Indiana Tribüne, Volume 20, Number 133, Indianapolis, Marion County, 31 January 1897 — Page 5

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tsrnuKpin:. CcrvTich irf7 Yy ihe Cfnr.n Tre Pltie Co. STicin XicBcx Herr Ncoattionär! Ich gleiche nii von mich zu fpre che, un nanj bescnneiS glekch ;ch rat mich zu lobe un mich zu flüttere, cmroer wa) roayr is, feil ü wahr im bleibt wahr un for den Niesen kann icd sC tu f JsSi &mw& r-' MMM r --r.r - auch mit gutem Herze sage, daß ich seit uiiehr zu mei Zpietscy gciiccxe hen un in kein Saluhn med? war. Wei, der !Ledesweiler ist so mähd vok alles an vdd), ütetecr ich geb nicts drum. Er blotzt jo doch immer so mit Praßperriteh. jet kann er an Praßperritey lewe. sor all was ich kehr. Die Lizzie, was nei Altie is, die is arig praut uf mich un sagt se hätt in ihr ganze.? Lewe nit geglaubt, daß ich mittaus Salluhn duhn könnt. O,s Kohrs hen ich m:in Stoff heim un, zwische Sie un mich ich nemme unner die Zirkumstenzes rnehr Drinks, wie früher. Wei es der geht jo purtinier keen Dag. da der Lierbettler nit an mei -vus stappt. OerWedesweiler duht faßt boßte, wann er sell sieht, am meiste duht er sich such, se, bikahs ich duhn nit sei Brühet? suppori.'. Ich denke, ich hen lang genui die Schlapp getrunke und kann mich auch for e Tschenhnsch emohl ebbes die. entes erlauwe. Es I;ot ;nich eencr geagt. der Wedesweiler deht druff 'chwöre, dah ich in leß denn no teim idoer zu ihn koime deht un :r deht grad fiehle, als wenn er mich dann enaus schmeiße deht. Well, m:r wolle emokl sebe. Es is io aut aernn. 16 Un keen Fonn mehr, awwer es werd jo auÄ . L m . ivoer crnoi annerM werde. So t Dager vier, fünf zurück bot der Karlie sein Moffler in die Well falle aelakt. wo mer in unser Jahrd hen. Die Well is seit langer Zeit nit mehr gejuhst worde, un es war auch nit mehr viel Wasser drin. Er Hot mit t Klohspohl drin erum gepohkt, awwn er Hot den Mosfler mt tackele aelönnt. All die Nelzbersch hen aus die Fenster erauZge guckt un ich hen auch genohtist, daß der Wedesweiler hinnig sein Körten an das Fenster aestanne Hot und Fehses gemacht hat. Ich hen den Karlie zuae. hallert, Never meind, Karlie. es werd doch jetzt dunkel, stapp nor jetzt, morge lrieg ich dir den Moffler raus." Der icaclic lst inseit komm: und mer Un Scpper gehabt. Am nächste Da hen ich mich t Lädder kriegt, hen se in die Well gestellt und sin enunner gekleimt. Da. bei hen ich so en sonnig: Schmell genothtist. Lei Schimmenie, hen ich gedr.lt, was is dann des? Je mehr dan lch enunner komme sin, desto' strenger is der Schmell geworde. Ich hen den Moffler getäzlt un war'n froh, wie ich Widder autseit komme sin. Ich hen den Mcsfle? an de Vebsbrenner gchc.gt und die Lizzie un die Kids sin allZ in das Nuhm erum gange un hen geschnuppert. Mei Aktie Hot den Moff. l:r in die Hand genomme un saat: Wei. Phil, was ist dann des. seller Moffler schmellt jo nach Kohleul!" 5tä hen euch geschmcllt. un schuhr Ding, w:. n:..:. ti ' . . . uiz imic uut icwl. zjo cen iq aw r'er uff etnotl die fämmtsTff? Äfr . " Ö7"s' ' r" , '2t u spitzt. Lizzie-, hen ich gesaat. J&ttl emebl die Kidds enaus, ich ben mitDich Zu tahle.- Wie die Luwe aütseit Ware, do hen ich mich e diesen: Pr!s. wo mer lesig hätt znrei draus mache hätt kön ue, getäckelt un. dann st ich, Lizzie" sagt ich, do is kenn Daut in m:iMeind daß mir e Kohleul well in unser Jahrd ken. Wie sollt Kohleul in das Loch komm:? Wann das e Fäöt is, dann sin mer. in korzer ?.eit so gut ab. dak mer bei den Nackeseller anfrage könne, wie viel er for sein Stack in die Stcndert Eul Kompenie hawwe will. Es muß reiteweg gestart werde, nach .daö Eul zu bohre un wann's mich e Fortrjt. n. ciLi err ; . t . . . v ajcn ioic 01151. jji: iq oen iajca ge r, . . t ci v ! - n'.' iyit;u,cji ixn, ua 01z cujic ge schmeilt.- Wann de schuhr bist," Hot se gesagt, dann go ehett. Mehme. mer toße uif die Eulwell." Ju bett, mir rufen" ten ick aesaat. ben mei ?kwwer kuti angedahn un sin fort, fort mit en Kontrakter Errehnschements zu mache. Am selwe Dag hen s noch gebart. Zu erscht is Ener in die Well enunner ae stiege. Er sagt, dah Wasser in die Well war awwer mltaus Vaut auch irohleul von ere feine Kwallität. Ich sage Jhne. mich Hot das Herz ordentlich ge - s 1 r . m ' . 1roooerl sor vergnüge, wie laz oas ge bort ben. Die Schaffleit hen gleich ge. start zu bohre: Li Easch wie sin die so dies in de Graund komme! Awwer ohleul hen se keens getunne. Oss Kohrö, kann me? auch xM MpelZts, daß mehr schon gleich bei de erschte r, 1. U.rt rT k..ti T t .reiei oie veu sinne ouyl. t,cn an t snnere Part von die Jahrd' getreit, awwer auch diesmol hen s keen Sockzeh g?hatt. De annere Dag .is Widder Cstaxt werde un biZ es dnnkel iZ worde hen se geschafft wie en Nicker awer se hen keen Kohleul aefunne. Ich hen ziemlich mien gefiehlt. - Die ganze Nehbersch hen gewatscht un off KohrK ben le auü ausaewnne.- noü vaL mir

bonie debse. Nn was wer'n Se denke.

gleich hen noch drei von d Fellersch auch in ihre Jayrds gevoyrt. :e ganze Taun h?t deson gehört und va'.o war t liraud in die Jahrds. daß ich nit annerscht dubn konnt als den Karo nach se slcke. Auck der .Oaa ist aepakt un le lzen nicks gkfunkie. M:i 5labrd Hot ge7:lckt ais wann e neic Stritt oor2?qefiehrt sollt werde un d.e Latte wäre süon ausgelegt, ch sage Jyne. ?Ä batt mich selbst kicke l.ekonnt. Die L.;Ze Hot sich gar nii mehr in die Jahrd sehe . . r - . 1 r. r. r r i geivßl. o ang qoi t ca geiqeymr. Die Nacht, wie all die Leit fort Ware, do sin ich noch emol autseit gange, for mich die Lesckceruna noch emol an?i gucke. Wie ich in die ?!ahrd komme sind. do sehn q uss emol an die c:szi:nere en Feller stehe. Ich sin hingeschniekt un sehn, daß der Feller e Kohleulkann in die Hand tzot und von das Kohleul in das Loch schütte duht. Do is mich .lf cmol e Licht ussgange. Jetzt r,en iq uff emo! gewißt, wie das Kohleul in die Well komme is. No. wie ich awwer do gefiehlt hn! Ich hen mich e Bohrd getackelt, sin hlngeschniekt un ycn uss d:n Keller aeschmisse daß en Sund jammert. Lei Galle, wie bot awwer oo der Keller geballert. ..Du Lump", hen ich gesagt, Du schlechter miserabliger Kerl, du willst die Leit suhle? Jetzt din Du awwer gesublt, bitte net'i" uno dann hen ich Widder uff en geHaue, bis die Svlintersch von das Vohrd gefloge sin. Der Feller ist dann fortgerannt, is iwwer e Fenz getscumpt un strebt in den Wedesweiler sei Haus. De innere Daa . ken iü eme Dakter sei Vuagy in Front von dem Wedesweiler sei Haus stoppe sehn und die Kios r:n mich verzeklt. der Mister Wedesweiler wär ariq krank, er wär lekte Nacht die itevvs enunner aefalle. Aba! den ich gedenkt, die Fallerei kenne mer und ich war so havvig wie nccn nie Womit uii vervi'iwe Jbne Jbrn lieber yhilippSauerampfer. ZZle verkaufte Eailln. Ion Wilhelm Hügel. Eottlieb Hnusenberger lernte eine Zunge und reiche. Wittwe 'kennen, die sich in Sottlieb ver'ie'te und die zu ehelichen ihm auch in ganz kurzer Zeit gelang. Leider entwickelte ledoch seine khe. Hälfte nach der Hochzeit allerlei böse und unlöbliche Eigenschaften. Sie war eifersüchtig bis zum Wahnsinn. geiziz, rechthaberisch und zänkisch. Gottlieb's Kräfte verzehrten sich tn dem häuslichenElende.und er glich nur noch einem Schatten. Plötzlich war seine Gattin aus die ganz kolossal gescheidte Idee gekom men. mit Gottlieb eine größere Reise anzutreten. Nachdem sie erst München, dann Wien besucht, begaben sie sich nach Konstantinopel. Es giebt kein zweites Stambul!" rief Gottlieb entzückt auö. als er der Legion von Häusern ansichtig wurde. die aus sieben Hügeln, wie das alte Rom erbaut, in bunter Farbenmischuna vor ihm lag: als er die erhabe nen zahlreichen Moscheen mit ihren imposanten Minarets über die tausen de Gebäude emporragen sah, in deren vergoldeten Kugeln und blinkenden Halbmonden sich die Strahlen der Äcorgensonne brachen. Feenhaft Heb llch spiegelten sich die am Rande des LosplTrus gelegenen Paläste und Gärten im glatten Meere wieder. W:e dunkle Evvresse beschattete, über alle Ääume vorherrschend, dieses reifende Panorama. Hunderte von Schiffen der verschiedensten Flaggen belebten den unvergleichlich schönen Hafen, der, umgürlct von romantischem Gefilde begünstigt von der üppigsten Vegetation. ein Gemälde bildet, dessen Reize über alle Schilderungen erhaben sind. Acht Tage treilten sie nun schon tu der türkischen Hauptstadt; Gottlieb machte seiner Gattin heute den Jorschlag den Sklavenmarkt zu besuchen. Diese war damit sogleich einverstanden, und bald trat das Ehepaar in diesen Markt ein. .Ein groker, von Mauern umschlossener viececkigerPla empfing sie. Ringsum lief eine etwas. erhöhte Galerie, uno unter derselben waren in vielen Abtheilungen kleine Zimmer angebracht, wohin ber Nacht oder bei schlechtem Wetter der Sklavenhandler seine Waare bringt. ES war ein schöner Maitag, aber hier grünte n!chts; sammtlicheSklaven und Sklavinnen waren aus den Ga lerien recht appetitlich zum Kaufe her gerichtet. Gottlieb wußte nicht wie eZ kam. daß er seme Augen m?hr aus die Sklavinnen, als auf die Sklaven richtete. es war dielleichtMitleid für die schwächeren Geschöpfe. Hätte er. statt seiner Frau, über dasGeld zu verfügen gehabt, er würde sicher eine Menge da von losgekauft haben. War es Tauschung oder Wirklich keit? Winkte ihm da soeben nicht ein sklavenyqnvlerv Wahrhastlg, er hatt? sich nicht getäuscht! Denn so eben winkte ihm derselbe noch einmal mit dem Finger. .Verzeih , Nebe Anna, sagte er zu seiner Frau, wenn ich Dich einen Augenblick allein lasse; jener Mann dort gab mir soeben ein Zeichen an ihn heranzutreten Ich will zu tym gehen und hören, was er eigentlich von mir will." .Gut,- meinte diese, aber halteDich nicht zu lange bei ihm quf!" Ich werde im Augenoua wiev hei Dir sein.Als er vor dem Händler stand, zeigte dieser auf Gottlieb's Frau und ahmte dann mit der Hand die Atf deß Geldzählenö nach, dies? Gsherhe mit einigen tWische.n Worten begleitend. Die letztere. verstand. Gottlieb zwar, picht, doch wurde es ihm' sofort klar, daß der Mann seine Frau zu lausen toimfö, .Donner unk-Doria.- dachte er,

.diese Gelegenheit mein Hauskreuz los zu werden, lasse ich mir nicht entschlüpfen." DerKauflustige hatte auf demTisch chen. neben welchem e? saß, ein Stück Kreide liegen; diese nahm nun Gottlieb und mahlte mit ihr ein großes Frcgczeichen auf die Tischplatte. . Der Türke begriff ebenfalls sehr rasch dieses Zeichen und schrieb unter das Fragezeichen die Zahl 50.000. Gottlieb nickte zustimmend, worauf der Händler ihm 50.000 Piaster auszahlte, während zwei schwarze Diener auf die verkaufte Gattin losstürzten und diese, trotz ihres Schreiens und Sträubens hinwegführten. So," sagte Gottlieb, ..da hätt' ich ja nun mein Hauskreuz auf die schön sie Art und Weise losgekriegt! Hätte mir der Händler nur 1000, ja nur 100 Piaster für meine Gattin geboten, ich hätte sie ohne Zögern auch dafür losgeschlagen! Aber nun heißt es, sich eilig aus dem Staube machen und nach Deutschland zurückkehren.. Himmel, welch ein herrliches Leben werde ich nun dort obne mein zänkisches, geizi ges Weib führen! Wor allen Dingen werde ich mir eine Equipage und Pferde halten, welche meine Frau auö Geiz me anfchasfk; an Festgelagen soll auch kein Mangel sein. ' Daß ich mir sofort einen Sperrsitz im Theater nehmen werde, versteht sich am Rande. Vor zwei Uhr Nachts wird nicht vom Stammlisch heimgekehrt, von dem ich bisher stets um 10 Uhr schon Abschied nehmen mußte, wollte ich nicht eine Gardinenpredigt riskiren, die , sie so schön, äh, wollte sagen, so Nachdrucksvoll zu halten verstand. Was wohl der Sklavenhändler' mit ihr anfängt?

Wird er sie in seinem arem aufneh men oder dem Sultan für den seinigen zum Kauf anbieten? Wird sie gut oder schlecht behandelt werden? Ob sie es wohl bereuen wird, daß sie dkeEhe mir zur Hölle machte? Ob sie wohl als Haremsdame weniger streitsüchtig und geizig sein wird? Doch waö ist das? Vor Entsetzen gerinnt ihm das Vlut. Sollte seine verkaufte Frau, sich von den Dienern des 'SklavenbändlerZ losgerissen ' haben? Sie selbst sieht er nicht, aber ihre Stimme, ihre schrecklich scharf klingen de Stimme schlägt an sein Ohr.. Du Faulpelz", rust sie, Du Langschläfer! 5hn Uhr Morgens ist es bereits, und Du liegst noch immer zu Jette. Willst Du endlich aufstehen! Schnell herauZ auö den Federn!" Gottlieb fahrt von seinem Lager entsetzt to das Gesicht seiner Gattin, die ihn soeben 'aiiZ dem unvergleichlich schonen Traum aufge rüttelt hat. (2Ut -Loculpatriot im lleinen Reußenlande will entdeckt haben, daß Goethe die Anregung für sein Werk: Hermann "und Dorothea" "in Schleiz erhalten habe. Hiergegen tritt wieder die Presse der Hauptstadt deö Fürstentums Reuß j' L. auf und behauptet, wie schon früher' geschehen, daß die Stadt Gera es sei. die allein diesen Vorzug verdiene. Dort seien zur Zeit der Salzburger ProtestantenAuswanderung genau die von Goethe dichterisch verherrlichten Thatsachen dolgekommcn, und auch die Oerlichkeiten, zahlreicheAnsplelungen auf örtliche Verhältnisse u. s. w. träfen zu. 'Wir wollen hierzu nur bemerken, daß .in früheren Jahrzehnten schon mehrere hessische und nassauische Städtchen den gleichen Anspruch erhoben haben, und bald dürften sich nicht sieben, .sondern zwanzig und mehr Orte um.denRuhm, Goethe zu seiner Dichning angeregt zu haben, vergeblich streiten. ' . ' Zu Gunsten einer elektrischen Bahn über den großen St. Bernhard hat sich in Piemont.besonders in Turm, eine starke Bewegung geltend gemacht. Der Ingenieur Fell hat dafür bereits einen Plan entwor-, fen, und ,D:putirte. Handelskammern, Landtage undJndustriekreise setzen alle Hebel in Bewegung, um ihn durchzubringen Gegenüber den mancherlei Schwierigkeiten, die sich dem Sinrplöndurchstich entgegenstellen hat diese elekirische Lahn unleugbare Vortheile. Ihre Läng: zwischen Aosta und Martigny würde nur 60 Kilometer' betragen. Eine englische Gesellschaft will den Lau der Lahn ausführen; sie veifügt bereits über 40 Millionen, ohne daß von den LandeSthetten bisher it gend welche. Unterstützung verlangt wurde; nur die Concession von"der Reaieruna steht noch aus. , m Frei für jeden Mann. Die Methode einer großartigen Je- ' Handlung von MännerschOache, ' . . Die veUnng rächte, nachdeu Zit dn seblgeschlage. 1 ' SchrTirrzbasli jfra?rita, fl " Wlmrn ftnuf in en ti Vlinn ri Schwach lanIa ht lcdmtlldt. a fiad fcic üben vrkeluoa m ilt knmal (klimmet II bU tuUtn Schmer.' (H tcbt ttl ufhll, in U slijd Leid tti tag oder hl. Schlaf ii't fast Sattch : vnb bet einer t.tcht Vnf ttttiif ist man taun anlaorllich 1ü: taltul tan tbut. jahrelang vrnxU der Schttiiee bUttl tuf brat UiMi der geschlechtliche EchSH hngewrrZeq, fe et ,or bit ?tag gtjttUt urtt, b icht Uf,n U', in Dost ist tu ehm rnil I ajtj (int Csalra i?nd zumache. berinGqbu be Himmelt kam ihm ii Hils t Äall er erbt, to Cni eie. bi it a?et fing all et, Tesu,eit ökig ieder hersteg'. sonder auch sei ichchk'F, inze, schruVVlle Körpertlzeil bi a ihrer arliche u, bebn nb kt vngrSbte; nd jetzt klärt . batz ieder rtan. b ftch bi, Vüd adeia. KieBk nd Vbitff tniuieabe, bi iatiail bicfetsuabenoBm rh,nblz fiel bade fa. Wen ich sag ,frti 1 mein ich absolut kftls, da ich löcht, bä, swächu Maa be ianbetlautz UkU Hliabnt liebt. ..." Ich ti In TbttanftTft. uch tUtl 14 iät be, Sa,Kftstsp, . kn Tauleod TIL1'". eich bi Mischt Quäle m zelchsächter L!ÄinZnt rleidea ob sofort heilt erde Ärh,17t f; nr in solche! Heilmtuet bekomme, t H rtiZr lhrtlt hat. v! such tcht au,ustabt, tot, ikZ r't iX rann, bi nige Rrelmaift a baeijJ. b.l U'.j fmt. m bit l!iittilB?j n MrnMa.-s:-'-- rschick barnach Nb a irb oesahre, bt, i2 . Ding, i ber iebt, l:,-141,14. f. i 1 boch ttn iü et 01141 tue tntj (tut ., ft 4 M meist taa nii im ?tbatti ol I8i bbtf a schreib, , arl Z. LZalkn. .l lempli. JCalamaiatr, TAfc, l'-tTtKitii!

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CD. 1HI. HnieiLi2iio 479 Vugiula Avcnüe. b P CEl P sie Harzer Sanarien'ögel in vollem Seia"a. S?ottd0zei. PZ"0g'ikN und alle Serien vgel, smie aftie, Fisäigiobe quart. Spoitvogci iutter, Siich.ut.er. Zjcgktsamen ,c. Goldsische, 2 für 23 Centö. Der hefte und billigste Plan für gute und esunde Vögel, gtsche u. vgl. C. 7. HHoppcr, 1SS CiafTarfnisrn e. Das oder sie Cchnlilager. SMI 3!MI01SBXS, 93 Ost Washington Straße. WiRterschuh tn grob tluahl. " ' Die r.kion Trust :: C03IPAST :: itrnnt Depositen von Sl und 'aufwärts ertzrge tnd jabltgnter'ffen. Depositen können tn villzurSckgezgzen werde. ?lne Strfgelder der S:vül,ren. Die Eitelhett der Depositen wlrd durZ, ein Zrundkapiral und versöntte Ver fl'ck'ung' der ktlev'Anhzber um ö tra e vo ti 0.0 0 gsrar. trt. Nöbere udkanfl wlrd bereitwlülzst in ihrer Offtee ertheilt. Südost Eck Monument Platz und Mnker Stroße. Neues Dryaoöds-Geschäft Die Herren Robert Nub und Ö.ii-.r. Kiiri. ha,en unee der Firma RuthcZcMrst, ein neu?S Geschäft in No. 487 Marison Ave.. öffnet, und führen ds'e'l)it eine arst.e Au' v.'hl von Zchnittwaarcn. Kurzwaarcn, Plltzwaalcn zc. Gute Oaare und nieirige Pfeife wnden ,ugksicht. - zfi,unv.', Iciqszren u-d das P d't!,lm im Allgemeinen sind zum fceunsiÄm AklucSs eingeladen. Viele Nachahmungen, aber nicht seines Eleichtn findet Priccess oder Crown Jewel Mehl Eö giebt kein besseres. Nehmen Sie kein anderes. Blnnton Millin? Co, Ofiatllste Anlage , w fstt CtfpatnilTe. V fa? ja- eil .Iß - bezahlt halbjährliche Dividende für Summen von $1 00 und aufwärts. Eine vorzügliche Gelegenheit erorbene Gelder anzulegen. Yositiv keinen Verlust beim Austritts Oersammlung jeden Qamstag AbendDeutschen HauS. ?!ähere Nuttunft zu erh 'lten vcn : Lllbert S. Skrtzqer r!fde.. llrin Voda. eekntk. , Carl v. Lieber. Cato-.it:.

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