Indiana Tribüne, Volume 20, Number 132, Indianapolis, Marion County, 30 January 1897 — Page 1
o A 0 .00 s A 00 A0 4Vs riC OO 1t w iy w v k w o o w Office : No. IS Güb Alabama Straße. Jahrgang 20. Indianapolis, Zndiano, Samstag, 50. Zanuar 189? No. 1 32
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Lditorielles. Für die europäischen Dampfergesellschaften, speziell für den Nord-
deutschen 2Ici welcher Dampfer von italienisch? Häfen nach Amerika lauseri läßt, wird die Passtrung der Sinwanderungöblll ein schwerer Sch'ag sein. DaS ist für die Aktionäre sehr schmerzlich, aber wir haben wirklich keine Ursache, d,e Interessen der Aktionäre der europäischen Dampfergesellschasten zu vertreten. ,, DaS erbärmlichste Gewerbe ist wohl daS eineS Lockspitzels eines ManneS, der angestellt ist, um die Uebertretung des Gesetzes zu veranlassen, und dann die Uebertreter anzugeben. Vielleicht wird er noch an Gemeinheit und Crbärmlichke't von seinen Auftraggebern übertroffen. Wenn aber der Austraggeber gar noch ein Beamter ist, der bei GesetzeSüvertretungkn die Voruntersuchungen zu führen und daö Recht hat, den Uebertreter vor sein Forum zu ziehen und anzuklagen, mit anderen Worten, wenn der Bormann der Grand Jury selber Lockspitzel anstellt, so 'fügt er zur Gemeinheit die Schurkerei. ' Und diese Lru'e wollen die Morcl retten. DaS heißt man den Teufet durch Beelzebub und dessen Schwieger mutter und Grohmuttr und Satan obendrein auktreiben. Wir kö.inen beim besten Willen die Pasfirung der Bill zur Bksckrän. kung der Einwanderung durch eae Washingtoner RpräsentantenhauK nichts als eine nativistifch: Maß-egel betrachten und finden keine Ursache in die Entrüstung der deutschen Blätter einzustimmen.' Von rein deutschem Standpunkte auS h:t man schon gar keine Veranlassung sich aufzuregen. denn die Zahl der deutschen Einwänderer, welche nicht lesen und nicht, schreiden können, ist so klein, daß den Deutscheu gegenüber die Maßregel kaum in Betracht kommt. AehnUch steht et mit den Skandinaviern. Auch Eng länder, Franzosen und Jlländer wird die Bill uicht sehr schwer tr.sscn, falls -ne zum Gesetze wird. Dagegen wird sie die Einwanderung der Jtalieneund der auS den südlichen Provinzen Oestreichs Slavonien, Kroatien, DatM2tien u. s. w. kommenden Leute und wahrscheinlich auch die russischen Juden sehr beeinträchtigen, welch lktztere im Allgemeinen zwar in ihrer Art nickt ganz ungebilcete Menichen sind und außerdem sehr rasch die englische Sprache erlernen, sich aber zu Hause eineS eigenthümlichen JdiomS bedie nen, daS auS einem Gemisch vor. Deutsch und Hebräisch besteht und we der alS Schrift- noch als Landessprache bezeichnet werden kann. Da daS vorliegende Gesetz nicht die Kenntniß der englischen Sprache, son dern der Heimatesprache deS Emwan bererS verlangt, so kann man darin doch keine nativistische Maßregel erblicken. DaS Gesetz entspringt viel mehr, ohne Zweifel der Abficht, der. -Arbeitern eine kleine Abschlazkzahluop zu leisten. Gegenüber den stetigen Forderungen der Fabrikanten um Zoll schütz haben die Arbeiter seit Langem die Forderung um Schutz vor den Einmanderern gestellt, welche auf eine' niedrigeren Stufe der Lebenkhaltung stehen und. die Löhne herunlerdtücken Und wer wollte leugnen, daß der stetig, Zustrom dieser Leute wirklich die Wir kung hat, auf den Lohn zu drücken, zu mal in unserem Zeitalter der Maschinen. in dem die Maschine den geschickt ten Handwerker immer mkdr ersetzt und die Verwendung deS Tagelöhners an Stelle Itl Handmtlktti immer mehl ermöglicht ? " Wir geben ja gerne zu, daß vom kosmopolitischen Standpunkte auS die Maßregel inhuman ist, aber in unse rem kapitalistischen Zeitalter sitzt dem Menschen nun einmal daS Hemd näher als der Rock und die Zustände in Amerika find schon seit Langem nicht mehr derart, daß wir der ganzen Wel helfen können, und wer da behaupten will, daß Amerika die überschüssige Bevölkerung aller Länder ohne Be eintrSchtigung seiner eigenen Volks massen aufsaugen kann, der sagt, waS er selber nicht glaubt. Sind wir auch Siagewanderte, so find wir doch in erster Linie Amerika ner, welche auf amerikanischem Boden ,hr Brod verdienen müssen. Die Be-
heuptung, daß hier Zeder fein Orod
verdienen kann, der Lust zarn Arbeiten hat, ist längst zur Legende geworden. Warum der hier lebende deutsche Arbeiter angesichts der allgemeinen ArbeilSlosigkeit, sich dafür begeistern soll,
daß die halbzioillfirte Bevölkerung SüdeuropaS derüberkommt und die Arbeitsgelegenheit noch verringert, können wir nicht einsehen. SozialiSmuS und KoSmvpolititmuS fiad einst weilen noch Jseale, in der Wirklichkeit besteden sie noch nicht. WaS wirklich besteht, daS ist der Kapitalismus mit seiner, l?r stenzen und Menschen mordenden Konkurren Kann man eS da dem Arbeiter verdenken, wenn er, wie der amerikanische Fabrikant sich vor der Konkurrenz deS Auslandes durch Zölle zu schützen sucht, ein Mittel versuchen will, fiZZ ebenfalls vor der Kon-kurr-nz deS AuSlandeS zu schüh?n, zumal der vielgepriesene Schutzzoll dem Arbeiter noch kein Dorado gebracht hat? Uater solchen Umständen find wir, so lange wir nicht eine Besseren delehrt werden, nicht im Stande, in doS Geschrei über NativiSmuS inzuftim men, halten dasselbe vielmehr für Dummheit oder Demagogie. Auf der anderen Seite geben wir gerne zu, daß die Beschränkung der Einwanderung auch nur eineö jener PzUiatiomittelch'en ist. welche im großen Sanzen.an den wirtdschusllichen Berhältnzssen nich:S ändern. Aber wir nnd nun einmal noch nicht so weit, die Welt umzuklempeln und für die große Masse bedarf eS der Eif'hrung Äalliat'vmittel alS solche zu erkennen, hauptsächlich aber zu lernen, daß fie fast nie den geheaten Erwartungen entsprich? Selbst aber, wenn man eine radikale Aenderung der wirth schaftlichea Verhältnisse anstrebt, ist die Anwendung von Mitteln zur auz?nbli'ckllchen, wenn auch noch so geringen Besserung der Zastände, voll ständig gerechtfrtiot. m in i l)rsts)liüicljiicljlciiInland. Wetterbericht. Wärmeres, schöbe Wetter heute 5kacht; wärmeres, wolkiges Wetter vielleicht etwas Schnee Sonntaa Höchste Temperatur innerhalb der letz te 24 Stunden 17 Grad, niedrigste 4 Grad. Auö dem Eongreß. Wasbington, 29. 3an. Die Bill für Vertretung der Ver. Staaten bei einer Geld.Eonferenz, dieeinberuien werden mag, beschäftigte beute den Senat fast ausschließlich und wurde schließlich mit 46 gegen 4 Stimmen angenommen. Sie auiorifirt den Vrändenten. fünf oder mehr Commissäre i irgend einer internalionalea (Zonterenz zu ernennen, die bezweckt, den relativen W.-rlh von Gold und Silber als Geld festzustellen. Sie aulonsilt auch den Präsidenten, eine solche Conferen'z, wenn er dies für gut fiidek, selbst einzuberufen. ErfolgreicherBahnraub. San Francisco. 29. Januar. Zug No. 15, der nach Norden gehende Ogken l'prefeiug. wurde heule Mor gen bei Ätzacy Point, zmei Meilen südiich von Roseburg, von Zwei oder drei viännern üb. fallen. Die Räuber koppelten den reßwagen los und 'prengten die Thür mit Dyiamit auf. worauf sie zVki kleine Geldfchkänke erbrachen und plünderten. Der oreßwagen gerielh dann in Brand und würd, trotz der energischen Löschoer suche des Eonduktkurö und der Zag Mannschaft sammt Inhalt zerstört. Ver Zug war zur richtigen Z.-it in Äbady Point angekommen, alS Loko molivfübrer MorriS neben dem Geleise einen Mann bemerkte, der eine Flagge schwenkte. t?r dielt an und wurde sofort von einem über den Tender kletternden Mann mit einem Revloer be droht. Zugleich hielt ihm der Mann mit der Flagge einen Revolver vor und befahl ihm abzusteigen, 'und mit zu dem Srorei wagen zu gehen. Der Heizer war inzwischen auf der anderen Seite abgesprungen? Der Sspreßbote weigerte sich, die Thüre seineS WagenS zu öffaen, worauf die Räuber den Wagen vom Zuge trennten, vaß der Bote dazu denvhte, den Lagen zu verlassen. Die ttäuber' kehrten das zum Lgreßwazea zurück
und sprengten die Thüre mit starken Dyiamitladungen. Diebeiden kleinen j SafeS wurden dann erbrochen, die großen konnten die Banditen nicht öss;tien. Auö drn Postwagen entwende-
.ten sie die registrirten Briefe. Diel? 5 ploston hatte den roreßwagen ; in Brand gefetzt und alS sich, die Räuber zurückzogen, war er in Flammen gehüllt, und wurde sammt Inhalt fast ganz z?rstökt. . Die Passagiere schweb ten in tausend Aengsten, 'wurden aber nicht weiter belästigt. Bon einem der Rauber konnte eine, wenn auch etwas unvollkommene Beschreibung geliefert werden. -j i , i t Neberfällige Dampfte. -New g o r k. 29. Januar. ' Das Ausbleiben deS Dampfers tDic" von derWhite Star.Linie, der seit Dienstag Abend überfällig ist..oerursacht der hiesigen Agentur keine Befürchtungen. ES wurde gesagt, daö Schiff habe eine sehr leichte Ladung und habe ungewöhnlich starke liegenwinde gehabt. Die anderen überfälligen Sch'sse haben noch nichls von sich hören lassen. Sie find die Dampfer gort.William" von Shieldö; der Stte of Georgia" von der Allan Linie von Danzig; daS Schiff T. Oakkö von Hong Kong; die britische Bark , ' loxb Dufferin" von Montevideo; daS Sch'ff Henry Bifhoss" von Japan und daS Sch'.ff Hereford" von Surinam. Kriegssekretär Alge x. Canton. O,29 Januar. DaS Partefeuille deS KriegS ist mir angebten worden und ich habe S ange N'mmen." o sagte heute aqmtttag General Alger. von Michigän' zu dem Correspondenten der AssrPresse,! nachdem er gerade von seiner ?onferenz mit Herrn McKinley gekommen war. - . Ohne weiter EtwaS über den Gegenstand zu sagen, wandte sich Alger versckiedenen Besuchern zu, die Herrn McKmley sehen wollten und kehrte d inn in den Parlor. zurück, wo er blieb. b,ö sein Zug abging. Um 4:15 U?r fuhr er nach Eleveland, um weiter mit Herrn Hanna zu cr'nseriren. Ausland. NuralSVersatzstück .- Berlin, 29 San. Die Bemubungen deS früheren Kriegsminister und Generalakjutanten des Kaisers. General Bronsart v. Cchellendoiss, bei seinem kärglichen Besuche in Fried'ieruh den Füisten zu biwegen, am 2Z. März zur Feier des 100 SeburlstaaeS Kaiser Wilhelms deS Ersten nach Berlin zu kommen, find erfolglos geblieben. Der Allkanzler gab auf die ihm durchG.neral von Bronsart überbeachte Einladung deS Kaiserseine ausweichende Antwort, indem er, wie er daS in solchen Fällen gewöhnlich ,u thun pflegt, sagte, er werde nach Berlin gehen, wenn sein Leibarzt, Dr. Schmrnninger, eS ihm erlaube. Natur lich wird eS Schvennioger nicht erlauden. Später machte BiSmarck Freunden gegenüber die bittere Bemerkung: Sie brauchen mich in Berlin nur als Versotzstück. d. h. alS kostbaren Segenstand,' den man gewöhnlich im LeihHaus bat, den man aber vorübergehend auslöst, um ihn an Festtagen clt Prunkstück auf den Tisch zu stellen." Nach dem Zwischenfall mit dern Srasen Herbert BlSmaick, dkffen Einladung zur Hochzeit de, Tochter de HauSmini fters Grafen We?rl mit einem Grasen BiSmarck. Bohlen auf Veranlassung deS Kaisers zurückgezogen werden mußte, hält eS hier Niemand mehr für möglich, daß der Allkanzler seinen Entschluß, nicht nach Berlin zu kommen. nachträglich noch ändern wird. Nichtsdestoweniger weilte der Oeneraladjtant Wilhelms des Ersten, General Gras Lehndorff, ein vertrauter persönlicher Freund LiSmarckS, gestern in FriedrichSruh, wohin er sich, wie man glaubt, ebenfalls in offizieller Nission begeben dat. ... Der preußische LandwirthschastSmi nister. Freiherr von Hammerstein-Lor-ten, hat eine Verfügung erlassen, wonach jetzt Frauen zum Otudiua der Lindrsirlhschaft auf der Landwirthschafllichen Hochschule" .in Qeilin rufcrtaft werden. -
Studentenkrawall. Lo n d on, 29. Januar. Eine Depesche von Athen sagt, daß eö seit einigen Tagen in Folge de Streite zwischen den Studenten und Pros ssoc
Galoeläni an der Universität unter den Studenten gährte. Sie bewaffneten sich schließlich, ergriffen Besitz von kem Uaiverfitätöaebäude und hielten ed 3 Tage und 3 Nächte lang bes.tzt. Gestern, am Freitag, beschloß d,e Regierung, die Universität zu schließen. ES wurde ein Militär. Cordon um daS Gebäude gezogen und die Wasserzufuhr abgeschnitten. Man schätz t. daß rolle 600 Studenten sich in dem Gebäude befanden. Wer Darin war, konnte sich entfernen, zugelassen wurde Niemand. ' Nun planten die Studenten eine De monstration auf der Straße. Umzüge wurden abgehalten, um vom König die Entlassung de Proftssir GatoetcNi zu foidern. Die Polizei und dte Truppen ttellten sich den Studenten entgegen und die Behörden ordneten schließlich an, in die Lst zu feuern Die Studenten erwiderlen da Feuer, meistens aus R.osloern. Ein Knabe warde getödtet und mehrere Andere wurden verwundet. 3n einer Cabinetssitzung wurde am Freitag Abend beschlossen, die Blockade des UaiverfitätS'HebäudeS aufrecht zu hatten, bis die Studenten sich unterwerfen. Der Palast und andere essntt,che Gcbäude stehen unter starker Bewachung. Die Ua'versttät wurde in 1837 gegrünvei und in den letzten Jahren wurde sie von mehr als 1200 Studenten besucht. OchissS-Nachrichten Angekommen in : 5iew gork: München" von Bremen; Mobile" von London; .Britanic von Liverpool. ' r . i n -1. -u . .fr u ( i ( u n ir . ffViuzuovn von Glasgow. ' Liverpool: Velgenland" von Philadelphia; Germanie" von New Sork. Lreakmater: Jndiana" ton Liverpool. Rotterdam: Amsterdam" von New Sork. allerlei. Wie mW TZSerbei! verbürgt 1 steht bT ca. 3ö Meilen von Middlksboro i'l Tk7.::essee ansässige Neger Charles Voyd im 122. LeüenZjähr. Der GreiZ, rsttcher im Jahre 1776 m Edgcfield. S. C.. alZ Stl-öe dsö Licht der Wel! erliöte. ist der Viter von 13 lebrnden Kindern, die ebenfalls sämmtlich in der Sklaverei s.ebaren sind. In Anbetracht seines ungewöhnlich hohen AlterZ ist Doyd'Z Lefinden recht gut. Merkwürdige Qestimunezen enthält daZ im Gerichte zu En? lish. Ind., e'mgetragene Testament deZ verstorbenen I. C. F. Sloan. Unter den sonderbaren Verfügungen befindet sich eine, welche die Testamentsvollstrecker anweist, auZ den Zinsen v?n 52000 ein gläserne; Faß zu beschaf sen, welches den Naen Sloan'ö tratien muß. DieseZ Faß soll aus oaZ Grab des Qerstorb:nen gesetzt und zwei Mal im Jahre rnit dem besten Crawford - Countq Brandy am 4. Juli und Weihnachten gefüllt und euögetrunken werden. DaZ gläserne sZaß soll als Leichenstein dienen, und t:n anderes Denkmal d?rf nicht auf das Grab gesetzt werden. Gegenwärtig ist die (Salb !orn!a Wine ussccistion." darr.it bechäftigt. in Lachmann's Keller zn San Francisco das größte Weinfaß der 5Mt aufzustellen. DaS berühmte Heidelberger Faß ist der reinste Wenseiiknake geofn den reuen 5Inf cmmlt'g, der die tote cineS zweistöckigen Hau seS besitzt. D:Z Heidelberger Fa'g hat eme Capacität von L0.000 Gallonen, während daS San FranciScoer Ungeheuer von Faö L0.000 Gallonen Wein in sich aufnehmen kann. Das groe Faß ist 27j Fuß hoch bei einer Länge von 30 Fuß und die Faßdauben sind von 2z 5iS 3 Zoll dick; das dazu rerbrauchte Holz hat ein Gewicht von 20 Tonnen und die eisernen Neifen wiegen wenigstens 6 Tonnen. , Von einem Blinden wurde in New Orleans, La., ein Spitzbub: über den Haufen geschossen und darauf dingfest gemacht. - Seit 7 Jahren erblindet. ernährt Joseph Briggs als Schuhputzer nicht nur seine Familie, sondern ersparte sich auch eine kleine Summe. Neu-lich Nachts horte Briggs einen Dieb in seinem Zimmer und ohne Besinnen feuerte er c:if den Burschen drei Schüsse ab. welche alle trafen. Seinen Revolver hatte Briggs hierbei nach de? Nichtuna achglten, woher das Geräufch drS fliehenden Spitzbuben kam. t1nU Tfein nfufa& der dem liiczsfc eine celährliche Wund: au
der Seite beibrachte, konnte derselbe festgenommen werden. Der Berwundet: entpuppte sich alZ ew Kostgänger der Familie Briggs. Ein 23jähriger junger Mann, Namens Henry Williams, der das Hillsdale College absolvirte und in Whea'.land. Mich . zu Hause ist. ber blieb infolge übermäßigen Cigarettenrauchens 30 Stunden in schlafsüchtigem Zustande. Er ist theilweise noch ' bei Bewußtsein und kennt seinen Vater , lnd seine Commilitonen, sonst aber ' Niemanden mehr, auch nicht einmal , seine eigene Heimath. Das Vemerkenswertbcste ist wobl. dafr er nicht
! mehr Enalisch lesen kannja auch nicht ! mehrEnglisch z'ällen kann, dzg:gen dzö Sprechen und Zamen in Deutsch nicht veroessen hat, währcnd daS Englische perade seine Muttersprache ist. Will'ams ist körperlich stark vnd gesund, läßt sich aber von seinen Eltern leiten wie ein Kind. , ''.-.. .., st 4 7t J W , - Q - der Mülhauser Gymnasial Direcior Dr. Deecke gestorben, einer der tüchtig sien Schulmänner des Neichslandes, der w weitesten Kreisen dadurch bekannt geworden ist, daß er vor 14 Iahren wegen einer freimüthigen, streng sachlichen Kritik der Man::ufsel'schen Schulreform zur Strafe von Straßbürg nach Buchsweiler versetzt wurde. Er war geborener Lübecker, kam 1871 als Conrector an das. Straßburger Lyceum und wurde 1873 Director die. ser Anstalt. In der wissenschaftlichen Welt hat er sich durch mehrere bedeut same Arbeiten über Etrurien und die Etruöker einen sehr angesehenen Na. men gemacht; in der letzten Zelt hat er sich mit Vorliebe auch mit religionsphilosophischen Untersuchungen beschästigt. Er ist nicht ganz 66 Jahre alt geworden. -- Eine wahre Possenscene aus dem Leben. Ort der Handlung: DaS Polizeicommissariat eines der neuen Wiener Bezirke; Zeit: Mon tag Vormittag? Personen: Der Polizeicommissär, Frau I.. Gastwirthw; Theatereqmsit: Lin mißlungener Nudelteig. Frau I. wirft denselben auf den Schreibtisch des Commissärs und verlangt eine amtliche Aufklärung, cb dies ein richtiger Nudelteig sei? und wenn nicht, ob sie das Recht habe, die 5öchin.. welche den Teig gemacht, sofort zu entlassen. Der Eommissär erklärt, ganz und gar unerfahren zu sein n der Zubereitung von jedweder Art Mehlspeisen. - Frau I. meint, dann solle er seineFrau über den Teig amrZ handeln lassen. Der Eommissär be dauert, noch ledig zu sein. Erstaunen und Entrüstung der Frau I.. welche den Teig einpackt und sich entfernt mit den Worten: Und sie muß doch ihre 14 Taq'-machen!" DieserTage ist dleBeschlagnähme einer Lokomotive der Loe!6t6 des chemln- de ser eScononüques" des französischen Norddepartements vollzogen worden. Der Trambahnzug von Balencienneü nach Guievrain traf rnf deTnNLckwege an der frarGrenze in Llanc-Missercn ein und wurde von denZcllwächtem genau durchsucht. Diese entdeckten auf der Lokomotive, unter den Kohlen versteckt, eine kleine Ladung, bestehend auS 21 Pfund Kaffce, mehreren Schachteln Zündhölzchen und einem ansehnlichen Quantum Tafaf, die auö Belgien eingeschmuggelt worden d-aren. Gegen den Zugführer, den Maschinisten und denHeizer wurde sin Strafpotckoll aufgenommen ' und d:r Zug mit einer halbstündigen Verspäiung abgelassen. Zwei Zollwachter o!gle'.teten den .Zug und brachten die Locomotive nach der Remise der Gesellschaft in Raismes, wo sie unter SiezN gelegl wurde. Der Maschinen, führer und der Heizer sind in daö Ge. 1'ängniß, von QalencienneZ geführt worden. Die trefflichen Jüraer vcn Bm.'zucla wcchs.ln kekarnllh ihr: Präsidenten so leicht wie ihre Hand schuhe. Nun. ist in Venezuela der Beschluß gefaßt worden, jedem Präsidenten ein Denkmal zu errichten. Kaum ein Jahr räch diesem Beschluß wurde der damalige Präsident jedoch mit Schimpf und Schande vertrieben, und sein Denkmal konnte selbstverständlich nicht stehen bleiben. Es wurde also niedergerissen und ein neues für das neue StaatZoberhaupt errichtet. Als ab:r auch dieser nach kaum sechs Monaten geh:n mußte, sahcn die Benezuelauer ein. daß ihnen die öftere AuZführung neuer Denkmäler zu theuer kommen dürfte, und so kamen sie auf eir.cn praktischen Ausweg. Sie ließen ein Standbild ausführen, dessen Kopf leicht abgeschraubt werden kann. Die Umso:?.: des Präsidenten bleibt ja stets dieselbe, und so ist eS nothwendig, beiil Regierungsantritt eines neuen Presidenten dessen Kopf zu modelliren u: 0 an Stelle deS alten den neuen Kopf aufzuschrauben. Der Präsident bekommt sein Denkmal und Venezuela braucht nicht viel zu bezahlen. ,,, Salzfluß tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körvertheile Hood'ö Sarsaparill,. der große Blutreiniger heilt Salzfluß. Hood' Pillen kirken Vorzuglich nch der Madlttit r:d krires
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