Indiana Tribüne, Volume 20, Number 144, Indianapolis, Marion County, 11 February 1897 — Page 1

o o rlC r1 I AO o AA vv y W W w A V i iyOffice : No. IS Cüb Mabama Straße. Jahrgang 20. Indianapolis, Indiano, Vonnerstag, öen U. Februar 1897 No. 144

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Editorielles. Der PuritanismuS ist zwar eng lischen Ursprungs, aber die Amerikaner Übertressen die SoglSnber darin bei Weitem. DaS englische Unterhaus hat geKern eine Bill zur gänzlichen Schließung der Wirthschaften am Sonntag mit 206 gegen 149 Stimmen abelehnt. Ja England dürfen Wirth schaften kurze Z:it am Nachm'ttag und den ganzen Abend am Sonntag offen sein. Ein Mann, NamenS Philip Scott, wurde gestern im Polizeigericht vegen schnellen FzhrenS bestraft. Mit welchem Recht? 'Hat der Mann wenigee Recht alt? Mayor Taggart, Sterling Holt u. s. w. ? Warum wurde die Polizeimannschzst nicht zu seinem Schutze zusammengezogen, damit er ungestört so schnell fahren konnte, wie ihm beliebte? Muh denn die 3e schichte von dem Amtmann und der Kuh gar so auffällig illustrirt werden ? BundeSrichter Baker sprach sich ie folgt auS : Wir haben in diesem Lande einen Tiubel," welcher nicht in England bemerkbar ist, und über welchen wir wohl noch hinwegkommen werden. Wenn ein Verbreche be gangen wird, dann stürzen die Leute förmlich übereinander um die Bestrasang deS Mörders zu verlangen. Dann folgt Urtheil und Bestrafung und nun tritt plötzlich eine Gesinnungsänderung ein und die Leute stürzen übereinand?r, um Begnadigungsgesuche zu unterzeichnen." Richter Baker hatte dabei die Vlngelegenheit FraneiS CossiaS im Auge. Ee hat nicht Unrecht, nur halte er nicht unerwähnt lassen sollen, daß dieleS lebereinanderftürzen zur Crz-elung einer Begnadigung doch gewöhnlich nur bann vorkommt, venn derVerurtheilte den gesellschaftlich besseren Kreisen angekört. Und er hatte auch nicht dergessen sollen, daß jeder derartige Ve?. such seinen auS den Verhältnissm hervorgehenden psychologischen Hintergründ hat. Warum stürzen die Leute nicht übereinander, um Haughey'i Beg2diguag zu erlangen ? Wir haben zur Zeit, da Eossia verurtheilt wurde, Ichon bemerkt, dah die Geschäftswelt die Handlungsweise CossiiS für nicht so schlimm ansehen wird, denn die Selder der Bank waren Haugh,v und nicht Cosfi anvertraut und Cossia war oen Depositoren in keiner Weise veroflichtet. Der Mißbrauch der Schwäche eines Menschen gilt in der Welt der Spekulation und deS PrositS als kein großes Verbrechen. Diese Welt hat hre eigene Moral und sie bafirt, wie jede Moral aus Erreichung eineS bestimmten Zweckes. Minneapol'S ist eine der wenigen Städte, deren Gesundheitßbehöreen S bisher unternommen haben, den Ver kauf der Milch schwindsüchtiger Kühe zu verhindern. Es geschah dies durch eine Verordnung, welche von allen .Armeen, die Milch in die Stadt liefern, verlangt, ihre Kühe der Tuberkalivprobe zu unterwerfen, und die nur Farmern, die den Beweis führen töaiten, dzß ihre Milchkühe mit Tuber fulin geimpft und als tuberkelfrei be funden wurden, die Einfuhr von ?ilch in die Otadt crpattet. Cla Hil:-

reibesiher der Umgegend lehnte sich gr

gen die Verordnung auf. Er mochte geltend, daß der Stadt nicht daö Recht zustehe, eine derartige Bestimmung in - Bezug auf die außerhalb der Stadtgrenzen gehaltenen Milchviehheerden, zu erlassen. Die Frage kam schließlich vor da Oberaericht deS Staates und diese? stellte sich ganz auf die Seite der GesundheitSbehörde. DaS Gericht erklärte, daß die Stadt allerdings daS Recht habe, zum Schuhe der Gesundheit ihrer Bürger eine derartige Verokdnung zu erlassen und dmchzusühren. Sie könne natürtich Ixt Farmer nicht zwing', ihr Vieh impfen zu lassen; sie könne aber verhindern, daß die Milch ungeimpster Kühe in der Stadt verkauft werde. AlS ein Ptäzedenzsall ist die Eatcheidung von großer Wichtigkeit, da man in vielen anderen Städten UNzeiselhast mit der Z:tt ganz ähnliche Milch. Verordnungen, wie die j tzt in MmneopoliS bestehende, erlassen wird. Im Prinzip kann man sich auch mit einer Verordnung dieser Art nur einverstanden erklären. Höher a S der persönliche Vortheil Einzelner steht die Beschützung der Gesundheit deS GemeinmesenS. Wenn wir nicht irren, ist im ganzen Staate Pennsylvania die Anwendung deS TuberkulinS zur Untersuchung der Kahe vorgeschrieben. Hat Koch Tu berkulin auch nicht die Erwartungen in Leug aus Heilung der Lchwinksucht erfüllt, so d'ent doch seine Wirkung als untrügliches Zeichen deS BorhandenfeinS der Krankdeit. - SrstsjliitttfjridjteiL Inland. ... Wetter bericht. TrübeS Wetter, vielleicht zeitwei'iger Schneefall heute Nacht oder morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letz ten 24 Stunden 38 Grad, niedrigst, 28 Grad. Plötzlicher Tod eines Sängers. Nev gork, 10. geb. Armand Eastelmary fiel heute Abend auf der Bühne deS Metropolitan Opernhauses, als er die Rolle des ..Tristano" in glotow'S Oper Martha" sang, vor den Augen deS Publikums plötzlich odt nieder. Die Sache wurde aber so geheim gehalten, daß nur wenige Personen.im Auditorium erfuhren, daß der leibhastige Tod in die Scene vor ihren Augen eingegriffen hatte. Eaftelmary, dessen herrliche ?aß stimme Tausende begeistert hat, sang oen Tnstano". Er war am Ende der zweiten Szene deS ersten AkteS und die meisten Mitwirkenden, Marie Engle, Edward de ReSzke und Signor E-'emoni waren auf der Bühne. Der Chor tanzte um den alten Tristano, als Castelmary zu Boden fi:l. Man schenkte dem Zvischenfull nur wenig Aufmerksamkeit, denn in einem Au genblicke erhob sich der Sänger wieder aus die Füße und seine große Stimme übertönte den Chor. - Zz?ei Miouten spater taumelte Castelmary aus die Seite der Bühne und dielt sich an einem Tische fest. Der Borhang wurde herab gelassen und bevor derselbe denBod erreicht fiel der Sänger mit einem SchmerzenSliute zu Boden. Im gleichen Augenblick sing ihn sein lebenslanger Freund de Rekzke auf und hielt ihn in seinen Armen Cakelmarv war besinnungslos und starb nach wenigen Minuten. Die Erde erbebt. Vrigh arn Sity, Utah.10 Feb Gestern Abend um 8 Uhr wurde diese Stadt von dem stärksten Erdstöße, der jemals in diesem Thale empfunden wurde, heimgesucht. Derselbe war so heftig, daß die Glocke im SerlchtSSebäube fünf bis sechs Mal anschlug. Die Erschütterung war nöcdlich biö Logan fühlbar. im , DaS Flottenmanöver. Charleston, o. C,, 10 gebr. DaS nordatlantische Geschwader liegt trj der Mündung des Hafens. Ad miral Bunee signalifirt den Schiffen, welche Stellung sie einnehmen solllen und die Befehle wurden befolgt. Es ist wahrscheinlich, daß da, Blockade Manöver nicht vor uakunft der OchlichtschisseIndia-a" und ttassa f.JsettS," dir drfohl sind,

und deö Kreuzers Vesuviu's", der als

Blockadebrecher fungiren soll, auöge führt werden wird. Der VesuviuS" fuhr gestern.Abend von League Island ab und sollte hier-morgen früh tintreffen. Admiral Bunee hat serner daS Depeschenboot Dolphin" als Blockadebreche? bestimmt. Die Blockade dehnt sich jetzt 6 Meilen lang auS. Der Dolphin" fuhr gestern Morgen 6:30 Uhr auS. Seine Instruktionen waren, hinaus zufahren, bis erauSdemBertlche deS Gesichtskreises und der Ouchliüter deS BlockadegelchwaderS sei und sich dann einen Plan zu machen, . die Blockade zu durchbrechen und in den Hafen zu gelangen. Die ganze' 55acht wurde scharf Wache gehalten und die Suchlichter sandten ihre Strahlen nach allen Richtungen, der Dolphla" tauchte aber nicht auf. Eine bekannt Krankheit. Mexico. 10 Februar. JnPueblo und Pox.ca ist eine Krankheit auSgßbrechen, welche die Aerzte nicht kenne, aber a! Sa Melina" bezeichnen. Die davon Befallenen erbrechen Blut und sterben fast sofort. Nur wenige Fälle find vorgekommen. Die Krankheit tJ völlig neu und man glaubt, daß sie von Italien oder Brasilien stammt. Pinar del Rio nicht pacifieirt. . ' H a v a n a, 10. Feb. Trotzt der Geieral'Eap taa Weyler mehrfach behaptet hat. daß die Prov'nz Plnar del Rio pacisici t worden ist und bah alle Za'urgentenbanden verschwunden sind, behaupten sich die Streitkräfte der Insurgenten doch und machen den Spaniern mehr als je zu schaffen. Ein Beweis dafür, daß die Provinz durchaus noch nicht von Insurgenten gesäa-l b,rt ist, liegt darin, daß die .spanische Regierung dort 7000 Mann unter Waffen hält und Riederlagen von Waffen, Schießbedars und LebenSmittel anlegt. ' , Mysteriöses Sreigniß. Grand Island, Nebr. 10. geb. Zkvei fein gekleidete Männer trafen vom Osten in dieser Stadt ein, erkundigten sich nach dem besten Hotel und bezogen in demselben ein Zimmer. Nur einer der Herren schrieb seinen Namen in daS Hotelregister und . sagte, ein Name wäre gut sör beide. Die Eintragung in daS Fremdenbuch wär undeutlich, der Name scheint wie R. Ä NewcomevonBillingS,Mont Heute, gegen Mittag, wurden beide. Männer in ihrem Zimmer todt gefunden. Alle Gadhähne im Zimmer waren, geöffnet. Keiner der Fremden hatte anderes Gepäck, als einen kleinen Handkoffer, der nichlS weiter enthielt als zwei Hemden uad einige Kragen; diese Gegenstände waren neu und trugen den Stempel einer Chicago Firma. SS wurden keine hinterlassenen Papiere gefunden. obwohl Asche in der Waschschüssel andeutet, daß Papiere verbrannt wurden. Beide Männer waren anständig auS sehend und trugen Vollbärte. Ein Student be Baptisten College, von Scotia. Nebr , glaubt, in den Todten die ttnqm zweier auneure jener Stadt zu erkennen. Die beiden Männer, selche im Pal mer Hause todt gefunden wurden, sind von Scotia, Nebr.. und all Hugh Hal pia und EbarleS Lebmann von jener Stadt genau identisizirt. Man weiß nicht, ob Zufall oder Selbstmord die Todesursache gewesen. Po sträub. Clearfield, Pa., 10 Nebr. Der OicherheitSschrank der Cleaisield Post Ofsiee wurde in letzter Nacht gesprengt und eS wurden aus demselben für 81, 000 Poftmarken und $300 in baarera Gelde gestohlen. Die Diebe hatten die Thüre zur Poftossice erbrochen, von oben ein Loch in den OicherheitSschrank gebohrt und denselben mit Dynamit gesprengt. Die schwere Thüee deSselden war durch den ganzen Raum geschleudert worden und alle Fensterscheiden im Hinteren Theile des OebSudeS find zerschmettert. Oan dea Einbrecher hat man keine Spur. CQVrt36ae,xlC;ta. Angekommen in: New Dort: Oepernland" von Antwerpen; Palatia" von Hamburg London: Ckait?::;" e::: Ho Cv' ' ' ' v ...

Ausland.

Uebersch v emmung am - Rhein. Berlin, 10 Feb. DieHochwassergesahr wird immer drohender. Noch steht daS Schlimmste.bevor, und schon Haufen sich die Unglücksnachrichten. Ueberall in den bedrohten Niederungen werden Hülferufe laut. Der Rhein ist bei Köln im steten ' Steigen begriffen. Schon ist die Hafengasse überschwemmt, und man fürcht l für die ganzen niedriger gelegenen Quartiere der Stadt. Auch der Emecanat ist gefährdet. Die Neubauten bei Dortmund drohen einzustürzen. , Die Thronfolge in Oeker'reich. Öerlin. 10. geb. Gerüchte über eine von Kaiser Franz Joseph geplante Aenderung in der Thronfolge der österreichisch - ungarischen Monarchie sind neuerdings im Umlauf, und zwar heißt es, daß der jetzt im 67. LebenSjähr stehende Kaiser entschlossen sei, daS Lalische Srbfolgegesetz beiseite zu setzen, um an Stelle deS schvindsüchligen Erzherzogs Franz Ferdinand, seine Ekelin, die Erzherzogin Elisabeth, Tochter deS unglücklichen Kronprinzen Rudolf, als succefsionsberechtigt zu erklären. Kaiser Franz Joseph hat über dieses Vrojekt bereits mit ten österreichischen und ungarischen Ministern, sowie den eilenden Skaatsmäanern beider Na tonen konserirt, aber nur in Uigarn und nicht in Oesterreich dafür Gegeniebe gefunden. Zudem soll sich der Gesundheitszustand deS präsumtiven Thronfolgers Franz Ferdinand in den ätzten Monaten ganz bedeutend gebessert haben. .". CanödaS kubanische Neform eng eh en denSpaniern zu weit. M a d r i d, 10 Febr. DaS Volk im Allgemeinen hat die vorgestern imossi iellen Regierungsblatt veröffentlichten Skeformen für Tuba ziemlich ruhig aufgenommen, aber uvfcaglich hat die Anküadigung den denkbar schlechtesten Ein druck in politischen Kreisen gemacht. Letztere geben sich nicht der Hoffnung hin, daß die Reformen dem Ausstand ein Ende machen werden. Die Konzesfion an die Cubaner wird für zu groß gehalten, a!S daß die Insurgenten angesichts dieser SchwScheSußerung der Regierung die Waffen niederlegen sollten. - Namentlich im konservativen Lager herrscht tiefe Mißstimmung gegen Premier CanovaS Die Minister unterwerfen sich dem Letzteren nur noch äußerlich, stehen aber thatsächlich ander Grenze der Revolte. Sie und die hervorragendsten Führer der konservativen Partei erklären offen, daß sie die Verantwortlichkeit für die Reformen ablehnen müßten. Dieselben seien ausschließlich daö Werk CanovaS. Die Reformen widersprechen direkt der konservativen Politik der Konservativen. Romero.Robleda, der Herzog von Teluan, Marlinez CampoS, die feüher Gegner waren, sie alle bezeichnen die Reformen als decentralisirend". Der Premier selbst erklärt, mit sei nem Werk stehen und fallen zu wollen. Er werde die Reformen loyal durchführen, sagte er in einem Zateview, und Autonomie sür Cuba einrichten, gleichwohl wie radikal dieselben seien. Die Schwierigkeiten, denen er dabei begegne, würden ihn davon nicht ab hatten. Gleichviel werde er dafür sorgen, daß die Reformen nicht völlig der Unabhängigkeit EubaS Thür und Thor öffnen. Mit Einführung der Refor men würde er nicht warten, biS ganz Cnba paz'sijilt sei, vielmehr werde jede Provinz, welche razisizirt sei, sofort die Reformen erhalten. ,,,,, Prügeln sich beinahe unter einander. Athen, 10. geb. In der heutigen Sitzung der, griechischen Kammer kam eS zu äußerst stürmischen Szenen in Folge eineS heftigen Angriff deS De putirten QtaiS auf dad Ministerium welches er der Unfähigkeit und des VcrralhS an der großhellenischen Sache zeihte, und von welchem er verlangte. baß eS sofort sus Kreta einschreite Zwischen dem ierutirtea und dem Lrikkminiper Oberst Smolenitz kam e3 zu eine Auttansch von Schimpfr:;;:n, cele die größte Aufrezz ?-rritfen

Eine Zeitlang schien eS, als ob eS zu Prügeleien zwischen einzelnen Deputirten der verschiedenen Parteien kommen sollte, doch legten sich die Parteige-ossen inS Mittel und die

Schlägerei unterblieb. Die Opposition der Kammer forderte während der ganzen Debatte ungestüm, daß die Regierung für die Bereinigung der Insel Kreta mit Griechenland eintrete. Wie es heißt, besteht zwischen dem König und dem Kabinet vollständige Uebereinstimmung bezüglich der Poliik und Haltung hinsichtlich KretaS. Welche Dummheit Berlin, 10. gebr. Ungeheures Aufsehen erregt die Mittheilung, daß der Kultusminister, auf Beschluß deS Gesammt Ministeriums oder den Wunsch deS Kaisers, eine DiöziplivarUntersuchung gegen diejenigen Univer-sitätS-Professoren eingeleitet habe, welche vor einigen Wochen den Aufruf deS Philanthropen, Herrn von Aegidy. deS christlich -sozialphilosophischen Oberstlieutenants a. D. zu Gunst' der Hamburger Streiker mitunterzeichneten. Ereta. Pari, 10. Februar. Eine von Eaaea hier eingetroffene Depesche meldet, daß die Stadt j.tzt ruhig ist und die Flüchtlinge, welche sich an Bord der Kriegsschiffe begeben hatten, an Lan zurück gek.hrt find. DaS Benehmen der türki'chen Beamten ist tadellos-. Dagegen veranlaßt das Verhalten der griechischen Kriegsschiffe, welche dermuthlich im Einvernehmen mit den Inurgeuten handeln, Beunruhigung. Berlin, 10 Februar. Von Coustantinopel find Depeschen hier ei geaufen, welche sagen, baß ein grieüicheS Kriegsschiff . nahe Canea ZI äffen und Munition auf der Insel Creta andete. allerlei. Das neue-Fahrboot, daö den Verkehr zwischen der Battery und Ellis Island im Hafen von New Jork vermittelt, hat bereits einen Spotmamen erhalten, denn es wird nicht mehv bei seinem osficiellm Namen John G. Carlisle". sondern The Shuttlecockgenannt. (Srund zu dieser Wiedertaufe" haben all' die Schäden und Mängel gegeben, die man bei dem Fahrzeuge, seit semer Indienststellung entdeckt hat und die es für den Einwandererdienst fast ebenso untauglich machen, wie der längst rn Vergessenheit gerathene alte Kasten Shackamaxon" es war. Als daö Boot- neulich mit einer Anzahl Einwandere von Elliö Island nach New Dork abfahren wollte, barst eine seiner Dampfröhren. und die Einwanderer - Kajüte wurde so plötzlich mit Dampf gefüllt, daß im ter deren Insassen eine kleine Panik entstand. Zum Glück wurde Niemand dabei verletzt. Daö Boot konnte aber erst nach geraumev Verspätung seine reaulä Nabrt antreten. Sie? ein kleines Vröbthen v?n dem fabelhaftenLuxuS, der tn den Palästen unfer'erEmporkSmmlinge herrscht. Für dieTochhi dcS plattdeut. scher. ZuckrrlcnigS Claus Hpuaies wird m Trenton. N. I., eine Badecabinet'Einrichwng hergestellt,, welche die Kleinigkeit von Z10,000 kostet. Die Badewanne wird auS massigem (Sold gefertigt, währid ie Wände, Decke und Fubbodm mZt prächtigen Fließen, deren Malereien Basel. -enen darstellen, bekleidet werden. Der Palast, in welchem dieses Badeccöint seinen Platz erhalten wird, kostet fo 000 000 Ein FalldeS gräßlichsten Elends wird auS Altoona, Pa., berichtet. In einem kleinen, dunklen Zimmer wurde dort OScar And:ewS in Folge von Hunger und Stillt dem Tode nahe , gefunden. Der Ur.glückliche hockte auf einem Stuhle neben der ärmlichen Lagerstatt, auf welcher sich die starre Leiche seiner Frau befand. New Feuer erwärmte, daö Zimmer und nicht die geringste Spur von Nahrungömitteln war dort zu mden. Während Andrews außer vlrbeit war, erkrankte seine Frau und während sie darnieder lag. war der Mann richt einmal im Stande, daö Zimmer warm zu halten oder ihr die nöthige Nab.runz an nicken. Andrews wäre wahr schemlich ebenfalls vor Trschorfung gestorben, wenn man ryn niazi iruzizri llg gesunoen yane. -2t ' Salzfluß tritt oft auch bei kaltem Qetter. die innere Sand ergreifend und andere Körpertheile Oarsaparilla, der gro?: Olnt reiniger heilt Oalzfiuß. Qood'S yillen wirken tsiiZi N5 r-J c:x Nalzrit zz) Izxtrn w ,

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