Indiana Tribüne, Volume 20, Number 152, Indianapolis, Marion County, 19 February 1897 — Page 2
rin a s fv , v vvr ' 3 "i I 1 .a M W. V W 9? V Erschciui Tög!:.Y Lomuag tScliSe.lriSiae" foßet durch lenJttijet J Cent per Woche, die ConntaßJXritüne"! CtittS per Ovche. Seide lufutraei 15 Cents ibt es Cents v Cfostt. Per Post außerhalb dt Stadt ,gescht U srauSdezhinz ! pe, Lahr. OftU! 18 Cüfc Nlabams Indianapolis, Jnd.,19 Februar 1897. Lord "an fr z?ente.
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' Die ÄröeZter auf d:m Ls?d Penxhyn gehörigen, in der Nähe von Bangor in Nord - Wales gelegenen SchZeferbrüch: führen seit dem Mona! Octvöer egen ihren Arbeitgeber einen ' Nauipf, der in der Presseund beini .Publikum mit größter Theilnahme verfolgt wird und in der allernächsten Zeit auch das Parlamr.'.t beschäftigen wird. Die Arbeiter kämpfen nicht nur um bessere Arbeitsbedingungen, sondern vor Allem auch um ihr freies .Coalitionsrecht. Dies gibt dem Kampfe eine principielle Bedeutung, die noch dadurch erböht wird, daß Lord Penrhyn sich gegenüber den billigen Forderungen seiner Arbeiter schroff ablehnend verhält und gegen die Arteilet Repressivmaßregeln ergriffen .hat, die allgemeine Mißbilligung sin Seit. Schon der Vater des jetzigen Lord Penrhyn, der schottische Oberst Mennant. der vor 50 Jahren von jer.em schieferhaltigen Boden Besitz ergriff, drohte im Jahre 1865 mit Schließung der Steinbrüche, weil die .Arbeiter daran dachten, sich zu einem Gewerkverein zu organisiren. Diese Tradition befolgt der Sohn weiter: er hat am Ende vorigen Jahres seine sämmtlichen Betriebe geschlossen, weil seine Arbeiter sich wieder einmal organisiren wollten; und die 10.000 Men .schen, die von dem Betriebe jener Schieferbrüche leben, sind arbeitslos geworden. Im Jahre 1874, nachdem der frühere Lord Penrhyn wieder einmal mit Schließung der Steinbrüche gedroht hatte, weil seine Arbeiter einen fremden Gewerkvenin unterstützten, Lab es einen Streik, durch den die Schieserhauer die Bildung eines Ar beitsausschusses .für sich erzwängen. Derselbe bestand bis 1885, wurde dann aber vom Unternehmer aufgehoben. Beschwerden über Arbeits- und RnhnYifTKiMmftf'mftihhn im hnrintn
-vviit.Mtll. tllHIV! WfrtVttt Jahre die Bildung eines neuen Comites nöthig. Die Ausbeutung der Schieferdrüche geschieht hauptsächlich in der Weise, daß eine Nutze von Bruchstellen einzeln auf Monatsdauer an Leute, die im Diensde des Lord Penrhyn stehen, verpachtet wird. Die Pachtsumme ist je nach der Güte der Bruchstelle verschieden. Die Arbeiter, welche der Paailer anstellt, verdienen bald 5 Pfd. Sterl., bald 5 Schilling monatlich, je rtackdem, was sie aus der guten oder schlechten Bruchstelle 'herausschaffen. S?e verlangen nun erstens. einen Minimallchn, gleichviel welche Ausbeute gewonnen- wird. Außerdem fordern sie, daß den Pächiern das Weiterverpachten ihrer Loose verbogn wird. Es hat sich auf diese Weise das Schutzsystem" eingeschlichen, und Leute, die nur Speculanten sind, haben sich aus Kosten der Arbeiter reichert. Eine andere Kategorie von Arbeitern, die in dem dort gesprochenen Wälisch : Rybelwyr" genannt werden, Leute, die die einzeln herumliegenden Schieferblöcke bearbeiten, verlangen auch Besserung ihrer Lage. Nachdem die im August und September mit Lord Penrhyn geführten Unterhandlungen zu keinem endgiltigen .Resultat geführt hatten, beschlossen die Arbeiter am 26. September, daß im März 1897 ein Streik beginnen . sollte, falls bis dahin ihre Forderungen nicht erfüllt wären, zugleich aber bestimmten sie, daß ' ihre Sache dem -Handelsamt vorgetragen werde, damit dieses, gemäß der Conciliations-Acte vom August 1896, wenn möglich eine r v?-- -r I " . , , . r .
Tiuonajc lniguiig oermiZlie. Jivei Tage darauf-schloß Lord Penrhyn das gesammte neu gebildete Comite der Arbeiter (71 Leute) von der Arbeit aus, worauf die Arbeiter mit wenigen Ausnahmen die Arbeit unverzüglich einstellten. Ende Deeember entließ Lord Penrhyn auch die Arbeiter, die ihm bis dahin treu geblieben waren; den alten Leuten setzte er eine kleine Pension aus,- die jüngeren erhielten je 1 Pfd. Sterl. zum Abschiede. Nach der Labour Gazette", dem officiellen Organe des Handelsamts, ist Lord Penrhyn auch daran Schuld, daß das Hand'elsamt nicht versöhnend eingreifen konnte. Lord Penrhy,:. weigerte sich, mit dem Ausschuß der Arbeiter,' den er entlassen hatte, zu verhandeln, er verlangte eine andere Deputation. Außerdem lehnte .er eZ ab, daß ein ' Mitglied des Handelsamts 'bei den Verhandlungen .Zeuge sei. Wie . der Lord überhaupt vcn dieser Behörde denkt, geht daraus hervor, daß er, glaubhafter Versicherung nach, den parlamentarischen Secretär derselben, Lord Dudley, ' einen impertinent outsider genannt hat, gegen dessen Einmischung er-Protestire. Die Schließung der Schieferbrüche hat großes - Aufsehen gemacht: der ganze Ort Bethesda, dessen 8000 Einwohner allein von den Betrieben deS Lord Penrhyn leben, ist arbeitslos geworden, und die ' Ersparnisse "der Leute sind schon aufgezehrt oder werden es bald sein. Lord Penrhyn. der aus den Schieferbrüchm 150,000 Pfd. Sterl. bis 200.000 Vfd. . Sterling jährlich Gewinn zieht, lauft bei dem Streik so wenig Gefahr wie selten ein Unternehmer. Ein Fabri- ' Zant verliert bei einem Streik Kunden. Vic der Concurrent gewinnt, das hat ' Lord Penrhyn iveniger zu befürchten, zumal es nur noch 3 oder 4 Schiefer. bruch'Besitzer gibt, die ihm keine Con currenz machen. Der Schaden, den in Fabrikant hat. wenn seine MaschZ. nenunienuit dastehen, hat auch Lord Penrhyn nicht, denn . die . Steinbrüche Zosten ibm nichts, wenn der Betrieb jaji 'Um- so Qxctt ist die Sympathie
für die Arbeiter: das Daily ChroTucle" hat sich ihrer angenommen und eine Subscription eröffnet, große (3tm werkvereine unterstützen sie .außerdem und Abgeordnete. Geistliche und Private äußern sich in Wort und Schrift zu Gunsten der Arbeiter. Was den Fall selbst angeht, so zeigt sich erstens, daß die Conciliations - Acte" im ersien wichtigen Falle ihre Wirkung der-
sagt hat. Ob das ein Fehler der Acte ri ri i ev.. ft 1 iciou ii ooer ein emer in iqrer nWendung, wird sich zeigen, sobald auf Verlangen des Parlamentes die bezüzliche Correspondenz des Handelsamtes veröffentlicht ist. Zweitens hat der Fall eingehende Discussionen darüber veranlaßt, wie weit ein Lord Penrhyn zum Schaden der Gesellschaft mit seinem Eigenthum und mit seinen Arbeitern so, wie es geschehen ist. verfahren kann. Hat Lord Penrhyn auch nicht gegen das Gesetz verstoßen, indem er dieVcrmittlung des Handelsamtes ablehnte, hat er auch formell das Recht, seine Arbeiter zu entlassen und seine Betriebe zu schließen, so verstößt er doch damit gegen seine socialen Pflichten. und diese zu erörtern gibt der Fall besonderen Anlaß. In Wales selbst weist man auf ein altes Gesetz hin. das besagt: Was wild und wüst, gehört Gau und Gemeinde und man erinnert an die Thatsache. daßOberst Pennant vor 50 Jahren mit Polizeigewalt von dem Boden Besitz nahm, wo die Väter der jetzigen Steinbrucharbeiter ihre Schafe weideten. In der engllschen Arbeiterschaft ertont auf's Neue der Ruf nach Verstaatlichung des BodenS. .der Bergwerke und der großen Betriebe. Als neulich ein Theils des Männerchors von Vethesda (derselbe gewann auf der Weltausstellung von Chicago und auf dem wälschen Eisteddsod" Preise) im City Temple zu London seine wälschen Hymnen vortrug, um damit der Streikkasse Geld zuzuführen, hielt der gefeierte Prediger Dr. Parker eine Ansprache, in der er sagte: Diesen Männern müßten die Steinbrüche gehören!" Ein anderer Geistlicher aber bemerkte: Noch zehn Lord Penrhyns. und die sociale Frage kommt in schnelleren Gang!" Caraman(5himay". Der Scandalproceß, der sich jüngst vor dem Tribunal von Charleroi abspielte, lenkt die Aufmerksamkeit -der ganzenWelt auf die Familie CaramanChimay, die . zu dem höchsten Adel Frankreichs und Belgiens zählt und über deren genealogische Verhältnisse viele Irrthümer verbreitet sind. Um die Mitte des achtzehntcnJahrbunderts' heirathete ein Graf von Caraman di: Fürstin Marie Anna d'Alpace d'Henin - Licetard, Schwester und Erbin des letzten Fürsten von Chimay. Von den beiden dieser Ehe entsprossenen Söhnen gehen die ältere französische Linie der Caraman kurzweg aus,, die 1823 den 1869 bestätigten Herzogtiiel erhielt, und die vom- zweitgeborenen Sohne begründete Linie CaramanChimay, der 1824 in den holländischen, 1854 von Belgien bestätigten Fürsten, stand erhoben wurde.. Dieser erste Caraman - Chimay heirathete 1805 eine der schönsten, geistreichsten, aber auch sittenlosesten Frauen ihrer Zeit, eine Heldin der französischen Revolution, Therese Cabarrus, zuerst von dem Gerichtsrathe Fontenay. dann von dem bekannten Mitgliede des Rationalconvents, Tallien, geschieden. Die allgemein verbreitete Angabe, daß der erste Caraman - Chimay 'die Wittwe- Tallien geheirathet habe, ist unrichtig, da Tallien bis 1820 und zwar im bittersten Elend lebte, ohne daß seine Gattin etwas zu dessen Linderung beigetragen hatte. Die erste Fürstin von-Caraman-Chimay scheint den Frauen ihrer Familie ein unseliges Beispiel hinterlassen zu haben. Notre-Dame de Thermidor, wie sie von ihren Anbetern genannt wurde, hatte unter dem Directorium jene angeblich antiken, in Wirk lichkeit. unzüchtigen silberdurchwirlten Mousselinroben erfunden, deren leichtes Gewebe alle Linien des Körpers deutlich durchscheinen ließ. Dieser Schleier war ihr noch zu dicht, denn kaum als Herrin auf Schloß Chimay eingezogen, ließ sie sich auf dem berühmt gewordenen Deckengemälde des großen Salons als Venus in der mythologischen Amtstracht Porträtiren. Wie oft mag das Zigeunerliebchen - zu der Gestalt der Ahnfrau, die fo viel geliebt hatte und der so viel vergeben worden 'war, hinaufgestarrt Habens in der Einsamkeit ihres jungen Ehelebens. in der der allezeit pürschende Fürst sie häufig beließ. Aber während die Tallien sich immer höher hinaufamüsirte sank Clara Ward bis zu ihrem 'Rigo herab, der aber bald aufhören 'durfte, rigolo (drollig) 'zu fein, wie die Pariser sagen. Und sie - ist nicht -die Erste. ES scheint wirklich, als ob die CaramanChimay eine Ausnahme bildeten und ihre Ehen nicht im Himmel geschlossen würden. Zur Stunde leben nicht weniger als drei Frauen, die den Namen Caraman - Chimay trugen und mch mehr tragen dürfen. Eine Valentine, Tochter deS zweiten Fürsten Chimay, zuerst mit dem Fürsten v. Beauffre-mont,-dem General, der. wie eS scheint, mit starker Berechtigung Gallifet der. Ruhm der -heroischen Cavalleriecharg? von Sedan streitig macht, verheirathet. entdeckte ihr Herz erst später und heirathete nach .ihrer Ehelösung den Für. fien Georg- Bibesco. Die AngelegenUM führte zu einem blutigen Duell und wirbelte erheblich viel Staub auf, jbCcn es sich hier um keinen Scandäl.' sondern, um-einen Liebesroman banbelle, der einen ehrenvollen Abschluß fand. DaLselbe Lob kann man einer anderen Caraman Chimay, der Ex-Ge-mahlm de3 Fürsten Alphonl!, nicht svenden. Sie war. noch reicher als Clara Ward oder Madame Rigo, wie sie sich jetzt rufen läßt, und hatte UNgefähr den gleichen Geschmack. Denn an einem schönen Frühlingstage deS Jahres 1882 riß fit mit ihrein Kut. scher aufRimmemiednsehen aus. Die gerichtliche 'Ehescheidung' erfolste- fö-
oll und als nach siebenjährigen Bemühungen der Papst die Ehe auflöste, konnte Gabriele endlich ihren theueren Ritter vom Kutschbock heirathen. Aber da es sie verdroß, nun plötzlich keine Prinzessin 'mehr sein zu sollen, kaufte sie ihren Herzliebsten aus dem Stallmanach von Gotha in den Almanach von Gotha ein, indem sie ihm für ein Heidengeld den Titel eineö MarquiS erwarb, der nun mit seiner Marquise in einer herrlichen Villa am Comecsee sehr vergnügt lebt. Als verblüffendes Zusammentreffen muß aber erwähnt weiden, daß der neugebackene Edelmann nach langemSuchen auf den Ramen Rigo verfiel. Fragen Sie nur einmal am Comersee nach der Behausung des Marchese Rigo. Man wird Ihnen einen weitgedehnten Park zeigen, aus dem sich ein edler Bau von blinkenden-, weißem Marmor erhebt. Ob es der Rigo von heute auch immer so gut haben wird bei seiner Clara? . T ' Arbeiterbewegung in Nußland. Petersburg, 27. Januar. Die Arbeiterfrage nimm: auch m Rußland ein immer ernsteres Gesicht an. Die Zeit, wo unsere Industriellen ruhig die Hände in den Schoß legen konnten, weil es in Rußland keine Socialdemokratie, keine Arbeitervereinigungen, überhaupt nichts in : der Arbeiterwelt gäbe, waö der herrschenden Klasse das Leben sauer machen könnte,' scheint endgiltig vorüber. Dieser Tage sah ich ein ganz rnerkwürbiges Schriftstück, das einer Reihe der höchsten Würdenträger des Reiches durch die Stadtpost, hübsch mit der nöthigen 5 Kopekenmarke und der xt spektvollen Adresse versehen, zugestellt worden ist. Es betitelt sich Rechen, schaftsbericht des Bundes für den Kamps zur Befreiung der Arbeiterklasse vom 1. December 1895 bis 1. December 1896." Das Schriftstück ist auf einer schauderhaft schlechten Handpresse gedruckt, so daß einzelne Worte überhaupt gar nicht zu lesen .sind. Dasselbe enthält, wie schon der Titel andeutet, eine AbrechnunLber . die Summen, welche dem geheimnißvollen Bunde zugegangen sind. Es sind im Ganzen nicht viel, etwas über 10,000 Rubel, aber wir sehen auS der -hoch-sten summarischen Abrechnung, jdaß der Bund- eine im Detail auSgearbeitete Oraanilation besitzen muß: r der-
fügt über eine Streikkasse, eine Kasse . zur Verbreitung von Literatur., ne' Kasse zur Unterstükung in Nöthigerathener Arbeiter, eine Kasse zur Unterstützung der nach Sibirien verschickten politischen Verbrecher. Die Spender für diese Kassen sind natürlich r,u? durch Ziffern oder durch eine ganz 'allgemeine Standesbezeichnung angedeutet, wie: von Doctor R.", von 'der, lernenden Jugend" in Moökau. von ' einem Unglücklichen für die Unglück-' lichen" u. s. w. Wenn die Vezeichnun. ! gen in dem Rechenschaftsbericht richtig , sind, so sehen wr, daß dem Bundegerade von der Intelligenz und zwar aus allen Theilen deö Reiches solche Spenden zugehen. Auch die studirenden Frauen scheinen vielfach ihre Hand mit ine Spiel zu haben; wenigstens ist die Polizei dieser Ansicht, wie verschiedene dieser Tage vorgenommene VerHaftungen von Hörerinnen der hoheren weiblichen Kurse" beweisen. Der Bericht über die Ausgaben ist noch summarischer gehalten als über bic Einnahmen. Wir erfahren nur, daß für Streiks etwas über ein Drittel der Summe verausgabt ist, für ZZite ratur und Propaganda etwaö über ein Sechsiel u. f. w., und daß zum 1. December 1896 dem Bunde noch etwas über , 2000 Rubel nachblieben. . Vorläufig, scheint der Bund noch mit sehr bescheidenen Mitteln zu arbeiten, ; eS ist aber die Möglichkeit nicht auZgechlossen, daß derselbe mit der Heit ertarkt und der Gesellschaft viel . zu cbaffen macht. Der Bund scheint seine Organisation über das ganze, Reich ausdehnen zu wollen, wie die StreikUnterstützungen in Petersburg. Ms kau und Kosterma beweisen. Die Reaierung nimmt diese Frage keineswegs leicht. Speciell in Petersburg wirkt der Stadthauptmann Generalmajor Kleigels sehr ernst auf die Fabränten ein, verschiedene Mißstände sofort zu beseitigen. Es könne unter anderem nicht gestattet werden, daß die Fabriken auf ihre Rechnung Läden eroffnen und die Arbeiter zwingen, aus denselben theuerere und schlechtere Waare zu, erhalten als anderswo. Nicht leugnen läßt es sich, daß die Stimmung unter den Arbeitern eine sehr erbitterte ist. t ' Die Wage halten sich die beiden großen Parteien unseres Landes in Mariba, Ky. In diesem Orte gibt es sechs stimmberechtigte Bürger, von denen drei hartgesottene Demokraten und drei- in der Wolle gefärbte Republikaner sind. EineTextilschulewirdin den nächsten Tagen zu Lowell, Mass., eröffnet werden. Die Baumvollspin. nerei . Abtheilung ist bereits vollstän. dig eingerichtet und zur Aufnahme deS Betriebs fertig;, die Einrichtung der Wollspinnerei - Abtheilung dürfte bis zur Eröffnung b$ Instituts ebenfalls fertiggestellt werden. " Außer den jnit Dampf betriebenen Webstühlen wird der Weberei - Raum auch eine Anzahl Hand - Webstühle enthalten, an denen sich die Zöglinge zu üben haben, ehe sie zur Arbeit an den durch Dampfkraft betriebenen zugelassen werden. . In feiner Art einzig ist ledenfalls der Gebrauch, 7. der im County Moore, Nord - Carolina, bei dem Miethen vn Farmknechten beobachtet wird. Die Leute, welche stets auf ein ganzes Jahr gedungen werden, müssen die Verpflichtung übernehmen. ihrer Dienstherrschaft in jeder Woche einen wilden Truthahn zu liefern. Dieser sonderbaren Verpflichtung, welche in jener Gegend seit und:n!l!ch:n Zei. ten besteht, könnten die Knechte natü? lich nicht nachkommen, wenn dort nicht ein großer Wildreichthum vorhanden wäre, und nicht selten liefere dLeute mehr als die au5b:kun;ene ttiföl von Trutbübnew. . . ' : .
Vom Inland?.
Dasneueste ist einKlavpsarg, in welchem man die Leiche während der Trauerceremonien in sitzender Stellung placiren kann. 20 neue Postämter wurdn während des legten FiscaljahreZ in d:n Vereinigten Staaten errichtet '.'nd 1750 Aemter abgeschafft, so daß ein Nettozuwachs von 296 verblieb. Von a llen Staaten der I.'nion hatte im verflossenen Jahre iloxif) Carolina die wenigsten Eingewanderten. Während die Zahl seiner eingeborenen Bevölkerung 1.600.000 betrug, gab es in dem genannt:n Staate nur 3700 Fremdgeborene. Ein Farmer in New Hampshire ist jetzt überzeugt, daß Geld in Schweinen steckt. Der Mann, welcher den Banken nicht traute, versteckte nämlich $500 in seinem Stall und dieses Geld haben leine Grunzer gesressen. Auf die ungeheure Summe von Z344.000.000 wird der Werth deS steuerfreien Grundeigenthums m der Stadt New York geschätzt und in Lrooklyn ist Grundeigcnthum im Werthe von 5150.000.000 steuerfrei. Die Trust ees der Columbia -Universität haben dieser Anstalt ewGyl!?nasium-, daZ Z500.000 kosten wjrd, ZUM Geschenk gemacht; dasselbe wird in Morningside Heights. New Vork, errichtet werden. I n ö g'e s a m m t 382.045 Spindeln haben die während des verflössenen Jahres im Süden erbautenBaum-wolle-Spinnereien. während die während desselben Zeitraumes in den NeuEnglandStaaten errichteten Fabriken nur über 240,352 Spindeln verfügen. Das kleinste Grund stuck, welches in der Stadt New York wohl je verkauft worden ist, gelangte dieser Tag: in öffentlicher Auktion unter den Hammer. Das an Nicholas Avenue, nördlich von der 143. Straße, belegene Fleckchen Erde hat die Gestalt eine? Dreiecks, dessen Seiten 8.3 und 8ZFuß messen und brachte $101. ' AIS Kuriosum wird auö Delaware mitgetheilt, eine Frau habe dort ihr Schooßhündchen in einem feinen Sarge und von einem regulären Leichenbestatter begraben lassen. Und Delaware ist der Staat, in welchem auf Frauenmißhandlung Prügelstrafe gesetzt ist! Die Statistik der Le. bensverstcherung zergt, daß in den letzten 26 Jahren. sich die durchschnittliche Lebensdauer beim weiblichen Geschlecht von 42 bis 46 Jahre gesteigert hat, also um 8 Procent, während sich dieLebensdauer beim männlichen Geschlecht ' im Durchschnitt von 42 auf 44 Jahre, also um 5 Procent verlängert hat. Altan Jahren, aber ein Jünglina cm Kraft ist der 83 - jahrige George Lewis in Whitesield. Me. Der Mann hat im Laufe dieses Winters das zum Bau einer Schmiede erfordcr lkche Holz mit eigener Hand gefällt sowie hergerichtet und dasselbe mit einem Ochsengespann auf den Bauplatz gefahren. Zwei Läden besitzt die Stadt" Hardin in Marshall County, Ky., aber eine Wochenzeitung, welche sich rühmt 1000 Abonnenten zu haben. Wie das County ist das Blatt stramm demokratisch, sein Redacteur dagegen ein in der Walle gefärbter Republik nn. Ein Insasse deö Bundesgefängnisies zu Paris, Tex., hat ein Luftschiff aas Aluminium construirt, welches eine Zukunft zu haben fcheini, da ein Consornum von New Aorker Capitalisten die Mittel zur Verwer. thung der Erfindung hinzugeben geneigt. ist. . In Stanford, Md., hatte sidj die Farbige Sallie Hocker darüber geärgert, daß thr Gatte im Hocker Kuchen genascht hatte. Sie ergriff in ihrer Wuth ein Gewehr, um damit auf ihren Gatten zu .schießen, brachte liq aber selbst zufällig eine Wunde oei, welche ihren Tod zur Folge hatte. In sehr unangenehmer Weise macht sich im Norden vnt New Hampshire der Mangel anSchnee fühlbar und die Holzindustrie muß darunter schwer leiden. Während im 'verslossenen Jahr 220.000.000 Fuß Holz auö den dortigen Wäldern auf den Markt gelangten, wird das diesjährige Produkt sich noch nicht einmal auf 160000,000 Fuß belaufen. Die Bewohner von Peak'S Island, Me., erfreuen sich so auSge zeichnete? Gesundheit, daß ein Arzt, Ui sich dorr niedergelassen hatte, nichts zu thun fand und derJnsel den Rücken zu kehren beschloß. Um nun für. alle Eventualitäten ' einen Helfer in der Noth bei der Hand zu haben.- garantir ten die -Insulaner dem Aeskulap in bestimmtes Salär, abgesehen von dem Honorar' rn jedem einzelnen Fall. In M'adison.'Me., und an. deren Ortschäften' int Kennebec-Thäle ist in der letzten'ZcZt eine erschreckende Menge Fälle von criminellen Ärztlichen Operationen an's Lichte gekommen. Den OrtsbehLrden und Aevzten, denen diese unmoralischen Zustande schön seit einiger Zeit bekannt, war eö unmöglich. die Sache länger zu verheimlichen. In ewetn der jüngsten, Fälle ist durch eine solche unerlaubte Operation, der Tod eines jungen Mädchens herbeigeführt worden; die Angehörigen der Todten bemühen sich jetzt, die Schuld?gen aufzuspüren. biS jetzt allerdings Sergebens Die Aufdeckung dieser Zustände Hot große Sensation erregt. , Im Centräl-Hlsspitalzu Elizabeth..N. I.. starb der 60jährige John Borg welcher bewußtlos aufge funden worden war.- Jörg war in New . York wegen Nichtbezahlung der Miethe ermittirt worden -und hatte dann in Nahwäy vergeblich Arbeit gesucht.' )on dort ging er nach'Eliza teth. ' Ermattet setzte er sich unter einen Oaum nieder und wurde dann' vön der Kälte überwältigt. AlZ man ihn auffand., war er schon ganz steif gefroten. Später litt er auch an Blutver-, aistur.? und MHlich trat Mnnv. v ; . . .-: ;
Der hiesige Fischer. Schooner Maggie and Lilly- von Gloucester. Mass., ist untergegangen. Die Mannschaft wurde von einem andern Schiffe aufgenommen und nach Shclburne, N. .S., gebracht. Dort ist auch, schwer bischädigt. der MischerSchooner A. M. Burnham" eingetroffen, der in dem Sturm ein Mit-, glied seiner Besatzung verloren hat. Große Besorgniß hegt 'man um das Schicksal des Mooners Elizabeth Foster", der vor drei Wochen zur Vornähme von Reparaturen von hier nach Belfast abging und dort noch immer nicht eingetroffen ist. Nach den neusten Erhebungen ist eine Wendung zum Besseren in der seit lange ernstlich gedrückten Laae der Viehzucht deö Landes eingehetin. In dem Zeitraum von 1893 1896 hatte der Werth einen Rückgang von $623,000.000 oder 25 Procent erlitten; die Ermittelungen dieses Iahreö in Betreff des Werthes des ViehstandeS zeigen aber zum ersten Male feit Beginn deS Rückganges wieder eine Besserung. Die Zunahme des Werthes von Farmthieren aller Art betragt 527.000.000. und der Netto-Werth der Farmthiere aller Art ist 51.887.000.(XX). DäS Ergebniß würde noch bedeutend günstiger sein, wenn nicht ein weiterer Rückgang des Werthes von Pferden zu verzeichnen gewesen wäre. ,,, ' Vom Auslande.
Der Einsiedler deS weitbekannt StaffelbergS, . .Fiater Jvo-, der von Viktor Scheffel dem deutschen Volke . vorgestellte Wardein deZ frankischen Rigi, feiert in diesem Jabre sein 40 jährigeZ Stasselberger Jubiläum. Belgien hat einen neuen Fortschritt in der Beschäftigung der Frauen .gemacht. Am Gericht erster Instanz w Brüssel wurde die geprüfte Lehrerin Jdav. Mertzenfeld als verei digte Uebersetzerin für die deutsche Sprache angestellt. .EinRettungSboot. welches vonHarbcöre (Jütland) auögefahnn war um zwei Fischerboote aufzusuchen, kenterte Nachts bei der Rückkehr. Die ganze auS zwölf Mann bestehende Besatzung ertrank. Zehn der Beninglückten waren Familienväter. DaS in Lissabon gevlante 400jährige Jubiläum der Entdeckung deS Seeweges nach Ostindien soll nach neueren Berichten nicht .'an die Abfahrt Vasco deGamas, sondern cn seine Ankunft in Calicut ange-knüpft.-mithin nicht im Juli d. I., sondern Mai l I. gefeiert werden. Auf Anordnung des livländifchen Gouverneurs sollte in Dorpat der dortige Einwohner Alexander Witip. der in dem Städtchen Pet. schöry die Frau Natalie Weidenbaum und deren Tochter ermordet und beraubt hat. verhaftet werden. Witip wi. versetzte sich der Verhaftung, - erschoß den RevieraufseherHoerrok und brachte dem Polizisten Martinsohn eme i.Iei benSgefährliche Verletzung, bei. Dann' flüchtete er. Seine Ergreifung ist noch nicht gelungen. Der japanische Naelsabrikant T. Vamaguchi. reist ! gegenroärtig rn Rheinland-Westfalen umher um die Nagel-, Schrauben- ' und Drahtfabrikatton, sowie deren HerstellungZmaschwm kennen zu lernen. ist ist mit einem Empfehlungsschreiben des kaiserlich japanischen ConsülS h Berlin C. Wolfffon versehen, daö rie Verke erisucht, gamaguchi zu nnpfangen und seine Absichten zu unterstützen. . Trotz dieser Empfehlung sind die Werke nicht gewillt, ihremjapanischen Concurrenten ihre Einrichtungen zu zeigen. -. D ieserTageverungl tickte in Deutschfeistritz bei Graz derMül. lerbursche Jgnaz Rupnik auf . eigenthümliche Weise.. -Rupemk - empfand Langweile in der Mühle und wollte sich ein Vergnügen verschaffen. Er band ei nen ebin 'nicht in Verwendung liehendm Transmissionsriemen an die . im. Gange befindliche Welle, um sich eine Schaukel herzustellen. .Als er sich darauf er. und herschaukeln ließ, wurde er plötzlich mit aller Gewalt an die TransmmionSscheibe geschleudert. Erst als die Mühle zum Stehen gebracht war, konnte der leblose, schrecklich, zugerichtete Körper von der Welle herabgenommen werden. Bei d erAufführung deö Dramas ,Die' lebende Brücke-- hat sich in Orleans ein schwerer Unfall -ereta-net. Die Hauptscene deö Stückes besteht in einer von drei Äcrobo ten gebildeten Brücke, über deren Rücken hinweg sich die verfolgte Heldin deZ' Dramas vor' ihren Peinigern retten muß. Während dcr. Vorstellung brach eines der Decoratiönsstllcke in den Coulissen, auf die sich die Acrobaten stützten, im Auge:klicke, da sie, nachdem die Heldin die von ihnen gebildete Brücke überschritten hatte, sich erheben wollten. Die drei Aerobsten sielen daher'äüS einer Hohe von 13' Fuß auf die Bühne beräb. die Darstellerin der Hauptrolle mit sich'zieh?nd. Diese und zwei andere unten auf d:r Bühne .'befindliche .Schauspieler wurden ziemlich erheblich verwundet, wahrend die Acrobaten 'mit einigen leichten' Perletzüngen' davonkamen.' -' Im Hause Orl'6anS ist seit bem .Tode ,deS Herzogs von jftemours ein Bruderstreit ausgebrochen. Der Graf von 'Eü, ältester Sohn deS Herzogs, hatte zur Zeit seiner Heirath mit der Kronprinzessin von Brasilien für rseine Nachkommenschaft auf alle französischen Titel verzichtet. Der Titel ves Grafen von . Eu wurde daher von dem' zweiten Sohne' des Herzogs von NemourS, dem Herzog vonAlen5on für einen seiner Sohne in Aussicht 'genom men.'Da nun ober die brasilische Kai serherrschaft gestürzt ist. so. glaubt der Graf von Eu auf seinen Verzicht 'zuruckkommen zu dürfen und beansprucht sur seine Söhnt die Titel 'NemourS und Eu. "Die franzosischen Gerichte werden wahrscZ:inlich üb:?' d'.esen neuen 5ynastisch5lStit zu entscheiden haben. . T . t . 1 " . - . i t . " V ' ! . Die Billion Johann SSy.-ti;rj t it C;:' V.t t.t '
Sk. Galler Cantonalban! seinerzeit deponirt hatte, dürste bald ihre Reise aus der Schweiz nach Oesterreich antreten. Das St. GallerBantinstitut wurde bekanntlich zur Herausgäbe des Depots
an den Bevollmächtigten des verschöllenen Erzherzogs in Wien, Dr. v. Haberl. verurtheilt, obwohl dieser den Depositenschein nicht vorlegen konnte. Um allen Weiterungen in Zukunft aus dem Wege zu gehen, hatte nun die .St.. Galler Eantonalbank den Rechtsstreit vor das Bundesgericht gezogen, daß das Urtheil des Gerichts in St. Gallen bestätigt hat. Die Bank kann also jetzt ohne Gefahr gegen Ausstellung eines Schuldentlastungsscheines und einer Quittung durch den Bevollmächtigten Johann Orths daS Depot an diesen ausliefern. Damit hat diese Millionengeschichte ihr Ende gefunden. Der französisch Schiffslieutenant Hourst, der soeben von. seiner Niger - Expedition glücklich zurück-, gekehrt ist, wird in Paris sehr gefeiert Zu dem Erfolge seiner. Expedition hat, wie zetzt bekannt wird, wesentlich. eine List Hourst's beigetragen, der sich , für einen Neffen deS bei den Eingeborenen unter dem Namen Abdul Kerim- in bestem und lebhaftem' Andenken stehenden deutschen Forschers Heinrich Barth ausgab. Dies war dem Schiffslieutenant Hourst in Timbuktu angerathen worden und verschaffte den Franzosen zunächst die. sehr wichtige Freundschaft der Bevölkerung an den Stromschnellen bon Tosaje oder Tossoi, wo sonst nach den Aufreizungen der Marabuts der Empfang sehr wenig freundlich ausgefallen wäre.. Die Leute von Tosaje sahen nun .die Voraussage eines Landsinannö erfüllt, wonach dereinst der Sohn BartbF mit drei Schiffen aus dem Niger zu ihnen kommen würde (Hourst. hatte drei Schiffe). ..Ihr Häuptling erbotn sich, die Franzosen persönlich biözu dem Gebiete der mächtigen Auellimmiden zu geleiten, deren Haltung - für daS Schicksal der Expedition entscheidend war. So gelang eS Hourst. mit diesen TuanaS Freundschaft zu schließen, und damit .war die Sache für ihn gewonnen. Zum Studium der Pest hat die egyptische Regierung den Vorsteyer des hyziemischen-und baktenologischen Instituts wKairo, Dr. Heinrich Bitter, gebürtig , auö Osnabrück und' eine Zeit', läna Privatdöcent in Breslau, dann unter Professor Koch w Berlin thätig, nach Bombay 'entsandt. Da große Gefahr vorliegt, daß die i Seuche -durch Mekkapilger nach Eghp- ' m ten veriqievpt wiro, 10 yat man vier natürlich alles Interesse daran, sich möglichst genau über die Natur und ! besonders über die VerbreiwngSweise der Pest zu unterrichten, um rationelle Maßregeln zu ihrer Bekämpfung tref,fen zu können.. BiS jetzt ist in dieser Beziehung nur sehr wenig bekannt. Man hat zwar den Erreger der Pest in Form rne3 Bacillus gefunden, aber über die Lebensweise desselben ünd über die Art , und Weise, wie die An- . steckung' vermittelt wird, hat man biS letzt nur Vermuthungen. Bedeutende Aerzte haben sögar dte AnsteckungSaefahr bei der Pest. geleugnet. Dr. Bitter hat also in Indien tin weites ArbeitSfeld vor sich. Er will insbesondere auch die Erfolge deS Jerstn'schen Pestseru.S. von dem die Franzosen ' viel , Aufhebens machen, att' Ort und Stelle isiudiren. Die Wiener -.Akademie beschloß, 'die drei Docenten Ortner, Albrecht und 'Ghon, je einen Kliniker, Anatomen und Bakteriologen mit ?olliger Ausrüstung zur Erforschung der Pest nach Bombay zu senden. Ein schrecklicher Unfall ereianeteisich w dem östlich von Cüm berland, Md., an dr Baltimöre-Ohio-Babn" aelegenen CHerry .Run. Frau Liöse. . über 70 Jahre, - und ihr vatte, L0 Jahre alt, die allein tn einem auf einem Beroe im Gehölz gelesenen Häuschen wohnten,, konnten dasselbe in Folge'. der bitteren Kält in den letzten t(r rr orr w:. - f. äLaacn mai uctiaucn. -aw unc Frau eine Kerze am Feuerherde anzu zünden - versuchte, ' gerieten ; ihre. Klei der in Brand und im nächsten Augen blick war die Unglückliche-in Flammen eingehüllt. Ihr bejahrter Satte' holte einen Eimer Wasser herbei, ehe er aber die Flammen loschen -konnte, ' hatte die Frau schreckliche Brandwunden erut ten. Während.Rose sich auf dem Wege na einem Arzte befand, starb die Un glückliche allein und Verlässen Unter großen Schmerzen. An ei NL? rätselhaften Nranlheit leidet em Patient deZ- kt. Catharine'Z 'Hospitals ,-iu New Förk. Der ttranke ,ist der . IS Jahre . alte Henry .SHeck, ,ein .(Iröcery-Clerk-, Ler junge Mann war in eine Sjra-Ken-Car aemen unv vaikt na.--denr er hol Fahrgeld entrichtet, in ine Qcke sehnt : AIS die.Ear an ; dem Endpunkte der - Linie angelangt - war und der Passagier, sich nicht rsden hatte, versuchte der' (Johtoiktnrr, .ihn aufzurütteln. - Qqita- sqkes Zevoq so fest.' daß aLe Anstrensuen. deZ CondukteurZ erfolglos blieben, ,so daß er 1 j, . . je ii Orr. c.a rm 1 lyn iqiieVncu Mir usk ves ywioi führerS auf die Straße trägen mußte. Dort erwachte der Schlafende auf eine Minute - ' verfiel - - darauf ' 'aber ; in Krämpfe. . Dr Laindner vom St Üa tharine'S : Hospital wurde gerufen, der.mochte, aber nicht ftslzustellen, voran der ErkratiZte litt und ließ ihn-' Nach dem KransenhaüS schaffen. Auf der Fahrt dorthin hatten die Nrampfe wieder aufgehört, indessen war der junge Mann abermals eingeschlafen, um erst nach 24 Stünden auf wenige Minute wiet' zu erwachen. '.Die Fragen der am Bett. Stehenden könnte nicht beantworten.. Er. schUef wiederum ein und-erwachte. erst -am folgenden Jlou gen wieder; bieSinal hatte er sich soweit erholt, um seinen Namen 'und Wohnort angeben zu'lönnen.' Nachdem ihm ttwäZ Nahrung 'gegeben worden, fiel n ab:rmalZ.in ctr.rn tZ:fen Slaf. Die Aerzte h-aben bisher vergeblich versucht, über die Natur feweZ Leidens sich, klar 4. 'i.iix- ' -v -v ; !' ftIl GlXL
. ; jfc . . t-.--' ' k. k. T--.. , - ' i.i-.i.i.j .i i.ii Hcite C'rr-tSi'- i3itti;c:3. L.zO,iiouj i-:i;:;:tj es:
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fettes und Gebratenes. O Lei falten Wetter verlangen wir fttte Nahrung un baS Blut zu wärmen. Wedralenc rntbält am rneisic Fett, und zuviel reichhaltige Nahrung erzeugt Magen-Beschw erden., Jeder dieser Vcsckwerden folgt Appetitlosigkeit. An jedem dieser Fälle dringen Dr. ngn 5köni's Hamburger Tropfen eine Veränderung zur Erleichterung de Magens hervor, kräftigen die Leder, reinigen das Blut, stellen den Arpe tit wieder her und kuriren dollßandlg ein uupählichcS Svße.
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Disease cornrnonly cornes on with slight Symptoms, which when neglected increase in extent and - gradnally grow dangerous.
If yoa saffer troxn Ue4aoke, Dypepeln, or Indigestion .... .. Ii yoa ire Eilious, (Joiutlij&ted. or hare lÄTer Compl&lnt... II yoar Complexion ls sh&Uow, or jou uffer DistreM uSter eating ror ossenBlre breath and au dlaorden of the Stomaek, Ilipans Tabnles Regulate Ihö 8 Stt dDsse Qivea ! 11 Relief. i.ad Sample JAÖOB Z0Z. Nhein nud Mosel-Weine eigener Jmportatioa. Rhein Johanniöberaer. Steinberger Kadinet. . KüdeSbeimer Berg. USlNe. Warkodrunner SuSleZe. Mosel ( BernkMer Doktor. ! tr.:M i .cvpvuw, IvetnC. ( Josephihöfn Suttese. ' - J (VMi -AfrLitM Absolute Reinheit wird garanttrt. i 88 87 Süd Selnwnrs Ltr. Tel. 1669. CT Weine. Rhein, Mosel und Nahe Weine. RuedlSheimer. Vinger Schloibrg, Blume der ahe, Plöporter. JofephSdoeer, ?ohan niSbergee, Liebfrauenmilch, Ninsteiner, Zel t'Nger, Brouneberper, Geisenheimer, Winkler, Oftyofener RikÄling. Tuethe'mer, KßmannS haus ro:h, Ober.Jngelheimer. : ' 1 . . Französische Glateift und 6 au t ernt?. St. Julien, Medoe. Mavg-nse, ?anenec, Chateau Bernone, Chaleau Boillac, Poiuet öanet, Sauterne, Haute Sau lerne. Hiesige und imponirte Chamvoaner, Jrish und Scotch WhlekuS. Jamaika Rum, Sal. BrandieS und importine EognacS. Alle Sorten iquöre wie renedictine, Curacoo, Aniiette etc. Ech'er Kilka Kümmel. Die betten Eorien öast rn Rye'S Ky Bourbon, WdiSki'S in Flascoen uns bei der tal, lone. California und Oyio Weme in gröbur Auswahl und durchweg reiner Waare. Ktagßnßo Tolophoiv,407. 6 TK KJJt-J ILJLJI ILJLJLJ' CiICE .TRIEDLWAYf ÖSEO. roa Csovxxmm, Cixxnmum m Pcac EÄß FCrrURES, E2Ain BOARDS . ANDALI TIn, ZInOt Drcso Coppcr, VIIocl end eil tutchea uid PIctcd Utcnnll C!C23A7oodt r-lcrblP cclcin. Etc i CSOHCC WM. IIOFFMArift kitBuiMmrulrniriitor, 208 Cat Washington 8t IioiinamuI. 5 1 p T1!E mH-KEEFERS1 FRIEIID. ß ,2SZ Zu Oeitauf in potheke S5 CenU pet üfca. Wmo .ütiig . eR?siehltsich alk t - n Übernimmt er die Herrichtung alt Jstru.ett zu ,ivUm Preise. Oeste Nesereni'en. 72 Züb Nobls Str. 72 VZOlli?k IFvey, ' (014 Tnaäom A Elht.) - - ! - Totcry Public, Translator, Corrc:poii(Icnt etc . .UcAZZZUzzlzihZtrzt Tl3tL3Ct;Cir
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