Indiana Tribüne, Volume 20, Number 149, Indianapolis, Marion County, 16 February 1897 — Page 3

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yiriJp LJ and Door, has saved Um das Glück. Roman von Sophie JunghanS. sffortsetzuna.) tfuu Echlegelmilch trocknete sich die Auaen. D".s hatte aanz anders werden sollen, sagte sie, auch mit verändere ter Stimme; sie meinte diesen Besuch Gleichmars. Ich hatre vor. mit Jhuen über Ihre Angelegenheit zu sprechen ich meine das Gütchen . mir war angst geworden, weil Sie so gar leinen Rückhalt haben, in Geldsachen. meine ich. Und da er i7.?.ner noch schwiea, wurde sie ängstlich. Eins müssen Sie mir versprechen in jeder Verlegenheit, in jeder, hören Sie.Fritz. kommen Sie zuerst zu mir. , ' Er hatte leise den Kopf geschüttelt; sollte das eine Ablehnung ihrer Hülfe sein? Wollen Sie oder wollen Sie nicht? drängte sie flehend. Geben Sie mir Ihre Ha?.d darauf jetzt griff sie ohne Scheu nach der seinen und preßte 'sie zwischen ihren Händen. ' So das ist ein Wort. Fragen Sie nur ' nach mir und kehren Sie sich an die Mutter nicht; mit der will ich schon - ' ' fertig wern. Kommen Sie bald . Wieder, Fritz, hören Sie? Er nickte nur mit leerem Blick und zusammengepreßten Lippen und' so ging er; eine befriedigend: Zusage war das nicht. Sie folgte ihm an die Treppe. und horchte hinunter. Was half es ihr? er hatte sich nicht noch einnuil umgedreht. 16. . Wenn Frau Schlegelmilch kn ihrer überströmenden Sorge um Gleichmar aesagt' hatte: mit .meiner Mutter will ich schon fertig werden! so war das eine hoffnungsvollere Auffassung . geWesen, als die Erfahrung sie eigentlich xewährleistete. Und die Tochter -der Frau Schubert würde in diesen Taz:n allerdings mit ihrer Mutter fertig, aber in einer anderen Weise, als sie selber, geahnt hatte. Frau Schubert kam an jenein Morgen schon überllaunig aus der Auktion zurück. Sie hatt: schlecht gekauft i rer Meinung nach, und hatte sich beim Bieten über ihre ursprüngliche Absicht in die Höhe treiben lassen; es war ihr allzu viel Plunder in den Händen geblieben. Das gute Noßhaarsofa und der Ladenschrank,- für die sie schon cinen Abneymer hatte, waren ihr von der Rohrwein und dem Kelz, da diese einander in die Hände spielten, vor der Nase weggeschnappt worden! Frau Schlegel:?.ilch kochte das Mittagessen und hatte dabci ein Ohr 'aus die Hausthür. ' Die Mutter erkannte sie gleich am Tritt, und an der Art, wie die Hausthür' wieder zuflog, auch so ungefähr die Stimmung hex Hjm-kehrenden.-Um so eher ging sie ihr die Treppe hinunter .entgegen; eö war ja such vielleicht etwas abzunehmen. Unten jn der vollgepfropften Flurstube fand sie die Mutter schon ' .vor der Eommode stehen, de? polirten.'mit der . schadhaften Schublade, die twn Kunden aus Siebold-haufen, bei welchem Frau Schubert geringes Verständniß voraussetzte,hatte aufgehängt werden sollen. Was ist denn das? Da steht sie noch! fuhr die Alte jetzt auf. Will er sie holen lassen? Das war ein.- böseZ Zeichen, daß Frau Schub:rt- vom Hauptgeschäfte dcS Morgens noch schwieg und sich an diese Nebensache hing. Ganz wehrlos war 'Frau Schlegelmikch aber auch nicht. Und damit fällst Du ins HauS? sagte , sie. DaS ist Alles, 'waS ich zu hören bekomme? ' So erzähle doch erst einmal! .Wart's ab, sagte die Mutter, grob und warf einen Packen, den sie unter dem Arme getragen hatte, von sich; es jvar Hauöhaltungsleinen. Decken und dergleichen, alles in ein alt:s Tuch ae schlagen.' Dann aber fina sie doch alsbald ihren schimpfenden Bericht an; sie spie Gift und Galle gegen die Eoncurreuten im Tr'ödelgeschäst; an 'den acken stieß sie. verächtlich mit pem uße cm dem Zeug, daö wisse man a. sei noch nicht da5 Salz auf'S Brot zu vndienen. wäre ich doch liehex hiez geblieben, da hätte. ich mir nicht' den HalS voll geärgert. Jetzt will ich aber erst einmal wissen eZ war nur BoZ-ß-jt,' die einen Ausweg su htew!e Du tnt hem Grünschnabel ei :Zg geworden bist." So vlel sag lch Dir, es geht nicht gut, wenn Du ihm wieder.zu wenig abgenommen haft. ..Was hat er gegeden?

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giau Schubert stemmte die Annrin dieSeiteänd funkelte ihre Tochter mit den Augen an. . Unter dem Mtrsgk, nen.rSrS,. Strd.u.. der ibr bin - 4 ftKf. rf, tirYi iufitm iekt arf fcVf 0" 1 rrt. däS eme Oit ernttfcht war, warir ein wunverilazer XlTima, Aber er wollte ch eine kaufen! Da hat' ihm die Madame wohl selber chii jasfeSdl w wir habr. ist

a lange mcyi gut genug sur ven den Karren gcu!, der er ist, den Baus crntölpil, den den Stromer! Und so macht sie mir selücr die Kunden abspenstig in den Fisteltönen

! höchsten Hohnes und Aergers rief sie k c eZ ist doch ura an den Wänden hinauszulaufen! Abspenstig. Mutter! sagte Frau Elise Schlegelmilch hier nur. mit einer eigenthümlichen Kraft der Berichts nung in dem einen Worte. ES gelang ihr zu gut damit; die Alte sah s?e scharf und mißtrauisch an. Ja, frei lich, der kommt oft genug, sagte sie. Nichts gekauft' hat er? gar nichts? Dann hat er auch nichts kaufen wol len! Dann ist die aanze ßoir.mcde eine Finte gewesen. Du. nimm Tich in Acht! und sie schüttelte die hagere Faust. Kommt er nun noch einmal, dann werfe ich ihn aus dem Hause, daß er alle Knochen bricht. Damit fuhr sie hinaus und dieTochter folgte ihr nach einer Weile mit müdem Schritt. C3 blieb ihr nichts anderes übria. sie mukte oben daZ Essen anrichten; dies Gefühl der Müolgkeit, das vielmeyr cm ueororug und Ekel an diesen Scenen war. übersiel sie aber so heftig zum ersten Mal. Gerade, weil sie derselben hatte g wohnt sein können. Sollte das lhr Leben lang so fortgehen?. Aus der Kinderzeit hatte sie häßliche Bilder vor Angen. ehelichen Zwist der Eltern, wobei sich dann, je älter sie geworden, ihr 5zerz immer mehr zusammengezogen hatte im Jammer um den Vater, dereine feinere Natur und dem resoluten Drachen von einem Weibe nicht ge, wachsen gewesen war. obwohl Frau Schubert ihrenMann eigentlich lieb gehabt totte. A5er sie hatte ihn unter die Erde gebracht trotzdem. Dann war das Martyrium ihrer eigen:n Eh: gekommen, und nachdem der Vorhang gefallen war, brachte sie die Tage und Ja.re zu, wie sie jetzt that, wieder im Hause ihrer Jugend, und neben der Zähen unverwüstlichen Natur derMut, . r- . f . . it r. Die na?, wie uc von imz gelyan hatte, unbekümmert austobte und ihr Element eigentlich in ux Tyrannei über andere hatte. Zwar fürchtete sich Frau Schubert auch wieder vor der stillern Tter. weil sie gewisse explo sive Eigenschaften in diesem Ehara!t:r ahnte; ihren Einfluß hatte FrauSchle gelmilch im Hause und im Geschäft, das war nicht zu leugnen; sie hatte ihn schon durch ihre besonnene .KlughUt. Abr nie war sie sicher vor Zänkereien wie die oben geschilderte, wenn man Zank nennen kann, waZ hauptsächlich von einer Seite betrieben wird. Es gab freilich Tage, an d;nm Frau Schlegelmi'.ch auch erwiderte und ihre Mutter im Schach h-:lt. Ab:r sie schämte sich nachher alle Mal selb. cls eine der seltenen Nature:?, mit der.en ein Pro:eg des Weiser- und Nuigerwerdens vor sich girg im Qerlauf der Iah. Auch heu!e hatte sie nich' Lust, nur em 'Wort weiter zu sagen. Gleichmars HeirathZgedanke hatte si: schon aus dem Gleichgewicht gebracht, ja, unglücklich gemacht, da sie doch nicht willfahren konnte. Nun b:c3 noch dazu. Der Ueb:rdruß daran stieg ihr bis an die Kehle. Ein brummiges Schweigen war nun freilich ihre Art nicht. Wo es das Zusammensein der Frauen mit sich brachte an diesem ?aae. da sprach sie mit ruhiger Stimme "wie sonst, wozu die giftige Alte sich nicht bringen konnte. Doch aber hatte Frau Schu bert ihremZornesausbruch heute merk, würdig Einhalt gethan; es war, als bekielt sie etwas zurück, auf die nächste Gelegenheit. Es war aber eine schwüle Atmosphäre in dem engenHause; Frau Schlegelmilch fühlte wohl. - daß - sich dabei der Ziindstysf sangsam ansammelte. Und als sie an demsbznAhmd noch, ihre Mutter neb:n der Hausthür in einem halblauten Gespräch mitFrau Feldmann, der Mutter der kleinen Spionin vom Morgen, gewahrte, als trotz allem, roas sie a erfahren haben mußte. Frau Schubert beim Hinaufkommen kein Wort darüber verlor und auch so zu Bette ging, da wußte die Tochter, daß sich etwaS vorbereite und daß diesmal in Betreff Gleichmars nicht nur ein unschädliches Gepolter, sondern ein noch pickt dagewesener AuZbruch erfolgen würde. Und der erfolgte, wie sie es voraus gesehen hatte, am nächsten Tage. Frau Schubert, anfangs mit einer gefährlichen tückischen Ruh?, sing an zu sti cheln und zu höhnen, und steigerte sich, die Tochter mochte antworten was sie wollte, nach und nach zu dem wüthenden Gezeter, darauf es von vornherein abgesehen gewesen war. Sje mußte sich endlich Luft machen. Bon Anfang an war ihr der Bettelkerl ein Dorn im Auge gewesen. Auf dem Sopha da hat er gesessen! Auf meinem Sopha! chrie sie. Und Du hast Dich nicht gechämt vor der Nachbarschaft! Das Zeniä breche ich im, wenn er sich noch ein einziges Mal hier sehen laßt! Neulich in Sieholdshausen bist Du ja auch mit' ihm herumgezogen er braucht Geld, nicht wahr?. Aber wenn ich merke, daß Du nur einen Groschen sie fuhr auf ein Spind los, riß eZ auf und 'lockerte in der kleinen Geld, Ichublade herum. Nachzählen kpnnte sie in dieser Geschwindjgteit nicht; das Ganze'' war nur ein Sckeinmar'över, nach welchem sie der Tochter die Faust i T. m . t'.ii rt unier oas euazi qkii. - ou- c.i bettelhasten saueroerdimtes Geld , . , . Vt . -" f . .LfiX aiii 'ü" lecjeirnua. V m'fd . Ich fi . fen mcht langer gefallen! ' t.- uhr auf sie löS A woll sie d:e erwuraen. Willst Tu N. ...i7..? 4 :tf .w m:in Haus! schrie sie überlaut. 'Man SUS? ckvtUngs: vou 2o:nsrelloe. -Fi-u Arm Mallen, der sittlich i fi . r' r t ... r V.

nur zum schein eroooen gewejik wat;, sich an ihrer Töchter wirklich zu vergreifen, , hätte sie nicht gewagt. Dein Haus! rief die Jüngere jetzt mit bli-. senden Augen; Deins aber doch nicht allein! Habe ich vom Vater her nicht etwa auch Antheil daran? Ich habe cm Recht an das Haus und an daö Geschäft so gut wie Du glaube nur nicht, das wüßte ich nicht. ' Die Alte hatte mit offenem Munde gestockt, um so mehr, da etwas im : Tone Elisens sie fühlen ließ, daß diese auch nicht unvorbereitet sprach. Jetzt lachte sie gellend auf und goß eine Fluth von Hohn und Schimpf über diese verrückten Ideen, wie sie es nannte, ließ auch noch allerhand Drohungen , ttren und schoß dann zur Stube hin-

aus, während Frau Schlegelmilch sich auf einen Stuhl fallen ließ und vor sich hin starrte. Ihr Herz war voll Weh. Sorge und unruhiger Zweifel. Ueber eines hätte sie sich ja freuen könlen: daß selbst in der geiferndften Wuth die schlimme Alte kein Wort hatte fallen lassen, was auf den Verdacht einesLiebesverhältnisses zwischen der Tochter und Gleichmar deutete. Und gerade darin lag vielleicht der schärfste Stachel von allen! Jn ihren innern Kämpfen konnte ihr der Umstand, daß ihre Mutter, Frau Schubert, im Laufe des Tageö merklich einlenkte, nicht einmal viel ausmachen. Bon der Seite kam ihre schlimmste Sorge nicht. Allgemach aber gab ihr das veränderte, mit der Zfit mehr als versöhnliche Wesen der Alten doch auch zr. denken. Und in der Nacht kam eine Art Offenbarung: gemiß hat sie mich di: Jahre hindurch üb:rvortheilt oder doch in Unwissenheit über meine eigme Vermögenslage gelassen. Jetzt hat sie offenbar Angst. daß ich mich genauer darum kümmern kannte. Und mit der Energie, mit der ihre innere Welt arbeitete, stellte sich der Vorsatz ein: ich werde miH dürum lümmern. Ich war eine Thorin, die sich von Niemand Dank verdiente, wenn ich mich meines Eigenen nicht annähme, zumal da ich Andern helfen kann! Wie oft kam eö vor, daß Kunden, d'.e nicht gerade aus der nächsten Nachbarstadt in der Hutzelgasse waren, sie, die Jüngere, Frau Schubert nannten. Viele wußten gar nicht anders, als daß sie die Geschaftsinhaberw sei.ode: machten zwischen ihr und Frau Schubert der Eicentlichen wenigstens keinen Unterschied." Plagte sie sich nicht Ta ein .Tag auS mit d:m Geschäft so gui wie ihre Mutter, und ließ diese si: niert, was d:nVer!cuf b:traf. mit vo7 :x Arantworilichleit sandeln? (ftortsftunfl kftlae.5 ?ie 3 Messung l:t Lxielban vot 25 ZayrenVriSülich? Crtanciung ton HanZ Wache? huien. von einem Jubiläum kann nicht :ctti die Jics: sein, dahingegez vertient die Thatjache der Ettoähnung, daß wir mit dem 1. Januar in daZ fünfundzwanzigste Jahr seit der deZmtt:ven Ausr,eoung der öffentlichen Spielbanken aetreten sind. ' Schon im Jahre 1LLL. als Wköb?den von einem Piket Kölner Landwehrmänner erobert wurde, 'erschien ein preußischer Lieutenant an der Spielbank, um diese sammt der. Kasse luszuheben; die Ledere aber war be teits in Sicherheit gebracht. Mn'gewährte ihr indessen in Berückstchtigunz berechtigter Eigenthümlichkelten eine Galgenfrist von fünf fahren, die redlich ausgebeutet wurde, namentlich 'alZ wäbrend des Krieges eine große Anpht von französischen Offizieren, da:y.nüx Mac Mahon, de Failly u. A. n Jiesdaden internirt wurden, und '. so war ich denn zugegen, als der letzte. s genannt? Hallunkenzug hon hur ahaing,'der alle die Schakale, die siasyon der Bank genährt, davon trug. Die größte Llütheeit der rheinZschen Spielbäder Wiesbaden, Hombürg. Ems, Badei-Baden, datirt: U die sechziger Jahre, Damals wgr.mqn. die reichen Ruen noch gewohnt,' !hie Walachischen Bojaren, die ihre ganze (irnte verspielten, die Amerikaner, 1 bis das Mazimum setzten. Die Englan, der sah man auch, aber, sse hielten sich fern von d: Bank: dahingegen. wer Laden-Baden namentlich' daö -Mekkz des Pariser Leichtsinns.- Benazet, der Spielpächter und nach ihm, sein Äefse Dupressolr luden sich die Pariser Bou levard-Chroniqueure ein. leaten ihnen ! Goldröllchen von 1000 Francs auf den Nachttisck, stellten ihnen. Equipagen .zur Verfügung und dttse lockten dann ! Alles über den Rhein, rie lezitimisti- ' schen Familien wie die - neugebackenß Aristokratie Napolecnö III.. dlesich , hier am Spieltisch vertrugen.' an -dem j die kaute ocotto schwesterlich Ellen, bogen an Ellenbogen mit 'der' Herzogin bei der Roulette saß. . ' ' l Jn Wiesbaden sah man die Familie Orleans, vertreten dur5) die 'Herzöge von Aumale, ' Joinbille . und Ehartres, mit dem Grafen Chambord, Heinrich V., am trouteret-guaxarjte neben ptaoame Beuanger, ver Geneoten Nqholeons IH, In Emö erschien ' Zex Kaiser von Rußland mit g:wylt!em Hosstaat im Hotel Darmsiadt; ein auf r.llen Nähten vergoldeter mastiaer Por, tier stand in dem Portal desselben mit einer von Adkrn übersäten Schärpe, rtrcm Dreimaster auf den Kopf und einer mächtigen vergoldeten Keule j in der Hand, welche die Sonntags zur Stadt gekommenen Lauern für daS . russische Szepter hielkn. l Nuch Wilhelm I. kam alljährlich pach Emö, nur von einigen Adjutanten und Geheimen Räthen begleitet, eil Gegenstand der allgemeinen Aufmerksamlcit, wenn der Monarch, auf der Brunnenprcme7.-.de oder gar in dem Kurbaustheater erschien, daZ, ein wirkliches Winkel-Ty:ater. ,!in einer Ecke'deS KursalynI Znstallirt war. Natürlich fehlt: die gefammte Adep? unZ Geldaristokratie niemals und namentS sich picht die Hoheijen und O'rchfauöte. die Skpter strzi - ,'q Dause im Futteral zurückgelassen: und schließlich gab eZ um der Zlz:?:' r .

wMen eine Anzahl von geheimen Si.cherheitsbeamten, die alle auf König mörder vizilirten,' unter denen auch so manch: Varonin oder Comtesse, von denen Niemand ahnte, daß auch sie in geheimen Diensten standen. - Jn Homburg versammelte selbstver- ' ständlich Blanc. der Spielpächt:?, jed:s . Jahr eine glänzende Gesellschaft, die sich ihr Rendezvous auf ver Terrasse bei Chevet und in den Reunionssälen gab. Am stärksten war natürlich, wie auch heute noch, die Nachbarstadt

Frankfurt auf der Terrasse vertreten. Jn jenen Tagen oder Jahren, von denen ich hier schreibe, gab es noch Originale unter den Spielaästen. Eis derselben war die russische Gräsin Kissclow. die sich schließlich im Rollstuhl an die grünen Tische fahren ließ, sich rastlos zwischen Homburg und Monte Earlo hin und her bewegte und ihr riesiges Vermögen verspielte. .Auch m:ine gute alte Freundin Eharlvtte Birch-Pfeiffer sah des öfteren in Homburg an der Bank. Sie aß da mit einem ledernen Beutel, geüllt von Goldstücken, und verspielte hre Tantiemen in den Theaterferien. Waren diese dahin, so begnügte sie sich wohl in Nauheim mit der tcmpie Iiollandaise. t Ab und zu trat in Homburg irgend ein großer waghalsiger Spieler-auf, her gewaltige Schläge that, aber, was er gewonnen, in Wiesbaden, oder EmZ wieder hergeben mußte. So eine? wie Garcia, der comrnU voyageur einer spanischen Stockfabrik, der ' sich in Frankfurt einige Goldstücke borgte, um damit die 'Banken zu sprenqen, maß, ihm auch gang. Schließlich verurtheilte man ihn in Paris zum Bagno. Er arb in Amerika auf der Streu. Mit Interesse erinnere ich mich noch Leoride Leblanc'Z, eincr der bekanntesien Damen der Pariser Lebewest, Künstlerin an einem Boulevard-Tbea-ter, Löwin des Turf, Schriftstellerin und Fürstin der Demi-Monde. Auch sie hatte die Idee, die Homburger Bank Ziu sprengen und verspielte an die 100,000 Franc, die sie sich von ihren freunden .elieben. Als diese ver? swnndcn, setzte sie sich mit Gemüth!, ' . i . m i c liice ln c:n. wim un? i:a emem derselöen ein Paar Morgenschuhe. Ob diese fertig geworden, weiß ich nicht. Sie erschien wieder an der Bank, nachdem sie ihren Schmuck versetzt. Auch damit fertig, borgt; si; sich zehn Louis von einem ihrer Verehrer und reiste nach ParlZ zurück. - Dls Boulevard Blätter Krochen - damals . viel ' von ihrem Glück und Unglück; si: soll 50,. 000 Francs verloren hab:n, macht? Zich aber wenig daraus. Ein; besondere Nolle WI:n m den Bank:n die professeura de jcj, jene HabituöS, die ein System" erfun den - haben wollten, mit dem sie der Bank den Krieg erklärten. Und ' sie fanden auch immer Leichtgläubige, . die darauf hineinfielen und iyre Dumm heit schw bezahlten. Vas'trcnte-et-qnarnnte und die Rouletlt' hat ja der Teufel nach ein?m, System hergestellt, das er selbst nicht zu.71 zweiten Mal erfinden könnte. Die Gewalt, mit wel cher die Bank den Spielern gegenübersteht, liegt ja in ihrem Kapital, gegen das. der Einzelne -ohnmächtig ist, -xic mentlich wenn er leidenschaftlich ist. Traurig stand es um die sogenannten NScavss," die Ausgebeutelten, die ' trotzdem fortwährend die Spieltische' umschlichen, einen' kleinen Gew:nn von 5 Francs erhoffend dadurch, daß sie den Neulingen ihre Dienste an boten. Sie führten eine klägliche Ezi, stenz. Vielleicht hatten sie schon ;in Vermögen von Hunderttausenden .geopfert, aber eS hält sie fest hier mit damanischer Gewalt, sei es, daß sie auS Scham nicht zu den Ihrigen.: zurückkehrten oder sich durch ihren Leichtsinn brotlos gemacht, sich und oft auch ' die AngehöslAen, die sie an den Btttelstaj gebracht. Ich kannte unter ihnen einen Mann, der sein schönes Geschäft ,daheim ruinirt und sich in Wiesbaden seit Jahren abenteuernd im Kurhause herumtrieb und wenn es ihm gelungen, ein vrar Gulden durch an der -Bank geleistete Diensie zu crb:uten, nach Hause gina, um sich auf einer BlePfanne ein Leefstsak zu bereiten. ' Nicht Jeder hatte ja den Muth, SiS) eine Kugel in die Stirn zu jagen;' die Hoffnung erhielt also die meisten in einem elenden Leben, daZ sie doch moralisch . verwirkt. Wie viele: irrten Abends verzweifelt am Ufer desRheinz oder der Lahn umher, lehrten aber doch wieder in ihr Elend zurück! Bei denen, die dennoch demselben durch die Kugel ein Ende machten, soll man,. so erzählte man sich, Briefe gefunden haben, ! die von ganz anderen Motiven, unglückli, cher Liebe oder dergleichen, sprachen. Man behauptete, dte seien iynen in die Tasche gesteckt worden, um - auf ! dig Spielbank kein Odium fallen zu lassen. Die Bulletins sprachen wenigstens von solchen Pavieren. WaS die Praxis der Banken! betrifft, so wurde, wie h:ute noch , in Monte Carlo, von Morgens 11 'bis Abends 11 Uhr an der Roulette und dem trcnte-et-uaraute gespielt; nur um die Zeit der DinerS leerten sich dij Tische die sonst mit drei uny . die, Reihen von Spielern und Zuschauern garnirt waren. Die - ersteren ' - hatten ihre Sitzplätze und verfolgten mitMar kirnadeln auf Karten die Chancen dej Spiel.. Interessant war'S, die Phy siognomien zu beobachten vom - Neu ling bis zum professionirten Spielers noch mteressanter, wenn n irgend ,em Waaehalö mit mehr oder minder Glück der Bank ein. Treffer anbot, bei.dessen Schrägen die Aufmerksamkeit' Aller auf ihn gerichtet war. ES kam wohl vor, daß der Verwegene -sune Äeute davontrug nachdem er MkbrmalS'sogar daö !aztmum gewonnen. und ihm die EmployöS mit' der unzerstörbaren Ruhe, die ihre höchste Pflicht.' gan'u trächtliche Summen zugeschoben; aber die Bank betrachtete oiese WkM'ge wöhnsich nizf filS thu? geborgt und erwarteti. lhn ; wieder. - Kam e? nicht,' so. trug er seinen gewinn fln eine der - Nachba.rhJntk.is, e5 stt d:nn, daß er scv!il über sich vermochte, seinj Effecten einzupacken und sich xi em?

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H. C. POMEROY, ?sgeaü''n der psce-.:. wa aoer unter fünfzig Fällen nur einmcl Passirte. Am meisten, Zuspruch hatte stets die Roulette, namentlich durch die Damen. Das Spiel ist bunter mit seinen 36 goldenen Ziffern, dem rothen und dem dunklen Feld, d:m passe und pair, dem irnpair und rnanque, der großen Null, dem Z6ro obenan, das einen 36fachen Gewinn bringt. Und endlich der Cylinder mit seinen kleir.cn numerirten Fächern, mit dem Drehen der Scheibe und den: Rasseln und Einschlagen der Kugel in eins derselben. Es sieht auch so lustig aus, wenn alle diese Nummern und Felder mit so viel Hast durch Gold- und Silberstücke bepflastert werden, so lustig, wenn der Employz mit seinem kleinen Rechnn der Spielerin den Gewinn zuschiebt oder die Goldstücke heranhopsen läßt; aber auch so, traurig, wenn er Alles an sich scharr!. Verständniß haben die Meisten nicht davon, nur die Kundigen cperi?:n en plarn, on transversale de trois, de six, en carre etc. bis der Croupier ruft: rien ne ra plw,! . . Ein eigenthümliches Schauspiel '. ist schon die Thgtigkkit der Hände auf dem grünen Tuch. Hier eine schüchterne, zarte Hand, die furchtsam ihre Gulden oder Louis über die Schulter des Em ! ployö's hinreicht, während eine be. wegte Stimme demselben zuflüstert: tronte-six, Monsieurs Dort eine andere Frauenhand in langen dän:schkn Handschuhen, die entschlossen daö daliegende Rateau ergreift und ein Hundtttsrancöstück mit Routine cm ems der Felder schiebt; dort wieder die fleischige Hand eines korpulenten Herrn, de? in kleinen Häufchen seine iDOldtüil hinpflanzt, daneben die lange magere, mit Rinacn bedccUe Hand einer alten Dame, die auf Z6ra sich kavrizirt und endlick die leichte Hand emes reichen jungen NouS's, der mit blasirier Stimme das Mazimum ennoncirt und seine Banknoten dahin lkJt. Ernster und gemessener geht es am tronle-et-qnarante 'zu. Hier klingen nicht die Goldstücke so anspruchsvoll, desto wuchtiger aber geschehen die Schläge. Diese Tische sind auch nicht so sehr umdrängt, denn eZ spielen 'xn ihnen mehr die Sachkenner; 'es handelt sich hier um Serien, deren Wiederholung zu beobachten und zu b:rechnen ihnen eine Aufgabe ist. Hier ist auch weniger Zank um die Gewinne, ; weil weniger Hast im Pointiren; ich mochte sag:n, eö geht hier akademischer : zu. Auch die Einsame sind bei Weitem fjc her. als an der Roulette. . Als ich mich eines .Abends im , Kasino von MonteCarlo befand, schoß sich ein Verzw:iftltcr an einem der traite-et-q;m-rante-Tische eine Kugel vor die Stirn. Alles lief zusammen. Noch wenigen Minuten aber, saß wieder Alles um den Tisch als sei nichts vorgefallen, denn Blut bringt Glück, gerade so wie ein Buckliger, dem Jede? über den Rücken zu streichen sich bemüht, wenn er .sich in den Spiclsälen erblicken läßt.... - Die öffentlichen Spielbanken also sind in Deutschland vor fünfundzwan zig Jahren abgeschafft und man! erfüllte nur eine heilige Pflicht, indem man die Aufhebung der öffentlichen Spielbäder decretitrte. Hatten doch die rheinischen Fürsten in väterlicher Fürsorge ihren Landesangehörigen streng: untersagt, sich an dem Spiel rx beteiligen; den Anderen,- meinten '.sie, hätten sie nicht ?u befeblen. In früherer ?.eit erjstirte sogar eine Spielbank im Köihener Bahnhof. Der ?ug rastete so lange, daß Jeder.' ider sein Glück versuchen wollte, die nöthige Muße hierzu bHtte. Am Einganq zu der Bank stand indeß ein preußischer Gendarm, der die LeO!imationendir preußischen Unterthanen prüfte und diese zurückwies. Dergleichen wäre in den rbeinischen Bädern allerdings unmöglick aewelen tind würde auch 'als Einariff in die Hoheitsrechte der steinen Landesberren zurückgewiesen worden sein. Es mußte also erst die Howallen und dann daS Spiel hinterdrein. . . Die Schenkungen, die Im Jahr 1896 von Privatpersonen in den Ver. Staaten an unsere Erziehungs-, Kirchen- und Wohlthätigkeits-Anstal. ten und an Bibliotheken, Hospitäler nd Museen gegeben wurden, beliesen ssch auf 533,670,120. um 4 Millionen mehr als im Iah? 1896. und um 1? Millionen mehr alö im Jahre 1894. -In Hongkong ist kürzlich ein neues, schönes Heim ciiicr chinesische:. Gesellschaft zur Verhütung von gewaltsamer Entführung von Frauen und Mädchen eröffnet worden. Eö hat 560.000 gekostet,, wovon ;die ltegierung $30,000 beigesteuert hat. während der Rest von der Gesellschaft durch Sammlung freiwilliger Beiträge aufgebracht worden ist. AuZ der Thatsache. daß ein solches Haus nothwendig gewesen, ergibt siÄ sckon, wie häusig Frau.enraud in der Proyinz Kungwng vorkommen muß. ' Jn Mit-iel-und Nord-CNna ist eS damit nicht annäZcrnd so schlimm bestellt. Südz hia ist immer ween solcher Schandftaten -kttüchltgt gewesen. '.Die'geraubten Frauen und Mädchen werden f.etz em LZfentliche, Häuser rersckackert. V 7ee?sdsumsfeifen, lenze deutfük pfeifen, Kiga,renspien ,e.. bei Qra QssUJttsa Ctx,

"3 mH-t JA o Removator si A A !rr..-'4 N ü L. Post-Oisice. Jnomnaxott,, Ind. l & . ist das ernzze Llstt in Suoia?, tvtl Ut ht Interessen des Vslket gegenüber ber Macht br? ylntükrattk ve-tM. m Organ des Vslkcl und nicht eir.er iattti om Tartew teressen lirapft sie vtHtntk fv Freiheit u.Ncchi .'f aStn BKte Mm. fH mi7.tt ifi d' SchZdfeÄ afal WoUstan.ixö und do rum irken tost folöe soziale R, s?rn, welche htt Tidni vx freude bringenbev ih rt ,r nteebff enden Last Mxch Zeött fotsch?ttMch &i$xntt, el all rroreMe yssicZt nnpstno--Leser der LhZer'.L Cstefe 5v ' DkS wlextf 2 sonntags Biali bietet ewe Füll vii&o'UtU fefirt. Der Mioeme,nS Prct der glichen Tribö.ne ist üc Ul Baviliatil Sc beider zusammen 18 Vzs., Per SLoch. oder ?t Per Monat. Durch die ya? versandt, toüet dc? . Teqebiatt VFl das Sorntagsölatt HI per 2ahr. beide zusarsn? SP in Bna5Sksa55?n5 Druchsttchcn aller Art derd? kksch nh billig aus geführt. OiM?MHZM BRMrZWgea. CsS&m, HMVgKN OrsSäfeSSsTSAs KWM J5?öMö?s 4 W. . 2 ßt OescZft5lte ?b r?kie rseri gtsch-ödsll öföÄ. ll iü ÜPffi - .

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