Indiana Tribüne, Volume 20, Number 131, Indianapolis, Marion County, 29 January 1897 — Page 2

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Zttdisns Tribüne. Erscheint Täglich und Somuaa.

Z'.: it$t IrUHne" kostet durch deaTrlger 1 (XcntV per Woche, die SonntagS-.Tribüae'S Zmti per Woche. Beide iufatnaett 15 Cents der 63 Cents per Roxat. Per yoft außerhalb In .tbt zugeschickt Ix VorauSbezahlunz V kxi Jahr. fru-t 13 Süd Vlsbams Straße. Indianapolis, Ind., 29. Januar 1897. Neues über die Serumtherapie. In der ersten Nummer des neuen Jahrgangs der im Verlag von Fischers MedizinischerBuchhandlung (H.Kornselb) in Berlin erscheinenden Fortschritte der Medicin" macht Professor E. Behring - Marburg interessante neue Mittheilungen über die weitere Entwicklung der von ihm inaugurirten Serumtherapie gegen Diphtherie und Tetanus. Diese Mittheilungen, die auf den statischen Erfahrungen der letzten Jahre, sowie auf den Untersuchungen Prof. Behring's selbst und seiner, Mitarbeiter, insbesondere Prosessor Ehrlich's und der Bakteriologen der Höchster Farbwerke und der Heubner'schen Kinderklinik bastren, offenbaren nicht nur eine Reihe praktischer . Fortschritte in der Serumtherapie, -sondern stellen auch die Theorie der Serumwirkung im thierischen Körpes auf eine greifbare systematische Grundläge. Behring widerspricht in der vorliegenden Arbeit zunächst der Behauptung der, schädlichen Nebenwirkungen der Antitoxin - Behandlung. In den letzten Jahren habe ich nur gelegentlich noch ezperimentzll gewonnene Argumente für dieUnsch'ädlichkeit deZ Diph ihene Antitoxins ins Feld geführt. Das Dogma von der Unmöglichkeit, andere Heilmittel zu finden, als solche, welche auf lebende Zellen und Organe wirken, war zu fest eingewurzelt, als daß ich hoffen dürfte, für meine Auffassung der Heilwirkung Propaganda zu machen, ohne in einer der Einführung des Heilserums schädliche Pole mik zu gerathen, die ohnedies, sckon in Bezuc-tuf recht einfache statistisch zu entscheidende Fragen, eine recht lebhafte Färbung angenommen hatte." Nach den Erfahrungen der letzten Zeit jedoch hat sich die Ueberzeugung Bahn gebrochen, daß alle üblen Nebenwirkugen, wie hoch oder wie gering man dieselben veranschlagen möge, vermeidbar sind, weil sie nicht hervorgerufen werden durch das therapcutisch wirksame Antitoxin, sondern durch die therapeutisch indifferenten Eiweißkörper und Salze und zufällige Bestandtheile, die in der eingespritzten Antitoxinlösung überslüssigerweise mitenthalten sind. Das DiphtherieAntitoxin, der einzig und allein im Heilserum für die Heilwirkung in Betracht kommende Körper, ist absolut unschädlich und kann -nie und nimmer weder beim Menschen noch bei Thieren, weder im gesunden noch im kranken Organismus irgend welche Giftwirkung ausüben." Die Bemühungen, das Heilserum in irnrn'r reinerer Form dazustellen. sind, wie Behring mittheilt, ununterbrochen und mit wachsendem Erfolg fortgesetzt worden, doch hat sich der. Mißstand ergeben, daß die Lösungen sich um so weniger conserviren lassen, je concentrirter sie sind. Deshalb haben Behring und seine Mitarbeiter ihr Augenmerk darauf gerichtet, das Antitoxin in fester concentrirter Form herzustellen, und es besteht die begründete Aussicht, es in dieser Form der Praxis zuzuführen. Behring hegt die sichere Erwartung, daß bei geeigneter Benutzung des hochwertigen. DiphtherieAntitoxins in fester Form jede Anerwünschte Nebenwirkung in der Jmmunisirungspraxis ausbleiben wird. Wenn dann die Statistik zeigt, woran ich nicht zweifle, daß wir im Diphthe-rie-Antitoxin ein segensreiches SchutzMittel besitzen, welches gänzlich ungifiig ist. dann wird auch der letzte Rest von Gegnern die Waffen strecken und mit den bisherigen Anhängern der Antitoxin - Therapie sich zu gemeinsamer Bekämpfung und Ausrottung der Diphtherie durch vorbeugende Maßnahmen willig verbinden.". Wie schon angedeutet, ist in den Mittheilungen Behring's auch .die. Grundlage zum theoretischen Ausbau der Lehre von der Serumwirkung im thierischen Körper gegeben. Es ist, zumal es sich zunächst nur um die Grundlage dieser Theorie handelt hier nicht der Ort, das geistvolle metrische System im Einzelnen zu schildern, das Behring und leine tttarvener aia Fundament ihrer Berechnungen und Untersuchungen aufgestellt haben, und das der Forscher zur Discussion seiner Fachgenossen stellt; eS genüge die Thatsache, daß bereits werthvolle. Auf- ' schlüsse über das Verhalten des Vlutes und der Gewebe im lebenden Körper gegenüber dem Antitoxin sowohl, wie gegenüber dem Diphtherie- und Tetanusgift erzielt wurden. Von praktischem Werth sind diese Aufschlüsse insofern, alS sie über die immi,mfi fernst h?r ylnt'ltorinbe- ' 4HUJIIl w . - j " , Handlung und ihre . Dauer belehren -können. Für die Praxis", schreibt Behring. entsteht die Frage, ob wir vielleicht die Jmmunitätsdauer. wesentlich erhö'hcn können durch Vergrößerung der Jmmunisirungsdosis.' Darauf geben die Blutuntersuchungen eine klareAntWort. ES ist danach zwar 'möglich, .durch erhöhte Dosirung die Schutzwirkung einer rinmaligen Antit?xin-Jn-jection zu verlängern; jedoch sieht diese ' Verlängerung in deinem Verhältniß zu dem Mehrbedarf an Antitoxin und zu den Kosten der ' Jnjection. Die Ausscheidung deZ Antitoxins geschieht jiämUch um so reichlicher, je höhev die Jmmunisirungsdosis gewählt wurde. AuS diesem Grunde empfehle ich nicht, -die für Jmmunisirungszwecke dienende Dosis zu vergrößern. Die Wiederholuna der letzt üblichenDosis führt min:zivr2 e.:nzo .jer uns oavet v:ei r 4

billiger zum Ziel. Wie die Erfahrungen der Heubner'schen Kwderklinik ergeben haben, kann man nach Einspriizung dieser bisherigen Jmmunisirungsdosis in der Höhe von 250 Anti toxin - Normaleinheiten auf einen drei bis vierWochen lang anhaltenden vollständigen Schutz rechnen. Das ist eine Jmmunitätsdauer, welche in sehv vielen Fällen schon über die Zeit der Ansteckungsgefahr hinweghelfen wird. Eine hinterher noch acq,.irirte Diph therie läuft erfahrungsgemäß milder ab. als bei denjenigen Fällen, welche gar nicht immunisirt worden sind. Die spätere Ansteckung kann aber gänzlich vermieden werden, wenn eine zweite immunisirende Einspritzung gemacht wird."

- 1tä Märchen von den.L!iesen. Unter den vielen Ammenmärchen, welche von Kindern und Thoren fcst geglaubt werden, die aber vor dem Licht der Wissenschaft in l::re Nebel zerfließen, nimmt die Sage von den Riesen nicht den letzten Platz ein. Gar Mancher, der sich mit Fug :inb Recht zu den Gebildeten zählen u können wähnt, ist der festen Ueberzeugung, daß in der grauen Vorzeit die Menschen dem heutigen Geschlecht weit überlegen waren, soweit Gestalt und Kraft in Betracht kommen. Dies war aber durchaus nicht der Fall, den? es ist eine durch wissenschaftliche Forschungen festgestellte Thatsache, daß beispielsweise die Vronzeschwerter präbistoriscker Geickileckter kleinere Griffe baben. als beut zu Taae im Gebrauch s sind, und daraus folgt, daß auch die ' damauaen Menscuen klemer acwc en sein müssen. Auch in späteren Zciten hat es keine Riesen gegeben, wenngleich in den Büchern der Alten von solchen häufig die Rede ist. Freilich wird bei den alten Griechen vielfach ben diesen gesprochen, allein dieses Wort bedeutet ursprünglich einen erdgeborenen Mfn schen im Gegensatz zu denNachkammen der Götter. Früher glaubten selbst Angehörige der Gelehrtenzunft, deren Weisheit mit der exacten modernen Wissenschaft nichts zu thun halte, an Riesen und noch im Jahre 1718 publicirte der Franzose Henriot, Mitglied der Pariser Akademie, eine Abhandlung über den gewaltigen Rückzzng der Menschen, soweit die Körperbeschaffenheit in Frage kommt, '.nd er verstieg sich zu der heute allgemein belächelten Behauptung, daß Adam 123 Fuß 9 Zoll, Eva 113 Fuß 9 Zoll 9 Linien. Noah 127 Fuß, Abraham 20 Fuß und Moses 13 Fuß gemessen habe. Aeltere und neuere Romantiker wissen auch viel von Riesen zu erzählen, doch sind dies eitel Phantasiegebilde. Neuerdings hat sich Dr. Thomas Wilson, Eurator des Departement für prähistorische . Anthropologie der Smithsonian Institution in Washington, der Mühe unterzogen, das Märchen von den Riesen wissenschaftlich zu beleuchten, nachdem außer Andern Dr. Brinton, Philadelphia, und Dr. EhaS. L. Dana, New York, schon früher den Ursachen des riesenhaften Wachsthums mancher Menschen nachgeforscht haben. Nach Dr. Dana ist dasselbe auf eine krankhafte Entartung, welche in der Schleimdrüse ihren Sitz hat. zurückzuführen. Diese Drüse spielt bei dem Aufbau des menschlichen Körpers eine sehr wichtige Rolle, indem sie gewisse Substanzen absondert, die sür das normale Wachsthum und die Nerventhätigkeit nothwendig sind. Bei gesundenMenschen ist, wenn dieSchleimdrüse nicht in Betracht gezogen wird, als Regel constatirt worden, daß die Natur ein gewisses Mittelmaß anstrebt. In Patagonien beträgt dasselbe 1.85 Meter, in England 5 Fuß 8 Zoll, in Frankreich 1.65 Meter, bei den Buschmännern und Papuas dageqen nur Fuß'4-Zoll bezw. 4-Fuß 5 Zoll. . . Prof. Wilson hat bei- seinen Nachforschungen die Riesenliteratur" eingehend studirt "und macht interessante Mittheilungen über das authentische' Vorkommen von außergewöhnlich großen Menschen in erner.. chronologisch geordneten Tabelle,' die folgende Anga-, ben enthält: . ' ' ' Name. . Zelt, protze tfuB. Evans...... 8 Mellon 1665 Miller' . . 1674 Blacker ..... .'.1724 McGrath ..... 1737 - - O'Brien V 1760 ' Murphy 1761 Eottar 1802 Bradley . . . .1820 u!:::::i820 7.6 8 7.4 7.8 8.4 ; 8.10 8.7 7.3 7.10 7.6 7.4 8.5 8.2 7.8 7.6 7.4 8.4j ..8.4 8.6 j i Louis ? Loushkin. H.hana Auak . Ifcbo . Peruaner . . . . .' 1& Riese aus Minnesota Mar. Wehde . . . Oester.-Rlese.-. fiTltnf - Von den Riesen, welche in neuerer Zeit vor die Öffentlichkeit gekommen, sind verschiedene von wissenschaftlichen Autoritäten wie -Virchow. Topmard, Ranke, Langhue und Andere gemessen worden. Die beiden größten Menschen, welche in diese Kategorie fallen, waren ein von Topinard gemessener Oesterreicher mit 8 Fuß 4; Zoll und der von Doukes gemessene Winkelmeyrmit 8 Fuß 6 Zoll. , Das größte Weib über ioelchcs verbürgte -Angaben vorkegen. war die in Deutschland geborene Marianne Wehde. welche im Alter von 16 Jahren 8 Fuß.4;.Zoll- maß. , Der Chinese Chang. welcher vondem versiorbenen Barnum dem Publikum, vor. geführt wurde, war nur 8 Fuß groß. Nach Prof. Wilson ist die weitverbreitete Annahme, die , Riesen seien stark, kühn und grausam, ebenfalls in das Reich der Fabel zu verweisen; vielmehr ist constatirt worden, daß sie meistens physisch schwach, gutmüthig und nicht allzu intelligent sind. Nensöaurzvfeisea. UztC:t Pfeifez, Eiarr-nspien tc, t:i .Cn. r-A, ' l") ."4. ß - .' w...

Die Jittsieruisse des LakreS l?: Das Jahr 1597 ist außergewöhnlich arm an Finsternissen, nur zwei,- die geringste Zahl, welche bet einem Iahresumlauf der Erde überhaupt möglich ist. finden in ihm statt; beides sind ringförmige Sonnenfinsternisse. In den Abendstunden des ersten Februar ereignet sich die erste; sie wird sichtbar sein in Central Amerika, einem Theile von Süd - Amerika, in der südlichen Hälfte des Großen Oceans und an der südöstlichen Küste Australiens. Die Dauer der ringförmigen Verfinsterung schwankt je nach der geographischen Lage der einzelnen Orte zwischen 2 Minuten 19 Sekunden und 2 Min. 27 Sek.. während die ganze Dauer der Finsterniß 5 Stunden 46 Min. beträgt. Die zweite Sonnenfinsterniß findet in den frühen NachMittagsstunden des 29. Juli statt; ihr Sichtbarkeitsgebiet ist vorzugsweise die Westküste Afrika's, die südliche Hälfte Nord - Amerika's. CentralAmerika und theilweise noch Süd Amerika. Bei ihr liegt die Dauer der ringförmigen Verfinsterung zwischen 0 Min. 51 Sek. und 1 Min. 23 Sek. Eine Mondfinsterniß findet in diesem Jahre überhaupt nicht statt. Die Sonnenfinsternisse entstehen bekanntlich dadurch, daß der Mond bei seinem Umlauf um die Erde zur Zeit des Neumondes, d. h. wenn er der Erde die dunkle, , unsichtbare Seite zukehrt, zwischen Erde und Sonne tritt und so die letztere ' unseren Blicken entzieht. Umgekehrt ereignen sich Mondfinsternisse, wenn die Erde zur Zeit des vollbeleuchteten Mondes . zwischen diesem und der Sonne steht, -so daß der Mond von der Erde beschattet wird. Bewegten Mond und Erde sich in derselben Ebene, so müßten wir bei jedemNeumond eine Sonnenfwstemiß, bei jedem Vollmond, eine Mondfinsterniß haben. Da nun aber die, Mondbahn um etwa L Grad gegen die scheinbare Sonnenbahn, die Ekliptik, geneigt ist,.so geht der Mond in der Regel an der Sonne nördlich oder südlich vorüber, ohne Mm Finsterniß zu verursachen. . . Die. Ebene der Mondbahn ' hat - jedoch' mit; der Ekliptik zwei Schnittpunkte genitin' sam, welche man als den aufsteigenden und den absteigenden Knoten bezeichnet. Zwei Mal im Jahre kreuzt die Sonne diese Knotenpunkte, und daher müssen für die Erde überhaupt jährlich mindestens zwei : Sonnenfinsternisse stattfinden. Die höchste Zahl der in einem Jahre möglichen Finsternisse beträgt sieben, und zwar sind in diesem seltenen Falle stets fünf davon Sonnenfinsternisse, nur zwei Mondfinsterrisse. Für das Zustandekommen einer Finsterniß ist es nämlich nicht unbedingt nothwendig, daß die Sonne genau in einem der Knotenpunkte steht, es können sich auch Finsternisse eine be-. stimmte Zeit vor oder nach dem Durch gang durch die Knotenpunkte ereignen, wenn die Sonne sich noch in der Nähe derselben befindet. Diese Zeiträume, während deren Finsternisse möglich sind, bezeichnet man als Finsternißperioden; ihre durchschnittliche Dauer beträgt für die Sonnenfinsternisse 36 Tage, d. h. 13 Tage vor und 18 Tage nach dem Durchgang durch den. Kno ten, für Mondfinsternisse dagegen nur 23 Tage. Deshalb sind für die Erde im Allgemeinen Sonnenfinsternisse häufiger als Mondfinsternisse. 'Es entstehen durchschnittlich in 19 Jahren 41 .Sonnen-, aber nur 29 Mondfin sternisse. Diese Regel gilt allerdings nur für die Erde überhaupt, für ernen bestimmten Ort liegen die Verhältnisse anders; hier sind die Mondfinsternisse in der Mehrzahl, und zwar aus dem Grunde, weil diese stets auf mindestens dem halben Theil, häufig sogar auf zwei Dritteln der Erdoberfläche zu sehen sind, d. h. an all' den Orten,, bei denen der Mond über dem Horizonte steht, wahrend die Sonnenfinsternisse auf ein viel kleineres Gebiet geographischer Breiten beschränkt bleiben; die sichtbaren Sonnenfinsternisse sind daher für den gleichen Ort etwa dreimal seltener, als die Mondfinsternisse. Die Natur und Dauer einer Finsterniß ist je nach den Stellungen und den scheinbaren Größen von Sonne und Mond verschieden. Mond und. Erde bewegen sich bekanntlich in Ellipsen, so daß ihre gegenseitige Entfernung und auch die Entfernung Erde-Sonne größeren Aenderungen unterworfen ist Der Abstand des Mondes von der Erde schwankt zwischen 357 und 407,000 Kilometer, der der Erde von der Sonne zwischen 146 und 152 Millionen Kilometer. Infolge dieser veränderlichen Entfernung ist für einen Beobachter auf der Erde auch der schein bare Durchmesser von 'Sonne und Mond verschieden, bald zeigt sich die Scheibe des Mondes größer, dann wieder die der Sonne. Geht nun bei einer Sonnenfinsterniß der. Mittelpunkt des Mondes genau' über den' Mittelpunkt der Sonne, so wird für diejenigen Orte, welche sich sehr nahe auf der verlängerten Verbindungslinie der Mittelpunkte von Sonne und Mond befinden, die Finsterniß total oder ringförmig fein, je nachdem der scheinbare Durchmesser des Mondes größer oder kleiner als der der Sonne ist. Für andere. weiter von der Verbindungslinie abliegende Orte wird die gleiche Finsterniß.nur päriial. für viele dagegen überhaupt nicht sichtbar sein." 'Ringförmige Mondfinsternisse gibt eö nicht, weil der Durchmesser oes Erdschattens M -jedem Falle den deS Mondes überC 1 Zitva w v

Mittel gegen Fußschweiß sind peinliche Reinlichkeit der Füße durch häufiges Waschen, und och häufigeren Wechsel der SUümvfc -DaZ bekannte Fußschweißpulver aus 90 Theilen Talg, 7 Theilen Salicylsäure und 3 Theilen Stärkemehl, wird gute Dienste leisten. Dasselbe wird in du Weise verwendet, daß täglich ein biZ zweimal die Füße und die Jnnenflächen der Soen damit bestreut werden. Nebenher sind fleißige Qasan.n der TiZlt erfordern. .

folgendes ist ein ibensö einfaches, als bewährtes Versahren, schwarzseidene , Kleidungsstücke, Tücher, Cravatten u. s. w. zu reinigen. Zuerst wird der Stoss mit einem trockenen wollenen Lappen gut abgewischt, und nöthigenfalls vorsichtig ausgeklopft, um den Staub zu. entfernen. Dann wird der Gegenstand auf einem Tische ausgebreitet und mit heißem Kaffee, welcher durch Seihen von allem Satze befreit ist,mittelst einesSchwammes sorgfältig auf der rechten Seite abgerieben. Der Stoff wird dann etwas getrocknet und aus der verkehrten Seite gebügelt. Wo das letztere nicht möglich ist, muß beim Bügeln ein Tuch aufgelegt werden. Der Kaffee nimmt alle Flecken und Unreinigkeiten weg und stellt den natürlichen Glanz wieder her, wie dies keine andere Flüssigkeit thut. Tintenflecken aus grünem Tuch zu entfernen. Um Tintenflecke aus dem grünen uch der Schreib- oder Spieltische zu vertilgen, nimmt man ein Stückchen Schwamm, feuchtet denselben an und tröpselt Benm darauf. Hiermit wird der Fleck aufgetupft und der Schwamm dazwischen jedesmal wieder ausgewaschen und mit neuem Benzin getränkt; dies wird so lange wiederholt, bis der Fleck blasser wird und die Tinte aus demselben. ausgesogen ist. Nun wäscht man mit weicher Leinwand und klarem Wasser mehrere Male nach. Während des Trocknens werden die Ränder der nassen Stellen öfters mit trockener Leinwand nackaerieben. daniit diesel-

hm nack dem Trocknen nickt hervortre : i ten. Der Fleck ist nun gänzlich geschwunden, doch zeigt sich gewöhnlich nach diesem Verfahren die so behan-. delte Stelle des grünen Tuches um eine leichte Schattirung . Heller als das übrige Tuch, was aber nicht störend wirkt und iedensalls den schwarzen häßlichen Tintenflecken vorzuziehen ist. rt. I i w!r ?ez0Nveruanoncq mrnini man Prozedur nur bei Tageslicht vor. schon w, zen der Feuergefährlichkeit des BenZins. Zuckerwasser gegen die ätzende Wirkung von Kalk im menschlichen Auge. Jeder, der mit Bauen zu thun hat, weiß, wie gefährlich der Kalk ist, wenn er durch Zufall oder Unvorsichtigkeit in's Auge . gelangt. Auch auf der Straße kann einem leicht ein Kalkstäubchen in's Auge fliegen. Deshalb ist es werthvoll, zu wissen, daß die Anwendung von kaltem Zuckerwasser die ätzende Wirkung deS Kalkes in der Art neutralisirt, daß der Kalk mit dem Zucker eine Verbindung eingeht, welche das Auge nicht angreift. Gebrauchsfähigkeit dämpfiger Pferde. Dämpfige Pferde können oft noch jahrelang in langsamem Zuge . gebrauchsfähig bleiben, wenn für eine geeignete Ernährung dieser Thiere gesorgt wird. Alles Futter, welches 'erschlaffend auf' den Korper wirkt und dieGewebe unnöthig mit Fett oder Wasser ' belastet, ist zu vermeiden. Heu und . Stroh ist fast gar nicht zu verabreichen, Grllnfutter niemals. Reiner Hafer ist das beste Futter; derselbe kann gequetscht werden. sobald die Pferde schon schlechte Zähne haben. Dämpfige Pferde müssen oft getränkt werden; jedoch darf daS Wasser nie zu kalt sein, um jede weitere Erkrankung, welche das Dämpfigsein noch fördern würde, zu verhüten. Eine Unart unserer V3g e l. Nicht nur Kinder kommen .aus Langeweile manchmal auf dumme Gedanken und zu Unarten, die ihnen selbst schaden, sondern auch unsere kleinen gefiederten Lieblinge, die Stubenvögel. Solch eine, und zwar recht schwer heilbare Unart ist das Ausrupfen der Federn, eine Unart, die besonders Papageien sich zu Schulden kommen lassen. Entweder leidet der Vogel an Ungeziefer, dann ist der Käfig auszubrühen, ev. das Theirchen m einen anderen Käfig, auch an einen an. deren Platz zu versetzen, oder es ist das Bedürfniß nach anderer Nahrung vorHanden ;.ln' diesem Falle wechsle man öfters mit derselben, gebe auch weiches Holz zum Nagen in den Käfig, oder, wie schon - gesagt, die Langeweile ist Schuld an dem Uebel; alödann . beschäftige man sich so viel wie möglich mit dem kleinen Missethäter. Namentlich häufig und recht bedrohlich ist daS Federnrupfen unter dem Hühner volle, denn auch hier verderben böse Beispiele gute Sitten. Besonders im engen cZeflügelhofe. wo eö nichts Grünes zu picken.und auch sonst für die Gefangenen keine interessante 'Abwechslung gibt, reißt diese Unart ein. Man bestreicht dann wohl daS Gefi;der der Thiere mit einer übelriechenden und bitterschmeckenden , Flüssigkeit, etwa Aloetinktur, aber in' den selten, sten Fällen nützt eS etwas. Die einziaeÄadicalkur ist, nachdem man die Slttenverderber : ausfindig gemächt hat.. daö .chärteste.Urtheil über sie zu sällen.und sie den Weg slles Fleisches a.ehen 'zu' lassen. Die Labor'Exchange" zu Ncith Famhill, D?.':hat 500 CördS Orennholz gekauft und beschlossen, daß die Mitglieder dasselbe zu spalten haben. I n e i n e m W a l d e b e i P e rrymanS. Md. erlegte Jacob C. HolliS einen großen Habicht, an dessen linkem Bein ein eiserner Ring vollständig eingewachsen war. .Nirgendwo aibt eö so gewaltige und . plöllche TemperaturWechsel wie in Arizona. Ein Mlchsel von 80 Grad in 12 Stunden gehört dort nicht zu den Seltenheiten. Das hübsche Sümmchen von $165,000 haben die beiden letzten Schneestürme die Stadt New Fork gekostet, deren Verwaltung von 136Mellen Straßen ' 393,000 KubikyardZ Schnee fortschaffen ließ. Von Lake Shore. Utah. ist soeben eine Naturc25leitung nach Galt Lake City vollendet worden, in welcher 150.000 Kubikfuß Cdi nach le:-5-nnt:rTtadt c:lan-:n; . der Dru2 a d:r 0""; l.'.Czl C3 C. j

Psdiiifchcr" und tHeore "scher Unterricht in der Zuckerrohrcultur wird jetzt auf der llniversität von Louisiana ertheilt. Der Cursus, welcher vier Jahre dauert,' wird besonderö von albanischen Studenten frequentirt. . A u ß e ? e i n e r Po st meiste, nn, emem weiblichen Arzt und einem Postkutscher im Unterrock gibt es in Lowell, Me.. einen Friedensrichter fomnirü generis, Frau Louise I. Cabel. Diese Dame copulirte dieser Tage Flora Horton aus Lowell und Gilbert S. Perry aus Wien. I n P r a i r i e C i t y. O r., machte der Schüler Edward Meader, der mit dem ihm ertheilten Zeugniß nicht zufrieden war. auf den Schulsuperintendenten R. W. Williams einen wüthenden Angriff, zog schließlich ein Messer und brachte ihm mehrere sehr gefährliche Wunden bei. M Sn Drei EisenbahnwagenLadungen Jackrabbits" sind dieser Tage von Larned, Kan., nach New Jork gesandt worden, wo für dieLangohren ein guter Markt ist. Trotzdem die Händler in Larned nur 5 Cents per Stück bezahlen, verdienen manche Jäger doch bis 55 per Tag. Für ein Schwein, das ihr gestohlen war, verlangte die dunkelhäutige Schöne Louise Lample auf einer Polizeistation in Baltimore. Md.. einen Haftbefehl. Der diensthabende Lieutenant konnte ihrem Wunsche leider nicht entsprechen, so daß Louischen in. ihrer Enttäuschung einige Bemerkungen über die beschränkten Machtbefugnisse der Polizei nicht unterdrücken konnte. In Chanceloröville, Va., hat ein Neger den Versuch, einen Rassegenossen zu erschrecken, mit dem Leben bezahlt. Er verkleidete sich als Teufel, begab sich dann nächtlicher Weile nach des Anderen Haus, klopfte an und gab auf die Frage: Wer da?" die.Antwort: Der Teufel, der gekommen ist, Dich zu holen!" Der Andere öffnete auch die Thür, aber erst, nachdem er seine Flinte geholt und dem .Teufel" das Lebenslicht ausgeblasen hatte. George Fuchs, ein alter Deutscher, der drei Meilen von Egg Harbor City, N. I., in einer alten Hütte das Leben eines Einsiedlers und Geizhalses führte, wurde bewußtlos auf der Landstraße aufgefunden; man brachte ihn in seine Hütte, wo er bald

darauf an derLungenentzündung starb. Er soll ein Vermögen von $150.000 besitzen und erst kürzlich 150.000 Mark geerbt haben. In der Hütte fand man 51500 und Urkunden für 500 Acres Land in der Nachbarschaft. 20 Meilen zu Fuß legte ein Ausreißerpähen, Jonathan und llmanoa Hunsuaer aus Lepps, Va., über die mit Eis und Schnee bedeckten Llack und Cumberland Berge zurück, um, den Eltern zum Trotz, in den Hafen der Ehe gelangen zu können. Die iunaen Leutchen, deren Verbindung von ihrenAngchörigen opvonirt wurde. peu ne .ejchwijterklnder sind, gelangten nach einer mühseligen Wänderung nach dem Orte Mill Creek bei Sergeant, Ky., wo sie copulirt wurden. Der aus brasilianische n jdäfen in New Nork einaetroffene britische Dampfer Buffon" brachte 53 :anavlicye Äuswanoerer mit, welche ibre nordische Qeimatb verlassen batten, um sich in der Nähe von Santos, Brasilien, niederzulassen. Das heiße ttlima erwies nch sur sie jedoch als durchaus unzuaänalich und sie waren nicht im Stande, .den Boden zu bebauen. Der britische Consul nahm sich schließlich der gänzlich verarmten Mtmt an unv schickte ne aus Kosten sei ner Reaieruna nacb New Nork. Nicht, geringes Aufsehen rief daö Erscheinen des Dampfers Howard" von der Baltimore-Linie im Bostoner Hafen hervor, nachdem daö Schiff nur einen Tag abwesend Wesen war. ' Leicht erreabare'Verionen erwähnten, daß ein zweiter Fall Füller sich an Bord zugetragen hatte, doch war die Sache nicht ganz so schlimm. Der Befehlshaber des Schiffes, Capt. Taylor, hatte sich aus unvekannteniÄrunoen eine ugel dur den Kovf aeiaat. als der Damvfer st unweit von Gay Head, Mass., befand. Der erste Officier übernahm sodann daö Commanoo und brachte den Dam tUt nach Boston zurück. Ein moderner Jakob ist der junge Ulysses Devito in Ncwfield, N.J. Der junge Mann hatte sich in die 17jähriae Annie Calluci. deren Vater ein Flaschenbiergeschäft betreibt, tv. . Y . & 4 ..w w f- . c r vninwi uuu qicu um oie ano jcnici ungeoeielen an. Papa Calluc, erklärte dem Bewerber, daß er sein Jawort erst dann erhalten, würde, wenn er ein Jahr lang unentgeltlich in dem Biergeschäft gearbeitet habe. Nachdem auq Änme ihre Bereitwilligkeit zur Helraly erklärt hatte,', begann Devito mit großem Eifer zu arbeiten und sein Eifer ließ auch nicht nach, bis das Jachr zu Ende war. ' Dann aber erfuhr er, daß die schöne Annie sich inzwischen mit Luigi Baccigalyupi. - einem wohlhabenden Landsmann von Calluci, verheirathet hatte. Er strengte nun eine. Klage an, um $250 für rückständigen Lohn zu erlangui, aber das Gericht wies dieselbe ab. In der. Gea end von Westmr,reland. Kan.7 treiben so "Zele Claimjumpers" ihr Unwesen, daß es drastischer Mittel zur Vertreibung dieses Gesindels bedarf. Auf der Besitzung des Farmers Charles Ott erschien dieser Tage ebenfalls solch' ein Liedermann und lud, allen Protesten des Eigenthümers zum Trotz, eine Fuhre Holz ad, das zur Errichtung eines Gebäudes dienen 5?llte. Während der .Claimjumper" eine zweite Führe Holz holte,' grub Ott ein dtti Fuß breites und 6 Fus langes Loch nndpoftirte sich mit einem geladenen Gewehr neben dasselbe. Als der Mann mit dem Holz ankam und das Grab sah, wußte er. was die Glocke schlagen hatte, und fuhr schleunigst xavon. Oald darauf yolte er auch die fr Fuhre Holz und seitdem hat e? i.0 u . n:::;r t::n I2lcn.

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$citi Auslande. ! Der Lieutenant Faucumon vom 11.' französischen AlpenJäzerbataillon wollte mit einem Ka- .. meroden von Annecy (Savoyen) den Gebirgspaß von Nantel überschreiten, fiel m eine 500 Fuß tiefe Schlucht und fand sofort den Tod. I An der französischitalienischen Alpengrenze ist eine Pa- ' trouille des 7. Bersaglieri-Bataillons unweit ves Fortes Roncia von einer Lawine verschüttet worden. Zwei Sol. daten von 15 blieben todt, während Zwei andere mit leichten Verletzungen davonkamen. -- Eine Räuberbande führte bei Roda in Spanien die Entgleisung der Maschine eines Eisenbahnzuges herbei, der einen Geldtransport enthielt; es gelang den Beamten des Zuges, die R.iuber, die den Zug plündern wollten, in die Flucht zu schlagen. Bei eine? Kahnfahrt, die ein Ehepaar aus - Fontenay-le-Comte mit einem Säugling nach Doix machte, verfing sich die Wiege, in der das Kind lag. in dem Gesträuch eines über das Wasser ragenden Baumes und wurde in den Kanal gerissen. Die beiden Eltern sprangen ins Wasser, um das Kind zu retten, fanden aber mit diesem den Tod. Schon wieder war Rom und zwar das elegante Fremdenquartier am spanischen Platze der Schauplatz einer blutiaen KifersukHZsEin um Mitternacht heimkehrender rei- ' r. rc; c: .:rjc m c t-1 uy.. iuuuuiityct vyrunüoqicr uoerraschte seine Maitresse bei einem junrrr TOitfT.n 5Mk..5. , vv. UUUHH cchicicc uuve I c i , . " : iieioei enlsloy, erichoß .der Sicilianer seine Geliebte und darauf sich selbst. Als der reiche Kauf, mann Poletti Nachts in Faenza vom umo yeimttyne. fand er Diebe in seinem Schlafzimmer; Poletti schoß auf dieselben und verwundete einen schwer, wurde aber dann selbst niedergnacht. Die Diebe entfernten sich, nachdem sie Poletti wie ihrem verwundeten Genos- . sen, damit derselbe nicht zumVerräther 'werde, den Hals durchgeschnitten hatI ten. Die Polizei hat zwanzig Jndivi- - duen verhaftet, . darunter den berüch tigten Anarchisten Lolli. den Bruder ves nun xovlen Nauvers. Ein dreißigjährigeer Schlächtergehilfe Namens Brin traf in der Straße La Feuillade in Paris, nicht weit von der Bank von Frankreich, den Pariser -Berichterstatter der Gazetta di Venezia", Graf Malbignotti. und brachte ihm an der linken Gesichtshälfte mit einem Rasirmesser eine tiefe Wunde bei; auch das Auge wurde verletzt. Der Zustand des Grafen Malbignotti ist infolge des großen Blutverlustes sehr. bedenklich. Malbignotti befand sich erst seit 14 Tagen in Paris, der Uebelthäter war ihm völlig unbekannt. Allem Anschein nach hat Brin, der erwiesenermaßen einen sehr verworfene Lebenswandel führte, den Mordanschlag in einem Anfalle von alkoholerzcugtem Wahnsinn verübt., Bei der Preisconcurrenz um einen Entwurf für ein Völkerfchlachtmodell in Leipzig erhielt der Architekt Wilhelm Kreis inCharlottenbürg unter 72 Bewerbern den ersten Preis von 6000 M. Der in so ehrenvoller Weise Preisgekrönte ist gegenwärtig erst 23 Jahre alt und nochStudirender der Hochschule. Vom Herbst 1L94 bis Ostern 1896 war er Studirender der Architektur - Abtheilung der herzoglichen Technischen Hochschule in Vraunschweig. nachdem er zuvor drei Semester inMünchen studirt hatte. Der ganz außerordentliche Erfolg des jugendlichen, talentvollen Künstlers ist um so bedeutsamer, als sich bekanntlich eine ganze Reihe von bewährten und hervorragenden Männern an der Leipziger Concurrenz betheiligt hatten. Eine seltene Ueberraschung ward einem züricherischen Bezirksgerichte zu Theil. Es verhandelte über einen Vaterschaftsproceß. 'Dabei stellte sich heraus, daß. der Beklagte, gerade mit Ablauf des Gerichtstages, in's majorenne Alter hinübertrat und damit freien Willen in Bezug auf ;dic mit der Klägerin geplante Heirath, die seitens der Eltern des Beklagten verweigert worden, erhielt. Nach Feststellung dieses Thatbestandes ward hen Herren vom Gericht noch eine andere kleine Ueberraschung. Die anwesende Klägerin wurde unwohl, mußte rasch in's Advocatenzimmer gebracht werden, und nach einer. Viertelstunde schrie munter der ncch drüben im Gerichtssaale vor den Schranken streitige junge Erdenbürger. Ein schnell herbeigerufener Arzt leistete die nöthigeHilfe zum Weatransport in's Krankenbaus. ' Wie rat l er lichen Formte zu Nadworna in Galizien sind eineö der interessantesten Jagdreviere Europa's. Weite Strecken dieser gewaltigen Waldungen befinden sich noch ; in einem Urzustände, der. nicht nur, den rtrlnhim NaktbZeren einen Ackeren Un terschlupf gewährt, sondern in dem auch noch Hirsche zu emer Starre yeranwachsen,, die geradezu an. eine längst vergangene Zeitepoche erinnern. .Graf Ledebur hatte das Waidmannsheil) in Nadworna einen dieser mächtigen Urbiricke. dessen Geweib erbeblicb über 22 Pfund wog, zur Strecke zu bringen. rr c r t m n i r zaio nacu oer zruniizeii aoer geiang es dem dortigen. Forstverwalter, in!einer großen Prügelfalle" eine Strecke zu erzielen, die beinahe wie eine Münckbaussade klinat und dock' Wort für Wort wahr ist. ' Schon nach emigen Tagen lagen in der Falle die Reste eines Bären, den ersichtlich ein größerer und ein kleinerer Artgenosse nach seinem Ende so weit ausgefressen hatten. Die ??alle wurde neu aestellt und tönn in der nächsten Nacht lag in derselben ein mächtiges Wildschwein erschlagm. Einiae Taae war Rübe, taim lasen in der Falle gleich zwei Luchse mit einem Mal. Als damals der Heger von diesem JnsvectionLaanae beirnkebrte. da lief ihm ein starker alter Wolf über den Wcg, den er mit glücklichem Schuß er. lege. Für diesen, der viel Qieb rissen htte, bzz ei-:ntliH die uzZi bePf 4 r ' . . i

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Lei kaltem Wetter verlangen mir fette Nahrung um das Blut zu rvärmen. Gebratene entbä.. am meisten Fett, und zuviel reichbaltige Nahrung erzeugt

Magen-Beschw erd

Jeder dieser Vescbwerden. folat Appetitlosigkeit. Zn jedem dieser Fälle dringen Dr. August 5köma's Hamburger Tropfen eine Veränderung zur Erleichterung fr Magens hervor, kräftigen die Leber, reinigen das Blut, stellen den Appe. - ii wieder her und kuriren dollpäudig ein nupaölicheS Svstem.

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