Indiana Tribüne, Volume 20, Number 154, Indianapolis, Marion County, 21 February 1897 — Page 3
erHutdrsPvete
Roman ron ralsio de Warchi. (8. Fortsetzung.) Nie würde er sich für einen solchen Feigling gehalten haben. Aber vielleicht irfc wir' alle jung wie alt, die wir im weiten Meere der Ereignisse segeln.... Oben ertönten wieder die Holzschuhe auf dem Fußboden klapperten jetzt schwer die Leiter herunter. Der Jäger stemmte die Ellbogen auf den Tisch ul?d erwartet: unideweglich und mit qleichzilt'igem Ausdruck das Eintreten des Wirthes. Aber dieser hatte sich einen kleinen Scherz ausgedacht. Plötzlich erschien im Rahmen eines Fensterchens, das "dem Raum unter der Stieg; Luft zuführte, ein Kopf mit einem Priestechutc bedeckt, und begann mit grober Stimme unH weit aufgerissenen Augen Allcluja! Alleluja! zu singen. Beim Anblick der grotesken Erscheinung zuckte der Jäger zusammen, derart, daß er mit der Hand den Wem krug umwarf. Es fehlte nicht viel, so hätte er vor Schreck geweint. Aber schon war der Wirth, lachend, hochlichst zufrieden mit venr cmfgeführten Stückchen, wieder eingetreten. Er ahnte mcht, was er mit seinem albernen Spaß einem schwer Herzleidenden an gethan.. Auch der Jäger zwang sich, kaum daß er den ersten Schreck überwuttden, zu lauter Heiterkeit. Die Gelegenheit, seine Unbefangenheit zu zeigen, war zu verführerisch, als daß er lange an den Zustand seines Herzen? hätte denken können. Er lachte, lachte, wahrend fein angstverzerrter Blick wie behext an dem unförmlichen, zerknitterten Scheusal von Hut hing, das Giorgio vor ihn aus den Tisch hingelegt hatte. Kein Physiolog der Welt, nicht einmal der berühmte Verfasser der AbHandlung über die Dinge hätte den Wirbel von Empfindungen zu analysiren vermocht, welcher das Innere des Barons von Santafusca durchiosde in dem MZeniblick, da. tx imBegriss stand, die ausgestreckte Faust auf Prete Eirillos Seele niederfallen zu lassen. Oben brauste chaotisches Schlachtgewirr, unten dehnten sich bodenlos schwarze Gewässer voll bitterer Wonnen und tödtlicher Schrecken... Noch pochte ihm das Herz mit Heftigkeit, aber es waren auck schon die letzten Zuckungen der Erregung. War einmal auch das vorüber, so hoffte er endlich, endlich den Frieden wiederzufinden, den das Bewußtsein der persönlichen Sicherheit gibt. Nun gut, soll ich diesen Hut Don Antonio zurückbringen? Es wird eine köstliche Ueberrasckuna für meinen Onkel sein..." Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist," versetzte Giorgw. Ihr befreit mein Haus von einem traurigen Un lücksraben." . - Wenn er mir mir in die Jagdtasche hineingeht!.... Helft mir einmal probiren." Der Unglücksvogel ist groß, aber trenn wir ihm die Flügel ein wenig zusammenquetschen " Der plumpe Bursche nahm mit einem kropfigen Lachen den Hut. knitterte ihn In der Faust zusammen und stopfte ihn mit Gewalt in die Weidtasche. Der Jäger sah zu, zwischen Tisch und Bank gklemmt, unbeweglich, mit einem Ausdruck grausamer Härte im Gesicht... Da habt Ihr Euer schönes Wild! Es gibt gewiß nicht viele Jäger in der Welt, die auf solche Hasen ihr Pulver verschießen." Was bin ich schuldig. Gevatter?" Sechzig Eentesimi, guter Freund! Den Hut geb' ich gratis als Zugabe, in der Hoffnung, daß Don Antonio mir dafür eine Absolution für alle meine vergangenen und zukünftigen Sünden gewähren wird." Das will ich ihm ausrichten." Wäkhre.iddem toaren zwei 'Bauern eingetreten, und Giorgio, noch ganz erfüllt von seinem Abenteuer, begann ihnen sofort die Geschichte vom Hut des langen und breiten zu erzählen. Alle lachten über den armen Pfarrer und den Unglllcksraben in der Weidtasche. Und der Jäger, bemüht, in seiner Rolle zu bleiben, lachte am lautesten mit; aber er konnte es nur mit Mühe in unauffälliger Weise thun, dann stand er auf, sagte den guten Freunden Lebewohl und machte sich auf den Weg. die Jagdtasche über der Schulter, den Blick geradeaus ins Leere gerichtet, das Herz voll jauchzenden lebermuthes, triumphirend wie einer, der eine? drohenden Todesgefahr entaangen ist. , ' Frischen, langen, gleichmäßigen Schrittes marschirte er die Straße ent lana, die in leichtem Gefäll zu Thal führte. An seiner Seite baumelte die Tasche und schlug rhm bei jedem Schntte an die Husten, nrn dem Geräusch einer halbgefüllten Schachtel, die geschüttelt wird. Dieser Schall, dieses sonderbare Geräusch. wie von Nüsse im Sack, rief schließlich, in seiner fortwährenden Wiederholung, eine Vorstellung... eine Erinnerung in ihm wach, die irgendwo in eiro dunklen Winkel schlief. Er beschleunigte 'den Schritt in der Hoffnung, daß der Wechsel der Gegend ihn aus andre Ideen bringen 'werde. Ganz versunken in sich selbst, blind ge gen die Außenwelt schritt er dahin. und überleqte eben die besten Art und Weise, das gräßliche Beweisstück aus der Welt zu schaffen ob durch Verbren nen, Vergrcrde.,, rschneiden in tausend Stücke als das unerwartete Gebell ei.ies Hundes, der hinter einer Sukit hervorgesprungen kam, ihn mitten aus seinen Grübeleien he:auS derart aufschreckte, daß er surf mU einem Seitensprung hinter elnen Stein hausen versteckte leie ein furchtsames Kind. Einrze Maurer, die gerade aus der Höhe des Gebäudesarbeiteten und
Das Ganze mit angesehen hatten, mach ten sich laut lachend über den Jäger lu stig, der vor einem Hunde davonlief. Ihr jagt wahrscheinlich auf Ameisen!" sagte der eine. C?tn Heuschreckettschütz!" . Geht mit dem Hasen auf die Hundejagd!" Seht, aus seiner Tasche guckt ein Kaninchenlauf heraus!" Das wiloe Blut -d:r Santasusca wollte überfallen; und wahrhaftig, eine Schrotladung per Mann hätte ihm keine Gewljiensbisse verursacht. Aber nein. Heute war es ein Tag der Buße, der Selbstüberwindung. Vorwärts denn'.... Aber die Nachwirkung der Angst, die ihm jener verwünschte Hund mit seinem Gekläff eingejagt, blieb ihm im Leibe sitzen, links, zwischen den Rippen drinnen, wie daS Gefühl einer spitzen Dolchwunde.... Nach drei Viertelstunden scharfen Marsches kam ihm der Bahnhof in Sicht. An einer Uebergangsstelle erkündigte er sich beim Bahnwärter nach der Zeit, die ihm noch bis zum Zuge bliebe. Anderthalb Stunden. Gevatter!" antwortete der Mann. Er saß aus einem Baumstumpf vor seinem 'Wärterhause. mit dem Flicken eines Binderschuhes beschäftigt. Aus dem Innern machte sich eine Weiberstimme und das Weinen einesttindes vernehmbar. Das Häuschen schwamm im Rosenlichte des Sonnenunterganges;, tiefe Stille, tU fer Friede herrschte ringsum.... Wie glücklich ist doch dieses BettelVolk!" dachte der Letzte der Santafusca. Die Vertraulichkeit, mit der Giorgio von der Falda und der BahnWärter ihn behandelt hatten, in der Annahme, es mit einem ihresgleichen zu thun zu haben, hatte ihn einer Welt nähergerückt, die er sonst allzusehr von oben herab anzusehen gewohnt war, der Welt der einfachen Bedürfnisse, der einfachen, natürlichen Neigungen, der Welt, in deren jungfräulichem Boden das Zraut des Glückes einzig gedeiht. Wie glücklich sind doch diese armen Teufel!" wiederholte er, auf dem Geländer einer Brücke Platz nehmend, welche hundert Schritte vom Bahnhof entfernt einen Wildbach übersetzte. Anderthalb Stunden laaen vor ihm, und die Einsamkeit der Gegend, der Umstand, daß niemand ihn kannte, legten ihm die Frage nahe, ob es nicht gerathen wäre, gleich hier den Hut in irgend eine Erdspalte, in irgend ein Gebüsch zu verstecken und so das un glückselige Stück und seine Spur für immer aus dem Wege zu räumen. Unter dem Sporn dieser Idee näherte er sich auf einem Seitenpfade ei ner Gruppe von niedrigem Haselgesträuch. in dessen Hintergund eine Heide sich in trostloser vulkanischer Verlassenheit dehnte. Es schien wirklich ein Reich des Todes zu sein. Kein Haus, keine lebendige Seele, so weit das Auge reichte. Wie glücklich srnd doch diese Bettler!" wiederholte er zum drittenmal, mechanisch, in willenlosem spielenlassen der Stimmbänder, während er nach einer geeigneten Vertiefung suchte. um darin die letzten Reste von Prete Cirillo zu versenken. Nach länge rem, vergeblichem Herumstreifen ließ er sich auf einem Bimssteinhaufen nieder, aus dessen Ritzen sich ejnige magere Ginsterbüsche hervordrängten. Er verspürte eine bleierne Müdigkeit in den Beinen. Es war ein weiter Weg, ein schwerer Tag gewesen aber der Sieg war sein geblieben... Und zu denken, daß diese Eingebung ihm im Schlafe gekommen war! Er hatte alfo doch recht gehabt, Prete Eirillo, mit seinem Glauben an die Träume! Hätte er sich eines Zugeständnisses an den verlachten Aberglauben nicht geschämt, er hätte denken können, sein Prete selbst habe ihm im Traume die Idee eingegeben, nach der Falda zu gehen. Hatte der Prete ihm nicht eines Tages versprochen, ihm die Seele und den Leib retten zu wollen? Die Todten sind nicht rachsüchtig, und wenn Cirillo von seinem Jenseits aus eine Seele in den Hafen des Heils bugsiren konnte, warum sollte er es uicht thun? Auch er, der Prete, war ja nicht ohne Sünde, und gar vieles mußte ihm vergeben werden! Was, um Gottes willen, wissen wir armen Teufel hier von den Angelegenheiten der andern Welt? War nicht allcs, was sich mit und um ihn zugetra gen, geeignet gewesen, ihm fast mit Gewalt den Glauben an eine mildverge-
bende Vorsehung, an eine bewunderungswürdige Planmäßigkeit in , dem aufzudrängen, was wir Zufall zu nennen pflegen? Im Strahl der tiefstehenden Sonne warfen Felstrümmer und Buschwerk lange AbenÄschatten ans den ausge brannten Boden hin. Uebermäßig mit Licht gesättigt, fast w?iß. dehnte sich der Horizont...-. llrfd er suchte, suchte noch nnmer nach irgend emer Erdspal te, nach einem Loch im vulkanischen Boden. Aber das, was er sucht, war nicht vorhanden, und es etwa erst auszugraden. dazu war die Gegen? doch zu offen; er hätte bemerkt werden können. Auch schreckte ihn der offene Himmel über :hm. Endlich fand er einen Graben mit faulendem Negerrwasser gefüllt, der ihm für seine Zwecke geeignet schien. Er kauerte sich am Ranide nieder... m die Weidtasche vor.... blickte spähend .;r. rx.iz.s.n ji i.t. - i ... . -. IM nrei e.... au et Ml er es doch nicht. Sein ungeheurer Schatten, von der untergehenden Sonne über die Heide geworfen, schttn rhm e:n zu ge fäbrlicherZeuae zu sein. Als er sich dann wied:t erhob, schien er sich selbst zu so.rie,sigen Hohen em pcrzuwachsen, daß er fast fürchtete, mit 'dem Kopfe an das Himmelsgewölbe anzustoßen.... , Schließlich hielt er es noch für das beste, nach Hause zu gehen und in foet Heimlichkeit deö. versperrten Zimmers die widrige Reliquie m Atome zu zer-
schneiden. So kehrte er denn auf die
istraBe zurück, erreichte aus dem Wege über das Wärterbaus den Babnbof und splng bei Ankunft des Zuges in . : . cm a. n . rttrv- r c tl eine -tuugcu umist juuc, ioi), mu guten Leuten aus dem Volke reisen zu können, die sich mit ihm sofort in ein tiefsinniges Gespräch über Jagd, Hunde. (Schnepfe und Wachteln einlicfcin. . fein Umgänge mit diesen einsamen Menschen vergaß er den Baron, gefiel sich in der Aorstelluna. ein braver ?läaersmann m sein, okne andre Mor de auf der Seele, als die ungezählter Hctsen und Hühner; em einfacher, guter Kerl, dessen Vorstellungen von ir discher Glückseligkeit nicht über ein Glas Wein und eine gute Pseife Tabak hinausgingen. Nach der Ankunft in Neapel lenkte er seine Schritte bei anbrechender Dunkelheit nach den Vorstädten, in der Abstcht, an irgend einer abgelegenen Stelle ans Meeresuser zu gelangen. Unterwegs blieb er mehr als einmal stehen, heftig versucht, die Tasche sammt ehrem Inhalt in einen jener vielen Auslaufs kanäle fallen zu lassen. welche diese Volksvlertel die ilreui und Quere durchschneiden.. Aber aucd dies wagte er nicht aus Furcht vor ven inoern, welche na in den Senkgruben himmeln wie Enten in der Pfütze, und die das Corpus clelicti gewiß aufgefischt Haben würden. . Bereits Hatte sich um den Prete eine Art Legende gebildet. Es Hieß also doppelt vorsichtig sein, um die Leute nicht auf die Spur des Verbrechens zu bringen. Und um so mehr, als von dieser Legende ein guter Theil sich auf eben den Hut buoa um den es licö handelte. U Prevete batte iön 'dem Sutmacher mit einem Terno bezahlt: die aan ze Stadt hatte davon gesprochen; alle Zeitungen hatten sich darüber in Kom memarien ergangen; der Wirth Zum Lesuv" hatte ibn in elnem Sack nack der Falda getragen, dann einem Jager abgetreten.... Unter den Gästen der Falda gab der Hui wahrscheinlich eben jetzt das Geipraazsryema av LDie gröhle Behutsamkeit war also ersorderlick. um au? diesen Filzfetzen von so zäher. Lebenstraft nicht aoermals die öffentliche Aufmerksamkeit zu ziehen. Es war wahrhaftig, als schlüge darin die Seele ves Prete um stch mit den Flugelzuckungen eines Raben im Todeskampf. Nicht einmal im Ufersand hatte er ihn zu . begraben gewagt, denn auch den durchwühlten die Rangen 'nach Muschein und Seeschnecken. Auch an ein Verbrennen war nickt zu denken. Wie hätte er auch mitten ouf der ?:raß? ein euer anzünde.i sollen! Es war, b:i allen Teufeln! leichter gewesen, den Prete als den Hu! loszuwerden. Dem Baron wurde es klar, daß die Materie unzerstörhar ist, während man ein Menschenleben ausbläst wie eine Kerzenflamme. Mebr als ein Aphorismus des berühmten Panterre über diesen Gegenstand siel ihm ein, während er so mit heftigen Armbeweaunaen. wie ein Verrückter. durÄ die Dunkelheit der Marina dahin icyrltt. 'dort, wo die letzten Frscheryauschen stehen. Die Mudlgkelt 'des harten Tagwer kes. die Schwierigkeiten, die sick ibm auf Schritt und Tritt entgegenstellten, die Wuth über den unalückseliaen Deckel, der nicht sUllliegen wollte, zuvrmgllch vel icdem Schritt mit seinem Gerassel, seinem Klovfen aeaen die Hüfte seine Gegenwart bekundete, alicä oas im verein mit der Angst, dem Entsetzen, das ihm icder Schatten verursachte,, mußte die Nerven eines Menschen aufs äußerste reizen, der in der Stille und Verlassenkeit des ödesten Schauplatzes Aug in Auge dem eigenen verbrecherischen Ich gegenübernano. Erfüllt von unisäalichem Ueberdruk und Ekel würde er sich schließlich, alles ausgebend, aus dem Wege Niedergeworfen haben, um sich nicht mehr zu rühren, hätte er sich nicht beim Verlassen eines Gäßchens plötzlich auf dem Strande gesehen, dem weiten, offenen. klnsamenMeeresstrande. Vor rhm bitete sich die starkbewegteSee aus; brau1w walzten fich die Wogen heran, er klommen' mühsam bit Böschung, um im Sande zu zerfließen, mit dem prikllnden Geräusch platzender Seifenviasyen. . Linker Sand flammte Neavel im Glänze seiner Tausende von Licktern. deren Widerschein den Himmel darüber fai)l Lurchle lichtete... . rmgsum aber finstere, schwüle Nacht; kein Sternchen am Horizonte, kein Hauch in den Lüs ten: eine Nacht.' wie aescbaffen m tU rem Verbrechen.... Zehn Schritte welter vorn ragte ein kleines, schwarzes Vorae'birae , aus Tuffstein, mit Kie5blöck-n übersät, in Die Wass erslache hinaus. . Geleitet von jener uirfichtbarenQand. cn die er. nach und nach wohl oder uvel glauden gelernt hatte, näherte sich der Varon der Klippe und fand richtig an aeschüktcr Stelle, an einen Steinblock gekettet, ein Fischerboot sammt Nudern liegen. Keine nienschliche Seele treu unv Dieit. Nasch sprang er in das Schiff, löste es vom Ufer, ergriff die Ruder, und den Rückschlag der Welle cw mal denudeno. iek er vom U "Jlad) wenige,, N überschlagen sah er I- t CC.. f-- --. . . . jitu aus ocnci c, nngcgirnr ln 5Vi'ns!ernin. abaescbnutten von M,lt und Menschen, allein - Mischen dem schwarzen Himmel und dem schwarzen 'ieere. uno nkcyis ais eine vunne. wllnnsilchlze Scheldewanu. zwischen sich uttd dem Tode. Er hatte der Natur Nebde anaesaat und die Schlacht gewonnen. Vergebens hatte, ihm jene alle ihre Schreckgespen Iter an den Hals gelagt. Der Mensch in seiner Klugheit und Kraft war Sieger geblieben... Die Augen schließend, als fürchtete er einen Todtenkopf zum Vorscheinzu . ' l.-Jtl l C ' C' Villen, laucgre er otz jpairo in.
Diesen ber ??eldsasche, zerrle den lut heraus und band ihn mittels einesNiemens, so sest. er konnte, an den Lauf feine- Jügdgttohres. welches er hierauf cm der Miiiidung ergrisf und in das Wasser tauchte, so tief die HarÄ reichte. S.? hielt er es einen Augenblick in der Schwebe, unter eisigem Lachen seinen Triumph genichend.... Dann lie er los... Lauilos sinfent verschwanden Hut und Flinte in den dunklen Meerestiescn. Gefoppt. Prete!" rief der Varon mit lauter Stimme, die zwischen den Klippen ein leises Echozeräusch erweckte, als sagte der Prete Amen dazu. Eine Stunde später kehrte der Va ron unter strömendem Regen nach der Stadt zurück und geradeswegs nach Haus, wo er seine Jäg:rkleidung von sich warf, ins Veit kroch und sofort in einen tiefen, traumlosen Schlaf verfiel .... Er hatte ihn auch dringend nöthig. Der Tag war lang und an Aufregungen reich gewesen. Seine Knochen waren wie zerMagen, sein Geist gebrochen. Und er schlief auf seinen Lorbeeren bis in den Tag hinein.
Am Morgen darauf, während Sekne Excellenz noch fest schlummerte, rannten die kleinen ZeitungSbuben durch Neapels Straßen und riefen, ZireJour nale schwingend, mit schmetternder Stimme: II cnppello du prevete!" Große Entdeckung! Der Hut des Prete Cirillo !" Einen Sou für den Hut des Pre-te!-Das Vlatt wurde gierig gekauft, und beosnders die kleinen Leute rissen sich darum; vor den Ständen der Wasserträger. ' vor den Winkelcafes bildeten sich Ansammlungen. Einer las vor, die andern hörten zu, und alle wiederholten die Geschichte des Hutes, der dem Fltippino in einer Schachtel zugekommen war, sie mit regem Fabulirkalent ausschmückend, als Leute, die, wenn sie schon einmal etwas Wahres erzählen müssen, sich wenigstens auf diese oder jene Weise darüber zu tröstcn veksuchen, daß sie es nicht erfun den haben. 17. Kapitel. DieHandderGerechtigkeit. Der Baron Santafusca, in dessen Herz der Friede wieder eingekehrt war, konnte ruhig schlafen; aber für den andern Schuldigen Don Antonio, wenn man es nicht schon errathen ha den sollte begann erst jetzt recht die Jeit der Qualen und Drangsale. Ernes Morgens bei Tagesgrauen lag der arme Priester noch in den Armen eines wunderbaren Traumes (nämlich, daß derErzbischof nach San tafusca gekommen wäre mit Mitra und Pastorale und einem Gefolge von vielen Prälaten . daß die Kirche im Glanz der Lichter und silberner Lampen strahlte, und er selbst die Messe las, eine Mitra auf dem Kopfe), als Martins heftig an die Thüre pochte. Was gibt's?" rief der Greis aus. Znidem er den Kopf hob und die Hand an die Nachtmütze brachte, welche ihm ein wenig in die Stirn gerutscht war. ist ja doch noch nicht Zeit zur Messe!" Es handelt sich nicht um Messen, Don Antonio! Kommen Sie nur schncil herunter! Es ist ein Polrzeikom missar da mit... mit " Man hörte wohl, daß Martino sein Organ nicht recht in der Gewalt hatte. Don Antonio hätte wetten wollen, daß die Knie ihm unter dem Leibe schlotterten. Ein Po li zeikommissar? Was soll das heißen? Es muß ein Irrthum sein!" Don Antonio warf die Mitrcl.. nein, die Nachtmütze aufs Bett und streckte die Veine unter der Decke her vor. Was will dieser Herr Kommissar vi mir?" Das will er nicht sagen. Kommen Sie nur schnell herab.. Ich komme, ich komme. Ei Kommissar! Was habe ich mit der Polizei zu thun? Gewiß ist es ein Irr. thum der Behörden wenn es sich mcht Mellelcht um die Angelegenheit bei Lella handelt, welcher dem Guasco et nen Messerstich versetzt hat. Immer das Messer in der Hand, diese.., diese.. 'diese.... Immerfort .mechanisch sein: diese. diese...." wiederholend, stieg er dieTrev pe hinunter,-ohne Kollar, die Sutane m Unoronung, Nebel vor den Augen. In dem kleinen ' Empfangszimmer, wo er an heißen Sommertagen feine Prödigten - auswendig zu lernen , und ? I : r JL ilf . oajraiia?cii ymein ein cylascyen zu macheil pflegte, fand er einen , ernst dreinschauenden, 1 schwarzgekleideten, schnurrbärtigen Herrn vor, und neben ihm einen riesigen - Carabinieri. . viel leicht den Maresciallo') in Person, dn mit' der Spike semes HuteS die Zim merdecke streifte. . Don Antonio machte drei, vier Ver bcugungen, ohne daß er im stände ge wesen wäre, einen Laut hervorzubrin gen. : ' Der , schwarzgekleidete Herr.veröeua U sich seinerseits, während der Herr Maresciallo zur Thür schritt und sil abichloß. ' Womit kann ich den verehrtenHerr schasten dienrn?" fragte 'ganz der schüchtert der MQNnGottes. seine Wor te mit der. ausgesuchtesten Höslichlei! mTon und Gederde U'derzuckernd. - Jch muß ein paar Fragen stellen und Euer Hochwürden möglichertveisi einige Unbecruemlichkeit verursachen. Ich habe die Ehre mit Don Antonio Splna?" Zu dienen. Bitte, Platz zu neh men!. .v ) Äzchkmtijkr dn Enbiitri, i ,nz: alt Uiit((9:r.tmit in xutut rtna0ftt9.
Sie haben vor einigen Tagen tu rem gewissen Filipino Mantica, Hutmacher in Neapel, einen Brief geschrieben?" Jawohl, daZ hab? ich." Und den Brief begleitete " Eine Schachtel. Jawohl, mein Herr!" Und in der Schacht:! lag ein Hut?" So ist es. ein Hut. verehrter Herr! Könnten Sie mir vicll:icht in betreff jenes Briefes einige Aufklärungen geben? Vor allem: erkennen Sie diesen hier als den Ihren?" Der Herr Kommissar wies einen entfalteten Briefbogen vor. Es ist.... meine Schrift.... e.... es ist m mein Brief....," stammelte Don Antonio, ungewiß, wo die Sache hinaus wollte. - Sie sagen in dem Bries, der Hut wäre in der Umgegend" gefunden worden. Nun liegt dem Herrn Staatsanmalt viel daran, den Ort genau zu kennen, wo der Hut gefunden wurde; ferner mochte er wissen, von wem und wann er gefunden worden... durch welche Hände er seitdem gegangen ist; und das mit allen Umständen. Denn es handelt sich... aber ich werde später sagen, worum es sich handelt." Während der Kommissar sprach, gerieth Don Antonio immer tiefer in
das maßloseste Erstaunen. Er wußte gar nicht mehr, was er denken sollte. Er erinnerte sich wohl, 'den Brief ziemlich allgemein gehalten zu haben, ja absichtlich ungenau aewesen zu sein; denn die Sache war bekanntlich ein wenig anders zugegangen. Jetzt hatte er s! Das kam davon, wenn man nicht bei der Wahrheit blieb. Du hast, sagte ihm sem Gewissen, Deine Sunde verheimlichen wollen; und siehe, die Sünde kommt von selbst ans Tageslicht! Der vor Gott dem Herrn nicht beichten wollte, muß nun vor dem Herrn Kommissar, und dem Herrn Carabinieri beichten...." Alle diese Resleilonen fuhren ihm gleichzeitig in chaotischem Durcheinander durchs Hirn. .Mein verehrtest!? Herr, sagte er. di) will aufrichtig sein und auf daö ? n .. i genaue? ve rennen, n?ie oer ui rn mcine Hände gelangt ist, und was Mich oewogen hat, ihn dem Herrn Filippins zu übersenden." Wollen Sie stco dabei nur vor Augen halten, daß ich Ihre Aussage zu Papier bringe, und daß Euer Hochwurden sie möglicherweise vor dem Siaatsanwalt und vor aller Welt werden bekräftigen müssen." Vor Gericht also? O alle herligen Märtyrer! ES handelt sich also um einen förmlichen Prozeß! Ist daS möglich?.... Schließlich habe ich mir doch nichts zu schulden kommen lassen als eine läßliche Sünde des Geizes und vielleicht auch ein wenig Trägheit! Auch gelogen mag ich einmal haben, als ich vorgab,, ihn mit meinem Gelde gekauft zu haben; und ein andres Mal habe ich auch ein wenig mit der Wahrheit zurückgehalten, als ich ine allgemeine Phrase hinschrieb! Aber in all dem sehe ich, verzeihen Sie mir, nichts, was mit dem Strafgericht " Beruhigen Sie sich, Don Antonio und sagen Sie nur gelassen aus, was, Sie wissen. Der Herr Maresciallo hat; keineswegs die Absicht, Sie zu ver haften.... Ver schwarzgekleidete Herr hatte bei diesen Worten gelächelt, und dieses Lächeln beruhigte einigermaßen das verscruchterte Gemüth des armen Prlestcrs, der allen semen Muth zusammennahm, und eine lange, lange, peinl:ch genaue Darstellung des Herganges vom Stapel ließ, ohne nur die geringste Nebensächlichkeit auszulassen. Er gab den Tag, die Stunde, die Minute an, ivo Martins angerannt qckommen - war, um ihn zu Salvatores Sterbelager zu rufen; er erzählte den Austausch des Hutes und wie er späterym um seinen eigenen gekommen war. Er erzählte von seinen Zweifeln, seinen Gewissensbissen, seinen B:rathungen mit Martino. seinem Brief an Monsignore Vicario, dessen Antwort er vorlegte. Dann legte er dar, wie er den Namen des Hutmachers entdeckt, zeigte das Recepisse des Stationsvorstandes Über eme Schachtel. Inhalt: Hut" und die clezahlten Frachtspesen, vor: kurz, er stülpte sein Gewissen um, wie man es mit inem Mehlscick thut., um die letzten Neste seines Inhalts herauszubeuteln. Nicht einmal am Vorabend seiner ersten heiligen Messe hatte er mit so viel Inbrunst und solcher Reue gebeichtet a.ls heute. Der Herr Kommissar hatte aus seiner Tasche ein beinernes Tintenfaß und eine Feder hervorgeholt und schrieb das Ganze in ein Protokollbuch nieder in Gegenwart des Herrn Carabiniere, der mit über der Brust gekreuzten Armen dastand und mit seinen Schultern das ganze Zimmerchen ausfüllte. Er ließ sich den Brief MonsignoreS, svie die Empfangsbestätigung des Stationschess ausfolgen unÄ schloß beide Papiere dem Protokolle als Beilagen A und li bei. Dann wandte er sich an Don Antonio. Aus allem, was Hochwurden mir da mitgetheilt, habe ich d Ueberzeugung geschöpft, daß Sie vollständig in gutem Glauben gehandelt haben; und mein? Schuld wird es nicht sein, wenn ich noch wiederholt in die Lage kommen werde, Sie zu belästigen.... Wir stehen nwgl'herwevse im Arlgesichte erneä Verbrechens...." Verbrechens?", rief Don Antonio tödtlich erschrocken aus. Martino. Mlcher, das Ohr am Schlüsselloch, an der Thür horchte, mußte sich mit den Händen gegen die eigenen Knie stemmen, um Nicht hm zufallen. Dieser Teufelshut. wie Sie ihn acmz richt genannt bootn, ehort ei nem alten Priester, der feit etwa zwnnz,a Tagen, aus Neapel verschwunden ist. ohse seitdem n Lebenszeichen gegeben zu haben, ist aller Grund zur.
"'V " Annahme vorhanden, daß er das Opfer eines Verbrechens geworden ist. Somit rechne ich auf Sie, Don Antonio, daß Sie nichts unterlassen werden, um die Behörde in ihren Bemühungen um die Ausforschung des Schuldigen zu unter stützen." Don Antonios einzige Antwort bestand in einem leisen Oeffnen 'der Hände. Er faß starr auf seinem Stuhl, mit hangendem Unterkiefer, wie vom Schlage getroffen... Der entsetzliche Gedanke, daß er einen Hut, der einem ermordeten Amtsbruder vom 5lopfe gefallen, auf dem seinen getragen, frevelhaft in der unmittelbaren Nähe der Altäre aufbttvahrt. hatte alle Sinne des armen alten Mannes wie versteinert.... Das war also die geträumte Mitra .... der Kardinalshut, den Martino ihm versprochen! Ja, ein rother Hut war es schon, aber roth von Christenblut.... vom Blute eines geweihten Hauptes! Sie haben angegeben, Don Antomo, daß S an Stelle des inkriminirten Ihren eigenen alten Hut zu rückgelassen: haben ? Don Antonio bestätigte dies mit leisem Kopfnicken. Die Zunge war ihm ganz gelähmt. Und daß ein junger Mensch aus Ux Falda denselben sammt andern Habseligkeiten mit sich hinweggenomNN lhat?" . . . Abermaliges Kopfnicken. Der Kommissar nahm den Herrn Maresciallo abseits und hatte mit ihm eine lange Unterredung im Flüstertone. Die Herren kamen, so schien es, überin, unverweilt zwei Mann behufs Verhaftung des Vesuvwirthes nach der FaVda zu schicken; denn nach der Ansicht des Beamten war der Mann in sehr verdächtiger Weise in die dunkle Af-
faire verwickelt. Der biedere Kommissar rieb sich bereits die Hände bei dem Gedanken, einen der leitenden Fäden bei der Affaire entdeckt zu haben. Se wift war es ein seltener Fall, dak einer "ausging, m$ einen Hut zu finden, und Mit zweien zurückkehrte! ES wurde auch Jermolino, der Se kretar, vorgerufen und verhört, wie nicht minder der Meßner Martins. Jermolino gab an, den Schlüssel der Villa in Verwahrung gehabt, aber vor Tagen an U Barone wieder abgeliefcr! zu hadeu. Der Kommissär war zuerst unschlussig, ob er das Gitterthor der Villa gleich aufsprengen, oder vorher noch Weisungen aus Neapel einholen sollte; aber er überlegte, .daß der Ort bereits in Aufregung sich befand, daß die Kamorristen überall ihre geheimen Helfershelfer hatten! daß jede StundeSäumens die leise Spur des Priesters für immer verwischen konnte. Er beschloß also, ohne weiteres nach dem Schlosser zu senden und von diesem das Thor aufbrechen zu lassen, in dem er es auf sich nahm, diesenSchritt vor dm Gerichtshöfe und dem Baron Santafusca zu verantworten. Nicht ohne einige Mühe wurde daS alte verrostete Schloß des Pförtchens auf der Seite derStallungen aufgeörochen. Die ganze Bevölkerung war auf den Beinen, füllte die Gäßchen, den kleinen! Hauptplatz, bereit, ihren Pfar rer den Gerechten des Alten Testaments, wenn es sein mußte, mit Gewalt u schützen. Und der Hut war natürlich in ah ler Munde. Ein kleiner Bube meldete sich und erklärte, er habe an einem gewissen Taae. alZ er Schafe weidete, einen fremden Prete die Platanenallee. herauf gegen die Villa zu lich bewegen gefchen. Allein niemand wollte auf das Gescbw'ak eines Rangen achten. Unter der ftudruna des Pfarrer! und des Saknstans verrat der Kom missar das Kammerchen Salvatores und nahm dort eine kleine Lokalinfpel tion vor. Der neue Hut, sagen Sie, lag, auf dem Kasten?" Ja." Und der alte auf dem Stuhls -Aus dem Stuhl, zu. dienen." Auck Stuhl und Kommode wurden ins Vrotokoll aufgenommen: und da ver zromnnnar omu icmc ziujgauc im .fr. r- i r of..rt r::. beendigt erachtete, so fuhr er mit cem Elfubrzuae nach Neapel zurück, nicht obne eine Wache beim Gitter zurückge lassen zu yaven, mi oer mijung:,, oic f i i. nr r ? zerrauften Wel-ber uukd Kinder zurück zuweisen, die noch immer osttnnullc.un de h'xt Billa umstanden. Don Ankuw las an jenem: age seine gewohnte Messe nicht. Er. war m der einen Stunde um dreikig Jahre ge altert. Vernichtet, gebrochen schleppte er ttcd,nad& ause und liek sich ächzend in seinen Stuhl fallen. Erbarmen, Herrl- flehte er. .Erbarmen mit Dei nem alten Dner. ver wahrlich zu schwer für feine Sünde büßt! Q Du. der Du du erzen und Vieren nforschest! Miß mein Vergehen mit der Wage der Barmherzigkeit laß. ' Dem Urtheil ein mildes sein! Erachtest Du meuien Tod für eine anmgende Buße eines AugenbUcks ' der Schwäche, der Lüae: o. so lak mich aftub fei er ben, auf daß ich in Deinem Schooße ruhe. Hast Du mir ad diese Qualen zugedacht, damit ich schon aus Erden meine Sünden abbüße, so sei, o Herr, Veme rasende arra gelegnes ' Scktver und bana bina es an mtm Tage über Santafusca herunter? der Schreckenzhut wars seinen unhttlver kundenden Schatten weith! übcr Nir che und Häuser.. (Fortsetzung fokgt.) . Im Museum. Wer ist denn daö. Mutter?" Apollo den mußt Du doch kennen!- .Ach ja. 's ist dn mflnro von dem Äpollinans!' Ein, der'S eilig hat. ' Sohs: Vater, ich möchte mich verheirathen. SScuen: Du bist nicht aescheidt. Junge: rwrgen wirft Du ja erst siebzehn! r i . Cf ! rt. 3 nmminI S0YN: l&UjVIl, IWll IW kkVl.U4
Für die Suche.
Vrotsuvve mit Wein. 5n einem Quart Wasser kocht man altaetackenes Brot, schwarz und weißes, mit der Schale einer Citrone, etwas salz, zwei Unzen Mucker und einem Stück ganzen Zimmet weich. Nachdem es ganz glatt gerührt, treibt man es vurcy, länt die Suvve nocbmal etwas kochen nnd zieht sie mit einem Viertelliter Weißwein und nem Eidotter ab. Vrotsuvve für Kranke. 5ln einen Topf mit Wasser schneidet man ein Stück Sckwarzbrot und ein Stück Weißbrot, beides altgebacken. Nachdem es völlig zerkocht ist, treibt man es durch ein Sieb und fügt zwei Citronenickeiben. 14 Unze Korinthen. H Unze Zucker und eine Prise Salz hinzu. Nachdem dies nch eine Alertelimnoe langsam aekocbt bat. rübrt man vor dem Anrichten ein Eigelb daran, das in etwas. Weißwein zerquirtt wurde. Maultascben. Siniae Wein brote weicht man in Wasser ein, drückt sie gut aus, dämpft sie in Butter und Zwiebeln, giebt pe mit so viel Eiern als Brötchen zu dera Spinat, verarbei tet alles gut zusammen und streicht diesen Teig auf die beieitliegenden Nudelluchen fingerdick ant. sxinn rou: man dieselben, sckneidet handbreite . Stücke ab und kocbt sie in Salzwasser. Beim Anrichten giebt man etwas von der sehr schmackhaften Brühe varuver unv schmälzt es mit Butter ab. Kalbfleisch mvtRers ran o lNesteverwenduna.) Die Reste eines Kalbsbratens, sowie etica ein Dutzend mit Citronensast undBuuer geoampsie Champignons werden, in Scheiben geschnitten und beiseite gestellt, nachdem alles gut vermengt ist. Unterdessen hat man die übrigen Bratenknochen, möglichst kleingehauen, gut. ausgekocht mit einem usan von ??leischertrakt: mit dieser kräftigen Brühe bereitet man aus Butter und Mehl ein yeues minorenn, verdünnt und würzt dasselbe, giebt die Bratenreste und Champignons dazu, . . ' . 1 . t r"i schmeckt alles recht Pikant ao uno tuui fct fctrf einaekocbte Sauce'M eine tiese Platte. Mit einem Rand aus gequollem n.ti w: 6 ns nem neis angericyici, izm wie sehr einladend aus und schmeckt auch vortrefflich. Saueroraten, cacyoem man das ftiMi-tf, mit Salz und Vleffer eingerieben und diejenigen Kräuter, welche man gern rn der unle oes saueroratens hat (worunter in der Regel Lorbeerblätter und Gewürze sich befinden) dazu gegeben, lege man es in einenTopf und gietze Essig kochend darüber. Hier auf stellt man den Tops mit dem Fleisch kühl und kann es eine Woche und länger aufbewahren, aber auch schon anderen Tages braten. In jedem ... . jk.' vt!rfirt aue eryali man cwicu uin Braten. nseleber inAsvic.Man Uns aroke weine Gänseleber eine Weile in Milch, damit sie noch heller wird. Dann brühe man sie und ziehe die feine Haut ab. Nun nehm man ein m,ibwn. kin Nint kinre Bouillon und lasse die Leber darin auf dem Herd ziehen, aber rncy: rocyen, oawn wird sie Kart, auck muk der Topf mit einem gebutterten Papier zugedeckt sein. i i w . o..ci WI 0.( n.rrt rn t imS oaiiin 01C cui au uic sie erhärtet. Wenn man gtauvk, oay ne weich ist. nimmt man sie vorsichtig heri ' . . . js. i r. aus. Inzwischen yat man iccui uwu wfhtr niif den Boden einer.Schüssel aeaossen. verziert ihn, wenn er: erkaltet ist, " rr r . f.L W... ,4. Mit iLtunciicneiDcn, tcgi vuul" vt rm ,f,r niif den Usvil nd beleat VMU w. v. I , sie. auch mit Trüffelscheiben. Darauf ' . :i Off:. WrrJTrtrtnT rOlXO Ult tfOXm Hl iv, viwavav,,v.. c?ft fr nnnt steif, kann man ??ett darüber aießen und die Leber darin einige V.;?ss,?wkren. Bor dem Gebrauch wird das Fett sorgfältiq entftrnt. dann . tir-. .ri;ii .. V. MÜ:.nTTHJrtTt ver '-illPlC gCllUljl UHU um niiv-"' 1 r m i.r!:- . r T... von kraul er Peiernue immetbrotchen. 4 ganze kit imS 1 idotter werden Mit 2. ' , , . Pfnnd Zucker schaumig gerührt, em mißriet Nfund abaezoaene. geriebene Mandeln, 3 Eßlöffel Homg. eine halbe Unze feiner Zimmer, eine Messersprtze Nelken, die Schale einer Er- ' ' . , r . ..Cft "1 i trone, 1 Melier, putze Poiae mui xT Pfund Mehl gut damit vermengt. mnrr s,t kleine Wrtionen ausIVI '"'II gewellt, in längliche Brötchen geschmtten rmd in nicht zu herbem Ofen gebacken. Holländisches Gebäck.-. Bon einem halben Pfsmd femem Mehl. . . i rrt li . .! 4X . . bensoviel Zucker unv,mier. iw idottern. einem Eßlöffel voll saurem Nahm, der Schale einer Citrone, einem Eßlöffel voll Koriander oder pulverisirtem Ingwer wird- eÄ Teig geknetet, . dieser in kleine Stücke getheilt, die? Stücke länglich ausgerollt unv nun , kleine Ringe. Bretze!. längliche Brödchen etc. davon gfsönnt; man legt sieuf eine Platte und. backt sie bei gelinder Hitze gelbbraun. ALbmisch-d- Dalken. Man quirlt fechs Eidatttt nebst zwei Eßlöfsel Zucker 15 Minaitn gut ao. sugr secks Kaffeelöffel, seines Mehl hinzu und quirlt die. Masse abermals gut. hierauf sctMgt: mtm vas Leize oer secks cier vl Scbnee. rührt, diesen leicht danter usd läßt den Veig. den man lofmwel vlneingelya?, ln 10ckendenA cbmaüt scb'ön ausrecken. Die mit dem SchÄfflossel herauLenomme. ' . mti f. nen Dalken zerschneidet rnV. suUt t mit Mngessttenem und be'peeut sie mit: ZuSer. Eine onangentntit nittont in Salz stiegt, trockne darin längere Zeit nichK aus. SardelZen übergieße man starkem SalzWasser, worin s sichvochenlang wohl. schmeckend halten. Gefrorne gier.' Man ver rnischt frisches Brunnenwasser mit etvaS Salz und legt die gefrorenen Ei hinein. Hierdurch wird der Froft derausgezogen, und die Eiei smh traucWr,zie zu.tzor.
