Indiana Tribüne, Volume 20, Number 141, Indianapolis, Marion County, 8 February 1897 — Page 2
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Zuviana Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonntags Die tägliche .Tribüne" kostet bnYch ben Irisier J Cent per Woche, die 5onntaa8trf6ßne"J Ztntl per Woche. Leide ,usar?en 15 Lest u Cent per X?at. Per Poft außerhalb lt Stadt ,gefchit l V,rauIbe,hlu2 V pci JaN. cmui 10 eüd elladama Straße. Indianapolis, 3nd., L. Februar 1897. Moderne DamonGeschichte. An dm biederen Tyrannen Sitten täte? Dämon in Schiller's Bürgschaft" kann der Oregone? HinterwaldPostmeister Sutton einigerrnaßen erinntxn; denn auch er bestand gewaltige Mühsale und Gefahren, um sich zur Verbüßung einer Strafe zu stellen, obwohl er keinen Freund, der für ihn als Bürge zurüZgeblieöen, zu retten hatte, und die Vorgeschichte dieser Affäre überhaupt seine ganz r romantische ist. ' Vincent Sutton. wohlbesiallterPostrneister im Oregoner County Oretown (bis vor Kurzem), ist offenbar ein Menschenkind von sehr schlichter Geinüthsart. Er konnte nichts Vöses darin erblicken, zu dem Bischen Geld, welches sein Aemtchen eintrug, zeitweilig stch noch die B?träge beizulegen, welche auf seinem Amte für Post-An-Weisungen eingezahlt worden waren. Zeitweilig, denn er hatte die Absicht, das solcherart .entliehene" Geld, das ja vorerst doch nicht zur Auszahlung der betreffenden Anweisungen an die Adressaten nöthig war, in die Postkasse zurückzulegen, sobald es ihm gelegen war. Auf einige $355 belief sich diese Art Zwangs-Anleihe-. Onkel Sam jedoch hat für diese hinterwäldlerisch gemüthliche Geschäftsführung wenig Verständniß und läßt in solchen Dingen nicht lange mit sich spaßen, wenn sie einmal zu semer Kenntniß gelangt sind. Es kam die Zeit, da Sutton von- den Großgeschworenen in Portland in Anklagestand versetzt wurde, und Unterschla-gung-war der häßliche Titel der AnHart, Der wackere Postmeister erfuhr davon, und Schauder überkam ihn bei diesem Worte. Jetzt erst wußte er, was er gethan hatte, und ev war fest entschloffen, die Strafe, worin sie auch bestehen möge, über sein Haupt ergehen zu lassen Er ließ den Behörden verkünden: Jhr braucht keinen Polizeibeamten nach mir zu schicken; ich werde kommen, wenn man mich will, lebendig oder todt, jedenfalls sollt Ihr mich haben." ES hätte ihn nichts verhindern können, den Staat zu verlassen. Niemand hätte ihn in dem entsetzlichen Wetter finden können, wenn er es vovgezgoen hätte, sich in wem der gediegenen Schlupfwinkel seiner pfadlosen GebirgS Region zu verbergen. Aber nein: Er hatte ein Unrecht gethan, und er allein mußte die Folgen - tragen. Daher schauderte er auch keinen Augenblick vor dem Wege nach Portland zurück. Und daS war wahrlich keine Kleinigkeit, sondern vielmehr das Schrecklichste von Allem. Oretown hat gerade noch keinen Weltruf . erlangt; daher sei ausdrücklich bemerkt, daß es ein einsames Camp" tief in den Oregoner Wildnissen ist, mehr als 40 Meilen von der nachstenBahnstation entfernt und one einen Weg, auf welchem in der Wlntersaison auch nur ein Pferd vorwärts kommen könnte; denn in diese? Zeit ist daS ganze Land wie ein Schwamm mit Wasser vollgesogen und wimmelt von unergründlichen, verrätherischen Schlamm Seen. Außerdem mußten angeschwollene, rasende Ströme überschritten werden! Es war nicht daran zu denken, sich irgendwo unterwegs zurNast niederzulegen, denn dies wäre gleichbedeutend mit Tod durch die Kälte gewesen! Aber diese und andere unheimliche Dinge konnten Vincent Sutton keinen Augenblick erschrecken. Wenn die ganze Welt untergehen soll, damit Gerechtiakeit geschehe, waS konnte erst seine ei ene, schuldbeladene Persönlichkeit zu besagen haben? So schrieb er denn einen Brief an den Bundesmarschall in Portlund und derlundeie darin, daß sein Häscher bloZ bis nach der Bahnsiation Sheridan zu fahren und ihn dort zu erwarten brauche; denn er hoffe, um die und die Zeit lebendig dort erscheinen zu können. Sutton ist euch em. glücklicher Ehemann. Er küßte seine Gattin 'zärtlich zum Abschied, nachdem er sich von ihr die Taschen mit. kärglichem Mundvorrath auf zwei Tage hatte vollstopfen lassen. Und dann trat er seinen fürchterlichen Weg an.' Es war ein Laufen, Schwimmen, Waden und verwegenes Springen. Fünfmal auf seinemWege mußte er die donnernden Gewässer überqueren, die als Three Rivers bekannt sind, und auf deren wirbelndem.- tosendem Schlammwasser Baumstämme und gewaltige Wurzeln dahinschosscn. welche die Hochfluth ausgerissen hatte; wenn cS nicht anders ging, mußte er von einem Baumstamm zum anderen sprin, i-l.TY.! i 1 ! 1 . gen, um mcucicji irgenvlvo oas andere Uf zu rreichen, vielleicht auch hwab in'S Verderben gerissen zu werden. Einmal wäre er beinahe in einer Schlammgrube rettungslos versunken. Nuhe gab eS keinen Augenblick für ihn; ti war bitterlich kalt, - feine Kleider und MeS.win den laschen steckte, loaren beständig naß, und nirgends Zonnte er sich ein Feuer machen. - . Doch Sutton ist ein Mann von Eifen und ew Mann, der sein gegebenes Wort hält.' '-Und ' er- bestand alle ??ährlichkeiten siegreich und erschien zur estgesetzten Zeit lebend, aber entsetzlich aussehend, in Sheridan vor dem Ver treter der beiliaen Lermandaa. Wobl nur wenige .Andere hatten, die Tour Ubeen können.' - Es wäre ein Wunder gewesen, ein noch viel größeres, - als diese Tour. r?enn der Wie?, vor welchen er ge lracht wurdet nicht ein ebenso mensckJVW ttüfesi fieltilit ja!!?, tti: wei
land der Tyrann von Syracus. In semer Macht stand es freilich nicht, den Gefangenen freizulassen, aber er ver hängte das niedrigste Strasmaß, welches das Gesetz erlaubt: 6 Monate Gei fängniß und eine Geldstrafe in der Höhe der entliehenen" Amtsgelder. Damit fällt der Vorhang. Nnter dem Wasser deö ErieseeS. Versunken und'vergessen das ist das traurige Geschick einer einst viel versprechenden Niederlassung am Erie see. die unter sehr günstigen Auspicien gegründet wurde, als die heute in kräftiger Blüthe stehende Stadt Toledo, O., kaum mehr als ein Name war. Wenige Meilen nördlich von dieser Stadt, am linken Ufer des Ten Mile Ereei", dem die Geographen den Namcn Ottawa gegeben haben, war einstmals die Ortschaft Havre belegen. Es war dies nicht ein Konglomerat von anspruchslosen Häusern, wie sie sich allmälig in der Nachbarschaft von primitiven Fischerhlltten in spärlich besiedelten Gegenden zu erheben Pflegen, sondern ein vonmehrercn hundertColo nisten systematisch angelegtesStädtchen, dessen günstige Lage eine schnelle EntWicklung wahrscheinlich machte. Unter denAnstedlern befanden sich viele Franzosen und diese nannten die neue Stadt nach dem berühmten Seehafen ihres Heimathlandes. Von den Ursprunglichen Kolonisten ist nur noch ein sehr
klemes Hausiern am Leben. 'doch sind in ixn benachbarten Orten viele ihrer Nachkommen ansässig. In der ersten Zeit seines Bestehens blühte das Städtchen kräftig empor, und schon nach zwei Jahren zählte man 500 Häuser, eine geräumige Taverne, -viele La den und eine stattliche Kirche; der Verkehr war so lebhaft, daß der zwischen Detroit. Monroe sowie Maumee sahrende Dampfer regelmäßige Verbin düngen mit Havre unterhielt. Aber die Ansiedler hatten bei der Anlage von Havre nicht mit der verrätherischen Bodenbeschaffenheit gerechnet. Eines schönen Tages wurde die befremdende Beobachtung gemacht, daß das Wasser in Besorgniß erregender Weise zu steigen begann und schließlich über die Schwellen in die Häuser drang, wozu freilich nicht viel gehörte, da die letzteren nur wenige Fuß über dem normalen Wasserstand lagen. Man hoffte, daß das Wasser bald wieder fallen würde, doch erwies sich diese Hoffnung als trügerisch, vielmehr reichte das feuchte Element immer höher, bis die Mündung des Creek eine Meile breit geworden war und die höchsten Punkte von Havre sich ca. vier Fuß unter dem Wasserspiegel befanden. Nun begann ein allgemeiner Exodus und Alleö, waS nicht niet- und nagelfest war, wurde in den kleinen Canoes, ohne die eine Niederlassung französischer Cana dier nicht denkbar ist, auf das Trockene geschafft. Man fuhr mit derf Nachen derart in die im Wasser stehenden Häu ser und rettete, was zu retten war. Die Kolonisten campirten auf dem höher gelegenen Lande und verbrachten den ganzen Sommer dort, da sie immer noch hofften, daß das Wasser schließlich doch wieder fallen würde. Der Winter kam und die Situation wurde schlimmer, denn es trat so starker Frost ein, daß die Leute nicht länger im Freien campiren konnten und eme Zuflucht in den benachbarten Ortschaften suchen mußten. Noch vor dem Eintritt des Frühlings wurden die Häuser aus dem Eis gehoben und mit Ochsengespannen fortgeschafft. Die große Taverne, welche einst der Stolz von Havre war, kam nach V)enna, Mich., und ha' dort viele Jahre gestanden; etwa eine Meile von dem Platze, wo es sich ursprünglich befunden, kann man. heute noch ein Haus sehen, das einstmals in Havre gestanden hat; dasselbe gehört einem Sohne des alten Pioniers Peter Ärevick, der jetzt in Vienna, Mich., ansässig ist, seiner Zeit aber zu den Gründern von Havre gehörte. Vielfach ist die Frage, ob das Steigen des Wassers oder das Sinken des Landes die Katastrophe herbeigeführt ,hat, erörtert und sind darüber verschiedene Ansichten geäußert worden. Man wird aber in der Annahme, daß das Land gesunken ist, wohl nicht fehl gehen, denn zu jener Zeit ist irgendwo anders am Eriesee ein ähnliches Steigen des Wassers beobachtet worden, auch ist das Seeufer in jener Gegend sehr marschig. WaS immer die Ursache des Unterganges von Havre gewesen sein -mag, heute bezeichnen nur noch wenige Pfähle, die vom Wasser bedeckt sind, den Platz, wo einst Havre gestanden hat, und mancher Fischer wirft dort, wo einst sich ein blühendes Gemeinwesen befand, feine Angeln aus. Ölst ohne Oegengalst. Schon öfter ist von den geheimnißvollen, noch da und dort im Besitz von Indianern unsereZLandeS befindlichen und mit diesen wohl aussterbenden Giften die Rede gewesen; Aber so furchtbar manche dieserGifte auch sind, it scheinen doch nicht an " emen Giftstoff heran zu reichen, welcher im mittleren Theil BritisColumbiaS von Rothhauten zusammengebraut wird unv iungst von Dr. Aaron Rlpley in Winnipeg, Manitoba. zum Gegenstand eines sensationellen Vortrags gemacht wurde. Einige ! Thatsachen aus diesen.' vor emem kleinen Kreis Colleaen und Freunde' gemachten Mittheilungen sind wohl weiterer Verbreitung werth. Möge dann Dr. Ripley selber daS Wort führen: Selbst die gewiegtesten medicinischen Sachverständiaen stebn einem wunderbaren und unheimlichen ist, daL un ter den lim und Salteaur.Jndia nern in- Britisch-Columbia hergestellt und mit, unfehlbarer tödtlicher Wir kung angewendet wird, bis jetzt absolut rathlos gegenüber. Gegen dieses Gift kann die ganze Wissenschaft durchaus kein Gegengift finden, und noch keine fTnThf ffn IrnfnVvnTrfa J?A4
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wünschen, daß dieses Gift nicht kauf lich und daher niemals in die civilisirte Welt eingedrungen ist, die, entsetz lichen Folgen, welche daraus entstehen könnte, wären sonst gar nicht auZdenkbar! Im Allgemeinen hält die ärztliche, Welt an dem Glauben fest, daß es kein Gift gebe 'oder geben könne, daS stch nicht nach dem Ableben eines OpferS irgendwie feienem Charakter nach erkennen lasse, fei es an den inneren Ver letzungen in den vergifteten Organen, sei es dadurch, daß das Gift selber auS der Leiche ausgezogen und dann unter sucht wird. Ohne Zweifel ist diese Ansicht zutreffend, aber nur soweit die jenigen Gifte in Betracht kommen, welche man als Markt-Stapelartikel bezeichnen kann. Man hat die chemifcken Untersuchungen zu außerordentlicher Vervollkommnung gebracht, und die Vergiftungen, wie sie z. B. von den Borgias angewendet wurden, wäre für die chemische Analyse jedenfalls kein Geheimniß mehr. Aber daö vorliegende Gift ist eben kein Stapel-Art! U, und es ist sehr fraglich, ob eS jemals in der Wissenschaft seinen Meister finden wird. Nicht allgemein ist bei den genannten Stammen die Kenntniß . dieses Giftes; nur die.Medicinmänner" ver
stehen sich daraus. Was sie aber zusammenkochen können, spottet jeder Analyse und sie könnenNesultate erzielen. die nachAllem was mir bekannt ist, in jedem anderenTheil der Welt bisher unerhört sind. Die schier unglaublichen Einzelheiten darüber, d. h. über die. Wirkung des Giftes, jjnb uns zu erst durch ewige Missionäre übermit telt worden, welche sich vergeblich bemüht hatten, die Macht jener JQt schwörer" bei den Rothhäuten zu brechen. Es handelt sich nicht um emen emfachen Stoff,. sondern um eine hollisch geschickte Zusammensetzung, welche nicht immer in gleicher Weis; zusammengesetzt wird und darnach auch in der Wirkungsweise Verschiedenheiten zeigt. Man erzählte uns z. B., emer der, verwendeten Stoffe erzeuae einen scheußlichen Aufschlag am Körper deS Opfers; dieses Gift lasse sich zu jeder Zeit des Jahres anwenden, es könne aber kein Zeichen seines Vorhanden seins vor dem Frumahr entdeckt werden; alsdann zeigten sich die entsetzlichen Schwären; später hellten di?se anscheinend, an ihrer Stelle aber entständen Schuppen. Dann fielen die Schuppen wiederum ab, und statt ihrer trete ein ganz abnormer Haarwuchs ein, unv kurz Darnach nerve oas Opfer unter allen Umständen! Wir lächelten anfangs nur über dergleichen Geschichten und warfen sie einfach zum Gerüll der zahllosen JägerAnekdoten, Fischer-LLgen u. s. w.. Aber es kam schließlich ein Thatsachen. Beweis, der uns aus - der Fassung brachte. Eines Tages, brachte ein Missionär einen in solcher Weise vergifteten Indianer -nach Mmmpeg. Uns stand geradezu der Verstand still. Das unglückliche Geschöpf wurde eine Woche lang Tag und Nacht beobachtet, und von jeder Veränderung in seinem Zustand und Befinden Vermerk ge nommen, bis-zum Eintritt des Todes. Aber eS mußte zugegeben werden, daß die ärztliche Wissenschaft absolut kerne Erklärung sür diese Erscheinung zu bieten, und daß sie von dem betreffenden Gift nicht die leiseste Ahnung habe. Manchmal folgt der Tod deS Vergifteten rasch, häufiger aber sehr langsam,' nach Monaten der fürchterlicksten Leiden, welche sür diese so abgehärteten Menschenkinder, die von der Wiege auf an alle Art körperlichen Schmerzes ge- , . c . n ; m l kvoonl roeroen, fall unerkragilcy imo. Diese Jndianerstamme sind im Allgemeinen sehr friedlichen Charakters; niemals beschreiten sie den Kriegsvfad. und das herkömmliche Scalpiermesser und der Tomahawk, ohne welche sich die Meisten gar keine wilden Indianer vorstellen können, sind bei ihnen unbekannt. Dagegen spielt daS tückische Vergiften bei ihnen eine große Rolle, und so oft sie Stammes oder perfön rn.:: '.rr..oi i i iiuc ivtuitmu guiu -auauug vrrn cen wollen, wenden sie sich an ihre gift brauendm Medicinmänner,' die eine Art Kaste unter sich bilden. Man weiß nur, daß diese die Stosse Tttztf, auö 5en Wäldern holen. Ein JQt schwörer" rühmt sich der Anzahl seiner Opfer in derselben Weise, wie sich andere Indianer der Anzavl ihrerScalpe von ffemven ruymen: ueormens wissen diese Meisterschafts-Vergifter auch mildere Zusammensetzungen herzustellen, welche nur örtlich wirken und z. B. die Beine des Opfers für immer lähmen. Im Paradies der Landstreicher. Von einem .Varadies- jener bedauernswerthen Menschen zu sprechen,' welche, durch eigene oder sremdeScyulv auf die Landstraße geworfen, Heimath los. hungernd und snerenv von rr zu Ort ziehen, mag als ein Wider fpruch in stch felbst erscheinen, allein eS gibt in den Vereinigten Staaten thatsachlich eine Gegend, welche von den Landstreichern selbst Gottes Land" genannt wird. In dem guten. alten Staate - Pennsylvania befindet sich diesesLandstreichervaradieS.wo.sast auf jeder Farm den armen Wanderern nicht blos Speise und Trank,-sondern auch ein Obdach geboten wird. Qei der Mehrzahl der biederen Landbewohner mag gerade nicht die reine Nächsten liebe, daS Motiv dazu sein, sondern auch Furcht etwaS damit zu thun haben. allein der Effect ist ja thatsächliü derselbe. Wir haben ein Zimmer mit zwei Betten ausschließlich für die, Auf. nähme von Tramps bestimmt," er zählte ein Farmer, und geben ihn Abendessen sowie Frühstück, aber am nächsten Morgen müssen ' sie ihren Wanderstab weiter setzen. Früher lie ßen wir sie- in der Scheune, schlafen, doch sind wir davon ab2ekommen, da zahlreiche Feueröbrünpr auf den uns vorsichtigen Gebrauch den die Mtter von der Landstraße von'Stnichhöl, zern machen, zurückzuführen sind. Au
Schwindsucht leidende" Leute aus dem Heu. das den Milchkühen als Futter dienen soll, schlafen zu. lassen; Ueber tragung der schrecklichen Krankheit auf das Vieh 'wäre kaum zu vermeiden und der daraus ' entstehende Schaden würde gewiß die Kosten, welche uns etzt die Ausnahme der Tramps verur acht, bei Weitem übersteigen. Ist un er Fremdenzimmer" besetzt, dann müssen spätere Ankömmlinge freilich weiter ziehen, allein sie thun dies ohne Murren, da sie wissen, daß wir ihnen nicht übel wollen. Weiber werden mit d? Männern zusammen nicht gedulbei und wenn mal ein Ehepaar" vorspricht, dann wird die Frau in der Küche behalten, falls sie einigermaßen fauber ist. In der Küche bekommen die Tramps auch ihre Mahlzeiten und ehe sie weiter ziehen, müssen sie daö
Zimmer lüften und reinigen fowie die Betten machen. Ist während derNacht Schnee gefallen, dann müssen unsere Gäste Pfade bahnen und gern finden sie stch zu solcker Arbeit bereit. Als Nahrung reichen wir ihnen, was auf unsern Tisch kommt: Roggenkaffee, Brod, Hafergrütze. Wurst u. f. w. Im Winter ist eS auf der Farm recht einsam und da höre ich mit Vergnügen den oft hoch interessanten Geschich ten zu. welche mancher Ritter von der Landstraße zu erzählen weih, Moder kymmen und wohin ziehen hiese Wanderer? Niemand vermag eS zu sagen. Ihren eigenen Mittheilungen zufolge befinden sie sich meistens auf der Suche. nach Arbeit, ohne solche sin den zu könnm. Für Obdach undNah. rung könnten wir selbst manchmal ei nen Tramp längere Zeit beschäftigen, allein nur selten findet stch unte.r ihnen ßjner, per Fiirmarbeiten zu verrichten im Stande ist. Häufiger sind unter ihnen geschulte Handwerker u. manch mal auch Leute, deren Aussehen und Benehmen darauf schließen läßt, daß re Zusagen ffit ezneminbernen el im Munde geboren sind. Unter den rarnpö taucht ; zuweilen wohl ein Mensch auf, dem man es ansieht, daß fr. sichvor den Augen der Justiz zu. verbergen fuchs,, faz ein wohllleitze, teö Individuum, daS allerlei Waarenzu lacherlich geringen ' Preisen feilbietet. Daß man eS in solchem Falle mty einem Dseh zu thun hat, steht wohl au, ße? Frage.' ' Einzelne von unsern Gä stell kommen seit Jahren zu einer gewissen Zeit mit der größten Regelmä ßigkeit wieder, wie - beispielsweise ein grauhaariger Bursche, der seit 15 Iah, ren ! in : jedem Winter hei uns ' vor spricht." Auch die Küster der einsamen Land kirchen jener Gegend weisen die Landstreiche? nicht von ihrer Thür, sondern gewähren ihnen über Nacht ein .Unter.kommen. Dadurch bringen sie eS zu Wege, daß die Wanderer nicht in die Kirchen oder Schulen einbrechen und unter-Anwendung von Gewalt Schutz vor Wind und Wetter suchen oder gar Diehstähle verüben. . - LMnsH Mldsiqmmuty. Daß der Mensch mit demMammuth zusammen lebte, dafür sind durch Funde in Mähren, Deutschland, Bel gien England und Frankreich hinlänglich Beweise erbracht, Seltsamerweise waren aber bisher in Sibirien, welches reicher an Ueberbleibseln deö Nashorns und Mammuths ist, als jedes' andere Land, Spuren des vorge schichtlichen Menschen noch nicht gesun den worden. Nicht allein der Boden des höchsten Nordens (Neu Sibiriens) und der Bären Inseln ist mit'Knochen deS Mammuths, deS - Nashorns pnd : anderer ausgestorbener Thiere iibersät, sondern auch - die Ufer der Flüsse, die sich in daI' nördliche Eis. meer 'ergießen, zeichnen sich durch den selben Reichthum an Mammuthller bleiöseln aus. . Allerdings, sind Funde von ganzen oder fast vollständigen Skt letten der auSgessorbenen Riesenthiert auch hier selten, daß aber nirgends bei den Mammuthresten Steinwerkzeuge des vorgeschichtlichen Menschen aufge funden wurden, welche als Beweis für sein gleichzeitiges Vorkommen mit dem Mammüth in Sibirien dienen könnten, erscheint fast unglaublich, wenn nicht zu erwägen bliebe, daß unsere Kenntniß von den vorgeschichtlichen Geräthschaf ten des Menschen noch jung ist, und daß andererseits die Entdecker solcher Funde selten über eine hinreichende wissenschaftliche Vorbildung verfügten. Jüngst sind nun in der Nähe derStadt Tomsk in Westsibirien neben einem Mammuthskelet auch Menschenspuren gefunden worden. Die Entdeckung wurde von einem Menschen gemacht, der von ihrer Wichtigkeit. ?eine Ahnung hatte. Ein beim Bau der Kathedrale beschäftigterMau rer entnahm mit einem Nameraden Sand'-zur Arbeit und stieß dabei auf Knochen, die in der gefrorenen User. schlucht. welche den Hügel vn der ue berfahrt über den Fluß Tom in. zwei Hälften tbeilk. Zu Taae traten. ES gelang den beiden Arbeitern, einenThett deS unteren MammuthkinnbackenS herauszuziehen. Als sich daS Gerücht über den Fund verbreitet hatte, began-, nen eine Stenge Leute die Knochen auS dem Boden loszureißen, bis endlich die Professoren der Zoologie der TomSker Universität Kaszczenko und. Lehmanik eine fachgemäßeAusgrabung veranstalteten Schichtweise drangen sie bis zu einer Tiefe von 8 Fuß in dem gefrorenen Vpden vor; dabei Zeigte sich, . daß die Knochen in größter Unordnung in der-Erde gelegen beatten. Die großen Knochen lagen an einer Stelle wo man" die Spuren eines sehr großen Feuerdes : von sechs Fuß . Durchmesser z fand, zusammen; außerdem ' : laen " auf -: dem - garzen Platzes mit den Knochen an derselben Stelle jKohlen zerstreut; ' auch : waren noch in, Zwei Winkeln der durch die Ausgrabungen entstandenen . Gruben, Feuertüren sichtbare Sobald nun die Knochen zu Tage traten, zeigten sich; auch nicht weit davon Feuersteinsplitter, und Schabsteine und, näher zum SchaV del bin fand man auch zwei Holzstllcke. Diese Entdeckung von Mam?7uthkno. :n.im herein mitMenschenjpur:n ist dn h?r wi.!ns!z.!!r Ci--
veutung. In Sibirien ist es der erste Fall und in ganz Rußland erst der vierte der Zahl nach, überhaupt aber erst der zweite, dessen Glaubwürdigkeit keinem Zweifel unterliegt. Er eröffnet einen ganz neuen wissenschaftlichen Horizont. Bekanntlich behauptet der Si birimforscher Middendorff, daß die Mammuths durch mächtige ' diluviale Strömung aus südlicheren Gegenden' nach dem äußersten - Norden fortge schwemmt worden seien. Brandt und Schmidt vertreten dagegen die Ansicht, daß die eigentliche Heimath des Mammuths der Norden Asiens, das jetzige Sibirien, war, und daß das Mammuth von dort aus bei dem Fallen der Temperatur mit dem Nashorn nach südlicheren Gegenden bis zu den Ufern des Syt -.Darja auswanderte, sich dann nach Europa fortbewegte und bis zum heutigen Frankreich und nach Britannien gelangte. Danach wäre der Gleichzeitig mit dem sibirischen Mam-
muth auftretende Mensch der allerölteste Bewyhner der Erde, welcher von dort aus, den Spuren der der Kalte ausweichenden Thiere folgend, feine Wanderung nach dem Westen fortsetzte; und das wäre somit ine der ältesten Völkerwanderungen, welche auf unserem Planeten vorgekommen sind. Darum nimmt uch der TomSker Fund wegen seiner wissenschaftlichen Bedeu. tung die erste Stelle unter den übrigen ssunden ein. die den ursprünglichen Bewohner Sibiriens betreffen, und be stätigt die.Erwarwng der Gelehrten deS WestenS, daß einstmals in Sibirien die Grundfragen d?r menschlichen Urgeschichte ihre Lösung finden, " Vcmlnuüdkes. Ein anaeschnittenerSchin ken bleibt saftig und gut, wenn man ein Stück des Fettes davon nimmt und
den Anschnitt jedesmal damit euiwbt, bevor der. Schinken zurLckaestellt wird. Papier wasserdicht zu machen. Einer schwachen Auflösung von .Tischlerleim fügt man ein wenig Essigsäure zu. Sodann löst man eine ebenfalls nur geringe Quantität, doppelt ! chromsaures Kali in destillirtem Wasser auf und mischt beide Substan zen gut mit einander. Die Papierblätter werden einzeln durch die Flüssigkeit gezogen und stnd nach dem Trocknen gegen jede Feuchtigkeit wjderstandsfa hig. DemVerdunsten donParfüms -in angebrochenen .Flacons kann msn gut vorbeugen, indem man einen abgeschnittenen Glacehandschuhfinger über den Stöpsel zieht, FleckenreinigungderWä sche. Wenn sich in der Wäsche Flecke befinden, so entferne man dieselben baldmöglichst. Haupterforderniß beim Fleckenausniachen ist übrigens forgsa mes öfteres Auswaschen mit frischem Wasser, damit keine Spur der dazu ge brauchten. Chemikalien zurückbleibt, da dieselben meist eine zerstörende Wir kung ausüben. .. Das gewöhnlichste Bleich- oderFleS wasser stellt man her aus einer Unze Chlorkalk, einer Unze Pottasche und einem Quart Wasser. Man läßt die Mischung einige Zeit stehen, schütelt sie öfters, dann wird sie durch ein Tuch gegossen und in einer Flasche an einem dunklen Orte aufbewahrt. Den Fleck begießt man reichlich, reibt damit die Stelle und wäscht gleich gründlich nach.' ' Weinflecke kann man vor dem Ein legen der Wäsche mit Salz und Butter einreiben und dann mit grüner Seife überstreichen. Aus cremefarbenenStoffen (baumwollenen Kleidern, Schürzen und Decken) kann man frische Noth weinflecke durch Eintauchen in kalteS, darauf, in heißes Wasser, Betröpfeln mit scharfem Essig , und ordentlichem Nachspülen entfernen. Bei weißer Wäsche nützt Zitronensaft . und Bleichen (daS Gießen darf nicht vergessen werdend in brennender Sonne. Aelte re Flecke reibt man mit cinerWeinftein löfung so lange, bis sie fort sind, rein. Flecke von rothem Wein oder Kirschell; werden ebenfalls durch obigeS Fleckwasser getilgt. Zuerst wäscht man das Leug. soweit der Fleck reicht, mit reinem Wasser auö, dann vermengt man -nach Verhältniß der Größe deö FleckeS Bleichwasser mit ebenso diel reinem Flußwasser, taucht den befleckten Theil in diese Flüssigkeit und läßt ihn darin liegen. In einiger Zeit ist der Fleck gänzlich verschwunden, man wäscht die Stelle autnach, erst dann wird die Wäsche wie gewöhnlich gewaschen And getrocknet. Flecke von Theer, ' Wagenschmiere. Oelschwärze und dergleichen bestreicht man ' sofort recht drck mit Talg oder Butter, so daß sie ganz damit beteckt sind. 5 Nach ein bis zwei Tagen werden die Flecke mit Seife eingefchmiert und mit heißem Wässer ausgewaschen, bis sie völlig herausgegangen sind.' Has man Rostflecke in der Wäsche, so warte man, bis sie auf der Bleich: liegt. - Etwas Kleesalz wird in heißem Wasser aufgelöst, damit reibt man die Stellen läßt sie einige Minuten bleichen bis der Fleck ganz verschwunden ist, und spült den Segenstand sofort in klarem Wasser ab. Bei diesem Versah ren leidet die Wäsche nicht. Oder man seuchtjt die Flecke mit . kaltem Msser an ün reibt sie auf einem heiß' - ge machten zinnernen Teller mit Sauer kleesalz, ein; sobald die Flecks herauö. gezogen sind, waS sehr Fald. geschieht, wäscht man sie' sogleich rein aus,' weil sonst, die Wäsche leicht Schaden leiden könnte. "Auch kann man dergleichen Flecke -mit Citronensaft oder. Weinsän. relösung. einreiben und so eine Zeit lang liegen lassen, worauf, daö Ganze mit Wasser ausgewafchen wirb; man entfernt sie. indem man die Stellen mit Butter bestreicht, diese einige Zeit .daraus Liegen läßt, und dann auf den Fleck: mit Wässer angefeuchtete Pottascht bringt.' - Jetzt wäscht man"dieSoF chen aus und läßt sie tüchtig bleichen. Um .Stockflecke auö Leinwand zu brin een.' vermischt man. etwa 173 Gran Salmpk mit zwei Händen voll Salz tnd nschdrm eZ zu Pulver.' gestoßen. t'ilt man eZ in einem Töpfe mit einem . f s"'f- " . , 4 . . v w ...' r , r ', 2 , . , . V -- -r . - -
ne Wäsche, iu welcher sich dieStockflecke befinden, auf einem Rasen aus. benetzt die Flecke einige Male mit diesem Wasser, läßt an der Sonne trocknen und verfährt nachher auf die nämliche Art noch einige Male. v Obstflecke in Weißzeug werden der art behandelt, daß man die befleckten Stellen anfeuchtet und sie über einen angezündeten Schwefelfaden. hält. Bei bunten Zeugen geht dies nicht an, da der Schwefel die Farbe fortnehmen würde ;man kann sich da bisweilen hel fen, wenn man die Stellen in süße Milch taucht. ' Grasflecke entfernt man mit einer fchwachen Lösung von Zinnsalz. Die Wäsche muß indessen sofort
abgespült werden. Tintenflecke beseitigt man aus der Wäsche, indem man eine Lösung von 300 Gran Weinstein und 225 Gran Alaunpulver auf dieselben bringt. Die Sachen leiden dadurch nicht. Auch Weinsäure- oder Kleesäurelösung helfen, indessen kommt eS immer auf die t.djisaa,. UM Moskau arderSchauplatz einer Mordthat, die daö ganze ge. bildete Rußland in einen Zustand großer Erregung versetzt hat. Zwei junge Mädchen auS guten, aber unbe mittelten Familien, Sonia und Xenia, haben nach wohlüberlegtem und durch dachtem Plane eine alte, in Moskau sehr bekannte Wücherin durch Erdrosseln gemordet und das Baarvermögen der Erdrosselten an sich genommen, um und nun stehen wir vor einer psy chologischen Monstrosität mit dem Raube ihre wissenschaftliche Ausbildung und eine ernste Studienzeit im Auslande bestveiten zu können. Der Fall gelangt in den nächsten Tagen vor Gericht zur Verhandlung, über die Voruntersuchung ist bisher nichts belannt geworden. Dc That hat, wie gesagt, bedeutendes Aufsehen erregt, und es haben sich m Moskau wie in Petersburg Parteien gebildet für und wider die juaendlichen Äerbrecherännen. Einsensationelle r Zwi. schenfall ereignete sick bei der Weihe deS Primas von England in derCathedrale von Canterbury. . Als die Procession daö Mittelschiff der Kirche entlang zog, dem Altare zu, wobei der Weih Erz. hischof den Beschluß deS ZugeS machte, rief eine Stimme dem Erzbisthof laut : DaS ist Alles Lug und Trug von Anfang bis Ende!" Eme ungeheure Aufregung entstand in der Kathedrale. Der Friedensstörer wurde von der Po lizei verhaftet und es stellte sich heraus, daß er ein alter Herr, mit der Absicht, die Feier zu stören und die Ceremonie als eine NarrenSposse öffentlich zu proklamiren, in dieKirche gekommen war. Sein Name ist Greenwood. .. Pierre Denil. ein wahrer Freund deö Generals Voulanger. ge denkt, jetzt feinen verstorbenen Freund an seinen Feinden zu rächen und zwar durch ein Theaterstück. ES führt den Titel Die falfchen Freunde" und wird, im Neuen Theater in Paris, wo bereits Proben abgehalten werden, zur Aufführung kommen. Um dev Theatercenfur ein Schnippchen zu schlagen, wird kein Eintrittsgeld erhoben und es werden nur Einladungen an bestimmte Personen aus dem Civil- und Militärstande ergehend Im Auslande jedoch werden die Vorstellungen' deS Stückes öffentlich sein; fünfzehn sollen in London, fünfzehn w Brüssel 'und dreißig in Amerika stattfinden.- DaS ganze öffentliche Auftreten deS GeneralS ist in diesem Stücke behandelt, von seinem Eintritte in daö MwisterZum als Kriegsminister bis zu seinem Ende auf dem Friedhofe in YxelleS. Alle Personen, die mit dem Verstorbenen in Beziehung gestanden haben, werden vorgeführt, einige, z. B. Rochefort, treten mit ihrem' wirklichen Namen auf. während andere, . die falschen" Freunde,' wie Baron .Mackau, mit neuen, aber sehv durchsichtigen Namen ausgestattet stnd. So soll Mackau in dem Stücke als Kauma und der Leiter des Gaulois, Arthur Meyer, als Levy, Director deS Druide, auftreten. Boulanger tritt überall einfach als General" auf ukd feine Freundin ist M? damedc B. Die su S de rnJahre 148S stammende große Glockeim-Münster in Schaffhäufe:.' hat mit ihrer Inschrift vivrä voco, rnortuos plaiigo; km garajfrango" Schiller daS Motto zu seinem Liede von der Glocke gegeben und ist dadurch zu großer Berühmtheit gelangt. Seit einiger Zeit ist die Glocke ' im Schafshausenev Münster verstummt. Nachdem schon im vorigen Jahrhundert . ein ziemlich großes Stückt vom Rande abgesprungen 'ist. hat sich an der alten Bruchstelle em neuer Riß in Dreieckform gebildet, so daß beim Läuten' die Gcfahr des Absprmgens dieses Stückes vorhanden ist. Es soll nun ein ganz neues Geläute für daö Münster in Schaffhausen gegossen werden, wobei die große Glocke den gleichen Ton und die gleiche Inschrift erhalten soll, wie die alte. Die reichsten Männer, die im Jahre 1896 in England gestorben sind, haben daS beistehende Ver mönen Kinterlassen: Sir CbarleS Booth Destillateur, London 1,927,107 m r J ' ra ts : Lsrune vsiciung, uuuu www mW Parlamentsmitglied 974,425 fund-: Sterling, Sir Edw. BateS, WittSeiaentbumer. Livervool 819 L60' Pfund Sterling. .George Holt, Schifpeigenthümer Liverpools 59i. 480 ' Pfd.' Sterling, Edward Henry Hills, j Chemikalien-Fabrikant 760.077 Pfund Sterling, Frank Ernest .Hills. PenStzurst 603,313 Pfund Sterling. Henry. Townsend. Warwick, Theilha der der'Braüerei-FirmaVSamüel M jopp & SonS ' 610.469 Pfund Sltr ling. Edw. 'Henry King,' London, frü htt tn Montreal 656.530 Vfund Ster ling, Donald Larnach. Direktor, der , . m' Lt 4 " xzanr t von ceu-'isuo-aies, onosn 610.452 Pfund Sterling' - John Smitb. ' London früber in BuenoZ UhreZ: 423,707 Pfund : Stelling, JamtZ Neid. Stewart,- Cifenfabrikanr, Si L swirt rw "YT v si. Vj CC0.10? 53fun4 Ctfxli.il W9
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Magen-Vcschw er ) cn.Jeder diestr BcsciVerden folgt Appetitlosigkeit. In jedem dieser Falle hingen - Dr. Augntt Königs KmNÜNVgpy TrSpskN eine Veränderung zur Erleichterunq deö Magens henor, kräftigen die Leber, reinigen tat Blut, siellen den Appe tit trieder her und kuriren dollpändig ein npählichek LhflNJ.
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HD "X2s"cö"nn. Mi $n ? Disease cornmonly comes on with slight Symptoms, which when neglected increase in extent and gradcally grow dangerous, "ITZT. RIPAN5 TABUL15 " TZ5ZT!?.Z?" ? RIPANS TABÜL15 u ! R1PANS TABULES ro'Ä.!s! HIPANS TABULES Ripans Tabales Regnlate tho Syslea and Presorre tho Eoillh. jt'.jjsnMniitm. Hw KL5a.ijyjbjeBcp jwfcm w ' ,, irmmniKnaiBm jiimiW V . V i 1 P nie g-totaSe I sx, ö- OuicR tc act.
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