Indiana Tribüne, Volume 20, Number 140, Indianapolis, Marion County, 7 February 1897 — Page 2
WMc's Schützling. aad) dem Leben, vo W. v. Echier brand. Willi: Arendt war fcrr einzige Sohn einer armen deutschen Wittwe in Chi cago. Es chig knaxo zu daheim, und der Knabe war genöthigt, schon mit j'lngen Jahren etvas verdienen 35 helfen. So war seine Mutter froh, -als er eine Stelle als Laufbursche in dr großen Bauittwoll - Spinnerei don Randall & Co. erhielt.- Der Wochenlohn war freilich nur gering, aber er half doch ganz bedeutend, die Kosten des kleinen Haushalts zu bestreiten. Und als fleißiger, strebsamer Junge und gut Sohn freute sich Willie darüber, anid als er nach Verlauf eines Jahres me Lohnerhöhung hielt und die Mutter den alten Herrn Randall, das Hauptmitglied der Firma, aufsuchte .und sich dafür bedankte, da wurde ihr mitgetheilt, daß man mit Willie sehr zufrieden sei. Als Willie 16 Jahre wurde, beförderte man ihn wieder. Er erhielt den Posten .an mm der Frachtfahrstühle, und dies war ein Beweis, daß man ihn für zus?rlässig und tüchtig hielt, denn die Arbeit an Fahrstühlen erforderte 'viel Aufmerksamkeit und starke Muskeln. Wer war stolzer als Willie! Seit lanSer Zeit war es sein Wunsch gewesen, diesen Posten zu erlangen, denn die Bezahlung war hier die doppelte als vorher, und alle Laufburschen der Jirma hegten den großen Ehrgeiz, am Fahrstuhl angestellt zu 'werden. ,sodaß seine Beförderung auch zugleich eine Hroße Auszeichnung für ihn war. Als ax an jenem Abend heimkam, da herrschte Heller Jubel in dem kleinen Häuschen der Vorstadt, denn nun war das knappe Leben vorbei und man 'durfte sich besseres und reichlicheres Essen und hie und da eine kleine ErhoIung gönnen. Die Mutter lobte ihren braven Jungen und war ganz stolz auf ihn. Die ersten paar Wochen aller'dingS kam die neue Arbeit unserem Willie noch etwas hart an, und die Knie und Schultern 'schmerzten ihm vor Uebermüdung, wenn er Abends Tiach Hause fuhr. Aber das ging bald vorüber,' und binnen Kurzem versah Willie seinen anstrengenden Dienst so tüchtig wie ein alter Veteran. Mit den Baumwollen - Ballen, lernte er bald umgehen, als wenn er auf einem New Orleanser Cotton - Dampfer geboren, und kein Unfall und keine Nachlässigkeit waren noch vorgefallen bei Zhm, sodaß die reichen Firmeninhaber, wenn sie hie und da auf seiner Aufzugsmaschine hinauf und hinunter fuhren nach den Speichern, ihm jedesmal' freundlich zunickten und gewöhnlich auch einige Worte mit dem bescheidenen jungen Burschen wechselten, dessen rundes, rothwangiges Gesicht dann immer vor Freude und Stölz glühte so roth wie eine Pionie. Besonders war der alte Herr RandaN nett und leutselig mit dem Jungen, und Willie -sürieb ihm-wohl mit Recht sein schnel1e Vorwärtskommen bis drchin zu. Der alte Herr war im Allgemeinm sehr' schweigsam, aber die Leute, die -ihn näher kannten, wußten, daß unter der etwas rauhen Schale em Herz -schlug,' das warm für feine Mitmen--schen fühlt. i Eines TageS kam Daisy, die Entellin And der Liebling des alten Herrn Nandall, nach der großen Spinnerei. Es' war 'Sommer und ihre Mutter, die 'Tochter .des alten Herrn, wollte Machmittags mit dem Zug nach Wis.consin :in die Sommerfrische fahren. Während sie noch einige Besorgungen in' der Stadt zu machen hatte, ließ sie die Kleine in. der Obhut des Großva--ters. Lebhaft aber, wie alle Kinder -ihres Alters, entzog sie sich bald den Liebkosungen und Blicken des alten .Herrn, und stöberte in alle Ecken und 'Winkeln -des weitläufigen Gebäudes !herum." Dabei kam sie auch nach dem -schweren, großen Fahrstuhl, in dem 'Willie gerade zu jener Zeit Baumwolle hinausschaffte. Natürlich intercffirte dies 'das Kind, und auf das wiedercholtc Bitten und Drängen nahm sie 'Willie mit.auf seine Fahrten hinauf -ind hinab wobei das Kind laut aufjauchzte vor. Freude. Ab und zu lief -sie wie. der Wind in das kleine Privatidureau ihres- Großvaters und nef: Oh.es ist ganz herrlich!" und ehe r&an -ihr . etwas -erwidern konnte, war sie nieder zur Thür hinaus und im Fahr--stuhl drinnen. Der alte Herr aber, der Willie's'.Vorsicht und ZuverlässigkeÄ enau 'kannte, ' wollte dem Kinde nicht den Spaß verderben und, ließ sie ungePöktM ihrem Vergnügen. 'EöN'war sie wieder 'bei ihm hinausgetauscht, hatte., wieder jubelnd gesufen: Großpapa., es ist ganz prächZig aus dem Fahrftnl.- Da hatte der ellte.'Herr' seine Uhr gezogen und hatte ihr -nachgerufen: Daist;, es wird jetzt Mt iornm' zurück. In tiitx Kalis, Stunde .geht Euer Zug Und Daisy. -ganz erhitzt vo raschm Lausen.chtteasch gebeten: Nur noch eiMal herauf-und heruter, dan bin ich wieder da Und dornt wur sie sbmnsls verschwunden, während ihr Großvsier sich über seineBücher bnckte. Da, plötzlich! em dumpfer Krach und dann -ein wüstes Gexolter, fcon dem das ganze Haus erdröhnte. .Der Fahrstuhl!" rief -lleS entsetzt, und der alfc Herr erhob sich leichenblaß, während ihm die Kniee wankten und er, schnell ihn seine alten Beine tragen wollten, nach der Scene des Unglücks rilte. Jetzt stand er vor fcr Thur. dk den ?tief?n, weiten Schachr verschloß, Zn dem sich die Auszugsmaschiue soeben noch blitzschnell bewegt hatte. Mi zitternder Hand öffnete er und beugte sich desn weit vor. In dem schwargen, Utw Raume da drinnen lagerten sich dicke Staubwolken, die das St hen unmöglich machten.
Hit Zemsnv verletzt?" k er mit
schwacher Stimme hinab in d:e Dunkelhcit. Da erscholl über ihm da8 klägliche Tkmen eine Kindes D-aisN'Z Stimme. I. es war über ihm. Zugleich erHoden sich mehrere Stimmen. Dort stand er nun, im zweiten Stock, dicht amSchacht des Fahrstuhls, und was er sah, das gab ihm die Fas sung wieder. Ein geborstener Ballen Baumwolle lag da auf den Boden. Mitten in dem weichen, losen Stoff lag seine kleine Enkelin, die ihm jetzt ihre Aermchen entgegenstreckte. Neben ihr aber lag Willie bewußtlos, bleich, aber lebend. Das eine Bein mußte a.cbrochen sein, denn es streckte sich in unnatürlicher Lage unter dem Körper des jungen Burschen, und von seiner Stirne floß Blut. Es wurde atürlich sofort zur Ambulanz geschickt, und während man auf sie wartete, er zähite die Kleine auf ihre Weise von dem Unfall und ihrer Rettung. Es riß was, Großpapa.- sagte sie, indem sie die letzten Thränchen von ihren rosigen Wangen wischte, und dann polterten wir auf einmal hinab. Schnell wie etwaö nahm mich aber Willie Huckepack, und als wrr hier an der offenen Thür vorbeisausten, sprang Willie mit mir heraus, gerade auf die schöne, weiche Baumwolle drauf. Er blieb hier liegen, gerade wie poch jetzt hat er sich sehr weh gethan, der arme Willie, Großpapa? aber mir fehlt nichts weil er mich auf dem Rücken hatte. Und dann dauerte es so lange, bis Jemand kam, und ich fing zu weinen an, sobald ich mich darauf besann, aber Du kamst doch. GroßPapa, nicht wahr, zu Daisy?- Und sie gab ihm einen Kuß. jetzt schon wieder völlig hergestellt von ihrem Schrecken. Als die Ambulanz endlich anlangte, untersuchte der Arzi flüchtig die Verletzungen, die der Knabe davongetragen. Ein Beinbruch, aber kein sehr schlimmer, und einige Schrammen und stark aufgeschüttelt, aber nichts, . was nicht bald wieder geheilt werden kann", so zog er schnell sein Facit, und dann wurde Willie hübsch sorgfältig eingepackt und nach dem Hospital geschafft. . Nach sechs Wochen traf Willie wieder im Geschäft ein. Ein bischen blaß sah er noch aus, aber er war gerade so fröhlich wie vorher, als Herr Randall ihn selbst nach seinem alten Wirkungsfeld führte und mit Willie die erste Probefahrt im neuen, besser constrahlen Fahrstuhle machte. Und Abends lieft Herr Randall den
.Knaben in sein Privatbureau rufen und klopfte ihm freundlich auf die Schulter. Mein Junge," sagte er, Du hast Dich damals benommen wie ein richtiger kleiner Mann. Du hast mehr als Deine Pflicht gethan, indem Du Dein rigenes Leben auf's Spiel setztest, um das meiner Enkelin zu retten. Hier, nimm das- er' gab ihm das große Bild seiner Enkelin in schönem golde ncm Rahmen das schenkt' Dir Daisy selbst. Und hier ist noch etwas" damit überreichte er ihm ein zusammrngefaltetes und mit Siegeln Versehenes Papier, .das ist von mir. Du Hast's verdient. Bleibe wie Du jetzt bist, mein Junge, und es kann Dir spater im Leben einmal nicht fehlen." Willie erröthete bis unter die Haarwurzeln bei soviel Lob. Als er draußen das Papier entfaltete, da fand er, daH es die Besitzungsurkunde war von der kleinen Eottage Zn der Vorstadt, wo er und seine Mutter bis jetzt zur Miethe gewohnt hatten. Soll ich die Geschichte noch weiter erzählen? Man kann sich den Rest wohl denken. Willie ist heute ein junger, stattlicher Mann-, der sich schon einen ganz martialischen Schnurrbart zugelegt hat. Man sieht ihm nicht mehr an, daß er vor einigen Jahren noch den Frachtfahrstuhl in der Spinnerei von Raüdall & Eo. gegen ein immerhin niedriges Wochengehalt auf und nieder gefahren hat, denn seine Kleidung ist heute elegant und sitzt ihm wie angegössen. Der alte Herr Randall hält große Stücke auf ihn und hat Willie, trotz feiner jungen Jahre, schon vor einiger Zeit einen verantwortungsvol!len irnd gutdotirtenPosten im Geschäft gegeben. Es Heißt sogar, daß Willie nächstens als Partner in's Geschäft eintreten solle mno daß er Daisy Wolcott, die 'Enkelin des alten Herrn, im Frühijahr 'herrathen werde. Darüber indeß !weiß Ich nichts Gewisses. Sicher ist :nur. dali Daisy niemals ihren Retter' 'von .damals vergessen hat und daß sie ihn jeden Sommer und jeden. Weihmachten .auf Besuchs zu , ihren Eltern -einladet. Ob daS was zu bedeuten fyd, das vermögen vielleicht Leute, die in solchen Dingen besser Bescheid all ich wirssen, rfher zu sagek. Äurznd deutlich. A.: D. was hat denn Deine ftxau gestern gefegt, als Du mit uns etwas spät aus dem Wirthshaus heimgingst? Professor: Äiel Hit sie gesagt! ' A.: Nun waS denn? Pros esse?: ' Das Prädikat wer stets un Futunnv, Subjekt hieß immer mtf und das Objekt regelmäßig vich,- jetzt kannst Du Dirs denken! In einem Geschäft. Der Chef (zu einem fremöen.Kommis) smna. 4? isn .:..? rr t vJ tyuu wil t'ti CC( ICU1UC Kommis: .Verzeih' Sie, ich warte auf Herrn Stern!" Der Chef (wüthend): .Hier ist doch keine Stern-Warte!- - E r t ä N v t. .Wie. vor einer Woche erst sind Sie unserem Aegeta. kker-EIub belnetreten und hhr linh ich' Sie, ' wie - Sie' Fleisch' essend ..Aber nur von pflanzenfressenden-, Thieren!--
Aas urpnrl) auxt. ??cn Tr. Nichard Garnett. In den Jubeitagen rsn Kaiser Au relian's Machtherrschaft, als der starke Arm dieses Imperators Rom emporhob und Palmyra in den Staub streckte. als er seine Hauptstadt mit Wällen umgab fünfzig Meilen im Umkreis, Tetricus und Zenobia im Triumphe durch die Straßen führte. Elephanten unter die Senatoren verschenkte. Etrurien zu Weinland auftheilte und in Momenten der Muße die Unterdrückung des Christenthums als ein untergeordnetes Detail, ein bloßes Wellen'gekräusel auf dem weiten Ocean seiner Staatskunst ansah zu dieser Zeit wurde Bahram I., König von Persien, unruhig in seinem Sinn. .Dieser kriegerische Emporkömmling, dieser Liebling Fortunas, dieser hergelaufene Aurelianus" so dachte der Perser hat eine unziemliche Gewohnheit. legitime Fürsten zu besiegen und gefangenzunehmen und dadurch das göttliche Recht in den Augen des Pöbels herabzusetzen. Die Haut 'seines Balerian. hängt zu dieser Stunde sorglich mit Stroh ausgestopft in dem Tempel zu Ktesiphon, den unsterblichen Gottern ein wohlgefälligesSchauspiel. Wie würde sich meine eigene Haut in dem Tempel des Jupiter Capitolinus ausnehmen? Ich darf mir dieses Bild gar nicht ausmalen. Ich will meine Gesandtschaft zu Aurelian schicken, um ihm einen überwältigenden Begriff von meiner Größe beizubringen. Aber wie dies anstellen?Er berief also seine Rathgeber die Beziere. die Krieger, die Magier, die Philosophen und redete sie also an: .Der König erweist Euch die Gnade, in einer wichtigen Sache Euren Rath anzuhören. Ich möchte dem Stolze Roms schmeicheln, ohne dem Stolze Persins etwas zu vergeben ich möchte mir Aurelian geneigt machen und ihn gleichzeitig demüthigen, wie kann das geschehen?Die Beziere, die Magier, die Krieger mucksten nicht. Lautloses Stillschweigen herrschte in der Bersammlung, bis endlich der weise Marcobad kam, sich zu Boden warf und sprach: Unvergängliches Leben Dir o Köniq! In alten Zeiten wie uns von
unseren Vorfahren überliefert ist lehrte man die Perser drei Dinge: Reiten, denBogen spannen und die Wahrheit sprechen. Der Perser reitet und ist ein guter Schütze bis zum heutigen Tage. Die Wahrheit sagen jedoch dieses Vorurtheil wurde gelobt sei Ormuzd! als einer vorgeschrittenen Nation unziemlich, abgeschafft. Du brauchst Dich also nicht zu bedenken, Aurelian zum Besten zu haben. Biete ihm das, wovon Du sicher bist, daß es unter seinen Schätzen nicht vorhanden ist, da es das einzige in Deinem Schatze ist, und gib ihm gleichzeitig zu verstehen, daß tl das alltägliche Er zeugniß Deines Reiches sei. Auf diese Weise erfreust Du ihn durch die Gabe und druckst ihn zugleich durch das Ge fühl seines Minderwerthes nieder. Ich habe das Purpurkleid Ihrer Majestät der Königin im Sinn, dercngleichen auf dem ganzen Erdenrund nicht zu finden ist. Auch weiß kein Sterblicher, woher die Purpurfarbe kommt, außer daß man vermuthet, sie komme von den äußersten Landerstnchen In diens. .Dein Rith gefällt mir-, erwiderte Bahram I., .und ich will zum Lohne dafür Dem Leben retten, indem ich Dich aus meinem Reiche verbanne. Denn wenn meine erhabene Gefährtin Hort, daß Du der Anreger warst, sie ihres Purpurkleides zu berauben, so wird sie zweifellos verlangen, ich solle Dich schulden lassen und Du weißt, daß ich ihr nichts abschlagen kann. Ich rathe Dir deshalb. Dich mit thun lichster Beschleunigung aus dem Stau be zu. machen.. Verfüge Dich in die Gegend, wo der Purpur gedeiht und wenn Du mit einem entsprechenden Quantum zurückkehrst, sollst Du mein königliches Scepter Dir gnädig zugeneigt finden! Der Philosoph verließ eiligst den Hof Sr. Majestät und fein Amt als Oberster Salböl - Verwahrer wurde einem Anderen verliehen, desgleichen sein Haus, sein Garten, sein Gold und Silber, seme Weiber und .Konkubinen, ferne Kameele und Esel, die sehr zahl reich waren. Während der einsame Wanderer sei nen Weg nach Osten wendete, zog eine prächtige 'Karavane westwärts gegen Rom. Im Angesicht Aurenans ange langt, zog der Gesandte am Schluß der .Begrüßungsrede emen Schrnn von Cedernholz hervor, dem er ein Purpurkleid von so überwältigendem Glanz und Schimmer entnahm, daß nach der Schilderung der Historiker, die über den Vorgang berichten, der Purpur des Kaisers und der edlen Matronen'im Vergleich damit aschgrau erschien. Das Geschenk war von er nem Schreiben begleitet, das also lau tete: .Bahram dem Aurelian. Gesund heit! Empfange den Purpur, wie ei m. Persien gedeiht! n Persien, ei wahrlich!- rief So rianus, ein junger Philosoph, der in den .Naturwissenschaften bewandert, .dieser Purpur war nie in Persien, es sei denn als eine große Seltenheit; oh über du Ruhmredigkeit und Eitelkeit dieser Orientalen!Der Gesandte öffnete den Mund einer unwilligen Antwort, doch Aure lian gebot ihm durch einen Vlicj Schweigen und dankte sur das Ge schenk mit' etlichen freundlichen Wor ten. Scheinbar beachtete er die Sachk nicht weiter, aber als der Abend an, brach, ließ er SorianuS zu sich entbieten und befragte ihn eingehend, wc .tbatsäcblicd der Purpur oedeibe. ... .
.Auf den äußersten Avyangen In-
diens". antwortete der Philosoph. .Schon", sagte Aurelian, die Sachläge mit seiner gewohnten Geistesschärfe und Schnelligkeit zusammenfassend, .entweder Du oder der Berserkönig haben gelogen, und bei der Gunst der Götter, es ist im Wesentlichen auch ganz egal, wer von Beiden es war. da der Grund. Bahram zu bekriegen, m jedem Falle gleich gut ist.. Wenn er versucht hat, mich zu betrügen, kommt es mir zu, ihn zu bestrafen; wenn er besitzt, was mir mangelt, geziemt es mir, es ihm zu nehmen. Immerhin wäre es gut. zu wissen. welchen der Grunde ich m meiner Pro klamation anführen soll anderer seits bin ich zur Eröffnung der Feindscligkeiten im Moment nicht genügend gerüstet, da ich noch früher die Äraniaer. die Parther und anderes barbarifches Ungeziefer zu vertilgen habe. Ich will Dich deshalb nach Indien senden, aus daß Du die Wahrheit über den Purpur persönlich feststellen kannst. Kehre ohne ihn nicht zurück, da ich mir sonst Deinen Kopf erbitten mußte! Mem Schatzamt wird wayrend Deiner Abwesenheit die Sorge um Dein Besitzthum übernehmen. Das Kleid wird einstweilen nn Tempel des Jupiter Capitolinus aufbewahrt werden ; möge er es und auch Dich in seinen heiligen Schutz nehmi!" Sa wurden Zn diesem Zeitalter der Finsterniß zwei große Philosophen der Armuth preisgegeben und gezwungen. in unwirthliche Lande zu 'ziehen, der eine, weil er emen König berathen, der andere, weil er versucht hatte, einen Kaiser zu belehren. Aber dabei sollte es nicht sem Bewenden haben, denn nachdem Aurelian nach der Abreise der Gesandtschaft noch durch 150 Tage als Gott gefeiert worden, wurde er durch seine eigenen Generale erschlagen. Ihm folgte Tacitus, der unter der Wucht der Krone zusammenbrach, diesem Probus, der bei einer Emeute umkam, diesem Carus, der vom Blitze gefallt wurde, diesem Carinus, dem ein von ihm Mißhandelter das Leben raubte, diesem Diocletian, der. nachdem er sich zwanzig Jahre behauptet hatte, es weise unterließ, die Geduld der Götter noch weiter auf die Probe zu stellen und sich zurückzog Kohl zu pflanzen. Alle diese Herrscher, so völlig verschieden in jedem Be; tracht, stimmten in dem Wunsche überein. die Purpurfarbe zu besitzen, und als der Philosoph nicht zurückkehrte, schickten sie immer neue Boten auf die Suche nach dem kostbarenStosfe. Sehr ungleichartig war das Schicksal der Abgesandten. Manche fielen in die Klauen der Löwen, manche dem todtlichen Schlangenbiß anheim; manche wurden auf Befehl eingeborener Fürsten von Elephanten zertreten, manche ereilte der Hungertod; andere wieder beaeaneten ickon bewimverten. dunkellockigen Jungfrauen, die ihr Haar mit Blüthen geschmückt hatten, oder beim Mondschein in mit Lotosblumen bedeck tenTeichen badeten.gaben ihre Nach forschungen auf und lebten fortan idyllisch im Palmen- und Feigenbäum - Hamen. Manche wieder wen deten sich den Lehren der Gymnosophisten zu. legten ihren Leib auf stachlige Lager, den Schlaf zu scheuchen in der Hoffnung, im zwanzigsten Himmel aufzuerstehen und all' diese roman tische Mannigfaltigkeit der Schicksale war vas Werk emes wmzigen Insel tes, das achtlos herumkroch, unbeküm mert um den Purpur, den es in das bunte Gewebe des menschlichen Da seins wob. r Einige dreißig Jahre nach der Abfahrt der persischen Gesandtschaft trafen zwei Reisende, welche auf verschiedenen Wegen die Hügelkette herabgestiegen waren, auf dem äußersten Rande eines kleinen Thals im Lande jenseits des Ganges zusammen. Es war früh am Morgen, die Sonne hatte noch nicht die zerklüfteten Berge des Thals überschritten, so daß die Tiefe noch in Schatten getaucht ' dalag, von durchsichtigen Thauperlen glitzernd, während das von ,den Bergesgipfeln umgrenzte Oval ' des Himmels im Glänze des tiefblauen Saphirs keuchtete. Vogelgesang ertönte durch das Farngebüsch und die Wasserlilien, die sich auf dem kleinen See schaukelten, lugten mit halbgeschlossenen Kelchen in die Morgendämmerung. ' Der Eine der Wanderer war alt, der Andere ein Mann mittleren Alters. Ihre Kleidung war dürftig und abgenützt, ihr Ausfehen verrieth Ermüdung und ausgestandene Beschwerden; aber während der Aeltere mit mäßiger Geschwindigkeit sich bewegte, wankte der Anderemühsam mit Hilfe eines Stockes daher und zuckte, jedes mal, wenn er den Fuß auf den Boden setzte. Sie wechselten einen Gruß und der beweglichere von den Beiden, dessen Blick nach Osten gerichtet war, äußerte eine theilnehmende Bemerkung . über des Andern kläglichen Zustand. .Ich leide nur an den gewöhnlichen Folgen der Kreuzigung", erwiderte dieser und seine Sandalen ablegend, . enthüllte er zwei Wunden, die denFuß ganz durchdrangen.' Der erste Reisende wich daher angstlich zurück und blickte seinen Gefahrten mit Erstaunen, und Mißtrauen an.- - - ' Ich sehe, was in Dir vorgeht," sagte der Letztere lächelnd, aber sei ohne Sorge, ich habe kein gerichtliches Verfahren durchgemacht. Meine Kreuzigung war blos ein peinlicher, aber unerläßlicher Nebenumstand in meinem löblichen Unternehmen, dm wunderbaren Purpurstoff zu erlangen, zu welchem Zwecke ich in diese Gegend durch den Kaiser Aurelian abgesandt worden." . ,Die VurvurfarbeS" rief battig der
Perser, venn es war . wirklich unser
philosophischer Freund, hast Du sie erlangt?" Ja, sie ist das Produkt von Jnsekten, die blos in einem bestimmten Theil des Thales gefunden werden, östlich von hier, und wohin man nur gelangen knn, wenn man der Wachfamkeit der sieben Drachcn zu entgehen weiß.-, Dir Ist es also gelungen, ihr zu entgehen? Und dann?" frug Marcobad gespannt. Dann", erwiderte Sorianus. schritt ich in das Thal hinein, wo ich die Ueberreste meines unmittelbaren Vorgängers an einem Kreuze fand Deines Vorgängers?" Ja. Desjenigen, der zuletzt den Versuch gemacht hatte vor mir. Jeder neue Ankömmling, der das Purpurthal in der von mir erwähnten Absicht betritt, wird von den Eingeborenen eingedenk der Lehren ihrer Vorfahren ans Kreuz geschlagen blos mit den Füßen feine Arme werden mit Stricken an seine Schultern befestigt und Gefäße Mlt kühlenden Getränken neben ihn gestellt. Wenn er. überwältigt von Durst.nach dem Labsal greift, überlassen sie ihn dem Tode wenn er dr:l Tage widersteht, ist es ihm ge stattet, mit dem Gegenstand seiner Nachforschung abzuziehen. Mem Vor gänger, der, , wie ich vermuthe, der epikureischen Schule angehörte, war infolgedessen, unfähig, den Lockungen der Sinne zu widerstehen ich, ein Stoiker, zähmte mich und kam an's Ziel." Du trugst also den Farbstoff mit Dir fort. Du hast ihn nun? fragte begierig der Perser. Hier ist er!" erwiderte der Grieche, eine kleine, mit dem prächtigsten Purpur gefüllte Phiole vorweisend. Ach, gestatte mir, das Kostbare näher zu besehen, denn meine Augen sind durch Ueberanstrengung beim Studium schwach geworden," bat der Perser. Mit diesen Worten entriß er die Phiole den Händen Sorianus' und wandte sich zur Flucht. Der Grieche sprang seinem Schatze nach und da es ihm nicht gelang, den Arm Marcobads zu fassen, griff er nach seinem Bart und raufte ihm die Haare büschelweise aus. Der zornentbrannte Perser schlug ihm wüthend mit der Phiole auf den Kopf; diese barst in Stücke, und der kostbare Inhalt strömte über das unbedeckte Haupt und das emporgehobene Gesicht Sorianus', jedes Haar und alle Züge mit Purpur färbend. Die verdutzten und schreckensbleichen Philosophen starrten sich einige Augenblicke sprachlos an. Es ist unaustilgbar!" rief Sorianus und stürzte zu dem nahen See, um seinen Kopf ins Wasser zu Versenken es trug einen Strom von Purpur mit sich, ließ aber das PurpurHaupt gefärbt wie vorher. Der Philosoph nahm zum Reiben seine Zuflucht, frottirte sein Gesicht mit Blättern, Gräsern, mit seinen Kleidern, betrachtete sich angstvoll im Wasser und warf sich endlich verzweiflungsvoll auf den Boden, seinem Kummer freien Lauf lassend. Die Gnade der Reue ist uns selten versagt, wenn unsere Missethaten uns keinen Nutzen bringen! Marcobad näherte sich linkisch: Bruder" sagte er ich werde Dir die kostbare Farbe, deren ich Dich beraubt, nicht blos wiedergeben, sondern werde auch noch ein Reinigungsmittel hinzufügen,wenn ein solches vorhanden ist erwarte meine Rückkehr unter diesem Kampherbäume!" So sprechend, eilte er hastig den Pfad hinab, von dem Sorinus gekommen, und war bald den Blicken dieses Letzteren entschwunden. Sorianus verweilte lange unter dem Kampherbaume, aber endlich des Wartens überdrüssig, nahm er wieder seine Wanderung auf, bis er, aus der Wildniß herkommend, das Reich -des Königs von Agodhya betrat. Seine ungewöhnliche Erscheinung säumte nicht die Aufmerksamkeit der königlichen Officiere zu erregen,- die den Mann mit dem purpurroth gefärbten Kopfe festnehmen und vor Seine Majestät bringen ließen. Es ist offenbar", verkündete der Monarch, nachdem er der Angelegenheit, seine Aufmerksamkeit geschenkt hatte, daß Du im Besitze einer Sache bist, die zu kostbar und selten ist für einen gewöhnlichen Sterblichen, deshalb muß sie Dir abgenommen werden. Ich beklage die Ungelegenheit, die Dir daraus erwächst ich wünschte es wäre Deine Hand, oder Dein Fuß" Sorianus würdigte- daö königliche Wohlwollen, plaidirte aber für das unveräußerliche Recht.- das er auf den Besitz seines Kopfes erworben zu haben glaubte. Der königliche Logiker entschied: Mit Rücksicht darauf, daß Dem Kops Deinen Schultern zugesellt, ist, gehört er Dir ' aber mit Rücksicht darauf, daß er mit Purpur bedeckt ist, 'ist er mein, denn Purpur ist ein königliches Monopol. Dein Recht gründet sich auf Anatomie, meines auf Jurispru-1 denz. Soll die Materie über den Geist siegen? Soll die Medizin, die unsicherste Wissenschaft, , das Gesetz ausstechen, diesen Gipfel des menschlichen Verstandes? Der gewissen Wahrnehmung nach scheinst Du allerdings einen Kopf zu haben mit dem Auge des Gesetzes gesehen, bist Du ein Kopfloser. Ich möchte dawider geltend machen", argumentirte der Philosoph, daß der körperliche Connex meines KopfeS mit meinem Körper eine essentielle Sache ist, während die Farbe des Kopfes blos accidentell ist." Du könntest ebensowohl behaupten", wandte der Konig ein, daß daS Gefed aebalten ist. Dick in Deiner ab-
stracten Eigenschaft als menschliaseZ Wesen anzuerkennen, und nicht Kenntniß nehmen dürfe von Deiner angekommenen Eigenschaft eines Schmugglers. eines Rebellen, könnte ich sagen, da Du Dir den Purpur angemaßt hast." Aber der Makel der Grausamkeit, der dem Verfahren Eurer Majestät anhaften würde?" Es kann keine Grausamkeit geben, wo keine Ungerechtigkeit ist. Wenn es eine gäbe, wäre sie auf Deiner Seite, wie ich bewiesen habe. Weit entfernt. Dich Deines Kopfes berauben zu wollen. meine ich, daß Du es vielmehr
bist, der mir mein Eigenthum höchst unbilligerweise vorenthält. Ich will mich bemühen, dies Deinem Begriffs vermögen faßlicher zu machen. Du bist, wie Du zugeben mußt, im Besitze eines Eontrebande-Artikels befunden, der nach dem Gesetze ausschließlich dem Könige zukommt. Nun, soll das Recht beeinträchtigt werden, weil Du argli stig Dein Besitzthum von dem meinen unzertrennlich gemacht hast? Soll ich, ein argloser Mann, durch Deinen Betrug und Deine Ränke meines Rechtes verlustig gehen? Die Gerechtigkeit verbirgt das Antlitz, die Rechtschaffen heit trauert, die Unbestechlichkeit steht verzagt bei der bloßen Vorstellung. Nein, mein Freund, Dein Kopf entbehrt jeder Stütze. Wenn Du ihn zu behalten wünsckest, kommt es Dir zu. zu beweisen, daß er semem Besitzer, nämlich mir, auf Deinen Schultern dienlicher wäre, als anderswo. DieZ mag ja vielleicht der Fall fein. Bist Du etwa im Besitze eines Geheimnisses in der Parfumerie, der Koch- oder Schnelderkunst? . Ich kenne kerne dieser frivolen Künste. Mein Studium hat immer die göttliche Philosophie umfaßt, die die Menschen den Gottern gleich wer den läßt " Und doch jagen Alle dem Purpur nach!" erwiderte der Monarch, wie ich folgere, da du selbst den Purpur Allem vorgezogen hast. Wahrlich, dein Kops ist ein kostbarer Preis!" Ich verdiene Deinen Spott, o Kö nig, und will Dir nicht länger zur Last fallen Du wirst mir wirklich emen Dienst erweisen, mdem Du mich die ses unglückseligen Kopfes beraubst häßlich von außen, und wie ich furchten muß, innen hohl, da er mich nicht verhindert hat, mem Leben dem Dien ste des Luxus und der Eitelkeit zu wei hen. Wehe dem Weisen, der seine armselige Weisheit und seine gebrechliche Redlichkeit in den Bereich eines HoseS bringt aber ich prophezeie Zeiten, wo Philosophen es verschmähen werden, stch zu Dienern der Könige herabzuwürdigen. vielmehr es Königen nur so zu regieren gestattet sem wird, insofern sie den Weisungen der Philc sophen gehorchen, Friede, Wissen, Freiheit " Der König von Agodhya besaß in weit höherem Maße als gewöhnlich Fürsten seines Alters die Kunst, UNzeitaemäke Reden mit Anmuth zu un terbrechen. Er winkte leicht einem Höfling; eine Klinge blitzte, aus der Scheide, und der Kopf des Sorianu rollte auf den Boden. Es erwies sich bald, daß für den Glanz des PurpurHauptes das Leben unerläßlich gewesen war. Im Verlauf einiger Augenblicke hatte der Kopf ein so gespenstiges Aussehen angenommen, daß der Rajah selbst ganz eingeschüchtert wurde und den Befehl gab, den Körper mitsammt dem Kopfe zu beerdigen. , Derselbe Vollmond, der die weißgekleidete Menge beschien, die sich zu den Vegräbnißriten einer Bestattung in Agodhya drängte, schien auch auf die sieben 'Drachen, welche sich den Körper Marcobads streitig machten. Aber noch viele Jahre wurden die Mädchen und Matronen Roms nicht müde, nach dem gleißenden Purpur in dem Tempel des Jupiter Capitolinus auszufchauen. ihn zu preisen und zu begehrcn. TcZhcmnmcrnohtbald. lPfälzer Mundart). Von E. CroiZZant O mei". sagt der Michel. Guck Rösel, geb acht. Ich han Dir schun zweemol De Vorschlag gemacht: Was wär jetzt des schee, Wann mir zwee mitnand Uns könnten vertrage. Uns geben die Hand! Mer dähten e Stübche Recht sauwer und nett Uns einrichte prächtig Mit Schränkche un Bett Un mit eme Oefche, Wo 's Feuer drin kracht. Wann Winters der Sturm heult Un 's Schnee runner macht. Bald däht ich Dir singe, Bald kregschte en Schmatz... O mei, wärö nit himmlisch?... Ich redd emol, Schatz !" Ja ja", meent die Rösel, Des q'fiel mer ganz aüt, Das Singe und Pfeife, : Wann's fchwer mer zu Muth. Un noht erscht das Stübche Mit Schränkche und Bett. Des däht mer ,erscht gefalle Ja, Michel, 'S wär nett! Und schließlich deS .OesAe Im Stübelche drinn. Das hotzelt und brotzelt. Daö war noch mei'm Sinn! Nur eenes, das will mir In's Köppche nit geh': Daß D i ch ich sollt' nemme Du g'fallschst mir nit, na!" O mei". sagt der Michel. Wann Alles Dir gfallt Des is noht 's geringschte. Des hann mer noth bald!" M Eingegangen. Ihre Fran laube ich, färbt ihrHaar." HZq r.:2, as hat sieschon so blond cekauit!'
Ohne Pferde. Comprimirte Luft soll als Trieb-
kraft bei den pferdelosen" Wagen verwendet wern, welche die New York Cav Co. , allerdings vorerst nur versuchsweise, demnächst in den Dienst zu stellen beabsichtigt, nachdem dieselbe jüngst so unliebsame Erfahrungen mit ihren streikenden Eabbies" gemacht. Vorläufig wird mit fünf derartig eingerichteten Wagen der Versuch gemacht werden, und sollte derselbe zur Zufriedenheit ausfallen, fo wird die genannte -Gesellschaft diese Triebkraft bei allen ihren Fuhrwerken in Anwendung bringen. Der hierzu nothwendige Apparat ist ungemein einfach confiruirt und läßt sich mit Leichtigkeit an irgend einem der Fuhrwerke anbringen, Wobei der Cylinder, welcher die comprimirte Luft enthält, an der Hinteraxe des betreffenden Wagens besestigt wird. Die Wagen selbst sollen so eingerichtet werden, daß stch eventuell der für den Kutscher bestimmte Sitz ohne Weiteres zurückklappen läßt und der Wagen dann von dem im Inneren Motordroschke. desselben sitzenden Fahrgast mittelst eines Rades oder Hebels in Bewegung gesetzt und nach Belieben dirigirt werden kann. Schon seit länger als zwei Jahren hat die New York Cab Co." mit Motorwagen experimentirt, hierbei aber erst vor Kurzem mit einer von einem Brooklyner gemachten resp, verbesserten Erfindung einen zufriedenstellenden ..Erfolg erzielt. Auf den Druckluft - Betrieb ist man deshalb verfallen, weil sich die elektrische Beiriebskraft nicht als wirksam genug bewiesen hat und bei 'den Gas- oder Gasolin - Motoren durch das Ausströmen der Gase und der Dämpfe ein unangenehmes und störendes Geräusch verursacht wird. Der Schachmeister. Der alternde Weltschachmeister WilHelm Steinitz, der bislang alle seine Gegner, oft in nahezu glänzender Weise, zu Boden streckte, ist zum zweiten Mal einem jüngeren Widerpart erlegen, hat zum zweiten Mal vor dem jugendfrischen Emanuel Lasker den Degen senken müssen. Es ist freilich kein Wunder.denn die alte Spannkraft ist dahin, mit der er in. früheren Iahren glänzende Kämpfer, wie Adolf Anderssen, Blackburne. S. Winawer, M. Tschigorin u. A., besiegte, doch dem a '.ns V ? M EmanuelLasker. einzigen Lasker. dem neuaufgetauchten hellglänzenden Stern am Schachfirmament, ist es gelungen, den vielleicht stärksten Schachmatador aller Zeiten, stärker als Paul Morphy, Kolisch und Anderssen, zu überwinden.' Emanuel Lasker ist am 24. December 1863 zu Berlinchkn in der Mark Brandenburg geboren und hat das Schachspiel im Alter von 12 Jahren von seinem alteren Bruder, dem ebenfalls zu den Meisierspielern zählenden Berliner Arzt Dr. Berthold Lasker erlernt. 'CSV rj WH - , V j r Rentier LettwZrst (auf der MastViehausstellung): eht möcht' ich ein Ochö sein, der tilt Preis wär' mir sicher!"' , t ' Wahrscheinlich. Arzt? Neulich habe ich emen äußerst complizirten Beinbruch geheilt, der Mann wurde darauf Schnellläufer." Herr: Wohl, als Sie mit der Rechnung kamen?" EineQollkommenheit. Herr: Haben Sie schon ein.i l in Jhrem Leben eine teilten: n: er.: ' ':rj gesehen?" SDcir.e: Cesern r.4t, aber f.khört hab: Q s.'rn oft V?n ir." j):rr: :? ::zx t:r.n IzZV ame: Cl: 17 j:'.t t::t; O t--r t:: ergrau .:-.- ..1,.. V-
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