Indiana Tribüne, Volume 20, Number 156, Indianapolis, Marion County, 23 February 1897 — Page 2
ZNvZsna Jribüue.
Erscheint Täglich nna Lovtsg Die tägliche. Tribüne kostet durch den XrSaet 1 Centl per Woche, die eonntszS.Trtt2e'z Cent per kJoche. yeide insatnne 15 Cent der U Cent per nKU. X?fT eft erha!S te tlult kugeschtSt l Soraulbezahlunz V p fjair. öfftoi i8 Cüfc Alabsms Sirstze. Indianapolis, 3nd.,23. Iedruz? ISO Bilder aus Key West. ? In gewöhnlichen Zeiten für uns und die nkichste Nachbarschaft wird Key West, Fla., nur sehr wenig ßtnsnnt, und nur dem Cigarren-Liebhaber fällt der Name LfterZ auf, ohne daß er ein Interesse daran knüpft, welches über :n Glimmstengel hinausginge. In folge der ungewöhnlich ernsten (3tlaU tung des kubanischen Revolutionskri:ges aber, in welchem so bedeu!:nde amerikanische Interessen der einen oder anderen Art mitrerwickelt sind, tritt dieses kleine Eiland, daS unmittelbar am Wege nach dem Schaupla deZ verh'ängnikschweren Kampfes liegt, stark in den Vordergrund. Einer unserer tüchtigsten Z-i!unzs-correspondenten, welcher jüngst auf der Reise nach dem kubanischen KriegsSchauplätze in Key West Nast hielt, plaudert über dasselbe: Key West ist nicht blos der südlichste .Punkt der Ver.Staaten, abgesehen von ein paar Eilanden, die weiter drauszen im Golfstrom liegen, sondern auch der einsamste, isolirteste aller Plätze derselben Große und mit annähernd derselben Bevölkerung! Es gibt freilich bei uns wildwestliche Vergbauer-Lagzr und auch Orte in Alaska da oben, welche ihre Postsachen noch seltener er halten, aber in Key West haben wir eine Stadt von nahezu 20.000 Einwohnern mit schönen Negierungs:bäuden, große Schifssahrts-Jntcrenen, TageZ-Zeitungen und mannigfachen Geschäfts-Asfären, die Hauptstadt cines Florida' Eountys: und doch nur zweimal in der Woche Postsachen au3 den Ler. Staaten". Man würde sich fthr irren, wenn rnan glaubte, daß die Bevölkerung damit zufrieden wäre; aber ihr Murren ilft .ihr nicht. Mittlerweile ist der gesammte Geschäfts- und ein großcr Theil des gesellschaftlichen Lebens dahier im Einklang mit diesem spasmodischen Postdienst eingerichtet. D?r Postdampfer, wenn er sich nicht durch Sturm oder andere Ursachen verspätet, trifft hier jeden Dienstag- und Freitag Nachmittag um 3 Uhr ein, nachdem T ein vorherigen Abend um 10 Uhr vorn Port Tampa abqefahren ist. Seine Ankunft ist das olles beherrschende, alles verschlingende Ereigniß; Jedermann auf der Insel wartet aus ihn und verwendet an den Dampfer-Tagen seine ganze Mußezeit dazu, die Vliäe sehnsüchtig nach der Gegend des Hori?ontcs zu richten, wo das Boot auftau. chen muß. Jüngst kam es einmal erst um Mitternacht, und die ganze Vevölkerung wartete bis 9 oder 10 Uhr Abends darauf. Bei solchem Warten kommt das Gc-schäfts-und Verkehrsleben oft vollständig in's Stocken. ES ist gerade, als ob etwa die ganze Welt auf den Sonnenschein harren müßte! Ist der lebenbringende Dampfer endlich glücklich angelangt, so überträgt sich die allgemeine Spannung auf das Postamt, r?o Schaaren mit der größten Ungeduld auf die Tertheilung der halbwöchentlichen Postsachen warten. Damit vergeht der ganze übrige Tag. Nachts fährt das Schiff (wenn es zur programmgemäßen Zeit angekommen ist) nach Havana ab, um am folgenden Abend von der kubanischen Hauptstadt zurückzukehren. Den Mittwoch und den Samstag widmen daher die Bürger von Key West stets und ständig der Beantwortung ihrer Postsendungen, damit die Antworten rechtzeitig für die Rückfahrt nach den Ber. Staatenfertig sind; an diesen beiden Tagen ist es deshalb thatsächlich unmöglich, irgendwelcheGeschäfte zu erledigen. Blei ben also noch der Montag un der Donnerstag zur Erholung von derAufregung und zu sonstigen Arbeiten! Ein Fremder muß sich aber hüten, sich darnach zu abfällige Begriffe von der Leistungsfähigkeit diesesVölkchens zu machen, die immerhin noch eine ganz anerkennenswerthe ist. Unmittelbar an den Docks erwartet denAnkömmling eine solche Menge Neger alsGepäckträger oder Fremd:nführer.daß er glauben möchte.es gebe keine Weißen hier. Einen Geschästsdistric t gibt es in Key West so gut wie gar nicht: dieLäden sind allenthalben durch die Wohnstraßen hin verstreut, und eS dauert lange, bis man sich orientirt haben kann. Dazu kommen noch so viele örtliche Eigenthümlichkeiten des GesellschaftsleöenS. derNasse und o:s Kli. rnas, daß ein flüchtiger Besucher von Key West das Leben hier nicht einmal an seiner Oberfläche einigermaßen ken nen lernen kann. Auch scheinen die Ortsbewohner selber nur blutwenig über ihr eigenes Heim und seine malerische Geschichte w 'wissen, und ein etwas eifriger Besucher sollte in vierWochen über diese und damit verwandte Dinge besser unterrichtet sein, als die Allermeisten, die hier geboren wurden. Indeß,- geht es denn etwa in gar manchen unserer ,Großstadt-Districte anders? . Diese Unwissenheit zeigt sich. sogar an den gewöhnlichsten Namensbezeichnungen. In einem kleinen Schriftchen, welches die Insel beschreiben soll, erzahlt der Verfasser, sie werde Key West genannt, weil sie die westlichste derFlorida'er Keys" oder kleinen Inseln sei Aber die Landkarte hätte diesen biedeim Localpatrioten ohne Weiteres belehren können, daß di:s nicht derGrund sein konnte; denn die Marquesas Keys liegen noch zwanzig Meilen westlich von hier, und die fernste der Dry Tor 'ivLal gar noch dreimal so weit. Hatte
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er aber auf die DatumZZeile irgend einer hier erscheinenden spanischen Zciiung geguckt oder irgend einem Eubarer auf der Straße zugehört, so würde er sogleich erfahren haben, daß der Name Jahrhunderte hindurch Eay? Queslis.Knochen-Jnselchen") hieß, und j Key West weiter nichts, als eine Verallhornlsirung davon lst! Ocm Zafe.Dcpoftt" Geschäft. Früher hatten die Banken auß:r dem Baarc'.eld auch in sehr großem Maße die Werthsachen ihrer Kunden in Verwahrung zu nehmen; aber seit dem Aufkonnnen der Safe Depostt"Gesellschaften ist das letztere Geschäft der Banken bedeutend zurückgegangen. Es ist bemerkenswerth, wie gewaltig und stetig das Geschäft der Sicherheits - Gewölbe bei uns gewachsen ist, und immer mehr macht sich das Verlangen geltend, solche Einrichtungen auch in kleineren Plätzen zu haben. Denn gar sehr ist auch auf dem Lande die Furcht vor Einbrechern, Feuersbrünsten u. s. w. gewachsen.und obwohl es Feuer-, Einbruchs- und sonstige Versicherungs Gesellschaften gibt, so sind diese nnn einmal, nicht nach Jedes Geschmack. Andererseits haben nicht Wenige auch gegen die Banken ein hartnäckiges Mißtrauen, welches durch jeden Bankkrach und jede Bankräuber - Geschichte noch erhöht wird. Solcherart ihre Werthsachen weder im eigenen Heim noch in einer der .Banken auf längere Zeit sicher fühlend, würden diese Leute wirklich in beständiger bedauernswerther Angst schweben, wenn nicht die Safe Deposit" Gesellschaften wären. Ihnen vertrauen denn diese Aenqstlichen. auch ihr Baargeld am liebsten an; zwar kriegen sie dann nicht nur keine Zinsen auf dasselbe, sondern baben noch für die Aufbewahrung eine jährliche Gebühr zu zahlen, aber, denken sie. das Geld und die sonstigen Sachen sind hier wenigstens so sicher. Wie sie es nach menschlicher Berechnung überhaupt sein können, und fortan schlafen sie bedeutend ruhiger. Fälle, daß Baargeld von den Banken nach den Sicherheit Gewölben wandert, sind natürlich in Zeiten geschäftlicher und financieller Ungewißb.?it besondcrs häufig, und daher kriegten auch in den letzten Monaten hie Sicherheits - Gewölbe reichlichen Zuspruch dieser Art. Die betreffenden Gesell schalten sind denn auch sehr zufrieden mit den Geschäften, die sie machen. Absolute Sicherheit können freilich auch die Kästchen der Sicherheits - Gewölbe nicht bieten. Aber es ist weniatas das Acußerstmöaliche gegen Einbrecher und Räuber gethan. Es ist schon beinahe eine Unmöglichkeit. durch die äußere Thür in das Gewölbe zu gelangen. Aber angenommen. es gelänge einem Einbrecher, trotz der lebendigen und todten Hindernisse, welchen Vortheil konnte er davon' ha ben? Ringsum ist Alles gediegener Stahl, einschließlich des Bodens und der Bedachung, und rechts und links hat der Einbrecher die vielen kleinen Sicherheits - Behälter von verschiedevtn Umfang. Jede einzelne Einlage ist extra verwahrt; es ist also ungefähr gerade so, als ob er ebenso viele befestiate Banken anzugreifen hätte, wie Behälter da sind. Angenommen fer, rer, er habe zu einem der vielen Kästchen einen Schlüssel. so würde derselbe doch vollkommen werthlos für ihn sein, da ja, ehe er öffnen könnte, erst ein Angestellter mit einem Meisterschlüssel" das Schloß des Behält ters in die nöthige Verfassung bringen müßte, daß es mit dem ersteren Schlüssel aufaemacht werden könnte. Mit dem Leisten dieses Dienstes ist man aber auck bei dem friedlichen Gast gegenüber höchst Vorsicht!. Ohne verhä'ngnißvoll langen Aufenthalt könnte wohl kein Einbrecher an einem solchen Orte irgend etwas vermögen. Es wäre natürlich denkbar, mit mächtigen Sprengstoffen eine große Zerstörüng anzurichten, aber davon würde auch di' erwartete Beute arö?.lentheils betroffen, und derNäuber selbst würde sich in die unmittelbarste Gefahr bringen. Kurzum, es ist jedenfalls sozusaaen eine vielfach gepanzerte Sicherbeit vorhanden, und bisher haben sich .diese Anstalten noch . stets bewährt. Was sie Alles zu bergen haben, ist schier unglaublich: eine Liste davon könnte ein Buch füllen. Diese befestigen EigenthumsFriedhöfe denn weiter sind sie nichts, nur daß das todte Material auf Verlangen wieder zum Leben erweckt werden kann, wenn es den stählernen Gräbern entrissen wird bergen übrigens keineswegs blos Werthsachen, sondern auch noch allerhand sonstige Dinge; sie verschließen viele Familien - Geheimnisse und manchmal auch gänzlich harmlose Sachen, z. B. Bürgerrechts - Papiere. Die Beamten der Gesellschaften haben viele amüsante und auch viele recht unangenehme Erfahrungen mit Cranks- beider Geschlechter zu machen! . Wären alö Flcischerwaare. Heutzutage ist in den meisten Thei len unseres Landes das käufliche Värenfleisch eine Seltenheit geworden, nicht blos im Osten (was davon in den Neuengland - Staaten vorkommt, ent-, stammt meist einer kleinen BarenGattung drüben in Canada), sondern auch im Westen. Doch ist noch in Californien, vor Allem in San Francisco. der Värenfleisch - Markt verhältnißmäßia ein blühender. Alles Bärenfleisch, das nach San Francisco gesandr wird, findet eine lebhafte Nachfrage, und Bären bringen im San Franciscoer Fleischmarlt ihre $20 bis hinauf zu $50. Dies bat Viele, welche in den niedrigeren Hügeln aller kalifornischen Bergketten wohnen, veranlaßt und treibt sie immer wieder an, die Hügel nach dem Meister Petz abzusuchen und alle erlegten, oder auch in der Gefangenschaft geschlachteten Bären nacö San Francisco zu senden. Ledere bilden
in orejem Falle das Hauptcontingent. Es kommt nicht selten vor. daß BärenJunge von diesen Fleisch - Lieferanten lebendig gefangen, dann in Gruben gehalten und so lange gefüttert werden, bis sie ein Gewicht von mehreren Hundert Pfunden haben; alsdann sind sie versandtfertig. Ein solcher, zu Schlachtzwecken gefangen gehaltener Bär wird ganz ähnlich behandelt, wie ein Schlachtschwein; cr frißt auch das selbe Futter, wie ein Schwein, sogar ungefähr in dersc 'oen Menge, und der
Geschmack seines Fleisches erinnert entschieden an denjenigen des Schweinefleische, nur daß ersteres ein besonderes Wild - Aromc: beibehalten ; hat. Die meisten geschlachteten Bärcn, welche man bei den San Franci-cocr Fleischern während der winterlichen Feiertags - Zeit finden kann, sind solche in der Gefangenschaft aufgezogene Schlachtbärcn, die wirklichen wilden Bären haben sich um diese Jah reszeit weit in ihre Winterquartiere zurüugezogen. Außer dem Fleisch liefern die Schlachtbären auch das schönste Schmalz. - Die Vorzüge der Bärenschinken sind ja von früher ber i ft.fnrml irnVi Vita TOrhrini Y?tVytt Vn UV VIV Uff VII IV vn besten Speck. Alles in Allem, ist dies also eine dankbare Zucht. Da das Bärensleisch in San Francisco 40 Cents bis 81 das Pfund koj stet. so bildet es natürlich zum allergrößten Theil einen besonderen Lecker- . rissen der Reichen. Bären - Steaks l kann man übrigens, so lange das Fleisch in der Stadt feilgehalten wird, . in einigen der hervorragenderen - Nei stauraticnen zu 40 bis 50 Cents die Vortwn haben, was aljo die vielfach für theure Beefsteaks gezahlten Preise nicht übersteigt, zum Theil sogar hinter ihnen zurückbleibt. Die besten Bären - Gegenden in Californien gibt es heutzutage im Eounty Tulare und in der Umgebung von Mineral King, Homer's Nose und Hospital Rock. Aber viele für den californischen Markt bestimmten Baren kommen nicht aus Californien selbst, sondern aus dem südlichen Oregon. ' Daselbst, nicht sehr weit von der calisornischen Grenze und 20 bis SO Meilen vom Stillen Ocean entfernt, ist allgemeiner Annahme zufolge die am meisten von Bären besuchte KllstengeGid. Viele kleine Flüsse und Bäche und eine große Anzahl SüßwasserSeen, welche von Fischen wimmeln, und an welchen sich eine Masse WildLänse und Wildenten aufhält,während auch massenhaft Heidel- und andere Vcerm hierherum wachsen.erhöhen für Mensch und Bär das Interesse an dieser Gegend; auf den niedrigen Gebirk:en in der Nachbarschaft wächst in dichter Menge eine Zwerg - Eiche, welche im Herbst überreiches VärenMastfutter liefert. Während die Bären im Allgemeinen pflanzliche Nahrung vorziehen.stellen sie doch bekanntlich die Fische auf gleiche Stufe mit dieser. So vereinigt sich Alles, die Schritte der Bären und der Jagd- ' Züchter hierher zu lenken. j Sowohl schwarze' wie braune und Grizzly - Bären sind hier in der allnsiigen Jahreszeit zahlreich zu treffen. Für d:e Landwirthe der Gegend sind sie ein Gemeinschaden, zumal sie nicht selten auch auf Schweine und Schafe Jagd machen, wenn sie hungrig genug für diese Art Nahrung sind; dagegen bilden sie für die Jäger eine Quelle großen .Profits und echt waidmännischen Vergnügens. Man unterscheidet hier Zwei Jahreszeiten für die Bärenjagd: eine lange und eine kurze. Die lance fällt in den Herbst, nachdem das Mastfutter auf den Boden gefallen ist, und der Bär sich an Eicheln und Nüssen gütlich gethan hat; die kurze daseg:n ist im Frühjahr, gerade wenn der Bar aus dem Winterschlaf auftaucht, oder kurz vorher. Der Dampf, welcher alsdann durch den Schnee hmdurch dem Boden entsteigt, verräth gewohnlich seinen Winter Schlupfs Winkel, und zu dieser Zeit sind diese Thiere in der Regel leicht zu tödten.' da sie so gut wie gar keinen Qiderstand leisten. Auch noch einige Zeit aber nicht lange nach völliger Beendigung der Winter - Rast ist das fette Wild ein gutes Jagd - Objekt. Aber da es an Futter gebricht, so magern die Bären rasch ad, und es 'ist dann geradezu zwecklos, sie zu tödten. Es folgt nun die Brutzeit, in welcher Meister und Meisterin Petz Jagdschutz genießen. j Die in dieser Oregoner Gebirgsgegend aetödictcn Bären werden auf Maulthieren nach derBahnstation Ash. land oder Medford transporttrt, von wo sie das Dampfroß den San Franciscoer Fleischern zuführt. Getrockneies Bärenfleisch findet auch in Oregon Absatz, und Bärenfett ist in HottlZ und Kosthäusern 'des südlichen Oregon stark für Kochzwecke begehrt. Auch für Parfümeriezwecke wird Bärenfett !in sSan Francisco benutzt.' Die SchwarzI t'' r- . jr i fi. rwc varen nno oie aemuniazieue leijazerWaare aus dem'Bärenreich. ' Zwüeciielstriich! Von Clarizsa Lohöe. In dem großen Restaurant Spill mann auf dem Monte Pincio in Rmn feierten zwei Serren bem GlaseEbiant! t ein frohes Wiedersehen. ' Scklapphüt und Sammtiacket verriethen den Einen sogleich als Künstler, wie man sie in , der ewigen Roma zu jeder Zeit in grv- . ßer Anzahl findet. Rudolf Eichler, ein 'bekannter Münchener Maler, lebte mit Frau und Kindern seit einem Jahre i.i Rom, um dort ein größeres Werk jn , vollenden, sein Freund Dr. Ernst Wer. I r.er zählte zu den bekanntesten jüngeren llerzten Berlins und befand sich auf ei- - ncr Erholungsreise. Sie hatte sich zufällig getroffen 'und waren zusammen Legen Abend auf den Monte Pi.icio gewandelt, um hmter der machtigen Kuppel von St. Beter die Sonne unteraehen zu sehen und dabei Erinnerungen auszutauschen. ..Also wlrkliÄ nur drei Taae fcaft ' Du für Rom bestimmt, Ernst?" fragte -der Maler, stinen Blick nicht ohne künstlerisches Woblaekallen über die vornehm: Erscheinung deZ Freund
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jem eoel geformtes, wenn aucy mqt mehr in der ersten Jugend stehendes llntlitz schweifen lassend. Das hätte ich wirklich nicht von Dir gedacht. Du schienst mir dcch sonst etwas für die Kunst übrig zu haben." Dr. Werner nahm den kleinen, eleganten Filzhut, den er etwas nach hinten gerückt hatte, so daß die schön geformte Stirn sichtbor war. jetzt ganz b und fuhr sich mit der feinen Hand einige Male durch das volle, dunkle Haar. Ich habe sie studirt mit vielem Bemühen," entgegnete er, mit einem lang:n, entzückten Blicke das berrliche Panorama vor sich überschauend, doch das war damals, alZ ich noch jung, noch voller Ideale steckte. Jetzt, seitdem ich in einem so ernsten Beruf stehe " Nun in Italien, meine ich," unterbrach ihn Eichler, lönntesi Du den Mediciner wohl auch einmal an . den Nagel hängen." Das will ich auch. Aber gerade, wenn man so herauskommt aus der schwülen Luft der Krankenhäuser, aus dem ewigen Einerlei von Klagen und Jammern über menschliches Elend, wird man von dem heißen Verlangen durchströmt, sich wie Faust gesund zu baden in der Natur" Aber ist denn hier die Natur iu tiom nicht auch schön?" Wunderbar schön gewiß, Rudolf, schon in solcher Pinie allein, wie sie dort in der öden Eampagna hinter dem Häusermeer in der Ferne emporragt, va liegt Poesie drin, eine Poesie, die kein anderes Land besitzt, keines. " Noch immer Schwärmer!" scherzte Eichler. Weißt Du. lieber Ernst, dabei wundert mich nur eins, daß Du nicht eine junge Frau in dieses Wunderland mitbracht hast. Das müßte doch für"eine Natur wie die Deine geradezu berauschend sein, so Brust an Brust, wie wiederum Faust sagt " ..UmsHimmels willen still!" fiel ihm der Freund ein wenig unmuthig in5 Wort, .verdirb mir doch nicht hi:r unter dem sonnigen Himmel Italiens gleich die Laune mit dem Absingen dieser ewigen Litanei, die ich zu Hause von Tanten und Schwestern bis zum Ueberdruß mirwiederholen lassen ?iuß! Und nun gar hi:r, in Vom " .Aha," lachte Eichler auf. Du hast wohl in der ewigen Stadt, als Du vor so und so viel Jahren hier weiltest, etwas Liebes zurückgelassen? Hab' ich recht gerathen, alter Junge?Er beugte sich weiter vor, dem wie in süßeö Erinnern Versunkenen heiter in die Augen sehend. Werner nickte leicht mit dem Kopse. .Ja. etwas sehr Liebes, Rudolf! lich," fuhr er seufzend fort, nie werd' ich wieder ihres Gleichen sehen!" . Ho. ho " fuhr Eichler auf. schone Mädchen giebt'J allerwärts, Nicht allein in Italien, und wenn es gar eine Römerin war " Nun?" unterbrach ihn Werner fast heftig, sie war eine Römerin!" Dann. Freund, gratulire Dir, daß sie nicht Dein Weib geworden ist! . Ich habe Exempel von Beispielen. Da ist unser Freund, der Historiker Ulrich Du weist, wie vielversprechend seine ersten Arbeiten waren, welche Hoffnuns.en die Wissenschaft auf ihn setzte. Hier in Rom nun treibt ihn der Teu fel, daß er neben seinen Studien in den Bibliotheken noch Muße findet, sich in die .schwarzen Aug?n feines Wirthstöchterleins zu verleben. Das Netz war ausgespannt, eS wurde zugezogen, und mein Ulrich zappelte darin und vermochte sich nicht mehr zu befreien. Nun hat er die schwarzen Agen geheirathet, ist ihretwillen !n Rom geblieben, erwirbt , sich mühsam seinen Lebensunterhalt mit Stunden geben und dem Verfassen kleiner Artikel für historische Zeitschriften, seine Aussichten für die Zukunft aber sind vernichtet, er selbst ist ein gebrochener Mann, denn das verfehlte Leben nagt an ihm. Du würdest ihn nicht wiedererkennen. wenn Du ibn sähest. Und Franz Denhardt. unser berühmter Landsmann, der Schöpfer so manchen herrlichen Bildwerkes, ist nicht qjch cr an den Gluthaugen einer schönen Ro merin zu Grunde gegangen, die ihm Blut und Leb:n aussog ihn hinabzog hinab, k"s er wie Simson von dieser Delila aller Kraft beraub! die Fähigkeit verlor, sich wieder emporzuringen? Nein. mm. für uns Deut, sche passen diese südlichen Schön? nicht bleibe Jeder bei seiner Ne, iion " Werner blickte mit einem halben Licheln auf den eifernden Freund.' 'Beruhige Dich, Lieber! auch ich theile giz Deine Meinung. Hätte ich hoffen dürfen, das holde Geschöpf !?erde sich in deutsche Sitte, deutsches Leben finden können, nichts würde mich zurückgehalten-haben,, sie zu der Meinen zu machen. Denn eigentlich Dir kann ich'ö ja gestehen. Freund war sie meine einzige wahremeine erste und meine letzte Liebe." . Er blickte , in fein GlaZ nieder; als er das Auge wieder hob, schimmerte eZ in eigenem feuchten Glanz.' Eben hatte ich meine Examina beendet,"' fuhr dann fort den Blick träumerisch in vZe Ferne gerichtet; zur Erholung von den anstrengendenStudien deö legten Jahres gewahrte - mir der Vaier die lang ersehnte Reise über die Alpen in dieses schöne Land, das von jeher für uns Deutsche eine so magische Anziehungskraft besessen. Die Seele voll Begeisterung, den Beutel gefüllt." so zog ich in die fremde, herrliche Welt, bald zu Fuß - wandernd, dm Ruösack auf dem Rücken, bald in -der Eisenbahn die Weiten durchfliegend. Erst in Rom machte ich zu längerem. Aufenthalt Rast, und miethete in der LiÄ Eondotti mir ein Stübchen. Mei-' ne Wirthsleute, der Mann ein kleiner Beamter, die Frau eine stattliche Brümtte, mit funkelnden Augen, wie alle Römerinnen dieser Classe, aber etwas nachlässig in der 'Kleidung, zählten zu den anständigsten Bcrmicthern in der Straße. Signora Bazzoni fo war ihr Name versicherte mich sehr redselig, wie besonders gut ich bei ihr .bedient sein würde, da sie und ihre Toch-. t:r Angelina allein die Sorge für. die Hemden. Lbernäbmen und niest wie.
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And:re die sel!e einer Magd überließen. Angelina," wiederholte Werner mit ciner weichen, fast zärtlichen Stimme, m, so hieß sie, Freund, sie. die mtch zuerst lieben lehrte ..... Noch überläuft's mich, wenn ich an den Augenblick denke, als ich sie zuerst sah." Einen Moment versank er in Erin nerung, dann aber fuhr er bewegt fort: Ich hatte mich eben in meinem Zimmer häuslich eingerichtet und tix langte nur nach einer Erquickung. Ich klingele Niemand kommt ich klingele wieder. Da klopft es schüchtern an meine Thür, sie öffnet sich, und von dem durch das Flurfenster hineinströmenden Licht umflossen, sehe ich eine weibliche Gestalt steten, die ich Ansangs für nichts Irdisches halte, sa schön, so süß ist das G: sicht, das mit mädchenhaft verschäm tem Erröthen zu mir aufblickt. ' Eine Raphaelische Erscheinung ich kann sie nur d?r herrlichen 3Iadonn:i do la ßcdia in den Ussifinen zu Florenz dergleichen, jenem Urbild weiblich holden Liebreizes. Aber nicht ich allein siehe wie verzaubert da, nein, auch sie bleibt mit ihren großen, schmachtenden Kinderaugen wie gebannt a meinem Gesicht hängen. Ich war damals noch jung, ein frischer und, wie man mir nachsagte, hübscher Junge." Ein schöner Kerl bist Du noch." fiel jetzt der Freund ein, .das muß der Neid Dir lassen, für einen praktischen Mediziner aber, um die Wahrheit zu sagen, von selten unpraktischer Nomantik. Natürlich war't Ihr wie Romeo und Julia gleich beim ersten Blick in einander vernarrt." Wir liebten uns ja." nickte Werner wehmüthig, .liebten unZ vom ersten Augenblick an, als wir uns gesehen, und gestanden unZ unsere Liebe. Angelina war ein so reines, unverdorbenes Geschöpf, daß sie ihre Gefühle für mich durchaus nicht zu verbergen wußte. Sie vertraute mir ganz und gab sich mit der vollen Naivetät der Jugend ihrer Liebe hin. Um uns öfter allein sehen zu können, ertheilte si: mir Unterricht im Italienischen. O. welche Seligkeiten gewährten mir diese Stunden, wenn ich sie im Arme hielt und ihr die weichen italienischen Laute, deren richtige Aussprache sie mir so gern beibringene wollte, von den Lippen küßie! Ich verzögerte meine Abreise ton Tag zu Tag. Schon waren aus dem einen Monat, den ich in Rom bleiben wollte, zwei geworden. l aber noch immer wagte ich nicht, zu lhr von Trennung zu sprechen. FeuchteUUn sich ihre lieben, dunklen 'Augen I doch schon bei der geringstenAndeutung Idaraushin. Aber endlich rückte die Scheidestui.de doch heran. Bater und Mutter, die Unheil ahnte, drangen in ihren Briefen entschieden darauf, daß j ich Rom verlassen solle. Als ich Ange- ' L . . (YA! llt.'f .jCi. -.X. ma oaoon Miliyeiiung iuuujic, uiuuy sie in Schluchzen aus: , .Aber Du kommst wieder, Ernesto?" bebte sie, sich an mich schmiegend und mit ihren feuchtschimmernden Augen Mich so traurig fragend anblickend, daß mir das Blut heiß ins . Gesicht schoß. Ja, ich komme wieder," gelobte ich, kn diesem Augenblick zu jedem Bersprechen bereit, das dem lieben Kinde die Thränen zu trocknen, ihr die sonnige Heiterkeit, die ich so sehr liebte, zu, rückzugeben vern-vchte. - Wenn ich mich in Deutschland erst als Arzt niedergelassen habe und so viel verdiene, um mir einen Hausstand gründen .zu können komme ich. Dich abzuholen und zu meinem lieben Weibe zu machen". Ich wollte ihr die Thränen aus den Augen wegküssen, sie aber wehrte mir hastig. .Nach Deutschland willst Du mich abholen?" fragte sie ganz kleinlaut. .Woran denkst Du, Ernesto? Ich soll dtom. soll meine Eltern verlassen?" DaS mukt Du freilich." rief ich. ihr ernst in daL heiß gerotheie Antlitz blickend. Da ick ein Deutscher bin. . wirst Du auch eme Deutsche werden iirninen I W m fti m m mm .Maare rniar ne sie min au i j .das werden meine Eltern nie zula ' sen, Du hast mir ja so oft erzählt. , Deine Heimath wäre gar nicht so schön wie unser herrliches Rom . kannst Du denn nicht hier bleiben zetzt gleich und hur als Arzt Dich nieverlassen?" schmeichelte sie. ' .Unmöglich. Geliebte, unmöglich ! Auch ich habe Eltern, die ich nicht verlassen darf, denen ich Gehorsam schulbig bin ". ' .Aber sie sind doch gewiß reich, kön nen leben, wo sie wollen, bringe sie mit hierher! Es wird ihnen sicher hier besser gefallen als in dem kalten, nebl! gen Deutschland." .Mein Vater ist Beamter, wie der Deine, Angelina," bedeutete ich sie, .er kann seinen Platz nicht verlassen.". Nun brach sie von Neuem in heftiges Weinen aus: " Dann ist alleZ aus. Ernesto. alles" ! schluchzte sie, .wir werden unZ niemals, wledersehen !" Ich zog sie noch inniger an2 Herz, streichelte ihr die Wangen, suchte sie auf alle mögliche Art 'zu trösten.' nur das .Eine konnte, durfte ich ihr nicht bersprechen, in Rom zu bleiben." VDer Himmel sei gepriesen, daß Du so mit blauem Auge davon gekommen bist!" warf Eichler 'ein. . sobald' der Freund schwieg; damit fand - Dein Liebesroman also sein Ende?" . Er mußte es finden. Aber wie bit'ter es mir wurde, diese Liebe zu über, winden, daZ verstehst Du viel?elcht nicht mit Deinem leichten,, fröhlichen. Kunst, lerblut, ' das immer gern von " einer Llume zur anderen flog. Ich schwerfäl-.' liger Mensch liebte dieses Mädchen mit der ganzen Kraft meiner Seel?, und als ich von ihr lassen mußte, -blieb 7 ein Stück meiner Seele bei ihr - zurück.' Mein He verschloß sich für lange Zeit allen weicheren Regungen. Ich lebte allem meiner Pflicht, der ich dieses höchste Opfer gebracht hatte, und diese Pflicht war keine leichte. Du weißt, die Eltern starben rasch hinter einander. mir allein blieb die Sorg: für - zwei IV. r-J-L-.ri y r i . f I iuiic vscjrccjicrn. muyie lapser arbeiten und ringen,' um mir und ihnen' eine yosition zu schaffen. Das iü'
mir gelungen und so dttt ich zufrieden und möchte muk diese Zufriedenheit durch nichts wieder rauben, lassen". Das heißt. Du hast Dich mit DeZ. nen Schwestern jetzt eingesponnen wie 'eine Spinne in ihr Netz und scheusiDich vor allem Neuen oder, um deutlicher zu sprechen, vor einer Aenderung Deiner Lebensführunc.. die Deine Berheiralhung selbstverständlich mit sich bringen müßte. Und da das Neue nicht immer das Bessere ist. begreife ich Dich Wohl. aber immer noch nicht. W2rum Du in L!om nicht länger verweilen Willst. Reizt cs Dich denn gar nicht. Deine einstige Geliebt: wiederzusehen? Werner schüttelte energisch den Kopf. . .Nur das nicht! Gerade weil ich dieses Wiedersehen vermeiden will, das ein Aufall herbeiführen könnt?, treibt es mich fort von hier. Ich hörte von einem Freunde, der bald nach mir in Rom war. und den ich damit beauftragte. sich nach Angelina zu erkundigen. daß sie sich verheirathet habe mit einem wohlhabenden Antiquitätenbändler. Sie hat sich also getröstet, ist jetzt gewiß lange schon glückliche Mutter einer gesunden Kinderschaar. Sie heute wiedersehen, hieße, ein Bild in meinem Herzen zerstören, daß alle Poe sie, alles Glück meiner Juqend in sich birgt. So behalte ich sie noch; säheich sie anders, verwandelt wieder, verlöre ich sie ganz und für immer." Träumer !" schalt Eichler, unverbesserlicher Träumer! Aber da Du das einmal bist, hast Du vielleicht Recht, diesem Wiedersehen aus dem Wege zu gehen. Und im Grunde beneide ich Dich , denn gerade das. was ewig unerreichbar in unserer Pbantasie lebt, ist doch unser köstlichster Besitz, den 7Ziemand uns zu rauben. Niemand unZ zu entg'öttlichen vermag. Deshalb, es lebe Dein: ewia Schöne. Deine Jugend und Deine Liebe!" Werner stieß kräftig an. .Nicht wahr, jetzt siehst Du ein. daß Männer wie ich eigentlich prädestinirte Junggesellen sind? Nun ich die Cine. die mir Herz und Seele erfüllt, nicht zu der Meinen machen konnte, würde seine Andere mich mehr tu befriedigen vermögen. Denn immer würde da Jedal in meiner Brust sich feindlich der Wirklichkeit qegcnüberstel. len. Deshalb verstehst Du mich nun? schabe ich mich nicht verheirathet und werde nicht heirathen. - - . .Und doch und doch warf Eich, ler ein, schade bleibt's, daß Du keine Frau glücklich machen willst. Wenn die besten Männer so denken" Schmeichler!" lachte ' Werner auf. .wenn ich zu den besten zahlte- heirathete ich aus Pflichtgefühl. Aber dazu bin ich zu sehr Egoist." . ' Ja, ja, daZ ist's ein unverbes serlicher Träumer und Egoist.Und deshalb auch ein unverbesser ltcher Junggesell!" Er erhob sich und trat, von dem Freunde gefolgt.' an 'die Balustrade. Die Sonne neigte sich bereits zum Horizont, ganz, Rom in c'luih tauchend. Lange schauten Beide slveigend auf das sich vor ihnen entwickelnde herrliche Naturschauspiel. Endlich begann es zu dunkeln, Licht nud Farbe schwand in den aufsteigenden Nebeln der Campagna. : Ein tiefer Seufzer hob des Arztes Brust. Er faßte des Freundes Hand und sagte rasch: .Ich fühle, dieLuft hier übt wie auch ehedem eine erschlaffende Wirkung auf mich. Ein Wünschen und Sehnen regt sich in der Brust, das längst begraben war. Ich könnte fast sentimental werden und hasse doch nichts mehr an dem Manne als Sentimentalität. Laß uaö zurück zurStadt, ins brausende Leben! Eines aber will Dir doch gestehen. Ich weiß jeht, daß Du der Weisere gewe, sen, als Du bei Zeiten Dir einenHausstand gründetest. Es ist doch nicht schön, im Herzen vereinsamt zu sein. Jen! aber ist e5 zu spat für mich zu spat!" . Cine magnetische Insel. Das Märchen vom Magnetbe'rg, der auf alle Schiffe, die in seine Nähe kamen, eine unwiderstehliche Anziehung ausübte, hat ein Seitenstück in der Wirklichkeit gefunden, und sogar ganz in der Nähe. von' Deutschland. Die bekannte Insel Bornholm, in der Ostsee gelegen und zu Dänemark gehörig, ist nämlich als ein großer Magnet zu betrachten. Wenn auch die Kraft dieses Magneten nicht so weit geht, daß er. wie von dem märchenhaften Magnetenberg erzählt wurde, die Nägel aus den Schiffen herauszog, so kann der Magnetismus, den das Gestein der Insel Bornholm besitzt, den Schiffen doch in anderer Weise recht unangenehm werden. Der Lauf der Schiffe wird mit? Hilfe der Compaßnadel'gergelt und auf den Compaßmagneten übt dieJnfel Bornholm einen .solchen Einfluß aus, daß immerhin eine bedenkliche Abweichung von dem - gewünschten Kurs die Folge sein kann
ies xt um o eher möglich, als die Wirkung dieser magnetischen Insel sich noa, m ver Entfernung von, 15 Kilometer bemerklich macht. Auch eine vor Bornholm befindliche Felsbank besteht auS derselben magnetischen Substanz. So interessant auch diese Erscheinung ist, so macht sie doch die größte Aufmerksamkeit der SchWsührer. nöthig, die in die Segend von Bornholm kommen. " " - - . Malitiöö. : . . . ,-. Laven Sie schon gehört, der SHriftsteller Eassio ist kurz vor der Aufführung seiuer Premiöre gestorben!" .Ja, der war immer sehr vorsichtig!" - - Standesgemäß. .. .Also der saubere Herr StationZvorsteher hat Dich sitzen lassen. Amalie! Waö gedekst Du zu thun?" .Ich schreib' mich in's Beschwerdebuch ein!" E i n e ch t e r u n g g e s e l l e. -....Ich werde nun die Wittwe, der ich das viele Geld schulde, heirathen müssen!" -'.Ja.' ist denn keine gütliche Einigung zwischen Euch möglich?" Dev l a c i r t. Schüler: .Autsch, mir scheint, ich hab' mich auf eine Nadel gesetzt!" Lehrer: .Beruhie Dich e5 wird nur eine optische Täuschung sein!" .. . ' ;.!
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