Indiana Tribüne, Volume 20, Number 141, Indianapolis, Marion County, 8 February 1897 — Page 3
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Um M Glück. Roman von Sophie JunghaaS. (Fortsetzung.) So aussehen von hinten konnte etwa auch eine andere, umsomehr, da Gleichmar seine gute Freundin immer, nur im Hause gesehen hatte, ohne Um hang und ohne Hut, was beides, dei läufig gesagt, nicht eben schön warl Davon merkte er aber durchaus nichts; er sah durch diesen mit verschossenem braunen Bande garnirten Hut hindurch das schwarze Haar, wie es sich noch glatt um die etwas eingefallenen Schläfen legte, und unter der schwarzen, für ein Damenauge vielleicht ein wenig lächerlichen Mantille die magern Schultern, die stets etwas Rührendes für ihn gehabt hatten. Hübsch war an d:r kleinen Trödelsrau immer ihr Gang gewesen, so leicht, rasch und ent schlössen. An diesem erkannte er sie nun auch immer unzweifelhafter, wenn schon sie die gewöhnliche Schnelligkeit ihrer Schritte jetzt mäßigte, um sich aufmerksam nach allen Seiten in der Dorfgasse umzusehen. Dem Burschen macht; es Vergnügen, daß sie dies that, wie er denn überhaupt, seit sie sich von ihrer lärmenden Gesellschaft getrennt, angefangen hatte, mit einem leisen, ihnenden Wohlgkfühl ihre Anweslnheit hi:r im Dorfe mit sich selber in Zusammenhang zu bringen Als er näher kam und Frau Schlegelmilch die Schritte hinter sich hörte, drehte sie sich ruhig um und begrüßte ihn auch gleich, als habe sie gar nichts anderes als dies Zusammentreffen erwartet. Ah. das sind Sie ja, das ist gut, sagte sie, so freundlich, wie nur sie als alte Bekannte mit ihm sprechen konnte. Ja, er fühlte auch, dasj es gut war. 'sehr gut, sich so warm und treu zig ansehen zu lassen. Wie sie denn hierher käme, wollte er wissen, und strahlte dabei vor Vergnügen. Haben Sie si die Kirmes einmal aus der Nähe betrachten wollen? Ach, die Kirmes, sagte sie wegwer f. V w - t r , :nu.;. ijqnc vie nirmes lvare. ia) iz ich allerdings nicht hierheekommen. Als nämlich die Wollrebes das sind Scachvarsleute davon sprachen, daß t beute hierher wollten und ob ich nicht i auch Lust hätte, da dachte ich zleich eine solche Gelegenheit käme nie wieder, und habe Ja gesagt. Die Mutter wußte gar nicht, was sie daraus machen sollte ich gehe a me fort. . Daß Steboldshausen Ihr Ort ist. daran dachte sie'nicht; sie hat ja nie recht hingehört, wenn Sie sprachen. Ich aber wollte doch gar so gern 'mal hier bei Ihnen gucken daß man sich venken kann, wo Sie sind. Erfährt es vie Mutter nachher, so wird sie mich schon heruntermachen, aber das thut licht ich bin dann doch einmal hier zewesen. Er 'stand vor chr und hörte ihr zu. ,ls ein glücklicher Mensch. Sind Sie 'ienn schon lange hier? fraqte er zu P.ächstl wid freute sich über die Ant. Vort, sie hatte seit kaum einer Bierelstunde dort lm Garten aesessen. Wäre i es länger gewesen, so hätte er eine Art Eifersucht auf die Zeit emPfunden, die feine gute Freundin hier, :m paar hundert Schritt weit von sei ner Kammer, zugebracht, ohne daß er darum wußte. Sie waren inzwischen miteinander weiter gegangen und Gleichmai überlegte mit aller Macht. wie man die vor ihnen liegendenStunden so recht ausnutzen konnte so, daß Frau Schlegelmilch alles, was hier sein Leben ausmachte, sahe, alles, was er auf dem Herzen hatte, hörte. Wohin schon zunächst? Auf der Straße konnlen sie i.och nicht bleiben? Da hiüe die kleine Frau gleich einen guten 'Gedanken. Haben Sie denn Zeit? fragte sie. Zeit?' O ja, er könne bis zumAbend treiben was er wolle, und dann müsse er nur rtoch nack den Pferden sehen. Aber Sie wollten in'ö Wirthshaus? Auf den Tanzboden? Er konnte .nicht eifrig genug versichern,! daß nichts- ihn dorthin ziehe. Ich gehe mit Ihnen, wohin Sie wollen. ... Sie müssen doch den Teichhof sehen und mewe Pferde, und und t3 hätte mir ja gar nichts lieberes geschehen können, als daß Sie heute hierhergekommen sind, Frau Schlegel milch.' Dann will ich Ihnen etwas sagen: wenn eZ Ihnen einerlei ist, zeigen Sie mir erst einmal daö Grab von Ihrem alten Kameraden. Liegt Ihnen nichts an demiWirthshause, so liegt mir erst recht nlts daran. Den Spectakel da und den Dunst von Bier und Sigarren. selbst im Garten, das kann ich auch in der Stadt haben. - Er stimmte von ganzem Herzen zu; sie wußte doch immer guten Nath; gar niraends wäre er mit ihr lieber hinge gangen.. als auf den Kirchhof, den sie wahrscheinlich fast für sich haben würden. So ließen -sie denn, beide mit Behagen, die Kirmesmusik und das Rollen und Krachen der Kegelbahnen immer weiter hinter-sich und betraten einträchtig zusammen - den Ausent haltZort! derjenigen Sieboldshauser, von welchen, kem Larm mehr gemach! wurde. :Unter dem klaren kuhlblauen
Septemierhimmel .lag der Fri:dh?f rct cn-tr-i fcaj im Crz:rur : ci:
auch des schlechtem .rauHem ; Wejjet hatte er, kahl und neu wie er noch war, etwas schutzlos PreisgegeberIs. Ganz leer von Besuchern war er sogar heute nicht; zwisctn den Gräberreihen, fern in der einen Ecke, bewegten sich ein
paar Figuren, alte Frauen, die ihifc jüngsten Enkelkinder heute verwahren mußten. - Warum da nicht erst einmal l'ierher gehen m das Wirthshaus zum Zusehen kam man noch früh ge nug; die Lustbarkeit kam dort ja auch je spater am Tage je mehr :n Gang. Frau Schlegelmllch rn ihrer auf merksamen Weise bemerkte gleich, daß hr Begleiter, als er sie vom Mittelweg ab nach rechts führte, sich tzon der Masse der Dorfgräbt? entfernte. Aber wie unbefangen that er das.' Dieser Mensch war weder verbittert noch un empfindlich und roh geworden durch das Elend seiner Jugend. Dies un gefähr empfand sie, wenn sie es auch nicht deutlich in Worte hätte, fassen können. Und als sie nun in der emsamen Ecke an dem Grabe standen, dem gepflegten Hügel mit dem Kreuze zu Häupten, den jetzt schon glänzendes Epheu umspann, während oben aus der Fläche Rosenstöcke sich .erhoben wie auf einem saubern Gartenbeet, und als Gleichmar seiner Begleiterin nach den Augen sah, um sich loben zu lassen, da wandte sie sich ab, herb geges die eigene ungewohnte Rührung, und sagte am Ende nur, waö sie schon mehr als em mal zu ihm gesagt hatte: Sie sind wirklich ein guter Mensch. Innerlich aber ' staunte sie ihn an und wohl mochte sie das, 'nach dem. was sie von frecher Genußsucht, Trüg heit und Haltlosigkeit an einem Manne ennen gelernt hatte, an ihrem eigenen nämlich. Aber so werden die Men schen gepaart feineö Empfinden mit Rohheit, und niedrige Selbstsucht auf der einen Seite scheint die Aufopferung von der anderen, wenn nicht gleich an sich heran, so doch neben sich groß zu ziehen. Einer kann eö ja nur in der Ehe sem, dem es hingeht, nur an sich zu. denken und die Familie sich zu opfern. In ihrem Stande war daö sehr häufig der Mann, aber doch nicht mmer. Und dieser gute Mensch wurde a wohl in dbm Verhältniß von Ueber greifen und Unterdrücktwerden, als welches allein sie die Ehe kannte, der enige sem, der den Kurzeren zog. Er mußte es werden, so gewiß , wie das Bessere meist wehrlos gegen das Schlechtere ist dmn .sie kannte die Mädchen, unter denen er etwa die Wahl haben würde, dech auch: der gewaltthätige Mann drückt sie zu Last thieren herab, beim nachsichtigen und gutmüthigen aber werden sie faul und schlecht und machen so ihrerseits das Haus zur Hölle. Von diesem Gedanken hingenom men, merkte Frau Schlegelmilch es eine Weile nicht, daß auch ihr Begleiter ein . rv, rf- . 1 . - ilioig war. zym gmg was anoeres m Kopfe herum: wie er ihr nämlich so echt überraschend, wie es ihm gekom men war, seinen bevorstehenden Schick salswechsel kund machen sollte! Daö nur so emfach zu erzählen, dazu schien hm die Sache zu besonders, zu unae heuerlichz wenigstens wollten sich die richtigen Worte, um der Angelegenheit auch nur nahe zu kommen, gar nicht einfinden. Frau Schlegelmilch fragte auch, wie eö sich traf, gar nicht nach seinem Ergehm im Dienst, sonst hätte n. , ic iym gewiß was angemern. Das Kreuz haben Sie seken lassen. nicht wahr? sagte sie nach einer Weile. Und bezahlt? Natürlich. Sie werden es nicht schuldig geblieben sem von Ihrem Lohne? Ein anderer hätte daZ in's Wirthshaus getragen. Aber Sie haben mir einmal gesagt, Sie gingen n lern Wirthshaus. Unbefangen konnte er daö noch im mer bestätigen. Haden Sie denn etwas dagegen? forschte sie weiter, wie um sich eine in diesemStande an einem Manne so seltene Eigenschaft nur "t.-t...i . cw ' uoeryaupi oersianolicy zu macyen. iör freilich wußte nicht viel mehr zu saaen als. er sei eS nun einmal nicht gewöhnt. Und an Winterabenden, waS haben Sie denn da mit sich angefan gen? Ist etwa eine- Liebschaft im Werk? Sie hatte diese Frage nicht vorbedacht; dieselbe war ihr, sie wußte ranm me. m vm Mund aeiommen. Gleichmar schüttelte den Kopf und der stcyerte, daran habe er noch nicht gedacht. Offenbar verhehlte er nichts. Ich habe vor dem Schlafengehen in memer Kammer gesessen; ich hatte ja die Bücker " ' . " Wie Bücher? Jetzt vegrlss.ne.erfi: die Schulbücher ihres verstorbenen kleinen Mädchens waren gemeint, die sie ihm gegeben hatte. Sie verließen jetzt zusammen den Kirchhof ' und gixgen wieder m ö Dorf. Hier in semer ge wohnten Umgebung, in der er sich mit . Sicherheit bewegte, fühlte sie sich nun - erst völlig überzeugt von der Bravheit Glelchmars, obwohl eS zu viel wäre, wenn man sagen wollte, daß sie t da ran gezweifelt hatte. Wunderlich, wie eö scheinen mag, aber das ganze Dorf, jedes Haus, jede Hecke in demselben wurden ihr zu Beweisen für dieGlaubWürdigkeit deS Burschen, wenn er ihr auch diese Einzelheiten nie beschrieben hatte. ' . Alö sie wieder an'S WirthSbauS .kamm, blieb Frau Schlegelmilch stehen. Sie müssen doch aber den Teichhof sehen! bat er, bestürzt, in der Meinung, sie wolle schon Abschied'nehm'en.' Ja. daö . war sie auch willens;' sie be-, deutete ihrem Begleiter, aber, . daß sie erst zu ihren Bekannten hineingehen und mir diesen eine' Abrede", treffen' wollte, damit .man', sich ' nachher - - nicht etwa verliere oder verfehle. Und dann ist eS auch am besten, ich bleibe jetzt noch ein halbes Stündchen mit ihnen zusammen, da sie. noch festsitzen. Nach-' her geht eö mehr durcheinander; -.da sehen sie dem Tanzen, zu. und sie wis sen, daß mir daran nichts liegt. . In einer halben Stunde' also-wollten sie auf dem Wege' vom' goldenen Hirsch zum Teichhof, den er ihr beschrieb, wieder zusammentreffend . . 12.-' t t pf.:.,, r 4 . . !- "
Wirthöhause des., Dyrse kam. pbtt, ohne auch nur eingetreten zu sein, zurück, in die Nähe der bestimmtenStelle. Er hatte es zwar zu einer Uhr noch nicht gebracht, hatte aber die Zeit meist ziemlich genau im Kopse, und dann hörte man ja auch die Thurmuhr schlagen. Jetzt stand er schon eine ganze Weile an dem hölzernen Stege, der den nach ländlicher Art mitten durch die Dorfgasse fließenden Bach überbrückte. Bis hierher war der Weg vom golde nen Hirsch zum Teichhof nicht zu der fehlen und vorsichtshalber wollte er seine Freundin hier erwarten. Ihm war, als warte er schon recht lange, da wurde sie endlich an der Stelle, die er nun schon fast ängstlich im Auge behielt, sichtbar. Zufrieden stand er nun da, so lange, bis er ihre Züge deutlich erkennen konnte. Dann aber merkte er gleich, daß etwa? nicht richtig war. Sie sah verändert aus. vergaß ganz das Lä cheln bei der Begrüßung, ja, eine jede Begrüßung überhaupt, als . sie . nun endlich neben ihm stund, und seiner halben Frage, was es denn gegeben habe, kam sie mit den Worten entgegen: Ich habe mich recht erschrocken, eben, dabei aber sah sie ihn vorwurfsvoll an. Erschrocken? Ist Ihnen was Passirt? fragte er und dachte an irgend eine scherzhafte Rohheit der Burschen in ihrer Kirmesstimmung gegen diese kleine Frau. Zugleich aber auch ballte er unwillkürlich die Hände und dachte, zum allerersten Male, seit er im Dorfe war, daß er sich gegebenen Falles auch einmal an einem von dieser Gesellschaft vergreifen könnte. Ach. wer spricht denn von mir! gab sie zur Antwort und sah ihn dann wie der -wie zuwsrtend an. Und endlich kam es, da er nicht iegriff, wo sie hin auswollte: Der Teichhos ist verpachtet; Sie kommen vielleicht um das gute Brot hier, in ein paar Wochen schon, und das muß ich erst von fremden Leuten hören, und strafe sie Lügen, weil ich es nicht für möglich halte, daß Sie mir! das nicht gleich, erzählt hätten! Aber das ganze. Dorf weiß es ja schon längst! und nun merkte er, daß er sie wirklich gekränkt hatte. Darüber war er so bestürzt, daß er sich Anfangs schlecht zu vertheidigen vermochte. Jetzt wollte ich eS Ihnen sagen, jetzt, Frau Schlegelmilch! rief er ein paar Mal, und endlich: Du lieber Gott, es hat mir ja diese Woche hindurch fast daö Herz abgedrückt, waö ich Ihnen Au melden . habe, und daß' ich beute Nicht in die Stadt zu Ihnen konnte. Zum Glück war bei ihr, als einer durch und durch ernsthaften und verständigen Frau,- von Empfindlichkeit nicht die Rede; nur in ihrem ehr lichen Antheil hatte sie sich unterschätzt gewähnt und ließ sich jetzt eines Besse ren belehren; er hätte kaum noch zu sagen gebraucht: an Sie habe ich ja bei dem allen zuerst gedacht, und deshalb war ich so seelenfroh, wie ich Sie heute sah! ! kgortsehung folgt.) ' 1 IrSulelrk." von C. CarwelS, Sie hieß Erwin. Aber es war nicht Dieser voetische Name, der mein fünfzehnjähriges Herz 1 so innig ' ge rührt hatte; aucb ihre braunen Locken, die gar lieblich ihre Stirn umflatterten, hatten eS mir nicht angethan. Um eö ehrlich zu gestehen, fesselte uns überHaupt nicht Liebe aneinander, sondern femeinsame Schuld. Jawohl, gemeiname,' schwere Schuld.- Der große Garderobenkasten im " Schlafzimrmr von Erwina'S Sltern war Zeuge und zugleich Schauplatz unseres Vergehens. Erwina'S Vater hielt einen Kaufladen in dem kleinen schlesischen Städtchen, in welchem ich meine Ferien zubrachte. Wie dies in kleinen . Orten üblich ist. hielt er Alles vorrathig, was : seine Mitbürger für den Hausbedarf benöthigten: Wäsche und Petroleum, saure Gurken und Regenschirme. Pfefferkuchen und Cigarren. Die letzteren hatten eS mir angethan.. Da mir:daS Rauchen noch strenge verboten war und mein überaus karg bemesseneSTaschengeld diesem Verbote" noch obendrein bractischen Nachdruck verlieh, mußte ich mich lange Zeit mit dem Anschauen der verlockenden braunen Dinger .' begnügen,' die mich auS ihren zierlichen Holzschacbteln so verführerch anlachten. daß ich ost kaum der Versuchung widerstehen konnte,, mewe Hand 'nach ihnen auszustrecken, wenn, ich mich in dem Kalbdunkeln Laden herumtrieb. Aber ,ch 'widerstand doch tapfer, biö nun, bis ich eines Teiges erlag. Meinem Sündenfalle fehlte , die Eva nicht. Erwina hatte mich zu dem bösen diebir " ripe' Il.l : . ' i
icqcn Glisse oeiieiiei uno war mir mir sodann in den Garten 'geeilt, wo wir in ein dichtes Gebüsch schlüpften und unseien Raub in he Luft vafstm. Wir rauchten abwechselnd. Zug . um Zug. Mir wurde zuerst übel. Erwina lachte mich hochmüthia auö und rauchte eine Weile allein weiter,' wobei sie daö BeHagen, daS sie empfand, boshaft über trieb. Aber.allmälig wurde auch sie still, dann vergrub sie den noch unverbrauchten Rest der Cigarre im feuchten MosSboden, sah nachdenklich, zum Himmel empor, wurde endlich sehr bleichend lehnte ihrKöpfchen an meine Schulter. Die Gemeinsamkeit unserer Schuld ' trat . . nun . unzweideutig zu Tage . - 'Erwina! rief ewe' Stimme vom Haukher. .Erwina, wo bist Dii?" s Mir klang si wie die Stimme des Herrn im Paradiese. Erwina aber schüttelte, den Kopf.wobei die Lock wirr üM'ihre Stirn tanzten..,. . Die Stiefmutter!" sluXterte sie mir zu.'. Siinäg nur rufen!" : Erwwa! tönte eS jetzt ganz leahe an I unserem verstecke. Wir . hörten Schritte aus dem Kieswege und dua ten unS. . Die . Stiefmutter . horcht: eine Weile, dann ging sie langsam in'3 HaU2 zurücke Sie war eine stattlich: Fra'u.' wchl um dreißig Jahre jün:r als Erwina'S Oat:r. Dieser hatt; rrst-rcr Nui.m lurath:t u-d war cltü c' i'. C-jx cr, r3
seinem Mtlagsschlafchen' daS er steil im Hinterstübchen des Ladens hielt. 'wieder heraustrat, tätschelte er seiner hübschen jungen Frau stets die vollen Wangen und nannte sie sein Täubchen, wofür sie ihm dankbar die Hand küßte. 'Aus einer Bemerkung der Tante, bei der ich wohnte, hatte ich entnommen, daß der alte Herr seine junge Frau
aus traurigen Verhaltnissen erlost hatte, als er sie heirathete. S:e war die Tochter eines Trunkenboldes und hatte mit ihren sechs Geschwistern von Kindheit auf hungern, ja nicht selten bet teln müssen. Man nahm es ihr im Städtchen sehr übel, daß sie für die Ihren nun nichts that. Sie hat ein hartes Herz! sagten die Leute. Sie hat gar kein Herz!" raunte Er wina mir mit heißen Backen zu. Den Vater sieht sie manchmal von der Seite so an, als ob sie ihm recht böse wäre. Wenn er sie aber wieder ansieht, dann lächelt sie süß und küßt ihm die Hand die Falsche! Mich haßt sie, ich weiß es wohl, aber, ich mache mir nicht so viel daraus !" Sie schwippte mit den Fingern und fuhr hastig fort: Ich hasse sie wieder! O m, ich hasse sie!" Nachdem mir der erst: Rauchversuch so übel bekommen war. hatte ich die Lust zu einer Fortsetzung dieses von mir als höchst fragwürdig erkannten Vergnügens für lange Zeit verloren. Erwina aber forderte mich schon am nächsten Tage auf, wieder einen Griff in die offene Cigarrenkiste zu thun. Ihr Vater schlief, und der Commis war eben im Magazin beschäftigt. Greif zu! raunte sie mir in'S Ohr. AlS ich mich kopfschüttelnd wei aerte. ihrer Aufforderung Folge zu leisten, blitzte sie mich aus ihren dunkeln Augen an, schob mich zur Seite und schlich auf den Zehen zum Verkausötlsche hm. Dar sagte sie, indem sie mir eine Handvoll Cigarren in die Tasche schob. rrs.. ....U.UII mMJU iiumuiuyuiuyi; Im selben Augenblick klingelte eS an der Ladenthür, diese ging auf und der Forstadjunct trat ein. Das war der Riese des Städtchens. Ein bäumlanaer. überaus kräftiger junger Mann von etwa fünfundzwanzig Iahren, der täglich eine Stunde weit vom Forsthause hereinkam, um bciErwina's Vater ein Gläschen Wachholder zu trinken. Wen Zllater ieldst traf er frei lich nie an, weil er immer nach dem Mittaaessen kam. wenn der alte Serr gerade sein Schläfchen hielt, aber er blieb darum doch meist eine geraume Weile sitzen und plauderte mit dem rr ?.!.- ?i e.-ii c. ommiö ooer Mir oer siiesMlliler, oie um' diese Zeit häufig in den Laden berabkam. Auch heute hatte er uns kaum in seine? dröhnenden Weise de grüßt und Erwina geneckt, daß sie hier wohl Süßigkeit.' nasche, als die Stiefmutter hereinkam. Sie schickte uns alsbald in den Garten. Erwina, die aus mir unbekannten und auch unverständlichen Gründen bei der gutmüthigen Anrede des Riesen über und über roth geworden war, zog mich eilends hinaus. Im Garten blieb sie jedoch plötzlich stehen und sann eine Weile vor sich hin. Weißt Du " sagte sie dann sehr ernsthaft, - sie konnten- doch merken, daß ihnen die Cigarren fehlen. Es waren nicht mehr viele im Kistchen." Nun ich die Cigarre emmal in der Tasche hatte, war die Lust zu 'einem neuerlichen Rauchversuche in mir doch wieder erwacht, un ich wollte unsern Raub nicht so leichten Kaufes zurückgeben. Wir könnten ja ein ganzes Kistchen haben!" meinte sie aber und sah mich triumphirend an. Ich war verblüfft. Woher denn?" fragte ich staunend. Sie erklärte mir nun eifrig, daß der Vater oben auf dem Garderobekasten seinen gesammten Vorrath an Cigar ren verwahre. Jetzt sei Niemand oben, wir könnten also hinaufgehen, den Tisch 'an den' Kasten rücken und ein Kistchen herabnehmen. DaS vergraben wir dann im Gebüsch und haben einen Schatz." flüsterte sie eifrig, ganz mit ihrem großartigen Plane beschäftigt. Der Schatz" verführte auch ' mich. Wir kehrten leise in's Hauö zurück, schlichen, die Treppe hinauf und off neten ioben vorsichtig die Thür deS Zimmers.' Dieses war in der That leer. . Hurtig wurde der Tisch an den alterthümlichen, ungemein hohen und breiten Kasten geschoben und ich stiea hinauf. O weh! Trotzdem ich mich streckte', und auf die Fußspitzen stellte, vermochte ich nur mit den Fingern bis knapp: an die obere Kante zu langen, die Cigarrenkistchen aber standen weit rückwärts. - Erwina wußte auch hierfür Räth. Sie trug einen Stuhl herbei. wir hoben ihn auf den Tisch und forderte mich auf, denselben zu be ieigm.' Während ich muh dazu anchictte,' die Sache hatte ihre Schwierigkeit, weil der. altersschwache, e i r r f ' . 1 O. morscye Aisa? ocii ou"lul,Juuücu nicht mehr ganz gewachsen schien hörte ich plötzlich Geräusch auf der Treppt Wir hielten inne und horchten. Da sich nichts mehr rührte, trieb mich Erwina zur Eile an, mir aber war der Schreck in alle Glieder gefah ren. und ich weigerte mich rundweg, den Stuhl zu besteigen. Erwina'S Augen blitzten mich an. ' -Du .bist manchmal wie ein FrauenzimmerZ"faate sie verächtlich. Komm' herunter ich werde hmaufsteigen. Ich kletterte herab, sie schwang sich hinauf nd stand im Nu" auf dem Stuhle,! den. ich vorsichtig an einem Bein festhielt. Da krachte der Tisch und neigte sich zur Seite. Der Stuhl theilte - sofort , diese boshafte Neigung und begann meiner ungeschickten Hand ,u entgleiten. Erwina verlor den Boden unter 'den Füßen und hing zappelnd an dem vorspringenden Gesimse des K2ms. an. welchem sie sich weis lich ferklammert hatte. ' Zum Ueberflusse wurde das Geräusch auf der Trep: wieder hörbar und zwar diesmal so deutlich, daß ein Zweifel vollstän. 1:3 ceslossen war. Schritte so
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H. C. POMEROY. gegen b Stelle den Stuht zur Erde." rief mir Erwina leise, aber gebieterisch zu, während sie noch immer an dem Ka' sten hing. Ich gehorchte eilends. Jetzt schiebe den Tisch wieder in die Ecke," erscholl ihr Commando weiter während sie selbst sich keck auf den Ka sten schwang. Krieche unter das Sopha und verhalte Dich still, bis ich rufe! Hörst Du? Ganz still!" Ich fah noch, wie Erwina sich platt aus den Kasten legte, und kroch eilends unter das Ruhebett. Es 'war . die höchste Zeit, denn fast im selben Au genblicke wurde die Thür geöffnet und zwei Personen traten ein. Für mich waren es allerdings nur zwei Paar Schuhe, denn mehr konnte ich von mei nem Standpunkte nicht entdecken; ein Paar nicht allzu kleiner Damenschuhe, über welche der Saum eines Rockes hin und wider fegte, und ein Paar Kanonenstiefel von ganz riesenhaftem Ausmaße. Das Gespräch, welches die Besitzer dieser Fußbekleidungen nun begannen, hörte ich wohl, verstand eö aber nicht ganz. Ich hatte nur den allgemeinen Eindruck, daß viel von Liebe und Alter die Rede war. Meine Lage wurde übrigens dadurch noch ungemüthlicher, als sie an für sich be reits war, daß Schuhe und Stiefeln, dem Sopha immer näher rückten, bis die Eingetretenen sich auf demselben sogar niederließen. Die weibliche Stimme hatte ich so. fort erkannt, sie gehörte der Stiefnrut ter Erwina'S; über die männliche aber blieb ich im Zweifel, weil ich immer, an Erwina'S Vater dachte und dieser doch niemals Kanonenstiefel trug. Nein, der. alte Herr war eS bestimmt nicht. Wen aber sonst duzte die Stiefmutter? Vielleicht einen ihrer Brüder? Ja, , so mochte ti wohl sein. . . Plötzlich brachen sie ihr Gespräch ab und sprangen auf. . ' ,53c? war daö für ein Geräusch?" rief die Stiefmutter leise' Wenn hier Jemand verborgen wäre!" Die Kanonenstiefel knarrten. '.Ich würde dem unverschämten Horcher den Kragen umdrehen!" knurrte die tiefe Stimme über mir. Mich überlief eö kalt. Ich hielt den Athem an und schloß in meiner Angst sogar die Augen. Eine bange Stille trat ein, wahrend welcher Zeit ich . sogar fürchtete, daß mein allzu lauter Herzschlag mich verrathen könne. . . ' Es ist nichts." sagte die - tiefe Stimme endlich. Komm, setzen wir unS wieder." Allein die Stiefmutter wollte davon nichts mehr wissen. - ES ist mir. hier unheimlich!" sagte sie und die Damenschuhe klapperten der Thür zu. Die Kanonenstiefel folgten, wenn auch zögernd, während die tiefe Stimme allerlei Einwendungen suchte, die aber nicht beachtet wurden. - Ich wartete eine Weile, bis - der Schall ihrer Schritte auch auf . der Treppe erstorben war, dann rutschte ich langsam unter dem Sopha hervor.: ' Erwina!" rief ich, den Staub von meinen Kleidern blasend. Sie hob langsam ihren Kopf und sah herab. Ihr Gesicht war so bleich geworden und ihre Züge hatten einen so seltsa men, fremdeir Ausdruck angenommen, da ich sie erschrocken noch einmal an rief. Aber sie starrte immer mit der 'selben' unheimlichen Miene auf mich nieder. Erst nachdem ich zum dritten Maleihren Namen gerufen hatte, erwachte sie aus ihrer merkwürdigen Betäubung. Ich mußte Tisch und Stuhl wieder heranrücken, damit sie herabklettern konnte. Aber, sie that . daö nicht mehr so flwk und keck, wie sie sich vorhin hinaufgeschwungen ' hatte. Zaghaft stieg sie herab und wäre am Boden beinahe umgesunken, so hestig zitterte sie. Das Cigarrenkistchen hatte sie auch nicht: mitgebracht. Als ich sie daran erinnerte, sah sie mich mit ihren blitzenden Augen groß an. Weißt Du, daß w'.r den armen Vater 'auch noch bestehlen. wollten?!" rief sii und begann plötzlich herzbrechend zu schluchzen. . , Ich .suchte sie zu beruhigen, sie aber Winkte! mir, daß ich gehen sollte. An Gehorsam gewöhnt, schlich ich zur Thür, doch hielt sie mich noch einmal zurück.? .... .DU mußt schworen, keinem Mmschen 'zu sagen, waö Du hier gehört hast!" sagte sie feierlich. Ich hob die Finger zum Schwüre. Sie faßte mich an den Schultern und sah mich durchdringend an. -Plötzlich scklana' sie ihre Arme um meinen HalS und küßte mich stürmisch. Im nächsten Augenblicke hatte sie mich auS dem Zimmer geschoben, ' AlS ich am anderen Morgen wieder, herüberkam, suchte ich Erwina vergeblich im j Garten und an unseren gewohnten Spielplätzen im Hauses ' Endlich fand ich sie im Hinterstübchen des Ladens- Dort saß sie neben dem eifrij rechnenden Vater und stickte. s Bei meinem Eintreten hob . si: langsam den Kopf und sah mich an. . Eine Fremde blickte auö diesen Augen. Ich kam mir auf einmal ganz erbärmlich jung vor und schlich ! beschämt davon. Mewe wilde - Spielkameradin von . gestern var über Nacht ein Fräulew geworden. - ' ' ' ' ' ' ' C5cn und nix voll Izi Yau5 sein ! Die vt'rn CüiC:n Izzlt rzzz bei 0. O t i e l, 0? ' üliZczt) . - '
RE OVATOil I v lo Namen dieser Zeitung, worauf dir ,.Dr. and a Treatise on Diseaaes kosten .... C ClC TnmTT.v taf4iX4f frnftv uu vuu ,9 vv. Office) 620 5. !6th St., Omaha, Heb. PostDfstc. Jninanavoiis, Ind. - Die - rwuns Ist daS einzige Olatt in Sndiana, totl M h ; Interessen des Volkes gegenüber der b ylntokktt, vertritt. MU Sxwn des Volkes und nicht einer Partei oder arteiw' teressen käpft sie nneultrsest f&f n Recht uf allen Gebieten b5 Leben?. Die Atdeii M mi ip di Schöpferin slies WohlftsnbeS und do rum tvirke tor &t solche soziale Re fgrrün, welch? btk Arbeit zu? fteud, bringenden jtstt uv 'steter bri ende Saft Wschev. Jeder fortscritNich Sesinate, fsllt eS als moralische Pflicht raq,jicLeser be? Staiitest ?i5frie in se ä it49Kige Sonntags ' Vlali bietet eine FüSs' ntnZaäben rf, Ssffel Der! MounementS Pro.? der tägNeri XriSüne ist 12c, des Sonntagsblatts fceiWr zusammen 18 GtS., per Woch; oder' SS (?tS. per Monat. . Durch! die yo? versandt, koött lot Tageblatt das Oonrckagsölatt 00 per Sahr, beide zusammen i l: ... ..- - 60 in sisrsZtkbttsHwng.. VnMUchsn - aller Urt tstxltn rasch und billig ans. eesSlrts ' ' ' 0i&lft3!Cnf Q-ia. G&xzQltzztlztzzpf ' , y(v..w,S Otfdzt&2z' ' Ctofü2fi ßteSSsrsp Qrorcrr3 . f rs. für CtC;ltZUziz OeÄse rserd esy mr js C . Tti rmiiii y V.iii s.lvllh ti . . i'J-A LJ"t:i. r-nN. ' c-
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