Indiana Tribüne, Volume 20, Number 140, Indianapolis, Marion County, 7 February 1897 — Page 4
tZ2a
Snvtsns Tribüne.
xz5?jii Tögllly uns Lomuag's Die rSzltche. Tribüne" kostet durch den Träg 1 Centi per LZoche, die SonntagS.Tribüne'k Cents per iÖo5c Seide lufairae 15 Cent de ?s3er.:8 pex ttojiai. Ver Poft außerhalb tr. ?rbk Kuzeschick! t SorauZbktaZlnnz $ p Jair.
Öffwjs 58 Süd Vlaosms Glatze.
ZnöianapallS, 3nd , 7 Februar 187.
Sonntags - Jflauöerei.
Einer besonderen Einladung der Präsidentin deö VerwaltungSrathek deö Frauengefängnisseö und der Besserungsanstalt für Mädchen Folge leistend, begab ich mich eineS NachmittagS in vergangener Woche nach der bezeichneten Anstalt, um dieselbe enzusehen. Ich war vorher noch nie dagewesen. ES ging mir damit, wie den meisten Leuten, welche daS, waS sie jederzeit seen können, immer auf morgen verschieben, manchmal biS zu einem Tage auf welchen für sie kein morgen mehr folgt. 3i meiner Vaterstadt (Nürnberg) bsi.idet sich daö berühmte germanische Museum. Ich sah eS erst, als ich nach langjähriger Abwesenheit wieder die alte Heimath besuchte. Wer weiß ob ich je seine wunderbaren Schatze gesehen hätte, wenn ich die Heimath nicht verlassen hatte, Nun ist zwar da? hitsige Frauengefängniß lange nicht so sehenöwerth wie d5 germanische Museum xin Nürnberg, adr für den, der Interesse an solchen Anstalten nimmt, lohnt sich ein Besuch immerhin. ES find einige Monate her, daß ich im Skaatkgefängnisse in Michigan Ciky war, Notabene als Besucher und ganz freiwillig, noch freiwilliger als vor zwei Jahren im Counlyzesäagniß Welch ein trauriger Aufenthalt daselbst ! Der Zkllenbau kam mir vor, wie eine antike Grabstätte, die Zillen so ttxa. wie in Fellen gehauene Nlschen, in welche man die Leichen schob, und nicht eine Mirute während deS ganzen TageS bekommen die Gefangenen Gelegenheit, den blauen Himmel zu sehen, außer wenn sie Über einen schmalen Hos vom Zellenbau nach der Arbeittstätte und zurück, und von d?r Ardeitöftalte nach dem Eßsaal und zurück geben. Sonst sehen sie JahrauS, Iahrein nicht als die staubigen Wände deS Arbe,tSraumeS und die weißgelünchten Wände ihrer schmalen Zellen. Wie ga-z a.öerS in dem Frauengefängniß. Statt der Steinfliesen hölzerne Fuß. bösen, statt der engen Zellen, niedliche kleine Zimmkrchen, statt der elenden Pritsche. Bettstellen mit Drahtunter, läge, Matrohen und schneeweißen Decken. Utberall ist die sorgsam walsende weibliche Hand bemerkbar, und fan überall wohin man blickt, findet daS Auge einen freundlichen Ruhepankl auf pflanzen und Blumen. Ganz unwillkürlich, wenn man durch die breiten, behaglichen erwärmten Corridore und in die freundlichen Zlwmerchen an beiden Seiten schaut, deren Fenster mit grünen Pflanzengewinden und deren Wände mit allerHand billigem, meist von den Gesängeren selbst gefertigten Zierrath geschmücke sind, denkt man daran, daß die Armen und Aermften in unseren
großen Städten nicht den hundertsten Theil deS ComfortS haben, dessen sich
hier die Sträflinge erfreuen. Noch viel hübscher elS in der Strafabtheilung ist eS in der Besserungöab'
theilung. Die Mädchen bekommen
ihren regelmäßigen Schulunterricht,
lernen HauöhaltungSarbeiten und Nä.
hen und Kleidermachen, haben auch ein Lesezimmer und sie sowohl, wie die Sträflinge können bei gutem Wetter
tätlich einige Zeit im Freien zubringen. . Die Nahrung ist kräftig und die Mädchen sehen gesund auS. Sch?u und Farcht sieht nun ihnen durchaus nicht an, woraus ich schloß, daß die persönliche Behandlung keine unfreundliche ist. Freilich wird wohl auch manchmal zur Aufrechterhaltung der. Dikziplin Strenge nothwendig sein. Die Reinlichkeit ist überall skrupulös und so weit ein Besucher zu urtheil' im Stande ist, wird die ganze Anstalt in sorgfältiger und sehr humaner, dem Geiste deS neunzehnten Jahrhunderts entsprechender Weise geleitet. Und doch ist, wie mir grau Walker, die Präsidentin deS Vermal tungSkatheS, eine geborene Deutsche, und zwar, wie icb, in Nürnberg, in des deutschen Reiches Schotzkästlein", gedürtia, eS vom ersten bis zum l'hken Augenb'.icke ihre Aufenthaltes der Wunsch oller Insassen der Anstalt, wieder serauSzukommen.
Mit Ungeduld erwarten sie alle den' Augenblick, da ihnen die.goldene Frei-!
heit wiedergegeben wird. ES ist wunderbar, wie stark in dem Menschen der Trieb nach Freiheit ist, wie der Mensch den Zwang haßt. Ich glaube, der bekannte Freidenker Ingersoll wär eS, der einmal sagte, er würde lieber freiwillig in die Hölle, alö gezwungen in den Himmel gehen. Die Entziehung der Freiheit ist eine schwere Strafe, selbst bei sonst humanster Behandlung, und sine hölzerne Hütte ist einem goldenen Kerker vorzuziehen. Der Plauderer.
A v'raff". Cln Faschingsbild au? dem Böhmerwalde, ron Joh. Pcter.
Der freundliche Lrser wolle nickt erschrecken, wenn ich es unternehme, ihn mitten in ein G'raff" an der böh-misch-bayerischen Grenze hinein zu stellen er nimmt ja doch nur geistig daran Antheil, und lein scharf geschliffenes Messer, kein schweres Deckelglas, kein bleikugelbeschwerter Ochsenziemer und kein Zaunstecken oder Sesselfutz wird ihn verwunden, höchstens daß sich seine Seele mit Grausen von solcher Messerschlacht abwendet. Aber auch das soll geschildert werden. Hier halte ich es mit Meister Rosegger, der in der Vorrede zu meinen Wildfarren- den wahren Satz aufgestellt: Der echte Volksschriftsteller darf nicht darstellen, wie es sein soll, sondern wie es wirklich ist." Wenn ich es versuche, ein anschauliches Vild einer Wirthshausrauferei im Vd'hmerwa'd zu entwerfen, so leitet mich dabei der Gedanke, daß tch hier aus unmittelbarer Erfahruna schöpfe, denn hundertmal stand ich als kleiner Spielmann inmitten des hikicisten Kampfes, bei dem ich Menschenblut fließen sah. Zwar schwindet .diese schreckliche Sitte, dank der zunehmenden Volksbildung, mehr und mehr, aber immer noch werden, namentlich auf der bayerischen Seite des schönen Grenzwaldes unb besonders . im Fasching, blutige Raufereien mit oft tödtlichem Ausgang gekämpft.
In früheren Jahren, als der Herr-
giebige Bombardon, und Manch eme Fiedel zerschellt an dem harten Kvpf eines Burschen in hundert, Stücke, manch eine Trompete wird so .'rg zerhauen, daß sie tausend Büge", aus dem Männerstreit davontragt; nicht einmal die Baßgeige ist sicher, auch sie hat schon des öftern als Schlagwaffe herhalten müssen, so daß ihr dicker Bauch in Trümmer sank. Der Tonz. boden wimmelt von Burschen, Männern. Mädchen und Weibern, und der Wirth rollt einFaß um's andere Uxan, um den durstigen Zechern ger. zu werde- Diese haben sich schon knge auf den Tanz gefreut. Wochenlang vorher haben sie ganze Nächte ZündHolzdraht gestoßen, um ein Faschingsgeld zu erwerben; wer kein Holz batte, holte sich solches in finsterer Sturmnacht unentgeltlich auö dem Herrschaftswalde, unbekümmert darum, ob man ihn einen Holzdieb schelte oder nicht. Er hat den Förster und Heger genau ausspionirt. und sobald er wußte, daß diese beim braunenVier im Dorfkruge sitzen, lief er hinaus und schleppte daK schönste Nutzholz klafterweise auk dem Rücken nach Hause, es daselbst im tiefen Schnee oder Düngerhaufen vergrabend. Der Wildschütze hatte einige Rehbocke glücklich an den Mann gebracht. Der ,.as-
bläser hat ein Vierteljahr lang seinen Lohn gespart und der Bauer hat an
GW
WO
MG
GWMGOWMs)
5 WJrxässg
yf4S9)
Zcdcs menschliche Wesen hat ln mancher Jahrekzeit entweder eine CrUüuag titt gllZkn oder teibek. Beides zusammen ist ein Winterschrecken. Einzel ode? terbun den, in irgend welcher Form oder Stadium
Ar. Angufi Aönig's
Kamöurger AruWee
lindert. Er mildert, ftimullrt. kräftigt und kurirt sicker. Staust I. cn... r... ' i
..... yivn uy crjUtCCN Kct lyN, dS Resultat ist . mi a - .
lkoeryergenciue yesnnöyeit.
GG
m$)
MW
M
MG
WO
G
GW
zagere: ourcy ven vustern, nur vcn einer .matt brennenden Hängelampe erhellten, Raum wildes Fluchen, Schnauben, Gurgeln und Tosen . erfüllt den Tanzboden der Wirth kout wie ein Rasender mit seinem OchsenZiemer auf, .die Kopfe. Männer eilen
herbei, um die Burschen zurück zu z hen und hinaus zu schaffen, atfcs txv
geblich, , keine Macht . ist mehr im Stande, dem wilden Schlagen Einhalt
den Resonanzholzhändler die schönste-! u gebieten. Die Weibsleute kreischen r (rn... . tf ri ..V. f Jt. .! m unk feYnlist ksk.i
'T?.
mn.0H1m.c23
479 Virginia Avenue.
M'MMMMMB . 1 In) sn Ti lr?l r b 1 o mm pä& u&o Für eins Wsche
?en wir n . die Auswahl unserer feinsten Anzüge Ueber 000wa? mm preis S25.00, 52750 und
Tanne in seinem Walde verkauft, um .und schreien, und .plötzlich 'fliegt die
Lampe von der Decke herunter un-
heimliche Finsterniß erfüllt denFaum da. ein entsetzlicher Schrei und yiner liegt sterbend in seinem Aluie...
PNZtzliche Todesstille.-. . Der Wirth
anat sich
nur zu emem ajazmgsrreuzer". zu kommen. DaS ganze Jahr hat man Noth litten, jetzt, im Fasching, laßt man dieGuldenstücke fliegen, wie drauen der webende Schnee iieat. leben
mnn In hr oHt ,it. und man eilt mit Lickt berbei.' alles drän
lebt auck in Saus und Vrauö und um daS Opfer. '' .Wer hats gethan?
läßt leben, und Wirth und Svielmann braust ts durch den Tambodm.' Nielachen sich in's Fäustchen. Alle sind .mand weiß es. Niemand kann man es sie jetzt herbeigeeilt 'vom letzten Dorf- 'beweisen finster .war's, .md kein lumpen bis zum höchsten Honoratio- t Auge hat's aesehm! , ren. alle wollen sie jetzt zeigen, was sie. . ' Nun herrscht wieder Friede und der sind und was sie vermögen. - Da gibt 'Tanz, nimmt. seinen Fortgang.. wenn es keines socialen Unterschiede, Geld' es nicht der Gemeindevorsteher für gut haben sie alle, und darum sind sie W findet, die Musik abzustellen.' Oft gleich! . . 7 ' 'aber wird die besiegte Partei noch auf DaS Vier schäumt in den steinernen die Gasse heraus verfolgt ' und nun Mßkruaen und' schweren Deckelala- artet: der ,' WirthShauökampf in 'einen fern, dle Burschen bringen es den Straßenkampf auö, an .dem mitunter Mädchen, diese nippen und 'geben eS das ganze Dorf theilnimmt. wenn eö m-it-? rnt hh Nas- MZuite? tindfSr-ihrV' (ttfi um tn (S'lflfl Zwischen böhmischen
JlCil. vl Ij9 UZl Um " " "( w - - - - "-u -w-w . . i 7 - t ,v . f , L . .. eichlichen Verdienst din. die Männer lärmen und trinken," und bayerischen Burschen -handelt. i ledTm DorktanZie daß die Bärte tropfen, die Musikanten Mit dem Rufe: Wlr, finden unö wie
stimmen der anderswo!" ziehen 'die Besiegten i in .r -
liche aualö noch r,
IWt Vfc livnil ; ... 1 1 , . m v vt att. ernn k droben ibre Instrumente und still
uua uuv ut u;, j r - - : - j . . , r. ' ' in .5 t . CT
Heute wo daS Volk sowohl l- !yre Zeigen, lyauenoes ur,a)enge ao. uno er in.ieiur zcc lvung
Gläsern'-herum wie. ein gehetztes. Wild, ' musik' zu. und Gendarmerie und Ge s i. , rn Ca car..i ci r.x ! Vl.r. OU mU Vra
iHimti Reißet waui uom xjiui, uu iuj tiuic yuueu in ., vitju ,-)ui wiu vih endlich tin-Bursche vor den Musikan-, Waldteufel viel . zu' thun. Denn ientifch stellt -'und -einen Tanz ' mmü- .Waldteufel- sind sie wirklich, wenn friemt.- Jetzt gebt ein wild entfessel-' diese böse Leidenschaft tobt, die Waldie? Reisen loS.' Äestampft wird mit ler. sonst ein biederes, - kerngesundes den Füßen, daß" der Tanzboden erzit- Volk. daS vollen Anspruch auf ganze tat, unbändiges Juchgeschrei schallt Achtung erheben darf. . ' ' durch die winterliche Ruhe des DorfeZ, m m' "z Lieder ertönen und werden . von ven ' - Ö t k.kai t. ' . Warum hat sich
Musikanten nackaesviett-auS die alten denn der Kunstmaler 'Müller aufge. Rued'Sheimer. inper Schlob'rg, Llume ÄS Ä iN Spielleuten regnet eS Geld in schwerer i nicht in der Ausstellung auf. m,.'?, Geismheimer, Wwkjer. Menge. Und rastloS schäumt der gehangt worden ist Z Oftvofener Rieilwa. Duekhe'm, ßmanns. Gerstensaft. Die Köpfe werden nach u f.r i ch t i g.' Mülle? (auf der h.aus:h. Ober.Snge.hetm. . . ; . ' l . . i . . . . . i n .c i . 3 1 ... et .m z i -
coiludlvur tsls im aemeuiiamen . : . .. . i
Schlafzimmer) : Herr - Maver. Sie &aWW XM oautemc
Den (3t 3
ang'l siel
ächter ver-
gewährte, wurde bei jedem Dorftanze
gerauft, und V,0 sZnfl Pl
hüben als drüben der Grenze 'ärmer ' Mn ' und dit l Geleaenheit findet, worden, ist die SonntagZmusik eine kichernnlfcht sich in den wllden Lann.'. wird tz zgustgen That!
(SfT.nf.tf somit auck eine Sei enke t - cuncrinncn fliegen .rrii ooucn . 5cijx ca iau.ci jeu Kuiin
.""'"" ' V Z ' ! WATitt, .lyrum YnU in ni
vas i) rarr. Äver IM aicgmg, wo Zeder Lecker" Geld in der Tasche hat. wie nicht minder am Kirchweihseste, da geht eS auf den Tanzböden noch imrner höllsakrisch zu. da wird-getanzt, getrunken, geliebt und gerauft oft von allem zu viel. .Da erwachen wilde Leidenschaften und legen sich erst, wenn Blut flössen. . ' ' '
. Meist ist die Ursache so eineö G'rasf
die Elfersucht. Hat em Bursche emem
andern das D:andl",k abwendia ge-
macht, so kann so em Vergehen emzig
und allein nur durch em G'rafs ge
sühnt werden. Monate- und jähre-
lang trägt man den Rachegedanken in
der Brust, bis plötzlich eine Fiedel ?per eine wandernde Harfe erklingt und das junge Volk zum Tanze herbeieilt. Nun ist für den Beleidigten die ernste
Stunde kommen, 'wo er heimzahlen
kann, und er ruht nicht eher, bis er eine
Ursache zumG raff gefunden, und nun verwandelt sich der Tanzboden in eine
blutige Wahlstatt, auf der sich mit
untei selbst die Mädchen als Walküren beihäligen. Alle die FensierlgesSichten werden hier geschlichtet, jahrelang nachbarliche Feindschaft wird hier auitt macht, der Sohn rächt den
Vater, der Vater den Sohn, der Wild, lchühat dem Jäger etwas heimzuzäh lkn. oer Pascher mit dem Finanzer em Wort zu reden, der Gemeindevorsteher hat. manche gesekliche Maßreael zu büen. und der Böqme Hai dem Bayer, der Bayer dem Böhmen zu zeigen, wer der Stärkere sei. Und gerade diese grenznachbarlichen Zwistigkeiten führen zu den blutigsten Raufereien, die in förmliche Messerfchlachten ausarten.
und die Gelegenheit hiezu wird buchstäblich an den Haaren herbeigezogen, findet in einem Grenzdorf einWirths Kaustanz statt, so wird im benachbarten Grenzorte die Losung ausgegeben: Geh'n wir hinüber in's Raufen und zeigen wir den Böhmen, oder den Bayern wer mehr Schneid hat!" Und thatsächlich gesellen sich die ärosien Raufbolde zusammen und erschttnen urplötzlich auf? dem Tanzboden
gleich anfangs durch ihr herrisches, 4
herausforderndes Benehmen die bereuS erhitzten Gemüther erregend. ' Unterhalt der rechten? Hosentasche, hat jeder Bua einen' sogenannten' ..Messerfack", in . welchem das lange, scharfgeschliffene Raufmesser steckt, dessen hölzernes Heft, drohend - heroozschaut. In den Rocktaschen trägt er Asche und Sand, um damit.' seinen G:gner zu blenden, und auch noch cndere Waffen trägt er bei sich, . , wie Stemmeisen. Schlüssel, Steme, Ochsenziemer und Eisenstangen. So ausgerüstet, betritt man den Tanzboden.' Der Jägerbursche, der sich am' Dorftanze betheiligen will, veryißt nicht seinen Hirschfänger, der Fmsnzer nicht seinen Säbel. Draußen in irgend einem verborgenen Winkel haben dif einheimischen Burschen ZauntremMel" (Stangen) und sogar Holzhacken aufgespeichert, um sich ihrer zu bedienen, wttin es besonders heiß werden sollte. - Unter solchen aufregenden Anzechen beginnt der Tanz. ' - ' ' .Die Musikanten sitzen 'fest und b!t auf dem Orchester und erweisen dun
nie versiegenden Maßkrug alle Ehre.
' , um M tz 1,48 W A
verkaufen. Es sind nichl viele übrig, darum kommen Sie fs bald wie möglich zum ..
u Q-r?
6 yj iso
10 Weft Washington Strafze.
v,5l i n:
Wünschen Sie ein feines
qj. mr: mroiLrmcs 479 Virginia Avenue. z
imo
o o
Wenn so und Wenn Sie die beste Qualität für Ihr Geld wünschen, tau kaufen Sie ein . i, O O' oIJIETy wnvrn a a
größte GlaS, daS beste Naß, ES st.Kt im ersten Rava der alten Standard hritnt, ,t ..
Den feinsten Punsch und leckern Suuch, e bestand alle Proben von Temperatur. Klima, Gebrauch für 57' Sahn zu. eik h. sAfftn srledenftellend und wenn auch andere PianoS zum gleichen yreitzr uziluH Den wärmsten ih, den schlechtesten attttn. bekommen Sie fco iä, tn ..k m. "T?11
r t i )HitH mjjmij J Ui VCiO ütStV Musiker und Mufikliebhaber kauft eS wegen seines ToneS. seiner Danerhistigkeit und der feinen Mdkit. ' gür Väar oder leichte Abzahlung. Versäumen Sie eß nicht di,se z sehen ehe Sie sich zu einem auf entschließen. 36 lft in "Ihrem Interesses Wulschner & SÖft&i- ' . 7 und 80 Nord Pennsylvania Cttof: Lute PianoS vermielhet und Miethe abgezogen wenn Sie kaufen -( DaS Stimmen von VianoS gut und prompt besorgt. . , .
Witz, DaS pndet Ihr bei Theo. Dietz. Auch Cigarren, welche rauchen, Wenn Ihr wollt kein Pfeifchen schmauchen. Ebenso 'nen seinen Wein, Darum kehret sieißig ein,
bet
r n)rGm- HDiLB"CfcE3
200 Oüb Delaware Ottl
eme.
ezr
W
w3
Rhein, Vöse! und Nahe Oeint'.
und nach benebelt, und iedt ist derzeit
Punkt gekommen, ro?'S loögehen kann - daö G'raff. Die Ursache findn sich von selbst, entweder beim Tanz ooer Um Trutzg'fang'lsingen." Hat'S einer auf den andern abgesehen, so nimmt er ihm entweder währmd beS TanzeS gewalt fam die Tänzerin weg oder tan,t'ibn .hinaus, indem er ihm absichtlich
.. ! v rr-1 . r i i '
emkn verariigen toioß ver'egr, oaß er sich sammt' . seiner Tänzerin .auf dem
Boden wälzt, oder, er stellt sich vor dk
ispielleute hm und lat aa ner ein' gestacheltes Trutzg' gen, daZ schallendes Hohnae
ursacht2.-und dem. Geschmähten daS
Blut tn den Kopf treibt. Während-
dessen stehen die Genossen, mit denin
man sich schon früher verabredet, bereit zum stampfe. Man kann eS von ihren Gesichtern, 'lesen, an ihren Händen sehen, die Z bliöschnell an'S Seft des
RaufmesserS ' 1 fahren. Bedenklich
Schwüle herrscht auf dem Tanzboden,Selbstverständlich länt sich der
ousgesorverte nichts gefallen, auch er
ist semeö AnbanaeS sicher, und in Nu
ist der Tanzboden in zwei feindliche
Lager getheilt. DaS Trutza'jang'l
vjuv uiu ccißcnoei 'Scyneioizieir ZU rückgegeben, -die Antwort bleibt nicht auS darauf, immer drohender gestauet
uq die Lage, die Dmndln beschrzicht!
gen ihre erhitzten Burschen, der Wirth eilt herbei; um durch gütigen Zuspruch
dlt, enegten Demuther zu beruhigen, Und it Musikanten machen wi.hre llrmensündergesichter, denn sie wissen, waS bevorsieht. Endlich gelingt eS
dem :Weibervolle doch, die feindlichen
rr 1t' i. . . ..
urjazenu trennen, uno oer .anz nimmt feinen gewöhnlichen Jortgv?g.
s.v l,t.v.I. ((timl , rri
ILkt UUU44Uilfcllfc Itlbiili ItUJ lltlUt
Vanhler an, und im Nu dreht jich wie der der kunstvoll verschlungene Uriaen,
dab die .Rßck? ,und Zöpfe fliezm und die Fensterscheiben ttiptn, Plötzlich aber springt dex Gegner zu den Ülkp kanten, befiehlt mit gellender Stimme: .Ausgehalten!- und setzt den Zab krug'zum Trunke an. Tusch glbla sen!" 'schreit er und nun leert er
den vollen rug unter dem schmetternden Tusch der Musik. Solches läßt sich derjenige nicht : gefallen, her den Tanz angefr'.emt und auch bezahlt kst
wie ein tzywe wirft er sich auf dm Gegner, und nun ist daö G'raff fertig. Die Musikanten bringen sich und ihre Instrumente in Sicherheit, n?enn eö ihnen. noch gelingt, oder sie verh.rgen sich unter' dem Orchester., , Die feiud licken .'räes laber bcgmnen ein i'.'tsetz-
ttmg:n. 'Drosseln und Würgen.
fm und hör wogt der amps, au' und ab, bewert nch b:t verworrene Knäuel.
G!as?r fliegen. Sesseifußö t?ckd:n aui
scbnfltsfctn in filr TTi!" !w.. 6t. Julien. Wedoe. LZara'nse. llantenac.
(ttwchU: .Da ttuit Sie mit 55"Ä"Ä'S
f.iy. m . . I . . ;.' - l uv, wntntf uiv wtwtni. i
' , ... z . . .
Modern. Hen (ZÜ einem Hiesige und imponitte Champagners IM.
Dock bitten' sie soralam ibre ?lnstru
mente, denn im Nothfalle müssen ! aerissen. und fchwir.ren llh pie yrse, mit, hM nsz s?f- und S<M'bttt orauenv2ll blisen die Naukmisser der
Waffen berhalten. namentlich der livk-t Burschen ' und die Hirschfänger de;
Bankier, sebr scheu und ,aaend: Aö. und Scotch WbiekuS. Jamaica Skum. Sal
ich bin in iner kolossalenGeldverlegen. ' ijble importine uognacs. j KM u-IAm. m,T fr?rrn 6Ue oxttn lquör. vie renedictine, izei!, io --"wollte nur- iraaen i
' m r.; m tili. I r"vi T -.uum..
r muii 4uuc;; ' anuct; yiiuieuic, ncteccftm Tonen Safin Site'S . Beut I -1t" . . , . - i. im. M., t . r ' . .
uaicn ie- na?, .wouen vsik' emk
Tochter oder i ein Darlehen l-'' - -:
7 m . m . r - . m
om jta euföDT. un
ierofficier: Ganzes Bataillon ' kehrt! Einjähriger 'Mever. . Sie - schlafen? ja ein bei der -Wendung! - . Stellen " Sie sich doch lieber auf den -Nordpol, da mmm mm - 1 ' . . . .
yaven kot )q nach 24 stunden . von
selber emmal umgedreht!
Äverglauots cy. . Frau Hube'r: m; .Sie werden fehen. Frau
Nachbarin. 1897 wird ein fchlimmeZ Jahr, weil der Neuiahrötag auf einen
Freitag. -M!'u . Fai:-,y Kheiw und Mofel-Weine myrt . Vrnri nK'? V (m 17 I
uuv B I , Ä nturf tnnn ,1. kiNkn geuer Importation.
V w wwwww - Dreizehnten faUm tbät'l.' i ; ..i Rhein 1 JohanniSber?.
f v - -ijiit ii'ifJtyS-" c?'Ät " .- ' -. : , ) 3J . jLj (r" t !;..', .viütiil;-:": ,it
. i rrr . n
mimv.
muzQl
.
Ion, WdiS'i'S in Zlasaen uns bei dn ai.
lone. California und Oyi We'ne in ftlbttx
ayl und dmqwez rnnn Zllaare, - '
JÄtzgenlo . . . , 5 ' i
! Telephon 407. '
No. 1 Weft Washington Straße : (lso1iuritst1onk1ZZaiik.)
An europäisches Departement.' Wechsel, Creditbriefe und' ?esungen aus alle Otadte Europas. ÖchiffSscheine nach und von Qnre
und verkauf ausländischen Geldes. - , 1
nfiMs S?bens-
rettov. : !
?
Steinberg Labwet.
Rüdeöbnm verg. Nerkotrunner LuSlese.
ltttS
UktieS LekenSetsaSruttg
m ikktttteide.
,2?!5"Ä!".b. wenn man sie vkrnach.' Trtfitft a KVtf.j. :. . ' . . ...y-
11.' '- w5 vqwlnviumr. Sie kommen Kund?mi sn tt trnr
w'.rlen sg langsam und sicher, dak iie Euch tauschen, pähreny sie E,:ch tödtrn. ' W 1 t M.A d. Z A . tK . " - k-
o-i in raueverltttt ein: Rüsen.
- fccwrniiu ein; Vu.G.W lurz, Echmerzen ; in der Nierengegeudzi fl dunkelsarbigkr, lrüber' Urin;, fortwahrende g lbittin. . .-tuiiJL-I I:
weine.
Mosel, j Du.
Y 1 UJtmt. t Josephkhöfn NuSles,. 'Ubsolute Reinheit wird garantirt.
35 27 Lüd Qslnwnrstr.
1'eI.Iaso.
llUflUA.
"VM , i mtuj hLURiv UötU.
WhJ Xmt r ü 7f a iz u H H t9 c a m lI.chwouene Augen; wassersuchtarliae !..llich!vkJm'a,n: kl,w,nrlann,, 9
SlfÄ u"lm b'-n'ute ' T. fC.A. ..i m .
' ll uiiüt ca nr rnn mm oö: .
, "f; bat dem Ctudiuul der Nerven. rütIe.Siierfn!Mn!t;citeu ijcroorrafcir, ein enichemilter aewidmet. - ' - .
., Das sind r.icdt die Nerven, welch andere Wgf J VanöeliT, mcht die EesühlSnerven
vis vitmv, vklcve verz, 'iagen, Leber und Niere i'?KZtia?k arrimm
o,- e.-,, . " .? "-.T.r"
O' i iic ja aen2'isiz;AQZ Mi ccnin
i irn Tiuttt " .. - ' . ' ..
.4tt , ' . . Z - Sie. diidkn fcsll' flmhtfiW. f?
löte. ,VTT . 7
Dr fiooOtlflt ein stuA tihtr fcUfM
..ixj.t . i ' . . z. -i -
firmu pen ; oaruver, taie s:e ramyeuen ver ur.achen uud.wie sie aeHhilt w,rd? .: i
Tat Oulb entKült ?Katkae. hie unrf
'cht bekannt waren, du? jeyych zest voMn iti erviese. ES wurde kschnebkn. i:m
iicvzu j reuen uno seiden zn verdinvern. i - ES bklicKtet über r. Prfinrtfi! WHrYitrHrm
ft.rr.. .. .V , -
wvxv uii üic.cr em Atemqenalter daran '.'d. uin chn herz:lstrlleu. ES berichtet fern
v.Lit r;c eoen. tue er tiermet dar. '
Such daö 5Such lommen, eS lzst'ct Nlu)i?, ,
I 'n
UGM! mmm" i il 1
'HDap TS'aDiiii
- . , .i
i " t i .-'7i-VM;? fti35 tHlttltj
. ' - r ' i ' - -r - , - - , - - 4 . . -1
r.n -
i Mll ?
. r-
Diseaso commonlyj comes on with illght iyoptorni, which when neglectcd increase in extent and fTiaaolTal p . -j
uaiiy uit uaugeros.
4 4 . ir
!
IX TOa Stlffkr from RAd&ekA. TnnanaU i
- -rr - n.n nr Trn.itli. t 1A
V M-UWHVIIftiiiMff,f(aH
If you ir BUion,- OonstdpAted, or bare
urerComplaiat..
IUPAKS7ABi3
b i m.mßt m i r.ri y
TAD6 R HANS TA .K:
. U jour Ccmplexlon ja ih&llow, or jon
uaer utreas atter e&ting, Tor offcnalTe breath! and all ditordr ,. of thisiomack,.;........;...,.... ...
TAnt KHANS TAUin7k.
KifÄW TaASULIZS
Ripaiuj Tctalsa ßculato tho; ßyclca ad Prc-cxro da CrrrV
. s i , '.w . - '. jß5y to tae i - . . -1' L u!lztz tn act!
r 1 11
CDöc?
i Giveo 7' Melief.
n n
i
Blptns Tabulei nre told by drantet, or r ma : !f thet)rio(SOecnti a box) u aest to ThKfetn .hemfc! Company, No. U Sprao 8tl KW To.
Sample Tlal 10 oeata.
i
-( , -
u
' f
v-y- 1 resa;
'catÄCStnfÄr
DAß FÜITUL7EC r 02AinE0AnDÖ :'' ' ' tntvik TIn. ZteOi Crccc Ccppcn r:icci end c!i mtöhci c: .:PIctcd UtcncHDi n crccaä, rjcrt:rc .; cclclh, CtC. v , -
. , f -
-.r -Kr-
Deutsche
Vi
..
Feuer-Werstcherungsgesellschaft
Von TT-na cü ü CTvrmc3
t
Wenn ilPr dann den SJIederberste?'
. ' . ..' n-
csoRca; ww. iioyrcieirjj
2 3 kaQ'a,,, Cf'VaVuiuWua.'
oranöjt, sönnt Yhr ihn in Apotheken oder per Erpreß bet Vorauszahlung kür 5l.00oe.
.eqA i5iaqeu. .. UOKlj:
im a-KEfn?,rczj 1
auxtofsice: L7t Oud Deckbare Str., Indianapolis, Ind.
Die'ält'efte LersieZernng - . r ;i v ColiM Äöber Z Oillig! :? : :l Capital $100,00 O. Beaerve-Fond $2 70,000.
.' 4
ttsrrtaeS g:z-u Czl'C&Ufcz cnb Ct-TZZZ:2l '
,
; Dr. Gchoop, - C09 i ettat, S, tktvtt, 13.
yj
s .
- rrrT ! ! ßfe ' 15 Ge&ttZ fcsVi1 : nill:-1
' ' - ' j '
Thoodcrö Otein.Psirat.. f
Lorens Ochnildt, CefrtiCr.
Oo7Ald Ciicact4cZ;or..CaiicttÄ
Thoodc? ndycri C:9 Aujjuot DSppors. - , i C'-'iris'"" " r i.j. V -
