Spur einer g:waltsamen Störung. Sie sehen, man war vorbereitet und man hat Besqeld gewußt, sagte sie. Und nun müssen wir die Polizei zu? Stelle haben, und wenn diese mir ihre Hülfe verweigert, einen Priöatdetectiv ja. einen solche c:uf alle Fälle. Lassen Sie einspancn, Eox; sorgen S:e dafür, daZ hier alles so bleibt, wie es ist. damit lein etwaiger Anhaltspunlt verloren gehe. Wollen Sie mich begleiten? Ich würde Jh?en dankbar sein! ' Wie. Sie selber wollen fort, jetzt w der Nacht? rief er in höchster Betrof. fenheit. Jerehrteste Frau, Sie, nach der Anstrengung heute Abend. daZ wäre Wahnsinn, das kann ich nicht zu geben. Verlassen Sie sich auf mjch, ich besorge Alles. Sie schüttelte nur den Kopf. Ich muß etwas thun ich kann nicht still h'r sitzen, sonst würde ich vielleicht wirklich wahnsinnig, sagte sie. Sorgen Sie nicht um mich, ich halte aus. Aber rasch anspannen lassen nur rasch. - Als sie so drängte, lag etwas Zn'ihrem Blick, waS ihn allerdings für ihren Verstand fürchten ließ, doch nur secundenlang. Er verließ das Zimmer, um seine Befehle zu geben, und kehrte nach wenigen Minuten zurück. Die Velt heim war indeß immer um ihre Herrin. verweint, verstört, aber zugleich besorgt und hülfreich. Den stärkenden Wein, den sie ihrer Dame eben angeboten hatte, hatte diese genommen. In fünf Minuten, sagte er jetzt trö. send auf Julien's Blick verzehrender Urgeduld. Und dann, zu Veliheim gewendet: Was war das mit einem Vrief. Nurse, der Sie fortgerufen hat? Die Qeltheim richtete die verweinten Augen auf ihre Herrin und diese' zog das Blatt hervor. Da, eine geschickte Fälschung, sagte sie. Die ist ihm nicht schwer geworden. ; Eox hatte das starke Pa':ierblatt in die Hand genommen und' starrte es jetzt an, sich gewaltsam zusammennchmend. um seine Betroffenheit nicht zu verrathen. - Durch Papier, ' Abstand der charakteristischen Schrift vom Rande und jedes äußere Merkmal war es das genaue Gegenstück deö Blattes, welches er besaß. - Eine fatale Empfindung überkam ihn; sew Gewissen schlug und zugleich kreuzte ein abenteuerlicher Argwohn durch sein Gehirn. Ihm? Damit griff er jetzt ein, Wort Julien auf. Sie haben, einen Verdacht gnädige Frau? : : Einen Verdacht? Nein, die Gewiß heit! sagte sie,' mit den heißen Augen an ihm vorbei nach der Thür blickend. Währte' eö denn ewig, bis der Wagen bereit war? , . " :, -- Jetzt reimte er sich zweierlei zusammen. Noch eine Frage, Frau, Lunda, Sie sagten eben: wenn mir die Polizei ihre . Hülfe verweigert warum ssollte,sie,das? '. i .v :Ä Weil nach euren grausamen unnatürlichen Gesetzen dem Vater daZ Kind gehört. ' Dem Vater In seinem Leben' vergaß er d'?n Ausdruck -nicht, den Gesicht bei diesem letzten Worte annahm. Wenn todtlicher , Abscheu und Verachtung sich verkörpern.' konnten so-mußten sie hiese Zügi' tragen, - A?, machte er nur, erschrocken und unsiöer. ' Sprach sie da ' von : einem verlassenen Liebhaber, der sich sy auögesucht hatte räHn woll::-.' oder ... . eöt meld:te Jemand,' d?& der W5gen vorgesahren s.s. Die Ttltheim warf: ihrer Dame einen Wantel um

Kopf. Soll ich mitfahren, gnädig: Frau? fragte sie dringlich. Frau Lunda überlegte einen Augenblick. Nein, es muß Jemand Zuverlässiges hier bleiben, sagte sie dann. Jemand Zuverlässiges, nach dem. was sie sich,' unbewußt freilich, hatte zu schulden kommen lassen! Die Veltheim vergaß sonst ihres Werthes und ihrer Würde clö er rob!e Wärterin nicht so leicht; jetzt bückte sie sich plötzlich tief nieder, haschte nach der Hand ihrer Herrin und lüßte sie weinend. Die arme Frau sah auch völlig veränder! und plötzlich gealtert aus. Lassen Sie, sagte Julie nur mit ihrer fremden, ljalöcrstickten Stimme und 7.:g die Hand weg. Die Veltheim fühlte wohl heraus, weshalb. Dies sich Wappnen gegen jede Erregung die unglückliche Mutter hatte es nöthig, um vur aufrecht zu bleiben. Als sie an den Wagen kamen, saß v Cv""'- ni't "s eni was auffällig war. Er stand mit dem Hute in der Hand und schien Herrn Ear etwas sagen zu wollen. Was gibt es? fragte Julie, hastig drängend. Steigen Sie auf, rasch. Dann aber besann sie sich und ihre Auforschten unruhig im Gesicht deZ Mannes. Sie hatte schon begriffen. Was haben Sie? sprechen Sie. Ja, Mr. Raffles hatte etwaS zu sagen. Ich wollte nur melden, daß Jemand sich am hinteren Thor zu schaffen gemacht hat, dem Thor, das cuf die Mews hinausgeht, sagte er; Maystreet MewS hieß die Sackgasse. Ich fand das Thor nur angelehnt, alö ich eben zurückkam, und ich weiß, daß ich es verschlossen hatte. - Julie nickte nur zu Herrn Eor hin. Da haben Sie den Weg, den er genommen hat, sagte sie unbewegt. Wie der Käuber ihres Glückes si Eingang verschafft hatte, das konnte sie wenig rührcn, überzeugt wie sie war, da er an kaltblütiger Abgefeimtheit nicht seines gleichen hatte. . " (Aortsehung folgt.) Kellner, einen Schoppen." Naü Q'r.t) 'oe avrassznt. Wzrum bin ich damals Abends in jenes Bierhaus getreten? Ich weiß i tn j l r . r: e .! . es Kioi 7il0)i. es Ivar lull, vsui jci uer Staubregen slog durch die Luft ; die Laternen waren von durchsichtigem Nebel verjchleiört, die Geh.wege glänz len, da, wo die Helle der Schaufenster ie streifte und den Straßenschmutz sowie die bespritzten Füße der Vorübergehenden beleuchtete. Ich schlenderte ziellos umher. Ich machte einfach ein wenig Bewegung räch Tisch. Ich ging durch die Lyon, naiser Creditanstalt, di: Ru: Liöiemtt und durch and:re Straßen.. Plötzlich siel mein Blick auf ein großes Bier, laus; es war. halbbesetzt. Ohne jeden Grund trat ich ein. Durst hatte i$ keinen. Ich überblickte den Naum, um einen Platz ausfindig zu machen, wo ich nicht zu bee.-igt sein würde, und setzte raich dann r.ed:n einen Mann, der mir alt vorkam, und der auö einer kohl , schwarzen billigen Thcnpfelse rauchte. Sechs oder c.cht Gläserurierlagen, die vor ihm auf dem Mische ausgeschichtet waren, zeigten di: Zahl der Schoppen an, die er schon getrunken latte. Ich beachtete meinen Nachbar z.icht weite:. Aus den ersten Blick hatte ich in ihm emen Wirtröhaushocker erkannt, einen' iener Stammgäste der Oierhäuser, die sich am Morgen, rcenn , Leozsner wno, nnilnoen uno 'oenos, wenn man sperrt, fortgehen. Er war r r . r v r w schmutzig, an der luiut: d:Z SchadelZ kahl, während lange, fette, weiß' und schwarz gesprenkelte Haare den KraCx seines Ueberziehers streiften. Seine viel zu weiten Kleider schienen c:us einer &it zu stammen, da er noch beleibter gewesen. Man errieth, daß ' dieHose nicht hielt, und daß der Mensch ' keine zen Schritt that, chne das . schlecht befestigte Kleidungsstück her auf- und zurechtzuziehen. Hatte ' er eine Weste an? Der blofr: Gedanke Ar Vt fSTJPiitTs tY Vrn2 st. ss.v i Uil Wiä UUyb uau uu l viutyuutvitf erfüllte mich mit Grausen. Di; ausskfransten Manschetten waren an den Nändern ebenso schwarz wie die Finkernagel. Kaum hatte ich an seiner Seit: Platz genommen, als mich das Jndwiduum rubigen ToneZ fragte: Wie geht es Dir?" Ich wendete mich mit einem Nuck nach ihm um und faßte ihn in'ö Auge. Er fragte weiter: Du erkennt mich wohl nicht mehr? .Nein." Des BarretZ." Ich war betroffen. ES war der Graf Des Barrels, mein einstiger Mit,

schuler am Gymnasium. Ich reichle ihm die Hand ich wac sprachlos vor Staunen. Endlich stammelte ich: Und Dir wie geht es Dir?" Er antwortet: gleichgültig: Mir wie's eben gehen kann." Er schwieg. Ich wollte liebenswürdig sein und suchte nach einer Redensart. Und was treibst Du?" Er darauf mit Ergebung: Du siehsr-la." Ich fühlte wie ich erröihete. Nun, ja, aber ..." . Er erwiderte, dicht: Rauchwolken in die Lust blasend: Jmmer tagtäglich, dasselbe."- . Dann klopste er mit einem Geldstück auf. die steinerne Tischplatte und rief: Kellner, zwei Schoppen!" Eine ferne Stimme wiederholte: Zwei Schoppen auf Nummer vier!" Eine andere, ncü entferntere Stimme rief schrill: Zwei Schoppen, hier!" Dann erschien ein Mann in weißer Schürze mit den beiden Schoppen, von denen er im Laufen einzelne gelbTropsen auf den sandigen Fußboden verschüttete, . Mit einem Zuge leerte DeS BarretZ fein Glas uns stellte eS wieder auf den Tisch, während er den auf seinem Bart zurückzehliebenen Schaum einsog. ' Denn sragie er: Und was gibt's Neues?" Ich ute ihm !:!:k!!ö nichts Neu:)

zu erzählen. Ich fprach zögernd: O, nlts, mein Alter. Ich. ich bin Kaufmann." ,. In immer gleichem Tone fuhr ' er fort: Und das freut Dich?" Nein, aber was willst Du? Etwas muß der Mensch doch zu thun haben." Warum das?" Aber um sich zu beschäftigen." Wozu das? Ich. ich thue nichts, wie Du siehst, nie etwas. Wenn man keinen Kreuzer in der Tasche hat, na. dann versteh' ich. daß man arbeitet. Wenn man zu leben bat, ist's unnütz.' Wozu auch arbeiten? Thust Du's für Dich oder für andere? Wenn Du'Z für Dich thust na. dann freut's Dich eben. gut: thust Du's aber für andere. dann bist Du einfach ein Dummköpf." Nun legte er seine Pfeife auf die Steinplatte und rief wieder: Kellner, einen Schoppen!"; dann fuhr er fort: Das Neden macht mich durstig. Bin 's nicht gewöhnt. Ja, ich ich thu' nichts; ich lass' es gehen, wie's geht und werd' alt,. Am Sterbebette wird mir um nichts leid sein. Ich werde keine andere Erinnerung haben als dieses Bierhaus. Keine Frau, keine Kinder, keine Sorgen, keinen Kummrr. nichts. Das ist daö beste." .Er leerte den Schoppen, den man ihm gebrach! hatte, fuhr mit der Zunge über die Lippen und nahm seine Pfeife wieder her. Ich betrachtete ihn mit Staunen. Ich fragte ihn: Aber Du bist doq nicht immer so gewesen?" Entschuldige, ilnmer, seit dem Gymnasium." Aber das ist doch kein Leben, mein Lieber, das ist ja schauderhaft.- Ach geh. Du treibst doch irgend etwas, Du liebst etwas, hast Freunde.Nein. Um die Mittagsstunde stehe ich auf. Ich gehe hierher, frühstücke, trinke meine Anzahl Schoppen, warte, bis es Abend wird, esse und trinke wie der meine Schoppen; dann, gegen halb 2 Uhr, gehe ich nach Hause schlafen, weil man hier sperrt. DaS ist mir am lästigsten. Von den letzten zehn Iah ren habe ich gewiß sechs hier auf der Wandbank, in dieser meiner Ecke zugebracht; und den Nest in meinem Bett niemals anderswo. Manchmal rede ich mit Stammgästen. ? Aber zuerst, da Du nach Paris kamst, was hast Du denn da zuerst oe-, macht?" Ich hab: die Nechte studirt im Easö Mödicis." Aber dann?" Dann bin ich über die Seine hierher gezogen." Warum hast Du Dir diese Mühe gegeben?" . WaS willstDu, man kann nicht sein ganzes Leben im lateinischen Viertel Ueiven. Die Studenten machen auch zu viel Lärm. ' Jetzt rühr' ich mich cber nicht mebr von der Stelle Kellner, einen Schoppen!" '. Ich a'aubte, er mache sich lustig Eber mich. Ich fragte beharrlich weit:r? Geh', jei aufrichtig. Du hast lrohl irgclid nen großen Kummer gehabt? Eine unglückliche Liebe wahr icheinlich? Gewiß, Du bist ein vom Unglück gebeugter Mensch. Wie -alt bist Du? : Dreiunddreißig Jahre. Aber ich sehe aus wie ein guter Fünfundvieriiger." ' i Ich betrachtete nun genau sein Gesichr. Wiejes faltige, ungepflegte Gestcyt schien daZ eines Greifes zu sein, lüif der Schädelhöhe bewegten, sich' ei r.ige lange .aare über der zweifelhaft reinlichen Haut hin und her. Er hatte enorme Augenbrauen, einen ' starken Schnurrbart und dichten Backenbart. Ich sagte ihm: Wirklich, Du siehst

ilber Deine Jahre alt aus. Gewiß ast Du sehr trauriges erlebt." ' Er antwortete: Ich versicher: Dich, nein. Ich bin früh gealtert, weil ich r.ie in die frische. Luft t-ehe. Nichts bringt die eute so herab wie das WirirFhausleben. i Ich konnte ihm nicht glauben. Du hast ;ewiß.auch Deine Liebesabenteuer' gehabt? ' Man ist nicht so kahl wie Du, ohne viel verliebt gewesen zu sein." - Er schüttelte ruhig den Kopf ' und säete dabei auö seinen legten Haaren kleine weiße Dinger auf seinen Rücken: Nein, ich bin immer solid und anständig gew'sen." Und zum Luster hinaufblickend, der uns die K'e erhitzte. fuhr er fort: Daß ich kahl bin, macht dasGaS; daS tfi der Feind der Haare." Kellner, einen Schoppen! Bist Du richt durstig?" Nein, danke. Aber wirklich, ich nehme Antheil an Dir. Seit wann ist eine solche Entmuthiguny über Dich gekommen? Das ist Nicht normal, nicht natürlich. Da steckt etwas! dahinter." . Ja. daö datirt auS meiner Kindheit. Ich habe a!S Kind einen-Hieb gekriegt, das hat mir einen' Leck, gegeben für immer." '. ;"Z - Mas war es denn?" ' ' ' Du willst eZ wissen? Höre. - Du erinnerst Dich wohl noch deS SchlosseS, in dem ich aufwuchs, da Du ja während der Ferien fünf oder sechsmal dort warst? Du erinnerst Drch jenes großen grauen GebäudeZ, mitten' in einem weitläufigen Park, und 5 'der langen Cichenalleen, die sich nach ' den vier Himmelsrichtungen hinzogen! Du entsinnst Dich, wohl auch meines iVaters und meiner Mutter, ; beide steif, feierlich und strenge. - ' 4 Meine Mutter, betete ich an' und fürchtete meinen Vater; für Beide war ich voll Ebrerbietung und auch - 'gewöhnt,'all: Welt vor ihnen gebeugt zu sehen. ' Sie waren in der Gebend ;d Herr Graf und die Frau Gräfinünd auch unsere Nachbarn, die -Tcriine-mareZ. die Ravelets. die BieunevilleS, bezeigten meinen Eltern eine außerordentliche ftochf chatzirng. - ' : - 6 war damals dreizehn Jahre alt. ' Ich war. guter Dinge,, mit, allem zui frieden, wie man in jenem Alte? zu sein i ..es.-! t-r n.t:.Mt..tVtAl.!4 piugi, vsa cucua.iuiän. Gegen Ende September liun, einigt T'?e vor meinem Wiedereintritt irr'S

j Gymnasium, als ich ceud: in Dickicht 1 dkS ParkeZ Wolf spielte und mich mU-, ten im Euw:k und LZU; lni -t .. .... -v-.'.'l v .

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V M w v K JSL H . C. PO M E RO Y, peaeaü' bet trieb, gewahrte ich. eine Allee kreuzend. Papa und Mama, die spazieren gingen.' Ich entsinne mich dessen, als wäre es gestern gewesen. Die ganze $3aum reihe beugte "eh unter den Windstößen, sie erseuftte, schien klagende Laute auö' zustoßen, jenes dumpfe, tiefe Stöhnen, das die Wälder im Unwetter von sv:) geben. I Wie Vögel flogen die abgefallenen gelben Blätter umher, wirbelten i.n Winde, fielen nieder und strichen dann längs der Allee.hin, gleich flinken Thie ren. ' ' ' " -' ? - ; ' " Der Abend kam. Im Gebüsch war'ö dunkel geworden. Der Sturm in e? Natur regte auch mich auf ich fing wie verrückt an. berumzugaloppiren, und heulte wie ein Wolf. Sobald ich meine Eltern erbliZt hatte, näherte ich mich ihnen schleichen, den Trittes, durch Jweige gedeckt, um sie zu übersallen wie ein wirklicher Wegelagerer. Aber wenige Schritte von ihnen entfernt, blieb ich stehen, von Angst erfaßt. ' Mein Vater schrie, schäumend vor Zorn: Deine Mutter ist eine Thörin ; übrigens es handelt sich nicht ,, um Deine Mutter, sondern um Dich. Ich sage Dir, ich brauche, das Geld, und eö versteht sich von selbst, daß Du unter-zeichnest.- " ' - , i: Mama antwortete mit fest Stimme - - Ich werde nicht unterzeichnen. DaZ lst daS Vermögen unseres HanS. Für ihn bewahr' ich eS auf, und ich will nicht, daß Du's mit Dirnen und Magden' vergeudest, wie Du mit Deiner Erbschaft gethan.- : Da wendete sich Papa. , bebend vor Zorn, um, und seine Frau am HalS packend, begann er sie mit der anderen Hand und seiner ganzen Kraft mitten in'S Gesicht zu schlagen. ' ,i Mama'S Hut siel zu Boden, ih? aufgelöstes Haar- umwallte. sie;, st: machte, die Hiebe abzuwehren, allein umsonst. ' Papa schlug wie wahnstnnig, 'schlug immerzu.' Sie wand sich aus dem Boden, ihr Gesicht in beide Arme bergend. Da schleuderte er .'sie aus. den Rücken und schlug immer zu ihr - die Mnde, mit denen ' sie iq schützte, vom Gesicht ziehend. Ich, mein Lieber, ich meinte, der letzte Tng sei angebrochen, die ewigen Gesetze seien umgestürzt. . Ich. em Pfand jene Erschütterung, die (Sinn bei außergewöhnlichen Ereignissen, bei Ungeheuerlichkeiten, bei unabwendbaren Katastrophen überkommt. Mein Nindersinn verwirrte sich, ich war dem Wahnsinn nahe. Und aus Leibeskräf ten fing ich zu schreien an, ohne zu röis sen, warum, erfaßt von fürchterlichem Schrecken und Schmerz, von betäuben der Bestürzung. Mein Vater hört: mich, wendete sich um, erblickte mich, hatte sich schnell aufgerichtet und kam auf mich zu. Ich glaubte. , er' werde mich nun todten, und wie ein gehetztes Wild floh ic davon, geradeaus in dez Wald hineinlaufend. . , - - - Wohl eine, vielleicht wer Stunden mag ich herumgeirrt sein. Da j die Nacht hereingebrochen war, fiel Ich. erschöpft aufs GraS nieder und blieb halb 'bewußtlos' liegen, außer mir Ivor Angst, verzehrt -von. einem Kummer, der so ein armeS Kinderherz, wohl zu brechen vermag für immer. Jch litt Kälte, vielleicht auch Hünger. Der Tag brclch an. Ich getraute mich nicht mehr aufzustehen, noch mich auf 'den Weg zu machen;'" weder heimzukehren noch, weiter zu fliehen, in der Äugst, meinem Vater zu begegnen, den iH nie wieder sehen wollte ' I . Vielleicht wäre tch unter meinem Baume vor Elend und Hunger umgekommen, hätte . mich nicht-der Parkwachter, entdeckt und mit Gewalt nach Hause gebracht. ' Ich fand, meine Eltern scheinbaren sanz gewöhnlicher Verfassung. Meine Mutter , sagte nur': -. Wie Du lmir Angst gemacht hast. Du böser Junge, die ganze Nacht hab' ich kein Aügel zu-gethan.-Ich .antwortete nicht, dber ich fing an zu weinen. ' ' Mein Vater sprach kein Wort. Acht Tage später lehrte ich in's Gymnasium zurück.! . ' . u Wohlan mein Lieber, für mich '.war alles aus. Ich hatte die Kehrseite der Dinge -gesehen.. . die böse Seite ;Z ich habe, seit, jenem Tage die gute Nicht wieder herausfinden können. ' Was ist in meinem Geiste vorzangen?'Melq -.wunderbare Umwandlung- ift Aber meine Anschauungen gekommen?, Ich weiß eZ nicht. , , Aber ich habe.an nichts mebr Gefallen, zu nichts mehr LuS ge

! habt, 'für Niemanden rnehr Liebe empfunden,'ich habe -niemals mehrirgend einen .Wunsch, einen Ehrgeiz, feine Hoffnung gehegt Und immer wieder ' sah ich. meine arme Mutter. vor hlugen, in der Allee auf'dem Bodens während mein Vater sie grausam mißhandelte. Mama ist? einige Jahre darauf g:stor? i ben.'; Mew Vater lebt noch. Ich habe ihn nicht wiedergesehen .'...Kellner, einen Schoppen'.-.'.." " .. ; Man brachte ihm seinen Schoppen, den er mit einem Jne leerte. .AlZ er aber wieder nach semer Pfeife griff, gitterte er so, daß er sie zerbrach. Z Da sagte er mit mißmuthiger Geberde: .Ach. da ist doch wirklich ' ärgerlich! Einen Monat daunt'ö, bis ich Zeder eine' so engeraucht hab . . h '-v Un) üb den großen, nun-'mit Napch und Trinkern .gefüllten Saal hin' jieß er seinen immerwährenden 'Nus ertönmi ' KellnrreiM SH?p r:n ünd r.t neue CTiUsi : :ni . , , - -. '? '.r '.,((.: ; ' . ! .v , . ,,V' 1 . - j ' v ,

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