Indiana Tribüne, Volume 20, Number 154, Indianapolis, Marion County, 21 February 1897 — Page 4
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Zttdiana Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonntag
Die tZglich: .Tribüne-.koket durch den Xifiaex 1 dtntl ptv Woche, die eontagS.Trlbüne"I ?.tS per Wocke. Beide ,usaue 15 Cent ,de, 05 QtrM per ttoxac. Per Post auöerhalb de'. tbt gugeschiZt i orau,be,ahlunz V ti ;ar.
frui 13 CÜ& iNlabam Straße. Indianapolis, 3nd.,2l. Februar 1897. Sonntags - pattaei. Sr. einem Abend vergangener Woche fand in EnglishS Opernhaus eine Versammlung betrffS der Straßen-bahn-Angelegenheit flatt. 3n dieser Versammlung entstand grobe Unruhe, i.tfccm der Vo:f.hente einem der Zulzörer, der sich zum Worte meldete, daS Sprechen nicht gestattete. Die grilie Masse des PuölikumS stimmte dem Borfitzrr bei, überschrie den sprechen Wollenden und graulte ihn hinau?. Anderen, welche ebensallS umS Wort gebeten hatten, wurde dasselbe ebenfalls nicht gestattet. Rz mißsiel daS außerordentlich, und eS war absolut unparlamentarisch. Denn der Versammlung waren Resolutionen vorgelegt worden und Demi eine Versammlung öffentlich ist, dann hat jeder Anwesende daS Recht üb:r einen Vorschlag, über den abgestimmt wird, auch zu sprechen. 3m Nebligen stimmt dieser . Vorgang ganz und gar zu dem öffentlicher, und politischen Treiben in Amerika, i.i welchem die Bevormundung und die Abmachungen durch Coterie:n eine so große Rolle spielen. Der Amerikaner glaubt die Freiheit mit Löffeln ge-
gessen zu haben und redet sich ein, dsfc seine Einrichtungen und Gebräuche die
besten der Welt sind und daS ist ie
Weitem nicht der Fall. Bei politischen Versammlungen in Deutschland kann
fast Jeder daS Wort haben und unter
Umständen wird sogar gewünscht, daß
Varte,aeaner daS Wort erareifen. So
geschieht e? gar oft, daß sich in politi
schen Versammlungen höchst anregende
und lebhafte Debatten zwischen An
bangern verschiedener Parteien ent-
wickeln.
So etwaS ist in Amerika noch nicht
dagewesen. Daß man die. Angehört gen anderer Parteien nicht zum Wider spruche herausfordert, mag noch hin
gehen, wenn eS aber Einer wgen
wollte, zu widersprechen, so liefe er
große l?efabr hinausgeworfen zu wer
den. Ich weiß daS bestimmt, denn ich
habe mich schon einmal in solcher Ge-
fahr befunden.
Der Amerikaner nennt daS Ordnung
und findet eS in Ordnung. Er sindlt
noch mehr in Ordnung. 3n politischen Conventionen z. B. werden die Pro-
aramme immer von einem Comite
entworfen. Dagegen ist natürlich
nichts zu sagen. ES mag auch hin-
gehen, daß alle Anträge in Bezug auf
daö Programm ungelesen an daS be-
treffende Comite verwiesen werden.
Darin liegt Zeitersparniß.
Wenn aber dann daS Programm fix
und fertig auö den Händen deö Co miteS hervorgeht und der Versamm
lung vorgelegt wird, dann wage eS einmal Einer Gegenanträge zu stellen und er kann waS erleben. Er wird
niedergebrüllt und niedergeschrieen,
gerade so wie Herr Shiel am vergan-
genen Dienstag im Opernhaus.
Die Folge dieses Verfahrens ist, daß
die große Masse der Wähler ganz un
selbständig ist. Möglicher Weise ist
die Unselbständigkeit der Wähler die
Ursache und nicht die Folge, daS will
ich aber nicht weiter untersuchen, eS kommt schließlich auf CinS heraus.
Als weitere Folg? der Unselbständig keit der Wähler aber erscheint der Ein
fluß und die Macht der Coterieen, und
die Politik als Geschäft oder als Beruf. Ob eS noch ein Land auf der Welt giebt, in welchem so Viele nichts
weiter thun aI3 helfen, den Brei in
dem politischen Hezenkessel zu rühren und hie und da einen Löffel voll davon zu kosten, daS möchte ich sehr stark be-
zweifeln. Daß eS kein Land auf der
Welt giebt, in welchem so diele Men
schen sich ausschließlich von der Politik ernähren, wie in Amerika, davon bin
ich fest überzeugt. Freilich, sie sind nicht alle erfolgreich und sie können sich nicht ae satt essen. Dem Einen gelingt es, einen gu'en BrockenauS dem Kessel heraus zu fifchen,ein Anderer fängt dielleicht bloß einen Knochen auf, den er abnagen kann, der Dritte kriegt vielleicht nichts als Brühe und der Vierte, Fünfte und Sechste kommen Vielleicht nicht weiter als zur BerührAng des Löffelstiels und. zum Einhauchen des DufteS der Suppe ober zum Aussangen von ein paar Tropfen, Me beim Kochen überlaufen. Da thun Pe sich dann zusammen in allerhand Fiktionen und Coterieen, um möglichst nahe an den Kessel heranzukommen.
Dä will man sich nun von Anderen
nicht viel dreinreden lassen, und so wird da5 allgemeine Interesse zur
Nebensache. DaS dient bloß als AuS
bSngesüild. als Afficke. . Und daS
Volk, der große Lümmel, wie ihn Heine nennt, guckt zu und sperrt den
Mund aus über die Weisheit seiner großen Staatsmänner, und schweigt
dazu. DaS AlleS aber nennt man hierzu lande Freiheit.
Wenn man sich nicht darüber ärgern
müßte, könnte man'S schön finden. Der Plauderer.
.
Auf der Eisbayn. Von Tl etafjl Theuerste Nini!
Heute habe ich eS erfahren, eS gibt
Momente im Menschenleben
Hier machte die Schreiberin mit dem
deübsichtigten Bekenntniß an die beste
Freundm eme große Pause.
Schwer stützte sie das Köpfchen in
reibe Hände und seufzte tief.
Die Thatsache, daß es Momente im
Menschenleben gibt.schien ihr sehr nahe
tu gehen. .
Endlich schrieb st: mit geflügelter
vtztt weiter.
Etwas Entsetzliches ist geschehen, ich habe mich compromittirt, die Fa
milie blamirt, Mama sagt, ich habe mich unmöglich gemacht, kein Mensch
wird mich nun heuathcn wollen jetzt
raeiB eZ natürlich schon oie ganze
Stadt und das gerade heute!
Heute Abend wird nämlich JuliuS Schmidt bei uns antreten, Sohn und
Elbe der Firma Schmidt u. Hübner.
Lang gehegter Plan des Millionär
Papa Schmidt und des meinigen, Ut
Jugendfreunde waren, behufs ehelicher
Verbindung zwischen diesem Nach kömmling der berühmten, preisgekrön ten Petroleum - Motor Lastzugma
schwe und Deiner Ulla. Natürlich
ängstlich verheimlicht,. aber so etwas merkt man immer. Ich habe es Mama
langst an der Nasenspitze angesehen,.
und noch vor Kurzem erwartete ich die
Bekanntschaft mit Spannung aber
jetzt! Julius Schmidt! lch kann mir
diesen Maschinensohn so lebhaft vor
stellen! Kleinstadtseele, von Tante
Minchen und Tante Finchen aufgepäp
pelt und unausstehlich verhätschelt, der
zu Hauie immer auZ Mutters Speise
kammer genascht hat und von den
Freundinnen seiner Schwestern ange
betet worden ist. Gerissen wie ein Gassenjunge, faul wie die Sünde und
arrogant, als habt er die ganze Last
Zugmaschine selbst erfunden, mit dem großen Air des WeltbummlerS, weil er
mal irgendwo im Auslande eme Ma
schinen!- Ausstellung besuchte, und mit dem unbesiegbaren Duft des heimischen Maschinenfetts und Petroleums an
seiner unwiderstehlichen Persönlichkeit.
Dazu: Lodenkostum Prinz von
Wales, Kravatte karirt mit Sportö nadel.
Und diesen Menschen? nein und
abermals nein! So höre nun warum nicht! Seit acht Tagen ist nämlich die Eis
bahn auf unserem See eröffnet. Wir,
d. h. naturlich wir von der Gesell schaff, find alle Tage da von 1 ! Uhr.
Vorher und nachher, läuft kein
Mensch, d. h. am vollsten ist die Bahn
gegen Abend, aber von uns' ist Nie
mand da.
Unter uns geht es zu wie im Salon.
Nur daß eme Elsmama eme ganze
Schaar zungerDamen bemuttern muß. denn die wenigsten Mamas schwärmen dafür, stundenlang in einem Stul-
schütten zu fitsten und als nothwendi
ges Uebel von irgend einem Hauslehrer
oder jüngsten Lieutenant herumgescho ben zu werden. Wir. junaen Mädchen laufen natür
lich nur mit unseren Kavalieren, die uns im Salon vorgestellt sind und im
Hause unserer Eltern verkehren.
Wir laufen auch, immer nur in der
Bahn. Es ist eme weite Strecke zwi
schen dem Punschzelt und der Flag
genstange, aber es ist die abgegrenzte
Bahn. Wir werden enaagirt wie im Tanz
saal. und wir laufen Touren, ebenso
wie wir Touren tanzen nach der Mu
fik. manchmal laufen wir auch einen
Contre oder eme Schlange, ss rH stets nnkerst correct zu.
Frei für jeden Mann.
Die Methode einer großartigen BeHandlung vokMännerschvZche,
Tt Sell?g brachte, nachdem alles andere seblgeschlagen.
,a,mrrzasl, xranryetken pnd schlimm knug: b ena ei Vtann an ncrofifrr SchmSch langsam fcabta I 4 V mKI l ti W r
.wwwiwti. io nno oii iiuom gNttiiungt Ist ernt hnmal schlimmer alt die Ärgsten Schmer,,. Qt giebt ttttä 9! Tlffcrtr.i. in fc.n C(iA.. .lk. V an " j.
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nouiiuiju mann, nocrrinc vinqtDung d Himmel farailm ju Hils, Gestalt (inet 23rtinbung von Nr neien. die nicdt allein lein kl, ,snk.4
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Ijch dtn rein Philanthro. auch sviele ich nicht den fntiurtairn nkrr i.f.. tmluki rnii.
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aviMiflcuHnj ju .rieaotn, sondern man schick darnach und man wird erfahren . da einig, ff 1 aa. 1 - W am CTV elc.A. . : I r . T . O
r ainoi, oic, oogiciaj p, ntctju rotten, doch in erm.gen für einigt Leute werth sind und sür di, meisten on un in Lebenijeit oll Glück bedeuten. Wki lckreik an Carf 1 &ntrr i crn.r.-i.
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vrosn, jcai.majof, a'aa)., nn ,t ttttdetlnna
ta Uca tia4ra, rftegelu, Vtntsi erjond,
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Selbstverständlich habe ich genugend Navaliere zur Auswahl. Aber heirathen wollte mich bis jefel Keiner, trotz meiner exquisiten Erzie hung, meines tadellosen Benehmens, trotz meiner unergründlichen Llugen (die mein Vetter Fritzi als Sekundaner besang) und trotz meiner magnisiquen Bogen beim Holländern. Du weibt, was Papa als Geh. Regierungsrath an Stellung voraus hat, das fehlt bei uns am Geldbeutel, und deshalb soll die patentirte Petroleum-Motor-Lastzugmaschine aushelfen. Und weil die Lieutenants, Referendar?, Assessoren , und jungen Aerzte mich nicht heirathen wollen, deshalb kommen sie nie über konventionelle Verehrung mit mir hinaus. Nun hast Du wohl auch schon die Erfahrung gemacht, daß die Welt manchmal ist, wie sie nicht immer ist. Heute war sie jedenfalls anders. Sie schwamm förmlich in Schimmer und Dust. Vlau.'weib und golden. Die ganze Erde zuckerweiß, darüber ein goldener Schleier, märchenhaft, 'geheimnißvoll, verklärend, verhüllend. Hier und da röthlicheFunken sprühend und ins Blaßviolette schillernd. Ganz oben funkelblaue Unendlichkeit, in der auf silberner Nebelwolke der Frost segelte und mit den wunderschönen eisigen Todesaugen herabblickend, so daß der See bis auf den Grund erstarrte. In all dieser Schönheit überkam mich eine große, unaussprechlicheSehn sucht nach etwas Anderem als Contre touren und Conversation. , Ich hatte auf der Eisbahn einen Fremden bemerkt er sah ganz anders aus als unsere Kavaliere. Ich erschrak förmlich übe? ihn. Gibt es denn wirklick solche Manner? Frei von aller Dressur, jeder Zoll on ihm ein Mann. . Und er hatte so warme wohlwollende Augen als er mich ansah. Er sah mich an, als ob er gern mehr von mir wissen möchte, und ev zog eine ganze Weile Bogen um unö herum und sah unserem Contre' zu. Aber er blieb nicht in der vorgeschriebenen
Bahn, er holte ein paar Mal mächtig aus und flog in di: weite Freiheit auf
den See hinaus. - 7 Wie ein Sturmvogel. Imme? aro
ßer, immer machtvoller wurden seine Kreise. Die hochgewachsene, ktaftvolle
Gestalt war zuledt nur noch ein
schwarzer Punkt.
Ich weiß nicht, warum mir so'to
destrauria zu Muth wurde, trotzdem
ich mit den Anderen lachte, denn, der
Fähnrich von Walkev mlt der'Elsma ma war unserem verflossenen Litera
turlehrer mit der Silberlocke von rück wärts in die Beine gefahren, so daß dieser sich auf ihren Schoyß setzte und eine unfreiwillige Schlittenfahrt
machte.
Komm, Mietzi, wir wollen einmal Wette laufen, wer zuerst an dev Flagge
tst, sagte lch, einem Impulse folgend,
zu Mietzi von Pranken. Die dicke Mietzi, unsere allerschlech
teste Schlittschuhläuferin, fühlte sich sehr geschmeichelt. Ein Weilchen hörte
lch sie hinten mlr stampfen und schnau fen, dann hatie ich sie weit überholt. Ich wollte gerne allein sein und ath mete auf. Jetzt flog auch ich wie ein Sturm
Vogel dahin. Kurz vor dem Ziel knackt und klirrt etwas an meinem Fuß, ein Schlittschuh versagt ich war so im
Schuß, daß ich. auf einem Bein weiter.
sauste, aber dann kam ich m s Stol pern und wäre unfehlbar hingestürzt, wenn ich nicht an einer Biegung in gewaltigem Anprall gegen Jemand geflogen und . von . diesem aufgefangen worden wäre. Nun weißt - Du, wie daö beim Schlittschuhlaufen ist. Wenn Zwei zusammenrennen, können sie fürZ Erste nicht von einander los. Mit beiden Armen hielten wir unS umklammert, schwankend, stolpernd. Entschuldigen Sie," stammelte ich und kragte mich im Selbsterhaltungs trieb immer jster an ihn an. Holla! Halt!" lachte er und druckte mich krampfhaft ans Herz. Endlich hoben mich ein paar riesenstarke Arme einen Zoll vom Boden und als ich wieder auf die Füße kam, standen wir uns gegenüber. Jetzt erkannte ich meinen Sturmvogel. Eine dunkelrothe Päonie muß in diesem Augenblick bleichsüchtig neben mir ausgesehen haben. Entschuldigen Sie," stotterte ich noch einmal, ich glaube, beimir ist eine Schraube los." Das wollm wir nicht hoffen," lachte en. Dann kniete er vor mir auf dem Eis, um - mir den renitenten Schlittschuh abzunehmen, und ich mußte mich auf seine Schulter stützen. Er brachte alles in Ordnung, zog
einen Lederriemen aus der Tasche und schnallte mir den Eisenschuh von Neuem an.
Wir wollen mal - probiren," saäte
er und faßte ohne Weiteres kreuzweise meine beiden Hände.
Win probirten. O, Nini Nie jn meinem Leben bin ich so ge-
laufen,' nein, geflogen! Es war. als
wuchsen uns Flügel.
Es war em Wiegen und Schweben
in weiten, kühnen Bogen, die Bahnmit den vielen Menschen wurde unS
u eng und, ohne em Wort zu, sagen, flog er mit mir auf den See hinaus.
Und lch? Es war em Jauchzen
in meiner Seele, das mich alles vergessen ließ, die Bahn, die Eismama, die ganze Gesellschaft und die entsedli-
che Thatsache, daß mein Partner mir
Nicht vorgestellt war! .Vor .uns lag, die. blitzende Eisfläche
und die duftgoldene Ferne die Wal-1 'ev ety'-' - . . i
arrnnnnp iinirTfr rsriTTnTi t im nn .
JJV V VVllilVtlJfftUVU(
.aiwammen nocd em WellSen mit unS I
Cä?41'"
Q.
Winter Qualen
fn schlimmer I die eraernM d
heiz wird start angegriffen durch
,rir?e , ruriren, , ,
e.und die gesund
erzogerung
Husten, Erkaltungen, Llsthma, Bron chitis, Influenza
find tniae d Qualen, elche da Leden versürze. Qu fahr und Mühseligkeiten sind schnell überstand durch de ebrcrucd o
Pr. August König's Hamburger Wrusttbee,
Heiire, mildernden, heilenden, beruhigendem 8. tetat, welche während de Echlsse kurrr und auderartkg wiederherfteNt.
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CiZj
auf blassen Sonnenstrahlen, dann lit ßcn wir sie und alle Menschen weit hinter uns. Und so, zu Zweien allein in der wunderschönen Welt unter dem stummen. Eisblumen-Himmelsdach! Als wir zum ersten Mal still standen, waren wir am anderen Ufer und wir waren nicht, wie ich dachte, fünf Minuten, sondern eine halbe Stunde gelaufen! Ich glaube, der Schlittschuh sitzt sagte erwachend Ich glaube auch," bemerkte ich. Langsam und gemüthlich plaudernd liefen wir zurück. Seltsam, es war, als , ob wir uns schon immer gekannt hätten! Er machte auch , nicht eine einzige konventionelle Phrase, wir sprachen zusammen, wie uns um's Herz war. ' Viel zu früh waren wir am Ziel und Du kannstDir denken, was nun folgte.! Die Eismama fort, die ganze Gesell-, schaft fort und unser Dienstmädchen! das mich immer abholt, wartete sne' rend und mißvergnügt auf mich, schon drei Viertelstunde", sagte sie. Vor Schreck habe ich. mich von meinem Sturmvogel' kaum verahschiedet. Ich stürzte nachHause und da mußte ich beichten. . Nun brach das Unwetter los m Gestalt väterlichen Zornes und müttnli-' chen 'Kummers. Zerknirscht und doch ein nie gekann. tes, wonniges Glllcksgefühl im'Herzen,
ptze lch hier. Trotz JuliuZSchmidt und der skan dalirten Gesellschaft! 5lm Abend.
O, Nini, Nini! er kam, er wav da
Julius Schmidt' mein Sturmvogel .. r.. . c.c:it.
kleine giua?enge, Ivieoer tuvttt tirte.Ullo .
Großsrti g e Wirk ung.
Tragodm: .Wenn ich auftrete, span
nen die Leute im Parterre-die Regen-
schirme auf,, solche Strome von Thra- . en ir . - c . ttt i
nen geyen von oeii viaierlen meoer! - Zeitgemäße Anzeige. Herr üno Frau Erich Müller beehren
sich, die endgiltige ' Verlobung ihrer
Tochter Clara mit Herrn AssessorVru no Mayer anzuzeigen.
-U n v e r sch ä m t. Hausfrau:
Ja, ich kann Ihnen nichts weiter ge den,' als ein Stück von meinem selbst
gebackenen buchen! Bettler: Ja. liebe
Frau. Sie haben 'mißverstanden; ich
wollte leme Arbeit, sondern etwas zu
essen.
Fin ie siede. Gattin: Du
mußt Dir das Rauchen äbgewöhnm."
Gatte: Aber. Du rauchst doch selbst?" Gattin: Eben deshalb, wenn beide rauchen, kommt es zu
tueuer. - ... oö hafte Kritik. Wie
gefallt Ihnen 'das . neue Lustsviel?"
Das.. waS er gestohlen.' hat, wär? -ja rechtschön.-.aber' er hat. einiges selbst dazu gedichtet und das verdirot die
ganze Geschichte!"- -
Eines schift sich nicht für alle. . Unteroffizier: . Aber
ens. wie konnt-?khr nur alle das
selbem Madel:poussi?en? Ihr wtßt ja.
was. Goethe sagt: Eine Schickse nicht für' alle!" ... . B e i m W o r t g e rr ö m m .e n. Wirthin: Bist Gu schon wieder betrunken. Mann? 2 Da bört' sich .'bock
AlleZ auf! 'Du 'solltest Dich. wirUich 'tonr ' fc&fmW lryi Vf.!..M
k.wuuv iit uit ,utv.. wmtituyiu Wirth: So gib die Kellerschlüssel
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wir haben zu viele derselben. Sie müssen fort um Olafe
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soll Ihrem Einkauf von einem paar nicht im v?eg sein. Horn. men Sie so bald wie Nlöglich nach dem großen
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WMV 4MVHVV MM V IVilil lU(9 Tones, seiner Dauerhaftigkeit und der feinen Ulbkit. gür Baa? oder leichte Abzahlung. Versäumen Sie es nicht diese sehen ehe Sie sich zu einem Kauf entschließen. Ss ist in Ihre Interesse. VilsOiriSr' i-Sohn,'!-78 und 0 Nord Pennsylvania Cicaf;
ure Vlanos vermielyer uno Miethe abgezogen wenn Sie kaufen r- rrsm Piki . m . t . ' '
va llmmen von Pianos gur uno prompt besorgt.
Witz, Daö findet Ihr bei Theo. Dietz. Auch Cigarren, welche rauchen, Wenn Ihr wollt kein Pfeifchen schmauchen. Ebenso 'nen feinen Wein, Darum kehret fleißig ein, . bei
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200 ö&b Delaware (Ztr.
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Rhein, Nosel und Nahe Weine.
Nmdöheimer, Binper Schloiberg, Blume
oer aye, P,poner, Joiepysdoefer, Johan. nisberaer, Li.bsrauennzilcö. Niersteiner, el
t'rger, vrauneberger, Geisenheimer, Winkler, FMi CTl:..il m .es r
icnna. x;umvnncr, Rpinoiin
haui roll), vver'Jngelhnmer.
Französische ClaretS und Sauterne?
St. Julim, Medoc. Marg?nse, Cantenac, Ehateau BernoneS, Chateau Botllac, Pontet
aner, amerne, aute sauterne.
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und Scotch WHkiS, Jcunaica Rum, Cal. Brandies und importirte Eognacö.
Alle Sorten Liauöre. toxt ' Benedictine, Euracso, Anilette etc. Cchier Silka KUmmel
venen svnen astn Rhe S y. Bour. bon, WdiSkiki in Flascden üno bei der al lone. California und Oyio We'ne in gröitn
usrsayl uns dmqweg reiner Waare. JAfägenio
Telephon 407.
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