Indiana Tribüne, Volume 20, Number 142, Indianapolis, Marion County, 9 February 1897 — Page 1

o o r sVT r1h O VI 00 TVO Y kN "i A V II I A I I iiwia V v iy iy i w v v w Office : No. 18 Sud Alabama Straße. Indianapolis, Zndiana, Dienstag, öen y. Februar 1897 Jahrgang 30. No. 142

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Frenzel irofhers, Dlo. i West Washington Stratze, ( Merchants National Bank.) ;

Gin europäisches Departement. Wechsel, Creditbriese und Poftanwei sungen auf alle Städte Europaö. Schiffsscheine nach und von Suropa. An. und Verkauf ausländischen Eeldeö.

jssssni Todes-Anzeigc. "' Fnd! d Lkaalk thiile !k mit, fca& untz Otirt CbS. Henry Alberrmeyer. V UnBag, d, 9. 5Sr.. YtK Uhr M,rza, im ller oi 70 Zahria erZchlede tit. lt mHjang sind! Donnerstag. Itn U.U., ei Uhr chmiua Traue, hau, . 127 ProZitkl EtttZ, au! statt, öl trjliMii einlat Wltna ltcrrnti r Sattin, netft jtinttra. r i iieorge ÜerrsiaiiB i j, I k i . ' t r ruv7öC5rÄs feVv- .'.- nSeftattsr, Office : 26 Süd Delasareftr. VttHe: 12, 122, 124, 12S. 123 Ost Psarlftk TiUvbon fil 1. Osten Ta, und Nacht Wir sind für Geschäfte bereit ? - , mit einem neuen Tager von$1 ranos und Orgeln. Zeitweilige Office und Waarenlager, ' No 21 Nlassachchtts Aoe. B.H.BaldwiniCo. Neues Drlmooos-Geschäft Die Herren Nobert Ra'h und Hiinr. Aürst yakn unree rec irva Ruth & Rürst, - ein neuki es fist in Madison Ave., eröffnet, und führe dasel'st e:ne grcße Aue toabi von Schnittwaarcn. Kurzwaaren, ; Punwaaren zc . Gute Waare uad nieirige Preise verdrn zuzesichat. freund. Nzchbaren U"d da $aMi(rn im Allgemeinen sind zum freundlichen Besuche emzttavkn Das modernste chuhlager. I3rH. ÜDIX CI XLD HZ, 02 OstMasbington Straße. V . ClxtfrI4( l d ukvahl. W. mniltb myUiio. IV t itrrt ,ro. No rlea. Ix tu dot ymt mr-i mtn- r all yonr tut. ib. wor. Thu t ai r,. W. , M MW WIUI , (IW X 7 w

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Editorielles. Die 91. I. Tribune" fernst auf den zur Zeit enorm niedrigen Maiö preiS hin, den niedrigsten seit Menschengedenken, und fordert daran anknüpfend auf, möglichst diele Wagen lidungen davon an, die Hungrigen nach Indien zu schicken. Hier in Amerika giebt eS natürlich keine Huogrigrn. Beileibe nicht ! War keine !

Ein kurioses Stück Sozial. reform Hat im Senate von Minnesota daö Licht der Welt erblickt: 3kd, Wirthschaft, in welcher geistige (St tränke verkaust werden, soll im Schau fenster weithin fichtbar und Abend grellroth erleuchtet, in GlaSbuchstaben die acht Zoll hode und pro Wort zwe ftuß lange Inschrift haben : "Dangerous Saloon" ..aesäkrliche 23irid schaff. Der Antrag ist nur mit drei Stim men in der Minorität geblieben. In Eine nnati hat der PolizeiKommissär Morgan, ein eingeborener Amerikaner, erklärt, daß die im Auölande geborenen Bewerber um Polizeistellen die vorgeschriebene Prüfung in ttt Regel bedeutend besser bestehen. als die eingeborenen, und daß lat deutsche Sltm:nt im Dienste bei Weitem daS vorzüglichste sei. Den lrund hierfür siadet Hre Morgan in dem llmstande, daß die amerikanische Ju gend nach Ablauf der Schuljahre vorziehe, auf den Straßen umkerzulunqer und sich um all-rhind Sazrt zu bekümmern, anstatt ihre Erziehung zu oeroollftändigen. ,, Die - Ltrabenbahnatsellsachfl flüchtet sich in tie Oessentlichkeit um em neues giflügelteS Wort zu ge brauchen. Sie verbreitet durch AuS hangen in ihren Wagen ein Zirkular, worin sie ihre Seite deS Falles darlegt und sich sozusagen alö eine verfolgte Unschuld hinstellt. Dies Verfahren ist ein Hohn auf die öangmüthigkeir und Indolenz deS Publikum?. Nirgendö in der Welt läßt sich daS Pnblikum so viel gefallen, alS hierzulande. Seit nahezu dreißig Jahren hat die Straßenbahngesellschaft mit der Stadt Schindluder getrieben und hat sich bei allen Ansprüchen, welche a? sie gestellt wurden nach Shylockart aus ihren Schein berufen. Jtzt. da ihr gegenüber einmal Gerechtigkeit angewandt werden soll, (waS übrigens noch keines' roegS sicher ist) heulr sie wie ein unge !zogene Kind, daS Schläge kriegen soll ÜS wird sich wohl kern vernünftiger Mensch davon rädren lassen. Zn New Sork ist daS bekannte 8'gow Comite zur Zeit mit der Untersuchung deS Zucker Trusts und deS Kampfes zwischen diesem und den Kaffeeköaigen Arbuckle & Co. beschaff tigt. Selbstverständlich wird dabei entschieden in Abrede gestellt, daß der Trust gegründet worden sei, um Preise und Fabrikation zu kontrolliren; eS sei eben eine Aktiengesellschaft wie jede andere auch und daS Kapital deS Trusts betrage 75 Millionen Dollars. Der Zucker Trust fei inS Kaffeegefchäft gegangen, weil er, Havemeier, die Anficht gewonnen habe, daß Geld dabei zu verdienen sei. Arbucklesagt zwar. taß nicht viel dabei verdient werde,

aber Arbuckle erklärt nicht, woher seine

Miüionea kommen. Arbuckle sagt, daß Havemryer, der Pkäsident deS Zucker Trust?, ihm gedroht habe, daß er inS Ksseegeschäft gehen werde, weil er, lvucllk, angefangen yaoe mn Zucker zu man'puliren, aber Havemeyer sagt, eS sei kein wahreS Wort daran. Die Herren sind achtbare Leute und Millionäre, alfo ist nicht daran zu denken, daß Einer von Beiden lugt. Herr Havemeyer sagt, den Zucker Trust kö rne kein Einzelner kontrolliren, denn die Aktien besiiden sich in Händen von 8000 Personen und Nie mand besihe eine Mehrheit derselben. Daß zwei oder drei zusammen aber eine solche Gesellschaft kontrolliren können, daran dachte Herr Havemeyer auS bloßem Zufall nicht. Herr Havemeyer erweist sich auch als ein Menschenfreund. Ce ist ganz entzückt davon dem Comite sagen zu können, daß die Trusts dem Publikum zum Vortheil gereichen, denn durch die Konzentration deS Betriebs könne man billiger fabriziren, ergo auch billiger verkaufen. ES war jedenfalls bloßer Zufall, daß Herr Havemeyer im Augenblick nicht daran dachte, daß Fälle vorkommen, in denen der Mensch ctvaS nicht thut, waS er thun kann. Herr Havemeyer schloß vor einiger Zeit die Rafsiaerieen keS Trusts in Brookly-, und 4600 Menschen, viele davon Familienväter, wurden auf ein mal brotlos. Man so inte glauben, daß dieö mit seiner Menschenfreund lichkeit in Widerspruch steht, aber man würde sich irren. Noth kennt kein Ge bot. Die V.rhältnisse verlangten eS und, du lieber Himm'l, der Mensch kann doch nicht gegen Verhältn'sse an kämpfen, die Verhältnisse sind eben stärker alS der Mensch. He,r Have meyer wäre fst gestorben vor Schmerz, oaß er zu dem Schritte gezwungen war, und eö blutete ihm n'cht nur daö Herz, eS war sogar sogar Gefahr vorhanden, vaß eS sich verblutete. . Nun, daS Comite mag ja immerhin untersuchen. Vielleicht er.'ährt man oabei. etmaS Interessantes, . vielleicht auch nicht. ES ist immer merkwürdig, wie weniz bei solchen Gelegenheiten die interesfirten Personen von ih-en eigenen Angelegenheiten wissen und wie schwach ihr Gedächtniß ist. Viel herauskommen wird jr wohl bei der Untersuchung nicht. Der HerakleS, der die Hyra Trust vernichten wird, ist noch im Wachsen begriffen, , seine Ztil wird kommen, die Sorte Lerow aber wird den Trust nicht umbringen. - BistljüuicSjricIjlciiInland. Wetterbericht. TrübeS Wetter heute und morgen Höchste Temperatur innerhalb der letz ,en S4 Stunden 23 Grad, niedrigste 25 Grad. Verhungert. T r e n t o n, N. 3., 8 Febr. Patrick Brennan. ein 60 Jahre alter Mann, wurde heutein seiner kleinen Wohnung nahe Lardliy verhungert aufgefunden Neben seiner Leiche, saß seine alte Frau, die ebenfalls dem Huogertode nahe war. Die Frau war seit 'etwa einem Jahre irrfinnig, der alte Mann hatte es aber fertig gebracht, für sie zu sorgen; er wurde aber krank und sie war nicht im Stande, Nachbarn zu be nachrichtigen. Keine ter zwei Per sonen war seit längerer Zeit gesehen worden. Nachbaren erbrachen heute die Thüren und. entdeckten daS Schreck liche. Brennan war anscheinend schon vor einer Woche gestorben. Unsere Flotte hat Malheur. Ch artest on, S. C., L. Februar. Admiral Bunee's Geschwader, welche bei Charleston, S. C, Marinemanö ver, darunter die Blockirung des HasenS nach .dem Muster deS letzten Krie geS ausführen soll, traf hier heute nach stürmischer Fahrt von Hampton RoadS ein. Während deS Sturme am letzren tjrcuag gingen drei Mann vom Maine" verloren. Es waren nämlich S der Leute, welche zur stärkeren Befestigung der großen Kanonen be sohlen waren, bei der Arbeit über Lord gewaschen worden. ES wurde sofor ein Boot mit einer Nettungßmanschas hinab gelassen. Drei der über Bord gefallenen, die Leeleute Hassel, Crocai und greeman, konnte cerettet!

werden; die drei anderen, Brown, Nel

son und Kogel wurden nicht mehr ge sehen. Die. Oifiiiere sagen, daß eS: einer der stärksten Stürme war, welche d e Flotte erlebte und alle loben die Seelüchrigkeit der Schiffe. Auf dem Kreuzer Marblehead" wurde ein Mann zu Tode gequetscht, in anderer tödt'.ich verletzt, und sechs Männer erlitten sehr schwere Veretzungen. Die Einzelheiten über daS Unglück auf dem Marblehead" konnen nicht in E, fahrung gebracht werden. Heute Abend liegt daS ch,N beim Hafenvamm; sein Vordertheil ist eingerannt, ein Theil seineS Oberbaues uns zwei Laken find fortgerissen. Die Wogen haben auch daS Suchlicht, die LebeaSrettungSboote und andere Theile deS Sch'ffeS fortgerissen. Der zu Tode geqaetschte Mann ist . der Sch'ssSzimmermann Shavbeal und dem Plumber Hickey ist der Schädel eingedrückt; er wird sterben. Shawbeal wurde im Meere bestattet. Die Deckbauten der anderen Sch'.ffe find ebenfalls beschädigt. BankbrueS. Atlanta, Ga . 8 Februar. Die Skaatö-Lparbank wurde heute Nachmittag einem Massenverwalter überantwortet. . DaS Stammkapital der Bank ist I1V0.O00. Der Bankerott soll durch da Fallissement eineö BauvereinS verursacht sein. I " Bittere Ersahrungen. New Orleav, 3. Feb. Gegen Robert Krämer aus Dortmund. West falen. find bei der hiesigen Deutichen Gesellschaft" schwere Anschuldigungen erhoben worden. Krämer hatte in Honduras einen großen Komplex ölegiernngSlano erworben, reiste nach seiner Heimath zurück und wußte dort eine Menge von biederen Bürgern . und Handwerkern zu bewegen, in Honduras eine deutsche Kolonie zu gründen. 3n glühenden Farben schilderte er ihnen, wie sie dort in kurzer Zeit, spätestens n fünf Jahren, reiche Leute werden. nach der Heimalh zurückkehren und dort ein angenehmes Leben als RentierS ühren könnten. Die Kolonie wurde zwar gegründet, aber mit dem erhoffen Reichthum, daS sahen die Leute bald ein, war eS Essig, odschon die Koon'sten nicht gerade zu hungern brauchten. Die L:ute genirten sich, ihren Verwandten und Freunden in Deutschland reinen Wein darüber einzuschenken, daß sie hineingefallen" waren, und so ge lang eS Krämer, Iitjttft Frühjahr eine zueile Schaar AuSwanderungSlustiger zu bewegen, sich in Honduras eine neue Heimath zu gründen. Von einer drit ten Schaar, bestihend auS einem Dutzend Personen, die unter Krämer'S Leitung vor etwa vier Wochen, wie auch von der früheren, welche New Orleans a tf ihrer Reife noch Honduras rasfirte, kebrte heute ungefähr die Hälfte zurück und erklärte, daß man ia New Orleans als Straßenkehrer ebenso schnell reich werden könne, wie in Kraemer s Kolonie ln Honduras. Die Leute erklärten daS Kolonialunterneh mea für einen riesiges Schwindel und ersuchten die Deutsche Gestll schaft", die Sache zu untersuchen und die Deutschen von hier wie auch in Deutschland, zu warnen. Diesem Wunsche wird entsprochen werden. Ein Komite der Deutschen Gesellschaft ist beauftragt, die Avge legenheit genau zu untersuchen und darüber zu' berichten. DaS Komite wird mit den Behörden in Dortmund in Verbindung treten und auch an die Deutschen, welche sich noch in der Kolonie in Honduras besinden, schreiben, um genau festzustellen, ob die Behaup tungen der von dort Zurückgekehrten auf Wahrheit beruhen. Ausland. Die Ausschreitungen in Hamburg. H a m b u r g. 8. Febr. Tie Ruhe störungen, welche gestern Abend statt fanden, als eine Anzahl Arbeiter, welche über die Niederlage der streiken den Hafenarbeiter aufgebracht waren, die Leute, welche von den DockS in Al tona und Ct. Pauli kamen, angrissen. waren höchst ernster Natur.. Lon Nef fern und Revolvern wurde auSgiebizer Gebrauch gemacht und eine Anzc.h fiiiilVharuntfr tnefirr tin6i fitiltnt Zufchzuer vurden.rer!?undet. Nahezu 100 Nenschea würd:? rer-

haftet und eö dauerte big Sonntag!

früh um 2 Uhr. big die Polizei, welche' in großer Stärke aufgeboten worden war, die Straßen frei gemacht und die' Vtuhe wieder hergestellt hatte. in D i e P e st i n A s g h a n i st a n. London. 8 Feb. Eine Depesche auS Taschkend, im asiatischen Rußland. meldet, daß der Gouvetnök von den tranSkaöpischen Territorien die Nachricht halten hat, daß in Kandehar in Afghanistan die Pest auSgebrochen ist. Russisch: Truppen bilden einen Corvon. welcher Turkestan gegen die Seuche abschließen soll. Der Daily Mail wird auS .Bombay gemeldet, daß die Seucke sich jeder Controlle entzieht. Am Samstag wur den 114 Tooeifälle gemeldet. Selbst die Geykr auf den Thürmen des Ochveigerö sterben dahin. Die Cretenser revoltieen Athen, 8. gbr. Eine Depesche von Canea, die heute Abend hier eintraf, sagt, daß die Christen bei Canea die griechische Flagge aufzogen, die Bereinigung der Insel mit Griechenland proklamirten und den König von Griechenland einluden, Besitz von derselben zu ergreifen. .'Athen, 8. gebr. DaS hiesige CretaCommittee hzt eine Proclama lion an daS Volk von Griechenland gerichtet, in welcher eS um Beistand aller freien Männer ersucht. Die letzten Nachrichten von Canea anten dahin, daß die Kämpfe außer halb der Stadt fortdauern und daß eine pkov'sonsche Negierung Creta'ö gebildet ist. Die Feuer, welche alö Ne rr . r.lf. . :rj unai ver Ouiammennoye zwliwen Türken und Christen entstanden, fin vollkommen gelöscht, der größere Theil der Stadt ist aber ein Trümmerhau fk!. . . Berlin, 3 Febr. Eine Sp.'zialdepesche, welche von Athen hier einge aufen ist, sagt. eS herrsche in jener Stadt daS Gerücht, daß die auöländl schen Kriegsschiffe ein Bombardement von Canea auf der Insel Creta be gönnen hätten. ES kann hier keine Bestätigung der Nachricht erlangt werden. DaS deutsche Kriegsschiff Kaiserin Augusta" hat Befehl erhalten, sich be. eit zu machen, so -schnell wie möglich nach der Insel Creta abfahren zu köonea. titit und breit Dürfte ein Vaar. daS jüngst in Qattand. Cal.. r . . , ' i r. ? Df.Ml.ii f.e.schUoen rouroe, niqi semr vyiuu haben. Die 70 Jaöre alte Dorothea Olsen hat auf Gründ brutaler ehandluna die Scheidung von ihrem b? deutend süngeren Manr.e bewilligt er. halten. DaS sonderbare Paar hat seit fünf Wahlen die Berichte mit seinen Crawallen beschäftigt. Der 23 Jahr: i r i . alte Olsen hatte erwärm, van oie ver liebte Alte ibm sooleich räch d:r Hoch zeit die ContrM iibsr ihr nicht und: deutendeSQermogen übertragen wurde, ' . v jt. cr.t aueln er sau jica mcyi uui uicim ui enttauscht.sondern überzeugte sich bald, daß er eine Xantippe bekommen hatte, die ihm daS Leben im Haufe zur Qual machte. E3 kam häufig zu Prügeleien, und Olsen wurde emmal wegen persönlichen AngrissZ zu einem Termin im County lZefangniß verurtheilt. Dort wurde er als Koch angestellt, und der Aufenthalt im G S'ngmß gefiel ihm so viel besser, als das Lev:n zu Hause, daß er nach Ablauf seines Straftermins darum bat, dort bleiben und für geringen Lohn weiter arbeiten zu dürfen. Dies konnte ihm nicht ge stattet werden, und das alte Leben fing wieder an. Jetzt sind Beide durch die Entscheidung des Richters glücklich ge macht, Cin Ocdwindler. Die Polizei verhaftete heute Morgen einen geriebenen Gauner. Er gab seinen Namen alS Frank von Burg. Lieutenant im- 2. Gente-Regiment, Wien, Oesterreich, an. Der Herr Lieutenant war vor eini ger Zeit nach Indianapolis gekommen und datte sich eine Wohnung No. 7S Oft Vermont Str. gemiethet und eine Olfice No. 23 Süd Pennsylvania Str eingerichtet. Wohnung sowohl, alS auch Oifice ließ er sich aus baß eleganteste auvstar ten und schickte Prospekte, in denen er die Eröffnung eine Gelcha'tS sür Ein riütung von Kirchen. Anfertigung von Altaraeftäaden u. s. v. ankündigte. Oet den Juwelier Comstock kaufte er einen Diamanten in Werthe von 01CC3 für seine Oraut, wie er sagte

Hiesiges.

Natürlich alleö auf Pump, auch ließ er sich ein Piano im Werthe von 51000 von der Firma Pierson in seine elegante Wohnung stellen. 3n seiner Office beschäftigte er vier Mädchen an Schreibmaschinen. Natürlich wurden die Gläubiger bald ungeduldig," da er nirgendswo feine Schulden bezahlte und lüßen ihn ver haften. Vermögen hat der Herr Lieutenant nicht.

Sltzuug deS städtischen FlnanzcomiteS, DaS Finanzcomite' hielt ßestera Abend eine Sitzung ab, um die Em pfehlungen deö Controllers in Betreff der Parkoerwilligung und in Betreff der Bewilligung von 5Z0.000 für den nöthigen Grund und Boden für Staionöhauözwlcke zu berathen. Jn Bttress der 520.000 einigte sich daS Comite schnell, da alle die Ncthwendigkeit einsahen. Aber in Betreff der Parkoerwilligung konnte daS Co mite sich nicht einigen. Stattrath Walcott war ohne Rückhalt für die Bewilligung, während die Stadträthe Ohleye?, Dewar. Kirkhoff und Clark opponirten. Allen und Cooper hielen die Mittelstrcße. Dre vier Stadt räthe Ohleyer, Dewar, Kirkhcss und Clark einigten sich auf einen Bericht, in welchem der Stadirath den Rath erhält, die Ordinanz an den Controller zulückjuwtifen. mit der Aufforderuno, eine neue Ordinanz einzureichen mit einer Liste der Ländereien, welche für daS (Selb gekauft werden sollen, nebst betaillirter PreiS2Ngabe. Die Herren wollen nicht blindlings die Stadt in Schulden stecken. Sie fiid der Anficht, daß der Ankaufspreis nicht die Hauptsache ist. Manche .Landstrecken würben Unsummen ver schlingen ehe sie in ParkS verwandelt werden können und diese Stadträthe sind der Ansicht, daß in diesem Falle Erle mit Weile" besonder am Platz sei. Ob der Stadtrath diese Smpfeh. lung annehmen wird, ist abzuwarten, aber da Bkaysr Tagga:t sich auch mehr der Anficht zuneigt, daß cS gerathen märe die Wähler selbst n der Sache entscheiden x lassen,' so ist eS beinahe mehr wie wahrscheinlich, daß der Bericht angenommen wird. EP Der Bairische UnterstützungSvereia hielt gestern Abend seine regelmaßige Geschäftöoersammlung in Sih sel's Bairischen Hos ab. DaS MaSkenballcomite hatte den erfreulichen Bericht abzustatten, daß eS einen Ue berschuß von $ 141 95 erzielte. WO" Heute Morgen rannte die nörötich fahrende Alabama Slrßencar Ha. 514 ai der Ecke der St. Maty und Alabama Str. in einen Milchwagen. Die Straße ist hier sehr schmal und da Schnee auf auf dem Boden lag konnte aer Fuhrmann den Rinnstein nicht sehen und kam den Sch enen zu nah Der Wigea wurde theilweise demolirt. Drei Pfund 6 Unzen Brot für 10c, das bekommen Sie bei Bernhard 5hau. Marktstand 123 oder Hoöbroock Str. No. 8!. auch den feinsten Pum oernickel. daS beste Roggenbrot und ale Sorten Kuchen in vorzüglicher uuamar. 2 Die Nationalorganisation der Merchznt TailorS und diejenige der Zuschneider halten heute, morgen und übermorgen ihre resp Conventionen in Cteveland ab. Mit denselben ist eine Ausstellung von Herrenkleidern erbunden, welche Hrr 3ohn Rosenberg von hier mit einem Anzug beschickt hat. Wenn ihr ein gutS Mitte! h iben wollt Euer Blut zu reinigen, sie Nerven zu stärken und die Confti tution zu kräftigen, gebraucht Hood'S Sarfaparilla. Gebraucht nun Hood'S Hood'SPillen heilen Brechreiz. kopffchmer,en auS dem Magen und Unverdaulichkeit. Herr Mox Hempel von St. Louis wird nächsten Donnerstag Abend, nicht Freitag, wie wir früher berichteten, einen Vorirag im Deutschen HauS unter den Auspizien deS Soz. TurnoereinS halten. Der Eintritt ist frei und sind alle Freunde dozu eingeladen. OaS Thema ist: Die Frau in der Bibel". Um den aktiven Turnern Gelegenheit zu geben den Vortrag zu hören und nachher noch eine Stunde zu turnen, beginnt derselbe präziS 8 Uhr. Nachdem turnen veravstaltcn die Aktiven noch einen kleinen CowmerS ohne Damen, zu dem alle glieder eingeladen sind.

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