Indiana Tribüne, Volume 20, Number 134, Indianapolis, Marion County, 1 February 1897 — Page 2
r
tCmM-
ZZAvZKns srtvttne. 'rrschcim Täglich utt Svmttllg . ie rZzliche.TriSüne kostet durch den Trilg Cent, per Woche, die SonntagS.Trl'b2ne-S Cents per Woche. Seide zufar.' 15 Cent ,dn kS Cent? per r?oat. Per Poft außerhalb dn .ladt ,uzeschiSt l orauSSezhlung ZJ pei cJar. fftt 18 Süd Vladama StraSt. Indianapolis, 3nd., 1. gebruar 1897. Lluf nttd absteigender LebenSlaus. Wenige rnter den hervorragenden Bergbauern und Bvnanza-Kömgen unseres Landes, Kien Geschichte bis j?tt geschildert worden ist. haben eine so bemerkenswerthe Laufbahn gehabt und besonders die Launenhaftigkeit und Wankelmüthigkeit Fortunas in solchem Maße an sich erfahren, wie der frühere Colorado'er Senator H. A. W. Tabor. dessen Leben und Schicksale jetzt einen in sich selbst zurückgekehrten Slztis darstellen. Ein Landbauer, ein Steinmaurer, ein kleiner Spezereihändler, ein großer Äerawerksbeuher, ein vielfacher Mu lionär un,d Besitzer und Erbaue: eines der schönsten Opernhäuser der Welt sowie anderer großer Gebäude, ferner Vice Gouverneur des Staates Colorado, Vundessenator, und jetzt, im Alter von 66 Jahren, wieder ein armer Teufel, der abermals mit Hacke und Schaufel nach .selbem Schmutz gräbt: das ist in Kürze die Geschichte dieses merkwürdigen Mannes. Im Jahre 1859, als 29jähriger Mann, kam Tabor nach Colorado, uaä'dem er m Kansas eine Farm so wie einen Sitz in der Legislatur im Stich gelassen, und nachdem er sich ver unebene Monate in Denver aufgehal ten, trieb er im Frühling 1562 mit zwei Freunden ein Joch Ochsen, das en einen baufälligen alten Wagen gespannt Kar. aus der Stadt nach dem Ealifornia-Gulch zu, wo heute Leadfciile lieat. .Die Ochsen waren diesel den. mit denen Tabor in der Saison voiher sich den ganzen Weg vom Mts souri aus über die Ebenen nach dem der vordersten Kette der Felsgebirge mühsam durchgearbeitet hatte, und sie verstanden ihr Geschäft. Groß waren aber die Schwierigkeiten der neuen Nttse! Oft war der Aufstieg so steil, daß der Wagen nur mittels eines großen Tannensiammes, welchen man im ner zum Bremsen hinter ihm be ftl.igte, daran verhindert werden konnte, sammt den Ochsen in die Tiefe zu stürzen. So langsam gmg es vorwärts, daß man oft nach ctnem furcht bar mühsamen Taqmarsch. wenn man sich anschickte, ein Lager zu beziehen, uoch ben Rauch vom Lagerfeuer der vorheriaen Nacht sehen konnte. Tabor muß auf dieser Reise unmittelbar über die, heute so berühmt gewordenen Goldfelder von Eripple Cree! gelom men sein, ohne von ihrem Vorhandensein die leiseste Ahnung zu haben. Es dauerte genau sechs Wochen, bis der Ealifornia-Gulch erreicht wurde. Dort lag der Schnee noch drei bis fünf Fun hoch, und erst wenige Menschen linket befanden sich dort im Lager. Bald änderte sich dies freilich ganz be dertend, und gegen Mitte Juli waren 10.000 Menschen daselbst mit Gold suchen und Goldwaschen beschäftigt. Oft ha! Tabor in späterer Zeit von jenen Tagen erzählt, aber niemals'hat er sie besonders interessant oder gar romantisch gefunden. Die Romantik." Pflegte er zu sagen, liegt nur in dem Ergebniß, vorausgesetzt daß das selbe darnach ist!" In zwei Jahreszeiten errang sich Tabor etwa $15,000. Darauf zog er nach dem Lager Buckikm Ioe, welches beute nur eine Wildniß ist, eröffnete einen Kramladen und wurde auch Postmeister. Als aber mehrere Jahre Daraus die Printer Boy Mine" am California - Gulch entdeckt wurde, kehrte er dorthin zurück, wo er nebenbei gleichfalls Postmeister wurde. Fast zwanzlg Jahre lang aber mußte er sich mit mäßiger Prosperität begnügen. In zeder Saison gab er einigen Leuten frub stake , damit sie für ihn m der Erde wühlten. (Wer diesen Berg-bauer-Ausdruck noch nicht kennen sollte, der möge hiermit wissen, daß snibstake8" einfach bedeutet, Metallsuchern kostenfrei die Speisen zu liefern, für einen Antheil an etwa von ihnen entdeckten Minen.) Lange Zeit wollte aber nichts dabei herauskammen. Im April 1873 jedoch fanden zwei dieser Leute, Nische und Hook, auf dem Frejer-Hill ein sehr reiches Silbetlager, welches die Grundloge von Tabors Reichthum werden sollte. Tabor zahlte Nische 5262.500 für dessen Antheil an der Mine, und Hook kaufte er für $90,000 au 3 und wurde dann alleiniger Besitzer dieses BergWerks, das Klein-Pittsburg genannt wurde und ihm allein mehr, als eine Million netto einbrachte. Zehn Jahre lang ging dann für Tabor Alles famos, und er war nach allaemciner Schätzung sechs Millionen werth In Leadville stellte er ein schönes Opernhaus hin, und das Tabor Grand Opera House" in Denver, welches bekanntlich nur dem Pariser an Schönheit nachsteht, braucht hier nur flüchtig erwähnt zu werden. Und so ließe sich noch mehreres Andere anführen.' Wie so manche Andere in ähnlichen Verhältnissen, strebte Tabor auch nach politischen Ehren und gab auch hierfür Geld mit vollen Händen aus. Seine Freunde aber lohnten ihm seine Freigebigkeit schlecht. ' Er erhielt das Amt desVice-Gouverneurs, das er nicht wünschte, und als Bundessenator wurde er lediglich für einen nicht ganz ausgedienten Termin eines soeben Verstorbenen gewählt; drei oder vier Monate dauerte dieses' ergnügen. Zurückgekehrt von derBundeshauptstadt, .legte er Geld in Eicagoer Grundeigenthum und auch wiederum in westlichen Bergwerken an, aber von jetzt an schlug ihm Alles fehl. Er mußte borgen, und diePanik von 1893 vollendete seinen Ruin. Nach langen
Kämpfen in den' Gerichten nahm ihm der Sherif? alles Eigenthum weg. und Tabors Gattin gab auch ihre Diamanten hin. Jetzt steht er wieder, ws u im Anbeginn gestanden. nein, auch noch von der Last der Jahre gedrückt. Ob aber muthlos?
SÄissenschaft und .BundeSverwal tttng: Welch' eine Ausdehnung und Vielseitigkeit die Thätigkeit verschiedener Zweige unserer Bundesregierung zur Entwicklung der natürlichen Hilssquellen des Landes und der, Förderung seiner Industrien mit der Zeit erlangt hat, davon haben nur die Wenigsten tv nen zurelchendenBegnsf, trotz der amt lichen Jahresberichte, welche mit ihren vielen dürren Zahlen kein großes und aufmerksames Lesepublikum zu finden pflegen und außerdem unter den bishengen Verhältnissen kemen Gesammt Ueberblick bieten können. In einer. neuerlichen Nummer der Zeitschrift Science" versucht es Chas. W. Dabney jr., Hilsssecretär des Landwirthschafts - Departements, einen solchen allgemeinen Ueberblick über diese Arbeiten sowie über ihre Kosten zu geben, und knüpft daran den Vor schlag, alle diese Arbeiten unter Einen Hut zu bringen, in ein einziges Departement zu vereinigen. Er führt u. A. aus, daß. wenn man von allen den Aemtern undAemt chen absieht, welche' rein ezecutiven Geschäften dienen, auch die Regierungsschule und die Prüfungs-Labo ratonen des Kriegs- und des MarmeDepartements beiseite läßt,' die Ver. Staaten nicht weniger als 23 wissenschaftliche Bureaus zur Entwicklung unserer Hilfsquellen und Förderung der Industrie unterhalten, und die finanziellen Auslagen derselben sich auf nahezu 8 Millionen Dollars daö Jahr belaufen. Ueber 5,000 Perso nen im qanzen Lande stehen in Dicn sten dieser Bureaus, welche mit allen Arten wissenschaftlicher Arbeit beschäftigt sind,' von der Bestimmung der Bewegungen von Himmelskörper bis zum Studium der Insekten und Bakterien. Und doch haben alle diese Abtheilungen einen gemeinschaftlichen Zweck. Daher erscheint nichts natür, lichen als die Forderung, daß sie nach einem bestimmten Plan organi sirt und in letzter Instanz von Einem Haupt geleitet sein sollten. Statt dessen sind sie unter sechs verschiedenen Regierungs - Departements vertheilt, und zwei der Bureaus arbeiten ganz und gar unabhängig. Hr. Dabney hat trotzdem sehr anerkennende Worte für die bisherigen Leistungen dieser Büreaus; aber er glaubt, daß noch viel mehr geleistet, und außerdem ein großer Theil der Kosten gespart werden könnte, wenn sein erwähnter Vorschlag ausgeführt wurde. Es wäre zu diesem Behuf mindestens die theilwelse Reorganisi rung mehrerer Regierungsdeparte ments erforderlich. Das Weitere liegt dem Congreß ob. welcher zunächst ein Programm hierfür zu entwerfen und dann stückweise durchzuführen hätte. Vielleicht würde es auch zur weiteren Hebung des wissenschaftlichen Regierungsdienstes als solchen beitragen, wenn derselbe völlig von den Executivgeschäften getrennt wäre. Jedenfalls ist dieser Gedanke der Erörterung werth. Portrüt'SpazierstSck,. Die neue Manie, auf Kleidern, Pfeifen und überall, wo es irgend ang?ht, Miniatur - Bildchen von Personen zu tragen, die Einem nahe stehen sie bildet übrigens nur ein Wiederaufleben einer schon in früherer Zeit einmal weit verbreitet gewesenen Liebhaberei, nur mit modernen Hilfsmitteln vermannigfacht sich in unberechen barer Weise und hat jetzt glücklich die Spazierstöcke erreicht. In unseren fashionablen Kreisen hat die Mode, Talisman - Stöcke" zu tragen, ihren Einzug gehalten, vorläusig nur für Männer, oder vielmehr für Zierbengel männlichen Geschlechts. Solche Stöcke werden natürlich auf Bestellung: angefertigt. Man nimmt dazu einen gewaltigen Stock von Hartholz;. Weißeiche, ist am beliebtesten. Rings um den Knopf oben werden goldene, der silberne Wappenlilien mit goldenen Nägeln eingeschla gen. An der einen Seite des Knopfes aber wird . eine eiförmige Vertiefung eingeschnitten waö mit der Hand, und zwar sehr vorsichtig, . ausgeführt werden muß . und. in diese kommt das Miniatur - Brustbild der Geliebten. welchem von Manchen sogar, wie in früheren Zeiten, eine schützendeZauberkraft zugeschrieben wird. ' Um aber auch. das Bild selber einigermaßen zu schützen und ' vielleicht nicht jedem unbefugten Blicke preiszu geben, lassen Manche noch ein silbernes Schiebthürchen darüber anbringen, welches.- wenn es geschlossen ist. daö Bild völlig verdeckt und nur wie ein gewöhnliches silbernes Plättchen, mit dem Monogramm des Besitzers, ausiieht. !o::ösl7,cln:er (5!)?e. In den Lergcouniies des Whiskyfröhlichen Staates Kentucky, wo die ,ol:dscheinler ihr Unwesen treiben und, die Blutracheals oberstes Gesetz ,vlt. gehört das Vergießen von Men. schei'.blut zu so gewöhnlichen Vor kommnissen. das es sich kaum dek Mühe lohnt, davon besonderes Aufheben zu machen.. Aus diesem Grunde haben auch wohl die wenigsten ZeZ tungsleser davon Notiz genommen, daß vor einigen Tagen der DeputyBundesmarschall . Bird in Qreathitt County über den Haufen geschossen worden ist. ' Von - hohem Interesse aber sind die näheren Umstände der Verhaftung des Mörders Jacob Neace und dessen Spießgesellen Danie! Farler. welche die cavalleria rusticana" in den Bergen des Blau-gras-StaateS m ihrem eigensten , Licht erscheinen lädt." Der' D:put-Mar-
Ichau George W. Drale, welcher seit 10 Jahren als Menschenjäger- im Bundesdienste steht und der die VerHaftung ausgeführt hat. erzählte in Lezington. Ky., einem Berichterstatter die folgende merkwürdige Geschichte über dieselbe: Mit dem Warrant gegen Jacob Neace und Daniel Farler in der Tasche machte ich mich, von drei Mann begleitet, ohne Verzug auf den Weg nach dem Wohnplatz von Jacob Neace's Schwiegervater, Mack Duff. ungefähr 15 Meilen von des Mörders Blockhaus am Eanery Fork. Meine Annahme, daß Neace direct nach Bird's Ermordung sich dorthin begeden hätte, da Duff unter den Gebirglern bedeutendes Ansehen genießt, bestätigte sicb, denn als wir des Letztgenannten Haus erreichten, fanden wir zwar keinen Mann anwesend, allein die Weiber mit den Vorbereitungen für das Frühstück für eine größere Gesellschaft beschäftigt. Wir wurden gastlich aufgenommen und nachdem wir gegessen, sowie unsere Pferde gefüttert hatten, machten wir uns daran, den unmittelbar hinter dem Hause aufsteigenden Berg zu erklettern. wo die Männer sich angeblich befanden. Kaum hatten wir das Haus verlassen, als Mack Duff und Ben Neace, ein Bruder des Mörders, erschienen und nach unserm Begehr fragten. Ich beantwortete die Frage wahrbeitsgemäß darauf erklärte der alte Dusf in brüskem Tone: DaS Wird Euch nicht gelingen, denn auf dem Berge ' sind 15 Mondscheinler versteckt, von denen fünf Winchesterbüchsen führen, während alle mit Nevolvern bewaffnet sind. Keiner wird zugeben, daß ihr Jacob Neace oder Daniel Farler als Gefangene fortführt." Angesichts dieser entschlossenen Haltung eröffnete ich dem Mynne, daß ich keinen Kampf wünschte und daß ich den Beiden nur empfehlen könnte, sich den Countybehörden in Jackson freiwillig zu stellen, da diese mit ihnen glimpflicher als die Bundesbehörden verfahren würden. Zur Bekräftigung meiner Worte erbot ich mich, meine und meiner Gefährten Waffen auszuliefern. Der alte Duff nahm dl,fen Vorschlag an und nachdem sie unsere Revolver an sich genommen, begaben sie sich in den Hinterhalt der Mondscheinler. Nach Verlauf von etwa einer Stunde kehrte Mflck Duff und Ben Neace mit der Botschaft zurück, daß die Männer noch keinen definitiven Entschluß gefaßt hatten, daß sie aber mit mir in des Letztgenannten Hau? zum Mittagessen behufs weiterer VerHandlungen zusammentreffen wollten. Ich sagte ohne Besinnen zu und Ben Neace sandte sofort einen Läufer nach seinem ca. 5 Meilen entfernten Hause,' um sein Weib das Essen herrichten zu lassen.' Der alte Duff begleitete mich dorthin und in der ärmlichen BlockHütte, die ' nur ein einziges Zimmer hqt, fanden wir die Gesellschaft, bis an . die Zahne bewaffnet, bereits vor. Nachdem Jeder betn MondscheinWhiöky zugesprochen hatte, setzten wf? uns zu Tisch und nach der Mahlzeit bemühte ich mich die Männer von dem Wahnwitz eines bewaffneten Widerstand gegen die Bundesbehörden zu überzeugen und ioies darauf hin, daß letztere ihre Schlupfwinkel eventuell von Soldaten würde umzingeln lassen. was zu nutzlosem Blutvergießen führen müßte. Meine eindringlichen Worte machten aus den alten Dusf
großen Eindruck und auf sein Zureden erklärten sich die Männer bereit, sich zu ergeben. Die Pferde wurden gesattelt und nachdem ich auf Duff's Verlangen die übrigen Mondscheinler als Wächter von Jacob Neace und Daniel Farler bestimmt hatte, machten wir uns auf den Weg nach Jackson. Im Uebrigen erhielten wir unsere Waffen erst in diesem Orte zu rück und wir als Beamte waren unbewaffnet. während die Mondscheinler bis an die Zahne bewaffnet waren. Unterwegs theilte Jacob Neace mir alle Details betreffs der Ermordung des Deputy-Marschalls Bird mit. Bird hatte Sam Neace unweit von seinem (Jacob's) Haus verhaftet und war. da es Frühstückszeit war, ausgefordert worden, an der MahlzeitTheil zu nehmen. Bird lehnte die Einladung ab", erzählte Jacob Neace. und dies machte mich ärgerlich. Als Bird schließlich seinen Revolver halb zog. gerieth ich erst recht in Zorn und ich befahl Dan Farler, der für mich arbeitete. meine Winchester-Büchse . zu haltn, worauf wir uns auf ein Pferd schwangen und dem Marschall nach. Zagten. Letzterer feuerte auf uns und ich streckte ihn mit einem Schusse nieder. Es thut mir leid, daß es dazu kommen mußte, aber warum hat n nicht mit mir Frühstück gegessen?Diese letzten Worte charalterisiren so recht die Kentuckyer Gebirgler. Sie qlauben das Recht zu haben, Mond-schein-Whisky fabriciren und ihre Feinde tödten zu dürfen; wenn aber Jemand mit ihnen Speise und Trank getheilt hat. wird er als Freund behandelt, wie ein Fremder, der in eines Beduinen Zelt Salz gegessen hat. kn)e eines LensatlonSprozesseS. Fast unbeachtet in der weiteren Welt, hat sich in Kansas iünalt der Schlußact. eines Prozesses abgespielt, welcher seinerzeit gewaltiges Aussehen machte, als der erste Criminalproceß um Leben und Tod in den Ver. Staaten, bei welchem der .övvnotismus" bis zu einem gewissen Grad ausicyiaggedend war. Unmittelbar ebe er aus dem Amte schied, unterzeichnete der alte Kansas Gouverneur Morrill die Begnadigung tilm W 0 !ir. . c . r . ri iut .u:..vttöramq unoeion .-unaij von Sumner-County, der unter einem Todes-Urtbeil. - weaen anaeblicien .hypnotischen Mordes.", nack . den, Zuchthaus geschickt wurde. Die Feder. lnfX.. W. 3ft 'l. l . r iiu uuut vzi auiuciocnüe uourer neur diese Begnadigung unterschrieb, h-t.er der Todter OlayZ. Frau Jda O7.l. d:r:n U7.'rüdli Un-
strengungcn das endlich" Freikommen ihres Vaters zum großen Theil zu verdanken ist, zum Andenken rehrt. Vor ungefähr anderthalb Jahren wurde Eray im südlichen Kansas unter der Anklage, seinen Nachbar Patton durch Beeinflussung seines(Grays) Knechtes McDonald ermordet zu haben, vor die Schranken gebracht. Gray war hauptsächlich das Opfer eines starken Vorurtheils der Bevölkerung. an welchem er indeß zum guten Theil selber schuld war; er war der reichste und verhaßteste Mann im County Eaton, ungemein stolz auf seinen geschäftlichen Erfolg, höchst anmaßend und ein erbarmungsloser Ge-richts-Processant, der im Rufe stand, daß Niemand im Gericht gegen ihn auskommen könne; Es begreift sich, daß es nicht gerade schwer war, das Publikum und auch die Geschworenen gegen diesen Mann einzunehmen. Daß sein Knecht McDonald den Patton umgebracht hatte, wurde von Niemandem in Abrede gestellt. aber es hieß auf einmal, daß McDonald, ein einfacher, etwas beschränkt aussehender. nicht sehr charakterstarker Arbeiter. von Gray durch hypnotische Beeinslussung gezwungen worden sei. Patton zu tödten, der wegen gewUen Grundbesitzes im Streit mit Gray lag und außerdem Dinge criminell belastender Art von diesem wissen sollte. McDonald und seine Gattin selber erzählten auf dem Zeugenstand eine hochsinsatsonelle Geschichte, wonach Gray demKnecht beständig einflüsterte, Patton habe es- mit seiner. McDonalds. Gattin und wolle ihn aus d:m Weg schaffen, wenn er noch Zeit dazu Erhalte, und dem Knecht keine Ruhe ließ, bis derselbe sich zur Tödtung Pattons entschloß, ihm sogar ein Gewehr besorgte und im Schießen einexercirte. Pattons Vertheidiger, welchem als Anwalt vor Allem daran lag. den Halö seines Clienjm zu retten, spann daraus geschickt eine Theorie von einem hypnotischen Morde. Nach gllen erwähnten Umständen ist es nicht zu verwundern, daß er damit fruchtharzn Bodl fand, G?ay hutte. zu allem Andern hin. sich auch dadurch viele Feinde gemacht, daß er sich von seiner, allgemein sehr geachteten Ehefrgu gstrenn und sene Geliehte geheirathet hatte. Kurzum, nachdem vom Hypnotis mus und vielen anderen Dingen Lanaes und Breites gesprochen worden, wurde McDonald freigefprochen.Gray dagegen als der eigentliche Mörder zum Tode verurtheilt. Dem Staatsäesetz entsprechend, sollt? Letzterer ein Jahr im Zuchthaus verbleiben und dann gehängt werden. Die Sache kam auch vor das Staatsobergericht, d. h.. soweit daö Urtheil über Gray in Betracht kam. dieses nahm zwar vom .Hpnptismus" keine Notiz, gelangte aber zu der Ansicht, dczß Gray auch ohne hypnotische Beeinflussung der wirkliche Mörder gewesen sein müsse. und bestatietö das Urtheil über ihn. Nachher aber änderte sich, die Stim-, mung wesentlich zu Gunsten Grays. McDonald selbst erklärte, oder unterschrieb eine Erklärung, daß er falsches Zeugniß gegen Gray abgelegt; es wurde ziemlich gewiß, daß McDonalds Frau die Hauptschuld an der Nenzen Traaödie hatte, einschließlich
die Tödtung Pattons. der übrigens ein anrüchiger Geselle war. Jetzt ist der unglückseligeGray wieder ein freier Mann. aber völlig verarmt. Er braucht nicht allzu sehr dem Schicksal zu grollen! Genkxinnühtgk?. Perlmutter zu reinigen. Man kocht 100 Gramm Welzenlleie mit 200 Gramm geriebenem, gebranntem Brot mit Wasser und legt die Perlmutteraegenstände eine Weile in die kochende Masse. Dieses Mittel läßt sich auch bei echten Perlen anwenden. Fettflecke aus Fußböden zu entfernen. Hierzu eignet sich an- besten der unter demNamen Pfeifmerde" bekannte Weiße Thon. Derselbe wird mit heißem Wasser zu einem ziemlich dicken Brei angeführt und auf die betreffenden Stellen aufgetragen. Die Wirkung des Thons kann durch Zusatz von Essig erhöht werden. Besser noch wirkt eine Mischung aus Benzin und Thon. Man läßt die Masse über Nacht liegen und scheuert am anderen Tage mit heißem Wasser und Bürste rein. Waschgeschirre, die man von den sich an ihnen ansetzenden Fettigkeitcn meist mitSodawasser reinigt, kann man viel rascher und müheloser säubern, wenn man einen feuchten Lappen in etwas gewöhnliches Kochsalz taucht und damit die Geschirre gut ausreibt. Mittelgegenaufgesprungene Hände. Man schmelze ein Viertel Psund weißes Wachs, mische eine Unze Mandelöl darunter, bereite daraus eine Salbe, bestreiche damit die Hände und ziehe des Nachts Hand schuhe an. Nach kurzem Gebrauch werden die aufgesprungenen Hände heil sein. Man Zaitn auch anstatt Wachs Kakaobutter nehmen. Ein Bestreichen der Hände mit Lanolincrcme vor dem Schlafengehen und Bedecken derselben mit Handschuhen über die Nacht heilt ebenfalls bald wunde Hände. Wer keine guten Boden räume zum Trocknen von Wäsche hat. wird im Winter, wenn es friert, rathlos sein, wie er seine Wäsche trocknen soll, da man die Sachen im Freien nicht aufhängen kann, weil starker Frost den Gegenständen verderblich ist, so daß sie -beim Abnehmen einfach zerbrechen. Aus solcher Verlegenheit hilft ein ganz einfaches Mittel: man braucht- dem letzten ' Spülwasser nur mehrere Handvoll Kochsalz zuzusetzen, dieses völlig darin lösen und dann, darm die Wäsche spülen, der nun selbst starker Frost nichts anhaben kann. . Für einen großen Familientisch ist das Schuppen der Mische eine recht tüchtige Arbeit, die viel Zeit: erfordert, Sebr erleichtern kann fn n
rLB ' :s-T J
sich die Aröeit des Schuppens wenn man die Fische einen Augenblick in heißes Wasser legt, das nicht heißer sein darf als 105 Grad Fahrenheit. Man läßt sie erst auf der einen, dann auf der anderen Seite einen Augenblick liegen, nimmt sie heraus und schuppt sie nun. was im Nu geschehen ist. ' Man legt immer nur einen Fisch ins Wasser. Reinigen Heller Handschuhe. Will man die leicht angeschmutzten Handschuhe ohne Benzin wieder tadellos sauber haben, so zieht man die Handschuhe an.taucht ein weißes reines Flsnellläppchen in Milch, drückt es gut aus und reibt es dann mit weißer Seife ein. Die unsauberen Stellen der Handschuhe werden leicht mit dem Läppchen übcrrieben. wobei man nicht stark aufdrücken darf, damit das Leder nicht zu feucht wird. Mit einem trockenen Handtuch werden die Stellen nun trocken gerieben und die Handschuhe zuletzt an der Lust noch getrocknet. Stockflecken aus Leinwand entfernt man folgendermaßen : 2 Hände voll Salz und 75 Gran Salmiak stößt man zu , Pulver, gießt 2 Quart weiches Wasser darüber und läßt es eine halbe Stunde kochen. Die Flecke werden mit dieser Flüssigkeit benetzt und in die Sonne gelegt. Dieses Verfahren wird so oft wiederholt, bis die Flecken verschwunden sind. Um trübenEssig zu klär e n, gieße man zu einem Quart Essig etwa zwei Theelöffel frische, süße Milch. Bereits nach 24 Stunden hat sich dann meist alles Trübe zu Boden gesetzt sollte dies aber w Z bis 3 Tagen nicht geschehen sein, so wiederholt man den Aufguß noch ein- oder zweimal. Hat sich dann der Essig gereinigt, so gießt man ihn von dem Bodensatz vorsichtig ab, ? Jnstandhalten von Büch e x n. Tintenflecke entfernt man, indem man etwas Kleesalz in Wasser löst, diese Lösung mittels eines feinen Pinsels auf den Fleck aufträgt, welchem man L'gschpapier untergelegt hat. Dies mehrmals wiederholt, wird den. Fleck entfernen. Fettflecken. Fein gepulverter Pfeifenthon wird unter und über den Fleck gebreitet, dann, preßt man dies mit einem Bügeleisen o heiß wie es vas Papier, ohne zu engen, verträgt. Rost- und Eisen-, lecken. Zuerst legt man schwefelsaure Pottasche auf und nachher Kleesäure. Natürlicherweise beide als Lösung, Holzwürmer zu vertreiben und zu verhüten. Pulverisirter Kampfer wird zu gleichen Theilen mit bitter Applegemischt und auf die Bücherbretter gebreitet. Das Mittel wird nach 6 Moiaten wiederholt, Alte Lederrücken Lischt man auf. indem man erst dieeloen mit einem Stück Flanell gut abreiht, dann etwaige Risse mit einer Pastc ausfüllt.. Dann Polin man den Rücken tüchtig mit Eiweiß, legt ein Tuch über und fährt vorsichtig mit eirem heißen Eisen darüber hin. Vrics dc5 Piet Znckmlillcr. DierEditter! Was halte Se vom Tricte? Os ohrs es is kci Juhs. daß ich Jhne rage dhue. for e onnest Opinjen kann ch von Jhne nit ezpekte. De Zeitunasmensche find aewöbnlick meistens so ziemlich alle ohm Ausnahme Söcker oder Nassauer, wo glaube dhue. mit dene hinner de Ohre geschriebene Priwwiledsches uf die Welt gekomme zu sin. das Recht zu habe, sich bei alle Okehschens tricte zu lasse. Jhne of kohrs nehme ich aus, denn als Dschentelmänn von Edjv,kkhsch?n un Bilding weiß ich was sich gehört un Wege der Gebräuchlichkeit Sitte is. Wer das Triete zuerst inwented Hot, weiß ich' nit, es muß schuhr e Saluhnkieper gewese sin. Ei sor mei Part halt das Triete. wie es in die Verjuneinigte Staate gebräuchlich is. for e Nuhsens wo von de Lah prohibitted werre sollt. Ich will gar nit mentschen. was de drei Kocktehls vor e Resolt 'gehatt hen. die ich neulich denFränk. was der Hößbend von meine verflossene ändlkhdie is, getrietet hen. ich hen es Jhne ja alreddi geschriebn Hunderte von Exempels könnt ich Jhne als Beispiel anführe, wie das Triete de Mensche zu Leiers mache, sie kompelle dhut sich fortzuschnieke und ' tschiep zu fühle ' wie e Rehgspeddler, wie es sogar manche zu Lumpe gemacht Hot wo kei Cent mehr werth gewese sind. Neulich des Owends hen ich en Wahk genomme un 'blos 15 Cents in schmahl Tschehnsch in mei Pokkets gehat un großes Geld gar keins. Ich hatte nämlich kurze Zeit bevor das mei Hotel - Bill bezahlt, was selbst en Dschentelmänn von Edjukehschen un Bilding Passire kann, ei mien, daß er dann nur noch 15 Cents in sei Pokket hat. Well, hen ich aedenkt. da kannste immernoch 2GlässesBier trinke und en Nickel in e Sigar inweste. Also geh ich zum Heimsheimer. Ja. als ich dort komme, da sitzt der Dschahn dort, der Dschortsch. der Dschehk. der Fred un noch e paar annere. Halloh Piet !" ruft der Dschahn, Du kommst grad recht, es is ebe mei Triet, set daun !" Na. da war ich in e nette Fix. Wenn ich mich hinsetzte, mußt ich of kohrs auch triete. denn als e Dschentelmänn von Edjukehschen un Bilding durft ich mich doch nit lumve lasse. Aber e Lüa sage, na, das ist e anner Ding. iazentelmen , hen ich gesagt, je müsse mir ezljuhse, ich bin in e große Hörri. for ick muk nock nack die Tschörtsch!- In de sehm Moment hen ich es auch scnon regrettet un gewußt geyal, van ich e kolloslewe Dummheit gesagt hen, aber es is mich grad nix bessres einaefalle. Aber das Gearöble hätte Se böre solle, de Kaffre ben aedacht, ich dehte Fonn mache. Ich hen arg lnjotted geaktei un hen gesagt : Dschentelmen", hen ich gesagt, ei am werri sorri. daft Se mick nit alaube dhue un.Dauts in die Dschenueinität meiner fromme Spells setze. Ei ädmit. daß ich nit zu.jene Kränks gehöre, wo jede Dag in de Tschörtsch hocke un dort sogar ihre Näp tehke dhue. böt von Teim tu Teim erackt ich es sor mei
christliche Djuhti. mir mal in de Kirch
ici;c zu iane. man kommt unner die Leut. woderuf e Bißnesmann besonders kucke muß.' damit de Leut zu ihm komme; beseits muß ich de Piuhrent so wie so berappe. Ihr könntet auch emol etwas besseres dhue, etwas für euer geistiges Wohl, anstatt hier im Saluhn zu hocke " Schött op!" interropted mich do der Dschahn, un schnack nit soviel Non-se.-is, hen wir nit schon siewwe Glässes Bier für unser geistiges Wohl getrunke? Hock Dich hin und dhue de sehm; helloh Wehter, noch t Bier for'n Piet!" Do hen ich aber doch getreit. riehl mäd zu werre, un hen'gehallert : Kaffere die ihr seid, habt ihr denn schon emol gehört, daß e Dschentelmänn von Edjuhkehschen un Bilding e Lei gesagt Hot? Ich wollt mich blos e Sigar hole un dann reiteweh zur Tschörtsch gehe, das wäre mei Intenschens. änd ei stick tu U!" Do lacht der Dschahn so recht dreckig un sagt: Piet." sagt er. du gefällst mich, ei bet juh e. Triet vor de hohl Kraut, daß du Nit zur Tschörtsch gehe duhst. ich hen schon so e Ahnung, wohin du gehe willst Spiegelberg ei noh juh ich war auch mal e Bätschler." Un doderbei lacht der Sanavagan noch dreckiger, un die annere Monkies mache of kohrs mit. Ich hen mich nit lange bedenkt, sondern de Wett angenomme. des war ich ja meiner Repjuhtehschens schuldig. Ich will de Stori kurz mache ; der Dschahn un der Fred sind mit mich aegange als Wittneß. Ihr Fuhls. hen ich gedenkt, mei Bet werd ich ännihau gewinne, das war ja ganz Zehsi. ich hat blos zu eine Kirch zu gehe. Aber nach welcher? Na. daö machte ja kein Dif ferenz. aber meine beide WiknesseZ wollt ich die Sach doch nicht so leicht mache, un so hen ich se denn nach die am weiteste entfernte Kirch geführt. Ebaut e halbe Stund lang sin wir gewakt. ich hen of kohrs nit den gradeste Weg genomme, un de Dschahn Hot schon verschiedene Mal über sei Korns komvlehnt gehat. was mich jedesmal riesig tickele dhat. Endlich komme wir an Ort un Stell an. un ich denk, mi soll e Monki lause, de Dohrs wäre geklohsd und lnseitö war alles dunkel. Der Dschahn hat sich gege de Fenz gestellt, un sich de Belli gehakte vor Lache, der Fred .Hot sich beinah uf'n Kopp gestellt, un ich hen gedenkt, er kriegt de Fitz, so Hot der Kaffer gelacht. Als sie gar nit hen stappe wolle. ZS mich de Geschicht aber doch zu dumm geworde, un ich hen gesagt; Schafsköpp. die ICm s.IW , o c c r . iyi jciu, lvas i oenn oa ioiei zu lache? wir sin tuh leht gekomme. de i m m .w . scyomq ,3 schon aus. das is alles!Also dies is de Tschörtsch. zu welche du belange dhust?" fragt mich der Dschahn endlich. Ok kobrs. s ich. was denn sonst?" Do fange de öierle nochemol an zu lache un zu akte wie e ot ot krehsi Fuhls. Uf emol. als ich de Bildina. näher betracht, geht Mich e elektrisches Kälziumleiht uf. ich war namtlch an e Synagog gerathe. Well. Se könn ungefähr imehtschen wie ich gefühlt hen, wie e begossener Pudeldog. -Die Geschicht Hot mich en Dahler un siewezig Cents gekost. Und was ich nit alles hen höre müsse, wie mich die Kerle geuzt hen. na. ich mag gar nit davon rede. Könne Se mir deßhalb blehme. daß ich mt aut uf das Triete zu spreche bin? Könne Se mich ferner blehme. daß ich folgendes Poem comlttev yen i Ich kann nit anders sage: Ich dhues hier ziemlich gleiche, Mn kann hier alle Dage Vegehn de dümmste Streiche. De Blockheds könne wohte. E Offis gar erringe. Wenn se richtig de Note Der Pallitix nur singe. Hier darf aus Leibeskräfte Hell rehse jedes Krottche; Gehn gut nicht die Geschäfte. Kummt's Bisneß beim Bankrottche. Als Körnel" wird und Dcehdscher-. m..rt- t . . -puu'u luum gcrocyc, E settendhänd'ger Tietscher Professor angesproche. Nur wonn Ding gleich ich newwer. Die eine böse Sitte Denaunz ich schuhr forewwer: Ich mein of kohrs das Triete. Jurs truli Piet Kickmüller, Bätschler. Bei Castl Island in Irland setzte sich eine durch die jüngsten Rcgeugüsse gelockerte, sehr große, Moraststrccke unter donnerähnlichemGetöse in der Richtung auf die Killarney-Seen in Bewegung und rutschte nach und nach weiter. Brücken mit sich fortreißend und Bauernhäuser und Landstraßen zerstörend. Torfmassen, todtesBieh und Trümmer von zerstörten Häusern wurden in den Killarney - Seen angeschwemmt. Zehn Insassen eines zerstörten Bauernhauses sind spurlos derschwunden. Die Bevölkerung auf der Landrutschstrecke flieht; ein anderthalb englische Meilen breiter Landstrich ist mit flüssigem Morast bedeckt. Bon einem e i g e n a r t igen Zahlungsmittel ist in Wien Gebrauch gemocht worden. Ort derHandlung: Ein Kaffeehaus in der Leopoldstadt. Zeit: 6 Uhr früh. Ein Herr mit den deutlichen Spuren einer durchschwärmten Nacht im Antlitz, kommt und verlangt eine Magenstärkung-.' Man schänkt ihm einen .Bittern- ein. Er läßt sich noch ein Gläschen geben, will dann zahlen, bemerkt jedoch zu seinem Schrecken, daß er in ollen Taschen keinen Knopf Geld hat. Werde morgen zahlen!" meint er. Der Kellner ist damit nicht einverstanden und sagt: Fremden, borge ich nichts !" - Darauf greift der Herr mit stoischer Ruhe. in den Mund und legt auf den Tisch einen completten Oberkiefer nieder. Der Kellner bleibt starr und sprachlos; der Herr glaubt, .das Pfand - genüg: noch nicht; ein Griff, und auch der Un-. terkiefer ließt auf d:r Narmorvlätte,
amaamm t m i m tmr.mmtum tt fc.AcO jMs-t.,. n rn ,, , ! tyiL ji j f-t-'' j 1 7 .- -; Vl x C70J $ $ f&
ES ist unzweifelhaft wahr
daß durch ein vernacklässiqtes Magenleiden Niliösilät, begleitet von .siopsscLme'-zcn entstebt. cine ireitereVernaSlassiqungcrzeugtcöerrcidrnund schließlich wird das Blut in" Mitleidenschaft gezogen Jeder weiß oder sollte es wisscu, daß Dr. August Izocnig's Hamburger Tropfen ein unfehlbares Mittel gegen obige Leiden ist.
HDcd 3ZSTciTra
FIEL
Disease commonly comes on with slight Symptoms, which when neglected increase in extent and gradually grow dangerous. "SJSÄ! takk aipAKs TABÜLES "'ZVl?rZh. -ZE EIPANS TABÜLES U your Conploilon I, iballow, or jt,u ft TO A MP T A T5TTT T7C uirerDitrManereUng tiliilii lACUJuLd ""0 RIPANS TABÜLES
Ripans Tabules Regulate tho ?k'? mjsvstxxst 2C4Zt V, dDmie Gives Beiles. campie Weine. Rhein,, Mosel, und Nahe Wine. Ruedsheimkr. Binßer Scblohberg, Blume der Nahe, P'sporter. JosephSdoeler, ?ohan. nisbergee, Liebfrauenmilch, Niersteinei-, Zel. tmger. Braunebe.fler. Gcisenhcimer, Winkler, Ostyofener RiesUna. Duerkheimer, ßmanns. Häuser rolh, ObN'Jngelheimer. Französische ClarelS und SauterneS. St. Julien, Medoc. Marganse, Canenac, Chateau BernoneS. Chateau Boillac, Pontet Sanet, Sauterne, Haute Sauterne. Hiesige und importirte Champagner, Jrish und Scotch Whlskies. Jamaica S!um, Cal. BrandieS und importirte Cognacs. Alle Sorten Liquöre. wie enedictine, Curacoo, Anisette ctc. Echter Gilka Kümmel. Die besten Sonen Castern Rye'ö Ky. Bour bon, Wbiökiss in blassen uns bei der Kal. lone. California und Ohio Weme in größter uswui uno ourcyweg rner äUaare. JÄtzger Telephon 407. Cornrnbift MaHe ! Ecke MeCarty & Delaware Str. Jolin C. Zscliecli, Eigenthr. VrsammlungSKalender t Vierbrauer U. Verein, 1. Sonntag im Monat. SüdseUe SchwadnuVerein, 2. Sonntag im Monat. Sozialistische Settion, 2. Sonntag im Monat. Badischer Unt. Berein, 3. Sonntag im Monat. Sachsenbund, 3. Sonntag im Monat. Preußm U. Verein, letzten Sonntag im Monat. HermannSsöhne, jeden 2. und 4. Montag im Monat. Sozialistischer Sängerbund, Gesangstunde jeden Dienstag Abend. Preutzen Gesangverein lAesangftunde jeden Mittwoch Abend. Lincoln League jeden Freitag Abend. 2. Unt. Verein wenn berufen. Oute Getränke und ein feiner Lunch. 30S. Rhein und Mosel'Weine eigener Jmportation. Rbein i JohanniSberaer. ,(vt tMnhrnr tfrtM t RüdeSheimer Berg. ü?eme. Markobrunner Auslese. Mosel ( Bernkastler Dottor. "VI" J ffrKttM- q-..hhAM YY tttv. fwyvtt. ?eme. ( JosepHiHöfn Auslese. Absolute Reinheit wird garantirt. 85 S7 Süd Selu?nrs Str. Tel. 1669. 60 YCARS' KXPCRICNCC TRAOE MARKS, .4 . nrtiO.IIU. - WW.VW, COPYRIGHTS &o. AnTone iendtn & iketch nd descrlDtlon mar Quickly uoertaln, sre, wbether an inrention ta probablj patcntabl. Communication Btrletlr eoDfldential. Oldeat ureacj foreourtng pateau in Amarica. W hare a Wahtn(ftoa offic. Patenu taken tbrouxn Mu&n A Co. reclT6 ipecil Dotloe in tb v SCIEI1TIFIC AMERICAN. baautlfullr lUnitrated. lanrest ctmilatlon of nr aottantlslo lournaLweeklr.termat3.00 a rear: tliO Hz montba. tipecimen oopip and iLA.ua Book oh Patxxts ant sree. Addxaa MUNN A CO., 331 Broadway. New York. Umo chüttig empsiehU sich als Klavierstimmer Ouch überni?tt er die Herrichtuuz klln Justrumente zu zivil Preisen. Oefte Nefertnz'en. 72 ' Q2d ?obls 0t?. 72
1
CJ
S3
io
.- J1 , V , V
5 DMf-sM lI k ) : LrOU LDUVI U W
s
0 ?
System and Freservo tho Health.
5asy tc tal$e QuicE; to act.
Ripans Taltules nrc eol-1 by drnjrg-igts, or by mail
u jjj nc liwreun a uui ) in pcn to j ne tvipans l'tlAMiJifil .m n K lLT a Ist . . . O - X L
vucuiiuu vuuipaut, iw c
Sprncc St., Kew 1 ork. yi&i iu ccius .i2S12SSScS2S2SS5252pS2S2S ß UisÜc .InihU, ALViAli üScü. ß sj" m.in sjIn fftwuwu r i ! IKii k1 liC&SIttmit. Ci.C&Mtaa AM QttSHUUKt BAR FIXTÜRES DRAIN BOARDS AND AU TIn, 2lne Droso, Coppor. j Nicket ond o!i KItchoa end Plcted UtoncIIOo I ClaoOaAVood, MorblOftFor- j colain. Ctc. CEORCE WM. HOFFMAN Sl IfiaaxiÄetwar aa4 froprlator 205 East Wamihton St tHDiaNaeii. X THE BAR-KEEPERS' FRiEKfl. ä S2S2S2S2S-LJ2S2S2r252S2SS5rZ S- Zu Snfacf ia tzdöxke t5 ürzti ver fnh msW4 W, CINC1NNATI lNDlArAP0LlS,GO ,tON lf0O i" k-- CHI DP TODLTROI tft die betteötefte Bkha ach VIKVIlVkAlL'U, mit Case uud Spcisc-Car Dienst jUiisSkn Cincinnati, Indianapolis & Chicago Die beste Linie nach Dayton. Lima, Toledo, Detroit und nördlichen Michioan Resorti. Direkte Verbindung in ötr.cinnatt olzne SUajtn echseinach Washington, Baltimore, Philadelphia und New Sork und allen Punkttn südl . rtfortwat4ö ühiTcTti Zs?ke. Sürr r intvK fßütk Washington fetrrf bent allen .Bee ttte", trtbetlt tn fctr &. ja. D. Xi'Sttnct. vta.i ac lüctiician euj ans in vr unicn cianon. G e s. W. H a y l e r D. P. A. - rrlinJicrariciDo Nach L dem WeSen, w Nordwesten, (&)LCUlS1LLr.KEWAlEtYI CH!aSI Rt(T) Zeittabelle 13. Sept. tägliche Züge verlassen Indianapolis 7.00 3 35 12.35 Vorm. Natzm. Siaqti Anlunst in Chicago: 12.0vMittagö. 8.205t. 7.L0ÄM. bfahrt Cbicaao k i1?m il.ro? . ÄnrunttJndiavap'lS 7 455m ,7m s.icj.(ai Schlafwagen nach Cdicsqo kau S.A idrud, desnczcn werden. Kurzeste, schnkllste und beste Linie. Pullman Luffct Cchlasvagen, Lestibuls, Larlor GM. Ticket. OfsiceS: 2 West 20afKncien Ct.. Union Ststivn, Masjaqusetts .ve. Tcxct. Geo. W. Hat, ler, D. üt IIEliUATill lilliKI, lC7CLniiC:; " f7 7 ' - -Jr-' 4 " I I I , . n ter.rf, z:::ir iir.b c; Cr.r2t : ' s '
r im
ITU-RTsVI
, l 12
MWRlM I 'ffitQIG!jt.-- g SH ü M C0 2
5
- s$$Slt. ä&-Mmsiftäm-ä
Lü JTI
MsffM'NM
(
JT '
