Indiana Tribüne, Volume 20, Number 145, Indianapolis, Marion County, 12 February 1897 — Page 3
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rniw -f Elke Eaft und C&io Strafe. VZaZtizirt gnneinschasUich mit seinem Va!e? Dr. Tuido ell. .K.. ?orttl!k i&-:xui prejftnnden. Nilrss - Ur. Dr. F. Büyler, 120 Sst ZNcSnrty Str. Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Vorm. ; 2 bis 3 hr Nachm.; 8 bis 9 Uhr ÄbendS. Telephon 1446. Brechftudn : Tvnvtag n, Bsrvstttas. C. C. ETEKT8, Deutscher Zahn . Arzt. ??o. 8 5iord Pennsylvania Str. a wird euil LwntS saeand? Dr. C. M. ctaefer, .DrZt NNd gh-urtf. 0. 420 Warison Ave., nahe MorriS Straf e. Sirrchstunden: 8 9 Nsr MorqenA. S Uhr jlaaajitt'ig, 79 Uhr Abend?. . ' Xcf'StrraSS. Dr. I, Ä. Sutclifse, lej.i?tlat fi ausicklt'bUck ml wundöittliiden gälle und mit lcf Als dir. und Urink:ankhette. Nr. L5 Ost Market Strafe. Dfcetunln: bi lo Udr Borm. 1 b t IHt Nakd. Conntaß auknrm,n. Xlt ho41. ( S schwache, nervöse Personen, ßkPkag von GewIFtttldisskn. Schlaflosigkcit vdtt sdkchtt Träumen. Eliderreien. Rücken und oysschmerzen. Äatarn. rröthen. Zittern. Her, kdsen.enallldkkit.Unentj!dlossendeit.Trübftn rttrttfT VITIT. 1 m i - nb .erZchöpfenden Iftuffen. fahren au deu Jnaendfrennd-, wie einfach und billig es sdkeck'kkrankkekten und Folaen derIugendsünde gründlich aedeilr und die volle Gesundheit und der Kraken wiedererlanar werden könn. Öani v viivtiHi(tii. i m Schickt SS Cent in Etamp und Ihr dktommt da? enc ttWwxiahxrn. Jeder sein eigener Lrit. vuq verfikgen UUS srn ,uliai on vrr vr,vr Uklni? nd Dtsvensar?' 2S West U. Crr..k r,. . V. Der Jngendsreund r für 2S er, auch bet S.ikZrandt, da.. 78 Süd PenusulSZUta SnaSe, JndtanapoilS, jnd.. ,n haben. r ..Iz U ZZFN UAi?2tt Lkkkkii frrta-.ö). vnsere dollkmm?e frr; cfrfi n:i i.:e??!sS. Oat 'kine Flecken. Verhüt Strikture. Hn!t Tripper und Ktergui in diS 4 Tön. Kröct x?lbeku dsfk. ersandt bei ErpreZ für Cfreisue: '.lALYDOn MsG.CO..U-CA9TCa.OKia kt .'ftwa wii'V-i IT I Fujekiion. Z Eine permauente 5Z der lrtäiaft? FSlle ro Sonsrra und lest, garant.rt in von I d L len : kerne andere löehan.'lunz ndtda. nd dne di, an. NNude Zieiull Ut Einnehme! ren Cu, dd. S.?aida d,r SandelSi. I. err, So. kvr' ach'slzer). potker. ,c.rte. ,r. uuftviu alle ruzgiste. wMmMt Meodor Gtsw, Abslracter of Titles, 6cke Market und Pennsylvauia Etr ' Thk Lemcke, Ctttic 22?, eine Treppe hoch. Telephon 176V' Jndianadnli. j 80 YCARS EXPCRICNCf. .51 4. V TRADS MARKS DC8ICNS, rH C0PYRICHT8 ÄO. Anrcnt Mnslln tXetch and deserlptlod mr Qekl7ucertain. frj, whether sn lnrentlon t( protMblr pt.ntAtl. Commuatetions atrtctly junfldtatlil, Oldest arsney sorcuring pat.at is Amme. W har. Wublngtoa offic. Ptuau ukm tbroch Musa Co. rclr K9cUl notic la tbt 8CIE1IT1F1G AMERICA, batlfalir"mBSTrtJ. lnmst clrcnlatloa of rrKsocllac lounul, we4!y,tra4.10 a TMri 1L43 ix moattaa. bpeclmea copte and kLkXO hoQK ex Patxxts attTt. Addrsu MUNN & CO.. 3S1 Croadway, Nw York. Arno 5zitttig . . ' empfiehlt sich all Klavierstimmer lluch übernimmt er die Herrichtung altn Instrumente zu zivilen Preisen. Beste Referenzen. 72 Süd Zloble Sir. 72 .-AdpIpEa Frey, ' .(014 fn&lom A Elght.) .HTötary Public, Translator, .Correspondent etc ITo.lOGEUzabotli Ctrot
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um zu bezahlen, obwohl das Fräulein meinte, damit habe es ja keine Eile. Er hätte also schon Credit gehabt, wenn er gewollt ltiitte. Wie es -dann nun mit dem Säumen der Gardinen werden sollte, wollte sie wissen; ob sie das im Geschäft besorgen sollten? Freilich; er stimmte hastig zu; wieder etwas, wovon er nichts verstand. Sie schob nun seine Einkäufe bei seite. Und soll ich Ihnen die Sachen hinschicken, Herr Gleichmar? Er sah sie so verdutzt an, daß sie fortfahren mutzte: in Jhv neues Logis auf dem Gute, meine ich? Also so wurde man bedient, wenn man ein Herr- war? Nein, er würde kommen und das Zeug abholen. Und wer steckt Ihnen denn dort die Gardi nen an? forschte das Fräulein weiter. Jetzt wünschte er sich schon hinweg; er fühlte sich nicht ganz behaglich dieser eindringlichen Fürsorge gegenüber. Denn sie fuhr fort: Wenn ich nur nicht so schwer hier abkommen könnt5 ich würde Ihnen das gern besorgen.' . . . Mühe? o, das thue ich gern ; cS wäre ja ein Spaziergang für mich, und man fähe doch einmal, wie Sie wohnten und ob man es Ihnen nicht ein bißchen hübsch machen könnte. Am Montag Nachmittag bin ich frei, aber da wollte ich in die Stadt, auf die Sparkasse. Ich habe wiedev etwas liegen, und es ist doch schade, wenn man da länger als nöthig ist um die Zinsen kommt, nicht wahr? Und nun, im fernern Verlauf dieses Veitrauensausbruchs: Man muß sich ja plagen hier im Geschäft, das ist wahr; fo den ganzen Tag auf den Füßen fein. eS lst keine Kleinigkeit. Aber ich stehe mich auch' gut dabei, und wenn man eine einzelne 'Person ist, wie ich, so kommt doch immer em. Thaler aus der Sparkasse zum andern. Hiev traten neue Kunden in den Laden, und mit der Ruhe für ein solches Gespräch, wie das eben geführte, war es vorbei. Gleichmar würde ja wiederkommen und fein Gardinen abholen, und so mußte ihn das Fraulein entlassen, und sie that das mit einem verheißungsvollen Blicke, der wohl be deutete: Dann reden wir weiter. Fritz Gleichmav aber empfand bei eben diesem Gedanken eine solche Un ruhe, eine solche ärgerliche und zugleich hilflose Beängstigung, daß er zunächst entschlossen war, lieber seine Gardinen im Stiche zu lassen, als sich-noch einmal der unternehmenden Ladnerin geaenuberzustellen. Aber sie waren bezahlt! Ihm wurde ganz heiß; sie würde damit kommen! Nun, zum Glück war n immer noch den größten Theil des Tages auf dem Teichhofe beschäfI . c w in . ligi; nur ao uno zu uno mzi uuuj Feierabend arbeitete er ein wenig auf dem . Gutchen, sllöte an Stallungen und Wohnhaus herum. 55a, das ' Ladenfräulein , hatte ihn ernstlich in Angst gesetzt;' sie hatte des Güten zu viel gethan in dem Bestre ben',' ihn merken zu lassen, daß sie ihn mit 'anädiaenl Augen ansehe" und daß sie selber lerne üble Partie sei. An. sich soll hr das nicht als. Berbrechen an gerechnet werden. Mer wäre eö einem fünfundzwänz'igjahrigen' braven und fleißigen Fraulein' so sehr zu verargen, wenn sie es nun ganz gern einmal an ders versuchte mit dem Leoen,' alö Frau nämlich? ' Und wenn sie. ihrer . .!..lf!i t Cfti-i ttiNUNg naco, cigcirnicg qcraoiciüi, indem sie. mit . städtischen Manieren. emer ebensolchen Haarsvisur und dem modernen Aermelschnitt sogar.-zu dem Entschlüsse sich könnte bereit finden lassen, alles dieses sur ewig aus dem Dorfe zu vergraben: nun. ist es vocy wohl an ihr, dem Betreffenden erst einmal das Verständniß zu eröffnen für.die baare Möglichkeit. einer solchen Herablassung, die ihm zugute kommen soll! Denn er wurde sich das sonst wahrscheinlichgar nicht träumen lassen. Oo dieser hier schon verstanden bätte.,was für! ein Glück er iekt machen k konnte, wa-r auch noch nicht ewiß.' ."'""', . . . ' '.tm hübscher und großer Menjq übrigens, aus dem auch imAeußern noch etwas werden " konnte, wenn .sie, Fräulein Bürgling, ihn ein wenig zu. recht stutzte. !Er fiel ihr also, das standfest. und das würde ihr bei ihm, auch nicht weiter' geschadet haben, wenn sie ihm nur gefallen hatte. Daran fehlte es " i . t.t;tr:fc aotr. oie war gar rntyi ujjuu, uu mer adrett, immev fertig und gleich mänia. aescbnürt und frisirt. vom Morgen bis zum Abend, aber mit all ihren Broschen und Schleifen und ih rer Fir- und Fertigkeit doch nicht nach Gleichmars Geschmack. Diese fremde Figur neben sich, da oben in dem stil len Hause er allein mit ihv eni wahres Entsetzen ergriff ihn bei dem Gedanken. Wie sollte so ein Tag herumgehen? was nur alles mit ihr re den? Aber, Gott sei Dank, dies waren ja nur Einbildungen ; e2 konnte ihn doch Niemand zwmgen zum Helra then. Er hätte, anderes empfunden, wenn
Körperlichkeit je zu seinen Sinnen gesprochen hätte. Sie war doch immerhin jung, weiln auch etwas älter als er. Aber das sah er nicht. Nichts reiie ihn, weder an dieser noch einer andern der jungen Frauenspersonen im Dorfe. Wav er denn ein ganz trixkncr Klotz, er mit feinem jungen Blut, den hellen Sinnen und den krustigen Gliedern? Nein, das nicht. Er fühlte vielmehr grade jetzt eine weiche, nur wie es scheinen konnte geo.enstandslose Zärtlichkeit in sich, ein Drängen und Treiben, dem er kein r-chte? Ziel wußte. Und dabei wurde ihm von dieser 'nd von jener Seite zugesetzt. Am Tag: nach dem Gardinenkauf befand ti sich wieder mit dem Herrn Weidmüler auf demHainleithofe; das sollte kiun für längereZeit das letzteMal sein, da die Uebersiedlung der Oekonoir.enfamilie nach der Stadt am nächsten und den folgenden Tagen vor sich gehri sollte. In all dem geschäftigen Durcheinander dieser letzten Zeit aber verlor Herr Weidmüllec sein Ezperiment, wie man es am Ende nennen sonnte, mit Fritz Gleichmar nicht aus den Augen;, jetzt nahm nun auch schon sein Eigensinn. Antheil daran. Er hatte sogar seine gewichtige Person zu Fuß hinaus befördert, da die Vferde alle an der .Arbeit waren, und Hatte sich jetzt noch einmal in Hof und Ställen umgesehen. Die ordnende und aufbessernde Hand Gleichmarö war schon sichtbar; er hatte ein wenig gemauert, getüncht, geschreinert und geschlossert sogar, und Herr Weidmül!er nickte ein paar Mal zufrieden mit dem Kopf. Im Stillen wunderte er sich einmal wieder über dies Geschick zu allerlei Handwerken. Doch war Gleichmar ganz natürlich hinter so manchen Handgriff der Baugewerbe gekommen, da er in' den hilberwach jenen Jahren vielfach bei Neubauten ine Weile im To.gelohn gearbeitet katte. Diese Jahre des Herumziehens, um nicht zu sagen des ölends, kamen ihm jetzt zustatten. Zuletzt ließ ihn Herr Weidmüller das Haus aufschließen. Hier innen sah es noch nicht viel anders aus als vor her. und Gleichmar entschuldigte. -Ich: An die Stuben bin ich noch nicht gekommen ; ich dachte, hier wollte ich nach und nach alles in Ordnung bringen, wenn ich eingezogen bin. Die Arbeiten draußen waren doch löthiger. Das stimmt, sage Weidmllllr. Die
Kuh, ')ie er hier !)inauf!hun wollte, mußte vor allen Dingen ein rel.ensicheres fiuartker finden. Aber a?as ich sagen wollt: Sie können doch hier nich! auf der Erde liefen. Damals, als die Auction hier ob:n vorüber war, habe ich da3 Zeuz, aus das , kein Mensch bieten wollte zusammen in eine Kammer stellen lissen, hier hinter der Treppe, le zoc? tirrn Schlüssel aus der Tasche. D findet sich doch vielleicht ein Stück, 'oas Sie brauchen onnen; große Ansprüche machen S:e ja nicht. Das Gelaß, da e:nzu,e im Hause. das dein künstiger- Be'oohner . noch nicht zugänglich ge?vesen, wurde nun erschloss-n. Und aisbold sah sich Gleichmar auch eine? So'-ge dieser letzten Zett. der um dtö allcmothwendigsie HauZgeräth. enthoben. Als wenn das so lein sollte, sernd fch der Stuhl und Tisch und Bettstelle : zu den Brettern, die im Boden der lktztern fehlten, sollte schon Nath Werber! - Sie können sich den Wtrohsack und die Detfe aus Ihrem BM mit aufladen lassen, wenn die Leute Ihnen das Saatkorn herauffahren, fagte Herr Weidmüller großmüthig. Darauf soll es mir nun auch weiter nicht ankom men. Ein bißchen kahl ksird's freilich bei Ihren aussehen unl- er lachte in sich hmem bei der vorstuung an zene künftige Stube mit nick's als einem Tisch und Stuhl, wie in )er Strafan stalt, die aber trotzdem diesem armen Teufel, seinem Gesichte nach zu urtheilen. wie ein Prachtgemach vorkommen wurde. Wissen Sie, womit Ihnen zu keifen wäre, Gleichmar? smg er nach mer Weile wieder an. Mit emer ?vrau, die etwas wie eine Aussteuer Mitbrachte. Ada, das kennen Sie wohl gar Nicht? Die Herrschaften von der Landstraße, di: laufen so ohne weiteres zusammm, nicht wahr? Ein Hemd und ein Rock, oder auch nicht und er lachte aus vollem Halse. Die Scherzhaftigkeit war vielleicht etwas beschämend für den zungen Menschen, aber Zartgefühl konnte man von einem Manne wie Herr Weidmüller nicht auch noch , verlangen. In der That war der Gedanke,-ser-tigen 'Hausrath durch eine Frau mit ins Haus zu bekommen, für Gleichmar ganz neu. Herr Weidmüller hatte recht: von dieser Seite kannte man in dem Stande, as dem er herkam, das Heirathen nicht. Der ' reiche Mann, in seiner guten Laune, blieb an der Idee haften, die wahrhafLg keine üble für diesen kahlen Gesellen war. Scherz beiseite, sagte er jetzt, .die Kathnnc, das Mädchen beim Sonnenwirth.,bekiim nämlich. einen .feuerrothen -Kopf, cjs vyn-Ihnen die Rede war. .'Und ntir ist.-ö' wäre sie früher schon einrjal für Sie .ins Zeug gegangen. Sie ist noch lang die schlechteste nicht; hilft apchrm'Hause , dort, steckt nicht den ganzen Tag in. der - Gaststube. Und die hat sich etwas erspart hat ihr gutes Federbett - und Leinenzeug die schwere Menge, darauf mochte ich wetten. "Ueberlegen Sie sich die Sache, Gleichmar. Und dann noch., in groß 'artiger Herablassung: soll ich vielleicht erntnak -vorläufig- bei ' dem Trmchen auf den Busch klopfen? ; Wenn Herr. Weidmüller der . wachsenden Verlegenheit Gleichmars mit diesem letzten Vorschlageden Boden zu entzieh Erdacht hatte, so irrte er sich. Der Orse xerieth offenbar nun erst recht u Angst unb brachte es, unter vielem Dank für die gute Absicht, doch zu emer. entschiedenen. Bitte, die athrine vom Os?N5nwirthIhauS einstweilen aus .dem , Spiele u lassen. Nun, yie 'Sie w-llcn, sazte Herr. Weidmul. Ut - T(y 3 cui ctniiitL-
Waffer aüer dieser gutenAbsichten.aver nach und nach bis an' die-Kehle gesiie- -gen. Und ohne weiter .rechts und i links zu sehen, beschloß er vorerst ein-' mal eins, als . Ausweg: nach der Stadt, zu seiner Freundin in der Hutzelsgasse, sich zu retten aus diesen Bedrängnissen und ihr sein Herz auszuschütten. ' Wie ihn der Gidnnke gleich erheiterte! Schon der bloße Vorsatz war
eine solche Stärkung, daß er heute bei der Heimkehr den Umwe nicht machte, durch welchen er in den letzten Tagen die Ladenthür des Krämers vermieden hatte, aus lauter Furcht vor der Mamsell mit den Gardinen und ihren sonstigen Absichten. Jeder Gefahr, die von dorten kommen kannte, trotzend, ging er zum ersten Male seit seinem Kaufe hier vorüber, und das war gut. Von Fräulein Bürgling sah er nichts, die hatte drinnen zu thun. Wohl aber kam er, ein paar Häuser weiter, an einer Schcuerthür vorbei, die hier im Dorfe den Platz der Litfaßsäulen in der Stadt vertrat : allerlei Ankündigungen wurden hier angeklebt. . Gleichmar, richtete stets den Blick dorthin; er hatte wenn die Wahr heit gesagt werden muß diese Placate mit ihren großen deutlichen Letiern als Lese-Uebungen zu betrachten sich gewöhnt. Es fiel nicht auf, wenn emer, die Hände in den Taschen, lan gere Zeit darauf starrte. Gleichmar buchstabirte dabei imStillen die Worte zusammen und war glücklich, sobald et einen Sinn herausbrachte. Kündigte sich etwa eme Kunstreitertruppe an, zur Kirmes, so ging es ihm schlimm. Niemand ahnte, welchen heimlichen Angstschweiß ihm die fremdsprachlichen Clowns und Jongleurs auspreßten, unverständliche Buchstaben - AnHäufungen für ihn, mit denen er Schlachten liefert ohne sie doch besiegen zu können. ' (Fortsetzung folgt.) LanvwirthsckzaftZicZzcs. F r ü h p s l a n z e n. Frühes Gemüse ist in jeder HauSHaltung erwünscht; doch in den selten ,ten Fallen steht ein Mistbeet zur Anzucht der Pj tanzen zurVerfügung. Für den Hausgebrauch kann man des Mistbeetes auch entbehren, wenn man den Samen jetzt in Kästen oder Blumentöpfe säet und diese in der war-, men Stube an's . Fenster stellt. Man fülle die Kästen oder Töpfe nicht-mit reicher Erde, magere Erde erfüllt den Zweck weit besser. Der Samen wird in Reihen etwa 1$ Zoll von einander entfernt ausgesäet. Da In der Stube die Erde in den Kästen schnell trocken wird, bedeckt man bis zum Aufgehen des, Samens die Oberfläche deö Kastens mit einem feuchten Suche oder feuchtem Löschpapier. Sobald der Same aufgeht, wird daS Tuch ..oder Papier entfernt und die Kästen müssen nun zeitig an die freie Luft gewohnt werden. So oft die Erde trocken, wird begossen; das Vegießen geschieht am besten während 'des-Tages, da sonst das Erdreich zu naß sein würde während der kalten Nächte und so die jungen Pflanzen sehr leicht Schaden leiden. ' ' ' . ' Sind die Zungen Pflanzen groß genug geworden und ist die Jahreszeit weit genug vorgeschritten, so werden sie in's freie Land an recht sonniger Stelle ausgepflanzt; doch schützt man dieselben noch während der ersten Nachte. Hatten die Pflanzen zu dicht gestanden, so schneidet man rechtzeitig aus den Kästen Erdklumpen mit . den Pslänzchen aus und setzt diese in einen andern Kasten in weiten Reihen; hier haben dann die Pslanzenklumpen ge nügend Raum zur Entwickelung und bis zum spätern Verpflanzen in'S freie Land. Mancher Gartenfreund, der frühe Setzlings Gurken, rothe Rüben usw. kiaben möchte, - hat keinen geeigneten Platz zu einem Frühbeetkasten, unh im freien Land sind zu Beginn deö Früh jahrs die Pflanzen am meisten, dem Insektenfraß ausgesetzt. Man. bedient sich deshalb alter Körbe, füllt dieselben zu einem Drittel mit verrottetem Dünger und den Rest mit guter Erde, in welche die Samen eingelegt werden. Da aus den Körben das überflüssige Wasser genügend Abfluß hat, fo.kann zur Beförderung der Samenkeimung und des Wachsthums der Pflanzen tüchtig begossen werden, 'ohne daß die Pflanzen dadurch leiden. Die Körbe nimmt man später in den Garten, sticht die Pflanzen vorsichtig mit der Erde aus und setzt sie in's freie Land an den ihnen bestimmten Standort. Alfalfa oder Luzerne. In nördlichen Gegenden etwa nördlich vom 20, Breitengrad sollte der Samen im Frühjahr, sobald das Land warm ist, gesäet werden;'- im Süden kann er auch im Herbste eingeoraazl weroen. jut Heuwerbung erfordert es 20 25, Pfund Samen; der Bushel Luzernensamen wiegt 60 Pfund. Der Samen darf nicht tiefer wie Nothkleesamen bedeckt werden. Weil die junge Pflanze ihre Wurzeln anfänglich sehr stark entwickelt,' zeigt sie über der Oberfläche im ersten und oft auch noch Mm zweiten Jahre fehr geringes Wachsthum; man lasse sich also in den beiden ersten Jahren hierdurch nicht täuschen; im dritten und vierten Jahre gelangt sie um so besser zur Entwickelung. Tiefer, sandiger Lehmboden, ohne stauendes Wasser Im Untzrgrund sagt der Pflanze am besten zu. Wie alle Kleearten, liebt Alfalfa einen Boden, der an Kalk und Pottasche reich ist. - Alfalfaklee muß für Heu beim Erscheinen der ersten Blüthen schnitten werden: - wartet man bis ,ur vollen Blüthe.' so sind schon diele Theile der Pflanze r.olztg. Lur Samengewinnuna wird Alfalfa geschnitten, wenn die'mittleren Samenhülsen braun wer den. Man laßt den geschnittenen Alfalfaklee erst welken und bringt ihn dann in Schwaden oder Wind-NoweZ zusammen, öier läkt man ibn vll.
Bearbeitung brechen die .Blätter aö wio beim Rothkleeheu.' Wird künstliche Bewässerung in westlichen, regenarmen Gegenden angewendet, so wird das Feld vor der Aussaat, wie auch später nach jedem Schnitt bewässert. Als Weidegras verwendet, müssen die Thiere erst recbt allmälig an Alfalfa gewöhnt, und Vorsicht ist stets geboten, da die Thiere auf Alfalfaweide leicht aufblähen. Schweine gedeihen-auerordentlZ.H m,t
auf Alfalfaweiden; ein Acre reicht für in Ort ' ' j-u tu ütgiocinc aus. Alfalfaheu enthält hauptsächlich Stoffe zur Bildung von Blut. Knochen und Muskeln: es kann htzbnXh vortheilhaft mit Maisstengeln. Weizenund Haferstroh verfüttert werden. Alfalfa hält etwa 20 Jahre, unter günn:. ... ? i4iym Muiiuuucii iwaf langer aus einem Felde aus: will man d?sTvf& besonders wegen des Überhandnehmen oes unirautes oas Feld umpflügen und' Alfalfa ausrotten, so muk das Feld im Juni oder Juli gepflügt wern nn a. c n ' . .. oen. lOJtiD oas Feld künstlich bewäs sert. so läßt man das Wasser 45 Tage auf demselben stehen und die Wurzeln der Pflanzen gehen in Fäulniß 'über. Das Alfalfaheu ist an Nährwerth dem Rothkleeheu gleich, doch giebt unter gleichen Verbältnissen Alfalfa reichere Heuerträge. Man kann aus gutem anoe 6 4 Schnitte MöWU tn Utah und Ealifornien schneidet man die künstlich bewässerten Felder feldst 7 L Mal. Der Ertrag zeoesmal tjt etwa 1 1$ Tonne Heu Samen giebt ein Acre Alfalfa bedeutend mehr wie b:im Nothklee; 10, Bu shel Samen vom Acre ist eine Durchschnittsernte. Gummifluß derSteinobstbäume. An Wirsick-. Vklaumen- undKirlckbäumen finden wir sehr häufig Harzoder Gummiausfluß. Jede Wunde, die'diese Bäume wäbrend ibrer Wachsthumsperiode erhalten, hat Harzfluß zur Folge. Doch hat dies nicht viel zu bedeuten, wenn sonst die Baume gefund und kräftig sind. Gefährlich für den Baum jedoch wird diese Gummiabsonderung, wenn der Baum einen schseckten Standort bat. a. V. wo der Frost ihn leicht beschädigen kann. Die warme Mittagssonne im Februar und März thaut oft und erwärmt die Rinde; auf folche , warme Tage folgt aber' oft recht scharfer Frost in der Nacht und die Rinde springt auf; .Harzfluk ist die 5?olae. ?kn solchen Fällen erreicht man wenig mit. Ausheilen der Wunden; hier heißt es die Ursachen zu beseitigen.. 'Als bäukiae Ursache des Gummiklusses ist der Standort in einem zu bindigen, das Wasser zu lange festhaltend'en Boden zu betrachten. Die meis!en.StelNoostarten, mit Ausnahme der Pflaumen, ziehen , einen sandigen Boden. vor; dies gilt besonders von Kirschen. , Die Bäume gedeihen wohl auch auf' schwerem, -bindigem Voden'und entwickeln sogar häufig außerordentlich üppige Triebe, aber sie erhalten gerade hierdurch Stellen in ihrem Holz und in ihrer Rinde, wo beide nicht so fest gefügt und dickwandig sind, als dies zi)m Schutz gegen Kälte und Sonnenbrand erforderlich ist. Diese Stellen und es daher besonders die dem Harz fluß verfallen. Dieselbe Wirkung hat eine zu stärke Dünauna mit stickstoffhaltigem Material, also besonders mit Stalldung. Die Bäume erscheinen zwar anfänglich neues Leben zu erhalten und machen äußerst kräftige Griebe und tragen einen dichten,' dunkelgrünen Vlätterschmuck; man hat ferne Freude daran, bis plötzlich Spätfroste die dünne Rinde zerreißen und starker Gummifluß eintritt. ! Starke Düngung und feuchter trmhnre rfnfn ' niiffi fCrnftn aw, ywa w U l ö fähr, indem sie im Herbste das Ausrei,7 c .. rn. W.9 stN uno völlige zeryarien oev jungen Holzes verhindern; auch zuviel Schatt?n infolae au dickten Standes oder in der Nähe , größerer Baume, die der Sonne den Zutritt zu dem Zungen Baume wehren, verzogern das Aüsreifen deS Holzes und setzen es der leich. tern Beschädigung durch Frost aus. besonders sind Kirschen sehr empfindlich in dieser Beziehung. So findet man in Baumschulen größere Stellen, auf denen alle Bäume erkrankt sind, tiotz der besten Pflege. AuS dem Gesagten erhellt., daß eS keine allgemeine Regeln gegen, den Harzfluß gibt. Neben Zurückschnciden m behafteten Holzes bis in. das gefünde Holz hinein, muß gleichzeitig die Ursache entfernt werden, welche ; dem richtzeitigen und vollen. Ausreifen deS HolzeS im Wege steht. , Mit dem Ausschneiden warte man, namentlich bei Kirschen und Pfirsichen, bis zur vollen Ruhezeit der Bäume, d. i. gleich nachdem die reifen Früchte i abgenommen sind; denn schneidet man in der. Zeit, wenn der, Saft im Holze kräftig geht, so entsteht oft daraus Gummifluß. Ueber Gemüsebau. !j Nicht nur beim Getreidebau auf gtoßen Ackerflächen, sondern auch beim Gemüsebau auf beschranktem Gartenfleck, ist Fruchtwechsel sehr empfehlenö werth. Gerade wie in der Feldwirth--schaft durch Fruchtwechsel die Fruchthärkeit des Landes bedeutend erhöht wird, genau so verhält es sich mit dem Oartenlande, wenn man eine ' regeltechte Reihenfolge der Gemüse auf den Veelen beobachtet. . Aber gar zu gerne wird immer dasselbe Gemüse auf demselben Beete ein Jahr nach dem andern angepflanzt, Erbsen und immer wiederErbsen.Zwiebeln und immer wieder Zwirbeln. Kohl und immer wieder Kohl auf demselben Flecke; e5 gedeiht am besten auf dem Platze, ich habe eS besonders für die Art Gemüse gedünat heißt es sehr oft. Wer aber rechten Gewinn aus feinem Garten ziehen will, macht sich schon jetzt während der Winterabende auch für den Garten seinen. Arbeitsplan zurecht und überrechnet seinen Bedarf an .Samereim und Pflanzen. Ist ans 'diese Eetfe ror.-'sorat. so wird die O:s!:l-. ' . .
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Schasst Fleisch und Blut. Ein Tntzend Flaschen de? ächten ZhmMMli'chs . enthält eben so viel ttraft unv Nahrung, als el Faß Ale oder Bier, ohne deraufchend in tsirke. Clan hüte sich vor sog.' Srsatzmlttelo. verlangt das achte Johann Hos?'kÄe7 NawSriratt.
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H. C. POMEROY, gsgeitüde? der diesen, während es im entgegengefetzten Falle oft hapert und überall fehlt, man weiß oft nicht recht, wo man anfangen ur.d wo man enden soll. Als erste Regel gilt im, Gemüsegar. ten: Während des ganzen' Sommers muß jedes Beet stets bepflanzt sein; es darf lein Stück Land für längere Zeit müßig liegen; sobald eine Ente herunter ist, muß es von neuem bepflanzt werden. Dies kann aber nur durch verständigen Fruchtwechsel und gute, sehr gute Düngung bewerkstelligt werden. - Man theile z. B. den Garten in vier Abtheilungen: 1. Abtheilung: Starke Düngung ' für alle Kohlarten. Salat, Gurken. Tomaten., Rettig. Radies. - , ?. , Abtheilung: Vorjährige . ode; erbstdllngung für Möhren. . Sellerie, Bohnen, Spinat, Zwiebeln unv Porre. ' 3. Abtheilung: Ohne besondereDüngung, doch nahrhafter Boden -. für Erbsen, auch manche aus der 2. Abtheilung, wie Zwiebeln, Wurzeln und Bohnen gedeihen hier. ' 4. Äbtheilung: Gutes, reiches Land für ausdauernde Gemüse. Rhabarber, Majoran, Meerrettig, Sage, Kümmel, Senf, echte Kamille u. s w. Wechsein wir also die drei, ersten Abtheilungön so ab. daß eine der bestimmtenAbiheilung Gemüse auf ein neues 'Stück Land jedes Jahr kommt, fo werden die Ernten bedeutend reicher ausfallen; denn jede Gemüseart erhält den ihr zu sagenden Platz. Wir können auch leicht von einem Beete während eines Sommers mehrere Ernten ziehen. So in der ersten Abtheilung. RadieS und Salat.Frühkohl und Zwiebeln, schlichlich Spätkohl mögen auf einander folgen. In der zweiten Abtheilung auf Wintersalat Bohnen, aufSpinat ebenfalls Bohnen, auf Salat Sellerie usw. O b st b ä u m e. ES ist eine allgemeine Annahme, daß nach einem reichen Obstjahre ein armes Obstjahr folgen muß. .:DieS ist nur dann und dort richtig,, wo. man die Obstbäume nicht richtig , pflegt. Der Baum ist durch eine reiche Ernte erschöpft; erhält er nun keine Zufuhr niuerNährstofse, wird er nicht gedüngt und von allem überflüssigen Holzebefreit, fo bringt er allerdings im nachsten Jahre keine Ernte. -''Schon 'im reichen Obstjahre sollte man durch gehöriges Ausdünnen dafür sorgen, daß der Baum nicht zu viele Früchte behält. Was hierbei t Zahl verloren geht, wird an Größe und Beschaffenheit der verbliebenen Frucht reichlich gewonnen. Der Obstbaum setzt im Herbste gleich nach der Fruchtreife die FruchtknoSpen für's nächste Jahr an; also dann bedarf der Baum der Pflege und der Düngung besonders eignet sich hierzu Holzasche , wenn er im folgenden Jahre eine volle Ernte bringen soll. DaS höchste AlPtNdSrf. ' In der Schweiz ist daS am höchsten , m m ' w C Ct . gelegene .Dorf Jnl lm yau oer Ävers. 2133 Meter über dem Meeresspiegel. Auf italienischem Gebiete, südlich Xäm Monte Rosa, findet sich aber ein Dorf, das noch etwa 20. Meter höher liegt und zwar ist eS Rery, 2151 Meter über dem Meere. ' Die 120 Einwohner deS Dorfes überwintern auch in dieser Hohe. Rerh liegt in dem Betta-Forca-?asse, der -von Gressomy .nach AyaS ührt. DaS dritthöchste Dorf Trepalle m Val Livigno. 2069 Meter über dem Meeresspiegel, gehört ebenfalls 'zuJtalien. DäS vierthöchste und fünfthöchste sind Ad6rol (2035 Meier) und SsintVSran (ebenfallDL035 Meter) bejdbin dim französischen Scwoyen geltgen. , I.F?au Ephrussi in YariZ. eine Tochter deS BaronS Alphsnse.v, Rothschild, veranstaltete 'Neulich : ein Familienfest, bei dem die Hunde, Are eigenen und die ihrer Bekanntendie . iL-ft- ei-t.il. ' rr- 1 fl . ?. cA. : i Vauorroue ipieiinu gau wet rnählüng ihres Pudels 'Diana. -' zu lfeiern. Die Braut" trug rin-Schlepp-'kleid aus weißem AtlaS.-mlt emer i Garnitur von Orangeblüthen, und, der t'Hochzeitszua, bestehend auSden Hunden und Sündinnen der feinsten aristokralischen Gesellschaft, war eben--falls in großer Toilette. Ä)er?-Quk slenbeißer deö Grafen de L:rteuw2r ! .Standesbeamter" ; mit einem -Cklinderhute auf dem Kopf und. emer. drei, farbigen Schärpe um den Leib. ' 5luf den Befehl seines Herrnbellte.er daS .Brautpaar" dreimal -an, nd der Ehebund war besiegelt. : Mißverständnis. Gast: Geben Sie mir einen Kalbsbraten: - Kellner: Mit ' Vergnügen. Ca$x Hein, rnit GaloK ' " " um i i . r-f "..i.r.if ... f y-9 . i.ll, lZ i w. , I
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