Indiana Tribüne, Volume 20, Number 134, Indianapolis, Marion County, 1 February 1897 — Page 3
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n nf th? ncre. raoidlv eures Um Wj Glück. Roman von Sophie JunghanS. (Fortsetzung.) Hoven lachte. Für mich reist sie lange gut . . . Ueörigens sie muß etwas dabei haben, ihre Spuren so gradezu zu vermischen. Schließlich muß sie doch aber in den Haag zurückkehren, wo sie so viel Geld in Haus und Einrichtung gesteckt hat. Und sie wird auch wieder auftreten, und das, na, das kann sie doch nicht im Geheimen! Nein, sie wird für gute freunde immer einmal wieder zu finden sein, sagte der Major mit eigenthümlicher Stimme. Trinken wir darauf womit er sich, wie durchgängig, wenn auf die Frau Lunda die Rede gekom men war, den Anschein gab, als ob er hinter dem Verhältniß zwischen Hoden und derKünstlerin mehr vermuthe, als dieser Herr zu enthüllen für gut fand. Es war ein doppeltes Spiel, denn im Grunde durchschaute er seinen Gefährten völlig und merkte sehr wohl, wie geringfügig jene Beziehung desselben zu Frau Lunda gewesen sein mußte. Er hatte den Rest aus der Flasche eingeschenkt und die beiden Trefflichen trennten sich bald darauf. Nicht lange Zeit nach diesem Abend ereignete sich etwas Seltsames. Der Major hatte ein mit Hoven verabredetes Zusammentreffen nicht inneaehalten und Hoven sah ihn dergestalt mehrere Tage hindurch nicht, was die. sem Herrn endlich aufsiel. Auch Schlingeren hatte er nicht angetroffen; er entschloß sich endlich, den Cercle al lein zu besuchen; bisher war er stets in Gesellschaft des einen oder andern seiner beiden Brüsseler guten Bekannten hingegangen. . Die Hüter der verschiedenen Thürm ließen ihn auch ein. aber es wollte ibm scheinen, als geschehe dies etwas zögernd und mit einigem Mißtrauen. Jedenfalls, weil er ohne den Major kam, der hier eine Art Hausrecht hatte. Er wünschte einerseits, anderseits aber würde es ihn auch wieder verdrossen haben, Brun hier zu finden; denn warum hätte der Major alsdann sich nicht vorber von ihm antreffen lassen? Major Brun war aber in der That nicht anwesend, und die Gesellschaft, ihrer Gewohnheit nach, nahm von tom Ankömmling nicht die mindeste Notiz. Gar keine? Man sah doch hier und da von den Karten auf und dann begegneten sich die Blicke der Herren mit einer gewissen Beziehung auf ihn. TaS merkte er, nachdem es ein paar Mal vorgekommen war. Fatal doch eigent lich, daß er heute hier Niemanden zu einer Ansprache fand. Bon Spielen war für ihn auch keine Rede. Sonst hatte sich das immer gleich gemacht, wenn er mit Brun und Schlingeren gekommen war. Heute aber wurde kein Tisch frei und von den wenigen Herren. mit denen er durch seine beiden Bekannten hier in eine gewisse Berührung gekommen war beim Baccarat nämlich wurde er lange nicht bemerkt. Und als sie ihn endlich nicht mehr übersehen konnten, weil er eS ihnen unmöglich machte, da grüßten sie merkwürdig 5i'c&tig und fremd. Es war einmal wieder, wie es früher geWesen war: der unsichtbare Kreis hatte sich zusammengeschlossen und hielt ihn draußen. Hoven ärgerte sich über diese nach wie vor gegen ihn zur Schau getragene spröde Vorsicht. Also für seine Person allein kannte man ihn noch immer nicht? Er war immer nur auf die Verantwortung des Majors hier geduldet worden! Hielten sie ihn etwa hier auck für einen verkappten PolizeiAgenten, einen Spion? Mißtrauen irnvonirte ihm auch wieder. Zeigte eS doch an, Wie viel hier auf dem Spiele stand, und gab zugleich einen Maßstab m c sr- m a. rv ao sur Die protze oes Vorzugs, mer ' Vl ... uiucr oic niimen zu gcijuicii. 152 konnte nichts . scyaoen, wenn Hoven einmal wieder an seinen Zufammenhang mit dem Major Brun erlnnerte. , Er trat deshalb an einen der Auswärter. eine VertrauensPerson natürlich, wie die Hier Bedienenden alle heran und fragte leichthin: Ich dachte den Herrn Major hier zu treffen? Ist er gestern dagewesen? Den Herrn Major Brun! fügte er hinzu, da der Mann ihn sonderbar ansah. Nein. Der Herr kommt überhaupt nicht mehr. DaS war alles; damit drehte ihm der Mensch gradezu den Rücken! Hoven, innerlich wüthend, empfand doch zugleich einen starken Schrecken. Was war hier vorgegangen? Rasch überlegte er. daß. wenn er erst einmal diese Räume verlassen haben werde, eine Abklärung kaum nock werde zu erlanaen sein. Denn es hatte ganz den Anschein ihm ging dies Licht nachträglich auf , als ob rnnn ifrn dnrck eine Art BersebkN nur .it j w w , , v w 4 noch einmal eingelassen habe; als ob Viese Thuren sich von heute an mazi mehr für ihn öffnen würden. Und m w . jr . 1 f . -1 zrun UNO vcqungcicn loaicn ja juu alS ob die ffrde sie kersckluckt b'ätte. Hoven war durchaus laicht ohne Geistesgegenwart und selten um ein
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AuskunstZmlttet verlegen, r sale jetzt in die Äasche seines Beinkleides, ni der er einiaes Gold- und Silbereld
lose trug, und griff ein Zehnfrankenstück. Mit diesem trat er bedächtig und zielbewußt an einen andern von den in die dunkle Livre des Cercles Gekleideten heran, einen ältern Mann. Dieser hatte eben einen Fensterflügel ein wenig geöffnet; außen befanden sich dichte Jalousieen, sodaß trotzdem nicht der geringste Einblick in das Zimmer möglich war. Hier, in der Fensternische war man ziemlich gedeckt; ge-
schickt schob Hoven dem Manne das Geld in die Hand, als wisse er gar nicht davon, sah ihn zugleich fest an und sagte: Wären Sie vielleicht imstände, mir zu erklären, weshalb Major Brun hier nicht mehr anzutreffen ist? Der Diener hatte das Goldstück zwar genommen und tastend gewiß auch als solches erkannt, schien aber trotzdem bestürzt. ?as icl, rnon sieur, sluttene er rajcy uno nannre zugleich ein bekanntes Estaminet. aber in Alt-Brüssel. Aux trols Etoiles, aprfcs, quand on a lerme ici. Gehen Sie nicht gleich, raunte er noch und hatte sich dann rasch ziemlich weit von dem Fragenden entfernt. Der Bursche hatte recht, wenn er auch nur gemeint hatte, daß es nicht aussehen soll,' als habeHoven etwa eine Auskunft von ihm erhalten und mit dieser alsbald das Haus verlassen. Ihm war es gar nicht um's Fortgehen zu thun, im Gegentheil, es wurde ihm schwer, aus den ihn anmuthenden Räumen sich zu entfernen, von denen er wohl ahnte, daß er sie nicht wieder betreten würde. Er schlenderte umher und sah hier und da dem Spiele zu, jetzt mit einer gewissen trotzigen Unbekümmertheit darum, daß dies den Spielern nicht erwünscht lar. Man wagte es wenigstens, nicht, ihm die Sache zu wehren, dachte ihn überHaupt jedenfalls im Guten los zu werden, indem man ihn heute noch duldete und sich dann erst gegen ihn abschloß. Hoven that übrigens nur so, als interessire ihn das Spiel der andern. Im Geiste ging er dabei durch, was er selber hier erlebt hatte. Und es wurde ihm manches-klar. Er hatte kaum verloren, meist war ihm das Spielglück hold gewesen. Jetzt legte er sich das so aus: Brun hatte ihn aus irgend einem Grunde gewinnen lassen. Ob er lhn nur hatte hierher gewöhnen wollen, um ihn nachher dann um so sicherer auszuziehen? Darauf fand Hoven noch keine Antwort, wie ihm denn überhaupt vieles an dem Major, wenn nicht der ganze Mann, doch eigentlich unverständlich geblieben war. Daß er einen Abenteurer vor sich habe. hatte er ja mehr als nur ahnen mussen. Das hatte ihn aber grade gereizt. Und nie hatte Brun den andern näher an sich herankommen lassen. Keinen Schritt war er ihm je entgegen gekommen. Ob diese Zurückhaltung auch nur geschickte Berechnung gewesen war ? Hoven dehnte seinen vermuthlich letzten Aufenthalt im Cercle so sehr in die Länge, wie er nur konnte. Aber endlich hatte er auch nicht den geringsten Vorwand mehr, sich noch ferner an einemOrte aufzuhalten, wo tx heute so völlig tsolirt blieb. Sein Umherschlendern gewann die unverkennbar feste Richtung nach dem Ausgang zu. Und nun fühlte er förmlich auf dem Rücken, wie sie ihre gemachte Nichtbeachtuna seiner aufgaben und ihm alle aufpaßten, ob er auch wirklich gehe. Er konnte es nicht lassen: hart an der Thür des letzten Salons drehte er sich um. .Wahrhastig, von allen Tischen her waren gespannte Blicke auf ihn gerichtet, oven war nicht übermäßig feinfühlig, aber jetzt spürte er doch, wie es ihm hinter den Ohren brannte; in einem Gemisch von Ingrimm und Verlegenheit gelangte er hinaus, er wußte selbst nicht wie. Ja. weit rascher und befangener, alö es in seiner Absicht gelegen hatte, denn als er endlich draußen vor der Thur des anständigen stillen 'Hauses der kleinen ehrbaren' Rue Pontchatrain stand, durck welches man tn die (3t bauve des Cercles gelangte er wenigstens kannte keinen andern Zugang da wußte er stch auf gar nichts nach jenem fatalen Eindruck im Salon mehr zu besinnen. Er nannte sich im Stillen einen Schasskops über den andern, daß er zuletzt, noch sein kaltes Blut eingebüßt, hatte. . Vielleicht wäre ja einer der verschiedenen Thürhüter auch der Bestechung zugänglich gewesen. Aber was hatte ihm das am Ende wieder geholfen, wenn der Cercle selbst ihn ablehnte? Damit wandten sich seine Gedanken von neuem dem Major zu, und er kaute so zu sagen noch einmal lede Beovachtung ' durch welche der mehrwöchentliche Verkehr Mit zenem Herrn ihm irgend geboten hatte. Vor allem suchte er zu ergrunden, waö Brun zuletzt so offenbar dem Umgang mit ihm geneigter gemacht haben mochte, aber er kam zu keinem rechten Ergebniß. Ziemlich ungeduldig sah er nun der Stunde entgegen, um welche jener DienerVauS dem Cercle frei sein würde, und war auch, außerdem, neugierig darauf,.' ob der Kerlähm -auch wohl Wort halten werde. . DaS that derselbe Und wenn Hoden auch über das Verhalten des Ma jors ihm gegenüber um nichts klüger geworden war, als er einige Stunden später die trois. tolles eine . recht häßliche Kneipe übrigens verließ, erfahren hatte er doch immerhin man-cherlei:'-Der, Diener. 'aus dem . Cercle hatte sich dort antreffen lassen, sah aber jetzt nicht im entferntesten -mehr wie ein solcher, . sondern etwa ' wie ein - kleiner Mann aus demHandwerferftande aus. Denn mit der Livre hatte er alles abgestreift, was an jenen eleganten und verfänglichen Ort erinnern i konnte. Erschien die Spießbürgerlichkeit selder?' sogar seine gepflegten Baricoteleiten machten hier einen ganz 'andern Eindruck als dort.-. Daß ein Mann, wie dieser Diener, mit einem den höhern Ständen ange(origen.. Herrn. r?ie-Hov:n. vertraulich an ekm' Tik. sL.'si:l: an ttr Wl r.m cul. 5:7.2 im C:u2s:u
zeigte überhaupt elnc kräftige Mischung, und stark vertreten war das pseudo - gentlemanartige Aussehen der Jockeys und anderer Tursanhängsel. In einer vorsichtigen und verhüllten Sprache begann nunJean Baptiste den Herrn von Hoven über den Charakter des Majors im Cercle aufzuklären. Er war eines derjenigen Elemente darin gewesen, die man nun einmal beim hohen Hazardspiel nicht missen kann, aber doch nur so lange duldet, wie sie innerhalb gewisser, schon ziemlich weit gezogener Grenzen bleiben. Xous das sollte wohl heißen, die Aufwärter im Cercle, die Herren in der dunkeln, vornehm aussehenden Livre , iious savions tous qu'il tricliait... Trichait? ja so... Also das war's... dem Glücke nachzuhelfen pflegte der Major, mit doppelten oder gezeichneten Karten! Und es schien, als habe man gegen diese kleine Eigenthümlichkeit im Cercle lange die Augen verschlossen, bis es kürzlich doch zum Skandal gekommen war. Ein
reicher junger Russe, mehrmals das Opfer des Majors, hatte sich dumm gestellt, einige Freunde eingeweiht und den schlauen und vorsichtigen Brun durch noch größere rachsllchtigeSchlauheit doch endlich überlistet. Es hatte eine schreckliche Scene gespielt vor einigen Tagen. Wie aus der Erzählung dieses Mannes hervorging, war der Major von dem Russen öffentlich im Cercle anaegriffen und entlarvt, und zwar von jenem mit der Pistole in der Hand entlarvt worden zum äußersten Unbehagen aller übrigen Mitglieder, die um jeden Preis Lärm und Aufsehen verhüten wollten. Die zweiten Asse waren bei dem Major gefunden worden; er hatte auch keineswegs geleugnet und große Fassung bewahrt. Da er wußte, daß man die Sache nicht verfolgen durfte, wenn man den ganzen Cercle nicht sprengen wollte, hatte er mit stoischer Ruhe seinen Abzug bewerkstelligt. Den wüthenden Russen hatten die andern zu überzeugen gehabt, daß er sein Geld verloren geben müsse. Sie hüteten sich wohl, dem Major zu dicht auf den Leib zu rücken, sagte der Berichterstatter mit Bedeutung, und Hoven mußte nun erfahren, daß man seinen gutenBekannten, den Falschspieler, auch des Denuncirens sehr wohl für fähig halte. Nun begriff er allerdings das Miß trauen, mit welchem er vor einigen Stunden im Cercle betrachtet worden war. Der Mann meinte übrigens, für jetzt werde Brun Brüssel wohl schon verlanen haben; überhaupt müsse er nun auf eine Weile ganz untertauchen. denn er sei in allen Clubs, in Paris wie in Wien und London, unmöglich. Schlingeren, obwohl weit weniger compromittirt, sei auch vorderhand verschwunden. Die Sache kostete dem Herrn von Hoven außer den zehn Franken ein paar Flaschen Wein und der Diener aus dem Cercle trank als gewiegter Kenner: dafür war er nun aber auch aufgeklärt. In was für Diensten hat es Brun eigentlich zum Major gebracht? fragte er noch. : In holländisch - ostindischen, war die Antwort. Aber es ist auch da iraend etwas vorgefallen, bei der Verwaltung der Depots für Ausrüstungs aeenstande. die der Major hatte. Die Sache ist nicht schön gewesen; Verdacht der Auslieferung von GewehrModellen an einen dortigen Sultan, Lombok. Atschin oder wie eZ war . . . gegen entsprechende Gegenleistung natürllch... wobei die Geberde des Geldzählens gemacht wurde. Man ist der Geschichte nicht aus den Grund gekommen; Brun ljt mit schlichtem Abschied entlassen worden. Sie haben den Herrn früher nicht gekannt? fragte Uz Mann nun seinerseits; er mochte langst oeerkt haben, daß er es hier nicht m:t einem Mitschuldigen oder Spion zu thun hatte, viel eher mit einem, der zum nächstenOpfer des vielgewandten Majors ausersehen gewesen war. Früher gekannt? Rein, erst seit ich hier bin, das heißt, nachdem ich schon eine Weile hier gewesen war, bin ich mit dem Herrn zusammengekommen. Durch Schlingeren, den hatte ich sruher einmal in Spa getroffen. Nun, -dann seien Sie froh, daß die beiden fort sind, gnädiger Herr. Das hätte Ihnen sonst noch ein schönes Stück Geld kosten können! DaS scheint überhaupt die Stelle, wo er sterblich ist der Geldpunkt meine ia sagte Hoven. Beschaulich fügte er hinzu: Ich begreife aber doch nicht, wo er mit den Summen hingekommen ist, die ich ihn habe gewinnen feben. (Fortsetzung folgt.) . Im Staate Maine gibt eS 52 Cparbanken, 18 Trust-Gesellschaften sowie 34 Leih und Vauvereine und die Gesammtactiva dieser Institute stellen sich auf über 570.000.000; im letzten Rechnungsjahre ist eine Zunatne um Z2,000.0O0 constatirt worden. In der letzten Sitzung der Academie de Medicine" zu Paris erregten die Mittheilungen desDoktors Callot, über chirurgische Behandlung von durch Pott'sche Krankheit erzeugtem Höcker Aussehen. Callot'S Methode, die in einer Operation und Anlegung eines von ihm . erfundenen Stceckapparats besteht, sei gefahrlos bei Kindern und Jünglingen .' anzu wenden. Callot heilte bereits 37 Bucklige, von dcnen er sechs vorführte. Ein gräßlicher Unglücksfall hat sich in Bützberg (Canton Bern) zugetragen. Ein zu Besuch bei seinen Eltern weilender Seminarist wollt: diesen mit einem verstellbaren Messer zeigen, wie auf den Theaterbühnen daZ Erdolchen ausgeführt wird. Unseligerveise functionirte aber der Versteller des Messers nicht recht, als der junge Mann daöExperiment ausführen wollte. und so stieß er sich die Klinge mit solcher Wucht w'S Herz, daß er sofort
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Z)er große Womcnt. Erzählung von Max Wundtke. Es waren einmal zwei Gertruden, d. h. wenn sie noch nicht gestorben sind, leben sie noch; denn die G.'schichte- ist noch gar nicht sehr lange her. Aber ab-
gesehen von den gleichen Vornamen hatten die beiden Gertruden nur das Eine gemeinsam, daß sie Beide auf den großen Moment warteten. Und der wäre? Doch das ist ja so selbstverständlich, daß ich mir die Beantwortung der Frage ersparen kann. Wie gesagt, es war das einzia Gemeinsame zwischen beiden; im übrigen waren sie wie Tag und Nacht. Die Eine hieß Gertrud Niedlich und war wie der Tag, nämlich heiter und sonNig, auch so jung wie der junge Tag . Die Andere hieß GertrudPrahlmann und war wie die Nacht, nämlich nicht allzu hübsch, nicht allzu heiter, ? j 1 . rfY . irf Ulll)l auzu jung; aver das ram even daher, daß sie schon etwas sehr lange auf den großen Moment hatte warten mllssen, und das ewige Warten hat schon dem besten Menschen die Laune verdorben. Doch der Unterschied ging noch weiter. Jene war eine Waise, und diese besaß ihre Eltern sie waren sogar Geheimraths- ; jene mußte dienen und wurde deshalb auch Guste" gerufen; diese gehörte zur Herrschaft", und man rief sie Trudchen". Wenn die Abendgaste sich verabschiedeten, dann machten sie dem Trüdchen eine höfliche Verbeugung, drunten aber kniffen sie der appetitlichen Guste in die Backen. So verschieden ist Glück und Gunst vertheilt. Und wenn dem Fräulein Trüdchen auch an dem Backenkneifen nicht viel gelegen war. so hätte sie'Z noch lieber gesehen, wenn Jemand angebissen hätte. Sie war längst aus dem Schneider, und das war weder für den Papa noch für die Mama angenehm, am wenigsten jedoch für Fräulein Prahlmann. Herr Gott, was hatte Mama in den letzten Jahren schon Al les versucht, um den großen Moment herbeizuführen und ihrer Tochter für den Namen Prahlmann, den diese aus ihres Herzens Grunde haßte, einen anderen zu verschaffen. Seit Gertruds zweiundzwanzigstem Jahre es war das Jahr, in dem es Mama mit der Angst bekam und Gertrud ungemüthlich wurde hatte sie nicht weniger als dreiundsechszig Bälle besucht mit insgesammt eintausenddreihundertfünfzig Touren, von denen allerdings nur vierhundertneunundachtzig in Betracht kamen .... Die Männerwelt wurde von Jahr zu Jahr ungalanter. beschwerte sich Mama jedesmal. Sie hatte außerdem einhundertunddreißig Mal das Theater besucht, sechsundvierzig Landpartien mitgemacht, und Papa hatte schon in Summa achtundzwanzigAbendgesellschaften gegeben, jede im Durchschnitt zu achtzig Mark, ohne die sonstigen Concertbesuche, Spaziergange u. s. w. zu rechnen. Ja. sie hatte sich sogar um Wohlthätigkeitsbazare gekümmert und war auch schließlich in Anbetracht des guten Zweckes etliche Häkelarbeiten losgeworden ; aber ihr Wohlthätigkeitssinn trieb sie noch weit:r, und sie wollte sich für die armen Jnvalidenwaisen küssen lassen, pro Kuß zehn Mark sie that's billig ; Medicinalraths Dorchen forderte sogar fünfzig Mark und hatte sehr gutcnAbsaß. Aber sie konnte sich für die armen Waisenkinder rein aufopfern es zog Alles nicht. DoDch Ende gut. Alles gut! Bei einem der letzten Abende i'en war ein Techniker schon das zweite Mal erschienen. Mama war ganz aus dem Hauschen, und Gretruo jubelte rm Stillen auf. Welche Aussichten! Und noch dazu ein so hübscher, schneidiger, junger Mann, so geistreich, ein angenehmer Plauderer, galant bis in die Zehenspitzen, mit einem Wort .'. . ein gar zu lieber Mann. Er sagte ihr an einem Abend so viel Artigkeiten, wie sie in der ganzen Saison nicht zu h'ören bekam. Allerdings schien er ein etwas lockerer Vogel zu sein; denn neulich o, sie hatte es wohl gemerkt, wie er mit der Guste in einer dunklen Ecke schäkerte, als er sich unbeobachtet glaubte. Und nun gar erst als er spät nach Hause ging und das Mädchen ihm die Treppe hinableuchtete und vie Hausthür öffnete, wie da die Guste so lange blieb, und als sie zurückkam, wie sie da so verlegen war! Dann auch der dunkelrothe Fleck auf der linken Wange . . . . o, ganz gewiß, fo viel verstand Gertrud auch vom Leben der lose Mensch hatte sie in die Wange geknifsen. Nun, Guste bekam eine Moralpauke, damit sie sich in Zukunft jungen Herren gegenüber etwas reservirter very . l , , e izaite, uno im uorigen ... sie wurve cs ihm später schon noch abgewöhnen. Das sollte er sich blos einmal erlauben.' Davon abgesehen, war er ja. wie gesagt, ein reizender, ein zu lieberMann; und die Hauptsache .... er war ja eigentlich so ein Stück Edelmann, wie Papa in Erfahrung gebracht hatte, ein Herr von Berger! Aber da er eine bürgerliche Beschäftigung ergriffen hatte und sein Adel ihm Übrigens keinen Pfifferling werth war, zog, er es vor, sich einfach Berger zu nennen. O. diese rührende Bescheidenheit! Sie liebte ihn doppelt darum. Es machte ihn so interessant. Das aber stand fest, waren sie erst verheirathet, nämlich sie, Gertrud, und Berger, dann muß er das Adelsprädicat wieder hervorsuchen. Sie hatte nicht die Absicht, darauf zu verzichten. Das müßte ja himmlisch sein! Man denke blos . . . Frau von Berger! Nur drei Wörter, aber eins klang immer noch schöner als daö andere. Und Raths Jenny drüben, und Eisenkrauts Laura nebenan, und WendlerS und WernickeS und Rohd:S und alle die andern was würden die nur für Augen machen! Es war keine Frage gelb und grün würden sie vor Aeraer werden; aber das würde ihr' ja nichts thun; im Gegentheil desto glücklicher würde sie sich fühlen. Gertrud hatte sich nicht getäuscht Berger kam jetzt öfter und war immer der liebenswürdige Schwerenöther, so daß Papa ilnd Mama die Kopfe zu sammensteckte! und Vorbereitungen
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H. C. POMEROY. gegenübn der .neyr .... wenn nur Die jungen'Leute von heute nicht gar so schüchtern gewefen wären! Aber Papa hatte ihn doch einmal ein wenig ausgeforscht, auf den Vufch geklopft, wie man zu sagen pflegt, und da hatte Berger sich wirklich überaus anerkennend über Gertrud ausgesprochen und behauptet, daß Fräul:in Prahlmann recht 'glücklich zu werden verdiente. Dann war er verlegen geworden, hatte abgebrochen und machte späterhin noch einige Andeütungen, daß er nächstem in einer hochwichtigen Angelegenheit vorsprechen werde. Vater Prakmann jubelte innerlich auf, legte aber sein Gesicht , in nachdenkliche Falten und erklärte mit sorglicher Miene, daß es ihm wehe thäte, eines 'olche Perle von Mädchen aus dem use zu lassen, indessen könne er's auch nicht über sich bringen,' dem Glücke eines jungen Mädchenher-' zens im Wege zu stehen. Gertrud schwamm förmlich in einem Meer von überseligerHoffnungsfreude und die verärgerte Mienen ihrer Freundinnen, denen sie zwar noch nichts verrathen, aber doch genügend angedeutet hatte, trugen zur ErhLhung ihres Glückes wesentlich bei.' Wenn etwas einen Schatten auf ihre, Freude werfen konnte, dann war es die Wahrnehmung, die sie immer wieder machen mußte: Berger war allzuliebenswllrdig gegen Guste. Neulich; als er sich empfohlen hatte man denke! steckte er noch schnell, als er den Corridor entlang ging, den Kopf in die Küche hinein, um der Guste ein Adieu zuzurufen. Daß er sich so weg-w-lfen konnte, das preßte ihr. doch manchmal eire Thräne aus dem Auge wenn sie allein war;,aber sagen wollte sie vorläufig lieber nichts, es war schon' besser, sie schob es auf bis später; da war es weniger gefährlich. Jedoch wenn das so fortgehen sollte, dann Wußte sie. was geschehen müsse: Guste müßte aus dem Hause; jawohl, und das bald. Sie schien es überhaupt nur darauf abgesehen zu haben, den Männern die Köpfe zu verdrehen. Sogar den Musikalienhändler Väumle. der einige Häuser aufwärts ein kleines Verkaufszeschäft und eine MusicalienVerleihanstalt betrieb, schien diese unausstehliche Person schon in ihre Netze gelockt zu haben. Es war ein altlicher spindeldürrer Herr mit einem gefühlvollen, sehnsüchtigenGesicht, als ob ihm Tag und Nacht die Mondscheinsonate in den Ohren klänge. Der kottelettenar-' tig geschnittene aaenvart begann ve-, reits eine wehmüthig graue Färbung zu zeigen, so daß Gertrud, wenn sie zum Scherz aufgelegt war, ihn des öf teren damit neckte, sein Bart finge ia an zu schimmeln. Er lachte dann ' je desmal aus vollemHalse und betheuerte mit possirlichstem Eiser, als wenn wer weiß was davon abhingc. daß er noch gar nicht einmal so alt sei. im Gegentheil sogar in den besten Jahren stände und am liebsten jeden Tag heirathen! möchte. Er war nämlich noch Jungge-. selle. Und Fräulein Gertrud hatte' dann jedesmal verschämt vor sich hin-! gekichert und bekannt, daß sie ihrerseits es sich noch sehr überlegen möchte,! ob sie wirklich heirathen solle; dieMän! ner wären ohne Ausnahme so schlecht.'Seitdem ihr jedoch die Sache mit dem' Herrn Baron von Berger im richti-! gen Fahrwasser schien.- war sie nlchtj mehr bei Bäumle gewesen, um sichMu-' sikalien auszusuchen. Und da sie doch zum wöchentlichen Bezug von je sieben' Klavierpicen berechtigt war. erschienBaumle eines Taaes persönlich bei' Gertrud, um ihr eine Notencollektion, zur Auswahl vorzulegen. Er war abeii dabei entsehlich schüchtern und konnte kaum schnell genug fortkommen. Sir mußte lachen über den putzigen Herrn. Jetzt kam er öfter; doch hatte Fräu. lein Prahlmann bald bemerkt, daß der , Notenaustausch für ihn nur Vorwand und die unausstehliche Person da draußen" der Hauptzweck war. Mr! können versichern, daß sie mit der unausstehlichen Person da draußen' Nie-. mand anders als die impertinente i Guste meinte. Er hatte stets wer weiß wie lanae mit ihr draußen zu plau-' dern, ja. traf sie ihn doch kürzlich aus . . r i i. i t r . . 1 der ttucyenoanr sinen uno mir oerisujle ganz vertraut schwatzen. Aber da war Baumle höchst verlegen geworden und hatte gesagt, daß er entdeckt . habe, Fräulein Niedlich welche Ungeschicklichkeit! Der Mensch sagte Fräulein" zur Guste! sei eine Landsmännin von ihm. und sie hätten soeben von der Heimath geplaudert. Dann hatte er sich nach'einigen Verlegenheits - RedenZarten schleunigst empfohlen, wie ein über einer Missetbat ertappter Pudel. Im Stillen amllsirte sich Gertrud über den sonderbaren Herrn, und wenn Guste ihre Verlockungskünste nur auf Väumle anaewendet hätte, so mochte noch Alles hingehen; aber, wie gesagt, sie war bochgradig ungenügsam und vergriff sich auch an fremden Eigen öbum, wie zum Beispiel an dem Herrn 'aron von Lerqer. Das konnte nickt langer aeduldet werden. Wenn nur erst :r große, der so beiß ersebnte Moment ickommep wäre, daß sie ein Recht -ha-ben würde. eS dem jungen, unerfahrenen Manne zu sagen, wie er sich vor allzu großer Leutseligkeit bewahren nüsse. da einem . untergeordneten Menschen, wie dieGuste doch war, leicht )er Kamm schwelle und er sich dann wunder was einbilde. Und der große ccmenl la.m. (Ocluß folgt.) ,, .f, r-ya r-v s ( .., V n- -. ' V . . i f-l ,
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ST m T ryr i t ? w den vvetit. kördertdie Leroauuna. Poft.Offiee. . Indianapolis, Ind. - Bis i il ist daß einzig Olatt in Sadiana, Heb kt Interessen , des ' Volkes gegenüber der Macht, b ykitorratt vertritt' tt ' Organ des Bottcti und mcht einer Partei oder Vatteliv ! teressea kämpft sie itvegt f O & - K!lf allen Gittert Ui Sedtnk. . Die , KtUiV VoNet ff t" Schöpferin aöeß .Wohlstandes und da : rum trirken tsit fte-solche foziak A. j fsctten, welches? Arbeit zu? freude bringenben itafr tut uUltib&A i endm Last-ach.' - 33 fortschrittlich Oesinnte, ssllr ? es als' moralische Pflicht erpsinde-' Leser dn.Saöisna TrÜKse., sew . - Oas.relchhsMg Sonntags - Blaii bietet eine gLe UkterhäLeVri' L?k, KsffeL.' Der Monne?entS Prei? der tägliche Tribüne ift LSc des OorrstnsZblatts utv beiier zusan IvQtt., PerWochk oder 0S 7tSZ Per Monat . - .--' - Durch die ;,9o Hersandte kostet bc : Tageblatt VO, Os2LkgtUatt 0Q 1? 'Sahr,leUk Husarzrse . C0,i OsÄ5öeluug. , Tiltt aller Urt werde rasch und. billig ausgefSbet. CicfcttMten, . Qstttsnge. Cöütpir Hcöc6cc OtfSSstSLaS-S, : CzUSiZtfCi CiCsr ' ' "--- . . K2Z9C?ÜTZZZ2 . s.v. " .r . i . ' - für Lesch!st5ltt und Orrrint deri gtsch-ööll &tf3:ir. BS EDlS3 r.. w rl3
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