Indiana Tribüne, Volume 20, Number 135, Indianapolis, Marion County, 2 February 1897 — Page 3

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in iicf fnr fiftv vears. Um das Glück. Roan von Sophie JunghanS. (Fortsehung.) DaZ begrcift man bei Spielern nie, sagte der ILftann, mit dem Gewicht der Erfahrung. Der Major ist stets in Geldklemmen gewesen, obgleich ihm stets alles feil war. Alles ... auch seine schon: Frau, sagt man. Die soll daZ aber übelgenommen haben. . So? Wer war sie denn? fragte Hoven mit einiger Neugierde. Der Mann legte den Finger an die Nase. Warten Sie eine Sängerin; den Namen habe ich auch gewußt. Wie war cs doch sacre neulich stieß er mir erst in der Zeitung wieder auf. O, eine Berühmtheit: wie kann man so vsrgzlich sei! Und sie verdient, wie ich da las, enorm, seit sie ihn los ist. Mich wundert nur, daß er da nicht Schröpsköpfe ansetzt. Sie muß den Teufel im Leibe haben. Die Stunde war indessen so weit vorgerückt, nach Mitternacht, daß die bisher dicht besetzten Gaststuben sich nun fast ganz geleert hatten. Die Fla schen waren auch leer und Hoven und sein Gast stanken auf. Der Mann dankte, worauf Hoven gnädig nickte; hier draußen vor der Thür, wo sie jetzt angelangt waren, trennte man sich natürlich. Ein Etwas sagte dem erfahrenen Hoven, daß es nichts scha den könne, wenn er sich diesen Mann so gefügig wie möglich mache; vielleicht für einen künftigen Fall, denn jetzt hatte er grade genug von Brüssel und es war beschlossene Sache bei ihm, am nächsten Tage abzureisen. Das leiseste Zögern jenes andern faßte er. denn auch ganz richtig auf. führte die Hand in die Tasche und brachte sie mit einem Zehnfrankenstück wieder heraus. Der Mann sträubte sich diesmal ein wenig. Der gnädige Herr sind trop gndreux . . . Ihre Auskunft war mir wirklich etwas nrth, sagte Hoven darauf; die Adresse des Mannes hatte er schon, für später. Sie waren schon ein Duzend Schritte auseinander, da lehrte Jean Baptisie rasch zurück und legte die Hand auf Hodens Arm. Aus Erkenntlichkeit mochte er sein Gedächtniß noch einmal angestrengt haben. Jetzt ist mir auch der Name seiner Frau wieder eingefallen, sagte er rasch. Sie hatte die Stimme verloren, machte aber nun alsSchauspielerin volle Häuser. Lunda. Julie Lunda eine Berühmtheit, nicht wahr? Capitel 10. Ja, man kennt sich nun schon eine ganze Reihe von Jahren. Die Worte, in nachdenklichem Tone gesprochen, kamen von schönen und immerhin noch so jugendlichen Lippen, daß sie im Verhältniß zu diesem Antlitz auffällig scheinen konnten. Frauen, die von Verufs wegen lange jung und schön bleiben müssen, Pflegen von einer langjährigen Vergangenheit nicht zu reden. Derjenige, an den die Worte gerich tet waren, suchte dieselben denn auch in diesem Sinne abzuschwächen. St! Wer Sie hörte, verehrte Freundin! saate er lächelnd. Wer Sie sieht, freilich, bei dem können Sie ohne Gefahr von früher sprechen; 'wird überzeugt sein, Sie könnten niemals schöner gewesen sein, als Sie jetzt sind. Nicht mit dem leisesten Schimmer erfreuter Eitelkeit erhellte sich das in der That reizende Antlitz der Dame bei dieser Nede. Sie sah ruhig aufmerksam aus, und so erhob sie auch jetzt die wunderbar durchsichtigen opalartigen Augen zu ihrem Gegenüber. Sie finden also wirklich, daß ich mich gut halte. Nisch? Wenn Sie es mir sagen, muß es wahr sein ; und. Sie würden mich so unausweichlich, wie mein Spiegel merken lassen, wenn ich alterte. An Ihren Angeboten würde ich das merken, am Rückgang der Preise für mein Spielen. Er konnte weiter nichts thun, als die kurzen weißen Finger mit den, dielen Ringen wie in leiser Abwehr er heben. Fern bleibe uns eine solche Erfahrung. sollte das heißen. Julie Lunda. denn diese war es, fuhr sogleich fort.in ihrer ruhigen, etwas mü-! den Art: Ueorlgens, warum sollte tch mich nicht conserviren? Ich lebe so ruhig und gesundheitsaemaß.habe nach jeder Anstrengung hinreichend Zeit zur Erholung. Daß ich körperlich doch nicht jünger bin als meine Jahre, weiß ick selbe? am besten. Es wäre ein Wunder, und ein noch größeres ist eiqentlicki. daß ich noch so aussehe, daß !ü nicht weiße 5aare bekommen von dem Fürchterlichen, was ich durchlebt habe. ' Er war mehr überrascht, als er merken ließ, durch diese im ruhigsten Tone gemachte Anspielung- auf die Bergangenheit... Sr sagte nichts, alier er beugte sich ein wenig vor zu ihr, uno sein Gesichi verrieth den Antheil, den er, Weltling der er war, doch am Schicksal dieser Frau nahm. Sie saßen beide in dem anmuthigi und prächtigen Salon des Hzuses st Haag, rcrde wie vor zwei Jren. Nisch war in der Näh esen und hatte mcht voruberrelsen wollen, oynt die Künstlerin zu besuchen, wenngleich jetzt, in der todten Saison, Geschäft-, licbes nicöt zu verbandeln war. E

halte sich wlrllich durch' mehrjährige Gewohnheit und die Achtung, welche zwei in Geschäftsangelegenheiten tüchtige Menschen einander abnöthigten, eine Art redlicher Freundschaft entWickelt. Besonders stark war des Unternehmers Sympathie für die kluge und energievolle Frau, und cs schadete derselben nichts, daß sie. tvle er wußte, nicht in Verliebtheiten ausarten durfte, im Gegentheil. Zu Herzensergießungen war freilich Frau Lunda. trotz alles Zutrauens zu NisÄ. niemals geneigt gewesen und aus ihrem eigenen Munde wußte er über ihre Vergangenheit so gut wie nichts. Wie kam es denn wohl, daß sie heute ein Bedürfniß der Mi.heilung empfand diesem alten Bekannten gegenüber? Sie war weich gestimmt und daher in der Verfassung, in der vergangene Dinge noch einmal lebhaft auf's Gemüth wirken, so, wie sie vielleicht lange nicht gethan haben. Eine Spannung von mehrern Tagen war nämlich gelöst, eine Sorge von ihr genommen. Und natürlich handelte es sich um den Angelpunkt ihres Lebens, um Margittchen. Das Kind war unwohl gewesen, hatte eine Erkältung mit den dadurch bedingten Störungen hinter sich. Sogar 'ein leichter Fieberzustand war vorhanden gewesen, aber nun längst vorüber und Margittchen heute wieder ganz wie sonst. In der unendlichen Erleichterung nun, die sir empfand, löste sich das ganze Wesen der Mutter zu seltener Weichheit; sie ließ sich gehen, mit Bewußtsein: leise seufzend, wie ein übermüdeter Wanderer, der ja wohl für jetzt ruhen darf, und nun zurückblickt auf den harten Weg. an den er doch ein Unersetzliches an Lebenskraft gewandt hat. " Nisch sah wirklich theilnehmend aus, und Julie fühlte wohl heraus, daß dieser Mann mit der vermischten Nationalität, tüchtig durchgebeizt durch, sein Leben mit so unendlich vielerlei Menschen, ihr Freund sei, soweit es nur irgend mit seinem Vortheil verträglich war. Und von wem kann man viel mehr als dies erwarten? Daß er von Temperament aus . gutmüthig war, machte ihn in solchen Stimmungen wie ihre heutige um so angenehmer. ' Jetzt begegnete sie seinem mit discreter Frage auf sie gerichteten Auge und nickte leise. Ja. ja. lieber Freund es war fürchterlich. Ich bin heute gesprächiger Laune, aber bei Jhnen schadet das nichts, nicht wahr? Nein, Sie können sich auf mich verlassen, sagte er mit einem Anflug echter Wärme. Reden Sie. wie Ihnen um's Herz ist. Sie könnten zu den Wänden reden, so sicher ist alles bei mir ach. man hat schon mancherlei erfahren, liebe Freundin. . Zunächst einmal machte nun aber die schöne Frau von dieser Gelegenheit keinen Gebrauch; sie schwieg vielmehr. in sich versunken, doch er wartete geduldig. O, es sind keine wunderbaren Enthüllungen.' die ich zu machen habe. sagte sie endlich, wieder in ihrem trockenen Tone. Ich stamme Don geringen Leuten ab,, aus einer Familie aber jedenfalls, in der ein guter Kern steckte. Magdalenenartige Bekenntnisse habe ich durchaus keine zu machen. Man hat mein Talent ausbilden lassen; ich i bin aber als ordentliches, tüchtiges Mädchen, dem es viel zu ernst mit' seiner Kunst war,- alö daß es für viel anderes Sinn gehabt hätte, Sängerin geworden, Wie es' heut zu Tage sehr vielen ergeht. Ich gefiel und fing anmeinen Weg zu machen. Da erst verliefe und verheirathete ich mich, und dann die letzten .Worte flüsterte sie zischend dann kames. . ' - Er fuhr fort, ihr sem Gesicht' mit ernstem Antheil zuzuwenden ' yuch wenn sie, wie jetzt, eine lange Pause machte. Neben seinerThejlnahme war er übrigens auch wirklich neugierig auf das. was er erfahren sollte.. Denn etwas Gewisses und Greifbares; über ihre Ehe war nie zu seinen Ohren aekommen. Daß dieselbe einen dunkeln Abschnitt in ihrem Leben gebildet habe, den Eindruck hatte er freilich immer empfangen. Es war, als wenn das. Bedürfniß nach Mittheilung, bei Julien nurstoßweise wirkte. Jetzt, wo', sie . so weit war, schien ihr wieder.die Lust zu ver gehen, - Einzelheiten,- - widerwärtige jedensalls, zu erzählen.' Ein zitterndes Regen lief Anfangs über die zarten, reizend gerundeten - Schultern, .wäh rend'sie in kurzen Absäden sprach, ES war in Amsterdam, wo, damals! Director Gertenhuis . eine'DpereingerZchtet hatte. ' Jch sang erste Partieen, wurde gefeiert..' . Damals lernte -ich das", erst trennen 7 vor sie -besann sichja,vor gerade zehn.' Jahren. . Sie wissen selber,'.' Nische wie LdiV sogenannten Kunstschwärmer sich. den Frauen ? deS Theaters gegenüber geben. .Nicht-wahr, Sie wissen esiund wie einen da doch bald' der Ekel packen muß? Das "mag mich entschuldigen.. DenNzder,-um den es-sich' handelt, machte, das- in -"dieser Weise nicht. Mit, schien 'sich vortheilhaft von den 'anderen'zu'.unierscheiden ri.i! .r r : - n . iif y

ein lajiüjigiqinei 3x015er,- iamicgci Mensch, holländischer .'Officier, Haupt. mann damals Hauptmänn. Sie brach kurz .ab, durch seinert roi der seinen Willen gespannter werdenden Blick veranlaßt.- Sie arten aus den Namen? 7 im Toni grenzenloser Verachtung alö ob der etwas' zur Sache. thäte in diesem, Falle!.' Andere Menschen, wirklicht Menschen; ja. die' haben einen Namen, der mit ihnen verwachsen ist. für den sie einstehen wie für t. Stück von ihnen. Aber wissen Sie. wer auch nicht unter e t n e m Namen geht? mit einem Ausdruck,- seltsam ruhig, vor dem eS ihm beinahe ein wenig graute, . daS ist der. Teufel! Wie hecht der nicht - alles '; Beelzebub, Lucifer, der Gottseibeiunödtr Feind oaI macht,, er ist nicht sowohl ein, Person, als 5as Jose en sich. V,;. ; Die Verneinung alles Guten ZdebLichtZ lieben, . nichts achten, nichts glauben, nichts ehren, 'und dgzudtLüge ver, körpert. Denjenigen, den -Ich geheiratbet habe, brauch r ich 'IHM 'hiernach nicht , mehr nt beschreiben. 'DaZ war ?r. '

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tr. um Gotteswillen dritte. 5r nannte sie sonst nicht so vertraulich: hier war ihm der Vorname entfahren, zum ersten Male. Sie nickte langsam. Ja wenn es die völlige innere Kälte ist. die eigentlich den Teufel macht, so ist er es. Er hat keine Stelle, wo er ein Mensch ist, keine. Er hat er ist so lebt er also noch? frazte Nisch fast bestürzt. Ja, sagte .sie, tonlos vor innerem Grauen, warum sollte er nicht? Er wird, mir zur Qual, immer leben. Aber hier lächelte sie traurig ich will lieber nicht mehr so reden, daß Sie mich am Ende noch für verrückt halten. Sie Waren eben nahe daran. Sie hatte' recht: ihm war. etwas bange geworden. Es ist aber eigentlich umgekehrt. Wer ruhig von dem, was ich erlebt habe, sprechen könnte, wenn es ihn selber betroffen hat, in dessen Geiste müßte vielmehr irgend eine Feder gebrochen sein. Kennen lernte ich jenen Mann also als Hauptmann Berghem und unter diesem Namen ließ er sich mit mir trauen. ' Er wiederholte: Berghem. Ja. sagte, sie gleichgiltig. Später, wenn wir in die Bäder reisten, fand ich, daß er uns als Herr und Frau Everard eingeschrieö:n hatte. Anfangs hatte er sich noch die Mühe gegeben.mir zu sagen, auch dieser Name komme ihm zu. -von seiner Mutter her. Mit der Zeit hätte die Lüge nicht mehr ausgereicht. Er war aber merkwürdigerweise damals noch im Dienste, bei mehrjährigem Urlaub in Europa. Sie werden sich nun wchl. unterbrach sie sich hier, wundern, wo denn das große Unglück, die tragische Verwickelung, eigentlich bleibe.' Ja. es ist nicht so leicht, dies alles zu schildern. Daß ich, wie ich bald merkte, einen Glücksritter. einen-Spieler, geheiralhet hatte erschöpft das beschimpfende Elend jenes Zustandes nicht. Mit mir hatte er sich verbunden, weil er auf meine Einn'ahmen rechnete; eine einfache Specukation. Aber er hatte sich doch verrechnet; ich störte ihn bald, obwohl er mich plünderte, denn ich war ihm zu solide, zu bürgerlich in meinem ganzen Empsmden. Als ich Mutter geworden enthüllte sich daZ Fürchterliche. . . . Das reizende Geficht verzog sich und wurde starr, wie das der Wanduhr. Kein menschliches Gefühl für unser erstes Kindchen, keines! In unverhüllter Niedertracht zeigte er, daß ihm diese Wendung unseresLebens ungelegen komme, ihn hindere. Ohne einen Funken von Antheil blieb er, wenn ihm auch damals mein Tod sebr unerwllnsckt ?w-r,n Ich wurde gesund ich bin ja wiver-' vn,;nr: wo , vuiuu uüci vas mo naro. . Und nun Sie baben nick, rnvifi und nicht Kind. aber. Sie sind doch ein cenicy. 'iscy ... nun werden Sie so Nack und nacb beareik-n ws , , .vuw litVii vorhm dem Ausdruck nach halb verruar iqien. Das ttmd löschte aus wie ein schwachesFlämmchen und er als ich nach drei Taaen nocb weinte, stellt. sich, als wundere er sich darüber! Wir waren ja nun die Unbequemlichkeit auf gute Art los. Und jetzt würde ich wohl curirt sein von menschlichen Anwandlungen, sollte das heilen und ibm nun endlich, wie er aebofst habe. zur Seite stehen können. . . . rr . .. s ... . c 1 uno wissen sle, was er oamil meinte? ?lck sollte als Lockvoael dienen für Männer, die es sich verlohnte, ins HauS zu sieben und am Svieltisck zu plündern! ' Eins hat mich dann und . f . r. , I ' wann gemunoerr ne ipracy zeyl wie der in Pausen, unterbrach sich und verank tn schwelgen, um dann mrt yellerStimme fortzufahren wie er. mit dem teuflisch kalten Blick, sich in 'mir lo halte tauschen können, ts mug doch wobl etwas , aeben, was über alle Berechnungen hinausgeht im Leben und ste alle zu schänden macht. So van er, dem dies feblte fernen wir: das Ser, doch am Ende so kläglich scheitern mußte. Denn kläglich ist er gescheitert, aber ich was habe ich dabei gelitsen! Es -gibt eme grauenhafte ' dunkle Sage von Menschen, die einem martervollen Tode dadurch überliefert' sind. daß man sie Hülflos verläßt, an emen Leichnam gekettet. Diese. Martern c.c :.c .cc. cx r tyuuc ciuicu. 19 tyuuc 0 rcciug wollt, als ich mich vermäblte. nichts anderes alö das was doch alle wollen. so schien es min Vattm und dann Mutter sein, ftfa dieleZ Soffen: und Verlagen aber hatte der lebendigeLeich . V V : . r r 1 I lium, vel .vsiritt, an uzn 10? gejqmleoei frislT. ttiit ?fin-n 4Snfin 2?t fhrrrA r - v.xuf jetzt so leise, als erzähle sie ein Geheim- !. evjt rrn..i i . ir , . mg. lq laiuuc 'Uiuuzz, er wuryeie darüber. Die Zumuthungm, die er mir gemacht hatte, die teuflische' ; . . nein, diese Dinge sind ich in Worte zu. fassen. Es gibt viele Verbrechen, Verbrechen, die don den Gesetzen . mit schweren Strafen geahndet werden. Aber Gott ist vielleicht milder, künftig, wenn er darüber richtet, denn sie sind menschlich! Wie menschlich ist nicht der Diebstahl, der Raub aus bitterer Noth,' der Betrug, den w kurzsichtig Thorheit die .Armuth des Vortheils wegen begeht, so der Todtschlag, der Mord sogar, in irgend . einer Lejdenschaft des Zornes, der Rache, der Eifersucht. Bei ihm aber, da warz ich muß das Wort immer wieder brauchen da war im Innern nichts Menschliches mehr. Wissen Sie. Nisch hier beugte sie sich vor und flüsterte geheimnißvoll , ich habe mich schon verachtet dafür, daß ich dieS alles! erlebt habe und noch da bin Herr.Gott, aus was für einem Stoff muß ich denn gemacht sein! .Meine arme Freundin er klopfte ihr nur leise beschwichtigend die Hand; die Berührung schien ihr aber wohlzuthun. Auch dieses Kind starb ob ohne sein Zuthun ich weiß eö nicht, (Fortsetzung folgt.) Drei Yfunb 6 Unzen Orot für 10e, des rerommen Qxt bei vernhard Thau. Merktpand 123 oder yosirooS Ctr. ico. 31, auch den feinsten yumderniökl. das V?e Noaaeabrot und olle Osrt llnea iu dorzuzlie? C . ......,

Der große Moment.

(Fortsetzung und Schluß Eines Vormittags es war kurz vorher, ehe Vapa Vrahtmann irfs Mi- ! Nisterium mußte kam die Guste athemlos hereingestürzt, mit bochrothem Gesicht, in äußerster Erregung den Schürzenzipfel mit der gehäkelten Spitze fast zerzupfend, und sagte: ' Gnädiges Fräulein. Herr Berger kommt! Er will mit Ihnen sprechen, das heißt, mit Ihrem Herrn Vapa. Ach Gott, er ist ein so guter Herr . . FräuleinEertrud fing an zu zittern. .Der große Moment! Der große Moment!" jubelte ihre Secle; aber sie besaß immerhin noch Selbstbeherrschung genug, ihre äußere hoheitsvolle Rübe zu bewahren und mit Würde das geschwätzige Mädchen zu unterbrechen: Er heißt Herr von Berger; merk Dir das, Guste! So. und nun geh' und kümmere Dich um Deine Arbeit." Guste warf einen trotzigen Blick auf das gnädige Fräulein. Sie wollt: offenbar noch etwas erwidern, besann sich aber doch und ging achselzuckend hinaus. Kaum hatte sich die Thür hinter ihr geschlossen, als Fräulein Gertrud aufsprang und in das Nebenzimmer lief, um ihren Eltern die freudige Botschaft mitzutheilen. Er kommt! Er kommt!" rief sie einmal über das andere aus und hatte nicht übel Lust, schnell einen Solotanz zu riskiren. Mama rannte wie eine Besessene im Zimmer auf und nieder, zupfte an ihrer Haube und verlor beinahe die Luft. Papa fuhr schleunigst aus seinem Schlafrock und machte sich salonfähig. Dann betrat er in gemessener Würde, wie ein Herrscher, gefolgt von seinem Hofstaats der Gattin, kurz und dick, und der Tochter, lang und dünn, zu welchm Kontrasten er persönlich die Mitir hielt, den Audienz-viilzzo-Empfangs salon. In demselben Augenblick hatte sich auch drüben die Thür geöffnet, und Guste hieß'Herrn Berger mit schäkerndem Knix,-. immer noch mit einem Gesicht, das in' der Farbe einer Päonie - auf das Haar glich.'. eintreten.was der Eingeladene auch that gleichzeitig dabei ihre Hand drückend. Shocking!" sagte Gertrud im Stillen und konnte sich nur mit Mühe zurückhalten, um nicht auf Beroer zu stürzen und ihm pflichtschuldigst die Augen auszukratzen, wie sich'S doch gehört hätte. Papa runzelte die Bureau kratenstirn, und Mamas Augen schossen Blitze,' zwar nicht auf Berger, sondern auf Guste. Aber das Mädchen verließ daS Zimmer, und die Drei hatten wichtigere Dinge vor, als sich länger übn diese Person zu ärgern. ; Nun, wie befinden . Sie sich, Herr Berger?" eröffnete' Prahlmann . die Audienz,' indem tt dem jungen Manne leutselig die Hand entgegenstreckte, die dieser auch mit Warme ergriff. .'. ), ich danke Ihnen", lautete die Erwiderung. Sie wissen. Herr Geheimrath, daß ich einen ziemlich sorgenlosen Tag lebe. (Gertruds Herz klopfte immer stärker, und sie . mußte sich vor Erregung auf einen Stuhl niederlassen) gestatten Sie mir. daß ich mich kurz fasse .... fehlt mir ein eigenes Heim, eine liebe, kleine Frau! (Gertruds Gesicht wird kochroth.) Ich habe entdeckt.. Herr Geheimrath, daß Sie einen Scbaß in Jbrem Hause haben (O, o- bei der Mama, abweh rende Handbeweaungen bei dem Papz, noch tieferes Errathen bei der Tochter), und ich bin überzeugt, daß ich keine schlechte Wabl troffen habe (Gertrud sucht mit Hilfe deS Taschentuchs ihren Augen einige Rührungs thränen ?u erpressen). Wenn ick auf Ihr mir bisber bewiesenes Woblwollen zählen dürfte (O, o" beim Papa: ganz aewiß" bei der Mama), so würde ich Sie bitten, mick dadurch zum Glücklichsien aller Sterblichen zu maen". ' bier machte er, scheinbar erschöpft von seiner lanaen Rede eine Nause, während welcher Fräulein Prahlmann sich vorbereitete, im qeoebenen Moment Herrn von Berger in die Arme ?u fltcacn : , .daß Sie Gertrud" (ein leiser Auf-, schrei aus Fräuleins Munde'j Srq hielt verlesen inne. indeß l;r Gekmrath freundschaftlich seine Hand schüifeite und saate: Sie dürfen schon einenWunsch auSsprechen. Herr Berger; waS an uns liegt, soll geschehen Die Mutter deutete durch eneraisches Kopfnicken ihre vollste Uebereinstimmung mit ihrem Mann an. Berger jedoch wurde noch röther, fing an zu stammeln und sagte schließlich nach mehrfachem Anlauf: Ich bitte. Herr Geheimratb. Fraulein Gertrud Niedlich mit Ablauf dieses Monats aus Ihrem Dienste zu entlassend Das habe ich auch schon qesagt," erbob sich jeU Gertrud mit flammenden Auaen; sie muß auS dem Hauses' .. Sie muß auS dem Haufe!" echote die Mama. Ganz gewiß, mein lieber Herr 53er aer." entaeanete etwas verändert über die scheinbare Abschwenkuna der Gekeimrath. Hat sie Ihnen etwas geihan?" Gethan? Nein! Heirathen wollen wir uns." Waaas? Her . . . ." klang es gleichzeitig aus den beiden verekelichten Kehlen. während das , Fräulein wie ein Mehls'ck auf ihren Stuhl zurückplumpste. Ja, sie ist, soviel ich gesehen habe, ein gutes braves Mädchen und nimmt eS an wahrer Bildimg und an korpersicher. Schönheit mit mancher großen Dame auf." Berger schien die Absicht zu haben, seinen Panegyrikuö eufGertrud - Guste fortzusetzen; aber wie eine beleidigte Majestät erhob sich die Tochter des Hauses und sagte mit kaltem Ton: Jä,, weshalb erzählen Sie unö daS AlleS. Herr' Berger?" '-momentan hatte ste daö von" vergessen die Gute ist ja draußen- und kann ja gehen. wenn eS ihr beliebt., unsertwegen noch heut, nicht wahr, Mama?" Mama nickte, Gertrud rauschte hinc2, y2.d5?chKZd2.und

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H. C. POMEROY. geamüdn der Herr Berger empsayl stch mit Auödrücken lebhaftesten Dankes. Im Nebenzimmer ermangelte Gertrud nicht, sofort in Ohnmacht zu fallen; aber üe hatte nicht lange Zeit, die zärtlicheLiebe der besorgten Eltern in Anspruch zu nehmen. Es klingelte, und Guste meldete Herrn Bäumle. der um die Ehre bitte. Fräulein Prahlmann einigeAugenblicke allein sprechen zu dürfen. Nach langem Zöaern brachte sie es doch über sich, dem Gesuch zu entsprechen ; eine dunkle Ahnung sagte ibr daß diese Unterredung von Wichtigkeit sein könnte. Im Zimmer nebenan stand Bäumle im Gala - Anzug, einen riesigen Blumenstrauß in der Hand, hinter dem er fast völlia verschwand. So verlegen hatte sie ihn noch nie gesehen: er trippelte bin und her auf seinen dünnm Beinchen, fing mit einer schwungvollen Rede an. kam aber bald aus seinem Concept, begann eine neue und lieh 'sich schließlich es gehörte nun einmal zu seinem Programm auf ein Knie nieder. dabei viel verworrcnes'Zeug stammelnd. wie: Erster Anblick. G'ötterfunken. Einzige, unwandelbare Liebe, Herzen finden, and reichen und dergleichen schöne Sachen mebr. Halb mechanisch griff Gertrud nach dem Strauß. Ich glaubte nicht, Serr Bäumle.-. entaeanete sie unsicher, ohne denSaj zu vollenden. Dem Musikalienhändler schien ploklich der Muth zu wachsen. O, Sie meinen, weil ich. so oft draußen mit dem Mädchen sprach? Verzeihen Sie mir, ich hatte ja den Mutb niSt. drrekt auf mein Ziel loszuaeben; ich'suchte zu sondiren, mich über Ihre Wünsche ' zu orientiren " Gertrud drokte schwach zu werden. Das kam alles so unerwartet. Nie Katte sie gedacht, dan es so kommen konnte.' ' Kommen Sie morgen wieder." aab sie Zur Antwort, und Bäumle küßte boräMnedfot ibre ioand und war glücklich, daß Gertrud sie nicht zurückzoa. Dann ginn er. , Fönenden Athems seUe Gertrud tnr 5ltern von dem allerneuesien (5reicmiß in Kenntniß. Papas Gesicht heiterte sich wieder auf, und er fina soaa? an, sich die Hände zu reiben. Nach lanaer Debatte kamen cnbltA alle drei dabin uberein. daß Gertrud noch von Gluck sagen könne, dan ste derHimmel vor diesem WindikuS bewahrt habe. Verger wnre. yenau besehen ein ganz unznverlässiaer Mensch: dageaen sei bäumle eine aemüthvolle.'.Zn-n-rl?che Natur, bei dem sie. nämUch t?eriiid. eS unbedingt nni baben Musse. Und eS wurde 5'schlossen den faa d-n Väumle u rbören. ' Und so nesh es am n?n-n J!nn. Un dieselbe si,Trt- 3po ernste. Die beiden GertnUn sich von der Zt an nicht wiedergesehen. ' 1 . , i Werde Trauringe seltener Wp.n man der Versicherung, einer amerikanischen Frauenzeitungs - Eorrespondentin glauben will, geht es 'mit der Herrlichkeit der Trauringe- und auch der Verlobungsringe langsam zu Ende, und wäre es nicht gerade ZU derwundern, wenn sie, wenigstens in 'der englisch sprechenden Welt, resp, in.-lei-tenden Kreisen derselben, in absehbarer Zeit aus der Mode kämen.' Also sögar vor dieser uralten und ehrwürdigen Einrichtung würde unserZeitgeist, resp, der Geist des Neuen Weibes" nicht Halt machen! Denn in letzterem Geist wird die:Ursache für die aufgetauchte Abneigung gegen den Trauring gesucht, indem seine Gegner oder Gegnerinnen in dem Ring ein Symbol der Unterwürfigkeit des Weibes, und der Macht und Autorität des stärkeren Geschlechts erblicken wollen; die 'neuen' Frauen aber wollen in keiner Weise dem stärkerenGeschlecht untergeordnet sein ' j Es ist allerdings nicht zu bezweifeln, daß in ' früheren Zeiten diese Rjnge thatsächlich vielfach wenn auch 'Nicht überall ausschließlich eine solche Bedeutung' hatten. Ein Ring bildet auch rn anderer Beziehung ein äußeres Zerchen der Vollmacht, und als z B.Botschaften noch mündlich weiterbefordert wurden, warmes Brauch, den Uebermittler einer Botschaft um' seine Krmächtigüng zu beweisen, mit denr Siegelring desjenigen zu betrauen, don welchem die Votschaft ausgingl. Und so auch wurde wohl in vielen Ländern, wenn ein Mann in Weib nahm, die vom Manne übertragene " Vollmächt, dem Haushalt vorzustehen und eventuell den Mann noch anderweitig zu vertreten, äußerlich durch die Verleihung deS Ringes kundgethan welken das Weib an der linken Hand trug, während der Mann, als der Verleiher der Autorität, ihn an der Rechten hatte.- Doch ist es nicht nöthig, die Bedeutung des Ringes so einseitig aufzufassen: ein Ring ist zunächst ein Band, ein gegenseitiges. Aber Manche scheinen sich bei letzterer Ausfassung nicht beruhigen zu kon nen. In englischen Hofkreisen, welche ja auch für die amerikanische" fashionable Welt stark maßgebend sind ist es dem Ring an den Kragen gegangen", als Prmceß May an Stelle deS Verlobungsringes - eine Armspange setzte. Vielleicht folgt bei anderer Gelegenheit auch eine formelle Verponung des Trauringes; gesetzlich ist derselbe Za längst ein überflüssiges' 'Zubehör. Man tau!

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T T c ( n I Poft'Ofsice. Indianapolis, Ind. ' ist dab einzige Blatt in JnS!arta, welches : Interessen des Volke! gegenüZeV her Macht ywtbeatv vertritt. L!ö Organ des Vstteö t unö nicht einer Partei- oder yartejw tereffen kkupft sie nnentdegt ' V Freiheit u. Recht eus allen 2Mt M Leöe?. Die V;ZiZ t Js?e iS I hr Schöpferin allek Wohlstandes und 'da rum tkikken dr tx solche ovut R, . fyrrÄen, welche Arbt iur sreüdr bringendek att nir mthttb-ü. tuten Laft:Wscht Zeder fottschritllich Sef.a:e. fföt c als mo?Nsche VflichZ ernpfii" öes? hit ?i!&a LöS- & s! reZhaMqr " Sonntags Vlät. bietet ene gSN?? t257: Sk' Aoff5. Der Monnemöntg Vrri? . der täglichen Tribüne .ift. 12 edeß SanntagiblattS Sei beider zusaea 10 Ctt0 PerWdS. oder CÖ 1Gt& per Monat.? i Durch die yoft'dcrsaÄt, ksste! d TaeblattyS, daß VonntagSblatt 0Q pet JtV beiti zusäMn I C3 H pimMUitylsut aller ÄU verden rasch und billig aus' geführt. CltAt&tez?xz . St -..1.. Govsüitziisrza, , CIcÖSSSttf ävt)h-5:Ä . , . ' czumzfe LirLttw, jrm 1 1 .'.lr- " . ' vT5y?cn o ft3 : . . . ) t 1 i ' ; für SeschifUle.Ok derd gesS-Qksll es?t. SS SSESi

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