Indiana Tribüne, Volume 20, Number 152, Indianapolis, Marion County, 19 February 1897 — Page 1
hl As vl M v w s A -v ii r i . r r v r i . i i i i i ii i i i n o y y y w o y W O 'W iy it Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Jahrgang 30. Indianapolis, Indians, Freitag, itn 19. Februar No. 1 52
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vCOlIOrivllv Da RepkäsentantevhauS der ' sftnr htf Rrt n-ft-rn hit BilI aurn r-i ,-. i . k ? VI hoffen, daß die Bill auch im Senate passirt wird. Die Bill bestimmt: 1. Daß keine männliche Person im ter 16 und keine weibliche unter 18 Jahren mehr als 10 Stunden taglich beschäftigt werden darf. 2. Daß Kinder unter li Jahren überhaupt nicht in Fabriken beschäftigt erden dürfen. 3. Daß Personen unter 15 Jahren nicht zur Bedienung von Fahrstühlen verwendet werden dürfen. 4. Schreibt gewisse Regeln für die Sentzüung von Fahrstühlen vor. 6. Enthält Vorschriften betreffs der Anlage von Treppen. 6 Enthält Vorschriften betreffs der Anbringung von lire cscapes. 7. Schreibt vor, daß Fabrikanten uder alle bei ihnen vorgekommenen Unfälle berichten müssen. 8. Schreibt die Verwendung von Zicherhkilömaßregeln bei dem C?c brauche und dem Reinigen von Maschinen vor. 0.. 10 . 11. 3n allen Fabriken müsien Cl los et S und Waschzimmer vorhan den sein und lehtere separat für Man ner und Frauen; bestimmt ferner eine MittazSpause von einer S:unde. 12. Schreibt Untersuchung durch einen Fibrikinspektor vor. 13. Verbietet TennementhauS - Arbeit und Schmihbuden. 14. Btstimmt, daß die Arbkitöräume mindesten 260 Kubikfuß Raum für jeden Arbeiter enthalten müssen. 1?. Verfugt die Anstellung eine gabrikinspektorS mit $1500 und eines Ässistenten mit $1000 Gehalt. Die übrigen Paragraphen enthalten LollzugSvorschriften.und Strafbestim mungen, und eine Dlsiaition del Wortes Fabrik dahin, daß darunter jedtö Etablissement verstanden sein sl,ll, in dem zehn oder mehr Personen beschäftigt sind. Wenn die Bill zum Gesetze geworden sein wird, werden wir sie vollständig veröffentlichen. , ,,, Der Kampf gegen die Straßenbahn ist nun lebhaft geworden und auf der ganzen Linie entbrannt. 3m Senate wurde gestern die Bill mit einem Amendment angenommen, welches bestimmt, daß wenn der Freibrief der Gesellschaft auSläuft, für Ertheilung eineö neuen Freibriefes Konkurrenz ausgeschrieben werden soll und eS wird ferner der Stadt das Recht zugesichert. den Fahrpreis zu bestimmen. Davon abgesehen, daß eS, will man denn doch einmal den Eontrakt mit der, City Company nicht berücksichtigen, besser wäre dafür zu sorgen, daß die Stadt selbst den Betrieb übernimmt, ist gegen daS Amendment nichlö einzuwenden. 'Aber der Vertrag mi der Eity Sorn pzny ist da. Wir waren seiner Zeit gegen den Abschluß. deS Vertrags, aber der Vertrag wurde abgeschlossen. Die Verfassung deS Staates Jadians gestattet keine Gesetzgebung, welche bestehende Verträge aufhebt. Darum befürchtet man, daß daS Amendment, und damit vielleicht daS ganze Gesetz von den Gerichten verworfen wird. Ob Diejenigen, welche aus dem Amendment bestanden und dafür stimmten gerade dieS wünschten, läßt sich nicht behaupten, aber eS wird dermuthet. Man wird übrigens bald Gelegen heit haben, dies auSzusiaden, denn im Hause wurde eine Bill eingereicht, welche denSlädtendatökecht giebt, Ber träge mit Straßenbahngesellschaften zu widerrufen. ES fragt sich dabei aber nicht nur, ob eine, solche Bill vcrfif sllngögkmaß ist, sondern auch ob sie. wenn verfassungkgemäß, rückwirkend auf bereits abgeschlossene Verträge ist. ES mag sein, daß die Brll in ihrer ursprünglichen Form der Cily Com pany zu Gute gekommen wäre, aber der Vertrag mit derselben ist einmal da, und Nichtberücksichtigung desselben wird im günstigsten Falle zu langwie riger Prozesfirung führen, deren Ende nicht vorauszusehen ist. ES ist bemerkenSwerth, daß die Lobby", welche für die CllizenS Com var.y arbeitet, die Annahme deß AmendmcnlS mit Freuden begrüßte. Wir unserseits brauchen kaum zu sagen, daß wir mit Vergnügen beide Oefellschaflen auS dem Qeze räumen
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wurden, und daß wir nach wie ter der, Ansicht sind, daß die Stadt selbst Be-! sihcrin der Straßenbahn werden sollte, Aber der Karren ist nun einmal in den x., -f .f. f..- ;n K.I.: n.rff..n VimuU u it vuu uiuwwm - . . worden durch den Conirakt mit der SU) Empay, .Ich.. ,u. 3i. eine großartige Errungenschaft gerühmt wurde und j tzt als Werkzeug dient, der kitizeni Company die Herrschaft zu erhalten. Vielleicht laust die Sache noch gut ab und eS ist auch immer die Möglich keit, daß selbst wenn daS Amendement von dem Gerichte sür verfassungswidrig erklärt wird, doch der übrige Theil deS Gesetzt dadurch nicht umgestoßen wird. Die Nachricht, daß daS Gehirn des am Dienstag in, Union City, Mo., gehängten Düstrom anatomisch untersucht worden sei und daß der Befund einen anormalen Zustand deS Gehirns und damit zweifellos, auch Irrsinn ergeben habe, verleiht dem Falle ein er HSHteS Zntertsse über die Thatsache hinaus, daß ein enorm reicher Mann am Galgen endete. . Düstrom war ein Wüstling, unter dessen Thun und Treiben und Wuthauöbrüchen seine Frau schwer zu leiden hatte. EineS NachtS kam er von einem wüsten Gilage nach Hause, siig mit seiner Frau ohne irgend welch: Veranlassang Streit an, zog noch wenigen Worten einen Revolver nnd erschoß die arme Frau. , Dann betrat unglücklicher Weise sein kleines Kind daS Z mmer, er stellte dar) selbe an die Wand und schoß e todt. Für dieseS Verbrechen büßte der Mann am Galgen. Man wird im ersten Augenblick ge neigt sein zu sagen: 'geschah ihm R chk," und die That welche er beging. ist ja auch entsetzlich genug. Anderseit aber wird man sich, von dem jetzi gen Befund deS Gehirnes ganz abgesehen, fragen müssen, ob eS denn möglich ist, dah ein Vater bei normalem Geisteszustand sein . eigenes Kind ohne irgend eiche besondere Veranlassung mit Abficht und Vorbedacht tobtschlkßt Ohne Abficht und Vorbedacht giebt eS aber im aeseblichen Sinne keinen Mord. Und wir stoßen hier auf einen dunklen Punkt in der Rechtspflege, wie sie hierzulande üblich ist. Bei der allgemeinen und durchaus nicht unberechtigten Annahme, daß die Gerechtigkeit hierzulande sehr ost käuflich ist. mag eS paradra klingen, wenn wir sagen. daß Düstrom gerade durch seinen Reich. thum an den Galgen gebracht wurde Jede Regel erzeugt selbst ihre AuSnahmen und daher kann eS vorkommen, daß unter besonderen Umständen ein allgemeiner Brauch gerade in sein Gegenthe'.l umschlagt. Unzweifelhaft hat eS sich in diesem Falle gezeigt, daß der Druck der öffentlichen Meinung, erzeugt durch die Entrüstung über ein furchtbares Verbrechen und den Glauben an den Eirfluß deS Reichthums auf den Gang der Justiz hier und da gerade dem reichen Verdrech:r gefährlich wird und eine bis zur Rücksichlslofigkeit gesteigerte Strenge hervorrufen kann. Im vorliegenden Falle haben die Vertheidiger deS Angeklagten schon vcr dem Beginn deS Prozesses versucht, ihren Klienten auf Grund der JcrsianStheorie zu retten; unl die öffentliche Entrüstung, aufgestachelt durch die Furchtbarkeit deS Verbrechens und daS Mißtrauen zu der Handhabung deö Gesetz? einem Reichen gegenüber, hat ohne Zmeitel einschüchternd gewirkt. Sehr treffend bemerkt daS St. LouiS Tagblatt" : Die Criminal-Advokaten werden eS dahin bringen wenn eS nicht schon so weit gekommen ist daß jeder MordAngeklagte, für welchen daS Irrsinn. Plaidover erhoben wird, von vornherein als schuldig im ersten Grade" gilt und unrettbar verloren ist. Die Advokaten haben mit der Irr-sianS-Theorie allenthalben in Amerika vielfach so empörenden Mißbrauch getrieben, daß jeder erneute, allzudreiste Versuch zur Rettung eineS zweifellos Schuldigen auf diesem Wege da Vok zum Zorne, nur und zur Wuth reizt, und den Angeklagten jenes Restet von Mitleid beraubt.' dessen jeder Sünder sonst doch theilhaftig wird. Die berühmtesten Oachwalter dürfen siech da nicht wundern, daß sie i ,t, iium v.tiivuiCliC, UIIC VCUi, it .U.rn nAHmmlM. . V 'gestern sein grausiges Enhe am Qal ;rn zu Uaioa City fand, den Olauben
verloren, und da ist ein schweres Un glück für die amerikanische Rechtspre chung. Denn sobald durch illegitimen EinTn6 S,iki. X. N.k., t, " ' , wkrden, müssen später Unschuldige eö büßen wie Jedermann auS dem Wesen der Lyich- und Mob-3ustiz ge nugsam bekannt sein dürfte. Sp-zitll werden fortan begüterte Angeklagte, welche man statt vor die Assilssen. in Asyl sür Irre zu bria gen versuchen möchte, doppelt schwer unter dem begründeten Vorurtheile zu leiden haben, welches vom Anfang bis Ende der Düstrom - Affaire die Ge müther drS Volkes beherrscht hat." So2te eS sich auf Grund der Untersuchang de GehirneS bestätigen,. daß Düstrow unzweifelhaft irrsinnig war, so ergäbe dieses auch den zweifelhaften Werth der Aussagen sachverständiger Aerzte in Bezug aus den geistigen Zustand der Verbrecher und bewiese, daß dieselben gänzlich unzuverlässig sind, speziell in Fällen, in welchen die öffentliche Meinung eine Rolle spielt, welche den Arzt nit minder einschüchtern kann, als Richter und Gapo rene. Ueber all diese Dinge kann man nicht hinwegkommen dadurch, daß man sagt, an eiem Scheusal wie Dütrow sei nicht viel gelegen, denn die.Gerechligkeit steht höher als die peröaliche Empsiadung. Inland. i Wetterbericht. 1 Wärmeres, wolkiges, oder theilpeise wolktgeS Wetter heute Abend und am Samstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten L4 Stunden 23 Grad, niedrigst.' 28 Grad. Die G o ldre serve. ' ' ' Washington, 13. Febr.' Der velsügbare Baarvorrath deS Schatz amteS betrug nach dem gestrigen Auweiö ZZ15.73L.992. wovon $146.924, 818 auf die Goldreserve kommen. ,, , Trust in elektrischen 2amp e n. St. LouiS. Mo., 13. Feb. Die Rep'ablic" meldet heute, daß d''e Befitzer der größten Fabriken von elek krischen Glühlampen sich zu einer Vereinigung zusammengethan haben, um den Preis der Lampen zu reguliren und alle Opposition durch Androhung von Schadenersohprozessen wegen angeblicher Verletzung gewisser Patente auS dem Feld zu schlagen. ES wird keine Konsolidirunz im eigentlichen Sinne deS Wortes stattfinden, die Vereinigung wird jedoch durch gemeinsame Benutzung der verschiedenen Patente die kleineren Fabrikanten auS dem Markt zu treiben suchen. Die Idee soll von dem Pkäsidenten der Columbia Jncandekcent Lamp Co von St. LouiS ausgegangen sein. Außer er Columbia gehören der Vereinigung an die W.stinghouse Electric Co. in Pittöbura, die Edison General Electric Co. in New Jark und Gesellsch sten in Warren. O , Cleveland, O., Lprinsield, Mass., Chicago und. ein oder zwei anderen Städten Schlimme Ersahrungen aus derHochzeitSreise. St. Louiö. Mo, 18. Feb. Von Paducah, Ky , berichtet eine Spezialdepesche: W. A. DaviS, der Einkäufer für die Holzhandlung von Sleele & Hilibard in St. Louis, welcher sich unlängst mit Fräulein Otolla Hippel von St. LouiS vermählte, nahm seine Braut mit auf eine Geschäftsreise. In Hamburg, einer Landung 200 Meilen oberhalb Pabucah's am Tennessee Flusse, wurde DaviS von Mondscheinbrennern, welche an jenem Platze wild wie Pilze wachsen, für einen Ver. Ct. Steuerbeamlen gehalten. Die krummen Schnopibrenner sammelten sich Massenhaft vor dem kleinen Hotel in Ham- . t t t i.Afcf' , ourg, Klugen ore yurer. ein, uv:rwältigten den jungen Ehemann und schleppten seine zu Tode erschreckte junge grau die Treppe hinab. Elnige anständige Bürger deS Stadt chenS kamen dem jungen Ehepaare zu Hilfe, jagten den Schaopibrennern daS Paar ab und brach en dasselbe in einen r Laden, der verbarrikadirt wurde. Da- - ylS erhielt einen Revolver und rahm Theil an den Kampfe, der zwischen den
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Bürgern und SchnapSbrennern enrstand. Knüppel, Pistolen und Steiue wurden gebraucht und zwei der Mondscheinbrenner wurden gefährlich vermundet. Bei Ankunft deS DampferS
am nächsten Morgen wurde daS junge Ehepaar vor, seinen Rettern, die selbst noch an der Landung die erbosen SchnapShelden bekämpfen mußten, ai Bord geleitet und entkam mit seiner Frau unverletzt, aber um eine schlimme Erfahrung reicher. ES wurde keine Anstrengung gemacht, die Ruhestörer zu verhaften. ' , , ' Ausland. Mitterwurzer'S Tod. Wien, 13. Febr. Die Leiche Friedrich Mitterwurzer'S ist auf Veranlassung der Behörden obducirt worden, um die Todesursache genau festzustellen. Die Obduktion hat ergeben, daß Chorkali die unmilttlbare TodeSur sache gewesen ist. Der Kranke hatte beim Gurgeln eine Quantität deS (S ftrS verschluckt. ' Die Leiche wurde ln b:t Augustiner-Kirche eingesegnet und dann nach Dresden zur Beis.tzung übergefübrt. Weitere Wiener Kreise hat et auf daS peinlichste berührt, taß Millerwurzer in der Wohnung seiner Freundin, der Schauspiele: i.i Mirovic, mit welcher er seit Jahren ein LiebeSver hältniß unterhalten hatte, gestorben ist ' ' ' Wen dieAndern u. s. v. Berlin. 13 gebr. Sen. Edward O. Wolcolt von Colorado, der sich im Interesse der DoppelwäHrungSbe wezung in dieser Stadt aufgehalten hatte, befindet sich auf der Rückreise nach London. H er conserlrte er mit dem Reichskanzler Fürsten Hohenlohe, dem Baron Marschall von Biebrrstein, dem Finanzminister Dr. Miquel und Dr. Koch, dem Präsidenten der Reichsbank. ES wurde idm die Versicherung gegeben, daß Deutschland eine DoppelwährungSeonserenz beschicken würde. wenn Großbritannien und Frankreich ein GleickeS thäten. Herr Walcott traf die Vorkämpfer für Doppelwährung Dr. Arendt und den Grafen von Mirbach nicht. GriechenlandundKreta. A't hen, 13. Feb. M. SkouzeS, der Minister deS Auswärtigen, hat auf die letzte Note der Repräsentanten der Machte geantwortet. Er sagt, eS sei für Griechenland unmöglich, seine Flotte zurückzurufen, so lange die Aufregung auf Kreta vorherrsche. ' PariS, 13. geb. Eine von Athen hier eingelaufene Depesche meldet, daß König Georg selbst den Befehl über die ?!ordarmee übernehmen wird. ES wird hinzugefügt, daß der König gesagt haben soll, er zöge eS vor, lieber in der Schlacht zu sterben, als ein ezilirter König zu sein. DaS letztere würde, laut der Depesche, sein Schicksal sein, wenn er in der gegenwärtigen Krisis die Führung nicht übernehmen würde. Rom, 13. Febr. Eine Spezialdepesche, welche von Larina, Griechenland, hier einlief,, sagt, daß 1000 Maeedonier die Grenze überschritten und sich den griechischen Streitkräften anschlössen. A t h e n. 13. Febr. Oberst BassoS, der Oberbefehlshaber ter griechischen OkkupationStruppen auf Creta, etablirt auf ter Insel im Namen leS KSnigS Georg eine Regierung. Die städtischen Wahlen finden bereits statt und eS wurden Bürgermeister in den Städten und Dörfern außerhalb Cavea'ö, Heraklion, Retimo und Sitia eingesetzt. Can ea, 13. Febr. Alle griechischen Coasulate aus der Insel Crlta haben ihre Flaggen eingezogen. Die britischen und italienischen Torpedoboote hielten den griechischen Pavzerdampser Hydra", welcher Proviant nach dem griechischen Lager brachte, an. Oberst LassoS. der Befehlshaber der griechischen Truppen, hat beschlossen, mehrere strategischen Punkte anzugrei sen und zu nehmen. London, 19. Februar. Eine Pevesche der Timed" von Canea sagt: Die Jasurgentea haben den Ccnsuln angedeutet, tag sie in der nächsten Zeit beabsichtigen, Haleva anzugreifen. bemerkte heute (Mittwoch) Nach
r Dr. Miles' Nenoine stegreich.
a&tbttll&t tut fteiftiat SrsSSvs mcufil I tr&ftifttt Zhfttiatctt Raum. fCLt&n. 93. X. Houck. der fähige Predign Ux Vl? Grace U. B. irch u Sarliöle. Penna. schreibt vom & September 1835: .Ich erfreute mich der beste Tesnndheit di 1892. Zu dieser Zeit wendete sich meine Pstlchten alt Prediger und diese unterwars mich mehrerer heftiger Erschütterungen, welche zusammen mit Ueberardettung nnd Vesorgni meine GesundheU und mein Nervensystem untergruben. Ich war that sächlich in solchem Zustande, defc nur die Anficht einer großen Versammlung mich ermüdete und ti bedurft eineS oder mehrerer Tage ur Erholung. Ei gereicht Dr, Miles mit lr ffreudt sagen zu kön ven. daß Dr. Mild' Rcstor INcrvine ,r,v ervla uud ttior Restores Health.. .. tv l'oole mir uubeschreib. lich wohl gethan haben. Ich predigte gestern trennal und fühle diese Montag Morgen f frisch tt it tu rnct nern Leben. Tank Jdrer Heilmittel. Dr. Mller kemeckl werden von allen Apothekern ter gewisser araati verkaust. Wirkt die erste Flasche gar keine Vesserung. so wird da Geld zurück erstattet. Deutsche Buch übe? Herz und Nerve wird aus verlange frei zugeschickl. ' DR. MIXE j MEDICAL CO., EUchart, Ind. mittag, daß die Insurgenten, welche mit den griechischen Truppen gemein, sam handeln, sich der Stadt räherten Die Admiräle der ausländischen Kriegsschiffe drohten, Marinesoldaten abzusenden und die griechische Flagge mit Gewalt von dem Konsulate herab nehme zu wollen, wenn der griechische Konsul die Aufforderung, die Flagge einzuziehen, nicht befolge. VLiUx den in SarakinoS Eetötteten waren 20 ffraue und 61 Kmder." lZlne Vevelche -oer,'limeb--v0sr-Athen sagt : Oberst BassoS hat seinen Leuten befohlen, jeden Zusammenstoß mit den auiländischen Marineleuten zu vermeide? und er ermahnt die Kretaner, die MoSlemS und die Ausländer anständig zu behandeln. Er verspr cht den Türken Schutz und religiöse Gleichstellung und wird versuchen, sie zum Verlassen der Insel zu bereden. Er wird jede Gewaltthat gegen die Türken bestrafen Türkische Soldaten, die sich ergeben, werden entwaffnet und nach Smyrna oder nach anderen Punkten in der Türkei gesandt werden. ver Chef der SenSdarmerie hat die Bewachung deS griechischen Konsulats in Canea befohlen. Berlin, 13 Febr. Man hat in Erfahrung gebracht, daß Großbritannien dem Vorschlage Deutschlands, den Piräuk, den Hasen Athen'S, zu blocktren, um rtechentandS rrtegSahnllches Austreten zu dämpfen, oppk'nirte und daß daher nur schwache Aussicht sür Annahme deS Vorschlags vorhanden ist. Diese und andere Informationen stärken die Annahme, daß die Groß mächte Griechenland nicht ernsthaft opponiren. Wien, 13. Feb. Der österreichische Panzerdampfer Kronprinzessin Stesanie," zwei Torpedoboote und zwei Torpedofänger fuhren heute von Pala nach der Insel Creta ab. Alice Quinn, 22 Sare alt, verheirathet, wurde für irrsinnig erklärt. . Der New York Store. (GtaMlrt 1853.) Agenten für Butter! Muster. Der größte verkauf von Haushaltungs-Artikeln der je in ZndianopoliS unternommen wurde, begann heute. Lassen Sie sich durch nichts abhalten zu kommen. Holen Qie sich LargainS. . Oaseaent. " iiKI 9 1 :i
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