Indiana Tribüne, Volume 20, Number 137, Indianapolis, Marion County, 4 February 1897 — Page 1
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i - Editorielles. Die CinwanderungSbill, so wie sie im Hause passirt wurde, hat einen großen Fehler, der corrigirt werden sollte ES sollte auf ftrauen und Sin. der, welche in Begleitung deS Galten resp. VaterS einwandern, keine Anwendung siiden Die ursp ünglich im Hause vorgelegte Bill sah diese AuS. qahme auch vor, allein im Conferenz Comite wurde sie wieder gestrichen. Zlll ,u schzrf macht schartig. ES heißt, daß auS dem avg, führten Grunde der Pra 'löent das Geslh mit seinem Veto be. egen werde. " ES ist etwaS Merkwürdiges ge chehen. DaS oberste Gericht deS Lan deS hat in einem Prozesse gegen die Korporationen zu Ungunst'en der Leh eren entschieden. DaS ist etwa so Seltene?, daß eS besonders bervorge hoben zu werden verdient. Wir haben Bezug auf die Entscheidung in dem Lteuervrosse gegen die xzrlßges.U. chafien u. s w. ES hat eine geraume Zeit gedauert. biS wir un von unse rem Erstaunen zu erholen im Stande waren. DaS Repräsentantenhaus unse rer LegiSIakur hat eine Bill pasfirt. durch welche ein Schiedsgericht für Streiks eingesitzt werden soll. Zvei Commissare mit 0 G.halt per Tag ollen mit Hinzuziehung deS CircuitrichterS daS Sch?edögericht bilden. Dasselbe kann uur in Funktion treten. a?enn beide Parteien ihre Bereitwilligkeit erklären, sich ihm zu unterwerfen BiS j tzt haben solche SchiedSge. richte nicht daS Geringste genutzt. Ihr Einschreiten wird nur höchst selten verlangt, und wenn, dann meist nur, wenn der Streitpunkt von untergeordneter Bedeutung ist. Und daS ist ganz natürlich, denn die Fragen, welche durch Streiks erledigt werden sollen. sind fast immer Machisragen und nicht Rechtsfragen. , In Japan sind die Arbeitslöhne seit zwei Jahren um 100 bis 200 Prozent gestiegen. So berichtet mit An gäbe der Details ein amerikanischer Konsul daselbst. Daß ein Steigen eingetreten ist, wußte man, aber nicht von dem colossalen Umfang. Dieb ist von der größten Wichtigkeit nickt nur für Japan, sondern erst recht für die übrige Welt. ES kam darauf an, ob die Asiaten, wenn die Großindustrie bei ihnen auftrat, in ihrem seitherigen Stand der Bedürsnißlosigkeit verhzrrea würden. Dann wäre allerdings die gelbe Gefahr" ganz entsetzlich gewesen. Aber der Bericht auS Japan stellt daS Gegentheil fest. Die mensch. liche Natur ist dieselbe in der ganzen Welt. Jeder nimmt soviel als er bekommen kann. Selbst unsere chivefischeu Waschi.Waschi verderben den Preis für ihre Arbeit nicht und als die Gelben in Oan graocikco merkten. daß die weitere Zufuhr von KuliS aus dem Orient abgeschnitten war, trieben sie die Löhne in die Höbe soweit eS nur möglich war. Dabei ist zu bemerken. daß diese Ostasiiten GewerkS- und Klassen'Organisationen haben, gegen welche unsere amerikanischen die reine Spielerei sind. Diese Gilden und Zünfte bestehen seit Jahrtausenden und haben eine gewallige Autorität.
iii eS selbkoerstöndlich, ja unerläßlich, daß Jeter einer solchen Gilde angehört. DaS Individuum gilt dort nicht, die Corporation AlleS. Sie schuht ihre Mitglieder, welche sich aber un-
weigerlich ihren Beschlüssen fügen müssen. Mit SeabS wird in Ostasien noch ganz anders verfahren, als hier; denen c'eht eS einfach an den HalS Man ka.iu sich alfo darauf verlassen, daß die ostasiatischen Arbeiter so gün stige Arbeitsbedingungen als nur möglich herausschlagen werden. Die Löhne der Japanesen find jetzt schwerlich noch geringer, als die der Russen und werden, wenn eS in diesem Tempo weiter geht, die allgemeinen europäischen bald erreichen.. So ein Japanese übereilt sich ober nicht bei der Arbeit. Ein amerikanischer Zimmermann leistet jedenfalls viermal soviel, als sein japanischer College. Und wenn dieser einmal die Leistungsfähigkeit deS Amerikaners erreicht hat, wird er wahrscheinlich ebenso viel Lohn bekommen. Die gelbe Gefahr" ist vorläufig noch keine Gefahr, und eS ist fraglich, ob sie eS je werden wird, oenigstevS in diesem Sinne. Die Gefahr, daß Okafien aufhören wird, ein Absatzzebiet für europäische Waaren zu sein, wird durch daS Steigen der Löhne freilich nicht abgewendet. 2)iaötnttcQrid)teiu Inland. Wetterbericht. Wolkiges Wetter, wahrscheinlich Schnee oder Regen heute Rocht und Freitag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 28 Grad, niedrigst? 24 Grad. im Unterzeichnung des Vene zuela Vertrages. Washington, D. C.. S Febr. Der britische Botschafter Sir Julian Pauvcesote und der Gesandte Venezuela'S, Tenor Jose Andrde, haben gestern Nächmittag um . 4 Uhr als Vertreter ihrer R gierungen einen Vertrag unterzeichnet.welcher bestimmt, saß der langwierige Streit um die Grenze zwischen Venezuela und Bri tisch. Guiana, welcher zu einem Adbruch der diplomatischen Beziehungen der beiden nächstdeteiligten Mächte geführt und beinahe kriegerische BerWicklungen zwischen den beiden großen Nationen englischer Zunge verursacht halte, durch ein Schiedsgericht auf friedlichem Wege beigelegt werden soll. Der Entwurf dcS Vertrages war schon seit einigen Tagen fertig und eS handelte sich vurnoch um die Einfügung seS NamenS eineS britischen Juristen, welcher alS einer der Schiedsrichter zu t'avgiren hat. ES machte nämlich einige Schwierigkeit, ein zweites Mitglied des obersten GerichlShofeS von England zu finden, das Willens war, die schwierige Aufgabe eineS Schiedsrichters zu übernehmen und solange bei dem Obertribunale entbehrt wertem konnte. Erst heu:e Vormittag brachte das -Kabel die Nachricht, daß in der Person deS Rich. terS CollinS ein solcher Jurist gesunden wurde und seine Wahl von dem britischen Geheimrath gutgeheißen warden sei. Damit war die letzte Schwierigkeit beseitigt und die Vertreter Großbritannien'S und Venezuela'S erklärten, sie wären bereit, die UnterZeichnung deS Vertrages zu vollziehen. Sir Julian Pauveefote erschien in Begleitung deS BotschaftS - Attaches Hy Outram Bsx.Zronside und bald daraus fand sich auch Tenor Aadrade und Herr Storrow im StaatSdepartement ein. Herr Cridler, der Chef deS diplomatischen vureauS deS StaatsdepartementS, hatte die beiden zu uNterzeichnenden Exemplare deS VertrageS in Bereitschaft und nachdem die selben sorgfältig verglichen worden waren, erso'gte die Unterzeichnung. ES fehlt dem Vertrag jetzt nur noch die Ratifikation deS CongresseS von Vene zuela, die jedoch zweifellos erfolgen wird. Die Uaterzeichnunss erfolgte mit einer goldenen, mit Diamanten besetzten Feder, die in einen goldenen ge derhalte? steckte, und von dem Oruder deS Gesandten Aadrade eigenS zu dem Zzieck aus Venezuela nach Oashingtoa geschickt worden war. DaS Schiedsgericht besteht auS fünf Juristen, dem tit. Hon. varo Herschel und Hon. Sirttichard Henn Col-
Vertreter Großbritanniens, dem Hon.
Melville Weston Füller und Hon. David Zosiah Bremer vom Obergericht der Ver. Staaten als Vertreter Venezuelaö, und einem fünften Juristen, welchen die Obengenannten auswählen sollen. 3m Falle keine Einigung erzielt wird, soll der König Okear von Schneden und Norwegen den fünften Juristen ernennen. Der noch zu wählende Jurist soll den Vo'fitz führen. 3a seiner Entscheidung soll daö Tribunal sich durch die Bestimmungen deS internatiovalen Völkerrechtes leiten lassen und ein fünfzigjähriger Besitz als EigenthumStitel angesehen werden. DaS Tribunal soll innerhalb von sechSzig Tagen nach Empfang der gedruckten Argumentation beider Parteien in Paris zusammentreten,' doch ist eS dem Tribunal überlassen, einen anderen Platzfüe seine Tagungen zu bestimmen. 3ede der beiden Parteien kann einen Agenten ernennen, welcher sie vor dem Tribunal vertreten soll Die Entscheidung deS Tribunals .soll. wenn möglich, innerhalb deS ZeitraumeS von drei Monaten nach der Beendigung der Argumentation erfolgen und endgültig und bindend sein. Jede Regierung bezahlt die SchledSrichte?, welche sie vertreten. Streik gewonnen.. V r o o k lyn, Mass . 2. Febr. Der Streik der Schuhmacher, welcher diese Stadt während der vorigen Woche in Aufregung hielt, ist jetzt so gut wie geschlichtet und die Union hat denselden gewonnen. Die Firma T. v. Barry & Co. willigte ein. alle ihre alten Leute zu den alten Preisen ohne Lohnrebuktion wieder anzustellen. C. A. Eaton & o , eine andere der Firmen, welche ihre Fabriken geschlossen hatten, fo.dert heute durch Anzei gen ihre alten Leute auf, sich morgen zur Arbeit einzustellen. Er hatte bloß ein Paar Hosen. N e w ö o r k. 3. gebr. Weil er ein Paar Hosen nicht zur bestimmten Zeit abgeliefert, soll der Schneider. Jsaac Crabbage, Ro. 195 Ost Broadway. $10 000 Schadenersatz zahlen. Simon Appelbaum, von Ro. 3 Bayrrd S:r., hat den Kleiberkünstler verklagt und erwartet, daß eine Juiy ihm den vollen Betrag zusprechen wird. Die Holen, sie Appelbaum nicht bekommen hat, waren, wie er selbst lagt, keine t 10,000 werth, aber er behauptet, daß durch Crabboge'S NachlSsftzkeit ihm. ein Schaden von $10,000 zugefügt wor den ist. Appelbaum sollte letzten Mittwoch Ncch nittag um 3 Uhr mit Rosie Goldberger, No. 427 Eherrv Str., getraut werden. Alle Gäste waren zur bestimmten Stunde in der Golden Rule Halle erschienen, aber Bräutigam ließ sich nicht sehen. Man wartete gedulbig; eS wurde 4 Uhr und noch immer ließ Appelbaum auf sich warten. Eine Stunde nach der andern derrann und als er um 6 Uhr noch nicht anwesend war. gingen der Rabbi und die meisten Gäste nach Hause. . Die Braut weinte bitterlich und erklärte, daß der Choßen sie öffentlich beleileidigt habe. Wüldend verließ sie die Halle und ging direkt zu einem Anwalt, der auf ihre Anweisung gegen den Bräutigam einen Schadenersatzprozeß wegen Bruchs deS EheversprechenS anhängig machen mußte. Appelbaum raste inzwischen in seiner Wohnung vor Wuth. Der Schneider Crabbage hatte ihm seine Hosen, die er nur bügeln sollte, nicht geschickt; er hatte nur daS eine Paar und verfluchte deßhalb den entsetzlichen Schneider, der ihn im Stich gelassen hatte. Und dafür soll j'tzt Crabbage büßen. ,,,, AuS Australien, bei der Landung verhaftet. SanJranciSco, 3. gebr. G. Ed. Sutler, alias Tshe, der Mörder, dessen Ankunft auf dem Schiff Owanhilda" so lange erwartet wurde, sitzt jetzt im hiesigen Gefängniß. Die Swcnhüda" wurde gesternMorgen im Tau deS Schleppdampfers Alice" eingebracht. Der Dampfer gab daS verabredete Signal, um zu melden, daß Lutler sich an Lord besiade. DaS Zollboot Hartley". welches der Polizei zur Verfügung geelll bar. tonrd- ben st sl rirtil
beomten bestiegen und fuhr dann der
Swanhilda" entgegen. Der Mörder hatte sich unter dem Namen eineS seiner Opfer, Lee Keller, eingeschifft. , Die AuSlieferungkpapiere liegende re t und wenn nicht etwas Unvorherge seheneö sich ereignet, wird Butler heute auf dem Dampfer Monowai" die fahrt nach Australien antreten. Butler hat 14 Mordthaten auf dem Gewissen; er lockte Einwanderer, die EtwaS Geld hatten, in die Wildniß zum Soldgiaben", ermordete und beraubte sie. m ,, m , Auslänv. Vi ickert und Richter versöhnt. Berlin, 3. Februar. Die neue NeichStagSwahl im nächsten 'Jahre wirft ihren Schatte voraus. . Die Vosfische Zeitung" hat einen Aufruf an alle freisinnigen Elemente ergeben lassen, sich zusammenzuschließen und dieser Aufruf hat erfreulicher Weises sein Echo gefunden. Rickert und Richter wollen sich die Hand reichen. Der Vertreter deS unverfälschten LlberalikmuS, ReichStagSabgeorbneter Rickert, die Seele der freisinnigen Vereintgung, hat Eugen Richter, dem Führer der Secession deS Freisinns, die Hand zur Versöhnung, zum gemeinsamen Gehen und Stehen im Kampfe gegen die Reaktion angeboten. Rickert hat Richter den Vorschlag gemacht, zum Schutz und Trutz deS FortschrittS über die gemeinsamen Candibaten bei der nächsten Wahl unter Währung deS bisherigen Besitzstandes ein Einverstädmß zu erzielen. Ein solches Einv.rständniß ist dringend nothwendig.. Daö beweist schon der Wahlaufruf, der Christlich - Sozialen, welche wie Maulwürfe arbeiten. Der ZudenlrberalikmuS versucht unter neuer Firma Lolksverralh. Die jüdische Sozialdemokrotie ist .die natürliche Tochter deS JudenliberaliSmuS," so heißt eS in diesem Ausruf. Neue Mäiner werben im neuen Reichstag erscheinen Rudolf v. Ben. nivgsen verschwindet, und auch dir CentrumSmann, der rheinische Bür germeister Mooren, hat erklärt, er will nicht mehr. Er hat ein unheit bareS Herzleiden. Sonst hat ' er a!S strammer CentrumSmann auS seinem ultramontanen Herzen keine Mördergrübe gemacht. Er ist schwermüthig. ö 0 a d o n, 4 Fb. DieDailrMail" veröffentlicht Depeschen, welche melden. baß Symptome der Epilepsie, an welcher der Zar in seiner Jagend litt, zurückkehren. Diese Symptome und die Furcht vor den Resultaten der herannahenden Operation, durch welche man die Knochengeschwulst am Kopfe dcS Zaren au entfernen hofft, haben in dem russischen Monarchen, so wird behauptet, daS Gefühl einer krankhaften Schmermüthigkeit erzeugt. - , M u n ka e sy krank. London,, gebr. Sine Depesche der TimeS" von Wien meldet, daß Munkacfy, der berühmte ungarische Maler, sehr krank ist und niemals im Stande sein wird, den Pinsel wieder führen zu könne. Er wurde vor zvei Jahren einer Irrenanstalt bei Bonn als Patient übergeben. , ,, Die spanischen B r o d k r a - walle. L o n d o n, 4. Februar. Eine Depesche der Daily Mail" von Madrid giebt weitere Einzelheiten über die neulichen Streiks und Brodkrawalle in Madrid und Aranjuez. Die letztgenannte Stadt ist ruhig. DaS RathhauS ist von Polizisten und Soldaten stark bewacht. ES wird verkündet, daß bei dem gestrigen Zusammenstoße 32 Personen verwundet wurden und daß viel mehr Menschen verletzt worden wären, wenn die Soldaten nicht wegen der Anwesenheit von Frauen und Kin der vom Schießen abgehalten worden wären. ES sind neue Unterhandlngen zwischen den Streikern und Ar beitgebera begonnen und daö Schlimm sie scheint vorüber zu sein. um OM5.Naüriten. Cn3tcr.r.n h: - Ooutdamvtn: St. Loni!"
Liverpool: Teulonic" von
NewSork. Rotterdam: Spaarndam" von New Sork. m Allerlei. AM Jahre 1897 soll in Leipzig eine Industrie- und GewerbeAusstellung veranstaltet werden. Tiese Ausstellung ist von Anfang an als eine Veranstaltung zur Feier des im gleichen Jahre stattfindenden 400jährigen Jubiläums der Leipziger Messen' geplant worden. S:e umfaßt nicht blos das Königreich Sachsen, sondern auch die Thüringischen Staaten, das zogthum Anhalt, die preußische Prov'.nz Sachsen und die preußischen Negierungsbezirke Potsdam, Frankfurt a. O. und Liegnitz, sowie die drei fränlischen Kreise Bayerns, somit alle diejenigen Theile des industriell hoch entwickelten Mitteldeutschlands, die zu Leipzig durch die Messe in regen traditionellen Aerkehrsbeziehungm stehen Und gegrnwürtig das Hauptcontingent der Meb-?lussteller liefern. Von dem 400.000 Quadratmeter großen Leipziger Ausflellungsplatze ist mehr als der achte Theil mit solchen Gebäuden bedeckt, die den eigentlichen Zwecken der Ausstellung dienen; nicht viel weniger Naum nehmen die übrigen Gebäude ein. Wolf. Low. Gimpel. Wachtel, Fuchs und Bär. Was dieser Einleitung folgt, i,t nicht etwa eme ttnUt hon Lafontaine, sondern eine wirkliche Gerichtsverhandlung, die sich dieser Tage in Wien vor dem ezirls gerichte Älsergrund abgespielt hat. Kläaer war der Gesck'aftsdiener Wolf, der von dem Kaufmann Löw ein Gimpel genannt wurde, wett er beim etreten eines Geschäftslokals nicht die ?kür für den ibm auf dem Fuke fol penden Herrn Löw offen ließ. Ein Wolf vraucht.M n?q: gesauen zu ra,sen. dan man ibn in die minderwerthige Klasse der VLael versetzt und der Beleidigte wandte q vesyalv an oen Advokaten Dr. Wachtel, der für ihn hh Kbrenbeleidiaunosklaae einbrachte. Zur Verhandlung konnte jedoch Dr. ' . ' . : i. ! cn-..C3 . idjaroiei recaen auocuecuiijct ,- geschäfte nicht ersckeinen und er sandte V2fnffi s?nn Substituten Dr. 5?achs. Lei der Verhandlung wurde als ?Uu? m , !M Tt.PlTtr i)in ar veri!0iiiiuctt. SU, in r'.n Nnsaleick u Stande. Löw rahm den Gimvel zurück und erklärte sich bereit. Wott die Fotr ?u veayIcn. womit stck. ??uchI für W'5üel einpn?n klärte, vorauf Luw ne:besprochen wurde urb Qär sich e-'tfer-ren konnte. Und so iü nun d:' Natur, schichte wieder in Ordnung. Hiesiges. ECT Der Mielhkontrakt der Stadi mit -dem Eounty sollte heute unter zeichnet werden. Derselbe enthielt die Bestimmung, daß daS County den vermietheten Theil in wohnbarem Zustand erha ten und die Aborte rein halten solle. Commissäe Greer war gegen diesen PassuS und bestand darauf, daß derselbe gestrichen werden sollte. Die anderen zwei Commissare hatten keine Einwendung zu machen und waren be reit den Miethkontrakt zu unterzeich, nen. Die städtischen Beamten halten dieses für eine Kleinigkeitskrämerei, gesucht, um die Sache zu vereiteln. Treer erklärte, daß der PassuS so auSgelegt werde könne, daß daS County die nöthigen JaaitorS anzustellen habe Die auffallendsten Hei lungen von Scrofeln, die man kennt, find mittelst Hobd'S Sarsaporilla erzielt. Dieses Mittel sucht seines Gleichea bei Blutkrankheiten. Gebraucht nur H o o d'S. So ob'S Pillen find mit der H:nd gemacht und völlig gleich anGröße und Gewicht. 25. Dieser Tage hatte sich bei der Familie deS Dr. W. B. Clarke an der Senate Ave. derselbe Fall von vermeintlichen Petroleumentstiöaiung auS LeuchtgaSiöhren zugetragen, wie kürzlich lin der Wohnung deS SenatsekretärS Lane. Am Dienstag Abend zündete Grace, Tochter deS obengenannten ArzteS, in ihrem Zimmer daS GaS an und einen Moment später schoß eine brennende Flüssigkeit in die Höhe und siel aus ihre Schultern. Sie schrie um Hilfe und daS Gas wurde schnell abgedreht. Ihre Kleider hatten etwaS Fruer gefangen, ebenso ihr Haar, welches natürlich schnell gelöscht wurde. Vermuthlich hat sich wäbrend der großen Kälte daö GaS in den Nöh ren zersetzt und Napdtatie auSgeschieden, r?eltzeS da und dort nun durch den GaSdrui auS den Nöhrea getrieber
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