Indiana Tribüne, Volume 20, Number 155, Indianapolis, Marion County, 22 February 1897 — Page 2
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Die ttzltche. Tribüne- kostet durch den Träger 1 Cent per WsZe, die SonntagS..TribÜne"I Scntl per Ooche. Leide ,us'e IS CentB ,dn es Qtv.tS ttx tTltutt. Per Post utzerhalb de. ?tdt geschickt 1 VorauZSe,ahlung Z? e, VaHr. m, 10 Süd llabama Straße, - - Indianapolis, Ind., 22. Februar 1897. SchnceAbenteuer in Montana. Tbiere bab-n sckon manckmal die Erhaltung ihres Lebens einem guten, schneidigen Gebiß zu verdanken gehabt, und Fabel - Erzähler sowie Reisende . . I wissen uns auch über Fälle zu berichten, in denen dieses Gebiß zur Rettung anderer Thiere ooer auch befreundeter Menschenkinder mit Vortheil verwen det wurde. DaK aber auch ein Mensch sich durch seine eiaenen. unverwüstlichen Zähne gerettet und die, wohl dem Thierlcben entnommeneRedensart vom Sich - Herausbeißen" ganz wörtlich an sich selber bewährt hat. kommt sehr selten vor. Einer solchen Leistung darf sich jetzt der Bergbauer Thcmas Robbins von Eooke City, Montana, rühmen. Die nachfolgende Erzählung seines kürzlich! Schnee - Abenteuers kommt nicht von ihm selber, sondern beruht auf einer Darstellung in einem Briefe des Sheriffs und Berawerk-Directors Jurgensen an seine Familie. Eines schönen oder unschönen MorgenS gegen Ende Januar brach Rob bins von Eooke City nach seinemBergbau Eigenthum auf. Der Schnee in den benachbarten Gebirgen lag ungewäkmlick bock, und das bedeutet Kier noch viel mehr, als in den meisten anderen Bergbauer - Lagern Montana's. Robbins ist aber nicht der Mann, der sich so leicht abschrecken läßt. Er band sich seine Skis" (die langen Schneeschuhe nach norwegischem Muster) an und schob dann los. Seine Mißlichleiten waren arok acnua. aber die größten kamen erst, als er das DaisyBergwerk erreicht hatte und nach kurzer Ran beim Sberisf ?luraensen wieder weiterschob, oder weiterrutschte, Etwa eine Meile westlich von Daisy, c.n dem Berg - AbHange, der sich nach demStillwater zu senkt, gerieth er hoch oben in einen gewaltigen Schneerutsch und wurde ein bedeutendes Stück hinab gerissen, über ihm deckte sich der Schnee jetzt in betrachtlicher Höhe, und das Schlimmste war, daß Robbins eim . t, ranz unmöglich zu machen schien, sich irgend wie fortzubewegen, obwohl er C YY. Crrv -1 r- u.siXt. (TTiSn. C UU UUC -iUClC VC4UUyiC. VllUC I Arme waren wie fesselt. Bollständia allein, nicht einmal einen Hund in der 9 . w . Nähe, befand er sich jetzt in emer furchtbaren Lage! Schon verzweifelte er an seiner Rettung, als ihm ein brillanter Gedanke kam: konnte er nicht vielleicht den Strick, welcher die schwere Last auf seinem Rücken und damit ihn selber fest, hielt, mit seinen Zähnen durchnagen? Hatte er diese Zähne doch schon an -z - ' . . ' - . . manchem zähen Beefsteak triumphirend erprobt, vielleicht konnten sie ihn auch nn3 der Todesaefabr Kerausbeiften.
nen schweren Paaen aus oen scyuttern nicyi oouuano.a, oeianni. ymuj einet trug, der wegen des zusätzlichen über- wissensaftlichen Tour von beinah: laaernden Schnee - Gewichtes es ihm einem halben Jahre durch das Terri-
So setzte er sie denn mit grimmiger Von der Scorpionen-, der HundertEnergie in Thätigkeit. Und wirklich! füßler. und der Taranteln Familie I . . .. t.t. !ji tfai. i sr rr
Er nagte den starken Strick Mit der Äeit durch. ?lekt war er von dem
' Packen befreit. Weiterhin konnte er sich auch seiner Skis entledigen, und endlich gelang es ihm mit großer weiterer Anstrengung, sich aus dem
CZihnrerutftfi Kerauszuarbeiten Es trv.r nur ba5e Qrii! Obne seine fluten 9?ifm, mär ttunflsloZ verloren rnn I 5?älle aanz derselben' Art kommen jedes Jahr im dortigen Gebirge eine Anzahl vor. aber sie verlausen nicht immer so glücklich, wie das Abenteuer wnzs' . ji vnvu,,g lnr . k. . . I Daß die Roth den Menschen sehr !
erfinderisch machen kann,ist allbekannt, men Tarantel Geier" erhalten. Jeund von der Liebe weiß man dasselbe; I denfalls gibt er sich alle Mühe, diesen
aber die Trägheit als Mutter von Er- Namen zu verdienen, denn sem emzifindungen dürfte gar Manchem neu ges Geschäft scheint in der Jagd auf sein. Gleichwohl sind schon solche Fälle die Taranteln zu bestehen, worin ?r
m alter und neuer Zeit vorgekommen. Eines der neuesten Beispiele dieser Art, aus dem Staate der grünen Berge , I I mag hier kurz erzayik jcin. i Ein Junge von 15 bis 16 Jahren, Sohn eines Landwirthes in der Nähe des Dorfes Hinesbury. Vt., er mag einfach Johnnie heißen, da er bis jetzt keinen Ehrgeiz hat. seinen Namen bekannt werden zu lassen, hatte schon e ' l f c tu einigen ayren oie meyr ooer we-I niaer anaenebme Aufaabe. das Aieb in seines Waters Sckeune zu füttern und zu tränken. Er ist aber nichts weniger, als ein musterhafter Farmersjunge, alle damit verbundenen ArbeiA r?C I. i jr irt icn ino lym cigeniilcy ein reuci, uno viel lieber liest und zeichnet er. Die betr. Scheune steht auf etwas erhöhtem Grund, ungefähr 150 Yards von einem kleinen Strom entfernt, der sich i l rw, - . L ..! lIIIICIi UNI Den ÜJClDfplslR t!CtU!Tliu)lCiN i gelt. Nichts war Johnnie nun lästiger, als jeden Tag mehrmals das Wasser für 4 Pferde und 10 Kühe eimerweife aus dem Strom herbeischlep 5? k? . CTT I mm . pen zu müssen. Wie konnte er sich da helfen? Natürlich hätte sich mit einer aewissen Kosten Auslaae unschwer ine Pump - Leitung anlegen lassen; Ä?. dtt - ter, wollte cmfach kem Geld dafür ausgeben. Johnnie sann hin und her und fand lange nichts, waZ für seine Umstände paßte. Eines AbendZ aber stieß ihm in einem alten. Buche ein Holzschnitt auf welcher ne Schraube des Archi. ?"kMasse 5?i ? em Gedanke auf. Ich Habs! rief er wumphlrend. Am nächsten Morgen legte er emen Ilnnen Wasserbehälter unweü de
Stromes an, und zwar auf einem Serüst in genügender Höhe über dem Niveau der Scheune. Dann holte er einen alten Gartenschlauch und wand ihn in doppelter Schraubenwindung um einen langen, glatten Zaunpfosten; in die Enden des letzteren trieb er zwei starke runde Achsen - Stifte. Darauf lies; cr einen schweren Holzblock in den Strom hinein : in dieses Holz hatte er
theilweise ein Loch eingebohrt, in welI t.t W I P I . fteg er oen Äazien - am einen Ende seiner neuartigen Pumpe ein suqie. 'am anveren linoc oerje.oen aber befestiate er ein altes Waaenred. das sich mit dem anderen Achsenstifte drehen konnte; dieses andere Ende stükte er in aeschickter Weise, so datz es gerade uoer oem yocyiiegenoen aii behälter lag; an dem Nade brachte er noch einen langen Schwengel zum Dre- " . .. - , -rrnrr Yen an. Alles aus weggeworfenen uia-. terialien. Jetzt konnte er leicht, oben stehend, das Rad umdrehen und den schlauchumwundenen Pfosten mit ihm, 'der Schlauch unten nahm Wasser auf. und dieses wurde durch die aufeinander folgenden Drehungen in demSchlauch.ewinde heraufbefördert und ergoß sich in das hölzerne Reservoir, von wo es durch eine aus hohlen Stämmen bestehende Leitung abwärts nach der Scheune zu floß, in die Tränke hinein, Johnnie braucht nicht einmal das Rad mebr selber zu drehen; den Jungen der Nachbarschaft macht die Erfindung nämlich ungeheueren Spaß, und sie reißen sich darum, das Rad zu drehen, während Johnnie bei seinen Büchern fikt. Aus dem kann noch was werocn, wenn auch nicht das, was sein Vater wollte! LluS SlrUonaS Jnsektenweit. Kaum eine andere Gegend unseres Landes ist in solchem Maße das Do rado des Jnsektensuchers, wie das Territorium Arizona, und die im heimlichen Creaturen, welche in - der kriechenden- Welt dieses Territoriums so besonders zahlreich und meieitig auftreten, erhöhen noch den Reiz für den abenteuerlustigen Forscher, welcher auch weiß, daß diese Geschöpfe bei den nöthigen Vorsichtsmaßnahmen meistens durchaus Nicht tragisch genommen zu werden brauchen, wie sich nach ihrem gruseligen Aussehen und Gebahre? annehmen ließe. Die Mannigfaltigkeit des Insektenlebens in Arizona macht dieses schon seit Jahren zu einem Lieblingsfeld für Forscher, Liebhaberund geschäftliche Sammler und ist dabei noch bis heute ' -r i rr ri ' t . i rn-jt. . ! torium, welche ausschließlich diesen kleinen Bestien galt, sagt Dr. Richard ßimu itrVtTii8 Titii fiar iVM.ijfc ...v.... 4j.v444v4. Jedes Jahr werden neue Gattun gen entdeckt und das wird wohl noch nrvi zayrelang o sorigeyen. ceine amm lung ist eine sehr ' große geworden Zwischen 00.000 und 75.000 Ezem plare habe ich in eifrigem Suchen an Wochen- und Sonntagen zusammengebracht irgend welche Feiertage gibt es aus einev solchen Tour nicht, aber ich habe diese Welt noch lange nicht, erschöpft. Bon jeder Gattung r. . . r f. ri. rn rr . , aoe w minoeens iw vjjcmpia, oie vielsaai wleoer oeriazieoene amv lien darstellen, aufzutreiben gesucht lzaoc icj mqi meyr ms je iuu zpu piare ergangen rönnen. Doch lag dies nicht an den Gefah r:n, welche damit verbunden find. Un sereins ist an dergleichen gewöhnt, und der richtige Sucher ist mit allen Arten geeigneter Geräthe für die Hantirung dieses Gezüchtes ausgerüstet. Man darf demselben natürlich nie eine Ee legenhel! geben. Einen zu fassen zu kriegen, und muß auch die Zeit für die Einholung dieser Thiere günstig zu v Ö" j" 1"9 surrer. yai oas pie ,a)on yaiv verloren. )le araniel yar uorlgens emen . , . 4 f m oosemo, weiazer auneryalo Arizo nas nur wenia bekannt ist. in diesem . . - - '. . i Territorium aber sebr zablre auf tritt. Er gehört gleichfalls der Insel tenwelt an, hat aber den curiosen Raeine erstaunliche Fixigkeit" entwickelt. Diese Jagd wird von dem Weibchen besorgt und hat zunächst nuv das Un 1. m ' . 0 rerormgen oes cacywuchjes zum Zweck. - Lautlos kriecht dieser geflugeile -cyreaen oer .aranleln aus seinen langen Beinen dahin und schießt blitzschnell vorwärts, sowie eine Tarantel in seinen Gesichtskreis kommt, im nächsten Augenblick hat er auch rnn Vs vfiw rtCi aTY ctt ZZ I' vuvuiiyiuÖum uuiic m den Leib seines Feindes versenkt. Er gibt dabei ein Gift von sich, durch wel ches das Opfer vollständig gelähmt wird, und legt zugleich ein Ei in den Leib der Tarantel, woraus sich eine 0rVt rIVrnrTI Kt tn 1trtftm C (v muyi , uue solche bleibt, die Tarantel, von innen vollständig auffrißt. Es gibt übrigenS zwei Gattungen Tarantel Geier-, welche sich durch die Farbe t ... er.'!..r .i..rx:w t . lct Ur4UÜc uniciuycicu, uiiü cm oe sonders merkwürdiger Umstand ist es noch, daß jede dieser Gattungen auch .ihre- besondere Art Taranteln hat und nur dieser nachstellt. Die müssen C CV- c r " lvohl beide für einander würde Goethe, hier sagen. . lu, Noch genaue r. Betrunkener: Könnten Sie mir nicht sagen wo hto wxt Drotbeenaass, m?- Arr. S?.r die zweite Gasse rechts.- Betri'nke ner: .Könnten Sie mir nicht sagen wo rechts ist?" Geschwindigkeitistkeine Hezerei. wie S. P: Leitner in Pawnee Rock. Kan.. bewiesen hat. DasWohn. bauö dieses Manne! wurde durch eine Feuersbrunst vollständig zerstört und 24 Stunden später, stand auf demselden. Plae schon :vuder fiz und fertig einnZöan . ..
SklaveN'Berkauf" auf der Kanzel. Das nahe bevorstehende, vielleicht um diese Zeit schon erfolgteAbleben der Wittwe d.'s berühmten amerikanischen Kanzelredners Henry Ward Beecher, wenige Monate nach dem Hinscheiden der Verfasserin von Onl'el Toms Hütte", hat das Interesse an der FamilieTeech:? wieder reg" gemacht, und es dürfte sich lohnen, aus einem Aufsatz aus der Feder der Ersteren, welcher in einer neuerlichen Nummer eines Frauen-Magazins erscheint, eine denk würdige Episode von einer denkwllrdigen Zeit mitzutheilen. Beecher war, wie alle seine Angehörigen, durch seine lebhafte Theilnahme für dieSklaven-Emancipation bekannt und machte auch dieKanzel mit großem Erfolg dieser Sache dic.stbar. thi besonders charakteristischer Auftritt war der Verkauf" der Sklavin Saral) in seiner Kanzel, am 1. Juni 1856, und derselbe wird folgendermaßen geschildert: Die feierliche, eindrucksvolle Stille der großen Versammlung in der Ply mouth-Kirche bekam einen sehr schmerzensvollen Anfing, als eine junge Frauensperson langsam die Stufen der Kanzel hinaufstieg und zu Beecher's Seite niedersank. Sofort nahm dieser die Miene und die Manieren cines Sklaven-Auctionators an und rief mit dröhnender Stimme nach Bietern. Blickt her." rief er aus, auf diese verkauflicheWaare Menschenfleisch und Menschenblut wie Ihr selbst! In ihren regelmäßigen Äesichtszügen und an ihrer hohen, gedankenvollen Stirne seht Ihr das weiße Blut ihres Vaters. Wer bietet, hollah? Für des Weißen Blut werden Ihr extra zu bezahlen haben, weil man annimmt, daß dasselbe Intelligenz verleiht. Erhebe Dich. Sarah! Schaut auf ihre hübsche Fi gur und ihr welliges Haar! Wieviel bietet Ihr dafür? Sie ist gesund an Gliedern und Kräften, ich garantire für sie. Verbietet? Ihre Füße und Hände strecke die Hände aus. Sa-
rah! sind klein und schön geformt. Was bietet Ihr für sie? Sie ist ein5 christliche Frau ich meine, eine betende Niggerin und das macht sie um fo werthvoller, da es dafür bürgt, daß sie gelehrig und allen Euren Wünschen fügsam ist. Ihr Diener, 'seid gehorsam Euren Herrn so lehrt dieSchrift, wie Ihr wißt. Nun, sie glaubt an diese Lehre. Also wieviel bietet Ihr sur sie? Wollt Ihr zulassen, sfi v.;s im.iu '...':.r:t ' l:,V"i Ju::T? . wird nach Nichinond, um das Schick sal zu erdulden, für welcdes ihr Vater sie verkauft hat? Wo nicht, wer bieUt. wer bietet?" Durch die unbeschreibliche Stimme und die Geberden, mit denen er dies Alles sagte, wurde die Gemeinde in die höchste Aufregung versetzt, viele Frauen wurden hysterisch, und die Männer wurden rne von einem Sturme er Zchullert. jemand sprang aus und int ttt TO tnfUm in 1Q.s4.4 Py.'Jt I m . . . . I 2. , : . . u' ?ttu uü"u 5üie schien nu das fernnal ZU einer CV1 lt. . I itlitlh rnrt U t fr r rn (in (vn k! -wn' au 1 1 in. wie i herumgereichten Körbchen regnete es Stimme im Auctionator Tone hrmer weiter: Jm Namen Christi, JhrM-i ner und Frauen, wieviel bietet Ihr'! Die Erregung und Rührung wuchs noch immer mehr. Schließlich erhob sich Einer und rief, für Alles, was noch fehlen sollte an dem Preis für Sarah, würde er und mehrere Freunde auf-
fklaiK t m V ni.ui.Titi cy... u C . i - x
vitiu uiiu juwtwi. itiuucu nauincst UCCn.) )as ueoriae llMl oann oie )e- anr. meine Zerren - in k , Witnnp I auiwu. Xstnn uic viunuc uat
ihre Armspangen und Ringe ab und wohnheit, das Ewig-Gestrige-, das rufend, so stürmt da das krugbeladene eschlagen und unser MittelpunktWarfen sie in die Körbchen, Manne? ja auch hierzulande einen mächtigen schüsseltragende, echte, alte Münchner lcingt unwiderruflich an, nicht mehr zu rissen ihre Taschenuhren los und reich Einfluß übt. - Mabliebchen vorbei. Auf Liebreii sem- Das Alte stürzt, eS ändert sich die iert tlm fln CTN&a. sJCTYl. CT....a . r n r V . ' . . ' y O .! 1 1 m..k c.C.'irT. V..! Cf
i l i l in. III. juuc i iiiinuir vi'ii rr mrrnnn ä n mt iit in rPTimipnnrn hh mi.4 vtiTi cT'ir.. v i-r 1 1 in ni 11. iir 1 1 1 ii i ir urin vi i nr
CTTl T P te. m klimme aus, zu oem caocyen . ge-1 wandt. Die ganze Versammlung u.X !M u.:rw. on r v , I aus, zu dem Mädchen , geuiuu; in iuic.1 lvilven iociyausjUDCi aus. welcher mehrere Minuten lang sich nicht legen wollte. Vielleicht hat nie eine fashionable Kirche wieder einen ähnlichen Auftritt gesehen. Es war mcht , nur Geld .genug eingegangen, um Yh sur CZimWa ?.Zk.:t .c-w.-i - . " , 1 5.?? zu bezahlen, sondern noch so viel . I. V r lt. m - ! wmuii jj 7TfciiiLii uciuiucurii 1 varuver, daß ihr ein komfortables elm geraujt werden konnte." Juaugurationen einst und jeht. Die Amtseinführung eines Präsidenten der Ver. Staaten war in unseren classischen Zeiten nicht unerheblich fe W. ,... r r t. ' ' vvi lycmigcn oercyieoen, was zunächst an den anders gearteten Verkehrs . Verhältnissen lag. die ja zum CVCIf . Y 1.11 t . mm " -iücu noq icri oie velrei. senden VerJinsfnifT itnS su . N ; . . . ii" . . wifcn wuiuuuucil ÜCCin fiuiicn. cs.itf ;n s r I cutc iit es Nicht mebr ubllck. bah I 4. . .."tfi. m "r-v i r v I der erwählte Präsident formell von ( (T . "('s . I ner Erwahlung ,n Kenntniß geseht, imiv, ereryatt,ene ÄUSkunst darüber m verleiden Welse, wie zeder andere I... . . r c . m m ÄÄÖuiuci, uuu Awucazn oer noco verde. IVx 4 H iü "? ÜCP" eld gung hegt weiter kem amtlicher STcts rv r x rii - Yr? tn i nir rt Tft av. I f.f...wt ..4. rcT t t pi ' m'f-?ir?"'vmu6fe ?" 1 R,ÄJlmPanl,f maäm2 Sf M WJ..'?""!?! SÄ j?e. S fc. MW- " vt. vyuc i nicht in i e ö e t Beziehung bis auf CYY ff. f 1 s ayingions aeje zurück. Im April 1789 erschien der Secretär des Congresses vcrsönlick.' in Mount Bernon und sedte den General Washington, schriftlich von semer einstimmigen zum Pra lventen tn enntnik:- da betreffende, mit Unterschrift und Sie. ae! des Senatspräsidenten bealaubiate Schreiben war - an .Seine Ereellenz GeorgeWashlngton. .CÄqmte- gench. . : I tet. welche "u.aair noch eine Art lang durchweg beibehalten wurde bis man die einfache Bezeichnung .Praüvon ebenso wurv.a fand. Wasbma- , , j i V. t I ton erwiderte ln kurzer Nede. daß er sich . entschlossen habe, dem schmeichel. haften Rufe seines Landes zu entspre. V ra -,l , UÄ "r c5 tU3 sur Ven Beginn feiner Reife nach dem zur .Zeit tn der Stadt New, Vork, und l . , , , , , ' , , , . , beide öauser trafen mittlerweile eifrige
ivmmen. zom, io vlil u frei, &a wie sich dieses Streben weiter entwirah." rief beecher mit veränderter dtlt, das sich da und dort nur mitAen. rTll.- ..3 c rmr"L I ' 1 ' .
Borbereltungen für den ceremoniellen Empfang des Präsidenten. Ein gemeinschaftlicher Ausschuß wurde ernannt, um ihn am Landungsplatze abzuholcn und ihn nach dem Haus zu führen, das zu seiner Unterbringung
bestimmt war. Es fand darüb-r noch , ein Schriftwechsel zwischen Eongreß und Präsident statte Viel eingehendere Bestimmungen, als gegenwärtig, wurden für die Sitze u. s. w. aller Gäste, einschließlich der diplomatischen Vertreter, bei dem Jnaugurations-Act getroffen, und der Staats - Gouverneur von New Fork wurde um seine MitWirkung zur Aufrechterhaltung der Ordnung ersucht. Am 30. April 1789 legte Washington den Amtseid ab und hielt seine Jnaugurationü - Nede. auf welche sowohl derScnat wie das AbgeordnetenHaus formell antwortete. Noch lange Zeit war es üblich, daß der erwählte Präsident amtlich von seiner Einsetzung benachrichtigt wurde und die Zeit wie auch den Ort für dieAblegung des Amtseidcs bestimmte. Die erste Präsidenten - Jnaugurirung. welche in Washington stattfand, war diejenige Jeffersons. Von da ab wurde diese Ceremonie die Einfachheit selbst. Später aber entwickelte sie sich wieder in entgegengesetzter Richtung, und zwar erst recht. Die großen Mili-tär-und Civilparaden und der sögenannte Jnaugurationsball gehören erst einer ziemlich neuen Zeit an. Grobstädte als Hauptstädte. n den allermeisten wicktiaeren eu-
ropäischen Ländern ist es längst bei. vorbei, d.re! an die Schcrnke Dort nahe selbstverständlich geworden, daß'W im finstern Winkel ngendwo em
V. W aZinnnrtnitrur.n nirrf Z der arökten Stadt des Staates, oder II 1 V JIH III L W &i.ALX&.&.kUkk. & U ALU m Ms wenigstens in einer der größten, aufgeschlagen ist. Wo hätte das Capital v,.s irm;r,n m-,.i.-s, 5 hn& Uvm vyvv vvmv imvv j v, für-fast alle Staatsgebäude in unserem Lande den Namen geliefert hat, anderZ stehen können, als in Rom selbst? Frei, lich war von dort -us cm v?n rfrr Anfang an das r''.-.!sch. Irrt nnrhpn iinh i ci'.licier Ui)runD y r.." i .. - , . . rLnniX. mag auch späterhin m anurrn taatm . - . . - - - - - den Regierungssitz mit graten viaui muuuyiam iWCmM den. Aber nicht alle großen Vtadte haben me politische Entstehungsweise Schabt. Innerhalb unseres Landes yerricyl noch die Neigung, die Staatsregierung . , . , , V .i:r7. I an Einem dcii auui uuukiu iitmtu uuw in "F.?" lWl "" 'V"' Brennpunkte liegenden Platz unterzu b"ngen, fast allgemein vor.. Massa. cyuetts yat iem laaiscapiioi in einer größtenStadt und hat es noch nicht zu bereuen gehabt; aber das ist eine der verschwindenden Ausnahmen. Es seytt aucy on uns nicur-anlaalÄttu nern, welche es für mehr oder wenig?? i . , , c . i . . id veoenlilll) yaiien, oie laamcgicmuai htm treiben einer uncrebeuren Volks I ' ' ' ' " . I masse allzu nahe zu bringen. (Wie ks if i. . I m )eul cyiano noa) ijcuic ma;i aa Staatsmännern feblt. welche die ' - 1 ' i - m : m .
regierung ungern genug in Ber. s.ch Pigtz schassend im Gewühl, höch. che Leben. - aber Vorsicht r sal. 2ffijL$er einer der anderen Grobflädle stms 'mal mit der kraktoollen Stimme: "den Ziegelbrocken und nachstauben. .!,.se,m. O, . . i r i c. c . Ti - 1 - . . . V . n s t T jc.kll V ! . V L 1
yt xcjsre lin oder Staaten TT?trf?nsli weauna eine bestimmte ftorm anae. nommen. Man kann aespannt sein, ' I derung der liclM läßt. ' u derung der Staatsvcrfassung verwirkTjcfbrüu, ade! nn 1. ?enbilk lMünck-en. I . w w Eine betäubende Neuigkeit hat die civilisirte Welt überrascht. Weiß .3 . ' . , vn mriT rr rnrnr e inn nriTP i (U'u iiuuiiw nvu itiut 1 man fühle sich gerübrt. erschreckt, er. l 1 ' J ' I schüttelt, von Weltschmerz ersaßt; man zerdrücke eine Tbränc tiefster Webmutb kurz, man vernehme das Wichtigste. . . ü' . y r - ' I was das liiiitutiecen unsres immer I kürzer werdenden Jahrhundertzipsels an wei das da Widm zu ILKUIICJCIi Qn ver ai, UOJI mt. 1 u ... rni . V CVf I ZlCIiU UUCl li;VUUyl.V 1144411141.4, tf m,I tr.. .k.:. ra;.:. l I wird umaebaut! Ja, was sind alle Culturforkschritte, ''w"bfcu 4,v ..V. .rt:r. t.ff. n.'tftftinMn NN flüfttrt Vlltt djtll tlUill 441.4, ia-iuiun uv -uuyuu . a f...'.. n. hnnf?rn Nm. k1 V444W 4VV....WyV.. ..- wälunaen. Krisen. Entbüllunaen und luckiten in die Oeffentlickkeit aeaen die swnde rhatiad. dan unsre weltbe. "r ' -r - i - m k.r i ..-.p.,.. . v;r:. 5 rfc haus, vom Erdboden verschwinden!?! xrm w, im ßflmmVr nn& Mün v'v mr v . .. .. ffifn fnmmfn werden, rnonen dies ,m uym twiiimtii wuvui, mvuvu ui un Auge behalten: es wird ihnen, wenn sie gewohnh i,Sge,b in durstiger Eile ch dem Platzl traben und dr, nichts wieBretterziium. Nallstaub und Z!e. fuhren , sehen bekommen, wohl un. aus prechlch weh um Herz werden und elwas wie oie Itaqi CUC völirnmung Chamissos. als er das Verschwinden Und bist von der Erde verschwunden Und ein Mortelweib geht über dich hin! - cht nur, Ihr, die Ihr kein ehrli. deutsches Bieben im Leibe babt! Aber uns anderen, die wir altheiligem Brauche gemäß uns früh.Mittags oder Abends dort unten unsere Stärkung in n. .f..?.4f. ,.?.,.. .r. i r . fc ifcWH44444y, 44t.l44ll -i,4V4 IU U. I s. ys.i.anissen hnerm mmiuhvnl kühlen grauen Steinkrug zu holen ge. wohnt waren, wie die Väter und Groß, Väter es gethan und wie die Söhne und Enkel es mutatis mutandis hoffentlich thun werden, bis das letzte iXnh nnnrfinchpn in irnh r'm I U O " I "I v fc.fc Vfc..' I katzeniammermorgen trübroth und!
' 1 I .'LLUlfcVti V4VVV .1. iiiiu t I 111 1111 . 11 II 11 1L 1 T lTilllll II II II I r " .1 I M
Theilen der Ä. Staaten gleichzeitig zarte Hände hat sie schon zu Zeiten un ooer, roennw mogiun agc y w n "v iwwomtr.wit' mAihinni G K .. eine Bewegung erkennbar. daZHerz des ferer Bäter verzichtet-aber das ficht sang untre un , wo ich noch ge. tSSÄ 6d Äajlllttgt0!l D. K., 1l. ZUtUck Staatslebens jeweils nach der geschäft- uns nicht an, denn wir wissen, was kchw'nd eine Maß frisch angestochenen Mt Sorten Liköre, wie eredictine. . lür die -
U&ttn auvtstadt zu verleaen. ?ln drei l wir von ihr wollen nh ti? NKt'L nna I oivraus liNven konnie. eoe oer iltttlU I Curacoo.Anilettektc. t?ck?erk?.,!k., s.i7npk l .s'
. nämlich in Pennsylvanien, auL langer Erfahrung an, was sie von Untergang definitiv hereinbricht . . . .' Die eN Ne's Ky. r,., nb sraiaconRn. fca t biefiSBei Uns tnoffen fnn. wir wnss.n fr?J Nun . ein sllker Tro?t ist uns öon, Wdis'ls m Fläwn USiaUüClIl WCmm
..pch.mach.d. M'mmtm amu. Lm? "f" .rilMcfllaae? - ffiam : .Ab
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Königlich bayerische HosbrauhauS g für aag, mter und Sommer. ,'s, " U
unten am kleinen engen, düstern Jahr aus Jahr ein, und im Früh ah?. . . 8 4 . IM
schaurig heraufdämmert, lacht meinetwegen Euer herzloses Lachen! Wir haben doch das bessere Theil erwählt; wir waren treu dem altm, biederen, schmucklosenBau, wir halten unseien Frieden gemacht mit den sonder-
t o..ri"s. w . i c 1 1 CU'i.V tUitU -JlVilitlU UlUUVWil liUlU S:ndbo!en des Deutschen Reichsvereins gegen Verunreinigung des Wassers. der Luft und des Bodens" flott an die Luft gesetzt, auf daß er den heiligcn Hofbräu - Bierfrieden nicht störe Und da kommt nun die liebe moderne Zeit mit ihren Anforderungen, Landtag undNegierung beschließen den Umbau und Alles muß vcrrunjenirt werden. Das Ding sah ja, unkr uns gesagt, schauderhaft aus, das mag wahr fein. (Es wurde 1644 erbaut und seit Anfang des Jahrhunderts nicht mehr vergrößer!.) Aber schön war's doch. Zum Beispiel der Eingangs Als gings in eine dörfliche Ausspannung, ein schwere: düsterer Thorbogen, links und rechts einige Radiweiber und ZeitungsNymphen; dahinter der sogenannte Hof. ein trauriges langes Stück Luft mit Tabakswolken und mehr oder weniger blauem Himmel. Rechts die unter einem Holzdack, angebrachten Tische und Bänke, für die. welche frische Luft, noch nicht ganz für entbehrlich hielten; besonders Fremde saßen da mit ihren Frauen, mit knallrothem Bädeckcr und umgeschnalltem Operglas Links aber der Eingang ms Allerheiligste, in die Bierstuben, oder wie man hier sagt, das Braustübl. Da trat . . rt t t man, an oen yerumileyenoen armiern i NNkN, UN DtUl MUN MleN lrgeN0W0 I m m v aufgegriffenen Krua ausspülte l.aus schwab'n" heißt man's auf gut baylisch) und, die abgezählten 26 Pfennige dazulegend, ben Krug dann dem Schänkkellner präsentirte. Eine flackernde GaLslamme beleuchtete die Scene, die im Eisengeländer einander " f ' ' ajuiicno. drangenden Durstigen, den najKn, er;-- mcuden Blechtisch und den .chJ::!kc!l':?, den nimmer rasimdku I ' 1' , ?s -c. ;l ' Vi- 'i.'U'lHCl .lliu l UHU UUl 5 . ' W2 ... e!tol!ker lupft" und mit bst tn Hh;jer; sv : ahn anv attocAitat M5k,ln imh tln mi speltaüler Nucken . gehört mi s?anblrett 3n einem Handwerk. nebenbei aefaat. das in zelm 5labren tymtn g : 3 h ba U;n aild) basjei m wohlhabenden Und nun weiter links in die Trink, ftul sln Uu Mlln-gm hinaus. ,dcr hineinwollenden Leuten vorbei. Männlein und Weiölein. meist aber. je Beitel wir kommen, desto mehr Männlein. Denn ha fainien aiert j. jr0y einzelner Ausnahmen, r trinkbare seßhafte Mann, und das zarte" Geschlecht ist nur durch die ur u ' i wüchsigen Kellnerinnen vertreten. K;.r. ru ar I .U.. U1L IL U11L11. 11U1C11. MJLLlUZ.ll J 1LII1 bräuhebcn! Wie die Berabahnlocomoti I ' . . 7 . den. mäcktia. al ederaewalt a. selbstbe wi.k , , .'. ihr rr.;;' "Ut II VUtW IUV Vt WIIIIV4I UJVI l .. . J . ' l . I scbeste. Mak. so nabe nack dem Anitick als nur möglich, und sie will von un .144 4.lVy4lV4, 44.147 ,IW IVIU WWl UllS nur das landesübliche, in Kupfer zu . . . . . . ' entricbtende Trinkaeld. dafür aber avck noch ein paar Scherzworte, freundliche remgaben gemüthl ch . kneiphafter rn.i... . r. . -W.... .Ti K Natur, kräftig wie ein Rettig, aber würzig wie unser .Anstich." Und wie sie versieni unsren vi,ll,it nvnln Vllzerz tzelmzuzablen! . Das svrudelt '' Vy . ' v w f mw nur so zwischen geschäftlichen Aeuße- . rungen wie: .Zahlen, ja! .Zwei Mv? ru.t. .i,: r,. T.i-m.. uvu: ueu jiuiui. iuuu juli iivsiii J. ' ä ' . denten nach! Zwei Paar Weiß' . m v mw m . . muricyi, zwei caan k Pfuak ,ott. Herr Doctor. Glei? Dank' schön! Ja wohl. War m'r scho' gnua." itv. v3 .k.i 3 rct..u..:. i-cvc. vu ir.ttvc.v vrn gunen ag fort unv lomml vocy nicht um trt vN. nDititAA tn.Hi. V. -Uii ' U'" Iish-Anfhrnitrinrf Fltfe w,,k s;. ttrrft I liche Hofbräubock fließt, weiß sie noch genau zwischen Bocldurstlgen undBler lustigen zu unterscheiden.Denn daß man das mcht übersehe Bock und Bier sind nicht dasselbe nicht V. rn , , V rrt I w u.Mii uyet vcmici Münchner den komischen Ausdruck Bockbier- garnicht versteht. . Das - . kommt ihm vor, wie etwa erne .viereckige Kugel-. Bier, ist eben keirr Bock 4. cy - . n .-.rn! i und iöoci in iciTi Zier. Abermeine Herrschaften,- habenSie sssfi nun flnn fiitrp foIrttnKif I r7 - " "3"mir weiter.' Denn ich habe Ihnen nch Manches zu zeigen und unse Zeit ist bald um. di. Maurer warten mitPickel und Hacken, um die alten lieben, bier. un,dwsteten Mauern nzuieibe Mso L.?? ". .VÄ i wic .yvuurnc, uic . wh mm Getränk Itant e,t sovielen Jyrzen,en em. n,V; C wn. unten die Schänke, : I? , c: qu - w.uunn mit tuuu WUV.UU.., GälMÄrdallem drum und dran. - alles soll fallen, alles so vom Erdboden verweht werden . . .Ge. nug. roer's heute nicht mehr besucht. der sieht's nie nieder, und wenn er tau rs vt t ?rV s iXniirt avnnn . .4.., . Liter trinkt. . Also! Schräg hinüber gehe wir, über den Hof, ins Sudhaus. Denn daß in diesen ileinwinkligen Räumen nicht n nn mnix ist für bic Mälzer, das sehen wir wohl ein. Ehedem mag z Lr r r.i ,.,... h!,s VUJV V4y4W4 14 . UlVIfc Ib., 4.444.V 4 . 4 I schon seit xjulenen Dwiita
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mälzt, in Hatdyauen. wo z:e v:: ganze eine Seite der hübsch langenWienerstraße zur neuen ör.izlicyen mt chanischen Hofbräubierfabrit- umgewandelt haben. Aber sei dem, wie ihin wolle, hier fängt die Bereitung drs Gerstcntrankes an. Hier ist, mitten in alten colossalen schweren Wölbungen. Mauern und Treppen, das alte, unzulänglich gewordene Sudhaus mit seinen paar Bottichen, seinen paar SudPfannen, seiner außen angebrachten dumpf dröhnenden Feuerung. Hier schafft der Biersieder, hier putzt der Pfannenbursch die riesige Kapsel aus. in der dann morgen wieder das braune Gerstenmcer sieden und zischen soll, hier steigt um die Bottiche oben, um die Pfannen unten der erfahrene Hochr?::ister des Brauens. der Bräumeister, und prüft und kostet die süße Würze" (das ungehopfteBicr) und wühlt den Teig" auf und läßt anschwänzen" und überwacht die Läutcrmaische" und com mandirt das Hopfen. Zuletzt auch giebt er das Signal zum Ueverleiten des fer tigen Gebräus auf die Kühlpfannen, die nach der Straße zu in luftigem, großem Raum stehen, von der AußenWelt weniger durch Mauern getrennt als durch riesige Fensterbogen, die nicht mit Glas, sondern mit Holzjalousicn verkleidet sind, durch deren Querspalten der mächtige Kühldampf entweichen kann. .Haben Sie diese Wolkenballen nie gesehen, da draußen an der Ecke dcs Platzl" und der Bräuhausgasse? Nun also, das war der Dampf aus den Kühlschiffen. Ist dann einmal dasBier kühl genug, so wird es hinüber geleitet. quer über den Hof. in die Gährbottiche. Dort unten herrscht arktische Temperatur; dort wird die braune Fluth gezwungen, einer langsamen, vorsichtig überwachten Währung sich hinzugeben, um dann in großen, auf Wagen stehenden Fässern in die draußen in der Vorstadt befindlichen Lagerkeller gefahren zu werden. Und dort endlich Aber nun bitte recht schnell, denn die Maurer lassen sich auch durch die Spende einer Extramaß nicht langer halten, recht schnell noch einmal hmüber in die echte alte Vräustube. die neben dem . Sudhaus einaezzwänqt. chtS born Hof. im ersten Stock liegt. w enae. TUTlDC Trevven führen bin uf. Oben eine engeThür in riesig dicker Mauer. Der Raum selbst ein sonder. bares Ding. Fenster oben und Fenster unten, wie in einer uralten Cavelle : einige eiserne Schlaudern" quer durch den Raum; Bänke und Tische ; ein alter Ofen, ein paar Plakate, an Haken einige Kleiixr von Vräubur schen . . . Denn hier ist die ErholungsNatt der Blersavrtkantm und iyrcr hilfsbereiten Arbeiter? hier ist, mit ei nem Worte, das echte, wahre Bräustatt der Bierfabrikantm und ihrer stübl. Das ist der heiligen Bierräume aoryasl aueryeuiglier,.m oen iciien kin Fremder einmal einen Blick geworI e i v ' . t- i I"1 Wh 0cn lQ? QÜCI nun, oa oie oer. I enden Mauern fallen, aern Allen zei I U " ' l W r, " " " U 6, bie cin Herz für das alte. gute, liebe I fi.(i:.!:..t...9 v,vluuau ijuvm. Und NUN bi inaus! hinaus ins femd . ' ! jt. 0.C trokalledem geblieben: nur die äußere Hülle wird dem Wandel der Jelten un I g i . .,. rtil t ICtX terworfen; die geweihte Statte selbst. p , i . orrt . r (i.i oie 0 manmer auie cen veirai bleibt der trinkfesten Nachwelt unver n. uno o roua qoTTcnuia? aum m nTI nT)f?nr Ms?As? nerhm das alte Münchener Volkslied leme Teilung oeyauen uno oewa ! N So lang da drunt' am Platz'l . Steht noch das Hofbräuhaus, So lang stirbt die Gemüatlichkeit In München noch mt aus." Verwechslung. Dame (in einer Buchhandlung): Geben Sie mir die . . . nun wie heißt es doch gleich . . . die . . . die ttirchhofssage!" Kommis: .Kirchhofssage? ist mir unbe kannt, Sie meinen jedenfalls ' die h.r n Wiinn füf.rf Im KKffnt. ,,1-"" richt einen strengen Kampf aeaen die RobHeitsausschreitungen, die von Stu denten Nachts in Lokalen und auf der Straße verübt werden. Da die von IW. 4,44, 44.. 44. k. V" ' "u 111 ...44 'wünschten Erfolg hatten, drohte er ibm verhängten Haftstrafen nicht den iünast. er werde bober im Strafmake hinausgehen und kunstig das StrafG Ak tmm. Tmf 9 maximum von v ocyen veryangen. Seit einem Jahre sind in Müncheu etwa 80 Studenten wegen Rohheitsausschreltungen mit Haftstrafen be. bfl worden. - . . s) T flllftrDÖDNICn. m Schieferlakl ohne die man sich !? Sfi SS dtataLKdAk Deutsch' YJS" Vorstehern der Berliner Schulen ist von dV Behörde anheimgegeben wr. Vs.n - ftrtH TBrifMn irnh tSAfMrnM den ersten Schreibunlerichi Blei. goßen und Aerzten immer dringender empfohlen, weil dk Mim aus der Tafel oft undeutlich -ist und das fj4, l,n t-i hm (Ur KT l?.:. gt der, Schrift beeinträchtigt. Während der letzten Tage kam es in Antwerpen mehrmals zu Zusammenstoßen zwischen griechi fffn nh tts?zr. ?m.r' cv44. fc. 4 W4( 4 .4 4 U 1 4 U j C 1 1. il einer DafensSenke wurden Zw,i Mi-i,-Ucn, pfls mb-stafftitö. oon einn Italic, Carolina. durch Messerstiche r:mundtt. Carolina ist flüchtia. SDie. Oricvttn.täÄfm Nck. indem fr jn l:n bon Italienern ' besuchten C!sifä';i Qttr.An- J T,Tlli- . " , J" f" ' 5, 4. IW 4 44 W.4 ...
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