Indiana Tribüne, Volume 20, Number 134, Indianapolis, Marion County, 1 February 1897 — Page 1

o A W TVO f AY rlC WO M V y ly w v v w o o V Office: Slo.,18 Gut) Alabama Straße. Jahrgang 3. Indianapolis, Indianer, Nontag, öen . $tbxmx 1897. No. 134

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Editorielles. Unsere amerikanischen Moralisten kennen kein anderes Mittel zur Nettung der Menschen vor den Folgen ihrer Sündhaftigkeit als daS Verbot oder die Steuer. Wenn der Cigar-

rettenverkauf an Minderjährige derbo!en wird, werden sich diese doch Cigaretten zu verschaffen wissen und wenn für den Verkauf von Cigaretten eine Lizensgebühr von $100 erhoben wird, so ist die wahrscheinliche Folge die, daß Einer oder Zwei sich durch Bezahlung dieser Summe ein Monopol schassen. BiS jeht haben die amerikanischen Moralisten sich lediglich als Kurpfuscher erwiesen. Wir hoffen, daß die der LegiSlatur vorliegende Bill, welche daS Gebührensvstem in den FriedenSgerichten" aufhebt, angenommen wird. Die Till setzt für Friedensrichter einen bestimmten Gehalt auS. ($1.800) Wir haben schon oft auf die Unerträglichkeit der Zustände hingewiesen, welche daraus entstehen, daß der Richter dadurch daß seine Bezahlung von seiner Entscheidung abhängt, gewissermaßen selbst Partei wird. Zudem muß ein Friedensrichter, kessen Einkommen von der Frrquenz deS Geschäftes" abhangt, nothwendiger Weise zum Unfrieden?richte? werden. Die Konstabler suchen Geschäfte beizubringen und dadurch kommt da Denunziantenthum in Blüthe. Hoffentlicht hat die Legislatur ein Einsehen und passirt die Vorlage. ES läßt sich au unseren Schulgesehen sicherlich manches verbessern, waö aber dadurch gebessert werden soll, wenn der Schulrath statt auS elf auS acht Mitgliedern besieht und . wenn diese acht vom Mayor ernannt werden. ur.d wenn außerdem ein Schuldirektor bei einer allgemeinen Wahl gewählt werden soll, ein Schuld'rekter, welcher die einzige ausführende Behörde wäre. o können wir darin keine Verbesserung erblicken, selbst wenn der Mayor die acht Schulräthe nach Vorschrift auö beiden Parteien nähme. Wer glaubt, daß dadurch die Politik auö der SchulVerwaltung ferngehalten wird, der muß ein sehr kindliches Gemüth haben. Der. Mayor wird schon verstehen, seine Freunde zu ernennen, und wenn auch nicht, der Schuldirektor wird unter allen Umständen ein Parteimann sein. Gegen eine Verbesserung der Schulgefetze haben wir nichlö einzuwenden, aber eS muh auch eine Vebesserung sein. DaS Sonderbare und wirklich Bedeutungivolle bei diesem Vorschlage liegt aber darin, daß man im Allgemeinen immer so viel Vertrauen in die Klugheit des Volkes" zu setzen vorgiebt, daß man deS Volkes Wille als GotteS Wille bezeichnet, und wenn die Geschichte eil mal nicht klappen will, dann flüchtet man zu der "One man M w ta & power '. onvervarer vlcpuvllrantömuS daS ! ,.' Die Herren Taggart, Holt usw. scheinen ihr Wettrennen in Capital Ävenue für einen guten Jux anzusehen, und es giebt auch sicherlich sonst Viele, welche die Sache so betrachten, wir aber denken darüber anders. Die Straße wurde mehrere Stunden lang abgesperrt. Wie wenn z. B. während dieser Zeit ein Kranker einen Arzt brauchte, und Leben und Tod von der Minute abhing? .Wie wenn, nach einer Erklärung, der Arzt selbst hätte passi ren dürfen und auf der geglätteten Bahn sein Pferd gestürzt wäre? Aber wir brauchen nicht extreme Fälle anzuführen. Am Samstag werden diele Einkäufe gemacht und Waaren ab geliefert. Welche? Necht.hatte rnan den Verkehr zu stören? . Will man aber auch darüber weg sehen, so fragt man sich doch, mit velchern Rechte der Mayor künstig verlangen kann, daß die städtischen Ver ordnunaen beaütet werben, wenn er - - V ' selbst sich an einer so flagranten Verletzung belheiligt? Welches Necht hatte er, die Polizei dazu zu verwenden, Sesetzesübcrtreter zu schützen? ' Wenn in Zukunft, beispielsweise, ein Vaueon traktor sich nicht den städtischen Ver Ordnungen fügt, und den Üerkehr hemmt, hat er dazu weniger Hecht, all der Mayor? Hat nicht Zeder, der in gefahrdrohender Weise zu Pferde oder zu Wagen, oder aus de Z:i?2de

durch die Straßen sausen will, ebenso gut wie der Mayor daS Recht zur Polizei zu sagen : Schützt mich vor dem Publikum !?" ,

, Wir find durchaus nicht kleinlich in dieser Sache. Wir sind der Ansicht, daß der Beamte, der dazu berufen ist, darauf zu achten, daß Ordnung und Gesetzlichkeit herrsche, nicht durch ein Beispiel der Verhöhnung des Gesetzes dessen Mißachtung fördere. Wir hoffen, daß dergleichen nicht wieder vorkommt. ImgliillchHien. Inland. Wetterbericht. TrübeS Wetter, Regen oder Schnee in der Nacht, morgen schönes Wetter Höchste Temperatur, innerhalb der letzten 24 Stunden 36 Grad, niedrigste 23 Grad. - Sieben Menschen verbrannt. N e w A o r k, 31. Jan. In einem dreistöckigen Holzgebäude, dessen untereS Stockwerk als Schmiede benutzt wurde, brach heute ia der Frühe Feuer aus. Der zweite und dritte Stock waren bewohnt. 3n letz'erem vohr.te die Familie des SchankkellnerS Schröder. Der Mann war nicht daheim und die Mutter lag mit ihren Kindern im Schlaf. Die Flammen ergriffen sehr schnell daS ganze Gebäude. Alle Bewohner, mit Ausnahme der Familie Schröder, entkamen. Die Feuerwehr machte, die größten Anstrengungen, daS obere Stockwerk des in Flammen gehüllten Gebäudes zu erreichen, Feuer und Rauch trieb die Leute aber zurück, bis daß daS ganze HauS fast ausgebrannt war. Ungeäh? eine Stunde nach AuSbruch de FeuerS gelangte man in die Zimmer der Schröder'schen Familie. Frau Schröder lag mit ihrem Säugling an der Brust auf dem Bette. Zwei der anderen Kinder varden auf demselben Bette und eines auf dem Boden aefunden, Die Kinder waren todt, die Mutter starb gleich, nachdem man sie hinaus getragen hatte. DaS fünfte Kind wurde später todt hinter dem Bette dicht neben der Wand gesunden. 3n der Zwischenzeit war Schröder selbst, der in einer nahen Wirthschaft Karten gespielt hatte, herbeigekommen. DaS große Unglück schien auf ihn keinen sehr tiefen Eindruck zu mache. . Gestrandet. Norfolk, Va., 31. Januar. DaS BundeS-Schulschiff Alliance ist gestern Abend ungefähr 10 Uhr etwa änderthalb Meilen von Cape Henry aufgelaufen. Kurz nach 1 Uhr heute Morgen schickte die Merritt Wreckmg Co. den Schleppdampfer William Coley demselben zu Hülfe. Der Wind ist ungefähr 13 Meilen die Stunde stark und kommt von Norden. DaS gestrandete Schiff besiadet sich ia guter Lage. Die Alliance ist eia Schulschiff für Seekädetten und hat gewöhnlich mehrere Hundert Knaben an Bord. Sie ist ein alteS hölzernes Schiff und führt zu UebungSzvecken Segel, obgleich sie auch Dampfmaschinen hat. Sie ist ein Schiff von 1376 Tonnen Deplacement und gehört zu der Klasse der Schiffe Esser. Enterprise und anderer der alten Flotte. Wenngleich da Schiff für Kriegszwecke veraltet, so gilt eS doch für ein in jeder Beziehung seetüchtiges und starkes Schiff. Die Rothschilds haben eine Mine in Colorado -gekauft. 5c e ts L o r k, 31. Januar. Durch Vermittelung der Exploration Com pany in London haben die Rothschilds in London die Tomboy-Nine in Colo rado für $1,600,00 käuflich erworben. Innerhalb der letzten zwei Jahre hat derselbe Käufer nahe 9160,000,000 in amerikanischen, Ninen - Grundstücken angelegt, allein (34.000,000 ia der Anaeonda - Kupsermine. Hamiltsn Smith, der bekannte Ninen-Expert. hat auch den Ankauf der Homepead Mine in den Vlack Hills empfohlen. ..', ., n öuaryaulstrase v e r u rtheilt. Denver, Col., 31. Jan. Der Ouu:::rlttk H22ett h2t C. H. Dow, f." --.-. P"-'" t-m (T,. .... y(...i4 .4 V.M.'

cial Bank Hierselbst, S. B. MeElur -

rem, Teuer, uns Vr. 5ü. nclucr, 21gc; veru Bank 10 Jahre Zuchthaus, Dow 7 Jahre und McClurkem 6 Jahre. Ausland. AuS Deutschland. Berlin, 31. Jan. Sehr strenges Winterwetter hat in der vergangenen Woche geherrscht. Bier Tage lang schneite eS und die Stadt Berlin hat für die Wegschassung deS SchneeS nicht weniger als 600.000 Mark bezahlen müssen. 3n den Gebirgsgegenden war der Eisenbahnverkehr längern Zeit unterbrochen und in den Gebirgen in Schlesien lag der Schnee 4 Fuß hoch. Während der Woche hat der Kaiser mit dem Kanzler und den übrigen Ministern eine Conferenz abgehalten, um darüber zu berathen, ob neue AuSnahmegesetze gegen die Sozialisten angebracht wären und eö heißt, daß die Minister angesichts der jetzigen politischen Lage von einem solchen Plan abgerathen haben. Ziemlich sicher ist. dah der jetzige Reichstag kein Sozialiftengesetz gutheißen würde. Auf Befehl deS Kaisers wird den Soldaten bessere Gelegenheit gegeben werden, Beschwerden gegen unzerechte und brutale Behandlung von Borgesetzten anzubringen. Solche Beschwerden sollen in Zukunft nicht mehr irgend wo liegen bleiben dürfen, sondern! müssen von dem Hauptmann der Compagnie den höheren Behörden zugestellt werden. 3n der russischen Botschaft fand heute Abend, dem Grafen Murawjev, dem russischen Minister deS AuSwärligen, zu Ehren, ein Oankett statt, an welchem der Staatssekretär deS ReichsamteS diS Juneru, Baevn Marschäll v .i Biederstem und andere deutsche Staatsmänner Theilnahmen. Morgen wird Graf Murajew beim Reichikanzler, Fürsten Hohenlohe diniren, später am Tage nach Kiel reisen und am Montag vom Kaiser in Audienz empsangen werden. Sie glauben. Madrid. 31. Jan. Die Epoca" sagt, daß General Azcarraga, der Kriegsminister, angeordnet habe, daß ein Arrangement mit den kubanischen Rebellen bezüglich einer Einstellung der Feindseligkeit in Cuba möglicher Weise bald erreicht werden würde. Die Madrider Zeitungen glauben, daß der kürzliche Besuch deS amerikanischen Gesandten Taylor bei dem Herzog von Tetuan. Minister deS Aeußern, ein Ereigniß von großer Bedeutung in Bezug auf die Lage in Cuba war. OchisfS'NaHrichten. Angekommen in: RewSork:Sa Bretagne" von Havre; Werkendam" von Rotterdam; iö,orean" von Glasgow; Marsala" von Hamburg und Havre. Havre: La Bouraoane" von Newgork. allerlei. DaS neue Weib" ist in Al l:gheny, Pa., durch einen Hilfsconstabler in BloomerZ. Frl. FlorenceKlotz, wohl vertreten. Die erst 13 Jahre zahlend Schöne ist die Tochter des Alderman und Friedensrichters Ed. Klotz. Der eigentliche Constabler, ein schon bejahrter Mann, ist häufig durch Krankheit verhindert, seinen Amtspflichten nachzukommen, und infolge dessen kam dem Alderman die kühne Idee, seine Tochter, die, nebenbei ge sagt, auch eine enragirte Radfahrerin ist und auf dem .Bike" in BloomerS" erscheint, als Silfs - Constabler zu vereidigen. Die unternehmende Schöne versieht ihr Amt in zufriedenstellender Weise. JmwestlichenBritishColumbia befürchtet man einen Aufstand seitens der Cape Madge Indianer. Diesen hat man ihre wüsten Winterfeste verboten. Kelche sie nach Aushoren von Jagd und Fischfang in alt barbarischer Weise zu seiern pflegen. Die jungen Krieger zerfleischen sich dabei und zu anderen blutigen Unthaten gehört, dab sie einen lebendigen Hund mit den Zähnerr zerreiben 'Und dessen zuckendes Fleisch verzehren. - Sie sind wüthend über daS Verbot und bei Cap, Mudget sammeln sie sich bewaffnet, und ein Angriff aus die Weißen nird befürchtet. Man hält die Regulären im dortigen Fort und die Milizen zu L-n. couver bereit, wenn die Jndianerp?li. u niStS ausrichten sollte ge:n i:tt cUtdtt Indianer,

at in Chicago, zu Zuchthausstrafen en ungewöhnliche Arbelten verachten, . . . " . ' . ' r. orcorr -r-jcrti

rtheil, weil durch ihre Schuld die Z-Z . 1 ;V n ' ' Ytirv.t 1 ttrtlrn (rArnttliiA.w OmFia tu.

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j In gewissen Gegenden deS

' Staates anfas müssen die v-liin Anna Morgan von der Districtsschule 33. Wcstmoreland, den Schulrath vergeblich ersucht, daö Schulzimmer in einen menschenwürdigen Zustand bringen zu lassen. Als keine Vorstellungen halfen, verschaffte die Lehrerin sich Kalk und Pinsel und tünchte das Zimmer, worauf sie denFußboden scheuerte und den Ofen putzte. Was einer Familie während der kurzen Spanne von 48 Stunden zustoßen kann, beweist das folgend: Unglückscapitel des Farmers John White in Dentonville, Kans. White brach, in Folge eines Sturzes, den rechten Arm und da? linke Bein; seine Frau erlitt ein Bruch des Schlüsselbeins und seine Tochter verrenkte sich die Hüfte. Als diese drei Patienten auf dem Schmerzenslager sich befanden, stürzte White's Schwiegermutier eine Treppe herab und erlitt sehr schwere Verletzungen. Zum Ueberfluß verendeten schließlich noch drei seiner besten Pferde. . NachAusweisdeöJahresberichts der Jrish Emigrant Societyin New York sind im verflossenenJahre in genanntem Hafen 20.749 Jrländer gelandet, von denen 488 anfanglich zurückgehalten, bald aber 422 der Leute ebenfalls zu lcmden gestattet wurde. 36 Personen, welche den Behörden zur Last gefallen sein wurden, 3 als Geisieskranke und 7 als Contructarbeiter wurden zurückgesandt. Während des Jahres wurden 125 irische Emigranten, die sich hier nicht ernähren tonnten, in ihre Heimth zurückgesandt und 644 Einwanderer mit Nahrungsmit teln und Geld zur Weiterreise versehen. Die 21.749 Einwanderer brachten im Ganzen $270,710 mit. Nach Ausweis der amtli chen Statistik des New NorkerGesund-Heits-Amteö sind im verflossenen Jahre in dieser Stadt 20.613 Eheschließungen vollzogen worden und von dieser Zahl kommen nicht weniger als 716 auf das Conto des Pastors Franz Joseph Schneider, der in einem altmodischen Hause der Zweiten Avenue unweit der 7. Straße wohnt. Pastor Schneider, welcher seit 15 Jahren in New York wohnhaft ist, fungirt nicht alL Seelsorger irgend einer Kirche. sondern befaßt sich ausschließlich mit der Vornahme von Eheschließungen und seine Patronage findet er in der ausschließlich deutschen Bevölkerung jenes Viertels. Vasneue sreMagazrne of Art- enthält verschiedene Zeichnun. gen eines händelosen englischen Künstlers. Er heißt Bertram Hiles und stammt aus Bristol. Hites wurden im Alter von acht Jahren beide Arme von einem Pferdebahnwagen abgefahren. Vor diesem Unglück hatte Hiles bereits eine so starke Leidenschaft für's Zeich nen. daß auch der Verlust seiner Nrme sein Streben, ein Künstler zu werden, nicht eindämmen konnte. Er lernte mit unglaublicher Ausdauer und Geduld den Zeichenstift mit dem Munde statt mit den Händen führen. Bald konnte er so leserlich schreiben und mit festen Strichen zeichnen. Schon zwei Jahre nach dem unglücklichenEreigniß errang er in seiner Schule den ersten Preis im Freihandzeichnen. Er besuchte dann eine Kunstschule in Bristol und bestand dort alle Prüfungen einschließlich Modelliren mit größtem Erfolge. Er ge wann verschiedene Preise, stellte bereits mit 16 Jahren Aquarelle auS und arbeitet nun für eines der ersten Decora. tisnsgeschafte, In PariS amustrtrnan sich gegenwärtig sehr über daS Leiden, an dem daS Nilpferd Baptiste. das für den Jardiu d'acclimatisation um den Preis von ZO.lXX) Francs erworben wurde, krankt. Baptiste bekam Frostbeulen und die Damen lachen auö vollem Halse darüber, daß dieses Riesenthier. daS durch seine dicke Haut gegen alle scbädlichm Einflüsse geschützt schien, schließlich von einem Uebel befallen wurde, daS man nur für zarte Glieder und eine seine Haut eschaffen glaubt. Baptiste, der mit Milch genährt Wird, hatte sich trotz seines ab fcheulichen Charakters doch schon halbwegS an seinen Pariser Aufenthalt gewohnt, als der Winter kam und damit die 'Frostbeulen sich einstellten. Die dto Haut deZ ThiereS spaltete sich in zahlreichen Rissen. ' Um dem Thiere Linderung der Schmerzen zu bringen, wurde für Baptiste ein eigenes Wasserbassin yebaut. das Tag und Nacht geheizt wnd; außer der Behandlung mit warmem Wasser wendet, man auq Douchen an, die sich der Dickhäuter mit Veranüaen ae allen laßt. Man hofft, daß Baptist seine Frostbeulen bald los werden wird. DaS Ltmduryer Schwurgericht in Belgien hat, wie sich kürzlich berauösterltt. vor zwei Jahren einen Unschuldigen wegen MordeZ' schuldig gesprochen. Im Januar 1893 wurde nämlich in einem Walde bei Lommel der-Jagdrevisor SalemauZ erschossen aufgefunden. Nach der Lage der Leich: und der Schußwunde mußte ein Mord cngenommen werden. DaS Gericht schrieb, nachdem alle Nechfzrfchungen l:-i:7lich d:Z ThäterZ erfolalcZ cebli: i Cn ejr.n ?r:iZ r?n CvO n'rar.cJ

Kopfweh. NttUölgk und hesilge r!ttd5Mt.

r tlt ich achtzehn Iahn alt tarn kW ,u der gkit ftll dT ich von Dr, Milk EtärrungSmittel hörte. Ctti ich an opslchmerznk. heftiger Nervosität und schwacher Verdauung. Mit der Zeit erzeugt sich auch Herzkraul heit. Ich würd von raehrere Aerzte behandelt, je doch ohue Linderung zu erhalten. HestigeZ Herzklopfen, mit Schmerzen ta der linken Brust, kurzer Km ud OhnmachUsäL machten mich he Leben mbd. Ich besorgte mir Dr. EldtV Restoretive Nervin ud New rteart Car und nahm dieZe abwech fund nag) den nweisunge na. Vesserung stellte Dr. Miles sich sofort eia und machte solche Fortschritte, dafc ich (innen secht Monat sechs und dreißig Pfund an Gewicht zunahm. Alle Schmerze am Herzen sind fort und ich bin Nervine Restores Health.... dölliz frei doa aller Nervosität. ffraa Eharle napv, Q. Sermau l, Lulle FallH. N. V . 7. Nov. 18&. fijr. Miler Remedien werden doa allen Apotheke unter gewtfser varavtie verkauft. Wirkt di erst, Flasche gar keine Besserung, so wird da Seid rück erstattet. Deutsche Buch mit Beschreibung de Her. m und dn Nerven wnd aus Verlange tret zuae schielt DR. HILES MEDICAL CO. Elkhart, Ind. für Denjenigen, der zur Enideckung des Mörders beitragen würde. Daraufhin meldete sich ein 17jährigeL Bauernbursche und erklärte, er kenne den Mörder; .es sei der Arbeiter Jo seph VryS aus Lommel, den er zur rr! tischen Zeit in dem Walde habe herum schleichen fehen. Obwohl VryS ein unbescholtener Mann, Vater von sechs Kindern, und der Anzeiger übel beleumundet und wiederholt vorbestraft wur, wurde jener verhaftet und nach rnehnnonatlichn Untersuchung vor dem Limburger Schwurgericht um Tode verurtheilt, vom König aber schließlich zu lebenslänglicher Kerker, haft verurtheilt. Jetzt hat der Angeber gestanden, dah VryS. der seit zwei Jahren im Gefängniß von Tournai schmachtete, unschuldig ist, und darauf wurde sofort seine Freilassung angeordnet. Die Regierung will dem Parlamente eine Vorlage unterbreiten, um VryS eine Entschädigung von 40,000 Francs gewähren zu können. Der unschuldig Verurtheilte wurde in seinem Heimathsorte von der gesammten Bevölkerung festlich empfangen. R h eumatiSmuS im Rücken, in den Schultern, Hüften, Aenkeln, Elbogen oder Handgelenken enfteht durch zu viel Säure im Blut. Hood'S Sarfaparilla Heilt Rheumatismus. Hood'S Pillen find die beste Abfübr-und Leber-Medizin für Jamiliengebrauch. 25'. Der New York Store. (Etablirt 1853.) Agenten für Buttericks Muster. Die SchuhAufregung. wird stündlich größer. Die Leute arteten heute schon auf die Oeffaung der Thüre. $1.50 bi $5 00 Schuhe verden auch diese Woche'verkaust zu Z k 1 98c, $1.25, $1.50 $1.98 und $2.43 das paar. II I ll il, Big Bahn Ant 1. Scbxvtav vird die Lig gour Ofsice in No. Z6 Jackson ylace, nahe der Union Ota tion, eingestellt und alle OescZäfte außerhalb der Union Station, oder NassachusettS Uvenue, müssen in der Oiz gour Ofsice an der Ecke von Washington und Meridian Str. bekannt alö No. 1 Ost Qashinzton Straße, abgeschlossen Werden, r?ele vollaadig renovirt und nen anZpafsirt nurdk.. U. II. Cremen, a c. p. c.

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