Indiana Tribüne, Volume 20, Number 156, Indianapolis, Marion County, 23 February 1897 — Page 1

00 ft-sfir -Ofr sfr? fi US i A v l MV W l W l Vo o V Ofsice : No. 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Indiano, Dienstag, öen 23. Februar 1897. Jahrgang 20, No. 150

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2.iSSÄ iOiiieiS, Editorielles. Die im Staate New Jork abge. haltenen ffkühj h'ömahlen sikld leür ungünftiz für die Rcpablikaner aus gefallen, (i$ ist diel, trotz der über wältigenden republ kanifchen Siege im vorigen Hbst, nicht zu verwundern, denn wahrend damals vor d:rWichtigkett der auf dem Spiele stehenden gro ber, finanziellen und wirihschaftlichen Fragen olleS andere minder Wichtige zurücklklten mußte, nehmen in den gegenwärtigen Wahlen in New Jork, bei denen es sich ja um keine notiora len, sondern nur um lokale AngelegenHeiken handelt, die liberal gesinnten Republikaner ihre Revanche für den iS,4aß deS verhaßten vkaiveö'schen Schankst uergesftz s und für die nicht minder' verpönte Platt'sche Maschinen, wirthschaft Folgende Mittheilung der JrZn fischen Tagkspoft" ist so komisch, daß mir unS deren Abdruck an dieser Stelle nicht versagen können. Ja einer kleinen büy:rischen Stadt trug sich, wie Biattermelden, neulich in der Gemeinderathisihung ein komisch kk ZVischenfall zu. Man stritt htf. lig H'N und her, ob dem (Siflügelzucht. verein zu einer G.flägel-Aursteung wiederum'eine städtische Prämie von 100 Mark zu b w.llizen sei. Nachdem von vereinen Seite daraus hingewiesen worden war, daß dann auch die Getslrisltjemne mit Untersti-n lnntripUnm U ' - n. ...y.ftgvpvMfn kommen würden, rief einer der Väter der Stadt die klassischen Worte aus : Ach waS ! Singen kann ein Jeder. ader Eier legen nicht l" Stürmische Heiterkeit erfolgte und die 100 Mark wurden bewilligt. Carroll D. Wright. der ArbeitS. atistiker deS Bundes in Washington, hat kürzlich einen Bericht veröffentlicht, in welchem die Anzahl und daS Ge schlecht der Jndukrie. Arbeiter deS La. öeS behandelt sind. In diesem Bericht ist konstatirt. daß die Zahl der Kinder, die in den Ja htiUn V'"iig"n Staat. bt 'chästigt sind, gegenüber dem früheren s, eine beträchtlich: Abnahme y zeigt, so daß d:e Zahl derselben im rBhalti& zur Zahl der überhaupt beschäftigten Induftrie-Arbeiter j.tzt wesentlich geringer ist, als vor zehn Zahren. Die Ursache diese Rückgänge der Kinderarbeit wird in dem Uastinde aesucht. daß in vielen Staaten die Gesetzzebung. die sich auf das Verbot der Arbeit von Kindern in den Fabriken 'w'd' 'S' und db außerdem die Bestimmungen, die den Schulbesuch der Kinder regeln, scharfer durchgeführt werden alS früher. ES unterliegt keinem Z?eifel, daß diese Ursachen die Abnahme der Kin verarbeit lhe lweise erklären, aber sicher ist ouch. daß nur zum Tbeil diese Abnabme hierauf zurückzuführen ist. UnS will scheinen, dcß mehr nech als die gesetzliche Einschränkung und der verkärkte Cchulzwang der Umstand bei dieser Erscheinung mitwirkt, daß die Löhne von jungen Personen, besonders von Mädchen, derart heruntergeaan gen find, daß sie einen großen Thn von Kindern aus ihren früheren Ltel len verdrängt haben. Die Angaben von Carroy D. Orlght

selbst zeigen, daß die Z,hl der in der

Industrie beschäftigten Personen unter achtzehn Jahren, besonders die weiblichen, ungemein zugenommen hat. Diese Zunahme betrug bei den mannticken LIebeitikkäften im Alter von 14 biS 18 Jahren 80 5 Prozent und bei! den weidlichen A'beittkräften in die sem Alter gar 89 Prozent. Thatsache ist nun, daß die Löhne gerade dieser jszendlich:n Personen derart herunter gedrückt sind, daß man einem Kinde unter 14 Jahren auch nicht weniger ,u geben vermag. Sind doch Wochenlöhne von zwei oder gar einem Dollar für Fabrik und Shovmädchen in New Jrk keine Seltenheit mehr. Für die Unternehmer aber lohnt eö sich bessir, die stärkeren und mehr geübten Hände" für ihren Dollar Wochenlohn zu nehmen. Darum zum großen Theil die Abnähme der Kinderarbeit. , Inland. Wetterbericht. Aa'tere?, schöeS Wetter beute und Mlitwrch Höchste Temperatur innrr halb der letzten 24 Stunden 44 Crad, nittrigik 2G Grad. iUli H a n n a wird Senator. Columbuß. 22 Febr. Gouverr.u: ia . Bucraell uoergav cer vrelle eine Erklärung bezüglich deS enentuel en Amtsnachfolgers deS Senatore Sherman.' Er sagt, er habe beabfich. igk, sich über die Fe ge im Vorauk nicht zu äußern, da sich aber ern c großes Interesse dafür zeige, waS ge schehen werde, so halte er für daS Beste zu erklären, daß, falls Senator Shkk' man sein Amt niederlege, um in Prä. sident McKinleys Kadiaet einzutreten. er bis zur Erwähluog eines Nachsol gerö durch die 73. Legiölatur Hon MarcuS A. Hanna auS Cuyzhoga lZounty für daS Amt ernennen werde, r t überzeugt, daß dieser Schritt allgemeinen Beifall finden wird. E i n st u r z. St. LouiS, Mo, 22. Febr. Von Brownkville, T 5 , meldet eine Spe zial-Depesche: Eine Abtheilung der erhöhten Sitze eines Zirkus stürzte gestern Abend ein und 300 Personen stürzten zu Boden. Viele Menschen wurden mehr ode? weniger gefährlich verwundet und 6 derselben'werden wahrscheinlich sterben. Die Sitze waren auS 6 Zoll dicken Boh en, die an aufrecht stehende Balken mit Stricken befestigt waren, hergestellt. Die 2:iter des ZirkuS bedaup. en, daß einS' der Seile zerschnitten wurde. , Ausland. Dr. O. Stein itz to dt. London, 22. Feb. Eine Depesche der Daily Mail auS Paris meldet, daß der berühmte Schechspieler Dr. O. Steinitz in Moskau gestorben ist öchsn am 11. Februar meldete eine Nachricht deS Berliner LokalAnzeiger. daß Dr. Stein'tz an einer Geisteslörung leide und in Moskau im Mo risoff'ichen Privathospital daselbst Ulltergebrccht sei. "," Die cretensiiche Angeles . g e n h e i t. Berlin, 22. Februar. Inder Debatte deS Reichstages üderdaS Bud get deS auswärtigen ÄmteS antwortete der Minister deS Außrrärtigen, Baron Marschall von Bieberstein, ous eine Frage bezuglich der Situation auf Ereta. daß daS deutsche KriegSschch Kaiserin Augusta" gestern Nachmit tag vor Canea ankam und fünfzig Ma rinesoldaten zur Tdeilvahme an der ausländischen Besetzung jeneS Platz t landet'; daß ferner daS Sch ff Nach. mittags in active Thätigkeit trat. Der Minister spielte darauf auf daS stattgefundene Bombardement an. sagt. aber, er sei gezwungen, von der Angabe der Einzelheiten der Affaire auzenblick lich abzustehen. Er könne rur sagen, daß die deutsche Politik klar bezeichnet sei. nämlich entschlossene Intervention zu Gur.st:n der Aufrechterhaltung deS Frieden. Der Minister fügte hinzu Deutschland hat keine individuellen Interessen irgend welcher Art im ysteu und können wir un daher emsiger, und offener der Aufgabe der Erhaltung deS Frieden widmen."

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Der Minister fuhr fort: DaS

Werk der Wiederherstellung dcS FriedenS auf Creta. welches die Mächte im ernsthaftesten Geiste unternommen haden, wird durch die Handlungen One chenlandS, welche dem internationalen Gesetze zuwider sind, gestört. Berichte, welche ich erhalten habe, zeigen, daß die Landung der griechischen Truppen, anstatt zum Frieden, zu stelig wachsen-d.-r Anarchie geführt haben. Die Umstände bilden turch sich selbst und in ihrer Rückwirkung aus andere Natio nen eine große Gefahr für den Frieden. DieseS zu verhüten ist die nächste Auf gäbe. Dieselbe wird eine endgültige Schlichtung der Angelegenheiten Creta'S nnd Bewilligung der gerechien Forderung der Christen umfassen, wai geschehen kann, ohne dieJategrität der !ürki zu verletzen." Baron Marschall von Biederstem berührte auch die schwebenden Unter Handlungen unter den Mächten und bemerkte : ' Der Reichktag - wird so bald wie möglich vollkommen informirt werden, in der Z vischerz:it wird aber wohl beobachter werden, daß Deutschland in der Lache der Humanität den besten äutS einhalten wird. durch Anmenkuna sein r ganzen Släkke einen Krieg zu oerhinder?. der unbeschreibliches Elend üder große' Länderstrecken bringen würde." (Beifall). Eanea, 22. Feb. Spätere Be. richte über da Bombardement des ZasurgentenlagerS besagen, daß die englischen Kriegsschiffe taS Lombardement eröffaeten und die anderen Sck'sse folgten. Di? Kaiserin Au ,usta" feuerte Melinit Bomben. Der SefehZSHaber d griechischen Krieg, sch.ffe Hydra" machte sich für den pH der Nothwendigkeit klar zum Geficht. Einige Bomben sielen in die Stadt Eanea. ES herrscht daSÄe rücht, daß mehrere Personen gelöötet and verwundet wurden. AI da feuern eingeilellt wurde, webte die griechische Flagge noch immer über dem Luger der Insurgenten. Pari, 22. gebrun. Eine heute Abend hier eingelaufene Depesche meldet, daß Griechenland beschlossen habe, im Wiederholungtfalle de Vom bardementS auf die Stellung der 3n urgen?en auf der Insel Kreta, die diplomatischen .Beziehungen zu den Mächten abzubrechen. ES wird ferner bericytet, daß Assim Bey. der türkische Gesandte in Athen, damit drohe, daß die Türkei ihre diplomatischm Beziehungen abbrechen werde, wenn .Griechenland nicht seine Truppen von Kreta zurückziehe. Athen, 22. Febr. Eö fand hier heute eine große JndignalionSver l'ammlung statt, un gegen daS gestrige Bombardement der Kriegsschiffe der Mächte aus daS Jasurgentenlager bei i!anea zu protestiren. ES wurden Rafe nach dem König laut und die Redner erklärten, daß' das Land jetzt oollkommen entschlossen sei, Blut und Schätze zur Unterstützung Creta'S zu opfern. Vremier DelymiS redete zu einer LolkSmasse von der Teirasse vor dem Finanzministerium und erklärte, daß daS Ministerium sich mit der Nation im volle Einklänge b.fide und daß die Rkgierung ihre Zfl cht thun werde Et wird berichtet, daß der KriegS minister resignirte. " Der.Minister deS Auswärtigen besuchte die aukwärtigen Solschifken und händigte denselben einen Protest gegen dc gestrige Bom barbement ein. Pari, 22. Febr. I? der Depu. tirtenkammer interpellirte 1eate M. venykcochin, Mitglied der N chten, die Regierung, üder d,e Cretafrage. Er laute, oa dre Nucklevr der Jaiel un- . Xp ""' V Vlllll MM Mm. rer t sei. M. Millerand, Sozialist, unternützte Der,y?cochin'S Bemerkungen und l erk.arte, daß nicht alle Mäch:e au' ..if...s, N.. ' unrnteresnrten Beweggründen handein; FeankeerchS einzige Sorge sollte der Ehre und den Interessen Frank reich; gewidmet sein. (Seisall der ainn ) - I ? ?'"kur der Ministe. d. ,

uuswarrrzen. aarworiere M. W ja8 nsgi daä Qtofie, Prachtiye Gut cochin, welcher auch die armenische. Po Vilh'lmborg-, daS seit drei Jahrlitik der Regierung kritifirte, deß (underten den Baronen Güldencrcn? liiifflbi die Wakl ,wis, n,a,t. ' kiebört. Der Zekiae Besitze? hat meh-

s--. nrh fri.fclir l Tl , ! 4 ! . hatt, und dre letzteren erwählt habe Dahee köane Frankreich allein nicht mit Gewalt interveniren. . Sine Maüt tt ' in Wirklichkeit dorgtschlszen,

mit Gewalt die Dardanellen zu Passiren und den Sultan in seinem Palaste au r,ik,. im, K.tL u ergreifen; Europa hatte diesem Borschlage ober nicht zugestimmt England wäre darauf auf Frankreichs Vorschlag für eine Eonferenz der Botschafker in Eonstzntinopel mit der )ihRff ks r..tifx. ij. ... .. . Absicht, das türkische Reich zu reorganrsiren und nrcht zu zerstören, zu. rückgekommen. Dieser Vorschlag sei,

wie bereits bekannt wäre, anaenom. men. Die Pest. London, 22. Febr. Lord Sanh -hurst, Gouvernör von Bombcy. cab.lt. daß in der am 19. Februar beendeten Woche in Bombay 1722 Personen an der Beulenpest starben. allerlei. Awet rnaS kirte Männer! drangen in die Wohnung des Herrn Conrad Sckillina an der WalnutitraKe u Eumber.!and. Md.. cw, banden den 72 Jahre alten Mann, knebelten ihn mld hieben so lange auf ihn ein, bis cr besmnunqLloZ ward. Dann erbrachen die Räuber den Koffer, in welchem Hr. Sch'lllina sein Geld ausbewahrte, und erbeuteten $1CC0, wovon $300 Gold münzen waren. Herr Schilling ist ein Teutscher, er wobnte allein, seit se'n: Gattin vor unttfähr zehn Jahren au? dem Leben schied; Kindev hat er nicht, aber wenigstens . em Dunend Neffen und Nichten. Herr Schilling befindet sich in einem bedenklichen Zustande. Er rst ew Unikum und zum Geize geneigt. Zxo seines hohen Alters und obschon mit Glücksgütern hinlänglich gesegnet, um in Nube seine Tage verlebn zu können, mühie er sich doch jeden Tag ab, ein paar Cents zu verdienen. Konnte er gar keinen Verdienst finden, dznn streifte er mit einem großen Sack auf dem Rücken in der Stadt Umher und an dm Eifenbahngeleisen entlang und . sammelte Knochen elieZ Eisen und Lumpen. Den Banken traute er nicht, darum verbarg' er sein Geld, welches er nickt in Hypotheken auslshen hatte, im Haufe. DergeheimnißvolleTod eines JägerS und Führers, der in den abgelegenen Wäldern von Maine im legten Sommer einem Unfall zum Opser gefallen sein sollte, sängt jetzt an. die Behörden lzbl-'afier'zu tnteressiren; trakrscheinlich dürfte die jetzt in der Sache eingeleitete Untersuchung zu eirer Mordanklage führen. Im Juli v. Js. sollt: der Jägn Herbert Burnham, als er in Be.Jleiiung eines anderen J'ägerS'RamenZ Crnest DaviS auf dem obern Pencbscott River in. einem Boote ein angeschossenes Elenthier verfolgte, von dem lektern angegriffen, schwer verwundet, in's Wasser gestürzt tmd ertrunken sein. So berichtete wenrgstens Davis. der einzige Zeuge des angeblichen Unfalles. Nachträglich ist nun der Verdacht entstanden, dzß Burham nicht bei einem Unfall um's Leben aekommen. sondern von Davis, mit dessen Frau Burnham in zu int! mem Verkehr gestanden haben soll,. aus (.'ifersucht ermordet worden ist. Davts ist aus der Penobscott River-Ge-geud seit Kurzem auch verschwunden. Man vermuthet, dan er in die welter nördlich b:lezenen Wälder geaanacn ist und sich dort in den Holzfäller. Camps verborgen hält. Counth.An walt' Small von Somerset County. Me., will nun versuchm, den DaviS in den Wäldern aufsparen und verhaften ;u lassen. Wie schon früher in den Vorträgen dcö schöngeistigen Yhi losophen Caro und dann w:eder bei dem bcummbärtigen, aber dennoch bei dem Frauenpublikum beliebten Lite rarhistoriker Vrurxtier?. so habenPa riser Siudenten der Rechtssacultat und der P5.armaceu!enschule in der Sorbonne Lärm gemacht, weil sie eZ nicht dulden wollm. daß die Plätze im Lehrcurse über die Geschichte des Trauerspiels im IV.Jahrhudert' von Larroumet lange vor dem Beginne von Frauen und Mädchen in Beschlag genommen worden. Sie schrieen nach bekanntem Muster im Tacte: CoaOpus? Larrournet! Sie liampften und klovsten 77.it Stöcken und Neoe- . r ' - . , M m r. ., Publikum batcn. sich zu entfernen. Die Lärmmacher erklaren, sie würden daÄ so weiter treiben; aber der Spaß dürfte ihnen JaVb teibotfien txfccn. Nach emem Anschlag am sqwarzen f Studirenden. w btn Vorlesungen LarroumetZ b:!. pohnen wollen, ihre Karten vJivki' fen. und diese sollen ihnen entzogen werden, sobald sie sch an Nuhepörun,e.. Q n st , ' r:re Kinder, unte: diesen einen Sohn .Namens SphuS. der Offkier w da. ri?n Quu jetzt 30 Jahre alt ist. Ez ist nicht der Erb: des großen Outes. sondern bewohnt in der Nähe in kleinem V:sitzthum. EeZ AbmdZ

1111 tficn Sommer traf er aus oee. anbfrakc cjü JAC Vauernmädlhen. dessen Schönheit emen wfen Andruck auf ihn machte. Sie diente seinem eigenen Gute und war die Tochter armer Eltern. D:s Beide trafen sich oft, spazierten zusammen. ' b tClIiy m das arme Bauernmadchen. Naturm Verbindung dem Va. in des jungen Mannes nicht, und die Familie bot Alles auf, um sie zu der-

erteln alle ihre Bemühungen waren zeooa) vcrgeoens. ms mt ant aronin vor einigen Monaten starb, be schloß SophuZ seinen Plan, sich mit dem Bauernmädchcn zu verheiraten, zu verwirklichen, und nunmehr fand die Trauung in aller Stille in Äarhus liait. Das Gefolge bestand nur auö Bauern, den nächsten Verwandten der Braut. Nach der T:auung wurde ein Festmahl eingenommen, und Abends reiste der Baron mit seiner Gemahlin, dem früheren Vauernmädchen, nach dem Auslande. Seit diesem Tage sind alle hübschen Bauernmädchen in der Umgegend von der stillen Hoffnung n füllt, daß es auch ihnen gellnn werde, einen reichen Edelmann zu ehe- . licken.' hiesige Mordversach. Charles Smitb, ein Neger, machte gestern Nacht den Versuch seiner Frau den Halö abzuschneiden. Er und seine ,rau leben schon längere Zeit getrennt. Gestern Abend traf er sie an der Sn. oiana Aoenue, vor CollinS Apotheke) und verlangte von ihr zü ihm zurück. zukehren. AlS sie ihm erklärte, daß nt daS nicht thun würde, suchte er sie ;u erwürgen, wogegen sie sich hiflig wehrte. Ec zog dann sein Rastrmesser und brachte ihr eine Wunde vom Scheitel bis. unter daS Kinn bei. Da die Pult ader nicht durchschnitten wurde, wd die Frau mit dem Leben davon kom men. Man trachte sie nach der Osfice deö Dr. Furniß, welcher die Wunde zunähte. Die Frau war etwZS angeranken. Sie glaubte ihr letzte Stundlein habe geschlagen und betete m t lauter Stimme. Smith entkam. Südseite Tirrnvcrcltt Vergebt nickt den KinderMaskenball am Zvrektag, den -2. Februar 1897. Selbstmordversuck. Della Washington, 161 Osage Str. ohnhast, lebt seit 8 Tagen von ihrem Satten getrennt, glaubte daS Lebin nicht mehr ertragen zu können und nahm Eoccin heute Mittag um 12 Uhr. Um 1 Uhr hatten die Aerzte dcS OispensariumS ihr dieGeschichte wiedir ausgepumpt und ihr theure? LebiN bleibt erhalten. -eS DaS beste Bröt finden Sie st t? dei Beruh. Tdau, Marlstand No. 123 'der 81 Hodbrook Str., sowie den ?esten Kuchen und Pumpernickel. EZT 5) Sicherheitörath unter. suchte heute eine Anklage gegen die Polizisten Gur.tz und DiltS, welche vom Superintendenten angeklagt wurden während ihrer Dier.steit getrunken zu laben. Dieselben geb.n zu etwaS ge'runken zu haben, aber es wure nach tewiesen, daß sie flicht betrunken waren Sie wurden mit einem Gehaltsabzug oon 2 Tagen bestraft. t?x Polizist Simpson suchte um Lolizeirechke alö Wächter der P. k S. ?ohn nach, wurde aber abschlagig be ichieden. C7 Der Schul-Commissär H C. H.'norickson batte gestern Nachmittag emen ernsten llifa'J. Alö er im Be griff war in sein Buggv, zu steigen, um oon seiner Wohnung ft78 Broadway auS in die Stadt zu fahren, wurde sein Lfcrd scheu. Unglücklicherweise blieb sein Fuß im Rad t,ängen, er wurde niedergerissen und ungefähr einen hat den Block weit mitgcschleift. Er wurde dann stark zerschanden nach Hause ge. bracht, woselbst Dr. I. 3. Garver ihn in Behandlung nahm. Dr. Garver konnte keine inneren Verletzungen kcn stütiren. Herr Hendrickson ist unge. fahr 50 Jahre alt, Salzfluß tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand er greifend und andere Korpertheile Hood'S Sarfaparrlla, der große Blut reiniger heilt Salzfluß. - - H o o d'S Pillen wirken Vorzug lich nzch der Mahlzeit und kurirea lzcpsr::?. 25,

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