Indiana Tribüne, Volume 20, Number 136, Indianapolis, Marion County, 3 February 1897 — Page 3

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A rr tt-t ' 1 1 1 Earth for Pain. Cures Titt s itrf lUm VWV VmWi Roman von Sophie Junghanö. (Fortsetzung.) Diesmal schwiea sie so lanae. dan er endlich sprach, und schon im Tone der Frage lag ein gewisser weitherziger, wohlmeinender Zweifel. Und das r?izende Töchterchen, das Ihnen geblieben ist? Ein Kind dieses Mannes? Die Erwiderung war eine unerwar tete. Sie hob rasch den Kopf. Ja. Als ich glaubte, hoffen zu dürfen, daß ich dies Kind vielleicht behalten würde, da fühlte ich wieder Voden unter den Füßen. Was nun noch kam, erschiene andern vielleicht als die gauptsache, der Vipfel der Infam; ich aber emPfand nicht so, denn ich bin dadurch frei geworden. Die Sache klingt freilich sehr häßlich. Der Urlaub jenes Mannes. meinesGatten, ging zu Ende; seine Rückkhr nach Indien zum Regiment stand bevor. ; Ehe ich aber seine Abreise hatte erwarten können, war er verschwunden, und ich nun. ich fand mich verkauft an einrn der 'jungen Männer, die er noch kürzlich ins 5)aus gebracht hatte. Ein französischer Adeliger. ich will ihn nicht nennen; der junge Mensch war um eine gewiß bedeutende Summe betrogt. Er hat sich dabei noch leidlich benommen. Pfui Teufel, sozte Nisch nun doch. Ein Gefühl des Antheils an ihr bewog ihn jetzt zu der Frage: Und ist, der sau. bere Herr noch in Indien? Nein, sagte sie mit einem Schauder. Er hat den Abschied nehmen müssen, weil er auch dort betrogen und außer dem den Verdacht des Landesverraths auf sich gezogen hat. Gewiß begrün, deter Maßen; doch soll die Anklage niedergeschlagen worden 'sein. Hauptmann Verghem? wiederholte Nisch jetzt den ihm vorhin genannten Namen. Diese Geschichte muß doch in die Zeitungen gekommen sein. Haupt, mann Verghem? Nein, nicht nurHauptmann. sondern Major, und auch nicht Verghem, so dern Vrun. Im Dienste hatte er über. Haupt Vrun geheißen: das erfuhr ich später. Den Namen mu ich gehört haben sogar kürzlich, murmelte Nisch. Als er den Kopf wieder hob, sah er. daß Julie ganz blaß geworden war. Was haben Sie- Sie sind erschrocken. Ja. Sie lächelte mühsam. So erschreck' ich hundert Mal, denn ich lebe in beständiger Furcht vor ihm. Wie so? Ich dächte, der Herr hätte sich selber unschädlich gemacht und müßte Gott danken, wenn er in Ruhe gelassen würde. - Ja, verstehen Sie denn nicht sie sah ihn verwundert an , mein Kind ist doch auch das seine er hat gesetzliche Rechte auf dasselbe. Pah. die wird er sich hüten gettend zu machen! Sie seufzte entmuthigt. Wie weit war doch sogar dieser wohlwollende und kluge Freund davon entfernt, ihre Laae z begreifen. Sie kennen ihn nicht. 'Aber Sie müssen doch einen Schluß ziehen können aus dem, was Sie von mir gehört haben. Er weiß, daß ich reich bin und so gewiß er dai weiß, so gewiß sinnt er aus Mittel, Geld von mir zu erpressen. Er kennt ferner die eine Stelle, wo ich noch verwundbar bin in meinem Kinde Sie schwieg und überließ es ihm, die Folgerung aus dem Gesagten zu zie hen eine Folgerung, die in Worte zu fassen offenbar über ihre Kräfte ging. Zuletzt kamen noch ganz leise -ge sprochen die Worte, bei denen sie wie ein Bild des Grauens selber aussah: Er ist sog?r Teufel genug, mir daö Kind zu stahlen, nur um mich zu qu'ä len. Unsinn, verehrte Freundin, fuhr Nisch hier dazwischen, so herzhast, daß eö ihr wohlthat. Das sind Gebilde ei ner Phantasie, die, wie ich merke, bei Ihnen überreizt ist. Bedenken Sie W , W uorigens, &ie und oocq auq mazl oiese oder jene, sondern eine Frau, deren Schicksal, ich darf wohl sagen, in ganz Europa Anklang finden würde, wenn 5bnm tin llnnliirf widerfübre. Mit einem Lächtln: Ihre Berühmtheit, meine Verehrteste, schützt Sie! Sie schüttelte den Kopf. Bisher habe ich nur immer das Gegentheil ge sürcktet. Welcke Anast und Qual es mir verursacht, mit welcher Getheilt he des yerzens tCg e3 wenn mein Name durch alle Zeitungen geht, das kann ich mit Worten nicht ausdrücken. Mir liegt daran.' spurlos zu - sein so diel wie irgend möglich; mein Woher (IHnfim rr 1TttrttTtfTTI "31t TrifT I UHV CUVyiil iit v. o mv. Und dann wieder aewährleistet mir nur meine Berühmtheit, wie Sie es nmnen, die großen Einnahmen, deren ich auch bedarf, um mich einigermaßen. sicher zu fühlen. Denn auch das Geld kann unö mit Schutzmauern umgeben, wer wüßte das nicht! Armuth und Elend hätten mich freilich noch voll, kommene? vor ihm gesichert , aber mein Kind sie sagte daS 'folgende ohne alle Ironie mein Kind hat eö doch besser so. In der That, ja! sagte Nisch nach drücklich. Und nun quälen Sie sich einmal nicht mehr mit Hirngespinnstnt, liebe Lunda Sie unterbrach ihn, indem sie ihm die leiste' Qattd'euk d:n Arm leate.

un)' sagte leise,, wieder mit Uebcrwin dung des Schauderns. der an der Schwelle dieses Gedankenkreises lau. erte: Sie sagten vorhin, kürzlich

. kürzlich hatten Sie zenen Namen ge--hört. War es nicht so? Sie dürfen I jcia . it.Yl. M' r r mir nillzis Dcrcnigaiien, jniaj Das will ich auch nicht. Beste. Ich besinne mich auch schon die ganz Zeit, aber ich kann der Erinnerung nicht wieder habhaft werden. Jedenfalls hat es sich um eine flüchtige Erwähn nung gehandelt; nichts Besonderes, was mir Eindruck gemocht hätte, ist gesagt worden. Wenn ich aber je etwas hören sollte, gewiß er las ihr den angstvollen Wunsch vom Gesicht gewiß. Sie erfahren es sofort. Julie hatte sich jetzt wieder zu ihre gewöhnlichen Art und Weise gefaßt; Nisch mochte denken, ein gewisser leich. ter Ton werde am besten wieder in ein ruhigeres Fahrwasser des Gespräches hinüberleiten. Und so bemerkte er kopfschüttelnd: Doch ganz abnorm so jung noch und so schön, und ein Herz haben Sie auch, nur leider nicht für unsereinen. Sie erwiderte nachdenklich: Ja, ich weiß es, ich werde nie wieder für einen Mann empfinden in der Weise, wie Sie es meinen. Mir ist. als hatte mich die Natur außer zur Künstlerin nur zur Mutter bestimmt. Ich könnte al. lerdings noch etwas weitergehen: ; ich habe überhaupt Familiensinn es ist fast lächerlich zu sagen, da ich nie ein Familienleben gekannt habe. Meine Eltern gingen auseinander, wie ich ein Kind war, infolge des Elends, und ich blieb bei dem Vater, bis er starb. Dem war ich eine gute Tochter ... Hatten Sie Geschwister? fragte' er, um nur der eingetretenen . Pause ein Ende zu machen. Ja, wir waren mehrere, aber 'die Kleinen sind gestorben bis auf einen Bruder ach. ein . goldener Junge, brach sie plötzlich hervor; sie hatte, die gefallenen Hände aufs Knie gelegt und schaute ins Weite, während ihre Augen sich mit einem zärtlichen Lichte füllten. Und der lebt noch? Sie sah ihn groß und schmerzlich an. Das fragen Sie mich? Waö weiß' ich davon. . Ich sagte Ihnen ja, die Familie zerfiel, der Kleine blieb bei mei ner Mutter, er konnte eben gehen. Da maiö, obwohl ich an ihm hmg, verschmerzte ich die Trennung bald. Aber, merkwürdig, seit ich selbst dieses Kind habe, da kommt immer lebhafter die Erinnerung an jenes andere Kind, den Vruder, und eine Sehnsucht packt mich, eine grenzenlose! Aber freilich nur nach jenem Kinde, das ich nie, nie wieder sehen kann. Wenn es lebt,- so' ist es jetzt ein Mensch von etwa zwanzia Jahren. Und daß auch er sich aus der Armseligkeit herausgearbeitet haben sollte wie ich, das ist doch kaum anzu. nehmen. Meines sie sprach mehr mit' Bitterkeit als mit Genuatbuuna ist ja ein Ausnahmeschicksal. Die Armuth hat etwas Unentrinnbares;, sie bänat sich dem Menschen wie Ketten 'an die Füße und hält sie nieder. Er wird . i . . ?i . oeileiyasl geoneoen lein, wenn er levt. Und doch, wüßte ich ihn nur aufzufjn den ich glaube, ich würde ihn doch lieb haben. Meinen Sie? Offenbar erlaubte sich Herr Nicole Nisch einige Zweifel. Auch schien ihm der eben angedeutete Fall nicht wünschenSwerth. Eine bettelhafte Familie pflegt m Ihrer Laae. verehrte Freundin, kein angenehmes Anhängsel zu sein. Julie war indeS ihren eigenen Ge-, danken gefolgt, und diese hatten .sich' eigensinniger als je an das lichte Äildchen aus ferner Jugendzeit festgesaugt, an das jüngste Kind ihrer Elterndas stämmige Bübchen mit dem glatten röthlichen Kopf, dem lachenden Besicht, ein Kind so recht gemacht zum Hrzen . und Liebhaben. Die arme Mutter muß lange todt sein sagte sie. Sie war elend damals. . Aber mein .... . Vruder : . . Sagen Sie, Nisch -sie hatte, vielleicht um seine freundschastlichen Befürchtungen . einzuschläfern, jetzt einen ganz andem, einen geschähtlichen Ton allgeschlagen , wie würde man sich denn anstellen, um, auS .putet Neugierde. Erkundigungen nach, - solchen verschollenen Personen emzuzuhm? '. : i . Man läßt das von allen Dingen ganz entschieden bleiben,', liebe Luna war seine nachdrückliche Erwiderung. Dann, in Erwägung der verschwindend geringen Wahrscheinlichkeit x gend eines Erfolges, fügte er beiläufig hinzu: Die Behörde des Orteö' an welchem Ihre Familie zu Ihr Zeit heimathberechtigt war, wäre die Stelle für eine Anfrage, sollt', ich. denken. Aber wobei er sie bedeutsam ansäh , Sie werden doch die Thörin'nicht sein, sich noch eine Sorge auf den Hals zu laden?. Ich dachte, eö wäre genug, von einer Seite Anzapfungen ausgesetzt zu sein! ... j Ja. Sie mögen Recht haben. DäS sprach aber nur die vorsichtige, weltgewandte Frau cmö ihr, die jetzt fmden mochte, daß sie fast zu weit wh siH herausgegangen war, . Sie: jHlsß sich damit wieder ab und verbarg: ihr eigensteö Empfinden in dieser Angelegenheit. : . ., , . Er' - hob nach einigen - llügenblijen an: Sie sprechen nickt gern von' Ihren Ansängen, nicht wahrs ''Sonst 'eZ würde mich doch ganz' riesig interejsi ren ... O, eS ist da veiter kein Geheimniß, sagte sie gleichmüthig Aker ich habt so wenig Zeit gehabt zurückzudenken, viele '.Jahre, hindurch.- dah ich wirklich manches fast verMmhahMein Vater war von ' Haus aus' Strumpf Wirker.' aber er.jst . nicht hei dem H:nd werk geblieben, daö ihm nicht zusagte. Der eiger.'e Webstuhl. d:n er batte muß in meiner ersten, Kindheit 'fortsrn men sein; ich hab? eine traumhaft,'. Er innerung nur rdaS l-pperndeMßk Gestell -bewahrt. Zugleich aber hat er bei mir auf'ewt scnd:rbare.!I!eZse. wie ein erst wohlthZjigeZ und2nn-.b:lei. dlgteS und rcchendeZ gesp-.Z C: uns :nf: h war Ur i;::ä'Xüi

sen etwa, Cealt ewonnrn-Denn wenn die Mntter.mlt .drm:t:r .kte. immzi-crT.T .i dr ., ' ci

Wurf, daß er den Webffuhl verkaust und damit, wie es nach ihren Worten scheinen wollte, unserer Existenz ' den festen Boden entzogen habe. Er, mein Vater, hat denn wohl zuletzt im Aerger den Webstuhl verwünscht und verflucht, an dem er nicht hade zum Krüppel werden wollen. Er hatte immer schon in freien Stunden die Musik getrieben, das heißt auf verschiedenen Instrumenten, deren er habhaft werden konnte, gespielt und geblasen . . . Aha. sagteNisch. Sie meinen, daher stamme das Musikalische in mir? Ja, von der Mutter wenigstens nicht. Ihr verdanke ich jedenfalls- die fpießbürzerliche. solide Seite meines We-

I sens. Nicht daß der Vater im gewöhnlichen Smn unsolide gewesen Ware. Aber wenn ich mit meinem jetzigen Jeurtheilungsvermögen auf jene verschollene Zeit zurückblicke, so kommt es, mir vor, als ob eine große, aber durch die Ungunst der Verhältnisse unausgebildet gebliebene musikalische Beanlagung das Leben meines armen Vaters und damit der ganzen Familie verdorben habe. Er hatte wohl nie irgend einen Unterrich! gehabt und spielte doch alle Instrumentes ihm vorkamen, in kurzer Zeit so gut wie die vom Handsierk bedenken Sie, was das heißen will. Sein Ohr für Musik ist gewiß etwaö Wunderbares gewesen. Er wollte nun natürlich mit seiner Kunst Geld derdienen; da mußte er sich aber zu. den Zunftmusikanten gesellen, robem Äolk, das natürlich seine Ueberlegenheit nicht anerkannte und ihn gern noch uin. sei nen Antheil an der Bezahlung ver. kürzte oder gar betrog. Damals. ich spreche von der Zeit, wo ich ein achtbis zehnjähriges Mädchen gewesen sein muß spielte er auf Messen und Märkten, auf Hochzeiten und Kirmes sen herum und brachte den Verdienst nach Haufe. Und meine Mutter, die ja immer kleine Kinder und somit ei gentlich genug Arbeit auf dem Halse hatte, nähte und wusch zwischendurch für die Nachbarschaft. Und wo gwg dies AlleS vor. sich? warf Nisch ein. Wo? Ja so in einem Marktstädt. chen in Böhmen. Dort waren aber die Deutschen in der Mehrzahl; die Tsche. chen wohnten vereinzelt dort. 'Und mein Vater that sich etwaS darauf zugute und prägte es unö ein, daß er und die Mutter und somit wir Kinder auch Deutsche und keine Tschechen seien. Die Tschechen verachteten wir als schmutzig, lotterige Haushaltungen führend und unwissend. ' ; -Wie eS eigentlich zuerst gekommen war, weiß ich aa? nicht mehr; aber ich konnte singen, ich hatte am liebsten den ganzen Tag gesungen, und wenn der Vater von seinen Spielfahrten auf den Dorfern heimkehrte und mich . hörte, wie ich vielleicht indessen etwaö Neues aelernt batte. wer er auner fidb bor Freude, . Er begann, erst hinter dem Nucken der Mutter, mir Lieder einzuüben, die er auf der Geige begleitete. Sie hielt inne,' seufzte und das Licht der Erinnerung trat wieder in ihre Augen. Ich sehe ihn noch vor mir, und wenn ich s recht bedenke, habe ich nie wieder Jemanden gesehen, ver ihm ähnlich gewesen wäre. EtwaS hager und gebeugt und immer viel femguedriger als jeder, der etwa neben ; ihn trat, wer es auch sein mochte. Und das Gesicht altmodisch möcht' Zich sagen. Ganz bartlos; feine,' etwaS leidende Züge, und daS bräune Haar saß ihm schön über der Stirn .und an den Schlafen. Un jbte ausdrucksvollen Augen. ' Sie gleichen ihm, natürlich, sagte Nisch. (gortsetzung folgt.) per MneNelz. BVMwav. i Fragmente . auZ einem Tagebuch, von Scoutt' . ? . Es ist doch ein berrlicheS Gefühl, ei'. nen Pelz,' einen veritablen, theueren und neuen Stadtpelz zu besitzen. D?eses Gefühl läßt sich meines 'Wissens mit keinem anderen vergleichen. ES ist ein Gemisch von Wärme - Empfm dung und Verachtung der Welt.' Mit dem Pelz zleht man emen neuen Menschen an, und wenn man den Pelz wieder ablegt, so hängt man mit ilzm den neuen Menschen in den Kleidevschrank. . j Es war doch eine schöne Sache von Onkel Max, dem alten Geizhals, mir zu Weihnachten diesen' Pelz zu 'schicken. Wie er nur. aus den Geoanken kam. Aber daS ist. Nebensache. Ich habe nun den Pelz und mit ihm ein Stück Zukunft und Hoffnung. Aber ei gentlich muß ich gestehen, daß es von Onkel Max vernünftiger gewesen wa re, unö Geld statt M dummm Pelzes zu schicken. ' .: Nein waS schreibe ich da! Ne)n ich bin nun Besitzer emeS Pelzes und könnte mich ohne diesen gar nicht denken. Htdwig "meint auch, daß prächtig ist und dak ich jetzt erst einem wirklichen Menschm gleichsehe. - Aber Geld wa auch kem ubleS Ding, r Heute Morgen . erklärte !mu Hedwig, dah sie garnichts mehr besitze. Nette Aussicht. , Die Feiertage haben unsere Vorräthe gänzlich erschöpft. ' .Verkauf doch ein BildT meinte Hedwig. ' j . .Sehr gut. Aber dazu gehören doch Zwei. Einer, der verkauft, und Einer, der kauft. Und Letzterer ist doch die Hauptsache.' Aber sag mal'," Hed, können wir nichts mehr versetzen?" Hed lachte hell auf. j .Was denn? ES ist ja nichts mehr da. Hast 2to vielleicht eine heimliche Uhr?" - .Nein. Denn wenn ich sie hätte " . .Nun also!" ;r DaS trübt meine Freude eber sehr. verkaufen. Ich werde den Pelz enzieberL. Vielleicht wirkt daS imr nirend auf d Händler. Aber schade r- ei ist Thauwktter. Qie im fahr istö und ich sehz.c-r lr s:n mit vtken un:?r...

5hm habe ich emen Pelz und ich will's doch heute versuchen, ein Bild h

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lerqr lacyr man mlch aus ter ich werde ohne Pelz das Bild verkaufen. 25. December. . 26. December, AbendS. Es war nichts. In drei Geschäften b!n ich gewesen. Natürlich! Keine: wollte etwas wissen: daran ist dZ verfluchte Thauw:tier schuld. Wen es kalt wäre und ich m meiner neuen Menschheit hätte kommen können: ich möchte sehen, wie die' Spitzbuben vor mir gekrochen wären. Dann habe ich etwas Anderes versucht: Ich bin zu Öskar i:Ci seinen Freunden gegangen. Kinder", rief ich ihnen entgegen, .hat nicht zufällig Einer von Euch eine Erbschaft gemacht? Ja? Dann pumpt mir vierzig Mark." Selbstverständlich fiel es Keinem von ihnen ein, so zu handeln. Sie lachten mich nur aus und dann erfuhr ich das Neueste: sie hätten einstimmig beschlössen, den Sylvester bei mir zu feiern. .Ihr seid verrückt geworden! Wir haben nur noch zwei Stühle in der Wohnung und Hedwig versprach miv heute zum Nachtmahl ein' schönes Stück Schwarzbrot mit Salz. Von morgen an aber hört das Salz auf." .Thut nichts!" erklärte Oskar mit seiner symbolistischesten Miene. .Ich fühle, daß wir eine sehr opulente Sylvesterfeier bei Dir bekommen werden. Es liegt miv in allen Nerven und Nachts träume ich von Arakpunsch." .Aber " .Schön. Wir laden uns hiermit bei Dir zum Sylvester ein. Ich werde meine blonde Braut mitnehmen." Ich ging mit zerknirschtem Herzen. 27. December. Daö entsetzliche Thauwetter hält noch immer an. ES ist zum Berzweisein. Im Atelier dagegen herrscht eine schreckliche Kälte. Das ist noch ein

Trost. .Ich ziehe. von nun an meinen Pelz im .Ateller an. Ich glaube sogar, daß giebt Einem neue, kühne Ideen. Ich freue mich schon darauf, wie souverän ich in dem Pelze arbeiten werde. Sedwia meint, der Pelz sei mir zu weit, viel zu weit. Sie sagt, ich müßte mich zu diesem Pelz erst mästen, um ihn auszufüllen. . , . . . .Das ist Deine Pflicht," erwiderte ich kaltblütig. ' .Uebrigens finde i ich, daß mir der. Pelz nicht im Geringsten 5M weit ist. ?tä möchte fast behaupten: noch nie stand mir ein Pelz so gut, 'wie dieser.-, . Hedwig lachte . t Dann aina sie sväbend um mich herum und musterte- mich von allen Selten. . Ich weiß schon lange, daß sie einen innersten. Haß gegen meinenPelz bat. einen Qag. den sie zwar verbergen möchte, der aber aus jedem ihrerWorte und Blicke hervorbricht. Ich begreife diesen 'Haß. Sie hat eben keinen Pölz. . , O Ich glaube, ich werde mich von mei. ..er Frau scheiden lassen müssen. Dieser Pelz entzweit uns und zerstört unsere Liebe. Es ist ein böser, seindlicher Dämon in Hedwig gefahren, der ihr das gesund? Denken nimmt und teuflische Bosheit in ihre Seele schüt" tet. Nun behauptet sie, der Pelz! sei garnicht neu, sondern abgetragen. Onkel Max habe ihn mindestens ein Jahr, getragen, und darum erkläre es sich auch, warum er mir zu weit sei. .Der Pelz sei abgetragen?" schrie ich. .Hier hier!". ich zog ihn äuS und. legte lhn über den Tlsch. .Zelg mir irgend eine Spur von Abgetragenheit an ihm. Zeig'mir das." Die abgeschürften Stellen am Rücken" j .Waa ss daS soll abgeschürft sein?. .Das ist Staub da! purer Staub, den man mit dem Finger wegwischen kann." ' '. Zwar, ließ eS . sich nicht wegwischen, be? daS'thüt nichts. .Es 'sind eben keine abgeschürften . Stellen, sondern irgend etwas Anderes. . .Und weißt Du." fuhr ich ruhiger fort, .Dein. Versuch, mir meinen Pelz abspenstig zu machen, wird mißglücken'.' ; Ich lasse. Dir trotzdem keine Winterjacke darauf machen. Im Uebrigen aber theil ich Div noch mit, daß Oskar' mit seineu Freunden zu Sylbester bei unö sein ' wird er bringt auch die blünde Braut mit. Richte Dich also darnach. Sie 'erwarten Arakpunsch und etwaS. Opulentes." i .Mein Gott, das auch noch!" jammerte Hedwig. .Wo sollen wir's denn hernehmen?" ' ' .. Ich zuckte die Achseln. ..Nach einer Weile schloß ich: Und wenn Du noch ein einziges Wort übcv den Pelz sagst, trenne ich mich von Dir." : : 7. 27. December DaS Ttzauwetter thut, als ab eö sich b:S zum Sommer hier festsetzen wollte. Ich habe iloch nie ein derartiges Thau Wetter gesehen. Gut. Dann habe ich auch nicht die Schuld, wenn kein Bild verkauft wird: Ich kann nicht, mit dem Pelz ausgehen eS geht nicht. Ich will mich nicht zum Gelächter der Residenz machen. Die Menschen gehen in den lustigsten. Hingehauchtesten PaletotZ umher. Ich kann doch nicht' den Pelz auf dem Arme tragen. 5 ES laßt sich schlecht mit ihm malen. DaS hätte ich nicht gedacht. Ev hindert die freie Bewegung. Man müßte, um ihn bequem zu tragen, den rechten Aermel 'auSschneiden. . Es fallen mir ' auch ' keine kühnen Ideen in ihm ein. Eben, weil er die freie Bewegung hindert. Und zum großen Theil auch deshalb, weil nun Salz ein LuruLaTtikel . geworden ist und Schwarzbrot ohne' Salz gerade nicht darnach ist, der Phantasie Flügel zu verleihen. Ich werde künftig ohne Pelz arbeiten. Eigentlich ist daö auch viel desser: er wird nit so stark mitenomr.L 2i? cr-:iß:i5. Stelln am

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Dr. B. j. Kau Medlcal Co., (Westliche , H. C. POMEROY. gegenüdtt der Kücken wollen garnicht verschwinden. Ob das mit der Temperatur zusammenhängt? . e28. December. Noch immer Thauwetter mit war? mem, lauem Regen. Man hat sich wohl gegen mich verschworen? Ich fange an. an die Sylvesterseier zu -denken, und finde, daß schon starker Jllusionismus dazu gehört, sich Arak-Punsch dazu zu denken. Hedwig erklärte de finitiv. eS sei nichts mehr im Hause. Ich werde zu Oskar gehen und ihm seine Cigarettenschachtel plündern. -Ob ich den Pelz in einem Packet mitnehmen soll und ihm zeigen? Er berstet vor Neid. Abev nein das Tuch könnte Schaden leiden. Es ist sicher feines, kostbares Tuch, das gegen jede rauhe Behandlung sehr empfindlich ist. Aber Cigaretten muß ich bekom men. . 29. December. Hedwig geht heute mit fo seltsamem Gesicht umher. Was hat sie denn? Es ist, als ob sie über einem teuslischen Plan brüte. Sie sieht etwaö blaß und hungrig aus und das giebt ihren Zügen den dämonischen Charakerbb Hedwig irgend einen Plan hat, sich Geld zu verschaffen? Es wäre prächtig. Sie ist sehr erfinderisch. Wo uns Allen die Kraft ausgeht, entdeckt sie immer noch Wege und Mittel. Und dann dann könnten wir ja wirklich in Arak Punsch schwelgen! Ich will sie nicht in ihren Gedanken stören. . 30. December. Thauwetter. Es rieselt von allen Dächern. Wir sind bei Junihitze an. gelangt. Es ist geradezu eine Schurkerei, Einem in solchen Wintern Pelze zum Geschenk zu machen. Seit gestern habe ich den Pelz nicht mehr angesehen. Nun kenne ich ihn in allen seinen Nuancen und Schattirungen, und daö oftmalige Herausnehmen aus dem Karton schadet ihm sicherlich. Ich habe ein großes weißes Tuch darüber gedeckt, damit er nicht unter dem Luftzutritt leidet. t Hedwiz muß zu einem Entschluß gekommen sein. Sie lächelt still vor sich hin. Ich werde heute nochmals zu Oskar gehen. Cigaretten sind noch das Einzige, was er besitzt.. Und es ist mir ein Trost: er bleibt fest und steif 5ei der Behauptung, wir würden heuer in Genüssen schwelgen. - Eben heimgekommen. Hedwig- ist fort. Wohin sie nur geaangen sein mag? Vicllcichi kauft sie noch Brot ein. Ich habe den Speiseschrank untersucht, es ist nichts mhr da. Nicht einmal eine alte Kruste. Cigaretten sind ein schlechtes Ernährungsmittel. , Hedwig ist noch immer nicht zurück. Ich will mich schlafen legen. Trotz der Julihitze wird es Nachmittags finster wie im December. Im Schlaf vergißt man, daß man hungrig ist. . 31. Decembers Sylvester. Und' nichts da. ThauWetter, wie sonst und kein Geld. Ich traue mich garnicht, Hedwig zu fragen. Und auf Oslars Symbolismuö huste ich damit ist es nichtZ. Hurrah! Nun hat Hedwig gestanden. Wir sind Krösusse ich muß schnell zu Oskar hinüber. ES ist Geld da, viel Geld. Und der Arak - Punsch ist keine'Chimare und . Um acht Uhr kommen sie. . Hedwig hat kalten Aufschnitt . gekauft und Hummer und eine Menge köstliche Sachen. Wo sie nur das Geld her hat? Sie will'S absolut nicht verrathen. Wenn die Menschen nicht bald kornLim ich möchte nun wirklich etwaS NeelleS in den Magen bekommen. ' 1. Jänner. Eben hatte ich eine kleine Scene mit Hedwig.' EZ ist zu schändlich. Also daS war der teuflische Plan! Daher daS Dämonische in ihren Zügen!! . Si: hat den Pelz verseht.

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