Indiana Tribüne, Volume 20, Number 151, Indianapolis, Marion County, 18 February 1897 — Page 3
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. OUCTI. üiu. uuuu, f A.A A Um das Glück. Noman von Sophie JunzhanZ. (Fortsetzung.) sn aber itellte er bald genug hin, und uni ihn nicht fallen zu lassen vor s :eubigem Schreck, als er die Besuchexn da aus der Bank erkannte. Ganz verklärt kam er auf sie zu 7 sie nur wiederzusehen war ja ein Fest! Und sie hatten sich bei den Händen, ehe nur in Wort gesprochen war. Nein, der trug nichts nach, das sah die kleine täu auf den ersten Blick, dazu war er lUl zu einfach und ehrlich. Nun, und Sie sind nur nicht mehr kose? fragte sie aber doch. Wegen neulich? - Ach, Sott, es war l;a?t, sagte er mit einem Seufzer. Ub:r nun sieht rnn Sie wenigstens cwmal wieder das lohne Ihnen Gott, deh Si: zu ir gekommen sind. Was sie hergeführt hatte, danach fragte er gar nichl; sie war da, das war die Hauptfcche; die Sehnsucht war gestillt. Jett aber soll sie sich erquicken. rach'deN langen Marsche; ec nöth'zte si: in h.s'SauZ. Nun, l'.nd die Milch? stgle die umsichtige kleine F?au und sc5h nach dem Eimer. Die wollen Sie da stehen lassen? : Nein, nein, er l:H!e, ga.iz glücklich, :r.d sprang hin. T)ben in der Küche i'.wx ein Feuer, an lern er seine Kartafeln für den Mittag stehen hatte. !?au Schlegelmilck rückte den Deckel ein wenig vom Tods:, als Hausfraü, d:nn das Wasser strudelte heraus. Er b:t ihr nun ein Glas von der kuh !?arn-.en Milch an es war zugleich das Glas, das einzige seines HauZ sltes - und si: tnmk einige Schlucke !7.it Lehcgen. Dal'.n aber sah sie ihn an, um nun auf i'r Thema zu lom rr.cn; ihre Augen s Zischten in seinem nvch immer freudig erregten Gesicht und Zweifel began7.in in ihr auszu st::gen, ob er auch noch so gesinnt sei l)ie neulich, da er U ihr gewesen" war. tapfer, wie sie wa-.. wollte .sie abr ,-xch das Schlimmst? bald wissen,' und so begann .sie: Nun, Sie haben enge sangen zu wirthschaften, das sehe ich. !!nd wie werden denn fertig? Wie bchagt es Jh-?en? Jetzt sah er ihr die Augen, mit c'em Vlicke so wehmüthig und so tceuherzia, wie sie -loch keinen gekannt l.attc. Ich will I".nen die Wahrheit sagen, Frau Schlek-clmilch . . . Sie satten wohl Recht: es wäre em Ende doch nichts für Si! gewesen. ES ist (:n hartes Leben. .Mir verschlägt daö ja nichts, aber wc::n ich dann so an Sie denke und ich denke immerfort an Sie; dazu kann tch nichts, undas werden Sie . mir. jv auch wohl nicht l. erwehren wollen dann seh: ich doch ein, daß ich unverschämt war, wie. ich gemeint hab', Si: sollten daö hier. so :a!tmachen. Hier seufzte er t.cch bitter und sah 5U? Seite. Und' Sie meinten, die Üatbrine aus der Cmre paßte doch lzohl besser hierher? warf Frau Schleelmisch fragend h'iii. ' Die Kathrine? Er wurde nicht cinmal verlegen. .In die hat meine Seele noch keinmcl wieder gedacht. t,'ch. Gott, habe ich .'in Verlangennach Ihnen gehabt! und in die Hutzelgasse zu kommen, getraut ich mich nicht. . . wozu denn auch? Aber jetzt sind Sie hier. . . und nun meine ich, ich dürste Sie gar nicht w?eder fort lassen. 5)aben Sie denn noch jemanden bei sich? Mit der lchten Frage lenkte er erst .ur thatsächlichen Wirklichkeit zurück, die wahrscheinlich gleich ihre Stacheln feigen würde. Wenn sie mit andern oder in Geschäften hier war. so war es wohl nur Nebensache? Fetzt sah er schon längst nicht mehr, so froh auZ, wie im Anfang. - Da setzte die kleine Trödelfrau ' sich cm Herde nieder, auf die Tank, und wieö dem jungen Menschen den Stuhl segenüber. Sie sah ihm in die Augen i-.nd nickte, wie zur Befestigung in ihrem Vorhaben." -Dann begann sie imd ungleich vielen ihres SelchlechtS-7 j'.brigenS such des andern wußte sie sich ziemlich kurz zu fassen. Ich will Ihnen etwa sagen, Fritz. . . ich Un deshalb hergekommen ; eS ist auch weiter niemand mit mir.' Was ich neu f:ch von Ihnen erfahren habe, habe ich ,-Zcht auZ dem Kopse bringen können. Zu gern wollte ich Ihnen helfen aber wie? Sehen Sie, Sie in Ihrer Unerfahrenheit wissen gar nicht, daß St sich ohne ein paar Hundert Mark Rückhalt tetnn es nicht ein pa,:r Tausend heiße:: muß hier so wenig behaupten können, als wenn Sie auf dem Seile ständen. Nun. und da? Geld, daö halte ich daran haben Sie guter Mensch gar nicht gedacht; Sie haben nichts hinter uns gesucht, das weiß ich wohl. Wie aber Mnen knoas zuwenden? Mit dem guten Willen der Mutter nimmermehr, olsz mußte es gegen ihren Willen gesche' r. Wenn ich sie' dann aber schon aufbrachte gegen mich, dann lieber euch gleich mich ganz frei machen, das war besser für sie wie für mich. ES ist nicht leicht mit ihr. das haben sogar Sie s5,o gemerkt. Nun, es ist meine Mutter, deshalb will ich vom Aergan genen nichts sagen nicht jede? lätte es bei, ihr uZkehalten. Sobal:, ich
üver meinen ÄymögmöaytM, beanspruchte, um Ihnen. km Nothfallsunter die Arme zu grkfen so wäre das zu Hause die Hölle geworden. Ich sage, eö wäre: es ist, denn ich bin hinter dem Rücken der Mutter beim, Advokatm gewesen, wegen der Geldgeschichten; ich-habe ihr angekündigt, daß ich nein Theil heraus haben will 0 ich habe etwas erlebt, das kann ich Jhr.en sagen. . . Sie strich sich ein paar Mal nervös mit der Hand über den schwarzen Scheitel, und in den dunkeln Augen lag eine Welt von Leid, brannten unseiveinte Thränen. Gleichmar war längst aufgesprungen und stand vor ihr, mit bebenden ausgestreckten Händen, die er über ihre schmalen Schultern hielt, als wollte er sie schützen. Das haben Sie um mich gethan? und nun? und nun? nun soll ich nicht einmal. ... Er endete nicht, doch sie mochte das Ungesagte verstehen. Doch. doch, nickte sie; ich frage nichts nach den Leuten, was die dazu sagen. . . es ist am ht sien für Sie, wenn ich ganz bei Ihnen lin und da will ich ... ja da wollen wir unS doch lieber derheiro ihen. Sie hatte noch nicht ausgeredet, da war sie schon in, nein, auf seinen Armen, denn er hatte sie in die Höhe gehoben wie ein kleines Kind, in seines Herzens jubelnder Freude, und drehte sich ein paar Mal mit ihr im Kreise herum. Nun, das fängt ja gut an, sagte sie lächelnd, als er Je. endlich wieder auf ibre Füße nieder ließ; einen gesetzten Ehemann kriege ich, das muß wahr sein. Ach, ich weiß gar nicht, wo ich bin! rief er halb lachend und halb weinend. Ist dies meine Küche? Wie irj Him,nel bin ich den Engeln da oben lann nicht seliger zumuthe sein, als mir. Sie. Sie mit einem Male brach er ch und begann wieder, scheu ,md halb leise vor Muck: Dann dürs:n wir unS jetzt auch wohl du sagen? Du Elise? Ja. Fritz. Und 2 noch leiser uns auch einen Kuß geben? S'.e küßten einander. lieblich und herzinnig; dann sagte V.e: Ja, Fritz, aber eine elte-Frau für dich bin und bleibe ich doch. ' Ach ach er wehrte ab, glückselig und wortlos, und sie konnte ohne Selbstbetrug in seinen - Augen lesen, dab sie ihm wirklich gefiel so wie sie l?ar. daß sie ihn jetzt so reizend dünkte. !)!e es die Schönste. Jüngste nicht mehr vermocht bätte. -So überließ sie sich denn für jetzt halb zaaen'o auch dem Glücke, seinem Glücke aber Hauptfach, lich. Uebrigens muß eins für sie gesagt werden: daß in ihrem und seinem Stande Ehm. in denen die Frau weit älter ist als der Mann, ungleich öfter vorkommen, als in jedzm andern; das Jolk betrachtet dis Verhältniß kaum roch als Ausnahme, so gewöhnt ist es daran. i Und dann zog durch das Gemüth der kleinen Frau selbst in diesen Au Anblicken und grade in diesen -7 wehmüthig beruhigend der Gedanke ': Jetzt will ich hier thun, was ich kann, damit er in die Höhe kommt und eö auch einmal ein bißchen gut' hat auf der Welt. Und dann ich arte auf den Vater, ich werde gewiß nicht alt, und wenn ich einmal todt bin, ist er noch in den besten Jahren. Dann hat er seine Sache in Ordnung und kann sich eine Junge nehmen. DaS aber behielt sie natürlich für sich; sie würde ja den guten, ehrlich gesinnten Menschen nur damit gekränkt l-aben. Und jetzt hatten, sie , auch so dieleS andere zu besprechen, denn die Male, da sie sich schen konnten vor ihrcr völligen Vereinigung, würden gezählt sein. ES mußte also wenn möglich alles heute abgeredet werden. Gott sei Dank, da du wenigstens mündig . bist, Fritz, sagte sie. Er sah sie fragend an. und sie erklärte ibm die Sache. Mein wie er stand in der Welt, hätte es doch noch Weiterungen gegeben, wenn der Form wegen nach Angehörigen von ihm hätte geforscht werden müssen, denen etwa ein Ern soruch zustand. Jetzt kam. ihnen daö energische Vorgehen des Herrn Weid'müller, der damals nach dem Geburts orte GleichmarS geschrieben hatte.- wieder zu statten. Der weith:rzige baizi? sche Beamte, durch welchen einst der Geburtstag deS Burschen aus eigener Machtvollkommenheit festgestellt worden war. hatte dem - übe? sein Alte; großen und kräftigen Menschen allerdwgS zwei Jahre zu viel gegeben, aber das amtlich bealaublgie Datum auZ den Registern ' des deutsch-böhmischeq Städtchens ' ließ ihn doch immerhin 5weiundzwanzigjährig. Nach Ha 5 lau zu schreiben um den. Geburtsschein unternahm nunmehr Fraü Schlegel milch, und ihre eigenen Papiere würdj r ("i 10 rnsch wie möqlich besorgend Wundern Sie siö nicht. Fritz, wenn ich, es. jetzt mitemem Male eilig, zu haben scheine, sagte sie; sie verfiel dann vnh wann noch in daZ .Sie", vertrauj:ch und herzlich, wie es ja. schon längst gewesen was, Zlber. ich '. muß ..alle Schritte, die vor der Hochzeit nothig sind, schon gethan' haben, eh: ich her Mutter auch nur ein Wort 'davon sage. . Ich kenne sie sie regt sich we Niger auf, wenn sie 'merkt, , daß nichts mehr an der Sache zu ändern ist. als wenn ' sie meint, sie konnte mich noch davon abbringen. Arg, wird', es auch so werden, sie seufzte. Daß sie mich für verrückt erklären- wird. ist-daS mindestes wenn sie. mich 'nicht gar vor die Thür sekt oder es' mir so macht, daß ich nicht im Hause bleiben kann Gleichmar war voll unruhigen Mitgefühlös daß er' da nicht, helfen' sich nicht zwischen siine. Freundin und die schlimme alte Schubert stellen-konnte! Über davon wollte sie nichts hören. Wenn die'Mutter etwa.' wider Erwarten, mzv.schlich seln sollZe. so da mit ihr zü reden- ist. dann lasse ich ' es dir sagen, bcschied, sie Ihn. dann kannst du ihr' einmal ddrher. die. i)2nd geben. iXtr . ich - cta es T.i" ir Auch' fin t2-lkr!. ;2n
Zvütiu wiro sie dZÄ5ik nlÄtt rommen wollen, sagte er rM2.-oor hin. Nein, aber sie wird doch vielleicht nachher wieder gut, meinte .Frau Schlegelmilch. Sie beredeten alle.s ; ach, wie gut that das, sich so zu bpre- . . , . r' chen in herzlicher Eintracht, und wie llug und richtig erschien ihm. alleö, was sie sagte! Zwischendurch aber war es ihm doch immer wieder wie im Traum, und einen großen, ja gewaltigen Freudenschreck hatte er noch, als sie herausrechnete, daß sie heute über vier Wochen schon als Mann und Frau hier sitzen könnten. Er faßte j ihre Hände und sah ganz verklärt ! C!TJ b... w.!. . t.Y! Jl uua. uic -luutm. iuic u-uyuuu iuui schon jetzt alles, mit ihr hier neben sich. Ach, er war doch vorher recht einsam gewesen! . Die Mutter darf auch nicht allein bleiben, sagte ' Frau Schlegelmilch j noch. Und so lange ich nicht eine verstandige Person bei ihr weiß, werde ich hier keine rechte Ruhe haben, wobei ein Zug der Sorge über ihr Gesicht flog. Die Mutter würde sie vermissen, das verhehlte sie sich nichtzbraucht nicht der, der gern schimptt und keift, ein paar geduldige Ohren, die ihm zuh'ö ren, und hat er sie nicht nöthiger' als andere, ruhige Leute? Da Frau Scklegelmilch darauf, bestand, daß Gleichmar seine Mittagslartoffeln nicht kalt und hart werden lasse, so musste sie wohl oder übel sein Gast bei dieser Mahlzeit sein, und bei einer einfachern ist eine Verlobung wohl selten gefeiert worden. Gleich mar schämte sich auch und entschuldigte sich, daß er nicht wenigstens etwas Speck im Hause habe. Die Milch,' die er selber gern trank und mit der 'er i a.s fehlende Fleisch ersetzte, mochte er ihr nicht noch einmal anbieten. Wenn man nur einer ist, nimmt man es nicht so genau, sagte er und sah sie bittend an. und sie nickte ihm lächelnd und verheißend zu. Das Kochen perstand sie re5;t gut: und während sia oisher. bei aller Hinneigung zur Person Gleichmars, das Ganze doch mehr wie eine Menschen, und Christenpflicht auf sich genommen hatte, so fing sie jetzt an, sich förmlich zu freuen darauf, wie sie hier wirthschaften wollie,'.um ihn. der bisher bei allem Guten stets (atte nebenher laufen müssen.nun auch die Bequemlichkeit des Lehens kennen lernen zu lassen! (Fortsetzung folgt.) berliner ikrüieajerhneipfii. Immer slorirten Verbrecherkneipen in Menge in allen Theilen Berlins, die eine immer berüchtigter als die cn dere. Eine der gefährlichsten .Kaffeellap-pen-befand s'.ch in der Lottumstraße, in welcher eine förmliche Diebesbande ihren Sammelplatz hatte. Hierher- kamen die .Schärfer" (Hehler), um.daZ gestohlene Gut (die Soois") an sich zu bringen; hier wurden vorzunehmen Einbrüche .gekaspcrt" (besprochen), hier fand die Vertheilung deö Erlöst statt. Hatten die Verbrecher die Taschen voller Geld, dann eilten sie meistens in den .Türken- und Janitscharen - Kel-, ler", den wir unS daher etwaZ näher ansehen wollen ' :. Der tiefgelegene, äußerlich unschein. bare Keller trug auf seinem Schilde die allein wahren Budiker - Jnsianien: Das stumpfe Glaö der .kühlen Blon-, den", das schlanke Glas der .Strippe", einen zinnoberroth angetünchtenSchinken und im Kranze darum Eier und Würste. ' Am Abend leuchtete aber aus. einer Illumination thraniger Oellampen das Wort .Kunstgewölbe". Von unten herauf klängen 'nicht immer- 'har-' monisch. aber stets kräftig dit Was, zermelodien eineZ invaliden ftoicrj herauf. ' ; Gleich am ersten Tisch st'-en ' ein Mann und eine Frau; sie schmausey und zechen mit der größten Vehagl-ch-krit. Die . Vettelpsennigeihrer. auf die Straße gesandten Kinder werden, hier perpraßt. Ihnen zunächst sitzt ein be, kannte? Flatterfahrer" (Vodendieb). Der robuste Mann, in der Kleidung eineö soliden Arbeiters, hat keinen Part, ner. Er .baldowert" die Geschäfte? allein auS. und braucht Niemanden ,um .Schmiere stehen". Er hat in der Lerbrecherwett den Namin .Schmalbacke" und verbüßte bereits ein VkrtÄ jahrhundert an Freiheitsstrafen. . Er kennt Groß" und .Kleinmokum", (Zuchthaus Spandau' und Brandenbürg.) Viel harmoser ist die Spickgans". ein Dieb, der meistens nur Eßr Waaren stiehlt. Er unterbält sich soeben mit der .Kunstreiter - Jda." Diese ist eine renommirte Torf-" und .Pa'o. dendrückerin" .al,kendiebi1. Hiäiti. ein alte? Anchtbaus Kandidat, wurde später Polizei '- Vlgilant,. bei welcher Gelegenheit er sein Leben einbüßte. Sie verläßt die .Spickgans? und sucht sich einen Platz neben einem soeb:n emgetretenen Rollkutscher. Mit großer Geschicklichkeit zieht sie'diesen, einen mit Geld gefüllten Beutel auZ de? Tasche, während sie mit ibm tändelt. Der Rollkutscher aber merkt dies und tellt seine Nachbarin zur Rede, Sie i!i inpcrt über die Beschuldigung ' und chlägt mit geballter Faust aus den Tisch und dann auf den .Verleumders ES entspinnt sich ein Kampf, der. mit einer allgemeinen Schlägerei der Antresenden endet, da man für und wibei die .Kunstreiter . Jda Partes tiZmmt. . Die blutige Scene wird von Musik begleitet. EinGuitarrenspieler, in derGauner Welt als der .schone Robert" allqeme:n bekannt, klimpert auf seinem schlechten Instrument und smat dazu eine Arie. . Naödem die SZeaenden den'Kamps Plak bebauptet. erscheint diePolizei. die der bestoblene Rollkutscher berbngeholt,' und verbaftet die von denMißhandlun-! gen im Gesicht 'raun und blau geschla,' pene Kunstreiter . Jda", während der' änkelsänser ihr, als -sie r?n 'd?r 5r:vve nech clnta. schadenden Olick hinabwirft, zusink.t:
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- Und da-vaUt sie .wieder 'runter Und da'konnt'A nicht.'"...".''' Ein anderes berüchtigtes Lokal, die .ftfftTt" nVr V c,,.i-:r. sr!1'
. l vvvv . U4llllUyC WUUI befand sich im Herzen der Stadt, in der Jerusalemernraße. Den seltsamer. Beinamen erhielt es vermuthlich wegen j des einem Flintenlauf ähnlichen, end- ! Tnä TnnN.rt (Ait3(fns V. rzl ..vvjv.l iUU9UlB( ltli 41U41 f'U. ren mute, ehe man in den Saal gelangte. ; - Das Hauptkontingent der Besucher der .Flinte" stellte die Verbrecherwelt. Was die Herren .Knacker" (Einbrecher) und die anderen Mitglieder der ehrsamen Diebeszunst in ihrem lanzfingerigen Gewerbe ergattert, verpratzten sie hier mit ihren Dirnen. Montags und Freitags pflegte der alten Berlinern gewiß noch in Erinne ruz lebende .Puppenspieler Richter" in der .Flinte" Vorstellungen zu geden,' was durch ein Transparent ange zeigt wurde, welches die Inschrift: .Theater von Richter" enthielt. Ein mattes Lampenlicht erhellte nur spärlich den langen Flur. Nachdem man ihn durchschritten, gelangt man in den Saal. Rechts vom Eingang befand sich die Schänke, auf deren Tisch m blankgeputzten zierlichm Kesseln spirituose Getränke brodelten. An den Wänden herum standen Stühle, die mit rothemGlanzkattun überzogen waren, an denen an verschiedenen Stellen die Lappen herunterkingen. Oberhalb res Saales zog sich eine Gallerte mit einer Anzahl Logen, aus Brettern ge zimmert, entlang. Die Bühne befand sich gegenüber dem Eingange. Vor der Vühne standen Holzbänke für die Zuschauer. . Auch diese müssen wir kennen lernen: ' Die alte dicke Person mit dem von öranntweinzenuß aufgetriebenen Gesicht' die dorn in der ersten Reihe sitzt, ist die Wittwe eines Zimmerpoliers. der im .Hotel de boeus" (Arbeitshaus) sein Dasein vollendete. Sie ist eine berüchtigle Hehlerin und führt persönlich mit Vorliebe Ladendiebstähk aus. Zur Rechten sitzt ihre Tochter Malwine, deren hübsches Gesicht indeß schon recht derlebt aussieht. Malwine ist ebenfalls, wie ihre würdige Frau Mama Schottenfellerin" (Ladendtebin), so gär eine der Geschicktesten, und hat den .poetischen- Spitznamen; .derSchorn teinfeger. Links neben ihrer Mutter itzt ihre Vusenfreundin mit dem Diebsnamen: die Rothköpsiae". Sie betreibt dasselbe Metier. Neben ihr steht Rasfzahn". Er ist der routinirteste Einbrecher. Sein Vater starb im Zuchthause. - Die Vorstellung beginnt. Rufe aus dem Auditorium schallen durch einander, denn das Publikum spielt hier immer mit; doch Richter läßt sich nicht beirren, die Vorstellung nimmt ihren Fortgang und erreicht unter Halloh endlich den Schluß. . Run .weicht Thalia der Terp slcho'reV welche bis spät nach Mitternacht das Scepter führt. WaS in dem Lokal sonst noch vorging, das. entzieht sich der Schilderung .... Das war in dem guten alten Berlin die '.Flinte". Als Richter gestorben war, sang die Berliner Straßenjugend: .Wer ist todt? wer ist todt? Puppen. Kieler Richter; Schade drum, schade drum, er war ein großer Dichter!" Auch der .Penne" wollen wir einige Zeilen widmen. In derselben finde! man den ausgedienten und zermürbten Verbrecher. Der Gast der .Penne- ist auf jmer Höhe des Cynismus ange langt, wo das Individuum sich selber nichts-ist, und die Gattung nur insokern gilt, als sie außerhalb des IndividuumZ steht. In diesem Cynismus liegt daö Geheimniß der Natur dei Pennbruders"; und dieser Cynismus selbst ist die Folge der vollständigen Erschöpfung aller sittlichen, socialen und menschlichen Elemente in demBerbreche? -.Invaliden. .Pennen" gab eö in Berlin unzahlige. Eine der .würdigsten" war der .Gasthof zum aoldenen Löirrn" in der Müllerstraße ZL In der Bischofstraße V7. in der Kommandantenstraße, selbst in der Friedrichstraße unmittelbar in be? Irt&h der Mn?en defandcn sich Pennen" und Spelunken, die d:m sichtscheuen Volk Unterschlupf gewährten, !gn sieht, daß man verattigeOr!: yuch im Herzen der Stadt fand;, keineswegs waren dieselben an der Peri pherie der Stadt zu suchen. . Als .Pennen -Königin" galt in dieftn Kreisen ein Fräulein Otto in der Pren'zjauerstraße-17, Ecke der Hirter.. straßeV' ' ' Hn dieser .Penne" wollen wir einen Augenblick rasten. . Mit dem Abbruch dieses Hauses verschwand eine Stätte von der Bildfläche des BerlinerCentrumS, welche fast zwei Jahrhunderte hindurch zweifelhaftem Gesmdel Nachtquartier und Unterschlupf gewährte. iftür die Kriminalisten, war die ' Otto'sche Penne eine Fundgrube. Doch 'nur weniäe hatten von dem Elend, ' welches sich hinter ' der baufälligen Mauer und in den unheimlichen, düste'..ren Gebäuden nachts verbarg eine Ah- : NUNg. ' ' ' I DqS'HauS sah düster und melanch? . lisch aUS.'Niemand jedoch merkte ihm diePenne" an und abnte. daß die - altePerson, welche dem klingelnden Be- ' amten 'öffnete und mit einer kleinen Oelhandlampe vor!euch!ete, die unbeI schränkte Gebicterin in diesem düstern Uetch der Armuth, die .Pennen - Koni. in" Fraulem Otto war.' Sofort erkennt si: den schneidigen .1. 1 . . n r.t. n n v . komlmar und oegrelsk leionocrilunvlich den Zweck seines LesuchZ? sie macht , einen, äußerst zierlichen Kni? und öffnet nach einigen. Worten der Begrüßung daö erste Zimmer, in welchem, wie sie läcbelnd versichert, sich die vor nehme Gesellschaft ihrer Penne besin- . der. I '.Da waren-wohl an dreißig Perso"rnt: nntt. fcftfif und iunae Bar- ' schen,' theils auf der Erde aus Stroh ,:b:tt:t. theils auf Holzschemeln sitzend. 1? Z: czlti
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H. C. POMERüY, p'fleaü"e? d . Alle Ichttefen 10 zt, vag sie outen unsern Eintritt nicht im Geringsten ge.-' stört wurden. Sie mußten wohl ein sehr gutes Gewissen haben. Die Unterbeamten des Commissars hatten ihre .Stechlaternen" angezündet und übersahen mit geübten Blicken die schlafende Gesellschaft. Die Luft in diesem Raume kam der eines Affenzwingers gleich. Die meisten der Schläfer waren den Kriminalbeamten bekannt; es waren unverdächtige Leute, welche irgend ein armseliges Geschäft betrieben, sich aber redlich ernährten: .Naturforscher" oder .Humboldts", wie der stets für Spottnamen fertige Berliner die Lumpensammler nennt, Drehorgler, Haustier und andere mehr. War den Beamten ein Schläfer unbekannt, so weckten sie ihn, fragten ihn nach seinem Nationale und ließen ihn dann weiter schlafen. . Diese Procedur schien beiden Thei len eine so gewohnte, selbstverständliche zu sein, daß sie mit der größten Gemüthsruhe von Statten ging. -Nun aber betraten wir den Hof und schritten auer über denselben hinweg. Hier erschloß sich uns erst das Elend in seiner ganzen brutalen Häßlichkeit. Die Pennen - Königin" hatteRecht, die Schlafer in der Stube ihre vornebme G:sellschaft zu nennen. Run erst begriff ich diese so'ernst gemeinte Bezeichnung, welch: ich für Jronie genommen hatte. Der Anblick, der sick uns jetzt darboth war unbeschreiblich, Grauen erregend. 5to sckmutiaen. verwitterten, baufälligen Pferdesiällen lagen auf bloßer Erde, ohne Strob. ohne iraeid eine Be deokung, ?alb bekleidete, zerlumpte Ge stalten; bevorzugte, zumeist jüngere Personen baiten ikre Lagerstatt in den an den Wänden besindWen halb vermoderten Krippen aufgeschlagen. Sie wurden einer nach dem anderen geweckt und fragten dann in trokiger Weise, wesbalb man sie im Scklafe si'öre. .Die Beamten ließen sich hierdurch nicht beirren, setzten ibre Musterung fort, und nacbdem sich die qanze auS tfra sechzig Personen bestehende Gesellschaft als unverdächtig und ansreichend lenimitirt gezeigt, verabschiebeten sie sie. Das Sc5lafaeld in dieser Penne? betrug zwischen 5und 30 Pfennig, welcher Betra? vor der Annahme berichtet werden mute: und sollte man qlan ben. dast selbst, diese' Elenden, 'di-se zerlumpten Bettler derjenigen zu Ver. nöoen verholfm baben. die es zu ihrem Geschüft gemacht bat!:, ihnen das armseliae Laer ?u bieten? ftränlein Otto bat es ?u einer resvektablen Mobll?ab?nbeit gebracht, cbr.sl sie vati ihrer Behauvrung ein frn'.'s Herz satte und manchem freie Herberge gab. ?!e binterN lachende Erben. An der Statte der ehemli:en. Venne- erleben sich heute moderne Prachtbauten. Gut erklärt. Gattin: Ach lese da so häufig von freier Liebe, iJlanrt, was versiebt man eigentlich darunter? Qcäit: Das ist die Li:be. wobei man keine Schwiegermutter in ?en Kauf zu vehmcn braucht! DaS soeben auögeaebene .Politische Jahrbuch det Schweizerischen Eidgenossenschaft" von irof. Dr. Hitly enthält jolzendeNotiz: Für uns interessant war die Nacylicht, daß die militärischen Conservensabriken in Sachsen für ihren FleischBedarf das Schächtverfahreu einführten, weil dadurch eine'volllommeni jzlutung und eine größere Haltbarkeit des Fleisches erzielt wurde. Es geschah dies in dem einzigen Staate bei Ladt, der neben der Schweiz das Schächten verboten hat. Einem Metzrer in Kassel wurde bei der UebertragunJ von militärischen Fleischlieferungen ausdrücklich die gleiche BeUN2UN2 des Sckät'.ns att -' Gin klares Nuge, klare Hanr. ein klare? Kopf, ein klares System sind die Segnungen, welche, das Karlsbader Cpruöelfatz Euch be. täfrt. ... Theilweise ist diel seiner nimgenie, pmisicireuden Wirkung auf da Blut, andcrmheilö seinem lösenden, kräftigen! den, stimnlirendeu Einfluß auf die Vcbcr, Nieren, den Magen u:d die Eingeweide zuzuschreiben. Es verseht diese iu natür-' sicher Weise wieder iu einen gcsuudcn, natürlichen Zustand. . thau lasse sich nicht vsn kZewisienlosen HZudlern tZuschen, welche versuchen. Euch eine Mischung von Ccidliy.Pulvcr oder Glaubersalz als Karlebadcr Catz' cdcr künstliches Karlsbader Salz", "(ZeNl.kU g ilt" oder unter andere L!arae zu r?r.. kaufen. " Besteht darauf, den ächten 5ltt!?cl zn rrhattcn. der die Signatur EiSner & M eudelson Co., Cßenira, Nea rjx,1- tz :t:r Jl-s.: hiti vxz,
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