Indiana Tribüne, Volume 20, Number 129, Indianapolis, Marion County, 27 January 1897 — Page 3
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,WILllJp Um das Glück, Roman von Sophie Junghanö. (gortsehung.) Aur tjit des Herrn Weidmüller muß es gesagt sein, daß ihm ein viel leicht naheliegender Gedanke hier nicht kam. der nämlich: Den hätte ich auch billiger haben können; warum habe ich nicht dreißig Thaler anstatt vierzig geboten? Also abgemacht, saate er jetzt. An die Arbeit werden Sie sich schon schicken, und wenn Sie auch ferner das Wirthshauslaufen bleiben lassen, so wird es um so besser für Sie sein. Ich habe jetzt aber nur die Wintermonate im Auge; nächstes Frühjahr werden Sie so wie so wohl eingezogen werden. Wo sind Sie denn eigentlich her? Aus Haßlau in Böhmen, sagte da Gleichmar ohne Zögern, und ich brauche hier nicht zu dienen, Herr Weidmüller. Den Teufel auch, das wäre! rief der Landwirth, dem es sogleich klar war, wie vortheilhaft für den Dienstherrn dies Nationale des Burschen, wenn es sich wirklich so damit verhielt, sein würde. Es schien ihm der Mühe werth, der Sache auf den Grund zu gehen ; Gleichmar mußte sein Arbeitsbuch holen und Herr Weidmüller schrieo den darin verzeichneten Ort und die Daten auf. &rni nickte er dem jungen !Nenjchen, er könne nun gehen, und da er kein Mann des Verschiedens war, schrieb er aus der Stelle an das Bürgermeisteramt jenes Ortes in Deut ichböhmen und bat um Auskunft darüber, ob ein angeblich dann und dann dort geborener junger Mann allda das Heimathsrecht habe und was sonst etwa über ihn zu berichten sel. Ohne eine Ahnung davon ließGleich mar seine Ortsangehorigkeit zunächst einmal wenig kümmern. Als er nach Feierabend durch das Wors qnu, wallte eZ in ibm auf wie Dank und Zuneigung zu dem Orte hier, an dem ihm bls letzt nur (utes geworoen roar. mt kam es nur? Alles schlug ihm i jetzt gut aus ; wahrhastig, es war. als od er einen szurvttier im jptnunci habe. Hierüber zu einer Ansicht zu rom- . w 1 rr 4 men, getraute q tfnn. icicnmi nicht. Eins aber hatte sich bei ihm fest gesetzt, eine Art abergläubischer Gewißheit daran, daß der Tod seines Kameraden ihm irgendwie zum Güten ausgeschlagen sei und daß das Grab hier den Anhalt verkörpere, oen er. Kleickmar. am ordentlicken Leben aeWonnen habe.' Sprach er es auch nicht r r.t. V-..1IjC ...9 ' einmal ncy ccumiy uu, war er dock übeneuat: alles hier würde ihm mißlingen, sobald er etwa anfinge, das Grab zu vernachlässigen. ' DaS aber war nickt " 3111 befürchten. Mit Lust , betrachtete Gleichmar : jetzt sein Werk. Er hatte m letzter 11 Epheuranken längs des obern Randes eingepflanzt, weil er merkte, daß er Hügel unter der Einwirkung des Wetters seine Form nach und nach einbüßen und einfallen würde. Spann aber derEpheu. der fast unverwüstliche, seine kräftigen Ranken darum, so hatte dzs Guze einen Halt, und selbst wenn er mit der Zeit alles einhüllte, konnte die Gestalt des Hügels gewahrt bleiben Der Epheu trieb nach Wunsch und breitete schon neue lichtgrüne, reinliche Blätter, über denen die brennenden Geramenblüthen um so schöner schimmerten. Gleichmar stand und plante ; es lag ihm am Herzen, auf dem Grabe nach uno nach einen dauernden Flor heimisch zu machen. Die Frühlingsblumen. mit Ausnahme der Veilchen, hatte er längst wieder entfernt, nachdem ihre Blüthe vorüber gewesen. Die Geraniumpflanze mußte vor den Herbstfrösten fortgenommen werden ; Rosen, Rosen waren es. die hier fehlten, Rosen, die den ganzen Sommer hindurck mit holden Blumen prangten und dann den Winter überdauerten! ' Und noch eins. Wie vom Himmel fiel ihm der Gedanke, da sein'Herz so voll Ruhe und Befriedigung war, weil sein H'ir die Sorge wegen des nachs'.cn Winters von ihm genommen hatte. Dafür mußte er dem Gnifce'e. zugute thun, etwas Besseres als Blumenschmuck! Selbst auf die hin, wo er etwa doch von dem Dorfe hie: wieder würde verschlagen sein, sollte man wissen, wer an dieser Stelle lag. Ein Kreuz, ein schönes, hölzernes Kreuz, mit dem , Namen BrömmelZ sollte. aus das Grab! Als Tagelöhner, der alle Tage fortgeschickt werden konnte, hätte er sich zu diesem Plane zu versteigen nicht gewagt. Aber jetzt, da er als ricktg hezahlter Knecht auf dem größten Hofe des Dorfes dienen würde, warum nicht? Jetzt würde ßAwin srfion eine Bestellung vou W- " ihm annehmen. ?er tfcsli eS auck. -und noch mch! h?fnfn ?aae. waren seit der kurzen Unterreduna .de5 Serin Weidmüller in'ö Land gezogen, da ragte zu Häufeten des einsamen Grabes m ver zi des Friedhofs ein sauberes schwarzes Kreuz, daraus in weltzer scyrisl vu Worte standen: Christian Brömmel. aestorben am Zwölften März 1882." Und daS war noch nicht alles. . Ob denn kein BibelderS auf die Rückseite deS Kreuz:Z zu stehen kommen sollte. hztte Ur- alk? r:r Unstr:
und Schrift besorgte; das sei doch tn der ganzen Welt Brauch. Ein Bibelrers? Ja gewiß, warum nicht. Daü er nicht selber daran gedacht hatte! Ein recht schöner frommer Spruch war dem zur Weihe seiner Ruhe wohl zu gönnen, der, ach. so müde in's Grab gesunken n?ar. Sie wissen wohl keinen? sagte der Handwerker, das verlegene Schweigen Gleichmars ganz richtig deutend. Nun, das geht mehr Leuten so, dafür habe ich hier er holte ein langes,
längliches Heft hervor . ja. da habe ich mir so die Verse aufgeschrieben, die hier gang und gäbe sind da haben Sie die Auswahl . . . Die kurzen mach ich für zehn Pfennige, bei den langen müssen Sie schon mehr aufwenden. Da, der ist schon er las mit singender Stimme: Still und friedlich war dein Leben, Treu.u,nd fleißig deine Hand. Sanft war. dein Hinüberschweben In das bessere Vaterland. Er sah fragend zu dem Kunden hinüber: Den Vers nehmen sie viel hier. . . Gleichmar stand überlegend. Still und friedlich war dein Leben treu und fleißig Hinüberschweben , die Sache schien ihm nicht recht passend. Gefällt er Ihnen nicht? Es bekommen ihn allerdings meist die Frauen, und er ist auch einer von den theuren. ... Steht denn das in der Bibel? fragte Gleichmar dagegen. Ich meine. . . Sie meinen, weil sich's reimt! Nein, ein Bibelspruch ist das nicht; die sind ja nun, die sind so plan weg, wie man spricht. Da wird denn gewöhnlich auch nur geschrieben: Psalm so und so viel, und der und der Vers; das ist für die Frommen, die die Bibel auswendig können, na, und für die andern auch, nur daß die dann mcht wissen, was gemeint ist. Wie wär's denn hiermit er hatte in dem Hefte geblättert Wir haben hier keine bleibende Statt, aber die zukünftige suchen wir? Ja, das ist schön, das soll er haben! rief Gleichmar sofort lebhaft. Wir haben hier lesen Sie das noch einmal, das paßt für ihn: er war ja nirgends mehr zu Hause. Und Gleichmar horchte andächtig auf die Verheißung in ihrer großartigen einfachen Vestimmtheit. Steht das in der Bibel? fragte er dann leise, wie einer, der eine bejahende Antwort ersehnt. Ja, so viel er wisse, sei das ein Bibelspruch, sagte der Maler. Und so kam es. daß mit .diesen Worten außer der Namenswschrift das Grabkreuz des Vagabunden bezeichnet wurde. - Das Kreuz stand längst, als Herr Weidmüller den Gleichmar, nunmehr einer der Knechte des Hofes, eines Abends wieder sich in das Schlafstübchen winkte. Da hab ich endlich auch Antwort aus Haßlau bekommen. rief er ihm entgegen. Die haben sie? Zeit genommen. Ah, Sie wußten gar Nicht, daß ich geschrieben hatte? Ganz recht. Nun also, ich habe mich Ihrer Staatsangehörigkeit wegen erkundigt, und nun wären wir im Klaren. Hier er hielt dem Burschen das Briefblatt hin, mit dem vorgedruckten Stempel aus der Bürgermeisterei jenes Ortes. Wollen Sie e3 mir nicht vorlesen ? bat Gleichmar, ganz roth im Gesicht. Wenn Herr Weidmüller aus dem Ersuchen den Schluß zog, daß der junge Mensch Geschriebenes nicht lesen könne, so äußerte er sich wenigstens darüber nicht. Er las die Anrede und das Beiwerk nur murmelnd, daS Wichtige deutlich betonend: Auf Ansuchen von Ew. Wohlgeboren und so weiter und entnehmen wir aus den amtlichen Registern, daß dem damals hier ortsansässigen -Musiker Wendelin Gleichmar am 3. August 1860 ein Sohn geboren worden ist, der sich mit den Namen Wendelin Fried rich in dem Kirchenbuche der hiesigen evangelischen Gemeinde eingetragen findet. Dieser wäre demnach wie sein Vater österreichischer Unterthan. Da aber der Vater Wendelin Gleichmar bald darauf nebst seiner Familie Haßlau verlassen hat, so wäre ein Anrecht auf den Unterstützungswohnsitz in hiesiger Gemeinde dem jüngern Gleichmar nur dann nachzuweisen, wenn die El tern in den seitdem verflossenen zwanzig Jahren dieses Recht nirgends anders erworben haben. ES ist von der Familie hierorts nie wieder etwas gehört worden." Da, daS ist waS werth für Sie! und damit fchlug Herr Weidmüller derb mit dem Handrücken auf das Blatt. Daß Sie derjenige sind, daran ist kein Zweifel in den Soldatenrock brauchen Sie also hier nicht. Und dorten reißt man sich auch nicht um Sie . . . Sie hören ja, denen ist schonAngst, Sie könnten der Gemeinde zur Last fallen ja, das kennt man. Um einen Begriff .davon zu haben, wie. dem jungen Menschen , hierbei zu Muthe war, müßte man sich in die Seele desjenigen hinein versetzen köni:en, der sich selber bisher so belanglos, wurzellos und vereinzelt wie etwa ein vom Baume 'gerissenes Blatt in der Welt vorgekommen ist, und dem' nun mit einem -Male . . seine Zugehörigkeit zu den übrigen Menschen, ein ganz neues Dasein also,' geschenkt - wird. Fritz Gleichmar hatte aus. dem allen, was sein Herr, da gelesen, .eigentlich nur eins herausgehört: Dem Musiker Wendelin Gleichmar - ein Sohn..." Also er und das war sein Vater Wesen! ' DaS Wort Familie '.hatte dann auch . noch, dazwischen- geklungen. Eine Familie Vater. Mutter, Kinder. so wie. eS' die andern ' Menschen 'Katten, die das Leben lebten, wie es sein sollte, und nicht nebenher, auf Seitenpfaden, durch die Welt schlei.chen mußten! Und so etwas hatte es auch einmal gegeben, für ihn." der damals freilich , ein bewußtwsesKind gewesen war! Wunderbar, was für ein Gefühl des Besitzes jetzt mit einem Male, in des armen Teufels Herz zog, obwohl daS. alleS ja vorbei, verweht, versunken,, unwiderruflich dahin war. Ai:r tZ w5i doch cwesen, ' und vor allem er wußte eZl DaS war der im. sc":-'?:::;l:d, d:n C:;xiU
slunve Tür sein ganzes künftiges Leben machte! Er war für sich selber ein anderer Mensch von dem AugenblicZe an. da er das. was in dem Briefe stand, gehört hatte. Jetzt aber war leine Zeit, sich in
diese neue Empfindung zu vertiefen. Ich danke Ihnen auch, Herr Weldmül ler, es schien am Platze, das zu sagen. und dann: Dieser Brief, ach - er geht mich doch an. Sie heben ihn gut auf, nicht wahr? Er hätte für sein Leben gern gebeten, der Herr möge den Inhalt des Blattes noch einmal vorlesen, aber das schien ihm dann wieder zu viel verlangt. Versteht sich so etwas läßt man nicht herumfahren. Ich könnte ihn Ihnen geben, aber ich denke, hier be! mir ist er sicherer; er ist ja auch an mich gerietet. Sollten Sie mal hier fort wollen, so mögen Sie mich daran erinnern. Ihm sei nicht um daS Fortgehen. murmelte Gluchmar, und nun war er entlassen. Ein ganz anderer Mensch aber saß jetzt des . Abends aus der Kammer über dem Pferdestall, als der, der sie unlängst, und mit bescheidener Scheu, fast als wäre sie ein Palast und viel zu gut für ihn, bezogen hatte. Wenn etwas die grenzenlos geringe Meinung genährt hatte, die Gleichmar v,n sich selber im Vergleich zu andern zu hegen gewohnt war, so war es daS Gefühl gewesen, von nirgends herzustammen, über sich keine Auskunft geben zu können. O, ich bin auch nicht hinter der Hecke gefunden! hatte ? er wohl einmal ein zankendes Weib gegen das andere sich rühmen hören.' Ja, das war der Abgrund der Niedrigkeit und Verächtlichkeit, felbst im Auge der Geringsten, als geborener Vagabund gleichsam von der Straße aufgelesen zu sein, und keiner wußte wann, noch wo, noch von wem! Und das hatte er bisher für sein Schicksal und zugleich für einen unauslöschlichen Makel 'gehalten, der ihm anhaftete und all die Vorzüge, die er an sich gegen andere wahrnehmen mußte, auswog. Und nun war er mit einem Male diesem Sumpfe der namenlosen. Niedrigkeit enthoben und auf den festen Boden versetzt, durch die Kunde davon, wer seine Eltern gewesen seien, und wacker dachte er diese feste LebenSftraße von jetzt an zu beschreiten! Ihm war übrigens zu Muthe, als 00 er auch diese unermeßliche Wohlthat! ei gentlich der guten kleinen Frau in fc Hutzelsgasse verdanke. Hatte sie ihn nicht zuerst dabin gebracht, sich seiner Anfänge zu erinnern uno seine Aufmerksamkeit wieder auf daS einzige Schriftliche, daö er über seinen Ge. burtssrt besaß, und zugleich auf !bt Frage, ob er in Deutschland heereS vflichtig sei oder nicht, aelenkt? (Fortsetzung folgt.) . Die alte Sage. Ich weiß eine alte Sage, ' Die durch die Lande geht; An einem sonnigen Tage Begegnet ihr ein Poet. Sie sprach in verhaltenem Schmerze Von alter Erinnerung, Da zog er sie an sein Herze Und küßte sie wieder jung. ZAaskeucöstüme. Prinz Earneval wird demnächst sei. nen Einzug halten und darum dürfte die Damenwelt ganz besonderes In teresse an den folgenden, in Wort und Bild dargestrllten , Maskencoftümen Lehmen. Sehr hübsch und kleidsam für junge Damen ist das aus rosa AtlaS gefertigte Polencostüm,' Figur. 1, das aus einem kurzen, mäßig weiten Rock, einer eng anliegenden Schoßtaille fowie'ei1 OJ $ m : r '. vi " U '. 1 - J.? U ;fn ' "Zp Vvj-ferfe-L ner Mütze besteht und durch hohe, schwarze Stulpenstiefel mit klirrenden Sporen vervollständigt ioird. Weiße, zwei Zoll breite Pelzstreifen begrenzen den Rock, sowie den vordern und un tern Rand der Taille und zieren außer dem, wie ersichtlich, die engen, sowie !e überfallenden Aermel, den Stehkragen und die Mütze. Vorn wird die mit Hakenschluß versehene Taille über den Pelzstreifen noch mit Knebeln und Schlingen von Goldlitze geschlossen; gleiche Litze deckt d hintern Nähte und liegt, leicht verschnürt, auf den engen Aermeln auf. ' , Rother Atlas, schwarze.. breUeSpitzk und rothes Atlasband sind für diesen eleganten Domino, Figur 2. verwendet, der auf den vordern angesetzten Theil mit Spitze überdeckt ist und auf d:m sehr rund geschnittenen, in, Tcllf2l!:n
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ner Son Goldsoutache umränderten, schwarzen Sammetapplication verziert 'ist Grnntn WrsrtiiF rtnrtt fhtfc unVi
v. tuvjui vwiiuut vvin r'V utiv ist im Taillenabschluß durch Rosetten donBand befestigt, das hinten dieTaille umgiebt und born unter den Rosetten in langen Enden herabfällt. Die halblangen Pufsärmel schließen mit Spitzenvolants ab und sind keilförmia mit Spitze geschmückt, die durch Goft soutache verziert ist. Darstellungen von Blumen haben stets einen jugendlichen Anstrich, ganz besonders aber dann, wenn wie das in Figur 3 dargestellte ganze Costüm einer Blume, in vorliegendem Falle einer Nelke gleicht. Zu dem hübschen Costüm ist rothes, englisches Krepppa Pier verwendet, das genau in dem leuchtenden Nelkenroth in jeder PapierHandlung zu haben ist. Man fertigt ssÖto das Rockchen aus einzelnen gezackten, den Nelkenblättern nachgebildetenTheilen, die auf einem Gazeröckchen befestigt werden, und fugt ihm ein glattes Mie der aus blattgrüner Seide an, das leicht die Hüften umspannt und, in Kelchblätter imitirend, mit Patten derZiert ist. Die Aermel. sind in ähnlicher Weise in der Form einer nur halbererschlosseilen Blüthe zu bilden. Den Kopfputz ergiebt eine große Nelkenblüthe; vervollständigt wird das Costllm durch grüne Seidenstrümpfc und rothe Atlasschuhe. . Aeußerst kleidsam ist daZ hübsche Costüm deS weiblichen Clowns, Figur 4, daö auf gelbem Satinrock eine dicke, T -t. , . "y?!r jt . l. jtgroarzc uurucye uno zagueiaj; drollige Applicationen in Schwarz vorführt. Sie stellen Katzen und Mäuse, einen Clown und sonstige beliebige Figuren vor, die man in Sammet oder Tuch auöschneidet und auf den Atlas klebt. - Das Leibchen aus schwarzem Sammet hat gelben Latz, um den Hals dicke' Tüllrüsche, im gepuderten Haar, das in ein bockstebendes. aesteiftes Zöpfchen endigt, schwarzen Spitzhut mit rothem Pompon. Gelb und schwarz sind die warben des in der letzten Äbbilduna veranschaulichten Costüms. imr der Hut und Gürtel sind aus lichtblauer Seide. Das gelbe Atlasleibchen ist miederförmig mit gelb - schwarz karriertem Stoff be setzt, schwarze Sammetzacken begrenzen den drapirten. engen Rock, der noch t .1 cn i rn rjr . , , fliujci vicicn viuimcn eryaii. juic Strümpfe entsprechen dem Mieder. Stiefel und Handschuhe sind schwarz. schwarz ist auch die dichte Spltzentolle, welche die Aermel ersetzt; ein breiter, doppelter Plisseevolant umaiebt den Halsausschnitt. Sine flistanzfahrt. kkadfahrer'Humoreske roa, Willy Walther.Einen größeren Gegensatz konnte man sich wohl nicht denken, als die bei den -jüngsten Mitglieder unseres Bi cycle-Clubs, .. Antonio - Casallo, der Italiener, klein, kohlschwarz, mit brennenden Augen, immer beweglich, immer schwatzend, immer g:tt ausgelegt, uno Ralph Rober. der Engländer, groß. schlank, blauäugig, slachssarbig, mtt seiner unzerstörbaren Ruhe und sei nem, ein wenig an Melancholie strei senden Phlegma. Trotzdem oder viel leicht aerade deshalb waren yt unzertrennliche Freunde, was mdcssen nicht hinderte, daß sie sich gegenseitig allerlei . vsazaocrnar spienen. ES war an einem schönen Sommer abend, nach einem scharfen Ritt, als wir Alle in einer Kneipe unseren schier unerschöpflichen Durst zu löschen be müht waren. Da brauste der Courier zug vorüber und Ralph sigte in seiner ruhigen, schwermüthigen Weise: So schnell können wir's doch nicht!" Oho," rief Einer, 'kurze Strecken eehen schon so schnell!" Nun, bis nach hm, sagen wir nach Laibach ging's schon," s.?gte An tcnia und that einen großen .ug. .Unmöglich," erklärte Ralph. - ... .JZzxo ti kacco," rief Siznor An xcr.to. ln f::r: Zvy.n funkelt :n lustig
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H. C. POMEROY, geaenüder der unv listig; ich wette, daß . ich, aus meinem Velociped sitzend ohne abzusteigen, von Trieft nach Laibach geau so schnell wie oer Eourierzua ankomme. Willst Du um einen Korb Champagner wetten. Ralph?" .Y)ir sagte Ralph phlegiitisch. Aber das ist ja ein Unsinn, AntoNlo. rief Emer. Wenn man auch schon die Strecke in vier Stunden 'Hemacht hat, so braucht doch der Cou rierzug nur drei und eine halbe!" Schadet Nichts, sagte An!onio und blinzelte uns verstohlen zu. Wir gingen spät auseinander: aber am nächsten Morgen fehlte Keiner 'bei der Station, außer Slgnor Äntonio. Schon wollten wir ungeduldig werden, als er in einem Comfovtable ankam das Velociped auf dem Bock. Was ist denn das? Mit Wagen statt auf dem Bicycle!" riefen wir ihm entgegen. Nur Ruhe.- antwortete Antonio und nahm das Velociped herunter; Ihr seht za, daß ich das Gestell rnithabe, das ich doch nicht tragen kann.Ja, wozu brauchst Du denn das Gestell?" .Aber Ihr wäret doch Alle be! Itl Wette und habt den Wortlaut ntitt," grmste 'Antonio. Ich habe gewettet, daß ich auf meinem Velociped sihend, ohne abzusteigen, von Triest nach Laibach genau so schnell als der Courierzug ankomme. Die Erlaubniß vom Stationschef, im Gepäckwagen aus dem Velociped zu sitzen, habe -ich schon." Ein unauslöschliches Gelächter belohnte den schlauen Einfall Antonio's. Nur Ralph blieb ruhig und sagte: Well, steigen wir ein." Aber Ihr werdet doch nicht wirklich fahren wollen!" riefen Ewige, Ralph ist aufgesessen hat die Wette verloren und muß zahlen." O nein," sagte Ralph; wir sind noch nicht in Laibach; ich halte mich auch an den Wortlaut der Wette.' Der Zug kann entgleisen, im Gepäckwagen . i . kann Feuer ausorecyen, ANlonro rann unwohl werden. Wir fahren!" Wenn Ralph einmal etwas gesagt batte. so blieb er dabei. Also stiegen wir ein. Antonio mit süßsaurer Miene, denn er hatte gehofft, daß Ralph sich aleick beüeat erklären würde: so aber vier Stunden allein in dem Marter kästen. ' ' . Wir waren wirklich sehr - fröhlich? Ralph ungewöhnlich guter Laune f er hatte köstliche Cigarren, sowie den Korb Champagner nebst kalter Küche bei sich und schenkte fleißig ä Conto" ein! Auf den größeren Stationen, wo einige Minuten Aufenthalt waren, stiegen wir stets in corpore aus, um uns gewissenhaft davon zu überzeugen, ob Signor Antonio -noch .auf dem Vicycle hockte. Theilnehmend fragten wir ihn, ob er sich .nicht doch etwas unbehaglich fühle, ob es nicht zu heiß im Gepäckwagen wäre, und setzten ihn fortlaufend über die Fortschritte'' in Kenntniß, welche wir in der Vertilgung scires Champagners machten. Anto?.io war wüthend, aber er bezwäng sich und zischte nur: W:i zuletzt lacht, lacht am bksten." ' . Kurz vor Laibach brauen wir )er legten Flasche den Hals, und als joir auLsiien, icaren.wir gar nicht mehv durstig. Mühsam kroch Antonio von seirjem Vehikel herunter; der Aermste ' hatte viel Pein ausgestandzn, aber dieser Moment sollte ihn doch entschädigen! Er hatte doch seine Wette gewonnen und triumphircnd rief er Ralph zu: Du hast verloren." - T Ro." antwortete kaltblütig Zoer Engländer.. Ich babe gewonnen!? Per l'amor dl Dio," wüthete Antonio, habe ich nicht ohne abzusteigen die Fahrt von Triest nach Laibach- so schnell wie d:r Courierzug gemacht?" Yes." sagte Ralph, phlegmatisch, .aber die Wette hast Du doch verloren! 3ch wußte nicht, welchen Trick Du ma" chen würdest; aber daß Du einen Trick machen wolltest das wußte jch; 2lso habe ich sür alle Fälle heute ftüh DcinRad mit dem meinigen 'rtauscht. Ueberzeuge. Dich selbst da ist die Nummeri Du hast die schöne Reise auf meinem Rade, gemacht und nicht auf Deinem."
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