Indiana Tribüne, Volume 20, Number 145, Indianapolis, Marion County, 12 February 1897 — Page 1
0 O r AO nC o I 95 TvO iy i W W v L W W W Office : No. 18 Gut) Mabama Straße. Jahrgang 30. Indianapolis, Zndiana, Freitag, itn 2. Februar M7 No. 145
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Gestorben. Uaf Satt, und La! Adim Busch, i lter von 63 Jahr und 5 Monat,. Da Leiche itgngnib findet Sonntag, den 14. Februar, Rachmtt tag m 2 Uhr. vtn der Wohnung, . 22 Zoma Strafet, tut statt, wozu Zreund und Dekanate eingeladea sind. Tie ira turnten Htnterblt. denen. A J täeorge Hermann W. fi .v'-lX 'r - ü . j j fJ'H ilä&tär) 5-,w-?4 'ÄJjV,-,- r i vi'-j tSy Office : 26 Süd Delawareftr. . mt : 120, 122, 124, 126, 123 Oft Pearlft! Tcläräon 911. Offen Taa und NaSt Wargaw - Verkauf. WmnSierrünsche',dabJhrMannAbenöS . A . s tf aIÜm sfY V 9..tmm Gii (y TTT I ii. 44415 ivivvi. vui vuuu iuu in i( v ' ' . 7-
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Editorielles. Auf Kreta geht eS wieder wild her. Seit Monaten hat das Kabel von dort wenig oder gar nichts zu berichten gehabt. Nach den Unruhen deö letzten Sommer? schien sich daö Revolutionösieber gelegt zu haben. Nun ist ek wieder auögebrochen. Eö hat, wie dem Leser bekannt, in dem unvereinbaren Gegensatze der eingeborenen griechischen Bevölkerung .zu der türkischen Herrschift und dem von ihr dertretenen JSlam seine Grundursache und wird durch die von Griechenland auS gehende, wenngleich von der dortigen Negierung dekavouirte, hellenistische Agitation genährt. . Die Unruhen im vorigen Jahre hatten ihren angeblichen Grund in der Weigerung der türkischen Regierung, die Gesetzgebung der Insel, wie der-
fassuagSmaßig vorgeschrieben, zusam men in verusen. an ver aneoenen Ortschaften kam eö zu revolutionären Kundgebungen und während die türkische Regierung sich beeilte, der derhaltnißmäßig schwachen militärischen Repräsentation ihrer Oberherrschaft durch Zusendung neuer Mannschaften mehr Nachdruck zu g?ben, kamen von Griechenland Freiwillige an und diesen folgten Gelder und Munition, Opfer, die auS dem Wunsche der Bevölkerung Griechenlands hervorgingen, daS Zeiöen dcS Halbmondes von der Insel bfAhl;nh,n rn lassen. 3 wieweit 1-rr m rt c x. fc it '1: a lenallscker ßinfliitt daran vetnultat " " n. . n i w : t roar, mag cagingtueui piciacn. icr niuc Parrnrr euer unitrncymunycn, die zu seinem Vortheil dienen können in diesem Falle die Gewinnung eines wichtigen StützpostenS für die Heer kraße über Egypten nach Indien der steht eö, seine Hand zu verdecken, so weit daS nöthig ist. Wie jetzt wieder, so haben auch srüher die europäischen Mächte eingegrifder türkischen Regierung energische Vorstellungen, daß die berechtigten Forderungen der Bevölkerung berück fichtigt werden, die Ausschreitungen deS Militärs avshören müßten, auf der anderen Seite ließen sie nach Griechenland den Wink ergehen, daß die helle nischen Sympathie-Demonstrationen soweit sie praktische Gestalt annehmen unterbleiben müßten. Eine Einbe rufung der Legislatur der Insel, zu welcher sich der Sultan unter dem Druck der Vorgänge verstand, verfehlte , r t. en i i iryren smecr, oie unzuirreoene Vevor I 11 kerung zu beruhigen. Dieselbe gab sich erst zufrieden, als auf Verlangen U 1 ... aws. .i k k:.k. ...k.. '- "" Reformprogramm veröffentlicht wurde. t x r v o r t , Danach sollte dre J.sel emen Gouver neu? christlichen Glaubensbekenntnisses Ulkl HIIV IVIUlWlVHilltU IUI 4. I i k ' Iniß von zwei zu elnS besetzt werden; die regelmäßige Zusammenberufung einer Gesetzgebung wurde versprochen, ein unabhängiger Richterstand und die Vertheilung der Zolleinnahmen auf beide Theile. Die Mächte übernah. Imen die Garantie für Durchführung Ider Reformen und damit verschwanden I ki . ist ml JU am ilUam V . M 0fiffl.X m( i vn yvauiiiKii uuifc w(u uuiaiiu uu Kreta auS der internationalen BerichtNun fangen die Unruhen wieder an und vermuthlich werden sie nicht die einzigen sein, welche im Lause deS kommenden Frühjahres die Regierung in Constantinopel beschäftigen werden 3m Balkan gährt eS und A menien bleibt als offene Wunde. In Europa blickt man auf die Kämpfe in Kreta mit weit größerer Unruhe, alS auf die blutigen Christen Verfolgungen in Armenien, weil die strategisch wichtige Lage der Insel für die Entwicklung der egyptischen Frage von größter Wichtigkeit ist. Augen scheinlich sucht sich England, wie gesagt, in Kreta festzusetzen, dessen geo graphische Lage für England in der egyptischen Frage wichtiger noch ist. als Gibraltar, Malta oder Cypern. Be dem Kampf um Egypten würde ei befestigte? Hafen auf Krita für die euglischt Flotte .eine starke Operation basiS zur Vertheidigung dkS Suez I Kanals sein I . Sin Versuch Englands, sich au eta festzusetzen, würde wahrscheinli i k.a...r... .n.k- w.i.ri..:.f:x " , :K9'U'Z. .: von den übrigen Mächten, zumal von I itrantrttQ UND Stufelflnb. ftirslifA 1 r ... . . . ' 91 bekämpft Werden. Daß bei diesen 1 r 1 M . . Erschütterungen, von denen rasch eine . , m I Cifc UftWUCu iwlul, vU9 UlOCl US IU((ll C
Reich noch lange zusammenhalten wird, 'ärzte Dr. Skene und Dr. Munden ist nicht sehr wahrscheinlich.. Der ge-! wollen sich jetzt gemeinschaftlich darüber genseitige bittere Hab der verschiedenen berathen, ob eine Operation nothwentürkischen Bevölkerungselement,, wel-! dig ist. Der Fall wird allgemein von cher durch die grausame türkische Ge-, den Aerzten alö Hysteroepilepfie"! ... . . . r . n t I i:.. n: a v -a n . : rr ' : x i .Xi
watttzerrlcyasl lm verlaus oer sayrHunderte immer mehr verschärft worden ist. sindet in immer nuen Kämpfen Ausdruck, welche die Herrschaft deS SultanS beständig mit neuen Gefahren bedrohen. Bisher konnten sich die tut kifchen Sultane immer daraus verlassen, daß die übrigen europäischen Mächte zu ihrem Schutz einschreiten würden, wenn eine einzelne Großmacht die türkische Herrschast in Europa mit Vernichtung bedrohte. Der gegenseitige Neid und die Eisersucht der europäischen Großmächte find allerdings dieselben geblieben. Seit aber die kontinentalen Mächte sich zu großen Bündnissen gruppirt haben, kann eö weit eher geschehen, dah sich einmal der Sultan einer Koalition von Mächten gegenüber sieht, die stark genug ist, die orientalische Frage in ihrem Sinne und Interesse engiltig zu erledigen ?Ill,ljlil1jll'. Inland. Wetterbericht. TrübeS Wetter heute und rnorgen. Höchste Temperatur innerhalb der letz en 24 Stunden 38 Grad, niedrigst: 22 Grad. Diebstahl historischer Dokum e n t e. Washington, D. E., 11. Febr. Philip MeSlhone und LouiS M. Turner. veroe Angestellte oer onarevbibliothek. wurden von Beamten deS V. St. Geheimdienstes verhaftet und deS DiebstahlS autographischer Briefe der Bibliothek beschuldigt. Be.de Männer behaupteten unschuldig zu ein und wurden vom Ver. Staaten Eommissär unter $3000 Bürgschaft ür ihr Erscheinen zum Prozeß festgehalten. Ein New Jorker Autographenhandler hatte an die Behörden in Washington einen Brief geschrieben und gemeldet, daß er gewisse historische Briefe gekauft habe und daß ihm noch mehr angeboten seien, er habe aber Verdacht, daß dieselben auS den Archiven der Regierung gestohlen wären. Eine Untersuchung deS BibliothekarS Spofford ergab, daß viele Dokumente fehlten. Unter den vermißten Handschriften befinden sich daS Tagebuch George Washingtons von 17L7, daS Jahr der konstitutionellen Convention, und Briefe John Hareock'S Benjamin Arnold'S und George Washington'ö. Die verhafteten jungen Männer gestanden ein, die Dokumente verkauft zu haben, stellen aber in Abrede, dieselben gestohlen zu haben. Turner erklärte, daß er die Schr ften außerhalb deS CopltolS gefunden hätte und MeElbooe fate. Turner hätte dm angegeben, daß die Briefe daS Eigenthum seiner Schwiegermutter, der Frau Miller, die todt ist, gewesen. Er sagte ferner, daß nahezu 100 Briefe an New Jorker Händler für ungefähr $500 verkauft wurden. Merkwürdiger Erkrankun gefall. New I o r k, 11. gebr. Doktoren find in Verlegenheit um eine Erklärung und daS will viel sagen in dem merkwürdigen Krankheitsfälle der Frau Suniee Rosenfeld, der Gattin deS Komponisten Monroe H. Rosenfeld, von No. 164 San Str.. Brooklvn. Seit drei Jahren hat sich die Kranke in gewissen Zeitintervallen im Zustande halber Be!äubung befunden und am letzten Samstag wurde sie inS Lang Island College Hospital gebracht, wo am Samstag eminente SveUalisten vereint ihr Heil versuchen werden, diese merkwürdige Schlafsucht zu kuriren. Frau Rosenfeld'S lethargische An falle haben an Häufigkeit und Zeit dauer ständig zugenommen, biS sie am 10. Mai in Schlaf verfiel, der 33 Tage wahrte. CiSbäder. Elektrizität, Hyp nofe, Besprevgung mit siedendem Wasser, Geißelung und Reizungen jeder denkbaren Art erwiesen sich ci ttx geblich. Sie erwachte an 22. Zun ohne Erinnerung. Sie hatte 58 Pfund ihres Körpergewichts und die Sprache verloren. Oeitee hat sie alle ach Stunden einen lethargischen Anfall gehabt. Der Frauenarzt Dr. Trneft yaler und, die bekamen Nerven -
diagnostizirt, doch sie wissen nicht recht.
wo der Sitz der Krankheit zu suchen ist. , Gomez will von den Reformen nichts wissen. Havana, via Key West, 11. geb. Gen. Moximo Gomez, der OberbesehlShaber der kubanischen Jnsurgenten, hat in einem Interview äuSdrückl.ch erklärt, die Freiheitskämpfer CubaS würden sich auf keine Verprechungen seitens Spaniens einlasea und nicht eher die Waffen niederegen, alS bis der Insel vollständige Unabhängigkeit garantrrt sei. m in m Ausland. M u n kacsy unheilbar irrsinnig. Berlin, 11 Febr. ES bestätigt sich, daß der berühmte ungarische Maer Michail Munkaesy unheilbar irrsinnig ist. Wählend er in GodeSberg Heilung von einer RückenmarckSlähmung suchte, saß er monatelang brüend und melancholisch da. Einmal griff er in einem Wuthanfall seine Wärter an und erwürgte beinahe einen der Doktoren. 3a Folge dessen wurde er nach dem Jrrenasyl in Endenich gebracht. Die . dortigen Aerzte berichten, daß die GehirnLahmung mit beunruhigender Schnelle wächst und Aussichten für eine Heilung ast gar nicht vorhanden sind. Griechenland und Ereta. A t h e n, 11. Feb. Die Absendung der Torpedo-Flottille, . befehligt vom Prinzen Georg von Griechenland, nach der Insel Creta, hat unter der Bevölkerung großen Enthusiasmus hervor gerufen, besonders nachdem eS bekannt wurde, daß der Prinz Befehl hat. die Landung türkischer Truppen aus der Znsel unter allen Umständen zu verhindern. ES stellte sich heraus, daß der Közig selbst die Regierung' drängte, die Flottille Abzusenden und persönlich die Befehle ausstellte, sobald er die Einwilligung deS Premiers DelyanniS hatte. Al, Prinz Georg sich einsch sste, wurden 300 Kanonenschüsse alS Abchledkgruß von der Menschenmenge an dea Ufern abgefeuert und daS Volk versammelte sich um Mitternacht vor dem Paläste und brachte den Majeftäen eine Ovation. Studenten paradirten durch die Straßen, sangen patriotische Lieder und brachten Hochrufe auf den König und die Bereinigung CretaS mit Griechenland auS. Der Kampf in Kiffamo, wo die muhamedanrfchen Einwohner in ihren Häusern mehrere Tage belagert waren. war ein verzweifelter. Dreißig (Ihn. ften und 100 Muhamedaner wurden getödtet und wird berichtet, daß der Kampf beim K oster Christoph!, nahe Eanea, noch fortdauert. Die Führer der Insurgenten find jetzt in Conserenz versammelt und glaubt man, daß eine Verfassung und eine provisorische Regierung bald proklamier erde wird. Die griechische Korvette MiaualiS ist bei Heraklioa angekommen. ES wird behauptet, daß M. Dimitress, der bulgarische diplomatische Agent, mit einer speziellen Mission betraut ist, um für eine Uebereinkunst zwischen Bulgarien und Griechenland zum gemeinsamen Handeln in Maeedo nie Unterhandlungen anzubahnen. Athen, 11. gebr. Sine frische glotille von vier Torpedobooten wird zur Abfahrt nach Creta bereit gehalten und werden TruppenverstSrkunzen eiligst nach der Grenze abgesandt. Die Kammer hat eine halbe Million Drachmen zur Unterstützung der Flücht livge von Creta bewilligt. . ,,, Von Creta. Cane a, 11. gebr. Sine Anzahl mohamedavischer Familien, denen aus Grund eineS UebereinkommenS mit den Christen gestattet war, von hier fortzuziehen, wurde auf dem Wege nach Heraklion, wohin sie von Truppen eScortirt wurden, von Christen angegrif fen und erlitten bedeutende Verluste SS sind hier jetzt folgende Krikgtschisse versammelt. Oon Großbritannien die Schlachtschiffe Harfleur" und Re venze" und der britische Kreuzer 'eout.". von Frankreich die ren-
zer Suchet", WattignieS" und For-!
bin".. Von Rußland daö Turmsch,ff Kaiser Nicholaö 1." daS Kanonenboot Grozjastchy". Von Oesterreich der Kreuzer Maria Theresia". ' Die britischen Kriegsschiffe find mit 1.482, und die französischen und russischen Schiffe zusammen mit 1.336 streitbaren Männern befetzt. Großbritannien hat demgemäß eine Ueberzahl von 147 Mann hier. DaS österreichische Kriegsschiff ist mit 450 Mann besetzt. . Die Nach wehen deS HarrB burger Streiks. - H a m b u r g, 11. geb. Der gestrige Abend verlief im Vergleich zu der vorhergehenden Nacht, fa der fich die (streike? und die Schutzmannschaften oAif dem großen Bäckergang, am chaarmarkt und am Hafenthor eine förmliche Schlacht lieferten, verhältfilßmäß'g ruhig, da ein starker Regen fiel, der diele der Radaulustigen bestimmte, unter Dach und Fach zu bleiben, und da außerdem die Polizei umsossende Vorkehrungen getroffen hatte und gleich von Anfang an jede Ansammlung erfolgreich verhinderte. Die nicht wieder angestellten erbitterten ötreiker versuchten gestern Abend in sechs verschiedenen Lokalen Bersammlungen zu veranstalten, in denen die Haltung der Polizei den Streikern und den ScabS" gegenüber diSkutirt werden sollte. Die Versammlungen fanden aber nicht statt, da deren Abhallng verboten wurde und die Polizei Jedermann den Eintritt in die dazu auSersehenea Lokale verweigerte. . '.Die zwei Opfer, die die Unruhen gestern gefordert haben, find aus Hauereien und Messerstechereien in Vorkämen zurückzuführen, wo die pelizeilichen Vorkehrungen nicht auö reichend genug find. So wurde am Reiherftieg auf WilhelmSburg ein fremder Arbeiter, ein Scad", von ihm auflauernden Streikern über die Kairampe auf'S Ciö geworfen. ,Er erlitt einen Schädelbruch und ist unter den Händen der um ihn beschäftigt gewesenen Aerzte gestorben. Ein Händler, der in die Hände einer Bande von mit' den Streikern sympathi sirenden Raufbolden siel, wurde von diesen mit Mejseifl,qen so übel zugerichtet, daß er dem Tode nahe ist. Sein Körper weift acht tiefe Stichwunden auf, von denen jede einzelne lebensgefährlich ist. Ein günstiges Symptom ist, daß die Wiederanstellung vieler Streike?, so besonders bei der Hamburg-Amerika-nischen-Gesellschaft, aus daS glättest. verläuft. Bedenklich aber auf der an deren Seite erscheint der Umstand. daß der Janhagel sich überall in der Streit einmischt. Wo immer bis Polizei erscheint, tönt ihr der Ru entgegen : Aus die Brüsewitze unt Bluthunde !" allerlei. EineMarotte des ez-en-trisck veranlaaten Rentners Peter & Rogerö in Vrooklyn. N. Y.. ist durch eine gerichtliche Klage verannr ge worden. Dieselbe ist gegen RogerZ von dem Holzhändler und Fabrikant'. Fa. kob' Mergmthaler auf Bezihlung für geliefertes Holz ur.d Her. stellung von zwei Särgen anoestrengt worden. RogerS war vor einigen Wochen in die Holzniederlage Mergenthaler'S gekommen und hatte die Bestellung für 2 Särge gemacht, welche dazu bestimmt waren. dieirdischenHüllenseis ner Gattin und von ihm selbst nach deren Ableben aufzunehmen. Er hatte orgfältige Pläne in Bereitschaft und tellte die Bedingung, daß ihm erlaubt werde, die Arbeit zu beaufsichtigen und mitzuhelfen. Er suchte trockene Hölzer auö. verkittete die geringsten Risse, ließ keine Stahlnägel benutzen, da er den Rost fürchtete, und war in jeder Weise darauf bedacht, sein letztes Ruhebett dauerhaft zusammen zu fügen. Nach dem die Arbeit beinahe vollendet war. wollte er den Preis vereinbaren. Mer, genthaler forderte $40, doch RogerZ wollte nur $23 bezahlen. ES kam zum Streit, und die Klage war die Folge. Der äolzbandler erklärt, er werde nicht ehe? nachgeben, biö er seine Rechnung voll und ganz von RogerS collectirt ha be. Letzterer lebt in einem geiaumigm . m jf I lrnn ntflftttöfn Nau rntl lernet iDflli rin dereinsarnt. seitdem ibnen vorhab zeSfrist der einzige Sohn durch denTod ntriss-n wordni ist. Er bat den Oer siorbenm im Woodlawn Cmetery ein drakStvolleZ Mausoleum erbaut und
dasselbe mit kosthaxe.n Eratuen at tK-,?.Jl v ' ... i ,
ierzkrankhcit geheilt.
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JSfTflnrn ein wohlbekannter Predign ach jähre langem Leiden an Heiikrankheit. gehellt wird. Mmt ti nti nicht tonnder, baft er tiefe Thatsache zum Nuten anderer dekannt macht. Ehrw. I. P. Smith. I0i5 Fulton Str.. Baltimore. Md.. schreibt uni: Jahrelang litt ich an einer heftigen Herzkrank heit. Ich gebrauchte Dr. Miler ISew ttmt Cure nnd mein Her, ist jetzt in bester Ordnung, firjltd lourde ich von andern Krankheiten heimgesucht. Ich verspürte ein Summe, ein schmerzhafte Vesüh! an meinem Ober und Hinterkops. Wenn ich sünfzehn Or. s.lile wutk las wurde ich schier . wild: tn meinen einen der. nearx eure fpaxtf tte gieh d RestoreS Zucken, so hab ich nicht stille iu sitttN konnte. Ja diesen Ler NeQKr.II .... r,tniffe besorgt ich mir und gebrauchte Dr. Mile' torntlv ervln, und die Folgen waren wunderbar. Ich empfehle Ihre Mittel alle Leidenden. Dr. SRileS Remedles werde von allen votbeker nnter gewisser Garantie verkauft. Otrkt die erste Flasch gar keine Vessernng. so wird da SU nrüct erstattet. Deutsche Buch mit vschreidng de Her en, na ver survea wn aus enangea srn zuge schickt. DR. 21ILE3 MEDICAL CO ElUiart, Ind. Aus der sardischen Pro dinz Sassari wird wieder ein 5tofam menston zwischen Caraomreri und Näubern gemeldet. Die ersteren hatten bei Sula, einem Dorfe des berüchtiaten Hochlandes von ittl, ?men Verbrecher verhaftet; während sie ihn mit sich führten, wurden sie plotz'.lch eus einem Busch heraus mit Gewehrteuer anaearlffen: wahrend des ampfes, der sich mit den unbekannten Angreifern tntspann, gelang eö dem (3t fangenen zu entwelchen. Aber schließlich blieben die Carabinieri Sieger, bemächtigten sich des Flüchtlings wieder und schlugen die Anarerfer m d:e ir IUU,1. Das Amtsblattin WieZ. baden veröffentlicht ein für ganz Preußen giltiges Aufenthaltsverbot gegen den russischen Unterthan Davld Brisch aus Kalisch. Das Signalement", das man der Bekanntmachung beiaeaeben hat. ist trocken, aber genau. Man lese, was das Amtsblatt schrsibt: Stand oder Gewerbe: RellqlonZleh rer: Familiennamen: Brisch: -Vornamen: David; Geburtsort: Kalisch; December 1öö9; Religion: isr.; Größe: 1 Meter 6065 Centim:ter; Haare: dunkelbraun; Stirn: hoch und schmal; Augenbrauen: dunkel; Augen: dunkel; Nase: lang und geboaen (Habichtsnafe): Mund: acwohnlich; Zähne: fehlerhaft; Kinn: svltz: Bart: dunner dunkelbrauner ollbart; Gesichtsbildung: länglich; schmal; Gesichtsfarbe: blaß und ungesund; Statur: schmächtig; Sprzche: russisch deutsch, englisch; Besontcic Kennzeichen: gebeugte Haltung. Wiesbaden, im Januar. Regierungspräsident. I. A.: Cäsar Man sieht, dunkt unö, nach dieser Beschreibung den Unglücklichen, du aus allgemeinen volwmchHi Grün den" ausgewiesen wird, deutlich vor sich, wie er, den Bedrückungen der Heimath entflohen, in der Fremde nicht geduldet, gleichsam in den Fußtapfen Ahasver's ruhelos durch die Lande wandert, in aebeuatr Haltung ... in S, lobnt sieb. Sood'S Sar. saparilla zu gebrauchen. Sei reinem Blut braucht Ihr keine ngft zu haben vor Grippe, Lunaeaentunduna. Divoteritis oder Fieber. Sood'S Villen stnd van bin aulae suchteken Pflanzen sorasältiaft übereitet. Der VV'?rk Ztorv. (Ltablirt 1853.) Agenten für Butteric?s Muster. And sie gehen noch S1.S0 bis $5.0 yr s cd (öcnuiie zu 53iPi Mi 5?, FJI'fln üi'j, i i'ji', 5 ; bat Vaau Kommen Sie morgen. iffl es? m wm
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