Indiana Tribüne, Volume 20, Number 153, Indianapolis, Marion County, 20 February 1897 — Page 1

0Ct rlC O A 0s W C Kl tisr riC o y iy W w y y yy o Offlee: No. IS Oüd Mabama Straße. Indianapolis, Indiana, Samstag, öen 20. Februar ;6Y7. Jahrgang 30, No. iä

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WftsbiegVoa Gelarbbg-Fasr

bei Deutsch - Amerik. Veteranen Vereins, U fnnndlichn Vitmirkung d ssangerein vkäa ttchn, Harugart und Liednkra,. d Sozial, .- Turnvi. Ivdiaaaxoli Eaiophon Quar ttlt nd tinhold Milln Orchkftn, am Sonntag Aben. 21. Februar '97. in der ' ZNiinnerchornll?.

Eintritt 5 Ce,t 0 Person. kanzSNHr.

ENGLISH 0PERAH0USE

(Lditorielles-

Die vom Senate pasfirte Stra-

ßenbahnbill scheint im da Beste zu sein, was vorläufig zu erlangen ift und

sollte schleunigst vom Hause ebenfalls

angenommen werden. SieläßtdeeCtadt

ziemlich freie Hand, auch in Bezug auf die geftfkhung des Fahrpreises und wir

Dentfcb'S sveater!

See fltgft New flo.tr r rf.lg der Saison. I glauben nicht, dofc sie gegen die Der-

tt.irQSifMii!n?i Aamttaa Matinee, fassung verftoßt

-itlinn.nd- , Welchen Einfluß die Gesetz jedoch

0NN6rstnff,d6n LS.Lebrunr auf den bereit? abgeschlossenen Vertrag

mit der City Railway Co hat, welche

biS j,tzt noch keinen Zoll Schienen ge

legt hat, das ift freilich eine andere

Frage.

astipiel der kieblin, Jndianaxiti' Lt btrühmltz uud einjigta : : x

"Liliputaner"

3 lai icoguiUilu uZstatiun.Zstück, tlchtt t hltt

gr icqia Diti .

,Fie Instigen

.:. Tramps."

8 grosse Ballet9.-

Der Brand, der daS altebrwur

dige StaatSkapitol in Harriöburg in Pennsylvanien zerftölte und einen

Schaden von mehr alS einer Viertel-

Million Dollars anrichtete, erscheint in

e,rrtt Skttkri l W,dkrba?staml einent eigenthumlichen Richte, wenn 9tat Wftttt l ld,der Uni II 0

Da ffrnttfest. n triurnp dn aUfttijlidl. Da Lpltzn,Va2et.

Saoz Sbert. id. ctrnt nnd Be,tha Jaeger

U lanjrgut. M ltin e Samftaa !

ygpulll Vnts ! Rkservirt ?uch Qvxt &tt

Im Darauf t nbioCi ad, gtaut ti. Stinax.

ÄJoroctUuf b

RuthScRürsss

Drygoods-Geschäft

Zlo. 437 Zrlndison KvS.

man auS Philadelphiaer Blättern er-

kährt, daß bei dieser FeuerSbrunst auch viele Bücher deS StaatöschatzmeisterS verbrannt find und daß sich das Feuer zu derselben Zeit ereignete, alS eine Untersuchung deS TchatzimteS und der

Bücher dieser Office geplant worden war.

Wohlthätig ist reS FeuerS Macht!" (San Franc Tagbl.)

Criminalrichter McTray hat sich

deS Otfteren dahin ausgesprochen, daß

VröffnITNg des ein Criminalrichter sehr der Versuch-

NuKwaaren - Lagers. . M,,f,t mi ,rt8 ü - . I dlenen könne, wenn er der Versuchung

Mttvcch, dlN 17. März. I folge. MeCray-muß daS wissen, denn

mit ewer grobcn Auswahl neuer Frühjahrs, er tu linminainqi. smmerom Vüt,, Blumen. Bändern, Fed.rn :c , zu den gnncn üt ihm die Versicherung geben.

mcoxiviien pivi cn. l ! as Lllmkaären. zwaarw, Ukberhosen :c daß toxt keinen BewelS dafür m Hän.

in reicher Auswahl. Sorechen S voe und gn haben, daß er in dem Falle Lud. üderagenSie sich von uasecen außerordent. .?..m..m " ;h: - j,

lich btuigkn rttlen. m mui v vciiumuug wuhui

Daß er den Staatöanwalt privatim

Wir sind für Geschäfte bereit suchte, daß, wen etwa d nge.

rzagie einen vrozip vor eiqrvorenen

ablehne, er sich damit zufrieden geben

solle, ist an sich natürlich durchaus kein Beweis dafür, daß der Versucher an

ihn herangetreten war und daß er dem

selben erlag. Freilich, S giebt böse Menschen, welche auch unbewiesene

Dinge glauben.

-mit einem-

neuen öager

'von-

Pianos

' Ro. 31 Massachusetts Ave.

D.HiBaldwinlCo.

(toorae BLerraoon

Ja New 3ort wurden im lebten

1 1 11 1 NiVitOltt 1 3re nicht weniger als 61,000 Fa

llllV lUvlill mitten gerichtlich wegen Nichtzahlung

der Miethe ausgesetzt. Sie dürsten

Zeitweillge Office und Waarenlager, ghl ein Achtel der Gesammt-Bevöl

kerung der Stadt repräsentiren. Wir

bezweifeln sehr, ob auch nur annähernd

etwas ähnliches während der schlimm

Kea AuitreibungSzeiten in dem un

glücklichen Irland zu verzeichnen war, über welche? die amerikanische Presse . M a

rn unzallitgen ucnicrn lammerre,

während die Massen Sviktionen zu Hause mit einigen Worten abgethan,

wenn überhaupt erwähnt werden. Uad

eine andere Merkwürdigkeit ift darin

zu verzeichnen, daß die zahlreichen 3r

länder in New öork sich ohne den

mindesten Widerstand auSlreiben las

KZlöSSV. len. während sie zu Hause den Bütteln . f&UßWWWfh zl LgnolordS wahre Schlachten lie-

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Office : 25 Oäd Delawareftr. !erten. Degenerirt Amerika sogar den

. . ... . nn nn an ra. I Cl.iS.k.. 4 0 CM G7.f.

t IWC; 120, VMi l0f wi VbI1 I Jtiuawe J' vuiivjiy

Ttlt1rsn Q1 1 . Off imb

wm m.m ' yTK . m, . , . . -

ZNie parr vie immer unerrrag'

licher werdenden sozialen Zustände aus

die Zunnahme der Verbrechen einvir-

ken, daß ergiebt sich aus der folgenden

Statistik. Da Verhältniß zwischen

der Zunahme der Verbrechen und der

Volkö Vermehrung pellt sich darnach

& &f&ZC s" s. feSrf-Sä. 'kwnmiZ'1jLrj ' 7 "

Vor seiner Erwählung zum Cri.

minalrichter war MeCray ein Advokat

vierten, fünften oder vielleicht gar zehn-

ten NangeS. ES spricht nicht günstig

für ein Gemeinwesen, daß ein solcher Mann überhaupt Richter werden kann.

Düstrow kann man sich auS dem Grunde

einverstanden erklären, daß die Welt

I vor Menschen, die in ihrer sittlichen

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nimmt Depositen tzsu $1 und nk!itt ertzege I folgendtkOlaßkN l ab ,adlt Jnreresse. I rrrU8 ?atal .

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BluCttiaiii juiuugsj,jtlwi..i .

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Seie Strafgelder der Sedühren.

Die St4ei$U btt Dxosike wirb dnrch in

Ctunbtapital und versSniite ver,fltiktung der

UktltV'Jnhader um Straze von IS 0.0CO oarac tirt. äheie uVkunft wird dereitmillizk in

. ihrer Olftce ertheilt.

Südost Ecke Monument Platz und

Market Straße.

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O. ZPm ZUoTm IC3 r.zZzC-'rMi C:u

1870 32,9)1 1853,003 1880... 6s ,609 t0,15V0C0 1890... r 62,32 12,622,000

Die Bevölkerung der Ver. Staaten

hat sich also während eines Zeitraumes

von 40 Jahren kaum verdreifacht.

während die Zahl der Otröffmge in

derselben Zeit um mehr alS daS zwölffache gestiegen ist.

Was sagen die geistvollen Vertreter

der Ordnung" zu diesem Ergebniß ?

(Wikc.VorwZ .,,,

Der Pachter und Anzeiger" in

vlepeland schreibt :

it drr Cxlz:i'2 t:? Zii)-x

Verlotterung biS zum Menschenmörder ausarten, sich schützen muß. Solche Subjekte in'S Irrenhaus stecken, weil sie angeblich nicht Herr ihrer selbst waren, alö sie ihr scheußliches Verbrechen begingen, hieße eine Prämie auf die Wiederholung solcher Verbrechen auksttzen. gort mit Schaden! Für die Welt brauchbar war der Bursche doch nicht mehr. Eö ging nichts an ihm verloren. AlleS waS

man auch in tiefem Falle einwenden

kann, ift, daß die moralische Faulniß

der Gesellschaft für die Entwickelung

und die Thaten auch solcher Sumpf-

pflanzen mitverantwortlich ist und daß

der Staat darum bis zu einem ge-

wissen Grade Ursache zu der Frage hat: Mit welchem Rechte übe ich da? Rich-

teramt auS ?'-'-

Merkwürdige Philosophie daS !

Darnach wäre eS ganz in der Ordnung, daß man jeden' Irrsinnigen,, der ge-

fährlich ist und die Neigung zum Mor-

den zeigt, kurzer Hand aufhinge, statt ihn inS JrrevhauS zu stecken, denn schließlich ist eS doch praktischer den Mörder aufzuhängen, ehe er den Mord begangen als nachher,' jedenfalls prak-

tischer für sein Opfer.

,, m arflQluadjricljteiu Inland. j. Wetterbericht. Regen heute Nacht,' gefolgt von

schönem, kälterem Wetter am Sonn-

tag. Höchste Temperatur innerhalb

ver letzten 24 Stunden 44 Grad, nied-

ctg&Y34 Grad. Regenfall 0 34 Zoll.

i " Mllu'i i

Veto gegen die Tinwand e-

ruvgabill und die. Om-nibusbillwahr-scheinlich. W a s h.i n g t o n, D. C , 19 Febr.

Sin dem Präsidenten ziemlich nahestehender demokratischer Senator sagte

heute,, er erwarte zuversichtlich ein Veto der Tinvanderungibill uad ein

Veto der OmnibuS-BewilligungSbill.

Erstere fei in so vielen Punkten an-

stößig, daß der Präsident ihr seine Zu-

Kimmung nicht wohl geben könne, und

letztere so eradagant uad verschwenderisch, daß sie sogar dann verwerflich sei, wenn die Sinnnahmen der Regie-

rang nicht so knapp wären. . Wenn der

Präsident wirklich die OmnibuS.Blll vetirt, gehen die Plane deS Sprechers Reed in die Brüche, der, wie gemeldet, beabsichtigt, in der Vztrasitzng nur die Comitecn für Mittel und Wege und Meilengelder zu ernennen, demit

die Tarifbill freie Bahn hat. Wird

die OmnibuSbill .vetirt, so kann sie

nicht über daS Veto hizauö passirt

werden uad da doch manche Posten darin sind, die bewilligt werden'müssen, wenn am 1. Juli nicht nothweidige Arbeiten eingestellt werden sollen, so würde er gezwungen sein, daS Comite für Bewilligungen zu ernennen und gerade dieses wünscht er biS zur regelmäßigen Sitzung unverändert zu

lassen. s Großes Feuer in Toledo. T o le d o, 0 , 19. Februar. Um Mittervacht steht ter Lqke Shore Cle-

vator am Flußufer in Flammen und

ist dem Untergänge geweiht. Die

Flammen ergreifen den Elevator L,

der wahrscheinlich ebenfalls zerstört

werden wird. Jeder hat ein Copazi-

tät von 126.000 Bushel und beide

sollin gefüllt sein. Sie gehören Pad

dock, Hodge & Co Der Schaben wird

5Zbö,000 betragen. DaS umliegende

Eigenthum ist in großer Gefahr. Sin

sinkt? Wind, der vom Flusse bläst,

hindert die Feuerwehr in ihren Arbei-

ten. Dreißig aus dem Geleise stehende Vahnvagen verbrannten, was einen

weiteren Schaden von 520.000 derur

sachte. Ein Umschlagen deS Winde? rettete Schiffe im Werthe von $750,-

Q00, die im LZiaterquartier lagen. r rrr Des Lebens müde. Detroit. Mich., 19. geb. Frei

Herr Franz. Faver. Ludwig, Morinu.

lian von Oven von Schloß Johanne-

bürg, in Oaiern. 72 Jahre alt, beging in der letzten Nacht Selhftmord in sei-

ner Wohnung, No. 92 Aberle Aoenue

Veine Leiche wurde heute gesunden.

Oer Oelbstwörder war der Sprosse

ci-:3 füipiira trutftrn süsc3 und

Nachkomme der französischen Bourbo-

nen. Er war fein gebildet und diente' in seiner Jugend als Offizier in einem bayrischen Reiterregiment, betheiligte sich aber an der 48 r Revolution und

belagert wurde. Der Kampf ist noch

im Gange. Die Regierung hat eine Anzahl muselmännischer Freiwilliger zum Entsatz ihrer . Glaubensgenossen

bewaffnet und in'S Feld gesandt.

er seitdem lebte.

Er heirathete ein deutsche Mädchen in Baltimore. Während er in Lima, O.. wohnte, starben drei seiner Kinder und seine Frau wurde wahnfinnig. 3n den lktztenJahren war er Menschenseind, und in der letzten Nacht machte er seinem Leben , mit Morphium ein Ende. Er hinterläßt in Detroit einen Verheiratheien Sohn.

kam im Jahre 1850 nach Amerika., wo' Canea, 19. Febr Die Verluste

der Türken in dem Engagement bei Fort VoukalieS und Umgebung find ündekannt, doch wird angegeben, daß 250 Türken gefangen genommen wurden. Die griechische Armee hat die Offenfive ergriffen und die Türken bei Plategia angegriffen. Die türkischen vorPosten wurden überwältigt und gezvungen, sich auf die Staot zuruckzuziehen. Eine Schaar Muhamedaner umringte den Kosak und verlangten Waffen. EZ wurden ihnen 200 Gewehre und Munition geeeben. Die griechischen Regulären betheiligten sich an dem Angriff auf VoukolieS. Ein Offizier und 3 Soldaten fielen. Die griechilkbe Artillerie zerstörte die Festung VoukolieS. Der Vorhut der Garnison gelang eS, die türkischen VorPosten westlich von Canea zu erreichen. DaS Schicksal deS anderen Theiles der Garnison ist unbekannt. Pari, 19. Feb. Fünfzehnhundert Studenten versammelten sich heute auf dem Pantheovplatze und paradir-

Die rothe Pest. P a d u e a h. Ky . 19. Febr. WaS

man in Ermangelung eine besseren NamenS die rothe Pest nennt, ist in Galloway Counry mit großer Heftig

keit aufgetreten. Ueber hundert Per-

onen leiden jetzt an der Krankheit, viele

Erkrankte sind bereits gestorben, und

andere Todesfälle werden erwartet.

Die Opfer werben von starkem Fie-

der ergrissen, begleitet von starken

Schmerzen und wundem Halse. Ein

rother AuSschlag ersch'int im Geficht

und dehnt sich bald über den ganzen

Körper auS. Die Gelenke werden steif,

und in den meisten Fällen schwellen die

Glieder so an, daß die Erkrankten sich

nicht bewegen können. Die Aerzte sind nicht im Stande, die Krankheit zu be-

stimmen, ober sie erfolgreich zu behan

deln. . '

Ausland.

DerKaiser blamirt sich und

ärgert sich. Berlin, 19 Febr. Die hiesigen

Blätter spiegeln daS bittere Gefübl

wieder, daS beim Kaiser, durch , Zürückweisen . seineS Vorschlages dulch den

Marqui von Saliebury erweckt wurde.

auf Griechenland durch eine gemein-

ame Bleckade von Piräu, dem Hafen

von Athen, einen Druck auszuüben.

um den kriegerischen Demonstrationen Griechenlands Einhalt zu thun.. Der Vorschlag de Ka'serS verursachte grgßeö Erstaunen in diplomatischen Krei-

en, da man allgemein angenommen

hatte, er werde, in Rücksicht auf seine Schwester Sophie, die Gemahlin deS

griechisch: Thronfolger, den Piäten-

fionen Griechenlands auf Creta nicht

e.-itgegentreten,.

i t ES scheint aber, daß seit Langem

vollständige Entfremdung zwischen dem Kaiser und seiner Schwester herrscht,

alS Folge alter D fferenzen, und au-

herbem hatte der Kaiser nie allzuviel Freundschaft für die köagliche Familie von Griechenland übrig.- 3n d'plomitischen Kreisen wird angenommen,

daß der Kaiser sich durch irgend Etwa

a seiner Würde gekrankt fühlte, wahrcheinlich durch die feste Haltung Grie-

chenlandS gegenüber den Vorstellungen

der Mächte, besonder? Deutschland,

und daß diesem Umstände der extreme

Vorschlag der Blockirung vom Piräu

entsprarg, der von Seiner Majestät

mit eigenthümlichem Nachdruck durü

die hiesigen Botschafter den europäischen Mächten emvfohlea wurde. Der

Marqui von Salibury wie den

Vorschlag ohne Zögern zurück, mit der

Bemerkung, die öffentliche Meinung

von Großbritannien wer-e sich nie mit

einem solchen Schritte zufriedengeben

u- , - , Die treten fische Ange-legenheit.

Z t h t n, 19. ssebr. In der Kam-

mer legte Herr Delyanni, der Pre

mierminister, beule eine Bill vor, die

die griechischen Consulate auf der Ja

sel Creta aushebt. Die Armeereser-

den von 18 )0 und 1892 sind zum ak

tiven Dienste einberufen worden.

Ein britischer Kreuzer verhinderte

auch den Dampfer Hera" am Landen von Vorräthen auf der Insel Creta, aber vie man hört bezog sich da Verbot nur auf den von den Trachten oeeupirtea heil der Löste. Saloniki, Türkei, 19 Februar. Die Behörden haben Befehl erhalten, die Reserven de dritten Armee-Corp zu bewaffnen und an die griechische Grenze zu senden Canea, 19. Febr. Die au 300 Soldaten und 100 cretenfischen ?U' selmaanern bestehende Garnison de gort Boukolie hat sich ton der griechischem Artillerie ditlseirr, ach Ali'-

allerlei.

ten unter dem Rufe : ,,E lebe Griechenland ,und Kreta, nieter mit der Türkei auf den Boulevard". E kam zu heftigen Zusammenstößen mit der

Polizei, welche die Studenten zurückdrängte, und diele Personen wurden

leicht verletzt. Cö wurden beinahe 100

Verhaftungen vorgenommen. Um

Mitternacht wurden die Verhafteten

entlassen und die Ruhe war scheinbar wieder hergestellt, doch wiederholte sich der ArSbruch auf dem SarbonnePlatz. Der Haufe drang auf die Ter-

raffe und in da Cafe Harcourt. Die

Gäste wurden hin uad her gestoßen

und mußten Zuflucht im Innern deS CafeS suchen. Eine hochschwangere Frau wurde mit Züßen getreten und

inS Hospital gebracht. Einem Stu-j

deuten wurde da ein gibrochen und

ein HandlungSreisender wurde am

Kopfe verleg.

' i

Transvaal Grsakforde

r u n g. .London, 19. Felruar. Kolo-

nialsekretgr Cbcmierlain berichtete

heute dem Unterhaule, daß nach einer

amtlichen Depesche de britischen Agen-

ten in Pretoria die' Regierung von TranSoaal eine Schadeversetz-Rech-nung wezen de Einbruch de Dr Jameson eingereicht habe. Dieselbe zerfalle in zwei Theile. 3m Ersten würden S77.9Z3 Pfikad 3 Shilling

Peree lür materi.llen Schaden und im

Zweiten 1,000.000 Pfund für mora-

tischen und intellektuellen Schaden verlangt. Herr Chamterlain sagte, nach dem Telegramm seien in diesen Ersatzansprücden die privaten Schadenersatzforderungen noch nicht eingerechnet, welche noch gellend "gemacht werden dürsten. Die Depesche de britischen Agenten sagt ferner die britische Regierung solle den Schadenersatz zahlen oder für die Bezahlung sorgen, womit augenscheinlich gesagt sein soll,

daß fie entweder die südafrikanische Gesellschaft zur Zahlung anhalten oder

selbst in Zahlung gehen soll.' IM

Die Car listen in Spanien.

Madrid, 19. gebr. Der Jmpercial und andere hiesige Blätter machen

die Regierung aus. die Erneuerung der

Tarlisten. Agitation in Caladonien und oen baskischen Provinzen aufmerksam. E wird berichtet, daß die Carl, sten Waffen kaufen und einen Handstreich vorbereiten. Ihre O'siziere sollen bereit ernannt und aus Halbsold gestellt sein. Viele Carlisten-Versammlungen

werden im nördlichen Spanien abge halten. , ,,, ,

OchiffS.ttachrichte. Angekommen in :

0 1 a I g o w : Circassia" von New

Dort.

Bremen: München" von Yal-

timore. Neapel: gulda von New Jork m in

Qer einen Catarrh heilen will, muß mit dem Blut anfangen.

Hood' Sarsaparilla besertigt die Ur

lache diese Uebel und heilt Katarrh

dsd'rq, daß fie da Llut reinigt. ;

Rührende Fürsorge hat der Director Sage im Zuchthause von Sing Sing für dieihm anvertrauten

Zöglinge getroffen. . Da die Herren Spitzbuben nach dem neuen Gesetze nicht mehr mit körperlichen Arbeiten belästigt werden können, und die 900 Mann auf irgend eine Weise beschaftigt werden müssen, um böse Gedanken von ihnen fern zu halten, so will man sie in die Geheimnisse der englischen Literatur, des Freihandzeichnens und der Holzschnitzerei einweihen, damit siz

nach Absolvirung ihres Semesters als

vollendete Schriftsteller und Kunstler den Kamjif mit der Menschheit auf's Neue beginnen und, falls sie wieder

eingeheimst werden sollten, ihrerseits den hoffnungsvollen Nachwuchs unter-

nch:cn können. Der Unterricht be-

nann kn zwei Klassen, welche sich aus

etwa 200 Gefangenen rekrutirten. Die

eine beschäftigte sich mit Freihandzeich-

nen, und wird von einem ehemaligen

Architekten geleitet, der ein äußerst fähkger Mann ist, und selbst im Zebra-

Anzüge im Stande war, durch Anfer-

tigung von Planen für Private zahrlich.Z'l400 zu verdienen. Die andere wird von einem ehemaligen Zöalinq

der Kunst - Academie zu Rom geleitet.

Derselbe ertheilt practlschen und

theoretischen Unterricht rn der künst

lerischen Holzschnitzerei. Auf diese

Weise hofft der Director. den Geist der

Unbotmatzigkeit, vcr sich seit der erzwungenen Mutze der Sträflinge gel tend aemacbt bar. u unterdrücken.

Sina Sing liefert seinen Zöalinacn

also AlleS. Wohnung. Kleidung. Nah-

rung uns unterricht, der sonst viel

Geld kostet, umsonst. Zur Aufnahm: genügt ein kleiner Mord, Brandstif-

luna, Elnsruch oder sonst ein ernster

Verstoß gzgen einen Paragraphen des Gesetzbuches.

D erbt kannte Kopenha

cene? M'äcen, Brauer Carl Jacobsen. d;c kürzlich dem Staate seine großen

kostbaren Kunstsammlungen schenkte und eine Million Kronen zur Aufführung eines prachtvollen Glyvtothekae-

öäudes beisteuerte, ist zum . königlichen

Director derSkuIptursammlunge deö

Staates ernannt worden. Jn auen

Kreisen hat dieseErnennung die größte Ueberraschung hervorgerufen. Daß

Jacobstil die zu e:nem solchen Amte nöthrgen Kenntnisse besitze. . leugnet Niemand, und Alle sind auch darüber einig, daß er eine öffentliche Anerkcn nung verdiene. Daß aber ein. Mann,

der Bier braut und verkauft, der kem

Examen ahsolvirt und keinen Universi-

tatsgrad erworben hat, zum' koniglichen Director einer Kunst - Staatsanstalt ernannt wird, dies ist mit den in Dänemark herrschender. Traditionen

so wenig übereinstimmend und in ei-

nem Lande, wo die Bureaukratie all-

mächtig ist, eine so unerhörte Begeben-

heit, daß die Ernennung allgemeines

Staunen ereat. Vielleicht um die

Furchtsamen zu beruhigen, hat - man

Übrigens einen Fachmann, den Jnspec-

tor ÄloH. als Mitdirector an die

Seite Jacobsens gestellt.

Eine Soldaten Miß

handlung hat Dr. jur. Lipp in Heilbronn. der sich auch des Falles Baue: angenommen - hat, zur Anzeige ge

bracht. In emem Schreiben an das Commando des württembergischen Jnfar.terie-Regvnents in Heilbrnn

theilte er Folgendes mit: In der Heilbronner Garnison lebt ein Officier,

der seine Mannschaft seit drei Jahren mit ' folgenden unglaublichen rohen

Schimpfereien traktlrt: Ich zermalme

Euch die Knochen im Leibe. In Euch steckt schwäbisches Bauernblut.

Ihr Lümmel. daZ will ich hinaustrei-

den." ..Heute will ich Todte essen!" Euch gehören Steine zu fressen, aber

kein Kommisbrod!- Verdorbene

Heilbronner Früchtchen!" (zu Einjäh-riq-Freiwilligen). .Ihr seid keine Männer, fondern lauter Äuben, je Lausbuben!- .Lausejungen. Trottel.

Schweine.Jgel u. s. w.. u. s. w." .Diese Schimpfworte sind nicht blos der Zun-

gen Mannschaft, sondern auch der Itt serve beinahe täglich an den Kopf ge flogen. Der genannte Officier pflegt Tadelnswerthen mit der Gebärde unsäglicher Verachtung nicht blos in's Gesicht zu blasen, sondern speit Denjenigen, die er als Dumme kennt, auf den Mund. Dieses widriäe Schau-

sviel träbrt nun drei.?! ab lang. Dr.

Lipp warf dlt Frggi aus. ob der gesckuldigte eZ mit seiner Osficiersehre für vereinbar halten wird, seine täglichen Schimpfübungen rundweg abzuleugnen. Darauf ist ihm vom obersten Regimentscommandeur die Mittheilung geworden, daß der betrefsende Officier auf seine Anfrage beim Öfficiercors seinen Namen genannt und das Reaiment nach den bestehen den Jorschriften das Weitere sofort m die Wege geleitet hat. Daraufhin wurde . das Strafverfahren gegen Hauptmann Oskar Gais wegen Mißhraucbs der Dienstgewalt eröffnet.

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