Indiana Tribüne, Volume 20, Number 140, Indianapolis, Marion County, 7 February 1897 — Page 3
DevAtttdosPrete Roman von nxlsto de Marchl. (6. Fortsetzung.) Hatt? er sie nicht schon einmal herabgerissen, die gottverdammte Zahl? Wer erlaubte sich, sie immer wieder hinzukleben? Odt? sollte er wirklich an Eersterspuk glauben?.... Schien ihm doch auch die Vier die Form einesPriesterhutes zu haben! Bah! Bindereien! Fieberdelirien!.... Denn dasFi:b:r hatte er; er fühlte sich's durch die Ädern glühen, an die Schlafen hämmern Den Kopf zwischen seine beiden ofsenen Hände pressend, hockte er sich in einem Wmkel zusammen und trachtete mit Aufgebot all seiner Willenskraft zu erzwingen, fixis ihm jetzt einzig noth that: Nuhe, kaltes Blut, nüchternen Gekst, objektives Denken. Was war schließlich der Fetzen von einem Hut im Vergleich zum Weltensystem? War es möglich, daß er wegen einer solchen Kleinigkeit derart leiden sollt:? New, nein! Es hieß nur die Dmze vom philsoph?schen GesichtsPunkt betrachten, logisch denken, logisch schlußfolgern. Der Prete war am Vierten erschlagen worden, Salvtore am Achten gestarben. Heute war der Fünfzehnte oder Sechzehnte. Zehn bis zwölf Tage waren also vorübergegangen, und noch nicht das gerrngsie Anzeichen sprach dafür. daß der Hut gefunden worden wäre.. Und war er auch gefunden worden: damit war noch immer nicht gesagt, daß es Prete Cirillos Hut war. Keinem Menschen konnte fo etwas einfallen. NieitMid hatte auch nur eine Ahnung dclvo. daß dem Prete etwaZ widerfahren... Jedenfalls aber blieb jener unglückselige Hut eine Gefahr, eine große Gefahr. Die Leute sind fo neu gierig... die Leute.... die Leute.... Das Wort hatte ihm Don Ciccio ins Gedächtniß zurückgerufen, wie er beim Barbier perorirk; und mit Don Ciccio kam ihm plötzlich die Erinnerung an Filippino. den Hutmacher, und seinen Lotterietreffer. Er hatte gehört, und auch ewige Journale hatten es gebracht, daß U Prerete den Terno für einen Hut gegeben. Don Coriolano fchnellte empor. Er fühlte fein Gehirn m hellen Flammen stehen. Er eilte zum Waschbecken, goh es voll und tauchte den Kopf bis zunl Halse w dcs kalte Wasser. Wahrhaftig, es war grotesk bei al ler seiner Entsetzlichkeit, daß ein Mann wie er solche Torturen ausstehen mußte um eines Hutes willen. Wo blieb Macbeth dagegen? Nach-e.n der erste Schrecken vorüber, begann er wisder klarer zu denken und der Situation , gerade ins Auge zu sehen. Unter den zahllosen Ideen, die ihm das Gehirn durchkreuzten, war auch die, die Gefahr nicht abzuwarten, sondern gleich nach fernen Ländern zu fliehm; cfor kühles Naisonnement brachte ihn bato von dem Gedanken ab. Entweder hatte man den Hut schon entdeckt, und das Corpus delicti befand sich zur Stunde, bereits in den Händen der Justiz dann war jeder FZiüchwersuch nur gefährlich; wie weit er auch fliehen mochte, der Arm der Gerechtigkeit reichte weiter. Fliehen hieß dann so viel wie sich selbst anklagen oder aber der Hut lag noch an seiner Stelle, wie es sehr möglich, ja wahrscheinlich war. Dann war es klüger, hinzug:h?n und das verwünschte Schreckgespenst zu entfernen, dessen Entdeckung m 'besten Falle eine endlose Äetie von Nörgeleien, Vorladungen und Verhören nach sich ziehen mußte. Nach und nach wurde seine kräftige Konstitution Herrin einer Erschütterung. die eine minder starke Natur über den Haufen geworfen haben würde; ja er gelang dahin, daß er über die ganze Komödie lachen konnte. Welch ein Esel bin ich doch!" dachte er. UrZd fänden sie nicht einen, son dern hun'dert Hüt:: wer kann deshalb behaupten, daß an Prete Eirillo ew Mord begingen worden? Und fänden sie auch hundert Preti anstatt eines: wer kann es mir beweisen, daß ich es bw, der ihn umgebracht hat? Gibt es nicht in Neapel Kamorri'sten genug, die ; ei gens dazu geschaffen zu sein scheinen, um in solchen Fällen herzuhalten? Was ich machen muß, ist, zu verhindern, daß die Leute mir in der Villa zu viel herumstöbern. Der Schlüssel liegt noch immer beim Gemeindeschreider; und da der Park frisch und dicht belaubt isi, so wäre nichts naturlicher, als daß die guten Leute von. Santafusca ihn während der heißen Mittags stunden zu einem Schläschen im Schaticn der Sykomoren benutzten...-' Bei diesen Gedanken bekam der Baron neuerdings Herzklopsen, ; Wenn seine Voraussetzungen auf
WirkliÄeit beruhten, so verkehrten die Dorfbewohne? seit acht Tagen ungehin dert in der Villa. Bei Gelegenheit des Begräbnisses war ihnen sogar das Innere offengestanden und somit auch der Flügel mit den Slallunen. War es da nicht mehr als wahrscheinlich, daß neugierige Kwder bis rn den derhängnißvollen Hos vorgedrungen waren und dort den Hut Lksunden hatten? . . Er erstickte. Ein gebieterisches Be dürsniß nach frischer Lust trieb ihn aus dem Hause, hinaus in die Gassen. Aber auch dorten verfolote ibn das Gespenst des Hutes. Alle Anstrengungen, die er machte, um den lästigen Gedanken lös zu werden, waren umsonst. An jeder Ecke stieß ihm etwas auf, das ihm den verwünschten Filz inS Gdächtniß rief. Die Begegnung des erstbesten Priesters genügte, um ihm den Angstschweiß in die Poren zu treiben. Sobald er einen m Uz Menge auftauchen ode? um eine Ecke biegen sah, so fühlte er sich sofort durch eine unerklärliche Gewalt in sewe Nähe getrieben; er
rannte ihm nach, über Gassen und Platze, mitten durch das Gewühl der Menschen und Fuhrerke, bis hinaus aus der Stadt, ans Meercsufer, die Quais entlang.... Und immerfort der Nachtvogel hinter ihm her; immerfort Gedanken und Vorstellungen, die ihm das Fieber durch die Adern jagten. Die Binder, die den Hut gefunden, haben ihn natürlich im Triumph WZ Dorf geschleppt. Allgemeine Erstau nen. Ew Hut! Ein Priesterbut! Wem kann er nur gehören? Wo habt ihr ihn gefunden? In der Villa." Aber an welcher Stelle? Aus einem Ziegelhaufen." Wir müssen ihn aufs Pfarrhaus tragen. Aus dem Pfarrhause aber ist Don Antonio, und Don Antonio hat im Popolo Eattolico" die ganze Geschichte vom Verschwinden des Prete Eirillo gelesen. Sollte dieser Hut vielleicht der seine sein?" Liefern wir ihn beim Kommandanten der Earabwiere, nein, besser beim Pretore ab!...." U Barone sah die ganze Szene vor sich; er befand sich mit unter dem Haufen, hörte mit unheimlicher Deutlich'keit die Stimmen der einzelnen Bauern.... Die Kinder hatten sich damit Unterbalten, den Hut auf ewe Stande zu stecken; und hinter dieser improvistrten Fahne her bewegte sich das ganze Dorf gegen die Prärur tu. Unwillkürlich rannte auch er, um den Haufen Buben einzuholen, ein paar Kopfstücke reckts und lwks'auSzutheilen und den Hut an sich zu reißen.... Ohne daß er wußte, toies geschehen, sah er sich plötzlich auf der nach Santafusca führenden Straße, eine halbe Stunde von der Villa entfernt. Eine gcheimnißvolle Kraft hatte ihn zur Porta Capuan-a hinaus und weiter von Weg zu Weg. von Pfad zu Pfad getrieben, bis er den alten, wohlbekannten Kircbtburm vor iick emvor-
ragen sah. Da blieb er mit einem Ruck stchm. keuchend, staubbedeckt, erschrocken seiner eigenen Narrhcit. Er köhrte nach der Stadt zurück und begab sich zu Companello, um sich Kräfte zu holen. Der Absinth pflegte die Dünste in seinem Kopfe zu zerstreuen, sein Benmßtsein zu klären.... Was wur ihm nur eingefallen?.... Ja, nach der Villa wollte, mußte er; aber nicht zu Fuß, als Vagbund, wie er es ber nahe gethan hätte. Nein, mit standesgemäßem Austreten, mit einer lustiaen Gesellschaft von Jagdkumpaneu und lebenslustlgen Schonen oder in Leglertung MarinellaI... , Eine heftige Versuchung überkam ihn, die ganze Welt, den himmlischen Vater mitsammt Mephistopheles heraufzufordern.... Aber er überlegte rechtzeitig, daß die braven Landleute ihn chnedies als Wüstling und Gottlosen auf dem schwärzen Brett hatten und es nicht angezeigt gewesen wäre, diesen einfachen Leuten mit einem unnöthigen Skandal Aergerniß zu geben. Er würde sich ihren Haß zugezogen, die PZnnung hervorgerufen haben, ihn wäre es darum zu thun gnvesen. dem Andenken seines treuen Dieners einen Schimpf anzuthun. Viel besser war es. allein hinzugehen, gute Vorsätze zu zeigen, einige Almosen zu spenden.... Zwei Tage lang balgten sich in seinem Innern die widersprechendsten Pläne miteinander herum, während er sich äußerlich mehr denn je zusammennahm, krampfhaft bemüht, den fröhli chen. gedantenlosen Lebemann von sonst hervorzukehren, ob er nun im Jagdklub oder an Marinellas Seite sich befand oder mit Freunden im Cafe Europa Ipeiste. Einmal zog er sich einen leisen Vorwurf Ustllis zu, welcher meinte Du trinkst, auf Ehre! zu viel grünes Gift. Santafusca, und rauchst all zu unmäßig." Aber U Barone trank und rauchte nur mechanisch, fast ohne es zu wissen. Am dritten Tage hielt er es nicht länger aus. Obgleich weder rn den Zeitungen. noch im Gerede der Leute, irgend etwas vorgekommen war, das geeignet gewesen wäre, ihn zu beunruhigen, so konnte er doch diesen Zustand ixr Ungewißheit nicht länge? e?tragen. Er mietete in Biazzis Reitschule, wo er gut bekannt war, ein junges, schönes Pferd und durchritt darauf die Kreuz und Quer die belebtesten Straßen von Neapel, indem er es absichtlich im dichtesten Gewühl karakoliren ließ und so 'die Verwünschungen des Publikums, der Kutscher und Straßenverläuft? hervorrief. Seine Absicht dabei war, sich vor ganz Neapel im Besitz strotzender Gesundheit, übermüthigster Lebenslust zu zeigen, gerade als wäre , nie etwas vorgefallen, dessen ew Santafusca sich zu schämen brauchte. DMahrheit zu sagen, nxu das alles höchst überflüssig. In ganz Neapel krähte kein Hahn mehr nach Prete Cirillo, wenn man etwa von Filippino und den Sewen absieht, die noch von Zeit zu Zeit mit Er?enntlichkeit des alten Hezenmeisters gedachten. Aber der Ba ron war überzeugt, daß die .ganze Welt mit seinem Kopfe dackte. und meinte, seine Lustigkeit, seine fröhliche ..Unbefangenheit nie oft und stark genug betonen zu können. Das zzing so weit, daß seine Freunde ihn mit seiner Jugendlichkeit etwas langweilig zu finden begannen. Als er dann glaubte, sich genugsam gezeigt zu haben, verließ er die Stadt, ab dem Pserde die Sporen und stürmte fast ewe halbe Stunde lang im GaZcpp dahin, über die Mähne deS edlen Thieres gebeugt, welches den Grund einer so' unaewohnllchen Erle nicht recht einzusehen -schien. Er wollte eben seinem Blut nicht die. Zeit geben, sich in nutzlosen Reskrwnen, adzuruhlen. Grau war der Tag, de? Himmel bedeckt mit dichtem, regenschvangerem Gewölk. Von der See her wehte ew scharfer Wind.... Bald begann eä zu tröpsew: über den Bergen leuchikl: es ruf: ferne Donner grollten. s In Sicht fots DorfeT cn;clanjt,
setzte er sein Pferd in Schritt. Und es war Zeit. Das brave Thier hatte schon
begonnen. Zeichen der Unlust zu geben. Warum sollte es, dessen Gewissen rein war, sich um freier Schuld willen die Glieder zu Grunde richten? Er ritt, beipruht von einem fernen Nieselregen, im Schritt weiter, bis er d Villa vor sich liegen fah. Trübselig dehnt: sich das weitläufige Gebäude am Fug: eines Abhangs; trubzellger heute noch als sonst hinter dem dichten Neqenschleier, mit der grauen Luft als Hintergrund. Berm Anblicke dieses Hauses, dessen Geschichte eine lange Ne'che düsterer Fainilrenereignisse war, und das jetzt w einen Mauern die Qual seines Lebens bavs, hielt der Baron an und holte tief Athem. Dann ließ er den Kopf sinken, entinuthigt, vernichtet, mit dem Gefühl eineö Mannes, der sein TodeZurthe:l gehört hat. Woher diefe plötzliche Traurigkeit? Hatt: oer Regen sie vom Himmel her ab-, hatten dre Gedanken sie beraufaeragen aus den Tiefendes Gewissens? O, wenn eur hätte aufhören können zu denk' Zwar, was ferne eigene Person U rifft, fühlte er sich fähig, auS der von ihm selbst aufgestellten Prämisse die Folgerunzen zu ziehen; abe? dfe andern, die andern! Denen hieß es jede Gelegenyelt zu rndiskretem Eindringen in seiae Angelegenheiten nehmen. Er mußte, mutzie unter ieder Bedinqung ienen verdammten Hut auffinden. Langsam war er auf den Punkt geangt, zwischen dem Hut und dessen tddtemHerrn nicht mehr klar unter scheiden zu können. Jedenfalls aber war von drcsen beiden felndiellgen Schreckgestalten Prete Cirillo nicht die schlim mere.... Der Prete. das fühlte der Verbrechcr. hätte ihm in christlicher Barmherzigkeit möglicherweise verzeihen können; der Hut niemals. Diese neuen Rcflerwnen. auf dem Schauplatze der That entstanden, derdrängten jene andern, welche die Einsamkelt des Zimmers erzeuat hatte... Das Pferd wollte nicht mehr reckt vorwärts. Immer höher stieg, das Gewi'ter hinter den Bergen aus. Em dichter Traurvorhang schwarzer Wolken verdeckte Himmel und Meeresstrand, und der Regen rieselte in Schnüren nieder, mit wechselnder Gewalt ihm ws Gesicht peitschend; dazwischen hinein flammte das Wetterleuchten und machte das Thier scheu. U Barone betrachtete das Schauspiel düsteren Blickes. Angesichts dieser emPorten Natur, des Donnergerolls, der zuckenden Blitze kam er sich vor wie ein Strohhalm in der Gewalt der Elemen te. Er fühlte sich willenlos in der Hand enes Aeryängmsses. welches Menschen und Dinge schafft und vernichtet. Und vor dem Wetterstrahl dieser Erkenntniß verschwand, was an, nebligen Resten ter Vorurtheile seiner Kindheit etwa roch in chm udrig war. Ist der Blitz schuld daran, daß er den armen Landmann neoen seinem Vslua nederaechmettert hat? Menschen wie Blitze, alle sind wir blinde Werkzeuae der lrkräfte.... Vorwärts! Das Pferd stieß ein Gewieher aus, chüttelte die Mähne; und in der Haltung und Gemüthöoerfassunq eines Siegers hielt Seine Excellenz der Baron Eoriolano von Santafusca sewen Einzug in das Dorf, tas seinen Namen führte. Der Schall oer Hufeisen auf dem Pflaster lockte die Leute an die Fenster. Alle erkannten U Barone, und er war stolz, daß sie ihn so sahen. Aus den Haus Lyu ren, den kleinen Kaufladen streckten sich in Mützen unÄ Hauben die Kopse der Neugierigen vor; dre Leute, die sich auf der Straße befanden, bückten sich in Ehrfurcht fast bis zur Erde. U Barone lenkte sein Pserd in ein enges Seitengäßchen. wo er Halt machte, um oas Wetter vorübergehen zu lassen. Der strömende Regen, mit Schloßen vermischt, prasselte auf die Dächer niede?, peitschte Mauern und Pflaster, brauste gurgelnd und Ichaumend die engen Abflußkanäle entlang. Wer von euch rust mir den Sekreta? her" saate Seine Ercellenz. Ein kleiner 'Junge rannte fort wie ein Hase, und zwei Minuten später kam Jermouno :n Pantosseln - über dre Psützen gejprungen und verbeugte sich vor dem Baron. Dieser hatte mittlerweile die Zeit benutzt, um an die Umstehenden einiae leutseliue Fragen, betreffend den Tod des armen Salvatore, dann die Aussichten für dre Wein und Olivenernte, zu stellen. Vie ältesten antworteten in ihre? bilderreichen Sprache: die guten Zeiten seien aus, die Orangenblüthen habe der Frost zerstört, bei der Korallensischere! gewännen die Burschen kaum mehr als die Ohrgehänge für die Liebste, und die Steuern fräßen alles auf... Unter den rotben Wollmützen, unter der dunklen RirJve, mit welcher Hitze, Kälte und Zeit die Gesichter überzogen, erkannte U Barone, manchen Spielgefährten au der glücklichen Kinderzeit. Er versprach bessere Tage für Santafusca und ließ durchschimmern, er könnte sich möglicherweise eweZ Tages nxeder, hier niederlassen: Gott und die Madonna mögen es ?eben!" riefen Männer und Weiber mit o diel Ausrichtigkeit in ' Blick und Stimme, daß e? dadurch fast gerührt wurde. ' Martins war zu Don Antonio ge rannt, um ihm die große Rachncht zu brmgen.' Dieser war gerade daran, sich zu Tische zu' setzen; und da der Regen nachlassen zu wollen schien' beschloß der gute Priester, hinauszukommen, um auch seinerseits den gnädigen Herrn zu begrüßen. Aber einer so hohen Person- . r" w 4. . ? i ? ilaien magie er ny ooey maji ein seinem alten, staubigen, mit der Zeit ganz grün gewordenen Barrett, noch weniger mit fcsn wollenen Mützchen vorzustellen, das er im Haufe trua: inft da. d:r neue Hut roch nicht an stl
ne Bestimmung abgegangen war, so entschlsß er sii, mehr auS DekorumSriicZiÄim für i'kn 5'il!ne3 Amt als
sein:? selbst wege.. Serner Excellenz ! mit des Teufels Hut aus dem Kopse! gezenuberzulreten. 14. Kapitel. Ein besuch beim Todten. Bcim Anblicke deZ - ehrwürdigen Ereiseö, der ihn getauft hatte und jich i.')7.i j:t chr?vbietig näherte, mit der offenbaren Abficht, ihm die Hand zu küssen, ging eine leichte Wolke über des Barons Gesicht. 23ke geht's, Don Antonio?" rief er aus, heftig die Hand zurückreißend, die der Alte schon zwischen seine beiden genommen. Wie glücklich wäre er gewesen, itte er jetzt aus der Zerfahrenheit seines Lebens wie aus einem bösen Traume erwachen und sich als der wiederfinden können, der er sein sollte: der wirkliche Herr dieser guten Leute, 'der Wohlthäter und Beschützer der Gemeinde, der Stellvertreter der Vorsehung, der Vertheidiger der Schivachcn, die Stütze der Unglücklichen... Wenn die Lustfahrt auf der tollen Woge des Bösen uns krank gemacht, dann sehnen, wir unS nach dem Guten als dem sichern, ruhigen Port. Vielleicht gibt es jenseits dieses Hafens' auch ein Paradiese. Jedenfalls verdient der es nicht, der nicht daran glaubt.... Solche Reflezionen waren eS, die vag und verschwommen wie Nebelbilder das Hirn des Barons durchkreuzten, während er dem Gemeinde schreibe: nach der Villa folgte. Unterwegs theilte ihm Iermolwo mit, ein gewisser Giorgio, Neffe des verstorbenen Salvatore, habe sich ihm mit einem Brief vorgestellt, welchen dieser letztere ihm etwa einen Monat vor seinem Tode geschrieben, und in wel chem er gedachn Neffen zum Erben einiger Habseligkeiten, sowie eines alten Gewehres eingesetzt hätte. Ich kannte den Burschen und wßte auch, daß Srlvatore sich mit der Absicht trug, ihm seine Sachen zu hinterlassen, so daß ich keinen Anstand nahm, ihm sie auszufolgen, was denn auch vorgestern geschehen ist... Habe ich unrecht gethan, Eccellenza?" Recht habt Ihr gethan sagte der Baron. Wo ist der Bursche zu Hause?"' Dort oben, in der Ortschaft, genannt La Falda, Excellenz. Er betreibt dort das Wirchsgeschäst Zum Vesun." U Barone sprang vom Pferde, band das Thier an eine Gitterstange und dankte dem Sekretär für seine Mühewaltunz, wob:i er ihm einen Silberthaler in die Hand drückte. Jener dankte mit tiesem Bückling und mdem er sich in jeder Hinsicht zur Verfügung stellte. Der Regen hatte aufgehört. -Baron Coriolano di Santafusca blieb einen Augenblick auf dem Vorplatze vor seinem Hause stchm. den Blick hinaus nach dem Horizonte gerichtet, wo zwischen feuchten Wolkenfetzen hie' und da schon der blaue Himmel hervorsah. Seine Beine, im weichen Sande halb versinkenld, kamen ihm wie abgestorben vor. Er fragte sich halb verwundert, warum er eigentlich gekommen? Es war ihm ganz entfallen Als es ihm wieder zum Bewußtsein kam, verspürte er einen kalten Schauder, und sein Vorhaben erschien ihm entsetzlicher als je. Es handelte sich freiIich nur darum, noch zwölf bis fünfzehn Schritte weiter zu thun und nach einem Hute zu sehen; aber die Vollführung dieser kleinen Aufgabe schien chm unüberwindliche Schwierigkeiten zu bieten. Die Füße kamen ihm schwerer vor als Blei und das Herz in der Brust eiskal, klein und hart wie ein Kieselstew. Narr, der ich bw!" rief er aus und schüttelte fünf- bis sechsmal heftig den Kopf... Dann betrat er, zu elnem kräftign Entschlüsse sich aufraffend, die Villa. Mit einem kleinen Schlüsse! öffnete er die Thür der Terrasse und befand sich m derselben ebenerdigen Galerie, in welcher er damals Prete Ei rillo erwartet hatte. Der gute Empfang, der ihm in Santafusca zu theil geworden, die unbefangenen Noden der Leute hatten ihn über-, zeugen müssen, daß weder vom Prete noch von dessen Hut ettvas rm Orte verlautete. In seinem Herzen erwachte wieder ewe matte Hoffnung, und eine Empfindung, die man fast i- i -. zarrncy nennen ronnre, oegann ncy unter der Rinde seines verknöcherten Skeptizismus zu regen. Der Lenz war auf seinem Höhepunkte. Blüthen. Blüthen überall, auf den Wiesenplätzen, den Hecken, den Baunien. Die sonnig beglänzten Wege dampften einen erquickenden Geruch von feuchter Erde aus. Friede, der frohkich .gedankenvolle Friede des hohen Mittags lag ur und über dem alten Palaste der Santafusca.... Was hatte er doch den braven Leuten versprochen? Bessere Zeiten! Ach. könnten bessere Zeiten aus dem ermörderen Leichnam Don Cirilloä emporwuchsen? O. hätten jen Wichten Landleute gewußt,' vor wem ste sich in Ehrerbietung verneigten! Hätte Don Antonio eine Ahnung davon aeöabt. was die Hand gethan, die er in seiner 0m. ' ' S il ...' emury halle runen wollen! Van der Galerie aus versenkte sich der Blick durch die geöffneten Flügelthu ren. in. die Dunkelhelten der lanaen Zimmerfluchten, in denen heute nur mehr Erinnerungen und Fledermäuse vauitt uns es gezqa-y etwas Seltsa mes. Die Uebereinstimmung desScbau Platzes wie der eigenen Geistesstimmung bewirkte in seinem Kopse eVerscbwimmen des Einst mit dem Jetzt, des Geschehenen mxi dem, Nxrs noch geschehen mußte. Der Baron fah sich plöklich an .... ri u i " . zwei 3cupu11r.cn zugicitD lesen, ver a?t, daß er sich wiederbolt dabei er tappte, lvie sein Blick d Allee Znah
spähte, ob denn Prete Cirillo noch nicht erscheinen wollte! Wenn er nun wirklich käme?" sagte er einmal mit lauter Stimme; und
ihm schien, als antwortete ihm huschen des Geflüster die nackten Wände entang D, wenn er lebte und ich wirklicu ein könnte, was zu sein ich verprochen habe!" Bei der Vorstellung dieser Möglichkeit fühlte er eine stolze Freude seine Brust heben. Aber nur einen Augenblick lang. Die trügerische Freudenw.-lle entwich mit Gezisch. Nackt und öde tarrten die Felsklippen semes verurheilten Gewissens: und aus dielen Klippen hingestreckt lag ein Leichnam.... Hätte er nur vorerst sein Leben uno r.: :. w... rr rc.i rii'z ciutu uututu uvi uucu UU1UUUIIIU: en sicherzustellen vermocht: die Kraft. ein neues und besseres Dasein zu be''u. a. - r , jr i ginntn, yaue iqm, oas juqiit er, niqr gemangelt. Aus fernem Äerorechen selbst, aus der Erwnerunn an das Gräßliche, das die Erde bedeckte, hätte k. : . rr v.3 rj .. i . .r et vlc unngic oes uicn gezogen, ox jener .Ungenannte- Alessandro Man zonis, jene dem Teufel verfallene Seele, 'welche rn den Thränen der Zerknrrschung, in den guten Werken und der Liebe zur Menschheit ihre sittliche Regeneration fand. Aber der Ungenannte hatte aus seinem Lebenswege einen gütigen Vischof vorgefunden und nicht einen Polizeikommissar! Es wußten eben die damaligen Zeiten nichts von jener Kleinlichkeit, welche die unsern beherrscht. Niemand fiel es ew, das Strafgesetzbuch in der Hand, von jenem erst die Abzahlung aller seiner kleinen Sünden zu begehren. Die Thränen ausrichtiger Neue genügten, um von einer verirrten Seele allen.Schmutz abzuwaschen. mit beute ein Gott ibm. dem Baron Santafusca, solch eine bedingungslose Vergebung zugesichert, er Ware vor ihm auf die Kniee "gefallen. Sollte . . . sollte es vielleicht doch einen aütiaen Gott über den Wolken geben?- fragte er sich, in den Trost dieses Gedankens sich hülleid wie in einen Mantel. Aber wenn e? eristirt, warum nimmt er nicht . mein reuiges Schuldbekennwiß an und wartet, daß ick sie nack und nach mit einem Leben derSllhne abzahle? Ich würde nichts mehr für mich selbst bejitzen; mern isi aentbum wäre das der Armen. Ich würde in diese Hütten das Gedechen, die Wohlfahrt bringen; die Haue rn der Hand, würde ich persönlich diese Felder bebauen, unter den glühenden SonnenircMtn. inmitten meiner Bauern, mit denen ich daS Brot und Wasser ihres elenden Mittagsmahls therlen wurde... Warum nimmt Gott diese mewe langsame Abzahlung nicht an? Wenn er existirt. sieht er denn nicht die Aus?icktiakeit meiner Reue, meiner Vorsähe? Si:ht er nicht, wie fürchterlich ich leide? Waruin erklärt er jicy nicyl selbst zum ewziaen Richter dieses armseligen Erdenwurms?" Qier dielt er inne. verwundert, beschämt, sich predigen zu hören wie einen Kapuziner. Eine volle Stunde lang blieb er dort. die kalte Galerie mit fieberischenSchrit- j ten durchmessend, jedes Bewußtseins j von Seit und Ort bar. i Ein Gedanke, der tym plötzlich vor dem Geiste auftauchte, hemmte ihm den Schritt; ein Gedanke, sonderbarer, verrückter als alle sewe bisherigen Ein- . . . . - fälle. Warum ging er mcht geradewegs zu Don Antonio und beichtete ihm alles? Beim Anblick des ebrwürdiaen Greises hatte er in se'.nem Herzen weiche Anllanae. a te. zärtliche Sympathien erwacken füblen. die seit langer Zeit todt I geschienen, aber in Wirklichkeit nur erstarrt gelegen hatten unter dem Ersberge kalter Wirklichkeit. Vielleicht war die Stimme, die jetzt w ihm sprach, keine andre als die des Greises, der ibn aetauft. im Namen der DrerelNigkcit gesegnet hatte.. ZlvLt Uhr schlug es edcn vom Zilrchthurm- herunter, und Santafusca e?kannte wieder den Silberton jenes Uhralöckckens. das ibm in sewer Kinderzeit so manche wache Stunde hwdinch Gesellschast geleistet und die bleichen Schrecken von seinem Lager vertrieben hatte; das Glöckchen, . das ihn jeden Morgen erweckte, zur Swnde, wo beim Fenster die ersten rothen rrayten oer Moraenr'ötbe berewzudrwaen und draußen die Vögelchen' die Flügel strecken und zu zwit chem beginnen. Komm.... Zomm....- schienen jene zwei silbernen Schlage ihm zuzurufen. Aber ack. es waren nicht mehr dre Zeiten, wo der erste beste Waldbruder einen Verbrecher vom Galgen zn retten als HeNigen ins Paradies z.u senden vermochte!.. Don Antonio wurde bei der Beichte des Mörders vor. Schreck gestorben sem. Oder aver die Bewayrung des Geheimnisses hatte ihm derartige Quan verursacht, fcafc anMN eineö Unglücklichen deren zwei tage fen' wären, von denen keiner je fernen Frieden wiedergefunden haben, würde. auf?r mU dem Tode deä anders. Nach endlosem, pnrsiollem Wieder kauen alter, bereits abgethaner und derworfenr Ideen und Jdeenfragmente kam der Baron vieder zu dem Punkte zurück, von dem er ausgegangen: zur Ueberzeugung, dafc in ihm allein seine Sicherheit, sune -Ehre wtf Freiheit ali Zräfttaem Entschlüsse!? ernvor rakknd. stiea er festen Schrittes die in den Garten fuhrenden Stusen hinalx Anfangs hatte er die Empfindung. Bleigewichte an den Sohlen zu tragen; aber bald ttellte fab eine gewisse Zuver sicht ein und beschleunigte sewenSchritt immer medr.. Die Aorderflucnt deS Gebäudes entlana kam er zum Tborioge. welcher w die Sralluneen führte. Er Purchschrrtt erne nleorrge. Iprnnwevtirckzoaene SolUammer: rxti Sürit, t weiter, und e? befard sich am Hingane icrtl zwischen. Haus und Um
fassungsmauer eingeklemmten Hof-
3 I !?NS. I Hier hielt er in wenig wne. Er mufete Kräfte sammeln. ' ' I Seine Schläfen pochten, als sollte ihm der Schädel in Trümmer gehen. 1Trn iftn .Zss. v. 7 I 7 v vw wvvi.tMv. uu der es ihn anwehte wie Modergeruch, - 0 'I )üon dem Punkte, an dem er ich be- . " I fand, vermochte er den Sand- und Schutthaufen, der die Zisterne umgab, noch nicht zu bemerken. Dazu waren noch mindestens drei Schritte erforderlich. Dort lag still der Todte und erwar tete ihn. Drei Schritte Entfernung für chn em Ozean! Santafusca konnte sie nicht machen; ja, er war schon im Begnff zu fliehen; abe? ein andrer Santafusca stand hinter ihm. der ihn pte, mit Eifenarmen festhielt, ihn gegen den Eingang zustieß. Vorwärts! Es gilt das Leben oder (JLtt I den iewi I cn r i r i - n I 'Noch bersuchte er es, vorgestreckten r te . rr r v I Halses um dre Ecke zu spähen, ob er den Haufen nicht sehen könnte. Mer er ! sah nichts. Vorwärts, Feiglwg! schrie der i c r ir..3. ir. tv i mauw TO M. uiw mn wert aufgerissenen Augen stürzte er hmaus. aitrtct sbähfn. I om?r ' rw mu. 7. 7.? " viv ftiivv das Brecheisen, im Kalke halb begraben. Alles lag still da. in bester Ord9 nung. Aber de? Hut der Hut war fort.... Drei-, viermal kiek erden entsekten Blick im Kreise durch den Hof fliegen... Nichts. Aber noch war ewe Möglichkeit da. Den Rücktheil der Böschung, die das aufgehäufte Material bildete, konnte er von seinem StandpunZte nicht sehcn. Warum sollte der Hut nicht da hinten hingeflogen sew? Aber um sich darüber Gewißheit zu verschaffen, mußte er noch einen halben Schritt gegen den Todten zu machen, Er that den halben Schritte lcyls. Vevdammt!- knirschte er. Da, ließ sich ew kises Geräusch rm nahm Stallt vernehmen wie von leicht bewegtem Strvh; und hevauS kam ein uno, ern cmvarzer urn. r vlieo . r v. (?"Xi rr. ri.,t . w tr; ri . I uur ut vouroeuc ici)tn uno oiincuc oen sremoen 'lann aus rmnen ge:oen 'ugen an. Der Brust des Barons entwand sich ern rnnnpes roynen wie von ernem Stier, den der Panther an der Kche 9 .::m. n,:rn rr.c. v.J ,011; 'oruuie er. vjurgi iuq oer Hund nach sewem Strohlager zurück. Mit einem förnilichen Keulenschlag der Willenskraft brachte sich Sanw
f rn r rr , i ttiu-i vau ijtviiuf ii vvv v usca Zur Innung E? hatte gegen Schüssel auf. garnirt es mit SemmelPrete selbst Nicht starker ausgeholt. ' , wi.beln vnb Cbam-
r - lasier sich: aber sem ganzer Leib vlbnrte wie eine angeschlagene Drahtsaite. Er suhlte, daß seine Kräfte zu Ende gingen, und die Furcht vor dem eigenen Ich begann über die vor dem ZÄdten die Oberhand zu bekommen. Ließ er sich gehen.... fiel er erschöpft nieoer. so wa? verloren.. ' Seit wann hatte er doch gelernt' sich vor Hun'den zu fürchten?.. Hatte er zu jenem Hunde gesprochen?.... Wie konnte er prahlen. Banquos Geist nicht zu fürchten, wenn er vor einem armseligen Hunde zitterte? Abermals durchforschte er mit einem Blicks dem er einen herausfordernden Ausdruck, zu geben sich bemühte, alle Eckeu des Hofes, dann den Stall.....die Holzlage... Nichts, nichts. Und er wagte es nicht, zurückzukehren. Er hätte an. dem Hunde vorüber müssen! Er. hatte Angst vor dem Hund. Gott hatte sein Anerbieten nicht' angenommen.' folglich eristirte Gott nicht, Ew Gott hatte Erbarmen haben.müssen! EÄ Hieß nun von neuem anfangen, und vor allem den Kopf 'nicht verlieren, sondern ruhig .denken, überlegen.. Salvatore war zwei oder drei. Tage: nach der That gestorben. In diesen .i h...: cc.... -i. :: c : jiwti. wi vici auc iwuuic rumpig i wie er war. leicht auch diesen- Wwkel.I des Hauses betreten, den Hut' mitge. CW rTYi. V...I uwuiiinu -iuwui. utv . jumu 'üu. Hund khn gefunden und in d Wohnung seines Herrn geschleppt haben?' Ganz frappirt von diesem Gedanken, Ä!.? SÄ O! hatte der vermaledeite Hund doch: den können! wrÄw' l 'S SV, nach ferner Kammer geschasst. Der Baron, rannte nach dieser Knsmttm TiiZi. , fand nichts dann . akS, pmml .Um Strchsack tuf. Er b ne Sch. laoe aus csi ommv'oe uns Kiirir uc leer. Eine zweite, ew-dritte. Er-spähte unter den Kasten, uvter das Bett; er betastete hat Strohsjlrk von cflht Seiten. Nirgends sanö. sich etwas- tor. Rathlos kehrte er ZN' den Gart zu rück. Wer- der Hund konnte den Hut ja auch ini'oen Gärtm oder dsZ: Treibhaus geschlevdt habenö U Aarone machte dtt Nunide durch den Park, durchstöberte das- Wäldchen. C Vt. Ti . A fc. fr-, i c vx uai uni v-lligvill!!-1 nca is GewöchshauZ ck, ta sich die HLiidehütte befand. Er fand nichts teij oöPnagte K?ochen. (Fortsetzung fozt.) Gerechter ASglnch. Lehrl)iF! Ich bitte um Erhöhung memer mMat lichen Bergüwng; ich bekomme wen: . v rv v i ? tp. . Vom Kasernenhof. Kanonier: Ich möchte um drei Taqe. Urlaub bit ten, meine Großmutter Negt im Sta ben. -7- Hauptmann: Fähren Sie.wern aber die Alte in drei Lagen nicht iodt ist. h?l' Sie der D:.tt...'..
ger an aue meine erannren rgroe. i Schnvalz zum Sieden, legt die Nudeln ren Geschäften. Prinzipals Ja. da. I hinein, deckt sie fest zu und läßt sie rasch für lernen S bei mir auch rniger. danvfen. bis sie zu prasseln beginnen.
55?ür dZp Cnirfif
17 " w f V m . & n i r . m.. " " 1 u ' " c' 3iuW . i Al4lA I - f k I A V W b. ,u ic. ' rl ' 0 ?lTlr'm& brüht man st: Mit kochendem Was- . i i r f ... r. . s und hautet sie ab Dann dunstet mnrt ? ift fvrf2 SHitfr itnS 'DVrTT-Tr fcw-f " ' iiA 4 C im. Bf m Jmm T I KI W streut ew wenia Mehl darüber und füllt nach und nach mit Fleischbrühe auf. Dann treibt man die Kastanien durch em Sieb, verdünnt so viele wie nothwendig mit Fleischbrühe, läßt die Suppe nochmals aufkochen und richt fr überKalbsmilchwürfeln und gebähte mmci- oer xueiLoroijazniiien an. Filet in Gelee, Gespickte und gebratene Rindslende wird nack htm. rkalten in aleickmäüwe srfTm nTnH Scheiben zerschnitten, worauf man eine form mit Vrovenceöl bettreickt. deir Boden rrM ,imr rf,?ft MriWch.i- ' ... Hl I VMV.' f. mr.sk..,.. sr;.. v vhhuui, vi s, mrm, n,imnr. n I t", -wiv viv wiiiuhvvu umv leat. mit Asoi. übk? das mnn ,,f J r ) jwr stl a .fl r i e . t Eis erstarren läßt,, und dann mit dem Füllen fortfährt. Nachdem das Geleeewige Stunden kalt gestanden, stürzt man es auf eine Schüssel und servirt mk mmtnlahtni L am W ; .7"; ri Avenoenen over auch als Awl' schengerrcht zu Mittag. CfY 1 p r w , .bessert. Em Pfund nroglichst gleich großer Maronen wnd aa! x am & . JCL. ..W . Ujuyuu i uucc aogciccyi uno von beiden Häuten befreit. Dann werden gut ein viertel Pfund Zucker geschmol3n, die Maronen hineingeschüttet undiin Jucreryrup giaciir. ajcaix schüttet sie auf eine flache. Schüssel mit silbernem Rand und übergießt sie mit funeni Arrak. Diesen zündet man an und gibt das Dessert, brennend zur Tasei. Kleine trockene, Buttercakes reicht man nebenher. Matelote von' Ochsenschwänz. Ew schwänz wird in frischer Ochsenca. 2 Zoll lange Stücke geschnitten, in siedendem Wasser blanchirt, in kaltem Wasser gekühlt, abgetrocknet, mit Bouillon aus FleischEzt?act Übergossen und zwei Stunden lanosam aedämvft.. Dann nimmt man den Ochfenfchwanz, heraus, verdickt die Sauce mit einem Löffel in ebenso viel . . . ' . . Mehl gekneteter Butter, thut einige kine. in Butter gelb gedünstete Zwiebew,, wenn möglich klewe Eham pZgnonS, ein Bündelchen Petersilie, ei n Thymianstengel- und Basilicum. in Lorbeerblatt, Pfeffer und etwas Salz hinzu, dünstet hiermit das Fleisch vollends weich und. verkocht die Sauce mit: einem Glase Rothwein und einigen Sardellen. Beim Anrichtea schichtet fc2 ftTVtMV tt ht-r ffDtfl Wtpz Z bic durchgeseihte tar,i .n. V. r K.ohlkuchenmitlzsauce un? CI. 1 l.V .r9 wenig velannre ttttagsgerrazr ii von fj' dorzuglidhcm tfö. Hausfrau es m ihren Küchenzettel aufnehmen sollte.. Man schneidet einen elnroyiiops ur macf m Blattrlppen kocht, ihn i rn dzwasscr gar., kühlt ihn rn kaltem Wasser und drückt ihn fest auö. Dann wiegt man den Kohl fein, stovb rbn mit einem Werte! Pfund gefchaltem-. oder auch' durch die Fleischmaschine gegebenem Speck, etwas gewiegterPetersilie, Zwiebel und Salz durch und verrührt ven oyl mir ver rn Mucy err?eiazren, aus--gedrückten Krume von- Brötchen sowie 5 bis 6 Eidottern Man würzt die Masse noch mit etwas Muskatblüthe, zieht den festen Elweißschnee hrndurch, füllt sie m emecznt vorvereltele ssorm und backt dm:Knchen im Ofen lichtbraun. Jrrder.Z?rt bereitet man aus einem weißen Buttermehl. Bouillon, Salz. Pfeffer unvizedunsteten, .gewiegten Champignons eine Sauce die man eine Biertelstunds langsam kochen läßt, bevor man ' sie: durchseiht und. durch ewige mit meinem Löffel Sahne . t , -rr vi oeiqUullC iwucjiw. vwivi man den Koblkuchen auf eine große. flache Schüssel ; stürmt, legt rnn die wv n r -! ? -. rvr ' l !M I? .S jQ5UiicgCIl einige raJfwiuicii lii uytuufcj Wasser, umkränzt? den Küche: damit und gibt die .Sauw sowie naBelie ben noch SalzkartrUeln nebenher. Kä seaiufsif. Dreii Löffel werden mib der 'nothig kalten, Milch zu einem, zarten TeiMn ver- . rührt. Nachun'5ach schlag man S. Eier hinkw-unidraihrt 6 U.m geriedenen guten Käse darunter. Sodann, fn.rY & mj. mit ,w bis itoci? w. Tasse Ixkti Milcb.I v V mjnw i ' 1- 7 " T 5 I . c 1 1 r.c-. tli asTvt itttS m SSJ"Z.X - VU 20 WM sU itSan 0fra f und ,BK , ; '. laT C sofort strvrröt verdm. S.ch.MiÄl!znud elr. Bon drer Biriil.Uz w 2 EßMeln voll war. mer: Mttc ausgelosten yese maaz.zmair in der. Wtte von einn Pfund Meh5 I eir SeslWck. welches man an. einenr. warme Orte aufcHen läßt Zwed ! lmzen Vutter erwirmt ma, eme: ! yritsez-Salz. 4 Eidotter und eZz5ge EßI Wsfel,ll süßen ?Lahm verqujklt man Ues und die? Butter z dem auf-. I r-. r r fc.ii. V ge'ganzenen qqiua unu. xa tas Mk hinein. ES muß vn weicher. glaüxr Teig trie zu einer?: Brote sein. ist tx zu fest geworden, fügt man noch etwas Wßen Rahm hinzu, 'deck Teig luht zu un läßt ihn en warmer SKLe aufgehen. Dann formt, man ca. 3 Zoll große Bälle davon, bringt einer breiten Kasserolle ew Drittel 'Quart Wasser mit 12 Unzen Y-jsnn werden die Nudeln in offener Kasserolle von beiden Seiten goldgeld gebacken und gibt sie warm mit einer Obstsauce oder mit Compot zu Tisch. Nach Oelieben kann man sie auch ttil Juöer und Zimmet bestreurn.
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