Indiana Tribüne, Volume 20, Number 135, Indianapolis, Marion County, 2 February 1897 — Page 2

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Znvtans Tribüne.

Erschein! Tazlicy und Lvluuagv it :S3il4e Irttüne koste, durch den Träger 2 Scnt oer Ooche, ixt SonniagS.Tttbüe"Z Ccr.: per 3o4t- Oeide ulaeine 13 CenlS Gentt pet TCafti. ' Per Boi außerhalb ftc .tait gugefchit In SorauZbkiahlunz f ptl IM. sfus i8Cai Sttadams kratze. Indianapolis, 3nd , 2 Februar 18 '7. Im Ninta Vergbec7cn. ' 2heZlZ in Colorado und theZlZ in Utah liegt hoch oben in den Felsgebir gen, Kelche sich hier im Allgemeinen 5000 bis 6000 Fuß über dem Meeres . spiegel erheben, ein großes und interessantes Becken, Uinta benannt. Sei biges ist von Osten nach Westen etwa ' 170 engl. Meilen lang und von Norden nach Süden an die 100 Meilen breit. Bis vor Kurzem war diese Ge-g'.-nd den Indianern überlassen geblie den, und es ist noch jetzt sehr wenig über dieselbe bekannt; das Wenige aber sollte zu weitern Forschungen reizen. Der Green Niver schneidet das Becken in zwei Hälften, dieser Aus-. druck ist beinahe wörtlich zu nehmen, denn der Lauf dieses Stromes geht durch Schluchten von tausend bis dreitausend Fuß Tiefe. Zu den wildesten Gegenden auf dem nordamerikanischen. Festland gehört der südliche Theil des Beckens: er ist eigentlich weiter nichts als ein Gewirre tiefer, , durcheinander laufender Schluchten ebenfalls bis 2000 Fuß), und der Wanderer, welcher hierher geräth, könnte glauben, in ein wahres Welt Chaos gerathen zu sein. Nicht diese gewaltigen Schluchten aber sind das Merkwürdigste an. den Becken, sondern die vielen senkrechten Risse und Spalte in dem Felsgestein. Dieselben sind nicht lecr, sondern mit einem seltsamen Stoff gefüllt, welcher erst in neuester Zeit von geologischen Vermessungsbeamten wissenschaftlich untersucht worden ist. Allermeistens gehen diese Spalte in gerader Richtung vom Nordost nach Südast, und ihre Weite schwankt zwischen einem Sechszehntels'Zoll und 13 Fuß, während ihre Länge ein paar Hundert Fuß bis zu zehn Meilen beträgt. Ueber den Ursprung dieser Spalte ist man noch sehr im Zweifel; doch nimmt man im Allgemeinen an, daß sie schon bei demselben Proceß entstanden seien, welcher das ganze Becken hervorrief; ihre Wände sind allenthalben glali und regelmäßig, und es zeigt sich auf beiden Seiten einer Spalte nicht die mindeste Verdrängung in den Erde-, resp. Gesteinlagen, fr daß es beinahe unbegreiflich erscheint, wie sie sich erst nachträglich, nach der Entstehung des Beckens, gebildet haben könnten. Nun aber zum Inhalt dieser Risse ! Bis zur Oberfläche sind dieselben mit einer schwarzen Substanz angefüllt, welche wie Theer, aussieht und-von den Geologen Umtatt" genannt wird ; der verbreitetem Namen ist jedoch GUsonU", nämlich zu Ehren von Hrn. Gilson aus Utah, welcher zuerst auf den Werth dieses Stoffes aufmersam machte. Letzterer ist äußerst spröde, und überall, wo er gebrochen wird, zeigt er lebhaften Glanz." "Er ist thatsächlich eine Art Asphalt. , Sechs der vielen Spalte oder Adem sind von den Geologen gemessen warden und enthalten, deren Angaben zufolge, etwa 24 Millionen Tonnen dieses Materials! Wenn man den Stoff zu Tage fördert, , so sondert sich ein feiner chocoladefarbiger Staub ab, welcher tief durch die Haut und die Lungen dringt; die betreffenden Bergbauer müssen Petroleum anwenden, um dieHaujflecke wegzubringen, welche durch diesen Staub entstehen, und sie tragen besondere Schwämme, Ath mungs Apparate und sonstige Vorrichtungen zum Schutz ihres Halses und ihrer Lungen. Auch hat man die Entdeckung gemacht, daß der Staub in hohem Grade explosiv ist, wenn er sich in gewissem Verhältniß mit der Luft mischt, und man hat es gerathen gefunden, ihn mindestens einmal jede Woche durch Besprenkelung der Wände zu Boden zu bringen. Schon das zu fällige Niederfallen einer Kerze genügt, eine Explosion hervorzurufen, wenn genug Staub in der Luft ist. Es ist wohl ein Glück, daß man bei diesem Bergbau keine Sprengungen rmzuwen den braucht; eine Hacke lst Alles, was dazu gehört, und damit kann , ein durchschnntllcher Arbeit zwei Ton nen im Tag fördern; als Lohn erhält er nur 87 Cents für die Tonne. Der Stoff muß erst 123 Meilen weit ge schleppt werden, ehe er. die Eisenbahn erreicht. Eine. Tonne Gilsonit gilt in Städten wie Chicago oder St. Louis ungefähr $25, was freilich zu dem Forderungslohn m großem Mlßver hältniß steht. Von immer mehr Seiten lernt man den Nutzen dieses Stoffes kennen, und r - i ti r r rn . ' " ' 13 lei yai man oereiis zu nerrven dungs Arten für denselben entdeckt. Am meisten wird er als Firniß für verschiedene Arten Metallarbeiten U nutzt, und er entwickelt dann eine geradezu wunderbare Elasticität. Ist z. V. dieser Sirniß auf einer Zinn platte aufgetragen worden, so kann die Platte wiederholt gebogen und der Rand verhämmert werden, ohne daß irgend ein Riß entsteht, oder derGlanz sich vermindert. Ferner wird Gilso nit u. A. zum Verkleiden von Stachel draht sowie zum Verkleiden sieinenek oder backsteinener Seewasser-Mauern' ferner zur Jsolirung electrischer Drähte, zum Ueberziehen von Pfählen' und Eisenbahn - Schwellen und als Dach decker - Pechtheer gebraucht. Er hängl an Holz und Stein und sogar -an Fleisch ebenso vorzügl'ch fest, wie an Metall. Mit asphallcaltigem &aU stein gemischt, gibt er auch ein gutes VslasterunaZmaterial. Wahrscheinlich wäre er schon in viel ausgedehnterem! Mas)e verwendet worden uno hättkj ausländische Chemicallen, sowie bis zu' einem gewissen Orade Harz verdrängt.;

wenn die Befo'rdrungsgelegenhei:en günstiger wären. Vcncidcnöwcrthe Mägen.

Nirgends in der Welt wird so viel über Dyspepsia oder Verdauungsbeschwerden geklagt, wie in Amerika, und doch gibt es echte Amerikaner, welche von diesem Fluch unserer Civilisation, wie es scheint, nicht im G:rinasten zu leiden haben. Und das sind die unverfälschten Eskimos. Dabei halten diesc!5:n keineswegs die schönen Regeln iin, welch zur Verminderung der Dysrepsta aufaestellt worden sind. Im Gegentheil, sie bieten allen anerkannten Gesetzen der Hyaiene Tron, wenigstens so weit ihre Verhältnisse überhaupt Gelegenheit dazu geben. Aber sie gedeihen prächtia. dabei. Man kann sagen, daß sie die reinsten Straußen-Mägen haben oder doch diesen Wohl näher kommen, als jede andere Menschenrasse. Ein Eskimo ißt, wie andere Sterbliche auch, so lange, bis er genug. hat: aber dieses bis" tritt eben nizjnals ein. so lange noch ein Fetzen zum Verschlinzen übrig ist! Sein Appetit ist nur durch die vorhandene Masse beschränkt. Es kann bei ihm nicht vorkommen, daß sein Essen schlechi'gckocht" ist, "sintemalen er es meistens überhaupt nicht kocht. Auch kann er keinen Fehler hinsichtlich der , Art der Speise-Aufnahme machen; soweit die Tbran-Vlase oder das Fett seiner arctischen Lieblingsthiere w Betracht kommt, kann von wirklichem Essen in unserem Sinne gar keine Rede sein! Er schneidet diese Speise , einfach in lange Streifen von n.Jefähr einem Zoll Breite und einem Zol. Dicke . und läßt sie dann die Gurgel hinab gleiten, etwa wie man ein Tau in einen Vrunnen hinab! werfen würde. Niemals stellen sich darob Verdauungsleiden bei ihm ein. Aus Fleisch und Haut vom Walroß kann er sich ein gutes Mahl machen, obwohl' das Zeug so hart und kiesig ist, daß man beim Zerschneiden fortwährend das Messer schleifen muß! Und wie die Alten, so sind auch schon dieJungen. Die Zähne eines kleinen Eskimokindes beißen in ein Stück Walroß-Haut geradeso gut ein wie die Zahne eines gewoynuchen amenkanischen Kindes in das Fleisch eines Apfels. Man bedenke dabei, daß die Haut l:s Walrosses einen halben Zoll bis anderthalb Zoll dick ist und ziem lick viel Aebnlicbkcit mit einer Elephantenhaut hat! Aber das Eskimokind beißt sie durch und verdaut sie vortrefflich. Es würde schwer sein, ihm verständlich zu machen, was Ver-dauungs-Beschwerden" überhaupt be deutet. .. .. Wahrlich.- es müßte eine interessante Aufaabe für Aerzte und Anatomen sein, so einen Eskimo-Magen einer be sonderen Prüfung zu unterwerfen. Vielleicht kämen dabei auch einige gute Winke ' für Dyspepsiageplagte Men schenkinder heraus. Der bequemste Zeitmesser. Alle Trägen und Vergeßlichen wer den wohl mit Jubel die neueste Art Taschenuhren begrüßen oder hab:n es schon gethan, wenn sie von dieser glo riosen Erfindung - schon gehört haben sollten. " Diese Uhren verwirklichen beinahe den Traum der zahllosen Sucher nach dem perpetuum mobile;" sie brauchen wenigstens gar nicht aufgezogen zu werden, denn sie thun dies sozusagen von selbst. Alles, was' der eine solche Uhr tragende Gmalicue zu thun braucht, besteht darin, dag er während emes Tages im Ganzen eine HZbe eng lisch? Meile geht, auf Schusters Rap pen nämlich, und das will gewiß in 24 Stunden nicht viel, heißen. Alles Uebrige thut diese Tausendsassa-Uhr. Naturlich hat' sie' ebenfalls- emen Aufzieh-Mechamslnus. Selbiger besteht aber in einer' höchst sinnreichen Vorrichtung, mittels welcher durch die bloße 'Erschütterung, die beim Gehen ihres Inhabers von selbst' entstehen muß, ein kleines Gewicht gehoben und gesenkt wird. Die Bewegung dieses Gewichtes setzt wiederum ein Sperr-klinken-Rädchen .in Bewegung. Dieses zieht die Uhrfeder zu ihrer vollen Spannungshöhe auf und wird dann selbstthätig so lange stillgehalten, bis ein weiteres Aufziehen erforderlich ist, u. s. w., Uebrigens ist es nicht einmal rll.d i.nZ erforderlich, mir; der Uhr jene Kleinigkeit zu' gehen. sonstige Erschütterungen des alltäglichen Lebens thun denselben Dienst, und wenn wirklich keine solche vorkommen sollte, so genügt es auch, die Uhr ein paar Minuten auf und ab zu schütteln. Man. kann 'den neuen Zeitmesser schon in verschiedenen. Varietäten haben. '.Möge, sich der Leser und die Leserin ausmalen, was sich Alles mit einer solchen Uhr anfangen läßt, welch' ein Se gen sie für die .Glücklichen, denen keine Stunde, schlägt.- also vor Allem für die sich verspätenden Liebenden, und noch für 'unzählige andere Menschen linder beider Geschlechter werden kann! Am Ende, gar aber wird sie auch von gar Manchen verwünscht, denen sie bequeme Entschuldigungen raubt? iv',v?i:;;caaf Sasserthiere. ' ES mu& für Jeden, welcher näher darüber nachdenkt, schon wunderbar genug erscheinen., daß, Vögel ohne ein anderes 'Handwerkszeugs als ihre Schnäbel denn ihre Krallen benützen sie nicht dafür .so, seine und . nm n ri ' nr conipiiciiie itvceiiter tuac von AoqeiArchitectur aufführen können, wie es. manche der Nester sind . aber noch merkwürdiger ist die Thatsache, dah - es logar Fische, ja sogar auch See-muschel-Thiere gibt, , welche dasselbe thun! Mehrere Gattungen Fische sind bekannt geworden, welche nach . VogelArt Rester. bauen,, .or noch .nicht' langer Zeit wurden einige solcher Fische auö Japan in unser Land gebracht. . Diese Fische, . haben allerlei interessante -.Gewohnheiten wie eS ti cllesi C:iin; Izl' izn Ssnnen-!

ausgangs-eich kommt, beinahe selbstverständlich erscheint! und soweit sie überhaupt bei uns zu kaufen sind, müssen sie ziemlich aut bezahlt wer-

den. obwohl sie bei Weitem nicht mehr so hoch, wie m der ersten Zelt, VU,:r n.f., W-nU'rr& Sn m yui. a. --if hsrmfirfn fr. sirf im V)s ft1t A Yllt rr U;iii, vnmvun iw jtuy itii Uiuuiuui oder sogar m emer gewohnttchenGla,kugel, und sie bringen drei- oder vieriiui lui luiut r . r?v Wi , ii& Vnnhl hftlR I M VI Afri A lUt Amrt TT iulüz hui v v überall gewöhnlich genug sem. In Japan hat man ihnen den schönen Namen Varadiesflsch gegeben. AJ 's rnrnnn Ihre Nester sind eigentlich aus Luftblasen zusammengesetzt! Sobald , . . , " 1- i i . ts! O.i -tt lAtnmT mnrh u oti a1 vuu4U"b -vuiui. iiuw-y das Männlein eine bemerkenswnthe Veränderung durch. Sonst ist es von trüb-ülberarauer Narbe, aber um diese Zet zeigt es rothe, blaue und grüne Streifen, mit einzelnen Stri. chen von schönstem Orangegelb. Das Nest aber wird vom Weibchen erbaut, und zwar ganz oben im Wasser. Beständia Luft einschluckend, stökt das Weibchen dieselbe von Blasen ' aus. wieder Gestalt, welche wiederum .... . YmrA fTVfirm .(TnhM"n fe niis einer Ausscheidung vom Mund gebil - det sind, zusammenaebalten werden, Nachdem eine genügende Anzahl dieser befestigten Blasen beisammen ist. macht sich das Weibchen daran. die Eier zu legen. Jetzt aber hat das Mnnl?Zn ernt wichtige Rolle an svie len. Gerade m dieser 5Zeit zeiat näm-

lich das Weibchen ein merkwürdiges i lmffe. t Verlangen, seine eigene Eier zu ver-1 Inge aber war em ganz anderes schlingen und würde dieselben ohne ' Wesen als der vierschrötige, schweigc.:r.? .,..'. ,.kk,..rr. 1 same Cbrlstlan Swarke: grok und

O'Vli ii kunivun uu u m, nicht das Männchen unusgs.d, unter, sonoern uoBi ie geraoe irnicrhalb der Blasenmasse aus; sie steigen ' 1 . 11. ' . 1 . 1 J m,f ,,miwinr in hlf iinh n iin ( 5. 7i i f sta bewacht das Männlein noch das Nest ...jj... 1 i-i" " - , und jagt das Weibchen, so oft es her 7?uns Taae lana dauert die e m teressante Vorstellung; dann komm! das Ausbrüten der Jungen. Schwim men können dieselben nicht, sie klammern sich aber, kleinen Kaulquappen vergleichbar, noch immer an die Bla sen, und wenn einmal zufällig ei 'S abfallt und ;?r !! ff L lr I!C 1 31 LanrJ5.rro.r' nes will, Papa in seinem Mund auf und leg! es wieder auf einer der Blasen nieder. Die väterliche Fürsorge für die Kleinen dauert fort, so lange bis dieselben alt genug sind, ganz für sich selbst zu sorgen. Im Aquarium werden diese Fische fett und erreichen eine Länge von 4 oder 5 Zoll. Am besten gedeihen sie von gehackten Angelwürmern, obgleich auch . feingeschnittenes, roheS . Rindfleisch ein guter Ersatz dafür ist. Man muß sehr darauf sehen, sie- nicht, der Kälte auszusetzen, welche tödtlich für sie ist. . Und nun etwaL von nesterbauenden Seemuschel-Thieren! Bei ihnen: ist diese Fähigkeit, wie gesagt, wohl recht verblüffend. Aus den ersten - Blick möchte es beinahe scheinen, als ob die .. -Vs.wi Vrtrr.nf rfvsf t Is&mr (YAman unter dem wissenschaftlichen Namen Lima Hians" bekannte Kamm muschel-Gattung. oder die Pholas, oder auch die Lithodomus- ungefähr ebenso gut befähigt zur Anlegung ihrer seltsamen Bauwerke, seien, wie eine gewöhnliche Schnupftabaks-Dose. wenn ihr Leben und die bloße ffahig keit. ihren .Deckel zu öffnen und zu schließen, verliehen werden könnten. In der That ist das Wie ein Geheim rnfe, hinter welches noch kein Sterbli cher gekommen ist. Der Gelehrte, welcher dieses Räthsel löste und be weisen könnte, daß ihm die Lösung gelungen sei, würde sich damit ohne y p. m..e r? r , Jweise.! emen wu sur n ganzes Leben begründen. Von besonderer Schönheit ist daZ Nest der erstgenannten Muschel, wel ches in Korallen eingebaut wird. Der Rand des länglichen Nest-MantelS hat Zierlich verflochtene, sich lang nach schleppende Franzen von röthlich-gol dener Farbe, welche hinter dem' Thier chen, wenn es durch das Wasser schwimmt, nachfluthen,' etwa wie die . - Locken einer Meerjungfrau. Schwimmt? Man weiß, nicht ob man das Wort in diesem Fall an wenden soll. Wahrscheinlich ist die Bewegung, welcher - dies.es Thierchen sähig ist, eine. Art Fliegen durch das Wasser, wobei es die zwei Scha, len, welche ieme Muschel bilden, ae nau so benukt. wie eine Gattung vscqmeiicriinge, 01c in kurzen bloßen er- je. 11f! 1. ? . tsit.Tj'r fliegen, ihre Flügel. , Wir hatten also hier gewissermaßen Schmetterlinge im Wasserreich, warum Nicht ebenso gut, wie solche tn der atmosphärischen Luft? Die Vbolas", welche sich in Ge stein, eingräot, zeichnet sich auch durch ihren sehr lebhaften , bläulich-weißen Lichtglanz aus, und Personen, welche sie - verschlucken sie wird da und dort gerne gegessen sehen in; der Dunkelheit ungefähr aus, als ob sie den reinsten Phosphor verschluckten. Solche Diät" könnte, nebenbei gesagt, auch denjenigen empfohlen werden, welche sich als Bogus-Feuerfres ser produciren wollen. D erKaufmann G. E.' Simp son in 5ast Sullivan, Me., besitzt einen Hund Namens Don. der seit langer als einem Jahr die Postsachen von semem Laden nach dem Postamt und zurück befördert; noch niemals hat das ÄhZer - etwas verloren' oder ' verschleppt. Auö der Schule. (DerLeh rer behandelt einen Satz, in 'welchem daZ -Wort essen-vorkommt. Auf die Frage des Lehrers: - Was ist essen". für ein Wort?) Carl (den Finger schnell emporhebend): Ein Substantiv, Herr Lehrer. Lehrer: So in wie fern? Wie heißt denn derPlural von essen-, Carl (mit siegesbewußter. Miene): Das .Fressen". Lerr Lehrer. . j

ankommen will, mit Gewalt zurück; :

es thut noch mehr: an Stelle der Bla- '"ii u hi sen. welche platzen, erzeugt es frische. Natürlich g ' ... e Ir. t ' i.:.r. TL. Talent. ia yn ihren Genms. Ich sehe , meb

, Willis j.aar lana uuucll dicic iu

&e Eonccrtmalerltt. Novellette ron G. v. Leaulieu.

I . r -i . f? - .

l u; war im itcuaung, cicr je aldur. das sind b c nnnpnroff hslg Wonne b n. $U o.?Snsrf,rrff

tm? nc n-?racn' bixc.U liT tC3frÄIm 'st das ultramarinblaue Meer! Und das einzig Richtige. Und selbst als

U.I ii-cuuuiH ""v uuivi u uuir, - Z1l i JT v3 iP f nni lilCil. 2V UllZ lUf ' luu, iu W4ll4 wohl nicht gethan einiaer Bekannten, X 1. I mm. sTi.AAlA AM WAAtAW'Vft iciti DHUii uu iiu u.u j f. .T. . s. Cif 1 2 ZJU Ta , Iv.. cjuch. iw iiu uvc .u r celssorballe befand, bedauerte ich. in die . mir so unsympathischeAtmosphäre iin- . . m I aa v -n i.rn

i - im v "i"r i I 1 --"--y ijjv vf . Mil ilznen ClNS UN- g kann hm 5RnThitr nrnnu sn Fitn mick mrirt l?nt,iZ,7nZi,.s s;;?

h nöV cv M" . , -arileuung gekommen . emirar. ayr chemllch langweilte ich Die Leistungen auf der Buh mte- mxfrl Richtig; sie hatte ihren ' ihn mit meiner vollkommenen demüthiresürten mich Nicht; es waren Akrova- mnmm HslTntrrr ifn fvnftTTtsA ' cm XnnnU h;.rs.;-. rl

. .. . . , , . r Tl. 4.tfitn Uurf urtT mtHMTUrtf) ftT IMfs i.ti.uut4uu. nfcMüvjvv sang kurzberockter Tingeltangelgrößen, Nur auf eine Vorstellung war ich neugierig: eine Concertmalerin, Signora , Beatrice Reri, sollte ihre Künste denn Kunst war es ja Nicht mehr zum besten geben. f . Der Titel Concertmalerin rief mir eine Erinnerung wach. Vor. Jahren, als ich erst unlängst nach Verlm ge - kommen, war ich zufällig, viel Mit rm r , r m 'caiermnen zummenwc,cn. . csonders an eine hatte ich mich näher ' angeschlossen. Inge Swartze hieß sie; von beul chen iLllern m nopcnyaaen geboren, war sie nach Berlin gegangen, um zu stuwen; ihr alterer Bruder Christian lebte hier schon. Auch er ein 'caier. oocy er oracy es mi wtuii bis zum geschätzten Lehrer oder I U13 aT? vielmehr Einpauker der Handwerks' . . ea n.il v . kmgftch Sefiatt und y-- r-- 7y . a doch mcht die von Murillo s Madon - ... (nnVam Vit. rir fniMtmni ! , ,NttN ,e ÄUglN k UNNqm Oaffenfaim. im Louvik zu Paris. Der Verkehr mit Inge glich dem Ge nuß sprudelnden Schaumweins; sie verauicoie einen vsi u, oag man ive ? 1 f F . . W ? 's- . T X & mmmW am. sie noch, wie sie. die zierlichen Fü&e übereinandergeschlagen, die schlanken Hände über dem üppigen Busen verschränkt, in dem lachenden rothen Mund eine glühende Cigarette hielt, CD VwiVsl fT, ,,z Jn'a sH i buch nahm und flott mit sichrer Hand leinen von uns in komischer Stellung ücicii viuuujuuuuy-tu it uns 111 i . . m Umhaute ; oder wie sie an die weiß. getünchte Wand des Ateliers gmg es gehörte ihrem Bruder, und er der. zog stets über dergleichen excentrisches Vebahren sein, eckiges Gesichts und auf das tunafräulicke Weiß eine ihrer proöen Ideen hmpinselte. Meist war es ein Stoff aus der Edda, aus nordi-. schern Sagenkreis, und sie verkörpertem il?n mit einer Schnelligkeit und Sicherpen, einem gewinn genialen azwung, die unS förmlich verblüfften. erinnere mich besonders einer Scene. Ich hatte mir gerade ein Glas Punsch gebraut, als sie einen Baldur. beaann. Der Punsch dampste noch, ick" hatte das Glas noch nicht geleert. da stand der Sonnengott schon mit i flatternden leuchtenden Locken da. und seine Lichtrosse sausten über den blauen . ! Ocean hin. Weißt du, Inge,- sagte ich damals halb bewundernd, halb entsetzt, wenn a m.f V.!.. Fdtn !Ai? ! 1 19 mui mit uuuci 4vutti iiuyi I f rttYl bn frtft V11 ( RnryctTlmnU UUit, VUllli lUtlit. VU V VVtVV.ttlUtW' rin werben." Wie mir der Einfall gekommen, ich weis es nicht. Sie fühlte sich jeden falls ihrer Künstlerschaft so sicher, daß ihr reizender' Mund nur lachend aus rief: Zu rappelig, Alterchen. Auf solche verrückte Idee kannst, auch nur du kommen. B.!" Wir nannten uns damals nicht bei unseren Vatersnamen, sondern nur mit dem Anfangsbuchsta den; Ceremonien gab es nicht. An dieses Erlebniß wurde ich erin nert. als ich in der räucherigen Excel siorhalle unter klappernden Bierseideln und plappernden Menschen saß, der Production der Concertmalerin har rend. An den rappeligen- Einfall von damals dachte ich. Mas wohl aus Inge Swartze geworden war? - In berliner Kreisen wußte man nicht? von ihr. Aber sie hielt sich vielleicht in Paris oder in Kopenhagen auf? Freilich einen internationalen Ruf konnte sie nicht besitzen, sonst hätte ich von ihr vernommen. Am Ende hatte sie sich verheirathet, oder die geniale Kunstjüngerin hatte sich wie ihr Bruder in eine stille emsige Lehrerin ver wandelt; Nützlichkeit und Erwerb füllten jetzt wohl ihr Leben aus? Nein, das war nicht möglich. Eher war sie verkommen, verdorben; aber zur Nützlichkeit im landläufigen Sinne des Wortes war Inge Swartze nicht geschaffen. Sonderbar, wie bartnäckig sich heute n:eme Gedanken mit ihr beschäftigten! Da reißt mich ein Tusch der Musik aus meiner Träumerei. Mit dem bekannten versteinertenLächeln derBalleteusen und Tingeltangelsänaerinnen hüpft auf das Podium nn Wesen' das 'trotz seiner Schönheit Widerwillen erregt. Ein leuchtend rothes Pagencostum umschließt ihre vrachtvoll schlanke und doch , volle Gestalt, dem Unterkörper überstannt tricotähnlich anliegend, knisternder Atlas, sodak jede Bewegung der tadellosen Glieder zu erken nen ist. Cm ganz kurzes Paaenröckchzn wahrt die nöthigste Decenzund schmiegt sich an Brust und Schultern, -in ibrer U-vviakeit des Mnner. lleideZ zu spotten scheinen. Cs ist Beatrice Neri. die Concertmalerin. Sie verbeugt sich ein paar mal vor dem applaudirenden Publikum . man klatscht vorläufig nur ihrer Schönheit, nicht ihrer Kunst Beifall dann tan. zelt sie mit der unausstehlichen koketten Grazie der Artistinnen- zu einer Staffele!. Eine Riesenleinwand steht darauf, drei Meter lana. zwei Meter hoch. Und während die Musik den letzten Sassen Hauer einsetzt, pinselt sie mit der erho denen weißen Hand, an der Brillant rmge blitzen, ein Bild auf die -Lein wad. , Nur wen! unter dem Qubl'i.

! .. 1-Ut.t . . n r ii Tr. 1

im üciiycu iyic genialen Finger, die meisten Blicke haften neugierig auf l . . lyrer reizcnoen ejtaik. Um Gottes willen! ich unterdrücke & rrt v - oen nus nocy reaztzeitlg vas ist ja nun uche ich iyr Gesicht, das ich bisher . j ' . . ' ' m .V . ' zaubern wie vamals im Atelier, als . m r .... Der PllNsch noch vampste, wahrend sie ;&r.n 5,;ckttt hnNVnV, r ch gerade aus dieselbe ?kdee. dieselbe I I j " w n V " 1 t?!. l ..c c . ' . cugncngciccyi gemacui. uno Oie enge htte sie, vielleicht aus Scham, in Beaverwandelt, l , mun dersuckte Zck A In ifr-m Ke. die alten 3ngeZüge zu kennen, . zur das krause, wirre, schwarze Haar j fand ich und die Gamin-Augen; doch ;fTtrfit sie nickt mthr sck?lmZsck überwüthig, sondern herausfordernd keck, ' nd die feinen Mae ibres Geücktes waren durch Sckminke und, durck die . . . - Unmasse theatermäßigev Liebenswürtnn ,m,m . Zum Glück war die Production der Eonttrtmalerm die lente. wobl der Schlutzeffekt des Abends. mthe great attracitoii", lote die Zeitungen und Reclamen des .Programms sagten. Als wir in die laue Fruhlingslust hinaustraten, trennte, ich mich von meinen Gefährten. 5r.ch war nicht in der Stimmung, über alltägliches zu plaudern. Ein Genie, dem die Flügel gebrochen sind wie traurig! Ein 'Genie, das um's liebe Brot oder mei- .. m:r :cr..v. ncirocgcn um ciuauicu uzt. juijiciiucn tm rm ' i. je , .1 u.!. wie 0 d ' ; men war. i n i i r dazu geSchnell entschlossen stellte ich mich am Artisteneingang der Ercelstorballe auf. ?i& batte nickt lanoe zu warten. Bald trat eme booe " , ' I -V II I . Gestalt heraus, trotz der Wärme in nen einfachen schwarzen Mavmantel 1 mm . m m A m lüt; als sei es ihr eine Wonne, sich recht zu verbergen, wo sie mcht r dafür bezablt wurde, sich vreisAngeben. T(& trat an sie beran: Jnge!-Sie sah mich forschend an. ann sitzten ihre Augen auf: Du, du?- Es war, als wolle sie sich abwenden, ihre bleichen, von derSchminke , rm . . . V vesrellen rangen wuroen vrenncny th. Das alte Jnge-Gesicht schaute mZr entgegen, nur ernst, vom Leben und Leid aezeicknet. , V ' ' . Eine unsägliche Rührung ergriff ,, Zch. flomm, Kind,- sagte ich. ihren Vrm in den meinen legend. Du mußt mir erklären, wie das gekommen : ist ! Wir gingen durch die nachtstillen Straken. dem TKZeraarten , u. ; An sewer frischen Luft athmeten wir auf. Sie hatte nur stumm meinen Arm ge drückt und mich hin und wieder for- . ... r.fc flf..r ?coeno von oer sene angeieyen. u, eine Bank am Nande des Parks es war beim Siegesdenkmal setzten mir uns. MimVH-Irnnh Wo soll ich anfangen, Alterchen?" Arvrnrl f? itnS rif mir Yn 8 UIUIVV44Vb IW 4V W .v.lr vr schim unbkwllkt, dm Kosenamen ihr , iibermüthigen Jnge-Zeit. l . 1 1 . I r r . 9 nichts erwiderte den ist Nicvts aus mir. da nevu du ia. schlimmer als nichts. Es kam natür- . v , rr " n liep ouiu) Die leoe. vjine uniucirn sollte Nie lieben, wenigflens mcht Mit hingebender Franenliebe! Als ich noch bei meinem Bruder lebte, lernte ich ihn kennen., doch nicht bei meinem Bruder Gott bewabre, solche Leute kamen mcht in sein HauS, das. wohlerzogene. Es- war im Theater, nachdem ich den Nomeo von ibm aeseben.. M schrieb ihm, wie er mich entzückt habe. Dumm, nicht wahr? Aber als Künstlerin.ist man impulsiv, man kann nicht anders. - - , . . .w . . Naturlich bestellte er mich zu emem Rendezvous. Natürlich ging ich. Das dauerte so eine Weile. Ich stattete ihn mit allem'Zauber aus, mit dem ich bis dahin meine Malertraumbilder umkleidet hatte. Vielleicht gab ich hier mehr alS früher emem Schemen Fleisch und Blut. ' Ich dachte mich so m ihn hinein dan ich nur noch mit semen Au aen sah. mit. seinen Ohren hörte, mein eigenes Ich vollkommen wegwarf der unselige Fluch, der allen Phantasie begabten anhaftet. - Was mir fönst meine Kunst gewe sen. das war nun er, er, er allein. Zu weilen, trotz des Rausches, faßte es mich kalt an wie Enttäuschung; ein rohes Wort von ihm oder eine häßliche Geberde gaben mir diese Empfindung. Aber dann wollte ich nicht fehen, dann schloß ich die Augen fest, fest zu. Meine Kunst, das fühlte ich. hatte ich verloren. Besaß ich sie je? Zuweilen schon. ehe ich meinen. Romeo kennen lernte, gerade wenn ihr alle mich am lautesten bewundertet, sprach in meinem Innern e leise, leise Stimme: Du oeboru" nicht zu den Auswählten. Mb 'dkr keine Mühe, es ist umsonst! Und dann versuchte ich. diese Stimme zu beiäu ben und machte meine Entwürfe tmmer größer und immer kecker. Du meinst. Alterchen, mit Kleinem gab ich mich überhaupt nie ab? Ach, ich fühlte ja immer,- daß etwas meinem Schaffen fehlte. Der erste Entwurf hatte oft überraschendes, aber weiter kam ich nicht. Anfangs gab ich meiner mangelnden Technik Schuld. Ich weiß eö ja, ich war faul. Es war mir langweilig, Anatomie zu studiren. in ein:m Lberheißen Saal bei oualmenden Petroleumlampen Act zu zeichnen und ..i.m !--. ... r 'i unici uiciBig Kolleginnen zu i.ll)lviLeii, die Jahr für Jahr dasselbe Modell abklapperten.- ?t& dackte: das bade rch nicht nothig, meine Begabung ersetze die Studien.: In Farben nur wollte ich mich berauschen; in Farben träumend, suchte ich einzig mid allein in ihnen meine Phantasien zu verkörpern, alle diese strahlenden Aisionen, all diesen Zauber von Roth, Gold und Grün. O Gott, wer es schaffend hätte festhal. r f'nrtn rt f .Vttttlil Und in . solcher Stimmung . deö Schwankens, des Zweifelns. ja. der Verzweiflung war ich, um mich zu zer st::n. einzuschläfern, oft in'S TH

- nur im miDUl erblickt batte. aan; zu Mit meinem Äruk?? wi,?, h?r nnlur

der Aufforderung betrachten. Kein Zweifel, sie M ,s! licb unsev Nerk?ittnZk mihKWni, tnm

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( nomeo kennen gelernt. ' Anfangs war ich selia in meiner a ... ' i-ieoe. Ich warf all?s andere mit Vtomto der Grund eines Zerwürfniss, ., . 'N- l mP m w W ymweg. Ich war jetzt ganz sein, er , O U I ' roar mein alles. fr. ... r orr . . iercken. dak nun bald dte mi&fcn,Ti , w - -v-r -r ------ VW V4 I , . . . . . ' . .- , - UIUUJIC . L IIUJ t r . ' . -T7 . ' auch Sorgen wegen der Verantwortung. die er übernommen, und wie er uns drei werde ernähren können. Ja, uns drei. Doch erschrick nicht! Er war so gewissenhaft gewesen, mich regelrecht, zu heirathen, für einen Schauspieler, alles mögliche. Unser Verkehr wurde aber seitdem ich meine seit der Ehe ein anderer. Ich war nicht mehr seine Sonne, sein Stern, sein Ideal was soll ich all die Phrasen aufzählen! sondern ich wurde ihm erst alltäglich, dann lästig, hinderlich. Und als die Kleine geboren worden war., dernacklässintmich ganz; ich war damals wohl auch j toenig anziehend. Ich hatte das Kind und fühlte doch eine Leere in mir. er Nach und nach regte sich wieder das Verlangen nach meiner Kunst ach. - die Kunst war fern, unerreichbar fern' Mein Mann verlieh mich, und später ; ich las es in der Zeitung, denn war ein großer Schauspieler, und man schrieb beständig über ihn starb er " , ? rr r. i ploHlicy. zx gaiiirie in amourg, aifl c . rrr t t . T c . oie oviera aeraoe ausoraco. uno oie U4fc. tyili. Q, dann war Dein Romeo dev berühmte" unterbrach ich ihre Erzählung. iftry fc?r Still, nenne seinen Namen nicht. ww Cnfc S'nhtfrn vi,linl" rnnfn fi mich. Nach einer Weile fuhr sie fort: Sonderbar, daß man bei allem Leid . ,mmer noch essen kann. Bis dahin hatte ich von meinem kleinen mütterlirfr Nerma?n rrtUM ni,n Ynnr a f ?n ! geschmolzen. An meinen Bruder durfte und wollte ich mich nicht wenden. ' Wenn er mich auch aufgenommen, das Kind, die Komödiantencreatur, hätte er von seiner Schwelle gewiesen. Dem . y I ri loollle :cu Mill) Nicyl ausVen. I Aber was thun? Ich versuchte, für den Erwerb zu ' zeichnen, zu malen. Blumen malen. eS war mir immer ds " " ' " " Abscheulichste gewesen ich that es Inun. Ob die zarten Blüthen sich dafür rächen wollten, daß ich sie so mit Haß bingepinselt? Sie brachten mir kein Glück; Niemand nahm meine Rosen und mein Chrysanlkemum. Da wanderte , ich emes Morgens, ...... - t.ftJt. Tl wleoer nacu einem vergeoncyen ang zu einem Kunstmagazin, an der Excel siorhalle vorbei. Die bunten, schreienden Plakate erregten meine Aufmerkr i m"Kfy. r.. .3 ! : icimieil. Ptogiia) suyr es mir ein Blitz durch den Kopf; dein rappeliger Einfall von damals. Alterchen. Wenn i ä Pl m jT. es mai mir oeiner sxuui nicqis tm snsst tnat so kannst hu in lloncertmalerin werden." I VirtS fnTini rf hrrait rtrFf 0Uf .vtv J J VM .v.v.v meine Beaabuna noch aus! Aber eZ aus zrot. az arna ein alter Herr mit rothem, jovialem n.rii r : jt r . . r ciiaji empfing inicq leqr srellnvlicy. Ich war wohl noch immer Nicht ganz häßlich geworden. Er musterte Mich . vom Kopf bis zum Fuß. . Versuchen to es, Kind," sagte er schmunzelnd, du Idee ist an sich nicht ' schlecht. Du mußt dich nur einer Be- . dinaung fügen. Kleine, im Eostüm . malen. Natürlich in einem kleidsa ....... . i t rm men. fugte er laazenv ymzu. r vot Mir eine Summe, die sur mich damals glanzend war. Was blieb mir übrig? ik. . mn , r . izcy naom an. 'um meiner ivgenann . mm WT Im UN nun t yane icu Mill) uno mein Kind doch niemals ernährt. Uebrigens mußt du meine Freda UNd UNö 0N1t - Sie verstand Mich sogleich. .Sonst spiele ich noch immer . die Große skt eim m! .9 in , 5rz - .' m V. r! VT . V ca lll V Tj- ... . i. rvn m - 'ica um jucioicnii dcdci. oer reine vid ic;cu vor oem 'cann. Ich yaoe auch genug, um zu leben. Und ich glaube, dem Governor wir nennen den Di rektor alle den Governor ist es ganz uev, daß ich mich so kostbar mache. . Als ich mick nrn rrnrhttfn fÜnrrttn zur verabredeten Stunde in ihrer mohnunn nfanh nr siX?nnr m,m i'mi "jt W fcW um yicii mufi zu Zgauie; am folgenden Morgm ebenfalls nicht. Auch kein Zünes erklärte diese Abwesenheit. Nun vni,F, v.f, n. :e.t I 7?' D 'lt lluu lllu4 roouc. Am Ävend nacd der!ttoritel lung in der Excelsiorhalle hatte wohl die Erinnerung an frühere Zeiten sie m . m. mmm m. mm mm. A. Z 1 C WV1 U. üctmaimi; mn oem morgen wuroe 't X I M . . . . J iyr klar, datz wir nicht mehr suremander paßten. Ich ehrte ihren 'Vunsch und unterließ es, nochmals sie aufzusuchen. Ja, auch nicht als Artistin mochte ich sie sehen; ich betrat die Excelsiorhalle nicht wieder. Aber ich dachte oft an die nreundin einstiger Tage, an die Inge Swartze.die so übermüthig vollerHoffnun, so bewundert ins Leben geschaut. Wird sie noch lange die Große spielen, wie sie es aenannt. oder wird sie untersinken auf dem schillernden schwankenden Boden, den ihr Fuß nun betritt? , Da las ich vor Kurzem in der Sri, tung: der Direktor der berliner Excelsiorhalle habe eine seiner VrtMZnndie bildschöne Concertmalerm Bea tritt Neri. geheirathet. ' I h r Z w e i f e l. Professor: cm . . 1 as oenien Esle von dem Maler, der Spinngewebe so natürlich an die5Zimmerdecke malte, dak das Dienstmäd. 2CU fJXl Ot0D-e bte. dieselben wegzukehren?-. Hausfrau: O, es . rr ri mm m i ynr y T mTJCm. rTs;MriT.H I uiu. 4wwy uufcu üiuycii tuuiicc ycyc I ben haben nie aber ein : solches f-mm t n . t m ' I

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Als ich stimmte Mich diesmal Nicht traurlg.ach Nheitt Und Mosel-Weine j- szsssssszsaszszssszszst-zär

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seyen, morgen. Nicht wayr- schloß ste vkk Slaye, P'Sporker. JoskphSdoe'er, ?oyan. in einem ganz andenn Ton. Es ist 'sberger, Li b-rauenmilch. Nierstlinkf. .el. ,Zn , W&i fiifcpa silfrfinMf(fiPn t'Nger, Braunete.per, Geiser.heimer, Wwkler, em zu neves, sutzes Veichopschen. Oftyofener Rieiiwg. Tue-khemier, ßmanns.

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